Elchstark

Hallo Ihr Lieben.

Echt stark. Elchstark.

Heute hält hier der grösste, heute vorkommende Hirsch Einzug, der Elch.

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Die meisten kennen diesen 2.3 m (Schulterhöhe) großen Paarhufer nur als Aufkleber oder vom Zoo oder Gehege. So ist es bei mir auch, leider. Zu gern würde ich mal einen Elch in freier Natur sehen, das kann man im Norden der „alten und neuen Welt“. Allerdings würde ich eine Begegnung auf der Strasse gern vermeiden, zu unser beider Wohl. Schließlich gibt es dieses Schild, (besagter Aufkleber) nicht umsonst. Bis zu 700 kg (männliches Tier) können da vor und auf dem Auto landen! In Schweden, wo das Tier als Nationaltier gilt, ist etwa jeder 5. Unfall mit einem Elch, aus dieser Situation entstand auch der Elchtest für s Auto. Es werden übrigens einige Elche, die nach Deutschland zurück gekehrt sind, leider auch hier überfahren.

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Früher war gerade in den östlichen Seenlandschaften Deutschland ein Elch mit einem etwas kleinerem Geweih heimisch. Mitlerweile hat sich in Brandenburg eine kleine Population von „ausgewanderten“ polnischen Tieren angesiedelt. Elche sind übrigens Einzelgänger. In der Brunftzeit bilden sich dann aber ein kleines Rudel, hauptsächlich dadurch, dass die Jungtiere noch aus dem aktuellen Wurf und dem des Vorjahres, beim Alttier stehen. Im Winter leben sie dann in etwas grössere Rudel.

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Die Großhirsche leben als Einzelgänger in lichten Wäldern mit Brachflächen wie Flussauen, Sümpfen und Kahlschlägen und ernähren sich von Blättern, Trieben und Rinde; im Winter auch gerne von Zweigen und Sträuchern. Sie fressen sogar unter Wasser. Die langen Beine sind perfekt an diese Umgebung angepasst. Sein imposantes Geweih kann gute zwei Meter ausladen und 20 kg wiegen. Weibliche Tiere sind geweihlos und bis zu einem Fünftel kleiner. Ein besonderes Merkmal ist die große Oberlippe (Muffel), die dem Elch hilfreich beim Äsen ist und der ziegenähnliche Bart, der aus einem Hautlappen besteht. Die im Norden beheimateten Elche wandern, im Sommer leben sie in der Tundra, dann über Winter in der Taiga (Waldland). In Skandinavien weichen die Elche sogar Mückenplagen aus. Sie wandern ins Gebirge, dort steigen sie in eine Höhe von etwas über 1000 m. Sehr verständlich, oder?

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Ich habe den frisch geschnitzten Elch-Stempel nun zwischen Stempel-Stämme gesetzt, was mir durchaus gefällt, aber doch auch recht düster wirkt. Nun werden zusammen mit dem Rentier wohl fröhlichere Weihnachtskarten entstehen.

Diese Karten zeige ich bei dem Monatsmotto von frau nahtlust

Verlinkt bei creadienstag

Einen guten Start in die Woche!

Bärenstarke Adventsvorbereitungen

Hallo Ihr Lieben.

Das ich am liebsten Tiere als Stempel schnitzen, dies ist Euch sicher schon aufgefallen. So viele Tiere mit ihren Besonderheiten, Eigenheiten und Geschichten. Leider fehlt mir dazu natürlich auch Zeit und Material, alles umzusetzen. „Denn Ideen gehen einem eigentlich nie aus“, wird jetzt bestimmt jeder kreative Geist sagen. Und jeder hat Kreativität in sich stecken, bevor hier nur irgendeiner etwas Anderes sagt oder denkt! Keine Widerrede! Manchmal ist es nur ein „sich Hinsetzen und anfangen“, was man im Kopf hat oder nachmachen möchte. Wir vergleichen uns leider immer viel zu sehr! Mein Mann schimpft da regelmässig mit mir.

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Hier zeig ich Euch also noch ein paar neue Stempel. Ich habe zwei *Bären* geschnitzt. Viele neue Sachen wollen bedruckt werden. Wachstücher, Karten. Aufkleber, Stoff, Linoldrucke auf T-Shirts. Vieles kommt in die Advenstbasarkiste. Der Grizzlybär ist noch in Arbeit, genauso wie ein Elch.

