Freitagsblumen und lecker Suppe

Hallo Ihr Lieben!

(Text und Bilder enthalten unbezahlte Werbung da Namensnennung)

Ach, so schnell geht die Zeit in s Land. Und ich habe eigentlich noch einiges zu schreiben und zu zeigen, aber wie ich ja schon sagte, in den Ferien bin ich hier nicht so aktiv. Aber eine Blumengruß habe ich natürlich wieder.

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Vor dem Eingang ist es nun richtig herbstlich, die Kletterhortensie verliert immer schneller die nun gelben Blätter. Dafür ist dort nun der beste Ort für schöne, grosse Zweige! Weißdorn habe ich abgeschnitten und in einen Krug gestellt. Kleine und grosse Lichter kramt man jetzt überall hervor. Ein wenig abstauben sollte ich sie noch.

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Genau so orange wie die Lämpchen ist meine Karottensuppe gewesen. Eigentlich ist das Wetter ja tagsüber noch so warm, Suppen stehen irgendwie noch gar nicht so hoch im Kurs. Aber ich esse sehr gern Möhren, also hab ich mir einfach trotzdem eine gemacht.

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Man nehme einen Bund Möhren, feine rote Linsen, etwa eine kleine Tasse, Kokosmilch, einen Becher saure Sahne, eine ganze Zwiebel, eine Paprika, Lorbeer, Brühe und Gewürze nach Geschmack (ich habe Paprika und mildes Curry, Pfeffer, Salz genommen). Ab damit in den Schnellkochtopf, wenn alles gar ist, fischt Ihr die Zwiebel und den Lorbeer wieder raus. Alles andere wird mit Kokosmilch und saurer Sahne püriert und dann mit den Gewürzen abgeschmeckt. Ein wenig frische Petersilie darüber und dann kann es losgehen. Die Suppe ist sehr sämig durch die Linsen, aber das könnt Ihr natürlich selber beeinflussen. Ich mag das so sehr gern und dann ist sie ja auch noch so gesund. DSCN5516

Weniger gesund, dafür lecker, ist herbstlicher Aufgesetzter. Ich habe ein Glas Holzbirnen und ein Glas Speierling mit Doppelkorn aufgesetzt. Nach dem ersten richtigen Frost werden auch noch Schlehen angesetzt. Bei mir kommt ja immer recht wenig Zucker oder sogar gar keiner da rein.

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Woher die schönen Eichenstamm Scheiben sind, verrate ich Euch noch. Nächste Woche berichte ich über Spatzen, Holz, schöne Spaziergänge und Sonnenuntergänge im Land der 1000 Berge. Ich werde jetzt noch ein wenig schaffen und dabei weiter das neue Känguru hören! Oh was haben wir alle auf es gewartet, sind grosse Fans!

 

Habt ein schönes Wochenende! (Ups, da wieder mehr geworden, als gedacht.)

Ich verlinke den Beitrag beim Friday-Flowerday und beim Freutag

 

Hefe-Muffins und Blumen zum Freuen

Hallo Ihr Lieben.

(Kein Werbeauftrag, Namensnennungen)

Muffins sind einfach immer eine gute Idee! Die kann man so toll variieren und diese Hefe-Muffins kann man auch toll vorbereiten. Sie werden nämlich nicht trocken, sind und bleiben saftig. Süße und deftig ist auch hier möglich.

Perfekt für das Wochenende! Und hier das Grundrezept, zeige ich gern beim Freutag:

250g Mehl, 15 g fr. Hefe, (oder entsprechend halbes Päckchen trockene), 1/8 L warme Milch, 30g weiche bis flüssige Butter, 50 g Zucker, 1 Ei, 1 P. Salz

Am Besten lasst Ihr die Hefe einmal mit der Milch in einer Kuhle Mehl als Vorteig gehen, so etwa 15 min. Dann fügt Ihr die anderen Zutaten hinzu. noch mal 15-30 min gehen lassen. Der Teig kann mit Schokolade, Beeren, Käse, Zwiebeln, Schinkenwürfeln, Karamellstückchen und was auch immer Ihr gerne möchtet, variiert werden. Nun kleine Papierförmchen in die Backformen und mit einem Esslöffel portionieren, etwa die Hälfte einfüllen.

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Derweil stellt Ihr den Ofen auf 180°C und backt die Muffins 20-25 min., kurz abkühlen lassen und dann geniessen! Das schöne Tablett haben meine Jungs übrigens in Gemeinschaftsarbeit selber bemalt, ein kleines Geschenk ist das geworden.

