So schnell wird es herbstlich

Hallo Ihr Lieben.

Noch vor kurzem habe ich mir keine Blumen ins Wohnzimmer gestellt, weil es viel zu warm war. Das hat sich sehr geändert. Ich habe zwar immer noch lange abends die Balkontür offen, aber greife dann doch schnell zur Decke. Die Wespen sind schon viel weniger aktiv und so konnte ich wenigstens zum Essen ein paar Trauben pflücken. Dahlien sind nun die vorherrschenden, bunten Herbstblumen.

Mit dem Blumenstrauß kann ich endlich mal wieder beim Flower-Friday mit machen. Als letzte Sommerboten seht Ihr noch Kornblumen darin aufblitzen. So ein wunderbares Blau!

Die Mitte der Woche war hier noch mal wohlig, sonnig, warm. Den Tag konnte ich ausgiebig nutzen. Mit dem Rad Besorgungen machen hat richtig Spass gemacht, bin viel mehr Wege geradelt, als ich eigentlich musste. Wir haben hier zwei Gemeindewiesen, die mit Obstbäumen bepflanzt sind. Für den eigenen Bedarf darf man dort Fallobst sammeln und auch etwas pflücken. Letzteres gelingt mir iR weniger, fehlt mir doch ein Pflücker und viele der Äpfel sind noch gar nicht reif. Aber es ist auch so genug an Fallobst. Meine Radtaschen wurden vollgepackt. Das gibt feines Apfelgelee. Gerade die Obstwiese am Flughafen ist immer ein kleines Paradies. Hier sind oftmals viele Vögel und Insekten zu beobachten. In diesem grossen Kasten auf dem Foto sind Hornissen, darunter hängt einer für Fledermäuse. Eine Schulklasse kommt, um Äpfel zu ernten, da gibt es natürlich keine Ruhe.

Ich bin ein Landei, mit Obsternte sozusagen groß geworden. Ich wäre die Apfellese etwas anders angegangen. Die Kinder hatten keine Decken um die Äpfel darauf fallen zu lassen beim Abschütteln, keines trug eine Schürze oder hatte einen kleinen Eimer. In die größeren Ernte-Körbe wurden die einzelnen Äpfel geworfen, die auch einzeln aufgehoben wurden. Viel zu viele Wege und Dellen an den Äpfeln entstehen. Aber es waren ja nicht meine Kinder. Schön, dass sie wenigsten etwas heran geführt wurden.

Ansonsten habe ich diese Woche begonnen, meine Sommerpost zu verschicken. Für die, die wissen wollten, was ich zB mit dem selbst geschöpftes Papier angestellt habe, hier lang. (Die „Extrapost“ habe ich diese Woche noch nicht ganz fertig bekommen.)

selbstgekauft

Herbstzeit ist Lesezeit! Einen sehr komischen Krimi (darf ein Krimi komisch sein? sehr gerne! ) lese ich gerade. Ich mein, eine Highlandcow, die als verrückt gilt, weil sie genau weiss, was sie tut und will, alles beobachtet und analysiert, auch schon mal auf Leute los geht, wenn es ihr zu bunt wird. Und der Leichenfund auf der Hybriden Insel wird erst einmal vertuscht. Nun, fassen wir mal den Anfgang so zusammen: ein ehemalige Manager der Schuhfirma Clarks, der nach dem Berufsausstieg nur noch barfuß läuft, die Leiche findet und verscharrt, wird natürlich von verschiedenen Bewohnern der Insel beobachtet. Aber niemand hat wirklich Interesse, den Toten im Schottenrock der Polizei zu melden. Sehr skurrile Personen bevölkern diesen Krimi, ergeben eine skurrile Geschichte.

Und wer das schöne Buch zum Träumen von Charlie Mackesy noch nicht kennt, dem sei es hier noch mal wärmstens empfohlen. Erinnert mich an „Pu der Bär“ und „der kleinen Prinz“ und ich liebe Mackesys Zeichnungen.

Bestellt ist noch das neue Buch von Melanie Garanie, eine Graphik Novele und ein sehr persönliches Buch! Schaut unbedingt mal auf ihren Blog. Seid vorgewarnt, Lachen und Weinen liegen dicht beieinander. Immerhin geht es ganz oft auf ihrem Blog und ausschließlich in dem Buch, um den Tod des kleinen Sohnes, der auch mal als Ritter ausgerüstet ins Krankenhaus ging.

