eigentlich so gar nicht nach

Hallo Ihr Lieben.

Eigentlich ist mir so gar nicht nach Blog schreiben. Oder eigentlich sogar sehr, ich müsste mir gerade in diesem Moment so einiges von der Seele schreiben. Aber dies ist mir dann doch zu privat. (Verdorri, ist das Leben manchmal eine Quase.) Aber kennt Ihr sicher auch, diese Höhepunkte im Leben, die man rausschreien mag, mit allen teilen möchte und die Tiefpunkte, die einen so sehr bewegen, dass man das Gute im Leben manchmal vergisst. Also, hier ein wenig meine Höhepunkte, damit man diese nicht vergessen kann:

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Birke

Denn ich hatte mir vorgenommen, Euch meine Kissen zu zeigen, die ich für eine Hochzeit als Geschenk gedruckt habe. Mir haben sie wirklich gefallen und ich  habe mich gefragt, warum ich selbst keine für uns gemacht habe. Außerdem gibt es für die Zitronenfalterin ein Himmelsbild – na, eigentlich zwei. Hier kommen heute die ersten, sich ballenden Wolken am Himmel. Aber noch brennt die Sonne sie gnadenlos nieder. Vielleicht gibt es die Tage mal ein Gewitter.

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Das zweite Foto ist ein wenig Abendstimmung. Dann, wenn es wieder etwas lau wird, still und manchmal eine besondere Stimmung entsteht.

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Dieses Bildeben  ist schon vor einer Woche entstanden und sollte schon gleich in die Link Sammlung. Aber wie das manchmal ist, ein wenig zu viel der Vergesslichkeit.

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So ist es doch ein wenig angenehmer im Moment, oder? Die Morgensonne im Bach sehen, am liebsten auch zu der Ente in das kühle Nass steigen.

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Der Kompost lockt gerade ab und an dieses grosse Raubinsekt an. Eine Hornisse. Und sie hat ihn gegen zwei andere Hornissen verteidigt. Schliesslich will sie die Obstreste alleine futtern, denke ich. Kennt Ihr auch noch das Ammenmärchen, dass soundsoviele Hornissen einen Ochsen mit ihren Stichen töten können? Meine Güte, hatten wir als Kinder Angst. Und dabei gab es weit und breit keine mehr, da hat man die nicht geschützt, sondern ausgeräuchert, auch weil man vor ihnen Angst hatte. Dabei sind sie friedlicher als Wespen. Ich denke, ab und zu wird auch eine Fliege auf dem Kompost ihr Opfer werden, davon hat es dieses Jahr genug, …gerne liebe Hornisse.

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Dieses Muster der Rinde entsteht, weil die Platane ihre Rinde stückweise abwirft, da sie nicht mit wächst.

 

 

 

 

Eine Hochzeit stand hier an und ich habe für den gemeinsamen Balkon zwei Kissen mit neuen Linolschnitten angefertigt. Keine andere Blume steht so für die Liebe und Leidenschaft, wie die Rose.

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Leider ist der Untergrund nicht so wirklich *farbecht*, heißt, der grüne und der hell violette Stoff ist gar nicht richtig farblich auf den Fotos zu sehen. Ein wenig steif wirken die Stängel im Nachhinein. Aber da es Edelrosen werden sollten, konnte ich schlecht einen geschwungene Blumenstengel nehmen.

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Da das Brautpaar gerade erst eine Reise in einem Bulli hinter sich hat und dieses Auto liebt, habe ich die andere Seite mit dem bereits vorhandenen VW Bulli Linolschnitt bedruckt.

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Dies schicke ich dann zum creadienstag.

Euch allen eine schöne Woche und denkt daran, nehmt Euch die Höhepunkte, nicht die *anderen*.

12 von 12 im juli

Hallo Ihr Lieben.

Heute nehme ich zum 1. Mal an dieser Linkparty teil. Hier zeige ich nun 12 x Teile meines Tagesablauf.

Die Ferien kommen mit Riesenschritten. Auch wenn es für mich morgens gar nicht so einen zeitlichen Unterschied machen wird, so kann ich es etwas langsamer angehen lassen und auch Mal etwas später mit dem Hund gehen. Außerdem startet mein Tag sowie so fast immer vor dem Wecker mit wach werden und lesen.

