Rückblick Februar 2019 und mehr

Hallo Ihr Lieben.

Ein wenig möchte ich heute in Erinnerungen schwelgen, zumindest bildlich.

 

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Letzten Sonntag haben wir in der wunderbaren Sonne im Garten gesessen und u.a. dieses Spiel ausprobiert. (Insgesamt enthält der Beitrag  Werbung in Text, Links und Bild)

Ich bin ja gar nicht so der grosse Spieler. Aber bei diesem Zeitreise-Spiel geht es darum, als Team zu arbeiten. Zeitreise-Agenten schlüpfen in die Haut von vor Ort lebenden Protagonisten, um ein Zeitparadoxon zu verhindern. Natürlich haben sie als Mitspieler deren Stärken und Schwächen, wenn es darum geht, unter Zeitdruck Rätsel zu lösen. Man kann eine Kampagne natürlich nur einmal erleben, danach weiss man ja um die Geheimnisse. Aber es macht so viel Spass! Wir wollten eigentlich angrillen, haben wir auch noch, aber viel später. Da war es dann schon recht kühl, mein Mann hat am Grill gestanden und wir haben drinnen gegessen. (T.I.M.E Stories, Spiel wurde von uns selbst erworben)

Ein wenig Karneval darf natürlich nicht fehlen.

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DSCN6176Nun darf ich Euch noch meine Blumen zeigen. Forsythienzweige, spät wachsende Rittersterne, (ja, sie haben es schon so weit geschafft,) einen kleinen Strauss Windröschen/Anemonen.  Ein paar Knollen dieser Frühling – Windröschens weichen gerade ein, denn man kann sie auch jetzt einsetzen, vorausgesetzt man pflanzt bei frostfreiem Wetter.  Ich mag diese wunderbar bunten Blumen im Frühjahr ganz besonders!

Die Blüten im Glas müssen noch alle aufgehen, um ihre Wirkung zu entfalten.

Diese zwei Herren erkennt man bestimmt sofort, wenn man Musikfilme mag. Sie sind der Inbegriff von Coolness, Blues und rockiger Musik, die Blues Brothers. Vielleicht erinnert Ihr Euch an den ein oder anderen Song daraus. Einer *meiner* Songs, unnachahmlich vorgetragen von Aretha Franklin, leider letztes Jahr verstorben: „Think“. Ein Soundtrack meines Lebens, über 30 Jahre alt, immer noch Klasse. Dazu gibt es jetzt einen selbstgeschnitzten Stempel. Ach, was haben wir u.a. bei den Autoverfolgungen gelacht, simpel und effektive! Und die Musik ein Dauerbrenner! „Everybody needs Somebody to love“. Botschaft angekommen.

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Habt eine schön Tag!

Verlinkt bei Holunderblütchen und Freutag

 

Hüftgold

Hallo Ihr Lieben.

Es geht in die Hoch-Zeit der 5. Jahreszeit! Karneval. Zeit des Schlemmens, noch mal ausgelassen Feierns, vor der Fastenzeit. Also, wenn Ihr so was mitmacht. Ansonsten könnt Ihr den Kuchen auch nur so essen. Das Rezept zum einfachen aber gehaltvollem, schokoladigem Rührkuchen:

6 Eier, 250g Butter, 300g gehackte Schokolade (Nimm dunkele und/oder Vollmilch, was Du lieber isst, wenn Du die Schokolade nicht mit dem Messer bearbeiten magst, musst Du Schokoladenflocken kaufen. Ich finde aber, wenn man ein grosses Brett und ein langes, breites Messer nimmt, klappt das ganz gut.), 250 g Zucker, eine Prise Salz, ein Tütchen Vanillezucker und Backpulver, ein Schnapsglas mit etwa 100-150ml Cognac, 100g gehackte Mandeln, einen Schokoladenguss oder Puderzucker zum Bestäuben, wenn Ihr mögt. (Wir haben keine kleinen Kinder mehr, wenn Ihr den Alkohol weg lassen wollt, nehmt einfach etwas Milch.)

