12 von 12 im Juli 2021

Hallo Ihr Lieben.

Heute sammelt wieder Caro von draussennurKännchen unsere Tagesabläufe in 12 Bildern.

Einmal klappt es heute zeitlich und „tadaaa“, ich habe auch an das Datum gedacht.

Also:

Mühsames Aufstehen heute. Es ist ein Montag. Wir sind alle müde, selbst der jüngste Sohn, der keine Verpflichtungen am Morgen hat und lange schlafen kann, ist später noch müde. Dabei haben wir gar kein Fußball gestern Abend geschaut. Die lieben Gäste sind am Sonntagnachmittag auch zeitig gegangen. Vom Sonntagsbuffett blieb für das Frühstück nur wenig, aber für jeden Geschmack etwas über.

Quiche, Waffeln, Beeren aus dem Garten

Wie jeden Tag dann der erste Hundegang. Der Troll mag noch schnüffeln, teils wg Hundedüften, teils wg Kaninchen und teils weil er heim will. Ich bin aber neugierig, am Friedhof ist Vogelgezeter. Sowohl Krähen als auch Singvögel und der Specht haben definitiv einen Greifvogel erspäht. Ich erhaschen nur einen braunen, großen Schatten.

Nein, ich bin kein Raubvogel!
Reichlich morgendliche Feuchtigkeit im Spinnennetz. Champions gibt es an anderer Stelle auch (aber wg Hunden mag ich sie nur nicht pflücken) und die Stimmung ist frühherbstlich.
Alltagsfreuden, Spühlmaschine leer räumen, ich nehme schnell mal die TARDIS ( aus Doctor Who)
Frische Stachelbeermarmelade (aus gekauften Beeren), die wird nicht alt hier
Ein Glas geht an eine Freundin. Den Wippsteerts von „Kleineviecher“ nehme ich diesmal für die Etiketten
Mittagessen vorbereiten, Pellkartoffeln waschen
Den Einkauf weg packen und das Mittagessen kochen

Der Tag fühlt sich immer noch „müde an“. Einen Kaffee und die Überlegung eines schnellen Mittagsschläfchens stehen im Raum. Aber die Wäsche muss noch auf die Leine. Dabei habe ich die Amsel und junge Spatzen aufgescheucht. Nach der Amsel schau ich gleich. Sie hat ein neues Nest im Lorbeer gebaut. Na, seht Ihr sie?

Ok. Nur die langen Schwanzfedern zu erblicken

Etwas später. Hey, es regnet schon wieder! Schnell die Wäsche rein holen. Denn,… kein 12. ohne Wäsche, nicht wahr? Es soll jetzt die ganze Woche über regnerisch bleiben. (Ist ja fast ein Ratebild, ein Wäschekorb auf dem Tisch mit ersten Tropfen und auf der Bank daneben Wäsche, die auf der Leine keinen Platz mehr hatte)

Dann setzen wir uns mal noch schnell, bevor es an die Vorbereitungen für das Abendessen geht und schreiben den Beitrag (Wunderbarer alter Sessel des Sohnes, in seinem Zimmer steht gerade mein PC) und verlinke ihn, viel später werde ich bei Euch vorbei schauen.

Habt eine gute Woche

nur Kleinigkeiten

Hallo Ihr Lieben.

Ein ganz normale Woche liegt hinter mir, wenig zu berichten. Das ist super! Glaubt mir.

Aber etwas Besonderes gab es am Montag. Ich habe einen ganz wunderschönen Strauß per Post geschickt bekommen. Der hat mein Herz wirklich sehr erfreut, meine Augen ebenso und die Nase auch noch! Astrid hat mir eine blumige Freude gemacht! Nicht nur, dass wir jeden Freitag bei Ihr die schönsten Blumenarragements sehen dürfen, sie hat mir auch so einen wunderprächtigen Strauß geschickt. Den muss ich natürlich hier zeigen und auch bei Holunderblütchen verlinken.

Ist das nicht eine sommerliche Pracht? Im getöpferten Blumenkrug von Rügen finde ich Sonnenblumen, Dill, Schafgabe, den blaublassen Rittersporn und mehr, passend zusammen präsentiert. Für mich sieht der Strauß so aus, als wäre man einmal durch einen Bauerngarten gegangen (und die liebe ich sehr, außerdem brauchte ich eine Vase, die diesen großen Strauß auch halten konnte).

Ihr seht auf dem Bild auch noch Ulrikes Karten, die jetzt auch selber Stempel schnitzt und das als Anfängerin (!) ganz großartig macht. Schaut mal, was sie hier auch kleinesfeines geschnitzt hat.

Außerdem war ich erfolgreich im Secondhand finden: ich liebe die echten iitala Gläser. Die muss ich jetzt erst mal etwas ansehen, bevor ich sie nutze. Wahrscheinlich werden sie dann auch erst mal als kleine Vasen gebraucht.

Liebe Astrid, das wäre nicht nötig gewesen, aber ich habe und erfreue mich immer noch so sehr am Strauß. Der Dill duftet fleißig und ich liebe Dill und Duft. Danke Dir sehr! Ich werde noch lange an dem Blumen meine Freude haben.

Was ich auch diese Woche endlich mal wieder gemacht habe, ist Stempel schnitzen:

Die Käuze aus dem Vormonat haben es endlich auf eine Stempelplatte geschafft. Als erstes kam der kleine, schlafende Vogel dran. Den hatte ich nach einem Besuch über Webcam festgehalten mit einer kleinen Bleistiftskizze und wollte nun schauen, wie sich das als Stempel macht. Nach der anderen Skizze habe ich dann einfach mal losgelegt und auf das Material gemalt, den Stempel so groß, wie eine Postkarte gehalten und losgeschnitzt.

