12 von 12 im Juli

Hallo Ihr Lieben!

Es ist hier schon sehr ruhig geworden und bleibt auch noch ruhig. Sommer, Sonne, Ferien….

Die letzen Tage wollte ich eigentlich noch einen Beitrag bringen, aber irgendwie war schon die Luft raus. Selbst zum schönen Mustermittwoch Thema hab ich nichts mehr hin bekommen, so wie eigentlich geplant. Kennt Ihr das auch, dass sich alles so knubbelt? Gerade vor den Ferien? Noch schnell dies und jenes, Schule, Reparaturen, Arbeit und Dinge die einfach passieren? Und das Hirn spuckt vielleicht noch eine Idee aus, aber die ist halbgar und es fehlt einem an Elan zur Umsetzung.

Heute ist der letzte Schultag. Und stürmische Gewitter sind angekündigt. Dabei bin ich schon so nervös genug, Reisefieber. Bekomme ich immer! Es geht wieder auf die große Insel.

Nun ist aber auch heute der Zwölfte (DraußennurKännchen sammelt), eigentlich eine schöne Gelegenheit um noch mal kurz hier „Hallo!“ zu sagen und gleichzeitig „Bis bald!“. Denn Freitagsblumen kann ich Euch nicht mehr bieten, (bei der Hitze und dann weiter folgenden Trockenheit bin ich froh, wenn es meine Pflanzen im Garten überstehen, dass bisschen Regen gestern…) und auch keine kreativen Ergebnisse für den Freitag, (ausser Freude über Ferien!).

Also los geht’s:

Alle schlafen noch, bin wieder viel zu früh wach, hab den Beitrag hier angefangen und werde jetzt noch etwas lesen, stöbern in einer Illustrierten, bevor es rund geht.

IMG_20190712_055750

Frühstück. Ich bin jetzt schon auf 180. Oh weh. Und meine armen Lieben, die mich ertragen müssen. Schalte mal einen Gang runter, Nina! Apropo Gang, Hundegang:

Park früh morgens

Hier hat es gestern seid Wochen … genau 1 ml geregnet.

Selber ein Brot essen, abräumen, Geburtstagskarte zum Unterschreiben hinlegen, den Kombucha noch mal umfüllen und neu ansetzen.

Kombucha Fridolin

Wässern! Außerdem probiere ich die ersten *Flaschen* zum Bewässern einiger Pflanzen aus. Die liebe Nachbarin kommt auch gießen und schauen, aber so überbrückt man auch etwas, je nach Hitzegrad.

Buntes Durcheinander

Und grade auf die Tomaten bin ich schon gespannt. Die Flaschen mussten erst mal von uns geleert werden. Jetzt steht die letze kopfüber.

Tomätchen

Mittagessen, Reste, aber auch Backofen Pommes. Ist halt letzter Schultag!

Backofenp.

Und weiter zusammensuchen und -packen.

mitzunemen: Angelzeug, Strnadzeug, Hundezeug
Strandzeug, Hundzeug, Angelzeug

Ganz wichtig (und eines davon ist just erst eingetroffen,) meine Leselektüre. Diesmal etwas Krimi lastig. Den Edinburgh Krimi wollte ich schon immer lesen, einfach weil… Edinburg. Da gibt es ja schon mitlerweile einige, ich fange mit dem ersten an. Und natürlich noch mal einen englischen Warlock Holmes, den vorher spielenden Band, welcher in NL gelesen wurde, war klasse. Sehr lustig und originell!

dsc_0565.jpg
selbst gekauft

dsc_0567.jpg

Frisch bedruckt, gab es heute nach dem Bügeln noch für die Jungs was zum Ferienanfang/Zeugniss. Strandtücher mit kleiner personalisierter Ecke, Wunschmotive Tiefseefische.

mampf

Und als Belohnung den Luxus eines bestellten Abendessens. Das ist was Besonderes!

dsc_0570.jpg

Der Kombucha ist etwas sauer geworden. Nächste Mal, bei der Wärme, etwas mehr Zucker oder kürzer. Für die Fahrt werden jetzt noch Brote geschmiert, letze Reste aus dem Kühlschrank.

gepäck

Auto bepacken und dann ist Feierabend.

