Mustang

Hallo Ihr Lieben.

Sozusagen auf den letzten Drücker habe ich noch eine schöne Linksammlung entdeckt. Leider etwas zu spät, denn ich liebe es, so „alten Kram“ zu fotografieren. Also habe ich jetzt nur etwas schnell geschaut, welches Motiv ich nun zeige und bin bei einem Mustang hängen geblieben.

Ich mag Oldtimer. Ich finde, die haben einfach viel mehr Charm als moderne Autos. Ihre Formen sind so viel schöner und eleganter. Durch Zufall standen wir in Gingst auf Rügen an der Strasse, als ein paar alte Schätzchen durch den Ort fuhren. So schnell konnte ich das Handy gar nicht rauskramen, da waren die ersten auch schon durch gedüst. Wobei „düsen“ da ja wirklich das falsche Wort ist, die Reisegeschwindigkeit in so manchem Oldi ist doch nicht mehr mit unseren leistungsstarken Karosserien zu vergleichen. Sicher merkte auch so mancher Fahrer die Kopfsteinpflaster stärker.

Aber dann erwischte ich noch diesen wunderschönen amerikanischen Mustang. Auch noch eines meiner Lieblingsautos. Zwischen den alten Häusern war er schon leuchtend zu erahnen:

Na, da ist die Stoßstange noch eine Stange. Das Design des Ford Mustangs war und ist legendär, sein Sound wurde bei der modernen Neuauflage sogar versucht, nachzumachen. Klar, diese Oldies sind, aus heutiger Sicht erst recht, nicht ökologisch gewesen. Aber alles befindet sich ja im Wandel und man lernt dazu. Schön finden darf man die Oldis trotzdem.

Vielen Dank für die Anregung, einmal Altes in Szene zu setzen. Wer mehr schauen mag, hier geht es zur Linkparty „Im Fokus“

nur noch aus der Ferne erwischt

etwas Besonderes

Hallo Ihr Lieben.

Die Zeit rast manchmal ganz besonders. Oft habe ich genau in den Übergangsphasen das Gefühl, dass besonders viel zu machen ist. Das liegt natürlich auch daran, dass in dieser Zeit tatsächlich mehr zu tun ist, wenn man es „zulässt“, wie im Spätsommer z.B. Ernte und das Verarbeiten der selbigen. Auch muss im Garten und Balkon besonders viel angegangen werden. Und man trifft sich wieder mehr mit besonderen Menschen bei dem schönen Wetter. Ach, das Wetterchen ist doch ein Traum, oder? Ganz besonders! Am Samstag Morgen war ich mit einer Freundin erstmals auf einem „holländischen Stoffmarkt“. Ich musste mich schon arg zusammenreißen. So viele besondere Schönheiten. Ich weiß, für viele ist dem nicht so, aber ich bin aus dem Staunen ob all der besonderen Vielfältigkeit gar nicht raus gekommen. Ich bin eben nicht jemand, der viel näht, entsprechend habe ich mich wenig bisher umgesehen. Aber jetzt ist einiges geplant und dafür muss meine Familie dann auch mal einen Tag ohne den Tisch auskommen. Zwei Reste und ein kleineres Stück für ein Shirt wanderten in meine Tasche.

Ideengeber?

Die letzte Woche war bestimmt von Aufräumen im Garten (sowohl Teile des alten Zauns entsorgen als auch vom übrig gebliebenen Lebensbaum ganz viel abschneiden), Abfuhrtermine mussten eingehalten werden. Mit der Freundin sammelte ich verschiedenste Äpfel auf der öffentlichen Obstwiese für die nächste Woche. Es wird wieder einen Seniorennachmittag geben, der erste seit Corona und ich möchte zwei Apfelkuchen backen. Aber natürlich wurden auch Äpfel von meiner Mutter schon verarbeitet. Der Dülmener Rosenapfel durfte erst hier ein wenig duften, aber da es teils leider Fallobst war, wurde Mus und Gelee gemacht.

Lebensräume

Almuth wollte mal von mir wissen, wo ich im Garten einfach *Hackklötze* als Insektenlebensraum stehen habe. So schön und besonders, was sie immer an Insekten auf ihrem Blog zeigt, da muss ich etwas Werbung für machen. Gleichzeitig ist es auch ein Foto für „Close to the ground“. Solche „Hackklötze“ sind wirklich gute „Hotels für allerlei Viecher“. Von unten werden sie ausgehöhlt, verschiedene Käfer setzen ihre Eier hier ab und ihre Engerlinge leben manchmal bis zu 3 Jahren da drin. Schmückend können sie auch sein. Ich habe sie am Rande des Beetes zur Terrasse stehen. Diese habe ich von meiner Mutter bekommen, nach dem letzten Sturm sind sie nach der Aufarbeitung der umgefallenen Bäume übrig geblieben. Erst waren sie tolle „Hocker“ und „Gelegeheitstischchen“, nun Häuser.

