Frühlingsdurchsicht in der Küche

Hallo Ihr Lieben.

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Ach, ist es nicht wunderbar, wie hell es geworden ist? Die Sonne strahlte durch die Fenster, man genoss die erste Wärme. Nach dem Winter hat sich das ein oder Andere im Dunkeln versteckt. Das kennt Ihr sicher auch, Spinnweben, Wollmäuse… Neben dem Frühjahrsputz, den ich etappenweisse erledigen werde, sollte man auch mal durch seine Schränke gehen. Wer mich persönlich kennt, weiss, dass ich ein ziemlicher Chaot bin. Ein paar Sachen zur Chaosbeseitigung habe ich schon ganz gut drauf. Ich liebe es, Gläser für Vorräte zu nehmen. Die sind so vielseitig, aber achtet darauf, dass sie Mottensicher sind. Danach muss man regelmäßig kontrollieren.

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Und leider habe ich viel zu spät die Vorzüge von herausziebaren Schubladen kennengelernt! Nirgendwo habe ich so schnell alles sortiert, eine Übersicht und kann so viel unterbringen wie dort. Ich konnte mich beim Kauf nur zu einem Schrank von meinem Schatz überreden lassen. Ich trauten den großen Schubladen nicht.

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Von einer Freundin habe ich Apothekergläser geschenkt bekommen. Das Gute daran ist, dass sie dunkelbraun sind und somit weniger Licht durchlassen, auch wenn ich sie in einem Schrank verwahren. Für getrocknete Kräuter sind sie perfekt, genau wie natürlich Dosen. Mit bunten Etiketten, selbstbestempelten Aufklebern kann man alles was man will darauf notieren. (Auch Verfallsdaten, wenn benötigt, mit Bleistift,  zum Verändern)

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In den Glasschubladen versuche ich meinen Kleinkram so gut wie möglich zu organisieren. Diese Schubladen, es gab sie auch in Metall oder Porzellan, kennt Ihr die auch noch? Als ich ein kleines Kind war, bin ich sehr oft bei meinen Großeltern auf dem Bauernhof gewesen. Dort lebten viele Menschen und es brauchte entsprechend viele Vorräte. Meine Oma hatte noch eine Vorratskammer. Wenn aber nun das Mehl in einer dieser Schütten im Schrank ausging, durfte ich in das Büro, wo zwei Säcke standen. Einer war voller Mehl und einer voll mit Zucker. Und manchmal huschte beim Aufwickeln des Papieres ein Silberfischchen davon, das störte aber nicht. Für den Nachtisch holte ich im dunklen Keller oft ein Glas eingemachtes Obst. Ich mochte den Keller! Hier lagerten in einem Raum ganz viele Kartoffeln und in einem anderen besagter Stolz meiner Oma, ganz viel selbst eingemachtes Obst und Gemüse in Gläsern. Es roch immer sehr erdig, denn der Boden war nur gestampfter Lehm. Oben auf dem Dach hatte mein Opa seine Räucherkammer und manchmal ging er mit mir hoch, eine neue Wurst oder Schinken holen. Die waren natürlich auch selbst gemacht und ich glaube in meiner Erinnerung waren vor allem diese Leberwürste, die leckersten, die ich je gegessen habe.

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Wenn Ihr auch gerne Vorräte daheim habt, kennt Ihr das sicher auch, dass man den Überblick behalten muss.. Mehl, Zucker, Haferflocken, Tee, Kaffee und dergleichen. Im Keller lagerten Kartoffeln und Äpfel. Getrennt natürlich. Die Ausdünstungen von Äpfeln fördern nämlich das Keimen von Kartoffeln. In einem kleinen Regal habe ich leider nicht so wunderbare Einmachgläser, wie meine Oma, oder auch meine Mutter. Dort stehen aber immerhin selbstgemachte Marmeladen, Sirupe und Chutneys.

