Regnerischer 12 von 12 im Februar

Hallo Ihr Lieben.

Es ist wieder der 12. ei es Monats und damit Zeit für 12 Alltagsbilder, welche bei Caro, der Dame mit dem Kännchen, gezeigt werden.

Morgendliches Gießen der Ingwer- und Kurkumapflanze, damit sie bald in größeren Töpfe ziehen und dann auch raus können. Die trockene Heizungsluft mögen sie eigentlich nicht so gern.

Hundegang, relativ neue Nachbarn fangen an, den Garten neu zu gestalten

Es regnet und hat die Nacht wohl auch durchgeregnet, ich versuche nicht auf all die vielen Regenwürmer zu treten.

Die armen Jecken heute, es wird wieder ein sehr nasser (aber wenigstens nicht so kalter) Altweiber Donnerstag. Hier ist heute eher weniger Karneval angesagt. (Wobei die Jugend natürlich feiert)

Kaffee mit Gewürzen, wie immer morgens, das letzte Rosinenbrötchen muss noch weg. Und meine Malutensilien auch 😉 (mag gerade nicht)

Dabei schauen, was es heute schon Neues gibt,  es ist Donnerstag und Astrids Frauenportrait ist schon da, heute eine bekannte Schriftstellerin. Lesen will ich es später in Ruhe, jetzt wartet Haushalt und Besorgungen machen.

Nach einer notwendigen Vollbremsung, weil ein Idiot an einer total uneinsichtige Kurve über die Strasse gehen wollte, bin ich froh, dass ich hier ganz kurz an einem Bahnübergang eine Verschnaufpause habe.

Kein leichter Job, vor allem bei dem Dauerregen. Und da hilft nichts, alle müssen warten.

Ich bin daheim und immer noch total durcheinander.

Eine Mischung aus TK Gemüse und welchem aus der Rettertüte (daher auch die etwas größere Menge an Bananen) wird in die Pfanne getan.

Ein bißchen 🤡 bevor wir notwendigerweise nach Bad Honnef fahren müssen.

Fotografierpause

Eis mit niederländischem Lakritzpulver, verdient.

Und beim Eis löffeln durch das nasse, dreckige Fenster geschaut. Die weibliche Amsel hat das Männchen erst vertrieben, bevor es sie an die Haferflocken gemacht hat. Dann kam eine Blaumeise. Für Kohlmeise und (drunter suchend) Heckenbraunelle war das Handy noch nicht parat.

Schönen Abend Euch noch, ich komme nach und nach bei Euch gucken.

Verlinkt bei draußennurKännchen

Dunkel-dunkles Grün.

Hallo Ihr Lieben.

Riesen und Zwerge im Wald

Ich habe nicht umsonst diese „Überschrift“ für mein Jahresprojekt gewählt.

Des Deutschen Wald ist voller Geheimnisse und Rätsel, wie kaum ein anderer. Sehr viele unserer Märchen spielen im dunklen, gefährlichen Wald. Mir kam gleich Rübezahl und Schneewittchens 7 Zwerge in den Sinn und all die vielen Tiere, die eine Rolle im Märchen spielten. Ich mag besonders den Bären bei Schneeweißchen und Rosenrot. Also, natürlich ist das ein verzauberter Prinz, der Bär. Und der Urwald, vor dem die Römer so viel Angst hatten, so dass sie viel lieber (hauptsächlich) auf der westlichen Seite des Niederrheins siedelten. Tacitus Schilderungen von der Wildnis hatte da sicher auch seinen Anteil dran (dabei war er ja nicht mal dort gewesen), genau wie die Varusschlacht.

Wilde Tiere, keine Orientierung zwischen hohen Bäumen, Moos, Moor, Schlamm und so viel mehr, was Menschen nicht kennen und deswegen Angst davor haben.

Ja, Ihr lest richtig. So wichtig, wie kaum ein anderes Land nehmen die Deutschen den Wald. Schon sehr lange. Im 19. Jahrhundert, nach den Befreiungskriegen gegen Napoleon und dem Beginn der Romantik fing die Verklärung „Wald“ an. Es entstand ein Symbol für Heimat, Freiheit und deutsche Identität. Viele Schriftsteller (Heine zB) und Künstler (C.D.Friederich) waren mit ihren Werken, mit literarischer und künstlerischer Aufwertung maßgeblich daran beteiligt. Die Gebrüder Grimm sammelten die Kinder- und Hausmärchen und darin kamen ja nun viele Waldeindrücke eher dunkler Natur vor.