Den kleinen schlafenden Kauz mag ich sehr. Auch der auf dem Ast sitzende Kauz gefällt mir, genau wie der Baum. Mit dem Astloch und den darin sitzenden Käuzen bin ich gar nicht zufrieden. Übrigens habe ich extra in den Zwischenräumen einzelne Strukturen gelassen. Diese Zusammenstellung von Ast und Vogel ganzflächig mag ich aber sehr und werde es sicher noch anders arrangieren. Ein paar weitere Stempel sind in Arbeit, aber wenn es jetzt mal aufhört zu regnen und ich Zeit habe, muss ich mich an das Papier schöpfen begeben.

Sonst war es hier eine sehr ruhige Woche, wie oben erwähnt. Besuch hatten wir:

Auf dem Balkon wurde eine junge Krähe gefüttert, lautstark war das und so war ich auch aufmerksam auf sie geworden. Sehr interessiert und noch gar nicht scheu ertrug mich die junge Rabenkrähe. Wir begutachteten uns gegenseitig sehr genau.

Heute werde ich noch etwas aufräumen, eine Quiche backen, denn Freunde, die wir wirklich sehr lange nicht mehr gesehen haben, kommen morgen vorbei. Außerdem will ich Waffeln und süsse Waffeln backen, die gehören für uns zum Sommer dazu. Auch wenn der noch auf sich warten lässt. (deswegen schau ich ggf auch verspätet bei Euch vorbei)

Habt alle ein wunderschönes und erholsames Wochenende! Lasst das Wetter einfach Wetter sein und genießt es trotzdem.

Und damit setze ich mich zu Andrea in Berlin an den Samstagsplausch-Tisch und verlinke den Beitrag dort.

Limettensauer ist lecker

Hallo Ihr Lieben,

ich habe endlich auch wieder etwas gebloggt. Wenn man das so ein paar Jahre lang regelmässig macht, ist es schon komisch, wenn man da etwas aussetzt. Einen Monatsrückblick und mein Jahresprojekt mit einem neuen Vogel war immerhin diese Woche möglich und auch die nächste Zeit sieht wieder besser aus.

Leider bin ich immer noch nicht zum Schnitzen oder Drucken gekommen. Obwohl ich mir neues Material und ein neues Linolmesser (nun mit dreieckiger Klinge) gekauft habe. Ich muss ja gestehen, nicht nur beim Kreativen mag ich Messer. Ein Papierschöpfrahmen wurde auch erstanden, denn ich bin bei der Sommerpost wieder dabei. Papierschöpfen habe ich letztes Jahr (auch bei der Sommerpost) ausprobiert und das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Mit botanischen Kleinigkeiten wird das handgeschöpfte, zart gefärbte Papier diesmal „aufgepeppt“. Ich sammle schon Wegwarten, Malven, Rosen… aber wir bewegen uns dann auch noch im gelben und grünen Spectrum.

Beim starken Regen blieb ein großer Rosenzweig auf der Strecke. Genau so wie er war, ist er auch in die Vase gekommen und ich zeige ihn bei Holunderblütchens Flower Friday. Zwischendrin hat es die Woche immer wieder geregnet, ein Gartengang war seltener, die Freude an den Blumen innen größer. Ich hoffe, Stachelbeeren und Johannisbeeren bekommen noch ein paar Sonnenstrahlen, ich mag und muss sie doch recht bald pflücken. Gelierzucker ist schon gekauft für Gelee und Marmelade. Sonne einfangen in Gläsern.

Ganz liebe Worte sind hier angekommen, sowohl als digitale Post, als auch klassisch. Dafür möchte ich herzlichst Danke sagen! Bloggen verbindet doch auch persönlich. Manchmal erinnert es an die Zeiten, als man noch Brieffreundschaften pflegte, oder sich am Wochenende hinsetze, Papier und Füller in die Hand nahm und der Freundin einen langen Brief schrieb, wie es denn gerade so läuft. Ganze Romane wurden da niedergeschrieben. Heute gibt es eine Sms (über div. Anbieter) oder etwas altmodischer (ja, das ist sie schon) eine Mail. Astrid, Deine Worte haben mir sehr gut getan. Übrigens, war in der wunderschönen Karte aus Dänemark auch noch ganz nett ein Extrabriefchen mit zauberhaften Briefmarken. Danke Dir liebe Ulrike, ich bin ganz gerührt! Ich bin sehr verliebt in diese kleinen Kunstwerke (nicht nur als Vorlagen für mögliche Stempelmotive)

Tim und der blaue Lotus als selbstgemachte Karte! Wunderbar

Am Samstag feiern wir draußen und coronaconform bei und mit einem Freund. Der Sohn hat unter Anleitung dafür einen Frischkäsekuchen gemacht, ohne Backen und ganz „sauersüßleckerfrisch“. Diese Frischkäsekuchen waren ja mal sehr modern, heute fast vergessen:

Man nehme eine Packung Butterkekse, (ich hatte noch von der Tiramisu etwa 8 Löffelbiskuit übrig, die sind auch dazu gekommen). Die werden mit dem Fleischklopfer ordentlich zerkleinert. 130 g Butter erhitzen. Eine 26er runde Springform mit etwas Backpapier am Boden auskleiden und die Brösel dort rein füllen, die aufgelöste Butter verteilen und dann die Brösel gut mischen und mit dem Fleischklopfer zu einem Tortenboden feststampfen. Kühl stellen. Etwas später 600g sahnigen Frischkäse und 250g cremigen Naturjoghurt in eine Rührschüssel und vermischen, eine Packung geriebene Zitronenschalen dazu geben. Bereit stellen für das rasche Unterrühren: 70 g Puderzucker (wir haben 50 g und 20 g Birkenzucker genommen). 3 Beutelchen (eines ist für 250g) Sofortgelatine oder entsprechend Blattgelatine in etwas Wasser und 4 – 5 EL Limettensaft verrühren. Bitte gießt diese nicht zur Frischkäsemasse, es muss statt dessen portionsweise zur Gelatine gegeben werden, sonst klumpt es. Also einer rührt die Gelatine in einer Schüssel und der andere gibt die Frischkäse Kleckse dazu. Dann zum Schluss den Zucker noch gut unterrühren und die Masse auf den Keksboden geben. Wie Ihr seht, haben wir dann nach dem Glattstreichen noch etwas Deko in Form von Schokoladenfruchtperlen aufgestreut, sowie Zitronenmelisse Blätter verteilt. Nun über Nacht kühl stellen. Der Kuchen ist nicht sehr süß, wer es lieber zuckriger haben mag, sollte noch etwas mehr Puderzucker (Birkenzucker) nehmen. Übrigens passen auch Beeren perfekt zu dem Kuchen. Überhaupt sind diese Frischkäsetorten sehr vielseitig!

