Freitagsblumen

Hallo ihr Lieben.

Ich schaue nach dem Nachbarhaus und dafür habe ich ein paar wunderschöne Rosen geschenkt bekommen. (Der Dauerregen hatte nämlich Rosenzweige runtergedrückt.)

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Als Vase nutze ich diesmal die selbstgetöpferte Kanne meines Sohnes. Obwohl beim Brand der Henkel abgeplatzt ist, mag ich sie sehr. ( Und ja, der Sohn weiss, wie man ohne Luft richtig anfügt, der Referendar wollte aus Zeitmangel den Schülern die Henkel antöpfern, Zeitmangel ist nie gut!) Der Clou an dieser Vase ist, dass sie eigentlich besser ohne Henkel funktioniert hätte! Die Deko ist immer noch maritim angehaucht.

Letzte Woche habe ich einen Maikäfer gesehen, welcher mich u.a. zum letzte Beitrag inspiriert hat. Nun ist ein fliegender, brummender Gesellen dazu bekommen.

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Außerdem zeige ich noch meine „neue“, auf dem Sperrmüll gefundene Kiste. Ich habe sie nur mit Tafelfarbe angemalt. So kann ich notieren, was drin ist. Ich liebe Kisten und Kästchen! So viel mehr Ordnung, ich bin nämlich ein recht chaotischer Mensch. Als ich die Fotos hier eingesetzt habe, bemerkte ich erst, dass ich mit dem Pinsel noch mal eine Stelle nach gehen muss. (ein wenig Farbe bekommt sie noch von innen, keine Sorge, gerade der Deckel benötigt noch Hellblau!)IMG_20190524_153137IMG_20190524_153037

Hier kommen auch meine Täschchen (nicht selber gemacht) und meine „Eleonore Dose“ rein, (selbergemacht), so langsam habe ich mich hier am Esstisch etwas zu sehr ausgebreitet. img_20190524_152929.jpgIMG_20190524_154837

Das Wunderbare an diesem kleineren Kasten ist, dass Fächer zum Herausnehmen da sind. Eigentlich ist sie mal vor längerer Zeit als Nähkästchen für einen lieben Menschen gestaltet worden und das Bild vorne hat auch eine passende Geschichte, dazu vielleicht später irgendwann mal mehr.

Und weil ich das Wetter und die Zeit nutzen möchte vielleicht noch Rasen zu mähen, definitiv Holunderblüten Sirup zu kochen, (übrigens versuche ich zum ersten Mal, wie es mit einigen Rosenblüten dazu schmeckt), den Zaun vielleicht doch noch zu reparieren, bleibt gar nicht so viel übrig, um mehr zu posten.img_20190524_163251.jpg

Schnell noch ein (auch als Werbung zu kennzeichnen, aber ich bekomme nichts dafür) Tipp für das Wochenende, „Jrön und Jedöns“ im Freilichtmuseum Lindlar im Bergischen.

 

verlinkt bei Holunderblütchen und Freutag. (Als Werbung zu kennzeichnen, da Links)

Habt ein schönes Wochenende!

 

 

Kreuchen und fleuchen

Hallo Ihr Lieben.

Schön, daß Ihr wieder vorbei kommt!

 

Mein Bücherstapel ist im Moment ganz schön hoch. Gestern Abend habe ich diesen Titel in die Hand genommen, der mir in der Bücherei in die Finger geraten ist. Der Prolog allein ist schon sehr poetisch. Über eine Hummel, die sich nach der kühlen Nacht erst von der Sonne aufwärmen lassen muss, dann durch Muskelzittern selber für das restliche Steigen der Körpertemperatur sorgt, wie sie Tau und Pollen aus dem Hummelkleid streicht und nach guten Nahrungsquellen sucht, um zu sammeln. Sie landet in einer gelben Klappertopf Blüte. (als Werbung zu kennzeichnen, Buch ist aus der Bücherei ausgeliehen und alles was ich hier darüber erzähle, ist meine persönliche Meinung, gibt kein Geld dafür)

Die Wiese: Lockruf in eine geheimnisvolle Welt

 

