Herbstwald mit Hirschen

Hallo Ihr Lieben.

(Werbung enthaltend, da Namensnennungen und Verlinkungen)

Nun zeigt der Herbst auch mal seine etwas nasseren und kälteren Seiten. Es wird ja auch mal Zeit, dass wir Regen bekommen und das Gefühl haben, die „Kalte Jahreszeit“ zieht ein. Irgendwie gehört das doch auch zum Jahreszeitenkreislauf.

Von unseren Herbsttagen im Sauerland habe ich ja berichtet.

DSCN5568DSCN5569DSCN5566

Wenn man schönes Wetter hat, ist der Blick einfach wunderbar. Aber glaubt mir, gerade im Herbst habe ich manchmal nicht den Wald auf der anderen Talseite gesehen, so tief hingen die Regenwolken. Wenn dann alles wieder verschneit ist, geniesst man den Winter natürlich, aber vorher war und ist es doch ab und zu recht duster, össelig, wie wir sagen. Aber wie Ihr hier seht, hatten wir bestes Wanderwetter und genossen den Herbstwald.

Bei meiner Mutter habe ich dann ein ganz wunderschönes, bedrucktes Textilschmuck Band entdeckt. Sie hatte es auch geschenkt bekommen und als Deko vor Bücher gestellt. DSCN5564

Ich war total begeistert und schon waren erste Ideen da: Stempel und Linoldruck, das wollte ich nachmachen. (Leider gibt es keinen Grössenvergleich auf dem Bild, es ist wirklich nur ein Textilband.)

 

Ersteinmal habe ich mich an den Stempel gewagt… das grössere Projekt kommt noch…

img_20181030_092809.jpgimg_20181030_093406.jpg

Auf den grösseren Linoldruck freue ich mich schon, wird sicher eine tolle Borde, für Tischdecken oder Shirts.

Während ich so am Tisch sitze und schnitze, geniesse ich einen Kurkuma Latte.  Ich habe das Rezept auf dem Blog Reisenspeisen entdeckt und in etwa so nachgemacht:

1 gehäuften El gemahlenen Kurkuma, 1 El frisch geriebene Ingwer, 1 P Pfeffer und  etwas Zimt, 1 Tl Kokosöl und zum Süßen 1 Tl flüssigen Honig (da gehen natürlich auch andere Süßungsmittel und Ihr könnt die Menge natürlich verändern)

Das Kurkuma Pulver kocht Ihr mit etwas Wasser auf, etwa 130 ml, dann Ingwer, Zimt und Pfeffer dazu und etwas köcheln lassen, so in etwa 5 min. Nun Kokosöl und Honig dazu, es sollte eine zähe Masse werden. Die könnt Ihr nun in ein Glas tun und im Kühlschrank aufbewahren, wie lange sie haltbar ist, weiss ich aber noch nicht. Die ganze Prozedur ist übrigens sehr dufte!

 

Wenn Ihr nun ein warmes, wohltuendes Getränk braucht, gut für Magen und Geist, dann nehmt Ihr etwas von der Paste, rührt es in warme Milch, schäumt es vielleicht sogar auf und geniesst danach Duft und Aromen.

Ps. wer die Kurkuma Latte nicht so scharf mag, nimmt einfach weniger Ingwer.

Habt einen schönen Tag!

Verlinkt bei *Den Herbst feiern*, und beim Creadienstag und den DienstagsDingen

 

 

Über Schönes in den Ferien

Hallo Ihr Lieben.

(Beitrag enthält Werbung, da Verlinkung und Namensnennung)

Wie ich schon kurz erwähnte, war ich mit meinen Söhnen in meiner (Geburts-) Heimat, im Sauerland. (Kennt Ihr das auch, dass Ihr eigentlich zwei „Daheim, Zuhause, Heimat“ habt? Da wo man gross geworden ist und da wo man nun mit der eigenen Familie wohnt?) Es waren ganz wunderbare Tage bei meiner Mutter.

