einfach

Hallo Ihr Lieben.

Was ich schon immer machen wollte: Blätterteigkekse

Ganz einfach und sehr lecker, gut zum *noch schnell dazu machen* oder verschenken, mitnehmen oder auf Vorrat backen. Was Ihr benötigt, ist eine Rolle Blätterteig, ein Ei, etwas geriebenen Käse und Sesam. Dann sucht Ihr Euch einen Keksausstecher aus, rollt den Teig aus und legt los. Das verrührte Ei wird mit einem Pinsel aufgetragen, ich hatte den Sesam gleich zum Ei dazu geschüttet, den Käse allerdings dann zum Schluss noch mit den Fingern portioniert. Gebacken wird nach Packungsanweisung des Blätterteiges. Ich kann Euch nur sagen, unglaublich zeitsparend und knusprig – lecker.

 

 

 

„Leben ist nicht genug“, sagte der Schmetterling, „Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muß man haben…“

Hans Christian Andersen

(aus „Der Schmetterling“)

 

Wer die Geschichte kennt, weiß, dass ich hier auch „Carpe Diem“ hätte hinschreiben können, aber gerade im Frühling sind die Tage doch so unterschiedlich, da muss man schauen, dass man jeden Sonnentag auch ein wenig geniessen kann. Also, einfach auf einen Sonnenplatz setzen oder einfach mal einen Gang durch die Natur machen. Das läd unsere Batterien wieder auf. Nutzt die Zeit, pflückt den Tag, nehmt die Gelegenheit beim Schopfe! Ein wunderbares Thema, was sich die Zitronenfalterin da ausgedacht hat!     (Werbung da Verlinkung)

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Als wir mit dem Hund unterwegs waren:

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Als wir im Garten saßen:

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Wollschweber oder auch Hummelfliege
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wie ein kleiner Kolibri steht dieses, den Fliegen zugeordnete Insekt, vor den Blüten im Fluge

Farben auf meiner Fensterbank:

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Auf meiner Fensterbank ist es jedenfalls auch recht bunt geworden. meine Orchidee blüht gleich 3 mal. Ihre zarten rosa-grünen Blüten erfreuen mich immer wieder ganz besonders. Wie ich das geschafft habe, weiss ich aber nicht. Auch die Drehfrucht streckt fleissig ihre violetten Blümchen raus. Die Dipladenia blüht leuchtend rot.

Der Hund ist überglücklich, er kann sich wieder viel auf dem Rasen wälzen und in der Sonne im Garten liegen. Am vergangenen Wochenende gab es ja schon richtige Barfusstage.

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„Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert“

 

Auch wenn der April jetzt sehr, wie es sich für den April geziemt, mit wechselhaftem Wetter daher kommt, so machen wir doch immer das Beste daraus. Oder?!

Euch eine schönes Wochenende!

Verlinkt und als Werbung daher zu kennzeichnen beim Freutag

 

 

dieses Wochenende

Hallo Ihr Lieben,

gerade mache ich eine Quiche für das Wochenende, diesmal mit einem Quark Öl Teig für den Boden. Da habe ich 30 g Mehl durch die entsprechende Menge Hanfmehl ersetzt, einfach mal ausprobiert. Ebenfalls *unter meinem Rührgerät* wird gleich der leckere Oreo Käsekuchen sein und Waffelteig will auch vorbereitet werden.

Also, für den Boden: 250 g Dinkelvollkornmehl, wovon ich aber 30 g durch Hanfmehl ersetzt habe, Pfeffer und Salz, etwas Tabasco oder Chiliflocken, 2 Eier, etwa 2 El Olivenöl, 150 g Quark und einen Tl Backpulver. Alles gut vermengen und ziehen lassen, Quark und Mehl soll sich gut verbinden.