Blogpause

Ferienpause

Hoffe, Ihr habt alle auch eine gute Zeit! Macht es Euch gemütlich, wo immer Ihr seid, ob auf Balkonien oder in fernen und nahen Landen. Vielleicht schau ich ab und an hier und da rein, aber alles kann, nichts muss.

Liebe Grüsse,

Nina

Verlinkt bei 12 von 12 von Caro

so ein Juni

Hallo Ihr Lieben.

DSC_0401

Ich muss gestehen, diese Hitze macht mich gerade inaktiv. Es wird nur das Nötigste getan, danach hänge ich durch. Da hilft auch kein Schatten mehr, kein Verrammeln, die Sahara Hitze hat mich (uns) völlig im Griff. Aber das ergeht Euch sicher genau so. Die wunderbaren Metalltiere haben mein Mann und ich noch auf einer Fahrradtour entdeckt, als die Junitage noch angenehmer waren.

DSC_0404 Immerhin war es gestern Morgen etwas kühler und ich bin gleich morgens zum Ernten in den Garten. Da ich dieses Jahr frisch angepflanzt habe, gibt es noch nicht viele Beeren und die Wild-Erdbeeren sind durch die Hitze und den Wassermangel winzig oder gar vertrocknet. Also habe ich Essig mit den wenigen, aber aromatischen kleine Erdbeeren angesetzt. Bei den Johannisbeeren hat mir meine Mutter ausgeholfen. Die Stachelbeeren hängen noch, haben aber trotz Abdeckung einen Sonnenbrand bekommen.

Außerdem gab es rechtzeitig zum Johanni-Tag und damit dem Ende der Rhabarber- und Spargelsaison, noch einmal den geliebten Rhabarber. Ich habe ganz viel Gelee gekocht, (ja, der kann auch in den Entsafter). Gerade dieses „Sauersüss“ hat es mir angetan und ich verwende dann auch gern weniger Gelierzucker, sondern ergänze mit Gelierhilfe. Die ersten Beerengelees zu kochen und Beeren zu naschen ist für mich „Sommer“. Sozusagen rechtzeitig zu Mittsommer. „Es ist Sommer wenn…“ ist auch das neue Thema bei der Zitronenfalterin, schaut Euch die Linkparty mal an, da sind immer interessante Blogs und Beiträge zu entdecken!

Ein wenig habe ich gewerkelt, Wünsche zu einem Geburtstag wollten erfüllt werden.

 

Außerdem ist Fridolin hier eingezogen, Nachfahre von Dante, ein Kombuchapilz, den ich von meiner lieben Freundin geschenkt bekommen habe. Sehr lecker, was man mit dem gesunden Getränk machen kann, in dem man den fertige Ansatz noch mal mit Kräutern oder Obst kombiniert. Aber da erzähle ich Euch sicher nichts Neues. Das Ergebnis ist immer sehr erfrischend, gerade im Sommer!

Schnelle „Schneckchen“ aus Hefeteig und Mandeln, (man nehme gemahlene Mandeln, mit Rohrzucker, Zimt und Butter vermischt, Teig ausrollen, Mischung auftragen, zusammenrollen und zuschneiden, gebacken in Muffinformen,) für ein Wochenende gab es auch, da muss man nicht viel in der Küche stehen und der Ofen ist bei der Hitze auch nicht so lange an.

Grund zur Freude gab es für mich, als ich erfuhr, dass ich bei einer Verlosung von frau nahtlust aka Susanne eines der wunderbaren, selbstgestalteten Bücher gewonnen hatte. Danke Dir noch mal sehr für das schöne Geschenk.

nahtlust

Dann noch ein kleiner fotografischer Rückblick zu meinen Blogbeiträgen:

Das dieser Geselle im Garten war, ist bei der Hitze kaum noch vorstellbar. Der Sohn hat den Grasfrosch vor der Nachbarskatze retten müssen.

