Ausflug in die Sonne

Hallo Ihr Lieben.

Werbung durch Namensnennung usw

Nach wochenlangem Grau hat uns die Sonne wiedergefunden! Sie hat zwar auch eisige Kälte mitgebracht, aber die kann man mit warmer Kleidung ja etwas länger aushalten.

Denn wir wollten raus! Am Samstag haben wir einen schönen Gang durch die Felder gemacht. Die Kamera dabei, die Speicherkarte im Rechner vergessen.

Aber vom Sonntagsausflug kann ich Euch eine Bilderflut zeigen. Wir sind in das nahegelegene Siebengebirge gefahren, zur Klosterruine Heisterbach, (Heister = junge Buche, Quelle zum Artikel u.a. Wikipedia und vor Ort). Die Überreste einer ehemaligen Zisterzienser Abtei sind wunderschön in einem englischen Landschaftsgarten gelegen. Um uns hohe Buchen und Vogelgezwitscher. Der Bau der Klosteranlage wurde 1327 komplett fertiggestellt, der Neubau der imposanten Abteikirche war 1237 bereits geweiht worden und wurde in seiner Größe hier nur vom Kölner Dom übertroffen. Wir können dies nur erahnen, denn die Säkularisation hinterließ  nur eine Ruine, die Steine wurden nach Sprengungen u.a. im Nordkanal Bau verwendet. Das zumindest die Ruine erhalten blieb, verdanken wir einer Verfügung des Oberpräsidenten der Rheinprovinz. Außer der Ruine sind nur Brauhaus und Scheune der ursprünglichen Anlage erhalten geblieben, aber es wurden immer wieder verschiedene Gebäude in sehr unterschiedlichen Zeiten gebaut. Besonders schön ist u.a. das barocke Eingangsgebäude.

Ich liebe diesen Blick raus und rauf, der die architektonische Meisterleistung erahnen lässt.

Heute ist hier ein Altenheim und eine Hilfsorganisation für Schwangere und alleinerziehende Frauen und ein wunderschönes Restauran und Café. Natürlich haben wir uns hier aufgewärmt mit Kaffee, Kuchen, Eintopf und Flammkuchen!

Nun ist es schon wieder Mitte der Woche und der Ostwind hat uns doch noch ein wenig Schnee über Nacht gebracht. Der Hundegang im Halbdunkel war wunderschön. Keine Kamera kann diese Stimmung vom Nichtvorhandensein der Farben einfangen, dieses Erahnen zwischen Schwarz und Weiß. (Und die sind bekanntermaßen ja keine Farben.) Ich drücke mir meinen Schal vor`s Gesicht und rieche Veilchen.

Einen schönen Tag wünsche ich Euch!

 

ein neues Jahr

Ihr Lieben,

(Text und Bilder enthalten Werbung)

nachträglich möchte ich Euch noch ein gutes, gesundes, neues Jahr wünschen! Ich hoffe, Ihr seid gut durch die ganzen Feiertage gekommen. Sowas kann ja durchaus auch mal anstrengend werden, allein das viele leckere Essen. Wir hatten grosses Glück, dass es zwar vor Weihnachten viel geregnet hat, aber dann war der erste und vor allen Dingen der zweite Feiertag richtig schön. Der Hundegang durch die gefrorene Eifel war wunderschön!

Ich liebe dieses Spiel von Licht, Laub und Eiskristallen. Und die Luft hat so etwas ganz Besonderes. Gänge durch die Natur helfen einem dabei, den Rhythmus wieder zu finden, oder? Schaut mal bei der Zitronenfalterin vorbei…

Hätte ich noch etwas mehr Zeit gehabt, hätte ich ganz viele Schlehen noch gepflückt. Der Weg führt über eine alte Bahntrasse und Weiss- und Schwarzdorn Hecken säumen die Ufer.

Für unseren Hund war es ein kleines Paradies, neue Gerüche, viel Lauffreiheit und leider auch drei offensichtlich, stinkende Plätze zum Wälzen. Wenn man sich unterhält, schaut man da nicht immer rechtzeitig, Hundebesitzer wissen sicher, was das dann heißt.

Wo die Sonne nicht hin kommt über den Tag bleibt es vom Frost weiß gepudert.

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Und nun geht es auf in neue Vorhaben.

