simply Ren

Hallo Ihr Lieben.

Ja, die Zeit schreitet voran. Daher ist mein heutiger Tierstempel auch für viele wie selbstverständlich zu Weihnachten gehörend.

 

Beim Rentier tragen übrigens sowohl die Männchen, als auch die Weibchen ein Geweih! Ihr fragt Euch, warum die Natur dies so eingerichtet hat, (immerhin sind es sehr grosse Geweihe)? Die Weibchen müssen in den kalten und kargen Zeiten ihre Futterstellen und damit auch das Überleben des Nachwuchses, gegen die männlichen Rentiere verteidigen. Die Männchen werfen ihr Geweih im Herbst ab, die Weibchen erst im Frühjahr. Diese schönen Tiere findet man in der Tundra und der Taiga, also in den nördlichsten Waldregionen Europas, Asiens und auch Nordamerikas. Uns am Bekanntesten sind wohl die zahmen Rentierherden, die im Besitz der Samen sind.dsc_1438-e1572880545780

 

Bekannt ist zur Weihnachtszeit auch allen Kindern „Rudolph the red nosed Reindeer“, welches auf einem Weihnachtsmalbuch basiert. Die Kaufhauskette Montgomery Ward aus Chicago verkaufte Malbücher zu Weihnachten und wollte nun ein eigenes vertreiben. Dies gestaltete Robert Lewis May, der in der Anzeigenabteilung arbeitete. Der Schwager von May, Johnny Marks, verarbeitete dann den Text zu einem Weihnachtslied, welches heute noch viel gesungen und gehört wird.dsc_1437-e1572880862911

So wurden die weiß-grauen, manchmal hellbraunen Scheinhirsche die  Zugtiere vom Schlitten des Weihnachtsmannes, auch wenn es eigentlich die nordamerikanischen Karibus sind, eine Unterart. Karibus legen übrigens die weiteste Wanderstrecke aller Landsäugetiere zurück, ungefähr 169.000 Tiere, die allesamt jedes Jahr von der Nordküste Alaskas in ihre südlicher gelegenen Winterquartiere wandern. Das Wort «Rentier» stammt vom altnordischen «hreinn» ab, «Karibu» und «Caribou» sind die deutschen und französischen Formen von «Qalipu», einem Wort aus der Sprache der Mi’kmaq, die in Kanada heimisch sind.dsc_1440-e1572880732636

 

Jetzt kann die Gestaltung von Weihnachtskarten beginnen. Ein anderer Geweihträger ist auch schon in Arbeit. Dieses Ren schicke ich schon mal zur Papierliebe am Montag von Frau Nahtlust und zum Monatsmotto der Zitronenfalterin „Grautöne“ (das Bild spricht für sich, denke ich).

Ein Tier der Superlative also. Euch eine schöne Woche, macht es Euch gemütlich.

dsc_1443-e1572938926117

Übrigens, wer Weihnachtskarten bei mir kaufen, bzw bestellen möchte, kann gerne mit mit Kontakt aufnehmen.

 

verlinkt beim creadienstag

 

eine kleine Collage des Oktobermonats

Hallo Ihr Lieben.

Viel ist diesmal hier auf dem Blog nicht passiert, vergleichsweise.

 

Diesen Monat waren wir leider viel krank. Sobald es aber wieder ging, sind wir zum Ernetdank- und Herbstmarkt an der Burg Wissem gewesen.

Ein wenig kreativ war ich mit meinen Stempeln doch noch. Wachstücher – bedruckte Taschentücher – sind entstanden. Neue Stempel sind geschnitzt worden, weitere Motive sind in Vorbereitung, denn es geht ja jetzt schnell in Richtung Adventszeit. Zum ersten Mal werde ich auch an zwei Adventsmärkten teil nehmen können, als Beteiligung an einem Stand. Da müssen noch Shirts bedruckt werden, Karten ebenso, verschiedene Kleinigkeiten,…

Bücher und der Amberbaum waren die vorherrschenden Themen, aber auch ein leckerer Kürbiskuchen hat es hier her geschafft.

