Windige Wetter Woche

Hallo Ihr Lieben.

Windige ist ja eigentlich nicht korrekt, stürmisch und böhig, gefährlichen, nass und kalt. Das es hier keinen Tornado gab, dafür können wir nur dankbar sein. Gestern flog auf einem dieser „nur windigen Momente“ ein schwarzer Milan. Ein Flugkünstler, wie er da über die Luftströmung hinweg genn Westen glitt. Leider ohne Beweisfoto, aber im Gedächtnis eingebrannt. Ein Specht war trotz Regen fleissig und auch die Eichhörnchen flitzten emsig herum, kaum auf ein Foto zu bannen.

DSCN6264DSCN6275DSCN6282

DSCN6316

DSCN6317Heut kam dann viel Regen und Hagel dazu. Einen ordentlichen Donnerschlag hatte es auch gegeben. Uns ist „össelig“ und als ich kurz eine Besorgung erledigte, kaufte ich auf dem Weg schnell noch etwas ein. An der Kasse standen wenige, etwas traurige Tulpensträuße. Zum Aufheitern meines Gemütes kamen sie aber genau richtig. Etwas verloren in der Vase,… mein Lorbeerstrauch, der eher einem Baum gleicht, lieferte Füllmaterial. Es gibt für den Friday Flower Day also „nur“ recht profane Tulpen. Aber ich liebe sie!

DSCN6319

 

Leider geht dieses unbeständige , windige und nasse Wetter noch weiter. Aber dann wird es es eben Daheim gemütlich gemacht.

Schönen Tag und ein noch schöneres Wochenende.

Eure Nina

Aufgesogen

Hallo, Ihr Lieben.

(Text enthält Werbung durch Links)

Morgensonne zaubert immer ein besonderes Farbenspektrum und Licht.

Noch vor kurzem habe ich mich über diesen Vogel im Schnee gefreut:

DSCN5988

Einen Buchfinken Männchen. Mitlerweile ist dieser Vogel tatsächlich ein seltener Gast in unseren Gärten geworden.

Aber nun kann man den Frühling überall erahnen. Die Luft riecht anders. Es wird viel früher hell und in der Morgensonne spazieren zu gehen mit dem Hund, ist wunderschön. Noch sind die Nächte sehr kalt, aber wenn die Sonne höher steht, gewinnt sie an Kraft. Überall zwitschern die Vögel und kämpfen schon um ihre Reviere. Vor einigen Tagen meinte ich, eine Heckenbraunelle gehört zu haben, die Schwanzmeisen ziehen von Garten zu Garten und die ersten Distelfinken haben sich an das Vogelfutterhäuschen gewagt. Leider habe ich sie alle nicht mehr auf Foto bannen können, immer wenn ich die Tür langsam und vorsichtig geöffnet hatte, waren sie entweder schon weiter gezogen oder ich war einfach nicht leise genug. Weit über die Häuser höre ich das Trommeln des Spechtes.

Aber auf einem Hundgang fand ich diese wunderschöne Distelfinkenfedern, darüber kann ich mich immer wie ein kleines Kind freuen. (Verlinkt beim Freutag)

Die Stare sind auch schon da und gestern zogen ganz tief die ersten Kraniche. Ach, das tut so gut nach dem Winter. (Ja, ich weiss, es ist noch immer Winter, aber in meinem Herzen ist der Frühling schon angekommen.) Aufsaugen!

 

Im Garten zeigen sich die Frühlingsblüher, haben sich teils den Weg durch den harten Boden gekämpft.

DSCN6042

Ich lasse die alten Stängel immer lange stehen, sie bieten auch Schutz für Insekten.

DSCN6043

Jetzt sieht das nicht mehr so schön aus, aber ein wenig muss der Garten noch warten.

dscn6044.jpg

Im Haus erfreue ich mich an dem kräftigen Rot der Tulpen. Kleine, geschlossene Knospen waren das erst. Das mag ich aber so an Tulpen, dass sie in der Vase noch weiterwachsen.

Der eine Blütenkelch hat eine wunderschöne, grüne Besonderheit. Gern zeige ich diese beim Holunderblütchen.

 

Das ganze Wochenende soll noch die Sonne scheinen und tagsüber klettern die Temperaturen über 10°C. Geniesst die Tage. und macht es Euch gemütlich.

