Übergänge

Hallo Ihr Lieben.

Das war noch mal ein warmsonniges Wochenende. Sonne, Wärme, Licht. Ein wenig Kuchen, ein wenig Eis. Die Zitronen-Joghurt-Gugelhupfküchlein sind perfekt zum Mitnehmen, Verschenken, einfach ohne Gäbelchen geniessen. Mit dem Joghurt sind die fein „pappig“, wie der Sohn meinte, „lecker-babbig“. Vielleicht mögt Ihr die Gugelhupfküchlein nachmachen? Allerdings benötigt Ihr einige kleine Förmchen. Ich mag ja eigentlich nicht noch mehr Kram in der Küche. Aber die kleinen Förmchen haben mich wohl an meine Kinderküche erinnert.

290g Mehl, ca 150g weiche Margarine, ca 180g milder Naturjoghurt, 3 große Eier, ca 120g Zucker, 1 gehäufter Tl Backpulver, 1 Preise Salz, abgeriebene Schale zweier Zitronen und etwas Saft für Glasur und dafür Puderzucker. Ich habe den Extrazucke als Glasur weggelassen, aber gerade zum Verschenken oder Mitnehmen ist eine (bunte) Glasur schicker.

Mit einem Pinsel gebt Ihr als Trennmittel etwas Margarine in die Förmchen.

dsc_1137.jpg

Der Ofen wird auf 170 Grad Umluft, wenn ihr Umluft mit Unterhitze habt, nehmt die zum Vorheizen. Das Blech kommt auf die zweituntere Schiene und mindestens 15 min backen.

DSC_1139

Durch den Joghurt wird das Küchlein richtig schön saftig.

Als wir den Samstag in der Sonne gesessen haben, kam Eis dazu genau richtig.  Leider waren mein Schatz und ich total erkältet und wir haben das sonnige Wochenende gar nicht richtig genießen können. Typisch für diesen Wechsel zwischen warm und kalt, die ersten Erkältungen. Immerhin hat mein Skizzenbuch ganz viele neue Ideen bekommen.

unicorn
Das Einhorn als Bringer von Gesundheit und Licht und Reinheit

Jetzt kommt Regen, der ist bitter notwendig. Im Garten gibt es noch so manches Highlight, meine weisse Amaryllis blüht, (genau wie letztes Jahr,) wieder. Ja, die hat die Jahreszeiten nicht so hintereinander.

dsc_1144.jpg

Schnell holen sich die Vögel die ersten Körner. Sogar ein Kleiber kommt, hat aber noch nicht das rechte Vertrauen um sich auch Samen zu holen. Der Kleiber ist hier im städtischen Umfeld immer noch etwas Besonderes. Genau wie der Habicht, der letztens wieder über den Park flog oder der Uhu, welcher von Rabenkrähen verfolgt, auf der Fichte am Spielplatz, mitten in der Siedlung, landete. Wenn so ein grosser Vogel am frühen Morgen lautlos über einen gleitet, dann ist das ein ganz besonderes Gefühl. So häufig gibt es die größte Eule Deutschlands ja nun nicht zu bestaunen. Das war ein echtes Highlight.

DSCN7610

Solche Vogel Erlebnisse sind für mich immer ein Lichtblick! Aber auch die Fledermaus um die Straßenlaterne flatternd und die Igelmama samt Miniigelkind bei fast gar keinem Licht, sind sehr erinnerungswert.

 

 

 

 

 

 

Lichtblicke sind bei Andrea gerade in der Linksammlung anzuschauen. Und beim creadienstag, sowie Hot bin ich auch verlinkt.

Auf in eine schöne Woche!

DSC_1143
Troll in der Morgensonne

 

Otter und anderes Getier (Rügen)

 

 

Hallo Ihr Lieben.

