Ostern, Jubiläum und mehr

Hallo Ihr Lieben.

Fast hätte ich es übersehen, abgetan, weggeklickt. Ich blogge nun seit fünf Jahren. Erst sehr im Verborgenen, von der Technik keine Ahnung, weder auf dem Blog, noch bei anderen Bloggern. (Verlinken? Kommentieren?) Eine ganz neue Welt hat sich damals für mich geöffnet.

Ein Jubiläum wird normalerweise auch gefeiert. Also verlose ich hier drei Geschenke, einmal ein 5er Päckchen mit Briefkarten aus meiner Stempelei, eine bedruckte Jutetasche mit dem Bulli Motiv und ein kleines, bedrucktes (Wachs kommt von einem Immer aus der Verwandtschaft und ist absolut so, wie es aus dem Bienenstock im Sauerland geholt wurde) Wachstuch.

Danke an Euch! Das Miteinander in der Bloggerwelt ist wunderbar!

Wachstuch Beutel

 

Teilnehmen könnt Ihr über einen Kommentar hierzu (oder falls es aus irgendeinem Grund mit dem Kommentar nicht klappen will, auch über eine email.) Verlosen werde ich dann am Wochenende nach Ostern, am Sonntagabend, 24.00 Uhr. Gebt bitte an, was Ihr gern hättet, oder ob es Euch egal ist: Tasche, Tuch oder Karten.

 

Außerdem ist natürlich fast Ostern! Osterdeko, Blumenstrauß, Backtipps,…

 

Osterdeko1
Der Bussard ließ netterweise eine Feder für mich liegen, ein sehr schönes Ostergeschenk

 

Von einer Freundin habe ich ein superleckeres, ganz schnell und einfach zu machendes Rezept bekommen: Friesenschnitte von der Hallig Hooge

250g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 125g Öl (neutrales), 150g Fanta (Orange), 4 Eier, 250g Mehl, 3 TL Backpulver

Pflaumenmus und 3 Becher Sahne, Zimt und Zucker, Sahnesteif, Vanillezucker

Teig verrühren und auf ein Backblech verteilen, bei 175 °C etwa 25 Minuten backen, dann abkühlen lassen.

In der Zeit Pflaumenmus bereit stellen (Ihr braucht etwa 2 Becher) und 3 Becher Schlagsahne aus dem Kühlschrank holen. Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen. Erst kommt das Pflaumenmus auf den gebackenen Boden, dann darüber die Sahne. Anschliessend bestreut Ihr das noch mit Zimt und Zucker und macht mit der Gabel ein paar Wellenmuster rein. Kühl stellen, geniessen!

Ich kann Euch noch kein Bild zeigen, weil der Kuchen noch nicht gebacken ist für den Ostermontag. Da es aber so ein wunderbares Rezept ist, wollte ich es schon mit Euch teilen, vielleicht benötigt Ihr noch ein einfaches Rezept mit großer Wirkung und wo die Zutaten eigentlich fast immer im Haus sind. (Also ich musste nur die Orangenlimonade kaufen, die gibt es hier nie.)

Ostern

Das kleine Biedermeiersträußchen habe ich in einem alten Bierhumpen stehen. Da steht in altdeutscher Schrift „Freundschaft“ eingraviert und der zierliche Humpen ist von meinem Urgroßvater. (Strauß und Humpen passen zeitlich also.) Meine Mutter bekam ihn von ihrer Mutter zu meiner Geburt, mit Märzbechern gefüllt, überreicht.

Biedermeierstrauß
Auf dem Frühstückstisch

Ganz frisch schmückte der Strauß den Frühstückstisch. Ihr seht am anderen Bild, dass Karfreitag die Vergissmeinnicht die Führung übernommen haben. Vergissmeinnicht kann ich nun auch schon im Garten pflücken. Die Karwoche war so warm und trocken. Dass uns ausgerechnet am Osterwochenende das regnerische, abwechslungsreiche Wochenende erwartet, ist schade, aber so ist es für die Natur jedenfalls besser. In der Landwirtschaft wird auch dringend für die Saat und Pflanzungen Regen benötigt.

