AprilApril

 

„All meine Schmerzen kann mein Gartenspaten heilen“

Ralph Waldo Emerson

 

Hallo Ihr Lieben.

Glücklich, wer einen Garten in diesen Zeiten hat. Da wenigstens kurz zu verweilen, lässt einen Kraft schöpfen, runter kommen und Gedanken ordnen.

So schnell kann es gehen, also mir kommt es jedenfalls so vor. Und gleichzeitig so lange. Der März ist schon vorbei und der April macht jetzt was er will. Eine weitere Woche, auf die wir bei Andreas Samstagsplausch zurückschauen.

Langeweile? Fehlanzeige. Oder sagen wir selten. Lagerkoller? Ehrlicherweise auch ab und zu. Der Mensch ist doch ein Rudeltier, dass merkt man in diesen Zeiten. Aber wir sind ja brav, bleiben daheim. Keine Besuche bei Geburtstagen, bevorstehenden Feiertagen. Gestern kam die Meldung, dass Wandererparkplätze im Ahrtal abgesperrt werden, man will keine Touristen haben. Also rennen die Menschen hier weiter um den Pudding. Bis auf Hundegang feldeinwärts und notwendige Besorgungen innerorts, mal ein Päckchen zur Post bringen sind wir auch kaum unterwegs. Und ich hätte es ja nicht für Möglich gehalten, auf der Suche nach Klopapier. Unsere (normalen) Vorräte gingen jetzt langsam zur Neige. Diverse Läden abgesucht und dort auch gefragt. Müdes Kopfschütteln. Warum müssen jetzt die *normal Einkaufenden* ausbaden, dass sich manche Panikmenschen wie blöde bevorratet haben? Dann, im Laden neben der Post noch geschaut, auch gähnende Leere. Aber an der Kasse, der junge Mann da hat doch welches! Woher bitte? „Er habe gefragt.“ Die Kassiererin schickt mich zur Kollegin im Laden, die ich schon gar nicht mehr gefragt hatte. Eine Nachbarin schloss sich schon hoffnungsfroh an, (immer mit Abstand natürlich, geht allein weg der Pflicht-Einkaufswagen kaum anders. Gefunden, Paket bekommen. „Ja, es soll doch jeder der es nötig hat, bekommen.“    Wer hätte mal gedacht, dass so ein alltäglicher Gebrauchsgegenstand in den Mittelpunkt von Beiträgen gerät. Genau wie die selbstgenähten Mundschutze. Ich habe meine Schnupftücher (Bandanas, Halstücher) eigentlich auch eher für etwas Anderes genutzt, als denn als Mundschutz. Aber da ich mich diese Woche ordentlich erkältet habe und bei dieser Mischung aus eisigkalter Nacht, Wind und warmer Sonne, war das definitiv gut. Der warme Atem stieg morgens immer direkt an meinem Kopf hoch, ganz zu schweigen davon, dass ich die  kalte Luft nicht direkt einatmen. Beim Einkaufen wird es auch genutzt. ( Und mein laute Nießer zeigt dann vielleicht auch dem ungläubigen Gegenüber, warum ich den tragen.) Was wir allerdings überhaupt nicht verstehen, warum das grosse örtliche Gartencenter noch auf hat, wo so viele Geschäfte dicht sind. Der Parkplatz dort ist noch voller, als sonst. Und keiner kann mir erzählen, dass Primelchen, Kissen, Orchideen, Grille, Garteninterieur, Insektizide und Pestizide dringend notwendig sind!

