Von Küken, stabilen Eiern, Reifeprüfungen und überhaupt und sowieso

Hallo Ihr Lieben.

Ruhig war es hier auf dem Blog. Gar nicht ruhig war es in unserem Leben.  Als Kind fand ich den Ausspruch meiner Oma immer unsinnig, was hatte sie es nur immer mit der Gesundheit? Als Kind strotzt man ja i. R. auch vor Kraft. Selbst wenn man mal krank war, schüttelte man das doch gefühlt schnell wieder ab. Selbst längere „Geschichten“ seh ich bei mir durch eine zumindest rosa getönte Kinder Brille. Auf aktuelle Einzelheiten mag ich nicht eingehen,  das ist mir alles zu privat. Aber ich denke, es wird.

Lieber erzähle ich Euch, dass wir diesen Monat alle geimpft wurden. Für die Jugend freut mich das besonders, da waren „Dosen wo übrig“ und der Zufall wollte es, dass wir auch rechtzeitig da waren. Wir „Grossen“ hatten eh diesen Monat Termin.

Außerdem hat unser zweiter Sohn nun seine Leistung bezüglich bestandenem Abitur schriftlich und selbiges konnte sogar mit einer kleinen Feier übergeben werden. Wie sagte der Elternvertreter so schön und sinngemäß hier wiedergegeben: G8 in G7 abgeleistet!

Als Eltern wird man schon etwas wehmütig, wenn auch der 2. Sohn durch die Schule gekommen ist und nun ein neuer Abschnitt auf ihn wartet.

Amselnest

Lebensabschnitte gab und gibt es auch in unserem Garten. Zu früh hüpfte ein weiteres Mal ein Amsel Küken aus dem Nest. Nach dem wir es unter Einsatz unseres Lebens mit Handschuhen und Stuhl das erste Mal wieder zurück setzen konnten, hörte ich es einen Tag später wieder irgendwo am Boden. Nun, genügend Verstecke, die auch noch recht trocken sind, gibt es in unserem Garten reichlich. Also war nur noch das wirklich regnerisch-kalte Wetter Ausschlag gebend. Denn das Küken ihr Nest verlassen, ohne wirklich flugfähig zu sein, ist häufig der Fall. Hier kam auch noch etwas Schräglage des Vogelnestes hinzu, hervorgerufen durch den grossen Gewittersturm. Leider waren die Kontakt-Piepser am nächsten Tag nicht mehr zu hören. Denn weitergefüttert werden die Bodenhocker immer noch. Vielleicht war es auch eine der vielen Katzen hier, Küken sind leichte Beute. Immerhin, zwei Vögelchen saßen noch ein paar Tage mehr im Nest. Nun scheinen sie unbemerkt von uns flügge geworden zu sein. Ein neues Nest würde dann auch noch gebaut, im Lorbeer, gleich am Sitzplatz unserer Terrasse.

Amselküken

Gelesen habe ich so einiges, wenn auch nur sehr langsam. Sogar ein ganz klein wenig gezeichnet (Käuze, was sonst in diesem Monat). Aber kreativ sonst? Fehlanzeige. Ideen im Kopf reichlich… nun aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Aber immerhin kam bei der Sommerpost schon meine Anmeldung an, da dass Thema Papierschöpfen eh auf meinem Plan stand. Diesmal werde ich mir den entsprechend großen Schöpfrahmen auch kaufen. (Nein, zum Selber bauen reicht es gerade nicht)

ein unbefruchtetes Amselei, es war aus dem Nest gefallen, als es in Schräglage geriet. Tatsächlich blieb es beim Fall von 2 m heile, so perfekte kleine wunderschöne Wunderwerke
Lese Futter und Skizzen

Zu den Büchern (ja, sehr SF und Fantasy lastig gerade – abtauchen in andere Welten, Fluchtgefahr (selbstgekaufte Titel)) bringe ich sicher noch mal einen Artikel. Auch die kauzigen Stempel kommen irgendwann. Gerade recherchiere ich aber schon über den nächsten Vogel für das Jahresprojekt. Die Entscheidung fiel mir da nicht leicht.

Morgens um zwanzig nach sieben ist die (Hundewelt) in Ordnung, den kurzen Morgengang geniessen alternder Hund und Frauchen

Die Gewitter und gewitterartigen Güsse mit einmal fast 40 und dann 50 ml haben hier wieder zu ausreichend Wasser im Garten geführt. Der notwendige Grundwasserspiegel ist aber immer noch nicht erreicht. So ein temperaturschwankender Monat. Erst 36 Grad im Schatten und nach der Gewitterfront weit unter 20 Grad. Jetzt sind die Sommerstauden dran. Denen war es die letzte Woche erst noch zu kalt. Und überall im Garten blühen Malven, für die wenigen Insekten. Ich habe das Gefühl, es gibt mehr Wespen als Bienen. Und dass, obwohl ich gelesen habe, dass es kein gutes Wespen Jahr sei. Kein gutes Insekten Jahr überhaupt. Nur Juni Käfer gibt es sehr viele. Der Holunder als vormalige Insektenweide ist schon am reifen. Erstmals habe ich keinen Sirup aus den Blüten angesetzt, aber eine liebe Freundin hat mich bedacht. Auch meinen Johanni Likör aus unreife Walnüssen setzt ein Jahr aus (und kann daher dieses Weihnachten auch nicht verschenkt werden, leider)

Wie immer sammelt Birgit unsere Monatsrückblicke als Links

Ein komischer Kauz

Hallo Ihr Lieben.

Den Ausspruch “ Komischer Kauz“ kennt bestimmt jeder von Euch. Es ist wieder Zeit, Euch einen weiteren „Monatsvogel“ vorzustellen.

Eigentlich stammt das Wort ursprünglich aus dem 15. Jhd, dem Spätmittelhochdeutsch: küz(e)

Damit werden kleine Eulen, genauer Käuze benannt. Mein neuer Monats-Vogel im Jahresprojekt von Andrea, der Zitronenfalterin.

Ab dem 16. Jhd werden mit dem Wort „Kauz“ auch Menschen bezeichnet, die zurückgezogen, eigenbrötlerisch und seltsam leben. Dies hängt sicher mit der Lebensweise von Käuzen zusammen. So manche internationale, lautmalerische Bezeichnung hat mit den Rufen dieser Vögel zu tun. Diese Nachtvögel waren dem Menschen in Europa nie so ganz geheuer, obwohl sie oft in der unmittelbaren Umgebung lebten. Es gab den Brauch, einen lebenden Kautz mit ausgebreiteten Flügeln an das Scheunentor zu nageln, um den Hof zu schützen. Mit Hexen wurden sie natürlich auch in Verbindung gebracht. Das diese Vögel als Todesboten in Deutschland gelten, aufgrund ihres „kuwitt – Rufes“ ist sicher vielen bekannt. Dabei lockte doch nur das Licht, welches bei Kranken des Nachts brannte, Beute an. In vielen anderen Ländern und Völkern gilt der Eulenvogel dagegen ausschließlich als positives Tier, als guter Bote.

