Karamell Nüsse und Weihnachtsmarktstimmung

Herzliche Grüße Euch allen.

(wie so oft enthält dieser Text Werbung durch Links, Namen oder Fotos)

Und? Selber schon in Sachen Weihnachten oder Nikolaus Markt unterwegs gewesen? Es ist ganz schön trubelig da draußen.

Aber auch wir waren dort unterwegs, wie fast jedes Jahr gehen wir als Familie auf den Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt. Besonders schöne Stimmung kommt da gegen Abend auf, es ist alles nur noch in gedämpftes Licht getaucht ist. Feuer, Kerzen und Fackeln spenden eine schöne Atmosphäre und Wärme.

Man kann diesen Weihnachtsmarkt natürlich wie viele andere Märkte auch, als lauten, konsumorientierten Ort sehen, in dem es gilt möglichst schnell viel Geld auszugeben und viel zu viel zu essen und zu trinken. Aber gerade dieser Markt biete auch andere Möglichkeiten. So geniessen wir in Ruhe einen orientalischen Gewürzmokka oder Granatapfeltee in einem der wunderschönen Zelten. Dazu gibt es immer feines Dattel oder Feigen Gebäck. Etwas Besonderes für uns.

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Oder man stöbert beim Gewürzhändler, man darf ganz viele Besonderheiten auch mit den Fingern *erriechen*. Der Drechsler zeigt Kindern wieder geduldig, wie man das Fusspedal bedient und Holz bearbeitet. Beim Schmied sprühen ein paar Funken, als langsam an Esse und Amboss eine Messerklinge entsteht.

Derweil schlürfen wir noch Met vom Imker. Natürlich ist ein buntes Treiben um uns herum, aber man muss sich ja nicht mitreißen lassen! Statt der klassischen Essbuden bekommt man hier auch vegetarische (vegane?) Reispfanne, orientalische Linsensuppe, frisches Holzofenbrot und Spanferkel oder Flammlachs. Im Hintergrund läuft auf der Bühne die Vorstellung der Gaukler. Neben uns steht der Märchenerzähler Wagen. Laute Musik an vielen Ständen gibt es hier nicht. Wie jedes Jahr holt sich der Sohn karamellisierte Mandeln. Wieder nehmen wir uns vor, dies doch endlich auch selber zu machen. Denn schwierig ist es überhaupt nicht. Im Netz gibt es immer wieder  Anleitungen dazu.

Ihr benötigt Zucker, etwas Wasser und eine grosse Pfanne und ein wenig Salz, Wer mag kann Gewürze dazu geben. Zucker mit etwas Wasser in einer grossen Pfanne erhitzen, bis es schmilzt, Vorsicht, die Sache ist sehr heiss! Dann eine etwa bodendeckende Menge Nüsse darin schwenken, bis der Karamell diese umschlossen hat. Umfüllen auf einen Teller oder einen Bogen Backpapier, etwas abkühlen lassen und geniessen (oder verpacken).

Und das tolle ist, Ihr könnt das auch mit anderen Nüssen machen, etwas vorsichtiger, denn die sind oft weicher!

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Die Stempel für die Ilex-Anhänger sind schnell auch für Ungeübte geschnitzt, dazu könnt Ihr auch einfache Radiergummis nehmen. Zeichnet mit einem Bleistift als erstes den Schwung der mittleren Blattader auf, darum dann die Spitzen des Blattes. Ein Linolmesser habt Ihr vielleicht noch von der Schule zu Hause. Mit dem Radierer eines Bleistiftes tupft Ihr dann die Beeren der Stechpalme auf, Anhänger gibt es zZt. in Bastelgeschäften, aber auch bei Drogerien und Schreibwarenläden zu kaufen.

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So, ich lege dann mal los, auch Plätzchenteig gilt es zu bearbeiten, Cantuccini (nach diesem Rezept) und Neapolitaner werden wieder gebacken.