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  1. Ein amüsanter Krimi mit schrägen Polizisten, die aus verschiedenen Gründen auf s Abstellgleis geschoben wurden. Nun ist ein ehemaliger und hochrangiger Polizist ermordet worden und die leitende Kommissarin hat es nicht leicht, das Opfer war mal ihr Schwiegervater und auch noch ein hohes  Tier bei der Polizei. Ausgeliehen aus der Bücherei und gefällt!

 

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2. Ein Kaffee geht immer, muss immer. Nicht sehr stark und mit viel Milch aus einer meiner geliebten grossen Tassen.

 

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3. Als erstes machen wir natürlich den Hundegang. Es hat am Dienstag Abend zum ersten Mal seid einer Ewigkeit geregnet und auch am Mittwoch kamen noch Mal ein paar Tropfen. Welche Erleichterung. Es ist frisch und kühl, es tut so gut! An einigen Ecken gibt es auch noch Blumen.

 

IMG_20180712_0840334. Schnell noch Hund füttern, selber ein Frühstück und dann Behördengang.

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5. Mit dem Rad geht es in die Kreisstadt. Leider muss ich dann auch noch Passbilder machen lassen. Mit rotem verschwitzten Wangen sehr ich wenigstens nicht so blass aus. Aber wie ging früher ein Spruch? „Wer seinem Passfoto zu ähneln beginnt, sollte dringend zum Arzt!“

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6. Dann doch noch die Gelegenheit ergreifen und über den Markt, hier gibt es leckeres Eifeler Brot.

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7. Wieder daheim. Der Hund liebt es nach meiner Rückkehr im Garten zu sein. Oft gibt es ja auch einen Hundekekse. Der Regen hat sichtbar (am Rasen zu sehen, der sofort grüne Halme rausstreckt,) den Gärten gut getan.

 

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8. Mittagessen wird vorbereitet: unschwer zu erkennen, Spagetti mit Gemüse.

 

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9. Schnell noch etwas putzen und aufräumen während ich Musik höre, einen Soundtrack. Dramatische Töne.

 

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10. Ein Hochzeitsgeschenk muss noch zu Ende gemacht werden. Linoldruckfarbe wird noch Mal rausgeholt.

 

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11. Nach dem Abendessen wird erst ein Stempel geschnitzt und dann noch eine Karte gestempelt. Mehr zum kreativen Teil zeige ich nächste Woche.

 

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12. Jetzt noch schnell in s Bad und für das Bett fertig gemacht. Ich möchte noch etwas lesen und die Beine hochlegen.

Euch einen geruhsamen Abend.

Verlinkt unter: 12 von 12  

Leider Krankheitsbedingt keine Linkparty, gute Besserung

Viel Stoffdruck

Hallo Ihr Lieben.

Im letzen Beitrag habe ich es ja schon angedroht, ich habe ganz viel gedruckt, auf Stoff, mit Linolstoffdruckfarbe. Nun möchte ich sie dann auch noch hier zeigen. Die Jungs haben ein wenig mitgemacht, der Große hat sich auch noch was dazu geschnitzt, dies zeigt er aber demnächst bei sich selbst, (kommt aus der „Gamer“ Welt.) Der Rucksack des Jüngeren ist gerade in Berlin unterwegs und das Shirt von meinem Mann ist schon in der Wäsche.

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Sah schon Klasse aus, als die Shirt und Rucksäcke so zum Trocknen auf der Leine hingen und über den Stühlen lagen. Wenn man einmal dran ist… Da ich vorwiegend mit der neuen Linoldruckfarbe gearbeitet habe, aber doch nur eine Farbrolle nutzen kann, wurde gerade immer nur eine Farbe gestempelt. Danach grosses Säubern von Platte, Stempeln/Drucken und Rolle. Wenn Ihr mein Stempel Herz seht, erahnt Ihr vielleicht, warum das irgendwann immer schwieriger wurde. Erst hatte ich ja ganz viel Platz und dachte ich muss Stempel mehrfach nutzen, aber das änderte sich ganz schnell. Manch ein Stempel hat es nicht mehr drauf geschafft. Ich liebe nun meinen Rucksack! Die Handtasche ist erst Mal abgemeldet, wenn es irgendwie geht!

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Der Mix Tape Stempel musste allein wg der Grösse auf die Rückseite

Mein Mann ist dagegen Purist. Nein, wirklich nur den einen Wal!

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Ein maritimes Shirt geht bald auch bald als Geschenk auf Reisen.

