Über Schönes in den Ferien

Hallo Ihr Lieben.

(Beitrag enthält Werbung, da Verlinkung und Namensnennung)

Wie ich schon kurz erwähnte, war ich mit meinen Söhnen in meiner (Geburts-) Heimat, im Sauerland. (Kennt Ihr das auch, dass Ihr eigentlich zwei „Daheim, Zuhause, Heimat“ habt? Da wo man gross geworden ist und da wo man nun mit der eigenen Familie wohnt?) Es waren ganz wunderbare Tage bei meiner Mutter.

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Unten im Ort, am Waldrand, lagen einige Eichen und Buchenstämme, gefällt durch einen Sturm und dann vom Profi rausgezogen, aber noch darauf wartend, gesägt, gespalten und aufgebanst zu werden. Das diese Arbeit sehr befriedigend ist, habe ich ja schon Mal erwähnt und vielleicht kennt ihr auch den Spruch, dass Holz zwei Mal warm macht. Und so schönes Holz! Natürlich wäre es schöner gewesen, wenn die Bäume noch im Wald ständen, aber der Sturm hatte sie leider nicht verschont. so machten wir uns an s Sägen und Spalten, wegkarren und aufbansen.

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Wir hatten traumhafte erste Ferientage und die Arbeit ging gut voran. Sieht so ein Holzschuppen nicht wunderbar aus? Und als Trost an alle Baumliebhaber, hier liegt fast nur, was dem Borkenkäferbefall, Sturm und Schneebruch zum Opfer gefallen ist und rausgezogen werden musste.

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Der Garten meiner Mutter ist ein wahres Vogelparadies. Besonders Spatzen lieben ihn und das ist schon etwas Besonderes, da sie bestimmte Voraussetzungen haben wollen. Wenn es diese nicht mehr gibt, können Spatzen nicht einfach weiterziehen, sie gehen dann nach und nach ein. Deswegen haben wir übrigens vor allen Dingen in den Städten viel weniger Spatzen. In der Mittags-Sonne sitzend, habe ich die lauten Vogelgesellen beobachtet. Ihr Gezwitscher war entspannend und meditativ. Ich habe festgestellt, dass sie sehr fotoscheu sind!

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Im trockenen Rasen wird ein Staubbad genommen, aber wehe ich habe mich etwas mehr aufgesetzt, um ein besseres Foto machen zu können…

Ja, immer wenn ich von der ganzen Bande ein Gruppenfoto machen wollte, flogen sie auf. Vorsichtig müssen sie aber auch sein, ein Turmfalke hat sich schon darauf spezialisiert, genau im richtigen Moment durch den Garten zu stürzen, um sich einen Spatzen zu greifen. Nicht von oben, wie man es von ihm kennt, sondern seitlich, wie durch eine Schneise. Die ein oder andere Bauernhofkatze kommt hier auch mal vorbei.

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Hier wird auch gefüttert, von nichts kommt nichts

Ist dieses Nest nicht ganz besonders schön? Ein Meisenpärchen hatte ein zweites Mal gelegt, aber nicht ausgebrütet, da der Pflaumenbaum durch die Trockenheit fast auseinander gebrochen wäre. Ein Notschnitt hat dem Baum vielleicht noch Mal ein paar Jahren gegeben, aber dem Vogelpaar war das zu viel Aufregung, Veränderung. Wir rätseln übrigens immer noch, wo die Maisen die schöne, bunte Wolle her hatten für ihr Meisterwerk. Die schönsten Dinge schafft die Natur!

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Neben der Holzverarbeitung haben wir auch noch Mal Äpfel gepflückt. Und Dank meiner Tante habe ich einen Riesenkorb Quitten. So gut duftende hatte ich noch nie und auch die kleine Schüssel voll eigener Apfelquitten riechen nicht so wunderbar. Das gibt vor allen Dingen wunderbares Quittenbrot und Gelee.

