Willkommen November

Hallo Ihr Lieben.

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Im Mai hatte ich eine neue Pflanze eingesetzt . Sie wollte und wollte nur nicht hervorkommen. Die Rizome hatten doch gut ausgesehen. Die Zinkwanne vom Sperrmüll, (gerade erst gefunden und perfekt für Blumen, da undicht), war mit frischer Erde gefüllt. Ach, Du bist bestimmt einfach nur ungeduldig, sagte ich zu mir selbst. Eines Morgens guckte Grün aus der Erde. Na also! Nun, ich bin schon so im Frühjahr häufiger im Garten, aber nicht jedesmal sehe ich nach jedem Pflänzchen. Sehr viel tat sich immer noch nicht, aber ich schaute erst etwas später wieder, zum Giessen. „Aufgefressen!“  durchfuhr es mich. Du Dummerjan, die arme Pflanze hat Schnecken! Jede Nacht gab es für diese ein Festmal! Wie soll denn da die Blume wachsen, zumal im Frühjahr schon die Trockenheit anfing. Eine grosse Wegschnecke hatte es sich lange hier gemütlich gemacht, nun war das vorbei. Arme Dalie, es dauerte dann auch im Herbst lange, bis sie eine Knospe schob und öffnete, zu viel Kraft war verbraucht.

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Einige Tage habe ich sie im Garten bewundert, sie wuchs mit einem unregelmässigem Blütenkranz, musste zweimal sogar schon gegen Frost geschützt werden, nun habe ich sie mir doch noch reingeholt. Da mir diese Pompon ähnliche Blume etwas umgeknickt war, liegt sie nun in dieser Blumenschale. Eine Erinnerung an den Sommer. Die Heizungsluft wird sie nun schnell zum Verblühen bringen, deswegen mag ich es nicht so gerne, im Winter Blumen zu kaufen, sie verwelken so schnell!

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Still wirds, wo das Licht sachte wird.

(Beat Jan)

 

 

So wünsche ich Euch einen schönen Start in den November, den Lichtermonat. Macht es Euch gemütlich!

 

Gern zeige ich sie beim Flower-Friday.

 

Über Schönes in den Ferien

Hallo Ihr Lieben.

(Beitrag enthält Werbung, da Verlinkung und Namensnennung)

Wie ich schon kurz erwähnte, war ich mit meinen Söhnen in meiner (Geburts-) Heimat, im Sauerland. (Kennt Ihr das auch, dass Ihr eigentlich zwei „Daheim, Zuhause, Heimat“ habt? Da wo man gross geworden ist und da wo man nun mit der eigenen Familie wohnt?) Es waren ganz wunderbare Tage bei meiner Mutter.

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Unten im Ort, am Waldrand, lagen einige Eichen und Buchenstämme, gefällt durch einen Sturm und dann vom Profi rausgezogen, aber noch darauf wartend, gesägt, gespalten und aufgebanst zu werden. Das diese Arbeit sehr befriedigend ist, habe ich ja schon Mal erwähnt und vielleicht kennt ihr auch den Spruch, dass Holz zwei Mal warm macht. Und so schönes Holz! Natürlich wäre es schöner gewesen, wenn die Bäume noch im Wald ständen, aber der Sturm hatte sie leider nicht verschont. so machten wir uns an s Sägen und Spalten, wegkarren und aufbansen.

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Wir hatten traumhafte erste Ferientage und die Arbeit ging gut voran. Sieht so ein Holzschuppen nicht wunderbar aus? Und als Trost an alle Baumliebhaber, hier liegt fast nur, was dem Borkenkäferbefall, Sturm und Schneebruch zum Opfer gefallen ist und rausgezogen werden musste.

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Der Garten meiner Mutter ist ein wahres Vogelparadies. Besonders Spatzen lieben ihn und das ist schon etwas Besonderes, da sie bestimmte Voraussetzungen haben wollen. Wenn es diese nicht mehr gibt, können Spatzen nicht einfach weiterziehen, sie gehen dann nach und nach ein. Deswegen haben wir übrigens vor allen Dingen in den Städten viel weniger Spatzen. In der Mittags-Sonne sitzend, habe ich die lauten Vogelgesellen beobachtet. Ihr Gezwitscher war entspannend und meditativ. Ich habe festgestellt, dass sie sehr fotoscheu sind!