DSC_0372

Jetzt ist diese Rasenfläche innerhalb kürzester Zeit eher braun und der Frosch hoffentlich in einem kühlen, feuchten Versteck, um das ich ihn ein wenig beneide. Digital habe ich mich etwas zurückgehalten, weniger Beiträge geschrieben und auch bei anderen angesehen. Das wird allein durch die Ferien und dem damit verbundenen Urlaub nicht mehr im Juli.

IMG_20190521_132452

Gern gelesen habe ich diesen Monat Sy Montgomerys Bestseller „Rendevous mit einem Oktopus“, welches seid diesem Jahr als Taschenbuch erschienen ist. Ich wusste ja, dass ein Oktopus schlau ist, aber wie sehr und das er auch empathisch ist, war mir nicht klar. Sehr lesenswert! Gern geschaut haben wir die Verfilmung des Buches „Good Omens“. Der Autor Terry Pratchett hatte noch, sozusagen testamentarisch, seinem Co Autor Neil Gaiman das OK für eine alleinige Verfilmung des Buches erlaubt, nachdem sie es zusammen Jahre vorher nicht geschafft hatten. Es ist eine köstliche Serie über die Rettung der Erde durch einen Engel und einem Dämon, voller Komik und Ironie. Vielleicht habt Ihr ja auch gelesen, dass sich fundamentale Christen für die Absetzung der Serie stark gemacht haben, aber leider beim falschen Studio! Tja, da haben sie wohl weder die Botschaft der einen noch der anderen Geschichte richtig mitbekommen. (Ein wenig Werbung ohne Entgeld, einfach weil ich dieses Buch und die Serie gut fand und empfehlen möchte.)

Und da ist der Monat schon wieder rum. Abiturprüfungen und dann die Abiturfeier haben auch zum Schluss noch unseren Juni bestimmt. Jetzt aber: letzte Schultage, endlich mal wieder ein Konzert, bald Ferien und Urlaub am Meer. Wunderbare Ausblicke!

Habt eine schöne erste Juli Woche!

Verlinkt beim creadienstag und Hot 

(Verlinkungen = Werbung)

12 von 12 im Juni

Hallo Ihr Lieben.

Es ist wieder so weit: Caro sammelt Beiträge über das was wir so am 12. des Monats getan haben.

Viel zu früh bin ich schon wach! Nicht gut geschlummert und nicht wieder eingeschlafen. Das Foto dazu wäre nur schwarz, mit einem grauen Schimmer. Also gibt es das erste Foto zum Frühstück. Kaffee erst mal nur für mich. Der Sohn schläft noch, er hat noch Schulfrei. Den Schatz bringe ich zum Bahnhof, er reist geschäftlich nach Wiesbaden. Dann natürlich den Hund Gassi führen und füttern.

dsc_0278.jpg

Ich habe mir den Stapel zurückzugebender Medien parat gelegt, gleich mit dem Rad zur Bücherei und noch ein paar Besorgungen.

DSC_0280

DSC_0281

In dem Einkaufscenter hier ist eine Lego Ausstellung. Diese Exponate wurden nicht aus festen Lego Sets und Bauplänen zusammengesetzt. Eine willkommene Ablenkung zu dem Regen draußen. Noch als ich los gegangen bin, war es relativ trocken, jetzt schüttet es. Gut, dass ich mich doch nicht für das Fahrrad entschieden habe. (Ich hatte dann doch zu viel zu transportieren und der Himmel verhieß auch nichts Gutes.)

dsc_0282.jpg

Sehr schöne Sachen habe ich aus der Bücherei mitgebracht. Vielleicht schon heute abend etwas zum Schauen?

DSC_0279

Ein klein wenig online gelesen, denn heute ist auch der Mustermittwoch bei Michaela Müller. Ich habe leider diesmal keine Bodüren für sie, aber schöne Inspirationen gibt es natürlich anzusehen! Der Sohn hat erst sehr spät gefrühstückt, daher werden wir wohl auch später – wenn überhaupt – Mittag essen.

DSC_0283

Das Wetter ist ein wenig verrückt. Es schüttet, nur um dann wieder brütend schwühl zu werden.