Am Morgen ist es mittlerweile doch recht kühl geworden, aber kaum ist die Sonne etwas höher geklettert, spürt man noch ihre besondere, warme Kraft. Ich sauge die Farben, die Gerüche und die Wärme auf um sie für später zu speichern, denn es ist nun Herbst.

Himmelsblick mit kleinen Schleierwolken besonders interessant, ich freu mich über jeden blauen Himmel gerade
Entstehung eines neuen Stempels, letzter Feinschliff fehlt noch …

Viel war ich kreativ diese Woche nicht unterwegs. Meine Mutter benötigte letztes Wochenende noch mal einige neue Karten, natürlich durfte mein momentaner, besonderer Lieblingsstempel nicht fehlen.

besondere Majestät, wer noch nachlesen mag…

Eigentlich sollte ich mich schon mal an den nächsten, besonderen Vogel machen, denn der Monat neigt sich dem Ende zu, die Wahl steht nun unmittelbar bevor und wir gehen in die letzte September Woche. Aber ich werde mich erst nächste Woche da dran machen. Das Jahresprojekt von Andreahttp://diezitronenfalterin.de hält einen doch manchmal auf Trab, was ich aber gut finde. Außerdem wirft der Oktober mit Ulrikes Projekt gruselige Schatten voraus. Kürbissuppe köchelt auch gerade vor sich hin. Dieses Mal habe ich sie mit Süßkartoffeln, Paprika, roter Gemüsezwiebel, Knoblauch und einige Kartoffeln und Möhren angesetzt. Am Liebsten nehme ich ja nach wie vor den Hokkaido Kürbis. Habt Ihr da auch so Eure besonderen Lieblinge?

Dann will ich mal schauen, wer sich alles zum Samstagsplausch bei Andrea versammelt hat.

Verlinkt bei Karminrot, Fotomomente, Galeria Himmelsblick

Auf und ab

Hallo, Ihr Lieben.

Zuerst mag ich euch noch Fotos von unserem Spaziergang im Westerwald zeigen. Der Sonntag hatte wunderbares Wetter im Gepäck und das wollte genutzt werde. Ein guter Freund zieht bald um und zeigte schon Mal die Umgebung im Westerwald:

Ihr seht hier wunderschöne Wiesenauen, lichte Wälder, einen alten Weg mit sehr viel Geschichte(n) (die wir uns wohl eher nur ausdenken können, aber ganz sicher wurden hier Güter vom alten Ort oben zum Kloster auf der anderen Seite des Tals transportiert.) Genau zwei Pilze haben wir noch gefunden, waren später perfekt für die Soße. Auf den Fotos könne Ihr vielleicht die Reste einer alten Wallanlage sehen und auch Ausgrabungsreste an der „Burg“, die 200 Jahre vor Karl dem Großen gebaut wurde. Eine Zuflucht für die Menschen, die hier lebten und arbeiteten.

*The Withcher* für den Sohn

Ein wenig mehr zu meiner Novemberwoche. Wie immer im Leben gibt es Gutes und halt weniger Gutes. Der November ist ein Monat, der schon länger eine besondere Woche beinhaltet. Einmal mit einem traurigen Tag, wenn eigentlich die Narren den Beginn ihrer Session feiern. Aber gleich der Tag darauf ist ein schöner Tag mit einem Geburtstag. Diese Woche ist auch immer ziemlich gefüllt und ich brauche ein paar Momente. Momente zum schreiben, Schnitzen, Malen, Backen.

Geschrieben: auf dem Blog, über einen Kürbiskuchen, die Ulme und den 12 von 12 im November 2020

Geschnitzt: das „Witcher Symbol“ (Buchreihe, Spiel und Serie, die das Jubelkind sehr mag) für das Geschenkpapier und Grüsse

Gemalt: Erst wurden die Blätter der Ulme abgepaust , dann kamen da einfache Zeichnungen rein, niedlich anzusehen.

Gebacken: Muffins für die Schule, Hefeteig über Nacht angesetzt für ein Chiabatta und die Zutaten für den Wochenendkuchen gekauft

Ach und wie ich hier irgendwo vormals ganz sicher Ralph Waldo Emerson zitierte:

„All meine Schmerzen kann mein Gartenspaten heilen.“

Die Woche war nicht nur auf dem Blog gut gefüllt, dafür geht das Wochenende jetzt (hoffentlich) ruhiger zu Ende. Es will noch ein Geburtstag nach gefeiert werden, wenn auch in sehr kleinem Kreis.

