so war dann diese Woche

Hallo Ihr Lieben.

Gibt es erst einmal einen Tee oder Kaffee für Euch? Lasst es Euch gut gehen, beim Samstags-Plausch von Andrea.

So war das Wochenthema ja eine besondere Dame: Sabine. Immer noch. Halbwegs gut gegangen ist es noch mal hier, auch die letzten ordentlich windig-regnerischen Tage. Der nächste Sturm steht aber schon in den Startlöchern, auch wenn es wohl nicht so schlimm werden soll.

Wenn die Wolken, von Stürmen geschlagen,

jagen:

Himmel von hundert Tagen

über einem einzigen Tag –

(Gedicht Auszug Rilke, *Sturm*))

Tauben

Meine letzten Linoldrucke habe ich am Creadienstag gezeigt. 12 von 12 war auch diese Woche wieder, wer diese Linkparty noch nicht kennt, bitte hier lang zu Caro.

 

Die Narzissen sind wunderbar duftend aufgegangen. Dafür zieren sich die Nelken noch etwas, vielleicht war es nun mal doch etwas zu früh für diese Blumen im Jahr. Valentinstag war am Freitag. Ein Tag, der genau wie Muttertag für mich nichts bedeutet und als Brauch einfach aus Amerika rübergeschwappt ist.

DSC_1951

Bei diesem spannendem Buch bin ich auf den allerletzten Seiten, ein Krimi wartet schon:

 

Claire Bretécher ist tot. Die Comic Künstlerin, Erfinderin der „Knollennasen Frauen“: „Die Frustrierten“, ist mit 79 Jahren verstorben. Vielleicht sagt Euch der Name nicht sofort etwas, wenn Ihr aber ihre Zeichnungen seht, erkennt ihr sie sicher sofort.

schneeball

Ich hangel mich an einer Erkältung entlang, die Lunge nervt, das Wetter könnte einen Trübsal blasen lassen, aber die Frühlingsblumen schieben allerorten ihre Köpfchen hervor und erfreuen das Herz. Dieser Winter, der zwar mit Nachtfrost und Hagel daher kam, aber mit viel wärmeren Durchschnittstemperaturen, als normal, ist schon speziell. Ich versuche meinen Stoffwechsel noch etwas auf Vordermann zu bringen, Wachholder, Ingwer und Kurkuma gibt es jeden Morgen. Heute soll es ja frühlingshaft werden.

Wie ist es Euch ergangen? Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch.

12 von 12 im Februar 2020

Hallo Ihr Lieben,

es ist wieder der 12. des Monats und Caro sammelt unsere Tagesabläufe.

Auf geht es:

  1. Viel zu früh werde ich heute morgen wach, dabei ist es endlich draußen ruhiger geworden. Ich lese und versuche auch noch Mal einzuschlafen, werde dafür wenig später vom Wecker kaum wach, trotz des verrückten Traumes. Frühstück.frühstückTauben

2. Hundegang, der Schüler fährt heute erstmals wieder mit dem Rad. Viel geweht hat es auch diese Nacht und es ziehen weiterhin dunkle, schnelle Wolken. Der liebe Schatz ist gestern beruflich nach Berlin. Das gemeinsame Frühstück fehlt.

3. Oh weh, wir sind zu spät für die Gitarrenstunde, dabei muss der Große danach sofort arbeiten. Gitarre

4. Besorgungen machen. Einiges steht auf dem Zettel. Dummerweise habe ich die Filz Gleiter vergessen. Soll ich nur deswegen noch mal los? Eher nicht. Einkauf

5. Denn ich muss auch noch in den Nachbarort. Dort finde ich das Gesuchte leider auch nicht. Und auch keine Filz Gleiter. Umspannhäuschen

6. So richtig Mittagessen mag ich gerade (alleine) nicht essen. Aber Kaffee Durst und ein Glas Kombucha gibt es. kaffee kombucha

7. Vom vielen hin und her laufen tun mir gerade die Füße etwas weh und ich bleibe in der Sonne sitzen. Die scheint gerade durch das Fenster auf meinen Rücken. Gestern habe ich in der Bibliothek zwei weitere „Hildas“ ausgeliehen. Schön, dass sie mehr angeschafft haben von der wundervollen, fantasievollen Reihe. Ein anderes Kaliber ist dagegen der Captain America, der sehr böse und politisch ist. Den ersten Band habe ich mir letztens gekauft. Comics, die bei mir im Regal stehen wollen, muss ich mehrfach ansehen und lesen wollen. Das gibt es nicht mehr oft. Hier bereue ich nur, daß ich den zweiten Band noch nicht habe.comics

