Blumen, Bücher und Allerlei

Hallo Ihr Lieben,

ach, es ist wieder Freitag und das Wochenende steht vor der Tür! Sehr schön, zumal das Wetter noch mal sonnig werden soll. Wir haben den Regen zwar gebraucht, aber wenn die Aussichten, dass es nun häufiger düster draußen ist, zunehmen – so ziehen wir die  warme, helle Sonne vor!

Jetzt endlich bekommt meine Gloriosa Blüten. Lange hat diese Wärme liebende Ranke sich geziert, nun verwöhnt sie mich zum Altweibersommer, fast Herbst, doch noch mal mit Blüten.

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Ich habe sie letztens aber auch mit altem Pferdemist verwöhnt, genau wie die Tomaten.

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Ach, davon mache ich ein (oder zwei) Glas ein, jetzt sind es doch einige, reife Früchte auf einmal geworden. Damit ich mir das „Pelle schälen“ sparen kann, nehme ich die „Flotte Lotte“ mit dem groben Sieb um das Eingekochte durchzuseien. Die Früchte sind nämlich eher klein geraten. Und die Chili s sind auch reif, sie werden die nötige Würze liefern, das freut meinen Schatz.

 

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Ach, an Samstagen durch die Stadt zu bummel, kann auch super schön sein, wenn man keine Verpflichtungen hat. Wir lassen uns treiben. Diese Gruppe aus Sankt Petersburg bestand aus studierten Musikern und spielte kraftvoll, schön. Händel, Bach und Jazz ließen uns letztens eine ganze Weile stehen bleiben und lauschen.

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Mittwoch und Donnerstag bin ich in die Großproduktion von Lesezeichen gegangen. Für eine Veranstaltung möchte unsere Gruppe diese als Mitbringsel verschenken. Hier seht Ihr einen kleinen Teil. Dabei habe ich viele Stempel wieder rausgekramt, welche sonst im Kästchen unten drunter liegen, ich habe eindeutig zu viele. Ach nein, ich habe noch viel zu wenig Auswahl. (Einige waren viel zu gross.) Wärend der Soundtrack von „Avengers – Endgame“ immer wieder lief, wurde geschnitten, geklebt und gedruckt, was das Zeug hielt. (Das war so richtig herrlich bombastisch-heroisch und den Film habe ich natürlich auch anschließend geschaut.)

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Ach ja, Bücher. Ich habe wieder so einen Stapel und so viele Wünsche. Dabei geht die Herbstsaison und die Flut an Novis vor der Herbstmesse und Weihnachten ja jetzt erst los.

Gefangen hat mich gerade ein Buch über das Meer. Robert Hofrichter: Die geheimnisvolle Welt der Meere. Auch wenn der Zoologe unglaublich viele Informationen verständlich weiter gibt und ich bestimmt nicht alles behalten werde, ist es leicht zu lesen und interssant. Der Autor fängt nämlich wirklich bei der Entstehung der Welt und damit der Ozeane, an. Das dies geschehen konnte, ist allein schon etwas ganz Besonderes. Aber es geht auch um die verschiedenen Nischen, die Abhängikeiten untereinander, die Besonderheiten verschiedenster Arten, Kuriositäten und Eigenheiten unter dem Meeresspiegel. So wären im Meer wohl viele Tiere schon ausgestorben, würden sie klassisch in Männchen und Weibchen eingeteilt. Ja, ich gestehe, das Meer fasziniert mich einfach immer wieder. Ein perfektes Buch für´s Einschlafen oder in der Nacht wachwerden und dann lesen müssen.

Außerdem ist gerade der letzte (?) Band von Frank Le Galls Comicserie Theodor Pussel erschienen. Ich mag ja diesen Zeichenstil der linie claire. Außerdem ist die Abenteuerserie um den eigentlich so träumerischen und nun in Singapur tragisch gestrandeten Theodor schon etwas Besonderes. Allein sein „Schatten, sein Schicksal“ der Herr November, aus dem man einfach nicht klug wird, ist eine Figur, die mehr als nebulös ist.

