Einmal rundum

Hallo Ihr Lieben.

Das waren ereignisreiche (zwei) Wochen. Kinderkommunion mit endlich auch mal wieder Familienmitglieder sehen letztes Wochenende, war da sicher das Highlight. Meine Geschwister wohnen nun mal etwas weiter weg, dann kam der Lockdown dazu. So war ich vor allem auch gespannt, wie sich die Kinder verändert haben. Daran sieht man auch in noch jüngeren Jahren, wie die Zeit verrinnt und wie kostbar sie ist. Das zweite Highlight war die endlich stattfindende OP des Schwiegervater, wo wir sehr gebangt haben. Aber es hat wohl gut geklappt, zumindest der chirurgische Teil. Was ich Euch drum rum (Krankenhaus) erzählen könnte, grauenhaft. Jetzt hoffen wir auf eine gute Genesung, er wurde wegen Bettenmangel auch sehr schnell entlassen.

Aber nun zur vergangenen Woche. Für den Sohn stehen nun Veränderungen an. Das Bufti Jahr nähert sich dem Ende und das Studium wird noch mal neue Herausforderungen bereit halten. Aber im Moment darf er der Mama noch im Garten beim Sägen (mit der Hand) und Umsetzen des Hochbeetes helfen. Nächste Woche wird per Grünabfuhr selbigr Teil der weggeschnittenen Hecke abgeholt. Dann konnten wir grosse Teile der Wurzel eines Hopfen rausreißen, außerdem komme ich jetzt an nachwachsende Hopfen Sprösslinge sofort ran und kann gleich abschneiden. Eine schöne Pflanze, wenn ich einen großen Garten hätte! In dem Bereich des Gartens (ihre Lieblingsecke) müssen sich nun Igel, Frosch und Mäuse umgewöhnen. Ein wenig umgepflanzt wird noch, wenn es mal wieder regnet. Schön sieht das jetzt noch nicht aus. (Foto folgt)

Am Dienstag habe ich Euch von meinem Gurken Vorhaben berichtet. Ich kann nun stolz erzählen, dass die Salzgurken sehr lecker geraten sind. Also, ruhig nachmachen!

Simpel

Äpfel habe ich auch wieder aufgelesen an der öffentlichen Apfelwiese. Natürlich komme ich nur an das Fallobst und weiss gar nicht genau, ob ich da nun einen Cox, Berlepsch oder sonst eine alte Sorte auflese. Einer war so wunderbar schon anzusehen, dass ich gleich reingebissen habe und mir dabei der leckere Saft das Kinn runtergelaufen ist. über mir rief der Turmfalke und der warme Wind strich durch s Haar, da habe ich mich wie ein Glückspilz gefühlt.

Aneinandergewachsen

Beim Verschnaufen auf der Bank dort, stach mir an einer Birke, die diesen trockenen Sommer nicht überlebt hatte, mit einer kleine „Elfenhöhle“ ins Auge. Beim näheren Betrachten entdeckte ich ein grosses, langes Insekt.

Noch nie hatte ich so ein Krabbeltier gesehen. Recherchen bestätigten zumindest eine Ahnung, denn ich konnte beobachten, wie das Insekt scheinbar Eier mit einem Legestachel in das Birken Holz setzte. Ich hatte eine Holzwespe entdeckt.

Sehr interessant, werde mehr nachzulesen. Diese Holzwespe legt mit dem sehr speziellen Legestachel Eier in Holz von Bäume, die gefällt wurden, absterben oder sogar schon für ein Haus (z. B) zurecht geschnitten wurden. Ursprünglich kommt dies Sorte wohl aus Nordamerika. Vier Jahre lebt der Engerling im Holz unentdeckt, bis sich das Beißwerkzeug durch fast alles, was im Weg ist, durchbarbeitet, auch wenn das Holz schon einen Dachstuhl trägt. Rund um die Höhle kletterte nun diese Wespe.

Eine spezielle Fee

Bei meinen Haaren war auch rundum angesagt. Ganz lange Haare wurden zu einem kinnlangen Bop. Sehr befreiend irgendwie.

Staubtrocken

Auf der Obst Wiese hüpften immer wieder Heupferde vor mir davon. In ihrem hohen Gras lagen aber die besten Äpfel. Ein Korb voll für Gelee und Kuchen gab das. Also schnitzte ich am Freitag einen Stempel. Der passte auf Etiketten für die Gläser der Woche. Dafür fehlen immer noch ein paar Briefe, die werde ich aber heute bestimmt fertig machen. Genau wie möglicherweise den Dachs Stempel, ein Tier, welches sich einfach immer wieder anbietet zu schnitzen, durch seine Fell Zeichnung. Aber ein Kuchen will noch gebacken werden, es sind 26°C (ist ja immer im Schatten) angesagt und eh genug zu tun.

Mögt Ihr noch auf einen Samstags Plausch bei Andrea vorbei schauen?

Etiketten

Nicht hierher geschafft haben es meine „lieben Mitmenschen“, die vor allem am Freitag unterwegs waren. Den ganzen Tag habe ich mit meinem Mann gute Erwiderungen geübt, werde aber bei neuen Situationen wohl wieder nur wenig schlagfertig sein. Nie unterkriegen lassen!

