April- und Wochenrückblick

Hallo Ihr Lieben.

Da ist schon wieder ein Monat um und Birgitt sammelt wieder Monatsrückblicke und die dazugehörige Fotocollage. Zu Andreas Samstagsplausch mag ich mich auch dazu setzen.

Kreativ wurde der Monat von der Frühlingspost „Insekten“ bestimmt, die neue Technik, Collografie, musste überhaupt erstmal erprobt werden. Bald zeige ich Euch mehr von der schönen Post, die hier angekommen ist. Meine Insekten sind ja schon rausgeflattert.

letzte Zusendung und die Schachtel zur Vorlage (zum Runterladen)

Der Monatsvogel vom Jahresprojekt wurde per Aquarell Farbe auf eine kleine Holzschachtel gemalt und Euch mit seinen Besonderheiten vorgestellt. Ich muss gestehen, dass ich meinen neuen Vogel für den Mai noch nicht fertig habe, da müsst Ihr nach dem ersten Mai schauen.

Zwei Geburtstage wurden wieder daheim unter diesen besonderen Bedingungen gefeiert. Wir haben das Beste daraus gemacht. Viel gelacht habe ich diesen Monat auch, einfach so (und weil ich Entsprechendes gesehen, gelesen, gehört habe, Lachen macht vieles einfacher für uns hier). Sehr gefreut haben wir uns über die Meldungen bezüglich Impfen in unserem Umfeld (und sowieso!).

Fransen – Geister, geschnitzte Stempel, Buchbesprechung, Vorzucht, Bärlauch und erste schönere, sonnige Frühlings Tage. Und eine Vorlage für Euch wurde auch hochgeladen, ein Schächtelchen. Der Hund hat sich sehr gefreut, einfach nur so und unkompliziert wieder in den Garten laufen zu können, dass sagt doch viel über die sonnigen Tage (aber eisigen Nächte). Aber sein Blick spiegelt auch meine Gemütsverfassung: vorsichtig optimistisch, mit etwas Skepsis, na Ihr wißt schon

Das Abi hat die Woche dafür gesorgt, dass wir viel die Daumen gedrückt haben und eine Kerze gebrannt hat. Nicht nur für den eigenen Sohn. Das alle Abschlussklassen gerade unter diesem Druck Besonderes leisten, ist vielen klar (und leider ja im Moment nicht zu ändern).

Mein Ausblick auf den Mai: ein Wichtelgeschenk aussenden zum Bloggergeburtstag von Ulrike, den neuen Monatsvogel vorstellen, Frühlingspost zu einem Heft gestalten, zwei schöne Bücher noch vorstellen (über leuchtende Haie und einen besonderen Baum) und was sonst noch so dazu kommt. Macht Ihr Euch auch eine leckere Maibowle? Ich geh gleich den Waldmeister pflücken, der zum ersten Mal, seit wir hier wohnen, noch nicht blüht (dann soll man ihn wg der höheren Konzentration Cumarin nicht mehr dafür nutzen).

Baobab, erschienen diese Woche in der Naturkunden Reihe des Matthes &Seitz Verlages (selbstgekauft)

Ich wünsche Euch allen einen schönen Tanz in den Mai, auch wenn der im eigenen Wohnzimmer und wohl eher im Kopf statt finden darf – oder einen wilden Besenritt zur Walpurgisnacht.

Verlinkt beim Monatsrückblick von Birgitt und dem Samstagsplausch von Andrea

Gekicher und Lacher

Hallo Lieben.

Kennt Ihr das auch, wenn man furchtbar viel kichern muss, atemloses, fast lautloses in sich Hineinlachen? „Mein Schatz nennt mich dann liebevoll gern „Muttley“, nach einem Cartoon Hund aus dem Fernsehen. Manchmal ist dies ganz schlimm. „Kicher“ Letztens hat mich eine Situationskomik so zum „Muttley Lachen“ gebracht, dass ich meinen Schatz damit geweckt habe, obwohl ich fest der Überzeugung war, ganz leise gewesen zu sein. Auch sonst musste meine Familie mit lauten Lachern meinerseits leben. Unvermittelt für sie und manchmal auch mich und ansteckend auch noch, als wäre die britische Mutation nicht schon ansteckend genug. Spontanen Lachkrampf kenne ich ebenfalls. Wie heißt es doch auch, dass zu viel Lachen ein Anzeichen von „kurz vorm überschnappen“ ist? Nein, ich kann Euch beruhigen, in die Richtung geht es bei mir nicht. Grundsätzlich bin ich eigentlich ein sehr leicht zum Lachen zu bringender Mensch. Gute alte Slapstick von Charlie Chaplin zB, Witze, Serien und Filme (ich gestehe, ich habe dieser Tage endlich die „fabelhafte Mrs Maisel“zu Ende geschaut, ich liebe vor allem die zweite Staffel und so manche Komik dieser Serie war verantwortlich für lautes Lachen!)

Raubvogel im Morgenlicht

Oh ja und oh weh: gute Witze! Ich bin ein ganz schlechter Witzeerzähler, oftmals vergesse ich sie sowieso, vor allem kurz bevor ich sie erzählen will oder komme bei der Pointe eher selber zum Lachen und schaffe daher das Ende nicht richtig. Meine Einstellung insgesamt ist sowieso eher: „Humor ist, wenn man trotzdem lacht!“ Und bei meinem Schatz habe ich mich als erstes in seine verschmitzte Art und seine lachenden Augen verliebt. Lachende und lächelnde Augen, in Zeiten von Masken doch wirklich wichtig, oder? Das eingefrorene Lächeln zweier Kinder auf einer Lebensmittel Verpackung hat uns dann aber eher abgeschreckt. Lächeln entspannt die Gesichtsmuskeln, Lachen ist gut für Körper und Geist, manchmal hilft es dem Körper über etwas hinweg zu kommen (Abwehrhaltung) und manchmal gibt es sogar  Lachmuskelkater. Ich weiß nur, dass ich gerade nichts Tiefsinniges (mehr) mag, lieber Albernheiten und Aufheiterungen. Da kann Frau/man alles mögliche hinein interpretieren.