Mein Lieblingsbuch der Woche habe ich schon gestern vorgestellt. Außerdem liegt auf meinem Stapel Ray Bradbury „Der Tod ist ein einsames Geschäft“, eine Hommage an die *Noir* Krimis. Ein Buch von einem sehr vielseitigem Autoren, von dem die meisten nur „Fahrenheit 451“ kennen. („Das Böse kommt auf leisen Sohlen“ steht auch schon länger auf meiner Liste, ein eher fantastisch-gruseliger Roman. Aber wusstet Ihr, dass er auch Drehbuchschreiber für Hollywood war? So schrieb er nach Melvilles Roman Moby Dick das Script zu John Hustons Meisterwerk mit Gregory Peck.) Außerdem sind da noch zwei Titel, die beim Bücherei Stapel etwas nach unten gerutscht sind. Hat ja Zeit. Neil Gaiman geht eigentlich immer, egal ob der Titel für Erwachsene oder Kinder ist. Und als Kind der ersten ??? Bücher mag ich auch heute ab und an noch da rein schauen, vor allem, wenn es ein deutsches Comic ist.

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Natürlich habe ich noch mal geschnitzt. Zweiteilig ist das freche Rotkehlchen dann doch nicht geworden. Anhand der Fotos seht Ihr vielleicht warum. Buntstifte gehen besser. Maike hat mir dann auch erklärt, dass mir simpel Ansatzpunkte fehlen, die von der anderen Seite überall Fixpunkt zum Druck geben. Aber irgendwie gefällt es auch nicht recht, zu krass der Kontrast der Farben. (Bei Maike sieht das viel besser aus und ich hoffe, sie zeigt das mal wieder auf dem Blog. Oder sogar mehr A?)

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mit rotem und braunem Buntstift

 

 

Wusstet Ihr, dass Rotkehlchen zwar schön aussehen, wunderbar vom höchsten Ast des Baumes singen, aber streitbare Einzelgänger sind?

Obwohl Rotkehlchen ursprünglich Waldbewohner sind, kommen sie viel in Gärten und Parks vor. Eifrig sammeln sie dort Insekten und Gewürm, gebrütet wird in Bodennähe. Im Sommer und Winter wird gern Mal Obst genossen. Rotkehlchen begleiten uns oft bei der Gartenarbeit. Wir sind „grosse Tiere“,  die Insekten aufwühlen. Das Lätzchen tragen beide.

 

Wenn ich die Stichsäge in Gang bekomme,  baue ich vielleicht einen einfachen Fledermauskasten, (Anleitung  beim NABU). Wir wollen das Wochenende auch angrillen. Das Wetter soll wunderbar werden.  Vorher vielleicht noch etwas mit dem Gartenspaten…

Macht es Euch fein, trotzdem.

Verlinkt auch bei dem Monatsmotto der Zitronenfalterin

 

 

 

 

was für ein März

Hallo Ihr Lieben.

So fühlt es sich also an: making history

 

 

Was für ein besondere Monat. Was für Achterbahnen. Wettertechnisch ein März wie aus dem Lehrbuch, mit viel Regen, aber auch wunderbarer Sonne. Frühlingsbeginn, Sommerzeit Umstellung.  Viel gewerkelt, sowohl draußen als auch drinnen.

Kolibris
Kolibris, entstanden beim virtuellen Basteltreffen
Nordkaper
Nordkaper, auch geschnitzt beim Treffen
vögelchen
Die seidige Eule ist ein altes Werk, Kleiber und Eisvogel am Sonntag entstanden

Wunderschöne Post bekommen. Gern gelesen. Zwei gute Serien habe ich geschaut, „Picard“ und die ersten Folgen der Buchverfilmung von Tonke Dragts Buch „Der Brief für den König“,  welche doch anders als das Buch sind, (jetzt mit Fantasy Elementen.) All die Bücher von Tonke Dragt habe ich sehr gern und mehrfach verschlungen, wer sie noch nicht kennt, unbedingt lesen. (Es gibt eine Fortsetzung zum „Brief“, “ Der wilde Wald“.)

Aufmunterungspost

 

Mein Dank für die waid- und petriheil Karte geht noch an Mano. Sie passt auch so gut zu Ihrer Wippsteertskarte!

