Einmal rundum

Hallo Ihr Lieben.

Das waren ereignisreiche (zwei) Wochen. Kinderkommunion mit endlich auch mal wieder Familienmitglieder sehen letztes Wochenende, war da sicher das Highlight. Meine Geschwister wohnen nun mal etwas weiter weg, dann kam der Lockdown dazu. So war ich vor allem auch gespannt, wie sich die Kinder verändert haben. Daran sieht man auch in noch jüngeren Jahren, wie die Zeit verrinnt und wie kostbar sie ist. Das zweite Highlight war die endlich stattfindende OP des Schwiegervater, wo wir sehr gebangt haben. Aber es hat wohl gut geklappt, zumindest der chirurgische Teil. Was ich Euch drum rum (Krankenhaus) erzählen könnte, grauenhaft. Jetzt hoffen wir auf eine gute Genesung, er wurde wegen Bettenmangel auch sehr schnell entlassen.

Aber nun zur vergangenen Woche. Für den Sohn stehen nun Veränderungen an. Das Bufti Jahr nähert sich dem Ende und das Studium wird noch mal neue Herausforderungen bereit halten. Aber im Moment darf er der Mama noch im Garten beim Sägen (mit der Hand) und Umsetzen des Hochbeetes helfen. Nächste Woche wird per Grünabfuhr selbigr Teil der weggeschnittenen Hecke abgeholt. Dann konnten wir grosse Teile der Wurzel eines Hopfen rausreißen, außerdem komme ich jetzt an nachwachsende Hopfen Sprösslinge sofort ran und kann gleich abschneiden. Eine schöne Pflanze, wenn ich einen großen Garten hätte! In dem Bereich des Gartens (ihre Lieblingsecke) müssen sich nun Igel, Frosch und Mäuse umgewöhnen. Ein wenig umgepflanzt wird noch, wenn es mal wieder regnet. Schön sieht das jetzt noch nicht aus. (Foto folgt)

Am Dienstag habe ich Euch von meinem Gurken Vorhaben berichtet. Ich kann nun stolz erzählen, dass die Salzgurken sehr lecker geraten sind. Also, ruhig nachmachen!

Simpel

Äpfel habe ich auch wieder aufgelesen an der öffentlichen Apfelwiese. Natürlich komme ich nur an das Fallobst und weiss gar nicht genau, ob ich da nun einen Cox, Berlepsch oder sonst eine alte Sorte auflese. Einer war so wunderbar schon anzusehen, dass ich gleich reingebissen habe und mir dabei der leckere Saft das Kinn runtergelaufen ist. über mir rief der Turmfalke und der warme Wind strich durch s Haar, da habe ich mich wie ein Glückspilz gefühlt.

Aneinandergewachsen

Beim Verschnaufen auf der Bank dort, stach mir an einer Birke, die diesen trockenen Sommer nicht überlebt hatte, mit einer kleine „Elfenhöhle“ ins Auge. Beim näheren Betrachten entdeckte ich ein grosses, langes Insekt.

Noch nie hatte ich so ein Krabbeltier gesehen. Recherchen bestätigten zumindest eine Ahnung, denn ich konnte beobachten, wie das Insekt scheinbar Eier mit einem Legestachel in das Birken Holz setzte. Ich hatte eine Holzwespe entdeckt.

Sehr interessant, werde mehr nachzulesen. Diese Holzwespe legt mit dem sehr speziellen Legestachel Eier in Holz von Bäume, die gefällt wurden, absterben oder sogar schon für ein Haus (z. B) zurecht geschnitten wurden. Ursprünglich kommt dies Sorte wohl aus Nordamerika. Vier Jahre lebt der Engerling im Holz unentdeckt, bis sich das Beißwerkzeug durch fast alles, was im Weg ist, durchbarbeitet, auch wenn das Holz schon einen Dachstuhl trägt. Rund um die Höhle kletterte nun diese Wespe.

Eine spezielle Fee

Bei meinen Haaren war auch rundum angesagt. Ganz lange Haare wurden zu einem kinnlangen Bop. Sehr befreiend irgendwie.

Staubtrocken

Auf der Obst Wiese hüpften immer wieder Heupferde vor mir davon. In ihrem hohen Gras lagen aber die besten Äpfel. Ein Korb voll für Gelee und Kuchen gab das. Also schnitzte ich am Freitag einen Stempel. Der passte auf Etiketten für die Gläser der Woche. Dafür fehlen immer noch ein paar Briefe, die werde ich aber heute bestimmt fertig machen. Genau wie möglicherweise den Dachs Stempel, ein Tier, welches sich einfach immer wieder anbietet zu schnitzen, durch seine Fell Zeichnung. Aber ein Kuchen will noch gebacken werden, es sind 26°C (ist ja immer im Schatten) angesagt und eh genug zu tun.

Mögt Ihr noch auf einen Samstags Plausch bei Andrea vorbei schauen?

Etiketten

Nicht hierher geschafft haben es meine „lieben Mitmenschen“, die vor allem am Freitag unterwegs waren. Den ganzen Tag habe ich mit meinem Mann gute Erwiderungen geübt, werde aber bei neuen Situationen wohl wieder nur wenig schlagfertig sein. Nie unterkriegen lassen!

Habt eine schöne Zeit.

Salzgurken

Hallo Ihr Lieben.

Seid einem Besuch in Polen vor vielen Jahren ist mein Schatz ganz verrückt auf diese salzig, eingelegten Gurken. Diese kleinen, grünen Gartengurken mochte er immer schon, in Deutschland werden sie aber eher mit Essig und Zucker aufgesetzt. Da sind die in Salzlake fermentierten Gurken doch eine gesunde Alternative aus dem Osten (nicht nur die Polen setzen mit Salz an).

Dank meiner Mutter habe ich jetzt ein riesiges Glas, in welchem genug Platz für die Gurken ist. Noch besser funktioniert übrigens ein Steintopf, wie für Sauerkraut.

Im Supermarkt fand ich die ersten Einlegegurken. Das waren aber viel zu wenig und ich versuchte es noch mal im russischen Markt. Da wurde ich fündig. Hier bekam ich auch den Garten Dill, samt Blütendolden, der so wichtig für den Geschmack sein soll.