Der Autor  Jan Haft ist Biologe und preisgekrönter Naturfilmer, außerdem schon seid frühester Kindheit lieber in der Natur als im Kunstmuseum. Er erzählt (u.a.) von seiner Wiese, erzählt und erklärt Zusammhänge , erzählt was alles kreucht und fleucht, (oder warum es das vielleicht nicht tut,) er erzählt gut. In Zeiten, wo wir immer wieder vom Insekten Sterben lesen und hören (und sehen – bzw nicht mehr sehen) ist das Buch natürlich besonders lesenswert, die Wiese mit der Hecke drum rum, die kleine Schwester des Waldes. Allerdings erklärt er auch, warum viele Wiesen nicht mehr so existieren, wie noch vor über 40 Jahren, in der Zeit der grossen Flurbereinigung. Und geben wir in Deutschland nicht wenig Geld für Lebensmittel aus? Das Auto ist kaum weg zu denken, wenn wir mobil sein wollen und müssen, der Vorgarten muss super aufgeräumt aussehen (ja, aufgeräumt!) und am Besten mit Kies zugedeckt, damit es keine Arbeit macht.

Das bringt mich dann zu meinen neuen Karten:

Es ist Mai, Maikäfer Zeit. Der Käfer, der auf vielen alte Postkarten frohe Pfingsten wünscht, der von Bauern gefürchtet wurde, wenn er in grossen Schwärmen über sein Grün her fiel (aber dann – ähnlich dem Kartoffelkäfer, als Hühnerfutter endete). Der Käfer, der Glück im Mai bringen soll, aber eines der traurigsten alten Kinderlieder betitelt. Der Käfer, der vier Stunden sein Weibchen begattet und dessen Larve drei Jahre braucht um vom dicken Engerling zum grossen Käfer zu werden. Und nicht zuletzt kennt wohl fast jeder die Episode bei Max und Moritz.

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Und weil es heute wirklich kein schönes Mai Wetter ist:

Whether the weather be fine, or whether the weather be not,
Whether the weather be cold, or whether the weather be hot,
We’ll weather the weather, whatever the weather,
Whether we like it or not.  (englischer Limerick)

Aber wie schlimm wäre es, wenn wir das Wetter auch noch kontrollieren könnten?

Daher, macht es Euch trotzdem gemütlich!

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(Verlinkt und damit auch als Werbung zu kennzeichnen beim Creadienstag und HoT)

Jeder weiß, was so ein Maikäfer
für ein Vogel sei.
In den Bäumen hin und her
Fliegt und kriecht und krabbelt er.
Max und Moritz, immer munter,
Schütteln sie vom Baum herunter.
In die Tüte von Papiere
Sperren sie die Krabbeltiere.
Fort damit und in die Ecke
Unter Onkel Fritzens Decke!
Bald zu Bett geht Onkel Fritze
In der spitzen Zipfelmütze;
Seine Augen macht er zu,
Hüllt sich ein und schläft in Ruh.
Doch die Käfer, kritze, kratze!
Kommen schnell aus der Matratze.
Schon fasst einer, der voran,
Onkel Fritzens Nase an.
„Bau!“ schreit er. „Was ist das hier?“
Und erfasst das Ungetier.
Und den Onkel, voller Grausen,
Sieht man aus dem Bette sausen.
„Autsch!“ – Schon wieder hat er einen
Im Genicke, an den Beinen;
Hin und her und rundherum
Kriecht es, fliegt es mit Gebrumm.
Onkel Fritz, in dieser Not,
Haut und trampelt alles tot
Guckste wohl, jetzt ist’s vorbei
Mit der Käferkrabbelei!
Onkel Fritz hat wieder Ruh
Und macht seine Augen zu.
Wilhelm Busch

einfach Verschiedenes

Hallo Ihr Lieben.

Gedrucktes und Geschnitztes, Gelaufenes, Trauriges und Schönes. Und als Werbung zu kennzeichnen, da Namen, Fotos, Verlinkungen … Ihr kennt das schon.

Irgendwie bin ich selten der Typ, der einfach nur über eine Sache schreibt. Ich wollte Euch meine neuen Stempel zeigen, aber nicht ohne auch etwas Hintergrund. Am 12. haben wir einen wirklich schönen Gang gemacht und ich wollte mehr als beim letzen Beitrag dazu zeigen. Mit den Ferien am Meer war ich auch noch nicht ganz fertig.

