Ich brauche eine Pause

Hallo ihr Lieben.

Ich merke gerade, ich brauche eine digitale Pause. Eine andere könnte ich auch vertagen, die ist gerade  aber nicht möglich. Kennt Ihr sicher auch. Ich habe gerade bereits einen Beitrag für meinen Samstagsplausch geschrieben, gestutzt und abgebrochen. Den wollte ich so nicht bringen. Ich war nur am schimpfen und jammern, eine Prise Selbstmitleid dazu, daß ist es doch nicht, was ich schreiben möchte und so bin ich eigentlich auch nicht.

Chilis Anzucht auf der Fensterbank

Also zeige ich Euch nur meine Bleistiftzeichnung von meinem Monatsvogel, empfehle als Aufmunterung: Axel Hackes neues Buch, welches ich gerade höre, schnelle Schneckchen zum Backen, einen der besten und viel zu wenig bekannten Animationsfilme „Rango“ (großartige Anspielungen, klasse Musik) und verabschiede mich in eine kleine Blog Pause.

Quelle Kunstmann Vlg.

500 g Mehl, dazu 2 El Rohrzucker mit entsprechend Hefe, einen Becher warme Milch, 1 Ei, einen Stich Butter. Und eine grosse Packung Mohnback zum Anrühren.

Am Einfachsten ist es immer, die Hälfte des Mehls (schmeckt übrigens auch mit Vollkorn) mit Hefe und Zucker und der warmen Milch anzurühren, damit die Hefe gut aufgehen kann. Das Ei nach dem Aufschlagen an den Rand auf den Hefeteig, dann nimmt es die richtige Temperatur an, einen guten Stich Butter daneben. Den Teig aufgehen lassen, die zweite Hälfte Mehl dazu und gut kneten, wieder gehen lassen. Dann mit etwas Mehl ausrollen. Den Mohnback mit Milch oder Kondensmilch anrühren und auf dem Teig verteilen und zusammenrollen. In Stücke schneiden und in  den auf 175 °C vorgeheizten Ofen, mittlere Schiene, nach 15-20 Minuten nachschauen, ob sie schön leicht braun  geworden sind (grins) und nach etwas Abkühlung gleich reinbeißen.

Euch allen ein schönes Wochenende, bleibt gesund und tapfer.

Verlinkt beim Samstagsplausch von Andrea

Ps. Es gibt ein weiteres Shirt im Basar

immer gern wieder zum Samstagsplausch

Hallo ihr Lieben.

Mögt Ihr auf einen Tee oder Kaffee zum Samstagsplausch von Andrea vorbei schauen? Ich habe mir in meinen Kaffee einige Kardamomsamen und Zimt getan. Das tut gut. Gewürze können unsere Stimmung heben.

Eintopf ist einfach immer wieder lecker: Petersilienwurzel, Pastinaken, Möhren, Kartoffeln, Kürbis…

Es geht doch nichts über einen schönen Eintopf, oder? Schön sähmig püriert. (Dann merkt der Sohn auch nicht, was da alles gesundes drin ist.) Vor allem, wenn einen der Wind ordentlich und kalt durchgepustet hat. Mittlerweile könnten wir nicht mehr an der Sieg entlang laufen, der Hochwasser Pegel steigt unaufhaltsam.

überall steht Wasser

So schön es auch aussieht, ich bin mir durchaus bewusst, wie schlimm das Hochwasser sein kann. Immerhin hat man nun seit einigen Jahren daraus gelernt und einige Gegenmaßnahmen ergriffen, es gibt überall bewußt angelegte Gebiete, die Wasser aufnehmen, einen höheren Damm und man greift nicht mehr so extrem in den Lauf eines Flusses ein. Renaturierung ist auch immer wieder im Gespräch. Da, wo der Rhein die Uferpromenaden unter Wasser setzt, sind mobile Hochwasserschutzwände errichtet worden. (Normalerweise sind die Häuser am Rhein die teuersten und begehrtesten, außer wenn Land unter ist).

Diese Woche ist sonst recht ereignislos verlaufen. Wirklich viel zu erzählen gibt es nicht.

Von Einfallspinseln und geistlichen Würdenträgern.

Erwähnenswert waren diese Woche wirklich die Wetterwechsel. Goss es morgens noch in Strömen, so konnte es am Nachmittag durchaus auch Sonnenstrahlen geben. Am Donnerstag bin ich tatsächlich im T Shirt umhergelaufen, sogar im Garten. Unbarmherzig hatte an dem Tag das Licht aufgezeigt, wo Spinnweben und Fliegendreck (nicht nur) in der Küche die Herrschaft übernommen hatten. Also wurde der Putzlappen geschwungen. Aber im Garten zeigten sich im durchaus schon wärmenden Sonnenlicht erste Frühlingsblumen:

Viel ist es noch nicht, in meinem kleinen grünen Fleck, was da erblüht, aber überall schauen grüne Blattspitzen aus dem Boden, der Frühling steht in den Startlöchern. An dem Tag habe ich die erste Felsenbiene gesehen. Und im Feld „tanzten“ die ersten Hasen zur Hochzeit. Ich glaube, wir freuen uns ganz besonders dieses Jahr auf den Lenz. Auch wenn im Norden und Osten ja noch mal eine richtige Kaltfront gekommen ist und noch kommt dieses Wochenende. Wir hier werden wohl schon hinter der Wettergrenze liegen, evtl etwas Schnee im Regen haben. Nun ja, so sehr ich vom Frühling träume, wir haben erst Februar, der Monat ist immer ein „Durchhaltemonat“!