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Das ich Eulen sehr mag, habe ich ja schon mehrfach hier erzählt. Besonders die Schleiereule hat es mir angetan. Dieses wunderschöne, helle „Gesicht“, der recht schlank wirkende Körper mit den langen Beinen und die Federfärbung, hat es mir angetan. Früher sah man diese Eule viel häufiger, sie wurde gerade von Landwirten gern gesehen als Mäusejäger und die Gebäude hatten fast immer Eulenfenster, Löcher für Vögel und Fledermäuse. schleuereuelnstich

Aber wer achtet heute noch auf diese lautlosen Jäger. Lautlos sind Schleiereulen übrigens, weil sie ganz besonders weiche Federn haben. Im Prinzip sind auch die normalen Federn fast wie Daunen. Es ist schon etwas Erschreckend, wenn eine Eule im Dunkeln über einen fliegt, weil man sie vorher nicht wahr nimmt, aber auch sehr faszinierend.

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Ein weiterer Stempel ist nach dem Vorbild von Pu dem Bären geschnitzt worden. Diese wunderbaren Geschichten von Milne enthalten für ein Kinderbuch auch viele schöne Sätze, die wir „Großen“ uns auch noch zu Herzen nehmen können. Die original Illustrationen von Shepard sind so fein und mit denen von Disney nicht zu vergleichen. Und hier liefen jahrelang zum Einschlafen die Hörbücher von H. Rowohlt, der all den Charakteren eine eigene Stimme gab (und den ich jetzt noch manchmal in meinem Kopf höre, wenn ich an Pu, den Bären mit dem geringen Verstand, denken muss). Wer diese Klassiker noch nicht kennt, sehr zu empfehlen!

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Ich wünsche Euch einen guten Start und auf das Eure Vorhaben unter einem guten Stern stehen werden.

Bedanken möchte ich mich auch für all Eure regen Besuche und Kommentare hier, manchmal tut es richtig gut, zu sehen, dass ein Beitrag Euch auch gefällt. Ich hoffe sehr, ein paar neue Blogbeiträge werden Euch auch wieder gefallen.

 

Oh Tannenbaum und mehr

Hallo, Ihr Lieben.

(Text und Bilder enthalten Werbung, ohne Auftrag)

Und, fleißig am backen, basteln, einpacken, Weihnachtsgrüsse schreiben, erste oder letzte Einkäufe tätigen? Ach, irgendwie wird es doch immer schwieriger, die Adventszeit ruhiger zu verbringen, so wie man es doch eigentlich gerne möchte.

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Das Tannenbaum holen in der *anderen* Heimat, war wieder schön. Diesmal haben wir sogar recht schnell einen besonderen und schrägen Baum gefunden.

Am Sonntag gab es hier so wunderschönes Winterwetter. Zumindest bis Mittag war es weiß draußen. Wir sind wieder zum Weihnachtsmarkt an der Burg Wissem gegangen.

Der Nikolaus verteilte Nüsse und Madarinen an Kinder, auf der Bühne spielte bei unserer Ankunft eine lokale Big Band Weihnachtsklassiker und später gab es eine Märchenstunde auf der Bühne. Übrigens, für alle, die Bilderbücher lieben, in der Burg Wissem (Troisdorf) ist eins der grössten Museen dieser Art in Deutschland und als die Jungs noch kleiner waren, sind wir dort so manchen verregneten Wochenendtag versackt.

 

Ja, das ist ein Themenwechsel, nicht war? Aber ich kann gerade nicht noch mehr Weihnachtssachen machen. Und ich will schon seid zwei Wochen eine Lumme schnitzen. Als ich krank im Bett lag, habe ich einen wunderschönen Bericht über die Lummen an den schottischen Steilküsten gesehen. Diese Vögel, die wie Pinguine aussehen, brüten hoch oben in den steilen Klippen. Wenn die kleinen Trottellummen dann aber in das Wasser müssen, wird es gefährlich für sie. Im Gegensatz zu Pinguinen können Trottellummen ja fliegen, aber diese kleinen, schwarzweissen Federknäule sind da noch nicht drin geübt. Sie müssen einfach metertief runterspringen und dabei gleiten. Unten treffen sie auf stürmische Gischt und landen hoffentlich zwischen Felsen im Meer. Als ein schwächeres Küken erst nicht springen wollte, dann aber durch das Getümmel der vielen Vögel auf der Klippe doch stürzte, habe ich wirklich die Luft angehalten. Es landete auf einer Klippe… und überlebte. Die dichten Daunen schützen die Vögel wohl wirklich sehr. (Ja, ich weiss, so ist der Lauf der Natur, aber manchmal ist man doch besonders nah am Wasser gebaut und bittet Mutter Natur, dass alles gut geht.)