Gugelhupf Form mit Margarine bestreichen und mit Mehl bestäuben, allerdings habe ich praktischerweise eine Kastenform genommen, da dann die Kuchenstücke besser transportabel sind. Diese könnt Ihr auch mit Backpapier auskleiden.

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Bei Ober- und Unterhitze 180°C ca 50 min. auf der mittleren Schiene backen, Stäbchenprobe machen – wenn nichts am Stäbchen kleben bleibt, ist der Kuchen fertig und kann in der Form auskühlen. Nach dem Stürzen könnt ihr eine Schokoladenglasur übergießen oder Puderzucker drüber streuen. Und wenn Ihr es bunt mögt, kann da natürlich auch noch Dekozuckerkram auf die Glasur drauf.

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Vor einigen Tagen habe ich schon diesen Linoldruck gemacht. Der Schnitt ist schon etwas älter. Einen halben Apfel druckte ich auf meine Jeans und auf ein Halbleinen Küchentuch.

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Ach, nichts geht über Leinen oder auch Halbleinen. So ist es beim Gläser abtrocknen  effizient und auch im Bad als „Gesichtstrockentuch“ sehr gut. Ein normales Handtuch, welches man womöglich auch noch für die Hände benutzt, nimmt sehr viel mehr Bakterien auf. Ihr habt kein Trockentuch aus oder mit Leinen für das Bad? Aber vielleicht liegen in einer Schublade noch eine alte, selten genutzte Servietten, die waren früher oft aus dem gleichen Material. (Dieses Trockentuch geht allerdings in`s Sauerland, ein kleines Dankeschön.)

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Eigentlich müsste ich ja wieder Mutzen backen. Das ist nun mal das Karnevalsgebäck. Dafür muss frau aber lange am Herd stehen und frau hat es geschafft, die Treppe unkonventionell zu nehmen und ihre Beine muss sie jetzt immer noch länger hoch legen. Also ist ein Rührkuchen perfekt. Da macht ganz viel Arbeit die Maschine. Und so ist es ein wenig auch ein Trostkuchen geworden, denn lieber würde ich bei dem Wetterchen raus, im Garten schaffen und zum Frühjahr gehört ja auch ein Frühjahrsputz.

Ach, aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Euch eine schöne Zeit!

Verlinkt beim Creadienstag

der andere Kuchen

Hallo Ihr Lieben.

Manchmal möchte man etwas für das Wochenende vorbereiten, aber das muss ja nicht immer ein süsser Kuchen sein. Eine Quiche oder Abwandlungen davon sind auch lecker.

Den Boden macht Ihr aus Mürbeteig: 250 g Mehl, 125 – 130 g Butter, einen gehäuften Tl Salz und ein Ei. Mürbeteig kann man am besten in einer Schüssel von Hand kneten. Danach muss der Teigklumpen noch kühl stehen und ziehen. (Zutaten hier gennant für eine Springform, so Ihr ein Blech machen möchtet, verdoppelt die Zutaten)

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Wenn Ihr nun eine Springform mit dem Teig auskleidet, (ich lege auf den Boden immer Backpapier,) dann legt den Teigklumpen, der jetzt vom Kühlschrank oder Keller kalt und hart ist, etwas früher raus, damit er formbar wird. Mit den Fäusten die Masse zum Rand arbeiten und mit den Fingern am Rand hochdrücken. Sehr hilfreich ist für mich so eine kleine Ausroll Hilfe. Nehmt dabei immer mal wieder etwas Mehl zum Bestäuben.

Nun könnt Ihr mit 3-4 Eiern, eine Packung Schmand oder saurer Sahne, etwas geriebenen Käse, einem Topf Hüttenkäse die Masse für die Füllung zusammen rühren. Was Ihr dann noch dazu gebt, wie Schinkenwürfel, gekochten Schinken in Streifen, Gemüse, Lauchzwiebeln,… ist ganz Euerm Vorrat überlassen. Würze kommt mit Salz, Pfeffer, vielleicht etwas Curry oder Paprikapulver und Muskat. Außerdem finde ich italienische Kräuter dazu sehr lecker. Wenn Ihr Schinken nehmt, reduziert die Salzmenge. Zum Schluss noch geriebenen Käse darüber streuen.

