Wichtel, Heinzelmännchen, Tomtas, Adventshelfer

Hallo Ihr Lieben

Manchmal (eher häufig) mag ich diese netten Kleinigkeiten aus dem  Brauchtum (in diesem Fall aus den skandinavischen Ländern) gerade zur Weihnachtszeit.

Die Heinzelmännchen, Tomte Tummetott und Wichtel gab es natürlich schon in Bilderbücher und im Wald, Flur und Haus meiner Kindheit. Auch unsere Kinder sind mit diesen kleinen, aber mächtigen, mystischsten Wesen aufgewachsen.

Zu Weihnachten gibt es furchtbar viele Wichtel die kitschig in amerikanischen Filmen und Bildern durch die Gegend hopsen. Diese Weihnachtsmannhelfer sind eher nicht so mein Fall, aber jedem das seine. Ich mag eher diese kleinen, Haus und Hof Geister (wie auch in Nils Holgerson) welche mit kleinen Gaben wohlgesonnenen gestimmt werden sollen und Glück bringen, wenn man sie gut behandelt.

So ein kleiner Hausgeist braucht nicht nur etwas Feines zu essen, sondern auch ein Heim und dieses hat natürlich eine Tür. Manchmal taucht diese Tür rechtzeitig zum Advent, bzw Weihnachten auf.

Mit Fraßgängen von Holzwürmern und Walnußschalen etwas „Struktur“ eindrücken

Natürlich ist eine Wichtel Tür nichts Neues auf dem kreativen Markt. Schon lange möchte ich eine basteln. Aus Holz kann man zB eine zusammenkleben, Eisstäbchen vielleicht? Dann hatte ich die Idee, Modelliermasse zu nutzen.

Auch passend zu Braun

Lufttrocknende gibt es vielerorts zu kaufen. Davon nehme man ein Stück, rolle es aus und mit einem Lineal ggf als Hilfe, schneidet man eine Tür, entweder als Rechteck oder in gebogene Torform. Mit einem Stift oder einem Modellierspachtel kann man dann eine Tür gestalten. Trocknen lassen und nach Wunsch noch anmalen, eine gute Stelle im Haus suchen, doppelseitiges Klebeband anbringen und fertig. Wer mag kann mehr Deko anbringen, ich mag da lieber weniger.

Mit etwas Farbe und bewußt sehr einfach gehalten

Vergesst nicht, wenn ein Wichtel den Hausbewohnern wohlgesonnenen sein soll, möchte er auch wohlgesonnene Gaben von Euch haben.

Bestimmt fallen Euch noch Geschichten und andere Ideen dazu ein, rechtzeitig zur Adventszeit. Ich finde, man kann aber auch schon im November so einen guten Hausgeist gut gebrauchen.

Ihr könnt eine Wichtel Tür auch malen und ausschneiden oder aus Tonkarton ausschneiden und zusammenkleben. Auch mit Holz gibt es Möglichkeiten, ich sage nur Eisstiele…

Collage zur Farbe Braun mit Küchenuntersetzern, Holz in vielen Formen, Ton, Filzrentier, Süsskartoffel…sogar Groot schaut aus dem Teelicht

Und da ich finde, dass die Collage farblich super passt, verlinke ich diese auch noch. Frau Rösi sammelt diesmal Braun. Das ganze Foto hat einen Braunstich, denn das künstliche Licht lässt es so erscheinen. Da es aber passte, habe ich nicht noch mal fotografiert.

Verlinkt bei DVD und Creativsalat

Ein Kreuz mit diesem Vogel?

Hallo Ihr Lieben.

Auch diesen Monat möchte ich Euch einen Vogel vorstellen im Jahresprojekt von Andrea Zitronenfalterin.

Dieser Vogel hat seinen Namen nach dem Aussehen, wie ja eigentlich viele Tiere. Sein Schnabel hat eine ganz besondere Form, die auf den ersten Blick recht hinderlich erscheint. Wie bitte, soll ein Vogel mit diesem Schnabel etwas aufpicken? Vielleicht dämmert es dem ein oder anderen schon, ich schreibe diesen Monat über den Fichtenkreuzschnabel.