Habt eine schöne Zeit.

So schnell wird es herbstlich

Hallo Ihr Lieben.

Noch vor kurzem habe ich mir keine Blumen ins Wohnzimmer gestellt, weil es viel zu warm war. Das hat sich sehr geändert. Ich habe zwar immer noch lange abends die Balkontür offen, aber greife dann doch schnell zur Decke. Die Wespen sind schon viel weniger aktiv und so konnte ich wenigstens zum Essen ein paar Trauben pflücken. Dahlien sind nun die vorherrschenden, bunten Herbstblumen.

Mit dem Blumenstrauß kann ich endlich mal wieder beim Flower-Friday mit machen. Als letzte Sommerboten seht Ihr noch Kornblumen darin aufblitzen. So ein wunderbares Blau!

Die Mitte der Woche war hier noch mal wohlig, sonnig, warm. Den Tag konnte ich ausgiebig nutzen. Mit dem Rad Besorgungen machen hat richtig Spass gemacht, bin viel mehr Wege geradelt, als ich eigentlich musste. Wir haben hier zwei Gemeindewiesen, die mit Obstbäumen bepflanzt sind. Für den eigenen Bedarf darf man dort Fallobst sammeln und auch etwas pflücken. Letzteres gelingt mir iR weniger, fehlt mir doch ein Pflücker und viele der Äpfel sind noch gar nicht reif. Aber es ist auch so genug an Fallobst. Meine Radtaschen wurden vollgepackt. Das gibt feines Apfelgelee. Gerade die Obstwiese am Flughafen ist immer ein kleines Paradies. Hier sind oftmals viele Vögel und Insekten zu beobachten. In diesem grossen Kasten auf dem Foto sind Hornissen, darunter hängt einer für Fledermäuse. Eine Schulklasse kommt, um Äpfel zu ernten, da gibt es natürlich keine Ruhe.

Ich bin ein Landei, mit Obsternte sozusagen groß geworden. Ich wäre die Apfellese etwas anders angegangen. Die Kinder hatten keine Decken um die Äpfel darauf fallen zu lassen beim Abschütteln, keines trug eine Schürze oder hatte einen kleinen Eimer. In die größeren Ernte-Körbe wurden die einzelnen Äpfel geworfen, die auch einzeln aufgehoben wurden. Viel zu viele Wege und Dellen an den Äpfeln entstehen. Aber es waren ja nicht meine Kinder. Schön, dass sie wenigsten etwas heran geführt wurden.

Ansonsten habe ich diese Woche begonnen, meine Sommerpost zu verschicken. Für die, die wissen wollten, was ich zB mit dem selbst geschöpftes Papier angestellt habe, hier lang. (Die „Extrapost“ habe ich diese Woche noch nicht ganz fertig bekommen.)

selbstgekauft

Herbstzeit ist Lesezeit! Einen sehr komischen Krimi (darf ein Krimi komisch sein? sehr gerne! ) lese ich gerade. Ich mein, eine Highlandcow, die als verrückt gilt, weil sie genau weiss, was sie tut und will, alles beobachtet und analysiert, auch schon mal auf Leute los geht, wenn es ihr zu bunt wird. Und der Leichenfund auf der Hybriden Insel wird erst einmal vertuscht. Nun, fassen wir mal den Anfgang so zusammen: ein ehemalige Manager der Schuhfirma Clarks, der nach dem Berufsausstieg nur noch barfuß läuft, die Leiche findet und verscharrt, wird natürlich von verschiedenen Bewohnern der Insel beobachtet. Aber niemand hat wirklich Interesse, den Toten im Schottenrock der Polizei zu melden. Sehr skurrile Personen bevölkern diesen Krimi, ergeben eine skurrile Geschichte.

Und wer das schöne Buch zum Träumen von Charlie Mackesy noch nicht kennt, dem sei es hier noch mal wärmstens empfohlen. Erinnert mich an „Pu der Bär“ und „der kleinen Prinz“ und ich liebe Mackesys Zeichnungen.

Bestellt ist noch das neue Buch von Melanie Garanie, eine Graphik Novele und ein sehr persönliches Buch! Schaut unbedingt mal auf ihren Blog. Seid vorgewarnt, Lachen und Weinen liegen dicht beieinander. Immerhin geht es ganz oft auf ihrem Blog und ausschließlich in dem Buch, um den Tod des kleinen Sohnes, der auch mal als Ritter ausgerüstet ins Krankenhaus ging.

Quelle Carlsen Verlag

Erschrocken haben wir uns, als wir von dem Tod Chadwick Boseman lasen, der den meisten Kinogängern als Black Panther aus dem Marvel Universum bekannt sein könnte. Er verstarb mit 43 Jahre an Krebs, sehr unerwartet. Jetzt muss ich gleich den Film noch mal am Wochenende schauen. Ein Schauspieler, der sehr engagiert war und auch viel zu jung gestorben ist.