„Über allen Gipfeln

Ist Ruh‘,

In allen Wipfel

Spürest du

Kaum einen Hauch;

Die Vögelein schweigen im Walde.

Warte nur, balde

Ruhest du auch.“

Johann Wolfgang v. Goethe, 6.September 1780

Das Durchwandern der Thüringer Landschaft inspirierte Goethe  zu einem seiner berühmtesten Gedichte über den Wald.

Das Erstaunliche, durch die neuen Nutzungsrechte nach Napoleon, wurde der Wald auch als Forst, als gewinnbringend erkannt. Dazu musste er nur wieder aufgeforstet werden und zum ersten Mal auch Waldschutzmaßnahmen erarbeiten. Es gab also auf der einen Seite das „Lustwandeln im Grünen und auf der anderen Seite so etwas wie erste umfassende Forstarbeit.

Vor allem im dritten Reich wurde der Wald natürlich als Symbol für Heimat glorifiziert. Und auch in der Nachkriegszeit entstanden ein Heimatfilm und -roman nach dem anderen, fast immer mit entsprechender Rollenverteilung und verklärten Waldaufnahmen. Die habe ich als Kind auch gern geschaut.

Heute haben sich aber so viele Menschen, vom Wald entfernt,  dass sie nichts mehr darüber wissen und deswegen manchmal Furcht, Angst vor diesem Unbekannten bekommen.

Hand aufs Herz, wieviel haben Angst im Dunkeln durch den Wald zu gehen (bekannte Wege natürlich). Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, dass Euch in der Stadt etwas passiert, so viel höher. Wir erschrecken ob der unbekannten Geräusche mehr, als vor der Hupe eines Autos. Aber das ist wohl unser Reptiliengehirn.

Unheimlich schön! So ist der Wald für uns. Waldeinsamkeit ist das, was wir suchen, oft aber auch Bedrohliches finden. Waldbaden musste trendig erfunden werden, statt die natürliche Umgebung einfach nur anzunehmen und zu genießen.

Mit all meinen Beiträgen um den Wald möchte ich Euch die Angst nehmen, statt dessen das Wunder Wald näher bringen.

Verlinkt bei Astrids „mein Freund der Baum“

Nach Lichtmess

Hallo Ihr Lieben.

Am 2.2. war Maria Lichtmess. Und tatsächlich ist mein früher Hundegang nun schon viel heller, wenn auch noch in diesem diffusen, besonderen Licht.

Komische Sachen finde ich manchmal unterwegs:

Gebirge

Was das nun wirklich war, keine Ahnung.  Irgendwas aus Styropor und Lehm

Ist das ein Frosch?

Oder doch eher ein Monsterspielzeug

Mein (unser) Highlight war definitiv der Besuch von lieben Freunden!

Gemeinsamer Spaziergang mit Himmelsblick

Und erste Glücksvögel genau für den Besuch

Februar

Nordwind bläst. Und Südwind weht.
Und es schneit. Und taut. Und schneit.
Und indes die Zeit vergeht
bleibt ja doch nur eins: die Zeit.

Pünktlich holt sie aus der Truhe
falschen Bart und goldnen Kram.
Pünktlich sperrt sie in die Truhe
Sorgenkleid und falsche Scham.

In Brokat und seidnen Resten,
eine Maske vorm Gesicht,
kommt sie dann zu unsren Festen.
Wir erkennen sie nur nicht.

Bei Trompeten und Gitarren
drehn wir uns im Labyrinth
und sind aufgeputzte Narren
um zu scheinen, was wir sind.

Unsre Orden sind Attrappe.
Bunter Schnee ist aus Papier.
Unsre Nasen sind aus Pappe.
Und aus welchem Stoff sind wir?

Bleich, als sähe er Gespenster,
mustert uns Prinz Karneval.
Aschermittwoch starrt durchs Fenster.
Und die Zeit verläßt den Saal.

Pünktlich legt sie in die Truhe
das Vorüber und Vorbei.
Pünktlich holt sie aus der Truhe
Sorgenkleid und Einerlei.

