Frühlingsboten

Hallo Ihr Lieben.

So langsam mag ich mal ein paar Lebenszeichen hier abgeben. Gefühlt rast die Zeit gerade dahin. Ergeht Euch das auch ganz besonders im Frühling so?

Frühlingsgefühle hatte dieses Eichhörnchen jedenfalls reichlich. Ein starker Nestbautrieb ließ es direkt an der Terrassentür das Osterlamm, welches mit Schafswolle umwickelt ist, (eigentlich könnte ich nun vom Lamm eher in der Vergangenheitsform schreiben) Wolle abreißen und plündern. An den Ohrpuscheln seht Ihr vielleicht, wie regnerisch es auch immer wieder war. (Besonders dekorativ ist der Hintergrund nicht, das bitte ich zu entschuldigen.) Brr, als ich das hier gerade noch mal durchgehe, bevor ich mich zum Samstagsplausch bei Andrea setzen möchte, schüttet und stürmt es draußen schon wieder und meine Ohren sind vom Hundegang noch kalt. Dabei waren die letzen Tage so schön sonnig gewesen. Nun, so ist es eben wenn es Richtung April geht.

Am letzte Wochenende haben wir gleich ausgenutzt, dass wir in das Freilichtmuseum in Lindlar konnten. natürlich mit Anmeldung (Besucherbegrenzung) und nur in den Außenbereich, dafür aber sogar umsonst. Definitiv mal ein anderer Spaziergang und mit Vorfreude auf kommende neue Bauten (das alte Schulgebäude steht schon). Dort habe ich mir auch dieses wunderschön gestaltete Gartennotitzbuch gekauft (gibt es nur zum Selbstkostenpreis vor Ort und einigen anderen privaten Adressen). So manches altes Gärtnerwissen ist gesammelt und niedergeschrieben und viele Hinweise aus der Gartenpraxis. Auch interessant natürlich, wenn man altes Saatgut sammelt oder nutzen mag.

20 Jahre Bergische Gartenarche

Ich habe in dieser Woche einige Schritte mit einer Freundin zusammen getätigt um Einladungen für die Telefonkonferenz „unserer Senioren“ rum zu bringen. Natürlich könnte man sich das aufteilen, aber zusammen macht das viel mehr Spass. Ein wenig soziales Leben auf Abstand, zumindest dort, wo sich Aerosole sofort verteilen.

Sehr österlich-dekorativ sieht es dieses Jahr hier nicht aus. Irgendwie ist mir nicht so nach Ostern. Ich würde da so gern Familien Besuche machen. Natürlich ist das vor allen Dingen durch die aggressiven Corona Viren auch dieses Jahr noch nicht wieder (unengeschränkt) möglich, zumal die Geschwister doch weiter weg wohnen und man sich länger nicht gesehen hat. So besucht nur der Bruder mit Familie und vielen Tests im Gepäck unsere Mutter. Die Oma freut sich so sehr, die kleinen Enkelkinder zu sehen und umgekehrt!

Der erste Frühlingsmonat geht schon langsam zu Ende. Zu meinem Jahresprojekt, jeden Monat einen Vogel kreativ und in Wort und Daten vorzustellen, bin ich Euch noch obrigen Teller schuldig. Ich habe die Waldschnepfe erst mit Bleistift vorgezeichnet und dann mit Porzelan Stiften aufgemalt und eingebrannt. In Gedanken und Worten bin ich nun schon dabei, den nächsten Vogel vorzubereiten. Mir läuft nicht nur da die Zeit davon, auch die Frühlingspost wirft ihre Schatten voraus. Ich bin auf die ersten Blätter meiner Gruppenmitglieder gespannt! Es soll ein Insektenbuch entstehen, ich werde Euch bald mehr zeigen! Die erste Doppelseite mit Libellenstudien ist am Freitag gekommen und gefällt mir sehr gut!

Insekten/Collografie Vorbereitungs Beispiele

Dann wollte diese Woche auch für mich selber gebacken werden… ach, welches Backwerk nehm ich da nur? Ich denke da nicht nur an mich selber, (so viel bekomme ich doch gar nicht alleine auf) sondern auch an meine Jungs. Gäste gibt es ja sowieso wieder keine. Ich habe dann Muffins gebacken, u. A. zum Mitgeben und meine Freundin hat Kuchen für mich gebacken und vorbei gebracht, samt Tulpen Strauß. Ein kleiner Tausch. (Freitagsblumen)

Ein wirklich schönes, grosses, schweres Buch für (grosse und kleine) wissensdurstige Leser habe ich die Tage hier vorgestellt (Werbung). Durchgehend farbig, hochwertig in Worten und Herstellung . Da merkt man, dass der Verlag auch aus dem Sach- und Fachbuchbereich kommt.

Theiss Verlag

Ich sammel auch gerade einen guten Lesestapel. Sogar an Titel in Englisch habe ich mich jetzt wieder herangewagt, da die Fortsetzungen wohl nicht auf Deutsch erscheinen werden. Es war so schön, kurz mal in der Bücherei und in der Buchhandlung zu stöbern. Da bin ich so gar nicht wirklich der Online Käufer, ich lese gerne in ein Buch rein , kaufe auch mal spontan, wie einen Südtirol Krimi. In Buchhandlungen und Büchereien knubbelt es sich ja auch nicht. Gerade lese ich aber im Buchgeschenk von meinem lieben Schatz die ersten Kurzgeschichten aus dem „Powder Mage Universum“ (Fantasy) und bin wieder begeistert.

