Aufgesogen

Hallo, Ihr Lieben.

(Text enthält Werbung durch Links)

Morgensonne zaubert immer ein besonderes Farbenspektrum und Licht.

Noch vor kurzem habe ich mich über diesen Vogel im Schnee gefreut:

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Einen Buchfinken Männchen. Mitlerweile ist dieser Vogel tatsächlich ein seltener Gast in unseren Gärten geworden.

Aber nun kann man den Frühling überall erahnen. Die Luft riecht anders. Es wird viel früher hell und in der Morgensonne spazieren zu gehen mit dem Hund, ist wunderschön. Noch sind die Nächte sehr kalt, aber wenn die Sonne höher steht, gewinnt sie an Kraft. Überall zwitschern die Vögel und kämpfen schon um ihre Reviere. Vor einigen Tagen meinte ich, eine Heckenbraunelle gehört zu haben, die Schwanzmeisen ziehen von Garten zu Garten und die ersten Distelfinken haben sich an das Vogelfutterhäuschen gewagt. Leider habe ich sie alle nicht mehr auf Foto bannen können, immer wenn ich die Tür langsam und vorsichtig geöffnet hatte, waren sie entweder schon weiter gezogen oder ich war einfach nicht leise genug. Weit über die Häuser höre ich das Trommeln des Spechtes.

Aber auf einem Hundgang fand ich diese wunderschöne Distelfinkenfedern, darüber kann ich mich immer wie ein kleines Kind freuen. (Verlinkt beim Freutag)

Die Stare sind auch schon da und gestern zogen ganz tief die ersten Kraniche. Ach, das tut so gut nach dem Winter. (Ja, ich weiss, es ist noch immer Winter, aber in meinem Herzen ist der Frühling schon angekommen.) Aufsaugen!

 

Im Garten zeigen sich die Frühlingsblüher, haben sich teils den Weg durch den harten Boden gekämpft.

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Ich lasse die alten Stängel immer lange stehen, sie bieten auch Schutz für Insekten.

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Jetzt sieht das nicht mehr so schön aus, aber ein wenig muss der Garten noch warten.

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Im Haus erfreue ich mich an dem kräftigen Rot der Tulpen. Kleine, geschlossene Knospen waren das erst. Das mag ich aber so an Tulpen, dass sie in der Vase noch weiterwachsen.

Der eine Blütenkelch hat eine wunderschöne, grüne Besonderheit. Gern zeige ich diese beim Holunderblütchen.

 

Das ganze Wochenende soll noch die Sonne scheinen und tagsüber klettern die Temperaturen über 10°C. Geniesst die Tage. und macht es Euch gemütlich.

 

 

12 von 12 im Februar 2019

Hallo Ihr Lieben.

Hier wird wieder der Tag in 12 Bildern gesammelt. Dann wollen wir mal:

Wie immer, aufstehen, aus den Betten schmeissen, Frühstück. Auf dem Tisch steht ein Schälchen Sango Rettich Kresse und der Sohn meint nur: „Oh, ist das „Klappziehpresse?“ Ich schaue ihn gross an. Und er gleich darauf: “ Pu der Bär!“DSCN6029

Leider hat der Jüngste Kopfweh. Erst versuchte er noch, aufzustehen, sich fertig zu machen, aber dann entscheiden wir, dass er doch wieder in s Bett geht. Jetzt schläft er im dunklen Zimmer, ich habe Tee (noch aus dem eigenen Garten) gekocht und schon mal parat gestellt. Ich glaube, beim letzen 12 von 12 war der andere Sohn krank.DSCN6031

Ich geh fix mit dem Hund, räume auf und fange an, schon mal die ersten Worte hier zu tippen.DSCN6034

Jetzt aber erst mal unter die Dusche.DSCN6035

Blumen giessen. Ich habe die Amaryllis wieder viel zu spät aus dem Keller geholt. Grundsätzlich schmeisse ich die Knollen nie weg, sondern stelle sie im Sommer halbschattig in den Garten, gebe ihnen auch Dünger und bevor es friert, kommen sie in den Keller. Die Ruhephase beginnt. Durch die Dunkelheit sollen sie dann auch angeregt werden, wieder eine Blüte zu schieben. Eigentlich wird das ja um die Weihnachtszeit gemacht. Aber ich stelle die Töpfe dafür erstens viel zu spät rein und dann hole ich sie manchmal zu spät hoch. Denn, wenn sich der *Hals verdickt*, weil eine Knospe sich rausschiebet, sollte die Pflanze erste kleine Wassergaben und Licht bekommen.DSCN6032

