Reingelegt

Hallo Ihr Lieben.

Die Ernte dieses Sommers war der unterschiedlich dieses Jahr.

Der nasse und kalte Start war für viele Pflanzen nicht so gut. Die Tomaten zB. fingen viel zu spät an zu blühen. Dagegen hat die Hitze im Sommer für einen Wachstumsstopp bei den Kartoffeln geführt.

Was ich das erste Mal getestet habe, sind Auberginen. Die letzten habe ich nun erst geerntet und verarbeitet.

Die Chilis haben sich auch zum Schluss noch gut gehalten und sind errötet.

Davon habe ich Tapas gemacht, bzw eingelegte Auberginen.

Stellt Euch ganz saubere Gläser bereit. Dazu gutes Olivenöl, etwas Salz, vielleicht noch Oregano. Ich habe eine scharfe Schote dazu gegeben, Knoblauch schmeckt aber auch, oder Pfeffer. Nun schneidet Ihr die Auberginen in Scheiben und bratet diese in der Pfanne an. Es geht vor allem darum, die Feuchtigkeit heraus zu bekommen, daher lässt den Deckel Mal weg. Natürlich entfalteten sich durch das Braten auch Aromen. Einmal wenden und dann das Glas vorbereiten. Legt die scharfe Schote (oder was Ihr mögt) unten in das Glas. Kräuter nach Wunsch dazu, das Salz kommt zum Schluss auf die letzte Scheibe, es verteilt sich mit dem Öl.

Nun schichtet Ihr die Auberginen ganz heiß in das Glas und füllt dabei auch schon etwas Olivenöl dazu. Druckt die Scheiben ruhig etwas runter. Wichtig ist, dass sie unter dem Öl sind. So sind sie von der Luft abgeschnitten und halten sich etwas. Zügig arbeiten und den Deckel verschließen.

Lasst die Auberginen mindestens eine Woche ziehen.

Serviervorschlag: als Tapas mit einer Scheibe Brot drunter

Verlinkt beim Creativsalat

PS
Wenn Ihr ganz reife Auberginen geerntet habt, vergesst nicht, Euch Samen für das nächste Jahr zu nehmen

Ein warmer Oktober war es

Hallo Ihr Lieben.

Die Zeit eilt, die Blätter fallen, der Sahara Staub zieht und schon ist der Monat fast wieder vorbei.

Zeit, ein wenig zusammen zu fassen:

Im Oktober habe ich beim Halloween Blog Hop von Ulrike mitgemacht und meine kleinen Bastelein gezeigt (schnell noch zu fertigen, wenn Ihr noch Deko für den 31. benötigt). Die Fledermaus war auch ganz am Monatsanfang das Jahresthemen – Flattertier und ich habe dabei festgestellt, dass sie eigentlich gar nicht so gruselig ist. Ein Bilderbuch, welches mit den Erwartungen und Vorurteilen in Gestalt von Märchenfiguren spielt, wurde im Oktober hier vorgestellt worden. Am zwölften habe ich 12 Bilder gezeigt und der dritte Sonntag im Monat gehörte mit einem Freilichtmuseums Besuch dann Kristinas Monatsspaziergang. Der war so schön, mit eine besonderen Vogelbegegnung und einer Erklärung, warum die Kartoffelernte so klein ausfiel (unsere Kartoffeln mögen keine Hitze).

Ich habe es sogar geschafft, mal wieder bei Holunderblütchen einen Strauß zu zeigen. Insgesamt war es ein warmer Oktober, besonders diese Woche. Nicht nur von der Themperatur her. Warme Farben, warmherzige Menschen um mich, warmherzige Gesten. Einen warmherzigen Seniorennachmittag zB., zusammen mit Freundinnen organisiert. Viele kleine Momente in der Familie, die so groß sind. Der Liebste, der im Dunkeln noch Quitten aufhebt, obwohl ich eigentlich noch viele habe, er aber weiß, wie gern ich Quitten mag. Und es gar nicht mag, wenn sie vergammeln. Ich bin da ein wenig verrückt.

Außerdem habe ich wohl jetzt den Dreh mit schmackhaftem Kimchi raus. Ich habe festgestellt, dass Drehverschlüsse dabei nicht so gut funktionieren und wie viel Salz ich nehmen muss und dass das Wasser nur warm sein darf (was logisch ist, wg. den Milchsäurebakterien) und das etwas Kräuter nicht schaden. Leckere Farben sind es definitiv.

