Frühling

Hallo , Ihr Lieben.

Merkt Ihr es auch? Das Leben verlagert sich nach draussen, wir genießen die Sonne, die Wärme, es ist bald der Tanz in den Mai und damit auch die Walpurgisnacht.

Populär wurde dieses mittelalterliche Brauchtum und die Hexennacht übrigens u.a. durch Goethes Faust wieder und auch der Tanz in den Mai, sowie der Maibaum, sind Überbleibsel eines sehr alten Festes, bei dem es um Fruchtbarkeit, Schutz vor Krankheiten und Partnerfindung ging, (ganz grob betrachtet). Die Christianisierung merzte hier alte Rieten aus, die Geschichten um die Hexen auf dem Blocksberg (Brocken) entstanden, übrig blieb die Gelegenheit zum Tanzen und Feiern, den Frühling ausgiebig zu begrüßen.

Und der ist ja wirklich mit aller Macht da, sommerliche Temperaturen hatten wir. Im Garten schienen meine Tulpen regelrecht zu verbrennen. Durch das Wetter verlagern sich auch meine Tätigkeiten, ich hab gar nicht mehr so viel Zeit und Lust auf Bastelarbeiten. Statt dessen wird schnell noch eine Wand gestrichen, bevor der Wein sie mit seinem Grün besetzt, umgepflanzt, sonnengebadet, gegrillt, Rasen gemäht, oder die Hängematte ausprobiert.

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Ein wenig gedruckt und geschnitzt habe ich aber trotzdem. Als Geburtstagsgeschenk ging dieses T-Shirt an unseren Ältesten. (Zum grossen Murloc ist noch ein kleiner gekommen.) Für zwei weitere Geburtstage bestempelte ich je ein Trockentuch. An einem weitere Geschenk arbeite ich noch. Im Frühling haben viele Geburtstag, passt ja auch zur Jahreszeit.

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Ich liebe es, nun eigene Etiketten bestempeln zu können. Diese hier gehen aber samt Stempel raus.

Wünsche Euch eine schöne Woche!

wieder gezeigt beim creadienstag

Tässchen Tee?

Hallo Ihr Lieben.

…oder lieber Kaffee?

Vielleicht habt Ihr so was auch zu Hause, von einer Grosstante, Oma, Nachbarin,… Oftmals ältere Damen haben früher eine besondere Leidenschaft gehabt, nämlich Sammeltassen sammeln.

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Nur, benutzt wurden die ja nie und werden es wohl auch nie. Aber deswegen findet sich da bestimmt noch eine Verwendung. Allerdings, die teuren Tassen, (s.o.) die schau ich mir trotzdem lieber im Schrank an. Die *goldenen* sind mir dafür auch viel zu kitschig.

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Jetzt hängen sie an einem Holzlöffel und einem Draht im Fenster. Ähnlich gesehen habe ich das mal in einem Kaffee im Schaufenster, leider war selbiges noch geschlossen, sonst hätte ich auch ein Foto von dem viel grösseren, hübschen Exemplar. Ich habe die Tässchen mit dem Kännchen übrigens an Draht gehängt, etwas schwereloser und sicherer, wegen dem hin und her schwingen. Ein Foto davon wurde natürlich eine Gegenlichtaufnahme, daher habe ich versucht, die Gardine Euch als Kontrast dahinter zu ziehen. Eigentlich sieht es netter aus.

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Sollte ich noch ein oder zwei passende finden, bekommt das Kaffeekränzchen noch etwas Verstärkung.

Dann mal ab damit zum Creadienstag und Euch eine tolle, sonnige Woche.

Geblättert

Hallo Ihr Lieben.

Jeden Montag sammelt Susanne vom Blog „nahtlust“ etwas zu einem Thema rund um die Papierliebe.

Blätter ist (sind) das April Thema. Und genau die sprießen ja jetzt überall. Nicht nur die Bäume werden Grün, auch alle möglichen Blumen sprießen aus der braunen Erde. Bei so manchem Spross fragt man sich auch, was es wohl mal werden wird, so der erste Blattaustrieb dem späteren Pflänzchen oft nicht ähnlich sieht.

