Ein sonnig-warmer Mai

Hallo Ihr Lieben.

Der erste Mai zeigte sich noch recht kalt und dann wurde es warm, wärmer und echt zu heiß. Der Bloggermonat wurde wieder mit einem Beitrag aus dem Jahresprojekt „Flatterhaft“ gestartet, das Goldhähnchen startete den Wonnemonat. Bei 12 von 12 war ich diesen Monat wieder dabei. Im Garten war viel los, sowohl bei Flora als auch Fauna. Den letzten Gedankengarten aus der Frühlingspost wurde vorgestellt. Der Blog ist ein Jahr älter geworden und ich habe einen Elstern Stempel als Verlosung geschnitzt. Der 10. BlogGeburtstag von Ulrike wurde mit einer Wichtel Aktion begangen und ich bekam ein tolles Geschenkpakete (hier ging ein Tauschpaket an meinen Wichtel raus). Mit einem schwungvollen Flugbild zu Nils Holgerson war ich dann wenigstens einmal beim Mittwochs Projekt von Michaela und Susanne dabei. Zwischenzeitlich war es eher wichtig draußen zu sein, als zu bloggen.

Die Woche selber war gut gefüllt. Am Wochenende spazierten wir in der Wahner Heide und besuchten das Gut Leidenhausen. Unter einer großen Linde mitten im Gutshof gab es Kaffee und Kuchen. Am Schönsten war es aber in der „Bienen Ecke“, hinter dem großen Tor, mit einem teils neu angelegte Obsthof voller alten Sorten und dem schönsten Insektenhotel, das ich jeh gesehen habe. Der Rosenkäfer suchte übrigens bewußt die nackte Erde auf (Suchbild). Das wurde mir erst bewusst, als daheim zufällig auch ein Rosenkäfer im Garten landete… und sich im Blumentopf vergrub. Rosenkäfer sind mit Maikäfer verwandt und legen die Eier so ab. (ihre Larven lieben allerdings abgestorbene Pflanzenteile)

Am Dienstag mussten letzte Vorbereitungen für den Seniorennachmittag – Mittwoch, mit Mini Kirmes – getroffen werden. Dann ging es ins Sauerland. Es wird noch einen Beitrag dazu geben. Ich möchte ein wenig davon erzählen, von meine Mutter herkommt und wo ich sehr viel Zeit meiner Kindheit verbracht habe.

Suchbild mit Rosenkäfer

Auf dem abendlichen Rückweg gab es magische Momente. Abendglühen und Talwolken. Auch das zeige ich im folgenden Beitrag.

Am Feiertag fuhren wir in die Eifel, eine Kleinigkeit im Garten der Schwiegereltern helfen und der Freitag ist dagehen fast ein normale Tag – kein Brückentag – mit Einkauf und Alltag. Ich habe endlich meinen nächsten Stempel fertig gemacht. Es wurde Mumin Mama geschnitzt. Leider hatte ich für die feinen Linien eher anderes Material (Softcut) nehmen sollen, das hab ich kurz nach dem ersten Schnitzer gemerkt.

Fleissige Helfer, Marienkäferlarven

Für Holunderblütchens Flower Friday zeige ich noch einen Blumenstrauß. Erdbeeren aus der Gegend haben jetzt Saison und schmecken, Dank optimaler Bedingungen, superlecker. Kauft Erdbeeren aus der Region, unterstützt die örtlichen Landwirte. Die bekommen teils so wenig dafür , dass erste Bauern ihre Felder umpflügen (wdr).

„Guckuck, Mama, Papa, hierher!“ Kohlmeisenteenager, noch wird er gefüttert

Verlinkt bei Birgit, Holunderblütchen und dem Wochen Rückblick von Andrea Karminrot

Dieser April

Hallo Ihr Lieben.

