Datenschutz

Hallo Ihr Lieben.

Leider kann ich Euch keine datenschutzkonforme Art der Kommentar Abgabe über WordPress anbieten. Daher ist diese Möglichkeit bedauerlicherweise ab Freitag für`s Erste deaktiviert. 

Ich verstehe, dass man die Datenschutzverordnung auch im Kleinen umsetzen muss, ich finde sie auch richtig, leider gibt mir WordPress bis jetzt nicht die technische Möglichkeit, sie ganz umzusetzen. Jedes Mal, wenn man einen Kommentar abgibt, gibt man damit auch Daten an mich weiter. Dies muss eigentlich am Besten per Häkchen akzeptiert werden. Leider kann ich noch nicht mal textlich bei der Kommentarfunktion angeben, dass damit ein Datentransfer stattfindet und man mit Absenden des Kommentars damit einverstanden ist.

Angeblich arbeitet man bei WordPress an dem *Problem*.

Wer mich trotzdem kontaktieren möchte, kann mir gern eine e mail schreiben oder per Post, (Impressum). Natürlich werde ich auch diese Adressen vertraulich behandeln. Ich möchte selber nicht *einfach weitergegeben werden*. Bei den anderen sozialen Netzwerken bin ich nicht vertreten.

Hoffentlich wird das in Kraft treten der neuen Verordnung für viele Blogger nicht wirklich zum Schreckgespenst. Viele haben Sorge, dass sie die rechtlichen Vorraussetzungen nicht richtig umgesetzt haben und eine Abmahnung kassieren. Ich hoffe selber, alles richtig gemacht zu haben.

So, genug davon. Hoffentlich hattet Ihr alle schöne Pfingsttage und vielleicht auch noch Pfingstferien. (Deswegen ist es hier gerade etwas ruhiger!)

Habt eine schöne Zeit, Danke für s Vorbeischauen. Bald wieder mehr.

 

 

Kohl, eine kleine Ehrenrettung

Hallo Ihr Lieben.

Manchmal muss man einfach mal machen, oder? Letztens habe ich Krautsalat selbst gemachte.

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Ich hatte kein besonderes Rezept, ich wollte es einfach mal ausprobieren: Essig, Öl, Spitzkohl und Möhre, Apfel und Gewürze, so schwer würde das schon nicht werden. Der Kohl wurde mit der Reibe in feine Streifen geraspelt, die Möhre und der Apfel ebenso. Dann mit Essig, (leider die letzten Tropfen meines wunderbaren Quitten Essig,) und Öl gemischt und abgeschmeckt. Über Nacht gezogen, schmeckte er einfach total lecker! Wenn man ihn länger stehen lässt, gärt die Möhre und vor allen Dingen der Apfel.

Eigentlich müssen wir gar nicht so oft auf irgendwelches Super Food zurückgreifen, was von weit weg her kommt. Kohl ist definitiv ein Super Food, wenn man es trendzig ausdrücken will.

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Kohl war früher ein „Arme Leute Essen“, obwohl ohne Kohl wären wohl viele Menschen früher an Skorbut erkrankt. „Krauts“ werden die Deutschen gerne in den Filmen genannt, scheinbar kein gute Image. In Norddeutschland vor allen Dingen werden die meisten Kohlköpfe geerntet und viele der per Hand abgeschnittenen Köpfe werden zu Sauerkraut weiter verarbeitet. Die schwefelhaltigen ätherischen Öle sind nicht nur für den Geschmack zuständig, sondern auch für die späteren leisen und lauten Töne der Verdauung. Aber, Kohl enthält mehr Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe, Radikalenfänger (sorgen für Zellschutz), als so manch anderes „gesundes“ Gemüse. Und auch wenn Töne und Geruch uns abhalten mögen, Kohl zu essen, bringt er doch genau dadurch die Verdauung in Schuss und hilft, Magen und Darm gesund zu halten. Blutzucker und Cholesterin regulierend soll er auch sein. (Außerdem gibt es ja Wochenenden für leckere Kohlgerichte oder einen Topf Sauerkraut!) Auch kann man die Blätter gekühlt als Auflagen und Umschläge nutzen. (Ich erinnere mich da an meine Stillzeit mit dem ersten Kind.) Ganz nebenbei ist er ein kalorienarmes Gemüse. Ein Kohlkopf kühl gelagert, hält bis zu 2 Monate, hat man also immer eine Reserve. Genug Rezepte gibt es auch.

