*einfache* Blütenpracht

Hallo Ihr Lieben,

wenn irgendetwas Grünes dem heißen und trockenem Sommer getrotzt hat, dass die Anemonen.

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Schon im August schauen die ersten Blüten der Herbst-Anemone hervor. Selbst die Dürre hat dieser ausdauernden, einfachen Bauerngarten Staude nicht viel ausgemacht. Nun habe ich im Garten diese Blütenpracht. Davon hole ich mir gerne ein paar Stängel rein, auch die *Köpfchen* sehen wunderbar aus.  Damit ist einfach ein Blumenarrangement gelungen.

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Eine Tigerlilie hat sich noch hereingeschmuggelt. Aber sie passte farblich so wunderbar und es ist erst eine dieser besonderen Schönheiten aufgegangen.

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Dazu gibt es einfach noch ein paar Kapuzinerkresse Blüten, beim Pflücken wird eins der gesunden und leckeren Blätter gleich noch verspeist. Diese bis zum Frost ausdauernde Blume ist im Frühjahr sehr einfach aus zu sähen. (Blüten, Blätter und Samen sind essbar, schmecken wie Kresse und sind sehr gesund!)

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Anemonen

Sie sprießen licht aus Waldesnacht,
Ohne reichen Duft, ohne Farbenpracht,
Unter den großen, alten Bäumen,
Über das Moos wie flutend Träumen:
Wann der Wind vorüber streicht,
Neigen sie ihre Köpfchen leicht,
Aber wo die Sonne licht
Durch die Blätterkronen bricht,
Saugen sie all das goldige Scheinen
Sehnsuchtsvoll in den Kelch, den kleinen.
So blühen sie scheu, ohne Glanz und Pracht

Therese Dahn(1845 – 1929), geb. Therese von Droste-Hülshoff, deutsche Schriftstellerin,

 

Die einfachen Sträuße zeige ich gern beim Friday – Flowerday. 

12 von 12 September im Jahre 2018

Hallo Ihr Lieben,

heute nehme ich Euch noch textlich und fotografisch mit, zeige was ich so über den Tag verteilt mache. Geteilt wird dies dann auch auf draußennurkännchen. Schaut mal vorbei, was wer so gemacht hat.

  1. Aufstehen, Kinder rausschmeissen, Frühstück bereiten, verabschieden und Hundegang, so wie eigentlich immer. DSCN5368
  2. Den Schock verdauen, dass ein Nachbar eine Strasse weiter seinen wunderschönen Quittenbaum gerade total klein geschnitten hat, mitsamt der Früchte liegen die Äste auf seinem Kompost. Ob sich da wohl jemand beschwert hat, weil Äste zum Weg hinüber hingen? (Auf die ich wieder sehr gehofft hatte, denn dieses Jahr war der Baum ganz voll, hier der kümmerliche Rest, der noch beim Zaun lag,) Hund füttern und Tasse Kaffee in Ruhe trinkenDSCN5373
  3. Es ist immer noch ganz warm und trocken, ich glaube noch nicht, dass es morgen wirklich Regen hier geben soll und giesse die Pötte. Außerdem muss noch Gute Besserung Post raus. DSCN5371DSCN5363
  4. Wäsche machen, langweilig. Zwischendrin daher einmal schnell digitales Leben, so schöne Tee Muster beim Mustermittwoch, mein Stempel ist nichts geworden, vielleicht wieder nächste Woche.dscn5380.jpg
  5. Langweiliges Einkaufen, aber es ist recht ruhig in den Läden.DSCN5372
  6. Der *Grosse* ruft aus der Schule an, ihm geht es nicht gut und er kommt heim. Hoffentlich hat er sich nicht bei einem Freund angesteckt, der heute mit 39°C im Bett liegt, also erst mal Tee kochen. DSCN5375
  7. Ein kleines Mittagessen aus Resten und dazu einen frischen Möhrensalat, der *Kleine* hat zwei Freistunden und kommt schnell zum Mittagessen, bevor er dann später wieder los mussDSCN5376
  8. Leider habe ich genau die Berufsverkehrszeit abgepasst um noch das Vollkornbrot einzukaufen, aber das Bio Brot schmeckt/ist nun mal besser und macht satter. Außerdem gibt es dort mein Kaffeegewürz. (Werbung, Produkt erkennbar)DSCN5377
  9. Schnell hier noch etwas räumen. Der Grosse hat am Wochenende mit diversen Mitschülern aus der Abi Stufe einen Flohmarkt Stand in der Rheinaue. Über die Tage suche ich gut Sachen dafür heraus. Dann an das Abendessen denken.DSCN5382
  10. Noch schnell einigen Äpfeln und Trauben in den Entsafter werfen. Es gibt Brot zum Abendessen, dabei wird über den Tag erzählen, wie war die Arbeit und Schule? Dem *Grossen* geht es wieder besser. DSCN5379
  11. Geniessen, dass alle daheim sind ein wenig TV, dabei weiter Pullover aus selbstgesponnener Wolle aufribbeln, die gestrickten Kleidungsstücke waren zu warm und zu gross und die Wolle zu schade!DSCN5367
  12. An der Schule gibt es den geliebten Elternabend mal wieder. In der Zeit ist der Saft durchgetropft, nun mit Gelierzucker und Pektin (Werbung, Produkt erkennbar) aufkochen und umfüllen, ein paar Gläser habe ich noch. Geht ja schnell. Ab in s Bett, ich lese gerade „Schöne Verhältnisse“ von E. St. Aubyn (Werbung, da Namensnennung), eigentlich keine Abendlektüre, mal sehen…DSCN5381