Quelle Carlsen Verlag

Erschrocken haben wir uns, als wir von dem Tod Chadwick Boseman lasen, der den meisten Kinogängern als Black Panther aus dem Marvel Universum bekannt sein könnte. Er verstarb mit 43 Jahre an Krebs, sehr unerwartet. Jetzt muss ich gleich den Film noch mal am Wochenende schauen. Ein Schauspieler, der sehr engagiert war und auch viel zu jung gestorben ist.

Quelle Uli Stein fanshop

Und dann erreicht einen noch die Nachricht, dass Uli Stein verstorben ist. Kaum einer, der seine lustigen Cartoons nicht kennt. Da muss ich nicht viel zu schreiben.(Ach männo)

Zum Ausklang der Woche kam ein Apfelkuchen in den Ofen und die nächste Charge Apfel Gelee wurde gekocht. Da zieht ein „Düftchen“ durch die Wohnung! Schon beim Zerschneiden der Äpfel duftet es wunderbar zart, so eine Note müsste es als Parfum geben.

Habt ein wunderbares Wochenende. Ich schau jetzt bei Andreas Samstagsplausch vorbei.

(Vollkornmehl) Hefeteig, Schmand, Äpfel, Zucker und Zimt

Edit: Heute ist in vielen Buchhandlungen der Gratis Comic Tag. Der wurde im Mai verschoben. Habe ich auch übersehen.

In einer schönen Woche

Hallo, Ihr Lieben.

Mögt Ihr wieder auf einen Kaffee oder Tee bei Andreas Plausch vorbei schauen?

Die Woche war immer noch von Hitzewarnungen, Schwüle und Gewitter bestimmt. Das kann ganz schön anstrengend sein. Aber die Temperaturen wurden erträglicher. An einem Tag bin ich zum Aufsammeln von Äpfeln geradelt. Daraus möchte ich heute Apfelmus kochen. Auch einige Holzbirnen / Wildbirnen sind schon reif. Daraus machen ich „Magenapfelmus“, zusammen mit saftigen Äpfeln. Denn diese kleinen, süßen Früchte enthalten viele Gerbstoffe, die besonders gut für den Magen sind. Reif sind diese Birnen, wenn sie ganz weich sind. Gern hätte ich noch mehr gesammelt, aber die Wespen mochten das gar nicht.

Auch wenn ich die Tomaten in den Töpfen täglich gießen muss, sie werden gerade von der Sonne verwöhnt. Besonders gut hat uns die dunkle Frucht geschmeckt, die „Schwarze Krim“.

An einem Nachmittag habe ich mir allerdings einen Sonnenbrand auf dem Rücken geholt, trotz Creme. Ich habe Papier geschöpft, samt hauseigener „Salzproduktion“ (und Ihr bekommt mal mich selber zu sehen).

Bevor ich mich in Unkosten stürze, habe ich ein Kinderset genutzt, ausprobiert, vielleicht habe ich demnächst auch Lust, ein richtiges Schöpfset zu bauen.

Wirklich sehr gut liest sich dieser Krimi aus den Zeiten der Prohibition in New Orleans, daher wollte ich Euch den gleich vorstellen (selbstgekauft).

Drei Haupt-Personen machen sich auf die Suche nach dem (historisch dokumentierten) Axtmörder. Gleich zu Anfang gibt dieser Serienmörder über die Presse bekannt, dass er nur die verschonen werde, die Jazz(bands) daheim hören. Jazz und New Orleans, untrennbar verbunden, die Musik und der Tanz dazu als Ausdruck von Identität. Nicht umsonst ist eine der Hauptfiguren eine junge Frau, deren Haut zu dunkel für die eine und zu hell für die andere Seite ist. Ganz nebenbei lernen wir ihren guten Freund „Lewis Armstrong“ kennen, der später seinen Namen in die französische Schreibweise ändern wird. Auch die anderen beiden Ermittler, ein unter Druck gesetzter Polizist und sein ehemaliger, korrupter Partner, frisch aus dem Knast entlassen, versuchen diesen Axtmörder möglichst schnell zu fassen. Ein Krimineller als Ermittler, fragt Ihr Euch? In „Little Italy“ werden der „Organisation“ gerade viel zu viele Razzien durchgeführt! Da wird der Pate aktiv. Ein Pulverfass und spannend zu lesen, besonders wenn man Jazz mag.

Jeden Morgen gehen neue Hibiskus-Blüten auf und werden reichlich von Hummeln und Bienen besucht. Das Insekt ist vor lauter Pollen kaum zu erkennen.