Nun, weil es auf Weihnachten zu geht und man sich da ja etwas schenkt, möchte ich einmal so einen Bogen mit Trottellummen Aufklebern verlosen. Wer bis Mittwoch 24.00 Uhr hier einen Kommentar hinterlässt, kommt in die Losmütze und einer der Söhne zieht dann den Gewinner, der andere passt auf, dass alles richtig abläuft. (Sollte es Probleme mit der Kommentar Funktion geben, es geht auch eine email, siehe Impressum.)

Achtung, Verlosung beendet und Sohn hat Mano als Empfänger der Aufkleber gezogen, Gratulation! (Ach, hätte ich jetzt mehr Zeit, würde ich Euch allen welche machen und schicken.)

 

Euch allen schöne Adventstage! Stresst Euch nicht zu viel und bleibt gesund.

Verlinkt beim creadienstag

zwei Kerzlein brennen

Guten Morgen Ihr Lieben.

Text und Bilder enthalten Werbung durch Fotos, Namensnennungen und Links, dafür bekomme ich nichts, alles sind persönliche Sachen und Meinungen.

Ich hoffe sehr, Ihr seid gesund! Wo man im Moment hinschaut hustet und schnieft es. Der Sohn liegt auch gerade mit einer Erkältung im Bett und ich lag die letze Woche. Jetzt habe ich etwas weniger Adventszeit zum Vorbereiten, will aber nicht in Hektik verfallen.

Die Stempelwerkstatt ruhte daher letzte Woche, aber dann habe ich in einem Schwung einiges an neuen Motiven geschnitzt. Manchmal ist man ja so im Fluss. Auch in der Küche war ich noch mal fleissig.

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Mein Arbeitsplatz ist im Moment wieder an unserem Tisch, regelmässig muss ich dann ganz schnell noch Einiges wegräumen, weil wir eigentlich essen wollen. Aber hier ist wenigstens etwas natürliches Licht. Denn es ist wirklich sehr grau, nass und kalt geworden. Aber so muss es sein.

Eine Kerze an, oder auch mehrere und es wird gleich gemütlicher, dazu einen Tee oder Kaffee oder eines der zZt. sehr geschätzten Kurkuma Getränke

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Fuchspfoten hinterlassen sehr typische Trittsiegel

Hier schnürt der Fuchs durch den Neuschnee, stürzt der Wanderfalke durch die Luft und wühlt die Wildschweinrotte im harten Boden nach Pilzen, Insekten, Nüssen und mehr.

Der Austernfischer hat einen fliegenden Schwarm dazu bekommen. Habt Ihr schon mal das Glück gehabt, so einen „Pfeil“ von schwarz-weissen Vögeln am Strand zu sehen? Wunderschön. Meine sind da viel zu grob geraten.

Der Wanderfalke ist ja ein eher seltener Raubvogel in Deutschland. Er ist einer der schnellsten Vögel und jagd seine Beute im Fluge. Von sehr hohen, kreisenden Erkundungsflügen stürzt er sich dann unglaublich schnell auf Tauben, Stare, oder ähnlich grosse Vögel. Er ist wirklich nicht oft zu sehen, (obwohl sich seid den 70er Jahren der Bestand durch Schutzmaßnahmen etwas erholt hat, wie so oft hatten sich Pestiziede auf die Eier, bzw ihre Schalen ausgewirkt), denn der sehr scheuer Vogel braucht ein zusammenhängendes, offenes Gelände mit Wasserflächen und gutem Vogelbestand. Sein Brutplatz muss gut anzufliegen sein und liegt gerne in Felswänden, alten Steinbrüchen oder hohen Bäumen.

Seine Flügel sind lang und spitz, der Schwanz eher kurz und die kontrastreiche Kopffärbung kann man auch manchmal im Gegenlicht noch sehen.