Apfelblüte

Die Woche(n): Die Natur ist nun unwiederbringlich im Frühjahrsmodus. Auch die Nachtfröste halten sie nicht mehr auf. Im Garten heißer das, abends immer noch Decken zum Schutz bereit halten. So mutig, mir jetzt schon Geranien zu holen, bin ich aber noch lange nicht. Ich hoffe, dass meine alten es durch den Winter geschafft haben, müssen aber im Keller noch dahinvegitierend. Im Discounter vertrocknet der Lavendel, der direkt neben Petunien und Geranien angeboten wird. Letztere werden aber tatsächlich gekauft. Wenn die Sonne scheint und uns in den Garten zieht, sieht man die meisten Insekten am blühenden Rosmarin und den winzigen Blüten des Lorbeer, nicht in den bunten Tulpen. Der laue Dienstag ließ uns auch endlich wieder draußen zu Abend essen. Was für ein Genuss. Hemdsärmelig, in die tiefer sinkende Sonne blinzelnd, ein Brot mit Frischkäse, Tomaten, Kresse oder Bärlauch (gleich vor Ort gepflückt) und ein kleines Glas Bier oder Wein (und dank Wechseljahre wurde mir sogar später kalt als meinen „Jungs“)

Ein wenig Stempel schnitzen war angesagt die Tage und wer es jetzt immer noch nicht wusste, ich mag Comics (überwiegend aber die Francobelgischen) und Comicverfilmungen. Also lass ich gerade zwei Superhelden als Stempel über das Papier tanzen und aus der Star Wars Reihe „the Mandalorian“. ( Die beiden anderen: „Shazam!“ und „Ich bin Ironman“) Mal sehen, was vielleicht noch dazu kommt.

Für den Donnerstag war Geburtstagskuchen angesagt, für den Samstag wird es aber eine Geburtstagsquiche. Am Freitag brauchte es Nervennahrung, die Englisch Klausur eröffnet das Abitur.

simpler Hefe Apfelkuchen war gewünscht

Und das unter zweifacher Belastung. Es gab Anfang der Woche einen positiven Test in der Abi Stufe, der dann durch einen PCR Test bestätigt wurde. Dank genügend Vorsichtsmaßnahmen mußte wohl niemand in Quarantäne, aber die letzten Stunden fanden fast ausschließlich in Distanz statt. Die Schule hat auch einen Weg gefunden, um denen, die aus Angst vor dem Ergebniss, nämlich sofortige Quarantäne, keinen Test zu machen, das Abitur zu ermöglichen.

(Und wer jetzt meint, „alles Anstellerei“, der möge kurz ganz tief in sich hineinhorchen und sich zurück in seine Jugend versetzen, als sie/er selber noch ein pickeliger, unsicherer, womöglich desillusionierter Backfisch war. Alles vergessen und verdrängt…? (Entschuldigung, dass musste Mal raus))

Im Park habe ich diese Überreste entdeckt. Ich denke, der Sperber oder Habicht hatte zugeschlagen, einen Kleinspecht erwischt. Diese Raubvögel sind geschickte Lauerjäger, vor allem im Anflug durch die Bäume und von mir auch schon dort beobachtet. Ein paar Meter weiter liegen mehrere Taubenfedern. Nun, auch für Greifvögel hat die Fütterungszeit begonnen. Eine beruhigende Einschlaftaktik meinerseits ist das beobachten eines Uhus. Dafür gibt es Webcams in Turmspitzen oder anderen Gebäuden. Auch einen Wanderfalken und andere Eulen kann man beobachten. Ja, ich finde es sehr beruhigend und interessant dabei zuzusehen, wie frisch geschlüpfte Uhu Kücken gefüttert werden. Das schlägt die Brücke zu meiner Buchvorstellung gestern „Der Schneeleopard“,von Sylvain Tessin, welches ich gelesen habe und Euch am Welttag des Buches vorgestellt habe (Werbung). Darin geht es auch um Tierbeobachtungen und Tierfotografie und wo wir in dieser Welt stehen oder stehen sollten. Das schlägt wiederum den Bogen zu einer komischen Sichtung, denn nie im Leben hätte ich hier in einem Ballungsgebiet einen Naturfotografen in Tarnmontur erwartet. Bis jetzt kannte ich diese Jacken, die mit all den Stofffetzen dran an braunes, überdimensioniertes Moos erinnern, nur aus dem Fernsehen. So jemanden auf dem Radweg durchs Feld herausragen zu sehen, seinen Drahtesel schiebend, weil gerade etwas für die Linse entdeckt, hatte an dem Morgen schon wieder etwas sehr skurriles!

Schneckenwanderung nach Nachtfrost

Vielleicht treffen wir uns wieder zum Samstagsplausch bei Andrea (Verlinkung)? Euch allen ein schönes, sonniges Wochenende.

Frühlingsboten

Hallo Ihr Lieben.

So langsam mag ich mal ein paar Lebenszeichen hier abgeben. Gefühlt rast die Zeit gerade dahin. Ergeht Euch das auch ganz besonders im Frühling so?

