Unterwegs

Hallo Ihr Lieben,

 

es ist komisch, dass ich heute tatsächlich nach langer Zeit warme, lange Hosen anziehen muss. Da kommen mir die Fotos und Erinnerungen des Urlaubs gerade recht.

Rügen ist eine Reise wert, das finden mitlerweile immer mehr Touristen. Man kann aber immer noch einen ruhigen Urlaub dort verbringen, wenn man nicht immer in die Hochburgen des Tourismus fährt.

In Sassnitz waren wir bis jetzt jedes Mal. Von hier aus kann man auch gut in Richtung Nationalpark Jasmund starten. Wie die Tafel erinnert, wurde hier Lenin heimlich nach Russland *verschifft*.

Sehr gut gefallen hat es uns auch Ummanz, eine kleine westliche Insel von Rügen. Eine Insel an der Insel sozusagen. Überall auf Rügen gibt es Töpfereien.

DSCN7298Hier durfte ich die Glasur beobachten und die Künstlerin bei der Arbeit fotografieren. Wir haben uns auch schöne Kaffeepötte geholt, es tut gut, daraus morgens den ersten Schluck des Tages zu nehmen.

Auf dem Museumshaus wurde das Reetdach gewechselt und ich durfte auch dies netterweise fotografieren.

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Ummanz ist wunderbar zum Wandern und Radeln, sowie verschiedene Wassersportarten.

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Ist das kein unglaubliches Blüten Meer?

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Auch sonst war es einfach oft so schön, wenn man recht oder links abbog. So wollten wir ja eigentlich ein Hügelgrabfeld besichtigen. Viel zu viel los auf der Strasse gen Südosten.

Hier war es aber auch sehr schön und es gab leckeres Essen und selbstgemachtes Eis!

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Wir sind dann entlang der Felder auf der rechten und dem Meer auf der linken Seite gewandert, einfach mal los. Diese Felder sind auch ein altes Schlachtfeld, davon sieht man heute Gott sei Dank nichts mehr. (Grosse Schlacht bei Stresow im Pommernfeldzug von 1715/1716. Die vereinten Heere der Preußen, Dänen und Sachsen eroberten u.a. Vorpommern von den Schweden zurück. Rügen war immer schon eine umkämpfte Insel.)

Ich glaube, nirgendwo sonst gibt es so viel selbstgemachtes, besonderes und leckeres Essen wie hier. Für mich als Schleckermaul Eis z.B. und ganz viel Kuchen. Im Museumshof in Gingst waren wir natürlich auch wieder! Auch hier habe ich natürlich die Dame gefragt. Sie spinnt, färbt und verarbeitet verschiedenstes Wolle.

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Natürlich habe ich gefragt, ob ich sie auch mit fotografieren darf. *Wollfratz* (Werbung, weil so schöne selbstgesponnene und gestrickte und gefärbte Sachen)

Der dortige Handwerker- und Bauernmarkt am Samstag ist es immer wieder wert, vorbei zu kommen, sei es, um sich mit Bio Lebensmitteln, regionalem Selbstgemachten und Handwerk oder auch antiquarischen Büchern einzudecken.

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Natürlich waren wir auch wieder in unserer Lieblingbuchhandlung.

Diese musste zum Jahreswechsel umziehen, nicht weit, nur einmal über den Platz. Ganz neu und doch sehr vertraut.

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Auch hier habe ich wg. dem Foto gefragt

Hier muss man einfach stöbern kommen und wer nichts findet, ist selber schuld. Das Katzentier ging einmal als Stempel zum Jubiläum per Post an den Bücherladen. Ja, das ist Werbung, für eine wirklich tolle Buchhandlung und dafür, genau solche zu unterstützen – Ihr habt bestimmt auch eine um die Ecke. (Dafür bekomme ich natürlich nichts.)

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Wenn wir dann wieder in unser kleines Örtchen zurück fuhren, waren wir immer sehr glücklich, auf Rügen Urlaub machen zu können. Ein klein wenig mehr zeige ich Euch noch beim nächsten Beitrag. (Oder Ihr schaut, was alles an Beiträgen mit vielen Fotos und Tipps noch zu lesen ist, klickt einfach die Kategorie *Rügen* an.)

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Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, macht es Euch gemütlich!

