Schwarzkittel

Hallo Ihr Lieben.

Das letzte Mal ging es vor allem um einen schwarzen, besonderen Vogel. Dieses Mal ist es ein schwarz – braunes Säugetier.

Ihr kennt sie sicherlich und habt beim Spitznamen „Schwarzkittel“ auch schon gewußt, um welche Tiere es geht: wilde Schweine.

Wildschweine (Sus scrofa)

Oft lest Ihr in den Medien über sie, gerade leider besonders oft über die Schweinepest, welche im Sauerland und Wittgensteinschen ausgebrochen ist. Oder es hat einen Wildunfall auf der Straße gegeben. Mitten in manchen Städten leben auch Rotten (so nennt man die Gruppen) und sorgen natürlich auch mal für Schlagzeilen, wenn sie bei der Nahrungssuche auch mal etwas zerstören.

Ein Waldtier, welches wirklich besonders interessant ist. Man könnte sicher ohne Probleme ein Buch über sie schreiben, 😉 (gibt es schon).

Sie malen gerne, sind sehr intelligent und folgen der stärksten Frau. Sie verfügen über Zeitgefühl und können „gute Menschen von bösen“ unterscheiden. Sie merken sich Begegnung und Erfahrung genau.

So vielseitig und anpassungsfähig sind sie fast überall unterwegs, auch in der Großstadt. Berlin ist da ein gutes Beispiel.

Paarhufer sind sie und gehören zur Familie der Schweine und sind die Vorfahren unserer Nutzschweine. Nach den Schafen waren sie wohl die älteste Domestizierung vor ca. 10.000 Jahren. Das Wort Schweine für diese Säugetierfamilie ist altgermanischen Ursprungs.

Ihr dichtes Fell mit starken Borsten, die im Sommer heller und braun-schwarz sind, werden im Winter dichter, länger, voller Unterwolle und überwiegend schwarz. Daher der umgangsprachige Name “Schwarzkittel” oder eben auch Schwarzwild.
Die Jungen, Frischlinge genannt, sind hellbraun und mit längsgestreiftem Fell ganz hervorragend getarnt. Die Größe der Erwachsenen Tiere schwankt in Abhängigkeit von der Region, auch innerhalb von Deutschland mit etwa 100 bis 150 kg. Die Gewichtsfrage hängt natürlich auch vom Futterangebot ab (über einen längeren Zeitraum). In osteuropäischen Ländern werden sie noch schwerer. Die einzelgängerischen, männlichen Tiere werden massiger und auch ihre Eckzähne, die seitlich so typisch gebogen aus dem Kiefer ragen, werden beim männlichen Tier (Eber) größer. Eckzähne dienen als Waffen bei Brunftkämpfen, die schwere Wunden verursachen können, nicht nur bei anderen Wildschweinen. Bei weiblichen Tieren sind diese nicht so stark ausgebildet. Wenn, dann haben die alten Tiere, die leitenden Sauen, stärkere Eckzähne.

mit Aquarellstiften gemalt

Die weibliche Tiere (Sau) leben in sozial sehr gut organisierten Gruppen. Eine erfahrene, starke Sau führt die hierarchisch aufgestellte Gruppe an. Sie hat am meisten Erfahrung. Fehlt sie, gibt es Unruhe, manchmalzerstörerische Unruhen..

Sie sind Allesfresser. Ein Grund, warum sie sich in den letzten Jahren/Jahrzehnten so gut verbreitet haben. Das Nahrungsangebot ist gestiegen, zB. durch Müll. Auch die milden Winter haben dazu geführt,  dass es viel mehr und häufiger Nachwuchs gibt. Normal haben früher die starken, weiblichen Tiere nach dem Winter ihre Ferkel bekommen. In Mitteleuropa beginnt die Paarungszeit meistens im November und endet im Januar oder Februar. Die weiblichen, älteren Tiere bestimmen den Zeitpunkt, die einzelgängerischen, männlichen Schweine halten sich dann in der Nähe der paarungsbereiten Sauen auf. Heute hat sich das verändert. Weibliche Jungtiere können, da die Winter nicht mehr so streng sind und ihnen ausreichend Nahrung zur Verfügung steht, schon nach 8 – 10 Monaten geschlechtsreif werden. Männliche Tiere sind in der Regel erst im zweiten Lebensjahr fortpflanzungsfähig. Dadurch ergibt sich eine viel größere Reproduktionsrate und eine Auslese durch den Winter findet kaum noch statt. Außerdem ist die Fortpflanzung theoretisch ganzjährig möglich. Die Geburt findet in einem Nest, einem Wurfkessel statt, die Junge werden 3 – 4 Monate gesäugt, die Mutter separiert sich einige Tage von der Gruppe. Danach achtet die ganze Rotte auf die kleinen auf und sie lernen voneinander.