DSC_0284

Ich will noch Mitbringsel kaufen und schon mal nach einem Geschenk Ausschau halten. Zu welchem Typ gehört Ihr? Last minute oder schon lange im Voraus schauen?

DSC_0286

Ach, endlich. Mit ein paar Nudeln den Hund überlistet. Er jammert dem Herrchen hinterher und mochte nicht fressen.

DSC_0287

Rhabarber setze ich mit Rohrohrzucker an. Meine Mutter hat mir netterweise ihren aus dem Garten geschenkt. Nun soll er über Nacht Saft ziehen, daraus mache ich dann Sirup und das Fruchtfleisch ist für einen Kuchen. Der erste Pfefferminztee ist auch schon getrocknet.

Aus etwas Weihnachtskram mache ich im Laufe des Tages ein neues Tablet mit einem Anstrich und einer gepressten Blume, über die ich Klarlack pinsele. Ich fand es zu schade, das Tablet nicht immer zu nutzen. Es passt zwar nicht viel drauf, aber für eine Tasse Kaffee samt Keks reicht es allemal. Übrigens kann man gepresste Blumen sehr vielfältig verwenden.

Abendessen. Es gibt Reste, wie Nudeln mit Tomatensoße, Brot und Brötchen mit Mettwurst. Ich liebe Nudeln mit etwas Gemüse, Parmesan und Tomatensoße. Außerdem vielleicht schon schauen, was andere Blogger(innen) zu „Ihrem Tag“ geschrieben haben.

DSC_0288

Ich merke, dass ich heute Abend die DVD nicht mehr anschauen werde, bin viel zu müde. Aber eine Serienfolge geht bestimmt noch. Leichte Kost. Eine Folge Star Trek Voyager geht noch.

DSC_0290

Euch allen einen schönen Abend.

Verlinkt bei Draußen nur Kännchen. (Linksammlung)

 

 

Freitag, Freutag, Blumentag

Hallo Ihr Lieben,

da steht uns schon Pfingsten vor der Tür. Ein Fest, ohne Geschenke, ohne Süsskramkalender, aber mit einer eindeutigen Aussage: „Herr schmeiss Hirn vom Himmel!“ Das mit dem Geist und der Taube sei einfach mal Glaubenssache, aber Erkenntniss, die wünsch ich uns allen. Warum wir das gebrauchen können, brauche ich bestimmt nicht genauer auszuführen. (Jeder macht z. B. mal Fehler, ich habe beim letzen Beitrag konstant „Bordüren“ so geschrieben: Bodüren. Ach wenn es denn nur immer so schnell zu verbessern wäre.)

Pfingsten ist eigentlich ein schönes Fest, fast immer sonnig und warm, der Sommer lässt schon grüssen. Ein paar Tage extra frei für die Schüler, in manchen Bundesländern sogar mehr als ein paar, (da war ich immer etwas neidisch). So starten wir schon mit Freude in das Wochenende. Alleine dies ist ein Grund für den Freutag, oder?

 

Im Garten verändert sich das Bild eigentlich täglich. Jetzt werden die Johannisbeeren langsam reif. Die Rosen scheinen dieses Jahr ganz besonders gut zu gedeihen.

Leider sind die Pfingstrosen schon sehr niedergedrückt. Sie hatte es dieses Jahr besonders schwer.

Der Mai war kühler, als sie es mitlerweile gewohnt sind. Ihre Stängel wuchsen länger als es für den schweren Blütenkopf gut ist. Trotz Stützen neigen sich alle sehr zu Boden. Und die Hitzetage ließ die Blumen fast verbrennen. Die Rose du Resht war plötzlich verblüht. Allerdings kommen da den ganzen Sommer über immer wieder Blüten, doch der wunderbar blühende Strauch hatte plötzlich just keine blühenden Rosen mehr, als ich ihn fotografieren wollte. Unten drunter lag ein „Blütenteppich“. Aber an unserer Haustür herrscht reger Andrang! Und es duftet bis in den Flur, wenn wir die Tür öffnen. Die Kletterhortensie blüht.

