Blumig (und geekig)

Hallo Ihr Lieben.

Blumige Grüsse sende ich Euch. Und geekige auch noch. (Es folgt auch ganz viel Werbung durch Namen, Bilder, Links, die Bücher sind von mir selber gekauft worden)

Denn als erstes möchte ich Euch meinen Blumenstrauß aus dem Garten zeigen:

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Das grüne Kunstwerk ist übrigens ein Puma, den habe ich geschenkt bekommen und mag ihn sehr!

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Klein aber fein. Die allererste Iris ist aufgegangen. Maritim blau, grün, braun.

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Einen richtig grossen Blumenstrauß aus dem Garten habe ich noch nicht, viele Blumen möchte ich erst mal lieber im Garten bewundern. Einige müssen erst noch aufgehen.

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Den Hund freut es auch sehr, endlich wieder ein paar Tage Sonne!

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Das Wochenende soll ja denn wärmere Temperaturen bringen. Schon länger warten Zuckererbsen darauf, eingesetzt zu werden, aber die Nächte waren doch noch recht kühl. Heute habe ich auch ganz optimistisch einen Rock angezogen, aber im Moment ist es doch noch etwas kälter als erwartet und regnerisch. Gut für den Garten.

Aber natürlich muss noch der kreative Part gezeigt werden.

 

Eine Fleecedecke wird ein wenig mit einfachen Blumen bestickt. Ein bischen Stopfgarn oder Sockenwolle ist da wunderbar. Ich mag diesen Stich gerne, mit wenig Aufwand kann man schöne Blümchen sticken und bei einem Fleece für Draußen ist es auch nicht so schlimm, dass ich nicht besonders gut sticken kann.

Ich glaube, einen Beitrag ganz ohne Stempel gibt es bei mir kaum noch. Diesmal habe ich  geekige Motive. (Geeks sind die Leute, die sich mit bestimmten Themen besonders gut auskennen, gern wird es für Bereiche aus Film, TV, Bücher, Comics, Games usw. genutzt)

Ich würde mich jetzt nicht unbedingt als Geek bezeichnen, eher als Fan. Diese Stempel sind allesamt aus dem Science-Fiction Genre, (Star Trek, Firefly, Per Anhalter durch die Galaxis).

 

Ich habe den depressiven Roboter Marvin geschnitzt. Bekannter ist der Roman von D. Adams sicher für seine vielen satirischen Motive, ich sage nur 42! Das ist die Lösung, die der Supercomputer auf „die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ präsentiert. Douglas Adams hat diese fantastische Geschichte übrigens als erstes für eine Hörspiel Produktion der BBC geschrieben. Danach erschuf er gleich eine ganze Serie an Büchern um die Abenteuer des Arthur Dent und seines Freundes Ford Prefect. Da die Erde einer neuen Hyperraum Strasse der Vogonen weichen soll, muss Ford Perfekt enthüllen, dass er eigentlich kein Erdbewohner ist, sondern als Anhalter durch die Galaxis reist und für ein entsprechendes Buch Recherche betreibt. So landen sie auf dem Raumschiff *Herz aus Gold*, welches von Zaphod Beeblebrox, Halbcousin von Ford und zeitweise Präsident der Galaxis, geführt wird. Ebenfalls an Bord sind besagter Marvin und Tricia McMillan (genannt „Trillian“). Wer SF, frechen Humor und Satire mag und diesen Roman noch nicht kennt, dem sei *Per Anhalter durch die Galaxis* wärmstens an`s Herz gelegt! (Hörspiel und Film gibt es auch, schließlich ist das Buch schon lange Kult und dann werden Bücher ja fast immer verfilmt.)

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Kult ist auch *Firefly, der Aufbruch der Serenity*, eine Serie/Film von Joss Whedon. Ich habe das Raumschiff Firefly, (Glühwürmchen) geschnitzt. Der Ausdruck *Shiny* wird dort für etwas Unvorhergesehenes, Cooles, Schönes, Besonderes genutzt.