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Auch sonst wurde ich letzte Woche verwöhnt, mit einer gute Laune Musik CD und wunderbaren Linolfarben, Erinnerungsstücken, Blumen und guten Wünschen.

Wir schaffen das!

(ohne viel Worte)

Bleibt tapfer und gesund

Liebe Grüsse!

Verlinkt beim Monatsrückblick von Birgitt

und dem creadienstag

Schönes in diesen Zeiten

Hallo Ihr Lieben.

Und? wie fühlt sich Eure Woche bis jetzt so an? Meistens ist meine ganz normal, aber dazwischen kommt so ein unwirkliches Gefühl auf. Ich habe dieses Gedicht entdeckt, es geht wohl in den sozialen Medien gerade ordentlich rum. Aber ich finde, Ihr solltet es auf der Seite der Autorin lesen, denn es gehört ja schließlich ihr. „In the time of pandemic“, von Kitty O`Meara. Übrigens, wenn Ihr gerne lest und Nachschub benötigt:

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Das gilt für viele andere Bereiche auch. Ihr mögt heute mal nicht kochen? Der Catering im Ort hat vielleicht genau das Richtige für Euch. Viele haben sich etwas einfallen lassen, um trotzem für ihre Kunden da zu sein.

Am Samstag habe ich wieder das virtuelle Basteltreffen gehabt. Während wir gequasselt und  uns ausgetauscht haben, habe ich mit Stoffmalstiften das auf ein Körnerkissen gemalt: „Wo Fuchs und Has` sich Gute Nacht sagen“. Schon lange wollte ich das auch als Stempel schnitzen, vor dem inneren Auge hatte ich genaue Vorstellungen.

Fuchs und Has

Außerdem muss ich jetzt in die Endphase der Produktion/Versand von den Stoffstücken der „Frühlings Post Kunst“ kommen. Ich habe mich recht schwer getan. Der Stoff ist schnell gefunden worden, aber diese Schablonen. Nein, Schablonen ausschneiden ist nicht meins, habe ich festgestellt. Also nicht, wenn ich die Schablonen mehrfach nutzen möchte und sie aus Folie per Cutter ausgeschnitten werden sollen. Ich muss sagen, dass mir das Linolschnitzen oder Stempel schnitzen sehr viel mehr liegt, oder auch Flora und Fauna zu malen, vor allen Dingen, wenn man bestimmte Vorstellungen hat. Aber ich hoffe, es ist mir trotzdem gelungen. (Das schwierige ist, die Rundungen nicht eckig werden zu lassen.)

Was mich zu meiner wunderbaren Clematis bringt. Der Ostwind fegt eiskalt um das Haus und sie blüht!

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Die kleinen Dinge des Lebens sind eigentlich die grossen Dinge des Lebens!

Ich habe mich auch so sehr am Wochenende über den allerersten Besuch des Gimpels (auch Dompfaff) in meinem Garten gefreut. Ein Weibchen und zwei rote Männchen zogen durch, holten sich eine kleine Stärkung am Vogelfutter, Gott sei Dank, wohl nicht an meinen Knospen, oder wenn nur vereinzelt. Denn als Gärtner freut man sich eigentlich nicht so sehr, wenn ein Schwarm Dompfaffen einfallen und die nährstoffreichen Knospen an den Obstbäumen und Beerenpflanzen abpicken. Aber bei dem schönen Federkleid verzeiht man es ihnen irgendwie und so ein häufiger Gast ist er ja auch nicht. (Fotos folgen)

Einen Kuchen ohne Mehl habe ich noch gebacken. Eigentlich essen wir zZt. kein Süßes, aber manchmal muss man ein kleines bischen feiern. Gefunden habe ich dieses Rezept für einen Schokoladenkuchen bei GU.

200g dunkle Schokolade 70%, 200 g Butter, 200 g Zucker (ich habe Birkenzucker genommen, den kann man 1:1 verwenden), 5 Eier und 300g gemahlene Mandeln.