Mittagessen. Da wäre das einzige wirklich Erwähnenswerte der leckere Rhabarber im Glas von meiner Mutter. Auch wenn ich den wohl wieder alleine esse werde, das macht mir gar nicht viel aus. (Bald gibt es schon Frühlingsfrischen.)DSCN6036

Dem Kranken geht es etwas besser und er liest sogar. Auf das Buch freue ich mich auch schon, auch wenn ich ja noch ein wenig andere Lektüre habe.IMG_20190212_125934

Kurz noch mal in der digitalen Welt unterwegs.DSCN6033

Einen *wach bleiben Kaffee* mit Zimt gönne ich mir jetzt noch. (Die Nacht hatte irgendwie komische Träume.) Von Keksen und dergleichen versuche ich mich gerade fern zu halten.IMG_20190212_130801

Betten abziehen, Wäsche machen, lüften, die Bäder putzen.IMG_20190212_130152

Das Wetter hat sich gehalten. Vielleicht ist eine Bekannte da und ich kann ihr etwas vorbei bringen und damit den Hundegang verbinden. Draußen ist es schon irgendwie „besonders“. Überall hört man Vögel. Anschließend gleich Betten wieder beziehen. Ein Spiel ist angekommen, davon hatte der Mann begeistert erzählt, so dass sogar ich neugierig geworden bin.IMG_20190212_135503

Abendessen, miteinander über den Tag reden, dem Grossen noch mal bei Geschichte zuhören, er hält einen kurzen Beitrag über Cuba. Den Beitrag hier veröffentlichen und damit den Platz am Rechner frei machen. Die letze Wäsche falten und Füße hochlegen. Mal sehen, lesen oder berieseln lassen? Jedenfalls keine Lust, noch mal ein unverwackeltes Bild aufzunehmen…IMG_20190212_142720

Euch einen schönen und erhohlsamen Abend und viel Spass beim Stöbern in der Linksammlung von Caro. (unbezahlte Werbung in Bild, Text und Links)

 

 

Einiges vorgestellt

Hallo Ihr Lieben.

Wie versprochen zeige ich nun endlich den Taschenanhänger.

„Wenn Dir einer was will, kannst Du Dich damit wehren!“ So sagte mein Mann sinngemäß dazu.

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Ein wenig ausprobieren beim Befestigen musste ich schon. Die Filzbälle wurden per Nadel und Nylonfaden zweimal durchstochen. So konnte ich oben den Ring anbringen und unten eine blaues Wäscheband, welches durch die Holzkugel führt, anknüpfen. Eine kleine Perle noch zum Verschließen am untersten Ende und das Band so um diese geknotet, dass es nicht durchrutschen kann… Fertig. Beim ersten Mal war mir nämlich genau dieses Abschlussband durch die Perle gerutscht, als ich gerade den Taschenbaumler anhängen wollte. Auch habe ich zum Schluss den Karabiner weggelassen, der war eigentlich nicht nötig.

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Nun hat Pippi gewichtige Gesellschaft. Und weil das ja im Prinzip Werbung für Pippi Langstrumpf ist, sei die hiermit gekennzeichnet und Euch auch gleich gesagt, dass diese Puppe schon sehr, sehr lange anhänglich ist. (Keine Ahnung, ob es sie noch immer gibt.)

Das Nadelbriefchen ist übrigens schon sehr alt und gehörte der Grossmutter meines Mannes. So etwas mussten die Mädchen früher in der Schule machen, sehr gern hat sie aber nicht genäht und gestickt. Aber für Viele waren gerade diese Fertigkeiten, die wir als Hobby betreiben, eine Notwendigkeit. Der wunderschöne, blaubemusterte Stoff darunter gehörte dagegen meiner Oma. Er ist schon ganz weich und an einigen Stellen fleckig und geflickt. Aber Stoffe wurden nach ihrer ursprünglichen Verwendung als Kleidung, noch zu Beuteln, Überwürfen oder Deckchen genäht. Ich liebe diese springenden Hirschen und die Hasen scheinen miteinander zu plauschen.