Quelle Uli Stein fanshop

Und dann erreicht einen noch die Nachricht, dass Uli Stein verstorben ist. Kaum einer, der seine lustigen Cartoons nicht kennt. Da muss ich nicht viel zu schreiben.(Ach männo)

Zum Ausklang der Woche kam ein Apfelkuchen in den Ofen und die nächste Charge Apfel Gelee wurde gekocht. Da zieht ein „Düftchen“ durch die Wohnung! Schon beim Zerschneiden der Äpfel duftet es wunderbar zart, so eine Note müsste es als Parfum geben.

Habt ein wunderbares Wochenende. Ich schau jetzt bei Andreas Samstagsplausch vorbei.

(Vollkornmehl) Hefeteig, Schmand, Äpfel, Zucker und Zimt

Edit: Heute ist in vielen Buchhandlungen der Gratis Comic Tag. Der wurde im Mai verschoben. Habe ich auch übersehen.

So war der August

Hallo Ihr Lieben.

Dieser Monat war geprägt von unserem Urlaub auf Rügen (private Unterkunft, so dass wir uns auch getraut haben), den ersten Tomaten im Garten, großer Hitze und Trockenheit, einer Wespenplage. Nach der grossen Hitze kamen die Gewitter, Unwetter und sogar schon der erste Sturm. Die Schule fing unter neuen Hygieneregeln wieder an. Ich habe zum ersten Mal Papier selber geschöpft, für ein Sommer Post Projekt. Sehr gern gelesen habe ich den Krimi, der in New Orleans spielt und zwar zur Anfangszeit der Prohibition. Geschaut habe ich wieder „Knives Out“ (so ein unvorhersehbarer Krimi, den kann ich immer wieder schauen) und „Jojo Rabit“. Gerade die letze DVD hatte mich schon sehr neugierig gemacht. Ein sehr böser Film. Ein Sommerhäkelprojekt habe ich noch angefangen, da verrate ich noch nichts. Abgesehen davon war mein Fluss an Kreativität diesen Monat etwas ins Stocken geraten. Aber meine Woche der Sommerpost rückte näher und wenn man sich dann doch mal dranbegibt, kommen auch schöne Ergebnisse raus. Über Rügen habe ich noch viel zu wenig geschrieben, Putbus war ja nicht das einzig Erwähnenswerte, dass liefere ich noch nach, versprochen. Der Mamutbaum im Park von Putbus hatte mich neugierig gemacht und ich nahm an der Linkparty von Astrids „Mein Freund der Baum“ teil, genau so wie an den Samstagsplauschen und an der Sommergeschichte bei Andrea. Gerade diese Sommergeschichte hat mir sehr gefallen, schwelge ich doch in Erinnerungen.

Jetzt ist der Sommer meterologisch zu Ende gegangen und ich bin gespannt, was der September für uns bereit hat. Euch allen einen guten und gesunden Start.

Dank geht auch an Birgitt, die unsere Monatsrückblicke wieder sammelt.

Kurze Woche

Hallo zusammen.

Diesmal hab ich wenig zu erzählen.

Meine Woche war nämlich recht kurz. Hm, kurz, Werdet Ihr Euch fragen? Weniger Tage? Nein, nur niedergestreckt mit Magen Darm und daher kaum etwas gemacht, folglich weniger zu erzählen, folglich gefühlt weniger Tage.

Viel fern gesehen, da ich mit Kopfweh nie gut lesen kann. Nichts Besonderes dabei. Aquaman hat mich dann (erneut) sehr unterhalten (wer es noch nicht mitbekommen hat, ich mag die meisten Superhelden Verfilmungen).

Jetzt ist aber alles wieder gut. Der Sohn und damit wir, haben ganz lieben Besuch und Freitag wurden Waffeln gebacken und der andere Sohn zauberte „seinen“ Nachtisch. Abends wollten wir essen gehen, aber nach Möglichkeit draußen. Also mal reserviert. Dann kam in letzter Minute ein Regenguss! Das Lokal war groß mit sehr hohen Wänden und nur zwei anderen Gästen. Da haben wir uns doch rein gewagt, an der grossen, offenen Tür.

Melonenbirnen und Geranien

Nun neigt sich die Woche schon wieder dem Ende entgegen. Das Wetter wird wohl regnerisch, nach dem ersten „Herbststurm“.

Ein paar von Euch haben mich nach Fotos des Papierschöpfnachmittages gefragt.

noch beim Trocknen

Recht unspektakulär. Aber ich habe ja eigentlich auch nur Eierkartons sehr fein gerissen und lange sich auflösen lassen. Mit Tinte und dann noch Lebensmittelfarbe habe ich versucht, einen stärkeren Blauton reinzubringen. Aber wie mir eine Freundin sagte, frisches Papier ist farbhungrig. Das Blüten und Blätter so wunderbar darin aussehen, hatte ich gehofft.

Ansonsten habe ich eine „Summertime“ Geschichte zu diesem Monat bei Andrea verlinkt, die gerne August Storys haben wollte. Ein sehr schönes Thema. Ich schwelgen da ein wenig in Erinnerungen.