Sehr habe ich mich über meinen Gewinn des neuen Buches „Stoff trifft Papier“ gefreut, hatte ich es doch sowieso auf meiner Wunschliste!

Heute muss ich noch letzte Vorbereitungen treffen für unsere Halloween Kostüme. Wir gehen tanzen! Da warten noch einige Insekten auf das Fixieren. Unter Schwarzlicht wird das sicher gut aussehen. Und so sage ich es mal mit Shakespeare:

Something Wicked This Way Comes

DSC_1421

Euch allen einen schönen Feiertag und ein langes Wochenende.

Macht es Euch gemütlich, wer will auch gruselig.

 

Verlinkt bei den Monatscollagen von Birgitt und beim Freutag.

Herbsttage

Hallo Ihr Lieben.

Ja, ich weiß ja, dass es Herbst ist, sogar die Zeitumstellung naht mit grossen Schritten. Aber musste es wirklich so viel regnen? So schütten? (Für die Natur muss es das.)  Ach ja, ich jammere, wir kommen nun halt in die dunkle Jahreszeit.

Zwischendurch gab es aber immer Lichtblicke, die haben wir auch gleich ausgenutzt. So war um die Burg Wissem ein Herbstmarkt, da hat sogar die Sonne geschienen.

DSC_1219

Wir haben es so genossen, vom Fischerei Museum konnte man frisch geräucherte Forellen kaufen, es gab leckersten fairen Kaffee mit selbstgebackenem Kuchen, regionale Produkte und Küche. Da die Sonne um die Ecke kam, schmeckte sogar das Kölsch gut. Viele Waren wurden angepriesen, bei diesen Körben könnte ich immer schwach werden. Sogar ein altes Riesenrad war aufgestellt worden. Wir hatten unseren Besuch gut gewählt, wenig später regnete es wieder etwas.

DSC_1216

Ich bin gerade etwas ruhiger unterwegs, aber die Wachstücher — bedruckt und dann mit Bienenwachs bestrichenene Taschentücher — wollte ich doch mal zeigen.

dsc_1232.jpg

Zwischen zwei Backpapieren habe ich den aufgepinselten Wachs dann gut mit dem Bügeleisen verteilt, wenn man dies in aller Ruhe macht, wird es auch schön gleichmäßig.

dsc_1234.jpg

Wirklich sehr habe ich mich über diesen Buch Gewinn gefreut! So ein wunderbares und kreatives Buch! (Es war auch auf meiner Wunschliste, bekommen hätte ich es auf alle Fälle.) Danke noch mal, liebe Michaela, so schön und persönlich auch verpackt!

 

Ganz besonders lecker ist dieser Käsekuchen!

Unser Ältester hat ihn mit mir zusammen gebacken. Von ihm stammt auch das Rezept.: ein superleckerer Kürbis-Käsekuchen.

dsc_1237.jpg

Den haben wir uns als spätes Essen am Sonntag Nachmittag gegönnt. Da war nur schon kaum noch natürliches Licht, was Ihr leider beim Foto merkt. Außerdem waren wir so ungeduldig, dass der Kuchen einen „Unfall“ hatte. Wer ihn trotz nicht so ansprechendem Foto nachbacken möchte:

400 g Hokaido Kürbis, 750g Quark, 250 g Zucker (kann auch noch weniger sein), 75 g Butter, 4 Eier, eine Prise Zimt, Piment und Muskatnuss (ich habe 2 frische Pimentkörner im Mörser zerkleinert und Muskat frisch gerieben, es war auch etwas mehr als eine Prise), ein Päckchen Vanillepudding

Ihr könnt nun einen klassischen Mürbeteigboden machen oder aus 200 g zerstoßenen Keksen und 75 g zerlassener Butter einen Boden machen.

