Unterwegs

Hallo Ihr Lieben,

 

es ist komisch, dass ich heute tatsächlich nach langer Zeit warme, lange Hosen anziehen muss. Da kommen mir die Fotos und Erinnerungen des Urlaubs gerade recht.

Rügen ist eine Reise wert, das finden mitlerweile immer mehr Touristen. Man kann aber immer noch einen ruhigen Urlaub dort verbringen, wenn man nicht immer in die Hochburgen des Tourismus fährt.

In Sassnitz waren wir bis jetzt jedes Mal. Von hier aus kann man auch gut in Richtung Nationalpark Jasmund starten. Wie die Tafel erinnert, wurde hier Lenin heimlich nach Russland *verschifft*.

Sehr gut gefallen hat es uns auch Ummanz, eine kleine westliche Insel von Rügen. Eine Insel an der Insel sozusagen. Überall auf Rügen gibt es Töpfereien.

DSCN7298Hier durfte ich die Glasur beobachten und die Künstlerin bei der Arbeit fotografieren. Wir haben uns auch schöne Kaffeepötte geholt, es tut gut, daraus morgens den ersten Schluck des Tages zu nehmen.

Auf dem Museumshaus wurde das Reetdach gewechselt und ich durfte auch dies netterweise fotografieren.

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Ummanz ist wunderbar zum Wandern und Radeln, sowie verschiedene Wassersportarten.

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Ist das kein unglaubliches Blüten Meer?

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Auch sonst war es einfach oft so schön, wenn man recht oder links abbog. So wollten wir ja eigentlich ein Hügelgrabfeld besichtigen. Viel zu viel los auf der Strasse gen Südosten.

Hier war es aber auch sehr schön und es gab leckeres Essen und selbstgemachtes Eis!

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Wir sind dann entlang der Felder auf der rechten und dem Meer auf der linken Seite gewandert, einfach mal los. Diese Felder sind auch ein altes Schlachtfeld, davon sieht man heute Gott sei Dank nichts mehr. (Grosse Schlacht bei Stresow im Pommernfeldzug von 1715/1716. Die vereinten Heere der Preußen, Dänen und Sachsen eroberten u.a. Vorpommern von den Schweden zurück. Rügen war immer schon eine umkämpfte Insel.)

Ich glaube, nirgendwo sonst gibt es so viel selbstgemachtes, besonderes und leckeres Essen wie hier. Für mich als Schleckermaul Eis z.B. und ganz viel Kuchen. Im Museumshof in Gingst waren wir natürlich auch wieder! Auch hier habe ich natürlich die Dame gefragt. Sie spinnt, färbt und verarbeitet verschiedenstes Wolle.

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Natürlich habe ich gefragt, ob ich sie auch mit fotografieren darf. *Wollfratz* (Werbung, weil so schöne selbstgesponnene und gestrickte und gefärbte Sachen)

Der dortige Handwerker- und Bauernmarkt am Samstag ist es immer wieder wert, vorbei zu kommen, sei es, um sich mit Bio Lebensmitteln, regionalem Selbstgemachten und Handwerk oder auch antiquarischen Büchern einzudecken.

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Natürlich waren wir auch wieder in unserer Lieblingbuchhandlung.

Diese musste zum Jahreswechsel umziehen, nicht weit, nur einmal über den Platz. Ganz neu und doch sehr vertraut.

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Auch hier habe ich wg. dem Foto gefragt

Hier muss man einfach stöbern kommen und wer nichts findet, ist selber schuld. Das Katzentier ging einmal als Stempel zum Jubiläum per Post an den Bücherladen. Ja, das ist Werbung, für eine wirklich tolle Buchhandlung und dafür, genau solche zu unterstützen – Ihr habt bestimmt auch eine um die Ecke. (Dafür bekomme ich natürlich nichts.)

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Wenn wir dann wieder in unser kleines Örtchen zurück fuhren, waren wir immer sehr glücklich, auf Rügen Urlaub machen zu können. Ein klein wenig mehr zeige ich Euch noch beim nächsten Beitrag. (Oder Ihr schaut, was alles an Beiträgen mit vielen Fotos und Tipps noch zu lesen ist, klickt einfach die Kategorie *Rügen* an.)

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Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, macht es Euch gemütlich!

 

Verlinkt beim Freutag (Kennzeichnung, Link = Werbung)

 

Otter und anderes Getier (Rügen)

 

 

Hallo Ihr Lieben.