Und ein echtes secondhand Schnäppchen habe ich gemacht: Gustav Pfau-Schellenberg: 100 alte Apfel- & Birnensorten. Der Pomologe Pfau-Schellenberg gründete 1864 den Schweizerischen Obst- und Weinbauverein und war Leiter der Pomologischen Kommission des Schweizerischen Landwirtschaftlichen Vereins. Diese Neuauflage eines seiner Werke ist auch für heutige Liebhaber von alten Sorten ein echter Schatz. Die Zeichnungen sind wunderschön und es gibt ausfühlichen Informationen – auch für den Laien. (Nicht, dass ich einen Garten dafür hätte…)

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Auch auf meinem Nachtisch liegt noch Jonathan Maberry: Die Vampierkriege (Das Vampiergemüse mit dem Werwolfpüree liegt hier schon etwas länger, ich bin einfach noch nicht dazu gekommen, die Antologie zu lesen, was auch daran liegen könnte, dass dieses Buch lange bei meinem Mann lag.) Die Fantasy Geschichten sind übrigens durchaus auch als Gesellschaftskritik zu verstehen.

Ein weiterer dicker Schmöker im Stapel, Madeline Miller: Ich bin Circe. Eigentlich wollte ich erst noch von Stephen Fry: Mythos lesen, die griechischen Götter- und Heldensagen, humorvoll und frisch-neu erzählt von dem britischen Multitalen. Schlieslich haben mich die Sagen schon in der Grundschule, (ja, ich hab da alles gelesen, was ich in die Finger bekam,) fasziniert. Diese Geschichten von allmächtigen und ohnmächtigen Helden,  wüsten Schlachten und seltsamen Lieben(den). Da dieser Titel aber auf Englisch hier liegt, habe ich erst mal das Buch über die eigensinnigen Tochter der Nymphe Perse und des Sonnengottes Helios angefangen. (Ja, ich lese durchaus Bücher parallel.) Madeline Miller ist übrigens Altphilologin und erzählt sehr empatisch von einer starken Frau, die auf eine einsame Insel verbannt wurde, Magie beherrschen lernt, u.a. Odysseus trifft und irgendwann vor eine schwierige Wahl gestellt wird.

Ach, jetzt habe ich Euch so viel von meinem Lesestapel vorgeschwärmt. Zum Schluss zeige ich noch meinen bunten Spätsommerstrauß und Gartensräußchen. Nach der langen Sommerpause endlich mal wieder ein Beitrag für den Flower Friday bei Holunderblütchen.

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Der grosse Strauß aus Dalien und Stohblumen steht mitten auf unserem chaotischen Tisch. SMILE (das Kalenderblatt hat es länger ausgehalten.)

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Was es mit den ganzen Eicheln auf sich hat, erzähle ich ein anderes Mal.

 

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende, macht es Euch gemütlich.

 

Alle Bücher/Medien die Ihr hier im Beitrag seht, sind selbstgekauft und ich bekomme nichts für das Nennen von Titeln.

Verlinkt unter

Freutag und Friday-Flowerday

und Kaminrots Lese-Linkparty

Geheimnisse?

Hallo Ihr Lieben.

 

Früher versteckten Frauen sehr Privates oder Geheimnisse oft schon Mal in ihrem Nähkästchen. Also bedeutet die Redewendungen „aus dem Nähkästchen plaudern“, eigentlich Geheimnisse zu verraten. Natürlich gingen Männer nicht an Häkel- und Strickzeug, oder Nadel und Faden. Wenn, dann tauschte man unter Gleichgesinnten Informationen, Tratsch und Klatsch, Gerüchte oder Briefe aus, wurde zur Plaudertasche. So wie man sich als „einfache“ Frau zum  Backen der Brote am Backhaus traf, so luden sich die feineren  Damen zum Sticken und Nähen ein. Das diese Geheimniskrämerei nicht immer funktionierte, zeigt allerdings „Effi Briest“, als der Mann sich am Nähzeug zu schaffen macht und Liebesbriefe findet. Die Romangestalt wird aufgrund der Untreue aus der Gesellschaft verbannt.

Ich habe als Kind die Nähkörbe meiner Oma und Mutter geliebt. So viel zu entdecken! Alleine der Knopfkasten! Und es verging kaum eine Woche, in der meine Mutter nicht irgendetwas stopfte, flickte, annähte. Früher lernten viele Frauen die feinen Techniken noch auf der Hauswirtschaftsschule.

