Das erste Mal dieses Jahr etwas Alltag festhalten: 12 von 12, 2023

Hallo Ihr Lieben.

Es schüttet. Einen ersten Kaffee mit dem Schatz früh am Morgen. Der Hundegang im Dunkeln dann fällt kurz aus. Danach wird der Hund versorgt. Dann frühstücke ich und warte auf den Jüngsten, der sich gegen Rad und für Busse gen Uni entschieden hat. Es ist zusätzlich zum Dauerregen auch ziemlich windig zwischendurch. Es ist echt „össelich“!

Wenn Ihr Euch wundert, was da für ein Brettergebilde vorm Fenster steht, dass ist das selbstgemachte Weihnachtsgeschenk der Söhne für ihren Papa, Wegweiser aus SF und Fantasy (Auenland 10m 😊) Und die Feder ist ein Weihnachtsgeschenk meiner Mutter (Uhu).

Mein etwas späteres Morgenprogramm mag ich nicht, aber ist halt so. Einkauf und Früherkennungscheck.

Bei den Vorbereitungen für das Mittagessen höre ich den Podcast „Geschichten aus der Geschichte“ über die Besiedlung Polynesiens. Außerdem gibt es weitere Hausarbeiten noch fix zu erledigen. Der Älteste macht sich auch fertig für die Uni und der Schatz ist im Dauer Call Homeoffice. Die Tür am Ofen klappert andauernd, weil es windet, das mag der Hund gar nicht. Wer mag das Wetter heute schon.

Die fünfte Jahreszeit wirft ihren Schatten. Für den Seniorennachmittag brauchen wir etwas lustiges Zeugs und Deko.

Unterwegs bin ich nicht dazu gekommen, Fotos zu machen, auch aufgrund des Dauerregens. Etwas „ältere“ Tulpen, daher reduziert, sind meine ersten Blumen des Jahres. Da kommt bestimmt noch etwas dazu und dann gibt es endlich wieder einen Flieger Friday (bei Astrid).

Nichts Besonderes heute, aber erstens habe ich einen Bärenhunger und zweitens gehen Kartoffeln mit Apfelmus bei mir (fast) immer. Und einen Kaffee brauche ich dringend, auch wenn der „ohne“ ist.

Für morgen möchte ich „Brot und Salz“ vorbereiten. Das Tuch wird etwas bedruckt mit dem neuen Stempel von der Haselmaus und eine Karte mit Papageientaucher kommt dazu.

Ich brauche Kerzen. Es brennt schon lange sehr häufig die dicke Kerze. Und letzte Woche waren Weihnachtskerzen (nur weil da ein Hirsch drauf ist?) runtergesetzt, perfekt. Und wie Ihr seht, ist es bei mir noch etwas weihnachtlich. Ich fange damit immer etwas später an.

Einmal Nachrichten und Regionalnachrichten quer lesen und durch den WP Reader gucken. Melanie hat einen Kalender in ihren Etsy* Shop als Download gepackt (keine Werbung). Ich hoffe so, sie macht, wenn Sie Zeit hat, mal wieder einen gezeichneten 12 von 12.

Die obligatorische Wäsche falten.

Der düstere Tag wird dunkel. Winter halt, nur eben sehr nass und windig. Ein paar textile Reparaturarbeiten muss ich noch machen. Und das ist ein Kreuzchen beim Bingo, mein aller allererstes Kreuzchen,

Danach gibt es Abendessen und ich glaube, ich schlafe heute früh ein.

Mehr Alltagsfotos von Bloggern von überall her sucht Caro für Ihre Linkliste vom Blog draussennurkaennchen. Und für Antetanni habe ich ein Bingokästchen:

Adventlicher Duft

Hallo Ihr Lieben.

Ohne Kekse (backen) fehlt mir was im Advent! Das weiß auch meine Familie. So hat mir der Sohn schon sein Weihnachtsgeschenk zu Nikolaus überreicht. Ihr seht schon warum 😁

Nach Weihnachten brauche ich die wunderbare Nudelrolle nicht mehr so viel.

Mürbeteigkekse sind einfach immer lecker und so wandelbar. Außerdem geht die Produktion immer recht schnell.