Flußotter sind einfach besondere Tiere. Natürlich sind alle Tiere besonders, aber wer denkt nicht sofort an den Rücken schwimmenden und dabei fressenden „Wassermarder“, den flinken, überaus beweglichen, über Schnee gleitenden Gesellen? Fast wurde er ausgerottet, wegen seines besonderen Fell und weil sein Lebensraum zurück gedrängt wurde und wird.

20161011_150723

Diese beiden Schwestern haben wir im Panoramapark im Sauerland gesehen.

 

Ich glaube, wenn ich „Otter“ schreibe, denken fast alle Leser gleich: „Süss“. Auch wenn sie zu den marderartigen Raubtieren gehören, so sind sie einfach zu „possierlich“. Sie spielen gerne, sind nicht nur niedlich, sondern hoch intelligente Tiere. Sie nutzen schon sehr, sehr lange in der Evolution Werkzeuge, um an Nahrung zu gelangen. Auch sind sie lernfähig, schauen von einander ab. Diese cleveren Tiere passen sich der Umgebung an, sind dann entsprechend tag- oder nachtaktiv. Klare Gewässer mit Fischen sollten natürlich schon sein, der Otter ist ein guter Taucher, bis zu 8 Minuten bleibt er unter Wasser. Unter Wasser ist auch der Eingang seiner Behausung, einer Höhle. Die eigentliche Wohnkammer liegt über der (Hoch-)Wasserebene.

Otterweg

Das es vor allen Dingen im Norden Deutschlands diese Straßenschilder wieder vermehrt gibt, ist traurig und schön zugleich. Es zeigt, dass sein Bestand angewachsen ist, aber auch wieder die Gefahr durch uns Menschen.  Seine Vorliebe, auf seinen Wanderungen Wege und Straßen zu nehmen, genau wie seine Verwandtschaft, lässt sie oft unter Autos enden. Dieses Schild steht auf Westrügen und leider haben wir in der Natur keine Otter gesehen.

Aber geschnitzt und gestempelt habe ich mir nun welche:

 

otterstempel

dsc_1022.jpg

Viele Vögel haben wir auf Rügen wieder gesehen, unter anderem Adler. Allerdings sind das nur eher Punkte auf dem Foto geworden. Er wäre z.B. ein natürlicher Feind des Otters.

DSCN7303
Kleines Museum in Waase auf Ummanz

Rügen ist immer noch ein Naturparadies, das habe ich mit vielen Fotos und Beiträgen schon vor ca. zwei Jahren hier gebracht. Aber natürlich möchte ich Euch meine schönen, neuen Bilder auch zeigen.

hasen
Feldhasen
rauchschwalben
Fütterungszeit bei den Rauchschwalben

reh

DSCN7279DSCN7378

Ich habe besonders oft wieder Vögel fotografiert.

DSCN7269DSCN7416DSCN7475

Ob hier gleich nach den Elben Frodo Beutlin auf das Schwanenboot steigt?

 

 

Hin und her zogen die Kormorane.

 

Und Schmetterlinge:

 

Natürlich gab es auch noch mehr Rehe zu sehen, aber meistens haben wir da nur die Köpfe aus dem Raps oder Weizen ragen gesehen. Daher haben ich nach dem Urlaub  den Linoldruck endlich fertig gestellt.

Bock

Ach, ist das ein Unterschied, wenn man wieder daheim ist.

Habt eine schöne Woche!

 

DSCN7465

Verlinkt unter creadienstag und HoT

Selbstgemachtes Tape

Hallo Ihr Lieben.

Die Zeit rast. Und schon ist wieder Mustermittwoch und Michaela sammelt Bordüren.