Wenn Ihr zum Lagern von Lebensmitteln mehr wissen möchtet, Schaut doch mal hier vorbei! Als ich gefragt wurde, ob ich mir vorstellen könne, hier eine Kooperation einzugehen, war ich erst skeptisch, aber als ich mir die Internetseite ansah, fand ich durchaus interessante Tipps. Es ist wirklich oft so, dass wir unsere zu lagernden Einkäufe falsch in die Schränke stellen. Denn heute hat sich der Umgang mit Lebensmitteln doch sehr verändert. Wir haben ganz anders eingerichtete Küchen, keine Vorratsräume mehr, oft auch keine Lagerräume im Keller. Es leben vielfach gar nicht so viele Menschen zusammen, dass es sich lohnt, größere Vorräte anzulegen. Auch machen wir in der Regel nur noch als Hobby Lebensmittel durch trocknen, einkochen oder räuchern haltbar, alles ist nebenan günstig zu kaufen.

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Vielleicht freue ich mich gerade deshalb darauf, bald wieder Bärlauchpesto zu machen, Johannisbeeren zu Gelee zu verarbeiten und erste Marmeladen zu kochen! Wir sind nun mal Jäger und Sammler. Aber der richtige Umgang mit dem *Gesammelten* ist auch wichtig, wir werfen doch schon viel zu viel weg!

Habt eine schöne Woche.

Dieser Beitrag entstand als Kooperation mit Küche und Co.

Verlinkt beim Creadienstag (Werbung durch Verlinkung und auf den Fotos erkennt man Marken, alles ist aber mein Privatbesitz)

 

 

Rückblick Februar 2019 und mehr

Hallo Ihr Lieben.

Ein wenig möchte ich heute in Erinnerungen schwelgen, zumindest bildlich.

 

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Letzten Sonntag haben wir in der wunderbaren Sonne im Garten gesessen und u.a. dieses Spiel ausprobiert. (Insgesamt enthält der Beitrag  Werbung in Text, Links und Bild)

Ich bin ja gar nicht so der grosse Spieler. Aber bei diesem Zeitreise-Spiel geht es darum, als Team zu arbeiten. Zeitreise-Agenten schlüpfen in die Haut von vor Ort lebenden Protagonisten, um ein Zeitparadoxon zu verhindern. Natürlich haben sie als Mitspieler deren Stärken und Schwächen, wenn es darum geht, unter Zeitdruck Rätsel zu lösen. Man kann eine Kampagne natürlich nur einmal erleben, danach weiss man ja um die Geheimnisse. Aber es macht so viel Spass! Wir wollten eigentlich angrillen, haben wir auch noch, aber viel später. Da war es dann schon recht kühl, mein Mann hat am Grill gestanden und wir haben drinnen gegessen. (T.I.M.E Stories, Spiel wurde von uns selbst erworben)

Ein wenig Karneval darf natürlich nicht fehlen.

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DSCN6176Nun darf ich Euch noch meine Blumen zeigen. Forsythienzweige, spät wachsende Rittersterne, (ja, sie haben es schon so weit geschafft,) einen kleinen Strauss Windröschen/Anemonen.  Ein paar Knollen dieser Frühling – Windröschens weichen gerade ein, denn man kann sie auch jetzt einsetzen, vorausgesetzt man pflanzt bei frostfreiem Wetter.  Ich mag diese wunderbar bunten Blumen im Frühjahr ganz besonders!

Die Blüten im Glas müssen noch alle aufgehen, um ihre Wirkung zu entfalten.

Diese zwei Herren erkennt man bestimmt sofort, wenn man Musikfilme mag. Sie sind der Inbegriff von Coolness, Blues und rockiger Musik, die Blues Brothers. Vielleicht erinnert Ihr Euch an den ein oder anderen Song daraus. Einer *meiner* Songs, unnachahmlich vorgetragen von Aretha Franklin, leider letztes Jahr verstorben: „Think“. Ein Soundtrack meines Lebens, über 30 Jahre alt, immer noch Klasse. Dazu gibt es jetzt einen selbstgeschnitzten Stempel. Ach, was haben wir u.a. bei den Autoverfolgungen gelacht, simpel und effektive! Und die Musik ein Dauerbrenner! „Everybody needs Somebody to love“. Botschaft angekommen.