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Und ich erfreue mich sehr an diesem bunten Strauß. Gern zeige ich ihn wieder bei Holunderblütchen. Wir waren zum Erntedankfest in Lindlar und dort gab es wieder so wunderbare und lange blühende Blumen. Und sie duften ganz wunderbar! Ach, einfach schön! (Ja, der hat Ähnlichkeiten mit dem letzten, kunterbunten Strauß, den habe ich mir ja auch im Freilichtmuseum geholt, ich kaufe mir wirklich selten Blumen, aber an dem ging kein Weg vorbei. Und sage noch Mal Danke, bekam ihn dann überraschend von einem Freund geschenkt. Fotos vom Museumsbesuch gibt es später.)

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Heute ist auch wieder 12 von 12, dass gibt es natürlich spâter. Und damit starten wir in die Kartoffelferien. Juhu!

Habt eine tolle Zeit.

 

Sorry, kein 12 von 12, nicht geschafft!  warum,erzähle ich vielleicht bald.

 

Heute nichts Besonderes

Hallo Ihr Lieben.

Es geht auf das Wochenende zu. Es ist wieder Freitag, Flower-Friday.

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Eigentlich ist dieses Mini-Sträußchen nichts Besonderes. Aber das Blatt im *Hintergrund*, diese rote Spitze finde ich wunderbar. Das habe ich mir wieder bei der Nachbarin gemopst, keine Sorge, darf ich. An den Mini Holzpilzen in den Brauntönen könnte ich letztens nicht vorbei gehen. Gerade mit den gedeckten Farben sind sie so schön. Eher Knollenblätterpilze denn knallig rote Fliegenpilze. Und ansonsten werden wir dieses Jahr leider vielfach auf Pilze verzichten müssen, es ist zu trocken! Das ist übrigens auch ein Verlust für die Bäume, die oft in Symbiose mit Pilzen leben.

 

Nun aber genug von Pilzen, es ging ja um die Blüten, die wenigen, die jetzt noch in den Gärten sind und vielleicht noch unser Vasen schmücken können. Es bedarf ja immer noch der vielen Wasser Gaben, es ist staubtrocken. Da freut man sich um so mehr über einige Farbtupfer.

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Ansonsten gibt es diesmal nicht viel Besonders an der Kreativen Front. Lieber Besuch hat mich inspiriert, endlich wieder ein eigenes Brot zu backen. Ein ganz und gar unspektakuläres Rezept und so sicher schon in einigen Eurer Rezeptbücher:

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250 g Roggenmehl und ebensoviel Weizenmehl, etwa 13g Sauerteigpulver, 1Päckchen Trockenhefe, 1Tl Kräutersalz, 300 – 350 ml lauwarmes Wasser, eine gerieben Möhre, mehr Mehl zum Kneten, evtl etwas Honig (im Wasser aufgelöst)

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Die Zutaten kommen alle in eine grosse Rührschüssel und werden zu einem klebrigen, geschmeidigen Teig verknetet. Ich habe den Mischteig gerne „flüssiger“, dann geht der Teig gut auf und ich habe ein saftiges Brot hinterher. Wenn der Teig zu flüssig wird, keine Sorge, beim zweiten Kneten einfach etwas Mehl dazu, oder etwas Leinsamen,  denn der bindet Flüssigkeit. (Das geht alles, wenn Ihr dem Teig Zeit gebt. Ein reines Roggen braucht ja noch länger.) Die reingeriebene Möhre ist noch ein kleines Extra. Es kann auch Süsskartoffel sein oder Kürbis. Das gibt einen besonderen, letzten Geschmackskick. Am Anfang muss der Mischteig nichts Besonderes leisten, nur Hefe und Sauerteig vermehren. Ich habe den weichen Teig durchaus einige Stunden im Warmen stehen, abgedeckt. Aber man kann es im Kühlschrank auch über Nacht ansetzen,. Dann erst wird ordentliche geknetet. Noch mal ruhen lassen, ich nehm meinen Korb dafür. Am Anfang kommt das Brot auf der untersten Schiene bei 220 °C in den Ofen für 10 min. Nun eine Schiene höher und nur noch 180 Grad für 45 min. So wird es knusprig und saftig. Eine kleine Gabe Wasser auf den Backofenboden fördert dies.

Ein Duft durchzieht das Haus! Den Sommer über war es viel zu warm für mich zum Backen. Das Brot schiebe ich zum Freutag.

So, dann  wieder in das real life gestürzt. Das hat uns, Überraschung! total eingeholt. Euch ein schönes Wochenende. Hier soll es tatsächlich Regen geben.

