Die langen Nächte

Hallo Ihr Liebe.

Habt Ihr schon mal eine Wohnung oder ein Haus ausgeräuchert? Denn den Ausdruck: „es herrscht dicke Luft“ kennt Ihr sicher alle.

Letztes Jahr wollte ich diesen uralten Brauch eigentlich schon anwenden. Auf dem Weihnachtsmarkt konnte ich dafür Kohle kaufen. Salbei aus meinem Garten habe ich. Salbei, Lavendel und Beifus sind neben Weihrauch (Harz) wichtige Kräuter und Harze zum Räuchern. Man kann sie entweder dicht zu einem Bündel zusammenbinden, oder in einer Pfanne anzünden, oder auf ein Stövchen mit dieser speziellen Kohle legen. Unter die Kohle wird etwas Sand gelegt und die Kohle angezündet. Sie soll nicht brennen, sondern schwehlen.

Geräuchert wurde schon im Mittelalter. Ihr könnt Euch vielleicht denken, dass besonders zu den grossen Pest Epidemien ausgeräuchert wurde. Menschen nutzten noch lange Kräuterbündel um Krankenräume mit Ausräuchern durch Kräuter zu desinfiziert. Zum Jahresende ging der Hausherr durch Haus und Hof, um alles zu segnen und zu räuchern. (Wir kennen noch heute die Weihrauchsegnung der Kirche) Daher passt das doch sehr gut gerade, oder?

Minze, Sand, Rosmarin, Melisse und Rosenblätter

Egal, ob man daran glaubt, das Ausräuchern die negativen Energien, welche sich in Räumen sammeln, neutralisiert, es kann für einen zum symbolischen Akt der Säuberung werden. Mit dem schwehlenden Bündel oder dem Gefäß geht man bei geöffneten Fenstern durch die Wohnung. Beim Haus fängt man im Keller an. Jeder Raum sollte dabei durchschritten werden. (Kinderräume nur kurz, Kinder reagieren stärker auf Kräuteröle, als Erwachsene.) Wollt Ihr bestimmte Zwecke von Räumen unterstreichen, könnt Ihr in Schlafräumen zB beruhigenden Hopfen nehmen, im Büro belebenden Rosmarin, Lavendel für das Wohnzimmer und Salbei in Flur, Küche und Bad. Minze eignet sich da auch sehr gut dafür. Nadelbaumzweige sind gut für Keller, Dachboden und Abstellkammer. Aber das hier sind alles nur Vorschläge, wenn euch die ätherischen Öle in einem anderen Raum, als hier vorgeschlagen, besser gefallen, so versucht es. Das Ausräuchern des Hauses und Hofs erfolgte wie gesagt zum Jahresende, aber man kann natürlich immer zu bestimmten Anlässen räuchern. Ich mag es dieses Jahr als Abschluss machen.

Kräuter und Stövchen

Übrigens, ein Kräuterbündel stellt man aus frischen Pflanzen her, die fest mit einem Band umwickelt werden und dann als Bündel trocknen. Wenn man daran gedacht hat, solche im Sommer herzustellen. Nun, Salbei, Minze, Rosmarin, Beifuß und Thymian kann man gerade auch noch im Supermarkt kaufen. (Deswegen schreibe ich auch den Artikel jetzt noch, damit Ihr vielleicht noch die Möglichkeit habt, Euch hier einzudecken.)

Für frische Luft und frische Gedanken. Damit wir auch noch gut durch die Raunächte (Rauhnächte) kommen. (Darüber habe ich schon hier, hier und hier geschrieben) Ich wünsche gesunde und gesegnete Festtage.

Verlinkt bei: DVD Handmadeontuesday

Geschenkanhänger und Karamell

Hallo Ihr Lieben.

Ich habe in der letzten „livingathome“ eine gute Idee gefunden: Karamell und Schokolade

Ich esse beides furchtbar gerne, Karamell und auch Schokolade

Hier wird beides vereint! Und weil ich gern so etwas aufpeppen, sind da noch pikante Nüsse und Kerne zu gekommen. Salzige Pistazien sind auch superlecker.

