Seelentröster

Hallo Ihr Lieben.

Heute ist Weiberfastnacht, Altweiber. Ein wenig feiern? Ganz schön schwierig gerade, lustig und froh zu sein. Und ich gestehe, die Droge Zucker hilft mir da oftmals.

Das ich maltesische Orangen geschenkt bekommen hatte, schrieb ich hier schon mal vorher. Nun habe ich aus der getrocknete Schale (ungespritzt) leckeren Puderzucker gemacht.

Eine ältere Kaffeemühle leistet mir immer wieder in der Küche gute Dienste. Rohrzucker, Orangenschale und ein Stück Vanilleschote, das ist alles, was Ihr benötigt. Ihr wundert Euch, dass ich nicht nur das Mark der Vanille nehme (Bio). Vanille ist sehr teuer geworden und auch wenn Ihr bereits verarbeitete Vanille kauft, wird da die ganze Schote genommen.

Ich zerkleinere die getrocknete Schale vorher schon etwas. Das Stück der Vanille (ich nehme da nicht so viel, ich möchte ja Orangen Zucker haben) kommt dazu und dann das etwas größere Rohrzucker.

Heraus kommt ein feines und leckeres, vielseitig einsetzbares Puderzucker.

Ihr könnt dies für Tee, Müsli, Kuchen, Süßspeisen und Obst nutzen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Eine weitere Leckerei gab es gestern auf einer kleinen Feier. In der Gemeinde feierten wir eine kleine Karnevalsfest für unsere Senioren, kein Vergleich zu den Vorjahren, aber trotzdem sehr schön (natürlich unter Corona Bedingungen)

Blondies, die helle Variante der Brownies, ohne Nüsse aber mit etwas geriebenen Mandeln.

Meine Variante:

250g Mehl, 300g weiße Blockschokolade, 200g Butter, mindestens 100g gemahlene Mandeln, 5 Eier (M), etwa 100g Rohrzucker, eine gute Preise Salz, ein gut gehäufte Teelöffel Backpulver, etwas Vanille oder Tonkabohne pulver (ich reibe etwas frisch, Vorsicht, intensiver Geschmack) ein Brownies Form (meine war für diesen Zweck ausgeliehen) Ihr könnt aber auch eine große runde Springform nehmen. Kuchen schmeckt in jeder geometrischen Form. Diese wird mit Backpapier ausgekleidet. Für die Deko könnt Ihr voll in die Kiste greifen. Von bunten Streußeln über Smartis* und Schokoflocken

Die Eier werden mit dem Zucker schaumig gerührt, während Butter und die weiße Schokolade aufgelöst werden. Butter und Schokolade verrühren und etwas abkühlen lassen.

Nun die sonstigen Zutaten unter das Ei-Zucker Gemisch rühren und dann auch Butter-Schokolade unterrühren (kurz und stark)

Den Ofen bei Ober- und Unterhitze auf 180°C vorheizen. Die Form befüllen und auf mittlerer Schiene ca 10 min backen. Nun die Deko über den Teig streuen, sie sinkt nun nicht mehr ein.

Ich stelle dann den Wecker nach den obrigen 10 min wieder auf 10 min und reduziere die Hitze dann auf 175°C. Noch mal 20 min backen. Blondies sind genau wie Brownies eher „kletschige“ Kuchen. Ab hier ist etwas Spitzengefühl gefragt, vielleicht brauch der Kuchen noch 5 min. Das hängt auch etwas von der Größe der Form und damit Dicke des Teiges ab

Oben darf der Kuchen nicht zu braun werden (evtl etwas Alufolie zum Abdecken, meiner ist schon an der Grenze)

In kleine Stücke schneiden und genießen

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Weihnachtliche Gewürze nicht nur im Advent und zu Weihnachten nutzen

Hallo Ihr Lieben.

Ich habe vor Jahren hier schon mal vor Jahren über eines meiner Lieblings Gewürze, den Kardamom, geschrieben und auch Kurkuma war hier schon Thema. Kaum ein Kaffee, der bei mir nicht gewürzt wird, mit Kurkuma, Ingwer, Zimt, Kardamom und Nelke. Chai Tee wird hier auch sehr gerne getrunken.

Nelke und Zimt sind typische Weihnachtsdüfte, Gewürze die vor allem in Leckereien stecken. Oder macht Ihr für den feinen Duft auch diese Orangen mit eingesteckten Nelken? Nur dafür sind sie aber viel zu schade, denn es sind kleine Wundermittelchen.