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Kohl ist ein Kreuzblütengewächs und verwand mit Senf, Kresse, Brokkoli und natürlich anderen Kohlsorten. Schon die alten Römer haben Kohl gegessen. Von dort soll er auch herkommen, der Kohl.

Dieses Bild kennen sicher ganz viele:

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aus: W. Busch Max und Moritz

Wilhelm Busch lies die Witwe Bolte aus dem Keller Kraut holen, während die gebratenen Hühnchen von Max und Moritz geklaut werden.

„Eben geht mit einem Teller // Witwe Bolte in den Keller, // Daß sie von dem Sauerkohle // Eine Portion sich hole, // Wofür sie besonders schwärmt, // Wenn er wieder aufgewärmt.“

Habt eine schöne Zeit.

Holunder, Rhabarber und Co.

Hallo ihr Lieben.

Endlich, der Holunder (wer mehr über Verarbeitung und Hintergründe wissen will) blüht. Mutter Holunder hat auch einen kleinen Platz in unserem Garten. Erste Blühten werden schon hier für Tee getrocknet. Holunder ist bei uns einfach unverzichtbar, ob als *Kinderbier* oder Süss/Blüten im Pfannekuchen, dem Sekt zugegeben oder im Erkältungstee. Denn nun wird wieder Sirup gekocht. Und ich esse sehr gern Rhabarber, trinke ihn noch lieber. Nun setze ich die klein geschnittenen Stiele mit etwas Zucker an, der zieht den Saft aus dem Gemüse. Ja, Ihr habt richtig gelesen! Das Knöterich Gewächs liegt zwar in der Obstabteilung und wird von uns entsprechend verarbeitet, ist aber ein Gemüse. Ganz nebenbei ist der Rhabarber eine kalorienarme und gesunde, saure Angelegenheit. Roh enthält er übrigens Oxalsäure. Die Blüte soll man wie Blumenkohl dünsten und essen können. Das konnte ich aber noch nicht ausprobieren.

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Leider habe ich keinen Rhabarber im Garten, aber er wird hier in der Gegend reichlich angebaut. Wenn der Saft gezogen ist, koche ich die Stücke, fange dann die Flüssigkeit auf und koche sie nochmal kurz mit Zucker zu Sirup. Das übrige Mus wird entweder gleich gegessen, eingefroren, in Gläser gefüllt oder für Kuchen verwendet. Etwas Vanille schmeckt übrigens gut dazu.

 

Und das Erdbeerzeit ist brauche ich wohl niemandem zu sagen. Erdbeeren und Rhabarber harmonieren wunderbar! Zusammen ergeben sie eine tolle Konfitüre.

Für meine hergerichteten Gläser habe ich mir einen Stempel für die Etiketten geschnitzt.

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Seid Ihr auch schon beim ersten Einmachen und -kochen? Eine andere Sache, die mich hier im Moment umtreibt, ist die neue Datenschutzrichtlinie. Wie ergeht es Euch da so? Wie löst Ihr das Problem mit den Kommentaren, die ja eigentlich per Häkchen der Zustimmung bedarfen? Ach, ein schwieriges Thema…

Euch eine schöne Woche! Macht es Euch gemütlich! Ich zeige den Beitrag noch beim Creadienstag.

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Obstblüte

Hallo Ihr Lieben.

Das Frühjahr ist der Beginn allen Neues, so auch durch den Beginn der Obstblüte und dem Strahlen von maigrünen Bäume.