„Limettensauer“ ist echt lecker!

so frischlecker
für die Sommerpost angemeldet
Auf unserem Spielplatz landet ein Greifvogel besonderer Art

Findet Ihr nicht auch, dass diese großen, zusammengewachsenen Pilze aussehen wie ein Greifvogel, der über dem Boden, nach Beute ausschauend, schwebt. Passend zu „meinen Bartgeiern“, fand ich. Anhand der Blätter seht Ihr, wie groß die Schirmlinge sind.

Ich wünsche Euch allen ein wunderbares Wochenende. Hier haben die Ferien begonnen, was ich fast nicht mitbekommen hätte. Jetzt wünsch ich uns etwas stabileres und warmes Wetter, damit wir zB. im Fluss baden gehen können. Die Schwimmbäder haben zwar wieder geöffnet, aber es ist doch sehr umständlich, eine Karte und Zeit online zu buchen, vor allen Dingen, wenn man heute noch nicht weiß, ob es morgen gewittert. Die Sieg ist immer eine nette Alternative, im Moment noch etwas gefüllt, wenn auch nicht so hoch, wie der Rhein, trotzdem muss man immer vorsichtig sein. Wie Ihr schon gemerkt habt am Ton des Textes bessert sich hier langsam die Lage. Danke Euch allen für die Nachfragen. So ist das Leben eben nicht immer Zuckerschlecken und Sonnenschein. Aber wie oft sieht man dann, dass es doch gut geht und sich alles zum Guten wieder wendet, es immer noch schlimmer sein könnte. Immer an das Fenster denken, welches aufgeht, wenn die Tür zuschlägt.

Fühlt Euch umarmt und nun setze ich mich noch zum Samstagsplausch bei Andrea (Verlinkung)

Wally und Bavaria

Ein Bartgeierpaar in Bayer.

Hallo Ihr Lieben.

Als ich die Namen las, musste ich natürlich an die berühmte „Geier Wally“ denken und auch an die Namenspatronin Bayerns, daher kommen natürlich auch die Namen der beiden Vogelweibchen, die im Juni vielfach in den Medien erwähnt wurden.

Im Monat Juni 2021 wurden im Nationalpark Berchtesgaden zwei Bartgeier ausgewildert. Diese gewaltigen Vögel hatte ich sowieso auf meiner Liste, dass sie genau jetzt dann als Projektvogel dran kommen mussten, war nach den Pressemeldungen doch klar. Geier in Deutschland? Geier leben doch in wüstenähnlichen, heißen Regionen, nicht in den Alpen, werdet Ihr vielleicht denken. Tatsächlich gehörte aber dieser Vogel früher zum Ökosystem der Alpen, den Gebirgszüge jenseits der Baum Grenze. Vor hundert Jahren dachten die Menschen, diese großen Raubvögel verschleppten nicht nur Lämmer und Wild, sondern auch Kinder. Es konnte sich wohl niemand vorstellen, dass Vögel als Beuteschema Knochen haben. Tatsächlich besitzen Bartgeier eine der stärksten Magensäuren im Tierreich und diese wird spielend mit den sehr nahrhaften Knochen fertig. Manchmal lassen die Geier besonders lange Knochen fallen, damit sie durch die Höhe zersplittert.

Foto aus meinem Bestimmungsbuch (GU)

Und so wurden die Geier mit Namen betitelt, die aus dunklen Mythen entstanden und daraus resultierte die Ausrottung dieser interessanten Vögel, aus Angst vor „Kinderräubern und Viehdieben“. Die größten Raubvögel Europas mussten doch gefährlich sein.

„Kindtöter, Lämmergeier, Knochenbrecher, Boanbrüchl“ , keine netten Namen. Bartgeier haben ihre Bezeichnung in Wirklichkeit von dem schnäuzerähnlichen Bart am Schnabel. Auch Wally und Bavaria haben schon einen Bart zum grauen Federkleid der Jugend. Hervorzuhebend sei noch, dass der Kopf dieses Geier Gefieder trägt. So hat die Knochenspezialisierung noch etwas weiteres Gutes, nämlich ein hübsches Federkleid.

Mit 2,90 m Spannweite und von 5-7 kg sind diese Vögel größer als die majestätischen, für edel gehaltenen Steinadler. Doch jagen Bartgeier nicht. Knochen von Kadaver und vor allem das darin enthaltene Knochenmark sind sehr nahrhaft für Sie. Ihre Jungvögel werden mit hochgewürgtem Knochenbrei gefüttert, bis sie später an Gebeine fressen gewöhnt werden. Überhaupt sind diese Vögel, die in den europäischen Hochgebirge leben, faszinierend. Diese beiden Jungvögel stammen aus Andalusien und gehören zu einer viel beachteten Wiederansiedlung, nicht nur in Deutschland. Dort ist der deutsche Nationalpark nur ein Lückenschluss. Natürlich möchten Forscher, dass die beiden Weibchen Partner finden und da die Geschlechtsreife etwa erst ab dem 5. – 8. Lebensjahr eintritt, nach dieser Zeit auch brüten. Bis dahin leben sie in den steilen und hohen, unwirtlichen (unwirklichen) Klippen. Vielleicht werden sie sich beim Liebeswerben eines Tages, nach intensivem in die Augen schauen, im Sturzflug von diesen Steilklippen trudeln. Wenn Sie sich mit Liebesgaben beschenkt und liebevoll geputzt haben, brüten sie abwechselnd von Januar bis Mai. Die Brutzeit dauert 56 Tage, 125 Tage braucht es, bis Jungvögel fliegen können. Zwei Eier werden im Nest in der Klippe gelegt, eines ist aber eher ein Reserveei, denn es überlebt nur ein Vogel im Nest. Die Sterblichkeit der Jungvögel kann sehr hoch sein, die Lebenserwartung aber mit 30 Jahren in freier Wildbahn (50-60 Jahre im Zoo) ist allerdings auch lang. Genau wie Ihr vielleicht schon mal gesehen habt, dass Rabenvögel und kleinere Raubvögel größere Raubvögel attackieren, so ergeht es dem Geier auch. Ein viel größeres Problem ist aber die Tierkörperbeseitigung, die vorgeschrieben ist. Wurden früher nicht nur Wildtiere, sondern auch Nutztier, welche verendet waren, liegengelassen, so müssen diese Kadaver wg möglichen Krankheiten heute entsorgt werden. So sind Bavaria und Wally auf (unauffällig platzierte) Menschengaben angewiesen. Ab und zu würgt dann ein Geier die unverdauten Reste wie Gewölle aus.

