so ein Juni

Hallo Ihr Lieben.

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Ich muss gestehen, diese Hitze macht mich gerade inaktiv. Es wird nur das Nötigste getan, danach hänge ich durch. Da hilft auch kein Schatten mehr, kein Verrammeln, die Sahara Hitze hat mich (uns) völlig im Griff. Aber das ergeht Euch sicher genau so. Die wunderbaren Metalltiere haben mein Mann und ich noch auf einer Fahrradtour entdeckt, als die Junitage noch angenehmer waren.

DSC_0404 Immerhin war es gestern Morgen etwas kühler und ich bin gleich morgens zum Ernten in den Garten. Da ich dieses Jahr frisch angepflanzt habe, gibt es noch nicht viele Beeren und die Wild-Erdbeeren sind durch die Hitze und den Wassermangel winzig oder gar vertrocknet. Also habe ich Essig mit den wenigen, aber aromatischen kleine Erdbeeren angesetzt. Bei den Johannisbeeren hat mir meine Mutter ausgeholfen. Die Stachelbeeren hängen noch, haben aber trotz Abdeckung einen Sonnenbrand bekommen.

Außerdem gab es rechtzeitig zum Johanni-Tag und damit dem Ende der Rhabarber- und Spargelsaison, noch einmal den geliebten Rhabarber. Ich habe ganz viel Gelee gekocht, (ja, der kann auch in den Entsafter). Gerade dieses „Sauersüss“ hat es mir angetan und ich verwende dann auch gern weniger Gelierzucker, sondern ergänze mit Gelierhilfe. Die ersten Beerengelees zu kochen und Beeren zu naschen ist für mich „Sommer“. Sozusagen rechtzeitig zu Mittsommer. „Es ist Sommer wenn…“ ist auch das neue Thema bei der Zitronenfalterin, schaut Euch die Linkparty mal an, da sind immer interessante Blogs und Beiträge zu entdecken!

Ein wenig habe ich gewerkelt, Wünsche zu einem Geburtstag wollten erfüllt werden.

 

Außerdem ist Fridolin hier eingezogen, Nachfahre von Dante, ein Kombuchapilz, den ich von meiner lieben Freundin geschenkt bekommen habe. Sehr lecker, was man mit dem gesunden Getränk machen kann, in dem man den fertige Ansatz noch mal mit Kräutern oder Obst kombiniert. Aber da erzähle ich Euch sicher nichts Neues. Das Ergebnis ist immer sehr erfrischend, gerade im Sommer!

Schnelle „Schneckchen“ aus Hefeteig und Mandeln, (man nehme gemahlene Mandeln, mit Rohrzucker, Zimt und Butter vermischt, Teig ausrollen, Mischung auftragen, zusammenrollen und zuschneiden, gebacken in Muffinformen,) für ein Wochenende gab es auch, da muss man nicht viel in der Küche stehen und der Ofen ist bei der Hitze auch nicht so lange an.

Grund zur Freude gab es für mich, als ich erfuhr, dass ich bei einer Verlosung von frau nahtlust aka Susanne eines der wunderbaren, selbstgestalteten Bücher gewonnen hatte. Danke Dir noch mal sehr für das schöne Geschenk.

nahtlust

Dann noch ein kleiner fotografischer Rückblick zu meinen Blogbeiträgen:

Das dieser Geselle im Garten war, ist bei der Hitze kaum noch vorstellbar. Der Sohn hat den Grasfrosch vor der Nachbarskatze retten müssen.

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Jetzt ist diese Rasenfläche innerhalb kürzester Zeit eher braun und der Frosch hoffentlich in einem kühlen, feuchten Versteck, um das ich ihn ein wenig beneide. Digital habe ich mich etwas zurückgehalten, weniger Beiträge geschrieben und auch bei anderen angesehen. Das wird allein durch die Ferien und dem damit verbundenen Urlaub nicht mehr im Juli.