 

Verlinkt beim Freutag (Kennzeichnung, Link = Werbung)

 

Sommerlektüre

Hallo Ihr Lieben.

Ich muss mich doch kurz aus dem Urlaub melden und Euch einen wunderschönen Buch Tipp geben. Vielleicht ist dieses nicht gerade strandgeeignet, dafür ist es zu groß und kostbar, aber man liegt ja nicht unbedingt immer am Strand und nimmt von dem Sand hinterher hunderte Körnchen im Buch mit Heim.

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Sy Montgomery hat mit ihrem Oktopus Buch schon für Aufsehen gesorgt. Ein Buch über sehr intelligente Meeresbewohner. Dieses Jahr ist ihr Titel „Vom magischen Leuchten des Glühwürmchens bei Mitternacht“ erschienen, mit wunderschönen Illustrationen von Tine Pagenberg.

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In unserer Lieblingsbuchhandlung in Gingst habe ich mir den Titel nach anfänglichem Zögern gekauft. Warum Zögern? Nun, in vielen Büchern dieser Art wird für mich nicht so viel Neues wiedergegeben und außerdem hatte ich die Befürchtung, daß es sich hauptsächlich um Amerika drehen würde. Tatsächlich schafft Sy Montgomery es aber, den Bogen auch nach Europa zu schlagen, bzw Tiere auszuwählen, die auch hier leben. Man liest in kleinen Artikeln über die vier Jahreszeiten verteilt, interessante Dinge zu ganz vielen verschiedenen Lebewesen. Das ein oder andere an Informationen kennt man auch schon. Aber noch mehr wohl eher nicht. So las ich gerade den Beitrag über Quallen, als in der Presse dieses fantastische Foto der Riesenqualle vor Großbritannien gezeigt wurde. Dank des Buches weiß ich auch nun, daß diese Riesenfeuerquallen eigentlich nur im Meer der Arktis leben. Aber da Quallen sich von Strömungen treiben lassen, wird sie so den Weg hergefunden haben. Ja, es gibt so manche Tierart, über die wir sonst eigentlich nicht immer so viel erfahren wollen, Mücken oder Kriebelmücken z. B.. Dabei könnte ihre Spucke vielleicht Herzerkrankungen lindern.

 

Also, wer mehr über seine Fauna um sich herum erfahren möchte, sollte unbedingt in dieses unterhaltsame und kurzweilige Buch schauen und da man gerade in der Ferienzeit mehr Muße dazu hat, vielleicht auch seine tierische Umwelt mehr zu beobachten, wollte ich Euch diesen Lesetipp unbedingt noch mit auf das Nachtischchen, den Lesepult oder die Sonnenliege geben. Geeignet für wissensdurstige Kinder und Teens, genauso wie für Erwachsene jeden Alters.

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Sechs Uhr morgens, mit dem Hund unterwegs.

Euch allen einen schöne Sommerzeit!

so ein Juni

Hallo Ihr Lieben.

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Ich muss gestehen, diese Hitze macht mich gerade inaktiv. Es wird nur das Nötigste getan, danach hänge ich durch. Da hilft auch kein Schatten mehr, kein Verrammeln, die Sahara Hitze hat mich (uns) völlig im Griff. Aber das ergeht Euch sicher genau so. Die wunderbaren Metalltiere haben mein Mann und ich noch auf einer Fahrradtour entdeckt, als die Junitage noch angenehmer waren.

DSC_0404 Immerhin war es gestern Morgen etwas kühler und ich bin gleich morgens zum Ernten in den Garten. Da ich dieses Jahr frisch angepflanzt habe, gibt es noch nicht viele Beeren und die Wild-Erdbeeren sind durch die Hitze und den Wassermangel winzig oder gar vertrocknet. Also habe ich Essig mit den wenigen, aber aromatischen kleine Erdbeeren angesetzt. Bei den Johannisbeeren hat mir meine Mutter ausgeholfen. Die Stachelbeeren hängen noch, haben aber trotz Abdeckung einen Sonnenbrand bekommen.