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Habt eine schön Tag!

Verlinkt bei Holunderblütchen und Freutag

 

Mystische Fische

Hallo Ihr Lieben.

Da ist doch der Februar schon fast wieder vorbei! Und das mit frühlingshaften Temperaturen.

Bei Michaela werden heute noch Mal fischige Muster gesammelt. Ich habe diesmal mystische Fische. Kennt Ihr auch diese wunderbaren alten Seekarten, auf denen auch die Seemonster abgebildet würden? Ausgeburten von Fantasie, Angst und realen Tieren.  Was Ihr hier seht, ist ein Hippokamp, vorne Pferd, hinten Fisch, ein Reittier verschiedener Meeresgötter. Es kommt auch in der Heraldik vor und venezianische Gondeln verzieren ihren Bug und Heck damit. Das echte Seepferdchen hat seinen lateinischen Namen von diesem sagenhaften Fischwesen.

Ich habe mir so eine alte Darstellung als Vorbild für einen Stempel genommen.

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Aber auch einen realen Fisch habe ich noch geschnitzt. Eine „Decke“, was Manta auf Spanisch heißt, zusammen mit den Kopfflossen, ergab die Gattung Teufelsrochen.

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Der Riesenmanta  kann eine Spannweite von bis zu sieben Metern bekommen. Er schwimmt in tropischen Gewässern und lebt von Plankton. Ach was schwimmt, mystisch schwebt er durch das Wasser! Wie Flügel bewegt er seine Flossen. Tatsächlich hält er sich gern an der Wasseroberfläche auf und springt, fliegt sogar aus dem Wasser. Gern würde ich diesen durch das Wasser schwebenden Fisch mal sehen!

So ergibt sich heute für den Mustermittwoch ein mystisches Bild. Ich hoffe, dass Seepferdchen geht noch durch als Fisch. Und weil es „auch märchenhaft ist“, wie die Zitronenfalterin meinte, habe ich es dort nun auch verlinkt.

Habt eine schöne Zeit und genießt den frühen Frühling, die närrische Jahreszeit, so denn Ihr sie feiert.

 

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Hüftgold

Hallo Ihr Lieben.

Es geht in die Hoch-Zeit der 5. Jahreszeit! Karneval. Zeit des Schlemmens, noch mal ausgelassen Feierns, vor der Fastenzeit. Also, wenn Ihr so was mitmacht. Ansonsten könnt Ihr den Kuchen auch nur so essen. Das Rezept zum einfachen aber gehaltvollem, schokoladigem Rührkuchen:

6 Eier, 250g Butter, 300g gehackte Schokolade (Nimm dunkele und/oder Vollmilch, was Du lieber isst, wenn Du die Schokolade nicht mit dem Messer bearbeiten magst, musst Du Schokoladenflocken kaufen. Ich finde aber, wenn man ein grosses Brett und ein langes, breites Messer nimmt, klappt das ganz gut.), 250 g Zucker, eine Prise Salz, ein Tütchen Vanillezucker und Backpulver, ein Schnapsglas mit etwa 100-150ml Cognac, 100g gehackte Mandeln, einen Schokoladenguss oder Puderzucker zum Bestäuben, wenn Ihr mögt. (Wir haben keine kleinen Kinder mehr, wenn Ihr den Alkohol weg lassen wollt, nehmt einfach etwas Milch.)

Gugelhupf Form mit Margarine bestreichen und mit Mehl bestäuben, allerdings habe ich praktischerweise eine Kastenform genommen, da dann die Kuchenstücke besser transportabel sind. Diese könnt Ihr auch mit Backpapier auskleiden.

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Bei Ober- und Unterhitze 180°C ca 50 min. auf der mittleren Schiene backen, Stäbchenprobe machen – wenn nichts am Stäbchen kleben bleibt, ist der Kuchen fertig und kann in der Form auskühlen. Nach dem Stürzen könnt ihr eine Schokoladenglasur übergießen oder Puderzucker drüber streuen. Und wenn Ihr es bunt mögt, kann da natürlich auch noch Dekozuckerkram auf die Glasur drauf.