Da nähert sich der erste Mai mit großen Schritten. Und ein abwechslungsreicher April nähert sich dem Ende. Ostern, zwei Geburtstage, Familie und Freunde, wenig Zeit für Kreativität diesen Monat, aber mehr im Garten gemacht. Das ist auch kreativ. Außerdem wurde viel gebacken. Den Schokoladen- Puddingkuchen gebe ich Euch noch später als Rezept weiter. Aber gleich zu Beginn des Monats gab es das Jahresprojekt und da ging es diesmal nicht um Vögel, denn mit dem Motto „Flatterhaft“, habe ich mein Spektrum ja diesmal etwas erweitert. Nicht, dass ich Not hätte, Portrais zu finden… Eine Holzbiene fliegt hier übrigens immer wieder die selbe Einflugschneise zu den Nachbarn über unsere Terrasse.

Ein Monat, der mit Schnee anfing, passenderweise. April-April, der macht was er will. Aber dann gab es ganz viel Sonne. Genug zu tun brachte der Monat auch, wie das nun mal der Frühling so an sich hat. Aber es gibt und gab auch genug Motivation. Ein Blick aus dem Fenster… Das Frühlingsgetümmel draußen ist eine wahre Freude. Das sieht man auch an meinem 12 von 12. Natürlich Bärlauch sammeln und Pesto daraus machen. Im Garten nisten zwei Vogelfamilien und über dem Hauseingang hat sich eine Amsel in der Kletterhortensie ein Nest gebaut. Aber auch die Pflanzenwelt grünt und blüht und nach dem es wieder geregnet hat, scheinen die Pflanzen noch mal schneller zu wachsen. Im Wald war ich gern und endlich auch wieder häufiger. Diese Woche habe ich sogar eine Schnepfe in der Abenddämmerung gehört. Ein wirklich ungewöhnlicher Laut, so knurrendquarkend (ich habe da mal einen Link zu einer Vogelstimmendatei eingebaut). Beeindruckend immer wieder die natürlichen Kathedralen der Bäume. Wenn nur nicht immer wieder die Flugzeuge röhrend über einen fliegen würden (hier liegt das Schutzgebiet direkt neben den Landebahnen des großen Flughafen, die Tiere stört das nicht).

Die Baumkathedrahlen, hier ein Buchenmischwald, im Abendlicht sind doch noch etwas für Astrids „mein Freund der Baum“

Ganz viele kleine Dinge, die das Herz erwärmten! Diese Woche entstand dann auch dieser kleine „Pu der Bär“ Stempel. Den hatte ich ihn schon lange vor zu schnitzen, er wurde dann in das Monatsmotto vom Mustermix eingebaut. Auch kam noch mehr Gedankengartenpost an. Geschaut habe ich diesen Monat zusammen mit dem Sohn ganz viel in Bestimmungsbücher. Gelesen dagegen mehr Comics (Doctor Strange in Vorfreude auf den Kinofilm und Critical role – vox machina, Känguru Chroniken, keine Werbung).

Einen duftenden und herrlich blühenden Strauß bekam mein Geburtstagsschatz von Gästen geschenkt. Der lila Phlox verstöhmt seinen Wohlgeruch im ganzen Zimmer und lässt schon etwas Sommer erahnen. Den Blumenstrauß verlinke ich gern wieder bei Holunderblütchens Flower Friday

Ich weiß nicht warum, aber irgendwie finde ich immer wieder so Kleinigkeiten an denen alle anderen (na ja fast alle anderen Menschen) vorbei laufen. Ist das nicht einfach eine traumhafte Feder? So frech die Elstern im Garten hier sein können, sie sind wunderschön und interessant. Vielleicht sollte ich über sie schreiben, zum Jahresprojekt, genug zu erzählen gibt es über sie. Zum Mai hin kommt das bereits vorbereitete Portrai, lasst Euch überraschen.

Perfect auch für die Verlinkung bei Juttas „close to the ground“

Den Monats- und Wochenrückblick verlinke ich sowohl bei Birgit als auch beim Samstagsplausch von Andrea

Euch allen einen schönen Tanz in den Mai (der kann auch im Wohnzimmer oder im Garten stattfinden, legt einfach Euern Lieblingssong auf und los geht es!)