Aber nun zum interessanteren Teil des Wildschweins, seine Rolle im Ökosystem Wald (schließlich mein Projekt) und seine herausragende Intelligenz.

Das fängt schon bei der Kommunikation an, die aus verschiedenen Lauten besteht. Wildschweine haben sehr viele Lautäußerungen. Ihre Grunzlaute kennt Ihr sicher auch, wenn Ihr schon mal Hausschweine gehört habt. Auserdem warnen sie bei Beunruhigungen und Gefahren mit weit hörbaren Schnaufen und Blasen. Bei Schmerzen oder Angst kreischen sie laut und durchdringend. Wütende Keiler schlagen ihre Eckzähne klappernd und laut aufeinander. Die Leitsau gibt mit ihrer Erfahrung den „Ton an“, weist den Weg, schätzt Gefahren ein und gibt ihr Wissen weiter. Die Bindung der Schweine untereinander ist stark, nur männliche Tiere ab 2 Jahren müssen die Gruppe verlassen. Der Bestand an Wildschweinen ist in den letzten Jahren trotz Bejagung immer weiter gestiegen.

Schweine lernen sehr schnell. Schützt ein Bauer zB sein Kartoffel- oder Getreidefeld mit einem lärmenden Radio, so hilft das nur kurz. Die Sauen gehen auf Abstand und dann wird beobachtet. Stellen sie fest, dass sich nichts ändert und keine Gefahr droht, wird weiter gefressen. Junger Mais und Getreide und Kartoffeln sind einfach zu lecker. Genau wie im Wald pflügen sie die Erde mit ihren Schnauzen um und streifen milchsüße, weiche Körner ab. Ein Feld kann so in einer Nacht verwüstet werden. Manchmal verlieren sie die Scheu vorm Menschen so stark, dass sie auch Gärten verwüsten. Wie gesagt, sie beobachten genau und lernen, dass keine Gefahr droht.

Ihre Schnauzen sind widerstandsfähig und hart und trotzdem mit einem feinen Geruchssinn ausgestattet.

von Wildschweinen aufgebrochene Erde

Wenn sie den Boden im Wald so umgraben, lockern sie ihn, schieben alte Grassoden bei Seite und bereiten ihn für neue Samen gut vor. So werden auch Nährstoffe verteilt. Durch das Suchen und Fressen von Schadinsekten halten sie selbige auch kürzer. Was übrig bleibt, wird von Vögeln gerne noch abgesucht. Auch Mäusenester werden dabei gefunden und geplündert. Da sie gerne Pilze fressen, wird durch Suche und Exkremente das Mykorrhiza, die Pilzsporen verteilt. Bäume gehen mit Pilzen Symbiosen ein. (Manchmal kommt es bei der großen Suche zu Forstschäden in jungen Anpflanzungen.)

Ich hoffe, Ihr könnt auf dem Foto die aufgebrochene und umgegrabene Erde sehen. Am Wasser sind sie besonders gerne, dort machen sie Körperpflege, suhlen sie sich im Schlamm und schubbern sich dann an ihren „Malbäumen“. Diese erkennt man durch den „angemalten“ Schlamm gut, sie sind auch Markierungen.