Schon aus dem Mittelalter finden sich klösterliche Aufzeichnungen der wertvollen Gewürze in medizinischen Anwendungen. Denn dort gab es die beste medizinische Versorgung und somit auch selbige Forschung.

Kaffee mit Zimt und Zucker

Nelken:

Genau gesagt: Gewürznelken. Der Gewürznelkenbaum, dessen Blütenknospen getrocknet die berühmten „Nägelein“ geben, hat gar nichts mit unserer Blume im Garten zu tun. Die Gewürznelke stammt ursprünglich von den Molukken, einer indonesischen Inselgruppe im Pazifik, die einst unter dem Namen „Gewürzinseln“ bekannt war. Ihr kennt diese, einem Nagel ähnelnde, getrocknete Gewürzpflanze aus der Küche, wo sie gern im Rotkohl landet.

Viel wertvoller, als in Soßen, Süßspeisen und Gemüse, ist die medizinische Bedeutung. Viele kennen den Geruch vom Zahnarzt, wo das Öl noch heute eingesetzt wird. Unter anderem spanischen Wissenschaftler stellten fest, dass Gewürznelken einen hohen Gehalt an Phenolverbindungen aufweisen, die antioxidative, entzündungs- und gerinnungshemmende Eigenschaften besitzen.70 bis 95 Prozent des Öls entfallen auf das Eugenol. Sogar als Narkosemittel kann genau dieses Öl eingesetzt werden. Alkohol wird auch schneller durch den Wirkstoff abgebaut. Bei Erkältungen setzen nicht nur wir Nelken mit heißem Wasser an, es ist ein bekanntes Hausmittel. Auch bei Entzündungen im Magen Darm Trackt kann die Nelke wirken. Früher wurde diese gegen Darm Parasiten eingesetzt. Auch außerhalb des Körpers wirkt Nelken Öl, zB gegen Stech-Insekten. Nelken Duft dagegen hilft in der Aromatherapie dem Menschen. (Vorsicht nur bei Konzentraten, sie sind unverdünnt auch reizend)

Zimt:

So wertvoll wie Gold war einmal die Rinde des Ceylon-Zimt vom Ceylon-Zimtbaum und der Cassia-Zimt von der Zimtkassie. Ceylon-Zimt (Cinnamomum verum), auch echter Zimt genannt, wird vor allem in Sri Lanka angebaut und ist aromatischer als der Cassia-Zimt. Er gilt als die feinste Zimtsorte. Cassia-Zimt (Cinnamomum cassia) stammt hauptsächlich aus China und wird weltweit am meisten verkauft. Er schmeckt leicht süsslich und kräftig. Die Rinde wird von den Ästen geschält und gerollt, wird sie nach dem Trocknen zermalen, erhält man das Gewürzpulver.

Im Mittelalter wurde Zimt (zusammen mit Nelken) in Wasser aufgelöst gegen Magen-Darm Problemen, die Beulenpest, Hauterkrankungen und mehr gereicht. Wie, die Beulenpest hat man damit bekämpft? Ja, Zimt wirkt durchaus gegen bakterielle Erkrankungen und bei Fusspilz oder Schweißfüssen hilft das darübergestreute Pulver. Das Zimt aber den Blutzucker regulieren kann, hat man wohl auch mal wieder durch Zufall entdeckt. Nach einem Versuch mit Apfelkuchen (eben mit Zimt!) stieg der Blutzuckerspiegel nicht so stark an, wie er es eigentlich tun sollte. Nach weiteren Versuchen und Studien wusste man nicht nur, dass Zimt auf lange Sicht und schon in kleinen Dosen den Blutzuckerspiegel beeinflusst, sondern gleichzeitig den Cholesterinspiegel positiv beeinflusst. Das Zimt durchblutungsfördernd und damit wärmend wirkt, wissen die meisten dagegen schon. Das sich schon der Duft positiv auf das Gehirn auswirkt, ist auch vielfach bekannt. Die kognitiven Leistungen werden nachweislich verbessert. Sogar gegen Krebs soll Zimt helfe, hier wird noch fleißig geforscht.

Aber denkt daran, Cassia-Zimt enthält Cumarin und der schadet in hohen Dosen Leber und Nieren bei Vorgeschädigten. Und natürlich muss man mit Kindern und Schwangeren bei medizinischer Anwendung (Nelken Öl) vorsichtig sein. Auch wer Bluthochdruck hat, wollte jetzt keine Unmengen an Zimt zu sich nehmen. Aber wir reden hier ja immer nur von winzigen Würzmengen!