Tomatenernete geht weiter, hier wächst ein „Grünes Zebra“

Das Wochenende ist noch gut gefüllt. Die Sommerpost muss endgültig fertig gemacht werden. Da bin ich etwas in s Hintertreffen geraten. Da mein Schatz nun vermehrt Homeoffice macht und machen wird, braucht er einen höheren Schreibtisch und wir wollen uns umsehen. Homeoffice hat sicher viele von Euch auch „erwischt“ und das damit verbundene „finden eines ergonomischen und angenehmen Arbeitsplatzes“. Sein jetziger Schreibtisch ist ein Erbstück mit ganz viel lieben Erinnerungen, aber viel zu niedrig und klein.

Habt ein wunderbares und erholsames Wochenende. Schaut Ihr auch auf einen Kaffee oder Tee bei Andrea vorbei?

(wie immer Samstags die Linkparty zum Wochenausklang)

In einer schönen Woche

Hallo, Ihr Lieben.

Mögt Ihr wieder auf einen Kaffee oder Tee bei Andreas Plausch vorbei schauen?

Die Woche war immer noch von Hitzewarnungen, Schwüle und Gewitter bestimmt. Das kann ganz schön anstrengend sein. Aber die Temperaturen wurden erträglicher. An einem Tag bin ich zum Aufsammeln von Äpfeln geradelt. Daraus möchte ich heute Apfelmus kochen. Auch einige Holzbirnen / Wildbirnen sind schon reif. Daraus machen ich „Magenapfelmus“, zusammen mit saftigen Äpfeln. Denn diese kleinen, süßen Früchte enthalten viele Gerbstoffe, die besonders gut für den Magen sind. Reif sind diese Birnen, wenn sie ganz weich sind. Gern hätte ich noch mehr gesammelt, aber die Wespen mochten das gar nicht.

Auch wenn ich die Tomaten in den Töpfen täglich gießen muss, sie werden gerade von der Sonne verwöhnt. Besonders gut hat uns die dunkle Frucht geschmeckt, die „Schwarze Krim“.

An einem Nachmittag habe ich mir allerdings einen Sonnenbrand auf dem Rücken geholt, trotz Creme. Ich habe Papier geschöpft, samt hauseigener „Salzproduktion“ (und Ihr bekommt mal mich selber zu sehen).

Bevor ich mich in Unkosten stürze, habe ich ein Kinderset genutzt, ausprobiert, vielleicht habe ich demnächst auch Lust, ein richtiges Schöpfset zu bauen.

Wirklich sehr gut liest sich dieser Krimi aus den Zeiten der Prohibition in New Orleans, daher wollte ich Euch den gleich vorstellen (selbstgekauft).

Drei Haupt-Personen machen sich auf die Suche nach dem (historisch dokumentierten) Axtmörder. Gleich zu Anfang gibt dieser Serienmörder über die Presse bekannt, dass er nur die verschonen werde, die Jazz(bands) daheim hören. Jazz und New Orleans, untrennbar verbunden, die Musik und der Tanz dazu als Ausdruck von Identität. Nicht umsonst ist eine der Hauptfiguren eine junge Frau, deren Haut zu dunkel für die eine und zu hell für die andere Seite ist. Ganz nebenbei lernen wir ihren guten Freund „Lewis Armstrong“ kennen, der später seinen Namen in die französische Schreibweise ändern wird. Auch die anderen beiden Ermittler, ein unter Druck gesetzter Polizist und sein ehemaliger, korrupter Partner, frisch aus dem Knast entlassen, versuchen diesen Axtmörder möglichst schnell zu fassen. Ein Krimineller als Ermittler, fragt Ihr Euch? In „Little Italy“ werden der „Organisation“ gerade viel zu viele Razzien durchgeführt! Da wird der Pate aktiv. Ein Pulverfass und spannend zu lesen, besonders wenn man Jazz mag.

Jeden Morgen gehen neue Hibiskus-Blüten auf und werden reichlich von Hummeln und Bienen besucht. Das Insekt ist vor lauter Pollen kaum zu erkennen.

Im Garten arbeitend, werde ich immer mal wieder von einem Frosch (sehr kamerascheu) und einer Amsel besucht. Ich hoffe sehr, dass die Amsel nicht vom Usutu Virus befallen ist, denn an ihrem Kopf zeigen sich kahle Stellen und das würde ihre „Zutraulichkeit“ erklären. Auch ein Kohlweißling besucht mich immer wieder, auf der Suche nach Nektar. Für die Bienen sind die Anemonen aufgegangen. Die Nachtschwärmer haben reichlich Nachtkerzen. Die Schmetterlinge müssen sich mit den wenigen Oreganoblüten zufrieden geben, da kommt erst noch die zweite Blüte. Hinten im Garten werden fleissig Sonnenblumen besucht. Wie ich schon erzählte, haben viele Blumen die Dürre nicht überstanden oder blühen nicht.

Die Zeit des Sonnenaufganges wird nun spürbar später. Wie schnell das plötzlich geht, daß man merkt, wie der Hochsommer in den Altweibersommer gleitet. Eine wunderschöne Zeit des Überganges finde ich.