So ist das Thema für diesen Monat „Mai Bäume“ auf dem Blog Müllerin Art ein willkommener Anstoß. Ich liebe die Obstblüte und es war mir sofort klar, dass ich da etwas machen möchte. Vielleicht kennt Ihr den schottischen Architekten Charles R. Mackintosh, der vor allen Dingen durch seine florale Jugendstilkunst in der Innenarchitektur berühmt wurde. Allerdings hat er die Inspiration aus der Natur oft als Aquarelle festgehalten und so habe ich eine dieser Obstblüten als Vorbild genommen:

 

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Auf den Postkarten habe ich Aquarell und Druck miteinander gemischt, eine Technik, die ich wohl noch häufiger anwenden werde.

 

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Die Blüte ist aber auch so klein, dass ich sie wieder auf Adress Kleber stempeln kann.

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Wusstet Ihr übrigens, dass der Apfelbaum (und andere Obstbäume,) zur Familie der Rosengewächse gehört? Und dass die Deutschen Weltmeister im Essen von Äpfeln sind? Oder dass schon die Kelten und Germanen aus den kleineren, heimischen Früchten Muß und Most kochten? Die fünfzähligen Blütenstände sind für viele Menschen schon als Barbarazweige (Kirschzweige, die zu Weihnachten zum blühen gebracht werden,) etwas Besonderes und der Apfelbaum steht für Fruchtbarkeit, Erkenntnis, Reichtum und Leben. Obstbäume stehen fast in jedem Garten, auch heute noch und sei es als kleinwüchsiges Spalierobst im grossen Topf.

 

 

Streuobstwiesen werden nach Jahren, in denen sie eher abgeholzt wurden oder der Vernachlässigung, wieder angepflanzt und gepflegt. Die Deutschen lieben eigentlich Bäume, (ich glaube, wenn sie ordentlich im Wald stehen,) aber leider sind sie ihnen oft zu „lästig“, d.h. sie machen zu viel Dreck, stehen im Weg, werden zu gross oder erkranken und werden von eingeschleppten Parasiten erledigt. Der Ahorn stirbt ganze Züge weise, weil durch billige Zierahorne ein Holzkäfer eingeschleppt wurde, der sich ungebremst nun hier über die heimischen Bäume her machen kann. Ich könnte hier noch romanweise weiterschreiben…

…lasse aber noch Fotos sprechen.

 

Euch eine schöne Woche. Vielleicht könnt Ihr Euch bei der Hitze ja unter den kühlen Schatten eines Mai Baumes legen.

 

 

 

Bitte beachtet die Hinweise auf Datenschutz – auch beim Kommentieren

Frühlingsleichtigkeit

Hallo Ihr Lieben.

Etwas ruhiger hier auf dem Blog zur Zeit. Aber vielleicht ergeht es Euch ganz ähnlich und Ihr seid auch mit so viel beschäftigt, angefangen von den typischen Frühlingsaktivitäten. Die Tulpen sind in Rekordzeit verblüht und am Sonntag ist die erste Rose aufgegangen.

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Gerade einer unserer Lieblingserfrischungen: Wasser mit einigen Tiefkühlbeeren, super einfach! Bald gibt es schon die ersten Johannisbeeren aus dem eigenen Garten. Die kann man dann auch in Eiswürfel einfrieren. Auch die ersten Holunder Blüten sind aufgegangen, bald gibt es frischen Holunderblüten Sirup und Gelee davon wird es bestimmt auch wieder geben.

 

 

Für einen „frisches (eigentlich altes) Pärchen“, die ihre Hochzeitsreise nun im Campingbus machen, habe ich als Kleinigkeit noch ein Trockentuch gestempelt, natürlich mit dem VW Bulli, zu nutzen nun auf Reisen oder daheim.

 

 

Aus der Bücherei habe ich ein schönes Buch ausgeliehen und auch Inspiration gefunden: Fliegende Fische.

 

 

Atlantis kennt wohl jeder, aber es gibt so viel mehr geheimnisvolle Inseln, sei es in der Mythologie oder durch „Entdeckungen“. Und fliegende Fische sind doch einfach Klasse, oder? Fische, die zur Abwehr vor Fressfeinden fliegen! Als Kind habe ich mir die wirklich mit richtigen Flügeln vorgestellt. Mein geschnitzter schaut auch ganz schön erstaunt aus, finde ich.

