Kalter Januar

Hallo Ihr Lieben.

So schnell geht der erste Monat des neuen Jahres dahin. Birgit sammelt auch dieses Jahr wieder unsere Monatsrückblicke. Auch wenn der Monat noch ein paar Tage hat, ist der letzte Donnerstag im Monat der Stichtag.

Die Woche verging wie im Fluge. Ich nahm mir aber etwas Zeit für mein Jahresprojekt , wieder initiiert von Andrea, und Blumenstempel. Das Mix Thema „Äste“ vom Michael und Susanne habe ich in klein als Collage auf einer Karte umgesetzt, bevor es mit dem neuen Thema „Wolle nächste Woche weitergeht. Das erstes Mal wurde Karneval gefeiert: mit „unseren“ Senioren in der Gemeinde. Ja, im Rheinland hat die Zeit der Sitzungen und  Karnevalsfeiern begonnen. Gemeinsam mit meiner Freundin haben wir einen bunten Nachmittag gestemmt, hatten zwei Gäste, die mit Akkordeon und Büttenrede schon fast professionell Stimmung machten. (Da kann ich ein Kreuz im Bingofeld „Für einen guten Zweck“ machen) Es war ein gelungener und lustiger Nachmittag und ich hatte Abends noch unsere vorgetragenen Lieder im Ohr.

Ich konnte aus der Bücherei einige vielversprechende Titel ausleihen, den Krimi „Whisky mit Schuß“ lese ich gerade gerne, da als e-reader, im Bett. Ein wenig Highlands. Den schrägen Fantasy Roman über eine Zeitung, in der die mysteriösen, unwahrscheinlichen Meldungen die Tatsachen sind, (mit Folgeband) hebe ich mir fürs Sofa auf. Und schon mehrfach gestreamt (immer erst auf Englisch und dann nochmal auf Deutsch oder mit deutschen Untertiteln) habe ich sehr gern die neuen Folgen der Staffel 2 von „The Legend of Vox Machina“. (Diese Serie ist in Zusammenarbeit mit den Protagonisten der Fantasy Rollenspiel Geschichten in Zeichentrick für Erwachsene umgesetzt worden.)

Insgesamt war es hier eher ruhig im Monat, wenn es auch genug zu tun gab oder zu organisieren (und manche Hotline sind einfach dauerbesetzt) und aufzuräumen. Und da ist auch noch nicht alles erledigt. Veränderungen stehen im Raum. Der Lauf der Zeit. Außerdem Ausmisten und dergleichen. Digital weniger unterwegs und mit Kommentaren eher sparsam war ich. Immer, wenn ich Zeit bekam, nutzte die gleich eine ordentliche Erkältung oder Ähnliches aus. Aber so ist das halt im Winter. Genau wie es im Winter eben kalt und össelich ist. Es gab auch etwas Schnee, nur blieb er hier nur sehr kurz liegen.

Im Blog veröffentlichte ich den Monatsspaziergang für Kristina: einen kurzen Gang an der Sieg lang. Ich habe einen alltäglichen 12. bei Caro gezeigt. In den ersten Tagen des neuen Jahres entstand der „Seebär Papageientaucher“ und die Ansichten.  Eine sehr schöne Aktion hat Niwibo mit ihrer Linksammlung rund um unsere Blogs gestartet. Wenn Ihr Mal neue Blogger*innen und ihre Seiten im Netz entdecken wollt, schaut da unbedingt vorbei (muss ich auch noch Mal die Tage). Und zum ersten Mal mache ich bei Antetannis Bingo mit. 

Ordentlich kalt ist es hier, wir waren ja lange verwöhnt, was man der Natur auch ansieht. Einen „Close to the ground“ habe ich für Juttas Fotoprojekt Linkparty, mit frostigen Ganseblümchen.

Und ich mag ja Osterglocken sehr. Kleine Sonnen. Die ersten gab es diese Woche zu kaufen, daher habe ich auch mal wieder einen Strauß für mich und Astrids Blumenstrauß Linksammlung.