Sonnenaufgang!

Bleibe nicht am Boden heften,
Frisch gewagt und frisch hinaus!
Kopf und Arm mit heitern Kräften,
Überall sind sie zu Haus;
Wo wir uns der Sonne freuen,
Sind wir jede Sorge los.
Daß wir uns in ihr zerstreuen,
Darum ist die Welt so groß.

Quelle: Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1821

Das war eine kleine Auswahl aus unserer Woche, die eigentlich sehr gemischt war mit nicht so guten (privaten) Nachrichten, Elternabend an der Schule, wunderbaren Fotos vom grossen Sohn (der unterwegs ist), sehr schönen Treffen mit Freundinnen, viel Musik hören und tatsächlich auch mal wieder kochen. Mein Sommerhäkelprojekt habe ich angefangen und an der Sommer Post weiter gearbeitet. Richtig im kreativen Fluss bin ich aber zZt. nicht. Etwas von Rügen, genauer gesagt Putbus, habe ich hier diese Woche gezeigt, mehr über die „weiße Kreide“ werde ich Euch noch erzählen.

Euch ein wunderschönes Wochenende, macht es Euch gemütlich und erholt Euch gut.

Und da hat er uns wieder

…der Alltag.

Hallo Ihr Lieben.

(Eine Alternative Überlegung für eine Überschrift war auch: „nicht bewegen!“)

So weit weg scheint mir schon nach wenigen Tagen unser Urlaub an der Ostsee. Auch wenn wir ein paar Tage zum Aklimatisieren hatten, war die Umstellung nicht einfach, ich sag nur „Hitze“. Aber damit habt Ihr sicher alle auch zu kämpfen. Einen kurzen Einblick bietet da 12 von 12.

Eigentlich versuchen wir uns mit Salaten, Eis, Getränken und so wenig bewegen wie möglich, von Tag zu Tag zu hangeln, über die heiße Zeit zu retten. Aber im Alltag geht das nicht so wirklich. Das kennt Ihr aber sicher auch. So wie es vor dem Urlaub aufgehört hat, geht es übrigens gerade weiter. (ZB. mag mein Fuss die Hitze gar nicht und wird dick, schmerzt. Das Meerwasser und der Sand waren dagegen heilend.)

Ananas und

Gewitter haben uns diese Woche begleitet, einmal sogar ein Unwetter mit allem Drum und dran. Aber zu Schaden ist niemand gekommen, dass Wichtigste. Normal wäre ich nicht vor die Tür, auch wenn das Unwetter am Abklingen war, aber der Sohn war auf der Arbeit gestrandet und so bin ich an vielen abgebrochenen grossen und kleinen Ästen und durch Wasser gefahren. Der umgestürzte Baum war schon beseitigt worden. Ich erfuhr vom Sohn, dass der Bahnhof sogar unter Wasser stand.

Milchstern vor

Immerhin hat es der Natur Wasser gebracht. Ich habe noch Anfang der Woche sehr punktuell gegossen, Wasser sparen, auch wenn „unser“ Stausee hier noch ausreichend gefüllt ist (69,1% vor den Gewittern). Im Garten blüht eh kaum noch etwas, einige Blumen haben nur braune Blätter bekommen, sogar Nelken sind eingegangen. Der Sohn hat zwar brav die Pötte am Haus gegossen und auch an das Hochbeet gedacht, aber nicht über die Beete geschaut.

In unserem Insektenhotel auf dem Balkon sind besondere Gäste eingezogen. Nahrung haben sie auch gleich um die Ecke, meine Weintrauben. Es sind gefühlt noch mehr Wespen dieses Jahr und ich habe bisher nur vorsichtig Früchte am Rand gepflückt. Für den fleischlichen Bedarf der gelb-schwarzen Räuber gibt es genug Konkurrenten, die Wespen jagen sich durchaus auch Mal gegenseitig und fressen sich dann auch.

Wusstet Ihr, dass Wespen geschützt sind? Tatsächlichen sind einige auf der Liste der bedrohten Arten. Trotzdem ist Vorsichtlich geboten, wenn ich zu nah am Nest stehe, sind sie sofort in „Habacht Stellung“. Ich musste sie trotzdem etwas beobachten, man sieht die Rangunterschieden, bzw verschiedenen Berufe, ihr soziales Verhalten. Weniger spannend wird es dann im September, das Insektenhotel hängt neben zwei Schlafzimmern auf dem Balkon.

 

Eigentlich möchte und muss ich Stempel schnitzen (Sommerpost) und Papier schöpfen, die Pulpe steh bereit. Aber meine Finger sind irgendwie zu „dick“, die Temperatur verscheucht mich von der Terrasse (Südseite) und meine innere Einstellung, gerade wirklich kreativ zu sein, ist leider auch gerade nicht so überragend. Ich war diese Woche eher passiv.

Ich mag wieder an s Meer!

Ihr werdet sicher noch mal mehr Meer Fotos sehen. Ist die Buchhülle nicht schön? Ich erfreue mich immer wieder an ihr und sende nochmal Danke an Ulrike.