Neues Salz wurde auch besorgt, es darf nämlich kein Jodsalz dran, genauso wenig sind Rieselhilfe und andere Zusätze erwünscht. Knoblauch war noch im Vorratstopf. Für die Tanninsäure, welche die Gurken knackiger hält, habe ich Weinblätter dazu getan. Blätter der Johannisbeere oder wohl auch Kirschblätter gehen ebenso. (Eichenblätter könnt Ihr zur Not noch benutzen)

Also: auf 1 kg Einlegegurken kommt 1,1/2 EL Salz (Bergsalz z. B.) Ein grosses Bündel Garten Dill mit Dolden, 4-8 Knoblauzehen und ein grosses Weinblatt. Je nach Menge anpassen bitte. Das Glas muss steril sein, also heiß ausspülen, ohne Seife. Für die Menge ist etwa 1l Wasser notwendig, in dem löst man das Salz auf und übergießt die gestapelten Gurken. Am Besten legt Ihr zu unterst die Blätter, dann Die ersten Gurken, Dill darüber und Knoblauch und noch mal Gurken. Wenn Ihr die hochkant rein steckt, stopft Ihr sie fest und Sie kommen nicht nach oben. (habe ich z.B. falsch gemacht) Denn die Gurken müssen von Wasser bedeckt sein. Ggf füllt Ihr bitte Salzlake auf. Jetzt kann die Fermentation losgehen, wenn Milchsäurebakterien die Gurken verändern.

Fremde Bakterien sind unerwünscht und werden normal von der Salzlake ferngehalten und weil kein Sauerstoff da ist. Diese Art der Haltbarkeitsmachung kommt übrigens aus China. Im 13. Jhd. haben Mongolenstämme diese mit nach Russland gebracht.

Wärme unterstützt die Fermentation. Wenn es sehr warm ist, wird aber mehr Salz benötigt, oder das Glas gehört in den Keller gestellt.

Ich habe nun ja kein Fermentationsglas, dh. Gase können nicht bei Bedarf entweichen. Ich muss also regelmäßig kontrollieren, vielleicht den Deckel beschweren, aber ob ich den Verschluss zu mache? Bis jetzt ist alles im grünmilchigen Bereich.

Ein großes Experiment. Übrigens habe ich gelesen, dass in vielen Rezepten Meerrettich dazu gegeben wird. Der ist natürlich für eine gewisse Schärfe verantwortlich, genau wie Chilis.

Vielleicht laßt Ihr Euch auf das Experiment ein oder habt schon Erfahrung? Es kommt ja bestimmt auch zur weißen Schaumbildung, die aber normal ist und abgeschöpft werden kann. Aber immer darauf achten, dass die Lake alles abschließt, ggf auffüllen. Das Wasser wird trübe durch die Fermentation, davor nicht erschrecken.

Ich werde berichten, wie dieses Abenteuer hier ausgeht

Nach drei Tagen kann man normal die ersten Gurken essen, nach sechs sind sie fertig und nach zehn sollten sie gegessen sein.

Übrigens, das ganze geht wirklich schnell, da nichts gekocht werden muss. Am Längsten habe ich für das Schälen des Knoblauch gebraucht.

Verlinkt beim Creadienstag

Ein bißchen dies….

Hallo Ihr Liebe.

Mögt Ihr auch auf eine n Plausch bei Andrea vorbei kommen?

Um es gleich vorweg anzudrohen, (kann man das so sagen?) ich bin immer noch ausgebremst. Und da bald Urlaub naht, in dem ich fit sein will, bin ich lieber noch vorsichtig. Ich habe ja keine Schiene, die verhindert, dass ich falsch auftreten. Also nicht so viel Neues, na ja, ein bißchen gibt es schon…

Weiter Ideen

Also, für die Sommerpost habe ich ganz viele Ideen, was in etwa auf meiner selbstgemachten Briefmarke und auch drum herum sein soll. Aber welche Idee nehme ich? Eigentlich bin ich immer noch von der ersten begeistert, bei der man vom Motiv her etwas um die Ecke denken muss. Thema ist nämlich: „ins Blaue“. Das heißt nicht nur farblich eine gewisse Richtung, sonden auch von der Bedeutung her. Den Meisten fällt sicher sofort die „Fahrt in s Blaue“ ein. Dahinter steckt aber auch, dass man mit Unerwartete rechnen muss. Ich möchte mit beidem spielen. Spätestens, wenn ich mit meinen Post Karten dran bin, seht Ihr das Ergebnis oder vielleicht mehrere Ergebnisse.

Sehr positiv überrascht wurde ich von einer tollen, neuen Serie, die ich mir aus eigenem Antrieb nicht beim Streaming Dienst angesehen hätte. „Der Beischläfer“. Nein, das hat nichts mit einem Sexfilmchen zu tun, so werden da die Schöffen Richter genannt. Eigentlich ist Charlie nur Kfz Mechaniker, am liebsten an alten Alfa Romeos. Eigentlich kommt Charlie nicht über den Autounfall Tod seiner Frau (und Schwiegermutter, er wohnt beim Schwiegervater), hinweg. Post wird schon lange nicht mehr gelesen und so konnte er der Berufung in das Schöffen Amt auch nicht widersprechen. Ich sag Euch, da prallen Welten aufeinander. Großartige Charaktere. Und selten haben wir Witz, Komik, Ironie, Ernsthaftigkeit und Einfühlungsvermögen so gut gemixt (im Fernsehen) gesehen. Eigentlich hat mein Mann da mal Recht gehabt, (nicht nur da).

Diese Woche war teils recht kühl und auch (endlich) etwas nasser. Richtig schönes Wetter hat es nur am Montag gegeben, da habe ich dann auch im Garten gesessen. Ein Geschenk wird gerade gelesen (Das Dunkle Mal). Etwas schräge Geschichte, (ja, ich hab s gerade eher mit dem Verschwinden in andere Welten), eine Erzählung um besondere Tattoos, eine Welt zwischen Fantasy und ScienceFiction.