Nordwind bläst. Und Südwind weht.
Und es schneit. Und taut. Und schneit.
Und indes die Zeit vergeht,
bleibt uns doch nur eins: die Zeit


Erich Kästner (Quelle meine Gesamtausgabe)

Karneval, Zeit und Reflektionen, Winter

Ich finde, dieses Gedicht von Erich Kästner spiegelt gerade diesen Februar so gut wieder.

Ansonsten habe ich meinen Kreativbeitrag vom Geburtstagsbloghopp von Bianca „selbst ist die frau“ hier gezeigt, eine Sammelmappe.

Verlink beim Samstagsplausch, Galerie Himmelsblick und Glücksmomenten

Gefaltete Aufbewahrung

Hallo Ihr Lieben.

https://selbstdiefrau.wordpress.com/

Für den Bloggeburtstag von Bianca wollte ich mir etwas vornehmen, was ich noch nicht gemacht habe. Und es sollte etwas werden, was Ihr ggf nachmachen könntet.

Ich mag diese Art von Ordner, Folder, sehr. Ich kann etwas aufbewahren, ohne dass es gelocht, geklebt oder geheftet werden muss. Es kommt in die „Beutelchen“, welche wie eine Ziehharmonika aneinander gesetzt sind.

Was Ihr benötigt ist Pappe und Papier, Kleber, etwas Klebeband und zwei Bänder.

Ich habe einen großen Schulmalblock genommen, ein kleiner tut es natürlich auch, (DinA4/5) oder Zeitungspapier, oder buntes oder… Für außen habe ich grünen Tonkarton ausgewählt. Sehr schön ist aber auch dicke Pappe, egal ob Ihr zB die graue Pappe des Schulblocks in der Mitte teilt oder braunen Karton zurecht schneidet, es gibt dem Folder die Stabilität. Wenn Ihr mögt, könnt Ihr die Außenkartons auch gestalten und/oder beschriften. Das ist ganz Eurer Fantasie überlassen.

Nun, aber als erstes gibt es etwas Faltarbeit. Nehmt eine gerade Zahl an gleichgroßen Blättern und faltet daraus einfache Papiertüten. 

  

Einmal alle leicht überlappend zur Mitte falten und zusammenkleben und trocknen lassen

Bei allen die untere Seite etwa gleich groß umfalten

Die seitliche Falte lasse ich für den Folder übrigens weg, nicht auf den Fotos, aber oft in den Faltanleitungen.

Den Boden falten und kleben

Wenn meine Beschreibung zu kurz ist, es gibt unzählige im Netz!

Alle gefalteten Tüten nun zusammen kleben. Immer eine gleiche Seite auf eine gleiche Seite, einmal mittig einen breiten Klebestreifen ziehen (kann auch doppelseitiges Klebeband sein)

Für die Deckel einmal die Mitte abmessen. Dann ein Loch dort stanzen (oder mit einer Nadel durchpiksen) und das Band durch ziehen und mit einem Stück Papier (zB ein Kreis) und natürlich Kleber befestigen. Mit dem Bindfaden wird verhindert, dass die Mappe aufklappt und alles heraus fällt.

Nun die Kartons auf die „Papierziamonika“ kleben, die Seite mit den Bändern ist etwas länger und darf natürlich überstehen, die andere Seite ist bündig.

Zum Schluß wird diese bündige Seite mit einem Klebeband zusammengefaßt. Solltet Ihr nicht so ein Buchbinderklebeband haben, geht auch ein Stück angepasstes Papier. (Flexibler ist aber das textile Klebeband)

Leider habe ich da nicht so sauber mit dem flexiblen (Textil) Klebeband gearbeitet. Sonst würde ich die Sammelmappe verschenken. Diese werde ich selber nutzen und bestimmt noch etwas individueller gestalten. Sobald wieder Zeit ist, werde ich nochmal eine falten.

Die Sammelmappe ist fertig

Ihr könnt diese Sammelmappen sehr flexibel gestalten und nutzen. Eine Beschriftung ist auch möglich.

Bei mir natürlich mit Stempel verziert

Ich hoffe, Ihr habt vielleicht eine Anregung mitgenommen. Bianca hat da eine schöne Idee angestoßen. Jeden Monat gibt es einen kreativen Beitrag, von ganz unterschiedlichen Bloggerinnen, ohne festen Termin, aber bestimmt alle mit dem Vorsatz, kreative Ideen zu teilen und anzuregen! Nach mir kommt Bettina von der kreativen Nadel.