Von Wärme zu Kälte

Hallo Ihr Lieben.

Nach dem es nun ruhiger war hier auf dem Blog gab es diese Woche gleich 3 Beiträge. Schon vorbereitet waren natürlich das Jahresprojekt und die Frühlingspost vom Post Kunst Werk. Ein wenig aufraffen musste ich mich dann eher für den Rückblick, aus Gründen.

Diese Woche war sonst aber relativ ruhig, Alltag eben. Seniorennachmittag war wieder in der Gemeinde und wurde mit Abstand etwas österlich gefeiert. Tatsächlich noch mal etwas Holz reinholen war angesagt, für den Ofen, denn es wurde und wird noch mal kalt. Geburtstagskuchenreste aufessen (ja, viel zu viel gemacht). In mein neues Lesefutter reinschauen und „Bridgerton, Staffel 2“ wieder sehr gern schauen. Und,.. Tadaaa, ich habe BlogGeburtstag. Sieben Jahre schon? Wirklich? Das verflixte siebente Jahr? Eigentlich sollte ich mir da mal was überlegen, eine kleine Verlosung noch mal, vielleicht. Ich schreibe da noch mal was zu. 🙂

Dann hatte ich Euch das Kuchen Rezept angekündigt. Ich habe einen Mandelkuchen mit saftigem Guß gemacht.

saftiger Mandelkuchen

Das Rezept ist eigentlich recht simpel, gelingt einfach und sollte und kann sehr gut vorbereitet werden:

Teig: 400 g gemalene Mandeln, ca 80g Mehl, 1 gestr. Tl Backpulver, 250g Butter, 5 Eier, 200 – 250g Rohrohrzucker (natürlich geht auch normaler, aber der Rohrzucker hat noch mal einen Extrageschmack), die Schale einer abgeriebenen Biozitrone (wenn diese recht klein sind, braucht Ihr etwas mehr), etwas Vanillezucker und etwas echte Vanille (nach Geschmack, vorrangig soll es fruchtig schmecken) und 1 P Salz. Ihr benötigt eine runde Springform. Als erstes schlagt Ihr die zimmerwarme Butter mit dem Zucker zu einer cremigen Masse, der Zucker sollte sich auflösen. Dann kommen die Eier dazu und die anderen Zutaten nach und nach dazu. Derweil heizt den Backofen auf 180°C Umluft vor. Die Form vorbereiten und mit dem Teig füllen, auf die mittlere Schiene in den Backofen stellen. Die Hitze dann auf 170°C reduzieren.

Guss: von 2 Limetten den Saft, eine kleine Flasche Mangopürre und etwa ein Glas/Becher Dreifruchtsaft mit ca 100g Zucker verrühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat.

Nach ca 50 – 60 min (das hängt ein wenig davon ab, ob Ihr eine 24er oder 26er Durchmesser Springform genommen habt, testet mit einem Holzstäbchen, dass braucht Ihr sowieso gleich) den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form etwas abkühlen lassen. Bitte den Kuchen in der Form lassen und noch lauwarm mit dem Holzstäbchen ganz oft einstechen. Dann verteilt Ihr nach und nach die Saft Mischung auf dem Kuchen, welche einsickert und ihn richtig fruchtig, saftig werden lässt.

Gut wäre es, wenn der Kuchen einen Tag durchziehen kann.

Perfekt für ein Wochenende, und da weniger Mehl drin ist, auch ein eher leichter Kuchen. Gut zu transportieren ist er auch noch.

Letzte Foto Eindrücke der Woche, bevor es nass und kalt wurde. Der erhoffte Regen stellte sich ein. Hier in den Niederungen hat es sogar Freitag Nachmittag ersten Schnee gegeben. Gut das wir entsprechende Reifen auf dem Auto haben. Denn sobald es etwas höher geht, könnte es schwierig werden.