Februar-Nacht

Der kalte Mond hat eine Delle.
Die Sterne glimmen trüb und matt.
Die Nacht bringt mich an jene Schwelle,
wo ich das triste Urteil fälle:
Ach Februar, ich hab dich satt.
Mach Platz für Sonnenschein und Blüten!
Die Gärten sollen auferstehn,
das Grün in wildem Wachstum wüten,
die Vögel zwitschern und auch brüten,
ach Februar! Wär das nicht schön?

Hans Retep · geb. 1956 (quelle.lyrickmond.de)

Gartentisch Impressionen

Das Jahresmotto, welches ich mir für die Linkparty von „Andrea Zitronenfalterin“ ausgewählt habe, scheint Ihr sehr zu mögen, was mich natürlich freut. Ich bin schon am überlegen, welchen Vogel ich als nächstes vorstellen möchte, ich fürchte nur, mit dem ersten „Piepmatzt“ habe ich mir die Latte recht hoch gehängt.

Kreativ habe ich einige Kleinigkeiten gewerkelt (zB einen Pottwal und einen Blauwal auf alte Jeans mit Schneiderkreide gezeichnet und ausgeschnitten, damit ich demnächst endlich mit dem Nähen anfange). Ein Geburtstagsgeschenk kann ich erst später zeigen. Wir werden sehen, was am Wochenende noch möglich ist.

Dann macht es Euch mal gemütlich.

Ausruhen und aktiv sein

Hallo Ihr Lieben.

Mögt Ihr wieder auf einen Plausch bei Andrea vorbei schauen?

Das war eine ruhige Woche. Größtenteils. Ich muss da unbemerkt länger etwas mit mir rumgeschleppt haben, zwei Arzt Besuche waren nötig und Antibiotikum. Erklärt vielleicht meinen Heißhunger manchmal auf Zwiebeln (die geschnittenen Chalotten kamen mit Käse auf s Brot, lecker. Oft wurde dann aber untypisch der Rest einfach so gegessen. Manchmal sollte man mehr auf den Körper achten, im Nachhinein ergibt einiges Sinn.) Also, seht dies als Appell, auf Euch zu achten. Nicht an jeder Abgeschlagenheit ist der Lockdown Schuld. Wie es mir gegangen ist, habe ich erst gemerkt, als der „Knoten geplatzt“ ist und u.a. das Medikament gewirkt hat. Plötzlich war der Hundegang nicht mehr anstrengend. Ich war fast schlagartig voller Tatendrang. Hallo? Ich habe z.B. meinen Kleiderschrank ausgemistet und aufgeräumt. (Etwas was ich nicht gerne tue.)

Dann wurden endlich Grannysquares zusammengehäkelt. Daraus soll ein Kissen werden, den Fortschritt zeige ich noch. Einen Pullover habe ich angefangen zu bemalen, an dem mit den Federn weitergearbeitet. (Letzteren zeige ich später, aus Gründen) Ich wollte ursprünglich noch mehr und weiter aufräumen, aber merkte dann doch, dass es jetzt langsam reichte, daher die Häkelarbeit. Gemalt wurde dann abends, statt zu bügeln, bei „Death in Paradies“ vor der Glotze.

Und das ist der Tipp für Corona und dem nicht Einkaufen gehen können: umgestalten/upcycling! Das ist ökologischer und preiswerter, macht Spaß und ist durchaus zufrieden stellenden! (Zufriedenstellender, als festzustellen, dass man bei seinem letzten Projekt, über das frau auch gebloggt hat, ein e zuviel hatte, an einer Stelle, die wirklich jeder liest!)

Nicht zufriedenstellend waren an dem Tag meine Pfannkuchen. Statt der bewährten Variante mit Kokosflocken wollte ich lowcarb mit Kokosmehl mischen. Dabei habe ich viel zu viel davon genommen, was den Teig aufquellen ließ (meine Familie hat zwar behauptet, es schmeckt, aber die sind voreingenommen und wollten nett sein, „grins“) und die Konsistenz hinterher auf der Zunge war merkwürdig. Damit der Pfannkuchenteig trotzdem klebrig werden würde, kam Quark hinein. Dazu hatte ich einen Apfel aufgeschnitten und wollte Apfelschnitze einbacken. Die Backzeit habe ich auch unterschätzt, viele der dicken Pfannkuchen waren nicht ganz durch, also gab es erst Mal den Salat, während der Teller mit den Küchlein im Ofen nach garte. Und ich darf noch heute welche essen, so viele sind es geworden. Dabei gibt es voraussichtlich leckere Kürbis-Kartoffel-Karotten Suppe.