Euch eine schöne, entspannte Woche.

Verlinkt beim Monatsmotto der Zitronenfalterin und dem creadienstag

November war’s

Ich grüße Euch.

Ein weiterer, ereignisreicher Monat reiht sich in den Jahreslauf.

Ein November mit wenig Regen setzte den Wetter Trend des Jahres weiter fort. Hättet Ihr gedacht, dass man sich im grauen Herbst über Regen freuen könnte? Aber insgesamt war es ein freundlicher Monat. Die ersten Erkältungen halten Einzug, so wie jedes Jahr. Es gab tolle kreative Projekte! Immer, wenn ich rückblicke, sehe ich erst, wie schön doch eigentlich ein Monat war. Und so klang gestern dieser und der Abend mit dem Befüllen des Adventskalenders aus. So vieles, was ich eigentlich noch hier schreiben und zeigen wollte, aber alles hat seine und braucht seine Zeit.

Nun ist es der letzte Monat des Jahres. Der Advent hat ja gefühlt schon lange in den Geschäften angefangen. Lässt Euch nicht beirren! Geniesst und lebt diese Zeit so wie Ihr es gerne mögt. Und bleibt gesund. (Meine Güte, wie komisch fand ich es doch als Kind, dass sich die Erwachsenen dies immer wünschten Mittlerweile verstehe ich es gut.)

 

Adventsvorfreude

Hallo Ihr Lieben.

Ich muss Euch gestehen, ich bin überhaupt noch nicht im Adventsmodus, immer noch nicht. heute Morgen habe ich die erste Ecken etwas „festlicher“ eingerichtet. Der Adventskalender für die Jungs muss gleich noch bestückt werden.

Was sich wohl diese beiden Herren so zu erzählen haben?

Verse zum Advent
Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.

Autor: Heinrich Theodor Fontane

Bei mir stehen auch meine Lieblingsblumen, so gar nicht in die Jahreszeit passend, aber wer legt so was schon fest.

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Ich wollte keinen Blitz nutzen, ich finde, der ruiniert immer etwas die Stimmung. Dadurch ist alles etwas unscharf geworden, was ich erst gemerkt habe, als die Bilder hier so gross abgebildet wurden. (Und irgendwie sieht die Kerze immer zum Umfallen aus, Weitwinkel halt.) Aber ich bin so frei und zeige meine roten Nelken trotzdem bei Holunderblütchens Friday-Flowerday. Ich liebe diesen Strauß ganz besonders, denn mein Mann hat ihn mir mitgebracht, als ich krank war und er hat mich sehr aufgemuntert!

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Ich bin noch etwas fleißig gewesen, keckes Füchslein und weihnachtlicher Hirsch sind geschnitzt und vielfach eingesetzt worden:

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Mit den alten Buchseiten auf den Karten sieht es noch mal viel edler und passender aus.

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Wenn Ihr Gothische Schrift lesen könnt, entziffert mal den Text, ich fand  ihn sehr nett.

 

 

Euch allen ein wunderschönes Adventswochenende. Macht es Euch gemütlich.

Gerne zeige ich meinen Strauß und die neuen Karten auch beim Freutag.

Lieblingsbücher

Hallo Ihr Lieben.

(Text enthält ganz viel Werbung durch Abbildungen und Namensnennungen, die Originalcover habe ich bei amazon gefunden, ich bekomme nichts dafür und gebe nur meine Meinung wieder.)

Jeder von uns, der gerne liest, hat im Leben so seine Lieblingsbücher, die ihn begleiten und beschäftigen. Als Kind sind es die Bilderbücher, die die Eltern immer wieder vorlesen müssen, an deren Bildern wir uns nicht satt sehen können und die wir vielleicht auch unseren Kindern wieder zeigen.