Als erstes hackt Ihr die Zartbitterschokolade klein, ich mache das immer auf einem grossen Brett mit einem langen Küchenmesser, bei dem ich die Hebelwirkung einsetzen kann. Butter wird nun mit Zucker und ein kleinem bißchen Rübensirup gekocht. Als erstes die Butter schmelzen, dann den Zucker dazu. Etwas Wasser (etwa 100ml) noch hinzufügen. Passt nur auf, kochender Zucker ist echt heiß. Am Besten geht das in einer Pfanne. Es dauert lange, bis der Zucker sich auflöst und sich unter Rühren Karamell bildet. Das Dumme ist nämlich, dass man nicht richtig sieht, ob sich der Zucker ganz auflöst. Ich habe ein kleines bischen zu früh aufgehört. Während dessen wurde eine Auflaufform ausgelegt mit Backpapier. Die Masse muss kochend zähflüssig werden, wer ein Kochthermometer hat,, es sollen 150 °C erreicht werden, bei mittlerer Hitze. Nun in die Auflaufform gießen und den Karamell etwas abkühlen lassen, gesalzen Nüsse/Körner vereinzelt drüber geben und gehackte Zartbitter Schokolade drauf streuen, die schmelzend sich verbinden. Dann kühl stellen. Dafür eignet sich gerade sehr gut Eure Außenfensterbank.

Karamell kochen

Durchschneiden oder brechen und abpacken. Lagerung im Kühlschrank und am besten in einer Woche aufessen. (Und in der Pfanne habe ich dann einfach Milchreis zum „säubern“ gemacht, lecker!)

Zutaten:

Auflaufform und Backpapier, 500g Butter, 500g Zucker, 100 – 125ml Wasser in etwa, 2 Tl Sirup

Wenn Ihr das verschenken mögt, hab ich hier Geschenkanhänger für Euch. Zum Ausdrucken.

Ein paar könnt Ihr auch ohne Weihnachten nutzen.

runterladen, ausdrucken, ausschneiden (für private Zwecke, Copyright Wippsteerts)

Zum Schluss noch ein bisschen Eigenwerbung: ein Einhorn sucht noch ein neues Zuhause

Einhorn auf Klötzchen, 15,-€ + Porto, Kontakt siehe Impressum (mehr unter „Basar“)

Verlinkt und mit Eigenwerbung (und Namensnennung) bei:

handmadeontuesday, und DVD,

Eine besondere Adventszeit

Hallo Ihr Lieben.

Kommt Ihr auch auf einen Kaffee oder Tee zum Wochenrückblick bei Andrea?

Die Woche ist dann wohl mal mit einem Knall zu Ende gegangen. Eigentlich erwartet. Und ganz ehrlich, mehr mag ich da gerade nicht drüber schreiben. Für uns ändert sich gar nicht so viel, für andere aber schon. Man weiss manchmal gar nicht, wie gut es einem doch geht.

War es bei Euch auch ordentlich frostig? Schnee hat es hier natürlich nicht gegeben. Trotzdem einer meiner Wochenhöhepunkte. Ich liebe diese Eiskristalle! Die Woche plätscherte sonst so vor sich hin. Unsere neue Lampe, ein frühes Weihnachtsgeschenk, ist angekommen und wartet auf Montage.

Samstagsspaziergang

Zwölf von zwölf ist auch das letzte Mal für dieses Jahr. Es ist wirklich schon der 12.12., ich kann es irgendwie noch nicht fassen, wie schnell es dann doch vorbei rauscht, das Jahr.

Und morgen ist der Lucia Tag und der worldwide candle lighting Tag. Für den Kerzen(tier)tag möchte ich Euch auf die Seite von Melanie verweisen, die dafür viele Ihrer ganz wunderschönen Kerzentiere zur Verfügung stellt, was ich unglaublich nett finde! Qual der Wahl sag ich nur. (Vielleicht kennt Ihr die Grapic Novel von Melanie Garanin: „Nils“.)

Abwechslung eisiger Art.

Glitter und Glamour
Diesen Füchslein Stempel kann man kaufen für 15,-€ +Porto

Mein ebenfalls geschnitztes Grautier habe ich Euch die Woche gezeigt.

Ein wundervolle Buch/Höhrbuch vorgestellt

Wenn Ihr zum Lucia (Lucia) Fest die typischen „Lussekatter“ backen wollt, gebe ich Euch schon mal das Rezept:

Aus dem Buch „Winterlicht“

Für 15 Stk.

100g Butter, 250ml warme Milch, 1g zerkleinerter Safran, 100g Zucker, 25g Hefe, 2El lauwarmes Wasser, 1 Ei, 500-600g Mehl, Rosinen und Eigelb zum Bepinseln.

