Herbstbeginn

Hallo Ihr Lieben.

Na, jetzt ist der Herbst auch kalendarisch eingetreten, nicht das wir das verpasst hätten. Die Nächte sind schon ordentlich kalt. Diesen Wechsel fand ich schon heftig. Aber wir sind noch standhaft, die Heizung bleibt noch aus. (Aber zur Not kann mal der Ofen angefeuert werden)

einen Blick nach oben wieder für die Galeria Himmelsblick, was für ein Wolkengebilde!

Aber sonst ist es durchaus wunderbar sonnig und morgens gibt es wieder diese wunderschönen Farben am Himmel (oder später eben besondere Wolkengebilde). In den zwei aufgestellten Bütten steht noch das Wasser auf der Terrasse, ich habe den Regenvorhersagen anfangs noch nicht so getraut und wollte so viel wie möglich auffangen. Nun wird es praktischerweise zum Putz anmischen verwendet. An der Fassade muss eine Fläche gemacht werden und meine Jungs sind sehr fleißig. Ich hab die geschenkt bekommenen, zersägten Äste nun ordentlich im Holzschober verstaut, dort auch gleich aufgeräumt und eine Maus aufgescheucht. Auf der einen Seite das bereits gut trockene Holz, auf der anderen Seite das nicht gut stapelbare, frische Astwerk (eigentlich kann man da nicht alles von wirklich gut für den Ofen nutzen, aber auch Äste haben einen guten Brennwert, sie sind nur „kreuz und quer“. Ich konnte nicht „Neinsagen“)

Herbst
Mobi Dick und Co

Nachdem ich letztens erste Postkarten geschnitten, geklebt und gestaltet habe, wurde da nun weiter getestet, diesmal für mich selber. Ansonsten habe ich mir zwar einige neue Stempelmotive vorgenommen, aber noch nicht angefangen. Ich finde ja, diese Übergangszeiten wie Frühling und Herbst sind immer reich an Arbeit. Im Garten wartet auch so manches, der Regen hat einfach allem noch mal einen Schub gegeben. Ich habe eine Tomate, die sich wild ausgesäht hat und die den Rosenbogen hoch klettert, obwohl sie von mir sogar gestutzt wird. Da merkt man, dass es eigentlich Dschungelpflanzen sind. Ob aber alle Tomaten noch rot werden? Wie gesagt, der Temperaturwechsel (nachts) ist heftig.

So, es soll gleich Nieselregen geben und ich muss noch ein wenig von dem runtergefallenem Putz wegfegen. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und setze mich dann noch an den Kaffeeplausch Tisch von Andrea

Verlinkt beim Himmelsblick und Samstagsplausch (und DVD)

Der den Baum raufläuft

Hallo Ihr Lieben.

Es gibt einige Vögel,  welche die Fähigkeit besitzen,  die Rinde von Bäumen hoch zu klettern. 

Euch fällt da sicher sofort der Specht ein.  Möglicherweise denkt Ihr aber auch an den Kleiber,  welcher als einziger Vogel nicht nur den Baumstamm raufklettern,  sondern auch kopfunter laufen kann.  Aber da gibt es noch diesen, winzigen und unscheinbaren, den Baumläufer.  Es gibt den Wald- und den Gartenbaumläufer.  Sie sind allerdings vom Laien kaum zu unterscheiden.  Der Waldbaumläufer hat zB längere Zehen,  aber wer kann das bei der Größe schon sehen.  Es gibt da noch den leichten Farbunterschied,  der Waldbaumläufer ist etwas heller (mehr helle Flecken im Rückengefieder) und der Gartenbaumläufer etwas dunkelbrauner.  Wenn ich die beiden Vögel direkt vergleichen könnte, während ich einen sehe, könnte ich vielleicht eine genaue Bestimmung abgeben 😄 Der Gesang der Baumläufer ist auch verschieden und hier könnt Ihr Mal reinhören. www.deutsche-vogelstimmen.de/gartenbaumlaufer Sie ähneln singend durchaus Zaunkönig oder Meise.

