VW Linol und so

Hallo Ihr Lieben.

Da geht noch schnell ein Hinweis in eigener Sache raus:

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Im Reisebuchladen in Karlsruhe sind ein paar meiner selbstgeschnitzten Linoldrucke zu kaufen.

https://www.reisebuchladen.net/

Karlsruher Reisebuchladen
http://www.reisebuchladen.net

Vielleicht schaut Ihr (wenn Ihr in der Nähe seid) mal in den tollen Reisebuchladen (Werbung, außer das hier meine Drucke, Shirts,.. liegen, bekomme ich nichts dafür) in der Herrenstrasse 33 vorbei.

Reisebuchladen
Bully

Solltet Ihr auch Reiselektüre, -führer oder -karten benötigen, eine wirklich gute Beratung, neben umfangreichem Bestand bekommt Ihr dort auf alle Fälle.

Alles Liebe,

Nina

(und weil ich mich auch darüber freue – logo – geht das auch noch schnell zum Freutag, Verlinkt und somit noch mal Werbung)

einmal rund bitte

Hallo Ihr Lieben.

Ein neues Monatsmotto gibt es bei Michaela Müllers Muster Mittwoch:

Bordüren

Was für eine Möglichkeit sich auszutoben. Theoretisch. Denn ich muss Euch ganz ehrlich gestehen, ich bin gerade nicht so aktiv, dieses schwühle Wetter *haut uns alle um*. Daher greife ich ein ganz klein wenig in mein Archiv, bzw hole den bereits bedruckten Rock hervor. Diesen Linoldruck habe ich schon vor einigen Jahren geschnitzt, inspiriert von *Dekorieren mit Lotta* (Werbung, Buchtitel, habe es selber gekauft, na Ihr wisst schon, es muss halt genannt werden).

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Eine Jeans Hose wurde damals auch bedruckt, einmal halbrund um s Bein unten, aber die Hose passt mir leider nicht mehr (dabei ist es eine so tolle, weite Jeans). Davon getrennt habe ich mich noch nicht, vielleicht kann ich sie ja anderweitig nutzen. Oder es findet sich jemand, dem sie passt (Gr. 34 steht drin, muss eine alte Normung sein, ich würde sagen es ist Grösse L/38 auf derHüfte sitzend, grade und lang)

Bordüren sind ja wirklich allgegenwärtig, am ehesten denken wir wohl an Deckchen, Tischdecken und Tapeten. Mit einfachen Mitteln kann so etwas verschönert werden. Vor allen Dingen unsere Grosseltern haben dies oft getan, sowohl mit Bändern, gehäckelt, geklöppelt, gewebt, gedruckt, gemalt. So viele Leinenbahnen wurden mit einem breiten Schmuckwebband in der Mitte zusammengenäht und verschönerten Tische (und tun es auch noch).

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Muster, die sich wiederholen, oft in einem Webband oder einem gedruckten Streifen. So wurden in NRW bis in die 70er Jahre noch im Bergischen Land Webbänder gewebt für den allgemeinen Gebrauch. Heute hat man zwar einige Webstühle wiederbelebt, davon profitieren aber vor allen Dingen die Hobby Näherinen.

Wie diese Webstühle aussahen, habe ich Euch ja schon gezeigt.

Stempel und Linol dafür zu schnitzen ist natürlich perfekt und ich verspreche Euch, nächste Woche gibt es dazu mehr und Neues. (Ich muss auch dringend neues, blaues Schnitzmaterial besorgen.)

Eine schöne Woche Euch allen! Schön, dass Ihr vorbei geschaut habt.

(Verlinkt und damit als Werbung zu kennzeichnen bei muellerinen-art-studio.de)

 

Hüftgold

Hallo Ihr Lieben.