Wenn Euch übrigens im Wald mal salziger, würziger Geruch in die Nase steigt, dreht lieber um. Dann ist vielleicht eine Rotte/Gruppe Sauen vor Euch. Und wenn sie Jungtiere bei sich haben, was mitlerweile sehr wahrscheinlich der Fall ist, sind sie auch sehr wehrhaft. Bei Gefahr bilden sie einen Kreis, die größeren Sauen greifen bei Bedrängnis an und dabei sind sie durchaus gefährlich. (Ihre Eckzähne sind dafür gute Waffen). Ich will Euch damit keine Angst machen, die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, dass Euch dies passieren kann.

Krafttier Eber mit keltischen Formen, Linoldruck

Diesen Eber habe ich schon vor Jahren geschnitzt

Wildschweinstempel

Wildschweine fressen u.A. im Wald Früchte, Engerlinge, Würmer, Wurzeln, aber auch Aas. Die Nase des Schweins ist besser, als die von Hunden. Nicht umsonst werden sie für die Trüffelsuche genutzt. Im Gegensatz zu diesem leistungsfähiges Such- und Wühlwerkzeug sind die Augen klein und nicht so leistungsfähig, der Gehörsinn aber wiederum wieder viel besser. Schlieslich sind sie dämmerungs- und nachtaktiv. Im Wald sind sie am liebsten in unzugänglicheren Dickungen, kaum einsehbar von außen. Sie sind ausdauernde Läufer und hervorragende Schwimmer.

Übrigens, Spuren von Wildschweinen sind im Matsch eher zu entdecken, als sie in persona zu sehen sind. Es ist aber nicht immer ganz einfach Rehspuren von Wildschweinen zu unterscheiden. Bei deutlichen Abdrücken sieht man die kleineren, hinteren „Afterklauen“, wenn Rehe aber tiefer einsinken, ähneln sie sich sehr, vor allem, wenn es jüngere Schweine waren. Sie können zwischen 8 und 10cm lang sein.

Durch ihre nun hohen Bestände und ausgiebigen Wanderungen verbreitet sich leider die Schweinepest stärker und kann Hausschweine anstecken. Keine Sorge, es ist ein reiner Tierseuchen Erreger und nicht auf den Menschen übertragbar. Aber wenn so ein ganzer Stall voller Schweine getötet werden muss…

Schon seit Urzeiten begleitet dieses Tier den Menschen. Wie oben geschrieben, stammt nicht umsonst unser Hausschwein von im ab. Der keltische Gott Moccus oder Moccos symbolisiert Kraft, Wildheit und auch wohl Reichtum. Auch auf Hawaii gibt es einen Eber Gott: Kamapua’a mit ähnlicher Bedeutung. In der Japanischen Kultur gibt es ebenfalls Wildschweine, die Stärke, aber auch Wohlstand bedeuten. Die nordische Göttin Freya hat ein goldenes Wildschwein als Begleiter.

In der Märchensammlung der Gebrüder Grimm gibt es die Erzählung: „Der singende Knochen“ und „Das tapfere Schneiderlein“ wo es u.A. um einen wilden Eber geht, der das Land verwüstet.

Ein imposantes und interessantes Tier, welches wir eher in Wild-Gattern zu sehen bekommen. Und wenn nochmal wer zu Euch „dumme Sau“ sagt, wisst Ihr nun, dass es eigentlich ein Kompliment ist, so clevere wie sie sind.

Ich hoffe, auch dieser Ausflug war für Euch schön und lesenswert. Ein weiterer Beitrag  zum Jahresprojekt und verlinkt bei der Zitronenfalterin.

Und beim creativsalat und Samstagsplausch und magic craft

Sonnenstrahlender März

Hallo Ihr Lieben.

Ja und dann kommt so ein „kühler Abschied“. Aber das ist ja eigentlich normaler, als die warmen, sonnigen Tage, die wir letztens noch hatten. Da machte ich mir schon wieder Sorgen um die Wasserversorgung und eben die viel zu weit entwickelte Natur. Denn selbige kann sich so üppig grünend und blühend nicht gut gegen Frost wappnen.

Birgitt sammelt wieder unsere Monatsrückblicke und -collagen.

Begonnen hat der Blogmonat natürlich wieder mit dem Jahresprojekt Beitrag.