Frühlingsgefühle hatte dieses Eichhörnchen jedenfalls reichlich. Ein starker Nestbautrieb ließ es direkt an der Terrassentür das Osterlamm, welches mit Schafswolle umwickelt ist, (eigentlich könnte ich nun vom Lamm eher in der Vergangenheitsform schreiben) Wolle abreißen und plündern. An den Ohrpuscheln seht Ihr vielleicht, wie regnerisch es auch immer wieder war. (Besonders dekorativ ist der Hintergrund nicht, das bitte ich zu entschuldigen.) Brr, als ich das hier gerade noch mal durchgehe, bevor ich mich zum Samstagsplausch bei Andrea setzen möchte, schüttet und stürmt es draußen schon wieder und meine Ohren sind vom Hundegang noch kalt. Dabei waren die letzen Tage so schön sonnig gewesen. Nun, so ist es eben wenn es Richtung April geht.

Am letzte Wochenende haben wir gleich ausgenutzt, dass wir in das Freilichtmuseum in Lindlar konnten. natürlich mit Anmeldung (Besucherbegrenzung) und nur in den Außenbereich, dafür aber sogar umsonst. Definitiv mal ein anderer Spaziergang und mit Vorfreude auf kommende neue Bauten (das alte Schulgebäude steht schon). Dort habe ich mir auch dieses wunderschön gestaltete Gartennotitzbuch gekauft (gibt es nur zum Selbstkostenpreis vor Ort und einigen anderen privaten Adressen). So manches altes Gärtnerwissen ist gesammelt und niedergeschrieben und viele Hinweise aus der Gartenpraxis. Auch interessant natürlich, wenn man altes Saatgut sammelt oder nutzen mag.

20 Jahre Bergische Gartenarche

Ich habe in dieser Woche einige Schritte mit einer Freundin zusammen getätigt um Einladungen für die Telefonkonferenz „unserer Senioren“ rum zu bringen. Natürlich könnte man sich das aufteilen, aber zusammen macht das viel mehr Spass. Ein wenig soziales Leben auf Abstand, zumindest dort, wo sich Aerosole sofort verteilen.

Sehr österlich-dekorativ sieht es dieses Jahr hier nicht aus. Irgendwie ist mir nicht so nach Ostern. Ich würde da so gern Familien Besuche machen. Natürlich ist das vor allen Dingen durch die aggressiven Corona Viren auch dieses Jahr noch nicht wieder (unengeschränkt) möglich, zumal die Geschwister doch weiter weg wohnen und man sich länger nicht gesehen hat. So besucht nur der Bruder mit Familie und vielen Tests im Gepäck unsere Mutter. Die Oma freut sich so sehr, die kleinen Enkelkinder zu sehen und umgekehrt!

Der erste Frühlingsmonat geht schon langsam zu Ende. Zu meinem Jahresprojekt, jeden Monat einen Vogel kreativ und in Wort und Daten vorzustellen, bin ich Euch noch obrigen Teller schuldig. Ich habe die Waldschnepfe erst mit Bleistift vorgezeichnet und dann mit Porzelan Stiften aufgemalt und eingebrannt. In Gedanken und Worten bin ich nun schon dabei, den nächsten Vogel vorzubereiten. Mir läuft nicht nur da die Zeit davon, auch die Frühlingspost wirft ihre Schatten voraus. Ich bin auf die ersten Blätter meiner Gruppenmitglieder gespannt! Es soll ein Insektenbuch entstehen, ich werde Euch bald mehr zeigen! Die erste Doppelseite mit Libellenstudien ist am Freitag gekommen und gefällt mir sehr gut!

Insekten/Collografie Vorbereitungs Beispiele

Dann wollte diese Woche auch für mich selber gebacken werden… ach, welches Backwerk nehm ich da nur? Ich denke da nicht nur an mich selber, (so viel bekomme ich doch gar nicht alleine auf) sondern auch an meine Jungs. Gäste gibt es ja sowieso wieder keine. Ich habe dann Muffins gebacken, u. A. zum Mitgeben und meine Freundin hat Kuchen für mich gebacken und vorbei gebracht, samt Tulpen Strauß. Ein kleiner Tausch. (Freitagsblumen)

Ein wirklich schönes, grosses, schweres Buch für (grosse und kleine) wissensdurstige Leser habe ich die Tage hier vorgestellt (Werbung). Durchgehend farbig, hochwertig in Worten und Herstellung . Da merkt man, dass der Verlag auch aus dem Sach- und Fachbuchbereich kommt.

Theiss Verlag

Ich sammel auch gerade einen guten Lesestapel. Sogar an Titel in Englisch habe ich mich jetzt wieder herangewagt, da die Fortsetzungen wohl nicht auf Deutsch erscheinen werden. Es war so schön, kurz mal in der Bücherei und in der Buchhandlung zu stöbern. Da bin ich so gar nicht wirklich der Online Käufer, ich lese gerne in ein Buch rein , kaufe auch mal spontan, wie einen Südtirol Krimi. In Buchhandlungen und Büchereien knubbelt es sich ja auch nicht. Gerade lese ich aber im Buchgeschenk von meinem lieben Schatz die ersten Kurzgeschichten aus dem „Powder Mage Universum“ (Fantasy) und bin wieder begeistert.

Gross ins Getümmel stürzen wollte ich mich wirklich nicht. Es hat mir schon gereicht zu sehen, wie viele Menschen shoppen gehen müssen. Husch, die Besorgung und nichts wie weg, ich bekomme fast Platzangst. Und dann der ganz Hickhack diese Woche(n) war für so manchen Mitmenschen einfach zu viel (ich schließe mich da nicht aus, mag aber nicht schon wieder rummeckern). Aber das Impfen scheint nun endlich voran zu gehen, zumindest in der Planung.

