alte Schinken

Hallo Ihr Lieben.

So langsam geht es auf die Adventszeit zu. Auch wenn ich gestehen muss, ich bin noch gar nicht im Weihnachtsmodus, geschweige denn adventlich eingestellt.

Aber irgendwann muss man ja doch mal anfangen, am liebsten kreativ.

Ich mag es, wenn kleine Schildchen an den Geschenken dran sind, oder am Marmeladenglas, oder… Kleine Kunstwerke können das ja sein. Also habe ich erst mal mit gekauften Geschenkanhängern begonnen. Aber mir fehlte da irgendwie *Patina* und so holte ich ein altes, noch in gothischer Schrift gedrucktes Buch hervor und riss eine Seite heraus. (Keine Sorge, dafür gehe ich bestimmt nicht an mein Bücherregal, es ist schon so schwer genug für mich, ein Buch auseinander zu nehmen. Aber Second Hand und vor allen Dingen in den Sozialkaufhäusern oder Bücherschränken findet Ihr bestimmt so einen *ollen Schinken*, den eigentlich auch keiner mehr lesen will.)

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(Werbung, Name auf Notizbuch erkennbar)

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Mit der alten Schneidemaschine von meinem Großvater habe ich dann die Seite mehrfach geteilt.

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Ein paar einfache neue Stempel sind auch dazu gekommen. Übrigens, Ihr könnt mit Moosgummi und Bauklötzchen auch so Baum Stempel schneiden und aufkleben, (allerdings ohne die Äste.)

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Es sind ein paar neue Farbkissen dazu bekommen, diesmal habe ich nicht so auf das Geld geachtet und das zahl sich wirklich aus. Übrigens nimmt so eine alte Buchseite auch die Farbe sehr gut auf. Die blanko Geschenkanhänger dagegen waren da nicht so gut.

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Ihr könnt natürlich auch kleine Collagen gestalten, ich habe sie heute erst mal recht einfach gehalten. (Aber mit ein paar goldenen Sternchenaufklebern, alten Poesiebildchen oder alten SW Fotos kann man da seiner Fantasie freien Lauf lassen.)

Am Wochenende war ich erkältungstechnisch niedergestreckt und ein wenig hängt mir das immer noch an. Heute morgen kam im Radio ein toller Tipp, den ich begeistert gleich nach machte, wenn auch etwas verändert. Ich habe Euch ja schon mal das Rezept für die Kurkuma Milch hier gegeben. Da ist aber Kokosöl dabei und dies soll man ja nicht zu viel nutzen, schon gar nicht, wenn man mit höheren Cholesterin Werten zu tun hat. Daher finde ich, ich muss Euch diesen Trunk auch weiterreichen, bildlich.

(WDR2, Werbung und Quellenangabe)

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Ihr nehmt: 1/2 bis 1 Zitrone oder Limette, etwas frischen Ingwer, einen gestrichenen TL Kurkuma und heißes Wasser. Dieses aufgießen und etwas ziehen lassen. Ich habe dann noch einen kleinen Löffel Honig dazu gegeben und weil sich der Kurkuma am Boden sammelt, beim Trinken immer mal wieder umrühren. Das Originalrezept gibt etwas Pfeffer dazu. (Als ich dann ein wenig nachlas, wurde mir auch klar, warum man noch Pfeffer dazu tun soll. Das Gewürz steigert den gesunden Effekt der Kurkuma Stoffe. Also kommt beim nächsten Mal auch eine Prise Pfeffer dazu.)

Die „Zauberknolle“, „Gewürz des Lebens“ oder Gelbwurz benannte Wurzel ist in der ayurvedischen Medizin schon seit Jahrtausenden als Heilmittel bekannt. Kurkuma ist ein Hauptbestandteil von Currypulver und verleiht der Gewürzmischung ihre typische Farbe. Diese wird übrigens auch gern in der Lebensmittelindustrie verwendet. Der Stoff ist aber vor allen Dingen medizinisch interessant, er hilft gegen Entzündungen, Magen-Darm-Beschwerden und soll sogar gegen Arthrose, Alzheimer und Krebs wirken. Letztere Wirkungsbereiche befindet sich aber in der Forschung und ich kann mir vorstellen, dass da ganz andere Mengen des Wirkstoffs zu sich genommen werden müßten. Tatsache ist, es ist entzündungshemmend, stärkt das Immunsysthem und ist  lecker. Probiert es mal aus.

Macht es Euch gemütlich und bleibt gesund.

Verlinkt beim creadienstag

Geblättert

Hallo Ihr Lieben.

Jeden Montag sammelt Susanne vom Blog „nahtlust“ etwas zu einem Thema rund um die Papierliebe.

Blätter ist (sind) das April Thema. Und genau die sprießen ja jetzt überall. Nicht nur die Bäume werden Grün, auch alle möglichen Blumen sprießen aus der braunen Erde. Bei so manchem Spross fragt man sich auch, was es wohl mal werden wird, so der erste Blattaustrieb dem späteren Pflänzchen oft nicht ähnlich sieht.

Nun, letztes Jahr habe ich im Sommer bunte Blütenblätter gesammel und zwischen Buchdeckel gepresst. Ich hatte damit auch etwas vor, mit Papier. Beschrieben wurde mein Vorhaben auch mal kurz. Aber die Blütenblätter gerieten etwas in Vergessenheit zwischen den Märchenbuchseiten.

Nun aber möchte ich die Fensterdeko und sozusagen Gardinen endlich gestalten und aufhängen.  Also Japanpapier ausgebreitet, gepresste Blütenblätter und Sprühkleber bereit gestellt.

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Nun ist ein neuer Blickschutz im Büro am mittleren Fenster.

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Vielleicht findet Ihr ja auch mal schöne Blätter oder Blüten, die Ihr wie für ein Herbarium pressen wollt, denn man kann damit auch schöne Karten gestalten.

Euch einen schönen Start in die Woche.

 

PS Kommentar von Frau Nahtlust:

„Wie schön, dass du Blätter und Blüten nun direkt als Sichtschutz vor Augen hast, Nina! Das ist eine gute Idee und überhaupt ist dein Papier ja so fein geworden! Sehr gelungen, und ich danke dir für die Verlinkung! LG. Susanne“

(Irgendwie kann sie bei mir nicht mehr Kommentare schreiben, merkwürdig, wenn Ihr auch dies Problem haben solltet, schreibt mir doch eine kurze Mail, dann versuche ich das mit WordPress weiter herauszufinden.)