Gross ins Getümmel stürzen wollte ich mich wirklich nicht. Es hat mir schon gereicht zu sehen, wie viele Menschen shoppen gehen müssen. Husch, die Besorgung und nichts wie weg, ich bekomme fast Platzangst. Und dann der ganz Hickhack diese Woche(n) war für so manchen Mitmenschen einfach zu viel (ich schließe mich da nicht aus, mag aber nicht schon wieder rummeckern). Aber das Impfen scheint nun endlich voran zu gehen, zumindest in der Planung.

Ganz langsam klopfte dafür aber nun wirklich der Frühling an die Tür. Die Nächte sind immer noch kalt, aber wenn sie zu sehen ist, hat die Sonne schon spührbar an Kraft gewonnen: „Ist der März kühl und nass, füllt er dem Bauern Scheun` und Fass“. Alleine die Tatsache, dass es morgens schon hell ist, bringt einem doch in positive Stimmung. Ich muss unbedingt die Tomaten und verschiedene andere Samen auf der Fensterbank vorziehen, fast ein wenig spät. Wie immer habe ich da ein Platzproblem. So lange muss dann wohl mein Federbalken erst einmal weichen und Krimskrams gehört eh mal dringend aufgeräumt. Ach, die Sonne tut nicht nur den Sämlingen und Gartenpflanzen gut, auch das Wohlbefinden von Mensch und Tier ist davon abhängig.

Ist der Stern nicht einfach wunderschön? Könnt Ihr erraten, was das ist? Ja, genau, ein Blattskelett von einer Tomate und zwar der Teil, wo die Frucht dran hängt. Und wer sich fragt, welcher Vogel die Feder verloren hat, das war sehr wahrscheinlich ein Sperber, möglich ist auch ein Habicht.

So langsam werde ich mich auch wieder bei Euch vortasten. Bitte seid mir nicht böse, wenn ich es noch nicht überall mit einem Kommentar schaffe. Auch die Kar- und Osterwoche wird sicher weniger digital. Dann aber wenigstens jetzt schnell zu Andreas Samstagsplausch verlinkt und geschaut!

Habt ein schönes Wochenende und bleibt gesund und tapfer!

Gegen Wissensdurst

Hallo Ihr Lieben.

Ich möchte Euch ein interessantes Buch gegen Langeweile und Wissensdurst (nicht nur bei jungen Lesern) vorstellen. (Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, Ihr lest hier aber meine unabhängige Meinung dazu)

wbg-Theiss Verlag

Schon als Kind und bevor ich lesen konnte, fand ich Bücher, in denen mir „die Welt erklärt wurde“ wunderbar. Besonders Titel, die Geschichte, Dinosaurier und die Natur um mich herum erklärten. Heute möchte ich Euch so einen Band vorstellen, der vor allen Dingen Lust auf mehr macht: mehr schmökern und mehr Interessen wecken.

Energie

Sehr leicht verständlich wird aus ganz vielen Wissensbereichen, (von denen ich hier nur ein paar zeige) mit kurzen Texten und immer gut zu verstehenden Abbildungen, Wissenschaft nahegebracht. Dabei geht man nicht sehr in die Tiefe, es ist mehr wie ein Lexikon, zum Nachschlagen und „Appetit holen“. Gerade für Schüler ein breit angelegtes Werk, bei dem sich wissensinteressierte Kinder schon mal zeitvergessend verlieren können.

Feuer und Flamme
Kunststoff und Co

Von so manchem Begriff hat man schon mal was gehört, aber was es genau ist oder wofür es alles eingesetzt wird sind dann doch neues Wissen.

Auch bei Erdkunde bin ich (leider) nicht sehr gebildet.

Biologie war dann schon eher mein Bereich. Bei dieser Abbildung finde ich z.B. unheimlich gut die Art der Gelenke erklärt. Natürlich kommt der Bereich Entstehung des Weltalls, der Erde, der Arten (selbstredend auch Dinosaurier) nicht zu kurz. Aber genau so wird Klima und Klimawandel verständlich dargestellt. Sehr gut hat mir unter Anderem der Beitrag zum Entstehen von Kalendern gefallen. Auch wusste ich noch nicht, dass die ersten Münzen aus Gold nicht rund, sondern eckig waren. Diese wurden im alten China genutzt, die ersten rundlichen (bohnenförmigen) Münzen aus Elektron (einer Legierung aus Gold und Silber) wurden um 600 v Chr. in der Gegend der heutigen Türkei genutzt.

Der Herausgeber Christopher Lloyd hat für die vielen verschiedenen Bereich immer Fachleute mit in das Buch genommen. So lässt er bei der Tiefsee die Meeresbiologin Monika Bright zu Worte kommen, beim Thema Gesetz und Verbrechen den Politikwissenschaftler Jack Snyder, im Zeitalter der Entdeckungen schreibt der Historiker Lorenzo Veracini und zum Sklavenhandel der Historiker Joseph E. Inikori. So lernt man gleich auch die vielen Beruf kennen, die aus all diesen Fachbereichen entstehen: Geolog(in)en, Astronom(in)en, Zoolog(in)en, Genetiker(inen), Elektroingenier(in), Sprachwissenschaftler(innen) und mehr.

Genau wie Christopher Lloyd es in seinem Vorwort dem/der Leser(in) vorschlägt habe ich es auch gemacht: hin und her springen, blättern, verweilen, neugierig werden, das „Bekannte Unbeknannte“ entdecken und angespornt auch durch das Buch hoffentlich immer noch „voller Forscherdrang durchs Leben gehen“.