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schnitzen und schreiben ist noch nicht so meins

Warum ich von Nadel und Faden und Knöpfen erzähle? Es ist Muster Mittwoch bei Michaels mit dem neuen Themen: Aus dem Nähkästchen geplaudert.

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Ich habe noch auf einer alten Nähmaschine mit Pedalantrieb gelernt zu nähen, wir hatten ein halbes Jahr in der Schule in Kunst tatsächlich Nähen, heute gibt es das bestimmt kaum noch.

Daher war es irgendwie klar, dass ich als ersten Beitrag eine Nähmaschine schnitzen musste.

Euch eine schöne Woche.

Nachtrag:

Weiß jemand, wo man günstig eine gebrauchte, gern ältere, aber gute Nähmaschine her bekommt?

 

 

 

Letzte Tage

Hallo Ihr Lieben.

Da geht sie hin, die Zeit der Ferien. Am Anfang scheint sie so lang zu sein…

DSC_0810DSC_0806Rügen und Hiddensee erscheinen uns schon so lange her.

DSC_0792DSC_0799DSC_0694Nun hat die Schule wieder angefangen, zumindest für den jüngeren Sohn, der ältere geht mit einem freiwilligen Jahr in einen neuen Abschnitt seines Lebens.

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Die letzten Tage waren sehr sommerlich, wieder sehr warm. Aber hier hatte es kurz vorher einige ml. Regen gegeben, so dass zumindest die Regentonne wieder für einige Tage gefüllt war.

Blühendes ist etwas weniger zu finden, aber die Tomaten leuchten und die Birnen ziehen die Äste herunter. Vom ersten Fallobst der öffentlichen Apfelwiese habe ich mein geliebtes Apfelmus eingekocht und Apfelchips getrocknet. Nach dem überreichen letzten Erntejahr hängen viel weniger Früchte dran. Auch Quitten gibt es nur zwei Stück. Wie sieht das bei Euch dieses Jahr so aus? Manchmal sind es ja nur wenige km, ob die Ernte durch zu viel oder zu wenig Wasser, gut ausfällt. So z.B. ist es dieses Jahr so, dass das Sauerland (daheim) hat nicht Mal die Hälfte des Wassers bekommen hat, wie hier um die Siegmündung gefallen ist, das war früher anders herum. Selbst an der Sieg ist es rechts und links des Flusses stark schwankenden. Microklima. Wie es nun wohl die nächsten Jahre wird?

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gefundene Strandkunst

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Ein wenig geschnitzt habe ich natürlich wieder. Dinosaurier gehen immer, dabei werden ja die im Wasser lebenden oft unterschätzt, bzw vergessen.

Meine andere Unterwasserwelt hat Zuwachs bekommen. Belugas sind so faszinierend!  Und habt Ihr gelesen, in der Nordsee vor Dändmark wurde ein 8 m langer Riesenhai gesichtet. In der Nordsee kommen diese zweitgrössten Fische durchaus vor, aber sehr selten.

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Endstation Sehnsuch

Als Geschenk ging dieses „Gesicht zum Stempeln“ auf die Reise. Das war schon eine andere Herausforderung, der erste Versuch landete im Müll. Beim zweiten Versuch hätte ich James Dean ehrlicherweise am Liebsten selber behalten, „Denn sie wissen nicht was sie tun“, passt doch gerade perfekt zu uns Menschen, oder? Aber nicht zur Empfängerin, da finde ich eher „Giganten“ passend, die junge Generation eben! Ich verschenke eigentlich auch am Liebsten, was ich selber mag.

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Die ersten gehäkelten Gesichtspads sind fertig. Ich wollte das schon lange machen. Bis jetzt reichte i.R. ein klassischer Waschlappen. Manchmal habe ich das Gefühl, die kennt heute kaum noch wer, oder warum muss sonst so viel an Feuchttüchern in der Kanalisation und in den Kläranlagen landen?

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Geschenkt bekommen habe ich ein selbstgemachtes Wachstuch. Viele Blogs beschäftigen sich gerade mit der Herstellung der praktischen Frischhalter. Einen Tipp möchte ich unbedingt weitergeben: Herrentaschentücher! Dann müsst Ihr nicht zuschneiden oder umketteln und ein gutes Format haben sie auch. Viele von uns haben solche geerbt und wissen nicht, was sie wirklich damit machen sollen. Kreativ bemalen oder bedrucken kann man sie vor dem Einwachsen auch.