DSCN5549

Unten im Ort, am Waldrand, lagen einige Eichen und Buchenstämme, gefällt durch einen Sturm und dann vom Profi rausgezogen, aber noch darauf wartend, gesägt, gespalten und aufgebanst zu werden. Das diese Arbeit sehr befriedigend ist, habe ich ja schon Mal erwähnt und vielleicht kennt ihr auch den Spruch, dass Holz zwei Mal warm macht. Und so schönes Holz! Natürlich wäre es schöner gewesen, wenn die Bäume noch im Wald ständen, aber der Sturm hatte sie leider nicht verschont. so machten wir uns an s Sägen und Spalten, wegkarren und aufbansen.

DSCN5523

Wir hatten traumhafte erste Ferientage und die Arbeit ging gut voran. Sieht so ein Holzschuppen nicht wunderbar aus? Und als Trost an alle Baumliebhaber, hier liegt fast nur, was dem Borkenkäferbefall, Sturm und Schneebruch zum Opfer gefallen ist und rausgezogen werden musste.

DSCN5524

DSCN5555

Der Garten meiner Mutter ist ein wahres Vogelparadies. Besonders Spatzen lieben ihn und das ist schon etwas Besonderes, da sie bestimmte Voraussetzungen haben wollen. Wenn es diese nicht mehr gibt, können Spatzen nicht einfach weiterziehen, sie gehen dann nach und nach ein. Deswegen haben wir übrigens vor allen Dingen in den Städten viel weniger Spatzen. In der Mittags-Sonne sitzend, habe ich die lauten Vogelgesellen beobachtet. Ihr Gezwitscher war entspannend und meditativ. Ich habe festgestellt, dass sie sehr fotoscheu sind!

DSCN5538

DSCN5540
Im trockenen Rasen wird ein Staubbad genommen, aber wehe ich habe mich etwas mehr aufgesetzt, um ein besseres Foto machen zu können…

Ja, immer wenn ich von der ganzen Bande ein Gruppenfoto machen wollte, flogen sie auf. Vorsichtig müssen sie aber auch sein, ein Turmfalke hat sich schon darauf spezialisiert, genau im richtigen Moment durch den Garten zu stürzen, um sich einen Spatzen zu greifen. Nicht von oben, wie man es von ihm kennt, sondern seitlich, wie durch eine Schneise. Die ein oder andere Bauernhofkatze kommt hier auch mal vorbei.

DSCN5543
Hier wird auch gefüttert, von nichts kommt nichts

Ist dieses Nest nicht ganz besonders schön? Ein Meisenpärchen hatte ein zweites Mal gelegt, aber nicht ausgebrütet, da der Pflaumenbaum durch die Trockenheit fast auseinander gebrochen wäre. Ein Notschnitt hat dem Baum vielleicht noch Mal ein paar Jahren gegeben, aber dem Vogelpaar war das zu viel Aufregung, Veränderung. Wir rätseln übrigens immer noch, wo die Maisen die schöne, bunte Wolle her hatten für ihr Meisterwerk. Die schönsten Dinge schafft die Natur!

DSCN5548DSCN5547

Neben der Holzverarbeitung haben wir auch noch Mal Äpfel gepflückt. Und Dank meiner Tante habe ich einen Riesenkorb Quitten. So gut duftende hatte ich noch nie und auch die kleine Schüssel voll eigener Apfelquitten riechen nicht so wunderbar. Das gibt vor allen Dingen wunderbares Quittenbrot und Gelee.

DSCN5585

DSCN5586

Abends, nach getaner Arbeit, konnten wir noch gemütlich draussen sitzen und die letzten, warmen Herbssonnenuntergänge genießen. An den unverwechselbaren Bergen ist die Jahreszeit gut zu erkennen, so verschwindet die Sonne nun viel weiter südlich.

DSCN5525DSCN5532DSCN5535

Nun ist es wohl mit dem goldenen Oktober vorbei, kühler und feuchter ist es draußen geworden. Herbstlich. Ein paar Blumen gibt der Garten aber noch her, die nehme ich lieber, als mir schon welche zu kaufen.

