Schneckensommer

Hallo Ihr Liebe.

Das war ein Monat. Ich mochte gar nicht über diese Katastrophen vor der Haustür schreiben. Mir fehlen jetzt noch die Worte. Die Eltern meines Mannes haben grosses Glück gehabt. Alles andere in diesem Monat trat in den Hintergrund.

Als ich an dem Mittwoch Abend, nach dem heftigen Regen hier kurz auf den „vollgesaugten“ Rasen trat, krochen wirklich überall Schnecken umher. Das waren noch mehr als sonst in diesem verregneten Sommer. Aber wenn das alles gewesen wäre…

Close to the ground (verlinkt bei Juttas Fotoblog)
close to the ground – überall Pilze und sogar hier Flechten

Am Donnerstag (danach, irgendwie war plötzlich alles „danach“) habe ich dann meine Stempel, die ich Mittwoch begonnen hatte, fertig gemacht, genau wie einige andere kreative Sachen.

Geburtstagsgeschenk
Wiesenbocksbart
Die Käfer waren ein Auftrag
Zwei Marienkäfer Stempel entstanden
Seerosenstempel, den hatte ich schon länger vor zu schnitzen
„Ein Mädchen auf dem Meeresgrund“, Tribut an Lotte Hass

Das war genau das Richtige. Schnitzen kann ich auch immer mal wieder zwischendrin unterbrechen. Das ist sehr praktisch. Und es gibt kaum etwas, was mich mehr entspannt. Und Entspannung tat not – stellte sich ein, als endlich Kontakt hergestellt werden konnte. Trotzdem musst ich mir jede Information rund um die Katastrophe ansehen, Informationen sammeln um zu verarbeiten.

Auch die Stachelbeeren und Johannesbeeren mussten endlich verarbeitet werden zu lecker süß-saurem Aufstrich. Außerdem wurde Karottenkimchi und Salzgurken, wie letztes Jahr, angesetzt. Mein Schatz mag gerne Kimchi, darf aber kein Kohl mehr essen. Also probieren wir diese Variante. Langeweile kam nicht wirklich auf.

Anfang des Monats fühlte ich mich selber noch wie eine Schnecke und zwischendrin wünschte ich mir manchmal ein Schneckenhaus.

Oft kein gutes Wetter (vor allem wenn ich Zeit hatte) um zB die schöne aber zeitraubende Tätigkeit des Papierschöpfens für die Sommerpost zu tätigen. Aber ein Besuch bei Freunden, zwei Geburtstagsfeiern, wunderbare selbstgemachte Post, einen aufmunternden Blumenstrauß, Besuch von lange nicht gesehenen Freunden, einen Monatsvogel, Stempelschnitzen, Eifelbesuch, Papierschöpfen, Garten und Küchen Tätigkeiten…

Und so endet dieser Monat, der gefüllt war mit so vielen Sachen, Ereignissen, Tätigkeiten, wenigstens mit dem fast fertig werden der geschöpftes Papiere. Regen und Windböhen zwingen mich wieder zu einer Pause. Etwas Zeit hab ich noch und die Post der weiter weg liegenden Empfängerinnen kann schon rausgehen. Hier meine Collage zum Monatsausklang:

Die letzte Woche war so wunderbar sommerlich, da ist der Wechsel zum Wochenende hin schon wieder heftig.

Der Wind biegt die Disteln, im Hintergrund stehen die Strohballen und der Bauer eggt unter scharfen Augen eines Bussardes und eines Falken das Feld. ich bin mir dem Rad unterwegs, Besorgungen machen, muss auch in die Bücherei und fahre extra Wege, um das Gefühl des Sommers zu genießen.

Jetzt ist Wochenende, Monatsende, Hochzeitstag und Chill – Tag. Treffen wir uns noch auf einen Plausch bei Andrea? Und schauen bei Birgitts Monatsrückblick rein? Oder bei Juttas Fotosammlung? Für den Creativsalat bin ich wieder zu spät. habt ein schönes Wochenende, ich schau nach und nach bei Euch vorbei, da heute und morgen keine Zeit ist, freue mich immer über Eure Besuche hier!

12 von 12 im Juli 2021

Hallo Ihr Lieben.

Heute sammelt wieder Caro von draussennurKännchen unsere Tagesabläufe in 12 Bildern.

Einmal klappt es heute zeitlich und „tadaaa“, ich habe auch an das Datum gedacht.

Also:

Mühsames Aufstehen heute. Es ist ein Montag. Wir sind alle müde, selbst der jüngste Sohn, der keine Verpflichtungen am Morgen hat und lange schlafen kann, ist später noch müde. Dabei haben wir gar kein Fußball gestern Abend geschaut. Die lieben Gäste sind am Sonntagnachmittag auch zeitig gegangen. Vom Sonntagsbuffett blieb für das Frühstück nur wenig, aber für jeden Geschmack etwas über.

Quiche, Waffeln, Beeren aus dem Garten

Wie jeden Tag dann der erste Hundegang. Der Troll mag noch schnüffeln, teils wg Hundedüften, teils wg Kaninchen und teils weil er heim will. Ich bin aber neugierig, am Friedhof ist Vogelgezeter. Sowohl Krähen als auch Singvögel und der Specht haben definitiv einen Greifvogel erspäht. Ich erhaschen nur einen braunen, großen Schatten.