 

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Lesezeichen habe ich dann auch gestaltet. Davon kann man irgendwie nie genug haben, immer wieder verlege ich eines, lasse es im Buch oder gebe es weiter, weil gerade der Mann eine einfache Quittung einlegen will. Ja, trotz eBook gibt es hier auch noch richtige Bücher. Und dieses Buch hier gehört definitiv zwischen zwei richtige Buchdeckel!

Bei Andreas schönem Buch Blog wurde ich auf diesen Titel aufmerksam:

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Ein Traum! So feine Naturzeichnungen! (und mein Geheimtipp für den Gabentisch)

Beschwörungsformeln sollen uns unsere Kindheitserinnerungen zurück holen.

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Denn wir haben verlernt, wie Kinder die Natur wahrzunehmen.

 

Die Schneefall Grenze soll ja weiter sinken und erste Flocken fallen in den Bergen hier.

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Adventsstimmung?

Euch einen schönen Dezembertag.

 

Verlinkt beim creadienstag

 

Karamell Nüsse und Weihnachtsmarktstimmung

Herzliche Grüße Euch allen.

(wie so oft enthält dieser Text Werbung durch Links, Namen oder Fotos)

Und? Selber schon in Sachen Weihnachten oder Nikolaus Markt unterwegs gewesen? Es ist ganz schön trubelig da draußen.

Aber auch wir waren dort unterwegs, wie fast jedes Jahr gehen wir als Familie auf den Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt. Besonders schöne Stimmung kommt da gegen Abend auf, es ist alles nur noch in gedämpftes Licht getaucht ist. Feuer, Kerzen und Fackeln spenden eine schöne Atmosphäre und Wärme.

Man kann diesen Weihnachtsmarkt natürlich wie viele andere Märkte auch, als lauten, konsumorientierten Ort sehen, in dem es gilt möglichst schnell viel Geld auszugeben und viel zu viel zu essen und zu trinken. Aber gerade dieser Markt biete auch andere Möglichkeiten. So geniessen wir in Ruhe einen orientalischen Gewürzmokka oder Granatapfeltee in einem der wunderschönen Zelten. Dazu gibt es immer feines Dattel oder Feigen Gebäck. Etwas Besonderes für uns.

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Oder man stöbert beim Gewürzhändler, man darf ganz viele Besonderheiten auch mit den Fingern *erriechen*. Der Drechsler zeigt Kindern wieder geduldig, wie man das Fusspedal bedient und Holz bearbeitet. Beim Schmied sprühen ein paar Funken, als langsam an Esse und Amboss eine Messerklinge entsteht.

Derweil schlürfen wir noch Met vom Imker. Natürlich ist ein buntes Treiben um uns herum, aber man muss sich ja nicht mitreißen lassen! Statt der klassischen Essbuden bekommt man hier auch vegetarische (vegane?) Reispfanne, orientalische Linsensuppe, frisches Holzofenbrot und Spanferkel oder Flammlachs. Im Hintergrund läuft auf der Bühne die Vorstellung der Gaukler. Neben uns steht der Märchenerzähler Wagen. Laute Musik an vielen Ständen gibt es hier nicht. Wie jedes Jahr holt sich der Sohn karamellisierte Mandeln. Wieder nehmen wir uns vor, dies doch endlich auch selber zu machen. Denn schwierig ist es überhaupt nicht. Im Netz gibt es immer wieder  Anleitungen dazu.

Ihr benötigt Zucker, etwas Wasser und eine grosse Pfanne und ein wenig Salz, Wer mag kann Gewürze dazu geben. Zucker mit etwas Wasser in einer grossen Pfanne erhitzen, bis es schmilzt, Vorsicht, die Sache ist sehr heiss! Dann eine etwa bodendeckende Menge Nüsse darin schwenken, bis der Karamell diese umschlossen hat. Umfüllen auf einen Teller oder einen Bogen Backpapier, etwas abkühlen lassen und geniessen (oder verpacken).

Und das tolle ist, Ihr könnt das auch mit anderen Nüssen machen, etwas vorsichtiger, denn die sind oft weicher!

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Die Stempel für die Ilex-Anhänger sind schnell auch für Ungeübte geschnitzt, dazu könnt Ihr auch einfache Radiergummis nehmen. Zeichnet mit einem Bleistift als erstes den Schwung der mittleren Blattader auf, darum dann die Spitzen des Blattes. Ein Linolmesser habt Ihr vielleicht noch von der Schule zu Hause. Mit dem Radierer eines Bleistiftes tupft Ihr dann die Beeren der Stechpalme auf, Anhänger gibt es zZt. in Bastelgeschäften, aber auch bei Drogerien und Schreibwarenläden zu kaufen.