Wenn Ihr also noch eine Alternative zum süssen Osterhasen im Osternest sucht, kann ich Euch das Buch nur sehr empfehlen.

„Alles, was wir wissen und was nicht“

ISBN: 3806243115
EAN: 9783806243116
Über Raketen, Vulkane, Mumien, Bienen, Kriege, das Gehirn und unsere Zukunft.
Originaltitel: Britannica All New Kids‘ Encyclopedia.
1000 farbige Abbildungen.
Herausgegeben von Christopher Lloyd
Übersetzt von Michaela Jancauskas, Elena Mohr, Daniela Papenberg
wbg Theiss

1. März 2021 – gebunden – 383 Seiten – € 29,95

Der Artikel ist als Werbung zu kennzeichnen, das Buch wurde mir vom wbg Theiss Verlag zur Verfügung gestellt.

Verlinkt bei Andreas „Karminrotes Lesezimmer“https://lesezimmer.karminrot-blog.de/

Ich brauche eine Pause

Hallo ihr Lieben.

Ich merke gerade, ich brauche eine digitale Pause. Eine andere könnte ich auch vertagen, die ist gerade  aber nicht möglich. Kennt Ihr sicher auch. Ich habe gerade bereits einen Beitrag für meinen Samstagsplausch geschrieben, gestutzt und abgebrochen. Den wollte ich so nicht bringen. Ich war nur am schimpfen und jammern, eine Prise Selbstmitleid dazu, daß ist es doch nicht, was ich schreiben möchte und so bin ich eigentlich auch nicht.

Chilis Anzucht auf der Fensterbank

Also zeige ich Euch nur meine Bleistiftzeichnung von meinem Monatsvogel, empfehle als Aufmunterung: Axel Hackes neues Buch, welches ich gerade höre, schnelle Schneckchen zum Backen, einen der besten und viel zu wenig bekannten Animationsfilme „Rango“ (großartige Anspielungen, klasse Musik) und verabschiede mich in eine kleine Blog Pause.

Quelle Kunstmann Vlg.

500 g Mehl, dazu 2 El Rohrzucker mit entsprechend Hefe, einen Becher warme Milch, 1 Ei, einen Stich Butter. Und eine grosse Packung Mohnback zum Anrühren.

Am Einfachsten ist es immer, die Hälfte des Mehls (schmeckt übrigens auch mit Vollkorn) mit Hefe und Zucker und der warmen Milch anzurühren, damit die Hefe gut aufgehen kann. Das Ei nach dem Aufschlagen an den Rand auf den Hefeteig, dann nimmt es die richtige Temperatur an, einen guten Stich Butter daneben. Den Teig aufgehen lassen, die zweite Hälfte Mehl dazu und gut kneten, wieder gehen lassen. Dann mit etwas Mehl ausrollen. Den Mohnback mit Milch oder Kondensmilch anrühren und auf dem Teig verteilen und zusammenrollen. In Stücke schneiden und in  den auf 175 °C vorgeheizten Ofen, mittlere Schiene, nach 15-20 Minuten nachschauen, ob sie schön leicht braun  geworden sind (grins) und nach etwas Abkühlung gleich reinbeißen.

Euch allen ein schönes Wochenende, bleibt gesund und tapfer.

Verlinkt beim Samstagsplausch von Andrea

Ps. Es gibt ein weiteres Shirt im Basar

Vorsichtiges Anklopfen

Hallo Ihr Lieben.

Da geht sie hin, diese Woche, mit Glätte und Kälte am Anfang und frühlingshaften Temperaturen zum Wochenende. Mögt Ihr auch auf einen Plausch bei Andrea vorbei schauen? Ich habe mir schon einen Kaffee geholt. Schnell einen Blick und einen Klick zum Verlinken und dann bin ich erst mal länger draußen.

Noch bei eisigem Wind sind wir letzes Wochenend an der Sieg entlang gelaufen. An einigen Stellen war noch Eis und auch am Ufer des nicht mehr so viel Wasser tragenden Flusses waren kleine Eisgebilde zu sehen. Ich habe sogar einen Gänsesäger entdeckt, sicher ein kurzzeitiger Gast aus eher nördlichen Gefilden, leider nur als weißer Fleck auf dem Foto zu erkennen.

Erstaunlich, oberhalb des Siegdammes, wo der kalte Wind pfiff, war der Boden noch steinhart gefrohren. Ging man unterhalb, in Flußnähe, hatte man schon eine matschige Schicht bei der man aufpassen musste, nicht auszurutschen. Die Grau- und Nilgänse waren allgegenwärtig. Paare ziehen ja auch immer wieder über unser Haus und hinterlassen gerade gerne mal zielsicher grüne „Markierungen“ auf dem weißen Auto. Ob ich wohl Anfang der Woche zu meiner Mutter fahren könnte, fragte ich mich da, denn Regen sollte kommen und damit überfrierende Nässe. Der Montag wurde noch abgewartet, aber am Dienstag konnte ich sie dann besuchen. (Wie immer, sind wir sehr vorsichtig. Ich bin seit dem letzen Besuch, auch der einzige.)