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Abends, nach getaner Arbeit, konnten wir noch gemütlich draussen sitzen und die letzten, warmen Herbssonnenuntergänge genießen. An den unverwechselbaren Bergen ist die Jahreszeit gut zu erkennen, so verschwindet die Sonne nun viel weiter südlich.

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Nun ist es wohl mit dem goldenen Oktober vorbei, kühler und feuchter ist es draußen geworden. Herbstlich. Ein paar Blumen gibt der Garten aber noch her, die nehme ich lieber, als mir schon welche zu kaufen.

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Auf einer Eichenscheibe, (von den oben beschriebenen Bäumen,) habe ich ein paar letze Rosen, Löwenmäulchen, eine Malve und eine Dalie im Becher stehen. Sankt Martin ist auch schon in zwei Wochen. Wie schön, dass wir noch so tolle Herbstferien hatten, bevor es nun spürbar dunkler und kälter wird.

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Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Verlinkt beim Freutag und Friday-Flowerday.

Pilze

Hallo Ihr Lieben.

Bedingt durch die Trockenheit gibt es leider dieses Jahr nur vereinzelt Pilze. Pilze (Fungi) gehören neben vielen anderen Herbstfrüchten, zum begehrtem Sammelgut. Als ich Kind war, sind wir als Familie immer ab Altweibersommer, bis in den Herbst hinein, Pilze im Wald suchen gegangen. Die Wiesenchampions gab es meistens schon früher. Mein Vater war Kriegskind, da war es ein wichtiger Teil des Speiseplans und so kannte er sich auch sehr gut aus. Pilze und das Suchen der verschiedenen Sorten war trotzdem etwas ganz Wunderbares für ihn. Also, die ganze Familie schlug sich in die Dickung oder in den Laub- oder Nadelwald und unter uns Kindern gab es da durchaus Wettbewerbe. Oft zog sich so ein Ausflug länger hin, als gedacht: „…nur noch ein klein wenig weiter, da hinten…“ Meine Mutter weiß heute noch die guten Stellen und was nicht gegessen werden kann, wird von ihr nach dem Braten eingefroren oder am Faden getrocknet. Ich muss ja gestehen, ich bin ein wenig nöggelig in der Hinsicht, ich mag nur so schön feste Pilze. Und das sind natürlich die edelsten und seltensten unter ihnen, vor allen Dingen: Steinpilze!

Da ich gerade keine Pilze suchen kann, habe ich mir welche geschnitzt:

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Dabei wir dann der Kaffee auch schon mal kalt. Aber mein Lieblingsspruch dazu ist wohl eh: „Kalter Kaffee macht schön!“

Die Morgensonne scheint mir auf den Tisch und zwickt ein wenig seitlich in den Augen. Ach, ist das noch ein herrlicher Herbst! Leider stelle ich dann beim Farbe raussuchen fest, dass ich gar kein Braun habe. Und das dunkle Grau wird langsam leer, das neue schwarze Kissen ist nicht besonders gut. Ich muss mir dringend mal bessere Stempelkissen zulegen!

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Aus dem Stück Pappe, das eigentlich in einem neuen Paar Leggins steckte, mache ich nun ein extra grosses Lesezeichen. Die behandelte Oberfläche hat die Farbe nur nicht so gut angenommen.

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Das Herbstfrüchte Muster schicke ich dann zum Mustermittwoch und zum Den Herbst feiern!

Euch schöne Herbsttage.

Und wenn Ihr Pilze sucht, esst hinterher nur die, die Ihr bestimmen könnt!

Erntedank

Hallo Ihr Lieben.

(Text enthält Werbung von Namen und Orte)

Jedes Jahr wird am ersten Wochenende im Oktober Erntedank gefeiert. Ein katholischer Brauch, aber eigentlich ein Fest, dass für alle ist: Danke sagen und zeigen für all die guten und leckeren Lebensmittel, die auf den Feldern wachsen und in den Gärten gedeihen.