Flußotter sind einfach besondere Tiere. Natürlich sind alle Tiere besonders, aber wer denkt nicht sofort an den Rücken schwimmenden und dabei fressenden „Wassermarder“, den flinken, überaus beweglichen, über Schnee gleitenden Gesellen? Fast wurde er ausgerottet, wegen seines besonderen Fell und weil sein Lebensraum zurück gedrängt wurde und wird.

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Diese beiden Schwestern haben wir im Panoramapark im Sauerland gesehen.

 

Ich glaube, wenn ich „Otter“ schreibe, denken fast alle Leser gleich: „Süss“. Auch wenn sie zu den marderartigen Raubtieren gehören, so sind sie einfach zu „possierlich“. Sie spielen gerne, sind nicht nur niedlich, sondern hoch intelligente Tiere. Sie nutzen schon sehr, sehr lange in der Evolution Werkzeuge, um an Nahrung zu gelangen. Auch sind sie lernfähig, schauen von einander ab. Diese cleveren Tiere passen sich der Umgebung an, sind dann entsprechend tag- oder nachtaktiv. Klare Gewässer mit Fischen sollten natürlich schon sein, der Otter ist ein guter Taucher, bis zu 8 Minuten bleibt er unter Wasser. Unter Wasser ist auch der Eingang seiner Behausung, einer Höhle. Die eigentliche Wohnkammer liegt über der (Hoch-)Wasserebene.

Otterweg

Das es vor allen Dingen im Norden Deutschlands diese Straßenschilder wieder vermehrt gibt, ist traurig und schön zugleich. Es zeigt, dass sein Bestand angewachsen ist, aber auch wieder die Gefahr durch uns Menschen.  Seine Vorliebe, auf seinen Wanderungen Wege und Straßen zu nehmen, genau wie seine Verwandtschaft, lässt sie oft unter Autos enden. Dieses Schild steht auf Westrügen und leider haben wir in der Natur keine Otter gesehen.

Aber geschnitzt und gestempelt habe ich mir nun welche:

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Viele Vögel haben wir auf Rügen wieder gesehen, unter anderem Adler. Allerdings sind das nur eher Punkte auf dem Foto geworden. Er wäre z.B. ein natürlicher Feind des Otters.

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Kleines Museum in Waase auf Ummanz

Rügen ist immer noch ein Naturparadies, das habe ich mit vielen Fotos und Beiträgen schon vor ca. zwei Jahren hier gebracht. Aber natürlich möchte ich Euch meine schönen, neuen Bilder auch zeigen.

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Feldhasen
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Fütterungszeit bei den Rauchschwalben

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Ich habe besonders oft wieder Vögel fotografiert.

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Ob hier gleich nach den Elben Frodo Beutlin auf das Schwanenboot steigt?

 

 

Hin und her zogen die Kormorane.

 

Und Schmetterlinge:

 

Natürlich gab es auch noch mehr Rehe zu sehen, aber meistens haben wir da nur die Köpfe aus dem Raps oder Weizen ragen gesehen. Daher haben ich nach dem Urlaub  den Linoldruck endlich fertig gestellt.

Bock

Ach, ist das ein Unterschied, wenn man wieder daheim ist.

Habt eine schöne Woche!

 

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Verlinkt unter creadienstag und HoT

12 von 12 August 2019

Caro von DraußennurKännchen sammelt wieder unsere Tagesgeschichten, zwölf Bilder am 12. des Monats.

Hallo Ihr Lieben,

Montag Morgen. Die Nacht war so lala. Der Schatz muss zur Arbeit und ich stehe mit auf, Frühstück machen, der Hund will ja auch raus. In den Nachbarzimmern schlafen noch die Jungs, es sind ja Ferien.

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Nach dem Hundegang gibt es Frühstück für den Hund. Und das möchte er heute gefälligst im Garten einnehmen! Da ist unser Hund manchmal etwas eigen.

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Also nutze ich den Moment, die Stille, die ersten Sonnenstrahlen, Kaffee.

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Etwas später setze ich Früchte mit Gelierzucker an. Bei meiner Mutter konnte ich ein paar Brombeeren pflücken, in der Tiefkühle sind dazu Himbeeren, sowie, auch von meiner Mutter, die geliebten Stachelbeeren. Meine eigene Pflanze hat dieses Jahr vor der Hitze kapituliert.

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Wäsche will draußen trocknen, hoffentlich! Unbeständig soll es diese Woche werden.