Gewürzmilch

Wenn das kein Grund ist, häufiger mal in die Gewürzdose zu greifen. Nehmt beim Kauf aber am ehesten Bio Produkten, da Gewürze schon mal belastet sein können von Schimmelpilzen oder Pestizide.

Kurkuma, Zimt und andere „weihnachtliche“ Gewürze zu einem Kaffeewürzpulver verarbeitet und für ein kleines Glas gemischt

Ihr könnt Euch ganz einfach mit Gewürzen wie Kardamom, Zimt, Nelke, Ingwer und vielleicht noch eine Prise Pfeffer eine Lieblingsmischung erstellen. Lasst es Euch gut gehen! Eine Kurkuma Latte Mischung hatte ich Euch als Paste auch schon mal hier vorgestellt.

Kurkuma Latte herstellen

Mögen uns wohlige Gerüche und Geschmäcker die dunklen Tage etwas leichter machen, leckere Backrezepte kennt Ihr da sicher auch zur Genüge für mehr leibliches Wohl

Verlinkt bei Creativsalat und DVD

Nachreifen

Hallo ihr Lieben.

Willkommen zum Samstagsplausch bei Andrea. (Der es hoffentlich wieder gut oder zumindest besser geht!)

Ach, diese Woche ist nur so im Eiltempo vergangen und ich könnte Euch nicht mal genau sagen, warum das so ist. Nun, wie geht noch der Spruch: „irgendwas ist immer“? So hat sich die Woche auch angefühlt. Viele Besorgungen machen, oft unterwegs gewesen. Geschnitzt habe ich auch, aber das ist schon mit der Post unterwegs (etwas, wo ich auch diese Woche schon häufiger war.) Mein Gott, wenn Ihr gesehen hättet, wie der Fahrer den Transporter aufgemacht hat. Ein Wunder, dass nicht alles rausfiel. Und dann kamen ja zwei Ladungen abzuholender Pakete und Päckchen dazu, während ich vor der Filiale wartete. Ich sag Euch, meine große Büchersendung, ein richtig schweres Paket, wurde da auch drauf geworfen. Dem Fahrer mache ich eigentlich keinen Vorwurf, der war wirklich in Hetze und definitiv „nur im Auftrag der dt Post“ unterwegs, was das heißt, wisst Ihr sicher aus der Presse. Da der Deutschen Post die Flut scheinbar gerade über den Kopf wächst, vergewissere ich mich gerade immer, dass Sendungen auch angekommen sind. (Mir fehlt nämlich noch Post und das letzte Päckchen sah aus…)

Wenn die niedrig stehende Sonne zum Fenster reinschaut

Die letzen Tomaten und Quitten mussten verarbeitet werden. Ja, ich hatte noch einen ganzen Schwung Tomaten aus dem eigenen Garten.

Der Ein oder Andere kennt den Trick: Nachreifen lassen mit Äpfeln.

Äpfel strömen ein Gas aus, Ethylen. Dieses sorgt dafür, dass zB Bananen im Obstkorb schneller braun werden, eben nachreifen. Keine Sorge, dieses Gas ist ein Pflanzenhormon, welches an Entwicklungsprozessen der Pflanzen beteiligt ist. Es wird gezielt zur Nachreiche eingesetzt, da es hier bestimmte Stoffwechselwege fördert. Im Umkehrschluss solltet Ihr Kartoffeln und Äpfel deswegen nicht zusammen lagern. Äpfel strömen dieses Gas am stärksten aus, sind am Verfügbarsten und Einfachsten einzusetzen. Ich habe meine unreifen Tomaten, davon hatte ich leider recht viele, also zusammen mit Äpfeln aufbewahrt. Sicher kennt ihr das noch, dass Eure Oma letzte Tomaten in eine Schublade gelegt hat. Auch Tomaten haben dieses Gas, aber vergleichsweise gering, der Apfel beschleunigt das. So, nun aber genug Chemie.