Immer wieder könnte ich dieses Foto aufnehmen, so ein ganz besonderer Heimatblick. Kurz vorher waren Kraniche über das Tal gezogen. Hoffnungsbringer auf den Frühling, Glücksboten und Sehnsuchtsvögel.

ein gewünschter Druck auf einen Stoffbeutel
endlich habe ich die entsprechenden LEDs und einen richtig geschriebenen Text

Insgesamt war die Woche sehr abwechslungsreich. Der Sohn bereitet sich auf eine Prüfung vor, bei der er so gar nicht weiß, wie sie ablaufen wird und was genau gefragt wird. Lerngruppen und Hilfe eher Fehlanzeige, alle sind mit sich und der Situation überfordert. Schattenseiten des Studiums daheim. Nur das bei den jungen Leuten die Zukunft davon abhängt. Das klappt bei der Schule besser, aber man kennt sich ja auch und ist in viel kleineren Gruppen. Trotzdem dreht sich bei mir nachts das Karusell der Gedanken, wenn ich daran denke, wie viel verloren geht. Bei einfach gefühlt Allem und das läuft jetzt wirklich seit fast einem Jahr?

Für einen Geburtstag ging hier Post raus. Ein Dompfaff per „Brennpeter“ auf Holz eingebrannt. Auch wenn man dabei keine Farbe anwenden kann, erkennt Ihr hoffentlich den eigentlich ja recht bunten Vogel.

Immer wieder ziehen sie, die Kraniche. Ihr Rufen lockt mich mehrfach aus dem Haus diese Woche. Gefühlt habe ich mich noch nie so sehr über sie gefreut. Größe Züge sind unterwegs. Auch sonst beschäftige ich mich diese Woche weiterhin viel mit Vögeln, ein neuer zum Jahresprojekt muss recherchiert und gestaltet werden. Die Qual der Wahl wird immer größer, aber für den März habe ich einen. (Nun, eigentlich habe ich schon für jeden Monat einen, aber die Liste könnte viel länger werden und ob ich noch mal umdenke bei dem ein oder anderen oder doch noch einen besonderen finde.) Zeigen würde ich die Blümchen aber trotzdem gern noch bei Holunderblütchen.

Allgegenwärtig sind im Moment wohl auch die Tulpen in den Märkten und in unseren Heimen, versprechen sie doch auch in den vier Wänden etwas Vorfrühling. Ich habe welche auf den Esstisch, der gleichzeitig auch mein Arbeitsplatz im Moment ist, gestellt. Daher steht der Strauß immer im Kontrast zu meinem Kram, der dort neben meinem Platz liegt. Ihr sehr die Papiere ein wenig in das Bild herein ragen, aber ich bin ja kein Interior Blog. Verschiedene Karten wurden auch wieder bestempelt diese Woche. Außerdem habe ich mir endlich das Buch von Michaela und Tabea geleistet. Bei Ihrer tollen Frühlingspost habe ich mich nämlich wieder angemeldet. (Werbung wenn Ihr so wollt, man sieht ja auch die Stempelfarbe, alles selbst gekauft oder geschenkt bekommen) Und der brandneue Roman, den ich mir ebenfalls gestern gekauft habe, lässt sich sehr gut an. Ein Magier, der mit Spezialtinte Siegel erschafft, um zB Illusionen zu erschaffen oder den Menschen vorzuzaubern, dass es magische Wesen gar nicht gibt, statt dessen schickt er sie wieder in die Feenwelt zurück. Leider ist er auch sehr vom Pech verfolgt, denn schon wieder ist einer seiner Azubis gestorben. Dieses Mal ist es aber besonders merkwürdig, denn es stellt sich heraus, dass dieser Lehrling mit magischen Wesen gehandelt hat und mehr Siegel kannte, als er eigentlich bei seinem Magier gelernt hatte. (Fotoquelle Klett Cotta Verlag)

Zum Abschluss noch ein Turmfalkenpaar im morgendlichen Dämmerlicht. Sich immer wieder umkreisend flogen sie zu ihrem Nistplatz in der Friedhofskapelle. Die milde Luft verspricht ein grandioses, frühlingshaftes Wetter. Heute sollen es hier 18°C und morgen sogar 20°C geben. Schon gestern konnte man die Sonne auf der Terrasse geniessen und heute werden wir dann sicher diese aufräumen und uns das erste Mal dieses Jahr an den Gartentisch setzen, der sein Dasein im Winter unter einer hässlichen Haube fristen musste. Ein vorsichtiges oder vielleicht doch schon recht forsches Anklopfen des Frühlings …

Habt ein besonders schönes Wochenende!

Beleuchtet

Hallo Ihr Lieben.

Das ich gerne klassisch „gestrickte“ Krimis lese, ist für viele Leser/innen sicher nichts Neues. Zu meinen „Lieblingen“ gehört auch Sherlock Holmes. Mit dem weltweit wohl bekanntesten, ersten consulting Detektiv setzte Sir Arthur Conan Doyel eine Marke, die unerreicht ist.

Eine sicher noch größer Geek/Fan ist Karo mit ihrem Blog: „Fiktion fetzt“. 

Letztens brachte sie eine superschöne, kreative Idee, erleuchtend für ein Bücherregal. Wie man das macht? Schaut doch mal bei Ihr vorbei. Ist vielleicht eine kreative Sache, die Ihr auch jetzt im Lookdown gut machen könnt. Bei mir hat das leider nur begrenzt funktioniert. Zwar habe ich einen breiten Bilderrahmen mit einem Passepartout gefunden, der gut für das Leuchtbild ist. Aber die richtigen LEDs fehlen mir zur guten Hintergrund Beleuchtung und so etwas mal eben zu kaufen ist ja gerade etwas schwieriger und deswegen gleich den Postweg zu bemühen finde ich übertrieben. Ich habe das Profil des Detektives mit Bleistift gemalt. Aber da sind Euern Ideen ja keine Grenzen gesetzt. Theoretisch könnt Ihr auch getrocknete Blumen und Gräser so in Szene setzen.