Außerdem gab es rechtzeitig zum Johanni-Tag und damit dem Ende der Rhabarber- und Spargelsaison, noch einmal den geliebten Rhabarber. Ich habe ganz viel Gelee gekocht, (ja, der kann auch in den Entsafter). Gerade dieses „Sauersüss“ hat es mir angetan und ich verwende dann auch gern weniger Gelierzucker, sondern ergänze mit Gelierhilfe. Die ersten Beerengelees zu kochen und Beeren zu naschen ist für mich „Sommer“. Sozusagen rechtzeitig zu Mittsommer. „Es ist Sommer wenn…“ ist auch das neue Thema bei der Zitronenfalterin, schaut Euch die Linkparty mal an, da sind immer interessante Blogs und Beiträge zu entdecken!

Ein wenig habe ich gewerkelt, Wünsche zu einem Geburtstag wollten erfüllt werden.

 

Außerdem ist Fridolin hier eingezogen, Nachfahre von Dante, ein Kombuchapilz, den ich von meiner lieben Freundin geschenkt bekommen habe. Sehr lecker, was man mit dem gesunden Getränk machen kann, in dem man den fertige Ansatz noch mal mit Kräutern oder Obst kombiniert. Aber da erzähle ich Euch sicher nichts Neues. Das Ergebnis ist immer sehr erfrischend, gerade im Sommer!

Schnelle „Schneckchen“ aus Hefeteig und Mandeln, (man nehme gemahlene Mandeln, mit Rohrzucker, Zimt und Butter vermischt, Teig ausrollen, Mischung auftragen, zusammenrollen und zuschneiden, gebacken in Muffinformen,) für ein Wochenende gab es auch, da muss man nicht viel in der Küche stehen und der Ofen ist bei der Hitze auch nicht so lange an.

Grund zur Freude gab es für mich, als ich erfuhr, dass ich bei einer Verlosung von frau nahtlust aka Susanne eines der wunderbaren, selbstgestalteten Bücher gewonnen hatte. Danke Dir noch mal sehr für das schöne Geschenk.

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Dann noch ein kleiner fotografischer Rückblick zu meinen Blogbeiträgen:

Das dieser Geselle im Garten war, ist bei der Hitze kaum noch vorstellbar. Der Sohn hat den Grasfrosch vor der Nachbarskatze retten müssen.

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Jetzt ist diese Rasenfläche innerhalb kürzester Zeit eher braun und der Frosch hoffentlich in einem kühlen, feuchten Versteck, um das ich ihn ein wenig beneide. Digital habe ich mich etwas zurückgehalten, weniger Beiträge geschrieben und auch bei anderen angesehen. Das wird allein durch die Ferien und dem damit verbundenen Urlaub nicht mehr im Juli.

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Gern gelesen habe ich diesen Monat Sy Montgomerys Bestseller „Rendevous mit einem Oktopus“, welches seid diesem Jahr als Taschenbuch erschienen ist. Ich wusste ja, dass ein Oktopus schlau ist, aber wie sehr und das er auch empathisch ist, war mir nicht klar. Sehr lesenswert! Gern geschaut haben wir die Verfilmung des Buches „Good Omens“. Der Autor Terry Pratchett hatte noch, sozusagen testamentarisch, seinem Co Autor Neil Gaiman das OK für eine alleinige Verfilmung des Buches erlaubt, nachdem sie es zusammen Jahre vorher nicht geschafft hatten. Es ist eine köstliche Serie über die Rettung der Erde durch einen Engel und einem Dämon, voller Komik und Ironie. Vielleicht habt Ihr ja auch gelesen, dass sich fundamentale Christen für die Absetzung der Serie stark gemacht haben, aber leider beim falschen Studio! Tja, da haben sie wohl weder die Botschaft der einen noch der anderen Geschichte richtig mitbekommen. (Ein wenig Werbung ohne Entgeld, einfach weil ich dieses Buch und die Serie gut fand und empfehlen möchte.)

Und da ist der Monat schon wieder rum. Abiturprüfungen und dann die Abiturfeier haben auch zum Schluss noch unseren Juni bestimmt. Jetzt aber: letzte Schultage, endlich mal wieder ein Konzert, bald Ferien und Urlaub am Meer. Wunderbare Ausblicke!

Habt eine schöne erste Juli Woche!

Verlinkt beim creadienstag und Hot 

(Verlinkungen = Werbung)

Kleiner

Hallo Ihr Lieben.