Sonnenaufgang – Spiegelung der Farben im Westen
Beethovenjahr Kunst in Bonn – verschoben auf 2021

Macht es gut und habt ein schönes Wochenende, wir sehen uns vielleicht beim Samstagsplausch von Andrea

Es ist nun der Herbst gekommen,
Hat das schöne Sommerkleid
Von den Feldern weggenommen
Und die Blätter ausgestreut,
Vor dem bösen Winterwinde
Deckt er warm und sachte zu
Mit dem bunten Laub die Gründe,
Die schon müde gehn zur Ruh.

Durch die Felder sieht man fahren
Eine wunderschöne Frau,
Und von ihren langen Haaren
Goldne Fäden auf der Au
Spinnet sie und singt im Gehen:
Eia, meine Blümelein,
Nicht nach andern immer sehen,
Eia, schlafet, schlafet ein.

Und die Vöglein hoch in Lüften
Über blaue Berg und Seen
Ziehn zur Ferne nach den Klüften,
Wo die hohen Zedern stehn,
Wo mit ihren goldnen Schwingen
Auf des Benedeiten Gruft
Engel Hosianna singen
Nächtens durch die stille Luft.

Joseph von Eichendorff

Vorbeigerannt

Erich Kästner

Der Juni

(aus meiner Gesamtausgabe Athenäum Verlag)

Die Zeit geht mit der Zeit: Sie fliegt.
Kaum schrieb man sechs Gedichte,
ist schon ein halbes Jahr herum
und fühlt sich als Geschichte.

Die Kirschen werden reif und rot,
die süßen wie die sauern.
Auf zartes Laub fällt Staub, fällt Staub,
so sehr wir es bedauern.

Aus Gras wird Heu. Aus Obst Kompott.
Aus Herrlichkeit wird Nahrung.
Aus manchem, was das Herz erfuhr,
wird, bestenfalls, Erfahrung.

Es wird und war. Es war und wird.
Aus Kälbern werden Rinder
und, weil’s zur Jahreszeit gehört,
aus Küssen kleine Kinder.

Die Vögel füttern ihre Brut
und singen nur noch selten.
So ist’s bestellt in unsrer Welt,
der besten aller Welten.

Spät tritt der Abend in den Park,
mit Sternen auf der Weste.
Glühwürmchen ziehn mit Lampions
zu einem Gartenfeste.

Dort wird getrunken und gelacht.
In vorgerückter Stunde
tanzt dann der Abend mit der Nacht
die kurze Ehrenrunde.

Am letzten Tische streiten sich
ein Heide und ein Frommer,
ob’s Wunder oder keine gibt.
Und nächstens wird es Sommer.

 

Hallo Ihr Lieben.

Die erste Juniwoche, husch, mein Gott, vorbeigerannt.

Groot aka Mr Blue Sky

Ich habe zum ersten Mal eine Amigurimi Figur gehäkelt. Und vor allen Dingen endlich fertig gestellt. Vor diesen Mini Häkeleien habe ich immer nur Respekt gehabt, dran gewagt nie, weil sie so unglaublich klein sind. Aber Groot wollte ich unbedingt mal häkeln. „Ich bin Groot“ (Comic Figur aus Guardians of the Galaxy). Erstmal ein wenig nach Bildern geschaut und einfach los gehäkelt. Try and error.

Roter Milan
Roter Milan kreisend in der Eifel

Pfingsten war davon geprägt, dass wir zum ersten Mal wieder in der Eifel waren, bei den Eltern meines Mannes. Und dann auch erstmals wieder im Sauerland, bei meiner Mutter.

Meißen Krankheit Nest
Überreste, so ein schönes Nest, so traurig das Ende der Küken

Auch im Sauerland sind die Blaumeisen gestorben und wir mussten den Vogelkasten leeren.

Aber die Besuche, die wir nur in den Gärten verbracht haben, mit viel, sehr viel Sonne, die waren wunderbar.

Zauberstab

Abrakadabra. Den Holzstrunk haben wir letztens gefunden, auf der Christi Himmelfahrt Wanderung, deren Mini-Bericht ich noch immer schuldig bin. Ein Astteil ist von innen so verrottet, dass ein Hohlraum geblieben ist, der nun eine Bergkristall Füllung bekommen hat. Aber so einen Ast habe ich noch nie gesehen!