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Für die Füllung: 200 ml Schmand, 100 ml Milch, 2 Eier, 100 – 150 g Gorgonzola (oder einen anderen würzigen Käse), Schinkenwürfel gut verrühren. Gemüse nach Wahl aussuchen. Ich habe Karotten und Kohlrabi genommen, diese mit dem Sparschäler in dünne Streifen geschnitten und auch kleine Würfel geschnipselt. Wer es vegetarisch möchte, kann die Schinkenwürfel übrigens gut mit getrockneten Oliven oder Tomaten ersetzen, das ganze bekommt dann eine mediterrane Note (und ich würde auch etwas Oregano hinzu geben). Dann habe ich mit Salz, Pfeffer und Muskatabrieb gewürzt. Seid mit dem Salt etwas sparsam, die Schinkenwürfel geben ja auch *ihren Teil ab*.

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Nun bereitet Ihr die 26er Rundbackform vor, kleidet sie mit dem Teig aus und giesst die Schmand – Ei Sosse dazu. Dann verteilt Ihr das Gemüse. Der Backofen wird auf 180°C O/U vorgeheizt und dann wird die gefüllte Form auf die zweitunterste Schiene gestellt, 40 – 45 min backen. Erst abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen. guten Appetit!

Draußen war viel zu tun. Inspiration für den Garten habe ich heute noch geschenkt (aber als Werbung zu kennzeichnen,) bekommen und muss Euch das wunderschöne Buch unbedingt vorstellen:

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„Grüner wird’s nicht!“ von Kirsten Bradley und wunderbar illustriert von Aitch

Die Bilder sprechen, glaube ich, für sich:

Ganz neue Möglichkeiten werden da mal gezeigt, ich wäre nicht auf die Idee gekommen, eine Süsskartoffel auf die Fensterbank zu stellen. Ich kannte das nur mit Karotten oder ähnlichem Gemüse. Auch eine Kokedama (Mooskugel, ich kannte den Begriff noch gar nicht) wird angeleitet, um eine Pflanze auf zu hängen. Klar kommen auch Bodenkunde, Insekten/Bestäubung oder Blumentopfbasteln darin vor. Aber nicht jedes Kinder – Garten – Buch befasst sich damit, dass Blumen gute und schlechte Nachbarn sein können.

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Grosses Dankeschön auch noch mal auf diesem Weg gen Süden, ich fand das Buch so toll, dass ich es sofort hier vorstellen wollte.

Zum Schluss noch ein kleiner Narzissen Strauss, wieder verlinkt bei Holunderblütchen:

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Habt ein wunderschönes Wochenende!

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Leuchten sie nicht wie kleinen Sonnen?

Verlinkt beim Freutag (und Verlinkungen sind noch mal als Werbung zu kennzeichnen)

Rückblick Februar 2019 und mehr

Hallo Ihr Lieben.

Ein wenig möchte ich heute in Erinnerungen schwelgen, zumindest bildlich.

 

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Letzten Sonntag haben wir in der wunderbaren Sonne im Garten gesessen und u.a. dieses Spiel ausprobiert. (Insgesamt enthält der Beitrag  Werbung in Text, Links und Bild)

Ich bin ja gar nicht so der grosse Spieler. Aber bei diesem Zeitreise-Spiel geht es darum, als Team zu arbeiten. Zeitreise-Agenten schlüpfen in die Haut von vor Ort lebenden Protagonisten, um ein Zeitparadoxon zu verhindern. Natürlich haben sie als Mitspieler deren Stärken und Schwächen, wenn es darum geht, unter Zeitdruck Rätsel zu lösen. Man kann eine Kampagne natürlich nur einmal erleben, danach weiss man ja um die Geheimnisse. Aber es macht so viel Spass! Wir wollten eigentlich angrillen, haben wir auch noch, aber viel später. Da war es dann schon recht kühl, mein Mann hat am Grill gestanden und wir haben drinnen gegessen. (T.I.M.E Stories, Spiel wurde von uns selbst erworben)

Ein wenig Karneval darf natürlich nicht fehlen.