Die kamen in den Ofen und dann wurden sie durch ein Sieb gedrückt und in Gläser gefüllt

Einen ganz klassischen Schokoladenrührkuchen habe ich gebacken, allerdings mit etwas Tonkabohne verfeinert. Am 30. 11. geht ja die ♥ Abstimmung bei eat.de für die leckersten, würzigsten Gerichte los und dort steht mein Kürbiskuchen und wartet auf ein ♥ Herz von Euch. Tonkabohnen haben einen leicht süsslichen Geschmack, ein wenig wie die Vanille (die ja immer noch sehr teuer ist zZt.) Und ich kann Euch sagen, es duftet! Das belebt das Gemüt. Die Tonkabohne enthält allerdings Cumarin, deswegen war sie sogar mal in Deutschland (Aromaverordnung, 80er Jahre) verboten, da Cumarin Lebensmittel nicht zugefügt werden durfte /darf, es fällt unter die Toxine. Also nicht, dass Euch der Esslöffel ausrutscht *grins*. Ich habe natürlich nur etwa eine Mini-Messerspitze genommen. Schon Alexander von Humbold entdeckte, dass die Wäsche in Venezuela wunderbar riecht, weil die Einwohner die Bohnen dazwischen legten. In der Parfumindustrie wird sie übrigens auch viel genutzt, es wird ihr eine erotisierende Wirkung nachgesagt. In Südamerika werden Tonakbohnen in Amulette als Schutz vor Krankheiten eingesetzt und sollen in der Geldbörse Wohlstand bringen und Wünsche erfüllen.

meine *tägliche* Amsel beim Hundegang im Morgenlied versunken

Fleissig Kekse werden auch dieses Wochenende gebacken, noch keine neuen Rezepte, erst mal die Lieblingsklassiker. Na, das sind doch schöne Aussichten oder? Die „jungen Leute wollen sich nämlich Mal (mit mir) in die Arbeit stürzen. Ich muss auch noch an meine Post-Kunst Aktion zum Advent, ich arbeite da auf den letzten Drücker. Und meinen Basar will ich doch auch noch „bearbeiten“. Ach, den ersten Advent, den wollen wir natürlich ebenfalls etwas besinnlich genießen. Nicht mit viel Aufwand, zusammensitzen, etwas essen, trinken und viel erzählen. Vielleicht mit einem abendlichen Feuerchen, das Gesicht heiß und der Rücken kalt.

Habt alle einen wunderschönen ersten Advent.

Ein sehr feiner Duft

lag am Sonntag in der Luft.

Hallo, Ihr Lieben.

Wie ich schon angedroht hatte, kommt hier mein Kürbis Kuchen Rezept. Habt keine Angst, es ist einfach, ein Gemüse in einen Kuchen zu „verp(b)acken“. Gerade Hokkaido bietet sich für etwas süßere Gerichte an. In Amerika ist es viel häufiger, dass Kürbisse auch in nicht deftige Rezepte als Zutat einfließen.

Also, holt eine runde 26er Backform aus dem Schrank, schneidet etwa 350-400g Kürbis klein und kocht ihn gar. (Hokkaido hat den Vorteil, dass der Kürbis nicht geschält werden muss) Ich habe zum Garen etwas Glühwein genommen (etwa ein Schnapsglas voll), Rotwein (mit etwas Gewürzen) oder Orangensaft sind auch möglich. Der Kürbis muss dann natürlich püriert werden und etwas abkühlen. Derweil mischt Ihr erst diese Zutaten:

150 g Butter, 120-150g Rohrzucker, eine gute Prise Salz , der Zucker sollte sich auflösen, dass kennt Ihr sicher von anderen Kuchenrezepten. Nun kommen auch 300g gemahlene Mandeln, 4 grosse Eier, 1P Backpulver, ca 200g Mehl. Und eine ordentliche Portion Gewürze, Wintergewürze, Weihnachtsgewürze: Zimt, Kardamom, Piment, Muskatnuss, Tonkabohne… Dufte Mischung! Ich habe einen Tl der Mischung genommen, (habe es mir mit einem Kaffeegewürz etwas leichter gemacht). Dazu kommt als Krönung eine Packung (etwa zwei TL) geriebene Orangenschalen oder entsprechend die geriebene Schale einer Bio Orange. Vergesst nicht, dass Kürbismus, heiß darf es nicht untergerührt werden, wegen den Eiern. Wenn Ihr der Meinung seid, der Teig mit dem Kürbispürre ist wirklich zu flüssig, gebt noch etwas Mehl oder HaferflockenPorrige dazu. Ich habe zB einen EL Porrige dazu getan, das bindet die Feuchtigkeit.

