wunderbar gemischt

Hallo Ihr Lieben

Ach, ist das gerade schon wieder kalt. Es ist 6.30 Uhr, Samstag Morgen und Hochsommer. Eigentlich könnte ich mit meinem Kaffeepott jetzt im Garten sitzen und genießen, dass es noch ein kühler Morgen ist. Nun, 14°-15°C sind nicht gerade eine Temperatur, die dazu einläd. Und Regenwolken stehen über mir am Himmel. Aber bevor ich hier nur jammere, wir hatten auch wunderschöne Tage, bzw morgens hat es geregnet und dann kam doch die Sonne hervor. Ich zeige Euch ein wenig:

Noch vor einer Woche bin ich mit dem Sohn im Sauerland altbekannte Wege gelaufen, bei strahlendem Sonnenschein.

Ich nehme Euch mal mit, denn wir haben u.A. sehr viele Schmetterlinge gesehen.


Die Perspektive führt Euch hier in die Irre, dieser Hohlweg führt steil den Berg rauf. Schon als Kinder haben wir diesen Weg gehasst, denn vor allem das letze Drittel lässt einen unweigerlich schnaufen. Daneben die Wiesen aber, die waren unsere liebsten Rodelstrecken und vor allem auf der rechten wurde immer eine kleine Ski Piste angelegt.

Hier ist ein wunderschönes Biotop. Hecken, die kleinen Schwestern des Waldes. Ein Neuntöter füttert seinen Nachkommen. Ich erkläre meinem Sohn, wo er den Namen her hat und das dieser Vogel für seine Vorratshaltung (er spießt Beute auf Dornen auf – daher der Name) Heckenpflanzen wie den Schwarzdorn benötigt.

Allgegenwärtiger Anblick. Wir laufen zwar durch Fichtenbestände, aber alle Fichten, die älter als diese hier auf dem Foto sind, haben Borkenkäferbefall. Oft genug sind unsere Schritte gedämpft durch die Nadeln am Boden und wir werden berieselt von fallenden Fichtennadeln. Der Borkenkäfer hat sich längst unter der Borke der Fichten breit gemacht und damit gelangt die Nährstoffflüssigkeit nicht mehr hoch in den Baum. Manchmal sieht man diese Flüssigkeit in dunklen Flecken im unteren Bereich des Stammes, wenn der Baum noch gesund erscheint. Wir fragen uns, wo die ganzen neuen Setzlinge herkommen sollen für all die neuen Bäume, die für die Aufforstung benötigt werden. So mancher Besitzer hat aufgegeben und seine Hektar Wald günstig verkauft. Vielleicht seht Ihr aber auch auf diesem Foto, wie steil hier die Berge, bzw die Täler, schmal und tief sind.

Der laue Wind lässt die Blumen und anderen Pflanzen hin und her wiegen, streichelt unsere Gesichter. Vor allem auf dem Wasserdost sitzen sie, die vielen Schmetterlinge. Aber sie nehmen auch gern ein Sonnenbad auf dem Weg, fliegen erst kurz vor unseren näherkommenden Schritten hoch.

Pfauenauge und Kleiner Fuchs. Admiral. Kaisermantel (männlich und weiblich). Landkärtchen.

Ausblicke
Blick hoch, vom Tal aus

Es sind diese gemischten Tage, die gerade diese Woche wunderschön gemacht habe. Wenn ich auf dem Rad sitze und durch blühende Felder radle. Über mir kreischen die Rabenkrähen und der Bussard. Wiedereinmal muss der Bussard seinen Aussichtsplatz räumen, denn die Rabenvögel attakieren ihn, sobald sie ihn entdeckt haben. Überall sind die Getreidefelder abgeerntet und sogar trotz des häufig fallenden Regens bereits geeggt. Aber ein paar Blütenfelder wiegen noch ihre Ähren und Blüten. Ein Biologe und ein Bauer haben hier selbige angelegt, mit heimischen Wildblumen. Noch vor etwa einem Monat leuchtete es eher blau, so viel Natternkopf blühte dort, nun schimmert es gelb, Dank der vielen Königskerzen. (Es ist so gelegen, dass man nicht hinstapfen kann, aus der Ferne sieht man aber all die Schmetterlinge und das Zwitschern so mancher Vogelarten ist zu hören.)

Irgendein Spassvogel hat die roten Stühle mitten in dieses Feld gestellt. Wer weiß, vielleicht ist es sogar Kunst und ich bin nur die Nichterkennende, welche mit gemischen Gefühlen die Sperrmüll Stühle im Gras nicht als Aktionskunst erkennt.

Oder es ist der Vormittag, den ich mit meiner Freundin bei einem Mini Workshop verbringe. Sie schnitzt ihre ersten eigenen Stempel und ein T Shirt, sowie ein Brotbeutel wird mit meinem Kraken bedruckt. Außerdem haben wir viel gequatscht und gescherzt, fast mehr, als „gearbeitet“. Das wird wiederholt!

Mit dem Sohn wollte ich mich im Nachbarsort dann treffen. Er war eine grosse Runde gelaufen und ich kam dann dazu geradelt. Für ein Mittagessen war es eigentlich zu spät. Aber wir entdeckten ein kleines Cafe. Leckerste Mini Törtchen (Mango-Maracuja und schwarze Johannisbeere) und eine kühle Limo wurden „verschnabuliert“, ein gesunder Snack sogar, da ohne Zuckerzusatz.

