Kartoffelferien

Hallo ihr Lieben.

Wie angekündigt habe ich noch ein Mal ein paar Fotos vom Erntedankfest und dem Umzug. (Text enthält Werbung da Namensnennungen)


Die Kartoffelferien haben angefangen und das Wetter ist immer noch sommerlich. Allerdings ist es noch sehr trocken. Heute habe ich einen Gang durch den Garten mit der Gartenschere gemacht und dabei festgestellt, dass mir wohl zwei Rosen eingehen werden.


Kastanien gibt es dieses Jahr an manchen Bäumen sehr viele, allerdings sehr kleine. Ein Baum im Park hat die Jahre kaum getragen, dieses Mal aber hat er ganz viele dicke Früchten. Wie ein kleines Kind habe ich mir die Taschen und dann auch die Mütze voll gestopft. Kastanientiere und Männchen machen wir schon lange nicht mehr. Aber macht doch nichts, sehen auch einfach so gut aus, wunderbar gemasert und glänzend.

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Ein bisschen in alten Krimis werde ich schmökern, Romane des ehemaligen Jockeys Dick Francis liegen parat. Der Waliser ritt sogar für die Queen Mum, bis sein Pferd unter seltsamen Umständen stürzte. Die schwere Verletzung zwang ihn zur Neuorientierung. Er wurde Sportreporter und schrieb dann erstmal jedes Jahr einen Krimi. Immer wieder spielten die humorvollen Romane auch im Wett- und Rennsport Metier, oft werden die Helden in die kriminellen Vorfälle sozusagen hineingeworfen. Queen Mum war auch ein Fan der Romane. Nach dem 39. Krimi und dem Tod seiner Frau erfolgte aber eine Pause, bis Francis mit seinem Sohn doch noch mal Krimis veröffentlichten, den letzten posthum  veröffentlicht, nach seinem Tod 2010. Ich habe einfach Lust auf klassische Krimis, keine Psycho Thriller, keine total brutalen Geschichten, oder psychisch extrem angeschlagene Ermittler. Auch wenn die Helden auch hier oft durch Schicksalsschläge in die kriminellen Geschichten geraten.

 

In den Ferien bin ich ein bisschen weniger digital unterwegs. Wisst Ihr, warum die übrigens Kartoffelferien heißen? Früher hatten nicht nur Bauern, sondern viele Familien grosse Gemüsegärten und eben auch Kartoffeln, so dass die Kinder in diesen Ferien helfen konnten, bzw mussten.

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DSCN5520Gern zeige ich noch Reineke Fuchs, den ich frisch geschnitzt habe.

„Was der Löwe nicht kann, das kann der Fuchs“ (Sprichwort)

 

Ich wünsche Euch allen diese Fuchsschläue für Eure nächsten, kniffligen Situationen, in der ihr sie vielleicht brauchen könnt!

Macht es Euch gemütlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bücher, Blumen, Buntes und Himmelballons

 

Hallo Ihr Lieben.

(Text enthält Werbung durch Namensnennung und Bilder)

Mit dem Oktober kommen viele Neuheiten in die Bücherregale, die Frankfurter Buchmesse steht bevor. Durch Buchvorstellungen auf Blogs werden meine Wunschlisten auch nicht kürzer. Aber das ist ja auch wieder schön, denn Bücher sind etwas Wunderbares! Das Wetter hat ja auch für alle was dabei, zum „am liebsten einkuscheln und lesen“ und „draussen sein und Sonne genießen“.

Ich habe Euch schon von Calpurnia erzählt, das Mädchen, das so gerne Forscherin und Tierärztin wäre. Es gibt ein neue, kleines Buch von J. Kelly mit einer besonderen Tiergeschichte, es geht nämlich um Stinktiere. Calpurnia Bruder ist es wirklich egal, dass er es mit *Stinksekret verteilendem, kleinem Ungeziegfer* zu tun hat, er will den Waisentieren helfen. Und dann wird auch noch eines krank… Ein Stinktier wäre auch mal ein kontrastreicher Stempel, ich habe gerade so viele Motive wieder im Kopf, (schnell aufschreiben,) aber fertig ist gerade dieses Nilpferd (also das rechte, schwimmende Tier, das andere ist ein Raptors,) geworden, das Lieblingstier meine Mannes:

 

Ein Buch, dass auf vielen Blogs auftaucht, ist Königskinder von Alex Capus. Ein wunderbarer und besonderer Liebesroman. Ein im Schnee feststeckendens Paar überbrückt die Zeit mit einer anderen Liebesgeschichte. Es liest sich wunderbar und man genießt das Buch richtig, sowohl sprachlich, als auch die Geschichte(n).