Dann kann man endlich selber lesen. Bei mir war das ein kaum zu erwartenden Zustand. Endlich, abends noch selber abtauchen in Geschichten! Ja, vielfach habe ich nur abends gelesen, denn tagsüber war ich als Grundschulkind viel draußen. Außer es schüttete Bindfäden, was auch nicht selten vor kam. Oder es war in der Mittagsruhe, dass ich mich an einem Buch festgelesen hatte, oder ein Wochenende mit Verwandtenbesuchen, oder, …oder… Ihr merkt schon, meine Lesezeit wurde immer mehr. Gern las ich auch heimlich unter der Bettdecke, meine Mutter mußte immer noch extra nachschauen. Netterweise trug sie sehr oft Clogs, so dass ich sie die Treppe raufkommen hörte. (Ich glaube, das hat sie extra gemacht!) Auch hatte ich eine Phase, in der ich viel krank war, Bücher und Schallplatten waren da die besten Freunde!

Meine Eltern liebten Gott sei Dank Bücher, mein Vater verschlang auch alles Mögliche und kam manchmal nach Feierabend, wieder nicht an dem Buchladen und dem ein oder anderem Spontankauf vorbei. Aber auch meine Mutter schaute, allein von Berufs wegen, immer wieder dort rein, ihre Titel waren oft etwas überlegter und pädagogischer, aber deswegen nicht weniger geliebt. Fast jedes Buch was ich in die Finger bekam, wurde mehrfach gelesen. Manchmal blieb mir auch nichts Anderes übrig, ich las zu viel und zu schnell, als das der Nachschub gewährleistet war. Wir hatten in der ersten Klasse eine kleine Bibliothek, die daraus bestand, dass einige Kinderbücher auf dem Fensterbrett standen, vom Lehrer selbst angeschafft. Eine öffentliche Bücherei gab es nicht, zumindest keine für Kinder. Da merkt man, dass ich auf dem Land gross geworden bin. Aber mir machte dies wenig aus, *Der kleine Winnetou liebt seinen Schimmel* wurde als Erstlesebuch immer wieder und wieder gelesen. Vor allem in einem Nordsee Urlaub, wo mich leider im Wasser eine Qualle erwischt hatte und ich dann das Bett hüten mußte. Übrigens gab es auf der Insel zum ersten Mal eine Bücherei und ich konnte alle *Wicki Bücher* rauf und runter lesen und machte Bekanntschaft mit den Mummins. Natürlich gehört eine weitere skandinavische Autorin zu meinen Lieblingen, Astrid Lindgren. Kalle legte den Grundstein für meine Liebe zu Krimis, die Brüder Löwenherz zur Fantasie. Noch dieses Wochenende bin ich, krank im Bett liegend, „TV switchend“, bei einer gewissen Räubertochter hängen geblieben. Aber es gab auch deutsche Kinderbuchautoren, die ich noch heute liebe. Otfried Preusslers Figuren belebten sogar das Spielen von uns Geschwistern und meine Kinder spielten noch mit dem Opa Räuber Hotzenplotz. „Rache ist Gespensterwurst“, ein Ausspruch des kleinen Gespenst, war fest in meinem Wortschatz verankert und nie so böse wie „Blutwurst“ gemeint. Und wer wünschte sich nicht die blauen Wunschpunkte des Sams? Sehr geliebt wurden auch die Naturbücher, „Die Wiese lebt“ und Folgebände. Eine ganz wichtige Reihe für mich kleine Forscherin! Wenig später kam die Welt des wilden Westens dazu, wir haben heute noch den Keller voll mit Karl May, vielfach doppelt, ich habe auch eine Leseratte geheiratet. Michael Ende machte den Wusch war und schrieb die „Unendliche Geschichte“, den Traum eines jeden Viellesers.  Natürlich bekam Meisterdetektiv Blomquist Gesellschaft von Emil und anderen Erich Kästner Bänden.