Maike Stempel

Nicht nur Material Post aus Hamburg ist gekommen, (Softcut u.a.). Dieses besondere Skunk ist gleich neben ihre Meisen geklebt worden. Wunderbare Stempelkunst von Maike. Ich liebe die Stempel von ihr, ohne sie hätte ich nie angefangen.

Geschenktopf

Eine Freundin ist 80 geworden. Für die Terrasse gibt es einen Topf zum Anschauen. Ich kaufe da keine vorgefertigten, die sind oft nicht so liebevoll zusammen gestellt.  Ich hätte es gern anders ausgesucht, nicht zu dicht und so teuer. Das kann man doch einfach selber machen! Topf und Erde, unten eine Drainage, farblich und vom Typ her zusammen passende Pflanzen, mit ein wenig *Bling*, aber bitte wenig *Bling* …

„Blumen sind das Lächeln der Erde“

 

Spargel

Spargel, der letzte Spargelmonat ist angebrochen. Schnell noch bis Johanni ausnutzen. Einen Brotbackteller habe ich ergattert und will ihn sehr bald ausprobieren.

Sonst war die Woche wie gesagt, husch, vorbei. Mit Autoinspektion/Tüv, mit Besorgungen und üblichem Alltag. Endlich wurde der ganze Grünschnitt seit dem März abgeholt. Reichlich habe ich da zusammengebunden und nach vorn geschafft. Und endlich Regen. Hier gab und gibt es erst nur wenige Tropfen. Aber sofort kommen aus dem braunen Rasen einige grüne Halme. Vorher habe ich schnell noch geharkt und etwas umgepflanzt, extra für den Regen.

Ich lese ein unglaublich spannendes Buch, Fantasy, originelle und besondere Ideen, ich erzähle bald mehr. Ebenfalls auf meinem Stapel ist John Ironmongers „Der Wal und das Ende der Welt“, das Buch ist nun als TB herausgekommen.

powder mage
Cross Culture VLG.

Der Sohn bekommt einen neuen Schreibtisch, der Jugendtisch hat schon so lange ausgedient. Der alte Küchentisch meiner Großeltern wird perfekt dafür werden. Den habe ich von meiner Mutter mitgebracht. So alte Tische sind oft aus Esche, ein glattes Holz, früher viel für Gebrauchsmöbel genutzt. Keine Splitter. Wunderbares Holz. Und das System der Konstruktion so einfach zu transportieren und zusammen zu bauen, so leicht und stabil.

Nun klingt das Wochenende aus, kühl und regnerisch und gemütlich und erholsam und besinnlich.

Habt ein schönes Wochenende.

 

Verlinkt bei Andrea „Karminrot“ Samstagsplausch, beim Monatsmotto  von Andrea „Zitronenfalterin“ (denn sie sammelt Sachen, die wir noch nie gemacht haben)

Ps: Viel zum bloggen, schauen und kommentieren bin ich leider nicht gekommen. Ob das besser wird in den nächsten Tagen?

Vielarmig

Hallo Ihr Lieben.

Wollen wir uns wieder zum Samstagsplausch bei Andrea treffen?

Ein viel entspanntere Woche liegt hinter uns.

Das lag nicht nur an freien Tagen. Aber, so ein Feiertag und (netterweise) Brückentag sind schon was Feines.

Langweilig war die Woche nicht. Der Alltag war gut gefüllt. Der Jüngste hat just an dem Tag, an dem einer der zwei Schultag vor Ort war, heftigst Kopfweh und blieb daheim. Aber sonst ist es eine große Erleichterung, wenn sich eigentlich alle wieder gesund fühlen. (Eine Stein – Lawine gab es da regelrecht hier.)

Beim anderen Sohn gibt es nun keine verkürzte Zeit mehr, (wobei er oft von daheim noch den Discord Server moderiert hat,) auch wenn noch nicht wieder viel los ist. Vorbereitungen mussten von jetzt auf gleich im Jugendzentrum gestartet werden, auch hier gab es lange Unsicherheit, wann und wie es vor Ort wieder los gehen sollte.

Marienkäfer Larve

Einen schönen Abendspaziergang konnte ich mit einer lieben Freundin machen. (Der Fuß wird immer besser.) Der Garten ist voller blühender Rosen und Pfingstrosen. Das gute Wetter fördert allerdings auch die Vermehrung von Blattläusen. Schön, dass die Meisen immer noch fleißig sind und diese kleinen Kerle (Foto) auch ihren Hunger an den saugenden Läusen stillen. Hier hat sich eine Marienkäfer Larve frisch verpuppt. Die Blaumeisen scheinen doch noch von der Lungenentzündung befallen worden zu sein, ich sehe sie nicht mehr im Garten.

