Grüntöne

Ihr Lieben.

Wir haben es hier schon ganz schön „aprillig“. Donnerstag hat die Sonne geschienen, Minuten später kamen Hagelkörner nieder, Schneeregen und sowieso …Regen.

Grüntöne, überall – kein Wunder, dass es die Farbe der Hoffnung ist, gespickt mit ein paar bunten Farben.

Anfang der Woche habe ich schnell die Sonnenstunden des Tages ausgenutzt, um meinen geschenkten Quittenbaum zu pflanzen. Es ist zwar ein kleinerer Baum und kann natürlich auch entsprechend beschnitten werden, denn die Gärten hier sind nun mal klein. Aber genau schauen, welcher Standort für die Quitte, (bzw die Bestandsflanzen drum herum,) gut ist, musste ich schon. Jetzt steht er fast mitten im Rasen, mit wenig Schattenwurf, den der Quittenbaum bekommt und selber abgibt.

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Ein bißchen sieht man das Bäumchen auf den Fotos? Um den Wurzelballen habe ich ein Drahtgeflecht gewickelt. Wühlmäuse habe ich nicht, aber ganz normale Mäuse nagen auch gern am schmackhaften Obstholz. Gerade am Anfang kann da das kleine Wurzelwerk eine Starthilfe bekommen. Ein wenig frische, torffreie Gartenerde habe ich noch in das Loch verteilt. Und was man alles beim Hacken und Graben findet? Ein blaues, kleines Spielzeugtier lag in der Grasnarbe, wo das her kommt ist mir klar. Aber tiefer fand ich einen Karabinerhaken? Was wir von Vorbesitzern hier alles schon verbuddelt gefunden haben…

Nun ist meine Quitte gut angegossen worden und ich hoffe zumindest schon auf ein paar schöne Blüten. Da der Baum in der Eifel „erzogen“ wurde, dürfte ihm auch nicht zu kalt sein. Einen Schutz um den dünnen Stamm muss ich noch wickeln. Hier summen fleissig die ersten wilden Bienen herum und ich hoffe, die Obstblüten geben ihnen bald frühen Nektar.

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Osterplausch

Im Rasen lassen sich erste Gänseblümchen sehen. Dieses „Unkraut“ lasse ich in meinem Garten in Ruhe, mähe nur selten drüber. Ausserdem sind die Blumenköpfchen fein im Salat, schmecken nussig und sind dekorativ! Im Moment sind es erst 2 Blüten, noch zu wenig. Gänseblümchen sind auch gesund, sie enthalten Gerbstoffe. Wusste Ihr, dass die Blumenköpfchen sich immer der Sonne zuwenden und dass sie sich selbst befruchten? Für die Verbreitung der Samen sorgen dann Tier- und Menschenfüsse. Und, habt Ihr Euch als Kinder auch Haarkränze aus Gänseblümchen gemacht, mit den Fingernägeln fein die dünnen Stängel geritzt, um den nächsten Stängel reinzustecken? Mit Löwenzahn ging das ja viel schneller, aber die feinen Gänseblümchen waren schöner!

Und weil ich mich so über meinen Baum freue, darüber das Ostern ist, der Frühling Einzug gehalten hat, und so viel mehr, schicke ich den Beitrag zum Freutag und auf dem Blog Pfauenauge könnt Ihr Euch in Bezug auf naturnahe Gartengestaltung austauschen.

Frohe Ostern

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Morgensonne

 

Häslein sitzt im grünen Gras

Häslein sitzt im grünen Gras.
Häslein denkt: Was ist denn das?
Kommt dort nicht der Jäger her
mit dem großen Schießgewehr?
Husch, mein Häslein,
husch, husch, husch,
in den dichten Haselbusch!

Volksgut

Schneehasen und Schneekraniche

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Guten Morgen Ihr Lieben.

Mitte März und es sieht schon wieder so aus.

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In meinem Arche Kinderkalender habe ich dies Blatt gefunden, sehr passend.

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Dabei ist uns doch so viel mehr nach Farbe, Wärme, Blumen, fleissigem Geschwirr von Vögeln und Insekten und natürlich Sonne, … einfach Frühling!

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Dazugekommen: *Meiklöckchen* und fliegender Kranich

 

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Lesezeichen in Arbeit

Ostern naht ja mit grossen Schritten! Schon länger war ein Feldhase geplant. Nun schlägt er hier seine Haken.