 

Oder auch nicht! Missernten, ausgelöst in vielen Gebieten durch die Dürre. Wenig Getreide, die Rüben (wenn es welche gibt,) sind klein, vertrocknete Hülsenfrüchte und kleine Kartoffeln. Die Not mancher Bauern, gerade Biobauern, an Futter zu kommen, ist gross. Und wir werden uns wohl darauf einstellen müssen, dass es immer mehr Extremwetter Situationen geben wird. Früher hätte so etwas durchaus eine Hungerzeit ausgelöst, heute haben wir trotzdem die Regale im Supermarkt voll. Die Äpfel und vieles andere Obst, kommen teils von weit her und wird nicht gerade klimaschonend lange gelagert.

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Dabei wächst des Deutschen liebstes Obst oftmals direkt vor der Haustür! Die drei  Streuobstwiesen hier in der Umgebung werden mittlerweile doch genutzt, aber vielerorts stehen alte und grosse Obstbäume, scheinbar „verlassen“, und darunter liegen so viele leckere Äpfel und Birnen oder auch Pflaumen. (In der örtlichen Presse wurde auch aufgefordert, für Eigenbedarf auf der angelegten Obstwiese zu pflücken.) Sicher ist für viele das Problem, dass sie nicht wissen, ob gepflückt werden darf. Hier kann man z.B. auf mundraub.org schauen (oder auch einstellen).

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Dülmener Rosenapfel und Ingrid Marie, alte Obstsorten

So viel Bio Obst …und oft viel besser schmeckend als die Supermarkt Sorten! Am Sonntag ist  Obstwiesenfest im Freilichtmuseum Lindlar! Hier wird nicht nur der Apfel gefeiert, Ihr könnt Sorten bestimmten lassen, alte Obstbaumsorten kaufen, probieren und natürlich sowieso vieles anschauen, ich habe ja schon über das Museum  berichtet.

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Holzschnitt aus dem Bilderbuch

Dazu passt auch ein Buch, welches mir meine Mutter letztens mitgebracht hat. Theodor Fontanes „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“. Ich mag an dem Bilderbuch besonders die Holzschnitte der amerikanischen Künstlerin! Dagegen sind meine schnell geschnitzten Gummi Stempel nicht konkurrenzfähig. Es ist ein altes Bilderbuch, das wir schon als Kinder hatten und das ich immer sehr gern mochte. (Aber es gibt es wohl immer noch in dieser Aufmachung.)

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Leider gibt es hier wenige Birnen zu pflücken. Mein Spalierbäumchen im Garten hatte 5 oder 6 Birnen dieses Jahr und das war eine gute Ernte. Birnen sind etwas empfindlicher, brauchen Wärme und Trockenheit. Außerdem sind sie schwerer zu lagern. Früher gab es oft als Nachtisch eingemachte Birnen, lecker! Ach, es ist doch wunderbar, in eine reife Birne, gerade vom Baum gepflückt, zu beissen und es rinnt einem der süsse Saft das Kinn runter.

 

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
Ein Birnbaum in seinem Garten stand,
Und kam die goldene Herbsteszeit
Und die Birnen leuchteten weit und breit,
Da stopfte, wenn’s Mittag vom Turme scholl,
Der von Ribbeck sich beide Taschen voll.
Und kam in Pantinen ein Junge daher,
So rief er: »Junge, wiste ’ne Beer?«
Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick hebb ’ne Birn.«So ging es viel Jahre, bis lobesam
Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.
Er fühlte sein Ende. ’s war Herbsteszeit,
Wieder lachten die Birnen weit und breit;
Da sagte von Ribbeck: »Ich scheide nun ab.
Legt mir eine Birne mit ins Grab.«
Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
Trugen von Ribbeck sie hinaus,
Alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
Sangen »Jesus meine Zuversicht«,
Und die Kinder klagten, das Herze schwer:
»He is dod nu. Wer giwt uns nu ’ne Beer?«

So klagten die Kinder. Das war nicht recht –
Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
Der neue freilich, der knausert und spart,
Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
Und voll Mißtrauen gegen den eigenen Sohn,
Der wußte genau, was er damals tat,
Als um eine Birn‘ ins Grab er bat,
Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
Ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.