 

 

hoch oben

Hallo Ihr Lieben.

Schneeregen, Graupel, Sturm,… überall liegen Äste. Ich hoffe, Ihr könnt es Euch gemütlich machen. Vor allen Dingen gestern war es hier ein wirklich *dunkles* Wetterchen.

Basstölpel
Seevogel des Jahres 2016

Ich habe heute ein paar Stempel-Bilder von Tieren, denen Kälte und Wind nicht all zu viel ausmachen. Eisbären und Polarfüchse oder (etwas näher geographisch,) den Basstölpel.

Diese  grossen Seevögel haben ihren Namen von der schottischen Felseninsel „Bass Rock“, wo sie gern auf den Felsen in Kolonien brüte(te)n. Heute gibt es sie sogar auf Helgoland. Diese grossen Segler sind Stoßtaucher, ihre Beute Heringe, Makrelen, Sardellen und ähnlich grosse Fische. Aus bis zu 45 m Höhe stürzt der Gleitflieger sich wie ein Pfeil oder Torpedo mit grosser Geschwindigkeit in das Wasser. Der erbeutete Fisch wird fast sofort verschluckt, so dass es aussieht, als würde der Vogel immer ohne Beute wieder auftauchen. Deswegen nannten französische Fischer den Vogel auch „verrückt“, „Le Fou de Bassan“. Die Vögel waren früher auf Schiffen eine leichte Beute für Seeleute, da sie sehr zutraulich auf den Schiffen landeten. Daher nannten portugiesische Seeleute sie auch „Bobo“ oder „Dummkopf“, davon leiteten die Engländer den Namen „Bobby“ ab und ein deutsche Ornitologe übersetzte die in „Tölpel“.

img_20190115_095114

Auf meinen kleinen Stempeln kommt leider die wunderschöne Kopffärbung nicht zur Geltung, dort sind Teile des Kopfes um Schnabel und Augen nicht befiedert und schwarz.

Der männliche Basstölpel sucht übrigens einen Platz für ein Nest aus und normalerweise schmückt er es mit Algen, Grass, Tang und Treibgut, wobei leider mitlerweile viel Plastik auch hier seinen Weg hin findet. Am schlimmsten sind Teile von Netzen, in denen sich der Vogel verfängt.

Der Vogel ist ein Kunstsegler, kein guter Läufer und erinnert nicht umsonst an den Albatross. Da muss ich dann immer an „Bernard und Bianca“ denken. Darum sind die hohen Klippen auch sein bevorzugtes Brutgebiet, hier nisten sie in grossen Kolonien, zusammen mit Trottellummen und Eissturmvögel.

Der Versuch, auch auf eine Tasse zu stempeln, hat leider nicht geklappt, nach dem 6 mal verwischen und abwischen, habe ich aufgegeben. Vielleicht klappt es mit kleineren Stempeln.

img_20190115_095051
Polarfuchs und Eisbär

Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche.

Verlinkt beim Creadienstag

 

 

fremde Federn

Hallo Ihr Lieben,

(Fotos und Text enthalten Werbung durch Namensnennung und Links.)

nein, das tolle Bild habe ich nicht selber gemalt, es ist noch mal aus der alten Fibel. Ich finde es aber so wunderschön, dass ich mich im *Beitragsbild* heute mit fremden Federn schmücke.

Gefiederte möchte ich heute auch noch mal zeigen. Die Schleiereule hat noch etwas Gesellschaft bekommen.

dscn5876.jpg

Draußen ist es heute ja ganz besonders grau, stürmisch, regnerisch, (zumindest hier gibt es keinen Schnee,) und die gefühlte Kälte ist bestimmt um die 0°C. Aber manchmal, wenn  die Tage vorher schon etwas mehr Licht durchließen, vor allen Dingen morgens, hört man die Vögel schon singen. Sie kämpfen jetzt schon um ihre Reviere. Am Vogelfutter sehe ich hier im Garten aber fast nur Blau- und Kohlmeisen und einige, wenige Amseln. Daheim gibt es viel wärmenden Tee und bunte Farben gegen die Tristesse. (Für die farbigen Klötzchen geht noch mal ein Danke an Maike, mir waren die nämlich ausgegangen.)

