ein wenig dies und das, ein wenig zurück geschaut

Hallo Ihr Lieben.

Gerade habe ich den Bärlauch aus dem Garten zu Pesto verarbeitet, diesmal mit Pekannüssen. Diese Nüsse gehören zu den Walnüssen, sind aber viel milder im Geschmack, die Kalorienbomben unter den Nüssen, allerdings supergesund für unser Herz – Kreislauf – System. Bei hohem Blutdruck und Diabetes wirken sie sich positiv aus, was man von Kalorienbomben ja sonst nicht so kennt. In ihrer Heimat Nordamerika sind diese Nüsse oft in und auf Kuchen verarbeitet. Unsere Walnüsse sind ja eher etwas bitter, die Pekannuss (Pecannuss geht auch) dagegen etwas süsser im Geschmack.

(Das Bärlauch gesund ist, wissen wir ja schon, wer genaueres über die Zubereitung erfahren möchte, oder auch das Kraut, klicke bitte auf meinen Link zum entsprechenden Beitrag)

Was ich Euch auch noch unbedingt und sofort vorstellen wollte, ist ein „Bilderbuch“ von Neal Gaiman, mit wunderbaren Illustrationen von Chris Riddell. Die beiden haben ja schon das ein oder andere zusammen gemacht, (übrigens Werbung, aber selbstgekauft und Werbung, weil verlinkt). Elegant werden Märchen verwoben und doch ganz anders erzählt, wirklich ganz anders! Die Königin soll heiraten, doch 3 Zwerge, deren Namen nicht genannt werden darf bei „Grossen“, warnen sie vor dem sich ausbreitenden Schlaf aus dem Nachbarkönigreich. So macht sich die junge Frau mit den Zwergen auf, durch eine Zwergenhöhle, dass spinnenartig, eingesponnene, verschlafene Reich zu durchqueren. Warum wohl dabei die Königin nicht einschläft? (Denn Zwerge sind durch Magie geschützt…) Ein Bilderbuch, wohl für Erwachsene, aber auch ältere Kinder, vielleicht eher eine graphic novell. Nicht einzuordnen, aber sehr anschaulich lesenswert.

Da ist der dritte Monat im Jahr auch schon wieder um. Eine kleine fotografische, kreative Rückschau:

 

Du meine Güte, am 1. April vor vier Jahren habe ich angefangen zu bloggen. So viele schöne Berichte, die ich damals in erster Linie am Anfang für mich selber geschrieben habe. Keine Sorge, ich mache nur einen Märzrückblick. Viele schöne Ereignisse gab es den Monat und „aprilliges“ Zeiten hatten wir ja schon. Aber gerade wird überall das wunderbare Wetter genutzt, sei es im Hobby- oder Berufsbereich.

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Habt einen schönen Tag, eine schöne Woche, einen schönen Monat. Auf in den wechselhaften April!

Verlinkt beim Creadienstag (und als Verlinkung wieder Werbekennzeichenpflichtig)

„Das wunderbarste Märchen ist das Leben selbst“ 

Hans Christian Andersen

Frühlingsdurchsicht in der Küche

Hallo Ihr Lieben.

(Sponsored Post)

Ach, ist es nicht wunderbar, wie hell es geworden ist? Die Sonne strahlte durch die Fenster, man genoss die erste Wärme. Nach dem Winter hat sich das ein oder Andere im Dunkeln versteckt. Das kennt Ihr sicher auch, Spinnweben, Wollmäuse… Neben dem Frühjahrsputz, den ich etappenweisse erledigen werde, sollte man auch mal durch seine Schränke gehen. Wer mich persönlich kennt, weiss, dass ich ein ziemlicher Chaot bin. Ein paar Sachen zur Chaosbeseitigung habe ich schon ganz gut drauf. Ich liebe es, Gläser für Vorräte zu nehmen. Die sind so vielseitig, aber achtet darauf, dass sie Mottensicher sind. Danach muss man regelmäßig kontrollieren.

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Und leider habe ich viel zu spät die Vorzüge von herausziebaren Schubladen kennengelernt! Nirgendwo habe ich so schnell alles sortiert, eine Übersicht und kann so viel unterbringen wie dort. Ich konnte mich beim Kauf nur zu einem Schrank von meinem Schatz überreden lassen. Ich trauten den großen Schubladen nicht.