Wenn ich so den Wochenrückblick schreibe, vergesse ich fast, wie mies gelaunt ich gestern gewesen bin, als ich allein am Vormittag drei mal vom Platzregen durchnässt worden bin.

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende, genießt die Sonne, wenn sie durch die Regenwolken blitzt.

Verlinkt bei Andreas Samstagsplausch und my corner of the world

Etwas mehr Schnee, etwas mehr Wärme

Hallo Ihr Lieben.

Es war keine Woche, in der viel passiert ist. Erneut. Das finde ich auch eigentlich ganz gut so. Wie das weiße Wochenende zu Ende ging, habe ich Euch schon hier gezeigt und meinen Hundegang beschrieben. Im Lockdown passiert einfach weniger.

Kurzfristig bin ich noch mal alleine zu meiner Mutter. (Natürlich mit größter Vorsicht!)

Das war eine Fahrt. Hier los bin ich bei 5 Grad. Dann kam ordentlich Regen der mit Sturm einher ging und zu Schnee wurde. Die Autobahn war schnell weiß. Etwas mehr Schnee. Aber so was ist kein Problem, wenn man langsam und vorsichtig fährt. Bei meiner Mutter angekommen, fielen zwar noch Flocken, aber die Grenze, ab der es weiß blieb, liegt allerdings höher.

Hinter dem Haus suchten Staare, Wacholderdrosseln und Singdrosseln nach Nahrung. Immer im Winter kommen die kleinen Schwärme. Das war ein Gewusel, welches leider auf dem Foto nicht wirklich gut zu sehen ist. Was man aber auf den Bildern sieht, ist die oft trübe und nebelverhangene Stimmung, die wir auch früher oft hatten, nicht immer ist auch im Sauerland der Winter weiß.

Dummerweise hab ich mich wohl irgendwie falsch bewegt. Wie sagt der Rheinländer so treffend: „Isch hab‘ Rück’n“. Was am Besten hilft, ist etwas mehr Wärme. Ich trage sexy Unterwäsche „kicher“ und mache mir Körner Kissen warm. Aufmunternd wirkt diese Woche die Englische Comedy Entertainment Serie „Taskmaster“ (mein Mann hat sie mir gezeigt, gibt es nur im Original und bei Yo*Tub*) und ich höre viel Musik, davon besonders viel Filmmusik.

Ich habe eine wunderbare viereckige Kupfer Form für den Ofen vererbt bekommen und liebe es, darin Gemüse im Ofen zu garen. Man nehme zB Süßkartoffeln, Kartoffeln, Möhren, Schalotten, Paprika und Knoblauch. Dazu Olivenöl, Kräuter und Gewürze, gut durchgemengt und bei 200 Grad im Ofen backen.

Dazu schmeckt Kräuterquark oder Schmand oder SourCream. Und Apfelmus, ich kann ja immer wenn Kartoffeln beteiligt sind, Apfelmus dazu essen. Ach, das ist so etwas Feines, Erwärmendes und so vielseitig in der Zusammenstellung.

Zum ersten Mal dieses Jahr habe ich mir Blumen gegönnt. Erst gab es an der Kasse einfache Tulpen. Aber dann kam auf dem Weg zum Drogeriemarkt noch ein bunter, abgepackten Strauß dazu. Schnell geholt, daheim auseinander genommen und angeschnitten. Leider habe ich bei dem bunten Strauß vom Gartenmarkt nicht gut hin geschaut, die Hälfte war hinüber. Nun, ich erfreue mich auch so an den Blumen. Die sind einfach schön anzusehen und tun gut. Herzerwärmend.

Vom grauen Pullover, den ich etwas bunter gestalte, habe ich ja auch schon erzählt. Hier schon mal ein Ausschnitt des Zwischenstandes.

Bunt ist einfach besser.

Treffen wir uns zum Samstagsplausch bei Andrea?

Die Blumen zeige ich endlich mal wieder beim FlowerFriday.

Macht es euch gemütlich!

Ein besonderer Oktober im geschichtsträchtigen Jahre 2020

Hallo Ihr Lieben.

Nach dem warmen und bunten und erholsamen Wochen des Sommers, bis in den September hinein, hatten wir wohl alle mit einem goldenen Oktober gerechnet. Nun, ich will nicht undankbar oder unfair sei, ein paar Tage und Stunden hatte dieser Monat auch was Goldenes an sich.

Vom Heimatblick, Eselchen, ersten gebackenen Keksen habe ich erzählt. Hatte ich Euch die reiche Samensammlung meiner Mutter gezeigt? Und dieses Bild zeigt nur einen Teil:

Ich liebe dieses Bild, es ist so verheißungsvoll!