Euch einen schönen Abend und entschuldigt, es gibt einmal ein Foto mehr, aber dafür sind doch auch so langweilige Bilder dabei.

Erholt Euch gut.

nicht so leicht

Hallo Ihr Lieben,

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einmal möchte ich Euch mein Rezept vom *Apfel Mandel Kuchen*, wie versprochen, teilen.

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Ihr benötigt:

Boden: 250g Vollkornweizenmehl, 200-250 g gemahlene Mandeln, 150 g Zucker (Rohrzucker), 1 Tl Backpulver, 1 P Salz, 1/2 Tl Zimt, 7 Eier (ein Eiweiß kommt noch dazu etwas später), 1 *Spritzer* Ahornsirup/Agavendicksaft/Honig/Rübensirup,

Krümelbelag: 250 g Butter, 250g Vollkornmehl,  200-250 g gemahlene Mandeln, eine Handvoll Mandeln gehackt, 1 Tl Zimt, 150 g Zucker (Rohrzucker), 1 P Salz, 1 Eigelb (und das Eiweiß tut Ihr noch in den Bodenteig)

so viele Äpfel, (am besten säuerliche, wie Boskop oder Berlepsch,) wie Ihr zum Belegen braucht und mögt, geschält und in Schnitzel geschnitten, oder so: 20161105_174100Als erstes verrührt Ihr Eier und Zucker, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann die restlichen Zutaten dazu. Auf ein Backblech streichen und mit Äpfeln belegen. Die Sachen für die Krümel werden mit den Händen alle zusammen verknetet und dann über Boden samt Äpfeln verteilt. Der Ofen wird auf 175 Grad geheizt und der Kuchen braucht auf mittlerer Schiene etwa 45 Minuten. Wer mag kann etwas Sahne dazu nehmen.

Der Kuchen ist übrigens ganz schön mächtig.

 

…und dann leider etwas Trauriges, was mich aber wirklich gerade beschäftigt, deswegen muss ich es doch auch hier niederschreiben, Euch mitteilen:

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Der aus dem südlichen Afrika stammende Usutu-Virus sorgt aktuell für ein massives Amselsterben. Im Sommer in der Hitze hockte eine Amsel immer an der Kellertreppe, geschützt vom Wein. Ich hatte das auf die Hitze und die Nahrungsquelle Weintrauben geschoben. Außerdem steht dort auch jetzt noch immer eine Schale Wasser. Wenn ich so zurück blicke, waren viele Amseln im Sommer viel *zutraulicher*, sprich: die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass all diese Amseln von dem Virus befallen waren, deswegen viel träger, schutzsuchender waren. Oft hatte man das Gefühl, die Amseln reagieren „wie besoffen“. Aber das fällt mir alles erst so im Nachhinein ein, da ja junge Amseln auch schon mal zutraulicher sind und durch den Federwechsel etwas gerupfter aussehen. Am Wochenende habe ich dann eine Amsel tot mitten auf dem Rasen gefunden. Selbige war noch am Abend zuvor im Bereich des Weins gewesen. Und schon eine Woche vorher hatten die Nachbarn in meiner Anwesenheit einen Amsel Kadaver gefunden. Und wenn man so überlegt, ist es morgens auch recht ruhig, obwohl die Vögeln im September ja noch mal singen, wenn auch nicht so laut, wie im Frühling. Mich befällt da eine grosse Traurigkeit, denn nicht nur Amsel werden wohl von dem Virus befallen, der durch Mücken übertragen wird, sondern auch Finken. Säugetiere und damit auch Menschen können auch befallen werden, nicht das Ihr jetzt gleich Panik bekommt, dort verläuft der Infekt meistens relativ harmlos ab.

Weswegen ich das auch hier niederschreibe? Schaut mal beim NABU online vorbei (muss ich ja wieder als Werbung kennzeichnen, ohne dass ich was dafür bekomme), da könnt Ihr Vorfälle melden und wer Kadaver findet, bekommt dort die Vorgehensweise und eine Adresse, wo sie hingeschickt werden können. Ich finde es schlimm, dass weniger Vögel um uns herum sind, darum ist es um so wichtiger, dass erforscht werden kann, was sie befällt und vor allen Dingen, wie geholfen werden kann. Schaut Euch mal um, seht Ihr auch häufiger lethargische Amseln? Oder bemerkt Ihr weniger Vögel als sonst? (Diesen Sommer ist es irgendwie besonders schlimm, nicht nur durch den Virus, der wohl durch die starke Hitze noch mal gestärkt wurde!)

Das war jetzt sehr viel Text, ich weiss. Aber ich möchte das gerne mitteilen, denn an mir ist das trotz Meldungen in der Presse, irgendwie vorbei geplätschert, zumal in der lokalen Zeitung stand, es gäbe hier noch keine Vorfälle. Ein eher trauriger Beitrag…

Euch (trotzdem) eine schöne Woche.

 

Das Rezept schicke ich zum creadienstag.

kleine September Ernten

 

Hallo Ihr Lieben.

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Ich bin gerade ein wenig im Apfelrausch. (wie eigentlich jedes Jahr um diese Zeit.) Letztens habe ich mir zwei Fahrradtaschen bei einer nahegelegenen Streuobstwiese mit Fallobst voll packen dürfen. Das war ein wunderschöner Morgen. Die Wespen ließen mich in Ruhe aufsammeln, um mich nur Vogelgezwitscher und der Duft von Gras und Äpfeln. Sogar einen Baumläufer habe ich gesehen, leider kann ich Euch den Vogel nicht zeigen, denn er war zu flink.

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In meinem kleinen Apfel,
da sieht es lustig aus:
es sind darin fünf Stübchen,
grad‘ wie in einem Haus.      

(W.A. Mozart)

Die Natur lässt uns noch mal aus dem Vollen schöpfen. Dörrobst, Gelee, Saft, und natürlich am Besten: der frische Apfel für zwischendurch!

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Mein Garten macht allerdings gerade eine kleine Blühpause, bedingt durch den heißen Sommer. Er ist noch in der Regenerationsphase.  Netterweise darf ich ein wenig in Nachbars Garten klauen. Einen kleinen Strauß für das Wohnzimmer, begleitet von einem Blumenkind.

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Gleich werde ich einen „Mandel Apfelkuchen“ backen für das Wochenende. (Rezept und Bilder folgen.) Ich bin schon voller Vorfreude, alleine der Duft von Apfel, Zimt und Mandelkern.

Euch ein wunderschönes Wochenende. Macht es Euch gemütlich.

 

Verlinkt bei Freutag und Friday-Flowerday

 

Tea Time

It s tea time, my dear.

Hallo Ihr Lieben.

Als beim Mustermittwoch das neue Monatsthema „Tee“ zur Auswahl stand, war ich gleich total begeistert. Seid ich das erste mal in Irland war, schätze ich schwarzen Tee.  Schwarzer Tee mit einem Schuss Milch, den man sich vorher in die Tasse füllt, damit man selber bestimmt, wie viel man gerne hätte. So wurde es uns von einer netten Irin in einem bezaubernden B & B erklärt und so wurde ich zur Teetrinkerin.