Den meisten Lesern wird aber wohl eher der Stempel des *Kommunikators* der Serie „Star Treck – next Generation“ etwas sagen. Mit Freude habe ich nämlich gestern gelesen, dass Captain Picard (Darsteller Patric Steward) schon dieses Jahr in seiner neuen Serie um den gealterten Captain zu sehen sein wird.

Und als Letztes lege ich jedem, der gerne Fantasy oder Krimis liest, die Reihe von Marshall Ryan Maresca an s Herz. Seine Romane spielen in Maradaine, einer Renaissance Stadt mit einer ehrwürdigen Universität der Magie. In den Osterferien habe ich schon einen Band um das Ermittlerteam der Ex-Spionin Satrine Rainey und des Zauberer Minox Welling verschlungen. Satrine erschleicht sich nämlich den Job des Konstabler um ihre Familie über Wasser zu halten. Ihr Mann, ebenfalls Konstabler, liegt  nach einem Angriff im Dienst in einem Koma ähnlichen Zustand. Und der Zauberer Minox ist kein leichter Partner, gehört er doch keinem magischen Zirkel an und arbeitet am liebsten alleine. Gekonnt verknüpft M.R. Maresca hier zwei Genres und seine Geschichte um Morde an Magiern fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Schon lange habe ich kein Buch mehr gehabt, wo für mich alles stimmte. Mein Mann hatte mir den Autor empfohlen, er liest sie im Original, wo es schon sehr viel mehr Bücher gibt.

 

Ob es hier wohl gleich aufhört zu regnen? Ich würde am Wochenende gerne Holunderblüten suchen für neuen Sirup, bis jetzt kam ich an die wenigen Blüten hoch oben noch nicht dran.

Nun wünsche ich Euch noch ein schönes Wochenende.

Verlinkt beim Freutag und Holunderblütchen

Meehrweh

Hallo Ihr Lieben.

Ich bin gerne am Meer. Das hat jeder der hier schon Mal vorbei geschaut hat, bestimmt gemerkt. Wenn ich gerade erst an der See gewesen bin, denke ich an die salzige Luft, das Möwengeschrei und diese unbändige Kraft der Elemente. Wehmütig vermisse ich es, breite meine  gesammelten Schätze aus und schaue mir Fotos an.

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Zu meiner Freude sehe ich, dass ich die Verfilmung  nach den „Hornblower“ Bücher von C. S. Forester nun auf Deutsch streamen kann. Viele englische Leser haben sogar gedacht, Horatio Hornblower hätte hätte wirklich auf See gegen Napoleon gekämpft. Tatsächlich ist die Romanfigur in England sehr beliebt und hat auch in Deutschland immer noch eine Fangemeinde. Ein wenig fiktive Abenteuer auf See mit dem großartigen Ioan Gruffudd! Ein wenig mehr Meer für mich.

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Nun aber wieder zu den reale Bilder. Die See ist immer wieder neu, schenkt dem Betrachter neue Bilder und Situationen, jeder Tag hält neue Entdeckungen bereit, wenn man sich darauf einlässt und natürlich auch entsprechendes Wetter hat. Ja ich weiß von dem Spruch mit dem Wetter und der Kleidung, aber wenn es schüttet und stürmt, kann ich keine Vögel entdecken, keine Muscheln und anderes Strandgut suchen. Ich sehe nicht morgens die Sonne gleißend aufgehen und abends so viel Farbe an den Himmel zaubern. Ich habe Glück und erlebe nicht die zerstörerischen Kräfte des Meeres, kann statt dessen mit den Beinen durch das Wasser waten und den grossen Schiffen beim Einlaufen in die Westerschelde zusehen. Das man hier vor Ort z. B. so viele Versteinerungen u. a. aus dem Neogen findet, verdankt man der Verschiebung der Erdflächen, der grossen Sturmflut von 1953, dem Strom der Westerschelde und oft auch dem Ausbessern der Dünenlandschaft. Natürlich beeinflussen Ebbe und Flut oder Stürme die Strände und damit unser tägliches „Jagdgebiet“.

