Sommerhäkeln (auf die letzte Minute)

Hallo Ihr Lieben.

Im Sommer, mitten in den Ferien und im Urlaub, kam von der Handarbeitsplattform Talu die Einladung zu einem Häkel Wettbewerb, Thema Sommer. Da war ja eigentlich noch genug Zeit!

Es musste nämlich erst mal etwas gefunden werden. Denn ich häkel zwar gerne, aber wirklich gut bin ich nicht da drin. Also ein Sommershirt, der erste Gedanke,, schied aus Zeitnot aus. Und nun fiel mir erstmal nichts ein! Aber ich hatte ja noch Zeit. Vielleicht grosse, rundgehäkelte Sonnenblumen? Kämen als Dekoration für den Gartenzaun in Frage, aber dann machten plötzlich an dieser Stelle die echten Sonnenblumen einen Schub…damit konnte ich nicht konkurrieren.

Dann ging mein Fliegenvorhang kaputt. Die Fliegen waren eine Sache, die Wespen, dieses Jahr sehr zahlreich, waren eine andere.

Könnte ich nicht einen Vorhang häkeln? Gute Idee, ein wenig „Bohem Style“. Luftmaschen, Blumen. Der Anfang war schnell gemacht. Dann, wie es mir oft diesen Sommer ergangen ist, hätte ich einen kreativen Durchhänger und wenig Zeit. Also Herzchen sammeln auf der Talu Seite war jedenfalls nicht mehr drin, aber das ist nicht so schlimm. Genau so, dass es wohl nicht fertig wird bis um 12.00 am 22. September, zum Stichtag, dem letzten, kalendarischen Sommertag. Ich zeige Euch, wie weit ich gekommen bin. Spätestens nächstes Jahr wird es richtig genutzt, fertig.

Tut mir leid, liebes Talu Team, dass ich kein so richtig, schönes Teil zeige kann, ich fand es so nett, dass ich mitmachen konnte. So Projekte geben einem Anstoßes und Ideen.

Nachzumachen in vielerlei Form ist so ein Vorhang für Anfänger genau so, wie für Fortgeschrittene in luxuriöser Ausstattung. Damit die Luftmaschen besser runterhängen, werden Perlen zum Beschweren genutzt. Auch habe ich Blätter mit eingehäkelt.

Hauptsache, es gefällt und hält die Wespen draußen. Und im Moment ist als zusätzlicher Schutz gegen die Sonne noch Stoff dahinter.

Verlinkt auch beim creadienstag

Wettbewerb bei Talu

Vorbeigerannt

Erich Kästner

Der Juni

(aus meiner Gesamtausgabe Athenäum Verlag)

Die Zeit geht mit der Zeit: Sie fliegt.
Kaum schrieb man sechs Gedichte,
ist schon ein halbes Jahr herum
und fühlt sich als Geschichte.

Die Kirschen werden reif und rot,
die süßen wie die sauern.
Auf zartes Laub fällt Staub, fällt Staub,
so sehr wir es bedauern.

Aus Gras wird Heu. Aus Obst Kompott.
Aus Herrlichkeit wird Nahrung.
Aus manchem, was das Herz erfuhr,
wird, bestenfalls, Erfahrung.

Es wird und war. Es war und wird.
Aus Kälbern werden Rinder
und, weil’s zur Jahreszeit gehört,
aus Küssen kleine Kinder.

Die Vögel füttern ihre Brut
und singen nur noch selten.
So ist’s bestellt in unsrer Welt,
der besten aller Welten.

Spät tritt der Abend in den Park,
mit Sternen auf der Weste.
Glühwürmchen ziehn mit Lampions
zu einem Gartenfeste.

Dort wird getrunken und gelacht.
In vorgerückter Stunde
tanzt dann der Abend mit der Nacht
die kurze Ehrenrunde.

Am letzten Tische streiten sich
ein Heide und ein Frommer,
ob’s Wunder oder keine gibt.
Und nächstens wird es Sommer.

 

Hallo Ihr Lieben.

Die erste Juniwoche, husch, mein Gott, vorbeigerannt.

Groot aka Mr Blue Sky

Ich habe zum ersten Mal eine Amigurimi Figur gehäkelt. Und vor allen Dingen endlich fertig gestellt. Vor diesen Mini Häkeleien habe ich immer nur Respekt gehabt, dran gewagt nie, weil sie so unglaublich klein sind. Aber Groot wollte ich unbedingt mal häkeln. „Ich bin Groot“ (Comic Figur aus Guardians of the Galaxy). Erstmal ein wenig nach Bildern geschaut und einfach los gehäkelt. Try and error.