400 g Hokaido sind etwas weniger als die Hälfte eines kleinen Kürbisses, hier war nämlich prompt die Batterie der Waage leer. Dieser wird in kleinen Stücken mit 125 ml Wasser weich gekocht und dann pürriert.

Derweil vermengt Ihr schon mal die anderen Zutaten, die Butter gebt Ihr in kleinen Stücken dazu, die Eier zum Schluss und dann auch die warme Kürbismasse. Alles wird nun in eine 26 cm Durchmesser Springform (Boden sollte mit Backpapier bedeckt sein) gegeben.

Der Ofen wird auf 180°C vorgeheizt. Wenn die Quark Kürbis Masse in der Form ist, auf mittlerer Schiene backt und stellt Euch den Wecker für 15 Minuten. Denn nun soll der Kuchen nur noch bei 160°C Grad weiterbacken und zwar noch 45 Minuten. Sind die um, lasst ihn noch etwas im Ofen ruhen. Wir haben den Fehler gemacht und wollten möglichst schnell essen. Viel besser ist es, wenn der Kuchen abkühlen kann, und zwar noch in der Form.

Lecker ist er jedenfalls sehr, man schmeckt den feinen Kürbis gut durch!

Ein kleiner Tröster für ein sehr, sehr verregnetes Wochenende.

 

Gerade ziehen die nächsten Trekker durch den Ort in Richtung Bonn, zur Landwirte Demo. Beim morgendlichen Hundegang bin ich an einer langen Reihe Traktoren endlang gelaufen, die nicht weiter kamen, die Polizei wollte sie umleiten. Ich denke, weil sie nicht durch eine Unterführung hier kommen. Laute Hupkonzerte machen schon jetzt auf ihr Anliegen aufmerksam. Wir Verbraucher bezahlen den niedrigen Milchpreis, die günstigen Bio Artikel, preiswertes Obst und Gemüse im Discounter und die Landwirte (ich meine nicht diese riesigen *Großbauern*, sondern die normalen Landwirte, die oft in der x ten Generation seid Napoleon den Hof bewirtschaften!) müssen zusehen, wie sie das wirtschaftlich produzieren.

So, auf in den Tag!

 

 

Verlinkt ist der Beitrag nun bei Hot und creadienstag

Macht es Euch gemütlich.

 

 

 

 

Bernstein an Bäumen

Hallo Ihr Lieben.

Amber ist das englische Wort für Bernstein und wenn man den Amberbaum jetzt im Herbst in einigen Gärten oder Parks sieht, dann überlegt man gleich, woher der exotische Baum seinen Namen haben könnte.

Ich muss gestehen, ich habe den Baum immer für einen Zierahorn gehalten, obwohl er ganz andere Früchte trägt und die Blätter eigentlich ein wenig anders aussehen, sich ledriger anfühlen. Kein Herbst, seid wir hier wohnen, verging, ohne dass ich diese schönen Herbstblätter nicht mit Heim brachte und presste. Die Samenkapseln sind auch sehr ungewöhnlich, wie kleine Morgensterne von Minirittern sehen sie aus. Dieser Baum trägt übrigens sowohl männliche als auch weibliche Blütenstände an einer Pflanze.

Der amerikanische Amberbaum, auch Seesternbaum genannt (lat. Liquidambar) gilt als einer der „Zukunftsbäume“, ähnlich der kanadische Eiche, von der ich schon hier berichtet habe. Er ist eigentlich ein Auen Baum und kommt gut mit „zu viel Wasser“ aus, steht gern auf humosen Böden, sonnig und windgeschützt. Dann wächst er auch schnell, (Zuwachs bis zu einem Meter pro Jahr,) bildet tiefgründige, stabile Pfalwurzeln. Auf „ungünstigeren“ Böden entwickelt sich dagegen eine Tellerwurzel. Hervorzuheben wäre vor allen Dingen noch, dass der Baum sehr gut mit unseren Abgasen in den Städten klar kommt. Unter weniger guten Bedingungen wächst der Baum einfach sichtbar langsamer, was ich hier in der Umgebung auch feststellen konnte. Ich wollte es erst gar nicht glauben, dass dieser Baum als Nutzbaum gepflanzt wird, kannte ich doch nur die kleineren, langsam wachsenden Exemplare hier in der Nachbarschaft.