Ach, immer meckern wir über das Wetter. Es treibt es hier aber auch bunt. Schwül, feucht und dann Hitzerekord, unwetterartiges Gewitter und Temperatursturz. Was macht Euer Garten so? Die Zitronenfalterin sammelt diesen Monat Gartenbeiträge. (Verlinkt und somit als Werbung zu kennzeichnen)

garten_0kl

 

Natürlich zeige ich Euch auch meinen duftenden Freitag Blumenstrauß.

diesmal mit „spielerischen Begleitern“

dsc_0226.jpg

dsc_0227.jpg

Und zu guter Letzt auch meine letzten Schnitzwerke:

Safari
Held der Kindheit, Captain Future

 

Euch allen ein wunderschönes langes Wochenende, macht es Euch schön.

Flügelt ein kleiner blauer Falter
vom Winde geweht.
Ein perlmutterner Schauer,
glitzert, flimmert, vergeht.
So mit Augenblicksblinken,
so im Vorüberwehn
sah ich das Glück mir winken.
Glitzern, flimmern, vergehn.
(Hermann Hesse)
Verlinkt beim Freutag, Holunderblütchen, Zitronenfalterin und diese Links sind als Werbung zu kennzeichnen.

So war der Mai

Hallo Ihr Lieben, schön dass Ihr vorbeischauen!

Einen interessanten Monat Mai hatten wir.

 

 

Frisch aus dem Urlaub an der See und mit Sehnsucht nach mehr Meer sind wir in den Wonnemonat gestartet. (Bilder zeigen Namen/Titel und damit Werbung, bekomme nichts dafür) So abwechslungsreich wie das Wetter waren auch die Tage. So manche davon waren auch kühl und verregnet und perfekt für das Sofa. Eine neue Serie: „High Seas“ habe ich entdeckt. Dann war es wirklich schwer, nicht alles auf einmal zu schauen. Zwei Schwestern gehen an Bord eines Luxusdampfer. Die ältere will an Bord den Besitzer des Schiffes heiraten und beide möchten über den Tod des Vaters und die Schrecken des zweiten Weltkrieges hinweg kommen. Allerdings stürzt ihnen schon bei der Anfahrt im Hafen eine junge Frau vor das Auto, verzweifelt um Hilfe bittend. Nun gibt es also eine mysteriöse blinde Passagierin und mysteriös geht es auch weiter. Dann geschieht der erste Mord, Frau über Bord! Glamour, Mord, Intrigen, Romantik, eine gekonnte Mischung. (Werbung, aber ich bekomme nichts dafür)

Im Garten sprießen alle Pflanzen förmlich in alle Richtungen. Der Mai war für die Natur sicher noch einmal eine Erholung, zumindest hier in der Gegend.

Durchaus feuchte Abschnitte gab es, da sind diese Weichtiere viel unterwegs gewesen, nur um dann plötzlich eine Tag wärmende Sonne abzubekommen und so mussten sie sich flink in ihre Häuser zurückziehen.

Und nun geht es mit schnellen Schritten in den Juni. Unglaublich, wie die Zeit rennt, in 21 Tagen ist Mittsommer, Sommersonnenwende, Sommeranfang.

Einen neuen Blumenstauß habe ich natürlich, die letzen Iris und der Ahorn hat mir einen Strauß filigraner Propellersamen vor die Füsse fallen lassen.

IMG_20190531_082010

IMG_20190531_082020Eine wunderbare, selbstgestaltete Karte mit einem holländischem Vipstjert kam von Ihr. Vielen Dank auf diesem Weg noch mal.

IMG_20190531_082126IMG_20190531_082112IMG_20190531_082142

Für das Wochenende wird gleich noch ein Kuchen gemacht, ohne Backofen, mit Quark, Kekskrümelboden, Sahne, Limette, Rhabarbersirup und Erdbeeren. Die heimischen Erdbeeren haben nun auch feines Aroma, keinen langen Weg hinter sich und stehen nun regelmäßig auf dem Tisch. Mit dem Mai endet auch die nervenaufreibende Zeit rund um`s Abi. Die Erkältungen lassen wir bestimmt auch bald hinter uns. Man freut sich hier auf den Juni, Pfingsten steht vor der Tür.