Es geht in die Hoch-Zeit der 5. Jahreszeit! Karneval. Zeit des Schlemmens, noch mal ausgelassen Feierns, vor der Fastenzeit. Also, wenn Ihr so was mitmacht. Ansonsten könnt Ihr den Kuchen auch nur so essen. Das Rezept zum einfachen aber gehaltvollem, schokoladigem Rührkuchen:

6 Eier, 250g Butter, 300g gehackte Schokolade (Nimm dunkele und/oder Vollmilch, was Du lieber isst, wenn Du die Schokolade nicht mit dem Messer bearbeiten magst, musst Du Schokoladenflocken kaufen. Ich finde aber, wenn man ein grosses Brett und ein langes, breites Messer nimmt, klappt das ganz gut.), 250 g Zucker, eine Prise Salz, ein Tütchen Vanillezucker und Backpulver, ein Schnapsglas mit etwa 100-150ml Cognac, 100g gehackte Mandeln, einen Schokoladenguss oder Puderzucker zum Bestäuben, wenn Ihr mögt. (Wir haben keine kleinen Kinder mehr, wenn Ihr den Alkohol weg lassen wollt, nehmt einfach etwas Milch.)

Gugelhupf Form mit Margarine bestreichen und mit Mehl bestäuben, allerdings habe ich praktischerweise eine Kastenform genommen, da dann die Kuchenstücke besser transportabel sind. Diese könnt Ihr auch mit Backpapier auskleiden.

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Bei Ober- und Unterhitze 180°C ca 50 min. auf der mittleren Schiene backen, Stäbchenprobe machen – wenn nichts am Stäbchen kleben bleibt, ist der Kuchen fertig und kann in der Form auskühlen. Nach dem Stürzen könnt ihr eine Schokoladenglasur übergießen oder Puderzucker drüber streuen. Und wenn Ihr es bunt mögt, kann da natürlich auch noch Dekozuckerkram auf die Glasur drauf.

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Vor einigen Tagen habe ich schon diesen Linoldruck gemacht. Der Schnitt ist schon etwas älter. Einen halben Apfel druckte ich auf meine Jeans und auf ein Halbleinen Küchentuch.

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Ach, nichts geht über Leinen oder auch Halbleinen. So ist es beim Gläser abtrocknen  effizient und auch im Bad als „Gesichtstrockentuch“ sehr gut. Ein normales Handtuch, welches man womöglich auch noch für die Hände benutzt, nimmt sehr viel mehr Bakterien auf. Ihr habt kein Trockentuch aus oder mit Leinen für das Bad? Aber vielleicht liegen in einer Schublade noch eine alte, selten genutzte Servietten, die waren früher oft aus dem gleichen Material. (Dieses Trockentuch geht allerdings in`s Sauerland, ein kleines Dankeschön.)

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Eigentlich müsste ich ja wieder Mutzen backen. Das ist nun mal das Karnevalsgebäck. Dafür muss frau aber lange am Herd stehen und frau hat es geschafft, die Treppe unkonventionell zu nehmen und ihre Beine muss sie jetzt immer noch länger hoch legen. Also ist ein Rührkuchen perfekt. Da macht ganz viel Arbeit die Maschine. Und so ist es ein wenig auch ein Trostkuchen geworden, denn lieber würde ich bei dem Wetterchen raus, im Garten schaffen und zum Frühjahr gehört ja auch ein Frühjahrsputz.

Ach, aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Euch eine schöne Zeit!

Verlinkt beim Creadienstag

Sau unterwegs

Hallo Ihr Lieben.

(Werbung durch Namensnennung in Wort und Bild sowie Verlinkung)

Eine etwas provokante Überschrift und eigentlich stimmt sie nicht mal. Denn es geht eigentlich um den Eber, den männlichen Schwarzkittel. Schon vor Jahren habe ich einen keltischen Keiler ( Jägersprache für Eber, mit den zwei kK klingt das aber so gut!) in Linol geschnitzt. Dieses gewichtige Tier ist seit dem ein Dauerbrenner auf Shirts. Wer möchte nicht ab und zu ein Wildschwein sein. Inspiriert wurde ich nach einer Reise gen Irland.

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Kaum ein anderes Tier steht so für Anpassungsfähigkeit und Kraft, für Schmutz und Schläue, für Soziales und Unterschätztes, wie das Schwein. Nicht zu vergessen, dass es auch noch Glück bringen soll!