 

Nun geht es mit Riesenschritten in den Altweibersommer und in das Wochenende.

Habt eine schöne und besondere Zeit.

 

Verlinkt beim Freutag

und dem Monatsthema „Weniger ist mehr“ der  Zitronenfalterin

 

 

12 von 12 August 2019

Caro von DraußennurKännchen sammelt wieder unsere Tagesgeschichten, zwölf Bilder am 12. des Monats.

Hallo Ihr Lieben,

Montag Morgen. Die Nacht war so lala. Der Schatz muss zur Arbeit und ich stehe mit auf, Frühstück machen, der Hund will ja auch raus. In den Nachbarzimmern schlafen noch die Jungs, es sind ja Ferien.

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Nach dem Hundegang gibt es Frühstück für den Hund. Und das möchte er heute gefälligst im Garten einnehmen! Da ist unser Hund manchmal etwas eigen.

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Also nutze ich den Moment, die Stille, die ersten Sonnenstrahlen, Kaffee.

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Etwas später setze ich Früchte mit Gelierzucker an. Bei meiner Mutter konnte ich ein paar Brombeeren pflücken, in der Tiefkühle sind dazu Himbeeren, sowie, auch von meiner Mutter, die geliebten Stachelbeeren. Meine eigene Pflanze hat dieses Jahr vor der Hitze kapituliert.

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Wäsche will draußen trocknen, hoffentlich! Unbeständig soll es diese Woche werden.

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Die Früchte sind aufgetaut und haben mit dem Gelierzucker Saft gezogen. Nun wird etwas Marmelade gekocht. Wobei, heute heißt das ja lebensmittelrechtlich Konfitüre. Als ich dies das erste Mal gehört habe, war ich sehr verwundert, denn Marmeladen waren für uns die hochwertige Mischung, Konfitüren dagegen die mit weniger Fruchtanteil. Also hier zu Hause koche ich immer noch Marmelade ein. Viel ist es jetzt nicht geworden, aber dafür lecker! Bären Beeren.

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Ich muss zur Bücherei, verschiedene Medien abgeben. Etwas Neues finde ich auch immer, ob die neue Cornelia Funke etwas für mich sein wird? Außerdem noch etwas einkaufen.

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Schon eben habe ich auf dem Rad die ersten einzelnen Tropfen abbekommen, aber es hatte sich noch mal beruhigt, nur in der Ferne war es dunkel und rumpelte. Der Wind ließ mich gut strampeln. Wenig später war es dann aber doch so weit. Schnell die Wäsche retten.

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Der Schatz benötigt noch eine Glückwunschkarte,… (mehr zeige ich morgen).

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Und einen Glückwunschstrauß. Eigentlich bin ich nicht so gern in diesem riesigen Gartencenter, aber meine bevorzugte Gärtnerei hat in den Ferien nur am Vormittag auf. Jetzt nur die Frage, Topf oder Strauß? Hier werden gerade auch keine Blumen zu Sträußen gebunden. Macht aber nichts!

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Und… überhaupt… so viel!

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Ich entscheide mich für Sommerblumen. Davon würde ich auch einen nehmen. Den kleinen Zwischenguss habe ich verpasst. So schön dekorativ konnte ich allerdings doch nicht damit heimfahren. Die Sträusse mussten in die Taschen, aus dem Korb waren sie sofort raus gefallen.

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Aus drei kleinen mach einen grossen, schönen Strauß. Vielleicht nicht so perfekt gebunden, wie beim Profi, aber frisch und üppig.

Gleich kann ich mich an das Aufräumen des Tisches und Vorbereiten des Abendessens machen. Die letzen Fotos waren etwas Blumenlastig, aber das fand ich bedeutend schöner, als noch mal Wäsche, Abendessen, Rad in die Garage stellen und so langweiligen Alltagskram.

Habt einen guten Start in die Woche!

Als verlinkten Beitrag mit Werbung für Blumen und Büchereien und selbstgemachten Marmeladen in alten Gläsern

von Hühnergöttern, Donnerkeilen und Hühnengräbern

Hallo Ihr Lieben und schön, dass Ihr hier vorbeischaut.