img_20190108_095441

So zieht sich gerade durch meine Stempel ein roter Faden:

dscn5875

dscn5874dscn5869

Hier tummelt sich auf der Karte ein Durcheinander von Rauchschwalbe, (Wacholder)drossel, Amsel, Spatz und die Schleiereule. Da ist gerade Weihnachten mal vorbei, der Winter hat gerade erst richtig begonnen, da träumen wir schon vom Frühling. (Schwalben sind ja nun mal Zugvögel und Drosseln i.R. auch keine Standvögel im Winter.) Jetzt will ich noch ein paar Lesezeichen machen, auch aus feinen Sachen, die in Maikes Päcken waren, zeige ich Euch sicher gleich noch nachträglich.

Das nun Amsel wieder vermehrt zu sehen sind, nach dem im Sommer eine Krankheit vermehr dazu beigetragen hat, dass vor allen Dingen der Bestand an Amseln stark zurück ging, freut mich sehr.

Dann möchte ich mich hier auch bedanken, für Eure tolle Resonanz, im Jahr 2018, aber auch schon für den neuen Monat. Das Euch der Linoldruck von den Hirschen im Wald so gut gefallen würden, damit hab ich nicht gerechnet. (Aber ich mag ihn ja selber auch toll, wenn man das so sagen darf.)

Ich zeige die Vögel beim Creadienstag und wünsche Euch noch eine schöne Woche, lasst Euch vom Wetter und anderm Unbill nicht unterkriegen.

 

 

Novembertage

Hallo Ihr Lieben.

Ja, da ist es windig und kalt geworden. Der Wind pfeift kalt um die Ecken, mancherorts fiel der erste Schnee. November, wie wir ihn kennen, mit all den traurigen Gedenktagen, aber auch mit dem Lichterfest Sankt Martin und viel blauem Himmel und strahlender Sonne.

Im Nebel ruhet noch die Welt,
noch träumen Wald und Wiesen:
bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
den blauen Himmel unverstellt,
herbstkräftig die gedämpfte Welt
in warmem Golde fließen.
Eduard Mörike

 

 

 

Auch, wenn es eigentlich ein September Gedicht ist, so passt es dieses Jahr doch sehr gut zum November.

Ich wollte eigentlich die kleinen Hagebutten für ein Sträußchen oder einen Kranz pflücken, aber diese Amsel war gerade selbige Früchte am frühstücken, da konnte ich weder stören, noch wegnehmen. Aber ein echter Glücksmoment war das für mich. (Und ich habe endlich auch mal daran gedacht, diesen bei der Zitronenfalterin zu verlinken.)

DSCN5647

Erkundend läuft der Hund voran. Ob der Bauer weiß, dass diese seltsamen, stacheligen Früchte auf dem abgeernteten Feld der sehr giftige Stechapfel ist? Nun, vielleicht gönnen wir den Kühen etwas Bewustseinserweiterung.

 

 

 

Die Zierquitte hat die warmen Temperaturen letzte Woche noch mal genutzt und blüht. Gern hätte ich sie gepflückt und in mein warmes Wohnzimmer gestellt, denn jetzt ist es für die Blüten zu kalt geworden.

DSCN5630

Gar nicht davon beeindruckt ist das schottische Hochlandrind. Der jüngste Spross ist mitlerweile auch eher neugierig und gar nicht mehr so schreckhaft. Ruhig schaut er dem Hund zu, der immer wieder in weiten Sprüngen um mich herum tobt.

DSCN5627

Im Abendlicht fliegen noch mal Kraniche. Ich laufe immer nach draußen in den Garten, um einen Blick zu erhaschen. So weit, so fern, Könige der Lüfte, ziehend, die „Vögel des Glücks“.

DSCN5628

Vögel sind auch weiterhin geschnitzt worden, leider kommt mir gerade die stärker werdende Erkältung dazwischen und so seht Ihr die geschnitzen Austernfischer erst einmal nur in der Rohfassung und noch nicht „am Strand“. (Verlinkt beim Freutag)

img_20181123_091239.jpg

Aber der balzende Hahn auf der Heide ist fertig:

IMG_20181123_085243

IMG_20181123_085822

img_20181123_085347.jpg

Und zu guter Letzt zeige ich Euch meine erste, kleine „Adventsdeko“. Ein kleines Dankeschön flatterte da die Tage per Post rein. Die letzten Rosen blühen immer noch tapfer, schon über eine Woche. Ob ich sie noch beim Friday-Flowerday zeigen soll? Ich lasse Blumen ja auch gern in der Vase verwelken und werfe sie nicht beim ersten Anzeichen ihrer Vergänglichkeit weg. Und sie passen so gut zu dem Blumen Bild dahinter.