Ich will dann mal an meinem Projekt für die „Jahresidee“ von Andrea (Zitronenfalterin) weitermachen. Das seht Ihr dann am 1.2., wenn die neue Link-Party startet.

Mal sehen, wie das stürmische und regnerische Wetter wird. Es gab und gibt reichlich Wasser von oben und durch das Tauwetter werden die Flüsse wohl über die Ufer getreten sein. Wenn wir wieder zwischendrin etwas Sonne bekommen, werden wir in den Siegauen spazieren gehen. (Es ist allerdings heute schon wieder merklich kühler und immer noch sehr regnerisch.) Hier steht auch überall das Wasser, die Erde kann gerade kaum noch Wasser aufnehmen (liegt hier aber auch an einer Tonschicht). Immerhin ein Trost, für unsere Wälder ist dieses graue Nass gerade eine einzige Wohltat, sowohl für den Wasserhaushalt als auch gegen den Borkenkäfer.

Ein paar Sonnenstunden wünsche ich Euch allen!

Verlinkt beim Kreativsalat und Karminrot

Etwas mehr Schnee, etwas mehr Wärme

Hallo Ihr Lieben.

Es war keine Woche, in der viel passiert ist. Erneut. Das finde ich auch eigentlich ganz gut so. Wie das weiße Wochenende zu Ende ging, habe ich Euch schon hier gezeigt und meinen Hundegang beschrieben. Im Lockdown passiert einfach weniger.

Kurzfristig bin ich noch mal alleine zu meiner Mutter. (Natürlich mit größter Vorsicht!)

Das war eine Fahrt. Hier los bin ich bei 5 Grad. Dann kam ordentlich Regen der mit Sturm einher ging und zu Schnee wurde. Die Autobahn war schnell weiß. Etwas mehr Schnee. Aber so was ist kein Problem, wenn man langsam und vorsichtig fährt. Bei meiner Mutter angekommen, fielen zwar noch Flocken, aber die Grenze, ab der es weiß blieb, liegt allerdings höher.

Hinter dem Haus suchten Staare, Wacholderdrosseln und Singdrosseln nach Nahrung. Immer im Winter kommen die kleinen Schwärme. Das war ein Gewusel, welches leider auf dem Foto nicht wirklich gut zu sehen ist. Was man aber auf den Bildern sieht, ist die oft trübe und nebelverhangene Stimmung, die wir auch früher oft hatten, nicht immer ist auch im Sauerland der Winter weiß.

Dummerweise hab ich mich wohl irgendwie falsch bewegt. Wie sagt der Rheinländer so treffend: „Isch hab‘ Rück’n“. Was am Besten hilft, ist etwas mehr Wärme. Ich trage sexy Unterwäsche „kicher“ und mache mir Körner Kissen warm. Aufmunternd wirkt diese Woche die Englische Comedy Entertainment Serie „Taskmaster“ (mein Mann hat sie mir gezeigt, gibt es nur im Original und bei Yo*Tub*) und ich höre viel Musik, davon besonders viel Filmmusik.

Ich habe eine wunderbare viereckige Kupfer Form für den Ofen vererbt bekommen und liebe es, darin Gemüse im Ofen zu garen. Man nehme zB Süßkartoffeln, Kartoffeln, Möhren, Schalotten, Paprika und Knoblauch. Dazu Olivenöl, Kräuter und Gewürze, gut durchgemengt und bei 200 Grad im Ofen backen.

Dazu schmeckt Kräuterquark oder Schmand oder SourCream. Und Apfelmus, ich kann ja immer wenn Kartoffeln beteiligt sind, Apfelmus dazu essen. Ach, das ist so etwas Feines, Erwärmendes und so vielseitig in der Zusammenstellung.

Zum ersten Mal dieses Jahr habe ich mir Blumen gegönnt. Erst gab es an der Kasse einfache Tulpen. Aber dann kam auf dem Weg zum Drogeriemarkt noch ein bunter, abgepackten Strauß dazu. Schnell geholt, daheim auseinander genommen und angeschnitten. Leider habe ich bei dem bunten Strauß vom Gartenmarkt nicht gut hin geschaut, die Hälfte war hinüber. Nun, ich erfreue mich auch so an den Blumen. Die sind einfach schön anzusehen und tun gut. Herzerwärmend.

Vom grauen Pullover, den ich etwas bunter gestalte, habe ich ja auch schon erzählt. Hier schon mal ein Ausschnitt des Zwischenstandes.

Bunt ist einfach besser.

Treffen wir uns zum Samstagsplausch bei Andrea?

Die Blumen zeige ich endlich mal wieder beim FlowerFriday.

Macht es euch gemütlich!