Nun, letztes Jahr habe ich im Sommer bunte Blütenblätter gesammel und zwischen Buchdeckel gepresst. Ich hatte damit auch etwas vor, mit Papier. Beschrieben wurde mein Vorhaben auch mal kurz. Aber die Blütenblätter gerieten etwas in Vergessenheit zwischen den Märchenbuchseiten.

Nun aber möchte ich die Fensterdeko und sozusagen Gardinen endlich gestalten und aufhängen.  Also Japanpapier ausgebreitet, gepresste Blütenblätter und Sprühkleber bereit gestellt.

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Nun ist ein neuer Blickschutz im Büro am mittleren Fenster.

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Vielleicht findet Ihr ja auch mal schöne Blätter oder Blüten, die Ihr wie für ein Herbarium pressen wollt, denn man kann damit auch schöne Karten gestalten.

Euch einen schönen Start in die Woche.

 

PS Kommentar von Frau Nahtlust:

„Wie schön, dass du Blätter und Blüten nun direkt als Sichtschutz vor Augen hast, Nina! Das ist eine gute Idee und überhaupt ist dein Papier ja so fein geworden! Sehr gelungen, und ich danke dir für die Verlinkung! LG. Susanne“

(Irgendwie kann sie bei mir nicht mehr Kommentare schreiben, merkwürdig, wenn Ihr auch dies Problem haben solltet, schreibt mir doch eine kurze Mail, dann versuche ich das mit WordPress weiter herauszufinden.)

stachelig

Hallo Ihr Lieben.

Auf dem Block von Michaela werden diesen Monat jeden Mustermittwoch Mandalas gesammelt.

Ein schwieriges Thema für mich, Mandalas. Aber wenn man sich mal von dem Begriff löst, findet man ja wirklich überall dieses Schema. So viele Blumen sind von ihrem Aufbau her Mandalas,

Aber ein Blumenmandala? Und dann fiel mir irgendwie die Distel ein. Beim Räumen war mir letztens ein Zettel in die Hand gefallen, dann hatte ich ja in dem Buch über Scotch geblättert, (die Nationalblume der Schotten ist eine Distel) und irgendwie war mir die Rosette der stacheligen Blume aufgefallen.

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Disteln sind ja auch so unterschätzte Blumenschönheiten. Kaum eine Blume liefert so viel Nektar an Insekten, wie sie. Im Herbst zerrupfen dann die Distelfinken und andere Vögel die Samenstände und picken die ölhaltigen Samen. Artischocken werden als Delikatesse gegessen und zieren als Trockenblume so manches Gesteck. Die Geschichte vom Esel, der eigentlich Maria mit dem Jesukind nach Ägypten tragen soll, aber störrisch in eine Distel beißt … und sie verwundert verträgt, kennt Ihr vielleicht auch. Auch für den Garten gibt es Schönheiten, wie die Kugeldistel.

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Kugeldistel, Foto aus *Mein schöner Garten*

In der Küche wird Distelöl verwendet, es wird aber aus der distelähnlichen Färbedistel gewonnen.

Nun zeige ich Euch mein Mandala, eine Blaudistel, deren Blätter auch eher grau silbern, denn grün sind. Ihre Anordnung kommt schon von Natur wegen dem Mandala sehr nah und liegt mir eher.

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Euch eine schöne Woche, macht es Euch gemütlich.

so viele Vögel

Hallo Ihr Lieben.

Es zwitschert überall! Laut, melodiös und besitzergreifend. Gestern bin ich einfach stehen geblieben und habe dem wunderbaren Lied der Mönchgrasmücke zugehört.

In so vielen Liedern kommen Vögel vor, die „Vogelhochzeit“ kennt wohl jedes Kind, „Kommt ein Vogel geflogen“ vielleicht auch noch. Liebesbotschaften werden mit Hilfe eines Vögelchen übermittelt. Wenn ein Rotkehlchen zwitschert, dann fallen Perlen in eine Schale.