DSCN5581

Auf einer Eichenscheibe, (von den oben beschriebenen Bäumen,) habe ich ein paar letze Rosen, Löwenmäulchen, eine Malve und eine Dalie im Becher stehen. Sankt Martin ist auch schon in zwei Wochen. Wie schön, dass wir noch so tolle Herbstferien hatten, bevor es nun spürbar dunkler und kälter wird.

DSCN5582DSCN5583DSCN5584

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Verlinkt beim Freutag und Friday-Flowerday.

heißer Juli

Hallo Ihr Lieben.

Auch wenn ich gerade wenig am Rechner sitze, bzw einfach nicht so viel Zeit für s digitale Leben erübrige(n kann), möchte ich eine kleine Monatszusammenfassung mit Bildern machen.

Schon an den Bildern seht Ihr, dass es ruhiger wurde. Die Ferien in NRW sind voll im Gange und es wurde eigentlich immer wärmer und trockener, wie überall. Die paar Tropfen, die ein Gewitter mal brachte, sind schnell wieder verflogen. Mittlerweile sind die Trauben auch schon reif und die Brombeeren eher vertrocknet, vielleicht bekomme ich noch ein paar Holunder Beeren. Aber auf alle Fälle kann ich Marmelade aus den Brombeeren aus dem Garten meiner Mutter machen.

Neu geschnitzt habe ich eigentlich nur die Rosen als Linoldruck und diesen Baby Murloc Stempel, die Geeks unter Euch kennen sie sicher und in grösser habe ich sie hier auch schon gezeigt.

IMG_20180712_204536

Ein *Kaffee* Stempel ist auch noch entstanden, bei dem Wetterchen trinke ich gern meinen Kaffee mit ganz viel Milch und auch kalt. Ich habe mich das erste mal an Schrift versucht:

img_20180731_082225.jpg

 

Vielleicht erinnert Ihr Euch auch noch an die Bienenwabe, welche ich ich vor einiger Zeit mal geschnitzt habe.  Da sollte ja noch etwas dazu kommen, ein Spiel entstehen. Die Stempel sind fertig, aber zum Spiel gestalten hat die Zeit nicht gereicht, zeige ich Euch bald.

 

 

Ansonsten halten wir uns recht ruhig, Siesta machen. Ich bin dann mit den Jungs zu meiner Mutter in s Sauerland gefahren, auch hier ist es sehr warm und trocken. Aber es liegt nun mal in den Sauerländer Bergen und es ist doch frischer als im Rheinland, tagsüber geht der Ostwind und es ist nicht schwühl. Vor allen Dingen abends sitzen wir draussen, wenn es dunkel und kühler wird und das ist so fein. Zwei Fledermäuse schwirren über unsere Köpfe, viele Sterne sind zu sehen.  Die Mondfinsternis ist da auch so ein herausragendes Ereigniss in diesem Monat gewesen.

 

Einige weitere Himmelsblicke:

Da ist der Beitrag doch noch länger geworden als ich dachte.

Ansonsten kann ich Euch nur meinen Spruch des Monats an s Herz legen:

Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich irgendwo ein Fenster

Habt eine schöne Zeit!

Verlinkt bei der Zitronenfalterin und dem Creadienstag

(unbezahlte Werbung, wg Buchtitel)

Im Wald

Hallo zusammen! Hoffe, Ihr habt und hattet Zeit die Sonne und Wärme zu genießen.

Am Wochenenden war ich im Sauerland und mit meiner Mutter im Wald. Nachdem vor über 10 Jahren der Orkan Kyrill hier so viele Bäume – von Fichte bis zu alten Buchen und Eichen – reihenweise gefällt hatte, gab es plötzlich viele Flächen, die irgendwie wieder aufgeforstet werden mussten. 20170520_16224120170520_162238Das Gesicht des Waldes hat sich zu der Zeit so verändert, so wie die Gesichter vieler Waldbäuerinnen und Waldbauern. (Denkt daran, wie lange manch ein Baum braucht um gross zu werden, das kann Generationen dauern.)