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Außerdem habe ich einen Auftrag fertig gemacht:

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Ich mag von diesen Stempeln vor allen Dingen den Eisbären. Kennt Ihr die Geschichten von J.R.R. Tolkien, die er jedes Jahr seinen Kindern zu Weihnachten geschenkt hat? Aus „Die Briefe vom Weihnachtsmann“ wird hier jedes Jahr Heiligabend vorgelesen und da kommt auch ein Polarbär vor.

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Den Waschbären wollte ich schon länger machen, aber er sollte auf keinen Fall *putzig* werden. Genau wie der Eisbär. Ich mag es, wenn meine Stempel eher in Richtung *Realität* gehen.

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Das Einhorn kann ich fast ohne Vorlage schnitzen, so viele Einhörner, wie ich in meinem Leben gemalt habe. Seit ich von meinem Vater das Buch „Das letzte Einhorn“ von Peter S. Beagle als Teenager zu Weihnachten geschenkt bekommen hatte, bin ich Einhornfan. Nicht so das süße, rosa, kitschige Einhorn, eher dieses wilde Einhorn aus dem *tapferen Schneiderlein*, auch wenn sich diese Vorliebe etwas entwickeln durfte. Natürlich mochte ich als gerade mal frischgebackener Teenager eher das *niedlichere* Einhorn, wie es wenig später dann auch im Film dargestellt wurde.

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Eine Herausforderung war dagegen der Tiger, der zweite bestellte Wunsch. Es sollte sich herausstellen, dass das neue Material etwas bröckelig reagierte beim Schnitzen, ich musste sehr langsam und vorsichtig arbeiten.

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„Baby, it s cold outside“

 

Fangt Ihr auch schon mit Weihnachtsarbeiten an?

Euch ein gemütliches Wochenende.

Verlinkt beim Freutag

 

 

 

 

 

12 von 12 im (grauen) November

Hallo Ihr Lieben.

Es ist wieder so weit, auf dem Blog *Draußen nur Kännchen* werden wieder zwölf Fotos unseres Tages, samt den Geschichten drum herum, gesammelt. Was uns wohl dieser Tag alles so bringt? Typischer Alltag? Besonderes? Erfreuliches? Trauriges? Sich wiederholende Routine?

Also hier gab es das:

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1. Nur kurz nach dem Wecker meines Mannes geht auch meiner. Ab die Post. Heute etwas schwieriger aufzustehen, habe nachts wach gelegen. Und nein, hier gibt es noch kein Foto, das wäre nur schwarz. Heute wecke ich den jüngeren Sohn besonders liebevoll, er wird ein Jahr älter. Und natürlich habe ich gestern noch etwas vorbereitet, denn er hat nur kurz Zeit zum Auspacken und Glückwünsche entgegen nehmen.  Der Alltag geht weiter. Erstmal nur einen Kaffee für mich und ein Pausenbrot für das Schulkind geschmiert, die beiden Herren frühstücken aber richtig.

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2. Kurz geht es mit dem Hund los, eigentlich nur als Klogang und dann bringe ich meinen Schatz zur Arbeit. Der Hund liebt es, er darf „sein“ Herrchen nämlich mit fort bringen.

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3. Wieder zu Hause. Berufsverkehr. Jetzt kommt der Hund erst mal zu seinem Recht. Dann setze ich mich für einen Moment, kurz Luft holen. Ein paar traurige Gedanken abfallen lassen beim „kalten Kaffee und frischem Kombucha trinken“, um dann an alles Schöne zu denken. (Natürlich auch an das Geburtstagskind, der kein Kind mehr ist.) Etwas später geht es für den Großen los. Der freut sich vor der Arbeit noch auf den Gitarrenunterricht.

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4. Komisch. Fast immer am 12. ist auch Abgabe Termin bei der Bücherei. Außerdem Einkaufen und weitere Besorgungen machen, Post endlich abschicken, nach dem gestern auf dem Weg in s Sauerland kein Parkplatz zu bekommen war. Das sieht nicht so gut aus da oben am Himmel. Und sehr grau. (Monatsthema der Zitronenfalterin)

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5. So ein verdammt grauer Tag. Der 11. und 12. November sind so unglaublich widersprüchliche Tage für mich. Geburtstage und Todestage, kalt und nass und doch mit Sankt Martin und Karnevalsbeginn auch hell und bunt, Kaminfeuer und Gemütlichkeit neben kalten Füssen und nassen Klamotten und vor allen Dingen weniger Sonne.