Diesen Monat habe ich endlich ein wieder etwas an Stempeln geschnitzt. Basare, Adventsmärkte, alles fällt aus. Ich überlege, ob ich einen kleinen Basar hier auf dem Blog machen soll. An einem AuftagsBild arbeite ich auch, bin allerdings diese Woche prompt aus dem Verkehr gezogen worden.  Etwas, was uns den Herbst und Winter auch begleiten wird, Erkältungen und dann immer die Frage im Hinterkopf: ist es Corona? Wer sich krank schreiben lassen muss, muss auch zum Test, sobald er nur etwas mit den Atemwegen hat. Und da ist es schon, dass Thema, dass unseren Alltag so stark bestimmt, wie kaum ein anderes.

Wer meine Buchempfehlung diesen Monat noch nicht gesehen hat, gerne Naturbeschreibungen liest (realistische), dem lege ich noch mal John Lewis-Stempel ans Herz. Wie ein Tagebuch nimmt er uns mit auf ein Jahr in seiner Wiese, „Ein Stück Land“. (Selbstgekauftes Taschenbuch, erschienen bei DuMont übrigens).

Mein Heimatblick von der „Hohen Bracht“ auf das Sauerland, das „Land der tausend Berge“, bei dem fast jeder fragt, wo das „Sauer“ denn herkommt, war mir auch wichtig. Nun kann man erstmal nicht auf den Aussichtsturm, das Restaurant ist geschlossen. Aber Wanderwege sind noch frei, auch wenn es nun als „kontaktloser Tagesausflug“ geplant werden muss.

Maike vom Blog „Kleine Viecher“ hat eine Challenge begonnen, täglich will sie ein Eichhörnchen zeichnen und lädt zum Mitmachen ein, diese kleinen Racker mal kreativ umzusetzen und bei Instagram zu zeigen. Ich mach das auf dem Blog, da ich kein Insta habe. Schaut einfach bei den „kleinen Viechern“ mal vorbei. Übrigens habe ich den Stempel dazu noch nicht fertig, mit „dickem Kopp“ geht das nicht ☺

Und so geht dieses Wochenende der Monat mit Allerheiligen und Halloween zu Ende. Wenig Süsses, eher Saures, was uns da jetzt geboten wird, aber wir haben es ja zum Teil selber in der Hand, wie die Tage für uns werden. Leicht ist das bestimmt nicht und das Weltgeschehen drückt auch noch auf die Stimmung. Ich gestehe, dass ich mich durchaus auch hängen lasse und das Grau dieses Monats mich niederdrückt, aber ich hab auch viel Goldenes (vor allem in Form von wunderbaren Menschen gehabt, in meiner Familie, bei Freunden!) gehabt, dass ich trotzdem von einem Goldenen Oktober sprechen kann.

Verlinkt bei Birgitt, die wieder unsere Monatsrückblicke sammelt

Zeiten

Hallo Ihr Lieben.

Die Zeit der Kranichzüge ist angebrochen. Am Freitag konnte ich den ersten Zug des Herbstes sehen. Nun wird es kalt werden.

Irgendwie dröhnt mein Kopf diese Woche immer wieder. Die Umstellung auf den Herbst fällt mir nicht leicht. Vielleicht weil mir der „goldene Oktober“ etwas zu grau und nass daher kommt nach diesem sommerlichen September. Die Natur findet das gut, mein Gemüt gerade weniger. Was für Zeiten. Der ganze andere Corona Kram geht mir auch viel durch den Kopf. Wie wird wohl der digitale Studienbeginn des Sohnes werden? Und Schul – Klausuren werden bald in recht kalten Räumen geschrieben werden müssen. Stundenlanges stillsitzen, konzentrieren und mit eiskalten Fingern schreiben. Hoffentlich wird der Winter nicht eiskalt (was er natürlich wird, es ist Winter).

Am Samstag war ich noch mit dem älteren Sohn und seiner Freundin im Sauerland. Natürlich mit Vorsicht und Abstand. Ein Wechsel von Regen und Sonne begleitete den Tag, den ich Euch hier schon beschrieben habe. Es war trotzdem wunderschön!

Ein Gang durch den Garten meiner Mutter ist ein Muß! Ein Besuch am Zaun, wenn die Weide besetzt ist, ebenfalls.

Der Ausflug zum Aussichtsturm ist vor allen Dingen mit Erinnerungen gefüllt. Wir denken ganz viel an meinen Vater.

Geschnitzt habe ich diese Woche seit langem wieder, feine und kleine Stempel. Wenn es einen überkommt und man Zeit hat, dann ist das wunderbar. Da darf so ein kleines Eselköpfchen auch seine Zeit dauern.

Die gruseligen Stempel habe ich schon hier gezeigt.

Der jüngere Sohn möchte in den Herbstferien noch einige Tage ins Sauerland, zur Oma und hält sich daher von vielem freiwillig fern. Als Schüler ist er doch viel mehr Kontakten in letzter Zeit ausgesetzt gewesen. Man muss nun mal weiter vorsichtig agieren.

Kekse habe ich erstmals gebacken. Warum backen wir eigentlich fast immer nur zur Weihnachtszeit Kekse? Und dann ja auch in unglaublicher Vielfalt! Heute aber gibt es erstmal nur einen Mürbeteig, bei dem ich einen Teil Mehl durch Kokosflocken ersetzt habe. Durch die Flocken werden sie nicht so sauber ausgestochen. Das endlich mal genutzte Nilpferd Förmchen ging fast sofort kaputt. Aber die Kekse sind lecker! Und hinterlassen so einen wunderbaren Duft! Der tut gut, auch ohne das ich nun viele Plätzchen essen will. Wohlgerüche für die Seele. Von dem schönen, grossen Boskop werde ich mir einen Bratapfel machen, der verteilt auch einen wunderbaren Duft. Bratapfelzeiten.