Kleiner sind diese wilden Blüten des Rittersporn, den ich aus dem Badischen mitgebracht habe. Dort gibt es nicht nur die eleganten Störche, sondern auch solche Blütenpracht.

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Mit ein paar Wicken aus dem eigenen Garten kommt der einjährige Rittersporn Ton in Ton in der Vase gut zur Geltung, finde ich. In meinem Garten mag er leider den eher sauren Boden nicht. Auch die Staude gedeiht bei mir nicht. Die Pflanze mag zwar humosen Boden, aber eher neutral-milden. Der Standort sollte auch sonnig-trocken sein. Und Schnecken lieben die Pflanze, ihnen scheint das Gift nichts auszumachen. Deswegen, wenn Ihr Rittersporn pflückt, wascht Euch lieber danach die Hände, denn er ist giftig, (ähnlich dem Eisenhut). Als Heilpflanze ist sie auch eingesetzt worden, aber die Wirkung ist nicht nachgewiesen, nur als „Schmuckdroge“ werden die Blüten in Blasen- und Nierentees gegeben. Auf Rügen haben wir sogar den Feldrittersporn gefunden. Er hat nur einzelne, kleine Blüten und wie ich mittlerweile weiß, ist er eine gefährdete Pflanze. Ich finde dieses intesive Blau der Blume einfach wunderbar. Als Gartenpflanze gibt es sie ja in so vielen verschiedenen Farben und auch gefüllt. Trotzdem ist mir der kleine feiner.

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Gern zeige ich meinen kleinen Beitrag wieder beim Friday Flowerday und dem Gartenthema der Zitronenfalterin, sowie beim Freutag. (Werbung da Verlinkung)

Rittersporn

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Im Glas daneben ist noch ein wenig „Kontrast Programm“ mit den letzten Blüten des Johanneskraut. Schnell wurde dann auch ein kleiner Stempel von mir geschnitzt:

gestempelte Ritterspornblüten

Einige hatten mich zu dem Film „Astrid“ gefragt, den ich ja aus der Bücherei ausgeliehen hatte, (hier folgt meine persönliche Meinung.) Es geht um die ganz junge Astrid, die in der lokalen Zeitung aushelfen darf, dort ihre Liebe zur Schreibmaschine und zum noch verheirateten Chef entdeckt. So taff sie sonst ist, so unbedarft stürzt sie sich in diese Beziehung und wird schwanger. Diesen Teil von Astrid Lindgrens Leben kennen viele nicht und der Film geht hauptsächlich darum, wie es diese junge Frau fast zerreißt, dass ihr kleiner Sohn bei einer Pflegemutter in Dänemark lebt und diese natürlich auch als „Mama“ anspricht, auch wenn sie ihn besucht. Ein klein wenig finde ich es schade, dass zu wenig ankommt, wie gut Astrid in ihrer Ausbildung zur Sekretärin ist und das trotz der Umstände. Das ein junges Mädchen vom Land überhaupt eine Ausbildung in der großen, weiten Stadt machen durfte, auch wenn sie dabei gleichzeitig ihre Schwangerschaft verbergen konnte, war zu dem Zeitpunkt sicher nicht selbstverständlich. Ein ruhig und sanft erzählter Film und absolut empfehlenswert!

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Euch ein angenehmes und schönes Wochenende, einen schönen Mittsommer, macht es Euch gemütlich und Danke für´s Vorbeischauen.

So war der Mai

Hallo Ihr Lieben, schön dass Ihr vorbeischauen!

Einen interessanten Monat Mai hatten wir.

 

 

Frisch aus dem Urlaub an der See und mit Sehnsucht nach mehr Meer sind wir in den Wonnemonat gestartet. (Bilder zeigen Namen/Titel und damit Werbung, bekomme nichts dafür) So abwechslungsreich wie das Wetter waren auch die Tage. So manche davon waren auch kühl und verregnet und perfekt für das Sofa. Eine neue Serie: „High Seas“ habe ich entdeckt. Dann war es wirklich schwer, nicht alles auf einmal zu schauen. Zwei Schwestern gehen an Bord eines Luxusdampfer. Die ältere will an Bord den Besitzer des Schiffes heiraten und beide möchten über den Tod des Vaters und die Schrecken des zweiten Weltkrieges hinweg kommen. Allerdings stürzt ihnen schon bei der Anfahrt im Hafen eine junge Frau vor das Auto, verzweifelt um Hilfe bittend. Nun gibt es also eine mysteriöse blinde Passagierin und mysteriös geht es auch weiter. Dann geschieht der erste Mord, Frau über Bord! Glamour, Mord, Intrigen, Romantik, eine gekonnte Mischung. (Werbung, aber ich bekomme nichts dafür)

Im Garten sprießen alle Pflanzen förmlich in alle Richtungen. Der Mai war für die Natur sicher noch einmal eine Erholung, zumindest hier in der Gegend.