Einen abgewandelten Mürbeteig habe ich so gemacht:

260 g Butter, mit 120 g Zucker, 100 g Mandeln – gemahlen, einer guten Prise Salz, ein Ei, etwas Backpulver, 500g Mehl (davon die Hälfte Vollkorn) und ganz viel Gewürze nach Eurem Geschmack. Ich habe gemahlenen Ingwer, vor allem Kardamom, auch Zimt und etwas Tonkabohne dazu gegeben.

Letzteres ist ein wenig Ersatz für echte Vanille, die immer noch sehr teuer ist. Frisch abgeriebene Tonkabohne ist echt fein. Nehmt die Menge nach Vorliebe.

Vielleicht pudere ich die Fuchsgesichter noch mit feinem Zucker 🙂

Die kalte Butter wird als erstes etwas mit dem Zucker (Rohrzucker schmeckt fein) vermengt, dann zügig alles andere unterkneten, zu einer Kugel formen und mindestens eine Stunde (lieber länger) kalt stellen. Wenn der Teig dann beim Ausrollen bröckelt, habt Ihr evtl etwas zu wenig Butter. Nicht zu lange kneten, aber Butter und Zucker sollte sich verbinden ohne das es zu weich wird. Wenn ihr ihn dann später verarbeiten wollt, lasst den Teig etwas wärmer werden, mit den Händen flach drücken. Dann läßt er sich am Besten verarbeiten. Ausrollen, ausstechen und bei 170°C (Umluft, da ich gleich immer 3 Bleche nehme) jeh nach Dicke und Größe 10 – 15 min backen und nach dem Auskühlen genießen. Eine kurze Auszeit vom Vorweihnachtsstress mit einem warmen Tee oder Kaffee, für den Plätzchenteller, oder als Geschenk. Oder für die Söhne als Stärkung in die Box für die Uni. 🙂 Man findet immer eine Verwendung für Kekse.

Macht es Euch gemütlich

Verlinkt beim Creativsalat

was ich so liebe

Hallo Ihr Lieben.

Grau wird es nun draußen. Schnee gibt es hier nämlich fast nie. Dafür den „rheinischen Winter“. Manchmal wünsche ich mir da die Berge aus meiner Kindheit. Sauerländer Berge, definitiv mit Schnee. Ich mag Schnee wirklich sehr gerne. Hm, wenn wir schon beim Wünschen sind, dann doch bitte mit einer Schlittenfahrt. Ich liebe Schlittenfahren. Na und dann in die warme Bude, mit roten Wangen und Aufwärmen am Ofen. Vielleicht noch Bratäpfel? Ich liebe diese aus Boskop-Äpfeln, mit etwas Marmelade oder Marzipan in der Mitte. Wenn es besonders luxuriöse Bratäpfel gab nach dem Schlittenfahren,dann mit Vanillesoße dazu. Es wurde einfach die halbe Packung Vanillepudding Pulver mit Milch und Vanillezucker aufgekocht, den hatten wir eigentlich immer da. So ist es auch heute noch, Pudding Pulver habe ich immer im Schrank. Manchmal reichte es, wenn ich nur einen Apfel für mich alleine mache, den gewürzten (Rezept unten) Apfel auf einen Steingut Teller zu legen. Eine Schüssel darüber und oben auf den wärmenden Kaminofen stellen. Da zieht auch gleich ein Duft,….hmmm.

Machen wir es uns also drinnen gemütlich. Wir sind nun in der ersten Adventwoche und schon morgen werden die Adventskalender täglich geplündert. Unglaublich, wie schnell das immer wieder geht, oder?

Ich hatte das Bedürfnis mir „etwas Schnee an die Wand zu hängen“. Da kam mir die Poster von Desenio gerade recht (Werbung).

Desenio ist ein Online Shop aus Stockholm, der Wandkunst für jeden erschwinglich machen möchte. Es gibt dort ganz viel, was die Wände daheim etwas verändert, Poster https://desenio.de/de/rahmen mit dazu gehörigen Rahmen, Leisten und andere Präsentationsmöglichkeiten, Passepartout und Klemmen. Die Unentschlossenen können sich von Bilderwänden inspirieren lassen oder wollt Ihr doch gleich über die Suchfunktion gezielt schauen? Natürlich gibt es auch Kategorien für eine einfache Suche. 

