duftende Fundstücke

Hallo Ihr Lieben.

Letzterzeit war es wieder so stürmisch, dass mag unser Hund gar nicht. Da fällt dann auch die Hunderunde etwas kürzer aus. An diesem Morgen musste er aber noch etwas länger ausharren, ich fand nämlich auf der Wiese Veilchen. Wunderbar, ich liebe Veilchen. Es ist so eine wunderbar filigrane Blume, mit einer besonderen intensiven Farbe und vor allen Dingen – dieser Duft. Ich könnte andauernd zum kleinen Stäusschen gehen und meine Nase da rüber halten, sie fast reinstecken. Das geht natürlich gar nicht, denn die Blümchen sind ja so klein, dass ich schon Mühe hatte, sie zu einem Sträusschen zu stecken. Wie haben die das nur im Biedermeier gemacht, wo diese Veilchensträusse so modern waren?

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DSCN6260Also habe ich in meinen Fundstücken geschaut. Milchkännchen, Eierbecher,… alle aus dem Sozialkaufhaus. Einzelstücke, die den Leuten vielleicht als grosses Gedeck lieber wären? Aber dazwischen war eine kleine Kristallvase, perfekt für so ein kleines Frühlingssträusschen. Im Hintergrund seht Ihr meine Anemonen vom letzten Freitag, die mich immer noch erfreuen. Und sieht dieser Zapfen nicht wie ein Gürteltier aus? Die Nuss muss einem Eichhörnchen runtergefallen sein. Nachdem der Hund seine Nase mehrfach „reingesteckt“ hat, nahm ich sie doch mit.

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Aber zurück zu meinen wunderbaren Blümchen. Wusstet Ihr, dass Veilchen auch essbar sind? Mit etwas Eiweiss und Puderzucker könnt Ihr aus den Blüten auch wunderschöne Kuchendekorationen zaubern. Oder man presst einige Blüten und Blätter und beklebt später schöne Karten damit. Das Aroma findet sich auch in Seifen wieder. Kein Wunder, dieser Duft betörte schon die Griechen und die Blume galt als heilig. Sie war dem Gott Pan geweit und wurde damals schon gegen Kopfweh und Melancholie eingesetzt. Also, Glück für die, welche diese wilde Blume auch im Garten haben.

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Gern zeige ich meinen kleinen Strauss bei Holunderblütchen  bei der Zitronenfalterin und weil ich mich so freue, auch beim Freutag. Ach, ich muss gleich noch mal eine Prise Veilchenduft einatmen gehen. Habt einen schönen Weltfrauentag und einen guten Start in das Wochenende.

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Ei, was blüht so heimlich am Sonnenstrahl?
Das sind die lieben Veilchen, die blüh’n im stillen Tal.
Blühen so heimlich im Moose versteckt,
drum haben auch wir Kinder kein Veilchen entdeckt.

Und was steckt sein Köpfelein still empor?
Was lispelt aus dem Moose so leise, leis‘ hervor?
„Suchet, so findet ihr! Suchet mich doch!“
Ei, warte Veilchen, warte! Wir finden dich noch.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

 

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Text enthält Werbung da Verlinkung

Frühlingsdurchsicht in der Küche

Hallo Ihr Lieben.

(Sponsored Post)

Ach, ist es nicht wunderbar, wie hell es geworden ist? Die Sonne strahlte durch die Fenster, man genoss die erste Wärme. Nach dem Winter hat sich das ein oder Andere im Dunkeln versteckt. Das kennt Ihr sicher auch, Spinnweben, Wollmäuse… Neben dem Frühjahrsputz, den ich etappenweisse erledigen werde, sollte man auch mal durch seine Schränke gehen. Wer mich persönlich kennt, weiss, dass ich ein ziemlicher Chaot bin. Ein paar Sachen zur Chaosbeseitigung habe ich schon ganz gut drauf. Ich liebe es, Gläser für Vorräte zu nehmen. Die sind so vielseitig, aber achtet darauf, dass sie Mottensicher sind. Danach muss man regelmäßig kontrollieren.

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Und leider habe ich viel zu spät die Vorzüge von herausziebaren Schubladen kennengelernt! Nirgendwo habe ich so schnell alles sortiert, eine Übersicht und kann so viel unterbringen wie dort. Ich konnte mich beim Kauf nur zu einem Schrank von meinem Schatz überreden lassen. Ich trauten den großen Schubladen nicht.