Der Ofen wird auf 180°C vorgeheizt, Ihr benötigt ein 26 er Springform, die natürlich eingefettet wird und der Kuchen wird dann auf der mittleren Schiene gebacken, (160°C bei Umluft).

Schokoladen Mandel Kuchen

Die Schokolade wird geraspelt. Butter und Zucker werden schaumig gerührt und die Eier müssen getrennt werden. Das Eigelb gebt Ihr nach und nach zur Buttercreme, dann die Mandeln und Schokoladenraspeln.

Das Eiweiß wird steif geschlagen . Dies geligt übrigens in einer kalten Metallschüssel immer am schnellsten. Vorsichtig wird nun das Eiweiss unter den Teig gehoben, in die Form gegeben und alles glatt gestrichen und ab in den Ofen.

Wer mag, kann noch ein Topping dazu machen. Einfach Mascapone mit geschmolzener, nicht mehr so warmen, Schokolade verrühren und auf den abgekühlen Kuchen verstreichen.

Also, sucht das Schöne im Leben.

Bleibt gesund, tapfer und daheim.

 

Verlinkt beim creadienstag und HoT

 

und der Zitronenfalterin mit Ihrem Monats Motto

Birken

Hallo Ihr Lieben.

Birken sind Bäume, die wirklich fast jeder kennt.

Diese Stämme mit der unverwechselbaren, weißen Rinde, aus denen uns manchmal „Augen ansehen“. „Bircha“, wie leuchtend, schimmernd, (aus dem indogermanischen).

Bäume, die leider auch bei Allergikern bestens bekannt sind. Es sind aber auch Bäume, die eine Brachfläche mit als erstes bewachsen. Man nennt sie daher Pionierarten. Diese wuchsen u. A. nach der Eiszeit schnell wieder überall. Oft stehen Birken gleich zu mehreren, einem Birken Wäldchen. Bei uns ist so ein Wäldchen etwas seltener zu sehen, aber z. B. in Polen oder auf Rügen habe ich sie häufiger bestaunt. Birken sind unglaublich vielseitig bei ihrer Standortwahl, es gibt Arten, die sich auf Staunässe (Moorbirke) spezialisiert habe und andere die auf trockenem Boden (Sandbirke) gut klar kommen.

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Birkenwäldchen auf Ummanz, Rügen

Es gibt sie fast überall auf der Erde. Wußtet Ihr, daß diese Bäume – 40°C aushalten können? Forstwirtschaftlich sind sie nicht so interessant, daher gibt es eben besagte Birken-Wäldchen kaum noch. Früher, als die Leute noch mehr Holzkohle in ihren Wäldchen produzierten, waren Birken in den sogenannten „Haubergen“ häufig zu finden.

Kennt Ihr noch Birkenwasser? Als Kind bin ich mit einer Großtante in den Wald spaziert, um diesen Baumsaft zu sammeln. Sie hat es vorwiegend für die Haare und Haut genutzt. Es wirkt entzündungshemmend, enthält viele gesunde Inhaltsstoffe und mit dem Birkenzucker Xylit ist es zwar leicht süß, aber dieser Zucker erhöht nicht den Blutzuckerspiegel. Im Supermarkt finden sich mittlerweile wieder Birkensäfte, der selbstgezapfte ist aber viel besser.

Elche im Birkenwald

Schon länger wollte ich versuchen, ein Birken Wäldchen zu schnitzen. Ihr erinnert Euch vielleicht an den Elch um Weihnachten herum, da dachte ich ja auch schon mal an so einen „gestalteten“ Wald. Ich finde, er hat einfach etwas Magisches mit diesen vielen weißen *Linien* und ursprünglich war schon ein Beitrag bei Müllerinnenart / Mustermix zu diesem Thema geplant, aber da habe ich keine Zeit gefunden.