Kauz ist eigentlich nur der Oberbegriff, den wir „NichtOrnitologen“ verwenden, es gibt viele verschiedene dieser kleinen Nachtvögel, vom handkleinen Sperlingskauz, über den Raufußkauz, zum großen Waldkauz. Es sind eher die kleinen und gedrungen wirkenden Eulen, an die dreißig verschiedene Arten, die unter den Begriff „Käuze“ fallen und nicht „Eulen“ heißen. (Natürlich sind sie trotzdem alle „echte Eulen“.)

Briefmarkengeschenk und Suchbild

Der kleine Steinkauz, um den es hier im Beitrag nun gehen soll, ist nur 20-23.cm groß. Er jagd nicht nur kleine Säuger, sondern auch Insekten und Regenwürmer. Auch ein Vogel kann mal auf der Speisekarte stehen. Dafür läuft er auch schon Mal geschwind mit seinen langen Beinen über den Boden. Das sieht durchaus etwas ulkig aus. Daher der „komische Kauz“. Dazu kommt daß Wackeln mit dem Kopf, welches ja allen Eulen zu eigen ist. Natürlich kann auch er seinen Kopf weit drehen. Eulen scheinen für uns Menschen ein Gesicht zu haben, da ihre Augen nicht an der Seite des Kopfes liegen. Und schaut Euch das Foto unten an, mit den markanten Augenbrauen und den gelben Augen, die Nachts fast schwarz sind, sieht er doch wie ein Kobold und nicht wie ein Unglücksbote aus! Die Lider können übrigens über den großen, gelben Augen geschlossen werden. Sie sind Lauerjäger und wären, neben der Schleiereule, bei der Mäuseplage in Australien sehr gern gesehene Mäusefänger. Auf den Eiern brütet übrigens das Weibchen 2-3 Eier aus, während das Männchen für die Versorgung zuständig ist. Steinkäuze leben übrigens monogam. Viele werden nur um die vier Jahre, aber sie können bis zu 15-18 Jahre alt werden. Marder, andere Eulen und Greifvögel, der Mensch, machen ihm das Leben schwer.

Sein wissenschaftlicher Name ist Athene noctua, was so viel wie „Athene bei Nacht“ bedeutet. Er spiele auch eine Rolle in der griechischen Mythologie: Athene, u.a. Göttin der Weisheit, wird oft mit einer Eule, genauer, mit dem Kauz dargestellt, u.A. auf der berühmten Münze der Stadt. Der Kauz ist auch auf der Rückseite der Silbermünze der Stadt Athen abgebildet. Die „Tetradrachmen“ wurden von 570 bis 510 v. Chr. geprägt. Begreiflicherweise wurden diese Münzen „Eulen“ genannt und weil die Stadt auch noch sehr reich war, stammt hier der Ausspruch: „Eulen nach Athen tragen“ für: „etwas unsinniger tun“ her.

Der Name „Steinkauz“ deutet es schon an, er brütet auch in Nieschen von Scheunen und Mauern, auch wenn er auch sehr gerne Hohlräume alter Obstbäume und Kopfweiden nimmt. Heute wird renoviert und Flurbereinigt. Dieser schwindende Lebensraum hat für starke Rückgänge gesorgt, aber mit künstlichen Nisthöhlen kann geholfen werden, zumal gern immer wieder die selbe Stätte genutzt wird. Der kleine Steinkauz braucht Felder und Wiesen mit dem lockeren Baumbestand und profitiert von Schafzucht auf Feldern. In der Schweiz ist er dieses Jahr zum Vogel des Jahres auserkoren. Ich habe den Link für den entsprechenden Artikel mitsamt dem kurzen Film als Link angehängt, weil ich ihn sehr sehenswert finde.

Planung für einen großen Stempel oder Linoldruck

So richtig viel habe ich am Kauz noch nicht kreativ gearbeitet. Zwei hingeworfen Skizzen für Stempelideen und eine ältere Stoffmalerei auf Seide kann ich zeigen. Die letzten zwei Wochen ging Manches aus verschiedenen Gründen nicht so, wie gewünscht.

Aus meinem Bestimmungsbuch über Eulen und Greifen: (GU Verlag):

https://birdlife.ch/de/content/vogel-des-jahres-2021-steinkauz (der oben angekündigte Link)

Natürlich verlinke ich den Beitrag bei Andreas Jahresprojekt Sammlung

und Danke Euch für das Interesse, welches Ihr immer wieder für die vorgestellten Vögel zeigt. Bisher:

Dompfaff, Waldschnepfen, Fichtenkreuzschnabel, Seeschwalbe

Ps. Warum es bei der Brut des Pärchen, welches ich durch die Webcam eines Vogelfutter Lieferanten immer wieder beobachten, nicht recht weiter geht, weiß ich nicht. Normalerweise sitzt das Weibchen bis zu 30 Tagen, dann schlüpft das erste Küken. Während alle anderen Eulen fleissig füttern, habe ich das Gefühl, hier gibt es ein Problem. Bestimmt kann ich noch mal mehr berichten, es stehen ja auch noch kreative Werke aus!

Pps. Vielleicht kennen manche das Buch: „Die Eule, die gerne aus dem Wasserhahn trank“, eine Geschichte von Martin Windrow, der mit einem Kauz als Haustier zusammen lebte (selbstgekauft)

Leuchtende Haie?

Hallo Ihr Lieben.

Ich möchte Euch einen Titel aus dem Carl Hanser Verlag von Julia Schnetzer vorstellen. Der Verlag stellte das Buch zur Verfügung, daher ist der Artikel Werbung, der Artikel spiegelt aber meine persönliche Meinung.

Julia Schnetzer, Wenn Haie leuchten, hanserblau, ISBN 9783446269477, 18,-€

In der Reihe hanserblau ist ein wunderschön aufgemacht Band der Biologin und Taucherin Julia Schnetzer dieses Jahr erschienen. Für mich ist es immer schon ein Pluspunkt, wenn ein Buch auch gut hergestellt wurde, sowohl vom Einband als auch vom Druck her.