Bartgeier Skizze (intensiver Blick, nicht wahr?)

Die neuen Raubvögel Gäste können übrigens auch per Webcam beobachtet werden.

Bis jetzt bin ich gestalterisch nur zu einer Skizze gekommen. Das rötliche Gefieder kommt von einem eisenoxidhaltigem Wasserbad gegen Ungeziefer, welches die Raubvögel machen.

So gern möchte ich noch ein Flugbild als Stempel schnitzen.

Gern verlinke ich diesen Vogel meines Jahresprojekt bei Andrea, die Zitronenfalterin und hoffe, Euch wieder unterhaltsam einen besonderen Vogel nahe gebracht zu haben.

Weitere Verlinkungen beim Naturdonnerstag und creativsalat

Von Küken, stabilen Eiern, Reifeprüfungen und überhaupt und sowieso

Hallo Ihr Lieben.

Ruhig war es hier auf dem Blog. Gar nicht ruhig war es in unserem Leben.  Als Kind fand ich den Ausspruch meiner Oma immer unsinnig, was hatte sie es nur immer mit der Gesundheit? Als Kind strotzt man ja i. R. auch vor Kraft. Selbst wenn man mal krank war, schüttelte man das doch gefühlt schnell wieder ab. Selbst längere „Geschichten“ seh ich bei mir durch eine zumindest rosa getönte Kinder Brille. Auf aktuelle Einzelheiten mag ich nicht eingehen,  das ist mir alles zu privat. Aber ich denke, es wird.

Lieber erzähle ich Euch, dass wir diesen Monat alle geimpft wurden. Für die Jugend freut mich das besonders, da waren „Dosen wo übrig“ und der Zufall wollte es, dass wir auch rechtzeitig da waren. Wir „Grossen“ hatten eh diesen Monat Termin.

Außerdem hat unser zweiter Sohn nun seine Leistung bezüglich bestandenem Abitur schriftlich und selbiges konnte sogar mit einer kleinen Feier übergeben werden. Wie sagte der Elternvertreter so schön und sinngemäß hier wiedergegeben: G8 in G7 abgeleistet!

Als Eltern wird man schon etwas wehmütig, wenn auch der 2. Sohn durch die Schule gekommen ist und nun ein neuer Abschnitt auf ihn wartet.

Amselnest

Lebensabschnitte gab und gibt es auch in unserem Garten. Zu früh hüpfte ein weiteres Mal ein Amsel Küken aus dem Nest. Nach dem wir es unter Einsatz unseres Lebens mit Handschuhen und Stuhl das erste Mal wieder zurück setzen konnten, hörte ich es einen Tag später wieder irgendwo am Boden. Nun, genügend Verstecke, die auch noch recht trocken sind, gibt es in unserem Garten reichlich. Also war nur noch das wirklich regnerisch-kalte Wetter Ausschlag gebend. Denn das Küken ihr Nest verlassen, ohne wirklich flugfähig zu sein, ist häufig der Fall. Hier kam auch noch etwas Schräglage des Vogelnestes hinzu, hervorgerufen durch den grossen Gewittersturm. Leider waren die Kontakt-Piepser am nächsten Tag nicht mehr zu hören. Denn weitergefüttert werden die Bodenhocker immer noch. Vielleicht war es auch eine der vielen Katzen hier, Küken sind leichte Beute. Immerhin, zwei Vögelchen saßen noch ein paar Tage mehr im Nest. Nun scheinen sie unbemerkt von uns flügge geworden zu sein. Ein neues Nest würde dann auch noch gebaut, im Lorbeer, gleich am Sitzplatz unserer Terrasse.

Amselküken

Gelesen habe ich so einiges, wenn auch nur sehr langsam. Sogar ein ganz klein wenig gezeichnet (Käuze, was sonst in diesem Monat). Aber kreativ sonst? Fehlanzeige. Ideen im Kopf reichlich… nun aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Aber immerhin kam bei der Sommerpost schon meine Anmeldung an, da dass Thema Papierschöpfen eh auf meinem Plan stand. Diesmal werde ich mir den entsprechend großen Schöpfrahmen auch kaufen. (Nein, zum Selber bauen reicht es gerade nicht)

ein unbefruchtetes Amselei, es war aus dem Nest gefallen, als es in Schräglage geriet. Tatsächlich blieb es beim Fall von 2 m heile, so perfekte kleine wunderschöne Wunderwerke
Lese Futter und Skizzen

Zu den Büchern (ja, sehr SF und Fantasy lastig gerade – abtauchen in andere Welten, Fluchtgefahr (selbstgekaufte Titel)) bringe ich sicher noch mal einen Artikel. Auch die kauzigen Stempel kommen irgendwann. Gerade recherchiere ich aber schon über den nächsten Vogel für das Jahresprojekt. Die Entscheidung fiel mir da nicht leicht.