Und ein bißchen das…

Am Donnerstag endlich wieder geschnitzt. Nach dem „Abenteurer Corto Maltese“ von Hugo Pratt. (Comic Künstler) Der Stempel geht auch auf Reisen.

 

Ein Roggenmischbrot habe ich mit der neuen Brotbackplatte gebacken,. Wer nachbacken mag:

600g Roggenvollkornmehl, 120g Dinkelvollkornmehl, 1 T Löffel Brotgewürze, ca 30g Salz, 1 Würfel Hefe (oder Trockenhefe, da braucht Ihr evtl etwas mehr, da mein Teig lange ruhen darf, reicht mir ein P.), 75-100g Sauerteig, ca 30g Haferflocken. Ich gebe gerne noch einen E Löffel Leinsamen dazu. Zum Anrühren 500-600ml lauwarmes Wasser. Zutaten gut vermengen, abdecken und zwölf Stunden ruhen lassen. Sauerteig braucht mehr Ruhe, als Hefeteig. Nicht vergessen, gut durchkneten, da auch nicht mit Mehl auf der Arbeitsfläche sparen, den Laib einschneiden, noch mal vor dem Backen ruhen lassen und dann den Ofen auf 240 C Grad vorheizen, den Laib 15 min backen, auf 210 C reduzieren und noch eine Std backen. Dann per Klopfprobe (klingt es eher hol?) prüfen, ob das Brot durchgebacken ist. (Vollkornmehl ist übrigens immer die gesündere Variante)

Erste Tomaten wachsen schon. Natürlich an den gekauften Pflanzen. Die selbstgezogenen Tomatenpflanzen blühen aber auch fein und Hummel befruchten fleißig. (Ja, dass machen Hummeln, sie haben einen längeren Saugrüssel)

Für Sommer ist es recht kühl, aber die Sonne guckt immer wieder hervor. Das Wochenende verspricht sommerlicheres Wetter. Nächste Woche bekommen wir das neue Auto. Anmeldungen brauchen recht lange, aus gegebenem Anlass. Schließlich arbeiten die Behörden nicht vom Homeoffice aus. Normal würde ich mit dem Rad Einkaufen oder mal einen Ausflug mit dem Ferien“Kind“, mache ich sonst auch oft, aber geht ja gerade nicht. So essen wir mal Vorräte auf und die Söhne kaufen die notwendigsten Sachen ein. Aber Ferienausflüge sind gerade nicht drin. Vielleicht ist das Wetter am Wochenende so gut, dass ich die Jungs überredet bekomme, auch ohne mich eine Radtour zu machen.

Habt eine gute Zeit.

Sehnsuchtserfüllung, Hitze und mehr Widrigkeiten

Hallo Ihr Lieben.

Was für eine Woche.

Begonnen hat sie am Sonntag damit, dass unserem Auto ein Motorschaden diagnostiziert wurde. Wir hatten uns getraut und unsere liebsten Freunde bei Karlsruhe besucht. Dort war das Auto brav in den Hof gefahren, aber das war seine letze Aktion gewesen. Sonntags mussten wir den Autoclub anrufen. Gut, dass es wenigstens nicht irgendwo unterwegs passiert war. Das Ende vom Lied: wir mussten uns vom roten Flitzer verabschieden.

Morgenstimmung mit Storch (Störchen, nur nicht hier zu sehen)

Aber das Wochenende war wunderschön! Wir haben so unglaublich viel geredet, gelacht, gegessen, getrunken, gefreut! Sehnsuchtserfüllung!

gewittrig

Ich habe wieder Johanninüsse gepflückt um einen Likör anzusetzen. Diesmal habe ich den Schwerpunkt auf Piment und Kardamom gesetzt. Und statt Kandis wurde Kokosblütenzucker dazu gegeben. Natürlich durften auch Zimt und Anis nicht fehlen.

Essig, Liköransatz und Pfefferminze

Ein feiner, mit wilden Erdbeeren angesetzter Essig steht jetzt in der Sonne. Im Glas daneben bewurzelt Pfefferminze. Ach, ich liebe den Sommer. Die Johannisbeeren sind auch schon reif, aber leider etwas zu wenig für Gelee, da muss ich dazu kaufen.

Wicken, Stickbild und Monogramm

Mit diesem Bild möchte ich Euch neugierig machen auf meinen zweiten Beitrag, der heute Nachmittag (edit: ich sollte auf den Kalender schauen, MORGEN) startet. Gabi von „made with Blümchen“ sammelt Ideen rund um diese kleinen Stoffspielereien. Und den duftenden Wicken Strauß zeige ich bei Holunderblütchens Flower Friday.

Lothar Frenz Nashörner und meine bunten Dufgeranien.

Nach dem die Woche mit Auto suchen und einen Hitze Rekord nach dem anderen, sowie Beginn der Sommerferien ausgefüllt war, (ja, das Zeugniss gab es erst am Freitag, aber die Woche war sowieso schon ohne Schule, also eigentlich Ferien), nun noch einen kleinen Lesetipp. Ein Büchlein zum ab und zu reinschauen, zum Entdecken von „unnützem Wissen“ oder zum Staunen über besondere Dickhäuter. Die Reihe im Naturkunden Verlag ist einfach immer wieder wunderschön. Eine schöne Aufmachung ist für mich da auch eine Kaufentscheidung. Aber wie der Autor u.a. schildert, wie „Jungfer Clara auf Reisen geht“, ist sehr amüsant. Und wer weiß, wie lange wir noch Nashörner in freie Wildbahn haben.

was man alles über Rhinos erfahren kann!

Das Büchlein habe ich mir selber zum Schmöckern gekauft. Nur weil das Thema „Werbung“ bei Influenzern (kicher) ja diese Woche mal wieder in den Medien war, ist damit klar gestellt, es ist mein Eigentum und „nix Werbung“. Hoffentlich wird das Thema im Recht nun endlich klar aktualisiert.