Nein, ich bin kein Raubvogel!
Reichlich morgendliche Feuchtigkeit im Spinnennetz. Champions gibt es an anderer Stelle auch (aber wg Hunden mag ich sie nur nicht pflücken) und die Stimmung ist frühherbstlich.
Alltagsfreuden, Spühlmaschine leer räumen, ich nehme schnell mal die TARDIS ( aus Doctor Who)
Frische Stachelbeermarmelade (aus gekauften Beeren), die wird nicht alt hier
Ein Glas geht an eine Freundin. Den Wippsteerts von „Kleineviecher“ nehme ich diesmal für die Etiketten
Mittagessen vorbereiten, Pellkartoffeln waschen
Den Einkauf weg packen und das Mittagessen kochen

Der Tag fühlt sich immer noch „müde an“. Einen Kaffee und die Überlegung eines schnellen Mittagsschläfchens stehen im Raum. Aber die Wäsche muss noch auf die Leine. Dabei habe ich die Amsel und junge Spatzen aufgescheucht. Nach der Amsel schau ich gleich. Sie hat ein neues Nest im Lorbeer gebaut. Na, seht Ihr sie?

Ok. Nur die langen Schwanzfedern zu erblicken

Etwas später. Hey, es regnet schon wieder! Schnell die Wäsche rein holen. Denn,… kein 12. ohne Wäsche, nicht wahr? Es soll jetzt die ganze Woche über regnerisch bleiben. (Ist ja fast ein Ratebild, ein Wäschekorb auf dem Tisch mit ersten Tropfen und auf der Bank daneben Wäsche, die auf der Leine keinen Platz mehr hatte)

Dann setzen wir uns mal noch schnell, bevor es an die Vorbereitungen für das Abendessen geht und schreiben den Beitrag (Wunderbarer alter Sessel des Sohnes, in seinem Zimmer steht gerade mein PC) und verlinke ihn, viel später werde ich bei Euch vorbei schauen.

Habt eine gute Woche

nur Kleinigkeiten

Hallo Ihr Lieben.

Ein ganz normale Woche liegt hinter mir, wenig zu berichten. Das ist super! Glaubt mir.

Aber etwas Besonderes gab es am Montag. Ich habe einen ganz wunderschönen Strauß per Post geschickt bekommen. Der hat mein Herz wirklich sehr erfreut, meine Augen ebenso und die Nase auch noch! Astrid hat mir eine blumige Freude gemacht! Nicht nur, dass wir jeden Freitag bei Ihr die schönsten Blumenarragements sehen dürfen, sie hat mir auch so einen wunderprächtigen Strauß geschickt. Den muss ich natürlich hier zeigen und auch bei Holunderblütchen verlinken.

Ist das nicht eine sommerliche Pracht? Im getöpferten Blumenkrug von Rügen finde ich Sonnenblumen, Dill, Schafgabe, den blaublassen Rittersporn und mehr, passend zusammen präsentiert. Für mich sieht der Strauß so aus, als wäre man einmal durch einen Bauerngarten gegangen (und die liebe ich sehr, außerdem brauchte ich eine Vase, die diesen großen Strauß auch halten konnte).

Ihr seht auf dem Bild auch noch Ulrikes Karten, die jetzt auch selber Stempel schnitzt und das als Anfängerin (!) ganz großartig macht. Schaut mal, was sie hier auch kleinesfeines geschnitzt hat.

Außerdem war ich erfolgreich im Secondhand finden: ich liebe die echten iitala Gläser. Die muss ich jetzt erst mal etwas ansehen, bevor ich sie nutze. Wahrscheinlich werden sie dann auch erst mal als kleine Vasen gebraucht.

Liebe Astrid, das wäre nicht nötig gewesen, aber ich habe und erfreue mich immer noch so sehr am Strauß. Der Dill duftet fleißig und ich liebe Dill und Duft. Danke Dir sehr! Ich werde noch lange an dem Blumen meine Freude haben.

Was ich auch diese Woche endlich mal wieder gemacht habe, ist Stempel schnitzen:

Die Käuze aus dem Vormonat haben es endlich auf eine Stempelplatte geschafft. Als erstes kam der kleine, schlafende Vogel dran. Den hatte ich nach einem Besuch über Webcam festgehalten mit einer kleinen Bleistiftskizze und wollte nun schauen, wie sich das als Stempel macht. Nach der anderen Skizze habe ich dann einfach mal losgelegt und auf das Material gemalt, den Stempel so groß, wie eine Postkarte gehalten und losgeschnitzt.

Den kleinen schlafenden Kauz mag ich sehr. Auch der auf dem Ast sitzende Kauz gefällt mir, genau wie der Baum. Mit dem Astloch und den darin sitzenden Käuzen bin ich gar nicht zufrieden. Übrigens habe ich extra in den Zwischenräumen einzelne Strukturen gelassen. Diese Zusammenstellung von Ast und Vogel ganzflächig mag ich aber sehr und werde es sicher noch anders arrangieren. Ein paar weitere Stempel sind in Arbeit, aber wenn es jetzt mal aufhört zu regnen und ich Zeit habe, muss ich mich an das Papier schöpfen begeben.

Sonst war es hier eine sehr ruhige Woche, wie oben erwähnt. Besuch hatten wir:

Auf dem Balkon wurde eine junge Krähe gefüttert, lautstark war das und so war ich auch aufmerksam auf sie geworden. Sehr interessiert und noch gar nicht scheu ertrug mich die junge Rabenkrähe. Wir begutachteten uns gegenseitig sehr genau.

Heute werde ich noch etwas aufräumen, eine Quiche backen, denn Freunde, die wir wirklich sehr lange nicht mehr gesehen haben, kommen morgen vorbei. Außerdem will ich Waffeln und süsse Waffeln backen, die gehören für uns zum Sommer dazu. Auch wenn der noch auf sich warten lässt. (deswegen schau ich ggf auch verspätet bei Euch vorbei)

Habt alle ein wunderschönes und erholsames Wochenende! Lasst das Wetter einfach Wetter sein und genießt es trotzdem.

Und damit setze ich mich zu Andrea in Berlin an den Samstagsplausch-Tisch und verlinke den Beitrag dort.