Für mich selber habe ich das Jeanshemd bedruckt. Am nächsten Morgen hatte ich Muskelkater, vor allen Dingen im Handballen, aber kein Wunder so nutzt man die Muskeln sonst kaum.

Nun ab damit zum creadinstag.

Euch schöne Sommertage und kühle -nächte. Ob es wohl wirklich bald gewittert? Die Natur kann es sehr gebrauchen, so staubtrocken und bei manchen Pflanzen hat man das Gefühl, sie bringen schon viel zu früh oder als Notwendigkeit ihre (Herbst) Früchte.

Ps. Merkt Euch schon mal den 27. Juli kurz vor 23.00 Uhr, da gibt es einen Blutmond mit langer Mondfinsternis und der Mars ist auch noch rot leuchtend gut zu sehen.

 

 

 

 

 

so war s im Juni

Hallo Ihr Lieben.

Meine Güte, es ist schon ein halbes Jahr wieder rum, Sommersonnenwende war doch erst gerade.

So schnell geht das wieder. Zeit, doch mal wieder eine kleine Foto Collage zu machen.

Das Wetter war in diesem Monat überwiegend trocken, wenn auch nicht immer schön, bzw warm. Hatten wir Anfang des Monats noch ab und an etwas Feuchtigkeit oder auch mal einen Regenguss, so geht der Monat warm und trocken zu Ende. Das Wasserfass ist schon lange leer und ich werde wohl heute Abend mal den Schlauch benutzen müssen. Die erste Rosenblüte ist vorbei, die zweite schließt sich aber sofort an. Vor allen Dingen die Hummeln sind fleissig in meinem Garten. Wer auch sehr fleissig war, ist der Kohlweissling. Also der kleine weisse Schmetterling hat sich meine wenigen Kohlrabi im Hochbeet ausgesucht und die kleinen Raupen haben ratz fatz Blattskelette hinterlassen. Ich habe es nicht über s Herz gebracht und sie abgelesen. Das nächste Mal hoffe ich, gehen sie vielleicht lieber an die Kapuzinerkresse.

 

Verschiedene Stempel und der VW Bulli Linoldruck sind entstanden. T Shirts werden bedruckt. Noch habe ich nur eine Farbrolle und eine Platte für die Linolfarbe. Gerade die Stempel sind dann doch recht aufwendig. Die Farbe ist auf Ölbasis und daher nicht einfach mit Wasser zu entfernen. Aber schön wird es! Blumen, Meermädchen und Autos… Wenn die Jungs gleich wieder da sind, wollen wir Rucksäcke bedrucken. (Zeige ich dann sicher noch)

Gelesen habe ich weniger, als ich mir vorgenommen habe, ich bin immer viel zu schnell eingeschlafen. Da ich den letzen Krimi von „Martin Walker“ in der Bücherei vorgemerkt hatte und er auch gleich danach wieder einen Leser hat, musste ich den *neuen Bruno* einschieben. Kennt Ihr das, wenn Ihr eine Reihe angefangen habt, möchtet Ihr gerne wissen, wie es mit den Hauptprotagonisten weiter geht? Die ersten Romane um „Bruno, Chef de Police“, waren spannend und atmosphärisch, man hat viel über die ländliche Gegend des Périgord erfahren, auch über typische Delikatessen und Geschichte. Leider sind die Folgeromane immer *schlechter* geworden, immer mehr an den Haaren herbei gezogen, konstruiert. Nun war es dann doch der letze Band, den ich gelesen habe. Jetzt lese ich mit mehr Freude den letzten Roman von Matt Ruf, „Lovecraft Country“! Sehr spannend und erschreckend, wie extrem noch in der Mitte des letzen Jahrhunderts die Rassentrennung durchgezogen wurde, nicht das Rassismus heute Geschichte wäre.       Als Serie habe ich „Terror“ zu Ende geschaut, in verträglichen Dosen. Die Geschichte, die Spannung, die Atmosphäre! Dann habe ich mein Taschenbuch „Der eisige Schlaf“ noch mal hervor gekramt. Sowohl Serie, als auch das ältere Buch über die Expedition zu den Hintergründen der gescheiterten alten Expedition sind nichts, was ich so in einem weg lesen und schauen kann. Aber sehr empfehlenswert! Ein wenig gegoogelt hab ich dann auch noch und dabei erfahren, dass man beide Expeditionsschiffe mittlerweile gefunden hat. Im Kino gab es dafür dann einen entspannende Popcorn Film für uns, natürlich mussten wir uns wieder die Dinos ansehen. (Ach, irgendwann muss ich doch mal einen Dino schnitzen!) Den Titanwurz haben wir nicht blühen sehen, aber man hofft im Botanischen Garten Bonn auf eine offene Blüte im Herbst.