Ja, der Spruch stand mit dem Hasen zusammen, schon beim letzten Strauß, aber ich mag beides gerade sehr.

Monats- und Wochenrückblick verlinke ich bei Birgit und Andrea s Samstagsplausch

„Niemals war mehr Anfang als jetzt“

Hallo Ihr Lieben.

Wie schön, dass immer „jetzt“ ist!

Ein neues Jahr, schon einige Tage alt (das Zitat stammt übrigens von Walt Whitman). Ich hoffe, es geht Euch allen gut und Ihr seid gesund in die ersten Tage des neue Jahr gekommen. Immerhin, wer abergläubisch ist, der hatte gerade einen Freitag, den 13.

Ich habe mich entschieden, beim Jahresbingo von Antetanni mitzumachen. Eine kreative Aktion, die es schon länger gibt. Bis jetzt habe ich mich immer von der Fülle der Kästchen abschrecken lassen, aber dabei übersehen, wie flexibel es in Wirklichkeit ist. (Und außerdem bei verschiedenen Bloggerinnen verfolgt, dass es gut umzusetzen ist.) Aber da das neue Jahr mit viel Erkältungen bei uns weiter gegangen ist und sowieso ja immer dieses und jenes ist, war es hier etwas ruhiger die letzten Tage. Bei 12 von 12 habe ich dann diese Woche mitgemacht und dort mein erstes Bingofach abgehakt. Antetanni feiert auch ihren Bloggeburtstag mit einer sehr schönen Tauschaktion.

Hoffentlich denke ich nur immer daran, auch drauf zu schauen und vielleicht auch konkret etwas zu planen. 😊

Das Jahresprojekt von Andrea startet auch wieder und ich bin diesbezüglich „beflügelt“. Ich habe mir ein kleines Heft gebunden und schon alle Kandidaten darin aufgeführt. Die ersten zwei sind in „Arbeit“.

Mit einer neuen App kann ich jetzt auch wieder auf dem kleinen Tablet Titel aus der Bücherei-Onleihe lesen. Super, wenn ich nachts einmal wach werde. Sonst stört das Licht den Schatz eher.

Quelle Klett Cotta

Auf „Das Strahlen des Herrn Helios.
Ein Fall für Skarabäus Lampe“ hatte ich mich schon länger gefreut und habe es fast durch. Lies sich so gut an, wie ich erhofft hatte, hatte dann sehr schnell schon einen dramatischen Höhepunkt und danach aber noch viele Seiten über. Das ist ein wenig mein einziger Kritik Punkt, so was kommt normal etwas später oder noch mal, aber sonst hat es mir gut gefallen. Das ganze verknüpft Fantasy (fiktive Welt mit Tieren, die wie Menschen agieren) und Krimi. Hauptfigur ist ein Hase (wie schön der Name sagt) der bei einem Mord im Circus Milieu zur Rate gezogen wird. Es gibt Anleihen zu viktorianischen, klassischen Krimis (Holmes und Poirot zB) und das mag ich ja besonders. Leider habe ich früh schon den Täter als sehr wahrscheinlich heraus gelesen. Aber so viele schöne Ideen. Es gibt sogar Fische, die durch eine Art Helm an Land leben, ein Rechtsanwalt, welcher den Fall überhaupt zu unserem Detektiv bringt, ist zB ein Fisch. Es ist auch nicht mehr üblich „sich gegenseitig zu fressen“ es gibt andere Nahrung für Fleischesser. Skarabäus größtes Hobby sind Insekten und er ist Kettenraucher, stammt aus einem gebildeten Haus und hat einen verkrüppelten Fuß. Wenn er nachdenken will, nimmt er sich am Liebsten eine Dreischneck, ein Transportmittel mit 3 Schnecken. Und er hat einen Faible für einen kleinen Straßen Kater, seinen Partner und wird „betüddelt“ von seinem Kindermädchen, einem energischen Huhn. All diese Ideen und skurrilen Einfälle haben das Buch für mich lesenswert gemacht. (Und ist etwas für Andreas Lesezimmer – auch noch schnell verlinkt)

Am Mittwoch haben wir nachmittags kurz Mal die Gunst der Stunde genutzt, dass es etwas besseres Wetter gab und sind an der Sieg einen kleinen Gang machen. Etwas Luft in die erkälteten Köpfe pusten. Da war das Hochwasser auch noch ok.