Im Garten arbeitend, werde ich immer mal wieder von einem Frosch (sehr kamerascheu) und einer Amsel besucht. Ich hoffe sehr, dass die Amsel nicht vom Usutu Virus befallen ist, denn an ihrem Kopf zeigen sich kahle Stellen und das würde ihre „Zutraulichkeit“ erklären. Auch ein Kohlweißling besucht mich immer wieder, auf der Suche nach Nektar. Für die Bienen sind die Anemonen aufgegangen. Die Nachtschwärmer haben reichlich Nachtkerzen. Die Schmetterlinge müssen sich mit den wenigen Oreganoblüten zufrieden geben, da kommt erst noch die zweite Blüte. Hinten im Garten werden fleissig Sonnenblumen besucht. Wie ich schon erzählte, haben viele Blumen die Dürre nicht überstanden oder blühen nicht.

Die Zeit des Sonnenaufganges wird nun spürbar später. Wie schnell das plötzlich geht, daß man merkt, wie der Hochsommer in den Altweibersommer gleitet. Eine wunderschöne Zeit des Überganges finde ich.

Sonnenaufgang!

Bleibe nicht am Boden heften,
Frisch gewagt und frisch hinaus!
Kopf und Arm mit heitern Kräften,
Überall sind sie zu Haus;
Wo wir uns der Sonne freuen,
Sind wir jede Sorge los.
Daß wir uns in ihr zerstreuen,
Darum ist die Welt so groß.

Quelle: Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1821

Das war eine kleine Auswahl aus unserer Woche, die eigentlich sehr gemischt war mit nicht so guten (privaten) Nachrichten, Elternabend an der Schule, wunderbaren Fotos vom grossen Sohn (der unterwegs ist), sehr schönen Treffen mit Freundinnen, viel Musik hören und tatsächlich auch mal wieder kochen. Mein Sommerhäkelprojekt habe ich angefangen und an der Sommer Post weiter gearbeitet. Richtig im kreativen Fluss bin ich aber zZt. nicht. Etwas von Rügen, genauer gesagt Putbus, habe ich hier diese Woche gezeigt, mehr über die „weiße Kreide“ werde ich Euch noch erzählen.

Euch ein wunderschönes Wochenende, macht es Euch gemütlich und erholt Euch gut.

Gartenbüchlein

Hallo, Ihr Lieben.

Kennt Ihr das mit den Plänen? Für etwas Kreatives, für einen Blog Eintrag, für den Garten. Und irgendwie…

Selbst mit etwas Planung geht da schon mal etwas verloren, weil die Zeit vielleicht nicht gereicht hat, der Kopf wo anders war, die Lust verloren ging, was auch immer. Nun, heute zeige ich etwas zu „klein“ und „Garten“. Endlich. In der letzten Woche dieses Themas bei „der Müllerin“ und frau nahtlust.

Büchlein u Stoffe

Ich habe mich an ein kleines, selbstgebundenes Büchlein gemacht. Als möglicher Planer für das Gartenjahr, als Notitzbüchlein oder Gedankensammler.

aufgeschlagenes Büchlein

Meine liebste Beschäftigung ist im Kreativen nun mal das Stempel schnitzen (ja, am liebsten wirklich das Schnitzen). Daher wurden die Seiten natürlich mit neuen, floralen Stempeln bedruckt.

Der Einband wurde bewußt etwas grösse gelassen. Was mir leider sehr mißlungen ist, ist das Schneiden der Seiten nach dem Binden. Meine Schneidemaschine hat die Seiten nicht geschafft und eher etwas zerfetzt. Ein wenig konnte ich noch mit dem Cutter Abhilfe schaffen, aber Ihr seht die Unregelmäßigkeiten.

a rose is a rose
Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose

 

Gertrude Steins Teil ihrer literarischen Sprachexperimente: „Rose is a rose is a rose“ fand hier Erwähnung. Der Satz entstammt ihrem Gedicht Sacred Emily. Hier (veröffentl. 1922) heißt es bei Wikipedia, in Deutschland glaube bei Arche veröffentlicht:


Color mahogany.
Color mahogany center.
Rose is a rose is a rose is a rose.
Loveliness extreme.
Extra gaiters.
Loveliness extreme.
Sweetest ice-cream.
Page ages page ages page ages.
Wiped Wiped wire wire.
Sweeter than peaches and pears and cream.
Wiped wire wiped wire.
Extra extreme.
Put measure treasure.
Measure treasure.
Tables track.
Nursed.
Dough.
That will do.