Tatsache ist: beide, blaumeisengroßen Vögel, können hier in unseren Parks vorkommen. Auch wer einen größeren Baum im Garten hat, kann von dem geschickten Rindenkletterer Besuch bekommen.  Certhia, (Certhiidae Mehrzahl) so der lateinische Name, ist kein so seltener Vogel, aber unauffällig und gut getarnt. Ich mag ja den englischen Namen sehr: „treecreeper“. Nah heran kam ich bis jetzt immer nur den gerade flügge gewordenen Jungvögeln. Aber auch die waren viel zu schnell für die Kamera. In den Obstwiesen ist er häufig, auch als ich letztens Äpfel aufgelesen habe, hörte ich ihn (singend immer wieder ein Stück vor mir weg fliegend).

Quelle Wikipedia

In der Rinde sucht der kleine Vogel nach Insekten, Spinnen und Raupen. (Darüber freut sich doch jeder Obstbaumbesitzer, es bedeutet u.A. weniger Wickler.) Dabei fliegt er zum Fuß des Stammes, klettert suchend und den Stamm umkreisende, hoch. Mit dem feinen, gebogenen Schnabel kommt er geschickt in die Rindenspalten und genau wie der Specht stützen ihn die Schwanzfedern. Ist er oben angekommen, fliegt er zum nächsten Stamm und fängt wieder unten an. Daher finde ich den englischen Namen auch so passend, er huscht geschwind an der Rinde hoch.

Stempel etwas verfeinern

Der kleine Vogel ist übrigens ein Höhlenbrüter. Dabei baut er das kleine, napfförmige Nest, eher außerhalb des Stammes, wo zB Rinde absteht. So kann der Mensch ihn auch unterstützen, mit einem kleinen, dreieckigen Kasten an der Rinde. Seitlich der Rinde befindet sich das Flugloch. Aber er nimmt auch Mauerritzen oder Gebäudenischen. Beide Partner kümmern sich im Frühjahr um die Brut. Die Vögel sind sonst nämlich Einzelgänger, in kalten Wintern finden sie sich aber zu Gruppen zusammen. Dann kann man sie auch am Meisenknödel pickend entdecken, denn im Winter nimmt der Insektenfresser auch Samen und Körner. Neben den natürlichen Feinden, wie Greifvögel, Eichhörnchen oder Rabenvögel, ist es vor allem der Mensch, der den Lebensraum durch Insektizide und Pestizide oder Fällung alter, knorriger Bäume (Streuobstwiesen) gefährdet.

Postkarte

Ich hoffe, auch dieser Beitrag aus dem Jahresthema „Flatterhaft“ hat Euch wieder gefallen. Verlinkt wird er bei der Zitronenfalterin, die all unsere verschiedenen Projekte wieder sammelt.

Und beim Creativsalat und Naturdonnerstag

Richtig gutes Wetter gerade

Hallo Ihr Lieben.

Es hat gerade angefangen zu regnen. Richtig gutes Wetter also! Ja, verkehrte Welt.

Eigentlich war ich mit den gestern aufgehobenen Äpfeln draußen mit Messerchen und Schüsseln und zu Gange, aber jetzt wurde es doch zu nass, selbst unter dem Sonnensegel. Obwohl nun endlich die Wespen weniger wurden.

Das man sich so über Regen freuen kann.

„close to the ground“

Aber die Antwort zeigt sich überall um uns. Selbst, wenn die Morgensonne schöne Farben zaubert.

„Himmelsblick“

Oder erste Wolken sich am Freitag vom Licht verzaubern ließen.

Ein wenig gestempelt werden durfte wieder, eine kleine Bestellung. Ich liebe diesen Fichtenstempel, wenn er mit verschiedenen Grün- und Blautönen dann zu einem nebligen Wald wird. Das dauert zwar immer etwas. Der Stempel wird auch immer nur zu einem Teil mit Farbe bedeckt und dann auch nicht zur Gänze überall festgedrückt, aber das Ergebnis überzeugt mich immer wieder.

Ich habe das neue Monats Flattertier immer noch nicht fertig geschrieben. Meine Post ist auch nur zum Teil raus. Aber schöne Post ist hier angekommen. Mano hatte nicht an der Sommerpost teil genommen aber einiges gedruckt mit diesen Techniken und mir davon etwas geschickt. Das ist so schön alles geworden! Herzliches Dankeschön an Dich, ich hab mich so gefreut. Bei so schönen Ergebnissen mag ich das auch noch mal machen, ich habe mir auch noch mal eine Seidenfarbe geholt. Vielleicht wage ich mich auch an Ecoprint noch mal heran, mit anderen Blättern. Die letzte Sommerpost aus meiner Gruppe ist auch angekommen, die will ich nächste Woche noch mal zeigen!