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6. Mache ich mir jetzt ein Mitttagessen? Oder gibt es nur einen kleinen Snack? Schliesslich essen wir heute Abend zusammen warm. Jedenfalls habe ich gerade einen Moment, um die Füsse kurz noch hoch zu legen, vielleicht 30 min Schlaf nachholen? Wenn der Nachbar mich lässt, er macht irgendwas handwerkliches und da unsere Häuser alle mit einer Boden- und Deckbetonplatte verbunden sind, kann das auch etwas Leiseres sein, hier schallt es trotzdem rüber.

 

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7. Jetzt muss ich mich noch mit besonderer Adventspost beschäftigen. Ich nehmen zum ersten Mal an dieser schönen Aktion teil. Eine Frage geht da noch per mail raus und wird superschnell beantworetet. Jetzt kann ich in die Produktion der Karten gehen, es geht um Lieblingsrezepte. Außerdem müssen andere büromässige Sachen erledigt werden.

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8. Nachlese von gestern, Mitbringsel aus dem Sauerland, alte Stoffmalbücher (aber mit guten Vorlagen), wunderbarer Bienenwachs, (leider hat die Wabe es nicht heile her geschafft) und einen ganz besonderes Stück Stoff. Letzteres hat meine Mutter in ihrer Ausbildung mit geschnitztem Linol bedruck. Das könnte eine wunderbare Kissenhülle werden und der Bienenwachs soll für Wachstücher genommen werden. Ein wenig Chaos in die Ordnung bringen? Ach, war ja umgekehrt.

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9. Das Geburtstagskind ist aus der Schule gekommen und setzt sich gemütlich auf das Sofa, um sein Geburtstagsgeschenk zu Ende zu lesen.

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10. Es hat geschüttet! Und wird noch mal kälter.

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11. Aber als das Geburtstagskind noch mal losradelt, zaubert die Sonne ein wenig.

Jetzt bin ich schon am Tippen des Beitrages, nehme Anrufe entgegen, werde gleich das Abendessen langsam vorbereiten, überlege meine bärigen Stempel, mache restliche Haushaltsdinge und beschließen den 12. 11. mit diesem 12. Foto (Kartoffelbällchen werden hier sehr vom Geburtstagskind geliebt):

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Schaut doch mal bei Caro vorbei, wie dieser Tag so bei anderen Blogger(innen) gewesen ist.

Euch einen erholsamen Abend und schöne Woche.

 

 

 

 

 

simply Ren

Hallo Ihr Lieben.

Ja, die Zeit schreitet voran. Daher ist mein heutiger Tierstempel auch für viele wie selbstverständlich zu Weihnachten gehörend.

 

Beim Rentier tragen übrigens sowohl die Männchen, als auch die Weibchen ein Geweih! Ihr fragt Euch, warum die Natur dies so eingerichtet hat, (immerhin sind es sehr grosse Geweihe)? Die Weibchen müssen in den kalten und kargen Zeiten ihre Futterstellen und damit auch das Überleben des Nachwuchses, gegen die männlichen Rentiere verteidigen. Die Männchen werfen ihr Geweih im Herbst ab, die Weibchen erst im Frühjahr. Diese schönen Tiere findet man in der Tundra und der Taiga, also in den nördlichsten Waldregionen Europas, Asiens und auch Nordamerikas. Uns am Bekanntesten sind wohl die zahmen Rentierherden, die im Besitz der Samen sind.dsc_1438-e1572880545780

 

Bekannt ist zur Weihnachtszeit auch allen Kindern „Rudolph the red nosed Reindeer“, welches auf einem Weihnachtsmalbuch basiert. Die Kaufhauskette Montgomery Ward aus Chicago verkaufte Malbücher zu Weihnachten und wollte nun ein eigenes vertreiben. Dies gestaltete Robert Lewis May, der in der Anzeigenabteilung arbeitete. Der Schwager von May, Johnny Marks, verarbeitete dann den Text zu einem Weihnachtslied, welches heute noch viel gesungen und gehört wird.dsc_1437-e1572880862911