Aber ich habe noch mehr vorzustellen. Einen wunderbare, bilderbuch ähnlichen Bildband über Weltenentdecker, den ich letztens hier entdeckt habe! (Werbung, weil Verlinkungen zu tollen Bücherblogs.)

Der Band von Jonathan Litton, Ch. Chalik, D. Shepperd, J. Davis, L. Hartas, über bekannte und weniger bekannte Abenteurer, ist nicht nur was für Kinder, auch Erwachsene können sich hier in fremden Welten tummeln und Geschichten von Menschen entdecken, über die sie vielleicht mehr lesen möchten. Ich lasse mal ein paar Bilder sprechen:

Außerdem wurde ich an eine meiner Lieblingstortenschlachten im Film „Das grosse Rennen rund um die Welt“ erinnert. ( div. Werbung, da Titelnennungen)

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Dann möchte ich meinen letzten Fund zeigen, ein Döschen, das sicher aus eine Majolika oder Steingut Manufaktur stammt, leider kenne ich aber das Zeichen nicht. Kann mir da jemand weiterhelfen? Ich habe das Zeichen auch schon Mal gesehen, aber kann es nun nicht mehr zu ordnen, (es ist kein Porzellan).

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Und was ich gerade lese, habt Ihr jetzt auch gesehen, Warlock Holmes. Ich muss mich ein wenig anstrengend, denn mein Englisch ist dafür etwas eingerostet. Aber es lohnt sich, zumindest, wenn man S. Holmes Fan ist, Humor mag und gerne auch mal Fantasy liest. Denn hier ist Holmes ein Hexenmeister und Watson der eher logisch denkende Part. Denning versteht es, die bekannten Geschichten von Holmes einzubauen bzw neu zu schreiben, so dass man manchmal laut loslachen muss. Leider gibt es diese Reihe noch nicht auf deutsch. Auch auf diesen Autor wurde ich durch einem tollen Blog aufmerksam.

Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche!

Verlinkt beim Creadienstag

Ach…

Hallo Ihr Liebe.

Gerade habe ich gelesen, dass zwei grosse Künstler verstorben sind. Der eine auf der Leinwand, der andere mit Pinsel und Farbe.

Oh, wie gern habe ich den frechen Tom Jones, dargestellt von Albert Finney, gesehen. (Auch gern gelesen, aber das gehört jetzt nicht hier hin.)

Der englische Charakter Schauspieler mit den schelmischen blauen Augen, hatte es mir auch in dem Film „Zwei auf gleichem Weg“ mit der wunderbaren Audrey Hepburn angetan. Oder der schrullige Hercule Poirot in „Mord im Orient Express“, mit Mut zur Hässlichkeit. In „Erin Brokovic“ stritt er mehr mit Julia Roberts als um die Fälle und in dem Krimi „Millers Crossing“ blieb seine Szene mit dem Maschinengewehr Feuer unvergessen. Oscar nominiert wurde er fünf Mal, leider hat er keinen bekommen.

Tomi Ungerer kennen sicher mehr Leser hier. Der französische Zeichner verstarb heute in Irland. Seine illustrierten Bücher begleiteten meine Kindheit und die Graphiken der Diogenes Cover begleiteten mich nicht nur beruflich. Besonders angetan hatte mir „Alumette“, ein etwas umgeschriebenes Märchen von Hans Christian Andersen, (Das Mädchen mit den Streichhölzern). Die Zeichnungen waren eher verstörend für ein Kind, die Geschichte grausam. Trotzdem möchte und mag ich das Buch immer noch. Viele kennen auch das  „grosse Liederbuch“, natürlich bei seinem Hausverlag Diogenes veröffentlicht. Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an die Bonduell Werbung? Ach, so vielseitig! Oder seine frechen und anzüglichen Veröffentlichungen? Viel rumgekommen ist der Strassburger auch. Über seine Kindheit im Elsass schrieb er ein Buch und die Bilder im Liederbuch sind von seiner Heimat inspiriert. Man könnte noch viel über Ungerer schreiben, vielfältig sein Leben und Schaffen.