DSC_1149

Sein Holz ist wohlriechend durch sein Harz, welches durch Anritzen des Stammes gewonnen wird. Daher kommt auch sein Name, der Geruch von rauchendem Bernstein. Es ist entzündungshemmend und schleimlösend und wird in der Medizin genutzt, auch Kaugummi wird daraus gewonne. Sein Stamm und die Äste sind sehr gerade und recht astfrei, hartes und gut zu ver- und bearbeitendes Holz, weswegen er in Amerika ein geschätzter Nutzbaum ist. Sein Holz gilt als edel, ähnlich dem Nußbaum und hat eine braune, teils tiefrote Farbe. In Deutschland steht er nur in Gärten und Parks. Vielleicht ist die aufwändigere Vermehrung der Grund, dass er noch nicht so von der Forstwirtschaft entdeckt wurde. Auch steht bei uns Wald oft an steinigen und steilen Hängen. Viele Samen, die in den runden Kapseln ruhen, sind steril. Die Vermehrung über die wenigen Samen ist dann auch recht kompliziert, sie sind nämlich Kaltkeimer.

DSC_1147

Das bedeutet, sie müssen erst einmal Kälte ausgesetzt werden, um keimen zu können, also für einige Wochen in den Kühlschrank kommen. Dann werden sie in ein Gefäß mit einem Sand-Erde-Gemisch gelegt, nur leicht bedeckt. Dieser Behälter wird bei circa 20°C Raumtemperatur an einen hellen Ort gestellt und mit Folie abgedeckt, eine Belüftung muss alle paar Tage gewährleistet werden. Während der gesamten Keimzeit muss die Erde leicht feucht gehalten werden, ohne direkte Sonne. Eine Vermehrung über Stecklinge scheint da einfacher und erfolgsversprechender zu sein: im Herbst oder Frühjahr 15 cm lange Stecklinge schneiden und in Pflanzgefäße setzen. Dazu muss man nur jemanden haben, der einem den ein bis zwei Jahre alten Ast abgibt.

DSC_1203
Sitzplatz auf der Fensterbank

Mit den (gepressten) Blättern kann man wunderschön dekorieren und basteln.

 

 

DSC_1208

Herbstlich ist es geworden, schneller als wohl von uns allen gedacht. Gemütlich kann man es sich machen. Nachdenklich wird man. Und heute denke ich ganz besonders an einen ganz lieben Menschen und lasse ein Licht für ihn brennen.

 

 

Entschuldigt, dass es hier etwas ruhiger ist, wie ich schon im letzten Beitrag kurz erwähnte, haben Erkältungen hier Einzug gehalten. Ordentlich erwischt hat es uns Grosse. Da war nicht so viel möglich, trotz Medikamente. Nur Gesummse im Kopf.

 

 

Verlinkt bei lemondedeKitchi und dem Naturdonnerstag

So war der September

Hallo Ihr Lieben.

Der September geht zu Ende. Der Sommer ist in den Herbst übergegangen. Ein paar schöne Tage hat es noch gegeben und selbst der Regen nun, ist vielleicht nicht so gern von uns Menschen gesehen, aber von der Natur mehr als willkommen und gebraucht. Es gab doch so manche Lichtmomente in diesem Altweibersommer.

Natürlich veröffentlichte ich hier zu verschiedensten Bereichen Posts. Besonders viel Spass haben mir die Beiträge zu 90 Jahre „Tim und Struppi“, meinen alten Tomatemsorten und zur kanadischen Eiche gemacht.