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Heute morgen gibt es eine Beutelmischung, ich liebe das Design der Verpackung, der Tee ist aber auch fein. (unbezahlte Werbung)

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Vorher gab es als Kind Kamillentee (wenn man sich nicht gut fühlte) oder Pfefferminztee, getrocknet aus dem Garten. Die Pfefferminze habe ich immer noch im Garten und trockne gerade auch für den Winter. Verschidene andere Kräuter wandern für Tee hier in die Vorratsdosen. Wusstet Ihr übrigens, dass Ihr Pfefferminze ganz einfach vermehren könnt? Einfach einen Stengel in s Wasser stellen, der bildet recht schnell Wurzeln und dann ab damit, in einen Topf oder ein Beet.

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An meinem Fenster hängt ein halbes Laken, bedruckt mit selbst geschnitzten Linol Kannen und Tassen.

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So alte Halbleinen Laken sind wunderbar für Tisch und Fenster geeignet, wenn man sie nicht mehr auf die Matratze ziehen möchte. (Reines Leinen ist viel seltener noch zu bekommen und mir fast schon wieder zu schade für so etwas.)

Und zu gutem Tee gehört doch eigentlich auch ein frisch gebackener Scone(s) mit clotted cream und marmelade.

für ca 8 Stk.

250g Mehl, 3 Tl. Backpulver, 50 g Butter, 150 ml. Milch, einen Tl. Zucker, 1 P. Salz, auf das Backblech Backpapier und ein Eigelb zum Bestreichen. zum Ausstechen der Scones ein Trinkglas und zum Ausrollen des Teiges etwas Mehl.

Mehl mit Backpulver (ca 1 Tütchen entspricht das etwa) in eine Schüssel sieben. die Butter klein schneiden und mit der Milch, dem Zucker, der P. Salz dazu geben und gut verkneten. Ich lasse das immer meine Maschine machen. der Teig wird schon geschmeidig und kann dann noch mal mit den Händen nachgeknetet werden. Den Teig etwas kühl stellen. Den Ofen auf 220°C vorheizen, Umluft ca 200°C. Dann eine Fläche mit Mehl bestäuben und dort den Teig ausrollen, ca 1,6 cm dick. Ich steh da aber nicht mit dem Lineal daneben. Nun kann mit einem normalen Trinkglas ein Scone nach dem anderen ausgestochen werden, auf das Blech gelegt und mit etwas verquirltem Eigelb bestrichen werden. Die Scones werden auf der mittleren Schiene des Ofens etwa 20 min. gebacken, bis sie goldbraun sind.

Nun werden sie mit Marmelade, (klassisch: Erdbeere,) und Butter, (klassisch: clotted creme – d.h.in diesem Fall, Sahne so steif schlagen, dass sie fast zu Butter wird, die echte Herstellung ist noch aufwendiger) serviert. Dazu einen guten, englischen Tee, Perfekt! Ob man nun Milch oder Sahne in den Tee nimmt, daran scheiden sich die Geister.

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Wünsche Euch einen schönen Tag.

Verlinkt bei muellerinenart

Farben und ich

Hallo Ihr Lieben.

Bei der Zitronenfalterin geht es diesen Monat um Farben.

Da fällt einem doch ganz viel zu ein, oder? nicht nur Farbenlehre, Goethes Farbenkreis, Bedeutung von Farben, color up your life,…

Ein weites Feld, diese Farben. Am Wochenende habe ich zB. auf einem Fest (mit viel Werbung für Unternehmen, aber nicht meinerseits) diese bunte Bank gesehen, Recycling besonderer Art:

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Gerade die Gegensätze fand ich toll und dann noch eine Bank aus einer Leitplanke! Wusstet Ihr z.B., dass die Deutschen bei der Klamottenwahl auch eher zu grau und dunkelblau tendieren? …oder zur Nicht – Farbe Schwarz? Laaaanweilig! Ich liebe bunt!

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Diese Farben geniessen wir wohl gerade alle, sie sind auch ein fester Bestandteil des bunten Herbstes, der hier gerade den Hochsommer abrupt abgelöst hat.