Vom Eisendruiden habe ich ja hier auch schon Mal berichtet. Habe ich erzählt, dass er einen irischen Wolfshund hat? Oberon ist ein besondere Hund und er unterhält sich immer mit seinem Herrchen, möchte am liebsten ein Buch über Würstchen herausbringen und französische Pudeldamen kennen lernen, was wirklich sehr komisch ist. Nun gibt es einen Roman, der Oberon als Hauptperson hat. *may harmony and sausage find you* Ob er wohl seine geliebten französischen Pudeldamen findet?

Was ich nicht geschafft habe zu Ende zu lesen, ist Edward St. Aubyn ersten Roman. Ja, brilliant, tolle Sprache und böser Humor, aber mir viel zu heftig. Der ging mir sehr an die Nieren, Missbrauch, egal ob physisch oder psychisch und es gibt beides in dem Buch, ist nicht einfach zu verkraften.

Lieber vergnüge ich mich gerade mit diesem englischen Buch. P. Ardagh hat sich die Grafiken aus den alten Sherlock Holmes Geschichten genommen (Sidney Page war der Illustrator, der übrigens auch dafür verantwortlich ist, dass wir Holms mit der berühmten Jagdkappe identifizieren.) Ardagh gehört schon seid „Schlimmes Ende“ und den Folgeromanen der der Eddie Dickens Trilogie (sehr sehr komische Jugendbücher und sehr sehr komische Hörbücher, vom grossartigen Harry Rowohlt gesprochen!) zu meinen Lieblingsbüchern. Ardagh spinnt neue skurrile, absurde Geschichten um die Bilder. Wer bewandert ist in den Erzählungen um Holmes, kann auch noch raten, wo die Zeichnung eigentlich hin gehört.

 

Ein ganz schönes Blumenbuch habe ich noch geschenkt bekommen, Dankt noch mal dafür, ich liebe einfach diese Bücher aus der Reihe Naturkunden vom Matthes & Seitz Verlag! Ein ganz hochwertiges Buch über eine meiner Lieblingsblumen. Natürlich werde ich mich daraus inspirieren lassen und einen (weiteren) Nelken Stempel schnitzen. Schade, dass Nelken heute ein wenig zurückgedrängt worden sind. Früher hatte der feine Herr eine Nelke im Knopfloch. Und im Garten sind es wahre Hungerkünstler, nur Sonne, die hätten sie gern viel. Es gibt sie in allen möglichen Farben und Formen.

 

Und zu fast guter Letzt möchte ich Euch noch meinen Blumenstrauß zeigen, eine wahre Farbenpracht von Dahlien. Nun, eigentlich ist es gar nicht mein Blumenstrauss, aber einen Tag lang kann ich mich an ihm erfreuen! Der Gärtner um die Ecke hat eigene Dahlien und es ist eine wahre Augenweide, wenn es draußen langsam immer herbstlicher wird. Und nicht zu vergessen diese Abendlichtfarben.

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Einen Zeppelin im Abendlicht, ganz viele Leute eilten hier zum Flughafen und machten Fotos und ein Ballon sollte auch noch kommen. War eine besondere, farbliche Stimmung.

 

 

Ich zeige diesen bunten Beitrag beim Freutag, Friday-Flowerday, und bei der Zitronenfalterin, die noch ein ganz paar Septembertage lang Buntes sammelt. Ich glaube, wir werden viele Dahlien zu sehen bekommen!

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Euch ein schönes Wochenende!

 

 

Altes Material

Hallo Ihr Lieben.

Kennt Ihr das auch, eine unglaubliche Flut an Titeln in den Buchhandlung, Büchereien und neben dem Bett, die man lesen könnte, aber ihr stürzt euch auf ein paar alte Taschenbücher im Sozialkaufhaus. (alle Nennung vonBuchtitel sind unbezahlte Werbung) Also nicht dass meine aktuellen Lektüren nicht gut wären. „Lincoln im Bardo“ überzeugt durch eine total tolle und abwechslungsreiche Sprache. Aber es gibt irgendwie noch keinen wirklichen Handlungsstrang. Ja, Lincoln ist nach der Beerdigung seines Sohnes beim Leichnam im Mausoleum über Nacht und die Geister des Friedhofes reden und streiten, dazwischen immer wieder der kleine Junge, der nicht versteht, warum er nicht zu seinem Vater kann. Dieses Durcheinander ist leider auch anstrengend zu lesen. Außerdem schnüffel ich immer wieder in „Federnlesen“ rein. Aber mehr als 1-2 Artikel werden es nicht am Stück. So faszinierend die Autorin über Vogelbeobachtung und -bestimmung schreibt, es ist nun Mal kein Buch mit Spannungsaufbau, eher wie die Nationale Geographic (alles keinenWerbung, Bücher ausgeliehen aus der Bücherei) ohne Bilder und nur zu einem Thema. Allerdings sind solche Titel auch perfekt dafür. Zwischendrin. (Und es ist ein toller Titel für alle, die Vögel lieben!)