Ich liebe die Bordüren in der Folklore Stickerei oder bei Trachten. Es sind oft kleine gestickte oder gewebte Kunstwerke. Es waren eben oft  Kleinigkeiten, mit denen Kleidung oder Tischdecken und Gardinen verschönert, gesäumt wurden. Aber auch um Illustrationen in alten (und neuen) Büchern ist nicht selten eine Bordüre, eine bunte Kante gemalt, bzw gedruckt… Tapeten, Glas, Porzelan, Kacheln, Gärten, Teppiche,… Nicht selten hatten die wiederkehrenden Motive auch eine Bedeutung. Am Bekanntesten ist wohl sicher das Herz, (oft in Verbindung mit Vögeln,) oder der Lebensbaum. Manchmal nehmen wir Bordüren schon gar nicht mehr wahr, so fügen sie sich ein in das Gesamtwerk.

dsc_0369.jpg

Ich habe noch mal einn kleinen Stempel selber geschnitzt. Diese kommen auf Versandaufkleber, die recht grossformatig sind. Die Idee habe ich von Maike *geklaut*. Ich wusste gar nicht, dass es so grosse blanko Versandaufkleber zu kaufen gibt. Wenn ich die Bordüren gestempelt habe, werden sie mit dem Cutter und einem Metal Lineal in Streifen geschnitten. Das kann man mit vielen kleinen Stempeln machen. So macht man sein eigenes *Tape*.tape

Ich habe erst vereinfachte Vögel gemacht und dann ein Miniherz, welches ich mit Hilfe eines Stiftes nutze. Etwas sehr klein erscheinen mir aber die Vögel und nicht so gut erkennbar, wie ich mir das gewünscht habe.

DSC_0370

Ich muss gestehen, dass ich gestern nicht so wirklich bei der Sache war, das überträgt sich ja doch. Aber am Wochenende waren wir bei lieben Freunden, ein Wohlfühlwochenende. Mit einem schönen Hundegang. Ich habe einen Pirol gehört und einen nicht ganz so gesangtypischen Kuckuck. Der klang eher, als müsse er noch üben, immer wenn er auf seinen Kollegen antwortete, hörte es sich eher nach Lachen an. Die Storchenfamilie habe ich natürlich wiedergesehen. Nach dem nächtlichen Regen müssten sie erst mal Gefieder trocknen. Für mich ist Meister Adebar etwas ganz Besonderes. Hier bei uns brüten Störche nur ganz selten.

Störche

Auch die Schwalben mussten erst mal trocknen

Schwalben

Dafür habe ich als Abschluss noch eine andere Bordüre für Euch, ein Lebensraum der Feld und Weg säumt, genau wie eine Bordüre. Hier kreuzten Distelfinken und Schmetterlinge meinen Weg. Die jungen Distelfinken, die laut nach Futter forderten, sind auf dem Foto leider nicht erkennbar, wie ich dann später feststellte.

DSC_0382

Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag und wer hat, morgen einen schönen Feiertag.

 

 

 

 

Meehrweh

Hallo Ihr Lieben.

Ich bin gerne am Meer. Das hat jeder der hier schon Mal vorbei geschaut hat, bestimmt gemerkt. Wenn ich gerade erst an der See gewesen bin, denke ich an die salzige Luft, das Möwengeschrei und diese unbändige Kraft der Elemente. Wehmütig vermisse ich es, breite meine  gesammelten Schätze aus und schaue mir Fotos an.

DSCN7010DSCN7023DSCN6862DSCN6860

Zu meiner Freude sehe ich, dass ich die Verfilmung  nach den „Hornblower“ Bücher von C. S. Forester nun auf Deutsch streamen kann. Viele englische Leser haben sogar gedacht, Horatio Hornblower hätte hätte wirklich auf See gegen Napoleon gekämpft. Tatsächlich ist die Romanfigur in England sehr beliebt und hat auch in Deutschland immer noch eine Fangemeinde. Ein wenig fiktive Abenteuer auf See mit dem großartigen Ioan Gruffudd! Ein wenig mehr Meer für mich.