So wurden die weiß-grauen, manchmal hellbraunen Scheinhirsche die  Zugtiere vom Schlitten des Weihnachtsmannes, auch wenn es eigentlich die nordamerikanischen Karibus sind, eine Unterart. Karibus legen übrigens die weiteste Wanderstrecke aller Landsäugetiere zurück, ungefähr 169.000 Tiere, die allesamt jedes Jahr von der Nordküste Alaskas in ihre südlicher gelegenen Winterquartiere wandern. Das Wort «Rentier» stammt vom altnordischen «hreinn» ab, «Karibu» und «Caribou» sind die deutschen und französischen Formen von «Qalipu», einem Wort aus der Sprache der Mi’kmaq, die in Kanada heimisch sind.dsc_1440-e1572880732636

 

Jetzt kann die Gestaltung von Weihnachtskarten beginnen. Ein anderer Geweihträger ist auch schon in Arbeit. Dieses Ren schicke ich schon mal zur Papierliebe am Montag von Frau Nahtlust und zum Monatsmotto der Zitronenfalterin „Grautöne“ (das Bild spricht für sich, denke ich).

Ein Tier der Superlative also. Euch eine schöne Woche, macht es Euch gemütlich.

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Übrigens, wer Weihnachtskarten bei mir kaufen, bzw bestellen möchte, kann gerne mit mit Kontakt aufnehmen.

 

verlinkt beim creadienstag

 

eine kleine Collage des Oktobermonats

Hallo Ihr Lieben.

Viel ist diesmal hier auf dem Blog nicht passiert, vergleichsweise.

 

Diesen Monat waren wir leider viel krank. Sobald es aber wieder ging, sind wir zum Ernetdank- und Herbstmarkt an der Burg Wissem gewesen.

Ein wenig kreativ war ich mit meinen Stempeln doch noch. Wachstücher – bedruckte Taschentücher – sind entstanden. Neue Stempel sind geschnitzt worden, weitere Motive sind in Vorbereitung, denn es geht ja jetzt schnell in Richtung Adventszeit. Zum ersten Mal werde ich auch an zwei Adventsmärkten teil nehmen können, als Beteiligung an einem Stand. Da müssen noch Shirts bedruckt werden, Karten ebenso, verschiedene Kleinigkeiten,…

Bücher und der Amberbaum waren die vorherrschenden Themen, aber auch ein leckerer Kürbiskuchen hat es hier her geschafft.

Sehr habe ich mich über meinen Gewinn des neuen Buches „Stoff trifft Papier“ gefreut, hatte ich es doch sowieso auf meiner Wunschliste!

Heute muss ich noch letzte Vorbereitungen treffen für unsere Halloween Kostüme. Wir gehen tanzen! Da warten noch einige Insekten auf das Fixieren. Unter Schwarzlicht wird das sicher gut aussehen. Und so sage ich es mal mit Shakespeare:

Something Wicked This Way Comes

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Euch allen einen schönen Feiertag und ein langes Wochenende.

Macht es Euch gemütlich, wer will auch gruselig.

 

Verlinkt bei den Monatscollagen von Birgitt und beim Freutag.

Keltische Knoten

Hallo Ihr Lieben.

Wer schon mal in Irland war, der hat sie gesehen, überall: die keltischen Knoten. Als in unseren Breiten sich ein gewisser Karl krönen lies und auch „diese neue christliche Religion“ als Staatsreligion einführte, war das Christentum in den schottischen und irischen Landen schon wesentlich verwurzelter. Wirklich Genaues weiß man nicht über das Book of Kells, welches um diese Zeit in Schottland gemalt und geschrieben worden sein soll. Da auch Wikinger immer wieder an den Küsten Schottlands und Nord-England einfielen, wurde das Buch wohl nach Irland geschickt, um es dort zu verstecken. Allerdings weiß jeder, der schon mal die Rundtürme in den Abteiruinen auf der grünen Insel gesehen hat, daß auch Irland nicht von den Barbaren aus dem Norden verschont blieb. In der Kells Abtei wurde es lange aufbewahrt, dann aber gestohlen. Doch die Diebe hatten wohl mehr Interesse am goldenen Einband, denn der heute legendäre Band über die vier Evangelien wurde wenig später gefunden.