 

 

nicht so leicht

Hallo Ihr Lieben,

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einmal möchte ich Euch mein Rezept vom *Apfel Mandel Kuchen*, wie versprochen, teilen.

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Ihr benötigt:

Boden: 250g Vollkornweizenmehl, 200-250 g gemahlene Mandeln, 150 g Zucker (Rohrzucker), 1 Tl Backpulver, 1 P Salz, 1/2 Tl Zimt, 7 Eier (ein Eiweiß kommt noch dazu etwas später), 1 *Spritzer* Ahornsirup/Agavendicksaft/Honig/Rübensirup,

Krümelbelag: 250 g Butter, 250g Vollkornmehl,  200-250 g gemahlene Mandeln, eine Handvoll Mandeln gehackt, 1 Tl Zimt, 150 g Zucker (Rohrzucker), 1 P Salz, 1 Eigelb (und das Eiweiß tut Ihr noch in den Bodenteig)

so viele Äpfel, (am besten säuerliche, wie Boskop oder Berlepsch,) wie Ihr zum Belegen braucht und mögt, geschält und in Schnitzel geschnitten, oder so: 20161105_174100Als erstes verrührt Ihr Eier und Zucker, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann die restlichen Zutaten dazu. Auf ein Backblech streichen und mit Äpfeln belegen. Die Sachen für die Krümel werden mit den Händen alle zusammen verknetet und dann über Boden samt Äpfeln verteilt. Der Ofen wird auf 175 Grad geheizt und der Kuchen braucht auf mittlerer Schiene etwa 45 Minuten. Wer mag kann etwas Sahne dazu nehmen.

Der Kuchen ist übrigens ganz schön mächtig.

 

…und dann leider etwas Trauriges, was mich aber wirklich gerade beschäftigt, deswegen muss ich es doch auch hier niederschreiben, Euch mitteilen:

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Der aus dem südlichen Afrika stammende Usutu-Virus sorgt aktuell für ein massives Amselsterben. Im Sommer in der Hitze hockte eine Amsel immer an der Kellertreppe, geschützt vom Wein. Ich hatte das auf die Hitze und die Nahrungsquelle Weintrauben geschoben. Außerdem steht dort auch jetzt noch immer eine Schale Wasser. Wenn ich so zurück blicke, waren viele Amseln im Sommer viel *zutraulicher*, sprich: die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass all diese Amseln von dem Virus befallen waren, deswegen viel träger, schutzsuchender waren. Oft hatte man das Gefühl, die Amseln reagieren „wie besoffen“. Aber das fällt mir alles erst so im Nachhinein ein, da ja junge Amseln auch schon mal zutraulicher sind und durch den Federwechsel etwas gerupfter aussehen. Am Wochenende habe ich dann eine Amsel tot mitten auf dem Rasen gefunden. Selbige war noch am Abend zuvor im Bereich des Weins gewesen. Und schon eine Woche vorher hatten die Nachbarn in meiner Anwesenheit einen Amsel Kadaver gefunden. Und wenn man so überlegt, ist es morgens auch recht ruhig, obwohl die Vögeln im September ja noch mal singen, wenn auch nicht so laut, wie im Frühling. Mich befällt da eine grosse Traurigkeit, denn nicht nur Amsel werden wohl von dem Virus befallen, der durch Mücken übertragen wird, sondern auch Finken. Säugetiere und damit auch Menschen können auch befallen werden, nicht das Ihr jetzt gleich Panik bekommt, dort verläuft der Infekt meistens relativ harmlos ab.

Weswegen ich das auch hier niederschreibe? Schaut mal beim NABU online vorbei (muss ich ja wieder als Werbung kennzeichnen, ohne dass ich was dafür bekomme), da könnt Ihr Vorfälle melden und wer Kadaver findet, bekommt dort die Vorgehensweise und eine Adresse, wo sie hingeschickt werden können. Ich finde es schlimm, dass weniger Vögel um uns herum sind, darum ist es um so wichtiger, dass erforscht werden kann, was sie befällt und vor allen Dingen, wie geholfen werden kann. Schaut Euch mal um, seht Ihr auch häufiger lethargische Amseln? Oder bemerkt Ihr weniger Vögel als sonst? (Diesen Sommer ist es irgendwie besonders schlimm, nicht nur durch den Virus, der wohl durch die starke Hitze noch mal gestärkt wurde!)