Von Michaela gibt es ein wunderbares, ganz neues Buch (extra bei Ihr bestellt, so bekam ich ein signiertes. Diesen Samstag ist Vernissage in Ihrem Laden / Ateliers, Werbung aus Überzeugung😊)

Im März habe ich die Sonne und all die Frühlingsboten sehr willkommen geheißen. Gern habe ich die sehr ironische SF Gesellschafttssatiere „Dungeoncrawler Carl“ gelesen und warte sehnsüchtig auf Band 2 im Sommer. Eine neue Brille war nötig. Der Besuch vom Handwerker leider auch. Hier und da fand sich die Farbe Gelb, welche Nicole diesen Monat sammelt. Unser Gartenprojekt hat erst dafür gesorgt, dass das Gartenhaus mitsamt Anbau und Kram (und Sondermüll, …was die so in diesem Häuschen noch versteckt hatten) im Container und bei der Entsorgungsanlage landete. Jetzt gilt es, neu zu gestalten. Einen (ganz) kleinen Teil Neubepflanzung habe ich schon hier gezeigt. Ein Meisenpaar ist doch noch in einen Kasten gezogen und schimpft jetzt immer mit mir, wenn ich hinten im Garten bin. Der kleiner Frühlingsvogel Stempel ist entstanden. Die selbstgenähte und damit bedruckte Girlande hängt. Leider wird sie zum Fest am Samstag wohl weniger schmücken, da sie draußen hängt und das Wetter aber regnerisch-kalt wird. Der März ist „mein Monat“ und ich habe zwei ganz wunderbare und bunte Blumensträuße hier stehen. Meine Freundinnen haben mich auf dem Seniorennachmittag (gleicher Tag) mit den bunten, gefüllten Tulpen überrascht. Den anderen Strauß hatte ich mir ein paar Tage vorher geholt. Vielen lieben Dank sende ich auf diesem Weg auch nochmal an Nanni, die mich mit einem kleinen Päckchen überraschte♡. Den Mumin Loop habe ich sofort angezogen, auch wenn da rosa dran ist 😉, brrr war das ein Kälteeinbruch. (Überhaupt haben so viele Menschen an mich gedacht, Dankeschön!♡)

Das Kartenmotiv könnte tatsächlich aus dem Mumin Tal sein

So ein schönes Bild/Text über Freundschaft und Extragrüsse gen Süden

Bunte Sträuße für den Flower Friday bei Astrid und noch gelbe Tulpen und gelb-rosane Nelken für Nicole. Gefüllte Tulpen sind immer so üppig, wunderbar.

Das Wochenende wird nochmal etwas trubelig, schön trubelig. Und dann kommt schon die Karwoche und dann Ostern. Ich freue mich auf den April.

ältere Felsenbirnen im weißen Blütenmeer, im Park vor sprießendem Weidengrün, für Astrids Mein Freund der Baum

Hier stecken ziemlich viele Glücksmomente drin, finde ich, welche Frau Augenstern sammelt. Verlinkt auch beim Samstagsplausch.

Es grünt so grün…

Hallo Ihr Lieben.

Ergeht es Euch auch oft so, dass Ihr im Frühling an dieses Lied aus „My fair Lady“ denken müsst? (Auch wenn ich nicht in Spanien lebe 😉)

Das Wunder, wie es im Frühling immer mehr und mehr blüht, grünt und es summt und brummt, dass ist unglaublich. Garten- und Balkonbesitzer juckt es nun in den Gartenhandschuhen steckenden Fingern. Nach erstem Aufräumen zeigen sich vielleicht Lücken: Pflanzen die nur einjährigen waren, oder die Minusgrade nicht überstanden haben oder aus anderen Gründen nicht wiedergekommen sind. Manchmal stehen auch einfach Veränderungen im Garten an.

Werbung/Kooperation mit lumigreen

Ich zeige Euch heute eine Webseite, einen Anbieter,  bei dem Ihr bequem von daheim stöbern und bestellen könnt.

Der Versandhandel war an mich herangetreten, ob ich nicht ein paar Pflanzen und den Versand testen möchte um darüber dann zu bloggen, ehrlich meine Meinung zu schreiben.