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DSCN6176Nun darf ich Euch noch meine Blumen zeigen. Forsythienzweige, spät wachsende Rittersterne, (ja, sie haben es schon so weit geschafft,) einen kleinen Strauss Windröschen/Anemonen.  Ein paar Knollen dieser Frühling – Windröschens weichen gerade ein, denn man kann sie auch jetzt einsetzen, vorausgesetzt man pflanzt bei frostfreiem Wetter.  Ich mag diese wunderbar bunten Blumen im Frühjahr ganz besonders!

Die Blüten im Glas müssen noch alle aufgehen, um ihre Wirkung zu entfalten.

Diese zwei Herren erkennt man bestimmt sofort, wenn man Musikfilme mag. Sie sind der Inbegriff von Coolness, Blues und rockiger Musik, die Blues Brothers. Vielleicht erinnert Ihr Euch an den ein oder anderen Song daraus. Einer *meiner* Songs, unnachahmlich vorgetragen von Aretha Franklin, leider letztes Jahr verstorben: „Think“. Ein Soundtrack meines Lebens, über 30 Jahre alt, immer noch Klasse. Dazu gibt es jetzt einen selbstgeschnitzten Stempel. Ach, was haben wir u.a. bei den Autoverfolgungen gelacht, simpel und effektive! Und die Musik ein Dauerbrenner! „Everybody needs Somebody to love“. Botschaft angekommen.

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Habt eine schön Tag!

Verlinkt bei Holunderblütchen und Freutag

 

Hüftgold

Hallo Ihr Lieben.

Es geht in die Hoch-Zeit der 5. Jahreszeit! Karneval. Zeit des Schlemmens, noch mal ausgelassen Feierns, vor der Fastenzeit. Also, wenn Ihr so was mitmacht. Ansonsten könnt Ihr den Kuchen auch nur so essen. Das Rezept zum einfachen aber gehaltvollem, schokoladigem Rührkuchen:

6 Eier, 250g Butter, 300g gehackte Schokolade (Nimm dunkele und/oder Vollmilch, was Du lieber isst, wenn Du die Schokolade nicht mit dem Messer bearbeiten magst, musst Du Schokoladenflocken kaufen. Ich finde aber, wenn man ein grosses Brett und ein langes, breites Messer nimmt, klappt das ganz gut.), 250 g Zucker, eine Prise Salz, ein Tütchen Vanillezucker und Backpulver, ein Schnapsglas mit etwa 100-150ml Cognac, 100g gehackte Mandeln, einen Schokoladenguss oder Puderzucker zum Bestäuben, wenn Ihr mögt. (Wir haben keine kleinen Kinder mehr, wenn Ihr den Alkohol weg lassen wollt, nehmt einfach etwas Milch.)

Gugelhupf Form mit Margarine bestreichen und mit Mehl bestäuben, allerdings habe ich praktischerweise eine Kastenform genommen, da dann die Kuchenstücke besser transportabel sind. Diese könnt Ihr auch mit Backpapier auskleiden.

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Bei Ober- und Unterhitze 180°C ca 50 min. auf der mittleren Schiene backen, Stäbchenprobe machen – wenn nichts am Stäbchen kleben bleibt, ist der Kuchen fertig und kann in der Form auskühlen. Nach dem Stürzen könnt ihr eine Schokoladenglasur übergießen oder Puderzucker drüber streuen. Und wenn Ihr es bunt mögt, kann da natürlich auch noch Dekozuckerkram auf die Glasur drauf.

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Vor einigen Tagen habe ich schon diesen Linoldruck gemacht. Der Schnitt ist schon etwas älter. Einen halben Apfel druckte ich auf meine Jeans und auf ein Halbleinen Küchentuch.

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Ach, nichts geht über Leinen oder auch Halbleinen. So ist es beim Gläser abtrocknen  effizient und auch im Bad als „Gesichtstrockentuch“ sehr gut. Ein normales Handtuch, welches man womöglich auch noch für die Hände benutzt, nimmt sehr viel mehr Bakterien auf. Ihr habt kein Trockentuch aus oder mit Leinen für das Bad? Aber vielleicht liegen in einer Schublade noch eine alte, selten genutzte Servietten, die waren früher oft aus dem gleichen Material. (Dieses Trockentuch geht allerdings in`s Sauerland, ein kleines Dankeschön.)