Mit jungem Ton und ganz viel aktuellem Wissen bringt uns die Meeresbiologin durchaus neue Geheimnisse des Meeres näher. Und erklärt, warum sie diesem Beruf verfallen ist. Meeresbiologen/innen verbringen zwar viel im und am Wasser und auf Booten (incl. lästiger  Seekrankheit) und da wird mit „viel Zeit, körperlicher Arbeit und Hingabe ein Arbeitstag gern mal zwanzig Stunden lang“ und „Sommer, Sonne, Strand“ ist eher die Ausnahme.

Mir durchaus fremde, bzw. eher unbekannte Meeresbewohner werden vorgestellt und warum Licht, bzw. Farbspektren im Meer und Meerestiefen so wichtig sind. Meer ist doch blau, oder grün, oder schwarz. Oder? Und warum ist das wichtig? Warum ist Biolumineszenz etwas Anderes als Fluoreszieren? Letzteres hat mit „Enzymen und chemischen Reaktionen von einem Organismus zu tun“. Sehr leicht und verständlich wird hier alles erklärt! Wie wichtig so etwas für die wissenschaftliche Forschung sein kann, ein Schatz an medizinischen Möglichkeiten vielleicht? Und so wissenschaftlich verklausuliert wie es hier gerade klingt, ist das Buch ganz und gar nicht! Wusstet Ihr übrigens, dass „2020 bei einer Tiefsee Expedition der Blauwal als längstens Tier abgelöst wurde? Eine 46 Meter lange Art der Perlenketten-Qualle hat den Wal vom Tron gestoßen. Zugegebener weise eine freischwimmende, zusammenhängenden Kolonie von einzelnen Klonen. “ Quallen habe ich nach dem Buch auch ganz anders gesehen! Im Prinzip gibt es da Arten, die durch Klonen unsterblich sind. Faszinierend auch Schwämme. Die ältesten Lebewesen der Meere, der Welt.

Ich kann immer wieder Bücher über das Meer, die Tiefsee und diese ökologischen Nische lesen. „Wenn Haie leuchten“ weiß dabei wirklich sehr zu unterhalten! So leicht wurde mir noch nie (reichlich neues) Wissen über Meeresbewohner vermittelt und ich gebe Euch ja nur einen Ausschnitt des Buches wieder.

Definitiv eine Lektüre nicht nur für Urlaube am Meer, (welche hoffentlich bald wieder möglich sind, so lange ist es zum Träumen)!

Verlinkt beim Lesezimmer von Andrea Karminrot

Seescschwalbe, mein Vogel des Monats

12 von 12 mit viel Maiengrün 2021

Hallo Ihr Lieben,

Caro vom Blog „draußennurkaennchen“ sammelt wieder unseren Alltag in Form von 12 Bildern.

Heute morgen bin ich so aufgeregt, dass ich das fotografieren fast vergesse. Wir werden geimpft. Und wollen dann vor dem Feiertag morgen noch etwas einkaufen:

Kohlweissling am immer noch blühenden Rosmarin

Alles sortiert, Kaffee gemacht, Terrasse aufgerissen und raus. Dann war ich viel im Garten. Eigentlich sollte es etwas unbeständiger heute sein. Aber es ist warm und schwühl und sonnig.

Gänseblümchen am Trittstein, ich liebe sie

Der Rasen ist noch zu nass um gemäht zu werden, es ist wie immer schade um die schönen Gänseblümchen, aber es wird wohl noch mal ein Tag Aufschub geben. Äh nein, zwei Tage, denn hier ist morgen Feiertag.

so reichliche Blüte

Immer wieder summt es und brummt es in den wunderschönen Blüten des Quittenbaums, leider ist das Foto dazu unscharf geworden. Ich mag aber auch den Baum im Ganzen und wie er jetzt anfängt, zu „schneien“.

Wolkengebilde

Immer wieder kommen jetzt grosse, sich auftürmende Wolken die dunkel sich vor die Sonne schieben. In der Weisstanne, die hier nur als (mittlerer) Schatten steht, wohnt übrigens das Eichhörnchen, welches hier immer Wolle geklaut hat. In der Birke daneben sitzen oft die Distelfinken und schwatzen. (Und Amseln, Stare, Elstern, Krähen und Tauben und manchmal kommt auch der Specht)

teils mickrige Anzucht

Heute ist es so mild und auch die Nächte sollen nicht zu kalt werden, dass ich die Vorzucht von der Fensterbank hole und rausbringe. Auch Samen werden für direkte Aussaht rausgesucht und sortiert. Von meiner Mutter habe ich schöne Blumensamen und die brauchen noch feine Plätze in den Beeten oder Töpfen (in denen jetzt noch Tulpen blühen) Außerdem habe ich mir noch eine Klematis die Woche geholt und möchte die noch setzen. Leider hat die Alpen Klematis zu sehr in der Sonne und damit Hitze an der Hauswand gestanden, dass hat sie nicht überlebt (nachgelesen, war auch der falsche Standort). Die neue ist eine einfache und robuste, klassische Sorte, welche an den Zaun kommen soll hinten im Garten.

kein 12 von 12 ohne Wäsche und Einblick in den kleinen Lieblingsgarten des Trolls 🙂

Überraschenderweise bleibt das Wetter doch recht sonnig. Ausnutzen, denn Wäsche in der getrocknet Sonne duftet!

ein wenig Porige, Paprika und kleinen Rettich

Da wir alle zu den unterschiedlichsten Zeiten gefrühstückt haben, gab es kein Mittagessen. So langsam stellt sich aber echt Hunger bei mir ein und ich mach mir einen schnellen Snack. Der Arm wird immer schwerer, etwas Ruhe und heute Abend wird es ganz einfach eine grosse Lage Pommes geben. Dazu mehr Obst und Gemüse, fertig.

Ich habe durch Zufall diese Graphic Novell entdeckt

Das ich einen Faible für Comics habe, wissen sicher einige schon und auch, dass mich die Franklin Expedition und auch andere Expeditionen und Forschungsreisen interessieren. Der Sohn bereitet eine Präsentation über diese Reise mit der Terror und der Erebus, zwei Forschungsschiffe, vor. Dabei habe ich diesen Titel (2 weitere folgen) entdeckt, welcher auch den Jugendbuchpreis bekommen hat. (selbstbezahlt)

erste Beiträge ansehen

Da kommen schon die ersten Beiträge, aber ich kann nur schnell anfangen, meinen Beitrag vorzubereiten, denn der Mann muss an den Rechner.