Nun forstest meine Mutter seid 10 Jahren das kleine Stück Wald möglichst naturnah auf. Nach dem Sturm gab es kaum genug Jungpflanzen für all die Flächen. Mittlerweile stehen dort Lärchen Fichten, Buchen, Eichen, Ahorn, Kirschen, Speierling, Douglasie und viele mehr.

Aber, nichts ist gefährdeter als junge Bäume im Wald, sie schmecken Rehen einfach so gut und eignen sich so gut zum vergfegen. (So nennt man das Markieren des Rehbocks.) Hasen gehen im Winter auch gern an die kleinen Bäumchen. Also, wenn man nun per Hand den Baum eingepflanzt hat, wird er mit allen möglichen Hilfsmitteln geschützt. Das sind z.B. extra Klammern, die um die Spitzte geklemmt werden um diese zu schützen, Wolle wird reingesetzt, mit Farbe angestrichen, Kreppklebeband um den dünnen Stamm, Stöcke dabei… Immer hofft man, dass es das Wild abschreckt und hoffentlich auch kein Gewöhnungseffekt eintritt. Was man hier auf den Fotos sieht, sind aber netzähnliche, runde Schläuche, die rundum schützen sollen, denn im Frühjahr suchte der Rehbock gern nach geeigneten „Opfern“, um eine Markierung für sein Revier zu hinterlassen. Hier hatte ein Bock sogar den Schutz hochgehoben mit dem Gehörn! 20170520_173723

Der Rehbock schabt beim Verfegen leider die Rinde ab und der Baum stirbt dann oft. So was kann wirklich frustrierend sein und so muss man auch immer wieder durch die Neupflanzungen gehen, ausbessern und aufrichten und schützen. Hinterher kann man dann Zecken absuchen und Wunden u.ä. versorgen, ganz zu schweigen von Muskelkater.20170520_171148Aber es ist eine schöne Arbeit – zumindest, wenn das Wetter gut ist und man in einem Gebiet arbeitet, wo es noch keine Zecken mit Borreliose gibt. Mittlerweile sind viele Bäumchen zumindest gross genug, dass die Spitze nicht mehr abgefressen wird und es muss im Sommer auch nicht mehr frei gesenst werden. Ich wollte Euch gern einfach mal die Bilder von dem Nachmittag zeigen und ein wenig darüber erzählen.

20170520_16381420170520_155237Leider gibt es aber Menschen, die meinen, man kann hier auch seinen Abfall – auch wenn er grün ist – abladen:20170520_152518Unmengen fremden Grünschnitt und an die Stämme ran gekippt, die faulen da drunter. Und so schleppt man Ungeziefer in den Wald. (Ja, es gibt viele Schädlinge, die über Gartenpflanzen eingewandert sind, hier lag auch Buchs, vom Zünsler zerfressen.) Und glaubt mir, dass ist so viel, dass können wir nicht mal eben wegziehen oder gar beseitigen.  Hm, man sollte demjenigen vielleicht einfach Müll in den Garten stellen oder mal unangekündigt durch den Garten trampeln, ist genau so, nur nicht bewusst in den Köpfen.

Hoffe, dieser kleine Beitrag hat Euch auch gefallen, ist ja doch mal was ganz anderes und ich hätte noch so viel mehr schreiben können darüber.

Übrigens, ich habe doch schon mal kurz über das Buch PAX hier gesprochen. Es gibt den Titel nun auch auf Deutsch. Ich bin noch nicht ganz durch, aber es lohnt sich. Ein Junge findet einen kleinen Fuchswelpen und zieht den gross. Nun muss er auf Betreiben seines Vaters, der in den Krieg zieht und seinen Sohn zum Grossvater bringen will, den zahmen Fuchs aussetzen. Im Laufe der Geschichte erfährt man auch, dass der Junge seine Mutter bei einem Autounfall verloren hat, so wie der Fuchs auch. Der Junge hält es übrigens nicht bei seinem Opa aus und macht sich auf den Weg, seinen Freund zu finden, denn er weiss, dass er ja als gezähmtes Wildtier nicht zurecht kommt in der Natur. Auch der Fuchs will seinen Freund suchen, trifft auf andere Füchse und eine Welt die ihm eigentlich fremd ist. Für meinen Geschmack hat der Fuchs zu *menschliche* Züge bekommen in dem Buch, aber es ist natürlich auch ein Jugendbuch und was Tiere wirklich denken, wissen wir ja auch nicht.