Nachtrag: wisdom schreibt man ohne e am Ende! (Ich und meine Rechtschreibung)

So ein Leuchtbild kann sehr vielfältig bestückt werden. Ich hatte allerdings vor allen Dingen Geek Kram im Kopf. „Elementary, dear Data“ aus Star Trek Next Generation spannt da zB den Bogen von Holmes zur SF Serie. (Der logisch denkende Androide Data spielt den logisch denkenden Holmes in einer Serienfolge)

Aber ich hätte auch Don Quichote:“ Derjenige, der Wohlstand verliert, verliert viel; derjenige, der einen Freund verliert, verliert mehr; doch derjenige, der seinen Mut verliert, verliert alles.“

„A big ball of wibbly wobbly, timey wimey stuff“  von Doctor Who war auch ein grosser Kandidat.

Genau wie mein Lieblingsbär Pu:

Copyr. A. A. Milne (im Deutschen beim Dressler Verlag)

Ich denke, ich werde die Funktion des „Wechsel“ Rahmens durchaus ausnutzen!

Verlinkt mit den Kreativsammlungen:

Dvd

Annette, deren Blog „Augenstern Welt“ Ihr vielleicht kennt, hat eine neue kreativ-Linkparty ins Leben gerufen: Creativsalat (ich bin ein wenig zu spät für diesen Monat, aber es kommt ja der Februar)

Weiter

Hallo Ihr Lieben.

Wieder eine Woche rum. Wer mag, trifft sich auf einen Samstag Plausch bei Andrea.

Die Uhr dreht sich weiter. Die Tage plätschern dahin. Auch wenn es hier nur einen rheinischen Winter gibt, der vor allen Dingen nass ist, so zieht es nachts immer wieder ordentlich an. Ereignisreich war diese Woche auch nicht wirklich. Homeschooling, Homestudying. Homeoffice. Homework. Wie anstrengend das für viele ist, konnte man bei so manchem Beitrag zu 12 von 12 lesen. Ich bin froh, dass wir das immer noch zusammen ganz gut bewältigen. ich kann mir gut vorstellen, dass nicht überall das „Aufeinanderhocken“ reibungslos über die Bühne geht.

Bei mir stapeln sich hier neben dem Sofa „Jeansfetzen“. Es gibt so manches, was man aus alten Jeans machen kann! Im Moment ist eine Abendbeschäftigung selbige erstmal aufzutrennen und zu zerschneiden und vorzusortieren. Jetzt muss ich nur noch ein wenig schauen, wo ich die Nähmaschine hin stellen kann. Und an meine Schublade hinter dem Weihnachtsbaum sollte ich wieder dran kommen, da sind auch die Stoffmalfarben drin, die ich für einen Pullover benötige. Damit habe ich zumindest zum kreativen Teil der Woche meinen Bogen geschlagen. Ich habe wieder gemalt und geschnitzt. Das Gemalte ist noch unfertig und muss etwas warten. Die Schnitzwerke habe ich schon die Woche (hier) gezeigt.

Bei der ersten Runde „12 von 12“ gab es einen Tag hier nach zu lesen, recht ereignislos. Wie die Woche insgesamt eigentlich. Weitermachen ist irgendwie die Deviese und so ist das nun mal mit Alltag. (Und ganz ehrlich: wenn, dann haut es einem doch gleich ordentlich Ereignisse um die Ohren, also wollen wir uns das gar nicht wünschen.) Also machen wir lieber mit dem langweiligen Alltag weiter.

Viel zu schnell durchgeschaut habe ich die neue Staffel „Brooklin 99“, aber es hat mich so zum Lachen gebracht, dass hat unglaublich gut getan. Über Gags kann man auch noch mal lachen und ich werde sie wohl einfach noch mal ansehen. Sehr gut und bitterböse auch die Satire „Death to 2020“. Wenn die Macher dieser Satire nur geahnt hätten, was da noch „on top“ gekommen wäre, bzw sicher auch noch kommt? Ganz ehrlich, würden wir so ein Szenario im Film sehen, wäre unsere Kritik wohl eher: „unwahrscheinlich, so an den Haaren herbei gezogen“.

regnerisch

Für das Wochenende ist uns auch in den rheinischen Tieflagen Schnee vorher gesagt worden. Das wäre schon sehr schön. Ich schau neidisch auf so viele Aufnahmen bei anderen. Schnee ist immer so wunderbar hell, dämpft Geräusche, deckt den Matsch zu, läd zu einem Schneeman bauen ein und wenn man Glück hat, kann man sogar mal einen kleinen Hang runter rodeln. Morgendlicher Schneefall zwingt einen auch zum Sport: Schneeräumen.

Lesetechnisch war ich diese Woche nicht so aktiv. Mein Mann hat das Buch „Eroberung“ von Laurent Binet geschenkt bekommen. Eine wirklich gut Idee des Themas: „Was wäre wenn“ … Columbus nicht seine Entdeckungsfahrt gemacht hätte, denn die Wikinger waren schon viel früher in Südamerika und haben die Geschichte dadurch so beeinflusst, dass die Eroberung der Inkas in Richtung Europa statt findet. Eine gute Idee, leider empfinde ich den Stil des Buches als recht anstrengend. Es ist ein wenig altmodisch, wie eine Sage, die am Feuer erzählt wird, geschrieben. So fehlt mir das „durchschmökern“, der Lesefluss, vielleicht auch, weil ich die Woche nicht so gut geschlafen habe und etwas dauermüde bin.

Wie war Eure Woche? Ich wünsch Euch allen ein erholsames Wochenende.