Ganz langsam klopfte dafür aber nun wirklich der Frühling an die Tür. Die Nächte sind immer noch kalt, aber wenn sie zu sehen ist, hat die Sonne schon spührbar an Kraft gewonnen: „Ist der März kühl und nass, füllt er dem Bauern Scheun` und Fass“. Alleine die Tatsache, dass es morgens schon hell ist, bringt einem doch in positive Stimmung. Ich muss unbedingt die Tomaten und verschiedene andere Samen auf der Fensterbank vorziehen, fast ein wenig spät. Wie immer habe ich da ein Platzproblem. So lange muss dann wohl mein Federbalken erst einmal weichen und Krimskrams gehört eh mal dringend aufgeräumt. Ach, die Sonne tut nicht nur den Sämlingen und Gartenpflanzen gut, auch das Wohlbefinden von Mensch und Tier ist davon abhängig.

Ist der Stern nicht einfach wunderschön? Könnt Ihr erraten, was das ist? Ja, genau, ein Blattskelett von einer Tomate und zwar der Teil, wo die Frucht dran hängt. Und wer sich fragt, welcher Vogel die Feder verloren hat, das war sehr wahrscheinlich ein Sperber, möglich ist auch ein Habicht.

So langsam werde ich mich auch wieder bei Euch vortasten. Bitte seid mir nicht böse, wenn ich es noch nicht überall mit einem Kommentar schaffe. Auch die Kar- und Osterwoche wird sicher weniger digital. Dann aber wenigstens jetzt schnell zu Andreas Samstagsplausch verlinkt und geschaut!

Habt ein schönes Wochenende und bleibt gesund und tapfer!

Ich brauche eine Pause

Hallo ihr Lieben.

Ich merke gerade, ich brauche eine digitale Pause. Eine andere könnte ich auch vertagen, die ist gerade  aber nicht möglich. Kennt Ihr sicher auch. Ich habe gerade bereits einen Beitrag für meinen Samstagsplausch geschrieben, gestutzt und abgebrochen. Den wollte ich so nicht bringen. Ich war nur am schimpfen und jammern, eine Prise Selbstmitleid dazu, daß ist es doch nicht, was ich schreiben möchte und so bin ich eigentlich auch nicht.

Chilis Anzucht auf der Fensterbank

Also zeige ich Euch nur meine Bleistiftzeichnung von meinem Monatsvogel, empfehle als Aufmunterung: Axel Hackes neues Buch, welches ich gerade höre, schnelle Schneckchen zum Backen, einen der besten und viel zu wenig bekannten Animationsfilme „Rango“ (großartige Anspielungen, klasse Musik) und verabschiede mich in eine kleine Blog Pause.

Quelle Kunstmann Vlg.

500 g Mehl, dazu 2 El Rohrzucker mit entsprechend Hefe, einen Becher warme Milch, 1 Ei, einen Stich Butter. Und eine grosse Packung Mohnback zum Anrühren.

Am Einfachsten ist es immer, die Hälfte des Mehls (schmeckt übrigens auch mit Vollkorn) mit Hefe und Zucker und der warmen Milch anzurühren, damit die Hefe gut aufgehen kann. Das Ei nach dem Aufschlagen an den Rand auf den Hefeteig, dann nimmt es die richtige Temperatur an, einen guten Stich Butter daneben. Den Teig aufgehen lassen, die zweite Hälfte Mehl dazu und gut kneten, wieder gehen lassen. Dann mit etwas Mehl ausrollen. Den Mohnback mit Milch oder Kondensmilch anrühren und auf dem Teig verteilen und zusammenrollen. In Stücke schneiden und in  den auf 175 °C vorgeheizten Ofen, mittlere Schiene, nach 15-20 Minuten nachschauen, ob sie schön leicht braun  geworden sind (grins) und nach etwas Abkühlung gleich reinbeißen.

Euch allen ein schönes Wochenende, bleibt gesund und tapfer.

Verlinkt beim Samstagsplausch von Andrea

Ps. Es gibt ein weiteres Shirt im Basar

Freundliche Tage

Hallo Ihr Lieben.

Ich bin mir sicher, diese Woche ist es Euch fast allen so ergangen, Ihr habt Euch über den Frühling gefreut. Es ist Ende Februar und ein Hoch mit Sahara Wärme sorgte letztes Wochenende dafür, dass wir innerhalb kürzester Zeit die eisigen Temperaturen der Vorwoche vergaßen. Als wären sie nie da gewesen, so fühlte sich das von jetzt auf gleich an. Schauen wir mal, wer sich alles bei Andrea zum Samstagsplausch versammelt.

„Der Frühling ist da! Ich habe schon die ersten Hochdruckreiniger gehört, bald kommen auch die Rasenmäher aus dem Süden zurück!“