Jersey-Lilie in pink und Nachtkerze in gelb

Die Jersey Lilie gibt noch Mal alles. Ist das nicht eine starke, pinke Farbe? Es ist auch so warm draußen, die letzte Nacht hatte hier rekordverdächtige 20°C. Bienen sind fleissig unterwegs und finden eigentlich kaum noch Nektar. Hier seht Ihr allerdings eine Schwebefliege, die ganz verrückt war nach dieser Blume.

Von der Teilverfinsterung der Sonne habe ich nicht viel mitbekommen. Es gab ja eh immer wieder dichte Wolken. Finster genug sehen viele Menschen hier gerade ihre Zukunft. Wenn man da mal mit einem offenen Ohr zuhört… Dabei wird vieles viel schwärzer dargestellt, als es in Wirklichkeit ist. Unsere Stromversorgung zB., denn noch nie wurde so viel Storm in Deutschland aus Windkraft hergestellt, wie dieses Jahr und dabei sind noch ganz viele Räder abgestellt worden, weil es zu viel Strom gab.

Ist das Highlandkalb nicht zuckersüß? Ich liebe es, sie zu beobachten. Immer wieder kann ich dort stehen bleiben und schauen. Unglaublich zutraulich sind sie und nicht aus der Ruhe zu bringen, selbst mit Kälbern. Das schaffen wir Menschen wohl nicht immer.

Jetzt muss ich noch einen letzten Schliff beim neuen „Flatterhaft Beitrag“ durchführen, für den November. Der dunkelste Monat des Jahres. Auch da werden wir Gutes und nicht so Gutes bekommen. Jetzt husche ich aber noch schnell und etwas verspätet zum Samstagsplausch

Verlinkt bei Andreas Samstagsplausch und Monatsrückblick von Birgit

Richtig gutes Wetter gerade

Hallo Ihr Lieben.

Es hat gerade angefangen zu regnen. Richtig gutes Wetter also! Ja, verkehrte Welt.

Eigentlich war ich mit den gestern aufgehobenen Äpfeln draußen mit Messerchen und Schüsseln und zu Gange, aber jetzt wurde es doch zu nass, selbst unter dem Sonnensegel. Obwohl nun endlich die Wespen weniger wurden.

Das man sich so über Regen freuen kann.

„close to the ground“

Aber die Antwort zeigt sich überall um uns. Selbst, wenn die Morgensonne schöne Farben zaubert.

„Himmelsblick“

Oder erste Wolken sich am Freitag vom Licht verzaubern ließen.

Ein wenig gestempelt werden durfte wieder, eine kleine Bestellung. Ich liebe diesen Fichtenstempel, wenn er mit verschiedenen Grün- und Blautönen dann zu einem nebligen Wald wird. Das dauert zwar immer etwas. Der Stempel wird auch immer nur zu einem Teil mit Farbe bedeckt und dann auch nicht zur Gänze überall festgedrückt, aber das Ergebnis überzeugt mich immer wieder.

Ich habe das neue Monats Flattertier immer noch nicht fertig geschrieben. Meine Post ist auch nur zum Teil raus. Aber schöne Post ist hier angekommen. Mano hatte nicht an der Sommerpost teil genommen aber einiges gedruckt mit diesen Techniken und mir davon etwas geschickt. Das ist so schön alles geworden! Herzliches Dankeschön an Dich, ich hab mich so gefreut. Bei so schönen Ergebnissen mag ich das auch noch mal machen, ich habe mir auch noch mal eine Seidenfarbe geholt. Vielleicht wage ich mich auch an Ecoprint noch mal heran, mit anderen Blättern. Die letzte Sommerpost aus meiner Gruppe ist auch angekommen, die will ich nächste Woche noch mal zeigen!

Ulrike Urlaubsgruß
Eine weitere Rauchschwalbe als Stempel auf eine Postkarte für den Seniorennachmittag diese Woche

Schon seit einigen Wochen steht hier die wunderhübsche Karte von Ulrike, ich liebe sie sehr! So eine schöne Illustration von Elsa Beskow. „Hänschen im Blaubeerwald“ werden die meisten kennen. Dies ist von den „Wichtelkindern“.

Tja, jetzt hat der Regen schon wieder aufgehört. Aber die Äpfel müssen weiter verarbeitet werden, der Kuchen und die Sauerteig Brötchen warten (noch etwas). Wenn das Wetter nicht mehr so heiß ist, mag ich solche Leckereien auch eher wieder machen. Leider muss ich auch weiter am „Umzug“ von einem Handy zum anderen arbeiten. Ich habe die meisten Sachen für den Blog da drauf und bis jetzt hat das noch nicht geklappt. Den Rechner schmeißt man ja nicht immer an und die Fotos werden iR. mit dem Handy gemacht und „verkleinert“.