Und die Jahre gehen wohl auf und ab,
Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
Und in der goldenen Herbsteszeit
Leuchtet’s wieder weit und breit.
Und kommt ein Jung‘ übern Kirchhof her,
So flüstert’s im Baume: »Wiste ’ne Beer?«
Und kommt ein Mädel, so flüstert’s: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick gew‘ di ’ne Birn.«

So spendet Segen noch immer die Hand
Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.

(Theodor Fontane)

Verlinkt bei: *wir feiern den Herbst*, dem neuen Thema der Zitronenfalterin, sowie beim Blog Pfauenauge, sowie dem Blog meineKraftquelle. Tanja hatte nämlich die Idee, noch mal einen Beitrag über Obstwiesen und regionalen Lebensmitteln zu bringen und hatte  Amely und mich gefragt, ob wir mitmachen möchten.

Macht es Euch gemütlich!

nicht nur Blumen vom Bauernmarkt im Freilichtmuseum Lindlar

Hallo Ihr Lieben!

Ist das nicht ein absoluter Traum? Und wenn es Duft über das Internet geben würde…

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Ein bunter Bauernstrauß, gekauft auf dem Bauernmarkt im Freilichtmuseum Lindlar im Bergischen Land. (Werbung, bekomme nichts dafür) So eine Mischung bekäme ich sonst wohl nur, wenn ich selber einen Bauerngarten hätte. Und er hält und hält und dann kann ich die Hälfte der Blumen anschliessend zu einem Trockenstraus zusammen stecken. Vor Ort hatte ich die Qual der Wahl, so wunderbare, bunte Sträuße gab es, frisch gebunden. Jeden Morgen dreh ich von meinem Sitzplatz aus die Vase ein klein wenig.Den zeige ich gern auch beim Flowerfriday.

Und dann möchte ich Euch natürlich auch einige Bilder von dem Ausflug in das Freilichtmuseum zeigen. (Werbung, bekomme immer noch nichts dafür!)

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Leider, und sehr zum Leidwesen unseres älteren Sohnes (der hier mal ein Schmiedekurs gemacht hat, unbezahlte Werbung) war der Schmied aus Krankheitsgründen nicht da.

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Hier mussten meine Kinder schon ganz schön überlegen, was das den für ein komischer Anhänger ist. Und? kennt Ihr ihn vielleicht? (Dreschkasten)

Natürlich haben wir uns wieder mit dem leckeren Butterkuchen, bestreut mit Hanfnüsschen, gestärkt. So eine Postkutschenfahrt kann man sich heute wohl kaum noch vorstellen.

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Hier konnte man nicht nur zusehen, wie der Fachmann dengelte und senste, (und zwar das niedrige Gras!), auch Sensen konnten käuflich erworben werden.

Überall zwischen den Ständen gab es etwas Besonderes zu bestaunen. Die alten Trecker waren an dem Wochenende im Einsatz und bearbeiteten die Felder im Hintergrund.

Kartoffeln mit besonderem Kräuterquark, frischem, geraspeltem Gemüse und gehackten Mandeln drüber gestreut, nachahmungswert!

Sogar die *Kleider Mühle* lief heute. Hier wurde alter Stoff zu neuem gewalkt. Ein ganzer Raum, der sich der Wiederverwertung gewidmet hat, dass war früher eine Notwendigkeit!

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Blick auf die Seilerei, die Reeperbahn ist leider verdeckt. Und was so schön wie Seerosen auf dem Teich aussieht, ist leider Algenblüte.

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Im Museum kann man auch ein Blaudruckseminar (29.9.2018, unbezahlte Werbung) besuchen, unter den ganzen Modeln wird man sicher fündig, um seine Tücher, Decken oder Laken zu bedrucken.