Verlinkt auch beim magic craft und creativsalat

Mystischer Herr der Wälder

Hallo Ihr Lieben.

Wie ich Euch schon ankündigte, kommt nun die sagenhafte und mystische Seite des Rothirsches. Es gibt so viele Geschichten, Sagen und Mythen, dass ich die nicht in den letzten Beitrag quetschen wollte.

Ihr könnt Euch sicher vorstellen,  dass alleine das prächtige Aussehen der Tiere unsere Vorfahren inspiriert hat. Die bekanntesten habe ich nun versucht,herauszusuchen.

Es gibt Überlieferungen, bzw Fundstücke aus Druidenzeiten, in denen diese früher Hirschgeweihe trugen, (Abbildungen auf Gefäßen und Figuren), Zähne der Tiere waren Grabbeigaben. Die Thraker verehrten den Gott Cerunnon, welcher ein Hirschgeweih trug. (Link und Link Wikipedia und Link Archäologie online)

Unsere Vorfahren sahen im regelmäßigen Abwerfen und in der jährlichen Neubildung der Geweihstangen ein Abbild der natürlichen Zyklen von Anfang und Ende, aus Licht und Dunkelheit. Der Hirsch wurde zu einem Sonnentier, Fruchtbarkeits- und Glückssymbol. Aber manchmal auch ein Führer, der zur Unterwelt geleitete.

auch ein neues Kartenmotiv

In der germanische Edda gibt es den Hirsch „Eikthyrnir“, der in Walhall vom Laub des Baumes Lärad äst. Und die vier Hirsche „Dain“, „Dwalin“, „Duneyr“, „Dyrathor“ fressen die Knospen der Weltesche Yggdrasil ab. In ihren Geweihen sammelt sich der Morgentau und dort entspringen dann die Flüsse der Welt. Wodans wilde Jagd (Rauhnächte) wurde von einem Wagen, gezogen von Hirschen, angeführt.

Eher bekannt ist Euch wohl aus den griechischen Heldensagen die zwölf Aufgaben des griechischen Helden Herakles (nach erfolgreicher Beendigung der Aufgaben Herkules genannt) Eine davon war es, die Hirschkuh Kerynitis zu fangen, die ein goldenes Geweih trug, das Symbol des Lichtgottes Apollon.

Und in Circes Zauberwald lockte übrigens auch ein Hirsch.

Der römische Dichter Vergil beschreibt das Hirschgeweih als eine Opfergabe für die Licht- und Jagdgöttin Diana. Sie wird häufig in Begleitung einer Hirschkuh mit (goldenem) Geweih dargestellt. Artemis ist die griechische Variante, ebenfalls mit der Hirschkuh dargestellt. (Obwohl die ja eigentlich kein Geweih hätte, wobei es auch in Kunstdarstellungen dann Varianten ohne Geweih gibt)

Im Nibelungenlied ist überliefert, dass Siegfried von einer Hirschkuh gesäugt wurde, bevor ihn der Schmied Mime fand und zu sich nahm.

Eine sehr bekannte Geschichte dürfte wohl die um den heiligen Hubertus sein. Geboren wurde er um 655 als erster Sohn des Herzogs Bertrand von Toulouse in Aquitanien. Er ehelichte die Grafentochter Floribana von Löwen und zeugte mit ihr einen Sohn. Bei der Geburt dieses Kindes starb sie und Hubertus war so verzweifelt, dass er seinen Schmerz mit ständiger Jagdtätigkeiten zu betäuben suchte. Eine andere Version macht ihn nach dem Schicksalsschlag zum Einsiedler in den Ardennen, aber auch er wurde ein wilder Jäger. Als er an einem wichtigen Feiertag, Karfreitag oder Weihnachten, wieder auf die Jagd ging und einem besonders kapitalen Hirsch hinterher hetzte, geschah plötzlich das Wunder. Der Hirsch stellte sich, drehte sich um und Hubertus sah ein leuchtendes goldenes Kreuz zwischen den Geweihstangen. Eine (göttliche) Stimme warnte ihn vor zuviel weltlichen Ausschweifungen. Das war genug Warnung für den französischen Adligen. Er lies sich zum Priester weihen und wurde später sogar Bischof. Als Heiliger ist er nicht nur Patron der Jäger und Förster und sein Abbild zeigt ihn fast immer mit einem Hirsch(kopf) und Kreuz.