Morgens um zwanzig nach sieben ist die (Hundewelt) in Ordnung, den kurzen Morgengang geniessen alternder Hund und Frauchen

Die Gewitter und gewitterartigen Güsse mit einmal fast 40 und dann 50 ml haben hier wieder zu ausreichend Wasser im Garten geführt. Der notwendige Grundwasserspiegel ist aber immer noch nicht erreicht. So ein temperaturschwankender Monat. Erst 36 Grad im Schatten und nach der Gewitterfront weit unter 20 Grad. Jetzt sind die Sommerstauden dran. Denen war es die letzte Woche erst noch zu kalt. Und überall im Garten blühen Malven, für die wenigen Insekten. Ich habe das Gefühl, es gibt mehr Wespen als Bienen. Und dass, obwohl ich gelesen habe, dass es kein gutes Wespen Jahr sei. Kein gutes Insekten Jahr überhaupt. Nur Juni Käfer gibt es sehr viele. Der Holunder als vormalige Insektenweide ist schon am reifen. Erstmals habe ich keinen Sirup aus den Blüten angesetzt, aber eine liebe Freundin hat mich bedacht. Auch meinen Johanni Likör aus unreife Walnüssen setzt ein Jahr aus (und kann daher dieses Weihnachten auch nicht verschenkt werden, leider)

Wie immer sammelt Birgit unsere Monatsrückblicke als Links

Langeweile

Hallo Ihr Lieben.

Langeweile ist hier gerade ein rares Gut. „Mir ist langweilig!“ Den Ausspruch kennen wohl alle Eltern. Nun, sie wissen es natürlich schon, dass Langeweile für die Kreativität der Kinder wichtig ist und schneller vorbei geht, als einem lieb ist. Langeweile, wer von uns Erwachsenen kennt noch „Langeweile“? Bei uns wandelt sich das doch ganz schnell mal in den chinesischen Fluch “ Mögest Du in interessanten Zeiten leben“. Nein, keiner mit etwas Lebenserfahrung wünscht sich wirklich „interesting times“. Schöne und deswegen interessante Zeiten, die hätten wir gerne. Aber die meint dieser Ausspruch leider nicht. Doch es nützt uns nichts. Als Kind wurde die Langeweile nur schlimmer, je mehr man darüber nörgelte. Als Erwachsener weiß man, man muss sich die Zeit für die Langeweile nehmen. Denn das Leben wird nie langweilig. Immer wenn man denkt, es wird ganz bestimmt jetzt etwas ruhiger und damit hält vielleicht mal die Langeweile Einzug, guckt eine neue Herausforderung um die Ecke.

Ja, hier war es blogtechnisch etwas ruhiger, weil wir absolut keine Langeweile gerade haben. Wir sehnen etwas Langeweile herbei, manchmal winkt sie uns von weitem zu, nimmt dann aber eine andere Straße, weil sie dort eine grüne, wir eher rote Welle haben. Aber wir wissen ja von Kindern, wenn man rumnörgelt, dann wird es nur schlimmer.

Also, Ihr habt hier immer noch keinen neuen Stempel vom Käuzchen gesehen, weil ich gerade keine Ruhe dafür habe. Selbst wenn ich sie mir nehme, ist die Hand nicht gut geführt. Also vertröste ich Euch noch ein wenig. Dabei ist doch schon der nächste Monatsvogel in den Startlöchern. Nun, eigentlich sind es zwei Vögel, ich kann mich gerade nicht entscheiden. Zeigen werde ich beide, nur welchen im kommenden Monat?

Einen Teil erzwungener Ruhe im Garten: ein Amselnest mitten im kleinen Garten, im Rosenbogen. Nur Wäsche aufhängen müssen sie aushalten, ein wenig Rasen mähen und mal drunter her gehen. Aber das Hochbinden der schweren Rosen kann ich im Moment nicht und auch div. andere Tätigkeiten.

reifende Johannisbeeren und Hühnergötter

Es ist Sommersonnenwende, Johanni, der Geburtstag Johannes des Täufers am 24. 6. im Kalender der Heiligen. Wenn man so will ist es ein Umwandeln eines weiteren heidnischen Festes durch die Religion und als Namensgeber für die leckeren, sauren Beeren, welche genau jetzt reifen. Es ist auch der Zeitpunkt, an dem Spargel und Rhabarber in die Ruhezeit geschickt werden. Vor allen Dingen in unserem Nachbarland Schweden wird Mittsommer, der längste Tag des Jahres, mit einem rauschenden Fest gefeiert.

Rauschende Feste werden dieses Jahr nicht jetzt gefeiert, aber verschoben ist nicht aufgehoben.

Ich wünsche Euch allen einen schönen längsten Tag, eine rauschende Mittsommerwoche und immer ein wenig Langeweile!

Ein komischer Kauz

Hallo Ihr Lieben.

Den Ausspruch “ Komischer Kauz“ kennt bestimmt jeder von Euch. Es ist wieder Zeit, Euch einen weiteren „Monatsvogel“ vorzustellen.

Eigentlich stammt das Wort ursprünglich aus dem 15. Jhd, dem Spätmittelhochdeutsch: küz(e)

Damit werden kleine Eulen, genauer Käuze benannt. Mein neuer Monats-Vogel im Jahresprojekt von Andrea, der Zitronenfalterin.

Ab dem 16. Jhd werden mit dem Wort „Kauz“ auch Menschen bezeichnet, die zurückgezogen, eigenbrötlerisch und seltsam leben. Dies hängt sicher mit der Lebensweise von Käuzen zusammen. So manche internationale, lautmalerische Bezeichnung hat mit den Rufen dieser Vögel zu tun. Diese Nachtvögel waren dem Menschen in Europa nie so ganz geheuer, obwohl sie oft in der unmittelbaren Umgebung lebten. Es gab den Brauch, einen lebenden Kautz mit ausgebreiteten Flügeln an das Scheunentor zu nageln, um den Hof zu schützen. Mit Hexen wurden sie natürlich auch in Verbindung gebracht. Das diese Vögel als Todesboten in Deutschland gelten, aufgrund ihres „kuwitt – Rufes“ ist sicher vielen bekannt. Dabei lockte doch nur das Licht, welches bei Kranken des Nachts brannte, Beute an. In vielen anderen Ländern und Völkern gilt der Eulenvogel dagegen ausschließlich als positives Tier, als guter Bote.