Für uns war es wieder ein wunderbarere Besuch, die ein oder andere Kleinigkeit wanderte in den Rucksack und trotz grossem Andrang verliefen es sich im Museum. Vielleicht gehen wir zum Erntedank noch mal hin.

Euch schon mal ein schönes Wochenende!

 

Ausflüge, Kreatives und eine verrückte Blume

Hallo Ihr Lieben.

Anfang der Woche waren wir in Stadt Blankenberg, eine historische Stadt im Siegtal, zu Hennef gehörend. (unbezahlte Werbung) Von 1245 bis 1805 war der Ort eine selbständige Stadt und die umliegenden Orte gehörten dazu. An einem steilen Bergkamm gelegen, thront über dem Ort die Burg als Sitz der Grafen von Sayn. Leider hatten wir uns den Montag als Ausflugstag für die Familie ausgesucht, in der Hoffnung, dann wäre nicht so viel los, aber es war genau falsch gedacht. Die Burg hatte zu und konnte nur von außen begutachtet werden. Im und um den Ort konnte man aber wunderbar laufen und erkunden. Trutzige Stadtmauern, Fachwerkhäuser, alte Obstbäume und für Kinder gibt es eine mittelalterliche Erkundungsally. Aber für einen Imbiss hatte nur eine Lokalität auf. Dort bekamen wir dann feine, bergische Waffeln, mit Sahne und heissen Kirschen.

Den Rundgang zeige ich Euch dann am Besten mal bildlich:

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Blick in die Burg

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Schießscharten
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Steiler Zugang zu den Weinpflanzen, übrigens gibt es ein Weinlese Museum im Ort

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das ältestes Haus mit Gang
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Ist das nicht ein toller Blick? Hier stand früher die Schmiede

Schon 1171 wurde der Ort urkundlich erwähnt, dort teilt der Kölner Erzbischof Philipp von Heinsberg, der der Äbtissin Gepa und dem Konvent der heiligen Jungfrauen zu Köln (später St. Ursula genannt) die Existenz eines Freihofes in blanckenberge mitteilt. Die Burg Blankenberg dürfte zwischen 1150 und 1180 errichtet worden sein. (wikipedia)   Auf der Burg gibt es zZt auch eine Kunstausstellung. (unbezahlte Werbung)

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örtlicher Kindergarten

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Am Wochenende ist im Freilichtmuseum Lindlar (Bergisches Land) der traditionelle Bauernmarkt. (unbezahlte Werbung, wir sind einfach gern dort und Museen müssen doch unterstützt werden, oder?) Falls Ihr noch ein Ausflugsziel (natürlich nur wenn Ihr in der Nähe wohnt,) für Samstag oder Sonntag suchen solltet. Vom Freilichtmuseum hab eich hier schon mal berichtet und werde Euch sicher nächste Woche auch Bilder zeigen. Ich freu mich schon auf leckere, selbstgemachte Sachen, der Schmied wird vorführen und auch andere Handwerker zeigen, wie im Bergischen diese alten Traditionen ausgeführt wurden.

Selbstgemachte Marmelade werde ich sicher nicht im Freilichtmuseum kaufen, eher den frischen Honig. Ich koche gerade selber fleissig Gelee. Gestern habe ich doch von den Krimis erzählt, die in nordamerikanischen Indianerreservaten spielen. Ich mag die indianische Kunst und habe mir gleich das Titelbild des einen Krimis als Vorbild genommen und einen Stempel geschnitzt. Den zeige ich auch noch beim Freutag.