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Aber nun zum Titelgebenden:

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Ich habe mir grosser Freude durch Zufall diese wunderbaren Krimis entdeckt! Mitte der 80 er Jahre kamen diverse Titel in Deutschland raus und hatten mich sofort gepackt. Leider muss ich Euch auch gleich sagen, dass man sie nicht mehr im aktuellen Sortiment findet. Aber als ebook kann man (keine Werbung, bekomme nichts von irgendwem dafür) wohl Titel bekommen.

Tony Hillerman war ein amerikanischer Schriftsteller aus Oklahoma, der mit der indianischen Kultur aufwuchs und sie zum Thema vieler seiner Romane machte. Leaphorn und Chee ermitteln in der Wüste von New Mexiko und Arizona. Lepahorn ist der erfahrene Cop, der streng rational vorgeht, während der junge Chee seine Arbeit in Einklang mit der Natur und den Traditionen der Indianer verrichten möchte. Für seine Ethno Krimis um die Navajo-Cops Jim Chee und Joe Leaphorn erhielt er den Edgar Allan Poe Award und den Grandmaster Award, den Nero Wolf Award, sowie einige andere Auszeichnungen. 2002 wurde ihm für sein Lebenswerk der Agatha Award verliehen. Der sechsfache Vater lebte mit seiner Frau in Albuquerque, New Mexico. Tony Hillerman starb 26.10.2008.

In den Romanen geht es nicht nur um die Mythen der Indianer, auch um ihre Probleme, die Ausgrenzung, das Leben im Reservat. Robert Redford verfilmte übrigens als Produzent drei Bücher von Tony Hillerman.

Ich liebe diese klassische Erzählweise, ähnlich der „alten Polizei- und Detektivromane“. Die Charakter sind gut ausgearbeitet und man nimmt an ihrem Leben teil. Ich mag Hillermans Sprache und Spannungsaufbau. Oft ist es nur ein schmaler Grad zwischen Gut und Böse und nicht nur die Suche nach dem *Wer war´s?*. Ich war leider noch nicht in den USA, aber zumindest kann ich mir die Landschaft von Utha, Arizona und New Mexico etwas besser vorstellen, Dank der Beschreibungen, die ich Ende der 80 er in den Krimis gelesen habe. Nun habe ich Titel, die ich noch nicht kannte, gefunden. Also müssen alle anderen Bücher nun warten.

Eine schöne Woche Euch allen.

 

Stempel, ein wenig Garten, ein wenig Bücher, …

Hallo Ihr Lieben.

Also, ein wenig schreiben muss doch sein, zumal es, wie könnte es anders sein, zu warm ist, um draussen wilde Sachen anzustellen. Der Fluss, in dem wir hier ab und zu baden gehen, ist mittlerweile gefühlt wärmer, als das Schwimmerbecken im Freibad. Die armen Fische! In der Presse wird ja auch viel von austrocknenden Gewässern, Fischsterben und -umsiedelungen berichtet. Ich hab mir gerade einen Fisch sehr viel älterer Bauart vorgenommen.

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Vor einiger Zeit war auf dem Blog Lesen in vollen Zügen dieses Buch für Kinder besprochen worden. Die Illustrationen sind so wunderbar und das Thema ist ja auch was für neugierige Erwachsene. Und juhu, die Bücherei hatte es angeschafft. (unbezahlte Werbung, wenn dann nur: geht mehr in Büchereien!)

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Es gefällt mir wirklich sehr, leider ist es recht kurz und zu den gezeigten Bildern hätte ich gerne mehr Informationen, aber ich bin ja gar nicht die eigentliche Zielgruppe, für ein „Bilderbuch“ ist es genau richtig.