Kauz ist eigentlich nur der Oberbegriff, den wir „NichtOrnitologen“ verwenden, es gibt viele verschiedene dieser kleinen Nachtvögel, vom handkleinen Sperlingskauz, über den Raufußkauz, zum großen Waldkauz. Es sind eher die kleinen und gedrungen wirkenden Eulen, an die dreißig verschiedene Arten, die unter den Begriff „Käuze“ fallen und nicht „Eulen“ heißen. (Natürlich sind sie trotzdem alle „echte Eulen“.)

Briefmarkengeschenk und Suchbild

Der kleine Steinkauz, um den es hier im Beitrag nun gehen soll, ist nur 20-23.cm groß. Er jagd nicht nur kleine Säuger, sondern auch Insekten und Regenwürmer. Auch ein Vogel kann mal auf der Speisekarte stehen. Dafür läuft er auch schon Mal geschwind mit seinen langen Beinen über den Boden. Das sieht durchaus etwas ulkig aus. Daher der „komische Kauz“. Dazu kommt daß Wackeln mit dem Kopf, welches ja allen Eulen zu eigen ist. Natürlich kann auch er seinen Kopf weit drehen. Eulen scheinen für uns Menschen ein Gesicht zu haben, da ihre Augen nicht an der Seite des Kopfes liegen. Und schaut Euch das Foto unten an, mit den markanten Augenbrauen und den gelben Augen, die Nachts fast schwarz sind, sieht er doch wie ein Kobold und nicht wie ein Unglücksbote aus! Die Lider können übrigens über den großen, gelben Augen geschlossen werden. Sie sind Lauerjäger und wären, neben der Schleiereule, bei der Mäuseplage in Australien sehr gern gesehene Mäusefänger. Auf den Eiern brütet übrigens das Weibchen 2-3 Eier aus, während das Männchen für die Versorgung zuständig ist. Steinkäuze leben übrigens monogam. Viele werden nur um die vier Jahre, aber sie können bis zu 15-18 Jahre alt werden. Marder, andere Eulen und Greifvögel, der Mensch, machen ihm das Leben schwer.

Sein wissenschaftlicher Name ist Athene noctua, was so viel wie „Athene bei Nacht“ bedeutet. Er spiele auch eine Rolle in der griechischen Mythologie: Athene, u.a. Göttin der Weisheit, wird oft mit einer Eule, genauer, mit dem Kauz dargestellt, u.A. auf der berühmten Münze der Stadt. Der Kauz ist auch auf der Rückseite der Silbermünze der Stadt Athen abgebildet. Die „Tetradrachmen“ wurden von 570 bis 510 v. Chr. geprägt. Begreiflicherweise wurden diese Münzen „Eulen“ genannt und weil die Stadt auch noch sehr reich war, stammt hier der Ausspruch: „Eulen nach Athen tragen“ für: „etwas unsinniger tun“ her.

Der Name „Steinkauz“ deutet es schon an, er brütet auch in Nieschen von Scheunen und Mauern, auch wenn er auch sehr gerne Hohlräume alter Obstbäume und Kopfweiden nimmt. Heute wird renoviert und Flurbereinigt. Dieser schwindende Lebensraum hat für starke Rückgänge gesorgt, aber mit künstlichen Nisthöhlen kann geholfen werden, zumal gern immer wieder die selbe Stätte genutzt wird. Der kleine Steinkauz braucht Felder und Wiesen mit dem lockeren Baumbestand und profitiert von Schafzucht auf Feldern. In der Schweiz ist er dieses Jahr zum Vogel des Jahres auserkoren. Ich habe den Link für den entsprechenden Artikel mitsamt dem kurzen Film als Link angehängt, weil ich ihn sehr sehenswert finde.

Planung für einen großen Stempel oder Linoldruck

So richtig viel habe ich am Kauz noch nicht kreativ gearbeitet. Zwei hingeworfen Skizzen für Stempelideen und eine ältere Stoffmalerei auf Seide kann ich zeigen. Die letzten zwei Wochen ging Manches aus verschiedenen Gründen nicht so, wie gewünscht.

Aus meinem Bestimmungsbuch über Eulen und Greifen: (GU Verlag):

https://birdlife.ch/de/content/vogel-des-jahres-2021-steinkauz (der oben angekündigte Link)

Natürlich verlinke ich den Beitrag bei Andreas Jahresprojekt Sammlung

und Danke Euch für das Interesse, welches Ihr immer wieder für die vorgestellten Vögel zeigt. Bisher:

Dompfaff, Waldschnepfen, Fichtenkreuzschnabel, Seeschwalbe

Ps. Warum es bei der Brut des Pärchen, welches ich durch die Webcam eines Vogelfutter Lieferanten immer wieder beobachten, nicht recht weiter geht, weiß ich nicht. Normalerweise sitzt das Weibchen bis zu 30 Tagen, dann schlüpft das erste Küken. Während alle anderen Eulen fleissig füttern, habe ich das Gefühl, hier gibt es ein Problem. Bestimmt kann ich noch mal mehr berichten, es stehen ja auch noch kreative Werke aus!

Pps. Vielleicht kennen manche das Buch: „Die Eule, die gerne aus dem Wasserhahn trank“, eine Geschichte von Martin Windrow, der mit einem Kauz als Haustier zusammen lebte (selbstgekauft)

Lebenskraft See

Hallo, Ihr Lieben.

Mein Jahresprojekt bei Andrea Zitronenfalterin, Euch jeden Monat eine Vogel (auch kreativ) vorzustellen, bedurfte unbedingt noch eines geschnitzten Stempel.