Limettensauer ist lecker

Hallo Ihr Lieben,

ich habe endlich auch wieder etwas gebloggt. Wenn man das so ein paar Jahre lang regelmässig macht, ist es schon komisch, wenn man da etwas aussetzt. Einen Monatsrückblick und mein Jahresprojekt mit einem neuen Vogel war immerhin diese Woche möglich und auch die nächste Zeit sieht wieder besser aus.

Leider bin ich immer noch nicht zum Schnitzen oder Drucken gekommen. Obwohl ich mir neues Material und ein neues Linolmesser (nun mit dreieckiger Klinge) gekauft habe. Ich muss ja gestehen, nicht nur beim Kreativen mag ich Messer. Ein Papierschöpfrahmen wurde auch erstanden, denn ich bin bei der Sommerpost wieder dabei. Papierschöpfen habe ich letztes Jahr (auch bei der Sommerpost) ausprobiert und das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Mit botanischen Kleinigkeiten wird das handgeschöpfte, zart gefärbte Papier diesmal „aufgepeppt“. Ich sammle schon Wegwarten, Malven, Rosen… aber wir bewegen uns dann auch noch im gelben und grünen Spectrum.

Beim starken Regen blieb ein großer Rosenzweig auf der Strecke. Genau so wie er war, ist er auch in die Vase gekommen und ich zeige ihn bei Holunderblütchens Flower Friday. Zwischendrin hat es die Woche immer wieder geregnet, ein Gartengang war seltener, die Freude an den Blumen innen größer. Ich hoffe, Stachelbeeren und Johannisbeeren bekommen noch ein paar Sonnenstrahlen, ich mag und muss sie doch recht bald pflücken. Gelierzucker ist schon gekauft für Gelee und Marmelade. Sonne einfangen in Gläsern.

Ganz liebe Worte sind hier angekommen, sowohl als digitale Post, als auch klassisch. Dafür möchte ich herzlichst Danke sagen! Bloggen verbindet doch auch persönlich. Manchmal erinnert es an die Zeiten, als man noch Brieffreundschaften pflegte, oder sich am Wochenende hinsetze, Papier und Füller in die Hand nahm und der Freundin einen langen Brief schrieb, wie es denn gerade so läuft. Ganze Romane wurden da niedergeschrieben. Heute gibt es eine Sms (über div. Anbieter) oder etwas altmodischer (ja, das ist sie schon) eine Mail. Astrid, Deine Worte haben mir sehr gut getan. Übrigens, war in der wunderschönen Karte aus Dänemark auch noch ganz nett ein Extrabriefchen mit zauberhaften Briefmarken. Danke Dir liebe Ulrike, ich bin ganz gerührt! Ich bin sehr verliebt in diese kleinen Kunstwerke (nicht nur als Vorlagen für mögliche Stempelmotive)

Tim und der blaue Lotus als selbstgemachte Karte! Wunderbar

Am Samstag feiern wir draußen und coronaconform bei und mit einem Freund. Der Sohn hat unter Anleitung dafür einen Frischkäsekuchen gemacht, ohne Backen und ganz „sauersüßleckerfrisch“. Diese Frischkäsekuchen waren ja mal sehr modern, heute fast vergessen:

Man nehme eine Packung Butterkekse, (ich hatte noch von der Tiramisu etwa 8 Löffelbiskuit übrig, die sind auch dazu gekommen). Die werden mit dem Fleischklopfer ordentlich zerkleinert. 130 g Butter erhitzen. Eine 26er runde Springform mit etwas Backpapier am Boden auskleiden und die Brösel dort rein füllen, die aufgelöste Butter verteilen und dann die Brösel gut mischen und mit dem Fleischklopfer zu einem Tortenboden feststampfen. Kühl stellen. Etwas später 600g sahnigen Frischkäse und 250g cremigen Naturjoghurt in eine Rührschüssel und vermischen, eine Packung geriebene Zitronenschalen dazu geben. Bereit stellen für das rasche Unterrühren: 70 g Puderzucker (wir haben 50 g und 20 g Birkenzucker genommen). 3 Beutelchen (eines ist für 250g) Sofortgelatine oder entsprechend Blattgelatine in etwas Wasser und 4 – 5 EL Limettensaft verrühren. Bitte gießt diese nicht zur Frischkäsemasse, es muss statt dessen portionsweise zur Gelatine gegeben werden, sonst klumpt es. Also einer rührt die Gelatine in einer Schüssel und der andere gibt die Frischkäse Kleckse dazu. Dann zum Schluss den Zucker noch gut unterrühren und die Masse auf den Keksboden geben. Wie Ihr seht, haben wir dann nach dem Glattstreichen noch etwas Deko in Form von Schokoladenfruchtperlen aufgestreut, sowie Zitronenmelisse Blätter verteilt. Nun über Nacht kühl stellen. Der Kuchen ist nicht sehr süß, wer es lieber zuckriger haben mag, sollte noch etwas mehr Puderzucker (Birkenzucker) nehmen. Übrigens passen auch Beeren perfekt zu dem Kuchen. Überhaupt sind diese Frischkäsetorten sehr vielseitig!

„Limettensauer“ ist echt lecker!

so frischlecker
für die Sommerpost angemeldet
Auf unserem Spielplatz landet ein Greifvogel besonderer Art

Findet Ihr nicht auch, dass diese großen, zusammengewachsenen Pilze aussehen wie ein Greifvogel, der über dem Boden, nach Beute ausschauend, schwebt. Passend zu „meinen Bartgeiern“, fand ich. Anhand der Blätter seht Ihr, wie groß die Schirmlinge sind.