 

Hühnergötter? Donnerkeile? Nun, mit dem Wort Hühnengräber könnt Ihr vielleicht etwas mehr anfangen.

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Natürlich sieht so ein Hügelgrab mittlerweile unspektakulär aus. Es gibt auf Rügen auch genug steinzeitliche Funde, wo sich die Menschen später nicht erklären konnten, wie die Vorfahren diese grossen Steine aufeinander bewegen konnten. Sie mussten wohl Hühnen gewesen sein.

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Wer auf Rügen genauer am Steinstrand oder an den Steinfeldern von Mora schaut, findet dort so genannte Hühnergötter. Steine, die Löcher haben, so dass man sie auffädeln kann. Ich habe in meinem Garten schon unzählige dieser besonderen Steine.

 

Dieses Mal habe ich zwar auch wieder einige kleine Exemplare gefunden, die meisten allerdings verschenkt. Aus den letzten drei wurde zusammen mit anderen Fundstücken ein Windspiel.

Windfänger

So kann man nach dem Urlaub seine Funde mit sehr wenig Aufwand präsentieren und ansehen.

Ansicht

Ich hatte sogar das Glück, einen guten Donnerkeil zu finden. Mit Donner hat dieser prähistorische Fund natürlich nichts zu tun. Eigentlich heißen sie Rostren und sind die versteinerten Überbleibsel von Belemniten, fossile Kopffüßer, den Vorfahren unserer Tintenfische.

Funde
links, der honigfarbene *Stift* ist ein *Donnerkeil*

Ach, wie schnell doch so ein Urlaub schon wieder vorbei geht. Wenn man sich solche Erinnerungen hinhängt, bleibt die Erholung vielleicht noch ein wenig länger, mental.

Habt eine schöne Woche.

 

Verlinkt unter creadinstag

(Links = Werbekennzeichnung)

Rehblau

Hallo Ihr Lieben.

 

Zurück melden möchte ich mich erstmal mit einem klitzekleinen Foto-Rückblick auf meinen kurzen Blog-Monat Juli:

Zwei so schöne Wochen auf der größten Insel Deutschlands liegen hinter uns! Ein wenig werde ich Euch sicher bald (noch Mal) berichten.

Wir hatten so ein Glück, genau zu der Zeit der Hitzerekorde am Meer, bzw Bodden zu sein. Natürlich hat man es auch dort gemerkt, für die Rügener und Rüganer waren das schon unglaubliche Temperaturen, aber immer noch weit von den Rekordtemperaturen auf dem Festland entfernt. Außerdem hat man ja den Luxus „mehr Meer und laues Lüftchen“! Ach, wie weit das jetzt schon weg ist, wenn man wieder im engen, stark bevölkerten Rheintal ist.

Zeigen möchte ich Euch meine „gepimpte Jeansjacke“. Die Temperaturen benötigen noch lange keine Jacken. Selbst wenn es gewittert oder einen kleinen Guss gegeben hat, ist es danach angenehm warm. Aber man kann natürlich nicht nur Jeansjacken so verschönern. Eigentlich mutet es auch eher nach einem „Stopfstich“ an. Das Ergebnis bekommt das Besondere eher dadurch, dass man verschiedene Farben benutzt. So ist es aber auch für eher dilettantische Stickerinnen wie mich zu bewältigen. Ich muss auch gestehen, richtiges Sticken am dicken Jeansstoff ist nicht wirklich was für mich, obwohl es sicher wunderbar aussehen würde.

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Wenige Stiche, doch jetzt sieht es aus, wie Glitzern auf dem Wasser

Außerdem habe ich endlich meinen Linolschnitt fertig gestellt: den Rehbock Kopf, welchen ich auch hier schon in Anfängen gezeigt habe.