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Im trockenen Rasen wird ein Staubbad genommen, aber wehe ich habe mich etwas mehr aufgesetzt, um ein besseres Foto machen zu können…

Ja, immer wenn ich von der ganzen Bande ein Gruppenfoto machen wollte, flogen sie auf. Vorsichtig müssen sie aber auch sein, ein Turmfalke hat sich schon darauf spezialisiert, genau im richtigen Moment durch den Garten zu stürzen, um sich einen Spatzen zu greifen. Nicht von oben, wie man es von ihm kennt, sondern seitlich, wie durch eine Schneise. Die ein oder andere Bauernhofkatze kommt hier auch mal vorbei.

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Hier wird auch gefüttert, von nichts kommt nichts

Ist dieses Nest nicht ganz besonders schön? Ein Meisenpärchen hatte ein zweites Mal gelegt, aber nicht ausgebrütet, da der Pflaumenbaum durch die Trockenheit fast auseinander gebrochen wäre. Ein Notschnitt hat dem Baum vielleicht noch Mal ein paar Jahren gegeben, aber dem Vogelpaar war das zu viel Aufregung, Veränderung. Wir rätseln übrigens immer noch, wo die Maisen die schöne, bunte Wolle her hatten für ihr Meisterwerk. Die schönsten Dinge schafft die Natur!

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Neben der Holzverarbeitung haben wir auch noch Mal Äpfel gepflückt. Und Dank meiner Tante habe ich einen Riesenkorb Quitten. So gut duftende hatte ich noch nie und auch die kleine Schüssel voll eigener Apfelquitten riechen nicht so wunderbar. Das gibt vor allen Dingen wunderbares Quittenbrot und Gelee.

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Abends, nach getaner Arbeit, konnten wir noch gemütlich draussen sitzen und die letzten, warmen Herbssonnenuntergänge genießen. An den unverwechselbaren Bergen ist die Jahreszeit gut zu erkennen, so verschwindet die Sonne nun viel weiter südlich.

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Nun ist es wohl mit dem goldenen Oktober vorbei, kühler und feuchter ist es draußen geworden. Herbstlich. Ein paar Blumen gibt der Garten aber noch her, die nehme ich lieber, als mir schon welche zu kaufen.

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Auf einer Eichenscheibe, (von den oben beschriebenen Bäumen,) habe ich ein paar letze Rosen, Löwenmäulchen, eine Malve und eine Dalie im Becher stehen. Sankt Martin ist auch schon in zwei Wochen. Wie schön, dass wir noch so tolle Herbstferien hatten, bevor es nun spürbar dunkler und kälter wird.

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Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Verlinkt beim Freutag und Friday-Flowerday.

Freitagsblumen und lecker Suppe

Hallo Ihr Lieben!

(Text und Bilder enthalten unbezahlte Werbung da Namensnennung)

Ach, so schnell geht die Zeit in s Land. Und ich habe eigentlich noch einiges zu schreiben und zu zeigen, aber wie ich ja schon sagte, in den Ferien bin ich hier nicht so aktiv. Aber eine Blumengruß habe ich natürlich wieder.

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Vor dem Eingang ist es nun richtig herbstlich, die Kletterhortensie verliert immer schneller die nun gelben Blätter. Dafür ist dort nun der beste Ort für schöne, grosse Zweige! Weißdorn habe ich abgeschnitten und in einen Krug gestellt. Kleine und grosse Lichter kramt man jetzt überall hervor. Ein wenig abstauben sollte ich sie noch.

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Genau so orange wie die Lämpchen ist meine Karottensuppe gewesen. Eigentlich ist das Wetter ja tagsüber noch so warm, Suppen stehen irgendwie noch gar nicht so hoch im Kurs. Aber ich esse sehr gern Möhren, also hab ich mir einfach trotzdem eine gemacht.