Ich wünsche Euch allen ein wunderbares Wochenende. Hier haben die Ferien begonnen, was ich fast nicht mitbekommen hätte. Jetzt wünsch ich uns etwas stabileres und warmes Wetter, damit wir zB. im Fluss baden gehen können. Die Schwimmbäder haben zwar wieder geöffnet, aber es ist doch sehr umständlich, eine Karte und Zeit online zu buchen, vor allen Dingen, wenn man heute noch nicht weiß, ob es morgen gewittert. Die Sieg ist immer eine nette Alternative, im Moment noch etwas gefüllt, wenn auch nicht so hoch, wie der Rhein, trotzdem muss man immer vorsichtig sein. Wie Ihr schon gemerkt habt am Ton des Textes bessert sich hier langsam die Lage. Danke Euch allen für die Nachfragen. So ist das Leben eben nicht immer Zuckerschlecken und Sonnenschein. Aber wie oft sieht man dann, dass es doch gut geht und sich alles zum Guten wieder wendet, es immer noch schlimmer sein könnte. Immer an das Fenster denken, welches aufgeht, wenn die Tür zuschlägt.

Fühlt Euch umarmt und nun setze ich mich noch zum Samstagsplausch bei Andrea (Verlinkung)

Uhugenau

Hallo ihr Lieben.

Als Begrüßung gebe ich Euch den virtuellen Duft des Fliederweg mit auf den Weg. Wie jedes Jahr hat mir meine Nachbarin wieder einen Strauß vor die Tür gelegt. Den muss ich auch bei Holunderblütchen zeigen (verlinken)

Das war eine schöne Woche. Mein Schatz hatte Urlaub. Das Wetter war zwar oft auch schwül, wolkenverhangen, aber doch fast immer sonnig und warm. Gern hätte ich etwas mehr Regen abbekommen. Mairegen ist Wuchsregen. Nun, es sieht so aus, als käme der jetzt häufiger die nächsten Tage. Dem Rasen sehr ich täglich beim Wachsen zu. Leider ist der Hängekorb, den wir letztens aufgebaut haben, mit einer verbogenen Stange geliefert worden, konnten wir erst beim Zusammenbauen feststellen. Das Möbelhaus hatte schon (trotz Beilagenangebot) eine längere Besorgungszeit. Jetzt folgt allein eine Bearbeitungszeit der Reklamation von 1 Woche. Dann wird es wohl wieder entsprechend dauern, immer vorausgesetzt, alles läuft. Wie soll menschliche Muskelkraft oder Gewicht das Stahlrohr genau so verbiegen. Ich geh bei so etwas gerade immer von den schlechtesten Möglichkeiten aus: dass man meint, wir wären das gewesen und damit dem Mängel nicht statt gegeben wird. Furchtbar, nicht?

Der Schüler war zum Abschiedstreffen mit der Chemielehrerin. Alle sind techt wehmütig, schweben irgendwie so dazwischen. Die Prüfungsfragen waren wohl in allen Fächern recht schwer, (so die Lehrerin), in Mathe gibt es lt Presse eine Petition. Und in der Nachrichten wird von einem Ausfall von 350 bis 800 Stunden im Untericht gesprochen. Auch unsere Schulministerin versprach fairen Bedingungen im Vorfeld. Wie sollen die Lücken aufgeholt werden, wo ist gerade, nicht nur, im Schulsystem die Chancengleichheit?

Christi Himmelfahrtsküchlein

Wie es mir so Anfang der Woche ergangen ist, seht Ihr bei 12 von 12. Dementsprechend war unsere Woche insgesamt eher ruhig. Ich habe endlich den Fuchs auf Shirts und Jeans Jacken gedruckt. Damit könnte dann endlich Post rausgehen. Vom Wichteln bei Ulrike hatte ich ja schon kurz schon erzählt. Die Liebe hatte zwei Wichtel zu versorgen, mein Partner war ausgefallen (ich hoffe es geht Ihr ganz schnell wieder besser, sende gute Wünsche unbekannterweise) Das hat mich so gefreut, dass ich kurzerhand als Dankeschön Stempel geschnitzt und rausgeschickt habe. Mein Wichtelpaket könnte ich zufällig sogar selber übergeben. Mehr zu der Aktion folgt.

gepflanzt und gedruckt

Jeden Abend, immer nachts, wenn ich wach werde, oder/und morgens direkt nach dem frühen Wachwerden, muss ich als erstes beim Uhu, Steinkauz, Schleiereule und Seeadler vorbei schauen, oft auch noch beim Fischadler. Besonders die jungen Vögel im Uhu Nest haben es mir angetan. Ganz genau beobachte ich jetzt seit dem Schlüpfen, wie sich die zwei übriggebliebenen Kücken verändern. So groß! Die Flügel werden gereckt und gestreckt und wenn man das Glück hat, zu sehen, wie sie sich auf volle Länge hochrecken, erkennt man erst, wie gross dieser Nachtraubvogel ist,bzw wird. Seit ich vor vielen Jahren mal in einer Greifvogelshow in Schottland einen Uhu neben mir sitzen lassen durfte (auf der Hand wäre er zu schwer gewesen), liebe ich diese Vögel. Dort konnte ich aber einen Weißkopfseeadler auf der behandschuhten Hand landen lassen.