Du meine Güte, was waren die Leute am ersten sonnig-warmen Tag zu Gange, überall waren irgendwelche Maschinen zu hören. Es tut mir leid, aber da sind wir sehr verschieden, liebe Nachbarn, wir können erst Mal nur die Bank frei und sauber machen, eine Decke dorthin legen und dann jeden Sonnenstrahl einfangen, den wir bekommen können, ein gutes Buch, einen Kaffee dazu und wir sind schon zufrieden. Irgendwann habe ich dann natürlich etwas die Terrasse aufgeräumt und Winterschutz fort gelegt. Auch einen Spaziergang mit der Freundin war wichtig, wir sind einfach in der Mittagszeit unterwegs gewesen, wo viele Leute noch mit Mittagessen beschäftigt waren. Und ganz untätig konnte ich auch im Garten nicht sein, ich habe angefangen, den Rasen zu vertikultieren, aber mit der Hand, der Boden war ja noch so schön weich. Es war schon erstaunlich, wie laut doch der letzte Samstag war, fällt mir da jetzt wieder auf. Und so begann eine milde, oft sonnige Woche und manche Garten Arbeit ward noch getan. Ha, so lassen wir uns das gefallen! Beim Hundegang überbieten sich die Heckenbraunellen gegenseitig im Gesang. Die Reviere werden abgesteckt, nicht nur die Vögel sind emsig, auch die Eichkater jagen sich. In der Kiefer scheint der Platz um die Astgabel für das Nest zwischen Krähen und Elstern statt zu finden. Die Rabenkrähen punkten mit ihrer Grösse, die Elstern holen sich Hilfe. Der Zaunkönig sucht emsig nach guten Plätzen für Nester, er muss seiner Dame gleich mehrere zur Auswahl stellen, sie sucht dann das beste aus. Fleissige Insekten suchen auch schon eifrig nach Nahrung und Unterkunft, von der Holzbiene, über die verschiedensten kleinen anderen Wildbienen, den Honigbienen, hin zu Hornisse, der gemeiner Wespe, Admiral und Pfauenauge. Sehr passend zu dem Thema der Frühlingspost, welches ich jetzt angehen werde. Ein neues Druckverfahren will ausprobiert werden: Collografie. Es gibt in der Linkliste schon erste Ideen zu bestaunen.

erste Überlegungen und ja, dass sind Fantasienamen

Letztens hatte Astrid eines Ihrer selbstgenähten Täschchen in der Verlosung und ich bin so glücklich, denn ich habe es gewonnen! Auf beiden Seiten prangt ein Jaguar und erinnert mich an Kenia. Auf diesem Wege auch noch ein großes Dankeschön! Dazu gelegt eine Grußkarte mit einem Fachwerkhaus aus dem Siegerland, denn eine aus dem Sauerland hätte sie nicht, entschuldigte sie sich. Nun, ich muss Dir, liebe Astrid, mit einem breiten Grinsen im Gesicht verraten, dass das Sauerland und das Siegerland so eine nette Art pflegen, übereinander zu sprechen. Es verhält sich da ein wenig, wie die gepflegte Art zwischen Köln und Düsseldorf. Ursprüngliche Differenzen (Religionen, Zugezogene,) sind natürlich lange passé, werden aber mit einem Augenzwinkern immer noch angewandt. Abgesehen davon mag ich natürlich das Fachwerkhaus sehr!

Wie so oft plätscherte auch diese Woche so vor sich hin. Die erste Vorabiturklausur wurde geschrieben, der Sohn saß dafür in der Partnerschule in der Turnhalle. Die natürlich über eine Belüftung verfügt. Aber der Sohn hat sich von Anfang an sehr unwohl gefühlt und Ihr kennt das sicher auch alle noch, Turnhallen sind immer irgendwie stickig und riechen. Jedenfalls hatte er kein so gutes Gefühl bei der ganzen Sache. Es wird immer mehr darüber geredet, dass die Situation für Kinder, Jugendliche und die Eltern „besch…eiden“ ist, aber ich sehe kaum Ansätze, es zu verbessern. (Und ich rede da jetzt nicht von uns selber, wir bekommen das mit „großen Jungs“ ganz gut hin.) Z.B. die Geschichte mit den Luftfiltern in Köln. Mehrere Eltern spendieren Geräte und die Stadt kann/will sie nicht einsetzen. Anstatt einen Weg zu finden, (es geht um Wartung, Haftung…) werden die Filter halt zurück geschickt. Und die Organisation rund um das Impfen. Selbst ich komme mitlerweile an einen Punkt, wo ich nun hier regelmäßig vor mich hin schimpfe (und das mach ich doch eigentlich nicht oft und mag es auch nicht an mir). Meine Familie musste mich allerdings diese Woche durchaus grumpfig und geladen ertragen, ich hatte Hormonschwankungen sondergleichen, wie in meinen Schwangerschaften.

Ansonsten gab es hier auf dem Blog leider nur den Monatsrückblick.

Eigentlich wollte ich mir diese Woche mal andere Blumen hinstellen, aber es sind doch wieder nur Tulpen geworden. Ich hätte noch zum Gartencenter fahren müssen, aber das mag ich nicht besonders. Nichts desto Trotz mag ich Tulpen ja sehr, hier zusammen mit ein paar Zweigen von der Quitte.

Ja, da steht nicht nur ein Blumenmädchen, sondern auch noch ein Rentier im Hintergrund. Das mag ich einfach nicht wegräumen, ein so feines Weihnachtsgeschenk. Die Blumen verlinke ich gerne bei den Freitagsblumen von Holunderblütchen. Habt alle ein schönes Wochenende!

Rainer Maria Rilke
Vorfrühling

Härte schwand. Auf einmal legt sich Schonung
an der Wiesen aufgedecktes Grau.
Kleine Wasser ändern die Betonung.
Zärtlichkeiten, ungenau,
greifen nach der Erde aus dem Raum.
Wege gehen weit uns Land und Zeigens.
Unvermutet siehst du seines Steigens
Ausdruck in dem leeren Baum.

mein Februar 2021

Ihr Lieben,

so schnell geht der Februar wieder dem Ende entgegen und Birgit sammelt erneut unsere Rückblicke.