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Quelle Wikipedia gemalt von Johannes Deiker

Schon in der Antike gab es Erzählungen, der Kampf Herakles gegen den Erymanthischen Eber oder Arthemis, die Wildschweine auf die Erde schickt um mit ihrer Verwüstung der Ernte Rache zu nehmen. In der Edda wird der legendäre Särimnir erlegt, nur um am nächsten Tage wieder aufzuerstehen und erneut gejagd zu werden. Bei den Kelten galt der Eber als Krafttier, Symbol des Kriegers, das altirische Wort *torc* bedeutet sowohl Fürst als auch Eber. In den Sagen um König Arthur kommt ebenfalls ein mysthischer Eber Twrch Trwyth vor. Das Märchen vom tapferen Schneiderlein kennt Ihr vielleicht eher, auch dort besiegt der listige Schneider einen Eber, der für viele Verwüstungen verantwortlich gemacht wird, aber noch nicht erlegt werden konnte. Früher war die Jagd auf Wildschweine auch um einiges gefährlicher. Stellt Euch vor, Ihr müsst so ein schlaues, grosses und kräftiges Tier nur mit einem Jagdspeer erlegen.

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Quelle Wikipedia, Feldzeichen, Keltenmuseum Hallein

Ja, denn schlau sind Schwein nun mal wirklich. Und ihre *unsaubere Art* ist einfach Hautpflege und gut gegen alle ungebetenen Gäste, die in dem dichten Fell leben. Wer Andere also eine dumme Sau nennt, hat einfach keine Ahnung, dass er eigentlich gerade ein Kopliment macht, denn kaum ein Tier ist so intelligent, wie ein Schwein.

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dscn5957Natürlich musste ich auch noch einen Stempel schnitzen.

Schwein gehabt!

Verlinkt beim Freutag

 

 

fremde Federn

Hallo Ihr Lieben,

(Fotos und Text enthalten Werbung durch Namensnennung und Links.)

nein, das tolle Bild habe ich nicht selber gemalt, es ist noch mal aus der alten Fibel. Ich finde es aber so wunderschön, dass ich mich im *Beitragsbild* heute mit fremden Federn schmücke.

Gefiederte möchte ich heute auch noch mal zeigen. Die Schleiereule hat noch etwas Gesellschaft bekommen.

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Draußen ist es heute ja ganz besonders grau, stürmisch, regnerisch, (zumindest hier gibt es keinen Schnee,) und die gefühlte Kälte ist bestimmt um die 0°C. Aber manchmal, wenn  die Tage vorher schon etwas mehr Licht durchließen, vor allen Dingen morgens, hört man die Vögel schon singen. Sie kämpfen jetzt schon um ihre Reviere. Am Vogelfutter sehe ich hier im Garten aber fast nur Blau- und Kohlmeisen und einige, wenige Amseln. Daheim gibt es viel wärmenden Tee und bunte Farben gegen die Tristesse. (Für die farbigen Klötzchen geht noch mal ein Danke an Maike, mir waren die nämlich ausgegangen.)

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So zieht sich gerade durch meine Stempel ein roter Faden:

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Hier tummelt sich auf der Karte ein Durcheinander von Rauchschwalbe, (Wacholder)drossel, Amsel, Spatz und die Schleiereule. Da ist gerade Weihnachten mal vorbei, der Winter hat gerade erst richtig begonnen, da träumen wir schon vom Frühling. (Schwalben sind ja nun mal Zugvögel und Drosseln i.R. auch keine Standvögel im Winter.) Jetzt will ich noch ein paar Lesezeichen machen, auch aus feinen Sachen, die in Maikes Päcken waren, zeige ich Euch sicher gleich noch nachträglich.

Das nun Amsel wieder vermehrt zu sehen sind, nach dem im Sommer eine Krankheit vermehr dazu beigetragen hat, dass vor allen Dingen der Bestand an Amseln stark zurück ging, freut mich sehr.