Außerdem wollte ich nun endlich meine letzten beiden noch fehlenden wunderschönen Stoffdruck-Zusendungen aus dem Projekt Frühlings Post Kunst zeigen. Zwei wunderschöne Stoffstücke mit sehr unterschiedlichen Schablonendrucken zum Thema Flora und Fauna und daher auch gut zum Thema hier passend. Denn was wäre ein Garten, sei er noch so klein, ohne schöne Pflanzen und Tiere. Ich bedanke mich bei Fine und Stefanie sehr. Auch mir zaubert übrigens das alte SW Foto ein Lächeln in `s Gesicht, liebe Fine.

 

Euch eine schöne Woche.

Glas oder nicht Glas

Hallo Ihr Lieben,

Der Muster-Mittwoch bei Michaela hat diesmal das Thema Glas und Flaschen.

Ich denke schon etwas länger über ein Motiv nach. Eine Kollage mit ausgeschnittenen Flaschen und Gläsern, aber ich bin eigentlich nicht so der Kollage Meister. Ein Motiv hatte ich dann recht schnell im Kopf, soll ich es nur als Stempel wieder gestalten oder ausschneiden? Dann gibt es ja diese wunderschönen, farbigen Gläser, in welche Muster eingeschliffen wurden. Ob man die zum Drucken nehmen kann? (Die Entscheidung war schnell vom Tisch, denn die Gläser sind etwas Besonderes und wenn ich da eines zerbrechen würde, wäre das ziemlich schlimm!)

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Dann schickte mir meine Mutter ein Foto von der *besonderen Glaskunst der Natur*, welche ich unbedingt hier noch mal zeigen möchte:

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Also, das ist dann „mustertechnisch“ endgültig dabei rausgekommen:DSCN6397

Glas oder Gesichter

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welches Muster seht Ihr hier als Erstes?

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Kennt Ihr den alten Film *Der Hofnarr*? Ich sag Euch nur „der Pokal mit dem Portal“ und „der Kelch mit dem Elch“ sowie „der Becher mit dem Fächer“

…welcher enthält den Wein gut und fein?

Habt eine schöne Zeit

(Kennzeichnung als Werbung da Verlinkung)

 

alte Schinken

Hallo Ihr Lieben.

So langsam geht es auf die Adventszeit zu. Auch wenn ich gestehen muss, ich bin noch gar nicht im Weihnachtsmodus, geschweige denn adventlich eingestellt.

Aber irgendwann muss man ja doch mal anfangen, am liebsten kreativ.

Ich mag es, wenn kleine Schildchen an den Geschenken dran sind, oder am Marmeladenglas, oder… Kleine Kunstwerke können das ja sein. Also habe ich erst mal mit gekauften Geschenkanhängern begonnen. Aber mir fehlte da irgendwie *Patina* und so holte ich ein altes, noch in gothischer Schrift gedrucktes Buch hervor und riss eine Seite heraus. (Keine Sorge, dafür gehe ich bestimmt nicht an mein Bücherregal, es ist schon so schwer genug für mich, ein Buch auseinander zu nehmen. Aber Second Hand und vor allen Dingen in den Sozialkaufhäusern oder Bücherschränken findet Ihr bestimmt so einen *ollen Schinken*, den eigentlich auch keiner mehr lesen will.)

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(Werbung, Name auf Notizbuch erkennbar)

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Mit der alten Schneidemaschine von meinem Großvater habe ich dann die Seite mehrfach geteilt.

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Ein paar einfache neue Stempel sind auch dazu gekommen. Übrigens, Ihr könnt mit Moosgummi und Bauklötzchen auch so Baum Stempel schneiden und aufkleben, (allerdings ohne die Äste.)

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Es sind ein paar neue Farbkissen dazu bekommen, diesmal habe ich nicht so auf das Geld geachtet und das zahl sich wirklich aus. Übrigens nimmt so eine alte Buchseite auch die Farbe sehr gut auf. Die blanko Geschenkanhänger dagegen waren da nicht so gut.

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Ihr könnt natürlich auch kleine Collagen gestalten, ich habe sie heute erst mal recht einfach gehalten. (Aber mit ein paar goldenen Sternchenaufklebern, alten Poesiebildchen oder alten SW Fotos kann man da seiner Fantasie freien Lauf lassen.)