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Die Vogelbeobachtung und damit auch ihr Schutz sind in den Niederlanden stärker organisiert, als in Deutschland. Man kann sogar Reisen als Hobby Ornithologe buchen. Überall gibt es kleine und größere Schutzgebiete. Allerdings sind dort auch genug Touristen, die trotzdem durch Brutgebiete stapfen müssen und sich mit Sack und Pack sogar nieder lassen. So konnte ich in der ersten Ferienwoche noch viele Wasservögel sehen. Mit zunehmendem Strom von Urlaubern zu Ostern wurden sie immer weniger. Aber schaut mal, was ich alles fotografieren konnte:

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Graspieper
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Rotschenkel
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Austernfischer

Natürlich habe ich erste Impressionen in Stempel geschnitzt und gedruckt. Die Schwarzweiß Zeichnung des Säbelschnäblers hat mich besonders begeistert.

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DSCN7075Austernfischer, Seeschwalbe, Löffler, Brandgänse, Rotschenkel, Lachmöwen und Silbermöwen, Uferschnepfe, Graspieper…

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Aber selbst vom Ferienhaus aus hatte ich die Möglichkeit der Vogelbeobachtung. Vielleicht langweile ich Euch mit all den Aufzählungen und Fotos, für mich bedeutet ein wenig Naturbeobachtung Ruhe und Entspannung. Außerdem ist es mir wichtig, Menschen die Natur nahe zu bringen, denn nur was er kennt, schützt er auch!

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DSCN6702Euch eine schöne Woche!

Verlinkt (und damit auch als Werbung zu kennzeichnen) bei HoT

und beim wunderschönen Monatsthema Wasser

Zwei Wochen (mehr) Meer Luft

 

Hallo Ihr Lieben!

Wieder daheim. Nach einem schönen Urlaub ist das immer ein komisches Gefühl des Ankommens. Wir haben so schöne Tage in Zeeland verbracht, ich werde Euch bald noch mit mehr Fotos „überfrachten“.

 

Es ist natürlich schön, auch wieder im eigenen blühenden und sprießenden Garten zu sitzen. Das Geplätscher des Nachbarteiches und der Aussenstaubsauger des übernächsten Nachbars geben einem die Illusion, wieder am Meer zu sein. (Der Staubsauger bestimmt nicht, aber Ordnung muss sein, …ich stell mir einfach vor, es ist der Seewind.) Man sieht an einiges Stellen, dass wir auch hier Trockenheit hatten, gut dass es jetzt wenigstens etwas regnet.

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Meine Johannisbeere hat es wohl daher auch dahingerafft, Mit einem Geburtstagsgeschenk konnte ich dann aber schon für Abhilfe sorgen.

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Abgesehen davon… Genau das richtige Wetter, um auszupacken,  zu waschen, gemütlich mit der Familie noch abzuhängen, Pizza essen und in s Kino zu gehen. Oh, war das ein guter Film, alle die „so geekigen Kram“ mögen und noch nicht drin waren, Avengers Endgame war so lohnenswert! Und geht bloß nicht in eine Nachmittag Vorstellung, (wie wir), mit so vielen unreifen Kids, die jede Stimmung zunichte machen, weil zu wenig Action und zu viel und zu lange Tiefgang im Film. (Als Werbung zu kennzeichnen)

Und wenn man so ausgeruht und mit so viel Ideen im Kopf und dem Skizzenbuch am Tisch sitzt, weiss man gar nicht, was man als erstes machen soll. Da hier verschiedene Geburtstage anstanden, zeige ich mal, was ich u.a. da produziert habe:

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Verlinkt beim creadienstag  und beim HoT und damit auch als Werbung zu kennzeichnen, da Verlinkung und Produktnamen. (Nachtrag, scheinbar heute kein creadienstag)

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Viele Impressionen habe ich vom Meer bekommen, natürlich und wieder einmal. Viele Skizzen entstanden vor Ort, die ersten Stempel habe ich auch angefangen, natürlich vor allen Dingen „mehr Meer“ Motive. Ja, die Hummel auch, die waren am Strand immer wieder wie kleine Düsenjäger unterwegs. (Das Schild von Captain America gehört da natürlich nicht zu den maritimen Motiven, passt aber zum genannten Film.)

