Leere und Fülle

Hallo Ihr Lieben

So eine Woche, eine Woche voller Widersprüche. Voller „ups and downs“, wie sicher bei ganz vielen von Euch.

Gutes und weniger Gutes liegen immer dicht beieinander, hilft nichts, schon gar kein Wehklagen. Ab und zu ziehe ich mich in mein Schneckenhaus zurück, ab und zu muss meine Famie leider auch etwas meine Laune ertragen. Denn natürlich ist das oben nur ein Spruch und wir klagen.

Himmelsblicke
Schneewolken

Jetzt aber ein wenig zur Woche, denn der Samstagsplausch bei Andrea wartet.

Einen schönen Beginn hatte der Sohn und ich beim Besuch am Montag im Sauerland, wir wurden mit Schnee schon auf der Fahrt begrüßt. Nicht viel, aber so, dass natürlich wieder Lkws an die Seite fahren mussten, weil sie schon bei der geringen Menge Schnee Probleme hatten, Winterreifen helfen! Aber allein, dass alles einmal weiß zugedeckt war und ein Schneeball geworfen werden konnte, wunderbar.

Rausgeschickt wurden diese Woche die Post Kunst Advenskarten. GraFisch mit der Gellyplatte war und ist das Thema und ich werde natürlich noch ein „making of“ zeigen. Leider hatte ich den bunten Karton zu knapp kalkuliert, so daß tatsächlich nur die Gruppe ihre Karten bekamen. Außerdem wurde hier der „Drittkleinste“ vorgestellt, einen wahren Winterkönig.

Ein weiteres Wachstuch habe ich auf dem Ofen, der bei der nassen Kälte häufiger an war, mit einem Backblech, Backpapier und natürlich Bienenwachs gemacht. Ich werde diese Woche noch welche mit Stempel bedrucken und in den Basar stecken, denn natürlich gibt es gerade keine realen.

Erst Linoldruck, dann Wachs
Gellyprint

Nun ist das Gestrüpp vielfach vom Blattwerk befreit und bei genauerem Hinsehen findet man verlassene Naturschätze. Meist bin ich aber im Dunkeln mit dem Hund unterwegs, so daß ich zwar huschende Schatten von Vögeln und Kaninchen sehe, sie Euch aber nicht als Foto zeigen kann. Heute ist aber „Barbara“, d. h. ich werde ein paar Kirschzweige schneiden und in die Vase stellen, damit sie zu Weihnachten blühen. Ein so schöner Brauch, wie aus etwas scheinbar totem, Leben entsteht!

In der Nacht zum Montag gilt es auch, Stiefel rauszustellen, (oder Socken am Kamin aufzuhängen).

Fülle an Hoffnung

Viele Lichtblicke, trotz der gedrückter Stimmung. Ein unverhoftes Treffen an der Kasse mit der Freundin kann meine Stimmung schon so sehr heben, obwohl wir uns nicht mal richtig unterhalten können. Impftermin für Booster, strengere Kontrollen, geben mir etwas mehr Sicherheit, zusätzlich zu der eigenen Vorsicht. Aber zu viele positive Nachrichten in dieser Kategorie. Trotzdem war mein Aufreger der Woche dies: wenn ein Paket laut Sende Verfolgung zugestellt worden ist, der Empfänger aber nichts bekommen hat, obwohl daheim, dann ist das sehr ärgerlich. Nein, kein Nachbar hat, kein Benachrichtigungsschein, keine Ablage im Shop. Kein Paket. Überarbeitung und Benachrichtigung verstehe ich, aber das nicht. „Pech“, wurde der Empfängern in der Filiale ernsthaft gesagt. Jetzt muss ich etwas abwarten, ob es zB. zurück kommt. Sonst muss nachgeforscht werden.

Ich wünsche Euch trotz all dem ganzen Drumherum einen wunderbaren zweiten Advent.

Verlinkt bei Karminrot und Galleria Himmelsblick

Update: Bienenwachstücher aus (natürlich gewaschenen) Damentaschentüchern ca 27×27 neu im Basar hier auf meinem Blog

WACHSTUCH HECHT ca 27×27
WACHSTUCH GRÜNSPECHT ca 27×27
WACHSTUCH ZAUNKÖNIG ca 36×36

Herrentaschentuch, natürlich auch gewaschen

Drittkleinster

Hallo Ihr Lieben.