Du meine Güte, hier hat sich gerade aber etwas verselbständigt und die Liste wird ja immer länger! Ich glaube, ich muss langsam auf den Punkt kommen. Punkt, …? Also eine Reihe muss ich noch erwähnen! Mit Erscheinen des ersten Bandes war ich Fan! Ihr merkt vielleicht schon, ich benutze gerade sehr viel das Ausrufezeichen! So manchen schwant bestimmt schon, dass es *Die drei ???* waren. Das Gespensterschloss kannte ich fast auswendig.

Die Teenager-Lesephase „liest“ sich da schon viel anstrengender, hier kürzer. Komischerweise verbinde ich sie viel weniger mit einzelnen Titeln. Die „dtv pocket“ und die „dtv Geschichte“ waren Reihen, die ich vielfach im Regal stehen hatte. Viele wichtige Bücher, die Probleme behandelten. „Das kurze Leben der Sophie Scholl* ragte da auf alle Fälle heraus. Natürlich ging ich schon lange an das Regal meiner Eltern, las sogar in Gothischer Schrift, wenn ich es unbedingt wollte, so z.B. „Der Untergang Pompejis“ oder alte Jagd- und Naturbücher.

So langsam gab es ein erstes, kleines Regal, in dem ich meine besonderen Bücher sammelte. Da standen keine Kinderbücher mehr drin. Ich glaube, der einzige, der es aus der Zeit geschafft hatte, war Sir Arthur Conan Doyels S. Holmes. Englische Autoren reihten sich vor allen Dingen dort aneinander. Und zu einem Weihnachtsfest bekam ich das Buch geschenkt, welches diesen Beitrag ausgelöst hat und auch einen Platz in diesem Regal bekam!

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Leider habe ich das Original Buch mal verliehen und nicht mehr wiederbekommen

Am 16. 11. 2018 verstarb der Schriftsteller und Drehbuchautor William Goldman. Viele kennen vielleicht „Der Marathon Mann“, „Zwei Banditen“, „Die Unbestechlichen“ und „Die Braut des Prinzen“. Ja, letzteres Buch, eigentlich „Die Brautprinzessin“, ist noch heute eines meiner Lieblingsbücher. Später auch verfilmt, aber wie so oft, als Buch eigentlich viel besser: Humor und Fantasie, absolut nicht vorhersehbar, spannend und romantisch. Außerdem hatte Goldman zwei Kniffe angewendet, er behauptete, das Original wäre von S. Morgenstern. Und er habe nun das Buch neu zusammen gefügt. Denn als er länger krank gewesen sei, habe ihm sein Grossvater dieses Buch vorgelesen, aber die langatmigen Sachen ausgelassen. Im Drehbuch des Films wird dies die Rahmenhandlung. (Ja, da kann es plötzlich passieren, dass an einer ganz spannenden Stelle der Erzähler,… ach ich schweife zu viel ab!)

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Jedenfalls fing Goldman als Schriftsteller an und wurde dann später zu einem der wichtigsten Drehbuchautoren Hollywoods, modernisierte das Genres und gewann Oscars. Auch war er als Drehbuch Retter sehr gefragt. Viele seiner Filme sind Klassiker. Als ich las, dass er verstorben war, wollte ich das gern in meinen Blog aufnehmen, hätte es beinahe vergessen.

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Alle paar Jahre muss ich mir das Buch aus dem Regal nehmen und lesen oder auch nur Teile noch mal lesen. „Wie Ihr wünscht.“

Bestimmt habt Ihr auch so Lieblingsbücher, Erinnerungsbücher, Wohlfühlbücher, Richtungsweisende Bücher, Glücksmomente mit Büchern, (Linkparty der Zitronenfalterin).

Vielleicht nehmt Ihr sie bei dem Herbstwetter oder zu einer stillen Adventstunde noch mal aus dem Regal?

Macht es Euch gemütlich und schön, dass Ihr bis hier her durchgehalten habt.

 

 

 

alte Schinken

Hallo Ihr Lieben.