Also ich fange mal mit den restlichen Bildern des Urlaubs an. Wir sind an einem Tag mal schnell über die Grenze nach Belgien gefahren. Knokke-Heist war da unser Ziel. Nun, begeistert hat uns der Ort nicht gerade:

 

Die Strandpromenade ist eher zum Abgewöhnen. Das kleine Rondell mit den Tulpen konnte auch nicht darüber hinweg täuschen, dass dies ein Ort mit grossen Gegensätzen ist, sehr viel und sehr wenig Geld.

Gefallen hat uns dann aber der kleine Grenzort Retranchement.

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Hier gab es ganz leckere Pommes mit Storchenkino. Der kleine Ort gehört zur Gemeinde Sluis.

Schaut Euch mal das Bild mit dem *Spielzeug* genauer an. Habt Ihr die Türkentaube entdeckt? Die Wasserspeier auf dem Rathaus in Sluis haben mich so an Notre Dame erinnert. Was war ich traurig, über den Brand zu lesen.

Als es ziemlich regnerisch war, fuhren wir nach Breskens. Das kleine Fischerei Museum am Hafen ist wieder ein willkommenes Ziel. Während die eine Hälfte mit dem Hund einen Gang machte, schaute sich die andere Hälfte die naturkundlichen Exponate an. Hier seht Ihr, was man alles an Versteinerungen im Meer gefunden hat, über das Leben als Fischer, neuere Geschichte, Technik rund um die Seefahrt und Exponate vieler Vögel und Meeresbewohner begeisterten uns wieder.

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Schade, ich war eine Sekunde zu spät, der Hund hat da durch geschaut

Wenn man sich die alten Fotos und Exponate ansieht, ist das Leben am und mit dem Meer nicht mehr so verklärt, wie wir es uns als Urlauber vorher vielleicht vorgestellt haben.

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Dann haben wir am 12. Mai ja einen wunderschönen Spaziergang von Troisdorf aus an der Agger lang gemacht.

Da wollte ich Euch noch ein paar Fotos mehr zeigen.

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Es ist wunderschön, an der Agger lang zu laufen. Und nach den kühlen Regentagen haben wir es sehr genossen. Wir sind sehr gern an Sieg und Agger. Auch dieses Wasser begeistert uns, als Lebensraum und Freizeit Ziel. Hier gibt es immer wieder Bereiche, die gesperrt sind, für die Natur ein Segen, denn im Ballungsgebiet muss man ja nun mal mehr Rücksicht nehmen. So darf hier z. B. nicht gebadet werden, es gibt einen militärischen Bereich und die Einflugschneise des Köln Bonner Flughafens. Besser für die kleine Entenfamilie. Auch wenn wir Menschen immer meinen, wir könnten uns doch dort auch noch erholen, so braucht die dicht besiedelten Natur ihre Rückzugsorte.

Verlinkt beim Monatsmotto Wasser 

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Übrigens, kanntet Ihr den Begriff Flurförderzeuge? Selbst das Rechtschreibprogramm zeigt mir den Begriff als *falsch* an.

Und von den regionalen Naturbildern mache ich noch einen Schlenker zu meinen letzen kreativen Dingen. Habt Ihr schon mal von einem Dikdik (Dik-Dik) gehört? Diese afrikanische Zwergantilope kommt auf meinem Stempel Bild leider viel zu gross rüber, denn sie werden nur etwa 40 cm (Schulterhöhe) gross. Die scheuen Antilopen leben lieber im unüberschaubaren Gebüsch am Rande der afrikanischen Savanne (Masai Mara, Serengeti z. B.) Grundsätzlich sind die Tiere auch tagaktiv,  aber in der Hitze eher im kühlen Schatten der Sträucher und daher selten zu sehen. Sie leben monogam in festen Territorien. Wenn Gefahr besteht, verhalten sie sich eher, wie der heimische Feldhase. Dikdiks verharren regungslos und beobachten die Lage. Das erklärt die grossen, seitlich liegenden Augen, (die fast kitschig anmuten). Müssen sie fliehen, schlagen sie mit grossen Sprüngen Haken und suchen eine neue Deckung, also ganz anders, als ihre grösseren Verwandten. Mich faszinieren diese kleinen, rehähnlichen Savannenbewohner sehr. Wir hatten nämlich das Glück, die selten zu sehenden Tiere auch wirklich zu entdecken.