 

Nicht zuletzt möchte ich Euch eine verrückte Blume zeigen:

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Habt Ihr sie erkannt? Eigentlich blüht die ja erst so zur Winterweihnachtszeit. Es ist ein Ritterstern, eine Amaryllis. Nach der Blüte stelle ich die Knollen immer in den dunklen Keller, damit sich die Pflanze zurückziehen kann. Zum Sommer hin kommen die Pötte dann irgendwo in den Garten, damit die Blätter noch mal treiben können und Kraft in die Knolle geben können. Sobald es kalt wird, kommen die Pflanzen dann wieder in den dunklen Keller und wenn man ein wenig aufpasst, kann man die Blüte zur Weihnachtszeit treiben. (etwas mehr und mehr Licht und etwas Wasser) Nun, diese Blume verschönert schon jetzt meinen gerade eher blütenarmen Garten. Ich zeige sie mal beim Flower Friday 

Euch allen schon mal ein wunderschönes Wochenende.

von Spaziergängen und Sauriern

Hallo Ihr Lieben.

Ich hoffe, es ist bei Euch auch so angenehm kühl geworden. Erst gab es letzte Woche ein ordentliches Gewitter gegen Abend, mit heftigen stürmischen Böen, jetzt hat es tatsächlich aber noch mal ganz normalen Landregen diese Woche gegeben

Wie gut, dass mein Mann und ich am Wochenende noch eine Wanderung zur Löwenburg im Siebengebirge unternommen hatten. Es war frisch, sonnig, aber endlich mal nicht so unglaublich heiss gewesen. (unbezahlte Werbung)

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Vom Parkplatz aus, Nähe Bad Honnefs, kann man sehr bequem durch Misch -Buchenwald, (ja, sogar für Kinderwagen geeignet,) einen schönen Gang hoch zum alten Forsthaus machen. Kurz vor dem Ziel öffnet sich der Laubwald für eine riesige Obstwiese. Viele der alten Bäume hatten allerdings Schäden davon getragen, durch die Trockenheit war es zu Astbruch gekommen.

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Im Hintergrund sieht man ja auch, dass die Bäume sich schon verfärben, wie im Herbst. Aber das Siebengebirge hat noch Glück gehabt.

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Auf der Terrasse der Waldwirtschaft war es unter Bäumen und Sonnenschirmen und im Wind sehr angenehm, der selbstgemachte und frische Pflaumenkuchen war lecker! (unbezahlte Werbung)

Von hier aus kann man noch verschiedene andere Wander Routen laufen.

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Wir wollten hoch zur Burgruine. Da wird es dann doch noch etwas steiler und nicht mehr unbedingt mit einem Kinderwagen zu begehen, zumal wir den steinigen Weg wählten. (Es gibt auch einen normalen Weg.)

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Und wer jetzt denkt, wir hätten unseren Hund zu der Zirkus Nummer gedrängt, der irrt, dieser sonst so ängstliche Hund ist da wirklich von alleine rauf gesprungen!

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Es ist doch immer etwas Besonderes, durch alte Laubwälder zu laufen, oder? Auch wenn man überall gemerkt hat, dass die lange Hitze- und Dürreperiode ihre Spuren hinterlassen hat.

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Der kleine Bach führte kaum noch Wasser und nur auf der Nordseite (Foto) sah es noch so schön grün aus, drehte man sich um, waren die Bäume kahler und am Boden viel weniger Grün.

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Aber jetzt hat es ja zumindest mal verteilt über zwei Tage einige Schauer gegeben. Die habe ich dann auch gleich noch mal genutzt:

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Der Fisch Saurier ist fertig geworden.

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Einzelne Überreste der Fossilien dieser riesigen Urzeit Fische wurden 1923 zum ersten Mal in Nevada gefunden. 1991 entdeckte ein Archäologe eher zufällig in British Columbia ein 23 m langes Skelett.

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Jetzt arbeite ich natürlich noch an weiteren Stempeln. Dinos haben mich nicht erst seit ich das Buch Dino Park von Michael Crichton gelesen habe, fasziniert. (unbezahlte Werbung, aber spannendes Buch, entstanden aus dem Drehbuch für Jurassic Park, auch wenn dann der Film erst später entsand.) Einen Triops (Urzeitkrebs) möchte ich auch noch schnitzen, aber wie Ihr seht, sind auch diese Stempel (T Rex Schädel, Velociraptor und ein Quetzalcoatlus ) noch grob und unfertig. Aber ich muss jetzt erst mal weiter Apfelmus machen.