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Von einer Freundin habe ich Apothekergläser geschenkt bekommen. Das Gute daran ist, dass sie dunkelbraun sind und somit weniger Licht durchlassen, auch wenn ich sie in einem Schrank verwahren. Für getrocknete Kräuter sind sie perfekt, genau wie natürlich Dosen. Mit bunten Etiketten, selbstbestempelten Aufklebern kann man alles was man will darauf notieren. (Auch Verfallsdaten, wenn benötigt, mit Bleistift,  zum Verändern)

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In den Glasschubladen versuche ich meinen Kleinkram so gut wie möglich zu organisieren. Diese Schubladen, es gab sie auch in Metall oder Porzellan, kennt Ihr die auch noch? Als ich ein kleines Kind war, bin ich sehr oft bei meinen Großeltern auf dem Bauernhof gewesen. Dort lebten viele Menschen und es brauchte entsprechend viele Vorräte. Meine Oma hatte noch eine Vorratskammer. Wenn aber nun das Mehl in einer dieser Schütten im Schrank ausging, durfte ich in das Büro, wo zwei Säcke standen. Einer war voller Mehl und einer voll mit Zucker. Und manchmal huschte beim Aufwickeln des Papieres ein Silberfischchen davon, das störte aber nicht. Für den Nachtisch holte ich im dunklen Keller oft ein Glas eingemachtes Obst. Ich mochte den Keller! Hier lagerten in einem Raum ganz viele Kartoffeln und in einem anderen besagter Stolz meiner Oma, ganz viel selbst eingemachtes Obst und Gemüse in Gläsern. Es roch immer sehr erdig, denn der Boden war nur gestampfter Lehm. Oben auf dem Dach hatte mein Opa seine Räucherkammer und manchmal ging er mit mir hoch, eine neue Wurst oder Schinken holen. Die waren natürlich auch selbst gemacht und ich glaube in meiner Erinnerung waren vor allem diese Leberwürste, die leckersten, die ich je gegessen habe.

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Wenn Ihr auch gerne Vorräte daheim habt, kennt Ihr das sicher auch, dass man den Überblick behalten muss.. Mehl, Zucker, Haferflocken, Tee, Kaffee und dergleichen. Im Keller lagerten Kartoffeln und Äpfel. Getrennt natürlich. Die Ausdünstungen von Äpfeln fördern nämlich das Keimen von Kartoffeln. In einem kleinen Regal habe ich leider nicht so wunderbare Einmachgläser, wie meine Oma, oder auch meine Mutter. Dort stehen aber immerhin selbstgemachte Marmeladen, Sirupe und Chutneys.

Wenn Ihr zum Lagern von Lebensmitteln mehr wissen möchtet, Schaut doch mal hier vorbei! Als ich gefragt wurde, ob ich mir vorstellen könne, hier eine Kooperation einzugehen, war ich erst skeptisch, aber als ich mir die Internetseite ansah, fand ich durchaus interessante Tipps. Es ist wirklich oft so, dass wir unsere zu lagernden Einkäufe falsch in die Schränke stellen. Denn heute hat sich der Umgang mit Lebensmitteln doch sehr verändert. Wir haben ganz anders eingerichtete Küchen, keine Vorratsräume mehr, oft auch keine Lagerräume im Keller. Es leben vielfach gar nicht so viele Menschen zusammen, dass es sich lohnt, größere Vorräte anzulegen. Auch machen wir in der Regel nur noch als Hobby Lebensmittel durch trocknen, einkochen oder räuchern haltbar, alles ist nebenan günstig zu kaufen.

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Vielleicht freue ich mich gerade deshalb darauf, bald wieder Bärlauchpesto zu machen, Johannisbeeren zu Gelee zu verarbeiten und erste Marmeladen zu kochen! Wir sind nun mal Jäger und Sammler. Aber der richtige Umgang mit dem *Gesammelten* ist auch wichtig, wir werfen doch schon viel zu viel weg!

Habt eine schöne Woche.

Dieser Beitrag entstand als Kooperation mit Küche und Co.