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Allein die Stunden am Strand, Vogelbeobachtungen, Haifischzähne und andere Versteinerungen suchen, Muscheln, Meeresrauschen, feiner Sand, Salzwasser an den Beinen und gesunde Meeresluft in den Lungen, mit meine Lieben zusammen und der Tag voller Ruhe.

Mehr Meer

Euch einen guten Tanz in den Mai.

 

Rückblick Februar 2019 und mehr

Hallo Ihr Lieben.

Ein wenig möchte ich heute in Erinnerungen schwelgen, zumindest bildlich.

 

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Letzten Sonntag haben wir in der wunderbaren Sonne im Garten gesessen und u.a. dieses Spiel ausprobiert. (Insgesamt enthält der Beitrag  Werbung in Text, Links und Bild)

Ich bin ja gar nicht so der grosse Spieler. Aber bei diesem Zeitreise-Spiel geht es darum, als Team zu arbeiten. Zeitreise-Agenten schlüpfen in die Haut von vor Ort lebenden Protagonisten, um ein Zeitparadoxon zu verhindern. Natürlich haben sie als Mitspieler deren Stärken und Schwächen, wenn es darum geht, unter Zeitdruck Rätsel zu lösen. Man kann eine Kampagne natürlich nur einmal erleben, danach weiss man ja um die Geheimnisse. Aber es macht so viel Spass! Wir wollten eigentlich angrillen, haben wir auch noch, aber viel später. Da war es dann schon recht kühl, mein Mann hat am Grill gestanden und wir haben drinnen gegessen. (T.I.M.E Stories, Spiel wurde von uns selbst erworben)

Ein wenig Karneval darf natürlich nicht fehlen.

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DSCN6176Nun darf ich Euch noch meine Blumen zeigen. Forsythienzweige, spät wachsende Rittersterne, (ja, sie haben es schon so weit geschafft,) einen kleinen Strauss Windröschen/Anemonen.  Ein paar Knollen dieser Frühling – Windröschens weichen gerade ein, denn man kann sie auch jetzt einsetzen, vorausgesetzt man pflanzt bei frostfreiem Wetter.  Ich mag diese wunderbar bunten Blumen im Frühjahr ganz besonders!

Die Blüten im Glas müssen noch alle aufgehen, um ihre Wirkung zu entfalten.

Diese zwei Herren erkennt man bestimmt sofort, wenn man Musikfilme mag. Sie sind der Inbegriff von Coolness, Blues und rockiger Musik, die Blues Brothers. Vielleicht erinnert Ihr Euch an den ein oder anderen Song daraus. Einer *meiner* Songs, unnachahmlich vorgetragen von Aretha Franklin, leider letztes Jahr verstorben: „Think“. Ein Soundtrack meines Lebens, über 30 Jahre alt, immer noch Klasse. Dazu gibt es jetzt einen selbstgeschnitzten Stempel. Ach, was haben wir u.a. bei den Autoverfolgungen gelacht, simpel und effektive! Und die Musik ein Dauerbrenner! „Everybody needs Somebody to love“. Botschaft angekommen.

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Habt eine schön Tag!

Verlinkt bei Holunderblütchen und Freutag

 

Ach…

Hallo Ihr Liebe.

Gerade habe ich gelesen, dass zwei grosse Künstler verstorben sind. Der eine auf der Leinwand, der andere mit Pinsel und Farbe.

Oh, wie gern habe ich den frechen Tom Jones, dargestellt von Albert Finney, gesehen. (Auch gern gelesen, aber das gehört jetzt nicht hier hin.)