Bei der Schleiereule ist am Freitag das erste Kücken aus dem grossen Gelege geschlüpft. Das Elternteil beschützt Eier und Kücken sehr aufmerksam, ist immer daran, die Mistkuhle, Pardon, Nistkuhle, zu „gestalten“ und die Eier zu wenden. Ich schreibe das so, weil man kaum von Nestbau reden kann und überall Gewölbe rumliegt. Beim Steinkauz konnte ich endlich die Anzahl der Eier sehen. Diese Eule hat sich kaum auf dem Gelege bewegt, dann war sie gestern (kurz) weg und so dann leider auch die Verbindung zur Webcam. Wenn gutes Wetter über der niederländischen Küste herrscht, bekomme ich morgens einen wunderschönen Sonnenaufgang am Adlerhorst geliefert. Auch hier wachsen die Jungvögel schnell. Diese Woche war es aber eher so, dass die Webcam verregnete und daher unscharfe Bilder lieferte. Sicher ist so etwas für viele langweilig, ich bin manchmal richtig aufgeregt. Übrigens, ich kann auch einen Meisen Kasten beobachten. Allerdings faszinieren mich die Großvögel zZt mehr. Dem Rotkehlchen durfte ich diese Tage im Garten beim Füttern zusehen. Ja, bitte, holt euch alle Raupen! Das war am Freitag nach dem ersehnten Regenguss. Auch Meisen durchsuchten sofort meinen Garten. Schön!

leider durch das Vergrössern unscharf geworden, in der Tränke badet das junge Rotkehlchen

Meine Tomatenvorzucht ist so mickrig wie noch nie geblieben. Die Nächte werden nun wärmer, heute ist die Kalte Sophie und ich habe beschlossen, sie in die Töpfe zu setzen und das Beste zu hoffen. Heute bekocht uns der noch Sohn, ich freu mich schon drauf. Euch allen ein gutes Wochenende und vielleicht sehen wir uns bei Andreas Samstagsplausch. (verlinkt)

Ps. Ich bin etwas hinterher, mit dem Kommentieren diese Woche und gelobe Besserung

after the storm

April- und Wochenrückblick

Hallo Ihr Lieben.

Da ist schon wieder ein Monat um und Birgitt sammelt wieder Monatsrückblicke und die dazugehörige Fotocollage. Zu Andreas Samstagsplausch mag ich mich auch dazu setzen.

Kreativ wurde der Monat von der Frühlingspost „Insekten“ bestimmt, die neue Technik, Collografie, musste überhaupt erstmal erprobt werden. Bald zeige ich Euch mehr von der schönen Post, die hier angekommen ist. Meine Insekten sind ja schon rausgeflattert.

letzte Zusendung und die Schachtel zur Vorlage (zum Runterladen)

Der Monatsvogel vom Jahresprojekt wurde per Aquarell Farbe auf eine kleine Holzschachtel gemalt und Euch mit seinen Besonderheiten vorgestellt. Ich muss gestehen, dass ich meinen neuen Vogel für den Mai noch nicht fertig habe, da müsst Ihr nach dem ersten Mai schauen.

Zwei Geburtstage wurden wieder daheim unter diesen besonderen Bedingungen gefeiert. Wir haben das Beste daraus gemacht. Viel gelacht habe ich diesen Monat auch, einfach so (und weil ich Entsprechendes gesehen, gelesen, gehört habe, Lachen macht vieles einfacher für uns hier). Sehr gefreut haben wir uns über die Meldungen bezüglich Impfen in unserem Umfeld (und sowieso!).

Fransen – Geister, geschnitzte Stempel, Buchbesprechung, Vorzucht, Bärlauch und erste schönere, sonnige Frühlings Tage. Und eine Vorlage für Euch wurde auch hochgeladen, ein Schächtelchen. Der Hund hat sich sehr gefreut, einfach nur so und unkompliziert wieder in den Garten laufen zu können, dass sagt doch viel über die sonnigen Tage (aber eisigen Nächte). Aber sein Blick spiegelt auch meine Gemütsverfassung: vorsichtig optimistisch, mit etwas Skepsis, na Ihr wißt schon

Das Abi hat die Woche dafür gesorgt, dass wir viel die Daumen gedrückt haben und eine Kerze gebrannt hat. Nicht nur für den eigenen Sohn. Das alle Abschlussklassen gerade unter diesem Druck Besonderes leisten, ist vielen klar (und leider ja im Moment nicht zu ändern).

Mein Ausblick auf den Mai: ein Wichtelgeschenk aussenden zum Bloggergeburtstag von Ulrike, den neuen Monatsvogel vorstellen, Frühlingspost zu einem Heft gestalten, zwei schöne Bücher noch vorstellen (über leuchtende Haie und einen besonderen Baum) und was sonst noch so dazu kommt. Macht Ihr Euch auch eine leckere Maibowle? Ich geh gleich den Waldmeister pflücken, der zum ersten Mal, seit wir hier wohnen, noch nicht blüht (dann soll man ihn wg der höheren Konzentration Cumarin nicht mehr dafür nutzen).

Baobab, erschienen diese Woche in der Naturkunden Reihe des Matthes &Seitz Verlages (selbstgekauft)

Ich wünsche Euch allen einen schönen Tanz in den Mai, auch wenn der im eigenen Wohnzimmer und wohl eher im Kopf statt finden darf – oder einen wilden Besenritt zur Walpurgisnacht.

Verlinkt beim Monatsrückblick von Birgitt und dem Samstagsplausch von Andrea

Gekicher und Lacher

Hallo Lieben.

Kennt Ihr das auch, wenn man furchtbar viel kichern muss, atemloses, fast lautloses in sich Hineinlachen? „Mein Schatz nennt mich dann liebevoll gern „Muttley“, nach einem Cartoon Hund aus dem Fernsehen. Manchmal ist dies ganz schlimm. „Kicher“ Letztens hat mich eine Situationskomik so zum „Muttley Lachen“ gebracht, dass ich meinen Schatz damit geweckt habe, obwohl ich fest der Überzeugung war, ganz leise gewesen zu sein. Auch sonst musste meine Familie mit lauten Lachern meinerseits leben. Unvermittelt für sie und manchmal auch mich und ansteckend auch noch, als wäre die britische Mutation nicht schon ansteckend genug. Spontanen Lachkrampf kenne ich ebenfalls. Wie heißt es doch auch, dass zu viel Lachen ein Anzeichen von „kurz vorm überschnappen“ ist? Nein, ich kann Euch beruhigen, in die Richtung geht es bei mir nicht. Grundsätzlich bin ich eigentlich ein sehr leicht zum Lachen zu bringender Mensch. Gute alte Slapstick von Charlie Chaplin zB, Witze, Serien und Filme (ich gestehe, ich habe dieser Tage endlich die „fabelhafte Mrs Maisel“zu Ende geschaut, ich liebe vor allem die zweite Staffel und so manche Komik dieser Serie war verantwortlich für lautes Lachen!)