Bei der Sommerpost habe ich mich angemeldet und versuche einen Ausflug in s Blaue zu gestalten. Einen Dankeschön Stempel habe ich (ein klein wenig) angefangen, aber die Hitze hat mich die Woche ganz schön benommen gemacht. Rasen mähen, gießen, Sonnenschirme bewacht, Sonnensegen aufgehängt, den Hund hinter mir her gezogen (dabei gehen wir bei der Hitze nur kurz). Es wird sicher ein Wochenende mit Gewittern. Fünf Tropfen sind Freitag schon gefallen. Nun, Regen können wir wieder gebrauchen, etwas Abkühlung auch. Unser Freibad ist leider technisch defekt und wird nicht öffnen. Aber die Geburtstagsfeier, welche ein Spaziergang mit Picknick werden soll, wäre ohne Gewitter sicher netter.

Fast hätte ich es vergessen, ich habe doch einen wunderbaren Gewinn bekommen! Bei Ulrike hatte ich zum Blog Jubiläum eine selbstgehnähte Buchhülle gewonnen und bin so begeistert!

Tim und der blaue Lotus
Buchhülle de Lux

Ich setze mich nun gern zum Samstagsplausch zu Andrea und schaue ein wenig, was Ihr so alles zu erzählen habt. Ein kühles Getränk immer in Griffnähe.

Ab jetzt wird es vielleicht ruhiger. Immerhin sind Sommerferien. Macht es Euch gemütlich.

Simpel

Hallo, Ihr Lieben.

Freitag, Woche fast vorbei, so schnell. Wochenende! Heute ist auch Freutag und deswegen zeige ich Euch eine Variante von meinen klassischen Waffeln.

Ich habe diese Varianze in „deftig“ ausprobiert. Normalerweise macht man Waffeln ja als süßen Nachtisch, aber warum nicht mal eine andere Art von Waffeln.

Ihr könnt bestimmt auch noch etwas variieren. Waffeln zu backen ist so simpel und trotzdem immer superlecker.

300g Dinkelvollkornmehl, ca 100 g Weizen(Vollkorn)mehl, 50g gemahlene Mandeln, 4-5 große Eier, 200g Butter, Schinken Würfel, geriebener Käse, Kräuter (viele Kräuter), Buttermilch oder Milch (mind. einen grosse Tasse voll), ca einen Tl Backpulver, Sesam, Chiasamen.

Welche Kräuter Ihr nehmen wollt, oder welchen Käse, ist ganz Euch überlassen. Mediterrane Mischung zB oder Thymian & Rosmarin. Salz und Pfeffer und etwas Muskat nach Geschmack und je nach dem, wie viel Käse und Schinken untergerührt wurden.

Der Teig sollte etwas zähflüssiger sein, als für süsse Waffeln.

Jetzt könnt Ihr pur essen oder mit mit Frischkäse, Aufschnitt, Hummus, ausprobieren macht Spass und ist simpel

Natürlich habe ich auch klassische Waffeln gemacht.

Ich liebe einfach Waffeln! Man kann sie zu so vielen Gelegenheit und in vielen Varianten machen. Außerdem kann man alles schnell vorbereiten oder frisch machen.

Wir verschwinden dann in s Wochenende. Weniger digital, mehr real, daher auch erst später bei Euch wieder unterwegs.

Macht es Euch gemütlich! Schöne Sommersonnenwende, Mitsommer, Sommeranfang!

Diese Mai Woche

Hallo Ihr Lieben.

 

Das war eine gut gefüllte Woche. Drei Beiträge habe ich gepostet, einen über das geliebte, aber gerade vermisste Kino, einen Post über ein unscheinbares Wiesenkraut und dann noch über eine Lieblingsblume.

Aber auch sonst war gefühlt viel los. All die Veränderungen mit und ohne Abstand, die jetzt auf uns einprasseln. Wie das wohl werden wird? Ich sehe überall den Abstand schwinden, noch mehr, als die Tage vorher schon. Ansonsten habe ich langsam den Dreh raus, wenn mir jemand im Geschäft zu nahe kommt. Erst fahre ich meine Ellebogen aus, wenn das nicht reicht, knurre ich unter meiner Maske nur: „das sind keine Meterfuffzich!“ Gerade Frauen erschrecken dann komischerweise und starren mich an und gehen einen Schritt zurück. Nett hat ja nicht geholfen die letze Zeit. Die Freiheit des Einzelnen hört da auf, wo die Freiheit des Andern beginnt – ein Drahtseil-Akt, natürlich und Einfach ist Anders. Aber wo gibt es das gerade. Übrigens ist Abstand auch das Monatsthema bei der Zitronenfalterin. Ein gutes Thema, auch unabhängig von Covid19.

Eine schöne Begegnung hatte ich beim Spargel Kauf im Hofladen. Eine junge Mutter mit kleinem Kind kamen per Roller und Laufrad. Das Kind war offensichtlich etwas groggi: „Ob ich gesehen hätte, dass Rhabarber im Laden zu kaufen wäre? Sie hätte nicht damit gerechnet, dass die Tochter so weit fahren würde.“ Auf den hatte ich nicht geachtet, nur Erdbeeren wären mir frische aufgefalllen“ „Sie hätte nämlich keine Maske eingesteckt.“ Kurz gekramt, eine der ausgeschnittenen, in einem Beutel sicher verwahrten Masken rausgeholt, kurz das Anlegen erklärt, weil man an den Ohren den Stoff drehen muss. Jemand glücklich gemacht.

SÜSSKARTOFFEL
So vermehrt Ihr ganz einfach Süsskartoffel, aber erst nach den Eisheiligen auspflanzen

Ich habe mir überlegt, dass ich jetzt häufiger wieder das ein oder andere *Kräutchen* vorstellen möchte. Die nächsten zwei sind schon in der Pipeline. Holunderblüten gibt es schon reichlich, so früh blühend wie (gefühlt) nie. Es wird natürlich wieder Holunderblüten Sirup gemacht. Wie ich den zubereite und was es bei mir über „Mutter Holunder“ zu erzählen gibt, könnt Ihr hier lesen.