Und gegen Abend konnte ich sogar einen recht schönen Himmelsblick diesbezüglich tätigen.

Der Donnerstag ist bei 12 von 12 dokumentiert. Am Freitag war dann Richtfest bei Freunden, die Handwerker hatten es trotz des widrigen Wetters pünktlich geschafft, das Holzhaus aufzustellen. Außerdem wurde mit Schampus auf die Freundin unseres Großen angestoßen, die ihren Master mit toller Note bestanden hat.

Und seit langem habe ich endlich wieder einen Strauß Tulpen, auch wenn es ein einfacher und kleiner ist, für den Friday Flower Day, nun bei Astrid:

Jetzt werde ich mich auf das Sofa verkrümeln. Der Regen hat aufgehört und dafür windet es wieder ordentlich. Habt trotz des grauen Wetters ein schönes Wochenende

Verlinkt beim Samstagsplausch und Flower Friday und der Himmelsblick Galerie

Novemberrückblicke

Hallo Ihr Lieben.

Birgitt sammelt wieder unsere Rückblicke. Meine Güte, dieser Monat ist nur so an mir vorbei gerauscht. Und jetzt geht es schon auf den ersten Adventssonntag zu.

Dieser November war genau wie der Oktober noch ein recht warmer Monat für die Jahreszeit. Wenn es nicht so unnatürlich wäre, könnte man sich auch darüber freuen. Weniger Heizen, weniger Strom… Über unsere neuen Abschlagzahlungen beim Strom haben wir uns sicher genau so sehr „gefreut“ wie viele andere auch. Nun, mitlerweile ist auch der November durchaus mal regnerisch, grau und kalt. In manchen Gebieten gab es auch schon Schnee. Schnee, den vermisse ich hier wirklich in der rheinischen Tiefebene.

Ich habe Euch die Schwanzmeisen am Anfang des Monats vorgestellt, verschiedene weitere Stempel gezeig und mich bei der Adventspost angemeldet (und bin am 24.12 dran). Ich stellte Euch mein Buchhighlite über Eulen vor, ich mag die Bücher von John Lewis-Stemple einfach sehr. Und ich mag Eulen sehr, kaum zu übersehen, nicht wahr. Eine Eule im Anflug (auf ihre Beute oder einen Hochstand) wollte ich schon lange schnitzen.Wir haben Geburtstag gefeiert und waren bei einer wirklich alten Wassermühle.

Der Monat ist noch gar nicht vorbei und es stehen noch einige Dinge aus. Der erste Advent zB. am kommenden Sonntag. Wir wollen dann auch Kekse backen. Nächste Woche feiern wir mit den Senioren wieder, es wird ein Lichterfest. Auch wird wohl am Wochenende hier noch adventlich geschmückt und einiges mehr. Ob ich es wohl mal auf unseren mittelalterlichen Weihnachtsmarkt zum Wochenende hin schaffe? Und ich möchte noch in den neuen Black Panter ins Kino. Und,…und der Dezember wird sicher auch gut gefüllt. Mit der Adventspost müsste ich eigentlich erst recht spät starten, aber ich werde es lieber früh beginnen. Meine Sternennacht Karte ist schon in Planung und Mache. Und man glaubt es nicht, es gibt sogar noch ein paar Blümchen (Astern) zu pflücken:

Freut Ihr Euch schon auf den Advent, den Dezember, oder ist Euch das alles um diese Adventszeit zu viel? Aber egal, wie sehr Ihr Euch in diese Zeit „werft“, ob mit ganz viel Freude an den Vorbereitungen und Dekorationen habt oder eher weniger. Macht es, damit Ihr Euch wohl fühlt und es auch mal erholsam wird.