Ich möchte noch einen “ gewissen Hut schnitzen“ der als Dankeschön zusammen mit dem Eichkater auf Reisen gehen soll. Mal sehen, ob das noch geht. Denn bald wird das Abendessen fällig.

als würde es mich gerade entdeckt haben und anschimpfen, wenn Ihr wisst, was ich meine…

Euch allen eine schöne Restwoche, Feiertag und Abend. Wir sehen uns bei der Linkliste von Caro

Gutes

Hallo, ihr lLieben!

Die erste Mai Woche. Sehr ruhig hat der Mai bei mir angefangen. Eine Begleiterscheinungen der Wechseljahre ließ mich dann notwendigerweise am Montag zur Frauenärztin gehen. Die Medizin wirkte aber GottseiDank und jeden Tag wurde ich wieder fitter. Ein Folgetermin wird Genaueres bringen. Wir Frauen reden ja kaum über diesen Wechsel, diesen Prozess, was schade und auch etwas dumm ist, denn es ist auch ein Abschnitt in unserem Leben! Und wie soll zB. die Familie etwas verstehen, wenn ich nicht offen damit umgehe. Nur was man kennt, versteht man. (Das gilt auch für mich selber!)

Meinen Vogel des Monats habe ich wieder vorgestellt. Der Stempel (oder vielleicht sogar Linoldruck) fehlt immer noch, aber erste Reaktionen von Euch zeigen mir, dass nicht nur ich den schnittigen Flieger mag. Dieser Vogel, zur Möwenfamilie gehörend, ist schon etwas Besonderes.

Bleistiftzeichnung

Ein ganz schönes Buch aus der „Naturkundenreihe“ stellte ich diese Woche vor, über einen ganz besonderen Baum: ein Urgestein und Riese unter den Bäumen, ein Metusalem, ein Geheimnisträger, ein Mythosumwehter, Ernäher und Heiler, wunderschön beschrieben von Marc Engelhardt. Eine absolute Leseempfehlung!

(selbstgekauftes Buch)

Stürmisch und kalt war die Woche. Äste und Bäume liegen hier in der Nachbarschaft, mitlerweile zersägt. Die Böen waren zwischendrin so heftig, aber in der Umgebung ist noch mal alles gut gegangen. Ich mochte vor allem die Kälte nicht, es hat sogar gehagelt (ja, das passiert auch im Frühling, ich weiß) So langsam kann es wärmer werden. Ist ja auch für das Wochenende versprochen, sehr gute und sehr warme Wetterprognosen. Regen hätte es ruhig etwas mehr geben können, die Natur könnte es gebrauchen.

Eine von zwei richtig guten Nachrichten war unser Impftermin, ausgedruckte Bögen, Impfpass und Bescheinigung liegen schon bereit, hinterher vergisst man etwas und dafür ist es zu wichtig. Die zweite Information hat uns noch mehr gefreut: „als geheilt entlassen“ wurde unser Freund nach seiner Behandlung, die fast nur in Isolation statt fand. Wir freuen uns so auf ein baldiges Wiedersehen.

Der Kälte trotzend blüht und grünt es im Garten. Mutig habe ich die Geranien aus dem Keller-Winterquartier hoch geholt und an die Hauswand gestellt. Immer noch liegen Decken zum Schutz vor Nachtfrost bereit. Am 11. Mai geht es mit den Eisheiligen los. Die kalte Sophie, fast allen ein Begriff, beendet den Zeitraum, in dem es noch mal richtige Kälteeinbrüche gibt, am 15. Mai. Nun, Wetterkundige sagen natürlich, dass es eigentlich grob dieser Zeitraum ist, der betroffen sein kann. Also, vielleicht hatten wir schon vorgezogene Eisheilige. Meine Tomaten müssen dringend aus den Eierkartons, sie mickern etwas. Gurken und Kürbis brauchen auch bald Platz. Die Kartoffeln habe ich aber schon mutig ins Hochbeet gesetzt vor ein paar Tagen. Ein Hochbeet ist doch immer etwas wärmer und kann gut abgedeckt werden. Dazwischen lugt der Schnittknoblauch hervor, er hat sich wohl selbst ausgesäht. Mit den Möhren, die eigentlich im Hochbeet ausgesäht waren, hatte ich kein Glück, mal wieder. Obwohl man überall liest, dass man sie recht früh aussähen kann um der Möhrenfliege zuvor zu kommen, war es dann doch zu kalt. Nach und nach öffnen sich die letzen Tulpen, die ersten sind schon verblüht.

Papageientulpen

Ansonsten war ich mit den letzen Vorbereitungen für ein Wichtelgeschenk beschäftigt und freue mich schon, bald mehr darüber zu berichten. Ein ganz wunderschönes Tauschwichtelgeschenk wurde hier schon ausgepackt und ich „scharre mit den Hufen, äh Fingern“, es Euch zu zeigen. Karten wurden bedruckt, endlich hatte ich wieder eine ruhige Hand und konnte Stempel schnitzen. Freche Stubenfliegen sind hier mit der Frühlingspost-Collografie reingeflogen. Die Aktion nähert sich dem Ende und wird dann auch noch mal Blog-Thema, dann zeige ich Euch die Werke, die ich bekommen habe. Wenn das Wetter heute mitspielt, werde ich auf der Terrasse einen Hänge-Sessel zusammen setzen und endlich wieder auf Stoff mit Linolfarbe drucken. Da muss dringend ein Füchslein auf mehrere Shirts und ein Versprechen endlich eingelöst werden. Natürlich freuen wir uns auf den Sonntag, 27°/28°C sind vorher gesagt und die Grillkohle liegt bereit. Der Sohn freut sich darauf und der Mann, dass der Sohn daran so Spass hat (und er es nicht machen muss – es gibt auch Männer, die es nicht als DAS Lieblingshobby betrachten). Ich bin gespannt, wie wir den extremen Temperaturwechsel verkraften. Ach, einfach in den Garten und gar nicht beachten… (und wenn ich bei Euch noch nicht vorbei geschaut habe, dann weil wir ganz viel draußen sind.)

Habt ein schönes Wochenende, lasst Euch etwas verwöhnen, wenn der Muttertag bei Euch gefeiert wird. Ansonsten kann man sich sicher auch so einfach mal in die Sonne setzen und „den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.“

Treffen wir uns vorher oder zwischendrin bei Andreas Samstagsplausch? (Verlinkung)

Ein Urgestein von einem Baum

Hallo Ihr Lieben.

Eigentlich bringe ich Euch ja eher einheimische Bäume näher. Heute stelle ich Euch ein wunderschönes Buch über einen ganz interessanten und exotischen Baum vor.