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Gern gelesen habe ich diesen Monat Sy Montgomerys Bestseller „Rendevous mit einem Oktopus“, welches seid diesem Jahr als Taschenbuch erschienen ist. Ich wusste ja, dass ein Oktopus schlau ist, aber wie sehr und das er auch empathisch ist, war mir nicht klar. Sehr lesenswert! Gern geschaut haben wir die Verfilmung des Buches „Good Omens“. Der Autor Terry Pratchett hatte noch, sozusagen testamentarisch, seinem Co Autor Neil Gaiman das OK für eine alleinige Verfilmung des Buches erlaubt, nachdem sie es zusammen Jahre vorher nicht geschafft hatten. Es ist eine köstliche Serie über die Rettung der Erde durch einen Engel und einem Dämon, voller Komik und Ironie. Vielleicht habt Ihr ja auch gelesen, dass sich fundamentale Christen für die Absetzung der Serie stark gemacht haben, aber leider beim falschen Studio! Tja, da haben sie wohl weder die Botschaft der einen noch der anderen Geschichte richtig mitbekommen. (Ein wenig Werbung ohne Entgeld, einfach weil ich dieses Buch und die Serie gut fand und empfehlen möchte.)

Und da ist der Monat schon wieder rum. Abiturprüfungen und dann die Abiturfeier haben auch zum Schluss noch unseren Juni bestimmt. Jetzt aber: letzte Schultage, endlich mal wieder ein Konzert, bald Ferien und Urlaub am Meer. Wunderbare Ausblicke!

Habt eine schöne erste Juli Woche!

Verlinkt beim creadienstag und Hot 

(Verlinkungen = Werbung)

Kleiner

Hallo Ihr Lieben.

Kleiner sind diese wilden Blüten des Rittersporn, den ich aus dem Badischen mitgebracht habe. Dort gibt es nicht nur die eleganten Störche, sondern auch solche Blütenpracht.

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Mit ein paar Wicken aus dem eigenen Garten kommt der einjährige Rittersporn Ton in Ton in der Vase gut zur Geltung, finde ich. In meinem Garten mag er leider den eher sauren Boden nicht. Auch die Staude gedeiht bei mir nicht. Die Pflanze mag zwar humosen Boden, aber eher neutral-milden. Der Standort sollte auch sonnig-trocken sein. Und Schnecken lieben die Pflanze, ihnen scheint das Gift nichts auszumachen. Deswegen, wenn Ihr Rittersporn pflückt, wascht Euch lieber danach die Hände, denn er ist giftig, (ähnlich dem Eisenhut). Als Heilpflanze ist sie auch eingesetzt worden, aber die Wirkung ist nicht nachgewiesen, nur als „Schmuckdroge“ werden die Blüten in Blasen- und Nierentees gegeben. Auf Rügen haben wir sogar den Feldrittersporn gefunden. Er hat nur einzelne, kleine Blüten und wie ich mittlerweile weiß, ist er eine gefährdete Pflanze. Ich finde dieses intesive Blau der Blume einfach wunderbar. Als Gartenpflanze gibt es sie ja in so vielen verschiedenen Farben und auch gefüllt. Trotzdem ist mir der kleine feiner.

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Gern zeige ich meinen kleinen Beitrag wieder beim Friday Flowerday und dem Gartenthema der Zitronenfalterin, sowie beim Freutag. (Werbung da Verlinkung)

Rittersporn

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Im Glas daneben ist noch ein wenig „Kontrast Programm“ mit den letzten Blüten des Johanneskraut. Schnell wurde dann auch ein kleiner Stempel von mir geschnitzt:

gestempelte Ritterspornblüten

Einige hatten mich zu dem Film „Astrid“ gefragt, den ich ja aus der Bücherei ausgeliehen hatte, (hier folgt meine persönliche Meinung.) Es geht um die ganz junge Astrid, die in der lokalen Zeitung aushelfen darf, dort ihre Liebe zur Schreibmaschine und zum noch verheirateten Chef entdeckt. So taff sie sonst ist, so unbedarft stürzt sie sich in diese Beziehung und wird schwanger. Diesen Teil von Astrid Lindgrens Leben kennen viele nicht und der Film geht hauptsächlich darum, wie es diese junge Frau fast zerreißt, dass ihr kleiner Sohn bei einer Pflegemutter in Dänemark lebt und diese natürlich auch als „Mama“ anspricht, auch wenn sie ihn besucht. Ein klein wenig finde ich es schade, dass zu wenig ankommt, wie gut Astrid in ihrer Ausbildung zur Sekretärin ist und das trotz der Umstände. Das ein junges Mädchen vom Land überhaupt eine Ausbildung in der großen, weiten Stadt machen durfte, auch wenn sie dabei gleichzeitig ihre Schwangerschaft verbergen konnte, war zu dem Zeitpunkt sicher nicht selbstverständlich. Ein ruhig und sanft erzählter Film und absolut empfehlenswert!

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Euch ein angenehmes und schönes Wochenende, einen schönen Mittsommer, macht es Euch gemütlich und Danke für´s Vorbeischauen.

es ist wieder ein Freitag

Hallo Ihr Lieben.

(Werbehinweis: Verlinkungen zu Privatblogs, Titelnennungen, nicht gewerblich)

Das Wochenende steht vor der Tür. Ich bin so froh, dass es eine kurze Woche war und schon wieder Wochenende ist! Manchmal fällt es einem ganz besonders schwer, nach einem „Feiertagswochenende“ wieder zum Alltag zurück zu finden, oder?

Heute zeige ich Euch endlich den Käsekuchen mit Erdbeeren, ohne Backen.

frischer Käsekuchen

ich habe ihn so gemacht:

2 Packungen Schichtkäse, 1 Becher Sahne, 1 Packung Schokoladenbutterkekse (200g), 1 Bio Zitrone, 150g Zucker, (beim Zucker habe ich 150g Rohrohrzucker genommen, wenn Ihr es gern süsser mögt, nehmt Kristallzucker…), 70-80 g Butter aufgelöst, Blattgelatine (entsprechend der Masse), Rundform und Backpapier

als erstes zerstampft Ihr in einer Schüssel mit einem Fleischklopfer die Kekse, legt die runde Form am Boden mit Backpapier aus und füllt die Krümel ein. Darüber gebt Ihr die geschmolzene Butter und vermengt und stampft die Masse fest. Nun den Boden kühl stellen!

dann rührt Ihr Quark, Zucker und Sahne an. Gut ist es, wenn die Masse nicht mehr ganz eisekalt ist. Ihr reibt die Schale der Zitrone ab, presst sie aus und gebt zu Saft und Schale noch etwas Wasser, es muss genug Flüssigkeit sein, um die Gelatine (oder was Ihr zum Gelieren nutzt) darin aufzulösen. (Geht hier nach Packungsanweisung vor.) Die warme Geliermasse in eine Schüssel geben. Nun die Quarksahne portionsweise unterrühren, nicht die warme Flüssigkeit zum Kalten geben! Gut verrühren und dann auf dem Boden verteilen. Kühl stellen!

Am Besten Ihr macht den Kuchen einen Tag vorher.

Die Erdbeeren, einmal durchgeschnitten und geputzt, kommen kurz vor dem Servieren einfach auf den Kuchen oder Ihr gebt sie löffelweise zum servierten Stück. Sehr frischfruchtige Note und ich finde ihn nicht so süss (aber ihr könnt ja die Masse kosten und ggf. nach süßen.)

frischer Käsekuchen

Ein ganz feiner Kuchen für ein Wochenende, Freutag!

Und es gibt wieder einen kleinen Strauss aus dem Garten. Die Blüten sind gerade arg gebeutelt. Immer wieder gibt es zwischen warm-sonnigen Perioden stürmischen Regen und damit verbundene Temperaturstürze. Daher liegt auch schon mal eine ganze Blüte auf dem Boden. Und Ihr seht es den Blütenblättern an.