 

Vögel kommen hier auf meinem Blog doch immer wieder vor. Sind sie die Könige der Lüfte, nehmen unsere Wünsche mit, wenn sie davon fliegen.  Kein Wunder, dass ich gerne Vögel als Vorlagen nutze. Ein Waldkautz ist noch in Arbeit, er war übrigens Vogel des Jahres 2017 und ist den meisten durch seinen durchdringenden *Komm mit* Ruf bekannt. Verschrien als Todesvogel, war die schöne Eule nicht so beliebt. Dabei fand sie doch an den beleuchteten Fenstern der Nachtwachen einfach viele Insekten und hielt sich deshalb oft in der Nähe der Häuser auf, in denen Schwerkranke lagen.

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Diese Himmelsgesellen wollen aber eher Frohsinn verbreiten:

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Meinen fertigen Fantasievogel zeige ich auch beim creadienstag.

Lob des Frühlings

Saatengrün, Veilchenduft,
Lerchenwirbel, Amselschlag,
Sonnenregen, linde Luft!
Wenn ich solche Worte singe,
braucht es dann noch große Dinge,
Dich zu preisen, Frühlingstag?
Ludwig Uhland

 

Euch schöne Tage!

kiebig wie ein Kiebitz

Hallo Ihr Lieben.

Heute möchte ich Euch den Kiebitz vorstellen, einen Zugvogel, der leider nicht mehr so oft zu sehen ist. Er gehört zur Familie der Regenpfeifer und wer mal hören mag, wie er klingt, auf der Internet Seite des NABU kann man dies tun und mehr über ihn lesen! Der Kiebitz ist auch ein Flugkünstler. Bei Hundespaziergängen hier zwischen den Wiesen, wurde ich als erstes durch seinen pfeifenden Ruf über mir aufmerksam. Dann sah ich den schwarzweißen Vogel seine trudelnden Flugkünste zeigend. Der taubengrosse Vogel ist durch seine kontrastreiche Färbung und seine breiten, rundlichen Flügel, gut zu erkennen. Leider ist auch sein Lebensraum durch die intensive Nutzung der Flächen (Landwirtschaft, Bebauung, Trockenlegung,…) bedroht.

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Der Kiebitz ist ein Bodenbrüter, ein nass – kaltes Frühjahr geht zu Lasten der Küken. Früher wurden die braunen Eier gesammelt und als Delikatesse gegessen.

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Erste Probedrucke: mit einem Acryl Block kann man wirklich besser arbeiten

Zwar hat das Rufen ihm seinen Namen eingebracht, aber wenn jemand *kiebig* ist, dann schimpft man, geht auch auf jemanden los, so sagt man. Denn Kiebitze verteidigen ihr Gelege und Küken vehement. Raubvögel werden in der Luft angegriffen und man hilft sich untereinander bei der Verteidigung.

briefmarke Diese schöne Briefmarkendarstellung habe ich noch gefunden, man sieht die grünliche Färbung der Flügeloberseite gut.

Außerdem habe ich neues Material ausprobiert:

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Mit Textil Stempelfarbe, die auf ein blanko Kissen aufgetragen wird, habe ich eins meiner Trockentücher versuchsweise bedruckt. Die Farbe ist nur bis 40°C waschbar, viel einfacher zu handhaben und schnell verfügbar, (im Vergleich zur Linolfarbe). Der Stoff war natürlich nicht gebügelt, wie man sieht. Ich glaube aber, die Qualität der Linolfarbe wird nicht ganz erreicht.

  1. Aber ich freue mich total über meinen kiebigen Kiebitz und schicke ihn zum Freutag!

Und hier noch ein Tipp für schnelle Kresse Anbau in einer „Ostersüssigkeiten Verpackung“. Ich habe ein Küchentuch so zugeschnitten, dass es 1-2 mal gefaltet in die Vertiefungen passte, dann ordentlich angefeuchtet und Kresse Samen eingestreut. Also, bevor Ihr alle Osterverpackungen wegschmeisst…

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Wünsche Euch eine gute Zeit, das Wochenende soll ja wunderschön werden!

wachsender Bücherstapel

Hallo Ihr Lieben.