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Die Früchte sind aufgetaut und haben mit dem Gelierzucker Saft gezogen. Nun wird etwas Marmelade gekocht. Wobei, heute heißt das ja lebensmittelrechtlich Konfitüre. Als ich dies das erste Mal gehört habe, war ich sehr verwundert, denn Marmeladen waren für uns die hochwertige Mischung, Konfitüren dagegen die mit weniger Fruchtanteil. Also hier zu Hause koche ich immer noch Marmelade ein. Viel ist es jetzt nicht geworden, aber dafür lecker! Bären Beeren.

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Ich muss zur Bücherei, verschiedene Medien abgeben. Etwas Neues finde ich auch immer, ob die neue Cornelia Funke etwas für mich sein wird? Außerdem noch etwas einkaufen.

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Schon eben habe ich auf dem Rad die ersten einzelnen Tropfen abbekommen, aber es hatte sich noch mal beruhigt, nur in der Ferne war es dunkel und rumpelte. Der Wind ließ mich gut strampeln. Wenig später war es dann aber doch so weit. Schnell die Wäsche retten.

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Der Schatz benötigt noch eine Glückwunschkarte,… (mehr zeige ich morgen).

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Und einen Glückwunschstrauß. Eigentlich bin ich nicht so gern in diesem riesigen Gartencenter, aber meine bevorzugte Gärtnerei hat in den Ferien nur am Vormittag auf. Jetzt nur die Frage, Topf oder Strauß? Hier werden gerade auch keine Blumen zu Sträußen gebunden. Macht aber nichts!

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Und… überhaupt… so viel!

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Ich entscheide mich für Sommerblumen. Davon würde ich auch einen nehmen. Den kleinen Zwischenguss habe ich verpasst. So schön dekorativ konnte ich allerdings doch nicht damit heimfahren. Die Sträusse mussten in die Taschen, aus dem Korb waren sie sofort raus gefallen.

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Aus drei kleinen mach einen grossen, schönen Strauß. Vielleicht nicht so perfekt gebunden, wie beim Profi, aber frisch und üppig.

Gleich kann ich mich an das Aufräumen des Tisches und Vorbereiten des Abendessens machen. Die letzen Fotos waren etwas Blumenlastig, aber das fand ich bedeutend schöner, als noch mal Wäsche, Abendessen, Rad in die Garage stellen und so langweiligen Alltagskram.

Habt einen guten Start in die Woche!

Als verlinkten Beitrag mit Werbung für Blumen und Büchereien und selbstgemachten Marmeladen in alten Gläsern

von Hühnergöttern, Donnerkeilen und Hühnengräbern

Hallo Ihr Lieben und schön, dass Ihr hier vorbeischaut.

 

Hühnergötter? Donnerkeile? Nun, mit dem Wort Hühnengräber könnt Ihr vielleicht etwas mehr anfangen.

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Natürlich sieht so ein Hügelgrab mittlerweile unspektakulär aus. Es gibt auf Rügen auch genug steinzeitliche Funde, wo sich die Menschen später nicht erklären konnten, wie die Vorfahren diese grossen Steine aufeinander bewegen konnten. Sie mussten wohl Hühnen gewesen sein.

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Wer auf Rügen genauer am Steinstrand oder an den Steinfeldern von Mora schaut, findet dort so genannte Hühnergötter. Steine, die Löcher haben, so dass man sie auffädeln kann. Ich habe in meinem Garten schon unzählige dieser besonderen Steine.

 

Dieses Mal habe ich zwar auch wieder einige kleine Exemplare gefunden, die meisten allerdings verschenkt. Aus den letzten drei wurde zusammen mit anderen Fundstücken ein Windspiel.

Windfänger

So kann man nach dem Urlaub seine Funde mit sehr wenig Aufwand präsentieren und ansehen.

Ansicht

Ich hatte sogar das Glück, einen guten Donnerkeil zu finden. Mit Donner hat dieser prähistorische Fund natürlich nichts zu tun. Eigentlich heißen sie Rostren und sind die versteinerten Überbleibsel von Belemniten, fossile Kopffüßer, den Vorfahren unserer Tintenfische.

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links, der honigfarbene *Stift* ist ein *Donnerkeil*

Ach, wie schnell doch so ein Urlaub schon wieder vorbei geht. Wenn man sich solche Erinnerungen hinhängt, bleibt die Erholung vielleicht noch ein wenig länger, mental.

Habt eine schöne Woche.

 

Verlinkt unter creadinstag

(Links = Werbekennzeichnung)

Rehblau

Hallo Ihr Lieben.