Das war jetzt sehr viel Text, ich weiss. Aber ich möchte das gerne mitteilen, denn an mir ist das trotz Meldungen in der Presse, irgendwie vorbei geplätschert, zumal in der lokalen Zeitung stand, es gäbe hier noch keine Vorfälle. Ein eher trauriger Beitrag…

Euch (trotzdem) eine schöne Woche.

 

Das Rezept schicke ich zum creadienstag.

kleine September Ernten

 

Hallo Ihr Lieben.

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Ich bin gerade ein wenig im Apfelrausch. (wie eigentlich jedes Jahr um diese Zeit.) Letztens habe ich mir zwei Fahrradtaschen bei einer nahegelegenen Streuobstwiese mit Fallobst voll packen dürfen. Das war ein wunderschöner Morgen. Die Wespen ließen mich in Ruhe aufsammeln, um mich nur Vogelgezwitscher und der Duft von Gras und Äpfeln. Sogar einen Baumläufer habe ich gesehen, leider kann ich Euch den Vogel nicht zeigen, denn er war zu flink.

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In meinem kleinen Apfel,
da sieht es lustig aus:
es sind darin fünf Stübchen,
grad‘ wie in einem Haus.      

(W.A. Mozart)

Die Natur lässt uns noch mal aus dem Vollen schöpfen. Dörrobst, Gelee, Saft, und natürlich am Besten: der frische Apfel für zwischendurch!

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Mein Garten macht allerdings gerade eine kleine Blühpause, bedingt durch den heißen Sommer. Er ist noch in der Regenerationsphase.  Netterweise darf ich ein wenig in Nachbars Garten klauen. Einen kleinen Strauß für das Wohnzimmer, begleitet von einem Blumenkind.

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Gleich werde ich einen „Mandel Apfelkuchen“ backen für das Wochenende. (Rezept und Bilder folgen.) Ich bin schon voller Vorfreude, alleine der Duft von Apfel, Zimt und Mandelkern.

Euch ein wunderschönes Wochenende. Macht es Euch gemütlich.

 

Verlinkt bei Freutag und Friday-Flowerday

 

Tea Time

It s tea time, my dear.

Hallo Ihr Lieben.

Als beim Mustermittwoch das neue Monatsthema „Tee“ zur Auswahl stand, war ich gleich total begeistert. Seid ich das erste mal in Irland war, schätze ich schwarzen Tee.  Schwarzer Tee mit einem Schuss Milch, den man sich vorher in die Tasse füllt, damit man selber bestimmt, wie viel man gerne hätte. So wurde es uns von einer netten Irin in einem bezaubernden B & B erklärt und so wurde ich zur Teetrinkerin.

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Heute morgen gibt es eine Beutelmischung, ich liebe das Design der Verpackung, der Tee ist aber auch fein. (unbezahlte Werbung)

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Vorher gab es als Kind Kamillentee (wenn man sich nicht gut fühlte) oder Pfefferminztee, getrocknet aus dem Garten. Die Pfefferminze habe ich immer noch im Garten und trockne gerade auch für den Winter. Verschidene andere Kräuter wandern für Tee hier in die Vorratsdosen. Wusstet Ihr übrigens, dass Ihr Pfefferminze ganz einfach vermehren könnt? Einfach einen Stengel in s Wasser stellen, der bildet recht schnell Wurzeln und dann ab damit, in einen Topf oder ein Beet.

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An meinem Fenster hängt ein halbes Laken, bedruckt mit selbst geschnitzten Linol Kannen und Tassen.

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So alte Halbleinen Laken sind wunderbar für Tisch und Fenster geeignet, wenn man sie nicht mehr auf die Matratze ziehen möchte. (Reines Leinen ist viel seltener noch zu bekommen und mir fast schon wieder zu schade für so etwas.)

Und zu gutem Tee gehört doch eigentlich auch ein frisch gebackener Scone(s) mit clotted cream und marmelade.

für ca 8 Stk.

250g Mehl, 3 Tl. Backpulver, 50 g Butter, 150 ml. Milch, einen Tl. Zucker, 1 P. Salz, auf das Backblech Backpapier und ein Eigelb zum Bestreichen. zum Ausstechen der Scones ein Trinkglas und zum Ausrollen des Teiges etwas Mehl.