 

Beide Künstler hatte eines gemeinsamen, sie waren dickköpfig und provokant. Die Bilder von Ungerer sprechen für sich. Finney lehnte als Arbeitersohn die Ehre zum Ritter geschlagen zu werden ab, Mr. nicht Sir. war seine Devise.

Schön, dass sie unsere Welt bereichert haben.

der andere Kuchen

Hallo Ihr Lieben.

Manchmal möchte man etwas für das Wochenende vorbereiten, aber das muss ja nicht immer ein süsser Kuchen sein. Eine Quiche oder Abwandlungen davon sind auch lecker.

Den Boden macht Ihr aus Mürbeteig: 250 g Mehl, 125 – 130 g Butter, einen gehäuften Tl Salz und ein Ei. Mürbeteig kann man am besten in einer Schüssel von Hand kneten. Danach muss der Teigklumpen noch kühl stehen und ziehen. (Zutaten hier gennant für eine Springform, so Ihr ein Blech machen möchtet, verdoppelt die Zutaten)

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Wenn Ihr nun eine Springform mit dem Teig auskleidet, (ich lege auf den Boden immer Backpapier,) dann legt den Teigklumpen, der jetzt vom Kühlschrank oder Keller kalt und hart ist, etwas früher raus, damit er formbar wird. Mit den Fäusten die Masse zum Rand arbeiten und mit den Fingern am Rand hochdrücken. Sehr hilfreich ist für mich so eine kleine Ausroll Hilfe. Nehmt dabei immer mal wieder etwas Mehl zum Bestäuben.

Nun könnt Ihr mit 3-4 Eiern, eine Packung Schmand oder saurer Sahne, etwas geriebenen Käse, einem Topf Hüttenkäse die Masse für die Füllung zusammen rühren. Was Ihr dann noch dazu gebt, wie Schinkenwürfel, gekochten Schinken in Streifen, Gemüse, Lauchzwiebeln,… ist ganz Euerm Vorrat überlassen. Würze kommt mit Salz, Pfeffer, vielleicht etwas Curry oder Paprikapulver und Muskat. Außerdem finde ich italienische Kräuter dazu sehr lecker. Wenn Ihr Schinken nehmt, reduziert die Salzmenge. Zum Schluss noch geriebenen Käse darüber streuen.

Ich habe heute gekochten Schinken und Lauchzwiebeln genommen, dazu klein geschnittene Möhren.

Der Ofen muss auf 175 °C Ober und Unterhitze bzw 160 °C Umluft eingestellt werden, nehmt Ihr letzteres, finde ich die Einstellung für die Unterhitze samt Umluft (für den Boden) am Besten. Nach 45 min könnt Ihr (je nach Füllung auch etwas länger,) den Ofen ausmachen und den deftigen Kuchen, erst noch im Ofen, langsam abkühlen lassen.

Guten Appetit!

PS. Entschuldigt die schlechte Qualität der Fotos von dem fertigen Kuchen, es war Abend,wir hatten Hunger, ich bekam verständlicherweise zu hören, warum ich jetzt noch ein Foto vom Essen machen müsste. So sah ich erst beim Erstellen des Beitrags, wie dunkel die Bilder geworden sind.

Kleinigkeiten

Hallo Ihr Lieben.

Kennt Ihr das auch, eine Schublade oder Kiste voller Bastelmaterial durchsuchen und natürlich etwas Anderes finden als das Gesuchte?  Das Schnittwerkzeug habe ich natürlich gefunden. Aber auch eine ganz wunderschöne, grosse Holzkugel. Eine Kasperlepuppe sollte da sicher mal raus werden. Nun, aus dem Alter sind hier alle rausgewachsen.

Aber dafür ist „frau“ ja modern und trägt eigentlich gerne Taschenbaumler, Taschencharmes. Nur zu kitschig dürfen die nicht sein. Na ja, im Moment ist das eine Pippi Langstrumpf Figur und eine tragbare, zusammenfaltbare Tasche. Warum also nicht noch einen dazu probieren?