Eigentlich

Ihr Lieben,

Eigentlich, ich gestehe, wollte ich keinen extra Samstagsplausch schreiben, denn ich hatte doch gerade erst zurück geschaut auf Monat Dezember und Jahresrückblick 2020. Eigentlich hauen sie einem in Presse und Fernsehen doch genug Rückblicke um die Ohren, das reicht doch, oder!? Eigentlich ist es doch besser, in das neue Jahr vorwärts gerichtet zu schauen, als zurück. Wenn ich mich nur umblicke, komme ich nicht weiter, strauchel gar und knicke um (ups, letztes Jahr). Nun,… zum Abschluss des Jahres noch schnell eine neue Waschmaschine bestellen und kaufen durften wir dann noch (immerhin, das was teils durch die Mwst gespart wurde, konnte in eine Garantieverlängerung gesteckt werden). Einen emotionalen Schlag unter die Gürtellinie gab es leider auch, der immer noch weh tut, den ich hier aber nicht erzählen mag.

bunt ist meine Lieblingsfarbe

Ganz so viel mehr von den letzten und ersten Tagen gibt es eh nicht zu erzählen, denn wir haben gar nicht viel gemacht. Ich habe mich total in die Serie „Bridgerton“ verliebt, wie schon in die Welt von Jane Austen (so romantischer Kram, den braucht das Herz manchmal). Und gern in das neue Buch von Mark Benecke und Kat Menschik „illustriertes Tierleben“ geschaut (Achtung, wer es auch haben möchte, achte auf die Schreibweise). Ausserdem natürlich weiter Weihnachten gefeiert und Silvester und das neue Jahr. Mit der liebsten und lustigsten Gesellschaft überhaupt. Ganz ohne viel Trubel.

„illustrirtes Thierleben“, Eigengeschenk an die Familie

Und ich kann euch sagen, dass ich ziemlich glückselig war, von all dem Schönen und sehr dankbar. Der Sohn hatte ein englischsprachiges, überaus komisches Spiel aus seinem Zimmer geholt: „Muffintime“, welches am Besten und Lustigsten ist, wenn man einfach mal nicht unbedingt gewinnen will, (oder so wie ich, nicht immer alles versteht, was auf den Karten steht und sie trotzdem hin legt). So ging die Zeit fast zu schnell rum bis Mitternacht. Na ja, außer, dass tatsächlich ein Nachbar noch eine Quelle aufgetan haben muss für sehr viele Raketen und Böller. Der Sohn hatte sogar darauf verzichtet, 2 kleine Kracher vom letzen Jahr zu zünden und dann kam dieses fast 40 min Dauergeballer? Das ist der Teil, den ich an dem Jahreswechsel nicht mehr mag, obwohl ich gern das Jahr mit einem Knaller verabschiedet (verscheucht) habe und auch das Besondere der Lichter am Himmel bestaunte. Zuviel! Und natürlich gab es hier wieder einen verstörten Hund. (Aber ich kann Euch beruhigen, dieses Jahr ging das wirklich schnell vorbei.)

„Muffintime“

Jetzt chillen wir uns noch in das Wochenende, das nasse, kalte und graue Wetter zieht uns gar nicht so wirklich nach drausen. (Und ich muss an all die Menschen denken, die tatsächlich zwei Stunden fahren, dann im Stau stehen, um in Winterberg (Sauerland) oder in der Eifel oder auch hier im Siebengebirge ein wenig Schnee erhaschen wollen, sich knubbeln und teils daneben benehmen…ist es das wirklich wert?)

ich werden dann mal zum Samstagsplausch von Andrea rüberschauen (und verlinken)

Erholt Euch noch gut von den Feiertagen und habt ein schönes erstes Wochenende 2021

Monat Dezember und Jahresrückblick 2020

Ihr Liebe.

Da geht es hin. Ein besonderes Jahr. Ein Jahr, das viele auch ohne Rückblick in Erinnerung behalten werden und  dieser Satz wird sicher in vielen Beiträgen zu lesen sein. Das wäre aber ungerecht, denn es gibt auch Schönes, sehr viel Schönes dieses Jahr. Mal sehen, was so zusammen kommt. Aber zuerst meine Dezember Übersicht:

Der Dezember fing sehr aktiv und kreativ an. Neue Stempel, viel Backen, die Adventspost für die Post Kunst Aktion malen mit einer neuen Technik, Sterntaler und Etiketten zum runterladen gestalten, T-Shirts für „meine Basar“. Außerdem waren wir nach Monaten das erste Mal wieder in der Stadt. Der Lockdown drohte da bereits, wir sind ganz früh unterwegs und nur mit viel Abstand und in Randbereichen und kaum in Geschäften.

Hätten wir gewusst, dass der schöne Spaziergang durchs Siebengebirge erst mal für sehr lange Zeit der letze mit dem besten Freund wird, hätte er ganz, ganz lange dauern müssen. Immer wieder stellt sich doch heraus, dass Gesundheit einer der stärksten Eckpfeiler im Leben ist. Der zweite Eckpfeiler ist die Hoffnung und darauf fußt die Liebe.

Jeden Tag kann ich ein Türchen im selbstgemachten Kalender öffnen und immer wieder über „kleine Viecher“ staunen, jeden Tag kommen hier die schönsten Karten von Bloggerinnen und Post Kunst Teilnehmerinnen an. (Ja, ich schulde Euch noch Fotos!) Die Post leistet dieses Jahr Großes und bringt mir auch noch wunderschönste Geschenke (da schwappt man über vor Glück)!