Es stellte sich die Frage, nehme ich *die Bäume weg* oder den *Zwischenraum*. Auf welchem Untergrund wirkt der Druck am Besten? Leider ist die Farbe des Stempels nicht besonders gut und ich werde mir jetzt weiße Acrylfarbe besorgen und auch noch mal grünen Farbkarton, denn als „Frühlingswald“ gefällt mir der Druck am Besten.

Birkenstempel

Nun zeige ich meinen Ausschnitt aus dem Birkenwald bei Andrea, die mit Ihrem Motto „Den Frühling selber machen“ viele kreative Ideen zum *Frühling und im Frühling gewerkelt*, sammelt.

Birken

Dann verlinke ich den Beitrag auch bei lemonddekitchi, die Baum Beiträge sammelt.

Und verklinkt beim Creadienstag, hot und Naturdonnerstag und freutag

Vorziehen und Rückschau

Hallo, Ihr Lieben.

Jeden Tag wird es nicht nur gefühlt heller. In der Natur sind überall Knospen zu sehen. Die Frühlingsblüher schauen überall aus dem Boden und fangen an zu blühen. Es kann losgehen: Pflanzen vorziehen. Ich habe letztens auf einem Blog im Vorbeischauen eine tolle Idee für einzelne „Töpfchen“ für die Pflanzenvorzucht gesehen: Klopapier Rollen unten einschneiden, einknicken und mit Anzuchterde befüllen. Die Klopapierrollen sind unbehandelt und verrotten hinterher im Beet oder Topf.  Da mein Fensterbank Platz begrenzt ist, muss ich immer genau überlegen, was ich an Pflanzen vorziehen will. Ein paar Tomaten, ein paar Blümchen, ein wenig für das Hochbeet. Wer ein paar Sonnenblumen haben möchte, sollte einfach ein paar Samen aus dem Vogelfutter nehmen.

klop. rollenVorsaaten

Die Diskussion um mehr Pflanzen für Insekten nimmt (Gott sei Dank) nicht ab. Einige Menschen müssen ja vor allen Dingen ihre Vorgärten suuuuper ordentlich halten. Das geht so weit, dass nur ein Büschel Gras mit viel Steinen drum rum zu sehen sind. Da reduziert sich die Population natürlich sofort. Ja, ich verstehe, dass manche Menschen körperlich nicht mehr so viel schaffen, aber so extrem muss es ja nun auch nicht sein. Warum geht man dann nicht einfach in die andere, wilde Richtung? „Aber das sind doch so viele Unkräuter, was werden die Leute sagen, wie soll ich das pflegen, das sieht unordentlich aus.“

Sogar unsere Stadt denkt da mittlerweile mit. Es gibt ein ganzes Programm drum herum.

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Viele sähen mittlerweile auch „Bienen-Blumen“ im Garten aus. Das ist für alle Insekten besser. Vor allem verringert es den Konkurrenzkampf zwischen Insekten, denn die normalen Bienen verdrängen z. B. Wildbienen. Übrigens, wenn Ihr mehr Wildbienen und anderen Insekten im Garten Unterschlupf gewähren wollt, braucht Ihr kein teures Insektenhotel aufzustellen, einfach einen Laubbaum-Baumstumpf aufstellen, vielleicht ein paar Löcher auf der Sonnenseite hineinbohren, oben einen dekorativen Blumentopf drauf, samt blühender Pracht, fertig. Das entspricht viel mehr dem natürlichen Umfeld vieler Insekten. (Denkt daran, es gibt Insekten, die bis zu drei Jahre brauchen, bis ihre Nachkommen geschlüpft sind, so wie der Nashornkäfer oder der Pinselkäfer.)

Also, schaut mal, ob Ihr nicht Plätzchen für heimische Blumen und Gräser findet, Flower Power, Monatsmotto (noch) übrigens von Andrea. Kein Wunder, nach dem Winter braucht man diese Power doch auch!