Sonnenaufgang Anfang der Woche und ein

Himmelsblick rosarot mit Nebelschwaden am Morgen, Anfang der Woche

Moos, Moor, Quelle und Pfützen, wie sie sein sollen im Wald

Ein komplett eigenes kleines Ökosystem im Wald, moorig – moosig und damit unglaublich gut und vielseitig für unser Ökosystem und den Klimawandel. Wusstet Ihr, das Moos uralt wird? Also dass Moos welches Ihr für das Osternest nehmt, hat vielleicht schon tausende Jahre auf dem Buckel. Nach unten stirbt was ab, nach oben wächst es weiter. Da gab es einen tollen Bericht in der Spektrum.de(alles keine Werbung im Auftrag)

Schneefall nach so sonnig – warmen Tagen

Verlinkt bei Andrea Karminrots Samstagsplausch, Himmelsblick bei Heidis Galleriea Himmelsblick und close to the ground von Juttas Fotomomenten (was ich leider oft vergesse, aber schaut trotzdem doch mal bei ihr vorbei)

So ist es nun mal

Hallo Ihr Lieben. Ja, so ist es nun mal, das Leben. Trauriges liegt direkt neben Erfreulichen. Abschied neben Willkommen. Als müsste das so sein, von wg Trost und so.

Turmfalke Feder, ein gefundenes Kunstwerk der Natur
Bussard am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen

Viel hätte ich zu erzählen, aber für Vieles ist mein Blog dann doch nicht die richtige Stelle. Lieber erzähle ich, wie wunderschön die Morgende die vergangene Zeit waren. Ich versuche immer vor dem großen Pulk an Menschen mit Hund (so so viele Corona Hunde) loszukommen. Dann erwische ich dieses wunderbare Licht und die ruhige Stimmung noch. Außerdem sehe ich dann noch viel mehr Vögel. Sogar der Baumläufer ist wieder da. Die Spechte haben um die Wette getrommelt, aber scheinbar sind die Reviere nun abgesteckt, es ist ruhiger geworden zum letzten Wochenende hin. Dafür erklingt der unverwechselbare Ruf des Zilpzalp.

Die wundervollen Quitten von meiner Mutter wurden abgelöst von Lärchen Zweigen.

Was da so schön groß grünt, sind die Zapfen. Die kleineren Büschel, besser auf dem etwas jüngerem Bild, sind die nachwachsenden Nadeln. Blumen sind das ja eigentlich nicht, daher wohl eher nichts für den Flower Friday. Aber ich hab da noch ein wenig mehr, das taugt auch für die Sammlung von Holunderblütchen. Zum ersten Mal seit vor zwei Jahren der Lockdown begann, hatten wir wieder Gäste, Geburtstagsgäste. Und da gab es Blumen für meine Vase. Kleine Runde, draußen in der Sonne. Viel zu viel Essen gemacht, ich wieder aufgescheucht wie ein Huhn. (Das Kuchenrezept folgt.) Und einfach nur wunderschön die ganzen, liebsten Freund so richtig echt um sich zu haben Ja, in diesem Monat haben wir viel mehr Menschen (draußen) gesehen. Leider auch Verwandte beim Abschied nehmen, daß „leider“ bezieht sich nur auf den Grund,…

(Ich wünsche Dir auch dort wo Du jetzt bist, eine gute Werkstatt für Dein Lieblingsmoped, auf dem Du dann erkunden fährst.) Das war irgendwie schon seltsam und traurig und auch schön. Dieser Monat gleicht einer Achterbahn, in vielerlei Hinsicht. Deswegen bin ich nach wie vor immer mal wieder weniger digital unterwegs. Auch weil das Wetterchen mich eher in den Garten lockte. So wurde beim Hochbeet einmal alles rausgeschüppt und mit neuem Draht und geschnittenem Gestrüpp und Erde wieder verfüllt.

Man sieht auch meine Mini Vorzucht unter den nun grünenden Lärchen und die edle Tischdecke zur Gardine umfunktioniert
Tests immer noch allgegenwärtig

Ihr seht, die Fenster sind noch immer voller Sahara Staub. Ich habe nur geschafft, ihn vom Auto abwaschen zu lassen. Eine Idee, (da Lack schonend) die viele hatten und entsprechend voll waren die Waschstrassen.