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Eigentlich müsste ich ja wieder Mutzen backen. Das ist nun mal das Karnevalsgebäck. Dafür muss frau aber lange am Herd stehen und frau hat es geschafft, die Treppe unkonventionell zu nehmen und ihre Beine muss sie jetzt immer noch länger hoch legen. Also ist ein Rührkuchen perfekt. Da macht ganz viel Arbeit die Maschine. Und so ist es ein wenig auch ein Trostkuchen geworden, denn lieber würde ich bei dem Wetterchen raus, im Garten schaffen und zum Frühjahr gehört ja auch ein Frühjahrsputz.

Ach, aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Euch eine schöne Zeit!

Verlinkt beim Creadienstag

der andere Kuchen

Hallo Ihr Lieben.

Manchmal möchte man etwas für das Wochenende vorbereiten, aber das muss ja nicht immer ein süsser Kuchen sein. Eine Quiche oder Abwandlungen davon sind auch lecker.

Den Boden macht Ihr aus Mürbeteig: 250 g Mehl, 125 – 130 g Butter, einen gehäuften Tl Salz und ein Ei. Mürbeteig kann man am besten in einer Schüssel von Hand kneten. Danach muss der Teigklumpen noch kühl stehen und ziehen. (Zutaten hier gennant für eine Springform, so Ihr ein Blech machen möchtet, verdoppelt die Zutaten)

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Wenn Ihr nun eine Springform mit dem Teig auskleidet, (ich lege auf den Boden immer Backpapier,) dann legt den Teigklumpen, der jetzt vom Kühlschrank oder Keller kalt und hart ist, etwas früher raus, damit er formbar wird. Mit den Fäusten die Masse zum Rand arbeiten und mit den Fingern am Rand hochdrücken. Sehr hilfreich ist für mich so eine kleine Ausroll Hilfe. Nehmt dabei immer mal wieder etwas Mehl zum Bestäuben.

Nun könnt Ihr mit 3-4 Eiern, eine Packung Schmand oder saurer Sahne, etwas geriebenen Käse, einem Topf Hüttenkäse die Masse für die Füllung zusammen rühren. Was Ihr dann noch dazu gebt, wie Schinkenwürfel, gekochten Schinken in Streifen, Gemüse, Lauchzwiebeln,… ist ganz Euerm Vorrat überlassen. Würze kommt mit Salz, Pfeffer, vielleicht etwas Curry oder Paprikapulver und Muskat. Außerdem finde ich italienische Kräuter dazu sehr lecker. Wenn Ihr Schinken nehmt, reduziert die Salzmenge. Zum Schluss noch geriebenen Käse darüber streuen.

Ich habe heute gekochten Schinken und Lauchzwiebeln genommen, dazu klein geschnittene Möhren.

Der Ofen muss auf 175 °C Ober und Unterhitze bzw 160 °C Umluft eingestellt werden, nehmt Ihr letzteres, finde ich die Einstellung für die Unterhitze samt Umluft (für den Boden) am Besten. Nach 45 min könnt Ihr (je nach Füllung auch etwas länger,) den Ofen ausmachen und den deftigen Kuchen, erst noch im Ofen, langsam abkühlen lassen.

Guten Appetit!

PS. Entschuldigt die schlechte Qualität der Fotos von dem fertigen Kuchen, es war Abend,wir hatten Hunger, ich bekam verständlicherweise zu hören, warum ich jetzt noch ein Foto vom Essen machen müsste. So sah ich erst beim Erstellen des Beitrags, wie dunkel die Bilder geworden sind.

Wintersonnenwende

Hallo Ihr Lieben.