Ach, ich hoffe, ganz viele können einen Brückentag genießen! Habt eine schöne Zeit.

 

Verlinkt (und damit als Werbung zu gekennzeichnen) bei Holunderblütchens Blumenstraußsammlung und dem Freutag

 

 

 

 

Freitagsblumen

Hallo ihr Lieben.

Ich schaue nach dem Nachbarhaus und dafür habe ich ein paar wunderschöne Rosen geschenkt bekommen. (Der Dauerregen hatte nämlich Rosenzweige runtergedrückt.)

IMG_20190524_154314IMG_20190524_154326IMG_20190524_154303

Als Vase nutze ich diesmal die selbstgetöpferte Kanne meines Sohnes. Obwohl beim Brand der Henkel abgeplatzt ist, mag ich sie sehr. ( Und ja, der Sohn weiss, wie man ohne Luft richtig anfügt, der Referendar wollte aus Zeitmangel den Schülern die Henkel antöpfern, Zeitmangel ist nie gut!) Der Clou an dieser Vase ist, dass sie eigentlich besser ohne Henkel funktioniert hätte! Die Deko ist immer noch maritim angehaucht.

Letzte Woche habe ich einen Maikäfer gesehen, welcher mich u.a. zum letzte Beitrag inspiriert hat. Nun ist ein fliegender, brummender Gesellen dazu bekommen.

IMG_20190524_151846

Außerdem zeige ich noch meine „neue“, auf dem Sperrmüll gefundene Kiste. Ich habe sie nur mit Tafelfarbe angemalt. So kann ich notieren, was drin ist. Ich liebe Kisten und Kästchen! So viel mehr Ordnung, ich bin nämlich ein recht chaotischer Mensch. Als ich die Fotos hier eingesetzt habe, bemerkte ich erst, dass ich mit dem Pinsel noch mal eine Stelle nach gehen muss. (ein wenig Farbe bekommt sie noch von innen, keine Sorge, gerade der Deckel benötigt noch Hellblau!)IMG_20190524_153137IMG_20190524_153037

Hier kommen auch meine Täschchen (nicht selber gemacht) und meine „Eleonore Dose“ rein, (selbergemacht), so langsam habe ich mich hier am Esstisch etwas zu sehr ausgebreitet. img_20190524_152929.jpgIMG_20190524_154837

Das Wunderbare an diesem kleineren Kasten ist, dass Fächer zum Herausnehmen da sind. Eigentlich ist sie mal vor längerer Zeit als Nähkästchen für einen lieben Menschen gestaltet worden und das Bild vorne hat auch eine passende Geschichte, dazu vielleicht später irgendwann mal mehr.

Und weil ich das Wetter und die Zeit nutzen möchte vielleicht noch Rasen zu mähen, definitiv Holunderblüten Sirup zu kochen, (übrigens versuche ich zum ersten Mal, wie es mit einigen Rosenblüten dazu schmeckt), den Zaun vielleicht doch noch zu reparieren, bleibt gar nicht so viel übrig, um mehr zu posten.img_20190524_163251.jpg

Schnell noch ein (auch als Werbung zu kennzeichnen, aber ich bekomme nichts dafür) Tipp für das Wochenende, „Jrön und Jedöns“ im Freilichtmuseum Lindlar im Bergischen.

 

verlinkt bei Holunderblütchen und Freutag. (Als Werbung zu kennzeichnen, da Links)

Habt ein schönes Wochenende!

 

 

Kreuchen und fleuchen

Hallo Ihr Lieben.

Schön, daß Ihr wieder vorbei kommt!