Verlinkt bei Birgitt, die unsere Monatsrückblicke wieder sammelt

und für den Flower Friday bei Holunderblütchen

Herbstwege

Hallo Ihr Lieben.

Innerhalb kürzester Zeit fallen nun die Blätter. Waren es erst vor allen Dingen so unglaublich schöne Farben, mit denen uns die Bäume und Pflanzen erfreuen und erfreuten, so kann man nun dabei zusehen, wie die Pflanzen sich auf den Winter vorbereiten und ihr Blattwerk zu Boden fällt.

So mancher Nachbar flucht still vor sich hin, derweil er Blätter zusammen fegt. Dabei kommt dann so ein Föhn vorbei und wirbelt eh noch mal alles durcheinander. Auch die menschliche Verfassung. Erkältungen geben sich die Klinke in die Hand, immer mit der bangen Frage, ob es nicht mehr ist. Aber das ist nun mal so.

So ganz einfach war die Kleiderwahl morgens wirklich nicht, mal warm und feucht, dann kalt und feucht. Meist hatte ich genau die falsche Jacke angezogen. Aber da ich im Herbst am liebsten im Zwiebellook rumlaufe, war mir nie zu kalt. Ach ja, Herbstwege, dunkel sind sie jetzt vor allen Dingen.

„Der Oktober“ von Erich Kästner (aus meiner Gesamtausgabe im Athenäum Vlg.)

Fröstelnd geht die Zeit spazieren.
Was vorüber schien, beginnt.
Chrysanthemen blühn und frieren.
Fröstelnd geht die Zeit spazieren.
Und du folgst ihr wie ein Kind.

Geh nur weiter, bleib nicht stehen.
Kehr nicht um, als sei’s zuviel.
Bis ans Ende musst du gehen,
hadre nicht in den Alleen.
Ist der Weg denn schuld am Ziel?

Geh nicht wie mit fremden Füßen
und als hättst du dich verirrt.
Willst du nicht die Rosen grüßen?
Lass den Herbst nicht dafür büßen,
dass es Winter werden wird.

Auf den Wegen, in den Wiesen
leuchten, wie auf grünen Fliesen,
Bäume bunt und blumenschön.
Sind’s Buketts für sanfte Riesen?
Geh nur weiter, bleib nicht stehn.

Blätter tanzen sterbensheiter
ihre letzten Menuetts.
Folge folgsam dem Begleiter.
Bleib nicht stehen. Geh nur weiter,
denn das Jahr ist dein Gesetz.

Nebel zaubern in der Lichtung
eine Welt des Ungefährs.
Raum wird Traum. Und Rausch wird Dichtung.
Folg der Zeit. Sie weiß die Richtung.
„Stirb und werde!“ nannte er’s

Endlich wieder einen Strauß den ich auch bei Holunderblütchen zeigen kann.
Ein letztes buntes „Aufbäumen“ von Herbstblumen, ein Farbenfeuerwerk macht uns den Abschied in Richtung grauem November doch etwas leichter. Leider ist nichts davon mehr aus dem Garten, sondern im Hofladen so gekauft. Im Garten leuchten nur noch letzte Quitten und werden wohl dieses Wochenende verarbeitet, (ach, was für ein Duft) und vereinzelte Rosen und Astern.

Habt ein schönes Wochenende und macht es Euch gemütlich!

(Ps: wer sich bezüglich des Textilbildes oben fragt, dieses hat meine Mutter in der Ausbildung gestaltet und es zeigt einen Stierkampf. Leider sieht man nicht wirklich die verschiedenen Schichten und Figuren auf dem Foto)

Verlinkt beim Samstagsplausch von Andrea und bei Holunderblütchens Friday Flower Day

Ich bin beim Sonntagsspaziergang vorgekommen

Julihitze

Hallo Ihr Lieben.