Durchaus feuchte Abschnitte gab es, da sind diese Weichtiere viel unterwegs gewesen, nur um dann plötzlich eine Tag wärmende Sonne abzubekommen und so mussten sie sich flink in ihre Häuser zurückziehen.

Und nun geht es mit schnellen Schritten in den Juni. Unglaublich, wie die Zeit rennt, in 21 Tagen ist Mittsommer, Sommersonnenwende, Sommeranfang.

Einen neuen Blumenstauß habe ich natürlich, die letzen Iris und der Ahorn hat mir einen Strauß filigraner Propellersamen vor die Füsse fallen lassen.

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IMG_20190531_082020Eine wunderbare, selbstgestaltete Karte mit einem holländischem Vipstjert kam von Ihr. Vielen Dank auf diesem Weg noch mal.

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Für das Wochenende wird gleich noch ein Kuchen gemacht, ohne Backofen, mit Quark, Kekskrümelboden, Sahne, Limette, Rhabarbersirup und Erdbeeren. Die heimischen Erdbeeren haben nun auch feines Aroma, keinen langen Weg hinter sich und stehen nun regelmäßig auf dem Tisch. Mit dem Mai endet auch die nervenaufreibende Zeit rund um`s Abi. Die Erkältungen lassen wir bestimmt auch bald hinter uns. Man freut sich hier auf den Juni, Pfingsten steht vor der Tür.

Ach, ich hoffe, ganz viele können einen Brückentag genießen! Habt eine schöne Zeit.

 

Verlinkt (und damit als Werbung zu gekennzeichnen) bei Holunderblütchens Blumenstraußsammlung und dem Freutag

 

 

 

 

Kreuchen und fleuchen

Hallo Ihr Lieben.

Schön, daß Ihr wieder vorbei kommt!

 

Mein Bücherstapel ist im Moment ganz schön hoch. Gestern Abend habe ich diesen Titel in die Hand genommen, der mir in der Bücherei in die Finger geraten ist. Der Prolog allein ist schon sehr poetisch. Über eine Hummel, die sich nach der kühlen Nacht erst von der Sonne aufwärmen lassen muss, dann durch Muskelzittern selber für das restliche Steigen der Körpertemperatur sorgt, wie sie Tau und Pollen aus dem Hummelkleid streicht und nach guten Nahrungsquellen sucht, um zu sammeln. Sie landet in einer gelben Klappertopf Blüte. (als Werbung zu kennzeichnen, Buch ist aus der Bücherei ausgeliehen und alles was ich hier darüber erzähle, ist meine persönliche Meinung, gibt kein Geld dafür)

Die Wiese: Lockruf in eine geheimnisvolle Welt

 

Der Autor  Jan Haft ist Biologe und preisgekrönter Naturfilmer, außerdem schon seid frühester Kindheit lieber in der Natur als im Kunstmuseum. Er erzählt (u.a.) von seiner Wiese, erzählt und erklärt Zusammhänge , erzählt was alles kreucht und fleucht, (oder warum es das vielleicht nicht tut,) er erzählt gut. In Zeiten, wo wir immer wieder vom Insekten Sterben lesen und hören (und sehen – bzw nicht mehr sehen) ist das Buch natürlich besonders lesenswert, die Wiese mit der Hecke drum rum, die kleine Schwester des Waldes. Allerdings erklärt er auch, warum viele Wiesen nicht mehr so existieren, wie noch vor über 40 Jahren, in der Zeit der grossen Flurbereinigung. Und geben wir in Deutschland nicht wenig Geld für Lebensmittel aus? Das Auto ist kaum weg zu denken, wenn wir mobil sein wollen und müssen, der Vorgarten muss super aufgeräumt aussehen (ja, aufgeräumt!) und am Besten mit Kies zugedeckt, damit es keine Arbeit macht.