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Von einer Freundin habe ich Apothekergläser geschenkt bekommen. Das Gute daran ist, dass sie dunkelbraun sind und somit weniger Licht durchlassen, auch wenn ich sie in einem Schrank verwahren. Für getrocknete Kräuter sind sie perfekt, genau wie natürlich Dosen. Mit bunten Etiketten, selbstbestempelten Aufklebern kann man alles was man will darauf notieren. (Auch Verfallsdaten, wenn benötigt, mit Bleistift,  zum Verändern)

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In den Glasschubladen versuche ich meinen Kleinkram so gut wie möglich zu organisieren. Diese Schubladen, es gab sie auch in Metall oder Porzellan, kennt Ihr die auch noch? Als ich ein kleines Kind war, bin ich sehr oft bei meinen Großeltern auf dem Bauernhof gewesen. Dort lebten viele Menschen und es brauchte entsprechend viele Vorräte. Meine Oma hatte noch eine Vorratskammer. Wenn aber nun das Mehl in einer dieser Schütten im Schrank ausging, durfte ich in das Büro, wo zwei Säcke standen. Einer war voller Mehl und einer voll mit Zucker. Und manchmal huschte beim Aufwickeln des Papieres ein Silberfischchen davon, das störte aber nicht. Für den Nachtisch holte ich im dunklen Keller oft ein Glas eingemachtes Obst. Ich mochte den Keller! Hier lagerten in einem Raum ganz viele Kartoffeln und in einem anderen besagter Stolz meiner Oma, ganz viel selbst eingemachtes Obst und Gemüse in Gläsern. Es roch immer sehr erdig, denn der Boden war nur gestampfter Lehm. Oben auf dem Dach hatte mein Opa seine Räucherkammer und manchmal ging er mit mir hoch, eine neue Wurst oder Schinken holen. Die waren natürlich auch selbst gemacht und ich glaube in meiner Erinnerung waren vor allem diese Leberwürste, die leckersten, die ich je gegessen habe.

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Wenn Ihr auch gerne Vorräte daheim habt, kennt Ihr das sicher auch, dass man den Überblick behalten muss.. Mehl, Zucker, Haferflocken, Tee, Kaffee und dergleichen. Im Keller lagerten Kartoffeln und Äpfel. Getrennt natürlich. Die Ausdünstungen von Äpfeln fördern nämlich das Keimen von Kartoffeln. In einem kleinen Regal habe ich leider nicht so wunderbare Einmachgläser, wie meine Oma, oder auch meine Mutter. Dort stehen aber immerhin selbstgemachte Marmeladen, Sirupe und Chutneys.

Wenn Ihr zum Lagern von Lebensmitteln mehr wissen möchtet, Schaut doch mal hier vorbei! Als ich gefragt wurde, ob ich mir vorstellen könne, hier eine Kooperation einzugehen, war ich erst skeptisch, aber als ich mir die Internetseite ansah, fand ich durchaus interessante Tipps. Es ist wirklich oft so, dass wir unsere zu lagernden Einkäufe falsch in die Schränke stellen. Denn heute hat sich der Umgang mit Lebensmitteln doch sehr verändert. Wir haben ganz anders eingerichtete Küchen, keine Vorratsräume mehr, oft auch keine Lagerräume im Keller. Es leben vielfach gar nicht so viele Menschen zusammen, dass es sich lohnt, größere Vorräte anzulegen. Auch machen wir in der Regel nur noch als Hobby Lebensmittel durch trocknen, einkochen oder räuchern haltbar, alles ist nebenan günstig zu kaufen.

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Vielleicht freue ich mich gerade deshalb darauf, bald wieder Bärlauchpesto zu machen, Johannisbeeren zu Gelee zu verarbeiten und erste Marmeladen zu kochen! Wir sind nun mal Jäger und Sammler. Aber der richtige Umgang mit dem *Gesammelten* ist auch wichtig, wir werfen doch schon viel zu viel weg!

Habt eine schöne Woche.

Dieser Beitrag entstand als Kooperation mit Küche und Co.

Verlinkt beim Creadienstag (Werbung durch Verlinkung und auf den Fotos erkennt man Marken, alles ist aber mein Privatbesitz)

 

 

Rückblick Februar 2019 und mehr

Hallo Ihr Lieben.

