Weiter

Hallo Ihr Lieben.

Wieder eine Woche rum. Wer mag, trifft sich auf einen Samstag Plausch bei Andrea.

Die Uhr dreht sich weiter. Die Tage plätschern dahin. Auch wenn es hier nur einen rheinischen Winter gibt, der vor allen Dingen nass ist, so zieht es nachts immer wieder ordentlich an. Ereignisreich war diese Woche auch nicht wirklich. Homeschooling, Homestudying. Homeoffice. Homework. Wie anstrengend das für viele ist, konnte man bei so manchem Beitrag zu 12 von 12 lesen. Ich bin froh, dass wir das immer noch zusammen ganz gut bewältigen. ich kann mir gut vorstellen, dass nicht überall das „Aufeinanderhocken“ reibungslos über die Bühne geht.

Bei mir stapeln sich hier neben dem Sofa „Jeansfetzen“. Es gibt so manches, was man aus alten Jeans machen kann! Im Moment ist eine Abendbeschäftigung selbige erstmal aufzutrennen und zu zerschneiden und vorzusortieren. Jetzt muss ich nur noch ein wenig schauen, wo ich die Nähmaschine hin stellen kann. Und an meine Schublade hinter dem Weihnachtsbaum sollte ich wieder dran kommen, da sind auch die Stoffmalfarben drin, die ich für einen Pullover benötige. Damit habe ich zumindest zum kreativen Teil der Woche meinen Bogen geschlagen. Ich habe wieder gemalt und geschnitzt. Das Gemalte ist noch unfertig und muss etwas warten. Die Schnitzwerke habe ich schon die Woche (hier) gezeigt.

Bei der ersten Runde „12 von 12“ gab es einen Tag hier nach zu lesen, recht ereignislos. Wie die Woche insgesamt eigentlich. Weitermachen ist irgendwie die Deviese und so ist das nun mal mit Alltag. (Und ganz ehrlich: wenn, dann haut es einem doch gleich ordentlich Ereignisse um die Ohren, also wollen wir uns das gar nicht wünschen.) Also machen wir lieber mit dem langweiligen Alltag weiter.

Viel zu schnell durchgeschaut habe ich die neue Staffel „Brooklin 99“, aber es hat mich so zum Lachen gebracht, dass hat unglaublich gut getan. Über Gags kann man auch noch mal lachen und ich werde sie wohl einfach noch mal ansehen. Sehr gut und bitterböse auch die Satire „Death to 2020“. Wenn die Macher dieser Satire nur geahnt hätten, was da noch „on top“ gekommen wäre, bzw sicher auch noch kommt? Ganz ehrlich, würden wir so ein Szenario im Film sehen, wäre unsere Kritik wohl eher: „unwahrscheinlich, so an den Haaren herbei gezogen“.

regnerisch

Für das Wochenende ist uns auch in den rheinischen Tieflagen Schnee vorher gesagt worden. Das wäre schon sehr schön. Ich schau neidisch auf so viele Aufnahmen bei anderen. Schnee ist immer so wunderbar hell, dämpft Geräusche, deckt den Matsch zu, läd zu einem Schneeman bauen ein und wenn man Glück hat, kann man sogar mal einen kleinen Hang runter rodeln. Morgendlicher Schneefall zwingt einen auch zum Sport: Schneeräumen.

Lesetechnisch war ich diese Woche nicht so aktiv. Mein Mann hat das Buch „Eroberung“ von Laurent Binet geschenkt bekommen. Eine wirklich gut Idee des Themas: „Was wäre wenn“ … Columbus nicht seine Entdeckungsfahrt gemacht hätte, denn die Wikinger waren schon viel früher in Südamerika und haben die Geschichte dadurch so beeinflusst, dass die Eroberung der Inkas in Richtung Europa statt findet. Eine gute Idee, leider empfinde ich den Stil des Buches als recht anstrengend. Es ist ein wenig altmodisch, wie eine Sage, die am Feuer erzählt wird, geschrieben. So fehlt mir das „durchschmökern“, der Lesefluss, vielleicht auch, weil ich die Woche nicht so gut geschlafen habe und etwas dauermüde bin.

Wie war Eure Woche? Ich wünsch Euch allen ein erholsames Wochenende.