Verlinkt beim Creadienstag (Werbung durch Verlinkung und auf den Fotos erkennt man Marken, alles ist aber mein Privatbesitz)

 

 

Tea Time

It s tea time, my dear.

Hallo Ihr Lieben.

Als beim Mustermittwoch das neue Monatsthema „Tee“ zur Auswahl stand, war ich gleich total begeistert. Seid ich das erste mal in Irland war, schätze ich schwarzen Tee.  Schwarzer Tee mit einem Schuss Milch, den man sich vorher in die Tasse füllt, damit man selber bestimmt, wie viel man gerne hätte. So wurde es uns von einer netten Irin in einem bezaubernden B & B erklärt und so wurde ich zur Teetrinkerin.

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Heute morgen gibt es eine Beutelmischung, ich liebe das Design der Verpackung, der Tee ist aber auch fein. (unbezahlte Werbung)

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Vorher gab es als Kind Kamillentee (wenn man sich nicht gut fühlte) oder Pfefferminztee, getrocknet aus dem Garten. Die Pfefferminze habe ich immer noch im Garten und trockne gerade auch für den Winter. Verschidene andere Kräuter wandern für Tee hier in die Vorratsdosen. Wusstet Ihr übrigens, dass Ihr Pfefferminze ganz einfach vermehren könnt? Einfach einen Stengel in s Wasser stellen, der bildet recht schnell Wurzeln und dann ab damit, in einen Topf oder ein Beet.

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An meinem Fenster hängt ein halbes Laken, bedruckt mit selbst geschnitzten Linol Kannen und Tassen.

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So alte Halbleinen Laken sind wunderbar für Tisch und Fenster geeignet, wenn man sie nicht mehr auf die Matratze ziehen möchte. (Reines Leinen ist viel seltener noch zu bekommen und mir fast schon wieder zu schade für so etwas.)

Und zu gutem Tee gehört doch eigentlich auch ein frisch gebackener Scone(s) mit clotted cream und marmelade.

für ca 8 Stk.

250g Mehl, 3 Tl. Backpulver, 50 g Butter, 150 ml. Milch, einen Tl. Zucker, 1 P. Salz, auf das Backblech Backpapier und ein Eigelb zum Bestreichen. zum Ausstechen der Scones ein Trinkglas und zum Ausrollen des Teiges etwas Mehl.

Mehl mit Backpulver (ca 1 Tütchen entspricht das etwa) in eine Schüssel sieben. die Butter klein schneiden und mit der Milch, dem Zucker, der P. Salz dazu geben und gut verkneten. Ich lasse das immer meine Maschine machen. der Teig wird schon geschmeidig und kann dann noch mal mit den Händen nachgeknetet werden. Den Teig etwas kühl stellen. Den Ofen auf 220°C vorheizen, Umluft ca 200°C. Dann eine Fläche mit Mehl bestäuben und dort den Teig ausrollen, ca 1,6 cm dick. Ich steh da aber nicht mit dem Lineal daneben. Nun kann mit einem normalen Trinkglas ein Scone nach dem anderen ausgestochen werden, auf das Blech gelegt und mit etwas verquirltem Eigelb bestrichen werden. Die Scones werden auf der mittleren Schiene des Ofens etwa 20 min. gebacken, bis sie goldbraun sind.

Nun werden sie mit Marmelade, (klassisch: Erdbeere,) und Butter, (klassisch: clotted creme – d.h.in diesem Fall, Sahne so steif schlagen, dass sie fast zu Butter wird, die echte Herstellung ist noch aufwendiger) serviert. Dazu einen guten, englischen Tee, Perfekt! Ob man nun Milch oder Sahne in den Tee nimmt, daran scheiden sich die Geister.

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Wünsche Euch einen schönen Tag.

Verlinkt bei muellerinenart

Fundstücke

Hallo Ihr Lieben,

ab und zu haben sich ja hier schon Fundstücke, die ich so „Second Hand“ ergattert habe, gezeigt. Ich liebe es: Trödelmärkte, Sozialkaufhäuser, tauschen. Ganz abgesehen davon, dass ich so meiner *Sammlerleidenschaft* nachgehen kann, ist es doch auch viel besser, wenn etwas nicht weggeschmissen wird, sondern eine neue Nutzung erfährt. Und sei es nur, dass ich es gern ansehe.