IMG_20181120_123052

Das waren viele kleine und grosse Glücksmomente in diesen Novembertagen. Einen gutes und schönes Wochenende wünsche ich Euch allen.

 

Von Käsekuchen, Vögeln und Anderem

Hallo Ihr Lieben.

Die Tage sind nur so an mir vorüber geflogen. Und es ist November geworden, wie er sein sollte. Ja, ich freu mich darüber. Warm einpacken und seine Atemwölkchen beim Hundegang sehen, der Raureif über den Pflanzen und die malerischen Sonnenauf- und Untergänge.

DSCN5634

Ich dachte, ich bin alleine mit dieser Vorstellung, aber ganz viele haben mir Ähnliches erzählt. Man kann doch Wärme nur richtig schätzen, wenn man es auch kalt und regnerisch hatte, oder? Und dann bei Kaminfeuer auf das Sofa oder in dem Schaukelstuhl, mit neuen Büchern.

IMG_20181113_082408

Über den „Edison“, ausgeliehen aus der Bücherei, habe ich mich sehr gefreut! Ein Kinderbuch, dass auch „Ältere“ anspricht, genau wie die Vorgänger (Lindberg und Armstrong). Schaut mal selber:

img_20181120_090637.jpgimg_20181120_090701.jpgIMG_20181120_090725IMG_20181120_090749img_20181120_090758.jpgimg_20181120_090814.jpg

Und ganz nebenbei lernt man auch noch etwas. Torben Kuhlman hat da drei wunderschöne Bilderbücher geschrieben und gezeichnet. Es gibt nichts, was Maus nicht kann.

Letztens habe ich ja schon mal ein Vorbereitungsfoto gezeigt. Ich habe eine Rohrdommel geschnitzt. „Eine was?“, werden sich sicher viele fragen und ich muss gestehen, ich habe auch noch nie eine gesehen! Vielleicht sagt Euch der Begriff Moorochse, Wasserochse, oder Mooskuh etwas? Ich lüfte dann mal das Geheimnis, es geht um einen Vogel. Er stammt aus der Reiherfamilie und ist ein seltener und heimlicher Vogel, der im ausgedehnten Röhricht lebt. Sein Federkleid ist perfekt darauf abgestimmt, dass man den 80 cm grossen Vogel im hohen Schilf nicht entdeckt, zumal er dann auch noch eine Schutzhaltung einnimmt. Er reckt den Kopf in die Höhe um sich der Umgebung perfekt anzupassen.

DSCN5617

Nun habe ich eben ein paar merkwürdige Volksnamen genannt. Die gehen darauf zurück, dass der Paarungsruf  an ein brüllendes Rind erinnert. Dumpf und laut ist es weithin zu hören, wenn man es denn mal hört, denn der Vogel ist äußerst selten, er braucht Feuchtgebiete, ausgedehntes Schilf und Röhricht. Hier baut der Vogel ein Nest an der Wasseroberfläche. Brut und Aufzucht ist Sache des Weibchens. Der scheue Vogel ist kaum ein Bestandsvogel, er fliegt im Winter gen Süden. Wie gern würde ich mal einen hören, also nicht vom Band, sondern in der Natur. Das ich einen entdecken werde, ist noch unwahrscheinlicher, ich wohne weit weg von ihrem Lebensraum.

IMG_20181113_095616

Den Vogel zu skizzieren war nicht so schwer, beim Schnitzen merkte ich dann, was ich mir da ausgesucht hatte. Zufrieden bin ich definitiv nicht. Es wird noch einen zweiten Versuch geben. Ich möchte das braungemusterte Federkleid besser darstellen.