 

Zurück melden möchte ich mich erstmal mit einem klitzekleinen Foto-Rückblick auf meinen kurzen Blog-Monat Juli:

Zwei so schöne Wochen auf der größten Insel Deutschlands liegen hinter uns! Ein wenig werde ich Euch sicher bald (noch Mal) berichten.

Wir hatten so ein Glück, genau zu der Zeit der Hitzerekorde am Meer, bzw Bodden zu sein. Natürlich hat man es auch dort gemerkt, für die Rügener und Rüganer waren das schon unglaubliche Temperaturen, aber immer noch weit von den Rekordtemperaturen auf dem Festland entfernt. Außerdem hat man ja den Luxus „mehr Meer und laues Lüftchen“! Ach, wie weit das jetzt schon weg ist, wenn man wieder im engen, stark bevölkerten Rheintal ist.

Zeigen möchte ich Euch meine „gepimpte Jeansjacke“. Die Temperaturen benötigen noch lange keine Jacken. Selbst wenn es gewittert oder einen kleinen Guss gegeben hat, ist es danach angenehm warm. Aber man kann natürlich nicht nur Jeansjacken so verschönern. Eigentlich mutet es auch eher nach einem „Stopfstich“ an. Das Ergebnis bekommt das Besondere eher dadurch, dass man verschiedene Farben benutzt. So ist es aber auch für eher dilettantische Stickerinnen wie mich zu bewältigen. Ich muss auch gestehen, richtiges Sticken am dicken Jeansstoff ist nicht wirklich was für mich, obwohl es sicher wunderbar aussehen würde.

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Wenige Stiche, doch jetzt sieht es aus, wie Glitzern auf dem Wasser

Außerdem habe ich endlich meinen Linolschnitt fertig gestellt: den Rehbock Kopf, welchen ich auch hier schon in Anfängen gezeigt habe.

Bock

Wusstet Ihr, dass das Reh dieses Jahr Wildtier des Jahres ist? Nicht, weil es vom Aussterben bedroht ist, auf der Roten Liste steht, wie u.a. die Wildkatze. Die Deutsche Wildtierstiftung hat das Reh ausgewählt, weil es darauf aufmerksam machen möchte, dass auch der Lebensraum des Rehs bedroht ist, von uns Menschen. Eigentlich ist dieses häufig in Deutschland vorkommende Wild scheu. Aber es ist trotzdem zu einem Kulturfolger geworden. Das hat zur Folge, dass mehr Rehe auf den Strassen sterben, als wir vermuten, wenn wir mal wieder an einem Warnhinweis „Wildwechsel“ vorbei fahren: sie werden angefahren, gehen womöglich irgendwo im Wald elendig zugrunde.

Und so mancher Gartenbesitzer, der am Waldrand wohnt, wundert sich schon mal über die Gäste, die gerade seine Tulpen abfressen.

Linol
Ach, ich liebe den sw Kontrast von Linoldrucken

Kitze, die nach der Geburt von ihrer Mutter an einem sicheren Ort „abgelgegt wurden“ und deren Verteidigung gegen Gefahr ihre Tarnung und Unbeweglichkeit ist, bleiben auch in hohen Wiesen liegen, wenn sich Menschen nähern. Nun, gerade wenn die grossen Mähmaschinen schnell durch das Gras schneiden, um Heu zu machen, wird oft ein Kitz verletzt oder getötet. Jäger können mit Hunden vorher solche Wiesen absuchen, wenn Sie Bescheid wissen, Weiden können etwas später gemäht werden, wenn die meisten Kitze grösser sind. (Das Ernten von Heu betrifft ja nicht nur Säugetiere, auch Vögel brüten dort. Andererseits benötigt man auch das Heu als Winternahrung für viele Tiere.)

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Außerdem ist das Reh ein Gourmet, es liebt neben Kräutern die Knospen vieler Bäumen, welche gerade womöglich erst angeplanzt wurden. Die Schäden können da über Jahre groß werden, wenn zu viele Rehe im Wald sind.

Ach und ein Kitz ist kein Bambi! Reh und Hirsch sind nur entfernt verwand, das Reh ist erdgeschichtlich viel älter. Dann ist bei Rehen genau jetzt die Paarungszeit und ja, wer ein wenig mitgedacht oder gerechnet hat, findet das vielleicht merkwürdig.  Rehe haben keine so lange Tragezeit, dass sie im Frühling,  wie fast alle anderen Pflanzenfresser, die Jungen bekommen. Sie halten eine sogenannte Eiruhe, nach der Befruchtung entwickelt sich das Ei erst einmal nicht weiter. Eine tolle Idee der Natur, finde ich. Rehe sind auch Widerkäuer, sie brauchen am Tag und in der Nacht längere Zeit um noch mal zu kauen und zu verdauen, genau wie Kühe. Werden sie immer wieder hoch geschreckt, gibt das saure Mägen.