Mit fremden Federn schmücken oder federleicht oder wie eine Feder im Wind

Hallo, Ihr Lieben.

Schon als Kind habe ich mich auf Altweiber als Papageno (ja, nicht Papagena, die fand ich langweilig) verkleidet. Wer von dem noch nie was gehört hat, das ist nicht schlimm, denn nicht jeder mag Opern und Mozarts Zauberflöte. In besagter Oper kann Papageno als Vogelfänger im bunten Federkostüm ein frecher, unbeschwerte Bursche sein: „stets lustig heißa hoppsassa“. Selber frei wie ein Vogel und vorlaut-frech dem eigentlichen Helden der Geschichte beim grossen Abenteuer beistehend.

Vögel beobachten, Federn sammeln und Eierschalen bestimmen war als Kind tatsächlich etwas, was mir großen Spass gemacht hat und was ich heute noch interessant finde. Und meine Eltern waren grosse Opernliebhaber, weswegen wir Kinder lange nur mit Klassik aufwuchsen. Als frischgebackener Teen habe ich mir also mit ganz viel Federn, die ich einzeln an einen Wollpullover nähte und an einen alten Hut klebte, ein Kostüm gestaltet. Einen alten Vogelkäfig und natürlich die Flöte dazu und ich war Papageno.

Federn wollte ich schon immer als Stempel gestalten, also hab ich mir vorgenommen, welche nach Vorbildern zu schnitzen. Hier seht Ihr Greifvogelfedern, die man Dank der Größe gut gestalten kann: Turmfalke und Bussard sind es übrigens gewesen, die sie netter weise haben fallen lassen.

Bussard
Turmfalke

Ursprünglich war mal geplant, einen grauen Pullover mit grauen Federn durch bunten Federn aufzuhübschen*. Das ist dann aber jetzt in eine ganz andere Richtung gegangen und die Gestaltung wird noch mal ganz anders werden, wohl eher mit Stickgarn und Stofffarbe (ist noch in Arbeit).

Meine Nichte macht für die Schule ein Plakat über Eichhörnchen. Dafür bekam ich den Auftrag, doch ein Eichhörnchen zu schnitzen. Das war sicher auch als Aufheiterung für die genervte Homeschülerin von der Mutter gedacht. Also ist jetzt noch schnell ein Eichkater als Stempel entstanden und per Post unterwegs.

Mich hat Gott sei Dank wieder etwas Kreativität erwischt (was ich auch daran merkte, dass ich auf den Einkaufszettel ein wenig zeichnete, während ich eigentlich aufschreiben wollte, was ich schnell besorgen darf) und so zeige ich heute die neuen Stempel beim freutag.

unscharfes Foto leider, Dame in Blei wurde dann ausgeschnitten

Dunkle Jahreszeit

Hallo Ihr Lieben.

Diese Woche. Wir steuern ja so langsam auf die dunkelsten Tage des Jahres hin. Wintersonnenwende. Die wilde Jagd. Kennt Ihr aus Cartoons diese Sprechblasen mit all den Symbolen und Buchstaben für Flüche und Schimpfwörter? Sowas hätte ich gerne als Überschrift genommen. Denn die Woche war alles andere als schön.

Homeschooling, hm. Da es in Richtung Abi geht, gibt es kaum bis gar keinen Online Unterricht (Widerspruch in sich nicht wahr?). Ja, es war kurzfristig, aber nicht unerwartet und neu. Dazu eine beginnende Auseinandersetzung mit einer Lehrerin.

Noch sehr schwer tragen und verarbeiten müssen wir eine Situation im Privaten. Vor allen Dingen für meinen lieben Schatz war das eine ganz schlimme Nachricht und wir können da nur hoffen und soweit es Dank Corona möglich ist, helfen. Und mehr hoffen.

Meine Mutter hat mir netterweise diese schönen Fotos für einen Blogbeitrag gegeben, die passen jetzt sehr gut.

Innere Ruhe finden?
Mehr Ruhe?
Eine Lieblingsaussicht

Ansonsten habe ich meine Hände diese Woche beschäftigt, Weihnachtsgrüße schreiben, drucken, schnitzen, Geschenke verpacken. Für Weihnachten vorbereiten. Haushalt. Die Keksvorräte (zusammen mit den „Kindern“) wieder auffüllen und welche als Geschenk abpacken. Zur Post um Pakete an liebe Menschen zu senden, die wir dieses Jahr nicht (mehr) sehen werden. Was die bei der Post gerade leisten müssen (im Dauerlauf) ist bewundernswert. In meinen Basar ist noch ein Stempel und einige T Shirts gewandert.