Quelle Wikipedia

Tatsächlich ist dieser Finkenvogel aus der Familie der Kreuzschnäbel bei uns in den Nadel- und Mischwäldern zu Hause. Loxia curvirostra ist ein ca 14-17 cm großer Vogel, der oft als Teilzieher in unseren Wäldern unterwegs ist. Seine Population, bzw seine Anwesenheit schwankt daher jährlich. Ich erinnere mich, dass ich als Kind einen Schwarm auf dem Schotterplatz vor dem Haus gesehen und gehört habe. Sie sammelten neue Magensteine und Ihr lautes Rufen war kaum zu überhören. Dieser durchdringende, schrille Ruf dürfte oftmals auch das Einzige sein, was wir von dem Vogel im Wald bemerken, denn trotz eines karminroten Federkleides des männlichen Vogels, schwirrt er eher in den hohen Ästen. Dort wächst nämlich seine Leibspeise, Samen aus Nadelbaumzapfen. Und dann verstehen wir auch, warum der Vogel so einen speziellen Schnabel hat, mit dem er geschickt die Samen aus den Zwischenräumen holen kann. Fichten, Lärche, Tannen und Kiefern sind seine Lieblingsbäume. Daher stammt auch der altertümlich anmutende Volksmund-Name Föhrenkreuzschnabel bzw -papagei. (Föhre = Kiefer) Der Schnabel wird übrigens sogar zum Klettern genutzt.

Vor allem bei der Nahrungsuche ist dieser Vogel sehr gesellig. Solltet ihr also im Wald mal denken, um Euch herum und über Euch wäre eine Schar Sittiche mit ihrem schrillen Rufen, so sind es doch wohl eher „Föhrenpapageien“.

Eine weitere Besonderheit sticht bei diesem Vogel hervor: seine Brutzeit.

Diese beginnt mitten im Winter. Schon im Januar fängt das Paar an zu brüten, bis in den Mai dauert die Brutzeit. Wie viele Küken ausgebrütet werden und dann durchkommen, ist sehr stark abhängig vom Samenreichtum.

So auffällig wie das Männchen mit dem roten Gefieder ist, so unauffällig ist (wieder mal) das Weibchen mit grünen, unauffälligen Farben.

Ich hoffe, ich konnte Euch wieder einen Vogel vorstellen, der vielleicht nicht so bekannt war. Denn mitlerweile kann der Vogel sogar auch mal in Parks gesehen werden, wenn dort Nadelbäume stehen.

Von Einfallspinseln und geistlichen Würdenträgern.

Hallo Ihr Lieben.

Andrea, die Zitronenfalterin hat sich wieder viele Gedanken gemacht, was als Thema zu Ihrem Blog passt, als Linksammlung für Blogger. Diesmal gibt es nicht monatlich eine neue Thematik als Anstoß, sondern ein Jahreskonzept, eine Challenge, bei der wir uns eine interessante „Aufgabenstellung“ für uns selber suchen und monatlich etwas dazu bringen dürfen.

Für mich war recht schnell klar, was ich nehmen wollte. Ich habe schon oft hier von Vögeln berichtet, mein Blog heisst nach einem Vogel (Plattdeutsch: Wippsteert=Bachstelze) und diese Könige der Luft faszinieren mich auch einfach. So werde ich jeden Monat einen Vogel portraitieren. Sowohl in Text als (hoffentlich immer selbst gemacht) auch kreativ.

Nun, die Überschrift ist ein kleines Rätsel, denn es sind Umschreibungen der Vogelnahmen, sowohl der offizielle, als auch den aus dem Volksmund. Ich stelle Euch diesmal den Gimpel vor. Was der mit Einfalt zu tun hat? Dieser Vogel hat einen „relativ simplen“ Gesang und er singt eher leise. Aber, er lernt sehr schnell Melodien nach zu pfeifen und war deshalb früher ein begehrter Käfigvogel, zumal auch noch hübsch anzusehen. Oft wurden früher Vögel in Leimfallen gefangen und der hübsche Vogel ging wohl sehr einfach „auf den Leim“. Daher stand er bald als Synonym für Neuling, Tropf, Anfänger, Einfallspinseln, Dummkopf,… Im Rheinland gibt es die Redewendung „stolz wie ein „Gempel“ sein“.

Seinen anderen Namen hat der rundliche Vogel durch sein Federkleid bekommen. Pfaffe ist ein altes, etwas abwertende Wort für Geistlicher. Gerade hochgestelltere, katholische Priester trugen oft rot (oder violett) und früher eine schwarze Kopfbedeckung. Vielleicht erinnert Ihr euch noch an „Don Camillo“. Auch dass er oft dicklich und aufgepolstert aussieht, spielt dabei sicher eine nicht unwesentliche Rolle. Seltener ist die Bezeichnung „Blutfink“, welche sich wohl durch die Federfärbung selbst erklärt. Wie so oft trägt nur das Männchen ein rotes Pracht Gefieder, daß Weibchen bleibt eher grau mit einem rosa Einschlag.

Der Dompfaff gehört zu den Finken. Über das Jahr lebt und brütet er gern in Fichtenwäldern und Mischwald. Im Winter zieht er in kleinen Schwärmen durch Obstplantagen und Gärten. Ich kann mich noch gut erinnern, wie meine Mutter schimpfte, wenn sie sich über ihren Apfelbaum her machten. Sie mögen nämlich gerne Knospen. Und wenn dann einige Vögel im kleinen Baum selbige abfraßen, bedeutete das durchaus weniger Apfelblüten. Ansonsten ist sein starker Schnabel wie für Sämereien gemacht.