Ulrike Urlaubsgruß
Eine weitere Rauchschwalbe als Stempel auf eine Postkarte für den Seniorennachmittag diese Woche

Schon seit einigen Wochen steht hier die wunderhübsche Karte von Ulrike, ich liebe sie sehr! So eine schöne Illustration von Elsa Beskow. „Hänschen im Blaubeerwald“ werden die meisten kennen. Dies ist von den „Wichtelkindern“.

Tja, jetzt hat der Regen schon wieder aufgehört. Aber die Äpfel müssen weiter verarbeitet werden, der Kuchen und die Sauerteig Brötchen warten (noch etwas). Wenn das Wetter nicht mehr so heiß ist, mag ich solche Leckereien auch eher wieder machen. Leider muss ich auch weiter am „Umzug“ von einem Handy zum anderen arbeiten. Ich habe die meisten Sachen für den Blog da drauf und bis jetzt hat das noch nicht geklappt. Den Rechner schmeißt man ja nicht immer an und die Fotos werden iR. mit dem Handy gemacht und „verkleinert“.

Ich setze mich fix noch an den Samstagsplausch Tisch von Andrea, verlinke Himmelsblick und close to the ground ebenfalls und schnippeln gleich weiter. Ich komme eher morgen zur Blog Runde (welche ich mit Kommentaren schon die Woche über etwas vernachlässigt habe).

Ein schönes Wochenende Euch.

trocken, warm, August 2022

Hallo Ihr Lieben.

Birgit sammelt wieder unsere Monatszusammenfassungen. Da kann man noch mal ein wenig zurückschauen, die Tage an sich vorbei ziehen lassen, all das Schöne vielleicht würdigen, was man noch hatte und welches man hervor heben mag, weil einem das gut tut.

Begonnen wurde der Monat mit dem Motto „Flatterhaft“, diesmal waren es fliegende Fische. Von Anfang an war es ein sehr warmer und trockener Monat. Einmal hat es ein paar ml Regen gegeben. Die Wolken versprachen mal etwas kühlendes Nass, brachten dann aber eher Rauchschliere eines Waldbrandes aus dem Hessischen bis zu uns. Aber mehr Schönes: So habe ich mich gefreut, ganz viel Verwandtschaft auf der Gartengeburtstagsfeier im Sauerland zu sehen, ganz viele von dem „Jungfolk“ vor allen Dingen. Meine Sommerpost habe ich fertig gestellt und letzte Woche los geschickt. So manche Bündel sind schon angekommen, auch diese Woche kam wieder ein schönes.

Den 12 von 12 Beitrag gab es wieder und eine „Rundreise per Rad durch nahe Oasen“ für Kristinas Monatsspaziergang. Letztere neue Linkparty möchte ich Euch sehr ans Herz legen, sie ist noch recht neu aber ganz wunderschön und muss nicht aufwendig sein.

Die Sukkulenten mussten von der Schublade (welche auseinander fiel) umziehen. Eine kleine Kaffeepflanze zog ein. Die Rauchschwalbe als Stempel wurde etwas verschnitzt, aber ich habe eine Lösung gefunden. Gebrannte Bildergeschenke aus Holz gingen auf Reisen. Mit meiner Post ins Bloggerland hinke ich auch noch hinterher, (ich gestehe, ich habe mein Adressbüchlein verlegt und wenn ich abends dann loslegen wollte, war der Elan des warmen Tages aufgebraucht).

Und so hangeln wir uns in diesem Hochsommer von einem heißen Tag zum nächsten, haben „gutes Wetter“ und freuen uns doch oft nicht. Schleppen das aufgefangene Duschwasser nach der Nutzung in den Garten, auch wenn etwas Shampoo darin ist. Unruhig bin ich diese Woche! Ich schreibe es Wetter und Hormonen zu, das ist immer am Einfachsten. Der Altweibersommer klopft schon an, überall sind fleißig Spinnweben gespannt und Fallobst bzw Obst ist früher reif. Ich muss gleich das erste Apfelmus durch die flotte Lotte drehen und noch in Gläsern pasteurisieren. Bei der Hochschule habe ich auf der öffentlichen Obstwiese runtergefallene Äpfel gelesen, In einen Topf kamen ein paar Holunderbeeren aus dem Garten dazu. Und so schaute ich einmal „Tove“ und ein anderes mal „Downton Abbey 2“ abends und schnippelte Äpfel bzw reparierte derweil. (Aus der Bücherei ausgeliehen, keine Werbung, außer für Büchereien) Ein wenig Wehmut über diesen August trage ich im Herzen und mag doch noch nicht auf Wiedersehen sagen und den September begrüßen. Irgendwie. Leicht hat er es einem auch nicht immer gemacht, ihn zu mögen, oder? Wie ist es Euch da so ergangen?