So langsam geht es auf die Adventszeit zu. Auch wenn ich gestehen muss, ich bin noch gar nicht im Weihnachtsmodus, geschweige denn adventlich eingestellt.

Aber irgendwann muss man ja doch mal anfangen, am liebsten kreativ.

Ich mag es, wenn kleine Schildchen an den Geschenken dran sind, oder am Marmeladenglas, oder… Kleine Kunstwerke können das ja sein. Also habe ich erst mal mit gekauften Geschenkanhängern begonnen. Aber mir fehlte da irgendwie *Patina* und so holte ich ein altes, noch in gothischer Schrift gedrucktes Buch hervor und riss eine Seite heraus. (Keine Sorge, dafür gehe ich bestimmt nicht an mein Bücherregal, es ist schon so schwer genug für mich, ein Buch auseinander zu nehmen. Aber Second Hand und vor allen Dingen in den Sozialkaufhäusern oder Bücherschränken findet Ihr bestimmt so einen *ollen Schinken*, den eigentlich auch keiner mehr lesen will.)

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(Werbung, Name auf Notizbuch erkennbar)

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Mit der alten Schneidemaschine von meinem Großvater habe ich dann die Seite mehrfach geteilt.

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Ein paar einfache neue Stempel sind auch dazu gekommen. Übrigens, Ihr könnt mit Moosgummi und Bauklötzchen auch so Baum Stempel schneiden und aufkleben, (allerdings ohne die Äste.)

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Es sind ein paar neue Farbkissen dazu bekommen, diesmal habe ich nicht so auf das Geld geachtet und das zahl sich wirklich aus. Übrigens nimmt so eine alte Buchseite auch die Farbe sehr gut auf. Die blanko Geschenkanhänger dagegen waren da nicht so gut.

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Ihr könnt natürlich auch kleine Collagen gestalten, ich habe sie heute erst mal recht einfach gehalten. (Aber mit ein paar goldenen Sternchenaufklebern, alten Poesiebildchen oder alten SW Fotos kann man da seiner Fantasie freien Lauf lassen.)

Am Wochenende war ich erkältungstechnisch niedergestreckt und ein wenig hängt mir das immer noch an. Heute morgen kam im Radio ein toller Tipp, den ich begeistert gleich nach machte, wenn auch etwas verändert. Ich habe Euch ja schon mal das Rezept für die Kurkuma Milch hier gegeben. Da ist aber Kokosöl dabei und dies soll man ja nicht zu viel nutzen, schon gar nicht, wenn man mit höheren Cholesterin Werten zu tun hat. Daher finde ich, ich muss Euch diesen Trunk auch weiterreichen, bildlich.

(WDR2, Werbung und Quellenangabe)

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Ihr nehmt: 1/2 bis 1 Zitrone oder Limette, etwas frischen Ingwer, einen gestrichenen TL Kurkuma und heißes Wasser. Dieses aufgießen und etwas ziehen lassen. Ich habe dann noch einen kleinen Löffel Honig dazu gegeben und weil sich der Kurkuma am Boden sammelt, beim Trinken immer mal wieder umrühren. Das Originalrezept gibt etwas Pfeffer dazu. (Als ich dann ein wenig nachlas, wurde mir auch klar, warum man noch Pfeffer dazu tun soll. Das Gewürz steigert den gesunden Effekt der Kurkuma Stoffe. Also kommt beim nächsten Mal auch eine Prise Pfeffer dazu.)

Die „Zauberknolle“, „Gewürz des Lebens“ oder Gelbwurz benannte Wurzel ist in der ayurvedischen Medizin schon seit Jahrtausenden als Heilmittel bekannt. Kurkuma ist ein Hauptbestandteil von Currypulver und verleiht der Gewürzmischung ihre typische Farbe. Diese wird übrigens auch gern in der Lebensmittelindustrie verwendet. Der Stoff ist aber vor allen Dingen medizinisch interessant, er hilft gegen Entzündungen, Magen-Darm-Beschwerden und soll sogar gegen Arthrose, Alzheimer und Krebs wirken. Letztere Wirkungsbereiche befindet sich aber in der Forschung und ich kann mir vorstellen, dass da ganz andere Mengen des Wirkstoffs zu sich genommen werden müßten. Tatsache ist, es ist entzündungshemmend, stärkt das Immunsysthem und ist  lecker. Probiert es mal aus.