Übrigens ist das Reh eigentlich ein Einzelgänger, nur Mutter und Jungtiere bleiben länger zusammen. Im Winter finden sich Gruppen, sogenannte Sprünge, zusammen. Die Gemeinschaft bietet Schutz. Dann wird auch der Körper auf Sparflamme herunter gefahren. Der Bock hat übrigens kein Geweih, sondern ein Gehörn, kleinere Stangen als ein Hirsch. Einmal im Jahr, im Oktober – November, wirft er (wie sein Verwandter) diese ab und schiebt anschließend unter einer schützenden Basthaut ein neues Gehörn. So Stangen werdet Ihr wohl nur selten im Wald finden, Mäuse lieben diese wegen den vielen Mineralien aufzunagen. Zwischen den Stangen sind übrigens Drüsen, damit markiert der Bock sein Revier.

Also, ich könnte noch so viel mehr schreiben, ein Tier, über das wir kaum etwas wissen, obwohl es direkt in unserer Nachbarschaft lebt. Jetzt versteht Ihr vielleicht, warum es zum Wildtier des Jahres gewählt wurde.

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Hier seht Ihr einen ganz frühen Stempel von mir.

 

Habt ein wunderschönes Wochenende und Danke für Euern Besuch.

Verlinkt mit dem Freutag

 

Sommerlektüre

Hallo Ihr Lieben.

Ich muss mich doch kurz aus dem Urlaub melden und Euch einen wunderschönen Buch Tipp geben. Vielleicht ist dieses nicht gerade strandgeeignet, dafür ist es zu groß und kostbar, aber man liegt ja nicht unbedingt immer am Strand und nimmt von dem Sand hinterher hunderte Körnchen im Buch mit Heim.

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Sy Montgomery hat mit ihrem Oktopus Buch schon für Aufsehen gesorgt. Ein Buch über sehr intelligente Meeresbewohner. Dieses Jahr ist ihr Titel „Vom magischen Leuchten des Glühwürmchens bei Mitternacht“ erschienen, mit wunderschönen Illustrationen von Tine Pagenberg.

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In unserer Lieblingsbuchhandlung in Gingst habe ich mir den Titel nach anfänglichem Zögern gekauft. Warum Zögern? Nun, in vielen Büchern dieser Art wird für mich nicht so viel Neues wiedergegeben und außerdem hatte ich die Befürchtung, daß es sich hauptsächlich um Amerika drehen würde. Tatsächlich schafft Sy Montgomery es aber, den Bogen auch nach Europa zu schlagen, bzw Tiere auszuwählen, die auch hier leben. Man liest in kleinen Artikeln über die vier Jahreszeiten verteilt, interessante Dinge zu ganz vielen verschiedenen Lebewesen. Das ein oder andere an Informationen kennt man auch schon. Aber noch mehr wohl eher nicht. So las ich gerade den Beitrag über Quallen, als in der Presse dieses fantastische Foto der Riesenqualle vor Großbritannien gezeigt wurde. Dank des Buches weiß ich auch nun, daß diese Riesenfeuerquallen eigentlich nur im Meer der Arktis leben. Aber da Quallen sich von Strömungen treiben lassen, wird sie so den Weg hergefunden haben. Ja, es gibt so manche Tierart, über die wir sonst eigentlich nicht immer so viel erfahren wollen, Mücken oder Kriebelmücken z. B.. Dabei könnte ihre Spucke vielleicht Herzerkrankungen lindern.

 

Also, wer mehr über seine Fauna um sich herum erfahren möchte, sollte unbedingt in dieses unterhaltsame und kurzweilige Buch schauen und da man gerade in der Ferienzeit mehr Muße dazu hat, vielleicht auch seine tierische Umwelt mehr zu beobachten, wollte ich Euch diesen Lesetipp unbedingt noch mit auf das Nachtischchen, den Lesepult oder die Sonnenliege geben. Geeignet für wissensdurstige Kinder und Teens, genauso wie für Erwachsene jeden Alters.

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Sechs Uhr morgens, mit dem Hund unterwegs.

Euch allen einen schöne Sommerzeit!

