Oh Tannenbaum und mehr

Hallo, Ihr Lieben.

(Text und Bilder enthalten Werbung, ohne Auftrag)

Und, fleißig am backen, basteln, einpacken, Weihnachtsgrüsse schreiben, erste oder letzte Einkäufe tätigen? Ach, irgendwie wird es doch immer schwieriger, die Adventszeit ruhiger zu verbringen, so wie man es doch eigentlich gerne möchte.

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Das Tannenbaum holen in der *anderen* Heimat, war wieder schön. Diesmal haben wir sogar recht schnell einen besonderen und schrägen Baum gefunden.

Am Sonntag gab es hier so wunderschönes Winterwetter. Zumindest bis Mittag war es weiß draußen. Wir sind wieder zum Weihnachtsmarkt an der Burg Wissem gegangen.

Der Nikolaus verteilte Nüsse und Madarinen an Kinder, auf der Bühne spielte bei unserer Ankunft eine lokale Big Band Weihnachtsklassiker und später gab es eine Märchenstunde auf der Bühne. Übrigens, für alle, die Bilderbücher lieben, in der Burg Wissem (Troisdorf) ist eins der grössten Museen dieser Art in Deutschland und als die Jungs noch kleiner waren, sind wir dort so manchen verregneten Wochenendtag versackt.

 

Ja, das ist ein Themenwechsel, nicht war? Aber ich kann gerade nicht noch mehr Weihnachtssachen machen. Und ich will schon seid zwei Wochen eine Lumme schnitzen. Als ich krank im Bett lag, habe ich einen wunderschönen Bericht über die Lummen an den schottischen Steilküsten gesehen. Diese Vögel, die wie Pinguine aussehen, brüten hoch oben in den steilen Klippen. Wenn die kleinen Trottellummen dann aber in das Wasser müssen, wird es gefährlich für sie. Im Gegensatz zu Pinguinen können Trottellummen ja fliegen, aber diese kleinen, schwarzweissen Federknäule sind da noch nicht drin geübt. Sie müssen einfach metertief runterspringen und dabei gleiten. Unten treffen sie auf stürmische Gischt und landen hoffentlich zwischen Felsen im Meer. Als ein schwächeres Küken erst nicht springen wollte, dann aber durch das Getümmel der vielen Vögel auf der Klippe doch stürzte, habe ich wirklich die Luft angehalten. Es landete auf einer Klippe… und überlebte. Die dichten Daunen schützen die Vögel wohl wirklich sehr. (Ja, ich weiss, so ist der Lauf der Natur, aber manchmal ist man doch besonders nah am Wasser gebaut und bittet Mutter Natur, dass alles gut geht.)

Nun, weil es auf Weihnachten zu geht und man sich da ja etwas schenkt, möchte ich einmal so einen Bogen mit Trottellummen Aufklebern verlosen. Wer bis Mittwoch 24.00 Uhr hier einen Kommentar hinterlässt, kommt in die Losmütze und einer der Söhne zieht dann den Gewinner, der andere passt auf, dass alles richtig abläuft. (Sollte es Probleme mit der Kommentar Funktion geben, es geht auch eine email, siehe Impressum.)

Achtung, Verlosung beendet und Sohn hat Mano als Empfänger der Aufkleber gezogen, Gratulation! (Ach, hätte ich jetzt mehr Zeit, würde ich Euch allen welche machen und schicken.)

 

Euch allen schöne Adventstage! Stresst Euch nicht zu viel und bleibt gesund.

Verlinkt beim creadienstag

Zottellig und stachelig

Hallo Ihr Lieben.

Das wir Schottland Fans sind, ist wohl kein Geheimnis mehr. Gestern und heute habe ich dies noch Mal in Stempel gebannt, die Distel und das Highlandrind.

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Die Hochlandrinder stammen ursprünglich nur aus dem Nordwesten Schottlands und den Hebriden. Sie sind lt. Wikipedia die älteste regestrierte Viehrasse. Da sie so robust sind, werden sie auch in Deutschland mittlerweile gerne für Beweidungsflächen eingesetzt, eben da, wo man nicht immer schauen muss. Muttertierhalung ist da natürliches Programm. Und die gutmütigen Tiere sind doch tolle Fotomotive.