Raubvogel im Morgenlicht

Oh ja und oh weh: gute Witze! Ich bin ein ganz schlechter Witzeerzähler, oftmals vergesse ich sie sowieso, vor allem kurz bevor ich sie erzählen will oder komme bei der Pointe eher selber zum Lachen und schaffe daher das Ende nicht richtig. Meine Einstellung insgesamt ist sowieso eher: „Humor ist, wenn man trotzdem lacht!“ Und bei meinem Schatz habe ich mich als erstes in seine verschmitzte Art und seine lachenden Augen verliebt. Lachende und lächelnde Augen, in Zeiten von Masken doch wirklich wichtig, oder? Das eingefrorene Lächeln zweier Kinder auf einer Lebensmittel Verpackung hat uns dann aber eher abgeschreckt. Lächeln entspannt die Gesichtsmuskeln, Lachen ist gut für Körper und Geist, manchmal hilft es dem Körper über etwas hinweg zu kommen (Abwehrhaltung) und manchmal gibt es sogar  Lachmuskelkater. Ich weiß nur, dass ich gerade nichts Tiefsinniges (mehr) mag, lieber Albernheiten und Aufheiterungen. Da kann Frau/man alles mögliche hinein interpretieren.

Apfelblüte

Die Woche(n): Die Natur ist nun unwiederbringlich im Frühjahrsmodus. Auch die Nachtfröste halten sie nicht mehr auf. Im Garten heißer das, abends immer noch Decken zum Schutz bereit halten. So mutig, mir jetzt schon Geranien zu holen, bin ich aber noch lange nicht. Ich hoffe, dass meine alten es durch den Winter geschafft haben, müssen aber im Keller noch dahinvegitierend. Im Discounter vertrocknet der Lavendel, der direkt neben Petunien und Geranien angeboten wird. Letztere werden aber tatsächlich gekauft. Wenn die Sonne scheint und uns in den Garten zieht, sieht man die meisten Insekten am blühenden Rosmarin und den winzigen Blüten des Lorbeer, nicht in den bunten Tulpen. Der laue Dienstag ließ uns auch endlich wieder draußen zu Abend essen. Was für ein Genuss. Hemdsärmelig, in die tiefer sinkende Sonne blinzelnd, ein Brot mit Frischkäse, Tomaten, Kresse oder Bärlauch (gleich vor Ort gepflückt) und ein kleines Glas Bier oder Wein (und dank Wechseljahre wurde mir sogar später kalt als meinen „Jungs“)

Ein wenig Stempel schnitzen war angesagt die Tage und wer es jetzt immer noch nicht wusste, ich mag Comics (überwiegend aber die Francobelgischen) und Comicverfilmungen. Also lass ich gerade zwei Superhelden als Stempel über das Papier tanzen und aus der Star Wars Reihe „the Mandalorian“. ( Die beiden anderen: „Shazam!“ und „Ich bin Ironman“) Mal sehen, was vielleicht noch dazu kommt.

Für den Donnerstag war Geburtstagskuchen angesagt, für den Samstag wird es aber eine Geburtstagsquiche. Am Freitag brauchte es Nervennahrung, die Englisch Klausur eröffnet das Abitur.

simpler Hefe Apfelkuchen war gewünscht

Und das unter zweifacher Belastung. Es gab Anfang der Woche einen positiven Test in der Abi Stufe, der dann durch einen PCR Test bestätigt wurde. Dank genügend Vorsichtsmaßnahmen mußte wohl niemand in Quarantäne, aber die letzten Stunden fanden fast ausschließlich in Distanz statt. Die Schule hat auch einen Weg gefunden, um denen, die aus Angst vor dem Ergebniss, nämlich sofortige Quarantäne, keinen Test zu machen, das Abitur zu ermöglichen.

(Und wer jetzt meint, „alles Anstellerei“, der möge kurz ganz tief in sich hineinhorchen und sich zurück in seine Jugend versetzen, als sie/er selber noch ein pickeliger, unsicherer, womöglich desillusionierter Backfisch war. Alles vergessen und verdrängt…? (Entschuldigung, dass musste Mal raus))

Im Park habe ich diese Überreste entdeckt. Ich denke, der Sperber oder Habicht hatte zugeschlagen, einen Kleinspecht erwischt. Diese Raubvögel sind geschickte Lauerjäger, vor allem im Anflug durch die Bäume und von mir auch schon dort beobachtet. Ein paar Meter weiter liegen mehrere Taubenfedern. Nun, auch für Greifvögel hat die Fütterungszeit begonnen. Eine beruhigende Einschlaftaktik meinerseits ist das beobachten eines Uhus. Dafür gibt es Webcams in Turmspitzen oder anderen Gebäuden. Auch einen Wanderfalken und andere Eulen kann man beobachten. Ja, ich finde es sehr beruhigend und interessant dabei zuzusehen, wie frisch geschlüpfte Uhu Kücken gefüttert werden. Das schlägt die Brücke zu meiner Buchvorstellung gestern „Der Schneeleopard“,von Sylvain Tessin, welches ich gelesen habe und Euch am Welttag des Buches vorgestellt habe (Werbung). Darin geht es auch um Tierbeobachtungen und Tierfotografie und wo wir in dieser Welt stehen oder stehen sollten. Das schlägt wiederum den Bogen zu einer komischen Sichtung, denn nie im Leben hätte ich hier in einem Ballungsgebiet einen Naturfotografen in Tarnmontur erwartet. Bis jetzt kannte ich diese Jacken, die mit all den Stofffetzen dran an braunes, überdimensioniertes Moos erinnern, nur aus dem Fernsehen. So jemanden auf dem Radweg durchs Feld herausragen zu sehen, seinen Drahtesel schiebend, weil gerade etwas für die Linse entdeckt, hatte an dem Morgen schon wieder etwas sehr skurriles!