Eine lokal wohl bekannte Jäger-Anekdote des Schwarzwalds fand ich: am Höllental war es gefährlich, besonders an der Engstelle auf der Route vom Dreisamtal nach Breitnau und Hinterzarten. Nicht umsonst wurde der Ort „Höllpass“ genannt. Von der Burg Falkenstein aus machte sich ein Ritter auf zur Jagd. Alsbald entdeckte er einen prächtigen Rothirsch und hetzte hinterher. Immer weiter trieb er das Tier über die bewaldeten Steilhänge des Tals und auf einen schmalen Felsvorsprung zu. Schon glaubte er ihn stellen und schießen zu können und spannte seinen Bogen. Doch mit einem gewaltigen Satz sprang der Hirsch über die Klamm hinweg auf die andere Seite und verschwand im grünen Dickicht. Heute erscheint dies unmöglich, doch die Engstelle war früher lediglich neun Meter breit und für einen ausgewachsenen Hirsch durchaus kein Problem. Ähnliche Geschichten und Sagen gibt es nicht nur im Schwarzwald. Allerdings weiß ein Jäger auch heute noch, wie schwer es ist an das wilde Tier heran zu kommen ist, wenn man sich zu Pferde oder zu Fuß nähert, denn die guten Sinne warnen das das Rotwild früh.

Auch der Freiherrn von Münchhausen begegnete einem Hirschen auf der Jagd. Er hatte nur keine Patronen mehr dabei, also überlegte sich der Lügenbaron blitzschnell etwas, griff in seine Tasche und lud seine Flinte mit Kirschkernen. Münchhausen schoss dem prächtigen Hirsch eine Ladung Kirschkerne auf den Kopf, worauf dieser nicht umfiel, wie erhofft, sondern floh. Bei einer weiteren Begegnung ist dem edlen Tier in dessen Geweih ein Kirschbaum gewachsen.

Bei den nordamerikanischen Indigenen gibt es den Glauben an einen Sonnenhirsch.

J. W. Fortescue „Hirsche auf freier Wildbahn“ – Illustration Janusz Grabianski (den ich sehr mag) aus meinem Buch „Meine schönsten Märchen und Tiergeschichten“

Bei den Märchen gibt es einmal den Der goldene Hirsch (Link Märchen.com) von J. W Wolf bei den Hausmärchen (aber auch ein russische Variante) und Die beiden Königskinder (Link Grimmstories.com) in der Sammlung der Gebrüder Grimm.

Ein jagdlicher Aberglauben wirkt im hessischen Landkreis Kassel nach. Wer einen weißen Rothirsch tötet, stirbt innerhalb eines Jahres: Dieser Mythos und Aberglaube wirkt offenbar nach, denn hier gibt es besonders viele der sehr seltenen, edlen, weißen Tiere. (Beim Damhirsch gibt es die weiße Färbung sehr viel häufiger) Ein weißer Hirsch tritt in der Artussage als Beginn einer neuen Aufgabe auf.

Die Geschichte von Bambi kennt Ihr ja sicher auch. Der Autor Felix Salten veröffentlichte 1923 das o. g. Kinderbuch. Die Geschichte handelt von einem jungen Rehkitz, dessen Mutter bei einer Treibjagd ums Leben kommt. Nur, Reh und Hirsch sind etwas weiter entfernt verwandt und durch einen Fehler oder weil dieses Tier bekannter war, wurde der in den USA beheimatete Weißwedelhirsch als Vorlage für den Film genommen. Bei der Synchronisation zur deutschen Sprache wurde aus dem gezeichneten Hirschkalb wieder ein Rehkitz. Perfekte Verwirrung, oder?

Vor allem zur Weihnachtszeit kommt auch immer wieder der Hirsch vor und im ersten Artikel gestern habe ich Euch ja schon einige gezeigt.

Ich hoffe,  der mystische Part zum ersten Projektbeitrag hat Euch auch gefallen.

Verlinkt bei magic craft und natürlich der Projekt Linksammlung der Zitronenfalterin und dem creativsalat

Der Rothirsch ist übrigens Wildtier des Jahres 2026.

Das Tier ist ein Symbol für Erneuerung,  Fruchtbarkeit, das Göttliche und Führung, wenn das nicht gerade von Bedeutung ist.