Macht es Euch gemütlich und bleibt gesund.

Verlinkt beim creadienstag

Novembertage

Hallo Ihr Lieben.

Ja, da ist es windig und kalt geworden. Der Wind pfeift kalt um die Ecken, mancherorts fiel der erste Schnee. November, wie wir ihn kennen, mit all den traurigen Gedenktagen, aber auch mit dem Lichterfest Sankt Martin und viel blauem Himmel und strahlender Sonne.

Im Nebel ruhet noch die Welt,
noch träumen Wald und Wiesen:
bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
den blauen Himmel unverstellt,
herbstkräftig die gedämpfte Welt
in warmem Golde fließen.
Eduard Mörike

 

 

 

Auch, wenn es eigentlich ein September Gedicht ist, so passt es dieses Jahr doch sehr gut zum November.

Ich wollte eigentlich die kleinen Hagebutten für ein Sträußchen oder einen Kranz pflücken, aber diese Amsel war gerade selbige Früchte am frühstücken, da konnte ich weder stören, noch wegnehmen. Aber ein echter Glücksmoment war das für mich. (Und ich habe endlich auch mal daran gedacht, diesen bei der Zitronenfalterin zu verlinken.)

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Erkundend läuft der Hund voran. Ob der Bauer weiß, dass diese seltsamen, stacheligen Früchte auf dem abgeernteten Feld der sehr giftige Stechapfel ist? Nun, vielleicht gönnen wir den Kühen etwas Bewustseinserweiterung.

 

 

 

Die Zierquitte hat die warmen Temperaturen letzte Woche noch mal genutzt und blüht. Gern hätte ich sie gepflückt und in mein warmes Wohnzimmer gestellt, denn jetzt ist es für die Blüten zu kalt geworden.

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Gar nicht davon beeindruckt ist das schottische Hochlandrind. Der jüngste Spross ist mitlerweile auch eher neugierig und gar nicht mehr so schreckhaft. Ruhig schaut er dem Hund zu, der immer wieder in weiten Sprüngen um mich herum tobt.

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Im Abendlicht fliegen noch mal Kraniche. Ich laufe immer nach draußen in den Garten, um einen Blick zu erhaschen. So weit, so fern, Könige der Lüfte, ziehend, die „Vögel des Glücks“.

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Vögel sind auch weiterhin geschnitzt worden, leider kommt mir gerade die stärker werdende Erkältung dazwischen und so seht Ihr die geschnitzen Austernfischer erst einmal nur in der Rohfassung und noch nicht „am Strand“. (Verlinkt beim Freutag)

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Aber der balzende Hahn auf der Heide ist fertig:

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Und zu guter Letzt zeige ich Euch meine erste, kleine „Adventsdeko“. Ein kleines Dankeschön flatterte da die Tage per Post rein. Die letzten Rosen blühen immer noch tapfer, schon über eine Woche. Ob ich sie noch beim Friday-Flowerday zeigen soll? Ich lasse Blumen ja auch gern in der Vase verwelken und werfe sie nicht beim ersten Anzeichen ihrer Vergänglichkeit weg. Und sie passen so gut zu dem Blumen Bild dahinter.

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Das waren viele kleine und grosse Glücksmomente in diesen Novembertagen. Einen gutes und schönes Wochenende wünsche ich Euch allen.

 

Tapeten und Allerlei

Ich grüsse Euch.