Schneckenwanderung nach Nachtfrost

Vielleicht treffen wir uns wieder zum Samstagsplausch bei Andrea (Verlinkung)? Euch allen ein schönes, sonniges Wochenende.

Ich brauche eine Pause

Hallo ihr Lieben.

Ich merke gerade, ich brauche eine digitale Pause. Eine andere könnte ich auch vertagen, die ist gerade  aber nicht möglich. Kennt Ihr sicher auch. Ich habe gerade bereits einen Beitrag für meinen Samstagsplausch geschrieben, gestutzt und abgebrochen. Den wollte ich so nicht bringen. Ich war nur am schimpfen und jammern, eine Prise Selbstmitleid dazu, daß ist es doch nicht, was ich schreiben möchte und so bin ich eigentlich auch nicht.

Chilis Anzucht auf der Fensterbank

Also zeige ich Euch nur meine Bleistiftzeichnung von meinem Monatsvogel, empfehle als Aufmunterung: Axel Hackes neues Buch, welches ich gerade höre, schnelle Schneckchen zum Backen, einen der besten und viel zu wenig bekannten Animationsfilme „Rango“ (großartige Anspielungen, klasse Musik) und verabschiede mich in eine kleine Blog Pause.

Quelle Kunstmann Vlg.

500 g Mehl, dazu 2 El Rohrzucker mit entsprechend Hefe, einen Becher warme Milch, 1 Ei, einen Stich Butter. Und eine grosse Packung Mohnback zum Anrühren.

Am Einfachsten ist es immer, die Hälfte des Mehls (schmeckt übrigens auch mit Vollkorn) mit Hefe und Zucker und der warmen Milch anzurühren, damit die Hefe gut aufgehen kann. Das Ei nach dem Aufschlagen an den Rand auf den Hefeteig, dann nimmt es die richtige Temperatur an, einen guten Stich Butter daneben. Den Teig aufgehen lassen, die zweite Hälfte Mehl dazu und gut kneten, wieder gehen lassen. Dann mit etwas Mehl ausrollen. Den Mohnback mit Milch oder Kondensmilch anrühren und auf dem Teig verteilen und zusammenrollen. In Stücke schneiden und in  den auf 175 °C vorgeheizten Ofen, mittlere Schiene, nach 15-20 Minuten nachschauen, ob sie schön leicht braun  geworden sind (grins) und nach etwas Abkühlung gleich reinbeißen.

Euch allen ein schönes Wochenende, bleibt gesund und tapfer.

Verlinkt beim Samstagsplausch von Andrea

Ps. Es gibt ein weiteres Shirt im Basar

immer gern wieder zum Samstagsplausch

Hallo ihr Lieben.

Mögt Ihr auf einen Tee oder Kaffee zum Samstagsplausch von Andrea vorbei schauen? Ich habe mir in meinen Kaffee einige Kardamomsamen und Zimt getan. Das tut gut. Gewürze können unsere Stimmung heben.

Eintopf ist einfach immer wieder lecker: Petersilienwurzel, Pastinaken, Möhren, Kartoffeln, Kürbis…

Es geht doch nichts über einen schönen Eintopf, oder? Schön sähmig püriert. (Dann merkt der Sohn auch nicht, was da alles gesundes drin ist.) Vor allem, wenn einen der Wind ordentlich und kalt durchgepustet hat. Mittlerweile könnten wir nicht mehr an der Sieg entlang laufen, der Hochwasser Pegel steigt unaufhaltsam.

überall steht Wasser

So schön es auch aussieht, ich bin mir durchaus bewusst, wie schlimm das Hochwasser sein kann. Immerhin hat man nun seit einigen Jahren daraus gelernt und einige Gegenmaßnahmen ergriffen, es gibt überall bewußt angelegte Gebiete, die Wasser aufnehmen, einen höheren Damm und man greift nicht mehr so extrem in den Lauf eines Flusses ein. Renaturierung ist auch immer wieder im Gespräch. Da, wo der Rhein die Uferpromenaden unter Wasser setzt, sind mobile Hochwasserschutzwände errichtet worden. (Normalerweise sind die Häuser am Rhein die teuersten und begehrtesten, außer wenn Land unter ist).

Diese Woche ist sonst recht ereignislos verlaufen. Wirklich viel zu erzählen gibt es nicht.

Von Einfallspinseln und geistlichen Würdenträgern.

Erwähnenswert waren diese Woche wirklich die Wetterwechsel. Goss es morgens noch in Strömen, so konnte es am Nachmittag durchaus auch Sonnenstrahlen geben. Am Donnerstag bin ich tatsächlich im T Shirt umhergelaufen, sogar im Garten. Unbarmherzig hatte an dem Tag das Licht aufgezeigt, wo Spinnweben und Fliegendreck (nicht nur) in der Küche die Herrschaft übernommen hatten. Also wurde der Putzlappen geschwungen. Aber im Garten zeigten sich im durchaus schon wärmenden Sonnenlicht erste Frühlingsblumen:

Viel ist es noch nicht, in meinem kleinen grünen Fleck, was da erblüht, aber überall schauen grüne Blattspitzen aus dem Boden, der Frühling steht in den Startlöchern. An dem Tag habe ich die erste Felsenbiene gesehen. Und im Feld „tanzten“ die ersten Hasen zur Hochzeit. Ich glaube, wir freuen uns ganz besonders dieses Jahr auf den Lenz. Auch wenn im Norden und Osten ja noch mal eine richtige Kaltfront gekommen ist und noch kommt dieses Wochenende. Wir hier werden wohl schon hinter der Wettergrenze liegen, evtl etwas Schnee im Regen haben. Nun ja, so sehr ich vom Frühling träume, wir haben erst Februar, der Monat ist immer ein „Durchhaltemonat“!