Der neue Gartentisch ist da, schnell aufgebaut von mir. Sperrmüll kommt auch wieder, daher kann der alte noch eine Woche hinten im Garten hochkant warten. Wir haben keine Bio Tonne, sondern einen Kompost. Ich glaube, ich bin die einzige hier weit und breit. Daher muss ich so etwas wie Heckenschnitt anmelden. Auch der wird nun wieder abgeholt, in drei Wochen. Da dieses Gestrüpp (und mehr,) Dank Corona eh seid zwei Monaten im hinteren Garten liegt, macht das auch nichts mehr aus. Ja, mein „hinterer Garten“ sieht recht wüst aus. Aber in der Mitte habe ich ein kleines Paradies voller blauer Iris, Salomonsiegel, Waldmeister und Akkelei. Das Löwenmäulchen steht auch schon in den Startlöchern. Man merkt, dass es den Schnecken zu trocken ist, die Funkien werden kaum angeknabbert. Nächste Woche, pünktlich mit Beginn der Eisheiligen, kommt nicht nur Kälte, sondern auch Regen, laut Vorhersage.

Iris und Co

Spargel haben wir schon zwei mal diese Woche gegessen, immer recht klassisch im Wasserbad gegart, mit Kartoffelbeilage und wer mag, etwas Butter. Dazu gab es einmal Schinken und einmal Hühnerbruststreifen. Gern trinke ich am nächsten Tag noch etwas von dem Spargelwasser, das ist ja genau so gesund, wie der Spargel. Ach, dieses Gemüse ist für uns immer noch etwas Besonderes.

Am Wochenende kann, wer mag, Vögel zählen und melden. (Stunde der Garten Vögel) Hier sind diese Woche die Schwalben angekommen und sogar ein Storchenpaar kreiste nah bei, etwas Besonderes bei uns. Genau wie das Dompfaffpärchen an der Fütterung, denn normal ziehen sie nur durch. Begeistert hat mich wieder der Gesang der Mönchsgrasmücke und der schnelle Baumläufer. Wie der Kleiber kann letzterer Vogel an der Baumrinde hoch klettern, nur nicht kopfüber wie der Kleiber wieder runter.

In der Bücherei habe ich mir „Der Zopf“ ausgeliehen. Schon vor einem Jahr hatte Andrea Zitronenfalterin den Titel gut besprochen und die ersten Kapitel gefallen sehr. Die letzten zwei Post-Kunst-Werke zum Thema „Frühling“ sind angekommen, ganz wunderschön und einen eigenen Beitrag wert. Auch wenn es vorher viel Arbeit für die Teilnehmerinnen bedeutet hat, den Entwurf zu machen, die Schablonen auszuschneiden und dann zu drucken, so sind hinter doch viele schöne Ergebnisse verschiedenster Art zusammen gekommen.

Zum Wochenausklang gab es etwas zum Naschen. Neben dem „Weltfrieden“, (wer hier häufiger liest ist dem schon begegnet,) habe ich Schnecken mit Nuss-Zimt Füllung gebacken. Mit frischer Hefe. Das neue Gold findet man jetzt auch wieder vermehrt im normalen Regal. Ist fast immer Bio Hefe, vielleicht erscheint die den Leuten zu teuer? Ach und weil die Rettungsringe noch nicht groß genug sind, gab es auch Eis dazu.

WELTFRIEDEN Brot und Schnecken

Wunderbare Musik habe ich Dank meinem Schatz auch just neu entdeckt. Warum gehen manchmal so schöne Stimmen und kreative Größen an mir vorbei? Ihre (Haley Reinhart) Versionen von „Can‘ t help fallin‘ in love“ und „seven nation army“ sind für mich Gänsehaut Musik.

Euch ein schönes Wochenende, wer Muttertag feiern mag, einen schönen selbigen.

Viel Spass beimSamstagsplausch von Andrea.

 

 

 

 

Ostern, Jubiläum und mehr

Hallo Ihr Lieben.

Fast hätte ich es übersehen, abgetan, weggeklickt. Ich blogge nun seit fünf Jahren. Erst sehr im Verborgenen, von der Technik keine Ahnung, weder auf dem Blog, noch bei anderen Bloggern. (Verlinken? Kommentieren?) Eine ganz neue Welt hat sich damals für mich geöffnet.

Ein Jubiläum wird normalerweise auch gefeiert. Also verlose ich hier drei Geschenke, einmal ein 5er Päckchen mit Briefkarten aus meiner Stempelei, eine bedruckte Jutetasche mit dem Bulli Motiv und ein kleines, bedrucktes (Wachs kommt von einem Immer aus der Verwandtschaft und ist absolut so, wie es aus dem Bienenstock im Sauerland geholt wurde) Wachstuch.

Danke an Euch! Das Miteinander in der Bloggerwelt ist wunderbar!

Wachstuch Beutel

 

Teilnehmen könnt Ihr über einen Kommentar hierzu (oder falls es aus irgendeinem Grund mit dem Kommentar nicht klappen will, auch über eine email.) Verlosen werde ich dann am Wochenende nach Ostern, am Sonntagabend, 24.00 Uhr. Gebt bitte an, was Ihr gern hättet, oder ob es Euch egal ist: Tasche, Tuch oder Karten.

 

Außerdem ist natürlich fast Ostern! Osterdeko, Blumenstrauß, Backtipps,…

 

Osterdeko1
Der Bussard ließ netterweise eine Feder für mich liegen, ein sehr schönes Ostergeschenk

 

Von einer Freundin habe ich ein superleckeres, ganz schnell und einfach zu machendes Rezept bekommen: Friesenschnitte von der Hallig Hooge

250g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 125g Öl (neutrales), 150g Fanta (Orange), 4 Eier, 250g Mehl, 3 TL Backpulver

Pflaumenmus und 3 Becher Sahne, Zimt und Zucker, Sahnesteif, Vanillezucker

Teig verrühren und auf ein Backblech verteilen, bei 175 °C etwa 25 Minuten backen, dann abkühlen lassen.

In der Zeit Pflaumenmus bereit stellen (Ihr braucht etwa 2 Becher) und 3 Becher Schlagsahne aus dem Kühlschrank holen. Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen. Erst kommt das Pflaumenmus auf den gebackenen Boden, dann darüber die Sahne. Anschliessend bestreut Ihr das noch mit Zimt und Zucker und macht mit der Gabel ein paar Wellenmuster rein. Kühl stellen, geniessen!