Ich setze mich fix noch an den Samstagsplausch Tisch von Andrea, verlinke Himmelsblick und close to the ground ebenfalls und schnippeln gleich weiter. Ich komme eher morgen zur Blog Runde (welche ich mit Kommentaren schon die Woche über etwas vernachlässigt habe).

Ein schönes Wochenende Euch.

Der Altweibersommer ist da

Hallo Ihr Lieben.

Jetzt sind wir knapp eine Woche wieder daheim. Die Umgewöhnung fällt mir (und nicht nur mir) wieder schwer. So sehr ich mich immer auf das eigene Bett freue, so sehr brauche ich dann erst wieder, mich an den Lärm, die vielen Menschen und die „Gerüche“ zu gewöhnen. Und natürlich wieder Alltag. Aber wenn es still ist, rauschen immer noch Wind und Wellen.

Tangkönige
Birnen- und Apfelmuss, frisch eingefüllt und pasteurisiert.

Gern habe ich da die Tage auch die mitgebrachten Früchte verarbeitet. Im Garten des Urlaubhauses stehen vier Obstbäume. Und an so vielen Wegen kann man auflesen und auch wildes* Obst pflücken, wie diese kleinen Birnen, die einen sehr besonderen Geschmack haben. Saftig, bitter und süß-knackig, mit wenig Grieß. Leider namenlos. Die vielen noch kleineren Birnen, die man früher zum Backen, dörren und füttern genutzt hat, waren leider noch nicht reif.

Mutation

Ansonsten galt es viel zu organisieren. Für den begonnenen Führerschein des Sohnes, FSJ, Uni des grossen Sohnes (wieder online), wichtige Erledigungen insgesamt, Ihr kennt das sicher auch. Manches sammelt sich ja auch durch Urlaub an.

Ich habe mich mal wieder abends an das Socken Stricken gewagt. Auch motiviert durch Bloggerinnen und weil ich gerne Wollsocken im Winter trage. Nun versuche ich es erstmals mit der Rundstricknadel, denn das Bündchen mit dem Nadelspiel ist immer furchtbar für mich. Ich bin im Urlaub gar nicht so viel zum Lesen gekommen, wie ich mir das gewünscht habe, aber man kann nicht alles haben. Über Urlaub, Bücher und den Monatsvogel berichte ich noch. Was am Sofa liegt, sehr Ihr hier. Neben dem Bett stapelt sich auch einiges und auf dem Reader ist der nächste englische Titel angefangen worden.

Himmelsblick, vielleicht etwas besorgt?

Der Donnerstag machte dann seinem Namen alle Ehre. Noch bei sich am Himmel zusammenballenden Wolken (und entsprechender Warnmeldungen am Handy), brannte die Sonne auf den Rücken, während ich noch schnell neue Samen (vielleicht etwas spät, schauen wir) in das Hochbeet steckte. Die Kartoffelausbeute war nicht so groß gewesen, wie die Plflanzen ins Grün geschossen waren. Nun, eigentlich sind Kartoffeln besser in der normalen, angehäufelten Erde aufgehoben, das Hochbeet war viel zu nährstoffreich. Netterweise sind dann die Warnungen vor den starken Gewittern am Donnerstag und Freitag hier nicht wahr geworden.

Himmelsfäden

Gerade geht ein Roggensauerteigbrot auf der Backplatte. Der neue Stempel gefällt mir auch, dass Wetter ist besser als gedacht und der Milchkaffee schmeckt. Damit geh ich dann zu Andreas Samstagsplausch.

Euch ein schönes Wochenende

verlinkt bei Karminrots Samstagsplausch und bei der Galeria Himmelsblick

Ps

Danke für viele schöne Unterhaltung, J-P. Belmondo, der ewige Draufgänger, besonders für den Banditen Cartouche, der mich lachen und weinen lies

Quelle: les filmes impéria

Schneckensommer

Hallo Ihr Liebe.

Das war ein Monat. Ich mochte gar nicht über diese Katastrophen vor der Haustür schreiben. Mir fehlen jetzt noch die Worte. Die Eltern meines Mannes haben grosses Glück gehabt. Alles andere in diesem Monat trat in den Hintergrund.