Dann möchte ich mich hier auch bedanken, für Eure tolle Resonanz, im Jahr 2018, aber auch schon für den neuen Monat. Das Euch der Linoldruck von den Hirschen im Wald so gut gefallen würden, damit hab ich nicht gerechnet. (Aber ich mag ihn ja selber auch toll, wenn man das so sagen darf.)

Ich zeige die Vögel beim Creadienstag und wünsche Euch noch eine schöne Woche, lasst Euch vom Wetter und anderm Unbill nicht unterkriegen.

 

 

Winter?

 

Hallo Ihr Lieben!

(Text und Bilder enthalten Werbung, unbezahlt)

Die erste neue Woche des Jahres ist fast bald zu Ende. Wie schnell der Alltag doch (fast) genau so weiter geht, wie er aufgehört hat. Nur das die Jungs noch Ferien haben.

Eigentlich sollte es hier ein wenig Schnee, na ja eher Schneeregen geben, der rheinische Winter ist nun mal grau und matschig, also nur Regen. Diese Sehnsucht nach dem hellen, sanften Schnee! Ich bin mit Schnee gross geworden, bin hinter `s Haus mit dem Schlitten und den Berg hoch gestapft. Schlitten fahren war immer das Größte für mich, mein Schlitten hatte sogar einen Namen, nach einer Rennmaus aus gewissen Cartoons! Und im Nu war man zu mehreren am Hang unterwegs! Auch als Autofahrer lernt man schnell damit umzugehen. Der Schnee fehlt mir.

Dieses Bild ist noch aus der alten Fiebel meiner Mutter. Die Zeichnung finde ich sehr schön, sie gibt so einfach wieder, wie wir uns den Winter wünschen, vorstellen.

Und ward Ihr vor Weihnachten auch kreativ und durftet es noch nicht zeigen, weil es Überraschungen sein sollten? Ich hatte mir ja beim Schnitzen dieses Stempels schon vorgenommen, ihn auch in Linol zu gestalten.

Was so ein kleines Stück Stoff auslösen kann. Kurz vor Weihnachten hab ich mich dann an s Werk gemacht. Ich arbeite leider viel zu oft auf die letzte Minute. Und dann war das „alte“ Grün in der Tube auch noch so zäh geworden, dass es schwer zu verarbeiten war und sehr langsam auf dem Stoff trocknete. Beim Drucken das Motiv um Kanten herum zuführen war auch nicht einfach, man vergisst leicht, dass bei Stoff ja auch noch Reste unter der Naht sind. Außerdem war der Linolschnitt gross und dadurch unhandlich, es ist halt kein Holzschnitt und hängt durch. Aber ich mag ihn sehr! Das Pfeil Schnitzmesser ist so viel leichter durch das Material gegangen, als  meine normalen Linolmesser. Manchmal war es so „scharf“, das weniger Linol stehen blieb, als ich wollte. Aber die Hirsche sind gut geworden und es hat sich sogar ein Vogel eingeschlichen. Meine Familie hat nun jeder ein Stück Winterwald bekommen.

Ich musste diesmal auch ein Nudelholz nehmen, es ist gar nicht so einfach, überall gleichmässigen Druck auf die Linolplatte auszuüben.

Ein Dreieckstuch habe ich noch gehäkelt, einen kleinen Krimskramsbeutel bedruckt, viele Karten gestaltet und ein Leuchthäuschen nachgemacht. 

 

Und ich habe Euch meine Austernfischer noch gar nicht gezeigt. In Schottland waren wir mal in einem Hostel, direkt am Strand gelegen, dass den Vogel sozusagen als Wappentier hatte. An dem Walhai muss ich noch mal arbeiten, die vielen Punkte sind nicht richtig vom Schnitzmesser (und mir) rausgeholt worden. Kennt jemand da einen gute, handwerklichen Trick? Manche nehmen ja auch so Stifte, die Kreise herausnehmen. Aber ich besitze so einen nicht und dann würde es mir auch zu regelmässig.