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Vor einigen Tagen habe ich schon diesen Linoldruck gemacht. Der Schnitt ist schon etwas älter. Einen halben Apfel druckte ich auf meine Jeans und auf ein Halbleinen Küchentuch.

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Ach, nichts geht über Leinen oder auch Halbleinen. So ist es beim Gläser abtrocknen  effizient und auch im Bad als „Gesichtstrockentuch“ sehr gut. Ein normales Handtuch, welches man womöglich auch noch für die Hände benutzt, nimmt sehr viel mehr Bakterien auf. Ihr habt kein Trockentuch aus oder mit Leinen für das Bad? Aber vielleicht liegen in einer Schublade noch eine alte, selten genutzte Servietten, die waren früher oft aus dem gleichen Material. (Dieses Trockentuch geht allerdings in`s Sauerland, ein kleines Dankeschön.)

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Eigentlich müsste ich ja wieder Mutzen backen. Das ist nun mal das Karnevalsgebäck. Dafür muss frau aber lange am Herd stehen und frau hat es geschafft, die Treppe unkonventionell zu nehmen und ihre Beine muss sie jetzt immer noch länger hoch legen. Also ist ein Rührkuchen perfekt. Da macht ganz viel Arbeit die Maschine. Und so ist es ein wenig auch ein Trostkuchen geworden, denn lieber würde ich bei dem Wetterchen raus, im Garten schaffen und zum Frühjahr gehört ja auch ein Frühjahrsputz.

Ach, aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Euch eine schöne Zeit!

Verlinkt beim Creadienstag

was für eine frühlingshafte Woche

oder?

Hallo Ihr Lieben.

Was für ein Wetterchen uns gerade hier bescheert wird. Auch wenn die Nächte immer noch kalt sind, der Frühling klopft an die Tür.

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Überall sind die Vögel am zwitschern und übertreffen sich bei den Reviergesängen. Die Eichhörnchen jagen sich und morgens wird man endlich auch mal wieder von Amselgesang wach. Die Eichelhäher und die Elstern streiten sich auch lautstark schon um die Bäume, in denen sie ihre Kobel bzw Nester bauen wollen.

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Ich mag ja nicht unken, aber die drei Rankengewächse erinnerten mich sofort an Shakespears Hexen. Dabei gibt es gerade wirklich kein Blitz und Donner…

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„When shall we three meet again
In thunder, lightning, or in rain?“
Macbeth (I, i, 1-2)

 

Immer wieder ziehen Kraniche. Ihr Rufen lockt mich dann regelmässig in s Freie, um ihnen hinterher zu schauen. Kaum ein Vogel beflügelte die Menschen in ihrer Fantasie so, wie der Kranich. Glücksvogel, Sonnenvogel, Symbol der Fruchtbarkeit, Klugheit und Wachsamkeit. Sendboten des Himmels.

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Als wir zu Besuch in der Eifel waren, könnten wir ganz viele Bienen sehen, wurden sie doch mit Honigwasser angelockt. Denn im Garten blüht hier eigentlich noch nichts, vor allem die Nächte dort sind eisig. Daheim im Rheinland gibt es für die ersten mutigen Insekten schon ein wenig mehr zu sammeln.

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So machen die Spaziergänge mit dem Hund gleich viel mehr Spass! Dieses geduldige Grautier steht mit zwei sehr dominanten Shettlandponys. Jemand hatte Karotten gebracht und es lagen letze Stückchen im Staub. Die darum streitenden Ponys habe ich auch geknipst, aber lieber mag ich Esel. Da am Zaun ein *Bitte nicht füttern* Schild steht, halte ich mich auch daran. (Schweren Herzens, aber es hat schon seine Berechtigung.)

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Zum Leidwesen viele Allergiker hängen die Hasel Sträucher voll. Lämmerschwänzchen haben wir als Kinder dazu gesagt.