Monat Dezember und Jahresrückblick 2020

Ihr Liebe.

Da geht es hin. Ein besonderes Jahr. Ein Jahr, das viele auch ohne Rückblick in Erinnerung behalten werden und  dieser Satz wird sicher in vielen Beiträgen zu lesen sein. Das wäre aber ungerecht, denn es gibt auch Schönes, sehr viel Schönes dieses Jahr. Mal sehen, was so zusammen kommt. Aber zuerst meine Dezember Übersicht:

Der Dezember fing sehr aktiv und kreativ an. Neue Stempel, viel Backen, die Adventspost für die Post Kunst Aktion malen mit einer neuen Technik, Sterntaler und Etiketten zum runterladen gestalten, T-Shirts für „meine Basar“. Außerdem waren wir nach Monaten das erste Mal wieder in der Stadt. Der Lockdown drohte da bereits, wir sind ganz früh unterwegs und nur mit viel Abstand und in Randbereichen und kaum in Geschäften.

Hätten wir gewusst, dass der schöne Spaziergang durchs Siebengebirge erst mal für sehr lange Zeit der letze mit dem besten Freund wird, hätte er ganz, ganz lange dauern müssen. Immer wieder stellt sich doch heraus, dass Gesundheit einer der stärksten Eckpfeiler im Leben ist. Der zweite Eckpfeiler ist die Hoffnung und darauf fußt die Liebe.

Jeden Tag kann ich ein Türchen im selbstgemachten Kalender öffnen und immer wieder über „kleine Viecher“ staunen, jeden Tag kommen hier die schönsten Karten von Bloggerinnen und Post Kunst Teilnehmerinnen an. (Ja, ich schulde Euch noch Fotos!) Die Post leistet dieses Jahr Großes und bringt mir auch noch wunderschönste Geschenke (da schwappt man über vor Glück)!

Wir feiern einen Geburtstag. Wieder ein Geburtstag unter Corona Bedingungen und dieser ist auch noch fern der Heimat. (Und freuen uns, dass ein lieber Mensch zu uns, zu unserem Sohn, gefunden hat)

Der Monat geht mit dem Feiern des Christfestes zu Ende. Wehmütig vermissen wir unsere Familien und Freunde, vermissen es, sie in den Arm zu nehmen und wieder mehr an ihrem Leben teil haben zu können, nicht nur über die digitalen Medien. Immerhin habe ich ein Wochenende meine Mutter besuchen können und wir waren nach einer Woche „Qurantäne“ und mit Masken und Lüften zum Weihnachtsfest bei den Eltern meines Schatzes. Krankheit und Alter machen es manchmal noch schwieriger. Außerdem weiß man nicht, ob man sich noch mal wieder sieht. Carpe Diem. Das Weihnachtsfest ist hier sehr ruhig und wunderschön und erholsam. Auch die Tage zwischen den Jahren wird nicht viel gemacht, eine Erkältung und Darmprobleme werden kuriert, eine neue Waschmaschine bestellt, ein paar Sorgen und Nöte (um andere) bleiben.

Und so ist dieser letzte Tag des Jahres angebrochen. Für uns wird es ein ruhiges Fest. Die jungen Leute vermissen ihrer Freunde. Aber wir freuen uns, dass wir zusammen sind. „Und in jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf´ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen;
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden,
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Hermann Hesse (Gedichte suhrkamp)

Ein klein wenig mag ich auch mit ein paar Fotos auf das Jahr zurück schauen. Ein Jahr, dass ich nicht einfach vergessen mag, auch wenn es unter besonderen Bedingungen statt gefunden hat. Ein Jahr, dass ohne wirkliche Not zu Ende geht. Kein Erdbeben, keine Hungersnot, keine Gewalt. Wir sind doch so verwöhnt, dass wir immer jammern, statt zu sehen, wie gut es uns geht. Ein Jahr, in dem ich unheimlich gerne gebloggt habe und dort noch mehr liebe Menschen traf. Danke an Euch alle, ganz besonders möchte ich mich bei Gabi und Maike bedanken. Ein Jahr geht kalendarisch zu Ende, mit den unruhigen Raunächten und diesmal ohne viel Böller, (was unseren Hund sehr freuen wird). Gestehen muss ich allerdings auch, dass ich ausgerechnet dieses Jahr gern mit etwas Krach verjagen möchte, denn leicht hat es uns dieses 2020 auch nicht gemacht. „Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!“

Ich wünsche euch allen einen guten Jahreswechsel, vielleicht ein wenig inne halten um es dann hinter sich lassen um nach vorne zu blicken. Dann wollen wir heute Nacht mal die neue Tür aufmachen.

Verlinkt beim Monatsrückblick von Birgitt

und beim Samstagsplausch von Andrea

Geschenkanhänger und Karamell

Hallo Ihr Lieben.