Ableger für meinen Garten
Es ist wunderbar, wenn die eigene Mutter ein Gartenparadies im Sauerland hat, wo man immer wieder gute Ableger findet!

Dem Garten an sich macht das eigentlich nicht so viel. Aber die Schnecken lieben die Witterung gerade! Wusstet Ihr, dass sie Melde lieben? Ich wusste es leider nicht. Auch die gesähten Lupinen werden ganz plötzlich ratzekahl gefressen. Dies war mir bekannt und ich habe versucht, diese Planzen zu schützen. Was macht Ihr gegen Schnecken? Oder überlasst Ihr das den natürlichen Feinden (Igel, Vögel, Frösche, Tigerschnecken,…)? Nehmt Ihr Bierfallen, Schneckenkorn (gibt es ja auch in nicht so schlimmer Variante mitlerweile), Bretter zum Absammeln, Kaffee, Fallrohrstücke,…) Ich scheine so leckere Blumen diesmal anzubieten, dass die Schnecken sogar die Hosta verschonen – immerhin. Aber über weitere Tipps bin ich immer froh und da Astrid „Zitronenfalterin“ gerade Beiträge zum Garten sammelt, verlinke ich den Beitrag dort. „Brainstorming Garten“ sozusagen, finde ich ganz toll!

Anton
Diese Rose im Garten meiner Mutter ist eine Züchtung meines Urgroßvaters, ähnelt etwas der Rose du Resht, aber dem Wetter des Sauerlandes angepasst und sehr robust. Leider zu gross für meinen kleinen Garten.

Dann frage ich auch noch gleich, wie Ihr Eure Gärten Hummelfreundlicher macht, denn die bestäuben ja ganz viele Pflanzen (u. a. Tomaten und davon habe ich dieses Jahr einige), die Bienen nicht bestäuben können. Ich habe immer einige Erdhummeln im kleinen Garten, stelle auch Blumentöpfe als Hummelburg verkehrt herum auf, aber im späteren Frühling habe ich doch Angst, dass ich ihre unterirdischen Nester durch harken zerstöre. Nicht immer entdecke ich die „Einflugschneisen“. Hummeln sind ja so tolle Insekten, total unterschätzte Bestäuber! Schon lange möchte ich mir das Buch „Und sie fliegt doch“ kaufen oder leihen. Mein Bücherstapel ist zu gross und die Hummeln geraten so ab und zu in Vergessenheit.

 

Aber jetzt die Fotos vom Strauß, den ich gern wieder beim Holunderblütchen zeige. Die antike Vase habe ich im Sozialkaufhaus entdeckt. Die Glasritztechnik ist ja schon sehr alt und die Form und Grösse ist immer wieder passend. Schade, dass sie „weg musste“, in meinen Augen ist die Vase ein Kleinod. (Es ist ja nicht so, dass ich keine Vasen hätte.)

mit portugisischem Schafstransporter

seht Ihr den Hirsch`?
seht Ihr den Hirsch?
aus meinem Garten
mit besonderem Espresso

Habt ein wunderschönes Wochenende. Freue mich ganz besonders, denn wir sind eingeladen. (Daher müsst Ihr Euch noch etwas gedulden, ich bin noch nicht zum Film schauen gekommen und viele von Euch möchte den Astrid Film (Ausleihe Bücherei) auch noch schauen, wie ich in den Kommentaren gelesen habe. Ich hätte Euch gern schon mehr dazu geschrieben.)

Macht es Euch gemütlich!

 

 

Freitag, Freutag, Blumentag

Hallo Ihr Lieben,

da steht uns schon Pfingsten vor der Tür. Ein Fest, ohne Geschenke, ohne Süsskramkalender, aber mit einer eindeutigen Aussage: „Herr schmeiss Hirn vom Himmel!“ Das mit dem Geist und der Taube sei einfach mal Glaubenssache, aber Erkenntniss, die wünsch ich uns allen. Warum wir das gebrauchen können, brauche ich bestimmt nicht genauer auszuführen. (Jeder macht z. B. mal Fehler, ich habe beim letzen Beitrag konstant „Bordüren“ so geschrieben: Bodüren. Ach wenn es denn nur immer so schnell zu verbessern wäre.)