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Mit dem Rücken in der Sonne habe ich noch mal etwas geschnitzt. Orcas habe ich bis jetzt immer nur verschenkt und Blau- und Buckelwald sollten noch Gesellschaft bekommen. So ganz anders ist das blaue Material zu händeln, fast butterweich, auch beim Drucken.IMG_20190222_075629

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Und einen flotten Flitzer gab es noch dazu. Den berühmten Porsche 356, den Badewannenporsche. Was sich Menschen für Autos immer an Spitznamen ausdenken. Mit so einem hatte James Dean Rennen gefahren. Allerdings gab er ihn dann in Zahlung und kaufte sich den 550 Spyder und fuhr zu schnell…

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Ein Hundeportrait ist auf dem Sofa nebenbei entstanden. So Bleistift Skitzzen gelingen mir am Besten ohne Planung. (Deswegen nennt man sie ja auch Skitzzen.)

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Ach, was freu ich mich auf das Wochenende, auch wenn ich die Beine hoch legen muss.

Habt eine schöne Zeit!

Verlinkt bei freutag

märchenhaft

Hallo Ihr Lieben.

(Text und Bilder enthalten unbezahlte Werbung)

Heute möchte ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. So gut, wie das tapfere Schneiderlein bin ich natürlich nicht und so angeberisch auch nicht. Ich erwische keine sieben auf einen Streich.DSCN6106

Ihr merkt schon, es geht um das zauberhafte Thema *Märchen*. Die Zitronenfalterin hat diese Idee gehabt und sammelt nun Beiträge über Märchen.

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Die zweite Fliege ist eigentlich der Mustermittwoch bei muellerin-art-studio.de. Ja, da hat sich ganz viel getan, bei der Michaela Müller und endlich wollte ich wieder ein Muster  zu dem neuen Monatsmotto beisteuern. Fische werden gewünscht. Wie ich über Märchen zu den Fischen und dem russischen Märchen Der Hecht hat’s gesagt kam, weiss ich nicht mehr.  Dann holte ich noch Der Fischer und seine Frau, sowie Die Königstochter, die nicht lachen konnte aus dem Regal und ich musste mich schon bald stoppen, denn ich liebe Märchenbilderbücher und habe viele zur Auswahl. Und Fische gibt es auf meinem Blog auch immer mal wieder zu sehen. Den Quastenflosser habe ich damals in dem Beitrag über die Tiefsee gedruckt. Er ist aber in dieser Märchen Illustration so traumhaft aufgegriffen worden dass ich ihn dazu genommen habe.

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Mein eigentliches Mustermotiv zum Fisch Thema sind aber die Hechte. Dieser sagenumwobene, heimische Raubfisch ist ein schönes Motiv für selbstgeschnitzte Stempel.

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So mancher Hecht, König der heimischen Seen, wandert beim Angler auch in seinen Fundus an Märchen, wenn er ihn in den Angel Erzählung immer länger werden lässt. Erfüllt der Butt beim Fischer und seiner Frau Wünsche, so lässt der Hecht seinen barmherzigen Angler im russischen Märchen zaubern.

 

Märchen habe ich natürlich vorgelesen bekommen, aber sobald ich lesen konnte, hat das alte Märchenbuch meiner Mutter immer in meinem Zimmer gelegen. Vor allem das Bild und die Geschichte vom gestiefelten Kater verbinde ich mit diesem Buch. Illustrationen waren und sind für mich bei Märchenbüchern ganz wichtig. Liegt vielleicht daran, dass ich immer schon gerne gemalt habe. Ich hatte nie ein Problem damit, das Märchen brutal sein können. Es waren Märchen, Fantasien, nicht real. Da war es einfacher mit umzugehen, als mit tatsächlichen Ungerechtigkeiten.

 

Ich finde es jedenfalls ganz wunderbar, wie die Menschen überall auf der Welt Märchen erzählt haben und immer noch erzählen. Jedes Kind versteht die Botschaften in den Märchen und erlebt sie trotzdem nicht  unbedingt als Lehrstück. Und wie unterschiedlich Märchen der Welt sind und doch wieder so viel Ähnlichkeiten.
Vielleicht kramt Ihr jetzt doch wieder das alte (oder neue) Märchen Buch hervor und lest das eine oder andere Stück vor oder für Euch selber.
Macht es Euch gemütlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einiges vorgestellt

Hallo Ihr Lieben.