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So, ich lege dann mal los, auch Plätzchenteig gilt es zu bearbeiten, Cantuccini (nach diesem Rezept) und Neapolitaner werden wieder gebacken.

Euch eine schöne, entspannte Woche.

Verlinkt beim Monatsmotto der Zitronenfalterin und dem creadienstag

Novembertage

Hallo Ihr Lieben.

Ja, da ist es windig und kalt geworden. Der Wind pfeift kalt um die Ecken, mancherorts fiel der erste Schnee. November, wie wir ihn kennen, mit all den traurigen Gedenktagen, aber auch mit dem Lichterfest Sankt Martin und viel blauem Himmel und strahlender Sonne.

Im Nebel ruhet noch die Welt,
noch träumen Wald und Wiesen:
bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
den blauen Himmel unverstellt,
herbstkräftig die gedämpfte Welt
in warmem Golde fließen.
Eduard Mörike

 

 

 

Auch, wenn es eigentlich ein September Gedicht ist, so passt es dieses Jahr doch sehr gut zum November.

Ich wollte eigentlich die kleinen Hagebutten für ein Sträußchen oder einen Kranz pflücken, aber diese Amsel war gerade selbige Früchte am frühstücken, da konnte ich weder stören, noch wegnehmen. Aber ein echter Glücksmoment war das für mich. (Und ich habe endlich auch mal daran gedacht, diesen bei der Zitronenfalterin zu verlinken.)

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Erkundend läuft der Hund voran. Ob der Bauer weiß, dass diese seltsamen, stacheligen Früchte auf dem abgeernteten Feld der sehr giftige Stechapfel ist? Nun, vielleicht gönnen wir den Kühen etwas Bewustseinserweiterung.

 

 

 

Die Zierquitte hat die warmen Temperaturen letzte Woche noch mal genutzt und blüht. Gern hätte ich sie gepflückt und in mein warmes Wohnzimmer gestellt, denn jetzt ist es für die Blüten zu kalt geworden.

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Gar nicht davon beeindruckt ist das schottische Hochlandrind. Der jüngste Spross ist mitlerweile auch eher neugierig und gar nicht mehr so schreckhaft. Ruhig schaut er dem Hund zu, der immer wieder in weiten Sprüngen um mich herum tobt.

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Im Abendlicht fliegen noch mal Kraniche. Ich laufe immer nach draußen in den Garten, um einen Blick zu erhaschen. So weit, so fern, Könige der Lüfte, ziehend, die „Vögel des Glücks“.

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Vögel sind auch weiterhin geschnitzt worden, leider kommt mir gerade die stärker werdende Erkältung dazwischen und so seht Ihr die geschnitzen Austernfischer erst einmal nur in der Rohfassung und noch nicht „am Strand“. (Verlinkt beim Freutag)

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Aber der balzende Hahn auf der Heide ist fertig:

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Und zu guter Letzt zeige ich Euch meine erste, kleine „Adventsdeko“. Ein kleines Dankeschön flatterte da die Tage per Post rein. Die letzten Rosen blühen immer noch tapfer, schon über eine Woche. Ob ich sie noch beim Friday-Flowerday zeigen soll? Ich lasse Blumen ja auch gern in der Vase verwelken und werfe sie nicht beim ersten Anzeichen ihrer Vergänglichkeit weg. Und sie passen so gut zu dem Blumen Bild dahinter.

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Das waren viele kleine und grosse Glücksmomente in diesen Novembertagen. Einen gutes und schönes Wochenende wünsche ich Euch allen.

 

Über Schönes in den Ferien

Hallo Ihr Lieben.

(Beitrag enthält Werbung, da Verlinkung und Namensnennung)

Wie ich schon kurz erwähnte, war ich mit meinen Söhnen in meiner (Geburts-) Heimat, im Sauerland. (Kennt Ihr das auch, dass Ihr eigentlich zwei „Daheim, Zuhause, Heimat“ habt? Da wo man gross geworden ist und da wo man nun mit der eigenen Familie wohnt?) Es waren ganz wunderbare Tage bei meiner Mutter.