Roter Milan
Roter Milan kreisend in der Eifel

Pfingsten war davon geprägt, dass wir zum ersten Mal wieder in der Eifel waren, bei den Eltern meines Mannes. Und dann auch erstmals wieder im Sauerland, bei meiner Mutter.

Meißen Krankheit Nest
Überreste, so ein schönes Nest, so traurig das Ende der Küken

Auch im Sauerland sind die Blaumeisen gestorben und wir mussten den Vogelkasten leeren.

Aber die Besuche, die wir nur in den Gärten verbracht haben, mit viel, sehr viel Sonne, die waren wunderbar.

Zauberstab

Abrakadabra. Den Holzstrunk haben wir letztens gefunden, auf der Christi Himmelfahrt Wanderung, deren Mini-Bericht ich noch immer schuldig bin. Ein Astteil ist von innen so verrottet, dass ein Hohlraum geblieben ist, der nun eine Bergkristall Füllung bekommen hat. Aber so einen Ast habe ich noch nie gesehen!

Maike Stempel

Nicht nur Material Post aus Hamburg ist gekommen, (Softcut u.a.). Dieses besondere Skunk ist gleich neben ihre Meisen geklebt worden. Wunderbare Stempelkunst von Maike. Ich liebe die Stempel von ihr, ohne sie hätte ich nie angefangen.

Geschenktopf

Eine Freundin ist 80 geworden. Für die Terrasse gibt es einen Topf zum Anschauen. Ich kaufe da keine vorgefertigten, die sind oft nicht so liebevoll zusammen gestellt.  Ich hätte es gern anders ausgesucht, nicht zu dicht und so teuer. Das kann man doch einfach selber machen! Topf und Erde, unten eine Drainage, farblich und vom Typ her zusammen passende Pflanzen, mit ein wenig *Bling*, aber bitte wenig *Bling* …

„Blumen sind das Lächeln der Erde“

 

Spargel

Spargel, der letzte Spargelmonat ist angebrochen. Schnell noch bis Johanni ausnutzen. Einen Brotbackteller habe ich ergattert und will ihn sehr bald ausprobieren.

Sonst war die Woche wie gesagt, husch, vorbei. Mit Autoinspektion/Tüv, mit Besorgungen und üblichem Alltag. Endlich wurde der ganze Grünschnitt seit dem März abgeholt. Reichlich habe ich da zusammengebunden und nach vorn geschafft. Und endlich Regen. Hier gab und gibt es erst nur wenige Tropfen. Aber sofort kommen aus dem braunen Rasen einige grüne Halme. Vorher habe ich schnell noch geharkt und etwas umgepflanzt, extra für den Regen.

Ich lese ein unglaublich spannendes Buch, Fantasy, originelle und besondere Ideen, ich erzähle bald mehr. Ebenfalls auf meinem Stapel ist John Ironmongers „Der Wal und das Ende der Welt“, das Buch ist nun als TB herausgekommen.

powder mage
Cross Culture VLG.

Der Sohn bekommt einen neuen Schreibtisch, der Jugendtisch hat schon so lange ausgedient. Der alte Küchentisch meiner Großeltern wird perfekt dafür werden. Den habe ich von meiner Mutter mitgebracht. So alte Tische sind oft aus Esche, ein glattes Holz, früher viel für Gebrauchsmöbel genutzt. Keine Splitter. Wunderbares Holz. Und das System der Konstruktion so einfach zu transportieren und zusammen zu bauen, so leicht und stabil.

Nun klingt das Wochenende aus, kühl und regnerisch und gemütlich und erholsam und besinnlich.

Habt ein schönes Wochenende.

 

Verlinkt bei Andrea „Karminrot“ Samstagsplausch, beim Monatsmotto  von Andrea „Zitronenfalterin“ (denn sie sammelt Sachen, die wir noch nie gemacht haben)

Ps: Viel zum bloggen, schauen und kommentieren bin ich leider nicht gekommen. Ob das besser wird in den nächsten Tagen?

kurz

Hallo Ihr Lieben.

Heute zeige ich Euch noch schnell meine ersten Frühlingsblüher. Die ersten Tulpen ohne viel Schnick Schnack, ich konnte einfach nicht dran vorbei gehen. Es erscheint mir jedes Jahr früher, dass man die Frühblüher kaufen kann.