An der Sch

Blick auf das Cap Arcona.

Das helle Krächzen und Knorren der Raben ist so ganz anders, als man es sich vorstellt, wenn man die gewaltigen Vögel sieht.

Damit verabschiede ich mich in das Wochenende.

So langsam schaue ich auch wieder mehr bei Euch vorbei. Macht es Euch gemütlich beim Samstagskaffee von Andrea.

 

Kazuri

„klein und wunderschön“

(Kleinigkeiten auf Swahili).

 

Hallo Ihr Lieben.

Ist es nicht so, dass uns Kleinigkeiten am ehesten beeinflussen? Das Lächeln, ein dummes Wort, liebe Post, unerwartet ist etwas teurer, wir gewinnen oder verlieren, Halt haben oder stolpern. Und dann liegt es an uns, was wir damit machen. Manchmal muss uns erst gezeigt werden, dass eine Tür zwar zugeschlagen ist, aber dafür ein Fenster aufgegangen ist.

 

Diese Woche hat der Sohn eine geflügelten Gast mitgebracht.

Mauersegler K.

Vielleicht erkennen einige diesen besonderen Vogel, die meisten sehen ihn eher oben am Himmel seine Flugkunststücke machen. Mauersegler sind keine Schwalben, wie ich jetzt gelernt habe. Sie haben nur den gleichen evolutionären Weg eingeschlagen. Sie verbringen fast den ganzen Tag in der Luft, fangen Insekten im Fluge und trinken und schlafen sogar im Flug. Nur zum Brüten haben sie festen Boden unter den Krallen, mit denen sie sich wirklich gut festhalten können. Diese Vögel werden uns Anfang August schon wieder gen Süden verlassen, als eine der ersten Zugvögel.

Zeichnung Olof Rudbeck d. J.

Das dieser Vogel die Nacht überleben würde, war schon sehr unwahrscheinlich. Keine äußerlichen Verletzungen, aber wer weiß, wobei sich der Altvogel vielleicht doch etwas zugezogen hat, ein Luftkampf, ein Flugmanöver? Selbst Fachleute haben fast keine Chance und bei den am häufigsten gefundenen Mauerseglern handelt es sich i.R. um Jungtiere (Fütterungsreflex). Was wir ihm anbieten konnten, war Schutz und Wärme.

Mauersegler

Eigentlich haben wir schon nicht mehr damit gerechnet, dass der Vogel die Nacht überlebte, aber das hatte er geschafft. (Und glaubt uns, wir haben alle möglichen Insekten gefangen, Wasser, das Kirschkernkissen für die Nacht erwärmt, immer wieder Flugmöglichkeiten angeboten…). Irgenwann war er dann verschwunden, ich hoffte, er sei einfach davon geflogen, dabei war er zum Sterben ganz unter die Tücher gekrabbelt. Ich bin damit gross geworden, dass Natur nun mal so sein kann, aber manchmal denke ich, sie ist gerade auch zu gemein. (Mauersegler sind nicht mehr so häufig anzutreffen, sie stehen auf  der Vorliste der „Roten Liste“. Die letzen Jahre konnten sich die Vögel als Kulturfolger an Gebäuden Nistplätze sichern, aber ratet mal, wer da auf Sauberkeit bedacht ist. Die meisten Leute fürchten die viele Vogelscheiße, aber man kann ein großes Brett darunter anbringen und im Gegenzug fangen die Segler ganz viele Mücken.)

Dafür habe ich seit drei Monaten hier zum ersten Mal wieder Blaumeisen im Garten gesehen. Warum das etwas Besonderes ist? Wir hatten und haben hier die Meisenlungenentzündung, die viele Blaumeisen dahingerafft hat.

Stempel geschnitzt habe ich diese Woche keinen, ich hatte dafür keine ruhige Hand. Aber sie war ruhig genug, um aus einer alten Kette, die ein kaputtes Urlaubsüberbleibsel war, eine neue aufzufädeln. Ich liebe diese Glasperlen Ketten, bunt, wie die Erinnerung an den Urlaub, in dem ich sie gekauft habe.  Es sind schnelle und unkomplizierte Schmuckstücke nicht nur zum Sommerkleid.

Perlchen
links die Tonperlen

Über sie bin ich dann auch auf meine Überschrift gekommen. Im Stadtteil Karen (nach Karen Blixen) in Nairobi, Kenia gibt es einen Laden, in dem Frauen Tonperlen herstellen. Daraus fertigen sie wunderschöne Ketten und von dem Erlös unterstützen sie ihre Familien. Dieser Laden heißt Kazuri. Vor vielen Jahren hatten wir das Glück, vor Ort einige Ketten kaufen zu können, die noch immer zeitlos schön sind.

Wirklich sehr habe ich mich über Post diese Woche gefreut! Bei„Frau Nahtlust“habe ich z.B. ein ganz wunderschönes Nadelbriefchen gewonnen. Gerade diese indigoblauen, bestickt mit weißem Kontrastgarn, hatten es mir besonders angetan. Wie Schaum auf den Wellen des Ozeans.