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Die sprechen schon für sich selbst, als Motive.

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Fotografiert übrigens auf einem Kiltmuster, welches extra für den Film Braveheart entworfen wurde. Denn es gibt strenge Regel, wer überhaupt und welches Tartanmuster tragen darf.

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Hier habe ich secondhand ein altes Geschirrtuch gefunden. Leinen und Karo, wunderbar, trotz leicht fadenscheinigen Stellen. Die Qualität wird das noch lange ausgleichen. Jetzt ist es noch verziert.

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Ab damit zum Freutag, denn es beginnt auch noch ein schönes Wochenende und ich freu mich auf s Kino und das mir diese Stempel jetzt so fix von der Hand gingen. Grob aufgemalt hatte ich sie schon länger.

Euch allen ein schönes Wochenende und schon einmal einen wunderbaren Tanz in den Mai.

 

wachsender Bücherstapel

Hallo Ihr Lieben.

Eigentlich ist es im Moment ganz gut, dass das Wetter sehr wechselhaft ist. So komme ich doch ein wenig häufiger zum Lesen. Mein Bücherstapel wächst nämlich im Moment.

Ein ganz tolles Buch über schottischen Whisky möchte ich Euch kurz vorstellen:

„WHISKY Schottlands legendäre Destillieren“ von Charles MacLean, Fotos von Lara Platman und Allan MacDonald

Sehr liebevoll werden hier in Wort und Bild schottische Destillen vorgestellt. Ein Buch zum schmökern, durchlesen, ansehen und träumen! Ich finde, es werden oft sehr liebevoll die Destillen und ihr Umfeld vorgestellt. Auch für Leser, die nicht unbedingt Scotch trinken oder sich dieser Leidenschaft verschrieben haben, ist es ein sehr unterhaltsames Buch. Mich haben auch gleich die Fotos gepackt, ein tolles Geschenk war dieser Bildband! Ah, ich rieche gerade Torffeuer und lasse gemälzte Gerste durch die Finger gleiten.

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Dann habe ich den nächsten „Eiseren Druiden“ geschenkt bekommen. Ich will doch unbedingt wissen, wie es mit den drei Druiden weitergeht. Atticus hat nun Ärger mit Vampieren und eilt nach Rom. Seine ehemalige Schülerin und Lebensgefährtin reist nach Rügen, ausgerechnet auf unsere Lieblingsinsel. Und wie es wohl mit dem „alten, brummigen“ Lehrer von Atticus weitergeht?

Ein weiteres Geschenk war von Neil Gaiman „Nordische Mythen und Sagen“. Gaiman lese ich auch sehr gerne! Außerdem finde ich ja, dass wir sehr viel über griechische und römische Sagen wissen und lesen, aber die eigenen Götter unserer Vorfahren, bzw. ihre Verwandten im höheren Norden kennen wir kaum. Nur durch Comic und Film ist vielen Thor bekannt. Dabei heißt sogar ein Wochentag nach dem westgermanischen Gott Donar.

Dann habe ich aus der Bücherei den zweiten Band von Maja Lunde, die ja mit dem Buch über die Bienen einen großen Erfolg letztes Jahr hatte, ausgeliehen. Diesmal geht es um „Die Geschichte des Wassers“. Der Roman springt diesmal nur zwischen zwei Protagonisten(gruppen) hin und her. Die Norwegerin Signe versucht in unserer Zeit ihre Landschaft, ihre Gletscher als Umweltaktivistin zu retten. Die andere Geschichte spielt wieder in der Zukunft und beleuchtet das Schicksal einer französischen Familie, die vor der andauernden Dürre im Süden flieht und dabei getrennt wird. Bis jetzt hat mich der neue Roman noch nicht so gepackt, wie die Geschichte der Bienen. Mal sehen.