Das bringt mich dann zu meinen neuen Karten:

Es ist Mai, Maikäfer Zeit. Der Käfer, der auf vielen alte Postkarten frohe Pfingsten wünscht, der von Bauern gefürchtet wurde, wenn er in grossen Schwärmen über sein Grün her fiel (aber dann – ähnlich dem Kartoffelkäfer, als Hühnerfutter endete). Der Käfer, der Glück im Mai bringen soll, aber eines der traurigsten alten Kinderlieder betitelt. Der Käfer, der vier Stunden sein Weibchen begattet und dessen Larve drei Jahre braucht um vom dicken Engerling zum grossen Käfer zu werden. Und nicht zuletzt kennt wohl fast jeder die Episode bei Max und Moritz.

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Und weil es heute wirklich kein schönes Mai Wetter ist:

Whether the weather be fine, or whether the weather be not,
Whether the weather be cold, or whether the weather be hot,
We’ll weather the weather, whatever the weather,
Whether we like it or not.  (englischer Limerick)

Aber wie schlimm wäre es, wenn wir das Wetter auch noch kontrollieren könnten?

Daher, macht es Euch trotzdem gemütlich!

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(Verlinkt und damit auch als Werbung zu kennzeichnen beim Creadienstag und HoT)

Jeder weiß, was so ein Maikäfer
für ein Vogel sei.
In den Bäumen hin und her
Fliegt und kriecht und krabbelt er.
Max und Moritz, immer munter,
Schütteln sie vom Baum herunter.
In die Tüte von Papiere
Sperren sie die Krabbeltiere.
Fort damit und in die Ecke
Unter Onkel Fritzens Decke!
Bald zu Bett geht Onkel Fritze
In der spitzen Zipfelmütze;
Seine Augen macht er zu,
Hüllt sich ein und schläft in Ruh.
Doch die Käfer, kritze, kratze!
Kommen schnell aus der Matratze.
Schon fasst einer, der voran,
Onkel Fritzens Nase an.
„Bau!“ schreit er. „Was ist das hier?“
Und erfasst das Ungetier.
Und den Onkel, voller Grausen,
Sieht man aus dem Bette sausen.
„Autsch!“ – Schon wieder hat er einen
Im Genicke, an den Beinen;
Hin und her und rundherum
Kriecht es, fliegt es mit Gebrumm.
Onkel Fritz, in dieser Not,
Haut und trampelt alles tot
Guckste wohl, jetzt ist’s vorbei
Mit der Käferkrabbelei!
Onkel Fritz hat wieder Ruh
Und macht seine Augen zu.
Wilhelm Busch

Blumig (und geekig)

Hallo Ihr Lieben.

Blumige Grüsse sende ich Euch. Und geekige auch noch. (Es folgt auch ganz viel Werbung durch Namen, Bilder, Links, die Bücher sind von mir selber gekauft worden)

Denn als erstes möchte ich Euch meinen Blumenstrauß aus dem Garten zeigen:

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Das grüne Kunstwerk ist übrigens ein Puma, den habe ich geschenkt bekommen und mag ihn sehr!

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Klein aber fein. Die allererste Iris ist aufgegangen. Maritim blau, grün, braun.

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Einen richtig grossen Blumenstrauß aus dem Garten habe ich noch nicht, viele Blumen möchte ich erst mal lieber im Garten bewundern. Einige müssen erst noch aufgehen.

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Den Hund freut es auch sehr, endlich wieder ein paar Tage Sonne!

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Das Wochenende soll ja denn wärmere Temperaturen bringen. Schon länger warten Zuckererbsen darauf, eingesetzt zu werden, aber die Nächte waren doch noch recht kühl. Heute habe ich auch ganz optimistisch einen Rock angezogen, aber im Moment ist es doch noch etwas kälter als erwartet und regnerisch. Gut für den Garten.

Aber natürlich muss noch der kreative Part gezeigt werden.

 

Eine Fleecedecke wird ein wenig mit einfachen Blumen bestickt. Ein bischen Stopfgarn oder Sockenwolle ist da wunderbar. Ich mag diesen Stich gerne, mit wenig Aufwand kann man schöne Blümchen sticken und bei einem Fleece für Draußen ist es auch nicht so schlimm, dass ich nicht besonders gut sticken kann.