Am Feiertag hatte uns ein Freund  zu Wanderung und Picknick eingeladen, draussen und mit Abstand. Wunderschön! Nächste Woche zeige ich mehr Fotos.

Rsk

Die ganze Woche begleitet uns übrigens ganz viel „Geplapper“, die Kirschen in Nachbars Garten sind reif und ein ganzer Schwarm Stare futtert und füttert sich da durch. Die alten Vögel sitzen i.R. oben, die jungen unten. Diese Vögel haben sich viel zu erzählen, gern imitieren sie da auch mal andere Vogelstimmen.

Stare

Schon länger spielte ich mit dem Gedanken, einen Oktopus zu schnitzen, in Linol. Leider war in meinen Vorräten ein so großes Linolstück nicht mehr zu finden und ich hatte letztens ja auch kein Glück im Geschäft. Also habe ich eine große Factis Platte „geopfert“ bzw ausprobiert.

Krake

Hier der erste Probedruck, ich bin total begeistert. Und das Schnitzen ging im Vergleich zum Linol viel einfacher (fast zu einfach, man hat ja auch Ehrgeiz). Bald zeige ich, wo jetzt der Kopffüssler so rum schwimmt. Diese vielarmigen Weichtiere sind unglaublich interessant! Für manche sehen sie aus wie wabbelige, unförmige „Dinger“, ich finde sie  anmutige und elegante Wasserwesen, nachgewiesenermaßen hochintelligent. Für Interessierte, die sich nicht von der äußeren Form abschrecken lassen, empfehle ich das Buch:

Rendezvous mit einem Oktopus: Extrem schlau und unglaublich empfindsam: Das erstaunliche Seelenleben der Kraken (detebe) von Sy Montgomery. (Keine Werbung, habe ich vor zwei Jahren sehr begeistert gelesen.)

Freitag Abend hat es dann endlich geregnet. Das war so dringend notwendig! Wir haben uns richtig darüber gefreut. Das ich mich mal über Regen im Sommer freuen würde (Ja, ich weiß, es ist Frühling, erzähl das mal dem Wetter hier). So mancher Sommer in den großen Ferien  war nämlich sehr verregnet. Und NRW hatte früher oft sehr früh Ferien, so daß wir dann neidisch gen Süden schauten. Ich weiß noch, wie mein Opa klagte, das Korn keime am Halm. Und ich fand auf der Bleiche die jungen Schwalben erfrierend und nass am Boden. Da hab ich mir sehr gewünscht, dass wir eine Wettermaschine hätten.

Macht es Euch trotzdem gemütlich!

Habt ein gemütliches Wochenende.

 

 

Der erste Monat 2020

Hallo Ihr Lieben.

Da ist der erste Monat des neuen Jahres schon wieder vorbei. Dahin, wollte ich eigentlich schreiben. Aber „dahin“ klingt irgendwie so negativ.

So nach dem Weihnachtsfest kam der Alltag nur langsam wieder in Gang. Vor allen Dingen gelesen und auch gern mal faul eine Serie geschaut habe ich in der ersten Zeit. Ein Basteltreffen wurde eingerichtet und macht unheimlich viel Spass, auch wenn es über die digitalen Weiten hin statt findet, (so schön! mit Maike und Gabi,  Danke Euch sehr).

 

 

 

Das erste Blumensträußchen des Jahres gab es, mehr noch schöne Sonnenaufgänge, vor allen Dingen, wenn es eine kalte Nacht gegeben hatte. Die ersten neuen, geschnitzten Stempel habe ich auch gezeigt, sowie tunesisch gehäkelte Pulswärmer. Einen Ausflug in die Römervilla nach Bad Neuenahr Ahrweiler wollten mein Mann und ich eigentlich machen, aber das Museum hat zZt geschlossen, einen Hinweis dazu gab es leider im Netz im Vorfeld nicht. Schade. Aber wir konnten einen schönen Gang durch die Weinberge machen. (Zeige bald mehr.)