Lärchenzapfen und Kiefernzapfen
Da war ein Hausschutzgeist (Tomta) nötig

Am Dienstag habe ich noch ein Rezept für Karamell Schokolade und Anhänger gepostet, wenn Ihr noch Geschenk Anhänger benötigt, schaut da mal vorbei. Wunderschöne Adventspost ist hier angekommen, allen aus der Postkunstaktion ein grosses Dankeschön, ich zeige sie noch alle. Und auch sonst kam erste Weihnachtspost hier an, Dankeschön liebe Mano und Marita und an meine liebe Schwester. Sonst kann ich Euch von dieser Woche leider nicht viel mehr erzählen.

Verarbeiten

So wünsche ich Euch allen einen ruhigen und schönen vierten Advent.

Und schicke diesen Rückblick auf die Woche zum Samstagsplausch von Andrea Karminrot, mit großem Dankeschön, dass Sie das trotzdem macht. Alle guten Wünsche noch mal auf diesem Weg.

(Ps. ich schaue erst später bei Euch vorbei)

Geschenkanhänger und Karamell

Hallo Ihr Lieben.

Ich habe in der letzten „livingathome“ eine gute Idee gefunden: Karamell und Schokolade

Ich esse beides furchtbar gerne, Karamell und auch Schokolade

Hier wird beides vereint! Und weil ich gern so etwas aufpeppen, sind da noch pikante Nüsse und Kerne zu gekommen. Salzige Pistazien sind auch superlecker.

Als erstes hackt Ihr die Zartbitterschokolade klein, ich mache das immer auf einem grossen Brett mit einem langen Küchenmesser, bei dem ich die Hebelwirkung einsetzen kann. Butter wird nun mit Zucker und ein kleinem bißchen Rübensirup gekocht. Als erstes die Butter schmelzen, dann den Zucker dazu. Etwas Wasser (etwa 100ml) noch hinzufügen. Passt nur auf, kochender Zucker ist echt heiß. Am Besten geht das in einer Pfanne. Es dauert lange, bis der Zucker sich auflöst und sich unter Rühren Karamell bildet. Das Dumme ist nämlich, dass man nicht richtig sieht, ob sich der Zucker ganz auflöst. Ich habe ein kleines bischen zu früh aufgehört. Während dessen wurde eine Auflaufform ausgelegt mit Backpapier. Die Masse muss kochend zähflüssig werden, wer ein Kochthermometer hat,, es sollen 150 °C erreicht werden, bei mittlerer Hitze. Nun in die Auflaufform gießen und den Karamell etwas abkühlen lassen, gesalzen Nüsse/Körner vereinzelt drüber geben und gehackte Zartbitter Schokolade drauf streuen, die schmelzend sich verbinden. Dann kühl stellen. Dafür eignet sich gerade sehr gut Eure Außenfensterbank.

Karamell kochen

Durchschneiden oder brechen und abpacken. Lagerung im Kühlschrank und am besten in einer Woche aufessen. (Und in der Pfanne habe ich dann einfach Milchreis zum „säubern“ gemacht, lecker!)

Zutaten:

Auflaufform und Backpapier, 500g Butter, 500g Zucker, 100 – 125ml Wasser in etwa, 2 Tl Sirup

Wenn Ihr das verschenken mögt, hab ich hier Geschenkanhänger für Euch. Zum Ausdrucken.

Ein paar könnt Ihr auch ohne Weihnachten nutzen.

runterladen, ausdrucken, ausschneiden (für private Zwecke, Copyright Wippsteerts)

Zum Schluss noch ein bisschen Eigenwerbung: ein Einhorn sucht noch ein neues Zuhause

Einhorn auf Klötzchen, 15,-€ + Porto, Kontakt siehe Impressum (mehr unter „Basar“)

Verlinkt und mit Eigenwerbung (und Namensnennung) bei:

handmadeontuesday, und DVD,

Eine schlaue Note

Hallo Ihr Lieben.