Gartentisch Impressionen

Das Jahresmotto, welches ich mir für die Linkparty von „Andrea Zitronenfalterin“ ausgewählt habe, scheint Ihr sehr zu mögen, was mich natürlich freut. Ich bin schon am überlegen, welchen Vogel ich als nächstes vorstellen möchte, ich fürchte nur, mit dem ersten „Piepmatzt“ habe ich mir die Latte recht hoch gehängt.

Kreativ habe ich einige Kleinigkeiten gewerkelt (zB einen Pottwal und einen Blauwal auf alte Jeans mit Schneiderkreide gezeichnet und ausgeschnitten, damit ich demnächst endlich mit dem Nähen anfange). Ein Geburtstagsgeschenk kann ich erst später zeigen. Wir werden sehen, was am Wochenende noch möglich ist.

Dann macht es Euch mal gemütlich.

Ausruhen und aktiv sein

Hallo Ihr Lieben.

Mögt Ihr wieder auf einen Plausch bei Andrea vorbei schauen?

Das war eine ruhige Woche. Größtenteils. Ich muss da unbemerkt länger etwas mit mir rumgeschleppt haben, zwei Arzt Besuche waren nötig und Antibiotikum. Erklärt vielleicht meinen Heißhunger manchmal auf Zwiebeln (die geschnittenen Chalotten kamen mit Käse auf s Brot, lecker. Oft wurde dann aber untypisch der Rest einfach so gegessen. Manchmal sollte man mehr auf den Körper achten, im Nachhinein ergibt einiges Sinn.) Also, seht dies als Appell, auf Euch zu achten. Nicht an jeder Abgeschlagenheit ist der Lockdown Schuld. Wie es mir gegangen ist, habe ich erst gemerkt, als der „Knoten geplatzt“ ist und u.a. das Medikament gewirkt hat. Plötzlich war der Hundegang nicht mehr anstrengend. Ich war fast schlagartig voller Tatendrang. Hallo? Ich habe z.B. meinen Kleiderschrank ausgemistet und aufgeräumt. (Etwas was ich nicht gerne tue.)

Dann wurden endlich Grannysquares zusammengehäkelt. Daraus soll ein Kissen werden, den Fortschritt zeige ich noch. Einen Pullover habe ich angefangen zu bemalen, an dem mit den Federn weitergearbeitet. (Letzteren zeige ich später, aus Gründen) Ich wollte ursprünglich noch mehr und weiter aufräumen, aber merkte dann doch, dass es jetzt langsam reichte, daher die Häkelarbeit. Gemalt wurde dann abends, statt zu bügeln, bei „Death in Paradies“ vor der Glotze.

Und das ist der Tipp für Corona und dem nicht Einkaufen gehen können: umgestalten/upcycling! Das ist ökologischer und preiswerter, macht Spaß und ist durchaus zufrieden stellenden! (Zufriedenstellender, als festzustellen, dass man bei seinem letzten Projekt, über das frau auch gebloggt hat, ein e zuviel hatte, an einer Stelle, die wirklich jeder liest!)

Nicht zufriedenstellend waren an dem Tag meine Pfannkuchen. Statt der bewährten Variante mit Kokosflocken wollte ich lowcarb mit Kokosmehl mischen. Dabei habe ich viel zu viel davon genommen, was den Teig aufquellen ließ (meine Familie hat zwar behauptet, es schmeckt, aber die sind voreingenommen und wollten nett sein, „grins“) und die Konsistenz hinterher auf der Zunge war merkwürdig. Damit der Pfannkuchenteig trotzdem klebrig werden würde, kam Quark hinein. Dazu hatte ich einen Apfel aufgeschnitten und wollte Apfelschnitze einbacken. Die Backzeit habe ich auch unterschätzt, viele der dicken Pfannkuchen waren nicht ganz durch, also gab es erst Mal den Salat, während der Teller mit den Küchlein im Ofen nach garte. Und ich darf noch heute welche essen, so viele sind es geworden. Dabei gibt es voraussichtlich leckere Kürbis-Kartoffel-Karotten Suppe.

Ich will dann mal an meinem Projekt für die „Jahresidee“ von Andrea (Zitronenfalterin) weitermachen. Das seht Ihr dann am 1.2., wenn die neue Link-Party startet.

Mal sehen, wie das stürmische und regnerische Wetter wird. Es gab und gibt reichlich Wasser von oben und durch das Tauwetter werden die Flüsse wohl über die Ufer getreten sein. Wenn wir wieder zwischendrin etwas Sonne bekommen, werden wir in den Siegauen spazieren gehen. (Es ist allerdings heute schon wieder merklich kühler und immer noch sehr regnerisch.) Hier steht auch überall das Wasser, die Erde kann gerade kaum noch Wasser aufnehmen (liegt hier aber auch an einer Tonschicht). Immerhin ein Trost, für unsere Wälder ist dieses graue Nass gerade eine einzige Wohltat, sowohl für den Wasserhaushalt als auch gegen den Borkenkäfer.

Ein paar Sonnenstunden wünsche ich Euch allen!

Verlinkt beim Kreativsalat und Karminrot