Pfingsten ist eigentlich ein schönes Fest, fast immer sonnig und warm, der Sommer lässt schon grüssen. Ein paar Tage extra frei für die Schüler, in manchen Bundesländern sogar mehr als ein paar, (da war ich immer etwas neidisch). So starten wir schon mit Freude in das Wochenende. Alleine dies ist ein Grund für den Freutag, oder?

 

Im Garten verändert sich das Bild eigentlich täglich. Jetzt werden die Johannisbeeren langsam reif. Die Rosen scheinen dieses Jahr ganz besonders gut zu gedeihen.

Leider sind die Pfingstrosen schon sehr niedergedrückt. Sie hatte es dieses Jahr besonders schwer.

Der Mai war kühler, als sie es mitlerweile gewohnt sind. Ihre Stängel wuchsen länger als es für den schweren Blütenkopf gut ist. Trotz Stützen neigen sich alle sehr zu Boden. Und die Hitzetage ließ die Blumen fast verbrennen. Die Rose du Resht war plötzlich verblüht. Allerdings kommen da den ganzen Sommer über immer wieder Blüten, doch der wunderbar blühende Strauch hatte plötzlich just keine blühenden Rosen mehr, als ich ihn fotografieren wollte. Unten drunter lag ein „Blütenteppich“. Aber an unserer Haustür herrscht reger Andrang! Und es duftet bis in den Flur, wenn wir die Tür öffnen. Die Kletterhortensie blüht.

Ach, immer meckern wir über das Wetter. Es treibt es hier aber auch bunt. Schwül, feucht und dann Hitzerekord, unwetterartiges Gewitter und Temperatursturz. Was macht Euer Garten so? Die Zitronenfalterin sammelt diesen Monat Gartenbeiträge. (Verlinkt und somit als Werbung zu kennzeichnen)

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Natürlich zeige ich Euch auch meinen duftenden Freitag Blumenstrauß.

diesmal mit „spielerischen Begleitern“

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Und zu guter Letzt auch meine letzten Schnitzwerke:

Safari
Held der Kindheit, Captain Future

 

Euch allen ein wunderschönes langes Wochenende, macht es Euch schön.

Flügelt ein kleiner blauer Falter
vom Winde geweht.
Ein perlmutterner Schauer,
glitzert, flimmert, vergeht.
So mit Augenblicksblinken,
so im Vorüberwehn
sah ich das Glück mir winken.
Glitzern, flimmern, vergehn.
(Hermann Hesse)
Verlinkt beim Freutag, Holunderblütchen, Zitronenfalterin und diese Links sind als Werbung zu kennzeichnen.

So war der Mai

Hallo Ihr Lieben, schön dass Ihr vorbeischauen!

Einen interessanten Monat Mai hatten wir.

 

 

Frisch aus dem Urlaub an der See und mit Sehnsucht nach mehr Meer sind wir in den Wonnemonat gestartet. (Bilder zeigen Namen/Titel und damit Werbung, bekomme nichts dafür) So abwechslungsreich wie das Wetter waren auch die Tage. So manche davon waren auch kühl und verregnet und perfekt für das Sofa. Eine neue Serie: „High Seas“ habe ich entdeckt. Dann war es wirklich schwer, nicht alles auf einmal zu schauen. Zwei Schwestern gehen an Bord eines Luxusdampfer. Die ältere will an Bord den Besitzer des Schiffes heiraten und beide möchten über den Tod des Vaters und die Schrecken des zweiten Weltkrieges hinweg kommen. Allerdings stürzt ihnen schon bei der Anfahrt im Hafen eine junge Frau vor das Auto, verzweifelt um Hilfe bittend. Nun gibt es also eine mysteriöse blinde Passagierin und mysteriös geht es auch weiter. Dann geschieht der erste Mord, Frau über Bord! Glamour, Mord, Intrigen, Romantik, eine gekonnte Mischung. (Werbung, aber ich bekomme nichts dafür)

Im Garten sprießen alle Pflanzen förmlich in alle Richtungen. Der Mai war für die Natur sicher noch einmal eine Erholung, zumindest hier in der Gegend.