Gestern hatte ich mir vorgenommen, endlich mal etwas zu schnitzen und dann auch hier anzubieten. Und als der Stempel fertig war, fiel die entgültige Entscheidung, ihn wirklich zu bewerben, doch schwerer als ich dachte. Ich habe einen schnürenden Fuchs geschnitzt und ich mag ja Füchse wirklich gern.

Wenn Ihr im Winter (weil dann am Besten zu sehen) zufällig eine Fuchsspur gefunden habt, dann seht Ihr seine Pfotenabdrücke wie Perlen auf einer Schnur aufgereiht. Der schlaue Fuchs will nicht viele Spuren hinterlassen, wie es scheint.

Fuchs Stempel zu kaufen

Nun möchte ich Euch die Gelegenheit geben, dieses Füchslein zu kaufen. Es ist nicht auf Holz aufgeklebt, dass kann aber noch gemacht werden. Factis, das Material aus dem der Fuchs geschnitzt wurde, ist ja etwas dicker und kann (zur Not) auch ohne Holz (oder Acryl Glas) genutzt werden. Der Stempel käme für 15,00 (aufgeklebt auf ein Klötzchen ein 1,-mehr) +Porto/Verpackung, per Post. Den genauen Ablauf wird dann per Mail genau abgestimmt (siehe Impressum und Werbung für mich selber)

Geschnitzt habe ich als Motiv für mich noch einen Esel. Das Grautier war in meiner „Liste“ seit ich die Fotos vom schwarzen Esel gezeigt habe und den Kopf schon mal schnitzte.

Der Esel kann natürlich auch ein Weihnachtsmotiv sein. Das Grautier war und ist ein zuverlässiges Transportmittel. So wird der Esel mit Maria und Josef und hinterher auch mit dem Christkind im Stall dargestellt. Die Legende vom Esel, der die junge Familie auf der Flucht nach Ägypten begleiten soll, bockig und dickköpfig wird und in eine Distel beißt, die kennen sicher einige. Eigentlich soll die Distel unverträglich sein, doch plötzlich kann der Esel Distel fressen. Noch heute ist in vielen Ländern das genügsam Grautier unverzichtbar. Manchmal wird das arme Eselchen auch arg überstrapaziert. Auf Pferde haben Esel eine durchaus beruhigende Wirkung. Bei der Feuchtigkeit der hiesigen Wiesen gibt es aber manchmal Probleme mit den Hufen. Die Grautier sind nämlich eher Steppentiere und an trockene Bedingungen angepasst. „Du Esel“ sollte übrigens nicht als Schimpfwort gelten, sondern als Kompliment. Wenn Esel plötzlich nicht mehr weitergehen wollen, hat das oftmals auch einen Grund, zB. das es zu gefährlich ist. Esel sind nämlich recht intelligente Tiere.

Mit Intelligenz hat dieses „Bilderbuch“ auch zu tun: „Einstein“

Mauseschlau hilft Menschenschlau. Wieder mit wunderschönen Bildern erzählt Torben Kuhlmann diesmal von Albert Einstein. Vorherige wunderschöne Titel wie Edison, Lindbergh und Armstrong legen die Messlatte hoch. Ich habe mir gerade das Hörbuch aus der Bücherei ausgeliehen, vorgelesen von Bastian Pastewka. Es ist wunderschön, aber mir fehlen die wunderbaren, detaillierten Bilder. Das Buch ist noch immer vorgemerkt. Lieber hätte ich es natürlich für mich selber, aber das muss erst mal warten. Ich finde den Titel eine sehr schöne Weihnachtsgeschenk Idee für neugiere Kinder. (Oder Erwachsene, die Bilderbücher lieben)

In der Tasse stecken Flügel, Engelsflügel. Ich möchte gleich würzige Mürbeteigkekse backen, die auf die Kante von Tassen passen. Der Teig steht noch kühl, wie es sich für Mürbeteig gehört. Dann kommt noch etwas Glasur drauf und glitzernder Zuckerzeugs. Das kann richtig glamorous aussehen. Ein Foto von den gebackenen Keksen lege ich nach. (und schicke es zum Monats Thema von Andrea Zitronenfalterin)

Alles zeig ich bei der Linkliste Handmade on Tuesday. DVD

Rezept:

300g Mehl, 100g Rohrzucker, 175g Butter, 1Prise Salz, 1 Ei, Kardamom und Tonkabohne (gemahlen) Puderzucker für den Guss

Butterstücke und Zucker als erstes verkneten, dann das Ei dazu und Mehl mit den Gewürze als letzte unterkneten, zu einem Ball formen und im Kühlschrank ruhen lassen. Das ist wichtig, damit sich die Zutaten verbinden. Das Ausrollen von Mürbeteig kann manchmal ganz schön nervig sein, dabei erleichtert das Ei die Sache schon ungemein. Also gut bemehlte Flächen nutzen oder den Teig zwischen zwei Frischhaltefolien legen.

Kekse mehr nach Grösse 8-10 min bei 180 °C mittlere Schiene backen. Den Glitzerzuckerkram auf einen Teller legen und den etwas abgekühlten Lecks mit Zuckerguss bestreichen und umgekehrt auf den Glitzer legen, mit spitzen fingern wieder runter nehmen und trocknen lassen.

Viel Spass!

Adventspost 2020 und mehr

Hallo Ihr Lieben.

Heute ist der 4.12. und mein Tag in der Liste der Adventspost. Michaela Müller und Tabea Heinicker vom „Post-Kunst-Werk“ haben sich wieder eine schöne Adventspost ausgedacht! Mit einer neuen Technik (für mich), wollten bzw wollen wir Glasplatten Druck Postkarten gestalten. Glasplattendruck, vielen vielleicht eher bekannt unter Monotypie. Mit etwas, wirklich nur etwas Farbe, ausgerollt auf dem Glas, sollen, bzw sollten nun Winter Bilder entstehen.

Ein Motiv hatte ich schon ganz am Anfang des Projektes im Kopf, allerdings war das nicht für Hochkant geeignet. Ein weiteres Bild, eine Winter Wanderung bei klirrendem Frost, mit ganz viel Eis am Fluss, würde „unmalbar“ für mich werden (und wohl sehr kitschig, allein die möglichen Farben). Wenn ich mich an den Spaziergang und die Fotos bei strahlendem Sonnenschein erinnere, dann seh ich immer noch viel Türkis und Blau aus der Schneelandschaft „brechen“. Überhaupt hatte ich meine Probleme mit Grau in den Farben, also einen typischen „rheinischen Winter“ zu nehmen. Einen Winterspaziergang verbinde ich mit Schlitten und Ski im Schnee. Schnee der all die Farben bei eine Wanderung durchaus wiedergibt, die vielleicht die Sonne nicht anstrahlt. Gedämpftere Farben, ja, damit konnte ich eher arbeiten, daher seht Ihr bei mir weniger Grau zugemischt, sonder mehr Braun. Weiss kam natürlich bei allen drei Farbtönen dazu und Schwarz war nur sehr wenig hinzu gemischt. Recht schnell formte sich eine andere Idee. Jeden Morgen, wenn ich mit dem Hund noch früh und mitlerweile auch im Dunkeln spazieren gehe, sind die Rotkehlchen Männchen schon dabei, mit leisen aber glasklaren Tönen ihr Revier zu verteidigen. Auch sehen wir im Winter neben Meisen, Amseln und Spatzen am ehesten Rotkehlchen im verschneiten Garten oder der Hecke.

Ein richtiger Wintervogel ist der kleine Singvogel mit der roten Brust geworden. Nun, kaum ein Singvogel der näher in Legenden um Christus verwoben ist, wie das Rotkehlchen und passt deswegen auch für viele in die Adventszeit. Sein rotes Brustfederkleid bekam es nämlich, als es trotz Gefahr versuchte, die Dornen der Kreuzigungs Krone Jesus aus der Haut zu ziehen. Selbstlosigkeit und Hilfe in eine Legende verpackt. Jetzt habe ich viel drum rum erzählt, nun sollt Ihr sehen, welches Motiv und Karte an meine Gruppe rausgeschickt worden ist. Zeitig sind die Karten hier raus gegangen, denn die Post ist gerade überarbeitet und daher unzuverlässig. Ich hoffe sehr, dass alle Advenskarten ankommen. Die ersten eingegangenen Motive stehen hier auch schon. Später im Monat werde ich mehr zeigen.