Wir haben ja gefastet, Süss und Alkohol und mein Schatz auch Fleisch.(Ohne religiöse Gründe und bis Karfreitag, einfach weil so was auch Mal wichtig ist. Aber diesmal fiel es uns in der Corona Zeit wirklich zum Schluss schwer.) Jetzt freuen wir uns richtig auf ein Festessen an den Feiertagen. Wir werden es uns mit Ostereiersuche, Eierdötschen, Kuchen, Braten und Tiramisu gut gehen lassen, egal ob Aprilwetter uns im Haus bleiben lässt, oder auch im Garten. Und anstoßen werden wir auf uns und unsere fernen Lieben! Den Geburtstagssekt haben wir dann auch gestern geköpft und unser erstes Eis in der wirklich schön kräftigen Sonne geschleckt.

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Mehr Berichtenswertes aus der Woche? Die Fahrradwerkstatt hatte auf, was das Rad des Sohnes nach einem Abdrängmanöver gerettet hat. Der Bordstein hatte Gangschaltung und Hinterrad verbogen. Nicht das erste Mal, dass ein Auto meint, im Kreisverkehr wäre doch genug Platz. Sobald wir wieder können, kommt da jetzt eine Schwimmnudel auf den Gepäckträger und es gibt eine Helmkamera. Drei Mal ist das schon passiert.

Im Garten habe ich hier und da etwas gemacht. Der Zaun wurde fix zu dritt mit klarem Öl angestrichen, damit die Farbe der Douglasienbretter weiterhin erhalten bleibt. Als Dankeschön für die schnelle Hilfe gibt es für den nächsten Tag Vanillemilchreis. Wenn der Wertstoffhof endlich wieder öffnet, kann dann auch der alte Zaun entsorgt werden. (Im Wald solchen Müll entsorgen ist gerade ganz populär!) Der verstopft den hinteren Teil des Gartens. Wenn, wenn, ich ertappe mich immer häufiger, darüber nachzudenken und zu planen, was alles gemacht wird, wenn #wirbleibendaheim endlich vorbei ist. Übrigens, habt Ihr Euch auch die Faltanleitung für Masken im Netz angesehen? Ohne Nähen! Ihr benötigt ein viereckiger Tuch und zwei Haargummis. Mein Bruder befürchtet schon, dass nach den Ferien die Schulen und Kindergärten doch nicht wieder aufmachen, dann weiss er nur langsam keine Lösung mehr für seine Kurzen. Meine Schwester arbeitet immer noch in der Physio und natürlich schwebt da auch immer Angst über jeder Behandlung, auf beiden Seiten. Meine Mutter hat das gute Wetter genutzt und ist ganz viel im Wald arbeiten gewesen.

Gelesen habe ich von Neil Gaiman „Der Ozean am Ende der Straße“ und wie jedes Buch von N. G. ist es empfehlenswert!  Der ‚Ozean‘ wurde ‚Book of the Year‘ und zudem noch mit dem ‚National Book Award‘ ausgezeichnet und ist wohl mit eines der persönlichsten Bücher von Gaiman! Zwei Erzählebenen zeigen uns den trauernden, älteren Protagonisten und auf der andere Ebene, die fantastische Welt, in die er als siebenjähriger durch Zufall hinein gerät – am Ende der Strasse, in einen Ententeich, der ein Ozean ist. Vielleicht kann nur so der einsame Junge verarbeiten, was er gerade erlebt hat und was noch auf ihn wartet, als er aus dem Ozean zurück kommt. Zum ersten Mal erfährt er auch wahre Freundschaft. Fantasie und Realität vermischen sich, dort, an diesem alten Bauernhof, mit den drei „magischen“ Frauen und dem Ozean. Kindheit und Erwachsenenwelt prallen aufeinander. (Denkt daran, wenn Euch der Lesestoff ausgeht, fast alle Buchhandlungen liefern Eure Bestellungen nach Hause!)

Ein wenig aufräumt und sauber gemacht wurde natürlich auch. Langeweile gibt es kaum. Aber das ist langweilig zu lesen.

Wicken
Engl. Wicken, ein paar Samen konnte ich vom letzten Jahr sammeln. Übrigens ist so ein großer Stein nicht nur dekorativ, sondern auch eine Wärmequelle. Ab und an wg Schnecken drunter schauen.

 

Habt eine wunderschönes Osterwochenende! Egal, was drum herum für Wetter ist, sucht Euer Osternest halt drinnen. Esst furchtbar viel und lacht noch mehr, trinkt auf das was Ihr liebt und schaltet beim Eierdötschen viele „Gegner“ aus.

 

Gern zeige ich den Strauß wieder bei Holunderblütchen und Freutag, teile meine Woche beim Samstagsplausch von Andrea.