Ich kann Euch noch kein Bild zeigen, weil der Kuchen noch nicht gebacken ist für den Ostermontag. Da es aber so ein wunderbares Rezept ist, wollte ich es schon mit Euch teilen, vielleicht benötigt Ihr noch ein einfaches Rezept mit großer Wirkung und wo die Zutaten eigentlich fast immer im Haus sind. (Also ich musste nur die Orangenlimonade kaufen, die gibt es hier nie.)

Ostern

Das kleine Biedermeiersträußchen habe ich in einem alten Bierhumpen stehen. Da steht in altdeutscher Schrift „Freundschaft“ eingraviert und der zierliche Humpen ist von meinem Urgroßvater. (Strauß und Humpen passen zeitlich also.) Meine Mutter bekam ihn von ihrer Mutter zu meiner Geburt, mit Märzbechern gefüllt, überreicht.

Biedermeierstrauß
Auf dem Frühstückstisch

Ganz frisch schmückte der Strauß den Frühstückstisch. Ihr seht am anderen Bild, dass Karfreitag die Vergissmeinnicht die Führung übernommen haben. Vergissmeinnicht kann ich nun auch schon im Garten pflücken. Die Karwoche war so warm und trocken. Dass uns ausgerechnet am Osterwochenende das regnerische, abwechslungsreiche Wochenende erwartet, ist schade, aber so ist es für die Natur jedenfalls besser. In der Landwirtschaft wird auch dringend für die Saat und Pflanzungen Regen benötigt.

Wir haben ja gefastet, Süss und Alkohol und mein Schatz auch Fleisch.(Ohne religiöse Gründe und bis Karfreitag, einfach weil so was auch Mal wichtig ist. Aber diesmal fiel es uns in der Corona Zeit wirklich zum Schluss schwer.) Jetzt freuen wir uns richtig auf ein Festessen an den Feiertagen. Wir werden es uns mit Ostereiersuche, Eierdötschen, Kuchen, Braten und Tiramisu gut gehen lassen, egal ob Aprilwetter uns im Haus bleiben lässt, oder auch im Garten. Und anstoßen werden wir auf uns und unsere fernen Lieben! Den Geburtstagssekt haben wir dann auch gestern geköpft und unser erstes Eis in der wirklich schön kräftigen Sonne geschleckt.

DSC_1957(2)

Mehr Berichtenswertes aus der Woche? Die Fahrradwerkstatt hatte auf, was das Rad des Sohnes nach einem Abdrängmanöver gerettet hat. Der Bordstein hatte Gangschaltung und Hinterrad verbogen. Nicht das erste Mal, dass ein Auto meint, im Kreisverkehr wäre doch genug Platz. Sobald wir wieder können, kommt da jetzt eine Schwimmnudel auf den Gepäckträger und es gibt eine Helmkamera. Drei Mal ist das schon passiert.

Im Garten habe ich hier und da etwas gemacht. Der Zaun wurde fix zu dritt mit klarem Öl angestrichen, damit die Farbe der Douglasienbretter weiterhin erhalten bleibt. Als Dankeschön für die schnelle Hilfe gibt es für den nächsten Tag Vanillemilchreis. Wenn der Wertstoffhof endlich wieder öffnet, kann dann auch der alte Zaun entsorgt werden. (Im Wald solchen Müll entsorgen ist gerade ganz populär!) Der verstopft den hinteren Teil des Gartens. Wenn, wenn, ich ertappe mich immer häufiger, darüber nachzudenken und zu planen, was alles gemacht wird, wenn #wirbleibendaheim endlich vorbei ist. Übrigens, habt Ihr Euch auch die Faltanleitung für Masken im Netz angesehen? Ohne Nähen! Ihr benötigt ein viereckiger Tuch und zwei Haargummis. Mein Bruder befürchtet schon, dass nach den Ferien die Schulen und Kindergärten doch nicht wieder aufmachen, dann weiss er nur langsam keine Lösung mehr für seine Kurzen. Meine Schwester arbeitet immer noch in der Physio und natürlich schwebt da auch immer Angst über jeder Behandlung, auf beiden Seiten. Meine Mutter hat das gute Wetter genutzt und ist ganz viel im Wald arbeiten gewesen.

Gelesen habe ich das ausgeliehen Buch von Neil Gaiman „Der Ozean am Ende der Straße“ und wie jedes Buch von N. G. ist es empfehlenswert!  Der ‚Ozean‘ wurde ‚Book of the Year‘ und zudem noch mit dem ‚National Book Award‘ ausgezeichnet und ist wohl mit eines der persönlichsten Bücher von Gaiman! Zwei Erzählebenen zeigen uns den trauernden, älteren Protagonisten und auf der andere Ebene, die fantastische Welt, in die er als siebenjähriger durch Zufall hinein gerät – am Ende der Strasse, in einen Ententeich, der ein Ozean ist. Vielleicht kann nur so der einsame Junge verarbeiten, was er gerade erlebt hat und was noch auf ihn wartet, als er aus dem Ozean zurück kommt. Zum ersten Mal erfährt er auch wahre Freundschaft. Fantasie und Realität vermischen sich, dort, an diesem alten Bauernhof, mit den drei „magischen“ Frauen und dem Ozean. Kindheit und Erwachsenenwelt prallen aufeinander. (Denkt daran, wenn Euch der Lesestoff ausgeht, fast alle Buchhandlungen liefern Eure Bestellungen nach Hause!)

Ein wenig aufräumt und sauber gemacht wurde natürlich auch. Langeweile gibt es kaum. Aber das ist langweilig zu lesen.

Wicken
Engl. Wicken, ein paar Samen konnte ich vom letzten Jahr sammeln. Übrigens ist so ein großer Stein nicht nur dekorativ, sondern auch eine Wärmequelle. Ab und an wg Schnecken drunter schauen.

 

Habt eine wunderschönes Osterwochenende! Egal, was drum herum für Wetter ist, sucht Euer Osternest halt drinnen. Esst furchtbar viel und lacht noch mehr, trinkt auf das was Ihr liebt und schaltet beim Eierdötschen viele „Gegner“ aus.

 

Gern zeige ich den Strauß wieder bei Holunderblütchen und Freutag, teile meine Woche beim Samstagsplausch von Andrea.