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Sie erinnern schon ein wenig an unsere Rehe. Gern zeige ich den Stempel beim HoT und Creadienstag.

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Dann habe ich gestern gelesen, dass Doris Day gestorben ist. Que sera, sera. Ist das lange her. Ein Stück Kindheit. Auch wenn die Filme heute wirklich mehr als bieder rüber kommen, habe ich sie gern geschaut und viel gelacht. Das DD auch anders konnte, bewies sie im Hitchcock Krimi „Der Mann der zu viel wusste“, wo sie auch das Lied sang.

Euch eine schöne Woche.

Meehrweh

Hallo Ihr Lieben.

Ich bin gerne am Meer. Das hat jeder der hier schon Mal vorbei geschaut hat, bestimmt gemerkt. Wenn ich gerade erst an der See gewesen bin, denke ich an die salzige Luft, das Möwengeschrei und diese unbändige Kraft der Elemente. Wehmütig vermisse ich es, breite meine  gesammelten Schätze aus und schaue mir Fotos an.

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Zu meiner Freude sehe ich, dass ich die Verfilmung  nach den „Hornblower“ Bücher von C. S. Forester nun auf Deutsch streamen kann. Viele englische Leser haben sogar gedacht, Horatio Hornblower hätte hätte wirklich auf See gegen Napoleon gekämpft. Tatsächlich ist die Romanfigur in England sehr beliebt und hat auch in Deutschland immer noch eine Fangemeinde. Ein wenig fiktive Abenteuer auf See mit dem großartigen Ioan Gruffudd! Ein wenig mehr Meer für mich.

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Nun aber wieder zu den reale Bilder. Die See ist immer wieder neu, schenkt dem Betrachter neue Bilder und Situationen, jeder Tag hält neue Entdeckungen bereit, wenn man sich darauf einlässt und natürlich auch entsprechendes Wetter hat. Ja ich weiß von dem Spruch mit dem Wetter und der Kleidung, aber wenn es schüttet und stürmt, kann ich keine Vögel entdecken, keine Muscheln und anderes Strandgut suchen. Ich sehe nicht morgens die Sonne gleißend aufgehen und abends so viel Farbe an den Himmel zaubern. Ich habe Glück und erlebe nicht die zerstörerischen Kräfte des Meeres, kann statt dessen mit den Beinen durch das Wasser waten und den grossen Schiffen beim Einlaufen in die Westerschelde zusehen. Das man hier vor Ort z. B. so viele Versteinerungen u. a. aus dem Neogen findet, verdankt man der Verschiebung der Erdflächen, der grossen Sturmflut von 1953, dem Strom der Westerschelde und oft auch dem Ausbessern der Dünenlandschaft. Natürlich beeinflussen Ebbe und Flut oder Stürme die Strände und damit unser tägliches „Jagdgebiet“.

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Die Vogelbeobachtung und damit auch ihr Schutz sind in den Niederlanden stärker organisiert, als in Deutschland. Man kann sogar Reisen als Hobby Ornithologe buchen. Überall gibt es kleine und größere Schutzgebiete. Allerdings sind dort auch genug Touristen, die trotzdem durch Brutgebiete stapfen müssen und sich mit Sack und Pack sogar nieder lassen. So konnte ich in der ersten Ferienwoche noch viele Wasservögel sehen. Mit zunehmendem Strom von Urlaubern zu Ostern wurden sie immer weniger. Aber schaut mal, was ich alles fotografieren konnte:

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Graspieper
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Rotschenkel
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Austernfischer

Natürlich habe ich erste Impressionen in Stempel geschnitzt und gedruckt. Die Schwarzweiß Zeichnung des Säbelschnäblers hat mich besonders begeistert.

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DSCN7075Austernfischer, Seeschwalbe, Löffler, Brandgänse, Rotschenkel, Lachmöwen und Silbermöwen, Uferschnepfe, Graspieper…

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Aber selbst vom Ferienhaus aus hatte ich die Möglichkeit der Vogelbeobachtung. Vielleicht langweile ich Euch mit all den Aufzählungen und Fotos, für mich bedeutet ein wenig Naturbeobachtung Ruhe und Entspannung. Außerdem ist es mir wichtig, Menschen die Natur nahe zu bringen, denn nur was er kennt, schützt er auch!