DSCN6859DSCN6845DSCN6846

Nun aber wieder zu den reale Bilder. Die See ist immer wieder neu, schenkt dem Betrachter neue Bilder und Situationen, jeder Tag hält neue Entdeckungen bereit, wenn man sich darauf einlässt und natürlich auch entsprechendes Wetter hat. Ja ich weiß von dem Spruch mit dem Wetter und der Kleidung, aber wenn es schüttet und stürmt, kann ich keine Vögel entdecken, keine Muscheln und anderes Strandgut suchen. Ich sehe nicht morgens die Sonne gleißend aufgehen und abends so viel Farbe an den Himmel zaubern. Ich habe Glück und erlebe nicht die zerstörerischen Kräfte des Meeres, kann statt dessen mit den Beinen durch das Wasser waten und den grossen Schiffen beim Einlaufen in die Westerschelde zusehen. Das man hier vor Ort z. B. so viele Versteinerungen u. a. aus dem Neogen findet, verdankt man der Verschiebung der Erdflächen, der grossen Sturmflut von 1953, dem Strom der Westerschelde und oft auch dem Ausbessern der Dünenlandschaft. Natürlich beeinflussen Ebbe und Flut oder Stürme die Strände und damit unser tägliches „Jagdgebiet“.

DSCN7063DSCN7072DSCN7070DSCN7065

Die Vogelbeobachtung und damit auch ihr Schutz sind in den Niederlanden stärker organisiert, als in Deutschland. Man kann sogar Reisen als Hobby Ornithologe buchen. Überall gibt es kleine und größere Schutzgebiete. Allerdings sind dort auch genug Touristen, die trotzdem durch Brutgebiete stapfen müssen und sich mit Sack und Pack sogar nieder lassen. So konnte ich in der ersten Ferienwoche noch viele Wasservögel sehen. Mit zunehmendem Strom von Urlaubern zu Ostern wurden sie immer weniger. Aber schaut mal, was ich alles fotografieren konnte:

DSCN6851
Graspieper
DSCN6626
Rotschenkel
DSCN6616
Austernfischer

Natürlich habe ich erste Impressionen in Stempel geschnitzt und gedruckt. Die Schwarzweiß Zeichnung des Säbelschnäblers hat mich besonders begeistert.

DSCN6919

DSCN6942

DSCN7075Austernfischer, Seeschwalbe, Löffler, Brandgänse, Rotschenkel, Lachmöwen und Silbermöwen, Uferschnepfe, Graspieper…

DSCN6854

Aber selbst vom Ferienhaus aus hatte ich die Möglichkeit der Vogelbeobachtung. Vielleicht langweile ich Euch mit all den Aufzählungen und Fotos, für mich bedeutet ein wenig Naturbeobachtung Ruhe und Entspannung. Außerdem ist es mir wichtig, Menschen die Natur nahe zu bringen, denn nur was er kennt, schützt er auch!

dscn6909.jpg

dscn6932.jpg

DSCN6702Euch eine schöne Woche!

Verlinkt (und damit auch als Werbung zu kennzeichnen) bei HoT

und beim wunderschönen Monatsthema Wasser

Zwei Wochen (mehr) Meer Luft

 

Hallo Ihr Lieben!

Wieder daheim. Nach einem schönen Urlaub ist das immer ein komisches Gefühl des Ankommens. Wir haben so schöne Tage in Zeeland verbracht, ich werde Euch bald noch mit mehr Fotos „überfrachten“.

 

Es ist natürlich schön, auch wieder im eigenen blühenden und sprießenden Garten zu sitzen. Das Geplätscher des Nachbarteiches und der Aussenstaubsauger des übernächsten Nachbars geben einem die Illusion, wieder am Meer zu sein. (Der Staubsauger bestimmt nicht, aber Ordnung muss sein, …ich stell mir einfach vor, es ist der Seewind.) Man sieht an einiges Stellen, dass wir auch hier Trockenheit hatten, gut dass es jetzt wenigstens etwas regnet.

DSCN7035

Meine Johannisbeere hat es wohl daher auch dahingerafft, Mit einem Geburtstagsgeschenk konnte ich dann aber schon für Abhilfe sorgen.