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Man nehme einen Bund Möhren, feine rote Linsen, etwa eine kleine Tasse, Kokosmilch, einen Becher saure Sahne, eine ganze Zwiebel, eine Paprika, Lorbeer, Brühe und Gewürze nach Geschmack (ich habe Paprika und mildes Curry, Pfeffer, Salz genommen). Ab damit in den Schnellkochtopf, wenn alles gar ist, fischt Ihr die Zwiebel und den Lorbeer wieder raus. Alles andere wird mit Kokosmilch und saurer Sahne püriert und dann mit den Gewürzen abgeschmeckt. Ein wenig frische Petersilie darüber und dann kann es losgehen. Die Suppe ist sehr sämig durch die Linsen, aber das könnt Ihr natürlich selber beeinflussen. Ich mag das so sehr gern und dann ist sie ja auch noch so gesund. DSCN5516

Weniger gesund, dafür lecker, ist herbstlicher Aufgesetzter. Ich habe ein Glas Holzbirnen und ein Glas Speierling mit Doppelkorn aufgesetzt. Nach dem ersten richtigen Frost werden auch noch Schlehen angesetzt. Bei mir kommt ja immer recht wenig Zucker oder sogar gar keiner da rein.

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Woher die schönen Eichenstamm Scheiben sind, verrate ich Euch noch. Nächste Woche berichte ich über Spatzen, Holz, schöne Spaziergänge und Sonnenuntergänge im Land der 1000 Berge. Ich werde jetzt noch ein wenig schaffen und dabei weiter das neue Känguru hören! Oh was haben wir alle auf es gewartet, sind grosse Fans!

 

Habt ein schönes Wochenende! (Ups, da wieder mehr geworden, als gedacht.)

Ich verlinke den Beitrag beim Friday-Flowerday und beim Freutag

 

Hefe-Muffins und Blumen zum Freuen

Hallo Ihr Lieben.

(Kein Werbeauftrag, Namensnennungen)

Muffins sind einfach immer eine gute Idee! Die kann man so toll variieren und diese Hefe-Muffins kann man auch toll vorbereiten. Sie werden nämlich nicht trocken, sind und bleiben saftig. Süße und deftig ist auch hier möglich.

Perfekt für das Wochenende! Und hier das Grundrezept, zeige ich gern beim Freutag:

250g Mehl, 15 g fr. Hefe, (oder entsprechend halbes Päckchen trockene), 1/8 L warme Milch, 30g weiche bis flüssige Butter, 50 g Zucker, 1 Ei, 1 P. Salz

Am Besten lasst Ihr die Hefe einmal mit der Milch in einer Kuhle Mehl als Vorteig gehen, so etwa 15 min. Dann fügt Ihr die anderen Zutaten hinzu. noch mal 15-30 min gehen lassen. Der Teig kann mit Schokolade, Beeren, Käse, Zwiebeln, Schinkenwürfeln, Karamellstückchen und was auch immer Ihr gerne möchtet, variiert werden. Nun kleine Papierförmchen in die Backformen und mit einem Esslöffel portionieren, etwa die Hälfte einfüllen.

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Derweil stellt Ihr den Ofen auf 180°C und backt die Muffins 20-25 min., kurz abkühlen lassen und dann geniessen! Das schöne Tablett haben meine Jungs übrigens in Gemeinschaftsarbeit selber bemalt, ein kleines Geschenk ist das geworden.

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Und ich erfreue mich sehr an diesem bunten Strauß. Gern zeige ich ihn wieder bei Holunderblütchen. Wir waren zum Erntedankfest in Lindlar und dort gab es wieder so wunderbare und lange blühende Blumen. Und sie duften ganz wunderbar! Ach, einfach schön! (Ja, der hat Ähnlichkeiten mit dem letzten, kunterbunten Strauß, den habe ich mir ja auch im Freilichtmuseum geholt, ich kaufe mir wirklich selten Blumen, aber an dem ging kein Weg vorbei. Und sage noch Mal Danke, bekam ihn dann überraschend von einem Freund geschenkt. Fotos vom Museumsbesuch gibt es später.)