Heute ist laut Kalender Anfang des Winters. Über dem Horizont steht die Sonne so niedrig wie zuvor an keinem Tag im Jahr. Dann wird es bald jeden Morgen wieder etwas früher hell, auch wenn wir es noch nicht merken. Es ist der Beginn eines neuen Zyklus, eine Zeit des Wandels, aber vor allem beginnen nun erstmal die Rauhnächte! Das Andersreich, d.h., die Gespenster sind uns nahe und können befragt werden. Grusel und Advent? Nun, um den Termin des Weihnachtsfestes ranken sich sowieso mehr Theorien als Fakten. So könne der 25. 12. das römische Lichterfest ersetzt haben und später auch andere Kulturen da abgeholt haben, wo ihre Traditionen um diese Jahreszeit waren. Aber vor allem wird wohl im Winter gefeiert, weil es dunkel und kalt ist und der Mensch die Hoffnung auf Licht und Neubeginn braucht.

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Von der Wintersonnenwende bis zu der Drei Königen befinden wir uns zwischen den Jahren, dass alte Jahr ist fast zu Ende, ein neues beginnt bald. Zeit für ein *In sich gehen*, zurückblicken und nach neuen Zielen ausschauen. Die Anzahl der Tage variieren, in manchen Gegenden sind es nur drei Tage, in anderen zwölf, (so wurden an 12 Tagen 12 Monate vorhergesagt,) manchmal noch mehr.

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Früher zog in den alten Geschichten die wilde Jagd umher. Odin, und damit die Winterstürme, ritt mit der wilden Horde über das Land.  Keine Wäsche durfte gewaschen und schon gar nicht aufgehängt, keine Unordnung im Haus geduldet, werden. Am Besten blieb man sowieso daheim! Vor allen Dingen Frauen und Mädchen sollten nicht raus gehen. Dafür musste vor diesen Tagen alles im Haushalt geschehen sein, kein Backen oder Putzen, dafür Ruhe und etwas Erholung sollten die Tage bringen (und vielleicht die ein oder andere Gruselgeschichte). Räume und Ställe werden noch schnell ausgeräuchert. (Eine mögliche Herkunft des Namens Rauhnächte. Die andere Herleitung besagt, dass der Name vom althochdeutschen Wort für *haarig* kommt, denn Dämonen und Wolfsmenschen besuchten in einigen Gegenden die Menschenwelt.)

 

 

Hier ist es dagegen noch sehr unruhig. Es wurden und werden eifrig Kekse gebacken. Nichts Besonderes, aber leckere Klassiker. Bethmännchen nach dem Rezept meiner Mutter, mit viel Marzipan und Husarenkrapfen. Einige Rezepte seht Ihr hier und hier. Aufgeräumt und geputzt muss vor dem Aufstellen des Baumes auch noch. Draussen ist es regnerisch. Gerade komme ich aus der Eifel und dort peitscht einem der Wind den Regen in s Gesicht. Brrr, wilde Jagd.

 

 

Nun sind die letzten Geschenke heute fertig geworden. Zeigen kann ich sie natürlich nicht, sonst gibt es ja keine Überraschung. Aber im neuen Jahr gibt es sicher ein Foto, versprochen.  Habt Ihr alle Geschenke zusammen? Ein Last Minute Klassiker ist Likör.

Mit Sahne, Blockschokolade, etwas Puderzucker und Korn ist das schnell gemacht. Einen Pott Sahne erhitzen und geraspelte Schokolade darin mit einem El Zucker auflösen. Ich nehme gerne weniger Zucker. Die Schokolade ist ja auch schon süß. Aber Ihr könnt auch Dunkle Schokolade nehmen. Nun den Alkohol zu gießen und schnell in eine Flasche füllen. Eine besondere Note bekommt der Likör, wenn Ihr statt klarem Alkohol, Whisky nehmt. Eine schöne Flasche, etwas Dekor und schon habt Ihr ein kleines Mitbringsel.

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Damit erst einmal genug für heute, die Zeit rast und die Wilde Jagd braust um  s Haus. Ein wenig Rauchwerk werde ich noch heute Abend anzünden.

Macht es Euch gemütlich.

Verlinkt beim Freutag

PS. Eben gelesen, dass am 20.12. F. W. Bernstein verstorben ist mit 80 Jahren. „Die schärfsten Kritiker der Elche, waren früher selber welche.“

Karamell Nüsse und Weihnachtsmarktstimmung

Herzliche Grüße Euch allen.