Auch diese Bücher sind gerade auf meinem Lesestapel, (ja, doch, im Prinzip ist das Werbung: geht mehr in Büchereien, wir brauchen die und die brauchen auch uns Leser!)

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Vögel kann ich im Garten zZt kaum beobachten. Außer einer jungen Amsel, die sich zwischen den ganzen Wespen traut, unsere Trauben zu futtern, huschen nur in den Morgenstunden mal Meisen durch die Gärten. Überhaupt übernehmen die Wespen ab dem ersten Sonnenschein die Herrschaft über den traurigen Garten. ein paar Lichtblicke gibt es aber:

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Da ich den Kohlrabi gar nicht so viel gießen kann, wie er bei dem Wetter benötigt, um nicht holzig zu werden, habe ich ihn schon länger den Raupen des Kohlweisslings überlassen. Erinnert mich an die erste Klasse, wo wir damals diese spannende Metamorphose durchgenommen haben  (auch wenn ich die schon längst im Garten meiner Mutter an verschiedenen Schmetterlingen gesehen hatte).

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In einer Wildblumenmischung war dieser wilde Rittersporn drin, über den freue ich mich ganz besonders und hoffe, ich kann Samen sammeln.

Der Gloriosa kann es ja wohl nicht warm und sonnig genug sein, das Wetter ist perfekt für diese Schönheit.

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Nebenbei habe ich für eine Freundin noch einen Stempel geschnitzt. Sie liebt Island Pferde und da deren Gang Tölt sie als Silhouette unverwechselbar macht, war dieses Motiv naheliegend.

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Wünsche Euch noch eine schöne Woche, es soll ja gewittern, hoffentlich nur nicht zu heftig.

Verlinkt beim Creadiesntag.

Poesie und Freiheit

Hallo Ihr Lieben.

Ein Streit mit seinen Eltern bringt für den 12 jährigen Cosimo Piovasco di Rondo aus Ombrosa den endgültigen Wendepunkt: er wird nie wieder die Erde betreten! Er klettert auf eine Eiche.

Von seinen adligen Eltern, die in alten Traditionen verhaftet sind, wird der Entschluss nur als kindischer Trotz empfunden. Aber Cosimo bleibt diesem treu. Es ist die Zeit der Aufklärung und natürlich hält die Familie an den alten Privilegien und Überzeugungen fest. Cosimo aber entdeckt eine neue Welt und der Leser mit ihm. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie der Junge sich von Baum zu Baum bewegt, das erste Mal jagd, (eine wichtige Stelle im Buch), sogar reisen kann, sein Leben einrichtet, sich verliebt, Mitglied einer Freimaurerloge wird, Banditen trifft, den Aufstieg und Fall Napoleons erlebt, (er trifft ihn sogar) und bis zu seinem Lebensende wirklich nie wieder den Boden betritt.

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So erzählt der Autor wunderschön und philosophisch dies zwar eigensinnige, aber doch sehr freigeistige Leben in all seinen Stationen. Und wer Bäume liebt, freut sich über all die verschiedenen Arten, in denen Cosimo lebt und herumwandert. Die beschreibt Italo Calvino, der diesen wunderbaren Roman 1957 veröffentlichte, neben den dort lebenden Tieren, sehr genau.

So hat mich der Roman „Der Baron auf den Bäumen“ zu einem Bild inspiriert, (außerdem habe ich einen sehr persönlichen Bezug zu diesem Buch) und ich schicke dies doch noch schnell zum letzen Tag des Mustermittwochs mit dem Thema „Mai Bäume“:

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Es ist eine alte Buchseite bestempelt und mit Aquarellfarbe bemalt.

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Habt eine schöne Zeit in diesem Frühling, der eher ein Sommer ist.

Ps. Kommentare sind wieder möglich

Fundstücke

Hallo Ihr Lieben,

ab und zu haben sich ja hier schon Fundstücke, die ich so „Second Hand“ ergattert habe, gezeigt. Ich liebe es: Trödelmärkte, Sozialkaufhäuser, tauschen. Ganz abgesehen davon, dass ich so meiner *Sammlerleidenschaft* nachgehen kann, ist es doch auch viel besser, wenn etwas nicht weggeschmissen wird, sondern eine neue Nutzung erfährt. Und sei es nur, dass ich es gern ansehe.