Als erstes wollte ich winterliche, nicht unbedingt nur weihnachtliche Motive ansehen. Dabei bin ich gleich bei einem Winter Reindeer Poster (30×40) hängen geblieben. So gerne würde ich sie mal in echt sehen oder eine Schlittenfahrt mit ihnen machen. Übrigens, der Schlitten des (amerikanischen) Weihnachtsmannes müsste eigentlich von Karibus gezogen werden, so heißen sie nämlich dort. Ren und Karibu gehören aber zu selben Tierart. Sobald sie domestiziert sind, redet man dann wohl von Ren.

 

In Nordamerika ist der Streifenkauz einer der häufigsten Eulen. Die große Eule lebt in den Nadel- und Mischwäldern von Mexiko bis hoch nach SüdOst Alaska. Aber genau wie einige Eulen in Deutschland haben sie sich angepasst und sind auch durchaus in Parks zu sehen. Ihr Bestand hat sich sogar in den letzen Jahren vermehrt. Wenn ich so überlege, sieht man sie in Filmen häufiger, wenn es gruselig werden soll. Ihr wisst ja, wie gern ich Eulen mag und das ich sie überhaupt nicht gruselig finde. Also musste einfach eine Barred Owl (30×40) dazu.

Alles komisch für Troll

Ich habe Euch ja schon erzählt, dass wir früher daheim im Sauerland viel im Schnee waren, als wir älter wurden, ging die ganze Familie Langlauf fahren. Wir hatten da eine sehr schöne Strecke im nahegelegenen Gleietal, wo sogar ein kleines Stück einer gespurten Loipe her führte. Das war immer toll, wenn wir die erreichten, ein bißchen leichter ging es dort. Vorher hatte vor allem derjenige, der durch den ersten Tiefschnee musste, ordentlich zu kämpfen. Aber schon bald fuhren wir wieder ab und machten eine kleine Abfahrt die Wiese runter. Und da wo diese Loipe lang führte, sah es ganz genau so aus: Snowy Forest Road (30×40)

In unserem Schlafzimmer  hängt wenig an den Wänden. Ein Spiegel, ein Mini Buchregal, ein altes Stickbild. Ein wenig liegt das auch daran, dass wir (bis auf den Anbau) Stahlbeton Wände haben und man nicht mal ebend einen Nagel in die Wand hauen kann. Nun entdeckte ich aber neben den Rahmen https://desenio.de/de/rahmen wunderschöne Holzleisten. Nun kann das Zimmer wohnlicher gestaltet werden:

Meinem Mann hat sofort das Bild La Lune (30×40) gefallen. Man sieht richtig die Mondlandschaft mit all den faszinierenden Kratern darauf. Da reist man doch gleich wie bei Jules Verne im Traum mit der Rakete zum Mond, oder? Oder man bleibt doch lieber auf der Erde und nutzt diesen ganz besonderen Elephanten. Wir lesen ja beide auch gerne SF und Fantasy und daher hat mich das Bild von dem Amazing Machines No1 Elephant (21×30) magisch angezogen. Das könnt auch aus einem Jules Verne Roman entsprungen sein. Ich dachte sofort, dass Kapitän Nemo auf Land vielleicht damit unterwegs wäre.

Schon oft habe ich von „mehr Meer“ auch hier im Blog geträumt und daher war es nur logisch, dass auch ein paar Wale einziehen durften. Auf dem Bild Whales (30×40) tummelt sich so mancher Meeressäuger als handgemalte Illustrationen, darunter Pottwal, Blauwal, Buckelwal und Schwertwal. Klar, dass man zwar auf den Mond reisen mag, aber es wohl eher ans Meer schafft, zumindestens in Büchern zu diesen wunderbaren Riesen.

Der eine Sohn ist ein Queen Fan und von daher war es nur logisch, ein Freddie Mercury Poster (13×18) zu nehmen. Mit einem Poster Stand Block kann dieses auch stehend präsentiert werden. Der andere Sohn hat sich für das Classic Cocktail Guide Poster (21×30) entschieden. Er ist recht begabt als Cocktail Mixer. Könnt Ihr Euch auch noch an Eure „Posterjugend“ erinnern? Also in den 80ern wurden jedenfalls (auch bei mir) ganz viele Poster an die Wände gepinnt und mit Zeitungsausschnitten von Idolen und persönlichen Fotos ergänzt. Da war manchesmal ein stetiger Wandel oder es wurde auch untereinander getauscht. So mancher Harlekin, Sonnenuntergang oder die Katze mit dem Goldfisch im Glas hingen bei meinen Freundinnen und mir. Da ist die Auswahl heute doch sehr viel ästhetischer und viel hochwertiger. Es gibt zB. eine ganze Reihe von zeitgenössischen „Artists“, die man auch bei Desenio findet.