Der Autor und Korrespondent Marc Engelhardt hat mehrere Jahre in Kenia gelebt. Er war und ist viel in südafrikanischen Ländern, nicht nur als „Weltreporter“ unterwegs.

Seine (erste geplante) Begegnung mit diesem besonderen Baum gibt er sehr emotional und wunderschön wieder:

„Doch als Ismail und ich uns auf den Weg machen, der unheimlichen Silhouette entgegen, ist diese Größe kaum zu erahnen. Wir laufen und laufen. Mit dem Baumriesen am Horizont scheint es sich wie mit den Bergen zu verhalten, die auf den ersten Blick so nahe scheinen, aber einfach nicht näherkommen wollen. Obwohl die Sonne noch auf unseren Köpfen brennt, ist der Mond schon aufgegangen. Wie eine Wiege liegt die Sichel am Himmel. Das trockene Gras knistert unter den Sohlen meiner schweren Wanderschuhe. Der Staub weht bei jedem Tritt in einer glitzernden Schwade nach oben. Es hat seit Monaten nicht geregnet….“

Natürlich beschreibt er noch viel mehr. Er erzählt über Menschen, die mit dem Baum zu tun haben, Schicksale, die mit ihm verknüpft sind. Darüber, dass es kaum junge Bäume gibt, aber so viele Erwähnungen alter in Forschungs- und Reiseberichten (Incl Bilder). Erinnert Ihr Euch vielleicht an dieses Bild:

Schließlich kennt fast jeder den kleinen Prinzen und seine Rose. Das aber diese Bäume auch in der Geschichte vorkommen, daran erinnerte ich mich erst wieder, als ich das Bild sah.

Es geht um die grossen und sehr markanten Affenbrotbäume, auch Baobab, einer der bekanntesten Bäume des Savannen Afrikas. Er ist auch einer der mystischsten Bäume und kommt in vielen Geschichten vor. So erzählt uns der Autor, wie sein Führer eher Angst oder Ehrfurcht vor dem mystischen Baum hatte, da beim Spielen unter dem Baum mal eine der grossen Früchte mit lautem Knall direkt neben ihm zerplatzt sei. Er gilt als Lebensbaum, seine (reichlichen) Früchte sind bei vielen Tieren und Menschen beliebt. In der Medizin werden viele Pflanzenteile benutzt, ja, eigentlich werden alle Bestandteile des Baumes genutzt. Tausende von Jahren kann er werden, der Wunderbaum. „Über jeden der einzelnen könnte man eine Biografie schreiben“. Sein Tod scheint genau so mystisch zu sein, „vom Winde verweht“ und seine Nachkommen hätten in einer intakten Natur schon Wurzeln geschlagen.

Verlag Matthes&Seitz (selbstgekauftes Buch) ISBN 9783751802055

Leider sind auch diese Urgesteine von Veränderungen und Krankheiten betroffen, die noch nicht wirklich ergründet werden konnten.

Wenn Ihr mehr über diese Giganten erfahren wollt, über die Hintergründe von Nelson Mandelas Lieblingsbaum, dann sei Euch dieses Buch sehr empfohlen, welches in der Sammelreihe „Naturkunden“ erschienen ist. Es ist auch eine schöne Reise in Gedanken in ferne Welten, wo wir doch gerade nicht reisen können. Es ist einfach schön zu lesen! Wie immer ist die Naturkunden Reihe aufwendig gefertigt, auch wenn ich das Cover etwas zu braun in braun finde. Auf der Verlagsseite gibt es eine Lese Probe und beim WDR 5 könnt Ihr etwas mehr zu Autor, Buch und Baum erfahren, dort ist ein Interview in der Mediathek und Audiothek hinterlegt.

Auch wenn der Baum kein einheimischer ist, möchte ich ihn bei Astrid „Mein Freund der Baum“ verlinken und bei Andreas Lesezimmer. Ich freue mich schon wieder, wenn ich wieder in das Museum König kann und dort unter einer Nachbildung stehen darf, die Flughunde im Geäst suchend und ein wenig träumend, von Kenia.

Links im Bild der Baobab

April- und Wochenrückblick

Hallo Ihr Lieben.

Da ist schon wieder ein Monat um und Birgitt sammelt wieder Monatsrückblicke und die dazugehörige Fotocollage. Zu Andreas Samstagsplausch mag ich mich auch dazu setzen.

Kreativ wurde der Monat von der Frühlingspost „Insekten“ bestimmt, die neue Technik, Collografie, musste überhaupt erstmal erprobt werden. Bald zeige ich Euch mehr von der schönen Post, die hier angekommen ist. Meine Insekten sind ja schon rausgeflattert.

letzte Zusendung und die Schachtel zur Vorlage (zum Runterladen)

Der Monatsvogel vom Jahresprojekt wurde per Aquarell Farbe auf eine kleine Holzschachtel gemalt und Euch mit seinen Besonderheiten vorgestellt. Ich muss gestehen, dass ich meinen neuen Vogel für den Mai noch nicht fertig habe, da müsst Ihr nach dem ersten Mai schauen.

Zwei Geburtstage wurden wieder daheim unter diesen besonderen Bedingungen gefeiert. Wir haben das Beste daraus gemacht. Viel gelacht habe ich diesen Monat auch, einfach so (und weil ich Entsprechendes gesehen, gelesen, gehört habe, Lachen macht vieles einfacher für uns hier). Sehr gefreut haben wir uns über die Meldungen bezüglich Impfen in unserem Umfeld (und sowieso!).

Fransen – Geister, geschnitzte Stempel, Buchbesprechung, Vorzucht, Bärlauch und erste schönere, sonnige Frühlings Tage. Und eine Vorlage für Euch wurde auch hochgeladen, ein Schächtelchen. Der Hund hat sich sehr gefreut, einfach nur so und unkompliziert wieder in den Garten laufen zu können, dass sagt doch viel über die sonnigen Tage (aber eisigen Nächte). Aber sein Blick spiegelt auch meine Gemütsverfassung: vorsichtig optimistisch, mit etwas Skepsis, na Ihr wißt schon

Das Abi hat die Woche dafür gesorgt, dass wir viel die Daumen gedrückt haben und eine Kerze gebrannt hat. Nicht nur für den eigenen Sohn. Das alle Abschlussklassen gerade unter diesem Druck Besonderes leisten, ist vielen klar (und leider ja im Moment nicht zu ändern).