Qual der Wahl, was nehme ich, denn wie Ihr vielleicht wisst, haben wir einen kleinen Garten. Selbst mit den Veränderungen, die durch den Abriss des alten Gartenhäuschens einher gehen, muss man genau überlegen, welche Pflanze wohin passt: Boden, Sonne und Schatten, Nachbarpflanzen, Pflege, Größe (ggf auf Jahre hinaus)…

Und sowieso, es ist immer schwierig, sich bei der Pflanzenwahl zu entscheiden 😄

Wichtige Infos zu der Pflanzen findet Ihr übrigens immer bei den dazugehörenden Einträgen.

Ausgesucht habe ich mir die Kupfer Felsenbirne, Nelkenwurz, eine englische Geranie mit besonder schönem Laub (Mrs Pollock), eine schwarzäugige Susanne, Winterbohnenkraut und eine Prachtspiere.

gut verpackt kam alles per Kurier und Sendungsnummer

Die Schwarzäugige Susanne ist noch klein aber sie will hoch hinaus und ihre gelben Blüten zu niwibo. Die Duftgeranie mit ihren hübschen Blättern wird mit mehr Wärme und Sonne gedeihen

Natürlich kann ich vor den Eisheiligen die kälteempfindliche Susanne und Mrs Pollock nicht ohne Schutz lassen, bzw sie noch nicht an ihren ursprünglichen Ort stellen. Aber ich setze die Kletterpflanze bald direkt ans Haus, an das Fallrohr. Hier ist es warm und geschützt. Die Geranie darf ersteinmal den Gartentisch schmücken, gerade ist es aber so kalt, dass sie beide drin bleiben. Diese Blumen waren auch auf der Webseite als erst später auszuliefernde Wahre gekennzeichnet.

Frische, humusreiche Erde

Gut verpackt, keine Schäden und gesunde, gute Pflanzen

Standortüberlegungen im Sonnenbeet mit rötlichen und weiße Blumen, wobei jetzt erstenmal das blaue Männertreu überall blüht, welches sich selbst ausgesät hat. 

Kaum sichtbar, 2 neue Pflanzen, der Topf mit Holzwolle ist Unterschlupf für Nutzinsekten (links der Kompost, daher liegt dort Drahtgeflecht)

Sichtachse

Leider könnt Ihr die Blumen jetzt nicht in ihrer vollen Pracht sehen, die kommt ja erst noch.

So. Nun aber Näheres zu den gelieferten Pflanzen:

Verpackung, Wurzelballen, Ablauf:

Wie Ihr am Foto seht, ist alles gut und heile angekommen, über mail und Sendungsnummer war ich vorab informiert. Der Plastikmüll hielt sich in Grenzen. Ich sehe mir immer die Wurzelballen an, wie gut sind die Wurzeln ausgebildet? Sind die Pflanzen zu lange in ihren Töpfchen gewesen? 

Es sind keine überdüngten Pflanzen, die Erde ist frisch, ohne Moos oder Beikräuter, riecht nicht chemisch. Achtet mal darauf, wie Pflanzen und ihre Erde aussehen, die Ihr hier manchmal angeboten bekommt.

Bei der Auswahl hatte ich etwas die Qual der Wahl, ((Pflanzen wie die Felsenbirne gibt es auch noch und logischerweise in unterschiedlichen Größen) aber wer kennt das nicht. Die Bestellung und Lieferung ging sehr schnell, unkompliziert.

Wer mehr über die Felsenbirne wissen möchte, hier ein Link zur Wikipedia Seite.

Bohnenkraut gibt es einjährigen und mehrjährig. Mein Mehrjähriges galt es dieses Jahr zu ersetzen. Es hat einen ganz anderen Platz im Garten und nun Sonnenbeet bekommen. Bohnenkraut ist nicht nur als Gewürzkraut bei Bohnengerichten gut (für die Verdauung). Wenn Ihr Bohnen pflanzt, bewirkt es (auch das einjähriges Kraut) einen besseren Wachstum. Ich mag durchaus den Geschmack und die kleinen Blüten werden von Insekten gemocht.