Es ist also wirklich schön, ein wenig frischen Wind rein zu bringen. Gerade jetzt, wenn man doch viel mehr Zeit drinnen verbringt oder wenn man noch schöne Geschenke sucht. Und wenn ich Euch jetzt Lust gemacht habe, so darf ich Euch dies anbieten:

40% Rabattcode: WIPPSTEERTS

Gültigkeitszeitraum: 30.11. – 03.12.

Der Code gilt nur für reguläre Poster

Ausnahmen des Rabatts: Rahmen und personalisierte Poster

Ohne meinen „Kram“ und Bücher geht es nicht

Das Ganze ist in Kooperation mit der Firma Desenio entstanden und als Werbung zu kennzeichnen. Ich bedanke mich bei Sonja von der Marketing Abteilung, die sehr nett, wirklich geduldig war mit mir und sehr hilfbereit.

Und weil Ihr so lange durchgehalten habt, noch das Rezept für selbstgemachtes Bratapfel Gewürz:

Mark eine Vanilleschote, ca 10g Zimt, 1 gemahlene Nelke, ein wenig geriebene Muskatnuss, 2 Schoten Kardamom die Körnchen zerstoßen im Mörser, eine Kugel Piment, zerstoßen im Mörser.

Ihr könnt das alles mit Rohrzucker mischen oder als dann intensivere Würzung pur nehmen (auf das Marzipan) Wer mag kann den Apfel oben und unten mit Rosinen oder Cranberry verschließen. Wenn Ihr eines der Gewürze nicht mögt, lasst es weg oder nehmt weniger (nur Zimt ist die Basis)

Ein schönes Mitbringsel übrigens und vielseitiger als nur für Bratäpfel.

Macht es Euch schön gemütlich.

Verlinkt beim Creativsalat und Freutag

PS. seid etwas nachsichtig ob kleiner Ungenauigkeiten. Unsere Wände sind sehr speziell und die Schlagbohrmaschine nun Geschichte.

Nicht nur Kuchen

Hallo Ihr Lieben.

Erste kalte Nächte, wunderschöne Sonnenaufgänge diese Woche, endlich auch Regen, mit der Aussicht auf weiße Flocken.

Ein wenig Kuchen gab es am Sonntag noch, Geburtstagsüberbleibsel.

Der Sohn mag russischen Zupfkuchen total gerne. Ich mache den dann so:

Teig: 320g Mehl, 4 – 5 gehäufte El echten Kakao, 160g Zucker, 1 P. Backpulver, ca 170g kalte Butter, 1 Pro Salz, 1 Ei

Füllung: 3 Eier, 120 g Zucker, 1 P. Vanillezucker, abgerieben Schale einer Bio Zitrone (oder entsprechende Packung), 1 Packet Schichtkäse (500g) und mind 250 g Magerquark, 1 P Vanillepudding Pulver, etwa 50-60 g Butter,

Backpapier und eine 26er Springform und ggf etwas Butter zum einfetten (ich lege auf die runde Form immer Backpapier, klemme es in die Springform, dann muss ich weniger bis gar nicht einfetten und es ist auch einfacher, den Kuchen damit auf eine Platte zu legen)

Als erstes wird Zucker und Butter schaumig gerührt, dann kommen die anderen Zutaten dazu. Der Mürbeteig wird dann geteilt. Etwa 1/3 wird für die Zupfen benötigt. Ich lege mit dem frisch gekneteten Teig die Form aus. Dann ruhen lassen und die Füllung vorbereiten.

Quark, Schichtkäse, mit den Eiern, Zucker und Zitronenabrieb verrühren. Mit höchster Stufe das Puddingpulver gut verrühren, damit es nicht verklumpt. Die Butter muss geschmolzen werden und diese dann abgekühlt unterrühren. Viele Rezepte haben noch mehr Butter in Rezept, mir sind die dann zu mächtig, ich mag es gerne etwas leichter.