Mein Ausblick auf den Mai: ein Wichtelgeschenk aussenden zum Bloggergeburtstag von Ulrike, den neuen Monatsvogel vorstellen, Frühlingspost zu einem Heft gestalten, zwei schöne Bücher noch vorstellen (über leuchtende Haie und einen besonderen Baum) und was sonst noch so dazu kommt. Macht Ihr Euch auch eine leckere Maibowle? Ich geh gleich den Waldmeister pflücken, der zum ersten Mal, seit wir hier wohnen, noch nicht blüht (dann soll man ihn wg der höheren Konzentration Cumarin nicht mehr dafür nutzen).

Baobab, erschienen diese Woche in der Naturkunden Reihe des Matthes &Seitz Verlages (selbstgekauft)

Ich wünsche Euch allen einen schönen Tanz in den Mai, auch wenn der im eigenen Wohnzimmer und wohl eher im Kopf statt finden darf – oder einen wilden Besenritt zur Walpurgisnacht.

Verlinkt beim Monatsrückblick von Birgitt und dem Samstagsplausch von Andrea

Gekicher und Lacher

Hallo Lieben.

Kennt Ihr das auch, wenn man furchtbar viel kichern muss, atemloses, fast lautloses in sich Hineinlachen? „Mein Schatz nennt mich dann liebevoll gern „Muttley“, nach einem Cartoon Hund aus dem Fernsehen. Manchmal ist dies ganz schlimm. „Kicher“ Letztens hat mich eine Situationskomik so zum „Muttley Lachen“ gebracht, dass ich meinen Schatz damit geweckt habe, obwohl ich fest der Überzeugung war, ganz leise gewesen zu sein. Auch sonst musste meine Familie mit lauten Lachern meinerseits leben. Unvermittelt für sie und manchmal auch mich und ansteckend auch noch, als wäre die britische Mutation nicht schon ansteckend genug. Spontanen Lachkrampf kenne ich ebenfalls. Wie heißt es doch auch, dass zu viel Lachen ein Anzeichen von „kurz vorm überschnappen“ ist? Nein, ich kann Euch beruhigen, in die Richtung geht es bei mir nicht. Grundsätzlich bin ich eigentlich ein sehr leicht zum Lachen zu bringender Mensch. Gute alte Slapstick von Charlie Chaplin zB, Witze, Serien und Filme (ich gestehe, ich habe dieser Tage endlich die „fabelhafte Mrs Maisel“zu Ende geschaut, ich liebe vor allem die zweite Staffel und so manche Komik dieser Serie war verantwortlich für lautes Lachen!)

Raubvogel im Morgenlicht

Oh ja und oh weh: gute Witze! Ich bin ein ganz schlechter Witzeerzähler, oftmals vergesse ich sie sowieso, vor allem kurz bevor ich sie erzählen will oder komme bei der Pointe eher selber zum Lachen und schaffe daher das Ende nicht richtig. Meine Einstellung insgesamt ist sowieso eher: „Humor ist, wenn man trotzdem lacht!“ Und bei meinem Schatz habe ich mich als erstes in seine verschmitzte Art und seine lachenden Augen verliebt. Lachende und lächelnde Augen, in Zeiten von Masken doch wirklich wichtig, oder? Das eingefrorene Lächeln zweier Kinder auf einer Lebensmittel Verpackung hat uns dann aber eher abgeschreckt. Lächeln entspannt die Gesichtsmuskeln, Lachen ist gut für Körper und Geist, manchmal hilft es dem Körper über etwas hinweg zu kommen (Abwehrhaltung) und manchmal gibt es sogar  Lachmuskelkater. Ich weiß nur, dass ich gerade nichts Tiefsinniges (mehr) mag, lieber Albernheiten und Aufheiterungen. Da kann Frau/man alles mögliche hinein interpretieren.

Apfelblüte

Die Woche(n): Die Natur ist nun unwiederbringlich im Frühjahrsmodus. Auch die Nachtfröste halten sie nicht mehr auf. Im Garten heißer das, abends immer noch Decken zum Schutz bereit halten. So mutig, mir jetzt schon Geranien zu holen, bin ich aber noch lange nicht. Ich hoffe, dass meine alten es durch den Winter geschafft haben, müssen aber im Keller noch dahinvegitierend. Im Discounter vertrocknet der Lavendel, der direkt neben Petunien und Geranien angeboten wird. Letztere werden aber tatsächlich gekauft. Wenn die Sonne scheint und uns in den Garten zieht, sieht man die meisten Insekten am blühenden Rosmarin und den winzigen Blüten des Lorbeer, nicht in den bunten Tulpen. Der laue Dienstag ließ uns auch endlich wieder draußen zu Abend essen. Was für ein Genuss. Hemdsärmelig, in die tiefer sinkende Sonne blinzelnd, ein Brot mit Frischkäse, Tomaten, Kresse oder Bärlauch (gleich vor Ort gepflückt) und ein kleines Glas Bier oder Wein (und dank Wechseljahre wurde mir sogar später kalt als meinen „Jungs“)

Ein wenig Stempel schnitzen war angesagt die Tage und wer es jetzt immer noch nicht wusste, ich mag Comics (überwiegend aber die Francobelgischen) und Comicverfilmungen. Also lass ich gerade zwei Superhelden als Stempel über das Papier tanzen und aus der Star Wars Reihe „the Mandalorian“. ( Die beiden anderen: „Shazam!“ und „Ich bin Ironman“) Mal sehen, was vielleicht noch dazu kommt.

Für den Donnerstag war Geburtstagskuchen angesagt, für den Samstag wird es aber eine Geburtstagsquiche. Am Freitag brauchte es Nervennahrung, die Englisch Klausur eröffnet das Abitur.

simpler Hefe Apfelkuchen war gewünscht

Und das unter zweifacher Belastung. Es gab Anfang der Woche einen positiven Test in der Abi Stufe, der dann durch einen PCR Test bestätigt wurde. Dank genügend Vorsichtsmaßnahmen mußte wohl niemand in Quarantäne, aber die letzten Stunden fanden fast ausschließlich in Distanz statt. Die Schule hat auch einen Weg gefunden, um denen, die aus Angst vor dem Ergebniss, nämlich sofortige Quarantäne, keinen Test zu machen, das Abitur zu ermöglichen.