 

AprilApril

 

„All meine Schmerzen kann mein Gartenspaten heilen“

Ralph Waldo Emerson

 

Hallo Ihr Lieben.

Glücklich, wer einen Garten in diesen Zeiten hat. Da wenigstens kurz zu verweilen, lässt einen Kraft schöpfen, runter kommen und Gedanken ordnen.

So schnell kann es gehen, also mir kommt es jedenfalls so vor. Und gleichzeitig so lange. Der März ist schon vorbei und der April macht jetzt was er will. Eine weitere Woche, auf die wir bei Andreas Samstagsplausch zurückschauen.

Langeweile? Fehlanzeige. Oder sagen wir selten. Lagerkoller? Ehrlicherweise auch ab und zu. Der Mensch ist doch ein Rudeltier, dass merkt man in diesen Zeiten. Aber wir sind ja brav, bleiben daheim. Keine Besuche bei Geburtstagen, bevorstehenden Feiertagen. Gestern kam die Meldung, dass Wandererparkplätze im Ahrtal abgesperrt werden, man will keine Touristen haben. Also rennen die Menschen hier weiter um den Pudding. Bis auf Hundegang feldeinwärts und notwendige Besorgungen innerorts, mal ein Päckchen zur Post bringen sind wir auch kaum unterwegs. Und ich hätte es ja nicht für Möglich gehalten, auf der Suche nach Klopapier. Unsere (normalen) Vorräte gingen jetzt langsam zur Neige. Diverse Läden abgesucht und dort auch gefragt. Müdes Kopfschütteln. Warum müssen jetzt die *normal Einkaufenden* ausbaden, dass sich manche Panikmenschen wie blöde bevorratet haben? Dann, im Laden neben der Post noch geschaut, auch gähnende Leere. Aber an der Kasse, der junge Mann da hat doch welches! Woher bitte? „Er habe gefragt.“ Die Kassiererin schickt mich zur Kollegin im Laden, die ich schon gar nicht mehr gefragt hatte. Eine Nachbarin schloss sich schon hoffnungsfroh an, (immer mit Abstand natürlich, geht allein weg der Pflicht-Einkaufswagen kaum anders. Gefunden, Paket bekommen. „Ja, es soll doch jeder der es nötig hat, bekommen.“    Wer hätte mal gedacht, dass so ein alltäglicher Gebrauchsgegenstand in den Mittelpunkt von Beiträgen gerät. Genau wie die selbstgenähten Mundschutze. Ich habe meine Schnupftücher (Bandanas, Halstücher) eigentlich auch eher für etwas Anderes genutzt, als denn als Mundschutz. Aber da ich mich diese Woche ordentlich erkältet habe und bei dieser Mischung aus eisigkalter Nacht, Wind und warmer Sonne, war das definitiv gut. Der warme Atem stieg morgens immer direkt an meinem Kopf hoch, ganz zu schweigen davon, dass ich die  kalte Luft nicht direkt einatmen. Beim Einkaufen wird es auch genutzt. ( Und mein laute Nießer zeigt dann vielleicht auch dem ungläubigen Gegenüber, warum ich den tragen.) Was wir allerdings überhaupt nicht verstehen, warum das grosse örtliche Gartencenter noch auf hat, wo so viele Geschäfte dicht sind. Der Parkplatz dort ist noch voller, als sonst. Und keiner kann mir erzählen, dass Primelchen, Kissen, Orchideen, Grille, Garteninterieur, Insektizide und Pestizide dringend notwendig sind!

Mein Lieblingsbuch der Woche habe ich schon gestern vorgestellt. Außerdem liegt auf meinem Stapel Ray Bradbury „Der Tod ist ein einsames Geschäft“, eine Hommage an die *Noir* Krimis. Ein Buch von einem sehr vielseitigem Autoren, von dem die meisten nur „Fahrenheit 451“ kennen. („Das Böse kommt auf leisen Sohlen“ steht auch schon länger auf meiner Liste, ein eher fantastisch-gruseliger Roman. Aber wusstet Ihr, dass er auch Drehbuchschreiber für Hollywood war? So schrieb er nach Melvilles Roman Moby Dick das Script zu John Hustons Meisterwerk mit Gregory Peck.) Außerdem sind da noch zwei Titel, die beim Bücherei Stapel etwas nach unten gerutscht sind. Hat ja Zeit. Neil Gaiman geht eigentlich immer, egal ob der Titel für Erwachsene oder Kinder ist. Und als Kind der ersten ??? Bücher mag ich auch heute ab und an noch da rein schauen, vor allem, wenn es ein deutsches Comic ist.