12 von 12 im Juli

Hallo Ihr Lieben!

Es ist hier schon sehr ruhig geworden und bleibt auch noch ruhig. Sommer, Sonne, Ferien….

Die letzen Tage wollte ich eigentlich noch einen Beitrag bringen, aber irgendwie war schon die Luft raus. Selbst zum schönen Mustermittwoch Thema hab ich nichts mehr hin bekommen, so wie eigentlich geplant. Kennt Ihr das auch, dass sich alles so knubbelt? Gerade vor den Ferien? Noch schnell dies und jenes, Schule, Reparaturen, Arbeit und Dinge die einfach passieren? Und das Hirn spuckt vielleicht noch eine Idee aus, aber die ist halbgar und es fehlt einem an Elan zur Umsetzung.

Heute ist der letzte Schultag. Und stürmische Gewitter sind angekündigt. Dabei bin ich schon so nervös genug, Reisefieber. Bekomme ich immer! Es geht wieder auf die große Insel.

Nun ist aber auch heute der Zwölfte (DraußennurKännchen sammelt), eigentlich eine schöne Gelegenheit um noch mal kurz hier „Hallo!“ zu sagen und gleichzeitig „Bis bald!“. Denn Freitagsblumen kann ich Euch nicht mehr bieten, (bei der Hitze und dann weiter folgenden Trockenheit bin ich froh, wenn es meine Pflanzen im Garten überstehen, dass bisschen Regen gestern…) und auch keine kreativen Ergebnisse für den Freitag, (ausser Freude über Ferien!).

Also los geht’s:

Alle schlafen noch, bin wieder viel zu früh wach, hab den Beitrag hier angefangen und werde jetzt noch etwas lesen, stöbern in einer Illustrierten, bevor es rund geht.

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Frühstück. Ich bin jetzt schon auf 180. Oh weh. Und meine armen Lieben, die mich ertragen müssen. Schalte mal einen Gang runter, Nina! Apropo Gang, Hundegang:

Park früh morgens

Hier hat es gestern seid Wochen … genau 1 ml geregnet.

Selber ein Brot essen, abräumen, Geburtstagskarte zum Unterschreiben hinlegen, den Kombucha noch mal umfüllen und neu ansetzen.

Kombucha Fridolin

Wässern! Außerdem probiere ich die ersten *Flaschen* zum Bewässern einiger Pflanzen aus. Die liebe Nachbarin kommt auch gießen und schauen, aber so überbrückt man auch etwas, je nach Hitzegrad.

Buntes Durcheinander

Und grade auf die Tomaten bin ich schon gespannt. Die Flaschen mussten erst mal von uns geleert werden. Jetzt steht die letze kopfüber.

Tomätchen

Mittagessen, Reste, aber auch Backofen Pommes. Ist halt letzter Schultag!

Backofenp.

Und weiter zusammensuchen und -packen.

mitzunemen: Angelzeug, Strnadzeug, Hundezeug
Strandzeug, Hundzeug, Angelzeug

Ganz wichtig (und eines davon ist just erst eingetroffen,) meine Leselektüre. Diesmal etwas Krimi lastig. Den Edinburgh Krimi wollte ich schon immer lesen, einfach weil… Edinburg. Da gibt es ja schon mitlerweile einige, ich fange mit dem ersten an. Und natürlich noch mal einen englischen Warlock Holmes, den vorher spielenden Band, welcher in NL gelesen wurde, war klasse. Sehr lustig und originell!

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selbst gekauft

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Frisch bedruckt, gab es heute nach dem Bügeln noch für die Jungs was zum Ferienanfang/Zeugniss. Strandtücher mit kleiner personalisierter Ecke, Wunschmotive Tiefseefische.

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Und als Belohnung den Luxus eines bestellten Abendessens. Das ist was Besonderes!

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Der Kombucha ist etwas sauer geworden. Nächste Mal, bei der Wärme, etwas mehr Zucker oder kürzer. Für die Fahrt werden jetzt noch Brote geschmiert, letze Reste aus dem Kühlschrank.

gepäck

Auto bepacken und dann ist Feierabend.

Blogpause

Ferienpause

Hoffe, Ihr habt alle auch eine gute Zeit! Macht es Euch gemütlich, wo immer Ihr seid, ob auf Balkonien oder in fernen und nahen Landen. Vielleicht schau ich ab und an hier und da rein, aber alles kann, nichts muss.

Liebe Grüsse,

Nina

Verlinkt bei 12 von 12 von Caro