Ganz liebe Grüsse und macht es Euch gemütlich!

Wintersonnenwende

Am Samstag haben wir im Sauerland den Weihnachtsbaum geholt. Wir dürfen den immer bei Verwandten aussuchen und absägen. (Danke!) Die kleine Schonung liegt neben einem großen Park, welcher auch letztens neu angelegt wurde. Ich glaube, zum ersten Mal waren wir nicht im Dunkeln aussuchen, mit Taschenlampen und Mondschein. Daher haben wir noch einen kleineren Gang gemacht und uns den Park angesehen.

Schöne Teiche haben sie angelegt. An der Lenne wurden Spielmöglichkeiten gebaut. Von so was hätten wir als Kinder geträumt. Andererseits sind wir nicht vor Langeweile umgekommen und haben uns alleine viele Sachen am und im Fluss ausgedacht. Wenn die Erwachsenen das manchmal gewusst hätten…

Kindheitserinnerungen bestimmen auch unser Leben und was wir an unsere Kinder weitergeben. Ich glaube dazu muss ich nicht viel erzählen.Weihnachten ist durchzogen von Erinnerungen,  Bräuchen und Traditionen. So werden wir wieder zu kleinen Kindern, Weihnachtszeit ist besonders. Sogar die Sonnenuntergänge sind das gerade, golden und hell, Wintersonnenwende. (Aber es ist auch Zeit der Rauhnächte, wilde Jagd, man sagte auch schon mal, „der Teufel geht um“). Eines der hellsten Feste in der dunkelsten Jahreszeit. Kerzen, Lichter, Geschenke, Freude und Frieden,…das Fest der Liebe!

Ich möchte, trotz großer Bestürzung und Trauer, mir dieses nicht nehmen lassen. (Wegen einem fiebrigen Infektes liege ich auch noch angespannt und angeschlagen im Bett, der Neapolitaner Teig steht gekühlt in der Küche und wartet. Betmännchen habe ich mit Pecannüssen vorher noch schnell gemacht und Mandelgebäck für Geschenktüten…)Wippsteerts Kekse   20161217_154257Habt trotzdem schöne Tage, lassen wir uns nicht unterkriegen!

Kartoffelferien

Hallo zusammen.

Kartoffelferien, so hießen die Herbstferien früher, da man selbige lesen musste. Erntezeit. Ich darf ganz viele Äpfel verwerten. Dank meiner Mutter haben wir wieder reichlich vom deutschen Lieblingsobst. Den Boskop und auch die rote Sternrenette kann ich noch einlagern, dabei suche ich mir die guten und großen Exemplare aus. Von den übrigen Mengen werden Apfelchips gedörrt, Apfelmus eingekocht, Gelee gemacht, Kuchen gebacken, Bratapfel und Bratapfellikör aufgesetzt, …

Apfelrieslingtorte stelle ich diesmal hier vor, ist ein Familien Rezept:

Man nehme saure Äpfel wie z.B. ca 750g Boskop, ca 0,7 l trockenen Weißwein, 2 P Vanillepudding Pulver, 100g Butter, 200g Mehl, 120g Zucker, 1 P Salz, 1 Ei und 1 Tl Backpulver (jeh nach Grösse der Backform Menge von Zucker, Mehl und Butter erhöhen, Mürbeteig mässig, dann auch einen Apfel mehr)

Mürbeteig: Die Hälfte des Zuckers und kühle Butter verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat und dann das Mehl mit dem Ei und dem Salz, sowie Backpulver verrühren.  In eine runde, eingefettete  Form einlegen, am Rand hochziehen, mit der Gabel einstechen, und kalt stellen.