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DSCN6702Euch eine schöne Woche!

Verlinkt (und damit auch als Werbung zu kennzeichnen) bei HoT

und beim wunderschönen Monatsthema Wasser

einfach nur ein schöner April

Hallo Ihr Lieben.

Es mag daran liegen, dass ich gerade aus dem Urlaub komme, wenn sich Körper und Geist ab und an mal um etwas Anderes drehen, als das Übliche.

 

So viel Schönes gab es im April. Einen Teilrückblick kann ich hier fotografisch schon mal wiedergeben, über den Urlaub berichte ich aber auch noch mal extra.

So viel Zeit, die man mit meditativem, langsamen Schritt am Strand entlanggelaufen ist, meistens waren meine Augen auf den Boden gerichtet, immer auf der Suche nach versteinerten Haifischzähnen und Muscheln.  Einmal meinte ich zu meinem Schatz, ich wäre doch nur knapp 30 Minuten weg gewesen, tatsächlich waren es 2 Stunden. Die Füße immer wieder im Wasser, die Augen angestrengt, aber sonst nichts… das ist wunderbar. Zwei Geburtstage wurden gefeiert. Ach Sohn, ist das wirklich 18 Jahre her? Das Osterfest. Ein Hund der strandflitzen darf und glücklich bis zur Brust im Wasser steht, wenn wir wieder raus kommen. Er traut sich nämlich nicht weiter, aber vor allem meine Männer sind weiter rein gegangen. Ich bin zwar so lange mit den Füssen im Wasser rumgelaufen bis ich sie kaum noch spürte, aber ganz rein, wie der Jüngste, das war doch zu kalt. Aber die heilende Wirkung des Wassertretend habe ich für die Beine sehr genossen.

 

 

Und ja, wir haben alle Haifischzähne, Rochenzähne, versteinerte Knochen und Holz und Fisch-Wirbel gefunden. Sogar eine Hundepfeife wurde mir vor die Füße gespült. Die noch lebende Seestachelbeere hätte ich Euch so gerne gezeigt, sie hat noch fluoresziert, aber leider war ich da gerade mal ohne Kamera unterwegs, so eine wunderschöne Qualle habe ich danach nicht mehr am Strand entdeckt. Vor den anderen Weichtieren dieser Art nehme ich mich ja eher in Acht.

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Leider gibt es nur ein Foto einer verstorbene Qualle

Strandgut. Strand tut gut. Diese unglaubliche Macht des Meeres. Die gute Luft, die meine Lunge heilt. All die „exotischen“ Tiere, von denen man oftmals nur Überreste findet. So viele Vögel, deren Namen ich erst nachschlagen muss, weil sie mir nicht geläufig sind. So viel Demut.

Der April war ein so schöner Monat!

Und passend hat die Zitronenfalterin ein neues und schönes Monatsthema ausgerufen:

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Euch einen schönen Mai!

 

Zwei Wochen (mehr) Meer Luft

 

Hallo Ihr Lieben!

Wieder daheim. Nach einem schönen Urlaub ist das immer ein komisches Gefühl des Ankommens. Wir haben so schöne Tage in Zeeland verbracht, ich werde Euch bald noch mit mehr Fotos „überfrachten“.

 

Es ist natürlich schön, auch wieder im eigenen blühenden und sprießenden Garten zu sitzen. Das Geplätscher des Nachbarteiches und der Aussenstaubsauger des übernächsten Nachbars geben einem die Illusion, wieder am Meer zu sein. (Der Staubsauger bestimmt nicht, aber Ordnung muss sein, …ich stell mir einfach vor, es ist der Seewind.) Man sieht an einiges Stellen, dass wir auch hier Trockenheit hatten, gut dass es jetzt wenigstens etwas regnet.

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Meine Johannisbeere hat es wohl daher auch dahingerafft, Mit einem Geburtstagsgeschenk konnte ich dann aber schon für Abhilfe sorgen.