Die Rohrdommel hat noch Gesellschaft von einem Birkhahn bekommen. Auch ein selten gewordener Vogel, den ich gerne in seinem Lebensraum sehen würde. Er gehört zu der Familie der Wald- und Raufußhühner. Sein Prachtgefieder habt Ihr vielleicht schon mal auf Fotos gesehen, wenn die Schwanzfedern, die Stoßfeden, wie ein Rad aufgestellt sind und die weissen, kürzeren Federn darunter ein zweites Rad schlagen. So ein Balzbild folgt auch noch.

IMG_20181113_100423

Die „roten Rose“ über den Augen habe ich mit einem Filzstift eingefügt, mit einem Buntstift sieht es aber besser aus. Der Birkhahn lebt in Gebirgen, Heidelandschaften und Mooren, an Waldgrenzen und kleinräumigen Übergängen zwischen Wald und Wiese. Die Küken und jungen Vögel benötigen Eiweißnahrung (Insekten, Spinnen, Schnecken, Würmer) und die Erwachsenen gehen *weiden*, sie fressen Gräser, Knospen, Beeren, Heide, Samen und Insekten. Die Brut erfolgt am Boden im Heidekraut und genau wie bei unseren Hühnern kommen weit entwickelte Kücken zur Welt, die schon nach zwei Monaten ausgewachsen sind. Wichtig sind aber auch die Schlafbäumem und diese allmählichen Wechsel zwischen Feld und Wiese sind selten geworden. Leider ist der Vogel durch unsere ausgeprägte Kulturlandschaft nicht mehr so häufig anzutreffen.

(Quellen Ebay)

Ein wenig im Vogelschnitzfieber bin ich gerade, ein Austerntischer ist auch schon in Arbeit.

Dann habe ich einen wirklich leckeren Käsekuchen zum Geburtstag gebacken. Davon gibt es ja viele Rezepte, jetzt noch eines mehr:

Mürbeteig Boden: 130g Butter, 260g Butter, 1 Priese Salz, 30-50 g Zucker, 1 Eigelb (Eiweiss beiseite stellen), etwas Wasser oder Rosenwasser

die noch feste Butter mit dem Zucker gut verrühren, Salz dazu, dann nach und nach Mehl unterrühren und Eigelb sowie die Flüssigkeit dazu geben. Gut verkneten und kühl ruhen lassen.. Ich forme den Teig im weichen Zustand schon in die gefettete Form und stell den Mürbeteig dann kühl.

 Füllung: 1 Vanilleschote, 500g Magerquark, 250g Topfen, 250 g Zucker, 3 Eigelb (Eiweiss ebenfalls verwahren), 1 Päckchen Käsekuchen Hilfe (ja, da mache ich es mir einfach, Ihr könnt auch 40g Stärke nehmen, ich geh da ein wenig auf Nummer sicher), einen Schuss neutrales Öl und die 4 Eiweiss.

Alle Zutaten, außer dem Eiweiss werden gut vermengt. Das Eiweiss wird extra steif geschlagen und dann unter die Quarkmasse gehoben. Nun spätestens den Ofen vorheizen. Die Massen wird in die vorbereitete Springform gegeben.

Die Form (26er) wird auf der 2. untersten Schiene bei 180 Grad Ober- und Unterhitze 60 Minuten gebacken. im geöffneten Ofen erkalten lassen und dann erst herausnehmen und schneiden. Ein Käsekuchen lässt sich immer toll vorbereiten und gehört zu den Lieblingskuchen unseres Geburtstagskindes.

DSCN5655

Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

 

Verlinkt beim creadienstag

 

Über Schönes in den Ferien

Hallo Ihr Lieben.

(Beitrag enthält Werbung, da Verlinkung und Namensnennung)

Wie ich schon kurz erwähnte, war ich mit meinen Söhnen in meiner (Geburts-) Heimat, im Sauerland. (Kennt Ihr das auch, dass Ihr eigentlich zwei „Daheim, Zuhause, Heimat“ habt? Da wo man gross geworden ist und da wo man nun mit der eigenen Familie wohnt?) Es waren ganz wunderbare Tage bei meiner Mutter.