Als ich an dem Mittwoch Abend, nach dem heftigen Regen hier kurz auf den „vollgesaugten“ Rasen trat, krochen wirklich überall Schnecken umher. Das waren noch mehr als sonst in diesem verregneten Sommer. Aber wenn das alles gewesen wäre…

Close to the ground (verlinkt bei Juttas Fotoblog)
close to the ground – überall Pilze und sogar hier Flechten

Am Donnerstag (danach, irgendwie war plötzlich alles „danach“) habe ich dann meine Stempel, die ich Mittwoch begonnen hatte, fertig gemacht, genau wie einige andere kreative Sachen.

Geburtstagsgeschenk
Wiesenbocksbart
Die Käfer waren ein Auftrag
Zwei Marienkäfer Stempel entstanden
Seerosenstempel, den hatte ich schon länger vor zu schnitzen
„Ein Mädchen auf dem Meeresgrund“, Tribut an Lotte Hass

Das war genau das Richtige. Schnitzen kann ich auch immer mal wieder zwischendrin unterbrechen. Das ist sehr praktisch. Und es gibt kaum etwas, was mich mehr entspannt. Und Entspannung tat not – stellte sich ein, als endlich Kontakt hergestellt werden konnte. Trotzdem musst ich mir jede Information rund um die Katastrophe ansehen, Informationen sammeln um zu verarbeiten.

Auch die Stachelbeeren und Johannesbeeren mussten endlich verarbeitet werden zu lecker süß-saurem Aufstrich. Außerdem wurde Karottenkimchi und Salzgurken, wie letztes Jahr, angesetzt. Mein Schatz mag gerne Kimchi, darf aber kein Kohl mehr essen. Also probieren wir diese Variante. Langeweile kam nicht wirklich auf.

Anfang des Monats fühlte ich mich selber noch wie eine Schnecke und zwischendrin wünschte ich mir manchmal ein Schneckenhaus.

Oft kein gutes Wetter (vor allem wenn ich Zeit hatte) um zB die schöne aber zeitraubende Tätigkeit des Papierschöpfens für die Sommerpost zu tätigen. Aber ein Besuch bei Freunden, zwei Geburtstagsfeiern, wunderbare selbstgemachte Post, einen aufmunternden Blumenstrauß, Besuch von lange nicht gesehenen Freunden, einen Monatsvogel, Stempelschnitzen, Eifelbesuch, Papierschöpfen, Garten und Küchen Tätigkeiten…

Und so endet dieser Monat, der gefüllt war mit so vielen Sachen, Ereignissen, Tätigkeiten, wenigstens mit dem fast fertig werden der geschöpftes Papiere. Regen und Windböhen zwingen mich wieder zu einer Pause. Etwas Zeit hab ich noch und die Post der weiter weg liegenden Empfängerinnen kann schon rausgehen. Hier meine Collage zum Monatsausklang:

Die letzte Woche war so wunderbar sommerlich, da ist der Wechsel zum Wochenende hin schon wieder heftig.

Der Wind biegt die Disteln, im Hintergrund stehen die Strohballen und der Bauer eggt unter scharfen Augen eines Bussardes und eines Falken das Feld. ich bin mir dem Rad unterwegs, Besorgungen machen, muss auch in die Bücherei und fahre extra Wege, um das Gefühl des Sommers zu genießen.

Jetzt ist Wochenende, Monatsende, Hochzeitstag und Chill – Tag. Treffen wir uns noch auf einen Plausch bei Andrea? Und schauen bei Birgitts Monatsrückblick rein? Oder bei Juttas Fotosammlung? Für den Creativsalat bin ich wieder zu spät. habt ein schönes Wochenende, ich schau nach und nach bei Euch vorbei, da heute und morgen keine Zeit ist, freue mich immer über Eure Besuche hier!

Nachreifen

Hallo ihr Lieben.

Willkommen zum Samstagsplausch bei Andrea. (Der es hoffentlich wieder gut oder zumindest besser geht!)