Der Ofen wird auf 180 Grad Umluft vorgeheizt, die Form vorbereitet. Den Kuchenteig einfüllen und ab in den Ofen, zweite Schiene von unten und 45 min backen. Stellt Euch den Wecker auf 25 min und reduziert für die Restzeit dann auf 160 Grad. Da zieht ein Duft durch das Haus, einfach ganz wunderbar, eine besondere Aromen Mischung!

Der Kuchen ist supersaftig. Hübscher sieht es vielleicht mit Puderzucker bestreut aus, aber ich möchte den Kuchen gar nicht so süß haben. Wenn Ihr eine Kaki in Scheiben schneidet, gibt das sehr schöne Sternenmuster zum (gesunden) dekorieren. Ich finde auch, dass das Obst mit dem Kuchen sehr gut harmoniert.

Auf der Website eat.de werden ganz viele „Spicy Slowfood Rezepte“ gesammelt. (Werbung, vielleicht mögt Ihr mir Ende des Monats dort ein ♥ geben?)

Den Kuchen mochte hier jeder, trotz gesundem Gemüse.

Verlinkt auch beim creadienstag

alte Schinken

Hallo Ihr Lieben.

So langsam geht es auf die Adventszeit zu. Auch wenn ich gestehen muss, ich bin noch gar nicht im Weihnachtsmodus, geschweige denn adventlich eingestellt.

Aber irgendwann muss man ja doch mal anfangen, am liebsten kreativ.

Ich mag es, wenn kleine Schildchen an den Geschenken dran sind, oder am Marmeladenglas, oder… Kleine Kunstwerke können das ja sein. Also habe ich erst mal mit gekauften Geschenkanhängern begonnen. Aber mir fehlte da irgendwie *Patina* und so holte ich ein altes, noch in gothischer Schrift gedrucktes Buch hervor und riss eine Seite heraus. (Keine Sorge, dafür gehe ich bestimmt nicht an mein Bücherregal, es ist schon so schwer genug für mich, ein Buch auseinander zu nehmen. Aber Second Hand und vor allen Dingen in den Sozialkaufhäusern oder Bücherschränken findet Ihr bestimmt so einen *ollen Schinken*, den eigentlich auch keiner mehr lesen will.)

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(Werbung, Name auf Notizbuch erkennbar)

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Mit der alten Schneidemaschine von meinem Großvater habe ich dann die Seite mehrfach geteilt.

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Ein paar einfache neue Stempel sind auch dazu gekommen. Übrigens, Ihr könnt mit Moosgummi und Bauklötzchen auch so Baum Stempel schneiden und aufkleben, (allerdings ohne die Äste.)

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Es sind ein paar neue Farbkissen dazu bekommen, diesmal habe ich nicht so auf das Geld geachtet und das zahl sich wirklich aus. Übrigens nimmt so eine alte Buchseite auch die Farbe sehr gut auf. Die blanko Geschenkanhänger dagegen waren da nicht so gut.

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Ihr könnt natürlich auch kleine Collagen gestalten, ich habe sie heute erst mal recht einfach gehalten. (Aber mit ein paar goldenen Sternchenaufklebern, alten Poesiebildchen oder alten SW Fotos kann man da seiner Fantasie freien Lauf lassen.)

Am Wochenende war ich erkältungstechnisch niedergestreckt und ein wenig hängt mir das immer noch an. Heute morgen kam im Radio ein toller Tipp, den ich begeistert gleich nach machte, wenn auch etwas verändert. Ich habe Euch ja schon mal das Rezept für die Kurkuma Milch hier gegeben. Da ist aber Kokosöl dabei und dies soll man ja nicht zu viel nutzen, schon gar nicht, wenn man mit höheren Cholesterin Werten zu tun hat. Daher finde ich, ich muss Euch diesen Trunk auch weiterreichen, bildlich.

(WDR2, Werbung und Quellenangabe)

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Ihr nehmt: 1/2 bis 1 Zitrone oder Limette, etwas frischen Ingwer, einen gestrichenen TL Kurkuma und heißes Wasser. Dieses aufgießen und etwas ziehen lassen. Ich habe dann noch einen kleinen Löffel Honig dazu gegeben und weil sich der Kurkuma am Boden sammelt, beim Trinken immer mal wieder umrühren. Das Originalrezept gibt etwas Pfeffer dazu. (Als ich dann ein wenig nachlas, wurde mir auch klar, warum man noch Pfeffer dazu tun soll. Das Gewürz steigert den gesunden Effekt der Kurkuma Stoffe. Also kommt beim nächsten Mal auch eine Prise Pfeffer dazu.)