Ich glaube, einen Beitrag ganz ohne Stempel gibt es bei mir kaum noch. Diesmal habe ich  geekige Motive. (Geeks sind die Leute, die sich mit bestimmten Themen besonders gut auskennen, gern wird es für Bereiche aus Film, TV, Bücher, Comics, Games usw. genutzt)

Ich würde mich jetzt nicht unbedingt als Geek bezeichnen, eher als Fan. Diese Stempel sind allesamt aus dem Science-Fiction Genre, (Star Trek, Firefly, Per Anhalter durch die Galaxis).

 

Ich habe den depressiven Roboter Marvin geschnitzt. Bekannter ist der Roman von D. Adams sicher für seine vielen satirischen Motive, ich sage nur 42! Das ist die Lösung, die der Supercomputer auf „die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ präsentiert. Douglas Adams hat diese fantastische Geschichte übrigens als erstes für eine Hörspiel Produktion der BBC geschrieben. Danach erschuf er gleich eine ganze Serie an Büchern um die Abenteuer des Arthur Dent und seines Freundes Ford Prefect. Da die Erde einer neuen Hyperraum Strasse der Vogonen weichen soll, muss Ford Perfekt enthüllen, dass er eigentlich kein Erdbewohner ist, sondern als Anhalter durch die Galaxis reist und für ein entsprechendes Buch Recherche betreibt. So landen sie auf dem Raumschiff *Herz aus Gold*, welches von Zaphod Beeblebrox, Halbcousin von Ford und zeitweise Präsident der Galaxis, geführt wird. Ebenfalls an Bord sind besagter Marvin und Tricia McMillan (genannt „Trillian“). Wer SF, frechen Humor und Satire mag und diesen Roman noch nicht kennt, dem sei *Per Anhalter durch die Galaxis* wärmstens an`s Herz gelegt! (Hörspiel und Film gibt es auch, schließlich ist das Buch schon lange Kult und dann werden Bücher ja fast immer verfilmt.)

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Kult ist auch *Firefly, der Aufbruch der Serenity*, eine Serie/Film von Joss Whedon. Ich habe das Raumschiff Firefly, (Glühwürmchen) geschnitzt. Der Ausdruck *Shiny* wird dort für etwas Unvorhergesehenes, Cooles, Schönes, Besonderes genutzt.

Den meisten Lesern wird aber wohl eher der Stempel des *Kommunikators* der Serie „Star Treck – next Generation“ etwas sagen. Mit Freude habe ich nämlich gestern gelesen, dass Captain Picard (Darsteller Patric Steward) schon dieses Jahr in seiner neuen Serie um den gealterten Captain zu sehen sein wird.

Und als Letztes lege ich jedem, der gerne Fantasy oder Krimis liest, die Reihe von Marshall Ryan Maresca an s Herz. Seine Romane spielen in Maradaine, einer Renaissance Stadt mit einer ehrwürdigen Universität der Magie. In den Osterferien habe ich schon einen Band um das Ermittlerteam der Ex-Spionin Satrine Rainey und des Zauberer Minox Welling verschlungen. Satrine erschleicht sich nämlich den Job des Konstabler um ihre Familie über Wasser zu halten. Ihr Mann, ebenfalls Konstabler, liegt  nach einem Angriff im Dienst in einem Koma ähnlichen Zustand. Und der Zauberer Minox ist kein leichter Partner, gehört er doch keinem magischen Zirkel an und arbeitet am liebsten alleine. Gekonnt verknüpft M.R. Maresca hier zwei Genres und seine Geschichte um Morde an Magiern fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Schon lange habe ich kein Buch mehr gehabt, wo für mich alles stimmte. Mein Mann hatte mir den Autor empfohlen, er liest sie im Original, wo es schon sehr viel mehr Bücher gibt.

 

Ob es hier wohl gleich aufhört zu regnen? Ich würde am Wochenende gerne Holunderblüten suchen für neuen Sirup, bis jetzt kam ich an die wenigen Blüten hoch oben noch nicht dran.

Nun wünsche ich Euch noch ein schönes Wochenende.

Verlinkt beim Freutag und Holunderblütchen