C Falter (Selbstgetöpferte Deko der Nachbarin)

Die Gedankengarten Post ist fertig und die erste auch schon angekommen. Meine wird wohl nächste Woche gezeigt, denn in diese letzte März Woche bin ich dran. Mein Seemannsgarn habe ich vergangene Woche gezeigt. Der neue Beitrag zum Jahresprojekt ist auch vorbereitet.

Habt eine gute kommende Woche und Monat April.

Damit verlinke ich mich bei Holunderblütchen und bei Birgit Monatsrückblick.

Ganz liebe Post von Mano und das erste Leporello Buch der Frühlingspost „Gedankengarten“

Februar, oh Februar

Hallo Ihr Lieben.

Auf ein Neues!

Dieser Februar war schon recht besonders. Gleich zwei mal gab es eine Schnapszahl als Datum. Genug Frost, Regen und Sturm gab es. Ach was Sturm, ein Unwetter jagte doch das andere (gefühlt und für manche auch in sehr echt).

Es gab Tage, an denen ich die Zeit beim Stempel schnitzen dankbar vergaß. Am Jahresprojekt wurde auch geschrieben, bzw vorbereitet und dann mogelte sich noch ein Vogel dazwischen. Sehr gern habe ich mit dem Schatz „vox machina“ geschaut. Ich schaute die entsprechenden Folgen erst mit ihm auf Englisch per Streamt und dann habe ich es mir noch mal (sicherheitshalber) auf Deutsch angesehen. Meinen Fantasy Roman las ich endlich auf Englisch fertig und den folgenden gleich an. Ich mag die Reihe sehr und finde es immer noch schade, dass es in Deutschland keine weiteren Übersetzungen gibt. Andererseits lerne ich (manchmal mit viel zurückblättern) in der Welt von „Maradaine“. (keine Werbung)

Dieser Virus nervt auch diesen Monat noch mal besonders, aber all das ist doch nichts im Vergleich zu vielen anderen Sorgen, die Menschen haben können (und das schrieb ich vor dem Kriegskonflikt in Europa).

Himmelsblick und close to the ground
Zugeneigt

Dienstag war ich im Sauerland. So viele Bäume waren überall unterwegs umgefallen, teils mit riesigen Wurzeln, weil der Boden so aufgeweicht war. Es lagen Laub- und Nadelbäume, aber so viel schon „aufgeräumt“ an den Straßen. In den Wäldern wird das Ausmaß an Schaden erst noch gesichtet.

Da gab es am Tag vor Weiberfastnacht, (für mich heißt es immer auch Altweiber), noch eine schöne und kleine Karnevalsfeier für unsere Senioren, mit leckeren Amerikaner (welche die dritte in unserem Bunde buk, die diesmal nicht konnte) und Blondies, vorsichtigem Geschunkel von der anderen Freundin,… und am Donnerstag blieb einem der „jecke Gruß“ Dank Putin im Halse stecken. Mehr braucht man da nicht zu sagen, die Bilder in der Presse sprechen für sich und begleiteten uns die letzen Tage. Gestern kam dann von Gabi ein aufmunterndes, genähtes Kärtchen, erinnert Ihr Euch vielleicht auch noch an diese Filmchen?

Schauen wir, was uns der März bringt. Alles Gute Euch!

Morgenstimmung nach „Antonia“

Verlinkt bei Birgitts Monats Collage und Andreas Samstagsplausch und „close to the ground“ (verhagelt) sowie der Galleria Himmelsblick

Februar eben

Da geht der erste Monat des Jahres schon wieder vorbei. Birgit sammelt auch dieses Jahr unsere Monatscollagen und ich danke für die Verlinkungsmöglichkeit auch in diesem Jahr.