Jetzt, zum Monatsausklang, wurde schon das erste Mal Karneval gefeiert, bzw vor allem organisiert, (nicht von mir alleine!). Sehr packte mich nun eine Leseempfehlung: „The Hunger-Die letzte Reise“ von Alma Katsu

Ein unglaublich spannendes Buch, schon auf den ersten, noch unspektakulären Seiten, fesselt es einen. Menschen, die aus verschiedenen Ländern Europas ihr Glück im „Wilden Westen“ des Jahres 1846 suchen, werden vorgestellt. Da kann man sich schon die ersten Tage der anstrengenden Reise kaum vorstellen. Als nun auch noch ein Kind verschwindet, die Spannungen zwischen den Menschen steigen und die Angst auf den Leser förmlich überspringt, spitzt sich die Lage natürlich zu. Indianer? Ungeheuer? (Vorurteile, Ängste, Unwissenheit, Ignoranz,…) Und all das, wo die Reise schon jahreszeitlich spät dran ist. Der Roman basiert übrigens auf realen Ereignissen. Danke Maike, bitte mehr Empfehlungen.(übrigens selbstgekauft)

Das Wochenende kommt schon bald um die Ecke, der Februar klopft an.

Macht es Euch gemütlich.

Monatscollage verlinkt bei Birgitt und beim Lesezimmer  von Kaminrot

und beim Freutag

Kleine Ideen im Garten

Hallo Ihr Lieben.

Da ist das neue Jahr. Ein neues Jahr mit neuen Möglichkeiten. Na ja, die Möglichkeit hat man immer. Egal ob es nun ein neues Jahr gibt oder nicht. Manchmal braucht es vielleicht auch einen Stichtag.

Aber heute möchte ich aber noch mal etwas aus dem alten Jahr zeigen. Am vierten Adventswochenende bin ich nachmittags durch den Garten meiner Mutter gegangen. Es gab ein paar ganz wunderbare Sonnenstunden. Überall hat sie so schöne Kleinigkeiten dekoriert, die ganz besonders im Winter auffallen.

Ein paar davon darf ich Euch mal zeigen :

vogeltränke
auch ein Blumentopf kann eine neue Funktion haben, wenn er kaputt ist

wurzel

gestell

alte Bergmannslampe
alte Bergarbeiterhaken

Schleifstein
so einen Schleifstein habe ich für meinen Opa noch gedreht, wärend er die Sense und Messer daran geschärft hat.

holz
All das Holz ist von Wind- und Schneebrüchen, Stürmen oder Borkenkäferbefall, es zeugt von viel Arbeit, die ganz oft vergeblich ist. Hier liegen Buchen, Eichen, Lärchen,…

deko

stein u axt
ein Stein mit Geschichte

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bunt
Der alte Schuppen

empfang
weihnachtlicher Empfang

Für mich ist selbst im Winter der Garten meiner Mutter immer wieder eine Entdeckungsreise. Zwischen all dem Grün, dem Verblühten, dem alten Holz und den Büschen, Sträuchern und Bäumen leben ganz viele Tiere und ganz viel Kreativität.

(Danke, dass ich etwas aus Deinem schönen Garten teilen darf)

Habt eine schöne erste Woche.

 

verlinkt beim Freutag

 

Dino Ausflug in das Museum König in Bonn

Hallo Ihr Lieben.

Dinosaurier! Gibt es eigentlich  Jemanden, den diese uralten Überreste nicht interessieren? Spätestens als Eltern muss man sich in einem gewissen Alter seiner Kinder damit auseinander setzen. Und dann akzeptierten, dass die Kinder mehr von den ganzen ausgestorbenen Giganten wissen und sie auch noch besser aussprechen können.

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Im Museum König in Bonn kann man sich im Moment auf den neusten Stand der Forschung bringen lassen und staunen. Warum wurden die Saurier so groß? Hätten sie noch größer werden können?DSC_1317

Das fragten sich nicht nur wir, sondern auch viele Familien mit kleinen  Kindern. Wusstet Ihr, daß die Dinos vielfach im zweiten Lebensjahrzehnt geschlechtsreif wurden und danach noch weiter wuchsen. Größe bedeutete oftmals Überleben. Ausgewachsen mit 25 – 35 Jahren, dann lebten sie immer noch etwa 10 Jahre. Man erfährt, daß die ausgereifte Lunge, die Verdauung, der Blutkreislauf, wichtig für den „Höhenflug“ der Dinos war. Wusstet Ihr, dass ein kleines Vogelhirn trotz geringer Größe sehr leistungsfähig ist? Genau wie bei den Vorfahren.

DSC_1320DSC_1285DSC_1273DSC_1280DSC_1311Außerdem gab es natürlich die vielen anderen Ausstellungsstücke über die Tiere der verschiedenen Klimazonen, sowie die Geschichte des Museums, eine Fotoausstellung mit „Lichtmomenten“. Es gab viel zu wenig Kapazität in meinem Gehirn. Schaut mal selber, was es alles zu entdecken gab und gibt:

Bachstelze
Na, da ist ja mein Wappentier

Fuchs U Adler
Schon als kleine Kinder sind die Jungs vor diesen Tieren stehen geblieben, eines der ältesten Exponate.