Wichtig ist, dass alle Zutaten warm sind. Als erstes die Hefe im warmen Wasser auflösen. Butter zerlassen und mit Milch, Safran und Zucker vermischen. Ich mache immer einen kurzen Hefevorteig. Danach Ei, Mehl und Vorteig dazu geben. Gut kneten und abgedeckt gehen lassen. Nach einer dreiviertel Stunde noch mal kneten und wieder abgedeckt 30 min gehen lassen. Nach erneutem Kneten den Teig gleichmäßig in 15 Stücke aufteilen. In Würstchen und diese zu S formen. Den Ofen auf 220°C vorheizen. Die fertigen Hefeteilchen mit dem Eigelb bepinseln und Rosinen (die muss ich hier weglassen) verteilen. Zehn Minuten backen.

Ich liebe frische Hefe Teilchen! Die wird es dann morgen früh hier geben.

Mehr erzähle ich dann noch bei 12 von 12 .

Eine schlaue Note

Hallo Ihr Lieben.

Gestern hatte ich mir vorgenommen, endlich mal etwas zu schnitzen und dann auch hier anzubieten. Und als der Stempel fertig war, fiel die entgültige Entscheidung, ihn wirklich zu bewerben, doch schwerer als ich dachte. Ich habe einen schnürenden Fuchs geschnitzt und ich mag ja Füchse wirklich gern.

Wenn Ihr im Winter (weil dann am Besten zu sehen) zufällig eine Fuchsspur gefunden habt, dann seht Ihr seine Pfotenabdrücke wie Perlen auf einer Schnur aufgereiht. Der schlaue Fuchs will nicht viele Spuren hinterlassen, wie es scheint.

Fuchs Stempel zu kaufen

Nun möchte ich Euch die Gelegenheit geben, dieses Füchslein zu kaufen. Es ist nicht auf Holz aufgeklebt, dass kann aber noch gemacht werden. Factis, das Material aus dem der Fuchs geschnitzt wurde, ist ja etwas dicker und kann (zur Not) auch ohne Holz (oder Acryl Glas) genutzt werden. Der Stempel käme für 15,00 (aufgeklebt auf ein Klötzchen ein 1,-mehr) +Porto/Verpackung, per Post. Den genauen Ablauf wird dann per Mail genau abgestimmt (siehe Impressum und Werbung für mich selber)

Geschnitzt habe ich als Motiv für mich noch einen Esel. Das Grautier war in meiner „Liste“ seit ich die Fotos vom schwarzen Esel gezeigt habe und den Kopf schon mal schnitzte.

Der Esel kann natürlich auch ein Weihnachtsmotiv sein. Das Grautier war und ist ein zuverlässiges Transportmittel. So wird der Esel mit Maria und Josef und hinterher auch mit dem Christkind im Stall dargestellt. Die Legende vom Esel, der die junge Familie auf der Flucht nach Ägypten begleiten soll, bockig und dickköpfig wird und in eine Distel beißt, die kennen sicher einige. Eigentlich soll die Distel unverträglich sein, doch plötzlich kann der Esel Distel fressen. Noch heute ist in vielen Ländern das genügsam Grautier unverzichtbar. Manchmal wird das arme Eselchen auch arg überstrapaziert. Auf Pferde haben Esel eine durchaus beruhigende Wirkung. Bei der Feuchtigkeit der hiesigen Wiesen gibt es aber manchmal Probleme mit den Hufen. Die Grautier sind nämlich eher Steppentiere und an trockene Bedingungen angepasst. „Du Esel“ sollte übrigens nicht als Schimpfwort gelten, sondern als Kompliment. Wenn Esel plötzlich nicht mehr weitergehen wollen, hat das oftmals auch einen Grund, zB. das es zu gefährlich ist. Esel sind nämlich recht intelligente Tiere.

Mit Intelligenz hat dieses „Bilderbuch“ auch zu tun: „Einstein“

Mauseschlau hilft Menschenschlau. Wieder mit wunderschönen Bildern erzählt Torben Kuhlmann diesmal von Albert Einstein. Vorherige wunderschöne Titel wie Edison, Lindbergh und Armstrong legen die Messlatte hoch. Ich habe mir gerade das Hörbuch aus der Bücherei ausgeliehen, vorgelesen von Bastian Pastewka. Es ist wunderschön, aber mir fehlen die wunderbaren, detaillierten Bilder. Das Buch ist noch immer vorgemerkt. Lieber hätte ich es natürlich für mich selber, aber das muss erst mal warten. Ich finde den Titel eine sehr schöne Weihnachtsgeschenk Idee für neugiere Kinder. (Oder Erwachsene, die Bilderbücher lieben)