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Ich mag Holz am liebsten unbehandelt, die Maserung sehen. Sonst könnte man eine Hälfte der Kugel natürlich auch bemalen. Auch noch im Vorrat, zwei selbstgefilzte Kugeln, die hatten noch keine rechte Aufgabe. Auch eine Glasperle habe ich noch, aber ob diese dazu passt? Zu Weihnachten habe ich kleine Taschenanhänger mit Silberdraht und bunten, grossen Perlen gemacht. Allerdings sind die dann husch per Post unterwegs gewesen und kein Foto wurde mehr gemacht.

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„Ganz schön gross“, meint mein Sohn. Ob der Anhänger wirklich zu groß oder mich stören wird, werde ich einfach ausprobieren. Resultat folgt!

Man kann diese Anhänger ja kaufen, aber auch aus Souvenirs, altem Kram aus Kreativschubladen im Keller, Muscheln, Leder, Wolle und Metalldraht machen. Einfach mal ausprobieren. Wenn es mir nicht mehr gefällt oder doch zu gross ist, kann ich es einfach wieder auseinander nehmen.

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Außerdem zeige ich Euch noch meine neue und überaus wärmende Halsbedeckung. Ich habe aus aufgeribbelter Wolle ein kleineres Dreieckstuch gehäkelt und der Clou:  verbunden mit einer alten, hölzernen Garnrolle. Wenn ich mir das nun um den Hals wickel, kommt die Garnrolle immer schön nach vorn. Genau richtig und rechtzeitig noch zur Jahreszeit. Außerdem kann ich den Schal sehr gut vor mein Gesicht ziehen, sehr wichtig um auch bei Kälte wärmere Luft einatmen zu können.

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Nun wünsche ich Euch noch ein schönes Wochenende und zeige diesen Anhänger und das Häkeltuch beim Freutag.

(Werbung wg Verlinkung)

Silouetten und kleine Rückschau

Hallo Ihr Lieben.

Als ich diesen kleinen Beitrag machte, die Berge noch mal ansah, musste ich daran denken, dass ich auch aus meinem Kinder- und Jugendzimmer immer den Blick auf diese Baum-Silouetten am Berg gegenüber hatte und das ich diese gerade sehr vermisse.

Also, da kann man doch sicher (mal wieder) etwas schnitzen… außerdem benötigte ich sowieso ein Geschenk. Mal sehen:

 

Ein Utensilo, Übertopf, Stoffkörbchen ist ja immer sehr praktisch. Ein wenig geht die Farbe auf dem Grau unter, was ich aber gut fand, Ton in Ton. Den Rand einmal mit Bäumen und in loser Reihenfolge darunter Vögel gedruckt. Das Stoffkörbchen habe ich schon fertig gekauft, daher war es nicht möglich, den unteren Rand mit den Nadelbäumen zu bedrucken. Merke, lieber den Stoff bedrucken und dann doch mal die Nähmaschine wieder rausholen?

Jetzt werde ich noch ein wenig mit dem neuen Stempel rumspielen, in welche Reihenfolge sieht es am Besten aus, wenn ich einen *Berg* damit in verschiedenen Farben stempele.

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So Übergänge bekomme ich natürlich nicht hin. Vielleicht sollte ich noch einen zweiten Stempel schnitzen, der am unteren Rand die Silouette sozusagen als Negativ wiederholt.

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Da ist er schon wieder dahin, der erste Monat des Jahres. Draußen liegt heller Schnee und drinnen prasselt das Feuer.

Ich habe meinen Hisch Wald in Linol gezeigt, viele geschnitzte Vögel, was ich gerade lese, über den Autoren des kleinen Prinzen berichtet, von einem lohnenswerten Ausflug erzählt und den grauen Winter mit ersten Frühlingsblumen verschönert.

 

Ich freue mich auf den Februar, die jecke Zeit hat hier natürlich schon angefangen und das ist auch immer ein wenig der Anfang des Frühlings.

Morgen ist Maria Lichtmess! Früher endete im Kirchenkalender damit die Weihnachtszeit und es war ein wichtiger Feiertag. Hier wurden Kerzen gesegnet und in freudiger Erwartung auf das Frühjahr und mit Deutung verschiedener Bauernregeln, ein guter Start in eine hellere und wärmere Zeit erbeten.

Wir merken ja auch, wie es jeden Tag wirklich länger hell bleibt, wie wir diese Zeit herbei sehnen.

Euch ein schönes Wochenende.

Verlinkt beim Freutag