Die Füllung in die Form gießen, welche mit dem Schoko Mürbeteig ausgekleidet wurde. Dann am Rand mit einzelnen Flocken des Teiges die Verteilung beginnen.

Bei 170°C Umluft auf der mittleren Schiene eine Stunde backen und in der Form (im Ofen) abkühlen lassen.

Ist es nicht unglaublich, wie sich Blätter im Herbst verändern?

Die Woche war gut gefüllt mit Terminen, Besorgungen, Arzt, der Mann unterwegs und bis Oberlippeunterkannte in Arbeit. Ich habe Euch ein wunderschönes Buch über Eulen vorgestellt. So langsam muss man/frau vermehrt anfangen mit Weihnachtsgeschenkvorbereitungen. Habt Ihr schon einen Adventskranz? Macht Ihr auch gerne Geschenke selber? Einiges kann ich da leider nicht zeigen. Meinen mehrteiligen Tassen Stempel habe ich (fast) fertig und zeige ihn nächste Woche. Den neuen, großen Eulenstempel habe ich mit dem Buch zusammen gezeigt. Diese Bewegung des Anfluges wollte ich schon lange festhalten. Und nun sind dieses Wochenende die Jungs mal aus dem Haus, aber es ist draußen wirklich sehr ekelig und wir kuscheln uns ein. Die Weihnachtsmärkte haben, bzw. eröffnen und man könnte ja… aber es ist gerade am Anfang immer besonders viel los. Langweilig wird uns aber nicht. Ruhig und erholsam darf es vor allem für den Schatz sein. Sonntag hole ich dann den einen Sohn aus dem Westerwald wieder (ob es dort auch geschneit hat, hier allerdings kommt die Feuchtigkeit durch sehr kalten Regen runter) Der andere kommt mit der Bahn wieder heim.

Dann mache ich mir mal was warmes zu trinken und setze mich zum Samstagsplausch bei Andrea und dann muss die Häkelnadel geschwungen werden.

Macht es Euch kuschelig

Reingelegt

Hallo Ihr Lieben.

Die Ernte dieses Sommers war der unterschiedlich dieses Jahr.

Der nasse und kalte Start war für viele Pflanzen nicht so gut. Die Tomaten zB. fingen viel zu spät an zu blühen. Dagegen hat die Hitze im Sommer für einen Wachstumsstopp bei den Kartoffeln geführt.

Was ich das erste Mal getestet habe, sind Auberginen. Die letzten habe ich nun erst geerntet und verarbeitet.

Die Chilis haben sich auch zum Schluss noch gut gehalten und sind errötet.

Davon habe ich Tapas gemacht, bzw eingelegte Auberginen.

Stellt Euch ganz saubere Gläser bereit. Dazu gutes Olivenöl, etwas Salz, vielleicht noch Oregano. Ich habe eine scharfe Schote dazu gegeben, Knoblauch schmeckt aber auch, oder Pfeffer. Nun schneidet Ihr die Auberginen in Scheiben und bratet diese in der Pfanne an. Es geht vor allem darum, die Feuchtigkeit heraus zu bekommen, daher lässt den Deckel Mal weg. Natürlich entfalteten sich durch das Braten auch Aromen. Einmal wenden und dann das Glas vorbereiten. Legt die scharfe Schote (oder was Ihr mögt) unten in das Glas. Kräuter nach Wunsch dazu, das Salz kommt zum Schluss auf die letzte Scheibe, es verteilt sich mit dem Öl.

Nun schichtet Ihr die Auberginen ganz heiß in das Glas und füllt dabei auch schon etwas Olivenöl dazu. Druckt die Scheiben ruhig etwas runter. Wichtig ist, dass sie unter dem Öl sind. So sind sie von der Luft abgeschnitten und halten sich etwas. Zügig arbeiten und den Deckel verschließen.

Lasst die Auberginen mindestens eine Woche ziehen.

Serviervorschlag: als Tapas mit einer Scheibe Brot drunter

Verlinkt beim Creativsalat

PS
Wenn Ihr ganz reife Auberginen geerntet habt, vergesst nicht, Euch Samen für das nächste Jahr zu nehmen

Dufte

Hallo Ihr Lieben.