Ich habe in der letzten „livingathome“ eine gute Idee gefunden: Karamell und Schokolade

Ich esse beides furchtbar gerne, Karamell und auch Schokolade

Hier wird beides vereint! Und weil ich gern so etwas aufpeppen, sind da noch pikante Nüsse und Kerne zu gekommen. Salzige Pistazien sind auch superlecker.

Als erstes hackt Ihr die Zartbitterschokolade klein, ich mache das immer auf einem grossen Brett mit einem langen Küchenmesser, bei dem ich die Hebelwirkung einsetzen kann. Butter wird nun mit Zucker und ein kleinem bißchen Rübensirup gekocht. Als erstes die Butter schmelzen, dann den Zucker dazu. Etwas Wasser (etwa 100ml) noch hinzufügen. Passt nur auf, kochender Zucker ist echt heiß. Am Besten geht das in einer Pfanne. Es dauert lange, bis der Zucker sich auflöst und sich unter Rühren Karamell bildet. Das Dumme ist nämlich, dass man nicht richtig sieht, ob sich der Zucker ganz auflöst. Ich habe ein kleines bischen zu früh aufgehört. Während dessen wurde eine Auflaufform ausgelegt mit Backpapier. Die Masse muss kochend zähflüssig werden, wer ein Kochthermometer hat,, es sollen 150 °C erreicht werden, bei mittlerer Hitze. Nun in die Auflaufform gießen und den Karamell etwas abkühlen lassen, gesalzen Nüsse/Körner vereinzelt drüber geben und gehackte Zartbitter Schokolade drauf streuen, die schmelzend sich verbinden. Dann kühl stellen. Dafür eignet sich gerade sehr gut Eure Außenfensterbank.

Karamell kochen

Durchschneiden oder brechen und abpacken. Lagerung im Kühlschrank und am besten in einer Woche aufessen. (Und in der Pfanne habe ich dann einfach Milchreis zum „säubern“ gemacht, lecker!)

Zutaten:

Auflaufform und Backpapier, 500g Butter, 500g Zucker, 100 – 125ml Wasser in etwa, 2 Tl Sirup

Wenn Ihr das verschenken mögt, hab ich hier Geschenkanhänger für Euch. Zum Ausdrucken.

Ein paar könnt Ihr auch ohne Weihnachten nutzen.

runterladen, ausdrucken, ausschneiden (für private Zwecke, Copyright Wippsteerts)

Zum Schluss noch ein bisschen Eigenwerbung: ein Einhorn sucht noch ein neues Zuhause

Einhorn auf Klötzchen, 15,-€ + Porto, Kontakt siehe Impressum (mehr unter „Basar“)

Verlinkt und mit Eigenwerbung (und Namensnennung) bei:

handmadeontuesday, und DVD,

Eine besondere Adventszeit

Hallo Ihr Lieben.

Kommt Ihr auch auf einen Kaffee oder Tee zum Wochenrückblick bei Andrea?

Die Woche ist dann wohl mal mit einem Knall zu Ende gegangen. Eigentlich erwartet. Und ganz ehrlich, mehr mag ich da gerade nicht drüber schreiben. Für uns ändert sich gar nicht so viel, für andere aber schon. Man weiss manchmal gar nicht, wie gut es einem doch geht.

War es bei Euch auch ordentlich frostig? Schnee hat es hier natürlich nicht gegeben. Trotzdem einer meiner Wochenhöhepunkte. Ich liebe diese Eiskristalle! Die Woche plätscherte sonst so vor sich hin. Unsere neue Lampe, ein frühes Weihnachtsgeschenk, ist angekommen und wartet auf Montage.

Samstagsspaziergang

Zwölf von zwölf ist auch das letzte Mal für dieses Jahr. Es ist wirklich schon der 12.12., ich kann es irgendwie noch nicht fassen, wie schnell es dann doch vorbei rauscht, das Jahr.

Und morgen ist der Lucia Tag und der worldwide candle lighting Tag. Für den Kerzen(tier)tag möchte ich Euch auf die Seite von Melanie verweisen, die dafür viele Ihrer ganz wunderschönen Kerzentiere zur Verfügung stellt, was ich unglaublich nett finde! Qual der Wahl sag ich nur. (Vielleicht kennt Ihr die Grapic Novel von Melanie Garanin: „Nils“.)

Abwechslung eisiger Art.

Glitter und Glamour
Diesen Füchslein Stempel kann man kaufen für 15,-€ +Porto

Mein ebenfalls geschnitztes Grautier habe ich Euch die Woche gezeigt.

Ein wundervolle Buch/Höhrbuch vorgestellt

Wenn Ihr zum Lucia (Lucia) Fest die typischen „Lussekatter“ backen wollt, gebe ich Euch schon mal das Rezept:

Aus dem Buch „Winterlicht“

Für 15 Stk.

100g Butter, 250ml warme Milch, 1g zerkleinerter Safran, 100g Zucker, 25g Hefe, 2El lauwarmes Wasser, 1 Ei, 500-600g Mehl, Rosinen und Eigelb zum Bepinseln.