Als ich diesen Beitrag anfing, hatte ich morgens im Dämmerlicht zwei dieser kleinen Vögel in der Trauerbirke eines Nachbarn beobachten können. Lauthals zwitschernd, hüpften die beiden umeinander herum. Sie schienen mich gar nicht zu bemerken.

Gerade jetzt kann man unter dem schwindenden Blätterwerk der Hecken und Bäume häufiger diesen sonst recht heimlichen Vogel sehen. Fleissig sucht er Nahrung und verteidigt sein Revier mit lautem (90 Dezibel) Gesang. Die Männchen sind territoriale Einzelgänger. Im Winter ziehen Vögel aus dem Norden manchmal weiter südlich zu.

Vielleicht ahnt der eine oder andere schon, was für einen Vogel ich Euch dieses Mal vorstellen mag: den Zaunkönig

Meine kleine Skizze und Buchzeichnung

Winterkönig wurde der Vogel auch genannt, denn er singt auch weiterhin in der kalten Jahreszeit und dies dazu auch noch kräftig. „Ich freue mich wie ein Schneekönig!“ (Ja, daher kommt dieser Ausspruch.)

Nur das Sommer- und das Wintergoldhähnchen sind noch kleiner. Bis zu 12 cm groß und um die 9 g schwer kann dieses Vögelchen werden. Er ist der einzige Vogel seiner Art und zugehörig zur Familie der Zaunkönige. Er gehört zu den Sperlingartigen und sein lateinische Name Troglodytes Troglodytes klingt wie ein Zungenbrecher. Übersetzt heißt dies „Höhlenbewohner“ und deutet auf seine Art, Nester zu bauen, hin. (Aber er lebt nicht in Höhlen)

Aufrecht im Geäst sitzend, mit steil nach oben stehendem Schwanz, trotzdem wie eine Kugel aussehend, schmettert er seinen Gesang selbstbewußt durch unsere trüben und kalten Tage. Sein rotbraunes Federkleid passt sich gut an das Unterholz an. Oft sieht man nur eine huschende Bewegung. Ein dünner, spitzer Schnabel zeigt uns, hier ist ein Insektenfresser, nur im Winter nimmt er Körner dazu.

Vor einigen Sommern hatte mal ein Männchen in unserem Türkranz eines seiner Nester als Auswahl für eine Angebetete gebaut, ein kleines, kugelrundes Kunstwerk. Aber das Weibchen sucht unter den Nestern den Favoriten aus, gerne in Bodennähe, polstert es für 5-7 Eier aus und brütet alleine. Vernünftigerweise gehörte das an der Tür nicht dazu (Spielnester nennt man diese dann übrigens). Allerdings hat ein Zaunkönig durchaus mehrere Königinnen und hilft bei den Aufzuchten. Im Winter „schlafen“ auch schon mal bis zu 20 Zaunkönig in einer Nist Höhle und wärmen sich gegenseitig. Eigentlich mögen die kleinen Könige gerne Dornen Hecken, leben aber auch in Parks und Gärten. Werden sie dort gestört, hören wir sie laut zurren „schlagen“, ein wenig wie auch der Warnruf des Rotkehlchens.

Wo ein Bereich unaufgeräumtes, unterholzreiches Stück Natur wachsen darf, da wo es genug Insekten gibt, leben auch gerne diese kleinen, flotten Vögelchen. Kleine Könige in unseren Gärten. Auch gibt es spezielle, kugelige Nester, die man aufhängen kann um sie anzulocken. Diese können auch im Winter Zuflucht vor der Kälte bieten. (Nicht nur Zaunkönigen!)

Nun wollt Ihr bestimmt noch wissen, warum ausgerechnet so ein kleiner Vogel König genannt wird.