Urzeitlöcher Riesenhirsch
Eines der Markenzeichen des Museums.

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Das Bild über die Savanne müsst Ihr Euch eigentlich genauer ansehen, vielleicht entdeckt Ihr Tiere, wo Ihr sie nicht erwartet hättet.

Fotoausstellung
Fotowettbewerb

Dschungel
Erste grosse Schaukästen zur kommenden Dschungelausstellung

Diorama
die berühmten Dioramen

Elch und Wisent
sieht es nicht unglaublich echt aus?

 

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Ein schönes Wochenende Euch allen.

 

 

 

 

Verlinkt beim Freutag

 

Herbsttage

Hallo Ihr Lieben.

Ja, ich weiß ja, dass es Herbst ist, sogar die Zeitumstellung naht mit grossen Schritten. Aber musste es wirklich so viel regnen? So schütten? (Für die Natur muss es das.)  Ach ja, ich jammere, wir kommen nun halt in die dunkle Jahreszeit.

Zwischendurch gab es aber immer Lichtblicke, die haben wir auch gleich ausgenutzt. So war um die Burg Wissem ein Herbstmarkt, da hat sogar die Sonne geschienen.

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Wir haben es so genossen, vom Fischerei Museum konnte man frisch geräucherte Forellen kaufen, es gab leckersten fairen Kaffee mit selbstgebackenem Kuchen, regionale Produkte und Küche. Da die Sonne um die Ecke kam, schmeckte sogar das Kölsch gut. Viele Waren wurden angepriesen, bei diesen Körben könnte ich immer schwach werden. Sogar ein altes Riesenrad war aufgestellt worden. Wir hatten unseren Besuch gut gewählt, wenig später regnete es wieder etwas.

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Ich bin gerade etwas ruhiger unterwegs, aber die Wachstücher — bedruckt und dann mit Bienenwachs bestrichenene Taschentücher — wollte ich doch mal zeigen.

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Zwischen zwei Backpapieren habe ich den aufgepinselten Wachs dann gut mit dem Bügeleisen verteilt, wenn man dies in aller Ruhe macht, wird es auch schön gleichmäßig.

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Wirklich sehr habe ich mich über diesen Buch Gewinn gefreut! So ein wunderbares und kreatives Buch! (Es war auch auf meiner Wunschliste, bekommen hätte ich es auf alle Fälle.) Danke noch mal, liebe Michaela, so schön und persönlich auch verpackt!

 

Ganz besonders lecker ist dieser Käsekuchen!

Unser Ältester hat ihn mit mir zusammen gebacken. Von ihm stammt auch das Rezept.: ein superleckerer Kürbis-Käsekuchen.

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Den haben wir uns als spätes Essen am Sonntag Nachmittag gegönnt. Da war nur schon kaum noch natürliches Licht, was Ihr leider beim Foto merkt. Außerdem waren wir so ungeduldig, dass der Kuchen einen „Unfall“ hatte. Wer ihn trotz nicht so ansprechendem Foto nachbacken möchte:

400 g Hokaido Kürbis, 750g Quark, 250 g Zucker (kann auch noch weniger sein), 75 g Butter, 4 Eier, eine Prise Zimt, Piment und Muskatnuss (ich habe 2 frische Pimentkörner im Mörser zerkleinert und Muskat frisch gerieben, es war auch etwas mehr als eine Prise), ein Päckchen Vanillepudding

Ihr könnt nun einen klassischen Mürbeteigboden machen oder aus 200 g zerstoßenen Keksen und 75 g zerlassener Butter einen Boden machen.

400 g Hokaido sind etwas weniger als die Hälfte eines kleinen Kürbisses, hier war nämlich prompt die Batterie der Waage leer. Dieser wird in kleinen Stücken mit 125 ml Wasser weich gekocht und dann pürriert.

Derweil vermengt Ihr schon mal die anderen Zutaten, die Butter gebt Ihr in kleinen Stücken dazu, die Eier zum Schluss und dann auch die warme Kürbismasse. Alles wird nun in eine 26 cm Durchmesser Springform (Boden sollte mit Backpapier bedeckt sein) gegeben.

Der Ofen wird auf 180°C vorgeheizt. Wenn die Quark Kürbis Masse in der Form ist, auf mittlerer Schiene backt und stellt Euch den Wecker für 15 Minuten. Denn nun soll der Kuchen nur noch bei 160°C Grad weiterbacken und zwar noch 45 Minuten. Sind die um, lasst ihn noch etwas im Ofen ruhen. Wir haben den Fehler gemacht und wollten möglichst schnell essen. Viel besser ist es, wenn der Kuchen abkühlen kann, und zwar noch in der Form.