DSCN5549

Unten im Ort, am Waldrand, lagen einige Eichen und Buchenstämme, gefällt durch einen Sturm und dann vom Profi rausgezogen, aber noch darauf wartend, gesägt, gespalten und aufgebanst zu werden. Das diese Arbeit sehr befriedigend ist, habe ich ja schon Mal erwähnt und vielleicht kennt ihr auch den Spruch, dass Holz zwei Mal warm macht. Und so schönes Holz! Natürlich wäre es schöner gewesen, wenn die Bäume noch im Wald ständen, aber der Sturm hatte sie leider nicht verschont. so machten wir uns an s Sägen und Spalten, wegkarren und aufbansen.

DSCN5523

Wir hatten traumhafte erste Ferientage und die Arbeit ging gut voran. Sieht so ein Holzschuppen nicht wunderbar aus? Und als Trost an alle Baumliebhaber, hier liegt fast nur, was dem Borkenkäferbefall, Sturm und Schneebruch zum Opfer gefallen ist und rausgezogen werden musste.

DSCN5524

DSCN5555

Der Garten meiner Mutter ist ein wahres Vogelparadies. Besonders Spatzen lieben ihn und das ist schon etwas Besonderes, da sie bestimmte Voraussetzungen haben wollen. Wenn es diese nicht mehr gibt, können Spatzen nicht einfach weiterziehen, sie gehen dann nach und nach ein. Deswegen haben wir übrigens vor allen Dingen in den Städten viel weniger Spatzen. In der Mittags-Sonne sitzend, habe ich die lauten Vogelgesellen beobachtet. Ihr Gezwitscher war entspannend und meditativ. Ich habe festgestellt, dass sie sehr fotoscheu sind!

DSCN5538

DSCN5540
Im trockenen Rasen wird ein Staubbad genommen, aber wehe ich habe mich etwas mehr aufgesetzt, um ein besseres Foto machen zu können…

Ja, immer wenn ich von der ganzen Bande ein Gruppenfoto machen wollte, flogen sie auf. Vorsichtig müssen sie aber auch sein, ein Turmfalke hat sich schon darauf spezialisiert, genau im richtigen Moment durch den Garten zu stürzen, um sich einen Spatzen zu greifen. Nicht von oben, wie man es von ihm kennt, sondern seitlich, wie durch eine Schneise. Die ein oder andere Bauernhofkatze kommt hier auch mal vorbei.

DSCN5543
Hier wird auch gefüttert, von nichts kommt nichts

Ist dieses Nest nicht ganz besonders schön? Ein Meisenpärchen hatte ein zweites Mal gelegt, aber nicht ausgebrütet, da der Pflaumenbaum durch die Trockenheit fast auseinander gebrochen wäre. Ein Notschnitt hat dem Baum vielleicht noch Mal ein paar Jahren gegeben, aber dem Vogelpaar war das zu viel Aufregung, Veränderung. Wir rätseln übrigens immer noch, wo die Maisen die schöne, bunte Wolle her hatten für ihr Meisterwerk. Die schönsten Dinge schafft die Natur!

DSCN5548DSCN5547

Neben der Holzverarbeitung haben wir auch noch Mal Äpfel gepflückt. Und Dank meiner Tante habe ich einen Riesenkorb Quitten. So gut duftende hatte ich noch nie und auch die kleine Schüssel voll eigener Apfelquitten riechen nicht so wunderbar. Das gibt vor allen Dingen wunderbares Quittenbrot und Gelee.

DSCN5585

DSCN5586

Abends, nach getaner Arbeit, konnten wir noch gemütlich draussen sitzen und die letzten, warmen Herbssonnenuntergänge genießen. An den unverwechselbaren Bergen ist die Jahreszeit gut zu erkennen, so verschwindet die Sonne nun viel weiter südlich.

DSCN5525DSCN5532DSCN5535

Nun ist es wohl mit dem goldenen Oktober vorbei, kühler und feuchter ist es draußen geworden. Herbstlich. Ein paar Blumen gibt der Garten aber noch her, die nehme ich lieber, als mir schon welche zu kaufen.

DSCN5581

Auf einer Eichenscheibe, (von den oben beschriebenen Bäumen,) habe ich ein paar letze Rosen, Löwenmäulchen, eine Malve und eine Dalie im Becher stehen. Sankt Martin ist auch schon in zwei Wochen. Wie schön, dass wir noch so tolle Herbstferien hatten, bevor es nun spürbar dunkler und kälter wird.

DSCN5582DSCN5583DSCN5584

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Verlinkt beim Freutag und Friday-Flowerday.