 

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In Arbeit ist auch noch einiges, vor allen Dingen Blüten.

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Außerdem möchte ich mal anfangen, ein eigenes ABC zu schnitzen, ja ich weiss, da habe ich mir viel vorgenommen.

Wünsche Euch wunderschöne Frühlingsleichtigkeit und zeige mein Selbstgemachtes beim Creadienstag.

 

Bitte beachtet die Infos zum Datenschutz

Zottellig und stachelig

Hallo Ihr Lieben.

Das wir Schottland Fans sind, ist wohl kein Geheimnis mehr. Gestern und heute habe ich dies noch Mal in Stempel gebannt, die Distel und das Highlandrind.

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Die Hochlandrinder stammen ursprünglich nur aus dem Nordwesten Schottlands und den Hebriden. Sie sind lt. Wikipedia die älteste regestrierte Viehrasse. Da sie so robust sind, werden sie auch in Deutschland mittlerweile gerne für Beweidungsflächen eingesetzt, eben da, wo man nicht immer schauen muss. Muttertierhalung ist da natürliches Programm. Und die gutmütigen Tiere sind doch tolle Fotomotive.

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Die sprechen schon für sich selbst, als Motive.

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Fotografiert übrigens auf einem Kiltmuster, welches extra für den Film Braveheart entworfen wurde. Denn es gibt strenge Regel, wer überhaupt und welches Tartanmuster tragen darf.

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Hier habe ich secondhand ein altes Geschirrtuch gefunden. Leinen und Karo, wunderbar, trotz leicht fadenscheinigen Stellen. Die Qualität wird das noch lange ausgleichen. Jetzt ist es noch verziert.

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Ab damit zum Freutag, denn es beginnt auch noch ein schönes Wochenende und ich freu mich auf s Kino und das mir diese Stempel jetzt so fix von der Hand gingen. Grob aufgemalt hatte ich sie schon länger.

Euch allen ein schönes Wochenende und schon einmal einen wunderbaren Tanz in den Mai.

 

Frühling

Hallo , Ihr Lieben.

Merkt Ihr es auch? Das Leben verlagert sich nach draussen, wir genießen die Sonne, die Wärme, es ist bald der Tanz in den Mai und damit auch die Walpurgisnacht.

Populär wurde dieses mittelalterliche Brauchtum und die Hexennacht übrigens u.a. durch Goethes Faust wieder und auch der Tanz in den Mai, sowie der Maibaum, sind Überbleibsel eines sehr alten Festes, bei dem es um Fruchtbarkeit, Schutz vor Krankheiten und Partnerfindung ging, (ganz grob betrachtet). Die Christianisierung merzte hier alte Rieten aus, die Geschichten um die Hexen auf dem Blocksberg (Brocken) entstanden, übrig blieb die Gelegenheit zum Tanzen und Feiern, den Frühling ausgiebig zu begrüßen.

Und der ist ja wirklich mit aller Macht da, sommerliche Temperaturen hatten wir. Im Garten schienen meine Tulpen regelrecht zu verbrennen. Durch das Wetter verlagern sich auch meine Tätigkeiten, ich hab gar nicht mehr so viel Zeit und Lust auf Bastelarbeiten. Statt dessen wird schnell noch eine Wand gestrichen, bevor der Wein sie mit seinem Grün besetzt, umgepflanzt, sonnengebadet, gegrillt, Rasen gemäht, oder die Hängematte ausprobiert.

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Ein wenig gedruckt und geschnitzt habe ich aber trotzdem. Als Geburtstagsgeschenk ging dieses T-Shirt an unseren Ältesten. (Zum grossen Murloc ist noch ein kleiner gekommen.) Für zwei weitere Geburtstage bestempelte ich je ein Trockentuch. An einem weitere Geschenk arbeite ich noch. Im Frühling haben viele Geburtstag, passt ja auch zur Jahreszeit.

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Ich liebe es, nun eigene Etiketten bestempeln zu können. Diese hier gehen aber samt Stempel raus.

Wünsche Euch eine schöne Woche!

wieder gezeigt beim creadienstag