Ich zeige die Stempel aber alle schon mal beim Creadienstag.

Wünsche Euch eine weiterhin angenehme Woche.

eigentlich so gar nicht nach

Hallo Ihr Lieben.

Eigentlich ist mir so gar nicht nach Blog schreiben. Oder eigentlich sogar sehr, ich müsste mir gerade in diesem Moment so einiges von der Seele schreiben. Aber dies ist mir dann doch zu privat. (Verdorri, ist das Leben manchmal eine Quase.) Aber kennt Ihr sicher auch, diese Höhepunkte im Leben, die man rausschreien mag, mit allen teilen möchte und die Tiefpunkte, die einen so sehr bewegen, dass man das Gute im Leben manchmal vergisst. Also, hier ein wenig meine Höhepunkte, damit man diese nicht vergessen kann:

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Birke

Denn ich hatte mir vorgenommen, Euch meine Kissen zu zeigen, die ich für eine Hochzeit als Geschenk gedruckt habe. Mir haben sie wirklich gefallen und ich  habe mich gefragt, warum ich selbst keine für uns gemacht habe. Außerdem gibt es für die Zitronenfalterin ein Himmelsbild – na, eigentlich zwei. Hier kommen heute die ersten, sich ballenden Wolken am Himmel. Aber noch brennt die Sonne sie gnadenlos nieder. Vielleicht gibt es die Tage mal ein Gewitter.

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Das zweite Foto ist ein wenig Abendstimmung. Dann, wenn es wieder etwas lau wird, still und manchmal eine besondere Stimmung entsteht.

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Dieses Bildeben  ist schon vor einer Woche entstanden und sollte schon gleich in die Link Sammlung. Aber wie das manchmal ist, ein wenig zu viel der Vergesslichkeit.

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So ist es doch ein wenig angenehmer im Moment, oder? Die Morgensonne im Bach sehen, am liebsten auch zu der Ente in das kühle Nass steigen.

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Der Kompost lockt gerade ab und an dieses grosse Raubinsekt an. Eine Hornisse. Und sie hat ihn gegen zwei andere Hornissen verteidigt. Schliesslich will sie die Obstreste alleine futtern, denke ich. Kennt Ihr auch noch das Ammenmärchen, dass soundsoviele Hornissen einen Ochsen mit ihren Stichen töten können? Meine Güte, hatten wir als Kinder Angst. Und dabei gab es weit und breit keine mehr, da hat man die nicht geschützt, sondern ausgeräuchert, auch weil man vor ihnen Angst hatte. Dabei sind sie friedlicher als Wespen. Ich denke, ab und zu wird auch eine Fliege auf dem Kompost ihr Opfer werden, davon hat es dieses Jahr genug, …gerne liebe Hornisse.

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Dieses Muster der Rinde entsteht, weil die Platane ihre Rinde stückweise abwirft, da sie nicht mit wächst.

 

 

 

 

Eine Hochzeit stand hier an und ich habe für den gemeinsamen Balkon zwei Kissen mit neuen Linolschnitten angefertigt. Keine andere Blume steht so für die Liebe und Leidenschaft, wie die Rose.

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Leider ist der Untergrund nicht so wirklich *farbecht*, heißt, der grüne und der hell violette Stoff ist gar nicht richtig farblich auf den Fotos zu sehen. Ein wenig steif wirken die Stängel im Nachhinein. Aber da es Edelrosen werden sollten, konnte ich schlecht einen geschwungene Blumenstengel nehmen.

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Da das Brautpaar gerade erst eine Reise in einem Bulli hinter sich hat und dieses Auto liebt, habe ich die andere Seite mit dem bereits vorhandenen VW Bulli Linolschnitt bedruckt.

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Dies schicke ich dann zum creadienstag.

Euch allen eine schöne Woche und denkt daran, nehmt Euch die Höhepunkte, nicht die *anderen*.