Nelkenwurz ist eher eine kleine Staude und kommt weiter nach vorne, sonst verdecken oder verdrängen sie die größeren, bereits vorhandenen Stauden. Bohnenkraut und Nelkenwurz habe ich mit Glas in den sternenklaren Nächte geschützt.

Die Prachtspiere (auch Astilbe) eignet sich für den eher sonnenarmen Bereich an unserem schattigen Zaun und bietet blühend (und Insektenfreundlich) einen hellen Blickfang. Gerade guckt erst ein kleines bißchen der Blume hervor.

(Ein wenig Deko, zB. für besondere Feiern, 😉 oder bis die Pflanzen größer sind 😊. Die Wimpel habe ich aus Jeanshosen und Reststoff genäht und bedruckt)

Neuer Frühlingsstempel

Die Firma sitzt übrigens in der Slowakei. *Sie wurde im Jahr 2006 vom jungen Ehepaar Lukáš und Dominika Gaži gegründet und beschäftigt heute mehr als 30 Mitarbeiter:innen. Lukáš war schon seit seiner Kindheit ein leidenschaftlicher Gärtner und ist studierter Gartenarchitekt. Dominika ist zwar Dolmetscherin, doch ihr Herz schlägt ebenfalls für den Garten.

Die ersten Pflanzen zum Verkauf zogen sie im Gewächshaus von Lukáš’ Eltern groß. Gleichzeitig planten sie für ihre Kundinnen und Kunden komplette Gärten und machten dabei eine wichtige Beobachtung: Die meisten Menschen wünschen sich keinen perfekten, von Experten bereiteten Garten, sondern möchten ihn selbst gestalten – mit eigener Hand, im eigenen Tempo und nach den eigenen Vorstellungen.

Lukáš und Dominika beschlossen, genau diese Menschen zu unterstützen. Sie stellten ihr Sortiment so zusammen, dass die passenden Pflanzen leicht zu finden sind und sich sinnvoll kombinieren lassen. Denn jeder Gärtner und jede Gärtnerin weiß selbst am besten, was der eigene Garten braucht. Dieses Konzept war in der Slowakei etwas ganz Neues, und die Resonanz war überwältigend.

Im Jahr 2013 gründeten sie neben dem Gartenshop auch einen E‑Shop, der sich schnell zu einem großen Erfolg entwickelte.* (so die Infos der Firma)

Von der Firma Lumigreen wurde mir ein T-Shirt mitgeschickt, welches ich verlosen möchte (Versand wg Porto allerdings nur in Deutschland, tut mir leid). Damenschnitt, schwarz in Größe L (und natürlich mit Werbung). Wer in den Lostopf möchte, kann das im Kommentar notieren, bis 1.4., dann melde ich mich nach der Auslosung per Mail für die Adresse, bitte innerhalb von 1 Woche/7 Tage zurückmelden, sonst verlose ich neu. (Es werden keine Daten weitergegeben! Die Verlosung ist eine Idee von mir)

Ich danke Jana Hnizdilova von Lumigreen für den freundlichen und hilfsbereiten Kontak

„Das Schöne am Frühling ist, dass er immer gerade dann kommt, wenn man ihn am dringendsten braucht.

Jean Paul“

Verlinkt beim Samstagsplausch, niwibo sucht gelb

Piep mal

Hallo Ihr Lieben.

Um mich herum singen morgens die Vögel!

Es soll Leute geben, die werden davon wach. Ich nicht. Das sind viel zu schöne Geräusche!

Manche Vögel, die meine App später beim Hundegang im Park erkennt, singen wohl nicht nur zu leise, sondern auch zu hoch. Winter- und Sommergoldhähnchen zB.

Jedenfalls kann ich mich gerade gar nicht satt sehen und hören ob all der Piepmätze. Nachts schaue ich was Waldkauz und Uhu so machen, natürlich nur über die Webcams. Hier fanden zwar Meisen unsere Kästen interessant, aber die Nachbarskatzen zu gefährlich.

Also einen Frühlingsboten selbst schnitzen. Wobei, auf Futtersuche kommen verschiedene Vögel in den Garten. Fleißig wird überall im sprießenden Grün nach Nahrung gesucht.