Eigentlich ist es im Moment ganz gut, dass das Wetter sehr wechselhaft ist. So komme ich doch ein wenig häufiger zum Lesen. Mein Bücherstapel wächst nämlich im Moment.

Ein ganz tolles Buch über schottischen Whisky möchte ich Euch kurz vorstellen:

„WHISKY Schottlands legendäre Destillieren“ von Charles MacLean, Fotos von Lara Platman und Allan MacDonald

Sehr liebevoll werden hier in Wort und Bild schottische Destillen vorgestellt. Ein Buch zum schmökern, durchlesen, ansehen und träumen! Ich finde, es werden oft sehr liebevoll die Destillen und ihr Umfeld vorgestellt. Auch für Leser, die nicht unbedingt Scotch trinken oder sich dieser Leidenschaft verschrieben haben, ist es ein sehr unterhaltsames Buch. Mich haben auch gleich die Fotos gepackt, ein tolles Geschenk war dieser Bildband! Ah, ich rieche gerade Torffeuer und lasse gemälzte Gerste durch die Finger gleiten.

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Dann habe ich den nächsten „Eiseren Druiden“ geschenkt bekommen. Ich will doch unbedingt wissen, wie es mit den drei Druiden weitergeht. Atticus hat nun Ärger mit Vampieren und eilt nach Rom. Seine ehemalige Schülerin und Lebensgefährtin reist nach Rügen, ausgerechnet auf unsere Lieblingsinsel. Und wie es wohl mit dem „alten, brummigen“ Lehrer von Atticus weitergeht?

Ein weiteres Geschenk war von Neil Gaiman „Nordische Mythen und Sagen“. Gaiman lese ich auch sehr gerne! Außerdem finde ich ja, dass wir sehr viel über griechische und römische Sagen wissen und lesen, aber die eigenen Götter unserer Vorfahren, bzw. ihre Verwandten im höheren Norden kennen wir kaum. Nur durch Comic und Film ist vielen Thor bekannt. Dabei heißt sogar ein Wochentag nach dem westgermanischen Gott Donar.

Dann habe ich aus der Bücherei den zweiten Band von Maja Lunde, die ja mit dem Buch über die Bienen einen großen Erfolg letztes Jahr hatte, ausgeliehen. Diesmal geht es um „Die Geschichte des Wassers“. Der Roman springt diesmal nur zwischen zwei Protagonisten(gruppen) hin und her. Die Norwegerin Signe versucht in unserer Zeit ihre Landschaft, ihre Gletscher als Umweltaktivistin zu retten. Die andere Geschichte spielt wieder in der Zukunft und beleuchtet das Schicksal einer französischen Familie, die vor der andauernden Dürre im Süden flieht und dabei getrennt wird. Bis jetzt hat mich der neue Roman noch nicht so gepackt, wie die Geschichte der Bienen. Mal sehen.

Ebenfalls aus der Bücherei ausgeliehen habe ich noch die Vorgeschichte vom „Goldenen Kompass“. Philip Pullman, „Über den Wilden Fluss“. Dann von Bernhard Cornwell den 20. Sharpe Band „Sharpes Waterloo“ und die Hörbücher „Tyll“ von Daniel Kehlmann und „Was man von hier aus sehen kann“ von Mariana Leky. Also der Stapel ist eigentlich zu gross. Dazu kommt jetzt noch der nächste Band um den magischen Detektiv Harry Dresden, der letzte Roman endete mit einem bösen Cliffhanger!

Nicht zuletzt haben wir das neue Buch von Marc Engelhardt über die Uno geschenkt bekommen. Das hat sich erstmal mein Mann geschnappt. Wer mehr über Buch und Autor erfahren möchte, siehe meinen Blog roll.

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Aber ein Buch nach dem anderen. Habt Ihr auch gerade so einen Stapel? Gibt es gerade ein Lieblingsbuch?

Dann macht es Euch mal gemütlich … mit einem guten Buch!