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Natürlich habe ich noch mal geschnitzt. Zweiteilig ist das freche Rotkehlchen dann doch nicht geworden. Anhand der Fotos seht Ihr vielleicht warum. Buntstifte gehen besser. Maike hat mir dann auch erklärt, dass mir simpel Ansatzpunkte fehlen, die von der anderen Seite überall Fixpunkt zum Druck geben. Aber irgendwie gefällt es auch nicht recht, zu krass der Kontrast der Farben. (Bei Maike sieht das viel besser aus und ich hoffe, sie zeigt das mal wieder auf dem Blog. Oder sogar mehr A?)

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mit rotem und braunem Buntstift

 

 

Wusstet Ihr, dass Rotkehlchen zwar schön aussehen, wunderbar vom höchsten Ast des Baumes singen, aber streitbare Einzelgänger sind?

Obwohl Rotkehlchen ursprünglich Waldbewohner sind, kommen sie viel in Gärten und Parks vor. Eifrig sammeln sie dort Insekten und Gewürm, gebrütet wird in Bodennähe. Im Sommer und Winter wird gern Mal Obst genossen. Rotkehlchen begleiten uns oft bei der Gartenarbeit. Wir sind „grosse Tiere“,  die Insekten aufwühlen. Das Lätzchen tragen beide.

 

Wenn ich die Stichsäge in Gang bekomme,  baue ich vielleicht einen einfachen Fledermauskasten, (Anleitung  beim NABU). Wir wollen das Wochenende auch angrillen. Das Wetter soll wunderbar werden.  Vorher vielleicht noch etwas mit dem Gartenspaten…

Macht es Euch fein, trotzdem.

Verlinkt auch bei dem Monatsmotto der Zitronenfalterin

 

 

 

 

Zum Donnerdrummel

Ihr Lieben,

wie jeden Samstag gibt es wieder unseren Plausch bei Andrea, über die Woche, die zurückliegt.

Diese Woche war um einiges ruhiger, als die letze Woche. Einkaufen, ziemlich normal, aber immer mit Abstand, keine wirklichen Besonderheiten, nicht wirklich jedes Produkt, wenn man auf bestimmte Marken aus ist, steht noch im Regal, aber da sind wir wohl einfach auch zu verwöhnt. Ich habe noch keine Schlachten um irgendwelche Dinge gesehen, die Menschen sind fast alle nett zueinander, Ausnahmen gibt es immer.

Ich hatte ein wenig einen Durchhänger, was aber auch an meinem Zyklus lag. Dann mach ich halt mal weniger, zieh mich   mehr zurück. So Tage „braucht“ man/frau auch. Aber zum Samstags-Basteltreffen-Werk, (ein bemaltes Körnerkissen,) gesellte sich noch der entsprechende Stempel. Auch mit Schablonen wurde gedruckt. So ganz ohne meine Hände kreativ werden zu lassen, das geht auch nicht.

Fuchs und Has

Dienstags wird gebacken. Schokoladen Mandelkuchen, super saftig, hauptsächlich eigentlich für unsere Jungs, denn eigentlich fasten wir. Daher wurde noch eine Quiche gemacht. Beim Eiweissquirlen ist mir dann einmal, durch eine Ungeschicklichkeit, die halbe Masse über die Hose geflossen. (Meine Güte, hat das Fluchen in dem Moment gut getan, zum Donnerdrummel.)

Aber zur Feier des Tages habe ich dann am Mittwoch doch ein Stück Schokokuchen  gegessen. Das Rezept seht Ihr hier. Allerdings habe ich die Birkenzuckermenge noch reduziert und das hat man nicht gemerkt. Beim Werkeln/Arbeiten höre ich gerade den ersten Band von Patrick O`Brian, „Kurs auf Spaniens Küsten“. Die maritimen Geschichtsromane kenne ich schon alle als Buch, aber ich mag sie sehr, so dass auch das Hörbuch noch mal mit anderen Sinnen genossen wird. (Die meisten kennen sicher die Verfilmung „Master and Commander“) Ich mag es, wie der Alltag auf See beschrieben wird, oder die Entdeckungen, die der Bordarzt, (ganz wie Charles Darwin,) macht. In den Romanen liegt ganz viel Ruhe. Natürlich gibt es auch Seegefechte oder politische Verstrickungen an Land. Aber allein die Streitgespräche der beiden Hauptpersonen, Captain Jack Aubrey und Bordarzt Stephen Maturin, ihr gemeinsames Musizieren und philosophieren, machen die Romane immer wieder zu einem Genuß.