Motiv
Erste Farbe
Zweite Farbe
dritte Farbe und fertig

Rotkehlchen auf dem Zweige hupft

Rotkehlchen auf dem Zweige hupft,
wipp, wipp!
hat sich ein Beinchen abgezupft,
knipp, knipp!
läßt sich zum klaren Bach hernieder,
tunkt’s Schnäblein ein und hebt sich wieder,
stipp stipp, nipp nipp!
und schwingt sich wieder
in den Flieder.
Es singt und piepst ganz allerliebst,
zipp zipp, zipp zipp trill!
sich eine Abendmelodie,
steckts Köpfchen dann ins Federkleid
und schlummert bis zur Morgenzeit.

(Quelle von Wilhelm Busch)

Einmal Farbe auf die Platte, Blancoblatt und Bild, Motiv nachfahren, hochheben, neue Farbe auftragen…

Edit: bei einigen ist das Deckblatt abgegangen, weil ich den falschen Kleber genutzt habe, bitte also melden, wenn es Dir auch so ergangen ist

Einen ganz wunderbaren und schönen und selbstgemachten, besonderen Adventskalender habe ich von Maike bekommen und ich finde es nur so furchtbar, dass ich jetzt immer einen Tag warten muss um ein neues Briefmarkenmotiv zu entdecken, alle selbst geschnitzt und gedruckt. Herzlichste Dankesgrüsse auch auf diesem Wege nochmal.

Maike ist gerade im Eichhörnchen Fieber

Es wurden ansonsten zwei Motive aus den Harry Potter Geschichten geschnitzt und gestempelt, der goldene Schnatz und der sprechende Hut. So entstand eine Glückwunschkarte und Geschenkpapier für einen Fan.

Alles verlinke ich beim Freutag und der Post Kunst Link Liste

Euch allen ein schönes Nikolausfest und ein erholsames Adventswochenende

Wohlfühlen

Hallo Ihr Lieben.

Wohlfühlen, etwas, das wir gerade vielleicht seltener haben. Natürlich vergessen wir, daß auch ohne Corona jeder Tag nicht nur Sonnenschein bereit hält. Aber es ist schon eine besondere Art, sich jetzt unwohl zu fühlen. Nach sehr langer Zeit gibt es nun zum ersten Mal einige Fälle an der Schule des Sohnes. Aber es bleibt bei den wenigen Meldungen, so daß ich mein Vorhabe, meine Mutter heute (alleine) zu besuchen, beibehalte. Das wird uns beiden gut tun, trotz Abstand und Maske. Gefühlt rückt das Virus gerade noch näher, obwohl wir sehr im Kokon leben. Ich hoffe so sehr, dass es Andrea, bei der wir doch den Samstagsplausch immer abhalten können, wieder gut und besser geht!

Diese Woche bin ich im „Flow“ wie man das nun nennt:

Den Wald und die Brombeeren habe ich Mittwoch schon gezeigt, genau wie die Ovale. Die Farben sind bei den Witterungsverhältnissen teils verfälscht.

Ein Wohlfühl Essen ist für mich auf alle Fälle Himmel und Äd, ein Rezept, welches nicht nur im Rheinland gern gegessen wird, sondern das ich schon aus meiner Geburtsheimat, dem Sauerland kenne.

Ich liebe Kartoffelpürre, „die Erde“ und gern dazu selbstgemachtes Apfelmus, „den Himmel“, dazu Blutwurst. Besonders lecker war das natürlich, als mein Opa die noch selber gemacht hat. Übrigens nehme ich viel lieber fest kochende Kartoffeln. Wenn man die nach dem Stampfen noch ordentlich mit dem Schneebesen bearbeitet, ist das, neben einem Stich Butter, das Geheimnis eines guten Kartoffelpürres. Ausserdem sind die Kartoffeln auch noch aus dem Sauerland. „Lecker, woll!“

Bestimmt habt Ihr auch so ein „Seelen Essen“, wo es dem Leib und dem Geiste wieder besser geht.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende. Habt Ihr auch die warmen Sachen rausgeholt, ordentlich kalt ist es geworden. Bei Euch schaue ich dann später vorbei. Bleibt gesund!