(wie so oft enthält dieser Text Werbung durch Links, Namen oder Fotos)

Und? Selber schon in Sachen Weihnachten oder Nikolaus Markt unterwegs gewesen? Es ist ganz schön trubelig da draußen.

Aber auch wir waren dort unterwegs, wie fast jedes Jahr gehen wir als Familie auf den Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt. Besonders schöne Stimmung kommt da gegen Abend auf, es ist alles nur noch in gedämpftes Licht getaucht ist. Feuer, Kerzen und Fackeln spenden eine schöne Atmosphäre und Wärme.

Man kann diesen Weihnachtsmarkt natürlich wie viele andere Märkte auch, als lauten, konsumorientierten Ort sehen, in dem es gilt möglichst schnell viel Geld auszugeben und viel zu viel zu essen und zu trinken. Aber gerade dieser Markt biete auch andere Möglichkeiten. So geniessen wir in Ruhe einen orientalischen Gewürzmokka oder Granatapfeltee in einem der wunderschönen Zelten. Dazu gibt es immer feines Dattel oder Feigen Gebäck. Etwas Besonderes für uns.

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Oder man stöbert beim Gewürzhändler, man darf ganz viele Besonderheiten auch mit den Fingern *erriechen*. Der Drechsler zeigt Kindern wieder geduldig, wie man das Fusspedal bedient und Holz bearbeitet. Beim Schmied sprühen ein paar Funken, als langsam an Esse und Amboss eine Messerklinge entsteht.

Derweil schlürfen wir noch Met vom Imker. Natürlich ist ein buntes Treiben um uns herum, aber man muss sich ja nicht mitreißen lassen! Statt der klassischen Essbuden bekommt man hier auch vegetarische (vegane?) Reispfanne, orientalische Linsensuppe, frisches Holzofenbrot und Spanferkel oder Flammlachs. Im Hintergrund läuft auf der Bühne die Vorstellung der Gaukler. Neben uns steht der Märchenerzähler Wagen. Laute Musik an vielen Ständen gibt es hier nicht. Wie jedes Jahr holt sich der Sohn karamellisierte Mandeln. Wieder nehmen wir uns vor, dies doch endlich auch selber zu machen. Denn schwierig ist es überhaupt nicht. Im Netz gibt es immer wieder  Anleitungen dazu.

Ihr benötigt Zucker, etwas Wasser und eine grosse Pfanne und ein wenig Salz, Wer mag kann Gewürze dazu geben. Zucker mit etwas Wasser in einer grossen Pfanne erhitzen, bis es schmilzt, Vorsicht, die Sache ist sehr heiss! Dann eine etwa bodendeckende Menge Nüsse darin schwenken, bis der Karamell diese umschlossen hat. Umfüllen auf einen Teller oder einen Bogen Backpapier, etwas abkühlen lassen und geniessen (oder verpacken).

Und das tolle ist, Ihr könnt das auch mit anderen Nüssen machen, etwas vorsichtiger, denn die sind oft weicher!

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Die Stempel für die Ilex-Anhänger sind schnell auch für Ungeübte geschnitzt, dazu könnt Ihr auch einfache Radiergummis nehmen. Zeichnet mit einem Bleistift als erstes den Schwung der mittleren Blattader auf, darum dann die Spitzen des Blattes. Ein Linolmesser habt Ihr vielleicht noch von der Schule zu Hause. Mit dem Radierer eines Bleistiftes tupft Ihr dann die Beeren der Stechpalme auf, Anhänger gibt es zZt. in Bastelgeschäften, aber auch bei Drogerien und Schreibwarenläden zu kaufen.

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So, ich lege dann mal los, auch Plätzchenteig gilt es zu bearbeiten, Cantuccini (nach diesem Rezept) und Neapolitaner werden wieder gebacken.

Euch eine schöne, entspannte Woche.

Verlinkt beim Monatsmotto der Zitronenfalterin und dem creadienstag