Und bei Michaelas und Susannes Mittwochsmix ist diesen Monat das Thema „Schnipsel und Nachhaltig“ dran.

Kennt Ihr das auch, das aus Schulzeiten der Kinder noch Material in den Schubladen lagert? Transparentpapier nutze ich nicht mehr oft. Und Seiten aus alte Bücher kann man sehr vielseitig einsetzen. Also ein wenig gerissen und geklebt, auf eine Karte aus recyceltem Papier. Darauf kam dann der Stempel der frischgeschnitzten Seeschwalbe. Leider geht der Abdruck auf den unterschiedlichen Farben etwas unter. Die eingefügte Feder passt zwar farblich, aber gehört zu einem Specht.

neue Lebenskraft SEE

Ausschneiden und aufkleben? Ich tue mich mit Kollagen immer schwer. Nicht so wie Mano zB, deren liebe Post gestern ankam und über die ich mich so sehr gefreut habe! Eine Drossel, die sich „waaaah!“ freut!

Die Kunstwerke erfreuen mich nun im Bücherregal jeden Tag, Dankeschön!

Ich verlinke den Beitrag in den Linkpartys bei der Zitronenfalterin, dem Mittwochsmix und dem Creativsalat. Wer mehr über den besonderen Seevogel wissen mag, bitte hier entlang.

Uhugenau

Hallo ihr Lieben.

Als Begrüßung gebe ich Euch den virtuellen Duft des Fliederweg mit auf den Weg. Wie jedes Jahr hat mir meine Nachbarin wieder einen Strauß vor die Tür gelegt. Den muss ich auch bei Holunderblütchen zeigen (verlinken)

Das war eine schöne Woche. Mein Schatz hatte Urlaub. Das Wetter war zwar oft auch schwül, wolkenverhangen, aber doch fast immer sonnig und warm. Gern hätte ich etwas mehr Regen abbekommen. Mairegen ist Wuchsregen. Nun, es sieht so aus, als käme der jetzt häufiger die nächsten Tage. Dem Rasen sehr ich täglich beim Wachsen zu. Leider ist der Hängekorb, den wir letztens aufgebaut haben, mit einer verbogenen Stange geliefert worden, konnten wir erst beim Zusammenbauen feststellen. Das Möbelhaus hatte schon (trotz Beilagenangebot) eine längere Besorgungszeit. Jetzt folgt allein eine Bearbeitungszeit der Reklamation von 1 Woche. Dann wird es wohl wieder entsprechend dauern, immer vorausgesetzt, alles läuft. Wie soll menschliche Muskelkraft oder Gewicht das Stahlrohr genau so verbiegen. Ich geh bei so etwas gerade immer von den schlechtesten Möglichkeiten aus: dass man meint, wir wären das gewesen und damit dem Mängel nicht statt gegeben wird. Furchtbar, nicht?

Der Schüler war zum Abschiedstreffen mit der Chemielehrerin. Alle sind techt wehmütig, schweben irgendwie so dazwischen. Die Prüfungsfragen waren wohl in allen Fächern recht schwer, (so die Lehrerin), in Mathe gibt es lt Presse eine Petition. Und in der Nachrichten wird von einem Ausfall von 350 bis 800 Stunden im Untericht gesprochen. Auch unsere Schulministerin versprach fairen Bedingungen im Vorfeld. Wie sollen die Lücken aufgeholt werden, wo ist gerade, nicht nur, im Schulsystem die Chancengleichheit?

Christi Himmelfahrtsküchlein

Wie es mir so Anfang der Woche ergangen ist, seht Ihr bei 12 von 12. Dementsprechend war unsere Woche insgesamt eher ruhig. Ich habe endlich den Fuchs auf Shirts und Jeans Jacken gedruckt. Damit könnte dann endlich Post rausgehen. Vom Wichteln bei Ulrike hatte ich ja schon kurz schon erzählt. Die Liebe hatte zwei Wichtel zu versorgen, mein Partner war ausgefallen (ich hoffe es geht Ihr ganz schnell wieder besser, sende gute Wünsche unbekannterweise) Das hat mich so gefreut, dass ich kurzerhand als Dankeschön Stempel geschnitzt und rausgeschickt habe. Mein Wichtelpaket könnte ich zufällig sogar selber übergeben. Mehr zu der Aktion folgt.

gepflanzt und gedruckt

Jeden Abend, immer nachts, wenn ich wach werde, oder/und morgens direkt nach dem frühen Wachwerden, muss ich als erstes beim Uhu, Steinkauz, Schleiereule und Seeadler vorbei schauen, oft auch noch beim Fischadler. Besonders die jungen Vögel im Uhu Nest haben es mir angetan. Ganz genau beobachte ich jetzt seit dem Schlüpfen, wie sich die zwei übriggebliebenen Kücken verändern. So groß! Die Flügel werden gereckt und gestreckt und wenn man das Glück hat, zu sehen, wie sie sich auf volle Länge hochrecken, erkennt man erst, wie gross dieser Nachtraubvogel ist,bzw wird. Seit ich vor vielen Jahren mal in einer Greifvogelshow in Schottland einen Uhu neben mir sitzen lassen durfte (auf der Hand wäre er zu schwer gewesen), liebe ich diese Vögel. Dort konnte ich aber einen Weißkopfseeadler auf der behandschuhten Hand landen lassen.