8. Bügeln, mehr muss ich wohl nicht sagen, oder?bügeln

9. Entdeckt. Gerade mal wenige Tage auf dem Tisch und schon finde ich zwei schimmelige Orangen. Das darf doch nicht wahr sein! orangen

10. Hierund hier vorbei geschaut. Immerhin habe ich jetzt eine Idee für den aktuellen Mustermix. blogs

11. Abendessen, Reste und Spätzlepfanne, der Grosse kommt erst später heim.Spätzle

12. Gleich den Schatz vom Flughafen abholen, vorher noch ein wenig dies und das, Ihr kennt das ja auch alle. Kapitän Haddock würde sagen: „Alle jaulenden und heulenden Höllenhunde.“Tasche

Das war s! Dankeschön für die Linksammlung und Dankeschön für Euer Vorbeischauen.

Euch noch einen schönen Restabend und eine gute Woche.

Drucke

Hallo Ihr Lieben.

Nun habe ich schon ein drittes Mal am virtuellen Basteltreffen mit Gaby, ( welche dies initiiert hat,) und Maike teilgenommen.

Ach, das ist immer so wunderbar, inspirieren, fragen, antworten, werkeln., quatschen, lachen,…

Diesmal habe ich nur gedruckt, teilweise im Auftrag:

VW B.VW B2MaritimKeiler

 

Linoldruck auf Shirts und einen Rucksack.

Außerdem habe ich mit einem Stempel ein Handtuch bestempelt, ebenfalls mit der wunderbaren Farbe, die nun leider nicht mehr hergestellt wird.

Handtuch

Zuletzt seht Ihr einen Linoldruck meiner Mutter, mit dem ich mein Skitzen Buch bedruckt habe.

Pferd Antonia

Das Pferd hat sie vor langer Zeit gemacht. Ich weiß noch, wie ich etwas in Linol geschnitzt habe und sie dieses Pferd recht leichthändig und ohne Vorlage gemacht hat, einfach nur so. Das werde ich so niemals hinbekommen!

Ich danke, dass ich ein wenig Kreativität mitbekommen habe, (vergleichbar, nur ein wenig, glaubt es mir!)

Nun liegt ja ein aufregendes Wochenende hinter uns. Der Hund hat sich mit Beginn der stürmischen Böhen unter dem Schreibtisch zu Füßen seines Herrchen verkrochen. Auf dem Herd stand passend eine Kartoffelsuppe und frühzeitig wurde der Ofen angemacht. Außerdem konnte ich endlich Downton Abby (Film) schauen. So machte man es sich wenigstens gemütlich und hoffte, dass es auch sonst glimpflich abläuft.

Verlinkt beim creadienstag  

und HoT

 

Strüßche

Hallo, Ihr Lieben.

Zum Karnevalsfest der Senioren kam u.a. das örtliche Prinzenpaar und natürlich wurde ein sogenanntes „Strüßche“ an jeden ausgeteilt. Nein, das ist kein großer Blumenstrauß, nur ein kleines Blümchen mit etwas Grün und einem bunten Bändchen drum. Ein wenig mitgenommen sind diese Karnevalsblumen oft schon, aber wer eines zB. am Karnevalszug ergattert, ist immer ganz besonders stolz und bedankt sich mit einem „Bützchen“.

Strüßche

Ich bitte die furchtbaren Lichtverhältnissen zu entschuldigen, daß Wetter ließ manchmal wenig Sonne durch und künstliches Licht ergab nicht wirklich an der Stelle gute Fotos, so dass ich schnell entnervt aufgab.

Im Markt im Nachbarort gab es tatsächlich Nelken und erste Narzissen, aus den Niederlanden. Die Pracht schenke ich mir selber. Daheim gut abgeschnitten und auf zwei Vasen verteilt. Leider sind sie noch nicht wirklich, (prachtvoll schon gar nicht,) aufgeblüht, obwohl schon drei Tage im Wasser. Bestimmt habe ich eher nächste Woche wirklich schöne Stäuße zu zeigen. Nelken haftet ja immer noch ein altmodischer Ruf an, die Rose des armen Mannes. Aber wie Ihr hier seht, die Edelrose, obwohl frisch, als sie verteilt wurde, (ich weiß aus zuverlässiger Quelle, dass sie alle erst kurz vorher eigenhändig vom Hofstaat beim örtlichen Blumenhändler aufgebunden wurden,) sieht sie nun eher zerrupft aus. Allerdings bekommt so einer feinen Rose Transport und Temperaturwechsel auch nicht so gut. Von der Nelke habe ich dagegen noch sehr lange etwas, (wenn sie aufgeblüht ist). Nelken gehören auch zu meinen absoluten Lieblingsblumen! Und auf den Duft und die Farbe der Narzisse freue ich mich schon lange! Kleine Sonnen, die dann in der Vase stehen. Absolute Frühlingsboten!