Post Mano/frau nahtlust

Sehr gefreut habe ich mich auch über die lieben Wünsche per Post von Mano. Eine selbstgemachte Collage mit meinem Wappenvogel kam Ende der Woche hier an.

Ganz herzliches Dankeschön, einmal für das Gewinnspiel (und damit für den Gewinn) und für die lieben Worte, von einem Vogel überbracht! Überhaupt, an alle, herzlichst Dankeschön, ich habe diese Woche schon wieder viel mehr gemacht. Ihr glaubt gar nicht, wie erfüllend es sein kann, ein wenig mehr Hausarbeit zu machen und sogar wieder einkaufen zu gehen. Jeden Tag mehr. Und nicht mehr lange bis zum Sehnsuchtsort.

 

Kommt Ihr auch wieder auf einen Kaffee bei Andreas Samstagsplausch vorbei?

 

It has long been an axiom of mine that the little things are infinitely the most important.

Es war immer mein Grundsatz, das die kleinen Dinge im Leben die wichtigsten sind.

Sir Arthur Conan Doyel

 

Grosse Dinge entstehen durch eine Reihe kleiner die zusammenkommen.

Vincent van Gogh

12 von 12 im Juli

Hallo, Ihr Lieben.

Caro, (bei der es heute draußen wieder nur Kännchen gibt), sammelt unseren zwölften Tag des Monats mit 12 Fotos. Schaut doch Mal rein.

Guten Morgen. Gibt es heute noch mal Sonnenschein?

Hibiskus

Gießen, die Tomaten haben jeden Tag Durst, am Besten lässt man „ihre Füsse“ nie ganz trocken werden.

Tomaten Tigerella
Tigerellatomate

 

Früher Kaffee mit meinem Schatz in der Morgensonne.

Neun Uhr Morgens

Ein ganz paar Kartoffeln aus dem Hochbeet gibt es, hätte viel mehr gießen müssen, da Hochbeete viel Wasser verbrauchen.

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Es wird für mich natürlich ein ruhiger Tag werden. Die Jungs haben Rollenspiel Termine.

Einfach nur draussen

 

Troll liebt die erhöht liegenden Kissen, wenn wir am Tisch auf der Terrasse sitzen.

Troll Platz

Ich nehme Euch etwas mit auf den Weg durch den Garten. Hier bin ich heute hauptsächlich.

Nachtkerze und Quitte

Igelversteck
Sieht nicht so schön aus, ist aber das Igelversteck unter der Zinkwanne.

Kleine Hosta

Kapuziner Kresse

 

Wem gehört wohl die kleine Feder? Ich denke einer Meise.

Snac und Fund
Kleiner Snack und Federfund

 

Puh, mal aus der Sonne. Auf arte kommen so wunderbare Dokus über das Meer. Mehr Meer geht immer!

Silberne Drache (China)
Die Flut kommt, der silberne Drache (China)

 

Viel spãter, ich bin eingeschlafen. Die letzte Nacht war etwas kürzer.

Kartoffeln schälen

Zum Abendessen gibt es „BratzKartoffel“ und Frikadellen mit einem Salat dazu. Habt alle einen schönen Sonntagabend.

 

So! So?

Hallo Ihr Lieben.

Ganz ehrlich? Ich hatte wirklich keine Ahnung, was ich für eine intelligente Überschrift nehmen sollte. Ereignisreich? So kann man das nicht wirklich sagen. So langweilig? So kann man das auch nicht sagen!

Schon am Sonntag im Beitrag über die Stoff Kostbarkeiten hatte ich es angedeutet, ich war am Samstag umgeknickt. Montag Hausarzt, durch Urlaubszeit lange Wartezeit.

Überweisung. Dienstag zum Röntgen, Mittwoch aber Glück gehabt und Termin beim Orthopäden bekommen, obwohl auch hier Urlaubszeit. Es ist nur eine Dehnung der seitlichen Bänder. Ruhe, hoch (wirklich hoch) lagern, kühlen… Fußmanschette. Gut, daß ich den Fuss schon so behandelt habe. Geduld. Lesen. Fernseh gucken. (Tolle historische Dokus auf arte, da lohnt auch ein Blick in die Mediathek) Hören. Leider nicht am Tisch sitzen dürfen. Stehen, Laufen und abgeknicktes Bein beim Sitzen sind tabu. Dabei hab ich gerade Schnitzideen. Aber so ist das eben manchmal. Glück im Unglück. Es tut weh (Drogen), ist aber kein Riss oder Bruch. Es ist jetzt und damit lang genug vor dem Urlaub passiert. Ich bekomme meine drei großen Jungs an die Arbeit und kassierte Schimpfen, wenn ich selber (nur kurz) unnötig rumhumpel (ich bin nicht so eine, die andere schaffen lassen kann, aber es muss ja). So kann ich gar nicht viel berichten. Einen Beitrag über Maulbeerbäume habe ich gepostet. Ich sag Euch, fast alles am Handy zu machen ist nicht immer einfach. Manchmal kommt einem da der neue Editor von WP zu Gute, manchmal leider nicht. Aber das Handy ist auf dem Sofa verfügbar. Ach ja, Häkeln, das mache ich, eine Sommer Decke in bunten Farben. Ein riesen Grannyquadrat soll es einfach werden. Und noch mal am nächsten Dreieckstuch aus Wolle weiterarbeiten. Bald dürfte die Entzündung, die mit so einer Überdehnung einher geht, abgeklungen sein und ich darf wieder mehr.