 

So manche Schale hat den Weg schon zu mir gefunden, neben meinen geliebten, französischen Wassergläsern, die so wunderbar zu stapeln sind. Alltagsgegenständen, die auch leider am häufigsten kaputt gehen. Außerdem ist es für mich toll, aus Bechern zu trinken, gern auch einen kühlen, weißen Wein, wenn es draußen warm ist, bleibt er da drin viel länger kalt. Bettlaken ohne Gummi waren früher ein Gräuel für mich, wenn damit das Bett neu bezogen werden mußte. Nun kann man sie einfärben und bedrucken, hier mit maigrüner Farbe und Kühen (Linoldruck). Von meiner Mutter bekam ich zwei *Schneebälle* von Boda geschenkt, zwei weitere der Glasleuchten fand ich im Sozialkaufhaus! Meine *Flotte Lotte* ist unverzichtbar in der Küche und auch aus zweiter Hand. Das ich an dem Schaukelstuhl auf dem Sperrmüll nicht vorbei konnte, hab ich ja schon mal erzählt. Porzellan ist allerdings meine schlimmste Falle, sieht man an den Fotos, oder? Bücher werden aber am Häufigsten geholt, von tollen Bildbänden über Schulmaterial bis hin zum *Lustigen Taschenbuch* haben wir da so einiges. Neben nutzlosem Krimskrams, der nur nett anzusehen ist, findet sich so manches Praktisches. Bei Kleidung schau ich bei Bedarf als Erstes, ob ich es nicht auch aus zweiter Hand finde, für die ganze Familie. Tolle Schnäppchen macht man da manchmal, auch wenn man vielleicht nicht ganz so up to date ist. Und aufmotzen kann man oft, ich sag nur drucken und stempeln. Viele nähen ja daraus auch etwas Neues, da bin ich nicht so gut drin.

Heute habe ich dies gefunden:

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Die Comics sind für die Jungs, die Isolierkanne ist ja schon ein kleiner Klassiker und super! Vor allen Dingen, da sie rund ist und so viel länger warm hält! Den Krimi habe ich wg dem Titel mitgenommen. *De Duivel is`n Eichkater*, so geht ein plattdeutscher Spruch aus meiner Heimat (hoffentlich habe ich ihn nur richtig geschrieben!). Über Büchlein aus der Insel Bibliothek freut sich meine Mama immer sehr.

Und ein kleines Holzkästchen:

 

Mit dem Waldkauz Stempel wollte ich da einen schnellen Effekt, aber leider hatte ich nicht mit der Struktur des Holzes gerechnet. Bei dem Blätterstempel war die kein Problem, aber der Vogel ist leider nicht gelungen, ich habe etwas nachgearbeitet, aber das nächste Mal bemale ich Kästchen wieder! Schnell ist nicht immer gut.

 

Ganz nebenbei sammeln *Mensch* natürlich immer noch Fundstücke in Garten und wilder Natur, angefangen von Blumen, Schneckenhäuser, über Kräuter und Beeren. Die Liste unter dieser Überschrift könnte sehr lang sein. Habt Ihr auch da so Eure Schwächen?

Habt einen schönen Tag! Ach und nach einiger Recherche öffne ich die Kommentarfunktion wieder.

 

 

kiebig wie ein Kiebitz

Hallo Ihr Lieben.

Heute möchte ich Euch den Kiebitz vorstellen, einen Zugvogel, der leider nicht mehr so oft zu sehen ist. Er gehört zur Familie der Regenpfeifer und wer mal hören mag, wie er klingt, auf der Internet Seite des NABU kann man dies tun und mehr über ihn lesen! Der Kiebitz ist auch ein Flugkünstler. Bei Hundespaziergängen hier zwischen den Wiesen, wurde ich als erstes durch seinen pfeifenden Ruf über mir aufmerksam. Dann sah ich den schwarzweißen Vogel seine trudelnden Flugkünste zeigend. Der taubengrosse Vogel ist durch seine kontrastreiche Färbung und seine breiten, rundlichen Flügel, gut zu erkennen. Leider ist auch sein Lebensraum durch die intensive Nutzung der Flächen (Landwirtschaft, Bebauung, Trockenlegung,…) bedroht.