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Unten im Ort, am Waldrand, lagen einige Eichen und Buchenstämme, gefällt durch einen Sturm und dann vom Profi rausgezogen, aber noch darauf wartend, gesägt, gespalten und aufgebanst zu werden. Das diese Arbeit sehr befriedigend ist, habe ich ja schon Mal erwähnt und vielleicht kennt ihr auch den Spruch, dass Holz zwei Mal warm macht. Und so schönes Holz! Natürlich wäre es schöner gewesen, wenn die Bäume noch im Wald ständen, aber der Sturm hatte sie leider nicht verschont. so machten wir uns an s Sägen und Spalten, wegkarren und aufbansen.

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Wir hatten traumhafte erste Ferientage und die Arbeit ging gut voran. Sieht so ein Holzschuppen nicht wunderbar aus? Und als Trost an alle Baumliebhaber, hier liegt fast nur, was dem Borkenkäferbefall, Sturm und Schneebruch zum Opfer gefallen ist und rausgezogen werden musste.

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Der Garten meiner Mutter ist ein wahres Vogelparadies. Besonders Spatzen lieben ihn und das ist schon etwas Besonderes, da sie bestimmte Voraussetzungen haben wollen. Wenn es diese nicht mehr gibt, können Spatzen nicht einfach weiterziehen, sie gehen dann nach und nach ein. Deswegen haben wir übrigens vor allen Dingen in den Städten viel weniger Spatzen. In der Mittags-Sonne sitzend, habe ich die lauten Vogelgesellen beobachtet. Ihr Gezwitscher war entspannend und meditativ. Ich habe festgestellt, dass sie sehr fotoscheu sind!

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Im trockenen Rasen wird ein Staubbad genommen, aber wehe ich habe mich etwas mehr aufgesetzt, um ein besseres Foto machen zu können…

Ja, immer wenn ich von der ganzen Bande ein Gruppenfoto machen wollte, flogen sie auf. Vorsichtig müssen sie aber auch sein, ein Turmfalke hat sich schon darauf spezialisiert, genau im richtigen Moment durch den Garten zu stürzen, um sich einen Spatzen zu greifen. Nicht von oben, wie man es von ihm kennt, sondern seitlich, wie durch eine Schneise. Die ein oder andere Bauernhofkatze kommt hier auch mal vorbei.

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Hier wird auch gefüttert, von nichts kommt nichts

Ist dieses Nest nicht ganz besonders schön? Ein Meisenpärchen hatte ein zweites Mal gelegt, aber nicht ausgebrütet, da der Pflaumenbaum durch die Trockenheit fast auseinander gebrochen wäre. Ein Notschnitt hat dem Baum vielleicht noch Mal ein paar Jahren gegeben, aber dem Vogelpaar war das zu viel Aufregung, Veränderung. Wir rätseln übrigens immer noch, wo die Maisen die schöne, bunte Wolle her hatten für ihr Meisterwerk. Die schönsten Dinge schafft die Natur!

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Neben der Holzverarbeitung haben wir auch noch Mal Äpfel gepflückt. Und Dank meiner Tante habe ich einen Riesenkorb Quitten. So gut duftende hatte ich noch nie und auch die kleine Schüssel voll eigener Apfelquitten riechen nicht so wunderbar. Das gibt vor allen Dingen wunderbares Quittenbrot und Gelee.

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Abends, nach getaner Arbeit, konnten wir noch gemütlich draussen sitzen und die letzten, warmen Herbssonnenuntergänge genießen. An den unverwechselbaren Bergen ist die Jahreszeit gut zu erkennen, so verschwindet die Sonne nun viel weiter südlich.

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Nun ist es wohl mit dem goldenen Oktober vorbei, kühler und feuchter ist es draußen geworden. Herbstlich. Ein paar Blumen gibt der Garten aber noch her, die nehme ich lieber, als mir schon welche zu kaufen.

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Auf einer Eichenscheibe, (von den oben beschriebenen Bäumen,) habe ich ein paar letze Rosen, Löwenmäulchen, eine Malve und eine Dalie im Becher stehen. Sankt Martin ist auch schon in zwei Wochen. Wie schön, dass wir noch so tolle Herbstferien hatten, bevor es nun spürbar dunkler und kälter wird.

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Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Verlinkt beim Freutag und Friday-Flowerday.