(Und wer jetzt meint, „alles Anstellerei“, der möge kurz ganz tief in sich hineinhorchen und sich zurück in seine Jugend versetzen, als sie/er selber noch ein pickeliger, unsicherer, womöglich desillusionierter Backfisch war. Alles vergessen und verdrängt…? (Entschuldigung, dass musste Mal raus))

Im Park habe ich diese Überreste entdeckt. Ich denke, der Sperber oder Habicht hatte zugeschlagen, einen Kleinspecht erwischt. Diese Raubvögel sind geschickte Lauerjäger, vor allem im Anflug durch die Bäume und von mir auch schon dort beobachtet. Ein paar Meter weiter liegen mehrere Taubenfedern. Nun, auch für Greifvögel hat die Fütterungszeit begonnen. Eine beruhigende Einschlaftaktik meinerseits ist das beobachten eines Uhus. Dafür gibt es Webcams in Turmspitzen oder anderen Gebäuden. Auch einen Wanderfalken und andere Eulen kann man beobachten. Ja, ich finde es sehr beruhigend und interessant dabei zuzusehen, wie frisch geschlüpfte Uhu Kücken gefüttert werden. Das schlägt die Brücke zu meiner Buchvorstellung gestern „Der Schneeleopard“,von Sylvain Tessin, welches ich gelesen habe und Euch am Welttag des Buches vorgestellt habe (Werbung). Darin geht es auch um Tierbeobachtungen und Tierfotografie und wo wir in dieser Welt stehen oder stehen sollten. Das schlägt wiederum den Bogen zu einer komischen Sichtung, denn nie im Leben hätte ich hier in einem Ballungsgebiet einen Naturfotografen in Tarnmontur erwartet. Bis jetzt kannte ich diese Jacken, die mit all den Stofffetzen dran an braunes, überdimensioniertes Moos erinnern, nur aus dem Fernsehen. So jemanden auf dem Radweg durchs Feld herausragen zu sehen, seinen Drahtesel schiebend, weil gerade etwas für die Linse entdeckt, hatte an dem Morgen schon wieder etwas sehr skurriles!

Schneckenwanderung nach Nachtfrost

Vielleicht treffen wir uns wieder zum Samstagsplausch bei Andrea (Verlinkung)? Euch allen ein schönes, sonniges Wochenende.

Wie fotografiert man eines der seltensten Tiere der Welt

Werbung: Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, ich gebe hier meine Meinung dazu wieder.

Hallo Ihr Lieben.

Heute ist Welttag des Buches. Wieder findet dieser Aktionstag, der das Lesen und die Freude am Buch fördern und unterstützen soll, unter besonderen Bedingungen (Dank Corona) statt. Deswegen möchte ich Euch heute den Titel „Der Schneeleopard“ von Sylvain Tesson vorstellen.

Der Schriftsteller Tesson lernt auf einer privaten Feier den Naturfotografen Vincent Munier kennen. Tesson faszinieren sofort die abenteuerlichen Erzählungen und das Vorhaben Muniers, unbedingt ein mal eines der seltensten Tiere der Erde vor die Kameralinse zu bekommen. Dafür muss er nur nach Tibet, „nur“.

Und unser Autor schließt sich der Abenteuer Reise an. Zu viert geht es in die Berwelt Tibets.

Zitat aus dem Buch, als es um das seltene Tier geht…

„…Ich fahre diesen Winter wieder hin, komm doch mit.“

„Welches meinst du?“

„Den Schneeleoparden.“

„Ich dachte, der sei ausgestorben.“

„Er tut nur so.“

Worauf er sich da eingelassen hat, beschreibt Tesson sehr humorvoll und philosophisch. Der Humor war auch der Grund, warum ich mich auf das Buch freute. Und natürlich wollte ich mehr über das „Versteckspiel“ Mensch/Fotograf/Beobachter kontra Schneeleopard erfahren. Voller Wort-Bilder taucht Tesson in seine Gedankenwelt ab, die ihn in der schneeweißen Einsamkeit „überfallen“. Das Sinnieren über Vergänglichkeit, Herkunft und natürlich die Zerstörung der Schönheit der Welt durch uns Menschen. Aber vor allem Wortwitz und Wortgewandtheit (darf man das so nennen, wenn jemand schön mit Sprache umgehen kann?) waren es, welche mich durch das Buch getragen haben. Durchaus auch seine Poesie der Beschreibungen. Jeder, der gerne in der Natur ist, sie still auf sich wirken lassen kann, kennt das sicher. Neugierig war ich nun auf die Tierbegegnungen. Leider kommt genau das irgendwann etwas zu kurz. Tiere zu beobachten ist nicht ganz so einfach, man stellt oder setzt sich nicht irgendwo in die Landschaft und wartet auf das Tier. Vor allem, wenn man mehrere tausend Meter hoch in einer Schneelandschaft bei eisiger Kälte sitzt, oder liegt. Seinen Abschnitt, in dem es um den ewigen Kampf zwischen Fressen und Gefressen werden geht, mochte ich zB gar nicht. Jeder, der sich der Natur ausliefert, weiß, dass es diesen Kampf unwiederbringlich auf jedem Zentimeter der Welt gibt.

So schön, wie das Buch an ganz viele Stellen ist, so poetisch und mit einer wundervollen Sprache und immer wieder sehr humorvoll, so schade fand ich, dass ich dann wenig über die Natur vor Ort wirklich erfahren durfte.

Eine Leseempfehlung gibt es von mir aber auf alle Fälle. Schön ist das Buch aufgemacht und wunderbar zwischendurch zu lesen, mit nur etwa 190 Seiten eine leichte Lektüre. Perfekt für einen sonnigen Nachmittag im Garten oder auf dem Balkon sitzend.

erschienen im März 2021 im Rowohlt Buch Verlag, ISBN: 978-3498002169, €20,-

Verlinkt beim April-Lesezimmer von Karminrot

Frühlingsboten

Hallo Ihr Lieben.

So langsam mag ich mal ein paar Lebenszeichen hier abgeben. Gefühlt rast die Zeit gerade dahin. Ergeht Euch das auch ganz besonders im Frühling so?

Frühlingsgefühle hatte dieses Eichhörnchen jedenfalls reichlich. Ein starker Nestbautrieb ließ es direkt an der Terrassentür das Osterlamm, welches mit Schafswolle umwickelt ist, (eigentlich könnte ich nun vom Lamm eher in der Vergangenheitsform schreiben) Wolle abreißen und plündern. An den Ohrpuscheln seht Ihr vielleicht, wie regnerisch es auch immer wieder war. (Besonders dekorativ ist der Hintergrund nicht, das bitte ich zu entschuldigen.) Brr, als ich das hier gerade noch mal durchgehe, bevor ich mich zum Samstagsplausch bei Andrea setzen möchte, schüttet und stürmt es draußen schon wieder und meine Ohren sind vom Hundegang noch kalt. Dabei waren die letzen Tage so schön sonnig gewesen. Nun, so ist es eben wenn es Richtung April geht.