Mehl mit Backpulver (ca 1 Tütchen entspricht das etwa) in eine Schüssel sieben. die Butter klein schneiden und mit der Milch, dem Zucker, der P. Salz dazu geben und gut verkneten. Ich lasse das immer meine Maschine machen. der Teig wird schon geschmeidig und kann dann noch mal mit den Händen nachgeknetet werden. Den Teig etwas kühl stellen. Den Ofen auf 220°C vorheizen, Umluft ca 200°C. Dann eine Fläche mit Mehl bestäuben und dort den Teig ausrollen, ca 1,6 cm dick. Ich steh da aber nicht mit dem Lineal daneben. Nun kann mit einem normalen Trinkglas ein Scone nach dem anderen ausgestochen werden, auf das Blech gelegt und mit etwas verquirltem Eigelb bestrichen werden. Die Scones werden auf der mittleren Schiene des Ofens etwa 20 min. gebacken, bis sie goldbraun sind.

Nun werden sie mit Marmelade, (klassisch: Erdbeere,) und Butter, (klassisch: clotted creme – d.h.in diesem Fall, Sahne so steif schlagen, dass sie fast zu Butter wird, die echte Herstellung ist noch aufwendiger) serviert. Dazu einen guten, englischen Tee, Perfekt! Ob man nun Milch oder Sahne in den Tee nimmt, daran scheiden sich die Geister.

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Wünsche Euch einen schönen Tag.

Verlinkt bei muellerinenart

Sommer einfangen und beschriften

Hallo Ihr Lieben.

Irgendwie ist es draussen von heißem Hochsommer gleich zu herbstlichem Altweibersommer gewechselt. Auch wenn das für die Natur benötigte Nass immer noch weitgehend fehlt, ist es doch spürbar erträglicher für Natur und Menschen geworden. Die Wespen lassen mich kaum an unseren Wein, die Meisen „wuseln“ wieder durch den Garten, zumeist gelbe Grünflächen haben doch wieder einige grüne Tupfer bekommen.

Erntezeit. Die ersten Gläser Apfelmus sind gemacht. Einen Teil habe ich pur gekocht, den anderen mit Holunder Beeren. Jetzt geht es an das Beschriften, kennt Ihr bestimmt auch, wenn Ihr „den Sommer im Glas konserviert“. (Zitat einer lieben Freundin) Gerade habe ich doch noch todesmutig einige Trauben abgeschnitten und zu den aufgelesen Äpfeln in den Entsafter getan. Da die Mini Äpfel und einige wenige Birnchen noch nicht wirklich reif sind, werde ich Gelee aus dem Mix machen.

Nun, meine konventionellen, gekauften Aufkleber gehen langsam zur Neige, ein paar bestempele ich mir individuell. (Das geht auch toll mit einfachen Blanko Aufklebern aus dem Schreibwarenhandel.) Ausserdem sehen die Deckel von wiederverwerteen Gläsern oft nicht schön aus.

Da tauchte so im Hinterkopf eine vergrabene Idee auf, irgendwann hatte ich auf einem Blog (Bitte um Entschuldigung, ich weiß leider nicht mehr wo!) eine Anleitung für Tafelfarbe gelesen. Natürlich wußte ich die dortige, genaue Zusammensetzung nicht mehr. Aber die Zutaten hat man oft im Haus: Scheuermilch, Acryl Farbe und ein Glas.

Nach dem ich die Farbe abgemischt hatte, beschloss ich, nach Scheuer Pulver beim nächsten Einkauf Ausschau zu halten.

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Ich habe jetzt etwa 50:50 gemischt. Den Farbton könnt Ihr Eurer Vorliebe nach auswählen, denkt nur daran, er wird pastelliger, also Rot wird eher Rosa. Das klassische Schultafel Grün wollte ich auf keinen Fall, Schwarz ist mir zu dunkel, Blau ist meine Wahl. Zweimal muss die Farbe schon aufgetragen werden, damit sie deckt, probiert das auf einem Teststück einfach aus. Ich für mein Teil habe zu wenig dunkles Blau (und einen wenig grün, Babyblau wollte ich nicht haben!) genommen, aber gerade keine Tube mehr im Haus. Und die Farbe ist Recht flüssig und riecht nach Putzmittel. Deswegen Lüfte ich sie noch und deswegen auch die Überlegung mit dem Pulver. Übrigens setzt sich das „Pulver“ auch immer unten ab.

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IMG_20180821_124300Nun bestreiche ich Schraubdeckel damit und kann nach der Trockenzeit Marmeladegläser und Mus im Glas oder getrocknete Apfelscheiben mit Kreide beschriften. Theoretisch kann ich jetzt ganz viel damit anstreichen. Genau so gut wie die gekaufte Farbe ist sie nicht geworden, aber ich bin zufrieden. Am Besten bemalt Ihr die Deckel auch vorher! Wenn sie bereits auf den Gläsern sind, gibt das Schweinerei.

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Euch eine schöne Woche!

Ab damit zum Creadienstag, und HoT.