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Und damit komme ich zum Monats Rückblick. Noch während ich das hier schreibe, fällt draußen Regen mit vereinzelten Flocken nieder. Wieder peitscht der Wind um die Häuser. Der Februar ist dieses Jahr einen Tag länger. Ein stürmischer Geselle war das, der Februar, in vielerlei Hinsicht.

Beschäftigt haben uns nicht nur wettermässig gleich mehrere Stürme: politische Stürme, globale Stürme, medizinische Stürme und die kleinen Stürme im Wasserglas. Dabei fegte es die Menschlichkeit oft davon.

Auf dem Blog habe ich meine letzten Linoldrucke gezeigt, welche ich beim „Online Basteltreffen“ mit Gabi und Maike gemacht habe. Leider gibt es nun meine geliebte Linolstoffdruckfarbe nicht mehr. Teilgenommen habe ich bei den Linkpartys „12 von 12“ und „Samstagsplausch“ und oben erwähntem Monatsmotto „Flower Power“. Was ich gelesen oder geschaut habe, wurde hier geteilt. Sonst war der Februar ein eher ruhiger Monat, trotz Karnevals. Jetzt hat die Fastenzeit begonnen. Und, verzichtet Ihr auf etwas? Hier gibt es kein Alkohol und keine Süßigkeiten und mein Mann verzichtet ganz auf Fleisch, (wobei wir alle sowieso nicht die grossen Fleischesser sind.)

Angemeldet habe ich mich bei diesen Aktionen:

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Die Monatscollagen zeigen viele Blogger/innen wieder bei Birgitt. Außerdem verlinke ich den Beitrag beim Naturdonnerstag  und demFreutag und my corner of the world

Ach, ich freue mich schon so sehr auf den März.

Macht es Euch gemütlich.

 

 

 

Der erste Monat 2020

Hallo Ihr Lieben.

Da ist der erste Monat des neuen Jahres schon wieder vorbei. Dahin, wollte ich eigentlich schreiben. Aber „dahin“ klingt irgendwie so negativ.

So nach dem Weihnachtsfest kam der Alltag nur langsam wieder in Gang. Vor allen Dingen gelesen und auch gern mal faul eine Serie geschaut habe ich in der ersten Zeit. Ein Basteltreffen wurde eingerichtet und macht unheimlich viel Spass, auch wenn es über die digitalen Weiten hin statt findet, (so schön! mit Maike und Gabi,  Danke Euch sehr).

Das erste Blumensträußchen des Jahres gab es, mehr noch schöne Sonnenaufgänge, vor allen Dingen, wenn es eine kalte Nacht gegeben hatte. Die ersten neuen, geschnitzten Stempel habe ich auch gezeigt, sowie tunesisch gehäkelte Pulswärmer. Einen Ausflug in die Römervilla nach Bad Neuenahr Ahrweiler wollten mein Mann und ich eigentlich machen, aber das Museum hat zZt geschlossen, einen Hinweis dazu gab es leider im Netz im Vorfeld nicht. Schade. Aber wir konnten einen schönen Gang durch die Weinberge machen. (Zeige bald mehr.)

Jetzt, zum Monatsausklang, wurde schon das erste Mal Karneval gefeiert, bzw vor allem organisiert, (nicht von mir alleine!). Sehr packte mich nun eine Leseempfehlung: „The Hunger-Die letzte Reise“ von Alma Katsu

Ein unglaublich spannendes Buch, schon auf den ersten, noch unspektakulären Seiten, fesselt es einen. Menschen, die aus verschiedenen Ländern Europas ihr Glück im „Wilden Westen“ des Jahres 1846 suchen, werden vorgestellt. Da kann man sich schon die ersten Tage der anstrengenden Reise kaum vorstellen. Als nun auch noch ein Kind verschwindet, die Spannungen zwischen den Menschen steigen und die Angst auf den Leser förmlich überspringt, spitzt sich die Lage natürlich zu. Indianer? Ungeheuer? (Vorurteile, Ängste, Unwissenheit, Ignoranz,…) Und all das, wo die Reise schon jahreszeitlich spät dran ist. Der Roman basiert übrigens auf realen Ereignissen. Danke Maike, bitte mehr Empfehlungen.