Ebenfalls aus der Bücherei ausgeliehen habe ich noch die Vorgeschichte vom „Goldenen Kompass“. Philip Pullman, „Über den Wilden Fluss“. Dann von Bernhard Cornwell den 20. Sharpe Band „Sharpes Waterloo“ und die Hörbücher „Tyll“ von Daniel Kehlmann und „Was man von hier aus sehen kann“ von Mariana Leky. Also der Stapel ist eigentlich zu gross. Dazu kommt jetzt noch der nächste Band um den magischen Detektiv Harry Dresden, der letzte Roman endete mit einem bösen Cliffhanger!

Nicht zuletzt haben wir das neue Buch von Marc Engelhardt über die Uno geschenkt bekommen. Das hat sich erstmal mein Mann geschnappt. Wer mehr über Buch und Autor erfahren möchte, siehe meinen Blog roll.

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Aber ein Buch nach dem anderen. Habt Ihr auch gerade so einen Stapel? Gibt es gerade ein Lieblingsbuch?

Dann macht es Euch mal gemütlich … mit einem guten Buch!

Streublümchen

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Guten Morgen Ihr Lieben.

Ich musste doch endlich noch zum Thema von Michaelas Mustermittwoch Streublümchen schnitzen. Irgendwie tat ich mich dann aber schwer damit, einfach stilisierte Blümchen zu schnitzen und die nebeneinander zu stempeln. Dann wollte ich Krokus oder Schneeglöckchen nehmen, entsprechend des Monats. Einen Stapel Bücher hatte ich mir schon als Stöberquelle hin gelegt. Im Insektenbuch,… (nein, dass ist gerade nicht das Thema, liebe Nina, bitte leg es lieber hin, sonst schnitzt Du ein oder mehr Insekten, fokussieren bitte!) …im Pflanzen und Kultur,… (nein, Du schnitzt jetzt keine Melone mit ihren wunderschönen Blättern!),… StempelGlück,… (ich will was Eigenes!),… Kosmos Bestimmungsbuch,…

Bestimmungsbuch

Maiglöckchen    (Die kommen auf alle Fälle noch dran, dass werden dann Maiklöckchen, hab soooo liebe Post bekommen von einem Engel aus Hamburg, mein Mann hatte da dann gleich diese Wortschöpfung, aber ich bin noch am überlegen und skizzieren, vielleicht wird das doch eher ein Aquarell oder Linol. Jedenfalls bin ich materialtechnisch gerettet worden!)

Lein, Tollkirsche, Malve oder gar Aronstab? Derweil hörte ich in Dauerschleife „Something Wonderfull“ Bryn Terfel sings Rogers & Hammerstein. (Walisischer Bassbariton der sich an diese bekannten Musicalsongs gewagt hat, meine Lieblinge davon sind aus Oklahoma! „Oh, what a beautiful morning“ und aus Carousel „You never walk alone“ – das schmettere ich oft auch mit, gut dass ich gerade alleine bin!) Dann hätte ich beinah angefangen, statt zu schnitzen, zu lesen. Wusstet Ihr, dass ein mexikanische Yamswurzel der Ursprung für unsere klassische Antibabypille ist?

Und dann erblickte ich die Nelke, die Kuckucks-Lichtnelke. Die musste es sein. Filigran, eigen und doch ein Streublümchen. Ich mag diese Blume einfach sehr.

Im Mai, wenn man auch mit etwas Glück den Kuckuck schreien hört, blüht diese fast unscheinbare, blass-rosane Blüte in feuchten Wiesen und Flachmooren. Sie ist recht selten geworden, zeigt sie doch dem Bauer auch an, dass hier der Boden verbesserungswürdig wäre. Als wir in Schottland waren, habe ich mir einen Beutel Samen im National Trust gekauft. Eine typische Blume der Highlands sollte da wachsen. Anhand der Zeichnung und des englischen Namens wusste ich da aber noch nicht, was es für eine Blume wird. Und dann wurde es prompt diese schöne Nelke, mit der ich Kindheitserinnerungen verbinde und deren zarten Duft ich so mag. Nelken sind eh unterschätzte Blumen!

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Und so wurde dann die erste Karte auch: zart und eigen, eine genaue Linie wollte ich nämlich nicht einhalten, nur eine Richtung.