Am Wochenende war ich erkältungstechnisch niedergestreckt und ein wenig hängt mir das immer noch an. Heute morgen kam im Radio ein toller Tipp, den ich begeistert gleich nach machte, wenn auch etwas verändert. Ich habe Euch ja schon mal das Rezept für die Kurkuma Milch hier gegeben. Da ist aber Kokosöl dabei und dies soll man ja nicht zu viel nutzen, schon gar nicht, wenn man mit höheren Cholesterin Werten zu tun hat. Daher finde ich, ich muss Euch diesen Trunk auch weiterreichen, bildlich.

(WDR2, Werbung und Quellenangabe)

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Ihr nehmt: 1/2 bis 1 Zitrone oder Limette, etwas frischen Ingwer, einen gestrichenen TL Kurkuma und heißes Wasser. Dieses aufgießen und etwas ziehen lassen. Ich habe dann noch einen kleinen Löffel Honig dazu gegeben und weil sich der Kurkuma am Boden sammelt, beim Trinken immer mal wieder umrühren. Das Originalrezept gibt etwas Pfeffer dazu. (Als ich dann ein wenig nachlas, wurde mir auch klar, warum man noch Pfeffer dazu tun soll. Das Gewürz steigert den gesunden Effekt der Kurkuma Stoffe. Also kommt beim nächsten Mal auch eine Prise Pfeffer dazu.)

Die „Zauberknolle“, „Gewürz des Lebens“ oder Gelbwurz benannte Wurzel ist in der ayurvedischen Medizin schon seit Jahrtausenden als Heilmittel bekannt. Kurkuma ist ein Hauptbestandteil von Currypulver und verleiht der Gewürzmischung ihre typische Farbe. Diese wird übrigens auch gern in der Lebensmittelindustrie verwendet. Der Stoff ist aber vor allen Dingen medizinisch interessant, er hilft gegen Entzündungen, Magen-Darm-Beschwerden und soll sogar gegen Arthrose, Alzheimer und Krebs wirken. Letztere Wirkungsbereiche befindet sich aber in der Forschung und ich kann mir vorstellen, dass da ganz andere Mengen des Wirkstoffs zu sich genommen werden müßten. Tatsache ist, es ist entzündungshemmend, stärkt das Immunsysthem und ist  lecker. Probiert es mal aus.

Macht es Euch gemütlich und bleibt gesund.

Verlinkt beim creadienstag

Geblättert

Hallo Ihr Lieben.

Jeden Montag sammelt Susanne vom Blog „nahtlust“ etwas zu einem Thema rund um die Papierliebe.

Blätter ist (sind) das April Thema. Und genau die sprießen ja jetzt überall. Nicht nur die Bäume werden Grün, auch alle möglichen Blumen sprießen aus der braunen Erde. Bei so manchem Spross fragt man sich auch, was es wohl mal werden wird, so der erste Blattaustrieb dem späteren Pflänzchen oft nicht ähnlich sieht.

Nun, letztes Jahr habe ich im Sommer bunte Blütenblätter gesammel und zwischen Buchdeckel gepresst. Ich hatte damit auch etwas vor, mit Papier. Beschrieben wurde mein Vorhaben auch mal kurz. Aber die Blütenblätter gerieten etwas in Vergessenheit zwischen den Märchenbuchseiten.

Nun aber möchte ich die Fensterdeko und sozusagen Gardinen endlich gestalten und aufhängen.  Also Japanpapier ausgebreitet, gepresste Blütenblätter und Sprühkleber bereit gestellt.

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Nun ist ein neuer Blickschutz im Büro am mittleren Fenster.

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Vielleicht findet Ihr ja auch mal schöne Blätter oder Blüten, die Ihr wie für ein Herbarium pressen wollt, denn man kann damit auch schöne Karten gestalten.

Euch einen schönen Start in die Woche.

 

PS Kommentar von Frau Nahtlust:

„Wie schön, dass du Blätter und Blüten nun direkt als Sichtschutz vor Augen hast, Nina! Das ist eine gute Idee und überhaupt ist dein Papier ja so fein geworden! Sehr gelungen, und ich danke dir für die Verlinkung! LG. Susanne“

(Irgendwie kann sie bei mir nicht mehr Kommentare schreiben, merkwürdig, wenn Ihr auch dies Problem haben solltet, schreibt mir doch eine kurze Mail, dann versuche ich das mit WordPress weiter herauszufinden.)