 

Kaffee half mir über so manche müde Phase hinweg. Man träumt gerade schon Mal schlecht oder liegt mit „Kopfkino“ wach. Morgens trotzdem mit meinem Schatz aufzustehen , ist weiterhin normal, die Hunderunde auch. Die am Weg blühenden Magnolien wurden leider vom Frost dahin gerafft.

Um einen Comickünstler, der uns vor allen Dingen mit zwei Dickköpfen ( und einem cleveren Hund) so viel Freude bereitet hat, trauern wir. Uderzo, der Zeichner der legendären, unbesiegbaren Galliern Asterix und Obelix, starbt am 24.3. mit 92 Jahren.

Mein liebster Schatz hat mir einen besonderes Geschenk gemacht, gute Linoldruckfarbe auf Ölbasis. Ja, manche freuen sich über Schmuck, ich mich über Farbe! Schade, dass ich es nicht mehr rechtzeitig geschafft habe, Fliegendraht und zwei Rahmen zu besorgen. Ich wollte noch Papierschöpfen und dann darauf drucken. Aber auch so findet sich jeden Tag eine Idee und Möglichkeit. Nach dem Schablonendruck kehre ich sehr gern wieder zu meinem geliebten Linol- und Stempeldruck zurück.

Trotz Frost summt und brummt es ja im Garten. Am Freitag morgen, gerade aufgestanden und Balkontür aufgemacht, sitzt auf dem Geländer eine Kohlmeise. Ich denke so unschuldig, das sie mich begrüssen mag. Nein! Die hatte es auf noch froststarre Felsenbienen im Insektenhotel abgesehen. Ich konnte gar nicht so schnell schauen, wie sie sich die erste geschnappt hat, die da vorsichtig ihre Fühler gen Sonne rausstreckte. Einen ersten Bläuling und Zitronenfalter habe ich letztens gesehen. Ach, so etwas erfreut mich immer sehr.

Aufmunterungspost

Genau wie dieser liebe Aufmunterungsgruß, einfach so per Schneckenpost kam, von Anja gesendet, da habe ich mich sehr drüber gefreut!!

Aber auch meine Mama hat mir ein wunderbares Paket mit ganz viel Erinnerungen geschickt. Fotos, alte Aquarelle von mir, Stoffmalereien und mehr, so lieb! Und wir können uns gerade nicht sehen, zum Donnerdrummel!

Ich hoffe, Ihr hadert noch nicht all zu sehr, tapfer bleiben, gesund sowieso! Der Samstag soll wunderschön werden, dann folgt wohl wieder ein Temperaturen Sturz.

 

Alles Liebe

Nina

Ps:“zum Donnerdrummel“ stammt aus dem Munde von Ronja Räubertochter, bzw somit von Astrid Lindgren und weil es einfach manchmal raus muss

so war dann diese Woche

Hallo Ihr Lieben.

Gibt es erst einmal einen Tee oder Kaffee für Euch? Lasst es Euch gut gehen, beim Samstags-Plausch von Andrea.

So war das Wochenthema ja eine besondere Dame: Sabine. Immer noch. Halbwegs gut gegangen ist es noch mal hier, auch die letzten ordentlich windig-regnerischen Tage. Der nächste Sturm steht aber schon in den Startlöchern, auch wenn es wohl nicht so schlimm werden soll.

Wenn die Wolken, von Stürmen geschlagen,

jagen:

Himmel von hundert Tagen

über einem einzigen Tag –

(Gedicht Auszug Rilke, *Sturm*))

Tauben

Meine letzten Linoldrucke habe ich am Creadienstag gezeigt. 12 von 12 war auch diese Woche wieder, wer diese Linkparty noch nicht kennt, bitte hier lang zu Caro.

 

Die Narzissen sind wunderbar duftend aufgegangen. Dafür zieren sich die Nelken noch etwas, vielleicht war es nun mal doch etwas zu früh für diese Blumen im Jahr. Valentinstag war am Freitag. Ein Tag, der genau wie Muttertag für mich nichts bedeutet und als Brauch einfach aus Amerika rübergeschwappt ist.