PS

Fotos von meinem schönen Spaziergang am Donnerstag muss ich noch nachreichen, denn die sind mit der guten Kamera (nicht dem Handy) gemacht worden. Da konnte ich zwei Raubvögel (klein, immer noch) ablichten. Es ist mir auch an einem Morgen diese Woche passiert, daß ich einen Habicht über die Häuser streichen sah, es war noch dämmrig und kein Foto wäre da gelungen. Doch das Flugbild war deutlich zu erkennen. Noch vor 15 Jahren hätte ich niemandem geglaubt, der mir erzählte, dass er innerhalb einer Ortschaft einen Habicht gesehen hätte und das ganz ohne Futternot. Mehr dazu dann aber nächste Woche.

Verlinkt auch beim Monatsthema von Andrea Zitronenfalterin, denn mein Stempelschnitzen und der Kartoffelbrei waren gute Teile meines Kokons diese Woche.

Drauß‘ vom Walde

Hallo Ihr Lieben.

Die Adventszeit naht. Bedingt durch die Umstände bin ich dieses Jahr schon recht adventlich eingestimmt. Normal ist das bei mir in den letzten Jahren nicht. Da fing ich manchmal erst kurz vor Weihnachten an, zu dekorieren. Es war mir einfach zu viel des Trubels im Vorfeld. Dieses Jahr habe ich natürlich auch noch keine Weihnachtsdeko hier stehen oder hängen, aber letztens gab es Baumschmuck bei einer Aktion und ich konnte nicht an dem Auto vorbei:

Womit ich jetzt aber schon angefangen habe: Karten zu bedrucken. Mit der neuen Farbe kann ich so gut arbeiten, bin so begeistert, wie ich die Wald Silouette einsetzen kann. So ein richtiger nebliger oder winterlicher Wald wird das.

ganz viele kleine Ovale

An der Brombeere „feile“ (schnitze) ich noch vorsichtig ein wenig herum. Wusstet Ihr, dass die Brombeere im Winter ganz wichtig für alle Pflanzenfresser ist? Dieses dornige Gestrüpp bietet nicht nur Unterschlupf für Tiere ab Größe Maus bis zum Reh und Wildschwein, sondern auch weiterhin grüne Blätter zum Fressen. Und gerade bei Schnee schauen die dann wenigstens noch oben raus.

ach, diese Lichtverhältnisse…

Wenn Ihr also durch den Winterwald geht, die Brombeeren abgefressen sind, dann war das Nahrungsangebot nicht mehr so gut. Denn wirklich mögen tun die Rehe die Brombeerblätter nicht.

Ich liebe Lesezeichen und alte Buchseiten haben eine besondere Papierstruktur

Und an weiteren ovalen Projekten arbeite ich. So habe ich dieses Oval „mehrfach“ ausgeschnitten. Ich dachte an irgendwas organisches, Pantoffeltier vielleicht oder mikroskopisch kleine Algen. Eine Freundin sah dann aber gleich eine Schlange.

Verlinkt beim Mustermix von Susannes und Michaelas „Oval und Struktur

Unbezahlte Werbung, Stempelkissen Selbstbehalt und einfach nur davon überzeugt

Auf und ab

Hallo, Ihr Lieben.

Zuerst mag ich euch noch Fotos von unserem Spaziergang im Westerwald zeigen. Der Sonntag hatte wunderbares Wetter im Gepäck und das wollte genutzt werde. Ein guter Freund zieht bald um und zeigte schon Mal die Umgebung im Westerwald:

Ihr seht hier wunderschöne Wiesenauen, lichte Wälder, einen alten Weg mit sehr viel Geschichte(n) (die wir uns wohl eher nur ausdenken können, aber ganz sicher wurden hier Güter vom alten Ort oben zum Kloster auf der anderen Seite des Tals transportiert.) Genau zwei Pilze haben wir noch gefunden, waren später perfekt für die Soße. Auf den Fotos könne Ihr vielleicht die Reste einer alten Wallanlage sehen und auch Ausgrabungsreste an der „Burg“, die 200 Jahre vor Karl dem Großen gebaut wurde. Eine Zuflucht für die Menschen, die hier lebten und arbeiteten.