Wie versprochen zeige ich nun endlich den Taschenanhänger.

„Wenn Dir einer was will, kannst Du Dich damit wehren!“ So sagte mein Mann sinngemäß dazu.

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Ein wenig ausprobieren beim Befestigen musste ich schon. Die Filzbälle wurden per Nadel und Nylonfaden zweimal durchstochen. So konnte ich oben den Ring anbringen und unten eine blaues Wäscheband, welches durch die Holzkugel führt, anknüpfen. Eine kleine Perle noch zum Verschließen am untersten Ende und das Band so um diese geknotet, dass es nicht durchrutschen kann… Fertig. Beim ersten Mal war mir nämlich genau dieses Abschlussband durch die Perle gerutscht, als ich gerade den Taschenbaumler anhängen wollte. Auch habe ich zum Schluss den Karabiner weggelassen, der war eigentlich nicht nötig.

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Nun hat Pippi gewichtige Gesellschaft. Und weil das ja im Prinzip Werbung für Pippi Langstrumpf ist, sei die hiermit gekennzeichnet und Euch auch gleich gesagt, dass diese Puppe schon sehr, sehr lange anhänglich ist. (Keine Ahnung, ob es sie noch immer gibt.)

Das Nadelbriefchen ist übrigens schon sehr alt und gehörte der Grossmutter meines Mannes. So etwas mussten die Mädchen früher in der Schule machen, sehr gern hat sie aber nicht genäht und gestickt. Aber für Viele waren gerade diese Fertigkeiten, die wir als Hobby betreiben, eine Notwendigkeit. Der wunderschöne, blaubemusterte Stoff darunter gehörte dagegen meiner Oma. Er ist schon ganz weich und an einigen Stellen fleckig und geflickt. Aber Stoffe wurden nach ihrer ursprünglichen Verwendung als Kleidung, noch zu Beuteln, Überwürfen oder Deckchen genäht. Ich liebe diese springenden Hirschen und die Hasen scheinen miteinander zu plauschen.

Aber ich habe noch mehr vorzustellen. Einen wunderbare, bilderbuch ähnlichen Bildband über Weltenentdecker, den ich letztens hier entdeckt habe! (Werbung, weil Verlinkungen zu tollen Bücherblogs.)

Der Band von Jonathan Litton, Ch. Chalik, D. Shepperd, J. Davis, L. Hartas, über bekannte und weniger bekannte Abenteurer, ist nicht nur was für Kinder, auch Erwachsene können sich hier in fremden Welten tummeln und Geschichten von Menschen entdecken, über die sie vielleicht mehr lesen möchten. Ich lasse mal ein paar Bilder sprechen:

Außerdem wurde ich an eine meiner Lieblingstortenschlachten im Film „Das grosse Rennen rund um die Welt“ erinnert. ( div. Werbung, da Titelnennungen)

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Dann möchte ich meinen letzten Fund zeigen, ein Döschen, das sicher aus eine Majolika oder Steingut Manufaktur stammt, leider kenne ich aber das Zeichen nicht. Kann mir da jemand weiterhelfen? Ich habe das Zeichen auch schon Mal gesehen, aber kann es nun nicht mehr zu ordnen, (es ist kein Porzellan).

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Und was ich gerade lese, habt Ihr jetzt auch gesehen, Warlock Holmes. Ich muss mich ein wenig anstrengend, denn mein Englisch ist dafür etwas eingerostet. Aber es lohnt sich, zumindest, wenn man S. Holmes Fan ist, Humor mag und gerne auch mal Fantasy liest. Denn hier ist Holmes ein Hexenmeister und Watson der eher logisch denkende Part. Denning versteht es, die bekannten Geschichten von Holmes einzubauen bzw neu zu schreiben, so dass man manchmal laut loslachen muss. Leider gibt es diese Reihe noch nicht auf deutsch. Auch auf diesen Autor wurde ich durch einem tollen Blog aufmerksam.

Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche!

Verlinkt beim Creadienstag