Silouetten und kleine Rückschau

Hallo Ihr Lieben.

Als ich diesen kleinen Beitrag machte, die Berge noch mal ansah, musste ich daran denken, dass ich auch aus meinem Kinder- und Jugendzimmer immer den Blick auf diese Baum-Silouetten am Berg gegenüber hatte und das ich diese gerade sehr vermisse.

Also, da kann man doch sicher (mal wieder) etwas schnitzen… außerdem benötigte ich sowieso ein Geschenk. Mal sehen:

 

Ein Utensilo, Übertopf, Stoffkörbchen ist ja immer sehr praktisch. Ein wenig geht die Farbe auf dem Grau unter, was ich aber gut fand, Ton in Ton. Den Rand einmal mit Bäumen und in loser Reihenfolge darunter Vögel gedruckt. Das Stoffkörbchen habe ich schon fertig gekauft, daher war es nicht möglich, den unteren Rand mit den Nadelbäumen zu bedrucken. Merke, lieber den Stoff bedrucken und dann doch mal die Nähmaschine wieder rausholen?

Jetzt werde ich noch ein wenig mit dem neuen Stempel rumspielen, in welche Reihenfolge sieht es am Besten aus, wenn ich einen *Berg* damit in verschiedenen Farben stempele.

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So Übergänge bekomme ich natürlich nicht hin. Vielleicht sollte ich noch einen zweiten Stempel schnitzen, der am unteren Rand die Silouette sozusagen als Negativ wiederholt.

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Da ist er schon wieder dahin, der erste Monat des Jahres. Draußen liegt heller Schnee und drinnen prasselt das Feuer.

Ich habe meinen Hisch Wald in Linol gezeigt, viele geschnitzte Vögel, was ich gerade lese, über den Autoren des kleinen Prinzen berichtet, von einem lohnenswerten Ausflug erzählt und den grauen Winter mit ersten Frühlingsblumen verschönert.

 

Ich freue mich auf den Februar, die jecke Zeit hat hier natürlich schon angefangen und das ist auch immer ein wenig der Anfang des Frühlings.

Morgen ist Maria Lichtmess! Früher endete im Kirchenkalender damit die Weihnachtszeit und es war ein wichtiger Feiertag. Hier wurden Kerzen gesegnet und in freudiger Erwartung auf das Frühjahr und mit Deutung verschiedener Bauernregeln, ein guter Start in eine hellere und wärmere Zeit erbeten.

Wir merken ja auch, wie es jeden Tag wirklich länger hell bleibt, wie wir diese Zeit herbei sehnen.

Euch ein schönes Wochenende.

Verlinkt beim Freutag

 

Wintersonnenwende

Hallo Ihr Lieben.

Heute ist laut Kalender Anfang des Winters. Über dem Horizont steht die Sonne so niedrig wie zuvor an keinem Tag im Jahr. Dann wird es bald jeden Morgen wieder etwas früher hell, auch wenn wir es noch nicht merken. Es ist der Beginn eines neuen Zyklus, eine Zeit des Wandels, aber vor allem beginnen nun erstmal die Rauhnächte! Das Andersreich, d.h., die Gespenster sind uns nahe und können befragt werden. Grusel und Advent? Nun, um den Termin des Weihnachtsfestes ranken sich sowieso mehr Theorien als Fakten. So könne der 25. 12. das römische Lichterfest ersetzt haben und später auch andere Kulturen da abgeholt haben, wo ihre Traditionen um diese Jahreszeit waren. Aber vor allem wird wohl im Winter gefeiert, weil es dunkel und kalt ist und der Mensch die Hoffnung auf Licht und Neubeginn braucht.

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Von der Wintersonnenwende bis zu der Drei Königen befinden wir uns zwischen den Jahren, dass alte Jahr ist fast zu Ende, ein neues beginnt bald. Zeit für ein *In sich gehen*, zurückblicken und nach neuen Zielen ausschauen. Die Anzahl der Tage variieren, in manchen Gegenden sind es nur drei Tage, in anderen zwölf, (so wurden an 12 Tagen 12 Monate vorhergesagt,) manchmal noch mehr.

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Früher zog in den alten Geschichten die wilde Jagd umher. Odin, und damit die Winterstürme, ritt mit der wilden Horde über das Land.  Keine Wäsche durfte gewaschen und schon gar nicht aufgehängt, keine Unordnung im Haus geduldet, werden. Am Besten blieb man sowieso daheim! Vor allen Dingen Frauen und Mädchen sollten nicht raus gehen. Dafür musste vor diesen Tagen alles im Haushalt geschehen sein, kein Backen oder Putzen, dafür Ruhe und etwas Erholung sollten die Tage bringen (und vielleicht die ein oder andere Gruselgeschichte). Räume und Ställe werden noch schnell ausgeräuchert. (Eine mögliche Herkunft des Namens Rauhnächte. Die andere Herleitung besagt, dass der Name vom althochdeutschen Wort für *haarig* kommt, denn Dämonen und Wolfsmenschen besuchten in einigen Gegenden die Menschenwelt.)