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Abgesehen davon… Genau das richtige Wetter, um auszupacken,  zu waschen, gemütlich mit der Familie noch abzuhängen, Pizza essen und in s Kino zu gehen. Oh, war das ein guter Film, alle die „so geekigen Kram“ mögen und noch nicht drin waren, Avengers Endgame war so lohnenswert! Und geht bloß nicht in eine Nachmittag Vorstellung, (wie wir), mit so vielen unreifen Kids, die jede Stimmung zunichte machen, weil zu wenig Action und zu viel und zu lange Tiefgang im Film. (Als Werbung zu kennzeichnen)

Und wenn man so ausgeruht und mit so viel Ideen im Kopf und dem Skizzenbuch am Tisch sitzt, weiss man gar nicht, was man als erstes machen soll. Da hier verschiedene Geburtstage anstanden, zeige ich mal, was ich u.a. da produziert habe:

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Verlinkt beim creadienstag  und beim HoT und damit auch als Werbung zu kennzeichnen, da Verlinkung und Produktnamen. (Nachtrag, scheinbar heute kein creadienstag)

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Viele Impressionen habe ich vom Meer bekommen, natürlich und wieder einmal. Viele Skizzen entstanden vor Ort, die ersten Stempel habe ich auch angefangen, natürlich vor allen Dingen „mehr Meer“ Motive. Ja, die Hummel auch, die waren am Strand immer wieder wie kleine Düsenjäger unterwegs. (Das Schild von Captain America gehört da natürlich nicht zu den maritimen Motiven, passt aber zum genannten Film.)

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Allein die Stunden am Strand, Vogelbeobachtungen, Haifischzähne und andere Versteinerungen suchen, Muscheln, Meeresrauschen, feiner Sand, Salzwasser an den Beinen und gesunde Meeresluft in den Lungen, mit meine Lieben zusammen und der Tag voller Ruhe.

Mehr Meer

Euch einen guten Tanz in den Mai.

 

noch einen kleinen Gruß

Hallo Ihr Lieben,

heute ist wieder Flower-Friday und 12 am 12. Aber da ich wohl die meiste Zeit des Tages im Auto gen Urlaubsziel sitze, habe ich nur einen Blumenstrauß vorbereitet und eine kleine Reise in Bildern vom letzen Eifelbesuch. (Verlinkt bei Holunderblütchen und als Werbung zu kennzeichnen)

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Ich mag diese kleinen Biedermeier Sträußchen wirklich sehr und der hat überall Platz und kann vom Tisch auf die Fensterbank oder meine Eckablage wandern.

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Allerdings hatte ich nicht so lange etwas von ihm, muss ich gestehen, denn er ist als Mitbringsel noch  „in die Eifel gewandert“.

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Wandermöglichkeiten hat die Eifel ja sehr viele. Wir sind eigentlich nur eine Runde gegangen, hauptsächlich um Bärlauch zu pflücken.

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Der liebt ja den kalkigen Boden.

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Sieht das nicht wie ein grosser Kletter-Felsen aus?

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Ich liebe diese kleinen Kunstwerke, Überbleibsel der Weinbergschnecke. Sie wandern sofort in meine Tasche.

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Hier wächst sogar die Küchenschelle…

DSCN6540 und die Narzisse wild.

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Heute fangen hier die Osterferien an. Daher wird es hier zwei Wochen lang erst mal ruhig.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Osterfest. Findet ganz viele bunte Ostereier! 

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Osterspaziergang

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden, belebenden Blick.
Im Tale grünet Hoffnungsglück.
Der alte Winter in seiner Schwäche
zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dorther sendet er, fliehend, nur
ohnmächtige Schauer körnigen Eises
in Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes.
Überall regt sich Bildung und Streben,
alles will sie mit Farbe beleben.
Doch an Blumen fehlts im Revier.
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
nach der Stadt zurückzusehen!
Aus dem hohlen, finstern Tor
dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
denn sie sind selber auferstanden.
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
aus der Straßen quetschender Enge,
aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh, wie behend sich die Menge
durch die Gärten und Felder zerschlägt,
wie der Fluß in Breit und Länge
so manchen lustigen Nachen bewegt,
und, bis zum Sinken überladen,
entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges ferner Pfaden
blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel.
Hier ist des Volkes wahrer Himmel.
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!

Johann Wolfgang von Goethe

 

So sage ich Euch mit dem Klassiker von Goethe erst einmal „Auf bald“!

„Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein!“

Eure Nina