Der englische Charakter Schauspieler mit den schelmischen blauen Augen, hatte es mir auch in dem Film „Zwei auf gleichem Weg“ mit der wunderbaren Audrey Hepburn angetan. Oder der schrullige Hercule Poirot in „Mord im Orient Express“, mit Mut zur Hässlichkeit. In „Erin Brokovic“ stritt er mehr mit Julia Roberts als um die Fälle und in dem Krimi „Millers Crossing“ blieb seine Szene mit dem Maschinengewehr Feuer unvergessen. Oscar nominiert wurde er fünf Mal, leider hat er keinen bekommen.

Tomi Ungerer kennen sicher mehr Leser hier. Der französische Zeichner verstarb heute in Irland. Seine illustrierten Bücher begleiteten meine Kindheit und die Graphiken der Diogenes Cover begleiteten mich nicht nur beruflich. Besonders angetan hatte mir „Alumette“, ein etwas umgeschriebenes Märchen von Hans Christian Andersen, (Das Mädchen mit den Streichhölzern). Die Zeichnungen waren eher verstörend für ein Kind, die Geschichte grausam. Trotzdem möchte und mag ich das Buch immer noch. Viele kennen auch das  „grosse Liederbuch“, natürlich bei seinem Hausverlag Diogenes veröffentlicht. Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an die Bonduell Werbung? Ach, so vielseitig! Oder seine frechen und anzüglichen Veröffentlichungen? Viel rumgekommen ist der Strassburger auch. Über seine Kindheit im Elsass schrieb er ein Buch und die Bilder im Liederbuch sind von seiner Heimat inspiriert. Man könnte noch viel über Ungerer schreiben, vielfältig sein Leben und Schaffen.

 

Beide Künstler hatte eines gemeinsamen, sie waren dickköpfig und provokant. Die Bilder von Ungerer sprechen für sich. Finney lehnte als Arbeitersohn die Ehre zum Ritter geschlagen zu werden ab, Mr. nicht Sir. war seine Devise.

Schön, dass sie unsere Welt bereichert haben.

was lange währt…

Hallo Ihr Lieben. Ich hole erst mal etwas aus:

Vor über 180 Jahren läuft der Walfänger *Essex* aus seinem Heimathafen Nantucket aus. An Bord über 20 Seemänner, auf der Suche nach Pottwalen. Alltägliche Waljagd. Doch die Katastrophe, der Kampf Natur gegen Mensch, nimmt seinen Lauf. Das Walfangschiff wird von einem Pottwal gerammt und sinkt, die Überlebenden erwartet eine Odyssee auf See und nur 8 Menschen überleben.

Fast jeder kennt die Geschichte, die davon inspiriert wurde, Herman Melvilles Roman „Moby Dick“. Melville schreibt allerdings über die Geschichte vor dem Untergang des Schiffs, hier heißt es Pequod, von der Jagd nach dem weissen Wal und die Besessenheit seines Kapitän Ahab, erzählt aus der Ich – Perspektive Ismaels. Zu Lebzeiten wurde von „Moby Dick“, veröffentlicht 1851, nur an die 3000 Exemplare verkauft. Heute ist das Werk Weltliteratur und inspirierte viele andere Schriftsteller, Künstler und Filmemachern.

 

Schon als Kind habe ich das erste Mal Moby Dick gelesen, (eine kürzere Version *für die Jugend*) und natürlich den Film mit Gregory Peck als Ahab gesehen. Später habe ich dann die Originalfassung gelesen und war noch mehr beeindruckt. Natürlich kennt jeder den Ausgang, aber das Leben auf so einem Walfänger oder die Beschreibungen, der Disput Mensch und Natur, die kamen in der kurzen Version natürlich kaum vor. Ein Abenteuerroman mit der Tragik, dass wir die Natur und das Schicksal nicht bezwingen können.