 

So manche Schale hat den Weg schon zu mir gefunden, neben meinen geliebten, französischen Wassergläsern, die so wunderbar zu stapeln sind. Alltagsgegenständen, die auch leider am häufigsten kaputt gehen. Außerdem ist es für mich toll, aus Bechern zu trinken, gern auch einen kühlen, weißen Wein, wenn es draußen warm ist, bleibt er da drin viel länger kalt. Bettlaken ohne Gummi waren früher ein Gräuel für mich, wenn damit das Bett neu bezogen werden mußte. Nun kann man sie einfärben und bedrucken, hier mit maigrüner Farbe und Kühen (Linoldruck). Von meiner Mutter bekam ich zwei *Schneebälle* von Boda geschenkt, zwei weitere der Glasleuchten fand ich im Sozialkaufhaus! Meine *Flotte Lotte* ist unverzichtbar in der Küche und auch aus zweiter Hand. Das ich an dem Schaukelstuhl auf dem Sperrmüll nicht vorbei konnte, hab ich ja schon mal erzählt. Porzellan ist allerdings meine schlimmste Falle, sieht man an den Fotos, oder? Bücher werden aber am Häufigsten geholt, von tollen Bildbänden über Schulmaterial bis hin zum *Lustigen Taschenbuch* haben wir da so einiges. Neben nutzlosem Krimskrams, der nur nett anzusehen ist, findet sich so manches Praktisches. Bei Kleidung schau ich bei Bedarf als Erstes, ob ich es nicht auch aus zweiter Hand finde, für die ganze Familie. Tolle Schnäppchen macht man da manchmal, auch wenn man vielleicht nicht ganz so up to date ist. Und aufmotzen kann man oft, ich sag nur drucken und stempeln. Viele nähen ja daraus auch etwas Neues, da bin ich nicht so gut drin.

Heute habe ich dies gefunden:

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Die Comics sind für die Jungs, die Isolierkanne ist ja schon ein kleiner Klassiker und super! Vor allen Dingen, da sie rund ist und so viel länger warm hält! Den Krimi habe ich wg dem Titel mitgenommen. *De Duivel is`n Eichkater*, so geht ein plattdeutscher Spruch aus meiner Heimat (hoffentlich habe ich ihn nur richtig geschrieben!). Über Büchlein aus der Insel Bibliothek freut sich meine Mama immer sehr.

Und ein kleines Holzkästchen:

 

Mit dem Waldkauz Stempel wollte ich da einen schnellen Effekt, aber leider hatte ich nicht mit der Struktur des Holzes gerechnet. Bei dem Blätterstempel war die kein Problem, aber der Vogel ist leider nicht gelungen, ich habe etwas nachgearbeitet, aber das nächste Mal bemale ich Kästchen wieder! Schnell ist nicht immer gut.

 

Ganz nebenbei sammeln *Mensch* natürlich immer noch Fundstücke in Garten und wilder Natur, angefangen von Blumen, Schneckenhäuser, über Kräuter und Beeren. Die Liste unter dieser Überschrift könnte sehr lang sein. Habt Ihr auch da so Eure Schwächen?

Habt einen schönen Tag! Ach und nach einiger Recherche öffne ich die Kommentarfunktion wieder.

 

 

Was so schnell…?

Hallo Ihr Lieben.

Jetzt sind die Pfingstferien schon wieder vorbei. Warm und sonnig und gewittrig, schwül ist es. Wir fühlen uns wie im Hochsommer, so schnell geht das wieder! Aber tolle Stunden am Fluss hatten wir. Leider gibt es nur bestimmte Abschnitte, wo man im Schutzgebiet der Flussauen baden darf, für die Natur aber besser so. Manche Menschen nutzen die Natur um vor allen Dingen laut zu sein, oder und Müll zu hinterlassen. Wir haben uns dann früher verzogen, zumal der Hund damit irgendwann nicht mehr klar kam. Das andere Mal kam schon früher als gedacht ein Gewitter. Trotzdem, herrlich erfrischt waren wir.

Mehr Sonnenschein bedingt bei mir weniger basteln, kreativ sein, malen, schnitzen und so weiter. Soweit es geht, lese ich jetzt draussen. Wie Ihr seht, habe ich mal hingelegt, was als Nächstes dran ist. Auch habe ich meinem Mann den neuen „Matt Ruff“ ganz uneigennützig mitgebracht, sein letztes Buchgeschenk  „Nordwasser“, war auch schon so ein Geschenk mit dem Hintergedanken, es selber dann auch noch zu lesen.

IMG_20180528_102622Lovecraft Country“ heißt der bereits 2016 erschienene Roman, es dauert immer etwas, bis so Nischenbücher hier in die Regale finden.