Diesen Monat mit seinen Herausforderungen, verschiedenen Temperaturen, Kreativem, sowie den karnevalistischen Besonderheiten vergessen wir wohl alle nicht so schnell. Vor einem Jahr haben wir im Februar hier noch Karneval gefeiert und wähnten uns in Sicherheit.

Nun habe ich mich bei der Frühlingspost angemeldet und bin schon sehr auf die neue Technik gespannt, mit der ein Insekten Buch entstehen soll. Ein neuer Vogel für mein Jahresprojekt, initiiert von Andrea „Zitronenfalterin“ ist nun nach dem Dompfaff im Februar „in der Mache“. Ein wenig ist mir da das schöne Wetter dazwischen gekommen, denn ich habe zwar den Artikel fertig, aber es fehlt noch die kreative Umsetzung. (Aber wer jammert schon über Frühlingswetter! Das haben wir doch wirklich gebraucht.) Auch musste am Mittwoch ein neuer Stempel samt Karten fertig gemacht werden und ging per Post raus. Füchslein habe ich diesen Monat gleich mehrfach geschnitzt.

Ganz schön verschmitzt

Einen schönen März wünsche ich uns allen!

Verlinkt auch bei my corner of the world und dem creativsalat

Sonne und Frost

Hallo Ihr Lieben.

Eigentlich sollte es eher Frost und etwas Sonne heißen. Während Schnee und Sturm den Norden und Osten von Deutschland beherrschen, haben wir hier nur etwas Graupel gehabt. Wie eine Waffel mit Puderzucker sah es aus: (Das ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sonder die leckere Assoziation stammt von einer lieben Freundin.) Am Montag, dem ersten Impftermintag für über 8ojährige hier in NRW standen dann auch am Nachmittag lange Schlangen an unserem Impfzentrum. Bei der Kälte und unter genauer Beobachtung der Presse. Auch die Polizei war vor Ort, u. a. um wohl Verkehrschaos vorzubeugen. Hinterher las ich, dass ganz viele Senioren schon viel zu früh vor ihrem Termin da waren. Bevor man da den Kopf schüttelt, sollte man seine eigenen Ängste und Gefühle im letzen Jahr mal hinterfragen, dann versteht man das vielleicht. Ich durfte an dem Tag jedenfalls bei der Bücherei per Schleuse wieder Bücher abgeben und vorher bestellte abholen. Einen Dienst, den viele Büchereien gerade anbieten, der aber immer noch nicht so bekannt ist.

Wärend das Schneechaos in Teilen Deutschlands herrschte und im Süden Sahara Staub Schnee und Luft orange färbten, kam hier nur schnöde Dauerfrost an. Leider liegt keine schützende Schneeschicht und ich befürchte Schlimmes. (Nicht nur deswegen habe ich über die Gartenvögel gebloggt) Außerdem hätte ich wirklich gerne Mal richtig Schnee. Also so von wegen Lockdown sind dann auch weniger auf dem Weg zur Arbeit, wäre also genau der richtige Zeitpunkt, oder? Ja, ich höre und schaue auch Nachrichten, aber schüttel über so viele Schnee-Staus den Kopf (Lkw Fahrer ohne Schneeketten und / oder überhaupt vernünftiges Reifenwerk. Das man dann andere mitreißt/ausbremst, wenn man den Berg nicht hoch kommt, aber wir wollen ja auch unsere Regale immer voll haben im Supermarkt und die Lieferung muss zackig erledigt sein. Und so mancher Autofahrer sollte auch nicht mit dem nicht winterbereiften PKW unterwegs sein.)

Dank Schneechaos auch bei der Bahn sind wir diese Woche zu fünft. Die Freundin des Sohnes kann genau so gut von hier aus studieren, statt ganz alleine im kleinen Zimmerchen zu hocken und keinen Menschen in Echt zu sehen. Hier saßen also vier vor dem Bildschirm und lernten, schrieben Tests und arbeiteten. Ich arbeitete eher so im ganzen Haus, das Übliche halt, wird nicht weniger. Am Mittwoch habe ich einen kleinen Wanddurchbruch, versteckt hinter CD Regalen, für das Verbindungskabel zum Rechner meines Mannes, gebohrt. Zu den Studenten nach unten liegt schon ein Kabel. Jetzt fehlt nur noch der Schüler oben. Das WLAN war absolut unterirdisch, so dass wir wieder auf die alte Kabel Variante zurück greifen müssen. Wenn jetzt die Verbindung abreisst, lieber Netzbetreiber, seid wirklich ihr es (immer noch zu oft).

Der Mittwoch war bei mir irgendwie der Donnerstag, bis ich mich nachmittags wunderte, dass unsere Mülltonne immer noch alleine vorne an der Strasse stand. Hier wird sehr darauf geachtet, vor allem, wenn sie geleert worden sind, müssen sie von manchen Nachbarn sofort reingeholt werden. Nun ja, wenn man sonst keine Beschäftigung hat. Aber der Tag hatte richtig viel warme Sonne und trotz Dauerfrost wurde die obere Bodenschicht an manchen Stellen tatsächlich leicht angetaut. Eigentlich sieht es nämlich nicht so schön grün aus und die Pfützen in den Feldern sind pures Eis. An dem Tag radelt der Jüngste auch einfach so und weil er es nicht mehr nur hinterm Bildschirm aushält und trotz Kälte, an die Sieg. Am Altweiber Donnerstag habe ich wenigstens per Foto zugeprostet und Alaaf gewünscht.