Immer wieder lief hier die CD der hunnischen Band „The Hu“, deren erstes Album nun endlich veröffentlicht worden ist. Wir hatten das Vergnügen, sie live in Köln zu sehen und können gerade nicht genug vom besonderen Sound des Mixes aus traditioneller und rockiger Musik bekommen! Nebenher lief bei mir gern der Soundtrack von „Avengers Endgame“, den Film habe ich natürlich wieder im Heimkino geschaut, dann auch im englischen Original.

Gebacken habe ich endlich wieder und Euch Bücher vorgestellt. Nach dem ruhigeren Sommer ist wieder mehr los auf meinem Blog, verschiedene geschnitzte Stempel gab es natürlich auch.

the Hu

Der September endet bei uns mit ordentlichen Erkältungen. Nun kommt der (goldene) Oktober.  Freut Ihr Euch auch schon auf den Herbstmonat?

Macht es Euch gemütlich!

 

 

Verlinkt beim Freutag und mit den Monatscollagen bei die_birgitt

 

Alles worüber ich hier geschrieben habe, mit Markennennung, erfolgte ohne Werbeauftrag

Übergänge

Hallo Ihr Lieben.

Das war noch mal ein warmsonniges Wochenende. Sonne, Wärme, Licht. Ein wenig Kuchen, ein wenig Eis. Die Zitronen-Joghurt-Gugelhupfküchlein sind perfekt zum Mitnehmen, Verschenken, einfach ohne Gäbelchen geniessen. Mit dem Joghurt sind die fein „pappig“, wie der Sohn meinte, „lecker-babbig“. Vielleicht mögt Ihr die Gugelhupfküchlein nachmachen? Allerdings benötigt Ihr einige kleine Förmchen. Ich mag ja eigentlich nicht noch mehr Kram in der Küche. Aber die kleinen Förmchen haben mich wohl an meine Kinderküche erinnert.

290g Mehl, ca 150g weiche Margarine, ca 180g milder Naturjoghurt, 3 große Eier, ca 120g Zucker, 1 gehäufter Tl Backpulver, 1 Preise Salz, abgeriebene Schale zweier Zitronen und etwas Saft für Glasur und dafür Puderzucker. Ich habe den Extrazucke als Glasur weggelassen, aber gerade zum Verschenken oder Mitnehmen ist eine (bunte) Glasur schicker.

Mit einem Pinsel gebt Ihr als Trennmittel etwas Margarine in die Förmchen.

dsc_1137.jpg

Der Ofen wird auf 170 Grad Umluft, wenn ihr Umluft mit Unterhitze habt, nehmt die zum Vorheizen. Das Blech kommt auf die zweituntere Schiene und mindestens 15 min backen.

DSC_1139

Durch den Joghurt wird das Küchlein richtig schön saftig.

Als wir den Samstag in der Sonne gesessen haben, kam Eis dazu genau richtig.  Leider waren mein Schatz und ich total erkältet und wir haben das sonnige Wochenende gar nicht richtig genießen können. Typisch für diesen Wechsel zwischen warm und kalt, die ersten Erkältungen. Immerhin hat mein Skizzenbuch ganz viele neue Ideen bekommen.

unicorn
Das Einhorn als Bringer von Gesundheit und Licht und Reinheit

Jetzt kommt Regen, der ist bitter notwendig. Im Garten gibt es noch so manches Highlight, meine weisse Amaryllis blüht, (genau wie letztes Jahr,) wieder. Ja, die hat die Jahreszeiten nicht so hintereinander.

dsc_1144.jpg

Schnell holen sich die Vögel die ersten Körner. Sogar ein Kleiber kommt, hat aber noch nicht das rechte Vertrauen um sich auch Samen zu holen. Der Kleiber ist hier im städtischen Umfeld immer noch etwas Besonderes. Genau wie der Habicht, der letztens wieder über den Park flog oder der Uhu, welcher von Rabenkrähen verfolgt, auf der Fichte am Spielplatz, mitten in der Siedlung, landete. Wenn so ein grosser Vogel am frühen Morgen lautlos über einen gleitet, dann ist das ein ganz besonderes Gefühl. So häufig gibt es die größte Eule Deutschlands ja nun nicht zu bestaunen. Das war ein echtes Highlight.