In unserem Einkaufszentrum um die Ecke ist gerade eine kleine Lego Ausstellung, die genau unseren Geschmack trifft:

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Nun geht es schon langsam in Richtung Sommerferien. Mit Schrecken habe ich bemerkt, dass erste Bundesländer schon Ferien bekommen haben. Hier sind die letzen Arbeiten geschrieben. Der jüngere Bruder hat dieses Jahr seine Berlin Fahrt mit der Stufe. Der ältere Bruder hat damals viel von der politisch und geschichtlich orientierten Fahrt mitgenommen. Auch sind die ersten Felder schon abgeerntet, da wo noch vor einigen Tagen der Fuchs im hohen Gras verschwand, liegen nun Rundballen. Seid Jahren hat der Bauer hier mal wieder Heu machen können. Die eigene Ernte mit Johannisbeeren ist erledigt und wegen dem Rückschnitt nicht so üppig ausgefallen, aber sehr lecker. Heute geht es an die Stachelbeeren, die schon sehr reif sind! So kann der Juli weiter gehen. Auch wenn ich der Natur gern mal ein wenig Regen gönnen würde.

 

Macht es Euch gemütlich, geht es ruhig an oder/und feiert die Feste wie sie fallen und abgesehen davon, schon mal ein schönes Wochenende!

 

Verlinkt beim Freutag

 

 

schön, stachlig, süß und stinkend

Hallo Ihr Lieben.

Es folgt eine kleine Bilderflut:

 

Am Wochenende sollte im Botanischen Garten in Bonn, mit etwas Glück, der Titanenwurz blühen. Eine wirklich gross blühende Pflanze aus Sumatra, nicht gerade berühmt für ihre Schönheit, aber wie gesagt imposant und… stinkend. (Amorphophallus titanum, so sieht er auch aus.)

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die Linse beschlägt immer sofort wieder

Bis jetzt hatten wir es noch nie geschafft, zur rechten Zeit den Garten besuchen zu können, um dieses Naturschauspiel anzusehen. Es gibt nämlich gar nicht so viele dieser Pflanzen in Botanischen Gärten. Diese weltweit grösste Blume gehört zu den Kesselfallenblumen, heißt, sie fängt Insekten zur Bestäubung und Ernährung. Damit sich so eine Blüte erheben kann, muss die Pflanze erst eine mind. 20 kg schwere Knolle bilden, es dauert also richtig lange, bis die Nährstoffe angesammelt sind. Das eigentliche Laubblatt sieht dagegen aus wie ein kleiner Baum.

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Blatt im Hintergrund und Blüte vorne

Leider haben wir den Titanenwurz (auch Titanwurz) nicht blühend gesehen, aber auch so war es eine beeindruckende Pflanze. 2006 trug diese Pflanze zum ersten mal in einem Garten drei Blütenstände und ist auch sonst eine sehr ausdauernde und fleissige Blüherin! Gestern habe ich auf der Internetseite des botanischen Gartens gelesen, dass diesmal die Blüte (also eigentlich die Scheinblüte, die vielen kleinen Blüten befinden sich nämlich innen auf dem grossen Kelch) auch nicht aufgegangen ist, sondern nachts geschlossen geblüht hat.

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Abgesehen davon ist es natürlich einfach toll, hier herum zu gehen und zu schauen. Das Außengelände ist wunderschön und voller blühenden und verblühten Pflanzen. Nach dem Tropenhaus kommt gleich die Wüste im Nachbarhaus.

Außerdem ist im Poppelsdorfer Schloss noch das Mineralogische Museum, da wollte mein Sohn gerne hin und auch dort hat es uns gut gefallen.

Dann war auch noch eine Kakteenbörse im Botanischen Garten. Wir haben es nicht geschafft, ohne Pflanzen da raus zu gehen. Ein paar Sukkulenten, u.a. lebende Steine, haben nun endlich auch zu uns gefunden. Schon lange wollten wir uns davon mal Exemplare holen. Die aus Afrika stammenden Pflanzen brauchen viel Sonne, wenig Wasser und im Winter einen Ort, wo sie zwar Licht, aber mindestens 2 Monate kein Wasser bekommen.