Ein wenig möchte ich heute in Erinnerungen schwelgen, zumindest bildlich.

 

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Letzten Sonntag haben wir in der wunderbaren Sonne im Garten gesessen und u.a. dieses Spiel ausprobiert. (Insgesamt enthält der Beitrag  Werbung in Text, Links und Bild)

Ich bin ja gar nicht so der grosse Spieler. Aber bei diesem Zeitreise-Spiel geht es darum, als Team zu arbeiten. Zeitreise-Agenten schlüpfen in die Haut von vor Ort lebenden Protagonisten, um ein Zeitparadoxon zu verhindern. Natürlich haben sie als Mitspieler deren Stärken und Schwächen, wenn es darum geht, unter Zeitdruck Rätsel zu lösen. Man kann eine Kampagne natürlich nur einmal erleben, danach weiss man ja um die Geheimnisse. Aber es macht so viel Spass! Wir wollten eigentlich angrillen, haben wir auch noch, aber viel später. Da war es dann schon recht kühl, mein Mann hat am Grill gestanden und wir haben drinnen gegessen. (T.I.M.E Stories, Spiel wurde von uns selbst erworben)

Ein wenig Karneval darf natürlich nicht fehlen.

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DSCN6176Nun darf ich Euch noch meine Blumen zeigen. Forsythienzweige, spät wachsende Rittersterne, (ja, sie haben es schon so weit geschafft,) einen kleinen Strauss Windröschen/Anemonen.  Ein paar Knollen dieser Frühling – Windröschens weichen gerade ein, denn man kann sie auch jetzt einsetzen, vorausgesetzt man pflanzt bei frostfreiem Wetter.  Ich mag diese wunderbar bunten Blumen im Frühjahr ganz besonders!

Die Blüten im Glas müssen noch alle aufgehen, um ihre Wirkung zu entfalten.

Diese zwei Herren erkennt man bestimmt sofort, wenn man Musikfilme mag. Sie sind der Inbegriff von Coolness, Blues und rockiger Musik, die Blues Brothers. Vielleicht erinnert Ihr Euch an den ein oder anderen Song daraus. Einer *meiner* Songs, unnachahmlich vorgetragen von Aretha Franklin, leider letztes Jahr verstorben: „Think“. Ein Soundtrack meines Lebens, über 30 Jahre alt, immer noch Klasse. Dazu gibt es jetzt einen selbstgeschnitzten Stempel. Ach, was haben wir u.a. bei den Autoverfolgungen gelacht, simpel und effektive! Und die Musik ein Dauerbrenner! „Everybody needs Somebody to love“. Botschaft angekommen.

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Habt eine schön Tag!

Verlinkt bei Holunderblütchen und Freutag

 

Einiges vorgestellt

Hallo Ihr Lieben.

Wie versprochen zeige ich nun endlich den Taschenanhänger.

„Wenn Dir einer was will, kannst Du Dich damit wehren!“ So sagte mein Mann sinngemäß dazu.

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Ein wenig ausprobieren beim Befestigen musste ich schon. Die Filzbälle wurden per Nadel und Nylonfaden zweimal durchstochen. So konnte ich oben den Ring anbringen und unten eine blaues Wäscheband, welches durch die Holzkugel führt, anknüpfen. Eine kleine Perle noch zum Verschließen am untersten Ende und das Band so um diese geknotet, dass es nicht durchrutschen kann… Fertig. Beim ersten Mal war mir nämlich genau dieses Abschlussband durch die Perle gerutscht, als ich gerade den Taschenbaumler anhängen wollte. Auch habe ich zum Schluss den Karabiner weggelassen, der war eigentlich nicht nötig.

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Nun hat Pippi gewichtige Gesellschaft. Und weil das ja im Prinzip Werbung für Pippi Langstrumpf ist, sei die hiermit gekennzeichnet und Euch auch gleich gesagt, dass diese Puppe schon sehr, sehr lange anhänglich ist. (Keine Ahnung, ob es sie noch immer gibt.)