Strauß

Jetzt müssen wir also nur noch auf die offenen Blüten warten. Ich bin so frei und zeige (trotzdem) meine Blumen bei Holunderblütchen und dem Monatsthema „Flower Power“ der Zitronenfalterin. Flower Power braucht meine „Winterseele“ jetzt wirklich ein wenig. Dieser Winter hat doch sehr gemischte Tage, mal ordentlich Kälte mit Sonnenschein, mal Regen und Grau. Heute morgen ist alles blinkend durch Raureif gewesen auf dem Hundegang, als die Lampe am Hundegeschirr ihre Strahlen darüber schickte. Die Natur dankt den Regen der letzten Tage und ich hoffe, dass die Grundwasservorräte langsam wieder aufgefüllt sind. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie lange es dauert, dass in den tieferen Erd- und Gesteinsschichten der Wasserhaushalt wieder „normal“ ist.

suk.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende und auf das uns das angekündigte stürmische Wetter am Sonntag nicht davon weht. Also, macht es Euch gemütlich!

Der erste Monat 2020

Hallo Ihr Lieben.

Da ist der erste Monat des neuen Jahres schon wieder vorbei. Dahin, wollte ich eigentlich schreiben. Aber „dahin“ klingt irgendwie so negativ.

So nach dem Weihnachtsfest kam der Alltag nur langsam wieder in Gang. Vor allen Dingen gelesen und auch gern mal faul eine Serie geschaut habe ich in der ersten Zeit. Ein Basteltreffen wurde eingerichtet und macht unheimlich viel Spass, auch wenn es über die digitalen Weiten hin statt findet, (so schön! mit Maike und Gaby,  Danke Euch sehr).

Das erste Blumensträußchen des Jahres gab es, mehr noch schöne Sonnenaufgänge, vor allen Dingen, wenn es eine kalte Nacht gegeben hatte. Die ersten neuen, geschnitzten Stempel habe ich auch gezeigt, sowie tunesisch gehäkelte Pulswärmer. Einen Ausflug in die Römervilla nach Bad Neuenahr Ahrweiler wollten mein Mann und ich eigentlich machen, aber das Museum hat zZt geschlossen, einen Hinweis dazu gab es leider im Netz im Vorfeld nicht. Schade. Aber wir konnten einen schönen Gang durch die Weinberge machen. (Zeige bald mehr.)

Jetzt, zum Monatsausklang, wurde schon das erste Mal Karneval gefeiert, bzw vor allem organisiert, (nicht von mir alleine!). Sehr packte mich nun eine Leseempfehlung: „The Hunger-Die letzte Reise“ von Alma Katsu

Ein unglaublich spannendes Buch, schon auf den ersten, noch unspektakulären Seiten, fesselt es einen. Menschen, die aus verschiedenen Ländern Europas ihr Glück im „Wilden Westen“ des Jahres 1846 suchen, werden vorgestellt. Da kann man sich schon die ersten Tage der anstrengenden Reise kaum vorstellen. Als nun auch noch ein Kind verschwindet, die Spannungen zwischen den Menschen steigen und die Angst auf den Leser förmlich überspringt, spitzt sich die Lage natürlich zu. Indianer? Ungeheuer? (Vorurteile, Ängste, Unwissenheit, Ignoranz,…) Und all das, wo die Reise schon jahreszeitlich spät dran ist. Der Roman basiert übrigens auf realen Ereignissen. Danke Maike, bitte mehr Empfehlungen.

Das Wochenende kommt schon bald um die Ecke, der Februar klopft an.

Macht es Euch gemütlich.

Monatscollage verlinkt bei Birgitt und beim Lesezimmer  von Kaminrot

und beim Freutag

Die letzte Woche

Hallo, Ihr Lieben.

Ein Plausch zu Kaffee oder Tee gefällig? Andrea sammelt wieder unsere Beiträge auf dem Blog Kaminrot.