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Bei diesem spannendem Buch bin ich auf den allerletzten Seiten, ein Krimi wartet schon:

 

Claire Bretécher ist tot. Die Comic Künstlerin, Erfinderin der „Knollennasen Frauen“: „Die Frustrierten“, ist mit 79 Jahren verstorben. Vielleicht sagt Euch der Name nicht sofort etwas, wenn Ihr aber ihre Zeichnungen seht, erkennt ihr sie sicher sofort.

schneeball

Ich hangel mich an einer Erkältung entlang, die Lunge nervt, das Wetter könnte einen Trübsal blasen lassen, aber die Frühlingsblumen schieben allerorten ihre Köpfchen hervor und erfreuen das Herz. Dieser Winter, der zwar mit Nachtfrost und Hagel daher kam, aber mit viel wärmeren Durchschnittstemperaturen, als normal, ist schon speziell. Ich versuche meinen Stoffwechsel noch etwas auf Vordermann zu bringen, Wachholder, Ingwer und Kurkuma gibt es jeden Morgen. Heute soll es ja frühlingshaft werden.

Wie ist es Euch ergangen? Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch.

Die letzte Woche

Hallo, Ihr Lieben.

Ein Plausch zu Kaffee oder Tee gefällig? Andrea sammelt wieder unsere Beiträge auf dem Blog Kaminrot.

Die Woche startet eigentlich recht ruhig und alltäglich. Trauriges Thema Tod bahnt sich da nur schon an, u.A. die Beerdigung einer Nachbarin, Terry Jones stirbt mit 77.

Min. of silly walk

Ich gehöre ja zu den wenigen Menschen, die im Advent wenig(er) dekorieren und wir schmücken erst am Heiligen Abend den Baum, dafür darf er dann auch länger stehen, denn die Weihnachtszeit geht doch bis Maria Lichtmess. Leider ist diese Woche der letzte Termin, an dem die Bäume hier abgeholt werden, so musste ich Donnerstag den Baum abschmücken. Nun, sehen wir es positiv, etwas mehr Platz wieder. Ich finde es trotzdem merkwürdig, dass viele jetzt schon den Frühling dekorieren, wo doch Januar und Februar die Wintermonate sind. Pünktlich hat uns auch winterliche Kälte eingeholt.

Erste Karnevalskostüm Überlegungen werden angestrebt. Der jüngere Sohn möchte als „Crowley“ aus „Good Omen“ (wunderbares Buch von Terry Pratchett und Neil Gaiman,) gehen und er schaut gleich noch Mal die gelungene Serien Verfilmung. Ab und zu muss ich mich dazu setzen, allerdings voll konzentriert, denn er schaut auf Englisch, was ebenfalls wunderbar ist, aber auch für mein Schulenglisch etwas schwieriger. Ich habe endlich „meine“ Miss Fisher zu Ende gelesen und bin noch etwas unentschlossen, ob ich den Roman mag. Häufig finde ich Bücher besser als ihre Verfilmungen! (Es lebe die eigene Fantasie!) Aber sehr gern habe ich mir am Freitag die erste Folge *Picard* angesehen und dabei gestopft. Nun ja, eigentlich konnte ich eher erst hinterher stopfen, hätte ich mir eigentlich denken können, (und das soll Euch sagen, dass mir die Folge sehr gut gefallen hat.)

 

Nachschub an Lesestoff habe ich mir in der Bücherei geholt, u.a. das neue Buch von Konrad Beikircher über den berühmtesten Sohn der Nachbarstadt Bonn. Es ist der 250. Geburtstag Beethovens dieses Jahr. Sein Geburtshaus steht in Bonn und die Stadt  feiert seinen berühmten Komponisten. Ich feiere ein wenig anders:

beethoven
Dem Bonner Plakat nachempfunden

Beethoven 200

Außerdem lese ich von Andrzej Sapkowski „Das Erbe der Elfen“, ich habe vor Jahren keine richtigen Zugang zu den Hexer Büchern gefunden, aber nun scheint es zu klappen, auch wenn der Anstoß dazu die Serie war, (ja, ich schau sehr gern Serien). Nun muss ich meine Aussage oben etwas revidieren, ich versuche beide Medien eigentlich als eigenständige Werke zu sehen.

Bücher

Und dann noch eine traurige Meldung, Gudrun Pausewang, Autorin vieler kritischer Jugendbücher [Die Wolke] ist verstorben. Was für eine Woche.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende, macht es Euch gemütlich!

 

Verlinkt bei Kaminrot.