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Den Feldhasen sollte man jetzt eigentlich bei der Hasenhochzeit auf den Feldern sehen, als wir zwischendrin mal ganz kurz ein paar sonnige und warme Tage hatten, habe ich ganz in der Ferne zwei gesehen. Immer wieder werden Kaninchen als Hasen betitelt, Hasen als Kaninchen. Dabei sind sie sogar innerhalb der Familie nur über ganz weite Ecken verwand. Hasen sind grösser, braun, haben die langen Löffel mit den schwarzen Spitzen, dass Hinterteil ist „überbaut“, (ihre Hinterläufe sind länger als die Vorderläufe!) und die seitlich sitzenden Augen ermöglichen ihm einen Rundumblick. Den benötigt er ja auch, denn Hasen sind Einzelgänger und sitzen in *Sassen* auf freiem Feld, alles muss gut einsehbar sein. Die ersten Märzhasenjungen werden von der Häsin länger alleine gelassen und nur zum Säugen besucht. Ich erinnere mich, dass ich mal als Kind zwei so kleine, braune Fellbündel im Schnee gefunden habe. (Ja, es gab auch früher schon Schnee im März, aber das muss ich ja trotzdem nicht gut finden.) Hasenmilch ist sehr fetthaltig und so wachsen die Junghasen schnell heran. Eine Häsin kann bis zu 4 mal im Frühjahr/Sommer werfen, kein Wunder, dass Hasen Fruchtbarkeitssymbole (Ostern) sind. Leider verdrängt die intensive Nutzung der Natur in vielerlei Hinsicht den Feldhasen, so dass er zu den gefährdeten Arten gehört.

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Nun wage ich es mal und bestemple mit Stempelfarbe ein Körnerkissen. Diese Wärmekissen sind hier immer sehr fleissig in Gebrauch, gut gegen Nackenschmerzen, Bauchgrimmen und kalte Füsse! ab damit in die Mikrowelle und man hat nach kurzer Zeit eine angenehme Wärmequelle. Ich näh sie mir meistens selber aus alten Bettlaken, gefüllt werden sie in einzelne Kammern mit Dinkelkörnern. (Dinkel ist das grösste Korn und speichert daher gut.) Darüber kommt dann noch ein Schutzkissen, welches verziert oder auch aus buntem Stoff genäht werden kann.

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creatives Chaos

Die Bachstelze/Wippsteert ist natürlich nicht von mir, passte aber so toll! (Winke nach Hamburg. Die liebe ich immer noch sehr! Wenn ich mal so gut werde….)

Dann hoffen wir mal auf wärmeres Wetter und ich schicke meinen Beitrag zum Creadienstag.

Frohe Ostern

Auch wenn das Frühjahr noch kalt und nass daher kommt, es ist ja auch ein sehr frühes Osterfest dieses Mal, wünsche ich Euch auf diesem Wege schon mal eine wunderbare Osterzeit. Ein wenig Dekoration habe ich nun im Wohnzimmer, genauer auf dem ausgezogenen Tisch. Ich mag die Holzfiguren von Lotte Sievers-Hahn! Schon als Kind stand zu Ostern immer eine kleine Osterhasenfamilie im Wohnzimmer.

Den Specksteinosterhasen habe ich als Schülerin geschnitzt. Ein tolles Material. Ein Stein der warm und weich ist und sich auch noch einfach bearbeiten lässt. Ich nehme mir viel zu selten Zeit für so etwas.

 

Und natürlich dürfen die Vögelchen nicht fehlen! Neben den Fruchtbarkeitssymbolen Eier und Hasen symbolisieren sie den Frühlingsbeginn mit ihren Liedern und den bereits gebauten Nestern. Klar, auch Blumen gehören dazu und man kann täglich  sehen, wie die Felder grüner werden. Osterbräuche gibt es ja sehr viele. Bestimmt habt Ihr schon Eier gefärbt. Hier werden diese bunten, hart gekochten Eier gegen einander gedötscht und wessen Ei nun eine kaputte Schale aufweist, der hat verloren und darf sein Ei essen. Auch wenn unsere Kinder schon Teens sind, werden noch das Osternest und Schokoladeneier im Garten gesucht. Hoffentlich spielt das Wetter mit. Ähnlich wie zu Weihnachten treffen sich die Familien. Es wird viel gegessen und erzählt und noch mal mehr die Eier und Osterhasen versteckt. Osterspaziergänge gehören normalerweise auch dazu, hoffen wir auf trockenes Wetter. Im Sauerland werden die alten Weihnachtsbäume zu Osterfeuer geschichtet. Die Kunst des Aufschichtens ist wichtig, denn nur so brennt das Feuer gut und lange und es dauert, bis der mittlere, grosse Stamm, (Lukas,) umfällt. Ein sehr geselliges Treiben ist dann immer rund um das Feuer. Der Winter wird verjagd. Nun, bis jetzt war das Frühjahr noch recht Verhalten, aber vielleicht sind wir verwöhnt oder einfach so voller Sehnsucht nach dem Frühling, dem Neubeginn, dass wir vergessen, dass das Frühjahr noch jung ist. Ostern ist so früh. Und es gibt nicht umsonst den Spruch: „Ist der März kühl und nass, füllte dem Bauer Scheun und Fass“.

Und müssen wir nicht erst durch den grauen Winter um uns richtig auf die Wärme, die Farben, den Neubeginn zu freuen? Wenn ich so raus schaue mag ich diese Weisheiten aber selber nicht mehr. Ich will! , ja will, auch endlich mehr Frühling! In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein frohes Osterfest, ganz viel Schokoeier im bunten Osternest und viele andere leckere und bunte Dinge.

Ps. Heute, am Karsamstag ist wunderschönes Wetter – nichts wie raus in die Sonne!