In der Tasse stecken Flügel, Engelsflügel. Ich möchte gleich würzige Mürbeteigkekse backen, die auf die Kante von Tassen passen. Der Teig steht noch kühl, wie es sich für Mürbeteig gehört. Dann kommt noch etwas Glasur drauf und glitzernder Zuckerzeugs. Das kann richtig glamorous aussehen. Ein Foto von den gebackenen Keksen lege ich nach. (und schicke es zum Monats Thema von Andrea Zitronenfalterin)

Alles zeig ich bei der Linkliste Handmade on Tuesday. DVD

Rezept:

300g Mehl, 100g Rohrzucker, 175g Butter, 1Prise Salz, 1 Ei, Kardamom und Tonkabohne (gemahlen) Puderzucker für den Guss

Butterstücke und Zucker als erstes verkneten, dann das Ei dazu und Mehl mit den Gewürze als letzte unterkneten, zu einem Ball formen und im Kühlschrank ruhen lassen. Das ist wichtig, damit sich die Zutaten verbinden. Das Ausrollen von Mürbeteig kann manchmal ganz schön nervig sein, dabei erleichtert das Ei die Sache schon ungemein. Also gut bemehlte Flächen nutzen oder den Teig zwischen zwei Frischhaltefolien legen.

Kekse mehr nach Grösse 8-10 min bei 180 °C mittlere Schiene backen. Den Glitzerzuckerkram auf einen Teller legen und den etwas abgekühlten Lecks mit Zuckerguss bestreichen und umgekehrt auf den Glitzer legen, mit spitzen fingern wieder runter nehmen und trocknen lassen.

Viel Spass!

Dezemberanfang

Hallo Ihr Lieben.

Treffen wir uns wieder auf einen Samstagsplausch bei Andrea? (Link-Party)

Advent von Loriot

Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
Schneeflöcklein leis herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner weißer Zipfel.
Und dort, von ferne her durchbricht
den dunklen Tann ein helles Licht.

Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
So kam sie mit sich überein
Am Niklasabend muss es sein.

Und als das Häslein ging zur Ruh,
das Rehlein tat die Augen zu,
erlegte sie direkt von vorn
den Gatten über Kimm und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei- drei- viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln,
derweil die Sterne traulich funkeln.

Und in der Guten Stube drinnen,
da läuft des Försters Blut von hinnen.

Nun muß die Försterin sich eilen
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Weidmanns Sitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied,
was der Gemahl bisher vermied.
Behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück.
Und packt sodann, es geht auf Vier –
die Reste in Geschenkpapier.

Von Ferne tönt´s wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist’s, der in so tiefer Nacht
so spät noch seine Runde macht?
Knecht Ruprecht kommt auf goldnem Schlitten
mit einem Hirsch herangeritten.
Sagt, gute Frau, habt Ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?

Die sechs Pakete, heil’ger Mann,
s’ ist alles, was ich geben kann.
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise,
die Silberschellen klingen leise,
im Försterhaus die Kerze brennt,
die Glocke klingt, es ist Advent.

(Autor: Loriot, Vicco von Bülow, 1923-2011 aus einem Sammelband hier im Regal)

Ach ja: „Früher war mehr Lametta“ (auch von Loriot)

Ob die Bekleidung so für Hunde gemacht wurde? aber da gibt es gleich ein Leckerchen für

Ein verrückter Monat ist das, dieses Jahr. Also, nicht das der Dezember nicht sowieso jedes Jahr besonders und auch verrückt wäre. Der Advent ist doch immer etwas (oder auch mehr) hektisch. Das Ruhige und Besinnliche muss man oft suchen. Eigentlich reden doch alle immer davon, dass die Pandemie uns entschleunigt. Aber ich finde, es fühlt sich nicht so an. Die Aufgaben werden nicht weniger. Und weil ich gern Sachen selber mache(n will) kommt das dazu. Na, eigentlich ist meine Hektik dann auch selbstgemacht. Nur das Einkaufen, dass dauert nun mal jetzt lang, ist halt so. Das kann ich nicht ändern. Mich wundert nur, dass die Leute dies immer noch nicht kapiert haben.

Was sicher auch nicht in eine volle Woche passte, ist die Adventspost. Allerdings habe ich das Ganze vor mir her geschoben, da ich mich mit einer neuen Technik befassen musste. Aber am Sonntag ging es dann rund (um die Uhr). Mehr dazu hier.