Immer wieder regnet es, auf den Wiesen steht das Wasser. Im Wind wippen die dürren, langen Äste der wilden Rosen und zeigen gen Himmel, welcher sich ganz langsam verfärbt. Gern verlinke ich auch diesen Blick wieder in der Galeria Himmelsblick .

DER JANUAR von Erich Kästner (Athenäum Verlag)

Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Der Weihnachtsmann ging heim in seinen Wald.
Doch riecht es noch nach Krapfen auf der Stiege.
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Man steht am Fenster und wird langsam alt.

Die Amseln frieren.
Und die Krähen darben.
Und auch der Mensch hat seine liebe Not.
Die leeren Felder sehnen sich nach Garben.
Die Welt ist schwarz und weiß und ohne Farben.
Und wär so gerne gelb und blau und rot.

Umringt von Kindern wie der Rattenfänger,
tanzt auf dem Eise stolz der Januar.
Der Bussard zieht die Kreise eng und enger.
Es heißt, die Tage würden wieder länger.
Man merkt es nicht. Und es ist trotzdem wahr.

Die Wolken bringen Schnee aus fremden Ländern.
Und niemand hält sie auf und fordert Zoll.
Silvester hörte man’s auf allen Sendern,
dass sich auch unterm Himmel manches ändern
und, außer uns, viel besser werden soll.

Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Und ist doch hunderttausend Jahre alt.
Es träumt von Frieden. Oder träumt’s vom Kriege?
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Und stirbt in einem Jahr. Und das ist bald.

(1955 veröffentlicht)

nebelig-nass-kalt-grau-schön (Westerwald)

Irgenwie kommt mir gerade sehr oft Erich Kästner in den Sinn. Die Winter Melancholie wird so gut wiedergegeben und überhaupt mag ich Kästner, der selbst mit seinen komödiantischen Werken immer mal wieder einen kleinen Nackenschlag kritisch austeilt. Liegt auch ein wenig an seiner (interessanten) Biographie, welche ich eigentlich viel zu wenig kenne. Wenn jemand da ein gutes Buch empfehlen würde, immer her mit den Tipps. Wusstet Ihr zB., dass Erich Kästner bei der Verbrennung seiner Bücher als einziger Autor anwesend war? Er blieb auch die ganze Zeit über in Deutschland (bis auf kurze Besuche in Nachbarländern), schrieb unter einem Pseudonym weiter („Drei Männer im Schnee“ u.A.), rettete sein Tagebuch/Chronik, weil er es immer als einziges mit in den Bunker nahm. Aber das ist nur ein winziger Schnipsel aus seinem Leben. Kaum ein Gedicht, welches meine Stimmung dieses Jahresanfangs besser beschreibt, als diese melancholischen Sätze. Ihr seht es auch an der Menge der Fotos, es war ein vergleichsweise ruhiger Monat – nicht dass wir uns beschweren würden! Es darf gerne langweilig bleiben! „Interesting Times“ gibt es doch genug.

Das Jahresprojekt wurde zu einem großen Teil bereits vorbereitet. Wenn man schon mal so im Fluss ist, nicht wahr? Ihr müsst Euch aber über das Jahr gedulden und so manches muss noch zu Ende gebracht werden und gezeigt wird ja immer nur monatlich. Am 1. 2. startet Andrea Zitronenfalterin dann mit Ihrer Linkparty. Den Beitrag über die Eiche habt Ihr sehr gemocht, Danke Euch dafür, ich werde sicher noch mal über Bäume dieses Jahr schreiben.

Ich dachte, da Vögel doch gerne Schutz im Unterholz suchen, habe ich dafür etwas geschnitzt, „Fummelskrams“ war das aber. (Verlinkt bei Creativsalat)

Grün für den Hintergrund

Und so geht es mit grossen Schritten zum zweiten Monat des Jahres. Es wäre der „jecke“ Monat, eigentlich, aber Omicron macht einen Strich durch die Rechnung der Karnevalisten, (nicht nur dort).

Bleibt alle gesund ist mir damit der wichtigstes Wunsch für Februar!

Auch verlinkt bei Andreas Samstagsplausch