Eine alten Fabel von Äsop (Griechenland 600 v. Chr.) erzählt, wie er durch einen listigen Trick zum König der Vögel wurde. Diesen Titel sollte der Vogel erhalten, der am höchsten fliegen konnte, was natürlich der Adler sein würde. Doch der Zaunkönig versteckte sich in dessen Gefieder und kommt so noch höher, als er in der höchsten Position des Adlers überhaupt erst losfliegt. Doch die List wurde enttarnt – und so versteckte er sich fortan im Unterholz, um nicht gefunden zu werden. Auch ein deutsches Volksmärchen wurde von den Gebrüder Grimm über den „Drittkleinsten“ aufgeschrieben.

Diese wunderschöne, runde Form des winzigen Vogels, mit dem Markenzeichen des steil aufragenden Schwanzes musste doch geschnitzt werden. Ein schönes Motiv im Winter und zu Weihnachten, (falls wer bestellen möchte, noch ist Zeit,…)

Übrigens hat es der Wiedehopf, mein Monatsvogel Oktober, als neuer Vogel des Jahres 2022 geschafft. Danke für Euer anhaltendes Interesse. Ab jetzt sammelt Andrea wieder unsere Monats Projekte, ich verlinke den „Drittkleinsten“ dort. Beim Creativsalat wird der geschnitzte Stempel auch verlinkt.

Novemberrückblick, grau und bunt

Hallo Ihr Lieben.

Der November neigt sich dem Ende. Die graueste Woche dieses Monats geht zu Ende. Es wird Zeit für den Monatsrückblick bei Birgit und den Samstagsplausch bei Andrea.

Die letzten bunten Blätter, wenig Sonne, ein wahrlich dunkler Herbst. Lieblingsbesuch war noch mal da, herzerwärmend und ein wahres Licht. Einen Geburtstag begangen, zwei Beerdingungen. Noch kann der kleine Seniorennachmittag stattfinden, wir haben diverse Vorsichtsmaßnahmen, unter anderem Durchzug und dafür/dagegen Decken. So viele Absagen nun überall nötig, leider auch die Adventswerkstatt für die Kinder, zu dicht müssen wir zusammenstehen. (Aber einiges bekommen sie nun wenigstens zum Daheim basteln). Gewerkelt wurde hier einiges und vorbereitet, nicht alles kann ich hier und jetzt zeigen, manches habe ich auch vergessen zu fotografieren. Ob ein Wichtel daheim einzieht? Eine Tür gibt es ja nun hier, die gemalte Tür ging per Glückwunsch Post raus. Ein weiterer Monatsvogel reihte sich ein, diesmal aus der fernen Savanne. So gerne ich lese, war ich diesen Monat oft zu früh müde oder unruhig (es war immer viel los) und es kommt dazu, dass ich irgendwie gerade andauernd daneben liege mit meiner Auswahl an Romanen. Aber besonders gefallen hat mir aus der Naturkunden Reihe „Die verlorenen Zaubersprüche“, zum immer wieder rein stöbern. Wusstet Ihr, dass die Naturkunden Reihe nun auch einen eigenen Podcast herausbringt? Gehört habe ich dagegen diesen Monat recht viel: M. Palins „Erebus“ und Podcasts über Geschichte, Musik und kurze Sherlock Holmes Geschichten. Fünf Minuten Collagen wurden zusammen gesucht. Diese Woche soll in 5 min Gold gesammelt und gezeigt werden. Ich dachte, ich würde mehr finden, als vor allem Bänder. (grins) Frau Rösi sammelt unsere Zusammenstellungen noch mal.

Wer sagt, daß Hefeteilchen, (Stuten) , immer rund sein müssen. Oder das es gewürzt Mürbeteig Kekse erst in der Adventszeit gebacken werden, Zimt und Co sind lecker und gesund.

Die Nelken in der Vase blühen immer noch, wechseln manchmal den Ort, aber stehen unverändert in der Vase. Dekoration für etwas mehr Advent ist nur langsam eingezogen.

Kalt ist es geworden, im Gebirge ist weiterer Schneefall angesagt. Frost hat Anfang dieser Woche ein wenig bodennah gezaubert, close to the ground:

Immerwährendes Grau dagegen am Himmel, aber mit diesem Turmfalken wird auch ein Himmelsblick in dieses trübe Grau wunderschön. Wenn man mit offenen Augen und Herzen durchs Leben schreitet, findet man immer wieder Schönes, Buntes und das brauchen wir gerade wieder mehr denn je!