Einen Geburtstag haben wir auch gefeiert, dazu gab es den Oreo Cheesecake abgewandelt mit Sauerkirschen und das Geburtstagsfeier Festessen, mit ganz viel Klößen dazu, gibt es heute Abend noch.

Einiges aus der Woche kann ich leider nicht zeigen, Spoileralarm. Seit Ihr auch schon fleißig am Besorgen und basteln? Letzteres bedarf ja auch ein wenig Zeit. Mal sehen, welche Kekse ich dies Wochenende backen kann. Ein Rezept für einen wahnsinnig schweren Kuchen muss ich unbedingt in meiner Zettelsammlung wiederfinden. Ja, der Marzipan Nuss Gugelhupf hat es in sich, nicht nur, was den Inhalt (vielerlei Nüsse und Marzipan) betrifft, auch geschmacklich. Diese Zettelsammlung aus früheren Zeiten muss ich dringend ordnen. Mittlerweile kommt eigentlich alles in ein Büchlein. Wie haltet Ihr das? Seid Ihr da eher digital oder analog unterwegs?

In der Nacht zum Sonntag kommt hier der Nikolaus. Ja, hier kommt auch zu den erwachsenen Kindern noch der Nikolaus. Einfach weil es Spass macht! Und wer seinen sauberen Stiefel nicht rausgestellt hat,…

Ich werde auch still sein, wenn die Stiefel gefüllt werden. Hauptsache ich muss die Mütze nicht weiter tragen und bekomme das Leckerchen.

Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes zweites Adventswochenende. Lasst Euch vom Nikolaus ein wenig beschenken. Und genießt das Wochenende. Hier geht’s jetzt erst an den schönen Adventskalender, dann gibt’s Tee und dann etwas später auf einen Spaziergang raus, das Wetter ausnutzen, die Woche war echt „össelig“ und ich konnte nur neidisch von den Schneemeldungen lesen.. Ich schaue später bei euch vorbei.

Advent beginnt

Hallo, Ihr Lieben.

Habt Ihr Euch auch schon auf erste Weihnachtsdekoration gestürzt?

Ich habe mir (im Anfall von Wahnsinn) heute diese Betonbüste und einen ganz kleinen Nadelbaum (Zuckerhut) geholt. Die grossen Kiefernzapfen sind mir schon im Sommer geschenkt worden. Ich mag dieses sanfte Renaissance Gesicht mit etwas Grün, Braun und Silber, mehr nicht. Meine Adventsdeko für den Tisch. Der Kranz für die Tür ist wieder ein Geschenk der Nachbarin, aber ich glaube, das Band war ein Fehlkauf. Das muss ich noch etwas wirken lassen. Natürlich dürfen wieder Misteln an der Tür hängen!

Ich bin zwar in Vorweihnachts-Stimmung, aber stürze mich erstmal in und auf Vorbereitungen bei der Gebäckherstellung und Geschenke einkaufen. Wobei Quittenbrot ja kein Gebäck ist. Aber heute sind Neapolitaner und Cantuccini dran. Und bei Geschenken, also außer den selbstgemachten: ich mag nicht auf die letzte Minute in Schlangen stehen oder schlechte Laune ertragen, weil man ja nun mehr Zeit einplanen muss. Ups. Weihnachten ist schon morgen und es dürfen nur 8 Leute in den Laden? Oh weh!

Nun ist mir die Woche im Lieblingsbuchladen dieses Buch über den Weg „geflossen“. (Natürlich verschenke ich Bücher und dabei fällt auch immer etwas für mich ab.)

Ein traumhaftes Bilderbuch von V. Mehnert und M. Haake, erschienen im Gerstenberg Verlag (selbstgekauft).

Mit wenig Text wird per illustrierten Karten die Geschichte von großen und/oder wichtigen Flüssen erzählt. Wenn Ihr, wie ich, nicht besonders gut darin gewesen seit, diese Unterricht zu behalte, dann machte es viel Spass, sie neu zu entdecken. Heute müssen die Kinder oft solche geografischen Namen nicht mehr auswendig lernen, (dafür werden andere globale Daten vermittelt). Vergleichsweise zu meinen Eltern war das auch schon bei uns weniger. Meine Mutter kann heute noch viele Flüsse zuordnen, was ich sehr bewundere. Ein richtiges Wimmelbuch mit ganz wunderschönen Bildern und für Gross und Klein. Vielleicht etwas für den Nikolausstiefel?