Am Freitag Abend sitze ich noch vor dem Fernseher, schaue die australische Krimiserie „Harrow“ mit dem walisischen Schauspieler Ioan Gruffedd (den ich sehr gern sehe) und falte Blätter und kleine Adventskalender, klebe Adressen auf. Natürlich fällt die grosse Adventsfeier für unsere Senioren in der Gemeinde aus. Sie sollen aber wenigstens eine Kleinigkeit bekommen. Ein Teil ist schon bei der Freundin in Arbeit. Wehmütig denke ich daran, dass auch der Mittelalter Weihnachtsmarkt abgesagt wurde, voraussehbar, aber trotzdem schade. Genauso wird es keine Basare oder andere kleinere, kreative Märkte geben, gut daß ich noch nicht groß in Produktion gegangen bin. Wir werden uns vielleicht selber so kleine Highlights schaffen, kleine Treffen mit Freunden draußen, mit Kinderpunsch, Glühwein, Eintopf und vielleicht einem Feuerchen. Wir werden schon schöne Dinge finden. Es wird wieder andere Zeiten geben. Klingt abgedroschen, ist aber so.

Mal sehen, wie Eure Woche so war. Schaut Ihr auch bei Andreas Samstagsplausch vorbei?

Linkparty bei Andrea

„Die Zeit verwandelt uns nicht, sie entfaltet uns nur“ Max Frisch

Heimatblick

Ich habe sicher schon Mal hier geschrieben, dass ich zwei Heimat Orte habe. Einmal da wo ich geboren wurde, dass zweite natürlich meine jetziges Heim, wo ich mit meiner Familie wohne. Ich glaube, jeder ist irgendwie mit seiner Geburtsheimat verbunden, wo er Kind war. Das sind ganz eigene und besondere Erinnerungen. Mein Blick aus dem Fenster ging auch den Berg hoch. Diese Wiesen sind früher von Kühen abgeäst worden. Voller Löwenzahn und Wiesenschaumkraut im Frühling und im Winter, wenn genug Schnee lag, war es eine Schlittenpiste. Manchmal gab es dort auch viele Champignons.

Letztes Wochenende war ich wieder „Daheim“, im Sauerland. Ich möchte nun zwei besondere Blicke mit Euch teilen. Einmal (wieder) den hinter meinem Elternhaus. Netterweise kam uns dort ein besonderer Gast besuchen.

Auslauf

Esel haben so eine weiche Schnauze, so wundervolle Augen. Und dieser ist besonders lieb und umgänglich. Laut meiner Mutter wird er immer von den Vollblutpferden geärgert, nur eine Stute beschützt ihn. Vielleicht neiden die Pferde ihm seine Klugheit!

Ohrenspiel

Der zweite Blick ist von einem Aussichtsturm aus, der Hohen Bracht. Als Tourismusmagnet sollte im August 1929 der Bau des Turms mit viel Material aus der Umgebung, starten. Auch heute noch gibt es wundervolle große und kleine Wanderungen hier in der Umgebung oder am Rothaarsteig, der ja mitlerweile recht bekannt ist. Das „Land der tausend Berge“. Dort unten im Ort fließt die Hundem in die Lenne. Das Lennetal ist besonders eng, aber an ihren Bergen geht seitlich auch ein wunderschöner Wanderweg.

Vielleicht seht Ihr die vielen kahlen und braunen Stellen, dass war alles der Käfer

Wenig später steht der Turm und es kann die erste Rundfunk Übertragung aus dem Sauerland zur Eröffnung stattfinden (mit einem Vorgänger des WDR).

Abstieg

Im Jahre 1930 wird eine Ausschankerlaubnis für alkoholfreie Getränke vergeben. Der Wirt muss auch den Turm beheizen und Wetterdaten weitergeben. Im Mai 1932 kann eine Außenstelle der Jugendherberge eingerichtet werden, (einen Ort weiter Burg Bilstein) und dort Betten anbieten.

In Schiefer verewigt

Viele Wirte hat der Turm mitlerweile gesehen. Mein Vater hat dort sehr gerne gefeiert, immer musste man aber erst dort hoch wandern, 584 m liegt der Berg über dem Meeresspiegel. Natürlich gab es später dann einen Alkoholausschank. Seit ich Kind war, gibt es Langlaufloipen und eine Ski Abfahrt.

Höhe Bracht
Plakette oben auf dem Turm

Eigentlich konnten wir immer von Daheim aus auf den Turm schauen. Oft genug im Herbst und Winter gab es keine Sicht, nicht mal die andere Talseite war zu sehen, so dicht war Regen und Nebel.

Tief hängende Wolken wechselten sich mit Sonne ab, der ein oder andere Guss geht runter.

Wunderschöne Ecken hat das Sauerland und der Ausspruch von Karl dem Grossen: „dies Land sei ihm so sauer“ ist eher eine Legende. Auch gibt es viel mehr Sonne als man vermutet und sehr viel Natur, also eine schöne Gegend zum Erholen.