Durchaus feuchte Abschnitte gab es, da sind diese Weichtiere viel unterwegs gewesen, nur um dann plötzlich eine Tag wärmende Sonne abzubekommen und so mussten sie sich flink in ihre Häuser zurückziehen.

Und nun geht es mit schnellen Schritten in den Juni. Unglaublich, wie die Zeit rennt, in 21 Tagen ist Mittsommer, Sommersonnenwende, Sommeranfang.

Einen neuen Blumenstauß habe ich natürlich, die letzen Iris und der Ahorn hat mir einen Strauß filigraner Propellersamen vor die Füsse fallen lassen.

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IMG_20190531_082020Eine wunderbare, selbstgestaltete Karte mit einem holländischem Vipstjert kam von Ihr. Vielen Dank auf diesem Weg noch mal.

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Für das Wochenende wird gleich noch ein Kuchen gemacht, ohne Backofen, mit Quark, Kekskrümelboden, Sahne, Limette, Rhabarbersirup und Erdbeeren. Die heimischen Erdbeeren haben nun auch feines Aroma, keinen langen Weg hinter sich und stehen nun regelmäßig auf dem Tisch. Mit dem Mai endet auch die nervenaufreibende Zeit rund um`s Abi. Die Erkältungen lassen wir bestimmt auch bald hinter uns. Man freut sich hier auf den Juni, Pfingsten steht vor der Tür.

Ach, ich hoffe, ganz viele können einen Brückentag genießen! Habt eine schöne Zeit.

 

Verlinkt (und damit als Werbung zu gekennzeichnen) bei Holunderblütchens Blumenstraußsammlung und dem Freutag

 

 

 

 

Verbrannt und gepflanzt

Hallo Ihr Lieben.

(Text, Verlinkung und Bilder enthalten Werbung)

Jetzt fragt Ihr Euch vielleicht, warum im Titel *verbrannt* steht. Ein Fabelwesen, welches durch das Feuer gehen kann. Das haben die Menschen vom Feuersalamander früher (Altertum/Mittelalter) wirklich geglaubt und man warf sie sogar in einen Brand um ihn zu löschen, denn sein Gift würde jede letzte Glut löschen. Die alten Germanen streuten die Asche in ein Trankopfer. (Sie haben ihn also wohl verbrennen können.) Der Feuersalamander galt als unverletzlich durch Feuer und Gifte. So ist er oft als Wappentier zu finden, wo er nicht nur ein Symbol der Unverbrennlichkeit, sonder auch der Treue, Beständigkeit, Glück und Tugend ist. Tatsache ist, dass er ein Sekret (Hautalkaloide) bei Berührung abgibt, welches giftig ist. (Das zeigt er mit seinen gelben Flecken seinen Fressfeinden.) So glaubte man, ein Salamander könne einen Brunnen vergiften oder beim Erklettern eines Baumes, dessen Früchte verderben.

mit ein wenig Fingerspitzengefühl können Rheinkiesel kleine Kunstwerke werden

Nicht oft bekommt man den grössten Salamander Europas in der Natur wirklich selber zu Gesicht. Selten ist er geworden und war schon immer ein heimeliger Bewohner von alten Steinbrüchen in feuchten Laub- und Mischwäldern. Außerdem ist er nachtaktiv. So habe ich auch nur als Kind mal diesen schönen Salamander in einem alten, kleinen Steinbruch entdeckt. Leider steht er auch auf der *Roten Liste*, ein Pilz aus Asien bedroht die kleinen Bestände noch zusätzlich. Der Hautpilz wurde wohl durch Importe für Terrarien eingeschleppt.