Ich bin noch voll der Freude über diese schönen Funde und schicke damit Buch und „grünen Kopf“ zum Freutag. Bei Andreas Lesezimmer könnt Ihr Euch auch Buchtipps holen und natürlich auch beitragen. In zwei Tagen ist der erste Advent. Ich freu mich schon so darauf. Lasst es Euch gut gehen.

Die längste Nacht

Ihr Lieben,

es ist kalendarisch Winteranfang und die längste Nacht des Jahres. Die Rauhnächte haben begonnen und morgen ist der letzten Adventsonntag vor Heiligabend.

Es kommt nicht von ungefähr, dass diese Feiertage des Lichts und der Nächstenliebe in diese Zeit gelegt wurden, gaben und geben sie doch dem Menschen Etwas, was er im Dunkeln ganz dringend braucht: Licht und Hoffnung.

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Egal, ob man nun gläubig ist oder nicht, Feiertagsflüchtling ist, oder Weihnachten feiert mit vielen Kerzen, Geschenken und Essen, diese Tage reißen einen aus der Routine, morgens im Dunkeln aus dem Haus und abends im Dunkeln wieder heim zu gehen. Dauermüde wird man, niedergeschlagen und mancher sogar depressiv zu dieser Jahreszeit und wenn wir uns vorstellen, es wird dunkler, je weiter nördlich man wohnt,…!

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Da kommt dieses Lichterfest doch genau zur rechten Zeit!

 

Aber damit wurde das Rad nicht neu erfunden, denn schon der Mithraskult feierte da die Geburt seines Lichtergottes, der Isis Kult die Geburt Horus und die Römer feierten die Saturnalien, ein großes Fest zu Ehren ihres unbesiegbaren Sonnen-Gottes  Saturn. Die Germanen feierten bis hoch in den Norden ein Julfest oder Mittwinterfest, ein Fruchtbarkeits- und auch Totenfest, (der Ursprung unserer Rauhnächte).

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Schon 217 versuchte Papst Hyppolit durch die Festlegung Christi Geburt auf den 25. Dezember, diesen heidnischen Festen Einhalt zu geben. Jesus sei das Licht der Welt und nur weil er die Sonne erschaffen habe, leuchte sie, gab man den Heiden zu verstehen.  Durchgesetzt wurde dieser Termin von Papst Liberius 354 im 2. Konzil. Wie ich schon schrieb, es ist eigentlich egal, ob man nun gläubig ist, einem der ganze Trubel zu viel ist, oder sich in die Festlichkeiten stürzt (mehr oder weniger), es soll den Menschen Licht und Wärme bringen, ob auf einer Mittelmeerinsel am Strand, in einer Kirche oder Obdachlosenküche oder unter einem Weihnachtsbaum, im Kreise seiner Lieben.

Euch allen einen wunderschönen vierten Advent.

Was noch zu machen wäre…

Hallo Ihr Lieben.

Viel habe ich eigentlich diesen Advent nicht geschafft. Finde ich. Irgendwas war und ist immer. Auch der innere Schweinehund war ganz schön stark.

Aber wir lassen uns ja nicht unterkriegen! So ist nun mal Alltag. Dazwischen gab und  wird es auch Zeit für Besinnliches geben. Ein paar Tage haben wir doch noch. Unbedingt wollte ich diese zwei Rezepte für Kekse ausprobieren: Zitronenküsse vom Blog Sisterseck und Traumstücke vom Blog niwibo. Außerdem möchte ich noch Bethmännchen backen und natürlich wurden schon unsere *Lieblingsschokodinger* gemacht. Das sind unsere absoluten Favoriten bei Kekse, ich mag dieses Wort, was einem beim Aussprechen ein Lächeln auf das Gesicht zaubert, man an das Original Krümelmonster denken muss, (was habe ich gehört, dass ist jetzt auch gesund unterwegs?) und die einfach lecker sind!

Die Zitronenküsse wandele ich ein wenig ab, nutze noch gemahlene Mandeln (ähnlich wie bei den Husarenkrapfen) und gebe Euch hier gleich die doppelte Mengenangabe, damit sich der Kauf des Lemon Curd Glases auch lohnt:

240g Mehl und 200g gemahlene Mandeln.

200g Butter

100g Zucker

2 P. Vanillezucker, oder wer es etwas feiner mag das Mark einer oder zwei Vanilleschote(n)

abgeriebene Schale zweier Bio Zitronen

ca. 6 + 2 El. Lemon Curd (nicht all zu sehr gehäuft, eher gestrichen, sonst ist das Glas leer und der Teig zu weich, ggf etwas mit Stärke und oder Mehl aushelfen, mein erster Versuch war nämlich zu weich, Ihr seht gleich das Ergebnis.)