Wir feiern einen Geburtstag. Wieder ein Geburtstag unter Corona Bedingungen und dieser ist auch noch fern der Heimat. (Und freuen uns, dass ein lieber Mensch zu uns, zu unserem Sohn, gefunden hat)

Der Monat geht mit dem Feiern des Christfestes zu Ende. Wehmütig vermissen wir unsere Familien und Freunde, vermissen es, sie in den Arm zu nehmen und wieder mehr an ihrem Leben teil haben zu können, nicht nur über die digitalen Medien. Immerhin habe ich ein Wochenende meine Mutter besuchen können und wir waren nach einer Woche „Qurantäne“ und mit Masken und Lüften zum Weihnachtsfest bei den Eltern meines Schatzes. Krankheit und Alter machen es manchmal noch schwieriger. Außerdem weiß man nicht, ob man sich noch mal wieder sieht. Carpe Diem. Das Weihnachtsfest ist hier sehr ruhig und wunderschön und erholsam. Auch die Tage zwischen den Jahren wird nicht viel gemacht, eine Erkältung und Darmprobleme werden kuriert, eine neue Waschmaschine bestellt, ein paar Sorgen und Nöte (um andere) bleiben.

Und so ist dieser letzte Tag des Jahres angebrochen. Für uns wird es ein ruhiges Fest. Die jungen Leute vermissen ihrer Freunde. Aber wir freuen uns, dass wir zusammen sind. „Und in jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf´ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen;
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden,
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Hermann Hesse (Gedichte suhrkamp)

Ein klein wenig mag ich auch mit ein paar Fotos auf das Jahr zurück schauen. Ein Jahr, dass ich nicht einfach vergessen mag, auch wenn es unter besonderen Bedingungen statt gefunden hat. Ein Jahr, dass ohne wirkliche Not zu Ende geht. Kein Erdbeben, keine Hungersnot, keine Gewalt. Wir sind doch so verwöhnt, dass wir immer jammern, statt zu sehen, wie gut es uns geht. Ein Jahr, in dem ich unheimlich gerne gebloggt habe und dort noch mehr liebe Menschen traf. Danke an Euch alle, ganz besonders möchte ich mich bei Gabi und Maike bedanken. Ein Jahr geht kalendarisch zu Ende, mit den unruhigen Raunächten und diesmal ohne viel Böller, (was unseren Hund sehr freuen wird). Gestehen muss ich allerdings auch, dass ich ausgerechnet dieses Jahr gern mit etwas Krach verjagen möchte, denn leicht hat es uns dieses 2020 auch nicht gemacht. „Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!“

Ich wünsche euch allen einen guten Jahreswechsel, vielleicht ein wenig inne halten um es dann hinter sich lassen um nach vorne zu blicken. Dann wollen wir heute Nacht mal die neue Tür aufmachen.

Verlinkt beim Monatsrückblick von Birgitt

und beim Samstagsplausch von Andrea

Eine schlaue Note

Hallo Ihr Lieben.

Gestern hatte ich mir vorgenommen, endlich mal etwas zu schnitzen und dann auch hier anzubieten. Und als der Stempel fertig war, fiel die entgültige Entscheidung, ihn wirklich zu bewerben, doch schwerer als ich dachte. Ich habe einen schnürenden Fuchs geschnitzt und ich mag ja Füchse wirklich gern.

Wenn Ihr im Winter (weil dann am Besten zu sehen) zufällig eine Fuchsspur gefunden habt, dann seht Ihr seine Pfotenabdrücke wie Perlen auf einer Schnur aufgereiht. Der schlaue Fuchs will nicht viele Spuren hinterlassen, wie es scheint.

Fuchs Stempel zu kaufen

Nun möchte ich Euch die Gelegenheit geben, dieses Füchslein zu kaufen. Es ist nicht auf Holz aufgeklebt, dass kann aber noch gemacht werden. Factis, das Material aus dem der Fuchs geschnitzt wurde, ist ja etwas dicker und kann (zur Not) auch ohne Holz (oder Acryl Glas) genutzt werden. Der Stempel käme für 15,00 (aufgeklebt auf ein Klötzchen ein 1,-mehr) +Porto/Verpackung, per Post. Den genauen Ablauf wird dann per Mail genau abgestimmt (siehe Impressum und Werbung für mich selber)

Geschnitzt habe ich als Motiv für mich noch einen Esel. Das Grautier war in meiner „Liste“ seit ich die Fotos vom schwarzen Esel gezeigt habe und den Kopf schon mal schnitzte.

Der Esel kann natürlich auch ein Weihnachtsmotiv sein. Das Grautier war und ist ein zuverlässiges Transportmittel. So wird der Esel mit Maria und Josef und hinterher auch mit dem Christkind im Stall dargestellt. Die Legende vom Esel, der die junge Familie auf der Flucht nach Ägypten begleiten soll, bockig und dickköpfig wird und in eine Distel beißt, die kennen sicher einige. Eigentlich soll die Distel unverträglich sein, doch plötzlich kann der Esel Distel fressen. Noch heute ist in vielen Ländern das genügsam Grautier unverzichtbar. Manchmal wird das arme Eselchen auch arg überstrapaziert. Auf Pferde haben Esel eine durchaus beruhigende Wirkung. Bei der Feuchtigkeit der hiesigen Wiesen gibt es aber manchmal Probleme mit den Hufen. Die Grautier sind nämlich eher Steppentiere und an trockene Bedingungen angepasst. „Du Esel“ sollte übrigens nicht als Schimpfwort gelten, sondern als Kompliment. Wenn Esel plötzlich nicht mehr weitergehen wollen, hat das oftmals auch einen Grund, zB. das es zu gefährlich ist. Esel sind nämlich recht intelligente Tiere.