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Der Kiebitz ist ein Bodenbrüter, ein nass – kaltes Frühjahr geht zu Lasten der Küken. Früher wurden die braunen Eier gesammelt und als Delikatesse gegessen.

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Erste Probedrucke: mit einem Acryl Block kann man wirklich besser arbeiten

Zwar hat das Rufen ihm seinen Namen eingebracht, aber wenn jemand *kiebig* ist, dann schimpft man, geht auch auf jemanden los, so sagt man. Denn Kiebitze verteidigen ihr Gelege und Küken vehement. Raubvögel werden in der Luft angegriffen und man hilft sich untereinander bei der Verteidigung.

briefmarke Diese schöne Briefmarkendarstellung habe ich noch gefunden, man sieht die grünliche Färbung der Flügeloberseite gut.

Außerdem habe ich neues Material ausprobiert:

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Mit Textil Stempelfarbe, die auf ein blanko Kissen aufgetragen wird, habe ich eins meiner Trockentücher versuchsweise bedruckt. Die Farbe ist nur bis 40°C waschbar, viel einfacher zu handhaben und schnell verfügbar, (im Vergleich zur Linolfarbe). Der Stoff war natürlich nicht gebügelt, wie man sieht. Ich glaube aber, die Qualität der Linolfarbe wird nicht ganz erreicht.

  1. Aber ich freue mich total über meinen kiebigen Kiebitz und schicke ihn zum Freutag!

Und hier noch ein Tipp für schnelle Kresse Anbau in einer „Ostersüssigkeiten Verpackung“. Ich habe ein Küchentuch so zugeschnitten, dass es 1-2 mal gefaltet in die Vertiefungen passte, dann ordentlich angefeuchtet und Kresse Samen eingestreut. Also, bevor Ihr alle Osterverpackungen wegschmeisst…

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Wünsche Euch eine gute Zeit, das Wochenende soll ja wunderschön werden!

Mein Schneckenhaus

Hallo Ihr Lieben.

So, da sind die Feiertage auch schon wieder rum. Heute morgen habe ich mich gleich nach dem Hundegang hingesetzt und ein Schneckenhaus geschnitzt. Ich finde, diese kleinen Kunstwerke sind Wunder der Natur und ich hab es nur mäßig gut so hinbekommen, wie ich es mir gewünscht hatte. Schneckenhäuser symbolisieren für mich auch immer so etwas wie einen Rückzugsort, ein Gedankenexperiment, ein Besinnen. Als wir als Kinder das erste Mal einen Einsiedlerkrebs am Strand gefunden haben, unsere Eltern uns dann erklärten, was es Besonderes damit auf sich hatte, war der Abschluss dieser Entdeckung, dass wir alle mal Einsiedlerkrebse sein möchten.

 

 

Bei mir ist es so, dass ich ab und zu einfach kurz dieses „an den Tisch setzen“ brauche, dass längere oder kurze Schnitzen und Malen, die Gedanken dabei abschalten oder kreisen lassen, dann besinne ich mich. Das ist dann mein Schneckenhaus. Mal eben einen längeren oder kürzeren Gang mit dem Hund machen ist ja nicht immer möglich.

 

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Tatsächlich haben wir gestern in der Eifel den ersten, noch sehr verhalten wachsenden Bärlauch gesammelt. Jetzt werde ich davon einige Gläser Pesto machen. Dafür sind dann die Aufkleber gedacht. Vorbild war ein Schneckenhaus der Weinbergschnecke, die gern auf den Kalkböden lebt. Der Bärlauch liebt ja auch eher kalkigen Boden.

 

 

So, nun verschwinde ich dann mal in die Küche und hacke Mandeln und Bärlauch. Übrigens, hier bestand nicht die Gefahr, den Bärlauch mit Maiglöckchen zu verwechseln,   sondern mit dem giftigen Aronstab, einer heimischen Orchideenart, die auch gern auf dem kalkigen Boden gedeiht. Aber die Blätter sind eigentlich sehr gut zu unterscheiden, wie Ihr hier auf den Fotos sehen könnt, so ist der Aronstab viel grösser, hat breitere Blätter mit „Flügeln“. Manche Sorten haben auch gefleckte Blätter. Aber wenn dann alles durcheinander steht, dann muss man schon etwas aufpassen, wenn man mit den „vollen Händen“ reingreift.