Lecker ist er jedenfalls sehr, man schmeckt den feinen Kürbis gut durch!

Ein kleiner Tröster für ein sehr, sehr verregnetes Wochenende.

 

Gerade ziehen die nächsten Trekker durch den Ort in Richtung Bonn, zur Landwirte Demo. Beim morgendlichen Hundegang bin ich an einer langen Reihe Traktoren endlang gelaufen, die nicht weiter kamen, die Polizei wollte sie umleiten. Ich denke, weil sie nicht durch eine Unterführung hier kommen. Laute Hupkonzerte machen schon jetzt auf ihr Anliegen aufmerksam. Wir Verbraucher bezahlen den niedrigen Milchpreis, die günstigen Bio Artikel, preiswertes Obst und Gemüse im Discounter und die Landwirte (ich meine nicht diese riesigen *Großbauern*, sondern die normalen Landwirte, die oft in der x ten Generation seid Napoleon den Hof bewirtschaften!) müssen zusehen, wie sie das wirtschaftlich produzieren.

So, auf in den Tag!

 

 

Verlinkt ist der Beitrag nun bei Hot und creadienstag

Macht es Euch gemütlich.

 

 

 

 

Herbstfrüchte – Eicheln

Hallo Ihr Lieben.

Immer, wenn ich mit dem Hund losgehe, komme ich durch unseren kleinen Park. Dort stehen die schönen, grossen Kastanien, Haselnussbäume und kanadische, wuchtige Eichen. Eigentlich werden diese Bäume botanisch Roteichen genannt, der lateinische Name lautet Quercus rubra und diesen liest man schon das erste Mal in einem römischen Text.

DSC_1115Nicht nur in Parks und als Alleen Baum ist diese Eiche schon lange in Europa vorhanden, er wird auch als Zuknunftsbaum in Zeiten des Klimawandels gehandelt und untersucht.

Im Gegensatz zu den deutschen Eichen, wachsen die kanadischen, bzw auch amerikanischen Eichen recht gerade, haben grosse Eicheln und spitze Blätter. Die Rinde dieser Eiche ist nicht so stark gefurcht und grau statt braun, wie die der Stileiche. Auch sind die Fruchtbecher, ja ein wirklich komischer Name für die kleinen Hütchen der Eicheln, groß und damit noch schöner zum Basteln. Ich möchte z.B. Eicheln filzen und dann in die Fruchtbecher einkleben. Natürlich eignen sich die grossen Eicheln auch wunderbar für Kinder zum Tiere gestalten und auch ein Windlicht mit Eicheln gefüllt sieht gut aus.

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Warum ich aber so viele Eicheln sammele, außer das sie einfach schön anzusehen sind? Meine Mutter steckt sie in die Erde, hat sozusagen eine kleine Baumschule für ihren kleinen Wald. Natürlich keimt nicht jede Eichel und sie hatte auch schon ein freches Eichhörnchen, welches die Nussfrüchte wieder ausgebuddelt hat. (Eicheln sind Nussfrüchte.) Gegenüber der dominanten Rotbuche muss nämlich bei Eichen auf eine künstliche Verjüngung aus Saat zurück gegriffen werden, wenn man Mischwald haben möchte. Natürlich lieben die Rehe die jungen Bäumchen sehr, so dass man diese mit Stöcken und Klammern schützen muss.

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Wie oben kurz angedeutet, wird dieser Baum als potenzielle Art für die Klima-Anpassung des Waldes angesehen. Sie ist auch an trockene Standorte angepasst. Im Alter von hundert Jahren kann dieser Baum eine Höhe von 45 m erreichen, da der Wachstum etwas stärker ist, als bei der deutschen Eiche. Wie ich schon erwähnte, steht er oft in Städten. Allerdings sehen Autofahrer das manchmal gar nicht so gerne, die Früchte fallen auf die geparkten Autos, ähnlich unbeliebt wie Kastanien.  Eichen sind ja auch Bäume, in und von denen viele Tiere leben. Als erstes fallen uns da wohl Eichhörnchen und Eichelhäher ein, tragen sie doch die Frucht schon im Namen. In der Eiche leben die meißten Insekten, dabei ist es relativ egal, ob es die deutsche oder kanadische oder sonstige Arten sind. Sie sind wichtige Bäume für unsere Biodiversität.

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Bei der Linkparty le monde de Kitchi könnt Ihr Euch noch viel mehr über Bäume durchlesen und entdecken!