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Heute ist auch wieder 12 von 12, dass gibt es natürlich spâter. Und damit starten wir in die Kartoffelferien. Juhu!

Habt eine tolle Zeit.

 

Sorry, kein 12 von 12, nicht geschafft!  warum,erzähle ich vielleicht bald.

 

Ansichten, Einsichten

Hallo Ihr Lieben!

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Letztens habe ich für meinen Schatz an dem ersten Regenwochenende eine Stadtkarte gezeichnet. Diese Stadt gibt es nur in einem besonderen Fantasy Rollenspiel. Erdacht hat sich diese Welt mein Mann. Nun benötigte er noch einen Karte, um wichtige Orte besser zeigen zu können. Als erstes zeichnete er auf Rechenkästchen. „Hast Du irgendwo Millimeter Papier?“ Das ging ja für mich gar nicht! Da wird eine fantasievolle Welt erdacht und der Plan soll auf Millimeter Papier? Also habe ich versucht, der Ansicht zeichnerisch eher gerecht zu werden. Es ist für meine Ansprüche zu einem kleinen Teil gelungen, ich würde (u.a.) so viel lieber mehr Details bringen.
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Was Ihr hier seht, sind Flussschiffe, Werften, Lager, Marktplatz und gewöhnliche Häuser, Badeanstalten, das für die Geschichte wichtige Gasthaus, natürlich auch Tore und Stadtmauern… Tja, ich kann nun verstehen, warum gerade Fantasy-Bücher so oft Karten beinhalten, es rundet die Erschaffung der fiktiven Welt ab. Vielleicht haltet Ihr uns jetzt für ein wenig oder mehr verrückt, aber meinem Schatz macht es Spass, in andere Welten zu tauchen und mir den Pinsel zu schwingen.

Die Realität holt einen doch jeden Tag wieder ein. Es ist draußen jetzt dunkel, wenn wir aufstehen. Und ordentlich kalt. Abends kuschelt man sich eher in eine Decke ein, statt noch Mal im Garten zu sitzen. Ist das wirklich erst einen Monat her, dass wir das noch gemacht haben? Noch decke ich die frostempfindlichen Blumen eher ab, als sie rein zu holen. Mir fällt jedesmal die Umstellung schwer, die Leichtigkeit des Sommers loszulassen. Auch wenn ich den Herbst sehr mag. Manchmal weiss ich jetzt erst, was ich am Sommer hatte! Ein wenig Melancholie machte sich breit. Und dann brachte mir meine Mutter diese wunderbaren Zweige mit:

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Das ist Ilex, wilder Ilex, auch Stechpalme genannt,  aus dem Wald. Und eigentlich wird die Pflanze eher mit Weihnachten verbunden.

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Aber sind das nicht einfach tolle Farben, so glänzend und kräftig! Da warte ich nicht bis zur Advents- oder Weihnachtszeit um mich daran zu erfreuen. Außerdem hält der sich ja ganz lange. Blumen sind im Herbst ja besonders vergänglich (Heizungsluft).

Es ist, als wolle die Natur ein letztes buntes Feuerwerk starten.

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Euch allen auch ein wunderschönes, sonniges Oktober Wochenende, wir wollen in das Freilichtmuseum Lindlar (Werbung).

Verlinkt beim Freutag und Friday-Flowerday

 

Bücher, Blumen, Buntes und Himmelballons

 

Hallo Ihr Lieben.

(Text enthält Werbung durch Namensnennung und Bilder)

Mit dem Oktober kommen viele Neuheiten in die Bücherregale, die Frankfurter Buchmesse steht bevor. Durch Buchvorstellungen auf Blogs werden meine Wunschlisten auch nicht kürzer. Aber das ist ja auch wieder schön, denn Bücher sind etwas Wunderbares! Das Wetter hat ja auch für alle was dabei, zum „am liebsten einkuscheln und lesen“ und „draussen sein und Sonne genießen“.