Karten Auftrag abgearbeitet
mehrfarbig

Wärend mir die Sonne durch das Südfenster auf den „steifen Buckel“ scheint, habe ich endlich mal wieder Ruhe und Lust, einen Stempel zu schnitzen. Einen Winterfuchs habe ich in Groß gemacht, der wird sicher noch auf dem ein oder anderen Shirt oder Tasche oder… landen. Außerdem habe ich für meinen nächsten Vogel für das Jahresprojekt recherchiert und eine Liste möglicher Kanidaten aufgestellt. Ich möchte eher auch unbekanntere Vögel vorstellen, kreativ umsetzen. Nicht 100% überzeugt bin ich von meinem Schafskopf. (Das Motiv als Idee ist nicht auf meinem Mist gewachsen, aber ich weiss leider auch nicht mehr, wo ich es gesehen habe) Der Dompfaff Stempel hat auch eine neue Heimat gefunden.

Schwarzkopf Schaf als Woll Stempel

Mit freundlicher Genehmigung des Sohnes darf ich Euch ein Freitagsbild vom zweiten Radausflug des Sohnes zeigen, auch schon in mein 12 von 12 gerutscht:

Siegauen Seitenarm zugefroren

Dann will ich Euch allen mal ein schönes Wochenende wünschen, mich gerne bei Andreas Samstagsplausch per Link zum Kaffee einreihen und später auch bei Euch (digital) reinschauen.

Macht es Euch gemütlich, ich muss noch fix nach dem Ofen sehen und mit dem Hund raus und was sonst noch so alles ansteht heute.

immer gern wieder zum Samstagsplausch

Hallo ihr Lieben.

Mögt Ihr auf einen Tee oder Kaffee zum Samstagsplausch von Andrea vorbei schauen? Ich habe mir in meinen Kaffee einige Kardamomsamen und Zimt getan. Das tut gut. Gewürze können unsere Stimmung heben.

Eintopf ist einfach immer wieder lecker: Petersilienwurzel, Pastinaken, Möhren, Kartoffeln, Kürbis…

Es geht doch nichts über einen schönen Eintopf, oder? Schön sähmig püriert. (Dann merkt der Sohn auch nicht, was da alles gesundes drin ist.) Vor allem, wenn einen der Wind ordentlich und kalt durchgepustet hat. Mittlerweile könnten wir nicht mehr an der Sieg entlang laufen, der Hochwasser Pegel steigt unaufhaltsam.

überall steht Wasser

So schön es auch aussieht, ich bin mir durchaus bewusst, wie schlimm das Hochwasser sein kann. Immerhin hat man nun seit einigen Jahren daraus gelernt und einige Gegenmaßnahmen ergriffen, es gibt überall bewußt angelegte Gebiete, die Wasser aufnehmen, einen höheren Damm und man greift nicht mehr so extrem in den Lauf eines Flusses ein. Renaturierung ist auch immer wieder im Gespräch. Da, wo der Rhein die Uferpromenaden unter Wasser setzt, sind mobile Hochwasserschutzwände errichtet worden. (Normalerweise sind die Häuser am Rhein die teuersten und begehrtesten, außer wenn Land unter ist).

Diese Woche ist sonst recht ereignislos verlaufen. Wirklich viel zu erzählen gibt es nicht.

Von Einfallspinseln und geistlichen Würdenträgern.

Erwähnenswert waren diese Woche wirklich die Wetterwechsel. Goss es morgens noch in Strömen, so konnte es am Nachmittag durchaus auch Sonnenstrahlen geben. Am Donnerstag bin ich tatsächlich im T Shirt umhergelaufen, sogar im Garten. Unbarmherzig hatte an dem Tag das Licht aufgezeigt, wo Spinnweben und Fliegendreck (nicht nur) in der Küche die Herrschaft übernommen hatten. Also wurde der Putzlappen geschwungen. Aber im Garten zeigten sich im durchaus schon wärmenden Sonnenlicht erste Frühlingsblumen:

Viel ist es noch nicht, in meinem kleinen grünen Fleck, was da erblüht, aber überall schauen grüne Blattspitzen aus dem Boden, der Frühling steht in den Startlöchern. An dem Tag habe ich die erste Felsenbiene gesehen. Und im Feld „tanzten“ die ersten Hasen zur Hochzeit. Ich glaube, wir freuen uns ganz besonders dieses Jahr auf den Lenz. Auch wenn im Norden und Osten ja noch mal eine richtige Kaltfront gekommen ist und noch kommt dieses Wochenende. Wir hier werden wohl schon hinter der Wettergrenze liegen, evtl etwas Schnee im Regen haben. Nun ja, so sehr ich vom Frühling träume, wir haben erst Februar, der Monat ist immer ein „Durchhaltemonat“!

Gartentisch Impressionen

Das Jahresmotto, welches ich mir für die Linkparty von „Andrea Zitronenfalterin“ ausgewählt habe, scheint Ihr sehr zu mögen, was mich natürlich freut. Ich bin schon am überlegen, welchen Vogel ich als nächstes vorstellen möchte, ich fürchte nur, mit dem ersten „Piepmatzt“ habe ich mir die Latte recht hoch gehängt.

Kreativ habe ich einige Kleinigkeiten gewerkelt (zB einen Pottwal und einen Blauwal auf alte Jeans mit Schneiderkreide gezeichnet und ausgeschnitten, damit ich demnächst endlich mit dem Nähen anfange). Ein Geburtstagsgeschenk kann ich erst später zeigen. Wir werden sehen, was am Wochenende noch möglich ist.

Dann macht es Euch mal gemütlich.

Monatsrückblick Januar 2021

Hallo Ihr Lieben.

So schnell geht das schon, dass der erste Monat des Jahres zu Ende geht. Birgit sammelt auch dieses Jahr wieder unsere Rückblicke.