Ihr habt doch nicht wirklich gedacht, dass ich nur eine krumme Kerze in meinen Adventskrank stecke? Auch dieses Jahr nehme ich gerne wieder den Holzkranz, schlicht und bunt und von vielen Kerzen gezeichnet, sehr mobil und schön. Tannengrün wird es wohl nächste Woche geben, ein Mistelzweig hängt aber schon an der Tür. Und so wünsche ich Euch allen viel Gesundheit und einen schönen ersten Advent.

Verlinkt bei diesen Linklisten:

die Birgit mit Monatsrückblicken, Andrea Karminrots Wochenrückblick Samstagsplausch, Juttas Fotomomente mit dem Blick „close to the ground“ (8.12.) und Heidis Galeria Himmelsblick und noch die 5 min Collage zu Frau Rösie

Tintenfischnudelngrau

So beschrieb Freitag Morgen die Wetter Frau unser heutiges Novemberwetter.

Hallo Ihr Lieben.

Das ist mal ein November! Den muss man sich schon mal etwas schöner machen. Na, ich jammere auf hohem Niveau. Unserer Familie geht es gut. Die Jungs haben nach J&J ihre Booster bekommen. Wir hatten ganz wunderbaren Besuch das letzte Wochenende, weswegen man am 12. auch einen Test auf einem Foto sieht. Haben wir alle gemacht, G+. Nach so einem Lieblingsmenschenwochenende bin ich oft erst mal traurig und freudig gleichzeitig. (Wir wohnen leider etwas zu weit auseinander)

Antoine de Saint-Exupéry?

Himmelsblicke, Lichter am Horizont, leider auf dem Foto nur ein Punkt, aber man speichert Bilder ja auch im Kopf ab!

Flieger, grüß mir die Sonne,…

Letzte Farbenpracht close to the ground

Das Mini Elektro Auto hat um die Ecke beim Sperrmüll gestanden.

Da selbiger Flitzer aber über Elektro Teile verfügt, wurde er nicht mitgenommen. Nun findet er sich mitten auf den Feldern, 2km weiter wieder. Wer da wohl noch seinen Spaß mit hatte? Nun macht der Müll aber definitiv keinen Spass mehr, seinen Frust hatte man wohl auch noch dran ausgelassen.

Nelken für Holunderblütchens Flowerfriday

Immer wieder schön die dankbar, dauerblühenden Nelken. Ich mag die Farbe! Etwas Aufmunterung, zusammen mit dem Hirschen, beim Wochenendseinkauf mitgenommen. Auf dem Heimweg lief meinen momentanen Lieblingssong laut im Auto: Tina Turniers Version von „Proud Mary“ (na, wisst Ihr wer Mary ist?)

Ich liebe dieses neue Kistchen und sage noch mal Danke gen Süden.

Dann habe ich diese Woche meine gewerkelte und gemalte Wichtel Türen gezeigt. Die ersten Kekse wurden gebacken, leider mit zu wenig Zucker, einfach nicht richtig in den Messbecher geschaut. (Mir schmecken sie trotzdem und für den Anlass, zu dem sie gebraucht wurden, werden noch mal neue gebacken, klassisches Mürbeteigrezept, aufgepeppt mit gemalenen Mandeln, Zimt und Tonkabohne)

Ansonsten bin ich in Vorbereitungen für meine Advents Post Kunst und dem neuen Monatsvogel. Habt Ihr gelesen, dass der Wiedehopf Vogel des Jahres 2022 wird? Und der erste Advent rückt unaufhaltsam näher. Zwei Mal Adventspäckchen muss noch raus! Ein wenig Zeit für Cowboy Bebop gucken abends auf dem Sofa muss auch noch sein, dazu etwas stricken oder häckeln. Und das waren jetzt die schönen Dinge, der Alltag, den will ich gerade mal etwas vergessen.

Nun setze ich mich noch fix zu Andreas Samstagsplausch und verlinke den Beitrag dort

Ebenfalls verlinkt bei Galeria Himmelsblick und Fotomomente

Sowie Holunderblütchens Friday Flower Day

Allen ein gutes Wochenende und bleibt gesund und tapfer!