 

Passend zum Botanischen Garten habe ich endlich meine Iris fertig geschnitzt. Hat etwas gedauert, manchmal fängt man etwas an und andere Ideen kommen dazwischen. So muss(te) ich z.B. fleissig Autos drucken. Im Garten sind die Iris ja schon lange verblüht. Sie gehören mit zu meinen Lieblingsblumen.

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Mit dem anderen Sohn habe ich einen Sonntagsnachtisch gemacht, also ich habe die Sachen besorgt, die er mir genannt hat und er hat ihn gemacht: Al Mascapone, Eigenkreation, ausgedacht für BioChemie. In dem Fach geht es immer wieder um Ernährung und zum (fast) Abschluss sollten sich die Schüler ein Menü ausdenken und alleine machen.

 

Mit Quark, Mascapone, Trauben, Cookies und etwas Zucker wurde ein feiner Nachtisch angerichtet. (Beim nächsten Mal will er noch etwas Zitronenschale hinzu fügen.)

Ich wünsche Euch eine schöne Woche und den Stempel zeige ich beim Creadienstag.

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Es geht auf Johanni zu

Hallo Ihr Lieben,

Gestern: 21. Juni. Sommeranfang. Sommersonnenwende. Mittsommer. Mitte des Sommerhalbjahres. Alban Hevin. Ein Dank- und Freudenfest.

Der 24. Juni ist der Gedenktag des heiligen Johannes der Täufer, der Namensgeber besagter Zeit. Daher heissen auch die Johannisbeeren so, denn sie reifen jetzt. Süßsauer hängen die verlockenden Beeren in den Sträuchern. Als Kind war  s mir eine Last, Eimerchen für Eimerchen zu pflücken.  Die Natur trägt allerorten reifende Früchte und der Tiernachwuchs wird bald schon selbständig. Johanni

Hier werden vielleicht doch noch Jungvögel gefüttert. Die Girlitze veranstalteten ein Mordsgezeter.

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Hier habe ich ein Ratebild für Euch:

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Und gleich auch die Auflösung:

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Den Rotfuchs habe ich beim Mäuseln beobachtet, im Hohen Gras war das gar nicht so einfach. Und bis ich ihn dann auch vor der Linse hatte und die Kamera scharf stellte, …

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Fleissig war hier auch schon der Bauer, die erste Gerste ist ab. Nun kreist der Bussard ebenfalls fleissig und überall sitzen Krähen oder fliegen Tauben hektisch auf. Jetzt sind die Beutetiere gut zu sehen.

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Im Hintergrund seht Ihr die Abtei Michaelsberg, leider bekommt man immer auch Hochhäuser mit auf das Foto

 

Unter den blühenden Linden liegen überall Hummeln und auch Bienen. Letztes Jahr habe ich das auch schon mal beobachtet. Weiss jemand, warum die fleissigen Sammler beim Lindenblüten Honig sammeln so viel sterben? Ist es einfach, weil dort so viele sind, es so anstrengend ist, oder der Konkurrenzkampf?

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Mitten in den heruntergewehten Blütenresten liegen hier zwei Hummeln

 

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Ein wenig fleissig war ich auch. Zu dieser Zeit setze ich gern den Johanni Schnaps oder Likör an. Da ich nicht so gerne sehr süßen Likör trinke, ist es bei mir wohl eher süßer Schnaps. Dazu pflücke ich Walnüsse mit grüner Schale, eben Johanninüsse. Diese werden in Stücke geschnitten und in ein grosses, gut verschließbares  Glas gelegt. Achtet sowohl beim Pflücken, als auch beim Verarbeiten auf Eure Kleidung, der Saft der Walnüsse färbt alles unwiederbringlich.

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Nun benötige ich noch Doppelkorn, Anis, Zimtstangen, Kardamom, ggf Nelken und Piment und natürlich auch etwas braunen Kandiszucker. Dieses kommt zu den geteilten Nüssen. Gut verschließen, durchschütteln und auf die sonnige Fensterbank stellen. Der Auszug wird Tag für Tag dunkler und der Schnaps kann nach ca. 2 Monaten durch ein Sieb umgefüllt werden. Ihr habt dann einen selbstgemachten Verdaungsschnaps oder Likör.

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Aus diesen unreifen Nüssen werden übrigens auch eingelegte, süsse Nüsse gemacht. Allerdings müsste Ihr die Walnüsse erst etwas mit der Nadel einstecken und wässern, dabei das Wasser mehrmals wechseln und das etwa 6 Tage lang.