Am Freitag hab ich euch noch den Hinweis auf die Wochenendveranstaltung im Freilichtmuseum Lindlar gegeben. Am Samstag bin ich dann hin gefahren, mal alleine, denn mein Mann konnte nicht, die Söhne musste lernen. Aber da es um das Thema Garten ging, war das für sie wohl auch nicht sehr schlimm. Ganz viele wunderbare Pflanzen konnte man kaufen! Sehr viele alte Sorten-Händler und auch Vereine, die sich der Sortenvielfalt und ihrem Fortbestand verschrieben haben, sowie der Erhaltung von Lebensräumen, waren dort vertreten. Ich hätte furchtbar viel Geld ausgeben können. So viele alte Gemüsesorten, Samen, Kräuter, Stauden, Knollen, Rosen, Sommerblumen,…

im Hintergrund Wiederaufbau eines alten Gebäudes

die habe ich mir gekauft

 

Ich zeige Euch mal, was ich mir ausgesucht habe:

Drei Geranien haben es zu mir geschafft, eigentlich habe ich mir ja geschworen, ich möchte gar nicht mehr so viele Töpfe, aber diese Buntblatt- und Duftpelargonien wollte ich wirklich sehr gerne mitnehmen. Es ist etwas Anderes, wenn ich Pflanzen gut überwintern kann (im Keller) oder sie erfrieren lassen muss oder weg tun muss. Von diesen Geranien/Pelargonien kann man auch gut Ableger durch Stecklinge machen. Die Dame, die sie im Museum verkaufte, wusste leider ihre Namen nicht, denn der Gärtner, der sie ihr vermehrt, meinte immer nur zu ihr, „das sind Geranien, alte Geranien“. (Er würde jetzt auch aufhören, was sie sehr schade fände.) Einen Namen habe ich auf Grund des wirklich besonderen drei farbigen Blattes schon herausbekommen, „Mrs. Pollock“. Die andere Pflanze mit den zweifarbigen Blättern könnte die „Frank Headley“ sein. (Viele Geraldinen tragen englische Namen, dort werden/wurden die meisten Sorten gezüchtet.)

Die dritte Pflanze ist eine Duftpelargonie, genauer gesagt eine *Wildform*, mit kleineren Blüten und Blättern, aber mit sehr vielen Drüsenhärchen, welche bei Berührung (oder bei Wind) ihren feinen Geruch abgeben. Dadurch wirken sie auch als Insektenschutz. Normal gelten Geranien als giftig, die Wildformen werden aber als Heilmittel angewandt bei Durchfall, Hauterkrankungen und Schmerzen. In kleinen Mengen kann man mit klein geschnittenen Blättern auch süsse Speisen, Salate, Likör und Tee oder Sirup verfeinern, bzw. herstellen. Die Blüten sind essbar und zB. auf Obstsalat sehr dekorativ.

Und weil ich im Garten ja eigentlich gar keinen Platz mehr habe, durften noch eine englische Duftwicke, eine rote Melde, zwei Tomaten und mehrjähriges Bohnenkraut mit. Außerdem liebt meine Mutter Strohblumen, so dass eine gelb blühende Pflanze gekauft wurde. Mehr passte einfach nicht mehr in meine 2 Beutel und wollte ja auch geschleppt werden. Melde und Tomate (Green Zebra) passten noch in das Hochbeet. Eine Tomate (eine englisch/irische mit wunderschönem Grün, genannt „Splash“) steht am Haus. Die rankenden Wicken sollen noch an den Zaun. Das Bohnenkraut hat auch noch einen Platz am sonnigen Beetrand gefunden.