Das Eselchen hinter dem Haus hat mich zum feinen Schnitzen inspiriert.

Passenderweise einen Stempel geschnitzt
Lesezeichen entstehen aus Farbkarten aus dem Baumarkt

Daraus werden jetzt Lesezeichen.

Gern verlinke ich den Beitrag beim Naturdonnerstag, mycorneroftheworld, und beim freutag

Natürlich gehört das auch zu meinen Oktoberlieblingen und kommt zu Andrea!

Vorbeigerannt

Erich Kästner

Der Juni

(aus meiner Gesamtausgabe Athenäum Verlag)

Die Zeit geht mit der Zeit: Sie fliegt.
Kaum schrieb man sechs Gedichte,
ist schon ein halbes Jahr herum
und fühlt sich als Geschichte.

Die Kirschen werden reif und rot,
die süßen wie die sauern.
Auf zartes Laub fällt Staub, fällt Staub,
so sehr wir es bedauern.

Aus Gras wird Heu. Aus Obst Kompott.
Aus Herrlichkeit wird Nahrung.
Aus manchem, was das Herz erfuhr,
wird, bestenfalls, Erfahrung.

Es wird und war. Es war und wird.
Aus Kälbern werden Rinder
und, weil’s zur Jahreszeit gehört,
aus Küssen kleine Kinder.

Die Vögel füttern ihre Brut
und singen nur noch selten.
So ist’s bestellt in unsrer Welt,
der besten aller Welten.

Spät tritt der Abend in den Park,
mit Sternen auf der Weste.
Glühwürmchen ziehn mit Lampions
zu einem Gartenfeste.

Dort wird getrunken und gelacht.
In vorgerückter Stunde
tanzt dann der Abend mit der Nacht
die kurze Ehrenrunde.

Am letzten Tische streiten sich
ein Heide und ein Frommer,
ob’s Wunder oder keine gibt.
Und nächstens wird es Sommer.

 

Hallo Ihr Lieben.

Die erste Juniwoche, husch, mein Gott, vorbeigerannt.

Groot aka Mr Blue Sky

Ich habe zum ersten Mal eine Amigurimi Figur gehäkelt. Und vor allen Dingen endlich fertig gestellt. Vor diesen Mini Häkeleien habe ich immer nur Respekt gehabt, dran gewagt nie, weil sie so unglaublich klein sind. Aber Groot wollte ich unbedingt mal häkeln. „Ich bin Groot“ (Comic Figur aus Guardians of the Galaxy). Erstmal ein wenig nach Bildern geschaut und einfach los gehäkelt. Try and error.

Roter Milan
Roter Milan kreisend in der Eifel

Pfingsten war davon geprägt, dass wir zum ersten Mal wieder in der Eifel waren, bei den Eltern meines Mannes. Und dann auch erstmals wieder im Sauerland, bei meiner Mutter.

Meißen Krankheit Nest
Überreste, so ein schönes Nest, so traurig das Ende der Küken

Auch im Sauerland sind die Blaumeisen gestorben und wir mussten den Vogelkasten leeren.

Aber die Besuche, die wir nur in den Gärten verbracht haben, mit viel, sehr viel Sonne, die waren wunderbar.

Zauberstab

Abrakadabra. Den Holzstrunk haben wir letztens gefunden, auf der Christi Himmelfahrt Wanderung, deren Mini-Bericht ich noch immer schuldig bin. Ein Astteil ist von innen so verrottet, dass ein Hohlraum geblieben ist, der nun eine Bergkristall Füllung bekommen hat. Aber so einen Ast habe ich noch nie gesehen!

Maike Stempel

Nicht nur Material Post aus Hamburg ist gekommen, (Softcut u.a.). Dieses besondere Skunk ist gleich neben ihre Meisen geklebt worden. Wunderbare Stempelkunst von Maike. Ich liebe die Stempel von ihr, ohne sie hätte ich nie angefangen.

Geschenktopf

Eine Freundin ist 80 geworden. Für die Terrasse gibt es einen Topf zum Anschauen. Ich kaufe da keine vorgefertigten, die sind oft nicht so liebevoll zusammen gestellt.  Ich hätte es gern anders ausgesucht, nicht zu dicht und so teuer. Das kann man doch einfach selber machen! Topf und Erde, unten eine Drainage, farblich und vom Typ her zusammen passende Pflanzen, mit ein wenig *Bling*, aber bitte wenig *Bling* …

„Blumen sind das Lächeln der Erde“

 

Spargel

Spargel, der letzte Spargelmonat ist angebrochen. Schnell noch bis Johanni ausnutzen. Einen Brotbackteller habe ich ergattert und will ihn sehr bald ausprobieren.

Sonst war die Woche wie gesagt, husch, vorbei. Mit Autoinspektion/Tüv, mit Besorgungen und üblichem Alltag. Endlich wurde der ganze Grünschnitt seit dem März abgeholt. Reichlich habe ich da zusammengebunden und nach vorn geschafft. Und endlich Regen. Hier gab und gibt es erst nur wenige Tropfen. Aber sofort kommen aus dem braunen Rasen einige grüne Halme. Vorher habe ich schnell noch geharkt und etwas umgepflanzt, extra für den Regen.