Das Nadelbriefchen ist übrigens schon sehr alt und gehörte der Grossmutter meines Mannes. So etwas mussten die Mädchen früher in der Schule machen, sehr gern hat sie aber nicht genäht und gestickt. Aber für Viele waren gerade diese Fertigkeiten, die wir als Hobby betreiben, eine Notwendigkeit. Der wunderschöne, blaubemusterte Stoff darunter gehörte dagegen meiner Oma. Er ist schon ganz weich und an einigen Stellen fleckig und geflickt. Aber Stoffe wurden nach ihrer ursprünglichen Verwendung als Kleidung, noch zu Beuteln, Überwürfen oder Deckchen genäht. Ich liebe diese springenden Hirschen und die Hasen scheinen miteinander zu plauschen.

Aber ich habe noch mehr vorzustellen. Einen wunderbare, bilderbuch ähnlichen Bildband über Weltenentdecker, den ich letztens hier entdeckt habe! (Werbung, weil Verlinkungen zu tollen Bücherblogs.)

Der Band von Jonathan Litton, Ch. Chalik, D. Shepperd, J. Davis, L. Hartas, über bekannte und weniger bekannte Abenteurer, ist nicht nur was für Kinder, auch Erwachsene können sich hier in fremden Welten tummeln und Geschichten von Menschen entdecken, über die sie vielleicht mehr lesen möchten. Ich lasse mal ein paar Bilder sprechen:

Außerdem wurde ich an eine meiner Lieblingstortenschlachten im Film „Das grosse Rennen rund um die Welt“ erinnert. ( div. Werbung, da Titelnennungen)

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Dann möchte ich meinen letzten Fund zeigen, ein Döschen, das sicher aus eine Majolika oder Steingut Manufaktur stammt, leider kenne ich aber das Zeichen nicht. Kann mir da jemand weiterhelfen? Ich habe das Zeichen auch schon Mal gesehen, aber kann es nun nicht mehr zu ordnen, (es ist kein Porzellan).

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Und was ich gerade lese, habt Ihr jetzt auch gesehen, Warlock Holmes. Ich muss mich ein wenig anstrengend, denn mein Englisch ist dafür etwas eingerostet. Aber es lohnt sich, zumindest, wenn man S. Holmes Fan ist, Humor mag und gerne auch mal Fantasy liest. Denn hier ist Holmes ein Hexenmeister und Watson der eher logisch denkende Part. Denning versteht es, die bekannten Geschichten von Holmes einzubauen bzw neu zu schreiben, so dass man manchmal laut loslachen muss. Leider gibt es diese Reihe noch nicht auf deutsch. Auch auf diesen Autor wurde ich durch einem tollen Blog aufmerksam.

Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche!

Verlinkt beim Creadienstag

Kleinigkeiten

Hallo Ihr Lieben.

Kennt Ihr das auch, eine Schublade oder Kiste voller Bastelmaterial durchsuchen und natürlich etwas Anderes finden als das Gesuchte?  Das Schnittwerkzeug habe ich natürlich gefunden. Aber auch eine ganz wunderschöne, grosse Holzkugel. Eine Kasperlepuppe sollte da sicher mal raus werden. Nun, aus dem Alter sind hier alle rausgewachsen.

Aber dafür ist „frau“ ja modern und trägt eigentlich gerne Taschenbaumler, Taschencharmes. Nur zu kitschig dürfen die nicht sein. Na ja, im Moment ist das eine Pippi Langstrumpf Figur und eine tragbare, zusammenfaltbare Tasche. Warum also nicht noch einen dazu probieren?

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Ich mag Holz am liebsten unbehandelt, die Maserung sehen. Sonst könnte man eine Hälfte der Kugel natürlich auch bemalen. Auch noch im Vorrat, zwei selbstgefilzte Kugeln, die hatten noch keine rechte Aufgabe. Auch eine Glasperle habe ich noch, aber ob diese dazu passt? Zu Weihnachten habe ich kleine Taschenanhänger mit Silberdraht und bunten, grossen Perlen gemacht. Allerdings sind die dann husch per Post unterwegs gewesen und kein Foto wurde mehr gemacht.

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„Ganz schön gross“, meint mein Sohn. Ob der Anhänger wirklich zu groß oder mich stören wird, werde ich einfach ausprobieren. Resultat folgt!

Man kann diese Anhänger ja kaufen, aber auch aus Souvenirs, altem Kram aus Kreativschubladen im Keller, Muscheln, Leder, Wolle und Metalldraht machen. Einfach mal ausprobieren. Wenn es mir nicht mehr gefällt oder doch zu gross ist, kann ich es einfach wieder auseinander nehmen.