Heute scheint noch mal wunderbar die Sonne und ich habe mir vorgenommen, diese sehr zu geniessen, denn für das Wochenende ist kälteres Wetter angekündigt.

 

 

 

…getan

Ja, das Wochenende steht vor der Tür und es künden sich Regenwolken an. So schnell kann es gehen. Gestern um die 20°C und heute 10° weniger, außerdem grau in grau mit Nieselregen.

Aber der Regen muss ja auch sein. „Der März kühl und nass, füllt des Bauern Scheun` und Fass.“

Heute war Grünabfuhr und ich hab ewig lang mit der Rosenschere das ganze Schnittgrün in Kartons geschnitten. Gerade diese dornigen Rosen, da soll auch keiner von der Müllabfuhr rein greifen müssen, wenn man Reisigbündel zusammenschnürt. Aber ist eine ungeheure entspannende Arbeit, meditativ und gibt Muskelkater in den Händen.

Das Hochbeet wurde mit einer Schicht torffreier Gartenerde aufgefüllt und hoffentlich wachsen jetzt dort bald Radieschen, Lauchzwiebel, und Wurzelpetersilie. Es sieht zwar so aus, als wären dort die Reihen ganz dicht gesäht, aber das sind die „Bewässerungsspuren“.

Mein Rosmarin ist wirklich mittlerweile recht gross und hat den Winter super überstanden. Der Thymian und einige Lavendel dagegen nicht. Ich habe von dem abgeschnittenen Rosmarin zwei Kränze geflochten, nicht besonders rund. Die hängen jetzt  an der Terrassentür und duften immer mal wieder, wenn die Sonne drauf scheint, wenn man sie berührt. fein. Übrigens nutzen schon die griechischen Gelehrten den belebenden Duft des Rosmarins um sich besser zu konzentrieren. (Schwierig mit dem Foto im Dauergegenlicht). Rosmarin ist ein wichtiges Kraut in meinem Garten und Küche. Ich esse gern Backofenkartoffeln mit Rosmarin oder Thymian. Wer so was noch nie gemacht hat: einfach Kartoffeln gut waschen, halbieren, (achtet darauf, dass alle Stücke in etwa gleich gross sind,)  auf ein Backblech mit Backpapier legen und mit Meersalz bestreuen. Darüber dann noch die Kräuter und grob Olivenöl verteilen. Bei ca. 20°C in den Backofen gar backen, am besten mal rein stechen. Die Kartoffeln bekommen eine süssliche Note durchs Backen. (Die meisten kennen das mit Süsskartoffeln.)

Am Wochenende werde ich wohl viel lesen und meine Stapel Zeitschriften durchgehen und viele davon aussortieren. Zu Weihnachten haben wir von einem lieben Freund ein Abo dieser Schottland Zeitung bekommen, sehr empfehlenswert für alle Schottlandbegeisterten. Diese Hefte kommen natürlich nicht weg, sondern werden immer wieder in die Hand genommen, wenn wir uns nach Schottland denken wollen. Im Zuge des Brexids sind wir jetzt sehr gespannt, was dort noch alles passiert. Die Schotten sehen sich sehr als eigenständig handelnde Nation und nur wirtschaftliche Aspekte würden sie im Verbund halten. Wir werden sehen.

Macht Euch eine schönes Wochenende!20170317_131220

Schottische Nervennahrung

Hallo!

Auch ohne Weihnachtszeit darf man ja Plätzchen backen oder nicht? Irgendwie treten die gegenüber von Kuchen häufig in den Hintergrund. Ich bin ja Fan von Mürbeteig und daher ist es doch logisch, dass man da unbedingt mal wieder Shortbread backen muss. Ausserdem ist es mit der vielen Butter super Nervennahrung, aber Hüftgold leider auch. Seit ich meine erste Küchenmaschine geschenkt bekam und da ein gratis Buch beilag mit einem Grundrezept des schottischen Keksgebäcks, wird das immer mal wieder gebacken. Passt auch gut zur Jahreszeit, zu Tee, Scotch und Kaminfeuer, vielleicht noch ein gutes Buch dazu oder ein Film,… und am besten in Gesellschaft.