Und jetzt zu meiner Überschrift, was lange währt… denn schon lange plane und skizziere ich immer wieder *Moby Dick*.  Selber gestalten, zu schnitzen, vielleicht zu nähen oder als Stoffmalerei. Ursprünglich wollte ich einen Linoldruck machen, ganz verworfen ist das auch noch nicht. Hier mein Werdegang und das Ergebnis:

 

Und weil ich es *flexibel* haben wollte, habe ich Wal, Ruderboot und Wellen einzeln geschnitzt. So kann ich auch mit 2 oder 3 Farben experimentieren, Wellen anders übereinander legen, den Wal auch alleine abbilden oder etwas drum herum malen.

 

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Irgendwie passt das ganze auch gerade zum Wetter, es regnet und stürmt, die Natur tobt sich aus.

Bleibt heile und gesund!

noch mal Lesefutter

Grüsse Euch!

Mit kälteren Temperaturen (ja, es war gestern so ekelig und kühl draussen,) zieht bei mir das Gefühl ein, es mir häufiger auf dem Sofa gemütlich zu machen. Da lauern so viele Bücher auf meinem Stapel (und natürlich schaue ich auch etwas mehr Fernsehen, ich muss dann immer aufpassen, dass ich meinen Hintern auch zwischendrin hoch bekomme).

Im Urlaub habe ich mir einen Roman in Gingst in unserer Lieblingsbuchhandlung geholt. „Ein Fleck im Meer“. Zwei Freunde, die zusammen ein Fischerboot betreiben, geraten auf See in eine Ausnahmesituation, einer der beiden geht unbemerkt nachts über Bord. Ein Tatsachenroman. Außerdem habe ich noch in der Bücherei den Titel „Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen“ vorgemerkt. Und von meinem Mann steht da noch Jack Londons Reisebeschreibung: „Die Reise mit der Snark“. Er hatte sich diese wunderschöne Ausgabe vom mare Verlag letzen Jahr gekauft und sehr viel geschmunzelt, als er es gelesen hat. Wir haben uns immer wieder über Teile des Buches unterhalten und diskutiert, denn es gibt auch zeitlose, kritische Themen in dem Buch. (Ich hatte mir damals von Sir A. C. Doyle: „Heute drei mal ins Polarmeer gefallen“ in gleicher Aufmachung gekauft.)

Ihr merkt schon, ganz schön viel Meer. Aber mir fehlt es auch sehr.

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Aber dazwischen landet auch mal was Anderes. Von Jim Butcher z.B. der erste Band seiner Fantasy Reihe „Codex Alera“, bis jetzt kenne ich ja eigentlich nur die urban fantasy Reihe um den Magier Harry Dresden von ihm.

Ausserdem habe ich Michel Plessix noch mal aus dem Regal gezogen. Der Wind in den Weiden,… *Moment!* werdet Ihr da denken, dies schrieb doch Kenneth Graham. Ja, Ihr habt ja auch recht, aber es gibt eine wunderschöne Comicadaption von Michel Plessix, der Ratte, Maulwurf, Dachs und natürlich Kröterich eine lebendige Zeichenwelt gab. Vorher hatte ich „Die Göttin mit den Jadeaugen“ und die Reihe um den Reporter „Julian B.“ gelesen, für die M. Plessix als Zeichner verantwortlich war. Leider verstarb der Künstler am 21. August in Saint-Malot, seiner Heimatstadt, überraschend an einem Herzinfarkt.

Den Blog Müllerinnen Art kennen sicher einige, die gerne kreativ sind. Nun kommt ein Buch von M. Müller am 11. des Monats heraus, über Drucken und Bücher selber machen. Da bin ich sehr gespannt drauf! bunte bücher müllerinen art

Und dann erscheint „Guardian of the Galaxy Vol. 2“ auf DVD. Der Soundtrack hat uns im Sommer sehr oft begleitet und bei dem ein oder anderen Lied musste man immer wieder schmunzeln, (und sogar laut mitsingen,) weil man an eine bestimmte Stelle im Film gedacht hat. Ja, ich mag Popcorn Kino!

Ach, wir werden sehen, was uns alles noch so auf s Tischchen flattert.

Habt eine schöne Zeit!