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Außerdem zeige ich Euch noch meine neue und überaus wärmende Halsbedeckung. Ich habe aus aufgeribbelter Wolle ein kleineres Dreieckstuch gehäkelt und der Clou:  verbunden mit einer alten, hölzernen Garnrolle. Wenn ich mir das nun um den Hals wickel, kommt die Garnrolle immer schön nach vorn. Genau richtig und rechtzeitig noch zur Jahreszeit. Außerdem kann ich den Schal sehr gut vor mein Gesicht ziehen, sehr wichtig um auch bei Kälte wärmere Luft einatmen zu können.

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Nun wünsche ich Euch noch ein schönes Wochenende und zeige diesen Anhänger und das Häkeltuch beim Freutag.

(Werbung wg Verlinkung)

Winter?

 

Hallo Ihr Lieben!

(Text und Bilder enthalten Werbung, unbezahlt)

Die erste neue Woche des Jahres ist fast bald zu Ende. Wie schnell der Alltag doch (fast) genau so weiter geht, wie er aufgehört hat. Nur das die Jungs noch Ferien haben.

Eigentlich sollte es hier ein wenig Schnee, na ja eher Schneeregen geben, der rheinische Winter ist nun mal grau und matschig, also nur Regen. Diese Sehnsucht nach dem hellen, sanften Schnee! Ich bin mit Schnee gross geworden, bin hinter `s Haus mit dem Schlitten und den Berg hoch gestapft. Schlitten fahren war immer das Größte für mich, mein Schlitten hatte sogar einen Namen, nach einer Rennmaus aus gewissen Cartoons! Und im Nu war man zu mehreren am Hang unterwegs! Auch als Autofahrer lernt man schnell damit umzugehen. Der Schnee fehlt mir.

Dieses Bild ist noch aus der alten Fiebel meiner Mutter. Die Zeichnung finde ich sehr schön, sie gibt so einfach wieder, wie wir uns den Winter wünschen, vorstellen.

Und ward Ihr vor Weihnachten auch kreativ und durftet es noch nicht zeigen, weil es Überraschungen sein sollten? Ich hatte mir ja beim Schnitzen dieses Stempels schon vorgenommen, ihn auch in Linol zu gestalten.

Was so ein kleines Stück Stoff auslösen kann. Kurz vor Weihnachten hab ich mich dann an s Werk gemacht. Ich arbeite leider viel zu oft auf die letzte Minute. Und dann war das „alte“ Grün in der Tube auch noch so zäh geworden, dass es schwer zu verarbeiten war und sehr langsam auf dem Stoff trocknete. Beim Drucken das Motiv um Kanten herum zuführen war auch nicht einfach, man vergisst leicht, dass bei Stoff ja auch noch Reste unter der Naht sind. Außerdem war der Linolschnitt gross und dadurch unhandlich, es ist halt kein Holzschnitt und hängt durch. Aber ich mag ihn sehr! Das Pfeil Schnitzmesser ist so viel leichter durch das Material gegangen, als  meine normalen Linolmesser. Manchmal war es so „scharf“, das weniger Linol stehen blieb, als ich wollte. Aber die Hirsche sind gut geworden und es hat sich sogar ein Vogel eingeschlichen. Meine Familie hat nun jeder ein Stück Winterwald bekommen.

Ich musste diesmal auch ein Nudelholz nehmen, es ist gar nicht so einfach, überall gleichmässigen Druck auf die Linolplatte auszuüben.

Ein Dreieckstuch habe ich noch gehäkelt, einen kleinen Krimskramsbeutel bedruckt, viele Karten gestaltet und ein Leuchthäuschen nachgemacht. 

 

Und ich habe Euch meine Austernfischer noch gar nicht gezeigt. In Schottland waren wir mal in einem Hostel, direkt am Strand gelegen, dass den Vogel sozusagen als Wappentier hatte. An dem Walhai muss ich noch mal arbeiten, die vielen Punkte sind nicht richtig vom Schnitzmesser (und mir) rausgeholt worden. Kennt jemand da einen gute, handwerklichen Trick? Manche nehmen ja auch so Stifte, die Kreise herausnehmen. Aber ich besitze so einen nicht und dann würde es mir auch zu regelmässig.