 

Mein Bücherstapel ist im Moment ganz schön hoch. Gestern Abend habe ich diesen Titel in die Hand genommen, der mir in der Bücherei in die Finger geraten ist. Der Prolog allein ist schon sehr poetisch. Über eine Hummel, die sich nach der kühlen Nacht erst von der Sonne aufwärmen lassen muss, dann durch Muskelzittern selber für das restliche Steigen der Körpertemperatur sorgt, wie sie Tau und Pollen aus dem Hummelkleid streicht und nach guten Nahrungsquellen sucht, um zu sammeln. Sie landet in einer gelben Klappertopf Blüte. (als Werbung zu kennzeichnen, Buch ist aus der Bücherei ausgeliehen und alles was ich hier darüber erzähle, ist meine persönliche Meinung, gibt kein Geld dafür)

Die Wiese: Lockruf in eine geheimnisvolle Welt

 

Der Autor  Jan Haft ist Biologe und preisgekrönter Naturfilmer, außerdem schon seid frühester Kindheit lieber in der Natur als im Kunstmuseum. Er erzählt (u.a.) von seiner Wiese, erzählt und erklärt Zusammhänge , erzählt was alles kreucht und fleucht, (oder warum es das vielleicht nicht tut,) er erzählt gut. In Zeiten, wo wir immer wieder vom Insekten Sterben lesen und hören (und sehen – bzw nicht mehr sehen) ist das Buch natürlich besonders lesenswert, die Wiese mit der Hecke drum rum, die kleine Schwester des Waldes. Allerdings erklärt er auch, warum viele Wiesen nicht mehr so existieren, wie noch vor über 40 Jahren, in der Zeit der grossen Flurbereinigung. Und geben wir in Deutschland nicht wenig Geld für Lebensmittel aus? Das Auto ist kaum weg zu denken, wenn wir mobil sein wollen und müssen, der Vorgarten muss super aufgeräumt aussehen (ja, aufgeräumt!) und am Besten mit Kies zugedeckt, damit es keine Arbeit macht.

Das bringt mich dann zu meinen neuen Karten:

Es ist Mai, Maikäfer Zeit. Der Käfer, der auf vielen alte Postkarten frohe Pfingsten wünscht, der von Bauern gefürchtet wurde, wenn er in grossen Schwärmen über sein Grün her fiel (aber dann – ähnlich dem Kartoffelkäfer, als Hühnerfutter endete). Der Käfer, der Glück im Mai bringen soll, aber eines der traurigsten alten Kinderlieder betitelt. Der Käfer, der vier Stunden sein Weibchen begattet und dessen Larve drei Jahre braucht um vom dicken Engerling zum grossen Käfer zu werden. Und nicht zuletzt kennt wohl fast jeder die Episode bei Max und Moritz.

img_20190521_132452.jpg

Und weil es heute wirklich kein schönes Mai Wetter ist:

Whether the weather be fine, or whether the weather be not,
Whether the weather be cold, or whether the weather be hot,
We’ll weather the weather, whatever the weather,
Whether we like it or not.  (englischer Limerick)

Aber wie schlimm wäre es, wenn wir das Wetter auch noch kontrollieren könnten?

Daher, macht es Euch trotzdem gemütlich!

IMG_20190521_132852

(Verlinkt und damit auch als Werbung zu kennzeichnen beim Creadienstag und HoT)

Jeder weiß, was so ein Maikäfer
für ein Vogel sei.
In den Bäumen hin und her
Fliegt und kriecht und krabbelt er.
Max und Moritz, immer munter,
Schütteln sie vom Baum herunter.
In die Tüte von Papiere
Sperren sie die Krabbeltiere.
Fort damit und in die Ecke
Unter Onkel Fritzens Decke!
Bald zu Bett geht Onkel Fritze
In der spitzen Zipfelmütze;
Seine Augen macht er zu,
Hüllt sich ein und schläft in Ruh.
Doch die Käfer, kritze, kratze!
Kommen schnell aus der Matratze.
Schon fasst einer, der voran,
Onkel Fritzens Nase an.
„Bau!“ schreit er. „Was ist das hier?“
Und erfasst das Ungetier.
Und den Onkel, voller Grausen,
Sieht man aus dem Bette sausen.
„Autsch!“ – Schon wieder hat er einen
Im Genicke, an den Beinen;
Hin und her und rundherum
Kriecht es, fliegt es mit Gebrumm.
Onkel Fritz, in dieser Not,
Haut und trampelt alles tot
Guckste wohl, jetzt ist’s vorbei
Mit der Käferkrabbelei!
Onkel Fritz hat wieder Ruh
Und macht seine Augen zu.
Wilhelm Busch