Wichtig ist, dass alle Zutaten warm sind. Als erstes die Hefe im warmen Wasser auflösen. Butter zerlassen und mit Milch, Safran und Zucker vermischen. Ich mache immer einen kurzen Hefevorteig. Danach Ei, Mehl und Vorteig dazu geben. Gut kneten und abgedeckt gehen lassen. Nach einer dreiviertel Stunde noch mal kneten und wieder abgedeckt 30 min gehen lassen. Nach erneutem Kneten den Teig gleichmäßig in 15 Stücke aufteilen. In Würstchen und diese zu S formen. Den Ofen auf 220°C vorheizen. Die fertigen Hefeteilchen mit dem Eigelb bepinseln und Rosinen (die muss ich hier weglassen) verteilen. Zehn Minuten backen.

Ich liebe frische Hefe Teilchen! Die wird es dann morgen früh hier geben.

Mehr erzähle ich dann noch bei 12 von 12 .

Nachreifen

Hallo ihr Lieben.

Willkommen zum Samstagsplausch bei Andrea. (Der es hoffentlich wieder gut oder zumindest besser geht!)

Ach, diese Woche ist nur so im Eiltempo vergangen und ich könnte Euch nicht mal genau sagen, warum das so ist. Nun, wie geht noch der Spruch: „irgendwas ist immer“? So hat sich die Woche auch angefühlt. Viele Besorgungen machen, oft unterwegs gewesen. Geschnitzt habe ich auch, aber das ist schon mit der Post unterwegs (etwas, wo ich auch diese Woche schon häufiger war.) Mein Gott, wenn Ihr gesehen hättet, wie der Fahrer den Transporter aufgemacht hat. Ein Wunder, dass nicht alles rausfiel. Und dann kamen ja zwei Ladungen abzuholender Pakete und Päckchen dazu, während ich vor der Filiale wartete. Ich sag Euch, meine große Büchersendung, ein richtig schweres Paket, wurde da auch drauf geworfen. Dem Fahrer mache ich eigentlich keinen Vorwurf, der war wirklich in Hetze und definitiv „nur im Auftrag der dt Post“ unterwegs, was das heißt, wisst Ihr sicher aus der Presse. Da der Deutschen Post die Flut scheinbar gerade über den Kopf wächst, vergewissere ich mich gerade immer, dass Sendungen auch angekommen sind. (Mir fehlt nämlich noch Post und das letzte Päckchen sah aus…)

Wenn die niedrig stehende Sonne zum Fenster reinschaut

Die letzen Tomaten und Quitten mussten verarbeitet werden. Ja, ich hatte noch einen ganzen Schwung Tomaten aus dem eigenen Garten.

Der Ein oder Andere kennt den Trick: Nachreifen lassen mit Äpfeln.

Äpfel strömen ein Gas aus, Ethylen. Dieses sorgt dafür, dass zB Bananen im Obstkorb schneller braun werden, eben nachreifen. Keine Sorge, dieses Gas ist ein Pflanzenhormon, welches an Entwicklungsprozessen der Pflanzen beteiligt ist. Es wird gezielt zur Nachreiche eingesetzt, da es hier bestimmte Stoffwechselwege fördert. Im Umkehrschluss solltet Ihr Kartoffeln und Äpfel deswegen nicht zusammen lagern. Äpfel strömen dieses Gas am stärksten aus, sind am Verfügbarsten und Einfachsten einzusetzen. Ich habe meine unreifen Tomaten, davon hatte ich leider recht viele, also zusammen mit Äpfeln aufbewahrt. Sicher kennt ihr das noch, dass Eure Oma letzte Tomaten in eine Schublade gelegt hat. Auch Tomaten haben dieses Gas, aber vergleichsweise gering, der Apfel beschleunigt das. So, nun aber genug Chemie.

Die kamen in den Ofen und dann wurden sie durch ein Sieb gedrückt und in Gläser gefüllt

Einen ganz klassischen Schokoladenrührkuchen habe ich gebacken, allerdings mit etwas Tonkabohne verfeinert. Am 30. 11. geht ja die ♥ Abstimmung bei eat.de für die leckersten, würzigsten Gerichte los und dort steht mein Kürbiskuchen und wartet auf ein ♥ Herz von Euch. Tonkabohnen haben einen leicht süsslichen Geschmack, ein wenig wie die Vanille (die ja immer noch sehr teuer ist zZt.) Und ich kann Euch sagen, es duftet! Das belebt das Gemüt. Die Tonkabohne enthält allerdings Cumarin, deswegen war sie sogar mal in Deutschland (Aromaverordnung, 80er Jahre) verboten, da Cumarin Lebensmittel nicht zugefügt werden durfte /darf, es fällt unter die Toxine. Also nicht, dass Euch der Esslöffel ausrutscht *grins*. Ich habe natürlich nur etwa eine Mini-Messerspitze genommen. Schon Alexander von Humbold entdeckte, dass die Wäsche in Venezuela wunderbar riecht, weil die Einwohner die Bohnen dazwischen legten. In der Parfumindustrie wird sie übrigens auch viel genutzt, es wird ihr eine erotisierende Wirkung nachgesagt. In Südamerika werden Tonakbohnen in Amulette als Schutz vor Krankheiten eingesetzt und sollen in der Geldbörse Wohlstand bringen und Wünsche erfüllen.