Der Juli war hier wirklich sehr ruhig. Sommerhitze, Erholung, etwas Blogunlust,…

Begonnen habe ich mit dem Monatsvogel. Und ich hatte immer noch kein Schnitzmesser wieder in der Hand, um die Schwalben auch als Stempel zu gestalten.

Das einzig wirklich Kreative was ich diesen Monat gemacht habe, ist einen Teil der Sommerpost und gelegentliches Häkeln beim Fernsehen (sehr genossen die neue Verfilmung des J. Austen Klassikers „Persuasion“ und das Actionspektakel der Russo Brüder „The Gray Man“, keine Werbung für den Streamingdienst) . Die Girlande könnt Ihr Euch noch als Vorlage im Schwalbenartikel runterladen. Beim ersten gemeinsamen Monatsspaziergang von Kristina war ich dabei und vorher auch wieder bei 12 von 12.  Letztes Wochenende haben wir hier den Geburtstag meiner Mutter etwas gefeiert.

Nach dem die Tage mit der Extremhitze uns zu Stubenhockern gemacht haben, ist es jetzt manchmal sogar „lange Hosen“ Wetter. Das empfinde ich als sehr angenehm, wir fühlen uns eher bei gemäßigten Temperaturen wohl. Die Wechsel sind wirklich heftig und eine Herausforderung für manchen Kreislauf. Auch für die Natur ist es nicht leicht, es ist dann fast lautlos draußen. Sogar die Vögel sind schon in der Mauser. Wenn ich dann sehe, dass der Lavendel, den die Stadt letztes Jahr gepflanzt hat, mit Tankwagen gegossen wird, frage ich mich, warum ausgerechnet die auf Trockenheit ausgerichteten  Pflanzen gegossen werden. Bäume und Sträucher halten Feuchtigkeit und Kühle und produzieren natürlich auch Sauerstoff. Natürlich sind Blumen auch wichtig für Insekten, aber davon sind an dieser großen, befahrenen Kreuzung nicht so viele. Prompt las ich einen Artikel ( http://www.spektrum.de/news/verdunstung-laesst-europa-austrocknen), dass wir uns bei der Bewässerung nicht weiterentwickelt haben und die Verdunstung ein großes Problem darstellt! Das fängt doch schon im Garten an. Punktuell und nicht mit dem Sprenger bewässern ist angesagt.

Einen Strauß habe ich endlich wieder mal für mich, für Euch und Holunderblütchen. Der kleine Supermarkt im Ort hat wieder die welkenden Sträußchen neben die Mülltonne gestellt. Ein paar Tage habe ich noch was von den Rosen. Eine kindliche Straßenkunst am Spielplatz zeige ich Euch, sie ist ohne Worte zu verstehen.

Am Himmel zeichnen sich immer wieder Wolken ab, ab. Ein wundervoller, hell strahlender Morgenhimmel, eine Himmelsblick Verlinkung.

Gute Ausblicke wünsche ich Euch alle für August. Bleibt gesund!

Verlinkt bei Birgits Monatsrückblick und Andreas Samstagsplausch und Holunderblütchens Friday Flowerday und der Galeria Himmelsblick

Ps. entschuldigt das Chaos, falls jemand schon den unfertigen Artikel gelesen hat, irgendwie hat wp bzw ich Probleme diesmal

Dufte

Hallo Ihr Lieben.

Das ist einfach Dufte. Ich glaube, dass altmodische Wort für „großartig, wunderbar“ wird eigentlich viel zu selten (außerhalb von Berlin) genutzt. Irgendwie verbinde ich es auch am ehesten und verständlicherweise mit Kästner, aber ich komme nicht mehr drauf, wer es in seinen Kinderbüchern immer gesagt hat. Vielleicht kann mir da wer helfen (ich glaube es war ein Kind in „Emil und die Detektive“).