Bei der Schleiereule ist am Freitag das erste Kücken aus dem grossen Gelege geschlüpft. Das Elternteil beschützt Eier und Kücken sehr aufmerksam, ist immer daran, die Mistkuhle, Pardon, Nistkuhle, zu „gestalten“ und die Eier zu wenden. Ich schreibe das so, weil man kaum von Nestbau reden kann und überall Gewölbe rumliegt. Beim Steinkauz konnte ich endlich die Anzahl der Eier sehen. Diese Eule hat sich kaum auf dem Gelege bewegt, dann war sie gestern (kurz) weg und so dann leider auch die Verbindung zur Webcam. Wenn gutes Wetter über der niederländischen Küste herrscht, bekomme ich morgens einen wunderschönen Sonnenaufgang am Adlerhorst geliefert. Auch hier wachsen die Jungvögel schnell. Diese Woche war es aber eher so, dass die Webcam verregnete und daher unscharfe Bilder lieferte. Sicher ist so etwas für viele langweilig, ich bin manchmal richtig aufgeregt. Übrigens, ich kann auch einen Meisen Kasten beobachten. Allerdings faszinieren mich die Großvögel zZt mehr. Dem Rotkehlchen durfte ich diese Tage im Garten beim Füttern zusehen. Ja, bitte, holt euch alle Raupen! Das war am Freitag nach dem ersehnten Regenguss. Auch Meisen durchsuchten sofort meinen Garten. Schön!

leider durch das Vergrössern unscharf geworden, in der Tränke badet das junge Rotkehlchen

Meine Tomatenvorzucht ist so mickrig wie noch nie geblieben. Die Nächte werden nun wärmer, heute ist die Kalte Sophie und ich habe beschlossen, sie in die Töpfe zu setzen und das Beste zu hoffen. Heute bekocht uns der noch Sohn, ich freu mich schon drauf. Euch allen ein gutes Wochenende und vielleicht sehen wir uns bei Andreas Samstagsplausch. (verlinkt)

Ps. Ich bin etwas hinterher, mit dem Kommentieren diese Woche und gelobe Besserung

after the storm

12 von 12 mit viel Maiengrün 2021

Hallo Ihr Lieben,

Caro vom Blog „draußennurkaennchen“ sammelt wieder unseren Alltag in Form von 12 Bildern.

Heute morgen bin ich so aufgeregt, dass ich das fotografieren fast vergesse. Wir werden geimpft. Und wollen dann vor dem Feiertag morgen noch etwas einkaufen:

Kohlweissling am immer noch blühenden Rosmarin

Alles sortiert, Kaffee gemacht, Terrasse aufgerissen und raus. Dann war ich viel im Garten. Eigentlich sollte es etwas unbeständiger heute sein. Aber es ist warm und schwühl und sonnig.

Gänseblümchen am Trittstein, ich liebe sie

Der Rasen ist noch zu nass um gemäht zu werden, es ist wie immer schade um die schönen Gänseblümchen, aber es wird wohl noch mal ein Tag Aufschub geben. Äh nein, zwei Tage, denn hier ist morgen Feiertag.

so reichliche Blüte

Immer wieder summt es und brummt es in den wunderschönen Blüten des Quittenbaums, leider ist das Foto dazu unscharf geworden. Ich mag aber auch den Baum im Ganzen und wie er jetzt anfängt, zu „schneien“.

Wolkengebilde

Immer wieder kommen jetzt grosse, sich auftürmende Wolken die dunkel sich vor die Sonne schieben. In der Weisstanne, die hier nur als (mittlerer) Schatten steht, wohnt übrigens das Eichhörnchen, welches hier immer Wolle geklaut hat. In der Birke daneben sitzen oft die Distelfinken und schwatzen. (Und Amseln, Stare, Elstern, Krähen und Tauben und manchmal kommt auch der Specht)

teils mickrige Anzucht

Heute ist es so mild und auch die Nächte sollen nicht zu kalt werden, dass ich die Vorzucht von der Fensterbank hole und rausbringe. Auch Samen werden für direkte Aussaht rausgesucht und sortiert. Von meiner Mutter habe ich schöne Blumensamen und die brauchen noch feine Plätze in den Beeten oder Töpfen (in denen jetzt noch Tulpen blühen) Außerdem habe ich mir noch eine Klematis die Woche geholt und möchte die noch setzen. Leider hat die Alpen Klematis zu sehr in der Sonne und damit Hitze an der Hauswand gestanden, dass hat sie nicht überlebt (nachgelesen, war auch der falsche Standort). Die neue ist eine einfache und robuste, klassische Sorte, welche an den Zaun kommen soll hinten im Garten.

kein 12 von 12 ohne Wäsche und Einblick in den kleinen Lieblingsgarten des Trolls 🙂

Überraschenderweise bleibt das Wetter doch recht sonnig. Ausnutzen, denn Wäsche in der getrocknet Sonne duftet!

ein wenig Porige, Paprika und kleinen Rettich

Da wir alle zu den unterschiedlichsten Zeiten gefrühstückt haben, gab es kein Mittagessen. So langsam stellt sich aber echt Hunger bei mir ein und ich mach mir einen schnellen Snack. Der Arm wird immer schwerer, etwas Ruhe und heute Abend wird es ganz einfach eine grosse Lage Pommes geben. Dazu mehr Obst und Gemüse, fertig.

Ich habe durch Zufall diese Graphic Novell entdeckt

Das ich einen Faible für Comics habe, wissen sicher einige schon und auch, dass mich die Franklin Expedition und auch andere Expeditionen und Forschungsreisen interessieren. Der Sohn bereitet eine Präsentation über diese Reise mit der Terror und der Erebus, zwei Forschungsschiffe, vor. Dabei habe ich diesen Titel (2 weitere folgen) entdeckt, welcher auch den Jugendbuchpreis bekommen hat. (selbstbezahlt)

erste Beiträge ansehen

Da kommen schon die ersten Beiträge, aber ich kann nur schnell anfangen, meinen Beitrag vorzubereiten, denn der Mann muss an den Rechner.

Ich möchte noch einen “ gewissen Hut schnitzen“ der als Dankeschön zusammen mit dem Eichkater auf Reisen gehen soll. Mal sehen, ob das noch geht. Denn bald wird das Abendessen fällig.

als würde es mich gerade entdeckt haben und anschimpfen, wenn Ihr wisst, was ich meine…

Euch allen eine schöne Restwoche, Feiertag und Abend. Wir sehen uns bei der Linkliste von Caro