Ich lese ein unglaublich spannendes Buch, Fantasy, originelle und besondere Ideen, ich erzähle bald mehr. Ebenfalls auf meinem Stapel ist John Ironmongers „Der Wal und das Ende der Welt“, das Buch ist nun als TB herausgekommen.

powder mage
Cross Culture VLG.

Der Sohn bekommt einen neuen Schreibtisch, der Jugendtisch hat schon so lange ausgedient. Der alte Küchentisch meiner Großeltern wird perfekt dafür werden. Den habe ich von meiner Mutter mitgebracht. So alte Tische sind oft aus Esche, ein glattes Holz, früher viel für Gebrauchsmöbel genutzt. Keine Splitter. Wunderbares Holz. Und das System der Konstruktion so einfach zu transportieren und zusammen zu bauen, so leicht und stabil.

Nun klingt das Wochenende aus, kühl und regnerisch und gemütlich und erholsam und besinnlich.

Habt ein schönes Wochenende.

 

Verlinkt bei Andrea „Karminrot“ Samstagsplausch, beim Monatsmotto  von Andrea „Zitronenfalterin“ (denn sie sammelt Sachen, die wir noch nie gemacht haben)

Ps: Viel zum bloggen, schauen und kommentieren bin ich leider nicht gekommen. Ob das besser wird in den nächsten Tagen?

es ist wieder ein Freitag

Hallo Ihr Lieben.

(Werbehinweis: Verlinkungen zu Privatblogs, Titelnennungen, nicht gewerblich)

Das Wochenende steht vor der Tür. Ich bin so froh, dass es eine kurze Woche war und schon wieder Wochenende ist! Manchmal fällt es einem ganz besonders schwer, nach einem „Feiertagswochenende“ wieder zum Alltag zurück zu finden, oder?

Heute zeige ich Euch endlich den Käsekuchen mit Erdbeeren, ohne Backen.

frischer Käsekuchen

ich habe ihn so gemacht:

2 Packungen Schichtkäse, 1 Becher Sahne, 1 Packung Schokoladenbutterkekse (200g), 1 Bio Zitrone, 150g Zucker, (beim Zucker habe ich 150g Rohrohrzucker genommen, wenn Ihr es gern süsser mögt, nehmt Kristallzucker…), 70-80 g Butter aufgelöst, Blattgelatine (entsprechend der Masse), Rundform und Backpapier

als erstes zerstampft Ihr in einer Schüssel mit einem Fleischklopfer die Kekse, legt die runde Form am Boden mit Backpapier aus und füllt die Krümel ein. Darüber gebt Ihr die geschmolzene Butter und vermengt und stampft die Masse fest. Nun den Boden kühl stellen!

dann rührt Ihr Quark, Zucker und Sahne an. Gut ist es, wenn die Masse nicht mehr ganz eisekalt ist. Ihr reibt die Schale der Zitrone ab, presst sie aus und gebt zu Saft und Schale noch etwas Wasser, es muss genug Flüssigkeit sein, um die Gelatine (oder was Ihr zum Gelieren nutzt) darin aufzulösen. (Geht hier nach Packungsanweisung vor.) Die warme Geliermasse in eine Schüssel geben. Nun die Quarksahne portionsweise unterrühren, nicht die warme Flüssigkeit zum Kalten geben! Gut verrühren und dann auf dem Boden verteilen. Kühl stellen!

Am Besten Ihr macht den Kuchen einen Tag vorher.

Die Erdbeeren, einmal durchgeschnitten und geputzt, kommen kurz vor dem Servieren einfach auf den Kuchen oder Ihr gebt sie löffelweise zum servierten Stück. Sehr frischfruchtige Note und ich finde ihn nicht so süss (aber ihr könnt ja die Masse kosten und ggf. nach süßen.)

frischer Käsekuchen

Ein ganz feiner Kuchen für ein Wochenende, Freutag!

Und es gibt wieder einen kleinen Strauss aus dem Garten. Die Blüten sind gerade arg gebeutelt. Immer wieder gibt es zwischen warm-sonnigen Perioden stürmischen Regen und damit verbundene Temperaturstürze. Daher liegt auch schon mal eine ganze Blüte auf dem Boden. Und Ihr seht es den Blütenblättern an.

Ableger für meinen Garten
Es ist wunderbar, wenn die eigene Mutter ein Gartenparadies im Sauerland hat, wo man immer wieder gute Ableger findet!

Dem Garten an sich macht das eigentlich nicht so viel. Aber die Schnecken lieben die Witterung gerade! Wusstet Ihr, dass sie Melde lieben? Ich wusste es leider nicht. Auch die gesähten Lupinen werden ganz plötzlich ratzekahl gefressen. Dies war mir bekannt und ich habe versucht, diese Planzen zu schützen. Was macht Ihr gegen Schnecken? Oder überlasst Ihr das den natürlichen Feinden (Igel, Vögel, Frösche, Tigerschnecken,…)? Nehmt Ihr Bierfallen, Schneckenkorn (gibt es ja auch in nicht so schlimmer Variante mitlerweile), Bretter zum Absammeln, Kaffee, Fallrohrstücke,…) Ich scheine so leckere Blumen diesmal anzubieten, dass die Schnecken sogar die Hosta verschonen – immerhin. Aber über weitere Tipps bin ich immer froh und da Astrid „Zitronenfalterin“ gerade Beiträge zum Garten sammelt, verlinke ich den Beitrag dort. „Brainstorming Garten“ sozusagen, finde ich ganz toll!