Ich habe Euch schon von Calpurnia erzählt, das Mädchen, das so gerne Forscherin und Tierärztin wäre. Es gibt ein neue, kleines Buch von J. Kelly mit einer besonderen Tiergeschichte, es geht nämlich um Stinktiere. Calpurnia Bruder ist es wirklich egal, dass er es mit *Stinksekret verteilendem, kleinem Ungeziegfer* zu tun hat, er will den Waisentieren helfen. Und dann wird auch noch eines krank… Ein Stinktier wäre auch mal ein kontrastreicher Stempel, ich habe gerade so viele Motive wieder im Kopf, (schnell aufschreiben,) aber fertig ist gerade dieses Nilpferd (also das rechte, schwimmende Tier, das andere ist ein Raptors,) geworden, das Lieblingstier meine Mannes:

 

Ein Buch, dass auf vielen Blogs auftaucht, ist Königskinder von Alex Capus. Ein wunderbarer und besonderer Liebesroman. Ein im Schnee feststeckendens Paar überbrückt die Zeit mit einer anderen Liebesgeschichte. Es liest sich wunderbar und man genießt das Buch richtig, sowohl sprachlich, als auch die Geschichte(n).

Vom Eisendruiden habe ich ja hier auch schon Mal berichtet. Habe ich erzählt, dass er einen irischen Wolfshund hat? Oberon ist ein besondere Hund und er unterhält sich immer mit seinem Herrchen, möchte am liebsten ein Buch über Würstchen herausbringen und französische Pudeldamen kennen lernen, was wirklich sehr komisch ist. Nun gibt es einen Roman, der Oberon als Hauptperson hat. *may harmony and sausage find you* Ob er wohl seine geliebten französischen Pudeldamen findet?

Was ich nicht geschafft habe zu Ende zu lesen, ist Edward St. Aubyn ersten Roman. Ja, brilliant, tolle Sprache und böser Humor, aber mir viel zu heftig. Der ging mir sehr an die Nieren, Missbrauch, egal ob physisch oder psychisch und es gibt beides in dem Buch, ist nicht einfach zu verkraften.

Lieber vergnüge ich mich gerade mit diesem englischen Buch. P. Ardagh hat sich die Grafiken aus den alten Sherlock Holmes Geschichten genommen (Sidney Page war der Illustrator, der übrigens auch dafür verantwortlich ist, dass wir Holms mit der berühmten Jagdkappe identifizieren.) Ardagh gehört schon seid „Schlimmes Ende“ und den Folgeromanen der der Eddie Dickens Trilogie (sehr sehr komische Jugendbücher und sehr sehr komische Hörbücher, vom grossartigen Harry Rowohlt gesprochen!) zu meinen Lieblingsbüchern. Ardagh spinnt neue skurrile, absurde Geschichten um die Bilder. Wer bewandert ist in den Erzählungen um Holmes, kann auch noch raten, wo die Zeichnung eigentlich hin gehört.

 

Ein ganz schönes Blumenbuch habe ich noch geschenkt bekommen, Dankt noch mal dafür, ich liebe einfach diese Bücher aus der Reihe Naturkunden vom Matthes & Seitz Verlag! Ein ganz hochwertiges Buch über eine meiner Lieblingsblumen. Natürlich werde ich mich daraus inspirieren lassen und einen (weiteren) Nelken Stempel schnitzen. Schade, dass Nelken heute ein wenig zurückgedrängt worden sind. Früher hatte der feine Herr eine Nelke im Knopfloch. Und im Garten sind es wahre Hungerkünstler, nur Sonne, die hätten sie gern viel. Es gibt sie in allen möglichen Farben und Formen.

 

Und zu fast guter Letzt möchte ich Euch noch meinen Blumenstrauß zeigen, eine wahre Farbenpracht von Dahlien. Nun, eigentlich ist es gar nicht mein Blumenstrauss, aber einen Tag lang kann ich mich an ihm erfreuen! Der Gärtner um die Ecke hat eigene Dahlien und es ist eine wahre Augenweide, wenn es draußen langsam immer herbstlicher wird. Und nicht zu vergessen diese Abendlichtfarben.