DSCN7610

Solche Vogel Erlebnisse sind für mich immer ein Lichtblick! Aber auch die Fledermaus um die Straßenlaterne flatternd und die Igelmama samt Miniigelkind bei fast gar keinem Licht, sind sehr erinnerungswert.

 

 

 

 

 

 

Lichtblicke sind bei Andrea gerade in der Linksammlung anzuschauen. Und beim creadienstag, sowie Hot bin ich auch verlinkt.

Auf in eine schöne Woche!

DSC_1143
Troll in der Morgensonne

 

Herbstfrüchte – Eicheln

Hallo Ihr Lieben.

Immer, wenn ich mit dem Hund losgehe, komme ich durch unseren kleinen Park. Dort stehen die schönen, grossen Kastanien, Haselnussbäume und kanadische, wuchtige Eichen. Eigentlich werden diese Bäume botanisch Roteichen genannt, der lateinische Name lautet Quercus rubra und diesen liest man schon das erste Mal in einem römischen Text.

DSC_1115Nicht nur in Parks und als Alleen Baum ist diese Eiche schon lange in Europa vorhanden, er wird auch als Zuknunftsbaum in Zeiten des Klimawandels gehandelt und untersucht.

Im Gegensatz zu den deutschen Eichen, wachsen die kanadischen, bzw auch amerikanischen Eichen recht gerade, haben grosse Eicheln und spitze Blätter. Die Rinde dieser Eiche ist nicht so stark gefurcht und grau statt braun, wie die der Stileiche. Auch sind die Fruchtbecher, ja ein wirklich komischer Name für die kleinen Hütchen der Eicheln, groß und damit noch schöner zum Basteln. Ich möchte z.B. Eicheln filzen und dann in die Fruchtbecher einkleben. Natürlich eignen sich die grossen Eicheln auch wunderbar für Kinder zum Tiere gestalten und auch ein Windlicht mit Eicheln gefüllt sieht gut aus.

DSC_1090DSC_1087

Warum ich aber so viele Eicheln sammele, außer das sie einfach schön anzusehen sind? Meine Mutter steckt sie in die Erde, hat sozusagen eine kleine Baumschule für ihren kleinen Wald. Natürlich keimt nicht jede Eichel und sie hatte auch schon ein freches Eichhörnchen, welches die Nussfrüchte wieder ausgebuddelt hat. (Eicheln sind Nussfrüchte.) Gegenüber der dominanten Rotbuche muss nämlich bei Eichen auf eine künstliche Verjüngung aus Saat zurück gegriffen werden, wenn man Mischwald haben möchte. Natürlich lieben die Rehe die jungen Bäumchen sehr, so dass man diese mit Stöcken und Klammern schützen muss.

20170509_181941-e1568375870740.jpg

Wie oben kurz angedeutet, wird dieser Baum als potenzielle Art für die Klima-Anpassung des Waldes angesehen. Sie ist auch an trockene Standorte angepasst. Im Alter von hundert Jahren kann dieser Baum eine Höhe von 45 m erreichen, da der Wachstum etwas stärker ist, als bei der deutschen Eiche. Wie ich schon erwähnte, steht er oft in Städten. Allerdings sehen Autofahrer das manchmal gar nicht so gerne, die Früchte fallen auf die geparkten Autos, ähnlich unbeliebt wie Kastanien.  Eichen sind ja auch Bäume, in und von denen viele Tiere leben. Als erstes fallen uns da wohl Eichhörnchen und Eichelhäher ein, tragen sie doch die Frucht schon im Namen. In der Eiche leben die meißten Insekten, dabei ist es relativ egal, ob es die deutsche oder kanadische oder sonstige Arten sind. Sie sind wichtige Bäume für unsere Biodiversität.

DSC_1117

Bei der Linkparty le monde de Kitchi könnt Ihr Euch noch viel mehr über Bäume durchlesen und entdecken!