Hier wird er wohl mit Hochwasser in den Siegauen und Rheinwiesen enden, denn es regnet viel und Tauwetter wird dazu kommen. Schneeflocken soll es aber wohl noch mal als Abschluss dieses Monats in der Mitte Deutschlands geben, sicher eher in den höheren Lagen. Schnee hatten wir tatsächlich auch endlich einmal wieder, wenn auch nur wenig.

Ein ruhiger Monat war das hier. Kreativ war ich nicht so wirklich fleissig. Jeans zerschnitten und vorbereitet, etwas geschnitzt, einen grauen Pullover bestickt und ein Eichhörnchen auf den Weg gebracht. Bei der Lichtbox habe ich nicht auf die besten LED Lichter zurückgreifen können – was aber auch ganz gut war, denn ich muss da sowieso noch mal dran: wisdom schreibt man ohne e

Sehr ruhig geht dieser Monat auch zu Ende. Winter und Lockdown fordern ein wenig ihren Tribut, wir sind alle mehr oder weniger angeschlagen. Meine letzte Woche endete mit Antibiotikum. Ich muss das etwas länger mit mir rumgeschleppt haben, ohne es zu merken, es würde meine Abgeschlagenheit erklären. Immerhin ging der Monat dann noch mit etwas Kreativem zu Ende.

Euch allen einen schönen zweiten Monat.

Ausruhen und aktiv sein

Hallo Ihr Lieben.

Mögt Ihr wieder auf einen Plausch bei Andrea vorbei schauen?

Das war eine ruhige Woche. Größtenteils. Ich muss da unbemerkt länger etwas mit mir rumgeschleppt haben, zwei Arzt Besuche waren nötig und Antibiotikum. Erklärt vielleicht meinen Heißhunger manchmal auf Zwiebeln (die geschnittenen Chalotten kamen mit Käse auf s Brot, lecker. Oft wurde dann aber untypisch der Rest einfach so gegessen. Manchmal sollte man mehr auf den Körper achten, im Nachhinein ergibt einiges Sinn.) Also, seht dies als Appell, auf Euch zu achten. Nicht an jeder Abgeschlagenheit ist der Lockdown Schuld. Wie es mir gegangen ist, habe ich erst gemerkt, als der „Knoten geplatzt“ ist und u.a. das Medikament gewirkt hat. Plötzlich war der Hundegang nicht mehr anstrengend. Ich war fast schlagartig voller Tatendrang. Hallo? Ich habe z.B. meinen Kleiderschrank ausgemistet und aufgeräumt. (Etwas was ich nicht gerne tue.)

Dann wurden endlich Grannysquares zusammengehäkelt. Daraus soll ein Kissen werden, den Fortschritt zeige ich noch. Einen Pullover habe ich angefangen zu bemalen, an dem mit den Federn weitergearbeitet. (Letzteren zeige ich später, aus Gründen) Ich wollte ursprünglich noch mehr und weiter aufräumen, aber merkte dann doch, dass es jetzt langsam reichte, daher die Häkelarbeit. Gemalt wurde dann abends, statt zu bügeln, bei „Death in Paradies“ vor der Glotze.

Und das ist der Tipp für Corona und dem nicht Einkaufen gehen können: umgestalten/upcycling! Das ist ökologischer und preiswerter, macht Spaß und ist durchaus zufrieden stellenden! (Zufriedenstellender, als festzustellen, dass man bei seinem letzten Projekt, über das frau auch gebloggt hat, ein e zuviel hatte, an einer Stelle, die wirklich jeder liest!)

Nicht zufriedenstellend waren an dem Tag meine Pfannkuchen. Statt der bewährten Variante mit Kokosflocken wollte ich lowcarb mit Kokosmehl mischen. Dabei habe ich viel zu viel davon genommen, was den Teig aufquellen ließ (meine Familie hat zwar behauptet, es schmeckt, aber die sind voreingenommen und wollten nett sein, „grins“) und die Konsistenz hinterher auf der Zunge war merkwürdig. Damit der Pfannkuchenteig trotzdem klebrig werden würde, kam Quark hinein. Dazu hatte ich einen Apfel aufgeschnitten und wollte Apfelschnitze einbacken. Die Backzeit habe ich auch unterschätzt, viele der dicken Pfannkuchen waren nicht ganz durch, also gab es erst Mal den Salat, während der Teller mit den Küchlein im Ofen nach garte. Und ich darf noch heute welche essen, so viele sind es geworden. Dabei gibt es voraussichtlich leckere Kürbis-Kartoffel-Karotten Suppe.

Ich will dann mal an meinem Projekt für die „Jahresidee“ von Andrea (Zitronenfalterin) weitermachen. Das seht Ihr dann am 1.2., wenn die neue Link-Party startet.

Mal sehen, wie das stürmische und regnerische Wetter wird. Es gab und gibt reichlich Wasser von oben und durch das Tauwetter werden die Flüsse wohl über die Ufer getreten sein. Wenn wir wieder zwischendrin etwas Sonne bekommen, werden wir in den Siegauen spazieren gehen. (Es ist allerdings heute schon wieder merklich kühler und immer noch sehr regnerisch.) Hier steht auch überall das Wasser, die Erde kann gerade kaum noch Wasser aufnehmen (liegt hier aber auch an einer Tonschicht). Immerhin ein Trost, für unsere Wälder ist dieses graue Nass gerade eine einzige Wohltat, sowohl für den Wasserhaushalt als auch gegen den Borkenkäfer.

Ein paar Sonnenstunden wünsche ich Euch allen!

Verlinkt beim Kreativsalat und Karminrot