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Einen Zeppelin im Abendlicht, ganz viele Leute eilten hier zum Flughafen und machten Fotos und ein Ballon sollte auch noch kommen. War eine besondere, farbliche Stimmung.

 

 

Ich zeige diesen bunten Beitrag beim Freutag, Friday-Flowerday, und bei der Zitronenfalterin, die noch ein ganz paar Septembertage lang Buntes sammelt. Ich glaube, wir werden viele Dahlien zu sehen bekommen!

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Euch ein schönes Wochenende!

 

 

Heute nichts Besonderes

Hallo Ihr Lieben.

Es geht auf das Wochenende zu. Es ist wieder Freitag, Flower-Friday.

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Eigentlich ist dieses Mini-Sträußchen nichts Besonderes. Aber das Blatt im *Hintergrund*, diese rote Spitze finde ich wunderbar. Das habe ich mir wieder bei der Nachbarin gemopst, keine Sorge, darf ich. An den Mini Holzpilzen in den Brauntönen könnte ich letztens nicht vorbei gehen. Gerade mit den gedeckten Farben sind sie so schön. Eher Knollenblätterpilze denn knallig rote Fliegenpilze. Und ansonsten werden wir dieses Jahr leider vielfach auf Pilze verzichten müssen, es ist zu trocken! Das ist übrigens auch ein Verlust für die Bäume, die oft in Symbiose mit Pilzen leben.

 

Nun aber genug von Pilzen, es ging ja um die Blüten, die wenigen, die jetzt noch in den Gärten sind und vielleicht noch unser Vasen schmücken können. Es bedarf ja immer noch der vielen Wasser Gaben, es ist staubtrocken. Da freut man sich um so mehr über einige Farbtupfer.

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Ansonsten gibt es diesmal nicht viel Besonders an der Kreativen Front. Lieber Besuch hat mich inspiriert, endlich wieder ein eigenes Brot zu backen. Ein ganz und gar unspektakuläres Rezept und so sicher schon in einigen Eurer Rezeptbücher:

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250 g Roggenmehl und ebensoviel Weizenmehl, etwa 13g Sauerteigpulver, 1Päckchen Trockenhefe, 1Tl Kräutersalz, 300 – 350 ml lauwarmes Wasser, eine gerieben Möhre, mehr Mehl zum Kneten, evtl etwas Honig (im Wasser aufgelöst)

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Die Zutaten kommen alle in eine grosse Rührschüssel und werden zu einem klebrigen, geschmeidigen Teig verknetet. Ich habe den Mischteig gerne „flüssiger“, dann geht der Teig gut auf und ich habe ein saftiges Brot hinterher. Wenn der Teig zu flüssig wird, keine Sorge, beim zweiten Kneten einfach etwas Mehl dazu, oder etwas Leinsamen,  denn der bindet Flüssigkeit. (Das geht alles, wenn Ihr dem Teig Zeit gebt. Ein reines Roggen braucht ja noch länger.) Die reingeriebene Möhre ist noch ein kleines Extra. Es kann auch Süsskartoffel sein oder Kürbis. Das gibt einen besonderen, letzten Geschmackskick. Am Anfang muss der Mischteig nichts Besonderes leisten, nur Hefe und Sauerteig vermehren. Ich habe den weichen Teig durchaus einige Stunden im Warmen stehen, abgedeckt. Aber man kann es im Kühlschrank auch über Nacht ansetzen,. Dann erst wird ordentliche geknetet. Noch mal ruhen lassen, ich nehm meinen Korb dafür. Am Anfang kommt das Brot auf der untersten Schiene bei 220 °C in den Ofen für 10 min. Nun eine Schiene höher und nur noch 180 Grad für 45 min. So wird es knusprig und saftig. Eine kleine Gabe Wasser auf den Backofenboden fördert dies.

Ein Duft durchzieht das Haus! Den Sommer über war es viel zu warm für mich zum Backen. Das Brot schiebe ich zum Freutag.

So, dann  wieder in das real life gestürzt. Das hat uns, Überraschung! total eingeholt. Euch ein schönes Wochenende. Hier soll es tatsächlich Regen geben.