meine *tägliche* Amsel beim Hundegang im Morgenlied versunken

Fleissig Kekse werden auch dieses Wochenende gebacken, noch keine neuen Rezepte, erst mal die Lieblingsklassiker. Na, das sind doch schöne Aussichten oder? Die „jungen Leute wollen sich nämlich Mal (mit mir) in die Arbeit stürzen. Ich muss auch noch an meine Post-Kunst Aktion zum Advent, ich arbeite da auf den letzten Drücker. Und meinen Basar will ich doch auch noch „bearbeiten“. Ach, den ersten Advent, den wollen wir natürlich ebenfalls etwas besinnlich genießen. Nicht mit viel Aufwand, zusammensitzen, etwas essen, trinken und viel erzählen. Vielleicht mit einem abendlichen Feuerchen, das Gesicht heiß und der Rücken kalt.

Habt alle einen wunderschönen ersten Advent.

Ein sehr feiner Duft

lag am Sonntag in der Luft.

Hallo, Ihr Lieben.

Wie ich schon angedroht hatte, kommt hier mein Kürbis Kuchen Rezept. Habt keine Angst, es ist einfach, ein Gemüse in einen Kuchen zu „verp(b)acken“. Gerade Hokkaido bietet sich für etwas süßere Gerichte an. In Amerika ist es viel häufiger, dass Kürbisse auch in nicht deftige Rezepte als Zutat einfließen.

Also, holt eine runde 26er Backform aus dem Schrank, schneidet etwa 350-400g Kürbis klein und kocht ihn gar. (Hokkaido hat den Vorteil, dass der Kürbis nicht geschält werden muss) Ich habe zum Garen etwas Glühwein genommen (etwa ein Schnapsglas voll), Rotwein (mit etwas Gewürzen) oder Orangensaft sind auch möglich. Der Kürbis muss dann natürlich püriert werden und etwas abkühlen. Derweil mischt Ihr erst diese Zutaten:

150 g Butter, 120-150g Rohrzucker, eine gute Prise Salz , der Zucker sollte sich auflösen, dass kennt Ihr sicher von anderen Kuchenrezepten. Nun kommen auch 300g gemahlene Mandeln, 4 grosse Eier, 1P Backpulver, ca 200g Mehl. Und eine ordentliche Portion Gewürze, Wintergewürze, Weihnachtsgewürze: Zimt, Kardamom, Piment, Muskatnuss, Tonkabohne… Dufte Mischung! Ich habe einen Tl der Mischung genommen, (habe es mir mit einem Kaffeegewürz etwas leichter gemacht). Dazu kommt als Krönung eine Packung (etwa zwei TL) geriebene Orangenschalen oder entsprechend die geriebene Schale einer Bio Orange. Vergesst nicht, dass Kürbismus, heiß darf es nicht untergerührt werden, wegen den Eiern. Wenn Ihr der Meinung seid, der Teig mit dem Kürbispürre ist wirklich zu flüssig, gebt noch etwas Mehl oder HaferflockenPorrige dazu. Ich habe zB einen EL Porrige dazu getan, das bindet die Feuchtigkeit.

Der Ofen wird auf 180 Grad Umluft vorgeheizt, die Form vorbereitet. Den Kuchenteig einfüllen und ab in den Ofen, zweite Schiene von unten und 45 min backen. Stellt Euch den Wecker auf 25 min und reduziert für die Restzeit dann auf 160 Grad. Da zieht ein Duft durch das Haus, einfach ganz wunderbar, eine besondere Aromen Mischung!

Der Kuchen ist supersaftig. Hübscher sieht es vielleicht mit Puderzucker bestreut aus, aber ich möchte den Kuchen gar nicht so süß haben. Wenn Ihr eine Kaki in Scheiben schneidet, gibt das sehr schöne Sternenmuster zum (gesunden) dekorieren. Ich finde auch, dass das Obst mit dem Kuchen sehr gut harmoniert.

Auf der Website eat.de werden ganz viele „Spicy Slowfood Rezepte“ gesammelt. (Werbung, vielleicht mögt Ihr mir Ende des Monats dort ein ♥ geben?)

Den Kuchen mochte hier jeder, trotz gesundem Gemüse.

Verlinkt auch beim creadienstag

Einmal rundum

Hallo Ihr Lieben.