„wie, was, wo? die Holunderblätter sind lecker!“

Verlinkt bei Birgits Monatscollage und Andreas Samstagsplausch

Fliegende Fische

Hallo Ihr Lieben.

Heute mag ich Euch in eine andere Welt als unsere Wälder oder Gärten entführen. Flatterhaft ziehen wir auf das Meer, vom Fernweh gepackt.

Gehört habt Ihr bestimmt schon mal davon, Fische, die fliegen können. Nun, wirklich fliegen?

Als Stempel

Etwa 40 Arten von Flugfischen leben in subtropischen und tropischen Gewässern. Eigentlich sollte man lieber Gleitfische sagen. Die Knochenfische haben zwei größere und zwei kleinere Flossen, die wie Flügel abgespreizt werden und den Fischen so nach einem kräftigen Sprung (Endgeschwindigkeit von 16 km/h bis zu 60km/h) aus dem Wasser zu einem „Flug“ verhelfen. Dabei flattern sie nicht über Wasser wie Vögel, sondern verhelfen sich mit den Flossen erst im Wasser, dann darüber, die nötige Geschwindigkeit. Mit diesem Auftrieb, gelingt ein gehörigen Abstand von Ihren Fressfeinden. Vor diesen  können Sie mit kurzen Oberflächenberührungen auf dem Meer fliehen, um dort mit kurzem Flossen/Flügelschlag bis zu 400 m zurück legen!

Dazu kommt, dass die Fische im Schwarm unterwegs sind. Also eine verwirrende und gute Taktik. Schon früher berichteten Seeleute von diesen besonderen Fischen. Auf große Segelschiffe dürften die Fische aber nicht oft gelandet sein, denn es gilt nicht die Höhe, sondern die Weite. Manchmal gibt es aber Aufwind über dem Meer und dann werden statt 1 m Höhe bis zu 10 m erreicht.

Ein Beispiel: Er trägt einen so wohl klingende Namen, der „Schwalbenfisch“, Exocoetus volitans, zugehörig zur Familie der Flugfische. Er ist oben blau, unten silberweiß gefärbt, mit langen, durchscheinend blauen Brustflossen, die ein Schweben über dem Wasser ermöglichen. Die Fische sehen etwa heringartig aus, haben ein schnabelartiges Maul. Das Fleisch ist wohlschmeckend. In Erzählungen haben versehentlich auf Booten landende Fische schon verhungernden Seeleute das Leben gerettet. Vielleicht ist das aber auch Seemannsgarn. Flugfische gibt es schon seid der Urzeit. In China fand man ein Fossil, welches auf 240 Millionen Jahre datiert wurde.

Ihr Laich wird übrigens mit Haftfäden an schwimmende Objekte geklebt. Indische Fischer haben sich das zur Nutze gemacht und können Schwärme mit Strohbündeln anlocken.

Apropos kleben

Vielleicht habt Ihr Lust Euch einen „fliegenden Fisch“ zu basteln. Dafür braucht Ihr eine Papp Rolle zB vom Klopapier. Diese beklebt Ihr nun mit ganz vielen ausgeschnittenen oder ausgestanzten Kreisen (macht Euch eine Papp Schablone) aus buntem Papier. Ihr könnte Papier übereinander legen, so viele, wie die Schere ohne Probleme schneidet. Bei Geschenkpapier geht das gut. Wie Schuppen werden diese nun auf die Rolle geklebt. Am Kopfteil kommen dann zwei weisse oder knalligbunte oder kullernde Augen dazu. Ebenfalls aus buntem, leichten Papier werden Streifen geschnitten und wie eine Flatterflosse am Ende der Rolle von innen angeklebt.

Im Kopf Bereich müsst Ihr mit einer Nadel und Faden die Aufhängung nun durchziehen. Der Fisch kommt an einen Stock oder wo immer ihr ihn flattern lasst wollt. (Denkt nur daran, er ist nicht regenfest)

Ich hoffe, auch dieser „Flatterhaft Beitrag“ hat Euch wieder gefallen.