Jetzt habe ich so viel über meine neuen Gartenpflanzen berichtet. Hoffentlich ist Euch nicht langweilig geworden. Als Abwechslung noch ein paar Bilder vom Museum, dort wurde diesmal auch in der Bandweberei ein interessanter Einblick gebracht und es saß eine Weberin (sie selber mochte nicht in s Internet, was ich gut verstehen kann, ihre Hände konnte ich dann aber nicht weglassen) am großen Webstuhl und schickte mit Leinen bestückte Schiffchen hin und her. Bunte Webbänder wurden noch bis in die 70er Jahre in dem kleinen Haus hergestellt, natürlich dann schon elektrisch angetrieben, was übrigens sehr laut war. (Ich sollte meinen Schulwebrahmen wieder aus dem Keller holen.)

elektrischer Webband Webstuhl

 

Genug zu bestaunen gab es sowieso im ganzen Museum. Plötzlich war auch um den Pferch der Ziegen eine Menschentraube, aber sie waren auch wirklich sehr fotogen, wie sie da auf den Steinen standen.

Hausziegen

Eine schöne Woche, mit einem sonnigen Feiertag wünsche ich Euch allen.

 

Verlinkt (Werbung da Verlinkung) beim Creadienstag 

und HoT.

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Freitagsblumen

Hallo ihr Lieben.

Ich schaue nach dem Nachbarhaus und dafür habe ich ein paar wunderschöne Rosen geschenkt bekommen. (Der Dauerregen hatte nämlich Rosenzweige runtergedrückt.)

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Als Vase nutze ich diesmal die selbstgetöpferte Kanne meines Sohnes. Obwohl beim Brand der Henkel abgeplatzt ist, mag ich sie sehr. ( Und ja, der Sohn weiss, wie man ohne Luft richtig anfügt, der Referendar wollte aus Zeitmangel den Schülern die Henkel antöpfern, Zeitmangel ist nie gut!) Der Clou an dieser Vase ist, dass sie eigentlich besser ohne Henkel funktioniert hätte! Die Deko ist immer noch maritim angehaucht.

Letzte Woche habe ich einen Maikäfer gesehen, welcher mich u.a. zum letzte Beitrag inspiriert hat. Nun ist ein fliegender, brummender Gesellen dazu bekommen.

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Außerdem zeige ich noch meine „neue“, auf dem Sperrmüll gefundene Kiste. Ich habe sie nur mit Tafelfarbe angemalt. So kann ich notieren, was drin ist. Ich liebe Kisten und Kästchen! So viel mehr Ordnung, ich bin nämlich ein recht chaotischer Mensch. Als ich die Fotos hier eingesetzt habe, bemerkte ich erst, dass ich mit dem Pinsel noch mal eine Stelle nach gehen muss. (ein wenig Farbe bekommt sie noch von innen, keine Sorge, gerade der Deckel benötigt noch Hellblau!)IMG_20190524_153137IMG_20190524_153037

Hier kommen auch meine Täschchen (nicht selber gemacht) und meine „Eleonore Dose“ rein, (selbergemacht), so langsam habe ich mich hier am Esstisch etwas zu sehr ausgebreitet. img_20190524_152929.jpgIMG_20190524_154837

Das Wunderbare an diesem kleineren Kasten ist, dass Fächer zum Herausnehmen da sind. Eigentlich ist sie mal vor längerer Zeit als Nähkästchen für einen lieben Menschen gestaltet worden und das Bild vorne hat auch eine passende Geschichte, dazu vielleicht später irgendwann mal mehr.

Und weil ich das Wetter und die Zeit nutzen möchte vielleicht noch Rasen zu mähen, definitiv Holunderblüten Sirup zu kochen, (übrigens versuche ich zum ersten Mal, wie es mit einigen Rosenblüten dazu schmeckt), den Zaun vielleicht doch noch zu reparieren, bleibt gar nicht so viel übrig, um mehr zu posten.img_20190524_163251.jpg

Schnell noch ein (auch als Werbung zu kennzeichnen, aber ich bekomme nichts dafür) Tipp für das Wochenende, „Jrön und Jedöns“ im Freilichtmuseum Lindlar im Bergischen.

 

verlinkt bei Holunderblütchen und Freutag. (Als Werbung zu kennzeichnen, da Links)

Habt ein schönes Wochenende!