Bock

Wusstet Ihr, dass das Reh dieses Jahr Wildtier des Jahres ist? Nicht, weil es vom Aussterben bedroht ist, auf der Roten Liste steht, wie u.a. die Wildkatze. Die Deutsche Wildtierstiftung hat das Reh ausgewählt, weil es darauf aufmerksam machen möchte, dass auch der Lebensraum des Rehs bedroht ist, von uns Menschen. Eigentlich ist dieses häufig in Deutschland vorkommende Wild scheu. Aber es ist trotzdem zu einem Kulturfolger geworden. Das hat zur Folge, dass mehr Rehe auf den Strassen sterben, als wir vermuten, wenn wir mal wieder an einem Warnhinweis „Wildwechsel“ vorbei fahren: sie werden angefahren, gehen womöglich irgendwo im Wald elendig zugrunde.

Und so mancher Gartenbesitzer, der am Waldrand wohnt, wundert sich schon mal über die Gäste, die gerade seine Tulpen abfressen.

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Ach, ich liebe den sw Kontrast von Linoldrucken

Kitze, die nach der Geburt von ihrer Mutter an einem sicheren Ort „abgelgegt wurden“ und deren Verteidigung gegen Gefahr ihre Tarnung und Unbeweglichkeit ist, bleiben auch in hohen Wiesen liegen, wenn sich Menschen nähern. Nun, gerade wenn die grossen Mähmaschinen schnell durch das Gras schneiden, um Heu zu machen, wird oft ein Kitz verletzt oder getötet. Jäger können mit Hunden vorher solche Wiesen absuchen, wenn Sie Bescheid wissen, Weiden können etwas später gemäht werden, wenn die meisten Kitze grösser sind. (Das Ernten von Heu betrifft ja nicht nur Säugetiere, auch Vögel brüten dort. Andererseits benötigt man auch das Heu als Winternahrung für viele Tiere.)

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Außerdem ist das Reh ein Gourmet, es liebt neben Kräutern die Knospen vieler Bäumen, welche gerade womöglich erst angeplanzt wurden. Die Schäden können da über Jahre groß werden, wenn zu viele Rehe im Wald sind.

Ach und ein Kitz ist kein Bambi! Reh und Hirsch sind nur entfernt verwand, das Reh ist erdgeschichtlich viel älter. Dann ist bei Rehen genau jetzt die Paarungszeit und ja, wer ein wenig mitgedacht oder gerechnet hat, findet das vielleicht merkwürdig.  Rehe haben keine so lange Tragezeit, dass sie im Frühling,  wie fast alle anderen Pflanzenfresser, die Jungen bekommen. Sie halten eine sogenannte Eiruhe, nach der Befruchtung entwickelt sich das Ei erst einmal nicht weiter. Eine tolle Idee der Natur, finde ich. Rehe sind auch Widerkäuer, sie brauchen am Tag und in der Nacht längere Zeit um noch mal zu kauen und zu verdauen, genau wie Kühe. Werden sie immer wieder hoch geschreckt, gibt das saure Mägen.

Übrigens ist das Reh eigentlich ein Einzelgänger, nur Mutter und Jungtiere bleiben länger zusammen. Im Winter finden sich Gruppen, sogenannte Sprünge, zusammen. Die Gemeinschaft bietet Schutz. Dann wird auch der Körper auf Sparflamme herunter gefahren. Der Bock hat übrigens kein Geweih, sondern ein Gehörn, kleinere Stangen als ein Hirsch. Einmal im Jahr, im Oktober – November, wirft er (wie sein Verwandter) diese ab und schiebt anschließend unter einer schützenden Basthaut ein neues Gehörn. So Stangen werdet Ihr wohl nur selten im Wald finden, Mäuse lieben diese wegen den vielen Mineralien aufzunagen. Zwischen den Stangen sind übrigens Drüsen, damit markiert der Bock sein Revier.

Also, ich könnte noch so viel mehr schreiben, ein Tier, über das wir kaum etwas wissen, obwohl es direkt in unserer Nachbarschaft lebt. Jetzt versteht Ihr vielleicht, warum es zum Wildtier des Jahres gewählt wurde.

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Hier seht Ihr einen ganz frühen Stempel von mir.

 

Habt ein wunderschönes Wochenende und Danke für Euern Besuch.

Verlinkt mit dem Freutag

 

12 von 12 im Juli

Hallo Ihr Lieben!

Es ist hier schon sehr ruhig geworden und bleibt auch noch ruhig. Sommer, Sonne, Ferien….