1 Prise Salz

Puderzucker und Zitronensaft für Zuckerguss

Butter und Zucker schaumig schlagen, Vanille und Salz dazu, 6 El Lemon Curd und abgeriebene Zitronenschale dazu geben, nun Mehl und gemahlene Mandeln unterrühren. Der Mürbeteig muss nun mindestens eine Stunde kühl ruhen. Ihr könnt ihn aber schon in ca. 2 cm dicke Rollen formen und dann kühl stellen. Später schneidet ihr Euch Stücke, die dann zu Kugeln geformt werden, von den Rollen. Mit einem Holzlöffel macht Ihr eine Vertiefung in die Kugeln und füllt Lemon Curd ein.

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Der Ofen wird auf 180°C vorgeheizt, bei Umluft entsprechend  reduzieren. Die Plätzchen werden ca 12 min. gebacken, lasst sie dann abkühlen, verziert sie noch mit Zuckerguss und ab damit auf den Gebäckteller, oder die Keksdose, wie Ihr mögt.

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Ich habe zu viel Lemon Curd genommen, aber lecker sind sie!

Ausrollen möchte ich heute auch erstmals Fimo, diesmal aber „leather effect“. Natürlich habe ich mir da nicht gleich dieses ganze Equipment dazu geholt, ein Nudelholz wird es auch erst mal tun. Dieses Fimo wird nämlich erst einmal ganz dünn ausgerollt, gebacken, danach kann es geschnitten, geklebt und genäht werden. Schon als Kind haben wir mit unserer Mutter zusammen mühsam das erste bunte Fimo weich geknetet, drei Kinder saßen hochkonzentriert am Tisch und haben sich kreativ ausgetobt. Ergänzungen für das Indianerdorf der Spielfiguren, (die hatten doch tatsächlich kein feines Geschirr,) kleine Geschenke für Omas und Opas, Anhänger oder auch Figürchen. Ergebnisse zeige ich bestimmt noch.

Zuletzt hier auch mal wieder einen Blumenstrauß für die Linkparty von Holunderblütchen. Es sind einfach nur Rittersterne mit Grünzeug aus dem Garten, hat mir meine liebe Nachbarin geschenkt. Reingehängt habe ich meine gefilzten Eicheln, zumindest die ersten, die ich behalten möchte.

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Ein wenig Deko ist noch dazu gekommen, zwei Sportwagen mit Tannenbäumen. Ich gestehe, ich mag Oldtimer. Hier seht Ihr den legendären Mercedes 300 SL mit seinen Flügeltüren, der hätte nie im Leben einen Baum drauf bekommen, ganz abgesehen davon würde wohl jeder Kratzer dieses millionenschwere Auto abwerten. Witziger finde ich dann schon den Baum auf dem Mustang. Wenn ich jetzt noch irgendwo mehr so Klassiker finde… Bäumchen habe ich noch.

Im Hintergrund seht Ihr, daß viele schöne Adventskunst Post eingetroffen ist. Eine wirklich sehr schöne Aktion! Ich denke, ich schaffe es nächste Woche noch, alle Karten zu zeigen.

Euch ein entspanntes letztes Wochenende vor Weihnachten.

Verlinkt auch beim Freutag

 

 

 

 

unterwegs

Hallo Ihr Lieben,

die letzte Woche war ich so viel unterwegs. Viel zu wenig Zeit für ein wenig Advent. Aber diese Woche sollte es etwas ruhiger werden. Immerhin habe ich es schon auf einen Weihnachtsmarkt geschafft.

Feuerstellen
Weihnachtsmarkt an der Burg Wissem in Troisdorf

in der Remise
in der Remise

Kunst- und Handw.
In der Remise, Kunst- und Handwerker

Rotwild
Hinter der Burg Wissem ist ein Gehege mit Rotwild und Sikawild

 

Die wichtigsten Plätzchen sind gebacken worden, ohne die geht es nicht! Oma Lores Neapolitaner, ein Lieblingsrezept und eines, das nur in der Familie unterwegs war – bis jetzt!

Als ich die Aufforderung zur Advents Post Teilnahme las, wusste ich sofort, dieses Familien Rezept muß es sein, dieses muss auf die zu gestaltende Karte.