 

was für ein März

Hallo Ihr Lieben.

So fühlt es sich also an: making history

 

 

Was für ein besondere Monat. Was für Achterbahnen. Wettertechnisch ein März wie aus dem Lehrbuch, mit viel Regen, aber auch wunderbarer Sonne. Frühlingsbeginn, Sommerzeit Umstellung.  Viel gewerkelt, sowohl draußen als auch drinnen.

Kolibris
Kolibris, entstanden beim virtuellen Basteltreffen

Nordkaper
Nordkaper, auch geschnitzt beim Treffen

vögelchen
Die seidige Eule ist ein altes Werk, Kleiber und Eisvogel am Sonntag entstanden

Wunderschöne Post bekommen. Gern gelesen. Zwei gute Serien habe ich geschaut, „Picard“ und die ersten Folgen der Buchverfilmung von Tonke Dragts Buch „Der Brief für den König“,  welche doch anders als das Buch sind, (jetzt mit Fantasy Elementen.) All die Bücher von Tonke Dragt habe ich sehr gern und mehrfach verschlungen, wer sie noch nicht kennt, unbedingt lesen. (Es gibt eine Fortsetzung zum „Brief“, “ Der wilde Wald“.)

Aufmunterungspost

 

Mein Dank für die waid- und petriheil Karte geht noch an Mano. Sie passt auch so gut zu Ihrer Wippsteertskarte!

DSC_1863(2)

Auch sonst wurde ich letzte Woche verwöhnt, mit einer gute Laune Musik CD und wunderbaren Linolfarben, Erinnerungsstücken, Blumen und guten Wünschen.

Wir schaffen das!

(ohne viel Worte)

Bleibt tapfer und gesund

Liebe Grüsse!

Verlinkt beim Monatsrückblick von Birgitt

und dem creadienstag

Zum Donnerdrummel

Ihr Lieben,

wie jeden Samstag gibt es wieder unseren Plausch bei Andrea, über die Woche, die zurückliegt.

Diese Woche war um einiges ruhiger, als die letze Woche. Einkaufen, ziemlich normal, aber immer mit Abstand, keine wirklichen Besonderheiten, nicht wirklich jedes Produkt, wenn man auf bestimmte Marken aus ist, steht noch im Regal, aber da sind wir wohl einfach auch zu verwöhnt. Ich habe noch keine Schlachten um irgendwelche Dinge gesehen, die Menschen sind fast alle nett zueinander, Ausnahmen gibt es immer.

Ich hatte ein wenig einen Durchhänger, was aber auch an meinem Zyklus lag. Dann mach ich halt mal weniger, zieh mich   mehr zurück. So Tage „braucht“ man/frau auch. Aber zum Samstags-Basteltreffen-Werk, (ein bemaltes Körnerkissen,) gesellte sich noch der entsprechende Stempel. Auch mit Schablonen wurde gedruckt. So ganz ohne meine Hände kreativ werden zu lassen, das geht auch nicht.

Fuchs und Has

Dienstags wird gebacken. Schokoladen Mandelkuchen, super saftig, hauptsächlich eigentlich für unsere Jungs, denn eigentlich fasten wir. Daher wurde noch eine Quiche gemacht. Beim Eiweissquirlen ist mir dann einmal, durch eine Ungeschicklichkeit, die halbe Masse über die Hose geflossen. (Meine Güte, hat das Fluchen in dem Moment gut getan, zum Donnerdrummel.)

Aber zur Feier des Tages habe ich dann am Mittwoch doch ein Stück Schokokuchen  gegessen. Das Rezept seht Ihr hier. Allerdings habe ich die Birkenzuckermenge noch reduziert und das hat man nicht gemerkt. Beim Werkeln/Arbeiten höre ich gerade den ersten Band von Patrick O`Brian, „Kurs auf Spaniens Küsten“. Die maritimen Geschichtsromane kenne ich schon alle als Buch, aber ich mag sie sehr, so dass auch das Hörbuch noch mal mit anderen Sinnen genossen wird. (Die meisten kennen sicher die Verfilmung „Master and Commander“) Ich mag es, wie der Alltag auf See beschrieben wird, oder die Entdeckungen, die der Bordarzt, (ganz wie Charles Darwin,) macht. In den Romanen liegt ganz viel Ruhe. Natürlich gibt es auch Seegefechte oder politische Verstrickungen an Land. Aber allein die Streitgespräche der beiden Hauptpersonen, Captain Jack Aubrey und Bordarzt Stephen Maturin, ihr gemeinsames Musizieren und philosophieren, machen die Romane immer wieder zu einem Genuß.

 

Kaffee half mir über so manche müde Phase hinweg. Man träumt gerade schon Mal schlecht oder liegt mit „Kopfkino“ wach. Morgens trotzdem mit meinem Schatz aufzustehen , ist weiterhin normal, die Hunderunde auch. Die am Weg blühenden Magnolien wurden leider vom Frost dahin gerafft.

Um einen Comickünstler, der uns vor allen Dingen mit zwei Dickköpfen ( und einem cleveren Hund) so viel Freude bereitet hat, trauern wir. Uderzo, der Zeichner der legendären, unbesiegbaren Galliern Asterix und Obelix, starbt am 24.3. mit 92 Jahren.

Mein liebster Schatz hat mir einen besonderes Geschenk gemacht, gute Linoldruckfarbe auf Ölbasis. Ja, manche freuen sich über Schmuck, ich mich über Farbe! Schade, dass ich es nicht mehr rechtzeitig geschafft habe, Fliegendraht und zwei Rahmen zu besorgen. Ich wollte noch Papierschöpfen und dann darauf drucken. Aber auch so findet sich jeden Tag eine Idee und Möglichkeit. Nach dem Schablonendruck kehre ich sehr gern wieder zu meinem geliebten Linol- und Stempeldruck zurück.

Trotz Frost summt und brummt es ja im Garten. Am Freitag morgen, gerade aufgestanden und Balkontür aufgemacht, sitzt auf dem Geländer eine Kohlmeise. Ich denke so unschuldig, das sie mich begrüssen mag. Nein! Die hatte es auf noch froststarre Felsenbienen im Insektenhotel abgesehen. Ich konnte gar nicht so schnell schauen, wie sie sich die erste geschnappt hat, die da vorsichtig ihre Fühler gen Sonne rausstreckte. Einen ersten Bläuling und Zitronenfalter habe ich letztens gesehen. Ach, so etwas erfreut mich immer sehr.