Die Woche startet eigentlich recht ruhig und alltäglich. Trauriges Thema Tod bahnt sich da nur schon an, u.A. die Beerdigung einer Nachbarin, Terry Jones stirbt mit 77.

Min. of silly walk

Ich gehöre ja zu den wenigen Menschen, die im Advent wenig(er) dekorieren und wir schmücken erst am Heiligen Abend den Baum, dafür darf er dann auch länger stehen, denn die Weihnachtszeit geht doch bis Maria Lichtmess. Leider ist diese Woche der letzte Termin, an dem die Bäume hier abgeholt werden, so musste ich Donnerstag den Baum abschmücken. Nun, sehen wir es positiv, etwas mehr Platz wieder. Ich finde es trotzdem merkwürdig, dass viele jetzt schon den Frühling dekorieren, wo doch Januar und Februar die Wintermonate sind. Pünktlich hat uns auch winterliche Kälte eingeholt.

Erste Karnevalskostüm Überlegungen werden angestrebt. Der jüngere Sohn möchte als „Crowley“ aus „Good Omen“ (wunderbares Buch von Terry Pratchett und Neil Gaiman,) gehen und er schaut gleich noch Mal die gelungene Serien Verfilmung. Ab und zu muss ich mich dazu setzen, allerdings voll konzentriert, denn er schaut auf Englisch, was ebenfalls wunderbar ist, aber auch für mein Schulenglisch etwas schwieriger. Ich habe endlich „meine“ Miss Fisher zu Ende gelesen und bin noch etwas unentschlossen, ob ich den Roman mag. Häufig finde ich Bücher besser als ihre Verfilmungen! (Es lebe die eigene Fantasie!) Aber sehr gern habe ich mir am Freitag die erste Folge *Picard* angesehen und dabei gestopft. Nun ja, eigentlich konnte ich eher erst hinterher stopfen, hätte ich mir eigentlich denken können, (und das soll Euch sagen, dass mir die Folge sehr gut gefallen hat.)

 

Nachschub an Lesestoff habe ich mir in der Bücherei geholt, u.a. das neue Buch von Konrad Beikircher über den berühmtesten Sohn der Nachbarstadt Bonn. Es ist der 250. Geburtstag Beethovens dieses Jahr. Sein Geburtshaus steht in Bonn und die Stadt  feiert seinen berühmten Komponisten. Ich feiere ein wenig anders:

beethoven
Dem Bonner Plakat nachempfunden

Beethoven 200

Außerdem lese ich von Andrzej Sapkowski „Das Erbe der Elfen“, ich habe vor Jahren keine richtigen Zugang zu den Hexer Büchern gefunden, aber nun scheint es zu klappen, auch wenn der Anstoß dazu die Serie war, (ja, ich schau sehr gern Serien). Nun muss ich meine Aussage oben etwas revidieren, ich versuche beide Medien eigentlich als eigenständige Werke zu sehen.

Bücher

Und dann noch eine traurige Meldung, Gudrun Pausewang, Autorin vieler kritischer Jugendbücher [Die Wolke] ist verstorben. Was für eine Woche.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende, macht es Euch gemütlich!

 

Verlinkt bei Kaminrot.

 

MPFC

Hallo Ihr Lieben.

Eigentlich wollte ich Euch erst einen ganz anderen Stempel zeigen. Aber nun ist es, wie so oft, anders gekommen.

Mpfc

So eben habe ich erfahren, daß gestern Terry Jones im Alter von 77 Jahren, nach langer Krankheit, verstorben ist.

Quelle Kino und Co
Quelle Kino & Co    Leben des Brian

Min of silly walk

Ich glaube, ich muss gar nicht viel hier erzählen, denn sicher haben viele ihn gleich erkannt.

Jones stand nicht nur vor der Kamera, sondern sehr oft auch dahinter, so auch bei den Monty Python Filmen und später bei eigenen Filmen (Eric der Wikinger). Außerdem schrieb er Bücher, für Erwachsene und Kinder und als Historiker, was er in Oxford studiert hatte. Und natürlich gab es seine Drehbücher, nicht nur für Monty Python`s Flying Circus, (Das Labyrinth). Der Waliser war außerdem bei den Sketche und Filmen derjenige, der am meisten Mut zur Häßlichkeit hatte.

Dein Humor wird uns immer wieder zum Lachen bringen, Gott sei Dank ist er im Film und Buch für uns konserviert.