Am letzte Wochenende haben wir gleich ausgenutzt, dass wir in das Freilichtmuseum in Lindlar konnten. natürlich mit Anmeldung (Besucherbegrenzung) und nur in den Außenbereich, dafür aber sogar umsonst. Definitiv mal ein anderer Spaziergang und mit Vorfreude auf kommende neue Bauten (das alte Schulgebäude steht schon). Dort habe ich mir auch dieses wunderschön gestaltete Gartennotitzbuch gekauft (gibt es nur zum Selbstkostenpreis vor Ort und einigen anderen privaten Adressen). So manches altes Gärtnerwissen ist gesammelt und niedergeschrieben und viele Hinweise aus der Gartenpraxis. Auch interessant natürlich, wenn man altes Saatgut sammelt oder nutzen mag.

20 Jahre Bergische Gartenarche

Ich habe in dieser Woche einige Schritte mit einer Freundin zusammen getätigt um Einladungen für die Telefonkonferenz „unserer Senioren“ rum zu bringen. Natürlich könnte man sich das aufteilen, aber zusammen macht das viel mehr Spass. Ein wenig soziales Leben auf Abstand, zumindest dort, wo sich Aerosole sofort verteilen.

Sehr österlich-dekorativ sieht es dieses Jahr hier nicht aus. Irgendwie ist mir nicht so nach Ostern. Ich würde da so gern Familien Besuche machen. Natürlich ist das vor allen Dingen durch die aggressiven Corona Viren auch dieses Jahr noch nicht wieder (unengeschränkt) möglich, zumal die Geschwister doch weiter weg wohnen und man sich länger nicht gesehen hat. So besucht nur der Bruder mit Familie und vielen Tests im Gepäck unsere Mutter. Die Oma freut sich so sehr, die kleinen Enkelkinder zu sehen und umgekehrt!

Der erste Frühlingsmonat geht schon langsam zu Ende. Zu meinem Jahresprojekt, jeden Monat einen Vogel kreativ und in Wort und Daten vorzustellen, bin ich Euch noch obrigen Teller schuldig. Ich habe die Waldschnepfe erst mit Bleistift vorgezeichnet und dann mit Porzelan Stiften aufgemalt und eingebrannt. In Gedanken und Worten bin ich nun schon dabei, den nächsten Vogel vorzubereiten. Mir läuft nicht nur da die Zeit davon, auch die Frühlingspost wirft ihre Schatten voraus. Ich bin auf die ersten Blätter meiner Gruppenmitglieder gespannt! Es soll ein Insektenbuch entstehen, ich werde Euch bald mehr zeigen! Die erste Doppelseite mit Libellenstudien ist am Freitag gekommen und gefällt mir sehr gut!

Insekten/Collografie Vorbereitungs Beispiele

Dann wollte diese Woche auch für mich selber gebacken werden… ach, welches Backwerk nehm ich da nur? Ich denke da nicht nur an mich selber, (so viel bekomme ich doch gar nicht alleine auf) sondern auch an meine Jungs. Gäste gibt es ja sowieso wieder keine. Ich habe dann Muffins gebacken, u. A. zum Mitgeben und meine Freundin hat Kuchen für mich gebacken und vorbei gebracht, samt Tulpen Strauß. Ein kleiner Tausch. (Freitagsblumen)

Ein wirklich schönes, grosses, schweres Buch für (grosse und kleine) wissensdurstige Leser habe ich die Tage hier vorgestellt (Werbung). Durchgehend farbig, hochwertig in Worten und Herstellung . Da merkt man, dass der Verlag auch aus dem Sach- und Fachbuchbereich kommt.

Theiss Verlag

Ich sammel auch gerade einen guten Lesestapel. Sogar an Titel in Englisch habe ich mich jetzt wieder herangewagt, da die Fortsetzungen wohl nicht auf Deutsch erscheinen werden. Es war so schön, kurz mal in der Bücherei und in der Buchhandlung zu stöbern. Da bin ich so gar nicht wirklich der Online Käufer, ich lese gerne in ein Buch rein , kaufe auch mal spontan, wie einen Südtirol Krimi. In Buchhandlungen und Büchereien knubbelt es sich ja auch nicht. Gerade lese ich aber im Buchgeschenk von meinem lieben Schatz die ersten Kurzgeschichten aus dem „Powder Mage Universum“ (Fantasy) und bin wieder begeistert.

Gross ins Getümmel stürzen wollte ich mich wirklich nicht. Es hat mir schon gereicht zu sehen, wie viele Menschen shoppen gehen müssen. Husch, die Besorgung und nichts wie weg, ich bekomme fast Platzangst. Und dann der ganz Hickhack diese Woche(n) war für so manchen Mitmenschen einfach zu viel (ich schließe mich da nicht aus, mag aber nicht schon wieder rummeckern). Aber das Impfen scheint nun endlich voran zu gehen, zumindest in der Planung.

Ganz langsam klopfte dafür aber nun wirklich der Frühling an die Tür. Die Nächte sind immer noch kalt, aber wenn sie zu sehen ist, hat die Sonne schon spührbar an Kraft gewonnen: „Ist der März kühl und nass, füllt er dem Bauern Scheun` und Fass“. Alleine die Tatsache, dass es morgens schon hell ist, bringt einem doch in positive Stimmung. Ich muss unbedingt die Tomaten und verschiedene andere Samen auf der Fensterbank vorziehen, fast ein wenig spät. Wie immer habe ich da ein Platzproblem. So lange muss dann wohl mein Federbalken erst einmal weichen und Krimskrams gehört eh mal dringend aufgeräumt. Ach, die Sonne tut nicht nur den Sämlingen und Gartenpflanzen gut, auch das Wohlbefinden von Mensch und Tier ist davon abhängig.

Ist der Stern nicht einfach wunderschön? Könnt Ihr erraten, was das ist? Ja, genau, ein Blattskelett von einer Tomate und zwar der Teil, wo die Frucht dran hängt. Und wer sich fragt, welcher Vogel die Feder verloren hat, das war sehr wahrscheinlich ein Sperber, möglich ist auch ein Habicht.

So langsam werde ich mich auch wieder bei Euch vortasten. Bitte seid mir nicht böse, wenn ich es noch nicht überall mit einem Kommentar schaffe. Auch die Kar- und Osterwoche wird sicher weniger digital. Dann aber wenigstens jetzt schnell zu Andreas Samstagsplausch verlinkt und geschaut!

Habt ein schönes Wochenende und bleibt gesund und tapfer!