Ach, diese Woche ist nur so im Eiltempo vergangen und ich könnte Euch nicht mal genau sagen, warum das so ist. Nun, wie geht noch der Spruch: „irgendwas ist immer“? So hat sich die Woche auch angefühlt. Viele Besorgungen machen, oft unterwegs gewesen. Geschnitzt habe ich auch, aber das ist schon mit der Post unterwegs (etwas, wo ich auch diese Woche schon häufiger war.) Mein Gott, wenn Ihr gesehen hättet, wie der Fahrer den Transporter aufgemacht hat. Ein Wunder, dass nicht alles rausfiel. Und dann kamen ja zwei Ladungen abzuholender Pakete und Päckchen dazu, während ich vor der Filiale wartete. Ich sag Euch, meine große Büchersendung, ein richtig schweres Paket, wurde da auch drauf geworfen. Dem Fahrer mache ich eigentlich keinen Vorwurf, der war wirklich in Hetze und definitiv „nur im Auftrag der dt Post“ unterwegs, was das heißt, wisst Ihr sicher aus der Presse. Da der Deutschen Post die Flut scheinbar gerade über den Kopf wächst, vergewissere ich mich gerade immer, dass Sendungen auch angekommen sind. (Mir fehlt nämlich noch Post und das letzte Päckchen sah aus…)

Wenn die niedrig stehende Sonne zum Fenster reinschaut

Die letzen Tomaten und Quitten mussten verarbeitet werden. Ja, ich hatte noch einen ganzen Schwung Tomaten aus dem eigenen Garten.

Der Ein oder Andere kennt den Trick: Nachreifen lassen mit Äpfeln.

Äpfel strömen ein Gas aus, Ethylen. Dieses sorgt dafür, dass zB Bananen im Obstkorb schneller braun werden, eben nachreifen. Keine Sorge, dieses Gas ist ein Pflanzenhormon, welches an Entwicklungsprozessen der Pflanzen beteiligt ist. Es wird gezielt zur Nachreiche eingesetzt, da es hier bestimmte Stoffwechselwege fördert. Im Umkehrschluss solltet Ihr Kartoffeln und Äpfel deswegen nicht zusammen lagern. Äpfel strömen dieses Gas am stärksten aus, sind am Verfügbarsten und Einfachsten einzusetzen. Ich habe meine unreifen Tomaten, davon hatte ich leider recht viele, also zusammen mit Äpfeln aufbewahrt. Sicher kennt ihr das noch, dass Eure Oma letzte Tomaten in eine Schublade gelegt hat. Auch Tomaten haben dieses Gas, aber vergleichsweise gering, der Apfel beschleunigt das. So, nun aber genug Chemie.

Die kamen in den Ofen und dann wurden sie durch ein Sieb gedrückt und in Gläser gefüllt

Einen ganz klassischen Schokoladenrührkuchen habe ich gebacken, allerdings mit etwas Tonkabohne verfeinert. Am 30. 11. geht ja die ♥ Abstimmung bei eat.de für die leckersten, würzigsten Gerichte los und dort steht mein Kürbiskuchen und wartet auf ein ♥ Herz von Euch. Tonkabohnen haben einen leicht süsslichen Geschmack, ein wenig wie die Vanille (die ja immer noch sehr teuer ist zZt.) Und ich kann Euch sagen, es duftet! Das belebt das Gemüt. Die Tonkabohne enthält allerdings Cumarin, deswegen war sie sogar mal in Deutschland (Aromaverordnung, 80er Jahre) verboten, da Cumarin Lebensmittel nicht zugefügt werden durfte /darf, es fällt unter die Toxine. Also nicht, dass Euch der Esslöffel ausrutscht *grins*. Ich habe natürlich nur etwa eine Mini-Messerspitze genommen. Schon Alexander von Humbold entdeckte, dass die Wäsche in Venezuela wunderbar riecht, weil die Einwohner die Bohnen dazwischen legten. In der Parfumindustrie wird sie übrigens auch viel genutzt, es wird ihr eine erotisierende Wirkung nachgesagt. In Südamerika werden Tonakbohnen in Amulette als Schutz vor Krankheiten eingesetzt und sollen in der Geldbörse Wohlstand bringen und Wünsche erfüllen.

meine *tägliche* Amsel beim Hundegang im Morgenlied versunken

Fleissig Kekse werden auch dieses Wochenende gebacken, noch keine neuen Rezepte, erst mal die Lieblingsklassiker. Na, das sind doch schöne Aussichten oder? Die „jungen Leute wollen sich nämlich Mal (mit mir) in die Arbeit stürzen. Ich muss auch noch an meine Post-Kunst Aktion zum Advent, ich arbeite da auf den letzten Drücker. Und meinen Basar will ich doch auch noch „bearbeiten“. Ach, den ersten Advent, den wollen wir natürlich ebenfalls etwas besinnlich genießen. Nicht mit viel Aufwand, zusammensitzen, etwas essen, trinken und viel erzählen. Vielleicht mit einem abendlichen Feuerchen, das Gesicht heiß und der Rücken kalt.

Habt alle einen wunderschönen ersten Advent.