Überall in diesem aufwändig gemalten Buch sind „keltische“ Motive eingebunden. Aufwändig sind Buchstaben in kräftigen Farben hervorgehoben. Die vier Evangelisten, Maria mit dem Kinde und Jesus sind auf ganzen Seiten zu sehen. Das Gold, welches für diese Kunstwerke benutzt wurde, ist übrigens kein echtes Gold, sondern eine Mischung aus Arsen & Schwefel und wird Orpiment genannt. Das Blau wurde nicht aus Lapislazuli, sondern aus Färberwaid extrahiert und ist im Prinzip die Farbe Indigo.

book-of-kells-enc.-britannicaDie vielen Spiral- und Knotenmuster sind besonders schön, Ornamente rund um Tiere und Menschen. Heute kann man sich in Dublin, im Trinity College immer zwei Seiten, welche regelmässig umgeblättert werden, unter Glas ansehen. Eine gekonnte, bildliche Mischung der Religion(en) und Mythen.

Also ist es kein Wunder, dass ich mir schon länger einen Stempel schnitzen wollte. Seid ich das erste Mal in Irland, Schottland und der Bretagne war, bin ich begeistert von diesen „Schnörkeln“.

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Diese Tiere, die sich in den eigenen Schwanz beißen, die Beine durcheinanderwirbeln, Vögel mit immer wieder gewundenen Hälsen, Knoten, die Unendlichkeit verheißen. Dabei sind mir natürlich auch wieder Bücher in die Hände gefallen. Morrigan, die Hexe und Cú Chulainn, (auch Cuchulain) der größte irische Kämpfer, all die Märchen über Leprechauns, Elfen und Geister, gehören in mein Lieblingsbücher Regal. Sehr passend übrigens gerade, denn es jährt sich „all hallows eve“.

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Als Stempel gar nicht so einfach zu schnitzen, wie es aufzumalen war, geht der Verlauf  dieses Spiralen und Schnörkel nun drunter oder drüber?

 

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Hier seht Ihr, dass ich mich schon mal mit dem Thema beschäftigt habe und Stempel, soewie Linol geschnitzt habe.

 

Eigentlich wollte ich an diesen Beitrag zur Mustersammlung von Michaela noch Art Deco und Jugendstil anschließen, aber der Monat ist schon wieder um. Mal schauen, ob ich trotzdem…

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Euch allen eine schöne, sonnig-herbstliche Woche.

Slainte

 

letzte Gartenschätze

Guten Morgen Ihr Lieben.

 

Die Sonne hat uns diese Woche noch mal verwöhnt. Gestern habe ich mich nach dem Essen auf die Terrasse gesetzt, die Hand im flauschigen Fell des Hundes vergraben, kraulend. Die Rotkehlchen klären gerade noch mal ihre Gebiete ab, Diestelfinken zwitschern ihre Erzählungen, wenn sie in Gruppen über die Gärten fliegen und Samen suchen, Amseln singen, als wäre es Frühling. Die Kraniche ziehen. Kaum ein Lüftchen geht. Ich nicke ein, das Gesicht in die Sonne gestreckt.

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So kann es einem gut ergehen, oder? So sammelt man noch mal Kraft. Ein paar letzte Blumen habe ich mir in ein Glas gestellt. Zum ersten Mal blüht eine Nerine, eine Guernseylilie bei mir. Ich habe eine Hand voll Knollen gesetzt, aber bis jetzt zeigt sich nur eine Blüte.Vielleicht habe ich die Knollen im Mai einfach zu tief gesetzt, das mögen sie nicht so sehr. Aber die eine Blüte ist schon fast kitschig -pink-prachtvoll. Übrigens ist diese Blume keine Lilie, sondern eine Amarylis, ursprünglich aus Südafrika. Auf dem Foto seht Ihr auch schon den ersten Granatapfel, mein erstes Anzeichen von winterlichem Schmuck.

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Geschenkt bekommen habe ich diese Woche Quitten und diese schönen, letzten Rosen samt einem Bündel Lavendel aus dem Garten einer Freundin. Der Lavendel duftet bereits fleißig im Büro, die Quitten im Wohnzimmer. So begrüßt uns unser Erdgeschoss im Moment sehr dufte. Leider muss ich die Quitten aber heute zu Gelee und Quittenbrot verarbeiten. Aber das ist ja auch schon wieder eine süße Verlockung!

Euch wünsche ich schon mal ein schönes Wochenende. Hier gehen die Herbstferien zu Ende, wenigstens mit ein paar Sonnenstrahlen.

Macht es Euch gemütlich

 

Verlinkt beim Friday-Flowerday und beim Freutag