Das Wochenende kommt schon bald um die Ecke, der Februar klopft an.

Macht es Euch gemütlich.

Monatscollage verlinkt bei Birgitt und beim Lesezimmer  von Kaminrot

und beim Freutag

Tiere um die Ecke

Hallo Ihr Lieben.

Zu Weihnachten habe ich von einem guten Freund ein ganz wunderbares Buch geschenkt bekommen: Sven Meurs „Großstadt Wildnis“ im Knesebeck Verlag, mit Illustrationen von Jörg Hülsmann.

Dass viele Wildtiere, außer den üblichen Singvögeln oder Kaninchen, in dicht besiedelten Gebieten leben, ist mir natürlich bekannt, wie so manch anderem Beobachter auch. Ich weiß noch, daß mir niemand glauben wollte, daß ein Habicht (das erste Mal) in unserem Minigarten saß, in einer Reihenhaussiedlung. Im Schnee sah ich in einem Jahr Pfotenabdrücke von Waschbären. Letztens erst glitt ein Uhu, verfolgt von Krähen, über mich, im Wohnviertel. Wildschweinspuren gab es hier auch in unmittelbarer Nachbarschaft. Marder huschen natürlich auch herum, Eichhörnchenbilder konnte ich Euch auch mehrfach zeigen, genau wie Spechte, (s.u.).

In diesem wunderbaren Buch geht es genau darum, um die sogenannten Kulturfolger. Tiere, deren ursprünglicher Lebensraum ganz anders aussieht und die nun in unmittelbarer Nähe von Menschen leben, sich anpassen, wo man es kaum erwartet hätte.

Passend dazu habe ich von meiner Mutter Henry David Thoreau „Wilde Früchte“ geschenkt bekommen. Der wunderbar illustrierte Band beinhaltet die vielen Pflanzen und Früchte, die Thoreau zusammen gesucht hat als handschriftliche Materialsammlung. Seit ich in meiner Jugend durch den Film „Der Club der toten Dichter“ auf Thoreau aufmerksam wurde, ist er immer mal wieder in meinem Leben aufgetaucht.

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Nun blättere ich immer wieder in dem wunderschönen Buch mit den Illustrationen von Sonja Schadwinkel. Wie in einem Tagebuch hat Thoreau alle seine Beobachtungen über sehr viele Pflanzen niedergeschrieben, nicht nur Praktisches, auch über Duft und Schönheit.

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Ein sehr interessantes Buch habe ich heute aus der Bücherei mitgebracht. „Tierische Jobs“, von Mario Ludwig beim wbg Theiss Verlag. Sehr unterhaltsam und informierend, wunderbar ausgewählt und mit zurückhaltenden hellgrauen Illustrationen.

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Wußtet Ihr, daß es Riesenratten gibt, die trainiert werden können Tuberkulose zu erschnüffeln, immerhin eine der schlimmsten Infektionskrankheiten, (ja immer noch!). Oder daß es Archäologie Hunde gibt? Das in der Medizin früher Blutegel eingesetzt wurden, wissen sicher viele von Euch, daß es immer noch so ist, vielleicht nicht. Oder das ein Kröterich Halluzinogene produziert, eigentlich als Abwehrmittel? Einer der teuersten Käse der Welt wird übrigens aus der Milch von Elchkühen gewonnen. So viele Beispiele über fantastische Tiere! Schade, dass dieser Titel vielleicht ein wenig unter gehen wird, da er in einem wissenschaftlichen Verlag erschienen ist. Vom Wissens- und Unterhaltungswert kann er aber locker mit Sy Montgomerys „Glühwürmchen“ mithalten.

So, jetzt wisst Ihr, was ich unter Anderem in den letzen Tagen alles vor der Lesebrille hatte. Euch eine gute Woche.