Verlinkt bei der Zitronenfalterin, Creadivsalat, DvD

Dufte

Hallo Ihr Lieben.

Das ist einfach Dufte. Ich glaube, dass altmodische Wort für „großartig, wunderbar“ wird eigentlich viel zu selten (außerhalb von Berlin) genutzt. Irgendwie verbinde ich es auch am ehesten und verständlicherweise mit Kästner, aber ich komme nicht mehr drauf, wer es in seinen Kinderbüchern immer gesagt hat. Vielleicht kann mir da wer helfen (ich glaube es war ein Kind in „Emil und die Detektive“).

Die Woche war nämlich ziemlich dufte. Endlich wurde es wieder wärmer. Vor allem die Nächte waren doch recht kühl hier gewesen und das war nach den hochsommerlichen Tagen ein kleiner-großer Temperatur Schock. Das freute vor allem die wärmeliebenden Gurken, Auberginen und Paprika. Die Chilis wollen auch dieses Jahr einfach nicht, obwohl unter der Glasglocke, genau wie die Süßkartoffel. Das Olivenbäumen blüht dagegen wie verrückt und ich hoffe, in der Nachbarschaft ist noch irgendwo eines, wegen der Befruchtung.

Auch die Insekten sind sofort fleißig wieder unterwegs. Eine Blattschneide Biene habe ich am Freitag in einem Blumentopf gesehen, wie sie ihr Grün unterbrachte. Die Holzbiene hat ihre Flugschneise geändert, sie ist jetzt immer im hinteren Teil des Gartens. Und leider verirrt sich so manche kleine (namenlose, da ich sie nicht alle bestimmen kann) hinter die Fenster des Wohnzimmers, da die Terrassentür fast durchgehend auf ist. Ich versuche sie immer zu retten.

Für den Schatz war es noch mal eine sehr arbeitsreiche Woche, aber nun ist erst einmal Urlaub (und wir werden auch ein wenig zu zweit wegfahren, juhu. Ich sage nur mehr Meer, das ist ungemein dufte!)

Libellenrad, leider nur mit dem Handy und daher etwas unscharf fotografiert
Kletterbohne und Kletterhortensie
„Ich hab immer noch Hunger“

Meine Güte, ist es wirklich schon Juni? Der längste Tag kommt schon bald. Der Baldrian wurde teilweise letzte Woche geerntet (die Wurzeln, für den beruhigenden Tee), der andere Teil blüht. Ich liebe diese kleinen Walderdbeeren. Am feinsten ist es, eine nur zu essen und gegen den Gaumen zu drücken, damit man dieses Aroma ganz und gar genießen kann. Das versüßt einem das Unkrautzupfen. Ein paar mehr werden gepflückt um Essig aufzusetzen. Die Fotos schicke ich zu Juttas Fotoprojekt „close to the ground“ (vor allem das kleine Amselküken)

Ansonsten habe ich diese Woche meinen Jahresprojekt „Flatterhaft“ Beitrag gebracht, über kleine watschelnde „Torpedos“, bekanntes und unbekanntes Wissen und neue Stempel dazu. Ich schreibe noch einen Beitrag über ein klein wenig Familiengeschichte, dass zeiht sich etwas, denn ich komme von Hölzchen auf Stöckchen. Einfachen Hefe Apfelstrudel gab es für die zwei, die daheim geblieben waren, denn der Schatz musste zum Ende der Woche beruflich nach Berlin und der Jüngste hatte eine Woche Hunsrück im Rahmen seines FSJ, mit viel Natur erleben (und kam begeistert, inspiriert und geschafft zurück, nach einer wirklich langen Fahrt).

Eine kuriose Zusammenstellung von Gartenblumen (sowohl von der Nachbarin als auch aus meinem Garten) und fast verblühten, geretteten Sträußchen des Dorfsupermarktes. Ein Sträußchen, dass ich auch bei Holunderblütchens Linkliste gern wieder zeigen mag.

Nun kommt also das Fest des „heiligen Geistes“, ein Fest, dass wir Menschen eigentlich immer dringender brauchen. Und wie jedes Jahr schreibe ich auch dieses mal wieder: „Herr, schmeiß Hirn vom Himmel“, Frohe Pfingsten!

Verlinkt auch beim Samstagsplausch von Andrea Karminrot

PS: Den Elsterstempel hat Nicole gewonnen (und wie Ihr sehr, habe ich mir gleich noch mal einen geschnitzt)