In Schottland wurde das Buttergebäck zu besonderen Anlässen wie Hochzeiten, Weihnachten und Sylvester gebacken. Mit so viel Butter und Zucker war es ein Luxus. Erste Erwähnungen gibt es im 12. Jhd. Und als sich Queen Victoria immer mehr in Schottland und ihrem Schloss Balmoral aufhielt, hielt dieses Gebäck auch in die klassische Teestunde des Briten Einzug. Es gibt zahlreiche Varianten!

Hier nun mein Rezept, ich mache immer „Shortbread Fingers“, aber man kann auch runde Kekse backen oder die „Petticoat Tails“, eine größere, runde Form, welche wie ein Kuchen aufgeteilt wird. Gern wird das frisch gebackene auch noch mit Zucker bestreut. Dies ist mir persönlich zu süß.

300g Weizenmehl, 75 g Stärke, 125g Zucker, 1/2 Tl Salz, 250g Butter. Ich nehme diesmal echte Vanille (1 Schote) und einen kleinen Schuss Scotch dazu.

Salz, Butter und Zucker gut verrühren bis der Zucker aufgelöst ist. Mehl und Stärke unterkneten. Wer mag kann auch Rohrohrzucker nehmen, ist nicht so süß, aber etwas aromatischer. Ein Backblech, am besten die Fettpfanne, mit Backpapier auskleiden und den Teig 10 – 15 mm dick darauf ausrollen, etwas mit der Gabel einpieksen. Ich backe die ganze Fläche und zerschneide sie kurz nach dem Backen in „Fingers“.

Ofen auf 175C vorheizen, Ruhezeit mind 1 Std kühl, Backzeit 18 – 20 min (Fläche definitiv 20 Min mindestens)

Dann etwas abkühlen lassen und zerschneiden.

Zu Weihnachten kann man mit Gewürzen wie Zimt und Kardamom in die Vollen gehen. Schokoladenstücke, Rosinen, Cranberrys,…es gibt viele Möglichkeiten. Wenn man sich auch unsere Weihnachtsrezepte so ansieht, gibt es viele Mürbeteig Grundrezepte. Denkt daran, dass dieser Teig nach dem Kneten immer kühl ruhen muss, damit sich alles gut verbindet, ich plätte ihn vorher schon, mit Backpapier und den Händen. Natürlich könnt Ihr die Fingers vor dem Backen formen oder, wie ich das mache, ganz warm noch durchschneiden. Die Kekse halten sich recht gut, wie lange kann ich nicht sagen, da sie immer recht schnell aufgegessen werden.

Ich mach es mir jetzt gemütlich und schaue „Miss Fisher“! Die dritte Staffel dieser tollen australischen Krimi Serie ist im September heraus gekommen und ich liebe sie! Basierend auf einer Buchreihe die es auf Deutsch leider nicht mehr gibt, mit tollem 20er Jahre Set, liebgewonnenen Schauspielern, entsprechender Musik und Geschichte(n), ist diese Reihe für mich ein Serienjuwel. Ich mag diese Ära, außerdem auch eher klassische Krimis und Miss Fisher als starke, mondäne Frau. Und ich werde es der Heldin nachmachen und dazu einen Scotch trinken….und Shortbread knabbern.

Habt eine schöne Zeit!