DSCN7058

Abgesehen davon… Genau das richtige Wetter, um auszupacken,  zu waschen, gemütlich mit der Familie noch abzuhängen, Pizza essen und in s Kino zu gehen. Oh, war das ein guter Film, alle die „so geekigen Kram“ mögen und noch nicht drin waren, Avengers Endgame war so lohnenswert! Und geht bloß nicht in eine Nachmittag Vorstellung, (wie wir), mit so vielen unreifen Kids, die jede Stimmung zunichte machen, weil zu wenig Action und zu viel und zu lange Tiefgang im Film. (Als Werbung zu kennzeichnen)

Und wenn man so ausgeruht und mit so viel Ideen im Kopf und dem Skizzenbuch am Tisch sitzt, weiss man gar nicht, was man als erstes machen soll. Da hier verschiedene Geburtstage anstanden, zeige ich mal, was ich u.a. da produziert habe:

DSCN7055DSCN7056

 

Verlinkt beim creadienstag  und beim HoT und damit auch als Werbung zu kennzeichnen, da Verlinkung und Produktnamen. (Nachtrag, scheinbar heute kein creadienstag)

DSCN7051

Viele Impressionen habe ich vom Meer bekommen, natürlich und wieder einmal. Viele Skizzen entstanden vor Ort, die ersten Stempel habe ich auch angefangen, natürlich vor allen Dingen „mehr Meer“ Motive. Ja, die Hummel auch, die waren am Strand immer wieder wie kleine Düsenjäger unterwegs. (Das Schild von Captain America gehört da natürlich nicht zu den maritimen Motiven, passt aber zum genannten Film.)

DSCN6942

Allein die Stunden am Strand, Vogelbeobachtungen, Haifischzähne und andere Versteinerungen suchen, Muscheln, Meeresrauschen, feiner Sand, Salzwasser an den Beinen und gesunde Meeresluft in den Lungen, mit meine Lieben zusammen und der Tag voller Ruhe.

Mehr Meer

Euch einen guten Tanz in den Mai.

 

Hasenfuß

Hallo Ihr Lieben.

Eine richtig schöne Frühlingszeit hatten wir hier. Auch wenn es Anfangs in den Morgenstunden noch eisig kalt war, so bekam die Sonne täglich mehr Kraft. Die letzte Woche war morgens noch voller Raureif und die Wiesen wirkten wie gepudert. So schickte mir meine Mutter dieses Bild ihrer Vogeltränke.

PART_15529876512071

Hier war es Gott sei Dank immer nur um 0°C. Endlich konnte ich auch Gartenarbeit nachholen.

Jeden Morgen zwitschern die Vögel und verteidigen gesanglich ihr Revier von den obersten Baumspitzen. Die Amselmännchen scheinenden ihre Gärten aufgeteilt zu haben, denn sie jagen sich nicht mehr, genau so wie die Eichhörnchen. Ein wenig rangeln sich noch Blaumeisen und Kohlmeisen. Ja, was sich für uns alle possierlich und klangvoll darbietet, ist in Wirklichkeit ein Kampf um Lebensraum.

DSCN6375DSCN6368DSCN6348DSCN6334DSCN6395DSCN6376DSCN6358DSCN6352

Nun wird es auch schon die ersten Märzhasen geben, in der Natur und bei unserer ersten Osterdekoration. Ich habe die letzten Tage die ersten kleinen Dekorationen aufgestellt. Normal kommen die wirklich erst kurz vorher auf ihre Plätze, aber wir sind Ostern diesmal nicht da. Abgesehen davon: Hasen sind sowieso wunderbar, als Dekor und Wildtiere. Ich mag Hasen sehr gerne:

Mein allererstes Kuscheltier bekam ich von meinem Vater, meine Susie, ohne die ging als Kind gar nichts. Naheliegende Wahl meines allerersten Spielzeugs übrigens, denn ich bin ein Frühlingskind. Sein eigentlich helleres Fell hatte es ganz schnell gegen ein grau-braun getauscht. Meine Mutter musste es mehrfach repariert, einmal dachte ich, den ganzen Kopf bekommt sie bestimmt nicht mehr angenäht, aber da war sie eine Zauberkünstlerin. Auch an einen vorsichtigen Waschgang in der Badewanne, mit sich langsam ausbreitendem Dreckwasser rund um Susie, erinnere ich mich gut. Mein Gott war sie aber auch „dreckig gespielt“ worden!