Die „Zauberknolle“, „Gewürz des Lebens“ oder Gelbwurz benannte Wurzel ist in der ayurvedischen Medizin schon seit Jahrtausenden als Heilmittel bekannt. Kurkuma ist ein Hauptbestandteil von Currypulver und verleiht der Gewürzmischung ihre typische Farbe. Diese wird übrigens auch gern in der Lebensmittelindustrie verwendet. Der Stoff ist aber vor allen Dingen medizinisch interessant, er hilft gegen Entzündungen, Magen-Darm-Beschwerden und soll sogar gegen Arthrose, Alzheimer und Krebs wirken. Letztere Wirkungsbereiche befindet sich aber in der Forschung und ich kann mir vorstellen, dass da ganz andere Mengen des Wirkstoffs zu sich genommen werden müßten. Tatsache ist, es ist entzündungshemmend, stärkt das Immunsysthem und ist  lecker. Probiert es mal aus.

Macht es Euch gemütlich und bleibt gesund.

Verlinkt beim creadienstag

Herbstwald mit Hirschen

Hallo Ihr Lieben.

(Werbung enthaltend, da Namensnennungen und Verlinkungen)

Nun zeigt der Herbst auch mal seine etwas nasseren und kälteren Seiten. Es wird ja auch mal Zeit, dass wir Regen bekommen und das Gefühl haben, die „Kalte Jahreszeit“ zieht ein. Irgendwie gehört das doch auch zum Jahreszeitenkreislauf.

Von unseren Herbsttagen im Sauerland habe ich ja berichtet.

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Wenn man schönes Wetter hat, ist der Blick einfach wunderbar. Aber glaubt mir, gerade im Herbst habe ich manchmal nicht den Wald auf der anderen Talseite gesehen, so tief hingen die Regenwolken. Wenn dann alles wieder verschneit ist, geniesst man den Winter natürlich, aber vorher war und ist es doch ab und zu recht duster, össelig, wie wir sagen. Aber wie Ihr hier seht, hatten wir bestes Wanderwetter und genossen den Herbstwald.

Bei meiner Mutter habe ich dann ein ganz wunderschönes, bedrucktes Textilschmuck Band entdeckt. Sie hatte es auch geschenkt bekommen und als Deko vor Bücher gestellt. DSCN5564

Ich war total begeistert und schon waren erste Ideen da: Stempel und Linoldruck, das wollte ich nachmachen. (Leider gibt es keinen Grössenvergleich auf dem Bild, es ist wirklich nur ein Textilband.)

 

Ersteinmal habe ich mich an den Stempel gewagt… das grössere Projekt kommt noch…

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Auf den grösseren Linoldruck freue ich mich schon, wird sicher eine tolle Borde, für Tischdecken oder Shirts.

Während ich so am Tisch sitze und schnitze, geniesse ich einen Kurkuma Latte.  Ich habe das Rezept auf dem Blog Reisenspeisen entdeckt und in etwa so nachgemacht:

1 gehäuften El gemahlenen Kurkuma, 1 El frisch geriebene Ingwer, 1 P Pfeffer und  etwas Zimt, 1 Tl Kokosöl und zum Süßen 1 Tl flüssigen Honig (da gehen natürlich auch andere Süßungsmittel und Ihr könnt die Menge natürlich verändern)

Das Kurkuma Pulver kocht Ihr mit etwas Wasser auf, etwa 130 ml, dann Ingwer, Zimt und Pfeffer dazu und etwas köcheln lassen, so in etwa 5 min. Nun Kokosöl und Honig dazu, es sollte eine zähe Masse werden. Die könnt Ihr nun in ein Glas tun und im Kühlschrank aufbewahren, wie lange sie haltbar ist, weiss ich aber noch nicht. Die ganze Prozedur ist übrigens sehr dufte!

 

Wenn Ihr nun ein warmes, wohltuendes Getränk braucht, gut für Magen und Geist, dann nehmt Ihr etwas von der Paste, rührt es in warme Milch, schäumt es vielleicht sogar auf und geniesst danach Duft und Aromen.

Ps. wer die Kurkuma Latte nicht so scharf mag, nimmt einfach weniger Ingwer.

Habt einen schönen Tag!

Verlinkt bei *Den Herbst feiern*, und beim Creadienstag und den DienstagsDingen