IMG_20180528_150506Bin sehr gespannt. Mein Schatz ist schon recht weit gekommen. (Bei beiden Büchern, aber ich habe erst mal noch den Kenia Roman auf dem Nachtisch liegen.) Seid dem Debüt „Fool on the Hill“ (sehr empfehlenswert, verrückte und fantastische Geschichte), lesen wir den Autor sehr gerne. Diesmal geht es um eine fiktive Reise in das Jahr 1954. Der Schwarze Atticus versucht seinen verschwundenen Vater zu finden. Gar nicht leicht, wenn die Hautfarbe einem alles erschwert. Vielleicht ist dem ein oder anderen Leser „H.P. Lovecraft“ ein Begriff, dessen Romane und Geschichten bei Fantasy Lesern durchaus Kultstatus haben, aber der entsprechend seiner Zeit, auch ein rassistischer Autor war. Wie nun diese zwei Themen in dem Buch verknüpft werden? Das muss ich noch lesen.

Wie gesagt, ich bin jetzt noch an „Kenia Valley“, von Kat Gordon. Wir hatten das Glück, vor Jahren mal Urlaub in Kenia machen zu können. Manchmal ergeht es mir noch heute so, dass ich die Augen schliessen kann und ich sitze wieder im Jeep auf Safari (übersetzt: Reise) und geniesse den Fahrtwind oder sehe den Zecken beim Rumkrabbeln auf dem Rücken des Löwen zu. (Ja, der hatte sich direkt neben das Auto auf meine Seite gelegt, da war nämlich ein ganz klein wenig Schatten.) Übrigens sind da auch Stempel in Planung, kein Wunder, bei den Vorlagen!

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Dann habe ich nach einer Besprechung auf dem Blog Fiction fetzt *Das Buch der Schurken* geholt. Jeder Held braucht doch einen Gegenpart. James Bond ohne  Bösewichte, Detektive und ihre Erzfeinde, ….? Das werden bestimmt unterhaltsame Episoden. Und aus meinem Bücherregal hab ich noch mal das Buch über die englischen Detektive rausgekramt. Irgendwie schaut man manchmal zu wenig in sein eigenes Bücherregal!

An einem Stempel, bzw Bild für das Thema Mai Bäume ( Mustermittwoch) bin ich immer noch dran. Auch diese Idee kommt aus der Buchwelt. Wenigstens zum Ende hin will ich an dem Thema noch Mal mitarbeiten. Allerdings spukt da auch noch eine Idee zu einem Linolschnitt im Kopf, aber der kommt auf alle Fälle später.

Gehäkelt wird auch Mal wieder, allerdings habe ich mehr aufgeribbelt als das ich schon etwas zeigen könnte. Ich möchte eine Laterne häkeln. Irgendwie wurde selbige immer breiter. Na, ich zeige es sicher bald.

An den gewittrig Tagen habe ich mich auch mal auf das Fernsehen gestürzt. „Terror“ bei amazon ist absolut empfehlenswert, es geht um die Franklin Expedition in das Polarmeer. Geschickt wird wirklich unheimliche Spannung aufgebaut! Eine Buchverfilmung von Dan Simmons. Es hat diese Expedition wirklich gegeben und „Terror“ hieß eines der Schiffe, das im Packeis stecken blieb. Bestimmt habt Ihr von dieser gescheiterten „Eroberungs- und Erkundungsfahrt“ gehört. Meine Güte, welche Ignoranz der Mensch doch haben kann, wie viel, seht Ihr, wenn Ihr das Buch lest oder die Serie schaut (- oder auch manchmal im eigenen Umfeld, der Mensch bleibt sich da irgendwie treu)! Was man alles in Kauf genommen hat, um die weissen Flecken auf der Landkarte zu erforschen und natürlich alles für sein Land zu beanspruchen.

Aber zum Aufheitern werde ich Hugh Jackman in *The greatest Showman* sehen! Leider habe ich den Film im Kino nicht schauen können, da wirkte er sicher noch opulenter.

So, ich hoffe, Ihr konntet und könnt die Sonne noch mit einem guten Buch und feinem Essen und Trinken genießen. So schnell ist aus dem Frühling Hochsommer geworden.

PS:

es gibt leider bis jetzt für mich noch kein verfügbares Plugin, dass es mir erlaubt, die Kommentarfunktion mit einer *Checkbox* zu verknüpfen. Ich hoste nicht selber und habe keinen entsprechenden Tarif bei WordPress.