Anton
Diese Rose im Garten meiner Mutter ist eine Züchtung meines Urgroßvaters, ähnelt etwas der Rose du Resht, aber dem Wetter des Sauerlandes angepasst und sehr robust. Leider zu gross für meinen kleinen Garten.

Dann frage ich auch noch gleich, wie Ihr Eure Gärten Hummelfreundlicher macht, denn die bestäuben ja ganz viele Pflanzen (u. a. Tomaten und davon habe ich dieses Jahr einige), die Bienen nicht bestäuben können. Ich habe immer einige Erdhummeln im kleinen Garten, stelle auch Blumentöpfe als Hummelburg verkehrt herum auf, aber im späteren Frühling habe ich doch Angst, dass ich ihre unterirdischen Nester durch harken zerstöre. Nicht immer entdecke ich die „Einflugschneisen“. Hummeln sind ja so tolle Insekten, total unterschätzte Bestäuber! Schon lange möchte ich mir das Buch „Und sie fliegt doch“ kaufen oder leihen. Mein Bücherstapel ist zu gross und die Hummeln geraten so ab und zu in Vergessenheit.

 

Aber jetzt die Fotos vom Strauß, den ich gern wieder beim Holunderblütchen zeige. Die antike Vase habe ich im Sozialkaufhaus entdeckt. Die Glasritztechnik ist ja schon sehr alt und die Form und Grösse ist immer wieder passend. Schade, dass sie „weg musste“, in meinen Augen ist die Vase ein Kleinod. (Es ist ja nicht so, dass ich keine Vasen hätte.)

mit portugisischem Schafstransporter

seht Ihr den Hirsch`?
seht Ihr den Hirsch?

aus meinem Garten
mit besonderem Espresso

Habt ein wunderschönes Wochenende. Freue mich ganz besonders, denn wir sind eingeladen. (Daher müsst Ihr Euch noch etwas gedulden, ich bin noch nicht zum Film schauen gekommen und viele von Euch möchte den Astrid Film (Ausleihe Bücherei) auch noch schauen, wie ich in den Kommentaren gelesen habe. Ich hätte Euch gern schon mehr dazu geschrieben.)

Macht es Euch gemütlich!

 

 

von der Heimat in die Heimat und zurück

Hallo Ihr Lieben.

Am Wochenende war ich zu Hause. Bin von meiner jetzige Heimat in meine alte Heimat gefahren.

Kennt Ihr das auch? Wo man gross geworden ist, bleibt immer Zuhause. Aber wo man mit seiner Familie wohnt, ist auch Zuhause.

Der Weg in die Abenddämmerung, grau, nebelverhangen, als hingen die Wolken direkt über den Bäumen. Ein eher dunkles Land der tausend Berge.

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Melancholie

(Die Melancholie (griechisch μελαγ-χολία zu lateinisch melancholia für die „Schwarzgalligkeit“) auf Deutsch eher Trübsinn, bezeichnet eine durch Schwermut bzw. Schwermütigkeit, Schmerz, Traurigkeit oder Nachdenklichkeit geprägte Gemütsstimmung, die in der Regel auf keinen bestimmten Auslöser zurückzuführen ist.)

Das Licht reichte kaum noch für Fotos.

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Macht es Euch gemütlich!

Oh Tannenbaum und mehr

Hallo, Ihr Lieben.

(Text und Bilder enthalten Werbung, ohne Auftrag)

Und, fleißig am backen, basteln, einpacken, Weihnachtsgrüsse schreiben, erste oder letzte Einkäufe tätigen? Ach, irgendwie wird es doch immer schwieriger, die Adventszeit ruhiger zu verbringen, so wie man es doch eigentlich gerne möchte.

Eisscheibe Saalhausen

Das Tannenbaum holen in der *anderen* Heimat, war wieder schön. Diesmal haben wir sogar recht schnell einen besonderen und schrägen Baum gefunden.

Am Sonntag gab es hier so wunderschönes Winterwetter. Zumindest bis Mittag war es weiß draußen. Wir sind wieder zum Weihnachtsmarkt an der Burg Wissem gegangen.

Der Nikolaus verteilte Nüsse und Madarinen an Kinder, auf der Bühne spielte bei unserer Ankunft eine lokale Big Band Weihnachtsklassiker und später gab es eine Märchenstunde auf der Bühne. Übrigens, für alle, die Bilderbücher lieben, in der Burg Wissem (Troisdorf) ist eins der grössten Museen dieser Art in Deutschland und als die Jungs noch kleiner waren, sind wir dort so manchen verregneten Wochenendtag versackt.