Die Äpfel werden geschält, geviertelt und gerieben und mit Wein, dem restlichem Zucker und Puddingpulver aufgekocht, ca 3-5 min. Als erstes kommt das Puddingpulver zum Wein wie wenn Ihr Pudding kochen wolltet. Wenn Ihr das Gefühl habt, die Stärke der Pudding Mischung reicht nicht, gebt noch einen Löffel Stärke dazu. Diese Masse wird in die ausgekleidete Form gefüllt und im 175°C vorgeheizten Ofen ca 60 min gebacken. Gut abkühlen lassen! Natürlich ist es kein Kinderkuchen da er ja mit Wein gemacht wird.

(wenn die Äpfel sehr viel Saft haben, evtl Wein reduzieren oder Äpfel ausdrücken)

Dann ist es recht einfach einen weihnachtlichen Likör herzustellen. Dafür nimmt man einen entkernten Apfel, Fülle ihn mit Zimt, Vanille, Honig und Mandelstücken und stelle ihn in einer kleineren, hitzebeständien  Form den Ofen bis man den Bratapfel hat und nun legt man den Apfel vorsichtig  in ein Glas um und füllt Korn auf. Statt Honig kann man auch Kandiszucker nehmen, mir schmeckt die Honignote aber besser. Marzipan ist mir persönlich zu viel des Guten und überdeckt alles Andere, aber Geschmäcker sind ja verschieden. Versucht mal etwas Sternanis dazu. Nehmt auch hier am Besten so Apfelsorten wie Boskop oder Berlepsch. Das Fruchtfleisch ist säuerlich, fest, aromatisch und gut zum Erhitzen geeignet. Das Glas sollte nun ca 6 Wochen stehen, danach durch ein Sieb abseien und in hübsche Fläschchen füllen, sind auch schöne Geschenke.

Übrigens zeige ich noch ein paar Panorama Park Impressionen,wie angekündigt, von unserem Ferien Ausflug.

Der Luchs ist so elegant, stark und schön, wie er da sitzt und (theoretisch) auf Beute lauert. Mit seinen starken hinteren Beinen springt er hoch, um sich auf das was sich dann ggf unter ihm bewegt, zu springen. Er lauert also mehr als das er jagd. Von den Wölfen habe ich nicht so schöne Bilder, da sie hinter hohen Gittern sind, ihr Geheul war so beeindruckend, gar nicht schaurig. Natürlich wurde bei der Fütterung auch über die Wölfe in Deutschland gesprochen. Kein leichtes Thema.

Die Otter Fütterung war die schönste Fütterung die wir uns angesehen haben. Schon vorher liefen die beiden Otterdamen immer wieder am Gitter lang und schauten uns genau an. Ihre hellen Rufe passen eigentlich nicht so recht zu Raubtieren und die schlanken Körper sehen im Wasser und an Land elegant aus. Wegen ihrem Pelz, der so dicht ist, das kein Wasser durchdringen kann, wurden die Otter fast ausgerottet. Durch Auswilderung gibt es sie aber wieder in Deutschland. Die Waschbären kennt ihr vielleicht schon aus dem eigenen Garten? Die Kulturfolger plündern manchmal nämlich Müll. Sie haben so ein possierliche Gesicht, so dass sie ja viele Klamotten zZt. zieren, ähnlich dem Fuchs oder Dachs.

Ausser der Sommerrodelbahn, Grillplätzen, vielfältigen Spielmöglichkeiten, Restaurants und noch mehr Wildtieren, gibt es die tollsten Spielplätze hier, für jedes Alter!  Und natürlich einen Hammer Blick auf meine Geburtsheimat. 20161011_144429Der Panoramapark ist bei Kirchhundem im Sauerland, wenn Ihr mal einen Ausflug dahin machen möchtest. Nach den Herbstferien in NRW ist aber erst mal Winterpause.

Wünsche Euch gemütliche Tage.