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Waffeln mit frischem Apfelmus, einfach lecker goldgelb, so wie das reife Korn, die Sonne, und das Licht.  Kaum eine Farbe steht aber für Freiheit so wie Blau. Die Weite des Himmels und des Meeres, oder besonders in diesem Sommer für schönes Wetter.

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Farbe bringe ich auch immer wieder kreativ in mein Leben. Sei es, dass ein altes Möbelstück durch Farbe noch mal Glanz bekommt oder die alte Einbauküche, die zwar qualitativ gut, aber farblich düster daher kam. Hier ist es das frische Grün, die Farbe des Frühlings, des Neuanfangs, der Hoffnung. Eine Farbe, die im Herbst jetzt langsam verschwindet. (erste frischgeschnitzte Stempel für allerlei Anhänger)

Ich werde mich jetzt mal an das Verarbeiten von grünen, roten und gelben Äpfeln machen und daraus rosafarbenen Gelee kochen. (Fallobst, teils noch etwas unreif, aber auch dem Rehwild schmeckt es schon.)

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Reh Kot in der Streuobstwiese

Euch eine farbenfrohe Woche!

 

 

 

nicht nur Blumen vom Bauernmarkt im Freilichtmuseum Lindlar

Hallo Ihr Lieben!

Ist das nicht ein absoluter Traum? Und wenn es Duft über das Internet geben würde…

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Ein bunter Bauernstrauß, gekauft auf dem Bauernmarkt im Freilichtmuseum Lindlar im Bergischen Land. (Werbung, bekomme nichts dafür) So eine Mischung bekäme ich sonst wohl nur, wenn ich selber einen Bauerngarten hätte. Und er hält und hält und dann kann ich die Hälfte der Blumen anschliessend zu einem Trockenstraus zusammen stecken. Vor Ort hatte ich die Qual der Wahl, so wunderbare, bunte Sträuße gab es, frisch gebunden. Jeden Morgen dreh ich von meinem Sitzplatz aus die Vase ein klein wenig.Den zeige ich gern auch beim Flowerfriday.

Und dann möchte ich Euch natürlich auch einige Bilder von dem Ausflug in das Freilichtmuseum zeigen. (Werbung, bekomme immer noch nichts dafür!)

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Leider, und sehr zum Leidwesen unseres älteren Sohnes (der hier mal ein Schmiedekurs gemacht hat, unbezahlte Werbung) war der Schmied aus Krankheitsgründen nicht da.

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Hier mussten meine Kinder schon ganz schön überlegen, was das den für ein komischer Anhänger ist. Und? kennt Ihr ihn vielleicht? (Dreschkasten)

Natürlich haben wir uns wieder mit dem leckeren Butterkuchen, bestreut mit Hanfnüsschen, gestärkt. So eine Postkutschenfahrt kann man sich heute wohl kaum noch vorstellen.

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Hier konnte man nicht nur zusehen, wie der Fachmann dengelte und senste, (und zwar das niedrige Gras!), auch Sensen konnten käuflich erworben werden.

Überall zwischen den Ständen gab es etwas Besonderes zu bestaunen. Die alten Trecker waren an dem Wochenende im Einsatz und bearbeiteten die Felder im Hintergrund.

Kartoffeln mit besonderem Kräuterquark, frischem, geraspeltem Gemüse und gehackten Mandeln drüber gestreut, nachahmungswert!

Sogar die *Kleider Mühle* lief heute. Hier wurde alter Stoff zu neuem gewalkt. Ein ganzer Raum, der sich der Wiederverwertung gewidmet hat, dass war früher eine Notwendigkeit!

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Blick auf die Seilerei, die Reeperbahn ist leider verdeckt. Und was so schön wie Seerosen auf dem Teich aussieht, ist leider Algenblüte.

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Im Museum kann man auch ein Blaudruckseminar (29.9.2018, unbezahlte Werbung) besuchen, unter den ganzen Modeln wird man sicher fündig, um seine Tücher, Decken oder Laken zu bedrucken.

Für uns war es wieder ein wunderbarere Besuch, die ein oder andere Kleinigkeit wanderte in den Rucksack und trotz grossem Andrang verliefen es sich im Museum. Vielleicht gehen wir zum Erntedank noch mal hin.

Euch schon mal ein schönes Wochenende!