Beim Mustermittwoch ist in diesem Monat das Thema Tapete angesagt. Ein schwieriges Thema, finde ich, denn auf Tapeten ist so ungefähr schon alles verewigt worden, was den Menschen Kreatives einfiel. Ich habe vor ewigen Zeiten mal eine ganze Tapetenwand bemalt, für eine Kollegin, nach Motiven „Der Traum“ von Henry Rousseau. Oder bei den Kindern zieht sich die maigrüne Farbe der angestrichenen Tapete noch auf die Nachbarwand, wo sie dann mit angedeutetem Baum, Blättern und Vögeln „ausläuft“. Aber Muster?

Eine Mustertapete habe ich noch nie gekauft. Zu viel Angst, dass sie falsch geklebt wird, oder das ich sie schon recht schnell nicht mehr sehen kann.

Als wir zum Erntedank im Freilichtmuseum waren, gab es dort in einem Haus auch zeitlich passende Tapeten zu bewundern. Man bedenke, die Menschen hatten oft kein Geld für echte Bilder, ab und zu gab es mal einen gerahmten Stich oder vielleicht sogar  ein Foto. Also wurde anders Farbe und Schönheit in ein Zimmer gebracht. Eigentlich gar nicht so viel verschieden zu heutigen Dekoträumen, auch wenn ich viele Kommentare von Besuchern gehört habe, die sich eher abfällig äußerten. (Zu unruhig, zu bunt,…) Dabei war eine Tapete schon etwas Besonderes, da Luxus, es gibt dort auch ein kleines Haus, in dem wurde in der Stube immer wieder nur mit verschiedener Farbe überstrichen.

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Aber ist dies nicht eine bezaubernde Biedermeier Stube? Und wo die blaue Tapete vielleicht wirklich etwas unruhig scheint, so beruhigend finde ich die in Naturtönen gestaltete Wandbekleidung der guten Stube.

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Das untere Foto ist aus dem Freilichtmuseum in Kommern.  Eine gute Stube im letzen Jahrhundert, nach dem ersten und vielleicht auch zweiten Weltkrieg, ich habe mir die Jahreszahl leider nicht gemerkt.

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Wenn ich eine Tapete gestalten würde, wären es auch florale Motive. Blätter und Blumen, aber auch ein Baumbestand oder Vögel. Die Natur im Wohnzimmer. Hier würde ich mich gerne hin träumen:

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Ein tolles Projekt macht gerade Frau Nahtlust. Einen kleinen Beitrag zur Rahmentapete habe ich gestaltet. Der November ist vor allem ein geschichtsträchtiger Monat und neben dem Gedenken an die Toten des ersten Weltkrieges, ist das Frauenwahlrecht auch ein wichtiger Meilenstein. Genau in einer Zeit, in der Frauen kaum aus dem Korsett am Leib und den Konventionen um sich herum ausbrechen konnten, kam die Suffragetten Bewegung, erst in Großbritannien und dann auch in Deutschland.

Mir fiel die Gemeinsamkeit besonders auf, da die oben abgebildeten Zimmer aus dieser Zeit stammen, Biedermeier, dieses Wort sagt dazu schon alles.

 

Ein sehr gemischetes Allerlei zum Thema Mustertapete. Euch schöne Novembertage.

Leider habe ich immer mal wieder das Problem, dass jemand bei mir nicht kommentieren kann. Auch mit WordPress zusammen konnten wir das nicht lösen, daher jetzt einfach drunter gesetzt:
Nun, liebe Nina, schreibe ich dir direkt und sage: Tolle Tapeten, die du
gefunden hast. Ich bin bei Tapeten auch sehr zurückhaltend, finde weiße
Wände viel einladender und vielversprechender, aber kann mich an guten
Tapeten in schön gestalteten Räumen dennoch nicht satt sehen. Aber für
mich…nein danke. Da ist mir die gute klassische Raufaser mit
Abwandlungen lieber. Dein Frauenporträt ist wirklich spitze geworden –
vielen lieben Dank nochmals fürs Zusenden! Ganz lieben Gruß. Susanne