Nun sind die Karten mit der Post unterwegs und ich möchte Euch allen aber nun das Rezept verraten. Die erste Lage habe ich gestern mit dem Sohn zusammen gebacken, draußen wurde es schnell dunkel, drinnen duftete es nach Kakao und Johannisbeeren. Man möchte sofort reinbeißen, wenn die fertigen Kekse da liegen, aber ich weiß, wenn man sie etwas durchziehen lässt, schmecken sie besser!

Ihr braucht 250 g Zucker, Mehl und Butter. Ein Päckchen Vanillezucker und drei Eier, sowie 60 g echten Kakao. Johannisbeer (oder Himbeere) Gelee, Puderzucker und Zitronensaft.

Butter und Zucker (und Vanillezucker, außer Ihr nutzt lieber eine Priese echter Vanille) schaumig schlagen, ich hoffe Ihr habt eine Küchenmaschine, die dies für Euch macht. Dann kommen die Eier dazu und wieder gut vermengen. Mehl und Kakao vorsichtig unterheben, es staubt gern dabei. Diese Masse wird nun mit zwei Teelöffel auf das Backpapier portioniert. Immer versuchen, gleich große, ca €1,- große Häufchen mit etwas Abstand zu setzen. Der Ofen wird auf 160°C UL. geheizt, nutzt am Besten immer zwei Bleche, dann habt Ihr nur zwei Durchgänge. Backzeit ist 15 Minuten. Dann lasst Ihr die Kekse kurz abkühlen, sie müssen sich gut lösen, umdrehen und mit dem Gelee bestreichen, zusammenklappen. Anschließend fehlt nur noch Zuckerguss. Die Kombination von dem Süßen mit Kakao und dem Sauren mit Gelee ist einfach sehr gut! Ich schaffe es und lasse die Kekse etwas durchziehen, dann schmecken sie am Besten, so manches Familienmitglied bekommt das nicht hin. Es gibt diese Leckerei eben nur zu Weihnachten.

Die Karten der Adventspost zeige ich morgen, wenn sie auch ankommen sollten. Aber ich muss leider schon jetzt gestehen, obwohl ich dieses Rezept fast auswendig kann, ist mir ein Fehler unterlaufen, den ich beim immer wieder Abschreiben von der ersten Karte, auch fleißig wiederholt habe. Aufgefallen ist es mir natürlich erst nach dem Versenden, als ich an s Backen gehen wollte. Wie peinlich! Ich habe immer schön 300 g Butter, statt 250 g geschrieben!

Dann wollte ich Euch endlich, ja wirklich endlich, die gefüllten Eicheln zeigen. Möglich als Baumschmuck, Geschenkanhänger, Girlande und auch für Anfänger geeignet. Etwas oval die Kugeln filzen und dann klebt Ihr die Eicheln an die Hütchen und befestigt dort ein feines Garn, oder Ihr zieht einen Faden durch die Filzkugel, samt vorher durchbohrtem Hütchen. Aber auch dann sollte die Filzkugel noch mit Kleber (ich nutze Holzkleber) fixiert werden.

 

Ein paar Basteleien kann ich gar nicht zeigen, es werden Weihnachtsgeschenke.

Wie weit seid ihr schon mit den Vorbereitungen?

Habt eine schöne Adventszeit und seid, (wenigstens manchmal,) langsam unterwegs.

 

Verlinkt bei creadienstag und Hot

 

 

Advents Post Kunst Werk

Hallo Ihr Lieben.

Dieses Jahr nehme ich zum ersten Mal an dieser schönen Aktion teil. Die ersten Karten sind schon angekommen. Der Gang zum Briefkasten, um zu schauen, was für eine schöne Karte mit Lieblingsrezepte heute drin liegt, ist immer so voller Vorfreude. Jede Karte steht unter dem Motto „Handschrift“. So schöne und kreative Ideen. Meine Post gehen auch bald raus. Ich möchte jetzt schon mal Danke für die schönen Kunstwerke sagen. Ich habe nur bei der Produktion meines liebsten und besonderen Rezepte gemerkt, dass es nur auf die „große“ Seite passte. Na, Ihr werdet sehen. Zeigen mag ich davon noch nichts. Nur erzählen, dass es ein Familienrezept von der Oma meines Mannes ist, was wirklich jedes Jahr gemacht werden muß.

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Hier seht ihr die ersten Karten und wenn Ihr mehr sehen wollt: Post-Kunst-Werk

Einen guten Start in die Woche Euch allen.