*The Withcher* für den Sohn

Ein wenig mehr zu meiner Novemberwoche. Wie immer im Leben gibt es Gutes und halt weniger Gutes. Der November ist ein Monat, der schon länger eine besondere Woche beinhaltet. Einmal mit einem traurigen Tag, wenn eigentlich die Narren den Beginn ihrer Session feiern. Aber gleich der Tag darauf ist ein schöner Tag mit einem Geburtstag. Diese Woche ist auch immer ziemlich gefüllt und ich brauche ein paar Momente. Momente zum schreiben, Schnitzen, Malen, Backen.

Geschrieben: auf dem Blog, über einen Kürbiskuchen, die Ulme und den 12 von 12 im November 2020

Geschnitzt: das „Witcher Symbol“ (Buchreihe, Spiel und Serie, die das Jubelkind sehr mag) für das Geschenkpapier und Grüsse

Gemalt: Erst wurden die Blätter der Ulme abgepaust , dann kamen da einfache Zeichnungen rein, niedlich anzusehen.

Gebacken: Muffins für die Schule, Hefeteig über Nacht angesetzt für ein Chiabatta und die Zutaten für den Wochenendkuchen gekauft

Ach und wie ich hier irgendwo vormals ganz sicher Ralph Waldo Emerson zitierte:

„All meine Schmerzen kann mein Gartenspaten heilen.“

Die Woche war nicht nur auf dem Blog gut gefüllt, dafür geht das Wochenende jetzt (hoffentlich) ruhiger zu Ende. Es will noch ein Geburtstag nach gefeiert werden, wenn auch in sehr kleinem Kreis.

Sonnenaufgang – Spiegelung der Farben im Westen
Beethovenjahr Kunst in Bonn – verschoben auf 2021

Macht es gut und habt ein schönes Wochenende, wir sehen uns vielleicht beim Samstagsplausch von Andrea

Es ist nun der Herbst gekommen,
Hat das schöne Sommerkleid
Von den Feldern weggenommen
Und die Blätter ausgestreut,
Vor dem bösen Winterwinde
Deckt er warm und sachte zu
Mit dem bunten Laub die Gründe,
Die schon müde gehn zur Ruh.

Durch die Felder sieht man fahren
Eine wunderschöne Frau,
Und von ihren langen Haaren
Goldne Fäden auf der Au
Spinnet sie und singt im Gehen:
Eia, meine Blümelein,
Nicht nach andern immer sehen,
Eia, schlafet, schlafet ein.

Und die Vöglein hoch in Lüften
Über blaue Berg und Seen
Ziehn zur Ferne nach den Klüften,
Wo die hohen Zedern stehn,
Wo mit ihren goldnen Schwingen
Auf des Benedeiten Gruft
Engel Hosianna singen
Nächtens durch die stille Luft.

Joseph von Eichendorff

Alles meins

Hallo Ihr Lieben.

Ach, ist das gerade ein Wetterchen hier. Die Sonne scheint mir auf den Rücken und ich habe die Balkontür offen. Auch wenn wir die ersten Minusgrade in der Nacht hatten, sind die Mittage bzw Nachmittage goldgelb.

Wie Ihr vielleicht erkennen könnt, habe ich nun wenigstens das erste Eichhörnchen in Gummiplatte zu einem Stempel geschnitzt. Ganz zufrieden bin ich noch nicht, denn es sollte eine Nuss in die kleine Schnauze, dieser Bereich gefällt mir noch nicht wirklich.

FreuHörnchen?

Direkt hier um die Ecke streiten sich wirklich zwei kleine Eichhörnchen häufig. Es sind gute Jagdgründe, dort wohnen viele fütternde Menschen und einige Haselbäume stehen ebenfalls da. Schließlich muss für den Winter vorgesorgt werden! Und nicht jede Nuss wird wiedergefunden, oder es kommt gar ein kluger Eichelhäher, der dem Fleissigen die Beute stiehlt. (Aber auch die Eichhörnchen sind nicht dumm und tun manchmal nur so, als würden sie Nüsse oder Eicheln verstecken).

Jedenfalls ist hier immer ganz großes Hunde Kino und Herrchen und Frauchen freuen sich auch immer sehr! Also perfekt für den Freutag!

Auszug „NeinHorn“ von Marc Uwe Kling

Verlinkt beim Freutag

Mehr Eichhörnchen bei Maike von kleineviecher

(ein wenig Werbung…)