Die Woche war nämlich ziemlich dufte. Endlich wurde es wieder wärmer. Vor allem die Nächte waren doch recht kühl hier gewesen und das war nach den hochsommerlichen Tagen ein kleiner-großer Temperatur Schock. Das freute vor allem die wärmeliebenden Gurken, Auberginen und Paprika. Die Chilis wollen auch dieses Jahr einfach nicht, obwohl unter der Glasglocke, genau wie die Süßkartoffel. Das Olivenbäumen blüht dagegen wie verrückt und ich hoffe, in der Nachbarschaft ist noch irgendwo eines, wegen der Befruchtung.

Auch die Insekten sind sofort fleißig wieder unterwegs. Eine Blattschneide Biene habe ich am Freitag in einem Blumentopf gesehen, wie sie ihr Grün unterbrachte. Die Holzbiene hat ihre Flugschneise geändert, sie ist jetzt immer im hinteren Teil des Gartens. Und leider verirrt sich so manche kleine (namenlose, da ich sie nicht alle bestimmen kann) hinter die Fenster des Wohnzimmers, da die Terrassentür fast durchgehend auf ist. Ich versuche sie immer zu retten.

Für den Schatz war es noch mal eine sehr arbeitsreiche Woche, aber nun ist erst einmal Urlaub (und wir werden auch ein wenig zu zweit wegfahren, juhu. Ich sage nur mehr Meer, das ist ungemein dufte!)

Libellenrad, leider nur mit dem Handy und daher etwas unscharf fotografiert
Kletterbohne und Kletterhortensie
„Ich hab immer noch Hunger“

Meine Güte, ist es wirklich schon Juni? Der längste Tag kommt schon bald. Der Baldrian wurde teilweise letzte Woche geerntet (die Wurzeln, für den beruhigenden Tee), der andere Teil blüht. Ich liebe diese kleinen Walderdbeeren. Am feinsten ist es, eine nur zu essen und gegen den Gaumen zu drücken, damit man dieses Aroma ganz und gar genießen kann. Das versüßt einem das Unkrautzupfen. Ein paar mehr werden gepflückt um Essig aufzusetzen. Die Fotos schicke ich zu Juttas Fotoprojekt „close to the ground“ (vor allem das kleine Amselküken)

Ansonsten habe ich diese Woche meinen Jahresprojekt „Flatterhaft“ Beitrag gebracht, über kleine watschelnde „Torpedos“, bekanntes und unbekanntes Wissen und neue Stempel dazu. Ich schreibe noch einen Beitrag über ein klein wenig Familiengeschichte, dass zeiht sich etwas, denn ich komme von Hölzchen auf Stöckchen. Einfachen Hefe Apfelstrudel gab es für die zwei, die daheim geblieben waren, denn der Schatz musste zum Ende der Woche beruflich nach Berlin und der Jüngste hatte eine Woche Hunsrück im Rahmen seines FSJ, mit viel Natur erleben (und kam begeistert, inspiriert und geschafft zurück, nach einer wirklich langen Fahrt).

Eine kuriose Zusammenstellung von Gartenblumen (sowohl von der Nachbarin als auch aus meinem Garten) und fast verblühten, geretteten Sträußchen des Dorfsupermarktes. Ein Sträußchen, dass ich auch bei Holunderblütchens Linkliste gern wieder zeigen mag.

Nun kommt also das Fest des „heiligen Geistes“, ein Fest, dass wir Menschen eigentlich immer dringender brauchen. Und wie jedes Jahr schreibe ich auch dieses mal wieder: „Herr, schmeiß Hirn vom Himmel“, Frohe Pfingsten!

Verlinkt auch beim Samstagsplausch von Andrea Karminrot

PS: Den Elsterstempel hat Nicole gewonnen (und wie Ihr sehr, habe ich mir gleich noch mal einen geschnitzt)