Das waren ereignisreiche (zwei) Wochen. Kinderkommunion mit endlich auch mal wieder Familienmitglieder sehen letztes Wochenende, war da sicher das Highlight. Meine Geschwister wohnen nun mal etwas weiter weg, dann kam der Lockdown dazu. So war ich vor allem auch gespannt, wie sich die Kinder verändert haben. Daran sieht man auch in noch jüngeren Jahren, wie die Zeit verrinnt und wie kostbar sie ist. Das zweite Highlight war die endlich stattfindende OP des Schwiegervater, wo wir sehr gebangt haben. Aber es hat wohl gut geklappt, zumindest der chirurgische Teil. Was ich Euch drum rum (Krankenhaus) erzählen könnte, grauenhaft. Jetzt hoffen wir auf eine gute Genesung, er wurde wegen Bettenmangel auch sehr schnell entlassen.

Aber nun zur vergangenen Woche. Für den Sohn stehen nun Veränderungen an. Das Bufti Jahr nähert sich dem Ende und das Studium wird noch mal neue Herausforderungen bereit halten. Aber im Moment darf er der Mama noch im Garten beim Sägen (mit der Hand) und Umsetzen des Hochbeetes helfen. Nächste Woche wird per Grünabfuhr selbigr Teil der weggeschnittenen Hecke abgeholt. Dann konnten wir grosse Teile der Wurzel eines Hopfen rausreißen, außerdem komme ich jetzt an nachwachsende Hopfen Sprösslinge sofort ran und kann gleich abschneiden. Eine schöne Pflanze, wenn ich einen großen Garten hätte! In dem Bereich des Gartens (ihre Lieblingsecke) müssen sich nun Igel, Frosch und Mäuse umgewöhnen. Ein wenig umgepflanzt wird noch, wenn es mal wieder regnet. Schön sieht das jetzt noch nicht aus. (Foto folgt)

Am Dienstag habe ich Euch von meinem Gurken Vorhaben berichtet. Ich kann nun stolz erzählen, dass die Salzgurken sehr lecker geraten sind. Also, ruhig nachmachen!

Simpel

Äpfel habe ich auch wieder aufgelesen an der öffentlichen Apfelwiese. Natürlich komme ich nur an das Fallobst und weiss gar nicht genau, ob ich da nun einen Cox, Berlepsch oder sonst eine alte Sorte auflese. Einer war so wunderbar schon anzusehen, dass ich gleich reingebissen habe und mir dabei der leckere Saft das Kinn runtergelaufen ist. über mir rief der Turmfalke und der warme Wind strich durch s Haar, da habe ich mich wie ein Glückspilz gefühlt.

Aneinandergewachsen

Beim Verschnaufen auf der Bank dort, stach mir an einer Birke, die diesen trockenen Sommer nicht überlebt hatte, mit einer kleine „Elfenhöhle“ ins Auge. Beim näheren Betrachten entdeckte ich ein grosses, langes Insekt.

Noch nie hatte ich so ein Krabbeltier gesehen. Recherchen bestätigten zumindest eine Ahnung, denn ich konnte beobachten, wie das Insekt scheinbar Eier mit einem Legestachel in das Birken Holz setzte. Ich hatte eine Holzwespe entdeckt.

Sehr interessant, werde mehr nachzulesen. Diese Holzwespe legt mit dem sehr speziellen Legestachel Eier in Holz von Bäume, die gefällt wurden, absterben oder sogar schon für ein Haus (z. B) zurecht geschnitten wurden. Ursprünglich kommt dies Sorte wohl aus Nordamerika. Vier Jahre lebt der Engerling im Holz unentdeckt, bis sich das Beißwerkzeug durch fast alles, was im Weg ist, durchbarbeitet, auch wenn das Holz schon einen Dachstuhl trägt. Rund um die Höhle kletterte nun diese Wespe.

Eine spezielle Fee

Bei meinen Haaren war auch rundum angesagt. Ganz lange Haare wurden zu einem kinnlangen Bop. Sehr befreiend irgendwie.

Staubtrocken

Auf der Obst Wiese hüpften immer wieder Heupferde vor mir davon. In ihrem hohen Gras lagen aber die besten Äpfel. Ein Korb voll für Gelee und Kuchen gab das. Also schnitzte ich am Freitag einen Stempel. Der passte auf Etiketten für die Gläser der Woche. Dafür fehlen immer noch ein paar Briefe, die werde ich aber heute bestimmt fertig machen. Genau wie möglicherweise den Dachs Stempel, ein Tier, welches sich einfach immer wieder anbietet zu schnitzen, durch seine Fell Zeichnung. Aber ein Kuchen will noch gebacken werden, es sind 26°C (ist ja immer im Schatten) angesagt und eh genug zu tun.

Mögt Ihr noch auf einen Samstags Plausch bei Andrea vorbei schauen?

Etiketten

Nicht hierher geschafft haben es meine „lieben Mitmenschen“, die vor allem am Freitag unterwegs waren. Den ganzen Tag habe ich mit meinem Mann gute Erwiderungen geübt, werde aber bei neuen Situationen wohl wieder nur wenig schlagfertig sein. Nie unterkriegen lassen!

Habt eine schöne Zeit.