 

Dann habe ich so liebe Post aus dem Norden bekommen, mit ganz viele schöne Sachen drin, aber die kleinen Glücksbringer daraus muss ich Euch unbedingt zeigen!

Und das ich schon im neuen Jahr wieder ein wenig fleissig war, seht Ihr ja an meinem letzen Beitrag.

Ja, das ist Origami:

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Und ganz viel Glück können wir doch auch im neuen Jahr gut gebrauchen!

 

Ab damit zum Freutag. 

 

 

Tea Time

It s tea time, my dear.

Hallo Ihr Lieben.

Als beim Mustermittwoch das neue Monatsthema „Tee“ zur Auswahl stand, war ich gleich total begeistert. Seid ich das erste mal in Irland war, schätze ich schwarzen Tee.  Schwarzer Tee mit einem Schuss Milch, den man sich vorher in die Tasse füllt, damit man selber bestimmt, wie viel man gerne hätte. So wurde es uns von einer netten Irin in einem bezaubernden B & B erklärt und so wurde ich zur Teetrinkerin.

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Heute morgen gibt es eine Beutelmischung, ich liebe das Design der Verpackung, der Tee ist aber auch fein. (unbezahlte Werbung)

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Vorher gab es als Kind Kamillentee (wenn man sich nicht gut fühlte) oder Pfefferminztee, getrocknet aus dem Garten. Die Pfefferminze habe ich immer noch im Garten und trockne gerade auch für den Winter. Verschidene andere Kräuter wandern für Tee hier in die Vorratsdosen. Wusstet Ihr übrigens, dass Ihr Pfefferminze ganz einfach vermehren könnt? Einfach einen Stengel in s Wasser stellen, der bildet recht schnell Wurzeln und dann ab damit, in einen Topf oder ein Beet.

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An meinem Fenster hängt ein halbes Laken, bedruckt mit selbst geschnitzten Linol Kannen und Tassen.

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So alte Halbleinen Laken sind wunderbar für Tisch und Fenster geeignet, wenn man sie nicht mehr auf die Matratze ziehen möchte. (Reines Leinen ist viel seltener noch zu bekommen und mir fast schon wieder zu schade für so etwas.)

Und zu gutem Tee gehört doch eigentlich auch ein frisch gebackener Scone(s) mit clotted cream und marmelade.

für ca 8 Stk.

250g Mehl, 3 Tl. Backpulver, 50 g Butter, 150 ml. Milch, einen Tl. Zucker, 1 P. Salz, auf das Backblech Backpapier und ein Eigelb zum Bestreichen. zum Ausstechen der Scones ein Trinkglas und zum Ausrollen des Teiges etwas Mehl.

Mehl mit Backpulver (ca 1 Tütchen entspricht das etwa) in eine Schüssel sieben. die Butter klein schneiden und mit der Milch, dem Zucker, der P. Salz dazu geben und gut verkneten. Ich lasse das immer meine Maschine machen. der Teig wird schon geschmeidig und kann dann noch mal mit den Händen nachgeknetet werden. Den Teig etwas kühl stellen. Den Ofen auf 220°C vorheizen, Umluft ca 200°C. Dann eine Fläche mit Mehl bestäuben und dort den Teig ausrollen, ca 1,6 cm dick. Ich steh da aber nicht mit dem Lineal daneben. Nun kann mit einem normalen Trinkglas ein Scone nach dem anderen ausgestochen werden, auf das Blech gelegt und mit etwas verquirltem Eigelb bestrichen werden. Die Scones werden auf der mittleren Schiene des Ofens etwa 20 min. gebacken, bis sie goldbraun sind.

Nun werden sie mit Marmelade, (klassisch: Erdbeere,) und Butter, (klassisch: clotted creme – d.h.in diesem Fall, Sahne so steif schlagen, dass sie fast zu Butter wird, die echte Herstellung ist noch aufwendiger) serviert. Dazu einen guten, englischen Tee, Perfekt! Ob man nun Milch oder Sahne in den Tee nimmt, daran scheiden sich die Geister.

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Wünsche Euch einen schönen Tag.

Verlinkt bei muellerinenart