Mit Intelligenz hat dieses „Bilderbuch“ auch zu tun: „Einstein“

Mauseschlau hilft Menschenschlau. Wieder mit wunderschönen Bildern erzählt Torben Kuhlmann diesmal von Albert Einstein. Vorherige wunderschöne Titel wie Edison, Lindbergh und Armstrong legen die Messlatte hoch. Ich habe mir gerade das Hörbuch aus der Bücherei ausgeliehen, vorgelesen von Bastian Pastewka. Es ist wunderschön, aber mir fehlen die wunderbaren, detaillierten Bilder. Das Buch ist noch immer vorgemerkt. Lieber hätte ich es natürlich für mich selber, aber das muss erst mal warten. Ich finde den Titel eine sehr schöne Weihnachtsgeschenk Idee für neugiere Kinder. (Oder Erwachsene, die Bilderbücher lieben)

In der Tasse stecken Flügel, Engelsflügel. Ich möchte gleich würzige Mürbeteigkekse backen, die auf die Kante von Tassen passen. Der Teig steht noch kühl, wie es sich für Mürbeteig gehört. Dann kommt noch etwas Glasur drauf und glitzernder Zuckerzeugs. Das kann richtig glamorous aussehen. Ein Foto von den gebackenen Keksen lege ich nach. (und schicke es zum Monats Thema von Andrea Zitronenfalterin)

Alles zeig ich bei der Linkliste Handmade on Tuesday. DVD

Rezept:

300g Mehl, 100g Rohrzucker, 175g Butter, 1Prise Salz, 1 Ei, Kardamom und Tonkabohne (gemahlen) Puderzucker für den Guss

Butterstücke und Zucker als erstes verkneten, dann das Ei dazu und Mehl mit den Gewürze als letzte unterkneten, zu einem Ball formen und im Kühlschrank ruhen lassen. Das ist wichtig, damit sich die Zutaten verbinden. Das Ausrollen von Mürbeteig kann manchmal ganz schön nervig sein, dabei erleichtert das Ei die Sache schon ungemein. Also gut bemehlte Flächen nutzen oder den Teig zwischen zwei Frischhaltefolien legen.

Kekse mehr nach Grösse 8-10 min bei 180 °C mittlere Schiene backen. Den Glitzerzuckerkram auf einen Teller legen und den etwas abgekühlten Lecks mit Zuckerguss bestreichen und umgekehrt auf den Glitzer legen, mit spitzen fingern wieder runter nehmen und trocknen lassen.

Viel Spass!

Advent beginnt

Hallo, Ihr Lieben.

Habt Ihr Euch auch schon auf erste Weihnachtsdekoration gestürzt?

Ich habe mir (im Anfall von Wahnsinn) heute diese Betonbüste und einen ganz kleinen Nadelbaum (Zuckerhut) geholt. Die grossen Kiefernzapfen sind mir schon im Sommer geschenkt worden. Ich mag dieses sanfte Renaissance Gesicht mit etwas Grün, Braun und Silber, mehr nicht. Meine Adventsdeko für den Tisch. Der Kranz für die Tür ist wieder ein Geschenk der Nachbarin, aber ich glaube, das Band war ein Fehlkauf. Das muss ich noch etwas wirken lassen. Natürlich dürfen wieder Misteln an der Tür hängen!

Ich bin zwar in Vorweihnachts-Stimmung, aber stürze mich erstmal in und auf Vorbereitungen bei der Gebäckherstellung und Geschenke einkaufen. Wobei Quittenbrot ja kein Gebäck ist. Aber heute sind Neapolitaner und Cantuccini dran. Und bei Geschenken, also außer den selbstgemachten: ich mag nicht auf die letzte Minute in Schlangen stehen oder schlechte Laune ertragen, weil man ja nun mehr Zeit einplanen muss. Ups. Weihnachten ist schon morgen und es dürfen nur 8 Leute in den Laden? Oh weh!

Nun ist mir die Woche im Lieblingsbuchladen dieses Buch über den Weg „geflossen“. (Natürlich verschenke ich Bücher und dabei fällt auch immer etwas für mich ab.)

Ein traumhaftes Bilderbuch von V. Mehnert und M. Haake, erschienen im Gerstenberg Verlag (selbstgekauft).

Mit wenig Text wird per illustrierten Karten die Geschichte von großen und/oder wichtigen Flüssen erzählt. Wenn Ihr, wie ich, nicht besonders gut darin gewesen seit, diese Unterricht zu behalte, dann machte es viel Spass, sie neu zu entdecken. Heute müssen die Kinder oft solche geografischen Namen nicht mehr auswendig lernen, (dafür werden andere globale Daten vermittelt). Vergleichsweise zu meinen Eltern war das auch schon bei uns weniger. Meine Mutter kann heute noch viele Flüsse zuordnen, was ich sehr bewundere. Ein richtiges Wimmelbuch mit ganz wunderschönen Bildern und für Gross und Klein. Vielleicht etwas für den Nikolausstiefel?

Ich bin noch voll der Freude über diese schönen Funde und schicke damit Buch und „grünen Kopf“ zum Freutag. Bei Andreas Lesezimmer könnt Ihr Euch auch Buchtipps holen und natürlich auch beitragen. In zwei Tagen ist der erste Advent. Ich freu mich schon so darauf. Lasst es Euch gut gehen.