Tulpen

Tulpen2

Mein Sohn bekommt schnell kalte Hände. Ich schwöre ja auf Pulswärmer und so habe ich ihm welche in *tunesich* gehäkelt.

Pulswärmer

Er malt ja so gerne Figuren an, stundenlang kann das gehen. Da helfen diese wärmenden Teile hoffentlich nun etwas.

Pulsw.

Irgendwie sehen sie auf diesem Bild klobiger aus, als sie tatsächlich sind.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, macht es Euch gemütlich.

 

Verlinkt beiHolunderblütchen und Freutag

 

 

Letzte Tage

Hallo Ihr Lieben.

Da geht sie hin, die Zeit der Ferien. Am Anfang scheint sie so lang zu sein…

DSC_0810DSC_0806Rügen und Hiddensee erscheinen uns schon so lange her.

DSC_0792DSC_0799DSC_0694Nun hat die Schule wieder angefangen, zumindest für den jüngeren Sohn, der ältere geht mit einem freiwilligen Jahr in einen neuen Abschnitt seines Lebens.

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Die letzten Tage waren sehr sommerlich, wieder sehr warm. Aber hier hatte es kurz vorher einige ml. Regen gegeben, so dass zumindest die Regentonne wieder für einige Tage gefüllt war.

Blühendes ist etwas weniger zu finden, aber die Tomaten leuchten und die Birnen ziehen die Äste herunter. Vom ersten Fallobst der öffentlichen Apfelwiese habe ich mein geliebtes Apfelmus eingekocht und Apfelchips getrocknet. Nach dem überreichen letzten Erntejahr hängen viel weniger Früchte dran. Auch Quitten gibt es nur zwei Stück. Wie sieht das bei Euch dieses Jahr so aus? Manchmal sind es ja nur wenige km, ob die Ernte durch zu viel oder zu wenig Wasser, gut ausfällt. So z.B. ist es dieses Jahr so, dass das Sauerland (daheim) hat nicht Mal die Hälfte des Wassers bekommen hat, wie hier um die Siegmündung gefallen ist, das war früher anders herum. Selbst an der Sieg ist es rechts und links des Flusses stark schwankenden. Microklima. Wie es nun wohl die nächsten Jahre wird?

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gefundene Strandkunst

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Ein wenig geschnitzt habe ich natürlich wieder. Dinosaurier gehen immer, dabei werden ja die im Wasser lebenden oft unterschätzt, bzw vergessen.

Meine andere Unterwasserwelt hat Zuwachs bekommen. Belugas sind so faszinierend!  Und habt Ihr gelesen, in der Nordsee vor Dändmark wurde ein 8 m langer Riesenhai gesichtet. In der Nordsee kommen diese zweitgrössten Fische durchaus vor, aber sehr selten.

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Endstation Sehnsuch

Als Geschenk ging dieses „Gesicht zum Stempeln“ auf die Reise. Das war schon eine andere Herausforderung, der erste Versuch landete im Müll. Beim zweiten Versuch hätte ich James Dean ehrlicherweise am Liebsten selber behalten, „Denn sie wissen nicht was sie tun“, passt doch gerade perfekt zu uns Menschen, oder? Aber nicht zur Empfängerin, da finde ich eher „Giganten“ passend, die junge Generation eben! Ich verschenke eigentlich auch am Liebsten, was ich selber mag.

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Die ersten gehäkelten Gesichtspads sind fertig. Ich wollte das schon lange machen. Bis jetzt reichte i.R. ein klassischer Waschlappen. Manchmal habe ich das Gefühl, die kennt heute kaum noch wer, oder warum muss sonst so viel an Feuchttüchern in der Kanalisation und in den Kläranlagen landen?

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Geschenkt bekommen habe ich ein selbstgemachtes Wachstuch. Viele Blogs beschäftigen sich gerade mit der Herstellung der praktischen Frischhalter. Einen Tipp möchte ich unbedingt weitergeben: Herrentaschentücher! Dann müsst Ihr nicht zuschneiden oder umketteln und ein gutes Format haben sie auch. Viele von uns haben solche geerbt und wissen nicht, was sie wirklich damit machen sollen. Kreativ bemalen oder bedrucken kann man sie vor dem Einwachsen auch.

 

Nun geht es mit Riesenschritten in den Altweibersommer und in das Wochenende.

Habt eine schöne und besondere Zeit.

 

Verlinkt beim Freutag

und dem Monatsthema „Weniger ist mehr“ der  Zitronenfalterin