In der Brutzeit ist der Vogel monogam, ob das auch für das gesamte Vogelleben gilt, weiß man noch nicht. Während das Weibchen auf den Eiern sitzt und auch die erste Zeit mit den Küken, versorgt das Männchen seine Gefährtin. Nach dem Schlüpfen gibt das Weibchen Futter aus dem Kropf an die Küken weiter. Nach der Brutzeit, die wie gesagt als Paar stattfindet, kommen im Herbst dann wieder Schwärme zusammen und wir haben manchmal Gelegenheit, den prächtigen Vogel auch im Park oder Garten zu beobachten. Seinen Namen soll er übrigens vom bayrischen „gumpen=hüpfen“ haben, sein behäbig wirkendes Aussehen spielt dabei vielleicht auch eine Rolle, dabei plustert er sich einfach nur auf.

Ich zeige Euch diesmal einige von mir mit Blei- und Bundstift gemalte Gimpel und den (einfach gehaltenen) als Stempel geschnitzten Dompfaff (nicht nur für den Pullover). Übrigens kommen Gimpel auch gerne im Winter an Futterhäuschen. Vielleicht habt Ihr ja mal Glück.

Verlinkt bei der Aktion Jahresprojekt

und der Linksammlung Creativsalat

und der Linksammlung DVD

Verschönern

Hallo, Ihr Lieben.

Das ist ein Wetterchen, oder? T-Shirt und kurze Hose oder Rock sind da angesagt.

Nun, was Neues shoppen zu gehen ist gerade nicht so wirklich möglich. Aber meist hat man sowieso genug im Schrank. Und wenn einem das zu langweilig ist, kann man zum Pinsel und Farbe greifen. Wenn Ihr keine Stoff Farbe da haben solltet, schaut mal, ob Ihr nicht normale Acryl Farbe habt. Damit könnt Ihr auch Eure Shirts oder Jeans verschönern. Mit einfachen Motiven erziehlt Ihr schon schöne Effekte. Gerade Gesässtaschen rufen doch nach Bildern.

bemalte Shorts

Ich hatte jedenfalls am Sonntag plötzlich Lust, meine Jeans anzumalen. Habe ich früher andauern gemacht. Kaum eine Jeans, die nicht auf Gesässtaschen oder sogar über das gesamte Bein bemalt wurde. Blumen, Maritimes, Comicfiguten, Vögel…

 

Schale mit Ostereiern

So langsam hole ich auch mal die Osterdekoration aus dem Keller. Diese wunderschöne Schale ist ein Erbstück von meiner Grosstante. Ein gedrechseltes Meisterwerk, vor allen Dingen, die Holzmalereien. Da ist es zu schade, alle meine Schätze (Textil, Holz pur und bemalt, Stein) rein zu füllen. (Ja, ich bin dieses Jahr etwas spät dran.)

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Ach, wo verteile ich die nur alle?

Im Garten habe ich meine ersten Pflanzen aus der Vorzucht ausgesetzt. In kalten Nächten muss ich die natürlich noch abdecken, die Eisheiligen sind ja nun noch lange nicht vorbei.  Vereinzeln muss ich sie auch noch in ein paar Tagen.

 

Erbsen und Mangold sind in das Hochbeet gewandert. Unter der Glocke gedeiht Rucola. Der Kürbis ist schon in die geschützte Ecke gewandert. Wie gesagt, vereinzelt und umgepflanzt wird noch mal. Die englischen Wicken haben aber schon ihren Topf gefunden. Die Sonnenblumen sind noch nicht in das Beet im Garten gewandert, sie sind natürlich noch frostempfindlich und Schnecken lieben sie sehr. Aber sie dürfen sich schon abhärten. Was noch im Haus steht, sind die Tomatenpflänzchen. Sie wollen eine etwas höhere Nachttemperatur, sonst droht Wachstumsstopp.DSC_1939(2)

Wenn Ihr im Supermarkt mal schaut, dort gibt es jetzt oft in der Nähe des Kassenbereichs neue Sämereien. Auch wenn Ihr keinen Garten, vielleicht nicht mal einen Balkon habt, gibt es Pflanzen, die Ihr jetzt in Töpfen ziehen könnt und sei es nur Kresse für das Osternest und andere Küchenkräuter.

Solltet Ihr Euch wundert, warum da so viele Bretter über das Hochbeet gelegt sind, dann weil die Nachbarskatzen (ja gleich mehrere) das Beet lieben und darin auch gern mal den Kot verscharren. Ich müsste mir mal eine richtige Abdeckung bauen.

Habt schöne Tage!

 

Verlinkt bei Creadienstag

und weil man das alles so gut unter #bleibdaheim Bedingungen machen kann, ist es auch beim Monatsmotto der Zitronenfalterin verlinkt.