Am Freitag hab ich mit einer lieben Freundin draußen auf der Terrasse gesessen, Bein hoch, wir trinken Pfefferminztee aus dem Garten, quatschen, genießen die Sonne. Ein paar sonnige Blumen gibt es als Mitbringsel. Und auch wieder Sonne von oben.

 

Der Sohn holt mir dann noch Beeren zum Aufstocken der eigenen Ernte. Ein kleines Schälchen Stachelbeeren versäubere ich, (auf einem Bein stehend) , schnell. Dann aber wieder brav auf das Sofa. Marmelade wird gleich noch gekocht, wenn die Jungs fertig sind.

Ich verlinke wieder gerne bei Andreas Plausch und wünsche allen ein schönes Wochenende.

 

Der Juli
Still ruht die Stadt. Es wogt die Flur.
Die Menschheit geht auf Reisen
oder wandert sehr oder wandelt nur.
Und die Bauern vermieten die Natur
zu sehenswerten Preisen.

Sie vermieten den Himmel, den Sand am Meer,
die Platzmusik der Ortsfeuerwehr
und den Blick auf die Kuh auf der Wiese.
Limousinen rasen hin und her
und finden und finden den Weg nicht mehr
zum Verlorenen Paradiese.

Im Feld wächst Brot. Und es wachsen dort
auch die zukünftigen Brötchen und Brezeln.
Eidechsen zucken von Ort zu Ort.
Und die Wolken führen Regen an Bord
und den spitzen Blitz und das Donnerwort.
Der Mensch treibt Berg- und Wassersport
und hält nicht viel von Rätseln.

Er hält die Welt für ein Bilderbuch
mit Ansichtskartenserien.
Die Landschaft belächelt den lauten Besuch.
Sie weiß Bescheid.
Sie weiß, die Zeit
überdauert sogar die Ferien.

Sie weiß auch: Einen Steinwurf schon
von hier beginnt das Märchen.
Verborgen im Korn, auf zerdrücktem Mohn,
ruht ein zerzaustes Pärchen.
Hier steigt kein Preis, hier sinkt kein Lohn.
Hier steigen und sinken die Lerchen.

Das Mädchen schläft entzückten Gesichts.
Die Bienen summen zufrieden.
Der Jüngling heißt, immer noch, Taugenichts.
Er tritt durch das Gitter des Schattens und Lichts
in den Wald und zieht, durch den Schluß
des Gedichts,
wie in alten Zeiten gen Süden.

Erich Kästner

(aus meiner Gesamtausgabe Athenäum Verlag) 

Blick zurück

Hallo Ihr Lieben.

Was für ein Monat. Mit Pfingsten und den ersten Besuchen bei unseren Eltern gestartet, wurde es zum Ende hin noch mal spannend.

Ein Monat, in dem wir uns wieder getraut haben, Familie und Freunde zu besuchen. Ein Monat der teils ruhig und dann sehr ereignisreich war. Mit einem Motorschaden verabschiedete sich unser rotes Auto, wir haben ein neues gesucht und gefunden. Bis das aber daheim steht, dauert noch etwas.

Ich musste schmerzhaft feststellen, dass kleine Sünden sofort bestraft werden. Eigentlich wollte ich nur einen Freund erschrecken. Beim „schnell und kurz sprinten und dem apptupten Abbremsen, hab ich mir was am Knöchel getan. Nur hochlegen, also auf dem Sofa hocken, ist angesagt. Nach einer langen WartezimmerWartezeit, die ich irgendwann sitzend auf dem Fußboden verbracht habe, gab es Schmerzmittel, eine Röntgen Überweisung um Brüche auszuschließen und die Bitte, wenn keine Besserung bis Mittwoch eintritt, zum Orthopäden wg der Bänder zu gehen. Da werde ich dann wohl als drittes landen.

Viel gelesen habt Ihr wieder „zwölf von zwölf“ und am vergangenen Wochenende die zwei Beiträge. Die Monogramme haben vielen gefallen und der Austausch dieser Aktion war sehr schön. Frisch gemacht, Obst wartet nun mal nicht, habe ich ein paar Gläser Kirschen Gelee. Ja, keine Marmelade. Kirschen im Liegen zu entkernen und dann beim Marmelade einkochen vielfach umzurühren, ging nicht. Die Kirschen sind von einem lieben Freund. Dort konnte ich auch Maulbeeren aufheben. Dazu erzähle ich die Tage mal mehr.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Start in den Sommermonat Juli. Hier haben die Ferien begonnen.

Mehr Monats Collagen gibt es hier zu sehen: die birgitt