…ein wenig genäht und geschnitzt, wie die Wimpelkette aussieht zeige ich nächste Woche

Hoch gen Himmel und in die wärmenden Sonnenstrahlen steigt mit wunderschönem Lied die Feldlerche in den Felder.

Könige der Lüfte!

Ach, ich mag mit fliegen. Über den Wolken…

Aber statt dessen bewegen wir uns auf Ostern zu und ich habe eine wenig dekoriert. Eine bunte Truppe (mit Gelb für niwibo). Sogar meinen selbstgeschnitzen Speckstein Hasen habe ich rausgekramt.

Aufblühende Schlehe/Schwarzdorn

Gelb für Nicole 😊

Auf den Feldern sehe ich gerade bei Sonnenschein oft Feldhasen, die Paarungszeit. 

Ich freue mich jetzt auf Ostern, Ihr auch? Und heute ist Frühlingsanfang.

Hasen im Feld habe ich wieder nicht, aber nochmal einen Hahn als Foto

Verlinkt beim Flower Friday und Nicoles Gelb

Und beim Samstagsplausch und Augensterns Glücksmomente

12 von 12 im sonnigen März

Hallo Ihr Lieben. 

Heute ist wieder der 12. eines Monats und viele Blogger*innen sammeln 12 Alltagsbilder und verlinken Ihre Beiträge bei Caro, der „Dame mit dem Kännchen“.

Guten Morgen Sonnenschein. Gestern hat es gut geregnet, war auch mal wieder nötig. Heute Morgen beginnt der Tag kühl und klar. Schöner, langsamer Hundegang.

Aber der Hund vermisst sein Herrchen. Der ist heute viel früher los und nicht mit dem „üblichen Ritual“. Hund bekommt jetzt Streicheleinheiten,  Frühstück und Ruhe.

Bei den Küchenaufgaben höre ich Podcasts. Dann gibt’s noch einen Kaffee und ich lese Astrids starkes Frauenportrait und Nachrichten.

Heute ist in NRW Warntag.

Es geht auf 11.00 zu, es wird also gleich kurz laut werden. Und selbst mit seinen tauben Ohren wird Troll das hören. Kurze Aufregung seinerseits, aber schnell wieder gut, hatte mich extra schon zu ihm gesetzt.

Mittagessen bereiten.

Und zum Kompost, es ist noch unordentlich ohne Gerätehäuschen.

Weg zurück im Rasen, Veilchen, wunderschön!

Und die offene Terrassentür hat die Hummel gleich ausgenutzt. Ihr lautes Gebrumme mach mich auf sie aufmerksam und ich lasse sie wieder raus.

Erdhummel

Der Sohn ist kurzfristig vorbei gekommen und wir schaffen weiter etwas rund um die „Abrissstelle“ des Gartenhäuschen. Da dort auch der Holzschuppen angegliedert war, liegt immer noch etwas Holz rum. Wir sortieren und stapeln und sägen. Eine Spitzmaus muss im Holzschuppen mal gewohnt haben. Spitzmäuse mögen sehr gerne Schnecken. Viele Kiefernzapfen hatten sie sich geholt und natürlich lagen nun viele Schalen dort.  Ich hab es weiter auseinander gezogen, weil ich die Häuschen der kleinen Weinbergschnecke haben wollte.

Ohne die kleine Gartentasche von Ulrike bin ich fast nie im Garten zu finden. Und die Haare müssen mit einem Kopftuch gebändigt werden.

Der Sohn hat noch etwas Zeit und wir quatschen ein bißchen, bis er wieder los muss.

Dann etwas Wäsche, Küche, Tisch, Champions klein schneiden und anbraten…

Der Schatz ist auf dem Heimweg. Ich trinke gerade aber noch mal einen Kaffee, bevor wir gleich Abendessen. (ohne Koffein und kalt)

Wünsche Euch einen schönen Abend, gucke nach und nach bei Euch vorbei.

(🙂 Da haben sich noch 2 Sachen von Ulrike aufs Bild gemogelt)

Verlinkt bei draussennurkaennchen.blogspot.com