Scarborough und noch mal York

YorkshireIMG_8135IMG_8136Von Edinburgh aus ging es nun weiter nach Süden. Unsere letzen Urlaubstage brachen an und wir fuhren wieder nach Yorkshire. Vielleicht kennt noch der ein oder andere „Der Doktor und das liebe Vieh“ als TV-Serie oder auch die Bücher von James Herriot. Sie hatten mich schon als Teenager neugierig auf diesen Landstrich gemach. Auf dem Hinweg  schliefen wir ja schon in einem Hostel in York. Nun sollte unsere letze Station in einem Hostel in Scarborough, einem Küstenort in Yorkshire, sein. IMG_8142Ohne Hilfe hätten wir diese kleine Strasse, die parallel zur Hafenstrasse ging, wohl nicht gefunden. IMG_8145Hier seht Ihr die Hafenstrasse. Es ist ein einziges Amüsierviertel mit Fressbuden, Spielhallen und vielen Menschen. Englische Familien stürmen in den Ferien gern hier her um möglichst viel *Spass* zu haben, wie es scheint. Uns hat es total abgeschreckt. Hätten wir das Hostel nicht schon gebucht und bezahlt, wir wären wieder weitergefahren. Gott sei Dank entdeckten wir dann aber auch die schönen und ruhigen Flecken dieses alten Küsten- und Kurortes. IMG_8153IMG_8144Allgegenwärtig hier die vielen Möven, die auch keine Angst mehr zeigen, selbst wenn man wirklich nah an sie herantritt.IMG_815420150814_075710In „Heidi`s coffee house“ in der Queen Street fanden wir nicht nur leckeren Kaffee, Kuchen, Suppe, Sandwiches, unsere Lieblingslimo und Atmosphäre, sondern auch eine deutsch sprechende Dame. Das Ehepaar, das uns am ersten Tag bediente, half der Tochter aus. Sie stammte aus Hamburg und nutze die Gelegenheit, ihr Deutsch etwas „aufzufrischen“. Er servierte uns seine selbst gebackenen Brownies und man kam auch in`s Gespräch. Es wurde für die kurze Zeit unser „Stammkaffee“. IMG_8148 (1) IMG_8146 IMG_8162 Sobald man etwas weiter den Stand lang lief, wurde es ruhiger. IMG_8164 IMG_8160 Hunde gab es sehr viel am Strand. Eine Frau führte ein ganzes Rudel während der Ebbe aus, welches munter durcheinander sprang und auch mit anderen Hunden wurde eifrig gerannt und gespielt. Unter Steinen mit Wasserprielen suchten Kinder mit Käschern und Händen nach kleinen Krebsen. Beeindruckend war die alte Sandsteinmauer, die aus Steinen und natürlichen Felsen als Schutz gegen die Wellen gebaut worden war. Natürlich wurde sie immer wieder ausgebessert, dadurch ergaben sich die unterschiedlichen Muster. IMG_8159

IMG_8172Bei Flut brechen sich die Wellen dann an den Mauern.IMG_8151Mutige wagen sich in das kalte Atlantikwasser und die Wellen. Sogar unsere Söhne haben sich da reingestürzt und hatten viel Spass. Aber Sonne und Regen wechselten sich hier sehr schnell ab und der Wind fegte uns um die Ohren. Wir waren schnell durchgefroren.

IMG_8201IMG_8203Eine echte Kuriosität stand auf dem Rückweg im Hafenbereich und man konnte eine Rundtour mit diesem alten Bus machen. Ja, wer genau auf das erste Foto schaut, erkennt, dass dieser Bus mit einem Kohlenfeuer angetrieben wird. Aber wir waren nass und durchgefroren. IMG_8204Unser letzter Tag, der uns wieder in Richtung Fähre bringen würde, war angebrochen und wir machten noch mal einen Abstecher nach York. Ein weiteres Mal gingen wir durch die kürzeste Gasse der Stadt. Achtet mal auf die Hausnummern: 1A und 1 1/2 der Whip-Ma-Whop-Ma-Gate. IMG_8206IMG_7365Ein letzter Besuch noch mal im Treasurer`s House, ein letztes Mal unsere Lieblingslimo und Scones mit Tee.IMG_8205Leider mussten wir nun weiterfahren. IMG_8212Ein kleines Abschiedsgeschenk an der Fähre gab es noch, diesen alten Rolls Royce. der von allen bewundert wurde.20150814_080705Mit diesen mitgebrachten Tassen erinnern wir uns nun ab und zu an unseren Urlaub. Ich hoffe, es hat Euch auch ein wenig Spass gemacht, meine Fotos und Texte dazu zu lesen. Ward Ihr vielleicht auch schon dort, oder wollt Ihr vielleicht noch dort hin, habt Ihr Fragen?