 

Dann habe ich so liebe Post aus dem Norden bekommen, mit ganz viele schöne Sachen drin, aber die kleinen Glücksbringer daraus muss ich Euch unbedingt zeigen!

Und das ich schon im neuen Jahr wieder ein wenig fleissig war, seht Ihr ja an meinem letzen Beitrag.

Ja, das ist Origami:

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Und ganz viel Glück können wir doch auch im neuen Jahr gut gebrauchen!

 

Ab damit zum Freutag. 

 

 

Fundstücke

Hallo Ihr Lieben,

ab und zu haben sich ja hier schon Fundstücke, die ich so „Second Hand“ ergattert habe, gezeigt. Ich liebe es: Trödelmärkte, Sozialkaufhäuser, tauschen. Ganz abgesehen davon, dass ich so meiner *Sammlerleidenschaft* nachgehen kann, ist es doch auch viel besser, wenn etwas nicht weggeschmissen wird, sondern eine neue Nutzung erfährt. Und sei es nur, dass ich es gern ansehe.

 

So manche Schale hat den Weg schon zu mir gefunden, neben meinen geliebten, französischen Wassergläsern, die so wunderbar zu stapeln sind. Alltagsgegenständen, die auch leider am häufigsten kaputt gehen. Außerdem ist es für mich toll, aus Bechern zu trinken, gern auch einen kühlen, weißen Wein, wenn es draußen warm ist, bleibt er da drin viel länger kalt. Bettlaken ohne Gummi waren früher ein Gräuel für mich, wenn damit das Bett neu bezogen werden mußte. Nun kann man sie einfärben und bedrucken, hier mit maigrüner Farbe und Kühen (Linoldruck). Von meiner Mutter bekam ich zwei *Schneebälle* von Boda geschenkt, zwei weitere der Glasleuchten fand ich im Sozialkaufhaus! Meine *Flotte Lotte* ist unverzichtbar in der Küche und auch aus zweiter Hand. Das ich an dem Schaukelstuhl auf dem Sperrmüll nicht vorbei konnte, hab ich ja schon mal erzählt. Porzellan ist allerdings meine schlimmste Falle, sieht man an den Fotos, oder? Bücher werden aber am Häufigsten geholt, von tollen Bildbänden über Schulmaterial bis hin zum *Lustigen Taschenbuch* haben wir da so einiges. Neben nutzlosem Krimskrams, der nur nett anzusehen ist, findet sich so manches Praktisches. Bei Kleidung schau ich bei Bedarf als Erstes, ob ich es nicht auch aus zweiter Hand finde, für die ganze Familie. Tolle Schnäppchen macht man da manchmal, auch wenn man vielleicht nicht ganz so up to date ist. Und aufmotzen kann man oft, ich sag nur drucken und stempeln. Viele nähen ja daraus auch etwas Neues, da bin ich nicht so gut drin.

Heute habe ich dies gefunden:

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Die Comics sind für die Jungs, die Isolierkanne ist ja schon ein kleiner Klassiker und super! Vor allen Dingen, da sie rund ist und so viel länger warm hält! Den Krimi habe ich wg dem Titel mitgenommen. *De Duivel is`n Eichkater*, so geht ein plattdeutscher Spruch aus meiner Heimat (hoffentlich habe ich ihn nur richtig geschrieben!). Über Büchlein aus der Insel Bibliothek freut sich meine Mama immer sehr.

Und ein kleines Holzkästchen:

 

Mit dem Waldkauz Stempel wollte ich da einen schnellen Effekt, aber leider hatte ich nicht mit der Struktur des Holzes gerechnet. Bei dem Blätterstempel war die kein Problem, aber der Vogel ist leider nicht gelungen, ich habe etwas nachgearbeitet, aber das nächste Mal bemale ich Kästchen wieder! Schnell ist nicht immer gut.

 

Ganz nebenbei sammeln *Mensch* natürlich immer noch Fundstücke in Garten und wilder Natur, angefangen von Blumen, Schneckenhäuser, über Kräuter und Beeren. Die Liste unter dieser Überschrift könnte sehr lang sein. Habt Ihr auch da so Eure Schwächen?

Habt einen schönen Tag! Ach und nach einiger Recherche öffne ich die Kommentarfunktion wieder.