 

 

Hier ist es dagegen noch sehr unruhig. Es wurden und werden eifrig Kekse gebacken. Nichts Besonderes, aber leckere Klassiker. Bethmännchen nach dem Rezept meiner Mutter, mit viel Marzipan und Husarenkrapfen. Einige Rezepte seht Ihr hier und hier. Aufgeräumt und geputzt muss vor dem Aufstellen des Baumes auch noch. Draussen ist es regnerisch. Gerade komme ich aus der Eifel und dort peitscht einem der Wind den Regen in s Gesicht. Brrr, wilde Jagd.

 

 

Nun sind die letzten Geschenke heute fertig geworden. Zeigen kann ich sie natürlich nicht, sonst gibt es ja keine Überraschung. Aber im neuen Jahr gibt es sicher ein Foto, versprochen.  Habt Ihr alle Geschenke zusammen? Ein Last Minute Klassiker ist Likör.

Mit Sahne, Blockschokolade, etwas Puderzucker und Korn ist das schnell gemacht. Einen Pott Sahne erhitzen und geraspelte Schokolade darin mit einem El Zucker auflösen. Ich nehme gerne weniger Zucker. Die Schokolade ist ja auch schon süß. Aber Ihr könnt auch Dunkle Schokolade nehmen. Nun den Alkohol zu gießen und schnell in eine Flasche füllen. Eine besondere Note bekommt der Likör, wenn Ihr statt klarem Alkohol, Whisky nehmt. Eine schöne Flasche, etwas Dekor und schon habt Ihr ein kleines Mitbringsel.

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Damit erst einmal genug für heute, die Zeit rast und die Wilde Jagd braust um  s Haus. Ein wenig Rauchwerk werde ich noch heute Abend anzünden.

Macht es Euch gemütlich.

Verlinkt beim Freutag

PS. Eben gelesen, dass am 20.12. F. W. Bernstein verstorben ist mit 80 Jahren. „Die schärfsten Kritiker der Elche, waren früher selber welche.“

Licht und Erneuerung

Hallo Ihr Lieben!

Maria Lichtmess

Heute ist der Tag, an dem früher in den katholischen Kirchen die Tannenbäume und Krippen geräumt wurden. Weswegen das einen Namen hat? Nun, dass hat eher damit zu tun, dass man ab dem 25.12. die Reinigungszeit von Frauen nach einer Geburt, die in der alttestamentarischen Zeit Gültigkeit hatte, 40 Tage sind. Auch wurde das Kind (Der Erstgeborene) im Tempel gezeigt. Der Name Lichtmess leitet sich von dem kirchlichen Brauch ab, die Kerzen für das kommende Jahr zu weihen. (Früher wurden diese daheim z.B. bei Sturm angezündet).

Ich seh es so, wie meine Oma und meine Mutter dies uns Kindern schon immer gesagt haben: Jetzt merkt man, dass es jeden Tag heller wird und der Frühling bald kommt. 

Knechte und Mägde bekamen dann noch mal ein paar Tage frei, denn die Feldarbeit würde bald wieder beginnen. In manchen Regionen war es ein Zeitpunkt um den Dienstherren zu wechseln. Schon im alten Rom wurde mit einem Lichterumzug eine *Sühneprozession* abgehalten, diese wurde mit in das Christentum übernommen.

Bei den Kelten symbolisierte das Licht, das Feuer, die Feuergöttin Brigid, die Beschützerin des neugeborenen Lebens, ihr Fest wurde vom Sonnenuntergang des 1. zum Sonnenuntergang des 2. Februars gefeiert.

Im Garten, der ja nun seid langer kalter Zeit, wieder frostfrei ist, sieht es noch recht trostlos aus. Ganz vorsichtig schauen ein paar grüne Blattspitzen der ersten Frühblüher heraus. Die Kelche der Christrosen sind noch geschlossen.

Wenn der Bauer sich auf Lichtmess die Haare schneiden lies, so sollte dies guten Wachstum auf seinen Feldern bringen. Nun, ich werde sicher wieder im Frühjahr Hornspähne verteilen, aber diesen Brauch finde ich schon etwas *an den Haaren herbeigezogen*.

Wünsche Euch eine schöne Zeit.

 

Jahreswechsel

Hallo Ihr Lieben!

Das neue Jahr sieht mich freundlich an,

Und ich lasse das alte mit seinem Sonnenschein

Und Wolken ruhig hinter mir. J.W. Goethe

Was für ein Jahr! Aber sagen wir uns das nicht jedes Jahr?

Dann wollen wir uns mal wieder auf was Neues Altes einlassen, vielleicht mit neuen Vorsätzen, vielleicht mit neuen Wünschen…

Ich wünsche Euch allen Gesundheit und Glück!

Danke, dass Ihr hier manchmal reinschaut.

Ich hoffe, es ist auch im neuen Jahr ab und zu mal etwas für den ein oder anderen Leser dabei.

Macht es Euch gemütlich!

Dezember Rückblick

Frohes Fest

Ihr Lieben!

Auf diesem Weg möchte ich allen ein besinnliches und gesegnetes Weihnachtsfest wünschen.

Es gibt keine größere Kraft als die Liebe

Sie überwindet den Hass wie das Licht die Finsternis

Martin Luther King

Habt eine erholsame Zeit und alles Liebe auf diesem Weg.