Auf ca 500 g Walnüsse kommen 250 g Zucker, Gewürze wie oben und nach Geschmack  und ein halber Liter Wasser. Hier werden aber die Nüsse nicht zerteilt, sondern im Ganzen weich gekocht. Das dauert etwa 30 Minuten. Nun mit den Gewürzen den halben Liter Wasser aufkochen und ziehen lassen, dann darin den Zucker auflösen. Walnüsse in ein passendes, gut verschließbares Glas umfüllen, den Gewürzsud dazugießen und darauf achten, dass die Nüsse bedeckt sind. Die Gläser im Ofen noch Mal 30 Minuten bei 90 Grad erhitzen.

Ich bin auf die süssen Nüsse gespannt, diese Art der Nachtisch Zubereitung mache ich zum ersten Mal. Probieren kann ich erst im Winter, denn die Nüsse sollen noch 6 Monate im gut verschlossen Glas reifen!

Habt Ihr so etwas schon Mal gemacht? Den Aufgesetzten mache ich schon seid Jahren, aber die eingelegten Nüsse probiere ich erstmals.

Voller Vorfreude und Freude über den mäuselnden Fuchs schicke ich den Beitrag zum Freutag.

Euch allen ein gemütliches und erholsames Wochenende!

 

 

 

Bulli Nostalgie

Hallo Ihr Lieben.

Die ersten Stempel der nostalgischen Autos habe ich ja schon hier gezeigt. Schon beim Schnitzen der Stempel war natürlich auch ein Bulli geplant. Eigentlich sogar zwei, wenn auch sehr unterschiedliche. Den Stempel zu schnitzen war schön, den Linoldruck zu machen, war wieder eine Umstellung, dann aber schöner, weil noch befriedigender.

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Freunde von uns würden sich am liebsten einen Bulli als Camper umrüsten. Nun, an Oldtimer kommt man nicht so schnell, an eine Printversion des selbigen schon. Ursprüngliche habe ich überlegt eine VW Bulli zu malen, schön bunt, aber dann ist es doch ganz anders geworden.

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Ich zeige Euch noch Mal die Entstehung Schritt für Schritt. Natürlich erst einmal abmalen, genau überlegen, was ich wegnehmen und wo ich noch etwas sehen möchte vom Geschnitzten. Die Fenster sollten z.B. nicht rein weiß werden. Am Rand sollte auch etwas vom Linol stehen bleiben. Eigentlich arbeiten Holzschnitte und Linolschnitte ja mit dem Spiel zwischen schwarz und weiß. Hier ging es mir aber darum, einen guten Stoffdruck zu machen.

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Übrigens, wenn Euch das Material zu hart ist, durch etwas Wärme wird es etwas weicher.

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Knapp über 70 Jahre hat der kleine Transporter T1 schon auf dem Buckel! Heute nennt er sich Multivan T6 und ist eines der erfolgreichsten Modelle in der Geschichte von VW.

Von einem sehr einfach konzipierten Plattenwagen (1947) zum Transport von Lasten (vorn vor dem Führerhaus), bis zum ersten sicheren, kleinen Transporter dauerte es ca. 3 Jahre.

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Jetzt trocknen hier bedruckte Shirts auf der Leine. Das graue T-Shirt hat eine *Bordüre* von kleinen Stempel Autos auf dem Rückenteil bekommen. Hier kam dann auch der neue Bulli Stempel hinzu.

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Als im Frühjahr 1950 der 25 PS starke Transporter und Kleinbus vom Band in Wolfsburg lief, kam damit ein sehr vielseitiges Auto auf den Markt. Mit Heckantrieb schaffte es 100 km/h, nahm kaum mehr Platz weg als ein Pkw, wurde von Handwerkern, Händlern, Polizei und auch als Personen Bus genutzt. Seinen Spitznamen konnte er nicht als offiziellen Namen bekommen, denn die Firma Lanz hatte sich schon *Bully* schützen lassen. Bu – Li, Bus und Lieferwagen, soll der Grund für den Namen gewesen sein.

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Ein Auto, dem heute nachgesagt wird, es wäre der Motor für das Wirtschaftswunder gewesen und welches bei vielen heute noch schöne Erinnerungen wach ruft, (inclusive Flotter Power Blumen)!

Diesen kleinen nostalgischem Rückblick sende ich zum creadienstag.

Habt einen schönen Tag.