Das ist einfach Dufte. Ich glaube, dass altmodische Wort für „großartig, wunderbar“ wird eigentlich viel zu selten (außerhalb von Berlin) genutzt. Irgendwie verbinde ich es auch am ehesten und verständlicherweise mit Kästner, aber ich komme nicht mehr drauf, wer es in seinen Kinderbüchern immer gesagt hat. Vielleicht kann mir da wer helfen (ich glaube es war ein Kind in „Emil und die Detektive“).

Die Woche war nämlich ziemlich dufte. Endlich wurde es wieder wärmer. Vor allem die Nächte waren doch recht kühl hier gewesen und das war nach den hochsommerlichen Tagen ein kleiner-großer Temperatur Schock. Das freute vor allem die wärmeliebenden Gurken, Auberginen und Paprika. Die Chilis wollen auch dieses Jahr einfach nicht, obwohl unter der Glasglocke, genau wie die Süßkartoffel. Das Olivenbäumen blüht dagegen wie verrückt und ich hoffe, in der Nachbarschaft ist noch irgendwo eines, wegen der Befruchtung.

Auch die Insekten sind sofort fleißig wieder unterwegs. Eine Blattschneide Biene habe ich am Freitag in einem Blumentopf gesehen, wie sie ihr Grün unterbrachte. Die Holzbiene hat ihre Flugschneise geändert, sie ist jetzt immer im hinteren Teil des Gartens. Und leider verirrt sich so manche kleine (namenlose, da ich sie nicht alle bestimmen kann) hinter die Fenster des Wohnzimmers, da die Terrassentür fast durchgehend auf ist. Ich versuche sie immer zu retten.

Für den Schatz war es noch mal eine sehr arbeitsreiche Woche, aber nun ist erst einmal Urlaub (und wir werden auch ein wenig zu zweit wegfahren, juhu. Ich sage nur mehr Meer, das ist ungemein dufte!)

Libellenrad, leider nur mit dem Handy und daher etwas unscharf fotografiert
Kletterbohne und Kletterhortensie
„Ich hab immer noch Hunger“

Meine Güte, ist es wirklich schon Juni? Der längste Tag kommt schon bald. Der Baldrian wurde teilweise letzte Woche geerntet (die Wurzeln, für den beruhigenden Tee), der andere Teil blüht. Ich liebe diese kleinen Walderdbeeren. Am feinsten ist es, eine nur zu essen und gegen den Gaumen zu drücken, damit man dieses Aroma ganz und gar genießen kann. Das versüßt einem das Unkrautzupfen. Ein paar mehr werden gepflückt um Essig aufzusetzen. Die Fotos schicke ich zu Juttas Fotoprojekt „close to the ground“ (vor allem das kleine Amselküken)

Ansonsten habe ich diese Woche meinen Jahresprojekt „Flatterhaft“ Beitrag gebracht, über kleine watschelnde „Torpedos“, bekanntes und unbekanntes Wissen und neue Stempel dazu. Ich schreibe noch einen Beitrag über ein klein wenig Familiengeschichte, dass zeiht sich etwas, denn ich komme von Hölzchen auf Stöckchen. Einfachen Hefe Apfelstrudel gab es für die zwei, die daheim geblieben waren, denn der Schatz musste zum Ende der Woche beruflich nach Berlin und der Jüngste hatte eine Woche Hunsrück im Rahmen seines FSJ, mit viel Natur erleben (und kam begeistert, inspiriert und geschafft zurück, nach einer wirklich langen Fahrt).

Eine kuriose Zusammenstellung von Gartenblumen (sowohl von der Nachbarin als auch aus meinem Garten) und fast verblühten, geretteten Sträußchen des Dorfsupermarktes. Ein Sträußchen, dass ich auch bei Holunderblütchens Linkliste gern wieder zeigen mag.

Nun kommt also das Fest des „heiligen Geistes“, ein Fest, dass wir Menschen eigentlich immer dringender brauchen. Und wie jedes Jahr schreibe ich auch dieses mal wieder: „Herr, schmeiß Hirn vom Himmel“, Frohe Pfingsten!

Verlinkt auch beim Samstagsplausch von Andrea Karminrot

PS: Den Elsterstempel hat Nicole gewonnen (und wie Ihr sehr, habe ich mir gleich noch mal einen geschnitzt)