 

 

Ich schicke das schnell noch zum Creadienstag und wünsche Euch einen schönen Start in die kürzere Woche.

Grüntöne

Ihr Lieben.

Wir haben es hier schon ganz schön „aprillig“. Donnerstag hat die Sonne geschienen, Minuten später kamen Hagelkörner nieder, Schneeregen und sowieso …Regen.

Grüntöne, überall – kein Wunder, dass es die Farbe der Hoffnung ist, gespickt mit ein paar bunten Farben.

Anfang der Woche habe ich schnell die Sonnenstunden des Tages ausgenutzt, um meinen geschenkten Quittenbaum zu pflanzen. Es ist zwar ein kleinerer Baum und kann natürlich auch entsprechend beschnitten werden, denn die Gärten hier sind nun mal klein. Aber genau schauen, welcher Standort für die Quitte, (bzw die Bestandsflanzen drum herum,) gut ist, musste ich schon. Jetzt steht er fast mitten im Rasen, mit wenig Schattenwurf, den der Quittenbaum bekommt und selber abgibt.

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Ein bißchen sieht man das Bäumchen auf den Fotos? Um den Wurzelballen habe ich ein Drahtgeflecht gewickelt. Wühlmäuse habe ich nicht, aber ganz normale Mäuse nagen auch gern am schmackhaften Obstholz. Gerade am Anfang kann da das kleine Wurzelwerk eine Starthilfe bekommen. Ein wenig frische, torffreie Gartenerde habe ich noch in das Loch verteilt. Und was man alles beim Hacken und Graben findet? Ein blaues, kleines Spielzeugtier lag in der Grasnarbe, wo das her kommt ist mir klar. Aber tiefer fand ich einen Karabinerhaken? Was wir von Vorbesitzern hier alles schon verbuddelt gefunden haben…

Nun ist meine Quitte gut angegossen worden und ich hoffe zumindest schon auf ein paar schöne Blüten. Da der Baum in der Eifel „erzogen“ wurde, dürfte ihm auch nicht zu kalt sein. Einen Schutz um den dünnen Stamm muss ich noch wickeln. Hier summen fleissig die ersten wilden Bienen herum und ich hoffe, die Obstblüten geben ihnen bald frühen Nektar.

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Osterplausch

Im Rasen lassen sich erste Gänseblümchen sehen. Dieses „Unkraut“ lasse ich in meinem Garten in Ruhe, mähe nur selten drüber. Ausserdem sind die Blumenköpfchen fein im Salat, schmecken nussig und sind dekorativ! Im Moment sind es erst 2 Blüten, noch zu wenig. Gänseblümchen sind auch gesund, sie enthalten Gerbstoffe. Wusste Ihr, dass die Blumenköpfchen sich immer der Sonne zuwenden und dass sie sich selbst befruchten? Für die Verbreitung der Samen sorgen dann Tier- und Menschenfüsse. Und, habt Ihr Euch als Kinder auch Haarkränze aus Gänseblümchen gemacht, mit den Fingernägeln fein die dünnen Stängel geritzt, um den nächsten Stängel reinzustecken? Mit Löwenzahn ging das ja viel schneller, aber die feinen Gänseblümchen waren schöner!

Und weil ich mich so über meinen Baum freue, darüber das Ostern ist, der Frühling Einzug gehalten hat, und so viel mehr, schicke ich den Beitrag zum Freutag und auf dem Blog Pfauenauge könnt Ihr Euch in Bezug auf naturnahe Gartengestaltung austauschen.

Frohe Ostern

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Morgensonne

 

Häslein sitzt im grünen Gras

Häslein sitzt im grünen Gras.
Häslein denkt: Was ist denn das?
Kommt dort nicht der Jäger her
mit dem großen Schießgewehr?
Husch, mein Häslein,
husch, husch, husch,
in den dichten Haselbusch!

Volksgut