Auch den Feldhasen lernte ich schon früh zu bewundern. Meine Schulweg Zeit konnte schon mal sehr variieren. Sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg hatte ich meine träumerische Nase überall, nur nicht zielgerichtet gen Schule oder Heim. Es gab so viel zu entdecken und so fand ich einmal zwei winzige, zurück gelassene Hasenkinder. Natürlich dachte ich, sie wären ohne Mutter. Meine Mutter erklärte mir dann aber, dass Junghasen immer von der Häsin an einer sicheren Stelle zurück gelassen werden, sie selber Nahrung sucht und regelmäßig einmal am Tag zum Säugen vorbei kommt. Hasenmilch habe einen großen Nährwert und die kleinen Hasen würden schnell wachsen und Dank dichtem Fell nicht frieren. Auch würden sie nicht nach „Hase riechen“, damit der Fuchs sie nicht findet, daher sei es wichtig, sie nicht anzufassen. (Denn natürlich wollte ich als Kind die kleinen Fellbündel *retten*.)

Also muss ich Euch heute noch mal hier meine neuen Hasen Stempel zeigen. Sie machen sich sogar auf meinem Leinen Tuch ganz gut, auch wenn da Einzelheiten nicht so genau zu sehen sind. Schon letzes Jahr habe ich diesen Meister Lampe geschnitzt.

IMG_20180319_091312

Euch allen eine schön Woche. Nachdem es letze Woche so schön sonnig war, geht es seid dem Wochenende sehr kalt, nass und aprilmäßig weiter. Nun, die Pflanzen können noch Regen gebrauchen.

DSCN6384

Übrigens, ich sehe die Hasenpfote eher als Glücksbringer, denn als Symbol des ängstlichen Menschen. Wer einen anderen Hasenfuß nennt, hat einen Hasen noch nicht *Ohrfeigen verteilen* gesehen.

DSCN6383

Euch eine schöne Zeit.

 

DSCN6382

 

Verlinkt beim Creadinstag (und damit als Werbung zu kennzeichnen)

Windige Wetter Woche

Hallo Ihr Lieben.

Windige ist ja eigentlich nicht korrekt, stürmisch und böhig, gefährlichen, nass und kalt. Das es hier keinen Tornado gab, dafür können wir nur dankbar sein. Gestern flog auf einem dieser „nur windigen Momente“ ein schwarzer Milan. Ein Flugkünstler, wie er da über die Luftströmung hinweg genn Westen glitt. Leider ohne Beweisfoto, aber im Gedächtnis eingebrannt. Ein Specht war trotz Regen fleissig und auch die Eichhörnchen flitzten emsig herum, kaum auf ein Foto zu bannen.

DSCN6264DSCN6275DSCN6282

DSCN6316

DSCN6317Heut kam dann viel Regen und Hagel dazu. Einen ordentlichen Donnerschlag hatte es auch gegeben. Uns ist „össelig“ und als ich kurz eine Besorgung erledigte, kaufte ich auf dem Weg schnell noch etwas ein. An der Kasse standen wenige, etwas traurige Tulpensträuße. Zum Aufheitern meines Gemütes kamen sie aber genau richtig. Etwas verloren in der Vase,… mein Lorbeerstrauch, der eher einem Baum gleicht, lieferte Füllmaterial. Es gibt für den Friday Flower Day also „nur“ recht profane Tulpen. Aber ich liebe sie!

DSCN6319

 

Leider geht dieses unbeständige , windige und nasse Wetter noch weiter. Aber dann wird es es eben Daheim gemütlich gemacht.

Schönen Tag und ein noch schöneres Wochenende.

Eure Nina