Die letzen Tage wollte ich eigentlich noch einen Beitrag bringen, aber irgendwie war schon die Luft raus. Selbst zum schönen Mustermittwoch Thema hab ich nichts mehr hin bekommen, so wie eigentlich geplant. Kennt Ihr das auch, dass sich alles so knubbelt? Gerade vor den Ferien? Noch schnell dies und jenes, Schule, Reparaturen, Arbeit und Dinge die einfach passieren? Und das Hirn spuckt vielleicht noch eine Idee aus, aber die ist halbgar und es fehlt einem an Elan zur Umsetzung.

Heute ist der letzte Schultag. Und stürmische Gewitter sind angekündigt. Dabei bin ich schon so nervös genug, Reisefieber. Bekomme ich immer! Es geht wieder auf die große Insel.

Nun ist aber auch heute der Zwölfte (DraußennurKännchen sammelt), eigentlich eine schöne Gelegenheit um noch mal kurz hier „Hallo!“ zu sagen und gleichzeitig „Bis bald!“. Denn Freitagsblumen kann ich Euch nicht mehr bieten, (bei der Hitze und dann weiter folgenden Trockenheit bin ich froh, wenn es meine Pflanzen im Garten überstehen, dass bisschen Regen gestern…) und auch keine kreativen Ergebnisse für den Freitag, (ausser Freude über Ferien!).

Also los geht’s:

Alle schlafen noch, bin wieder viel zu früh wach, hab den Beitrag hier angefangen und werde jetzt noch etwas lesen, stöbern in einer Illustrierten, bevor es rund geht.

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Frühstück. Ich bin jetzt schon auf 180. Oh weh. Und meine armen Lieben, die mich ertragen müssen. Schalte mal einen Gang runter, Nina! Apropo Gang, Hundegang:

Park früh morgens

Hier hat es gestern seid Wochen … genau 1 ml geregnet.

Selber ein Brot essen, abräumen, Geburtstagskarte zum Unterschreiben hinlegen, den Kombucha noch mal umfüllen und neu ansetzen.

Kombucha Fridolin

Wässern! Außerdem probiere ich die ersten *Flaschen* zum Bewässern einiger Pflanzen aus. Die liebe Nachbarin kommt auch gießen und schauen, aber so überbrückt man auch etwas, je nach Hitzegrad.

Buntes Durcheinander

Und grade auf die Tomaten bin ich schon gespannt. Die Flaschen mussten erst mal von uns geleert werden. Jetzt steht die letze kopfüber.

Tomätchen

Mittagessen, Reste, aber auch Backofen Pommes. Ist halt letzter Schultag!

Backofenp.

Und weiter zusammensuchen und -packen.

mitzunemen: Angelzeug, Strnadzeug, Hundezeug
Strandzeug, Hundzeug, Angelzeug

Ganz wichtig (und eines davon ist just erst eingetroffen,) meine Leselektüre. Diesmal etwas Krimi lastig. Den Edinburgh Krimi wollte ich schon immer lesen, einfach weil… Edinburg. Da gibt es ja schon mitlerweile einige, ich fange mit dem ersten an. Und natürlich noch mal einen englischen Warlock Holmes, den vorher spielenden Band, welcher in NL gelesen wurde, war klasse. Sehr lustig und originell!

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selbst gekauft

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Frisch bedruckt, gab es heute nach dem Bügeln noch für die Jungs was zum Ferienanfang/Zeugniss. Strandtücher mit kleiner personalisierter Ecke, Wunschmotive Tiefseefische.

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Und als Belohnung den Luxus eines bestellten Abendessens. Das ist was Besonderes!

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Der Kombucha ist etwas sauer geworden. Nächste Mal, bei der Wärme, etwas mehr Zucker oder kürzer. Für die Fahrt werden jetzt noch Brote geschmiert, letze Reste aus dem Kühlschrank.

gepäck

Auto bepacken und dann ist Feierabend.

Blogpause

Ferienpause

Hoffe, Ihr habt alle auch eine gute Zeit! Macht es Euch gemütlich, wo immer Ihr seid, ob auf Balkonien oder in fernen und nahen Landen. Vielleicht schau ich ab und an hier und da rein, aber alles kann, nichts muss.

Liebe Grüsse,

Nina

Verlinkt bei 12 von 12 von Caro