 

Ja, das ist ein Themenwechsel, nicht war? Aber ich kann gerade nicht noch mehr Weihnachtssachen machen. Und ich will schon seid zwei Wochen eine Lumme schnitzen. Als ich krank im Bett lag, habe ich einen wunderschönen Bericht über die Lummen an den schottischen Steilküsten gesehen. Diese Vögel, die wie Pinguine aussehen, brüten hoch oben in den steilen Klippen. Wenn die kleinen Trottellummen dann aber in das Wasser müssen, wird es gefährlich für sie. Im Gegensatz zu Pinguinen können Trottellummen ja fliegen, aber diese kleinen, schwarzweissen Federknäule sind da noch nicht drin geübt. Sie müssen einfach metertief runterspringen und dabei gleiten. Unten treffen sie auf stürmische Gischt und landen hoffentlich zwischen Felsen im Meer. Als ein schwächeres Küken erst nicht springen wollte, dann aber durch das Getümmel der vielen Vögel auf der Klippe doch stürzte, habe ich wirklich die Luft angehalten. Es landete auf einer Klippe… und überlebte. Die dichten Daunen schützen die Vögel wohl wirklich sehr. (Ja, ich weiss, so ist der Lauf der Natur, aber manchmal ist man doch besonders nah am Wasser gebaut und bittet Mutter Natur, dass alles gut geht.)

Nun, weil es auf Weihnachten zu geht und man sich da ja etwas schenkt, möchte ich einmal so einen Bogen mit Trottellummen Aufklebern verlosen. Wer bis Mittwoch 24.00 Uhr hier einen Kommentar hinterlässt, kommt in die Losmütze und einer der Söhne zieht dann den Gewinner, der andere passt auf, dass alles richtig abläuft. (Sollte es Probleme mit der Kommentar Funktion geben, es geht auch eine email, siehe Impressum.)

Achtung, Verlosung beendet und Sohn hat Mano als Empfänger der Aufkleber gezogen, Gratulation! (Ach, hätte ich jetzt mehr Zeit, würde ich Euch allen welche machen und schicken.)

 

Euch allen schöne Adventstage! Stresst Euch nicht zu viel und bleibt gesund.

Verlinkt beim creadienstag

Herbstwald mit Hirschen

Hallo Ihr Lieben.

(Werbung enthaltend, da Namensnennungen und Verlinkungen)

Nun zeigt der Herbst auch mal seine etwas nasseren und kälteren Seiten. Es wird ja auch mal Zeit, dass wir Regen bekommen und das Gefühl haben, die „Kalte Jahreszeit“ zieht ein. Irgendwie gehört das doch auch zum Jahreszeitenkreislauf.

Von unseren Herbsttagen im Sauerland habe ich ja berichtet.

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Wenn man schönes Wetter hat, ist der Blick einfach wunderbar. Aber glaubt mir, gerade im Herbst habe ich manchmal nicht den Wald auf der anderen Talseite gesehen, so tief hingen die Regenwolken. Wenn dann alles wieder verschneit ist, geniesst man den Winter natürlich, aber vorher war und ist es doch ab und zu recht duster, össelig, wie wir sagen. Aber wie Ihr hier seht, hatten wir bestes Wanderwetter und genossen den Herbstwald.

Bei meiner Mutter habe ich dann ein ganz wunderschönes, bedrucktes Textilschmuck Band entdeckt. Sie hatte es auch geschenkt bekommen und als Deko vor Bücher gestellt. DSCN5564

Ich war total begeistert und schon waren erste Ideen da: Stempel und Linoldruck, das wollte ich nachmachen. (Leider gibt es keinen Grössenvergleich auf dem Bild, es ist wirklich nur ein Textilband.)

 

Ersteinmal habe ich mich an den Stempel gewagt… das grössere Projekt kommt noch…

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Auf den grösseren Linoldruck freue ich mich schon, wird sicher eine tolle Borde, für Tischdecken oder Shirts.

Während ich so am Tisch sitze und schnitze, geniesse ich einen Kurkuma Latte.  Ich habe das Rezept auf dem Blog Reisenspeisen entdeckt und in etwa so nachgemacht:

1 gehäuften El gemahlenen Kurkuma, 1 El frisch geriebene Ingwer, 1 P Pfeffer und  etwas Zimt, 1 Tl Kokosöl und zum Süßen 1 Tl flüssigen Honig (da gehen natürlich auch andere Süßungsmittel und Ihr könnt die Menge natürlich verändern)

Das Kurkuma Pulver kocht Ihr mit etwas Wasser auf, etwa 130 ml, dann Ingwer, Zimt und Pfeffer dazu und etwas köcheln lassen, so in etwa 5 min. Nun Kokosöl und Honig dazu, es sollte eine zähe Masse werden. Die könnt Ihr nun in ein Glas tun und im Kühlschrank aufbewahren, wie lange sie haltbar ist, weiss ich aber noch nicht. Die ganze Prozedur ist übrigens sehr dufte!

 

Wenn Ihr nun ein warmes, wohltuendes Getränk braucht, gut für Magen und Geist, dann nehmt Ihr etwas von der Paste, rührt es in warme Milch, schäumt es vielleicht sogar auf und geniesst danach Duft und Aromen.

Ps. wer die Kurkuma Latte nicht so scharf mag, nimmt einfach weniger Ingwer.

Habt einen schönen Tag!

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