Aufmunterungspost

Genau wie dieser liebe Aufmunterungsgruß, einfach so per Schneckenpost kam, von Anja gesendet, da habe ich mich sehr drüber gefreut!!

Aber auch meine Mama hat mir ein wunderbares Paket mit ganz viel Erinnerungen geschickt. Fotos, alte Aquarelle von mir, Stoffmalereien und mehr, so lieb! Und wir können uns gerade nicht sehen, zum Donnerdrummel!

Ich hoffe, Ihr hadert noch nicht all zu sehr, tapfer bleiben, gesund sowieso! Der Samstag soll wunderschön werden, dann folgt wohl wieder ein Temperaturen Sturz.

 

Alles Liebe

Nina

Ps:“zum Donnerdrummel“ stammt aus dem Munde von Ronja Räubertochter, bzw somit von Astrid Lindgren und weil es einfach manchmal raus muss

Wenigsten Sonne satt und gesund

Hallo Ihr Lieben.

 

Ja, jetzt haben wir auch kalendarisch Frühling! Hier nun meine Woche, verlinkt wieder beim Samstagsplausch von Andrea.

Diese Tage war das Wetter wunderbar! Am Donnerstag konnte ich im kurzen Rock und Hemdchen zu Ende streichen, und werkeln… Aber der Reihe nach.

Ja, Einkaufen ist ein Abenteuer. Ich mache wirklich nur das Notwendigste, musste aber leider auch in den Baumarkt, sonst hätte ich keinen Zaun aufstellen können. Das man da überhaupt noch hin darf. Aber eher einen Baumarkt offen lassen, als ein Gartencenter. Der alte Grenzzaun drohte nach den Winterstürmen zu kippen. Der noch verbliebene alte Teil zum Nachbarn war auch umgeweht worden. Das kleine Stück war fix gemacht, das grössere bedurfte schon etwas mehr Arbeit. Wenn zwei Paar Hände mehr im Haus sind, geht aber auch das. (Dankeschön Sohn). Beim Zaun nach hinten haben wir uns leider verrechnet und da mussten ein paar andere Bretter als *Platzhalter* herhalten und eine Tür konnte ich auch nicht zimmern. Für letzteres hatte ich just die Angel und einen Riegel im Baumarkt geholt. Und noch Schrauben. Nun, gut dass ich die alte Tür noch hatte. Sieht etwas komisch aus, aber wird erst mal gehen. Leider wollte die Stichsäge nicht so recht, sonst hätten ein paar Bretter wieder verschiedene Formen an der Spitze bekommen.

Zaun

Briefmarken und Geburtstags/Aufmunterungs – Päckchen waren das Einzige, neben Lebensmittel, was mich sonst unter Menschen gebracht hat. Immer mit Abstand.

Die Terrasse und eine Bank wurde nämlich noch gestrichen und auf- und umgeräumt. Im Garten passierte Dank des guten Wetters an vielen Stellen einiges, nur der Rasen ist noch nicht gemäht.

felsenbiene

Das Fallrohr an der Hauswand darf jetzt eine kleine, blaue Clematis hochklettern, natürlich mit Rankhilfen. Und Bärlauch nur aus dem eigenen Garten wurde zu ein paar Gläschen Pesto verarbeitet.

Bärlauch

Bei der Vorzucht auf meiner Fensterbank sind jetzt bunter Mangold und Wicken dazu gekommen. Das System mit den Klohrollen funktioniert. Vielleicht brauchen deswegen so viele Mitmenschen Klopapier.

Anzucht

Die Frühlingspost ist zum 20.3. geöffnet worden. So erfreulich!

 

Nun muss ich noch die Frühlings Post Kunst zu Ende machen. Das Ausschneiden der Druckschablonen (Folie) war eine Herausforderung. Sechs Stoffstücke werden da bald rausgehen. Mein eigenes, siebtes, wird etwas größer. Die wunderbare Tischdecke, die ich eingefärbt habe, reicht für die 6 Stücke, genau, mit Nahtzugabe.

Ich bedrucken mir einfach die zweite Tischdecke. Die ist leider nicht aus reiner Baumwolle, wie ich dann beim Einfärben feststellte. Aber für meinen Tisch reicht es. Bald kann ich dazu mehr zeigen.

Ein Handwerker hat unsere kaputte Garage noch mal repariert, ist schnell vorbei gekommen und wir sind froh, keine halb offen stehende Garage mehr zu haben.

gelesen

Auf Empfehlung meines Schatzes habe ich dieses Buch gekauft und angefangen: Seanan McGuire „October Day – Winterfluch“. Er liest die Reihe schon länger auf Englisch und ist begeistert. Urban Fantasy at its best. October Day ist eine junge Frau, die nicht ganz menschlich ist. Ihr ungewöhnlicher Name lässt das vielleicht schon vermuten: Ihre Mutter war eine Fee. Gar nicht niedlich, gar nicht nett, die Welt der Fae, Pixis, Halbwesen, Wechselbälger und anderen magischen Geschöpfen, welche da unter uns Menschen in einer *anderen* Welt leben. October muss nach einer langen Zeit, in der sie als Fisch verzaubert war, wieder zurück in ein nun neues Leben finden. Dann zwingt sie ein Fluch, Ihre alten detektivischen Kenntnisse hervor zu kramen. Als wäre das Leben eines Wechselbalges nicht schon so schwer genug und alles  ohne die alten Bindungen vor der Verwandlung.

So. Bestimmt habe ich noch was vergessen. Aber mir reicht es für diese Woche. Reichlich Sonne, reichlich frische Luft, reichlich geschafft. (Die Nachrichten lassen wir hierbei außen vor.)

Von Melanie Garanin habe ich mir einen kurzen Satz zu Eigen gemacht: Tapfer bleiben.

Und gesund.

Macht es Euch fein und gemütlich.

Verlinkt auch bei Andreas Frühling selber machen