Ich habe heute gekochten Schinken und Lauchzwiebeln genommen, dazu klein geschnittene Möhren.

Der Ofen muss auf 175 °C Ober und Unterhitze bzw 160 °C Umluft eingestellt werden, nehmt Ihr letzteres, finde ich die Einstellung für die Unterhitze samt Umluft (für den Boden) am Besten. Nach 45 min könnt Ihr (je nach Füllung auch etwas länger,) den Ofen ausmachen und den deftigen Kuchen, erst noch im Ofen, langsam abkühlen lassen.

Guten Appetit!

PS. Entschuldigt die schlechte Qualität der Fotos von dem fertigen Kuchen, es war Abend,wir hatten Hunger, ich bekam verständlicherweise zu hören, warum ich jetzt noch ein Foto vom Essen machen müsste. So sah ich erst beim Erstellen des Beitrags, wie dunkel die Bilder geworden sind.

Wintersonnenwende

Hallo Ihr Lieben.

Heute ist laut Kalender Anfang des Winters. Über dem Horizont steht die Sonne so niedrig wie zuvor an keinem Tag im Jahr. Dann wird es bald jeden Morgen wieder etwas früher hell, auch wenn wir es noch nicht merken. Es ist der Beginn eines neuen Zyklus, eine Zeit des Wandels, aber vor allem beginnen nun erstmal die Rauhnächte! Das Andersreich, d.h., die Gespenster sind uns nahe und können befragt werden. Grusel und Advent? Nun, um den Termin des Weihnachtsfestes ranken sich sowieso mehr Theorien als Fakten. So könne der 25. 12. das römische Lichterfest ersetzt haben und später auch andere Kulturen da abgeholt haben, wo ihre Traditionen um diese Jahreszeit waren. Aber vor allem wird wohl im Winter gefeiert, weil es dunkel und kalt ist und der Mensch die Hoffnung auf Licht und Neubeginn braucht.

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Von der Wintersonnenwende bis zu der Drei Königen befinden wir uns zwischen den Jahren, dass alte Jahr ist fast zu Ende, ein neues beginnt bald. Zeit für ein *In sich gehen*, zurückblicken und nach neuen Zielen ausschauen. Die Anzahl der Tage variieren, in manchen Gegenden sind es nur drei Tage, in anderen zwölf, (so wurden an 12 Tagen 12 Monate vorhergesagt,) manchmal noch mehr.

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Früher zog in den alten Geschichten die wilde Jagd umher. Odin, und damit die Winterstürme, ritt mit der wilden Horde über das Land.  Keine Wäsche durfte gewaschen und schon gar nicht aufgehängt, keine Unordnung im Haus geduldet, werden. Am Besten blieb man sowieso daheim! Vor allen Dingen Frauen und Mädchen sollten nicht raus gehen. Dafür musste vor diesen Tagen alles im Haushalt geschehen sein, kein Backen oder Putzen, dafür Ruhe und etwas Erholung sollten die Tage bringen (und vielleicht die ein oder andere Gruselgeschichte). Räume und Ställe werden noch schnell ausgeräuchert. (Eine mögliche Herkunft des Namens Rauhnächte. Die andere Herleitung besagt, dass der Name vom althochdeutschen Wort für *haarig* kommt, denn Dämonen und Wolfsmenschen besuchten in einigen Gegenden die Menschenwelt.)

 

 

Hier ist es dagegen noch sehr unruhig. Es wurden und werden eifrig Kekse gebacken. Nichts Besonderes, aber leckere Klassiker. Bethmännchen nach dem Rezept meiner Mutter, mit viel Marzipan und Husarenkrapfen. Einige Rezepte seht Ihr hier und hier. Aufgeräumt und geputzt muss vor dem Aufstellen des Baumes auch noch. Draussen ist es regnerisch. Gerade komme ich aus der Eifel und dort peitscht einem der Wind den Regen in s Gesicht. Brrr, wilde Jagd.

 

 

Nun sind die letzten Geschenke heute fertig geworden. Zeigen kann ich sie natürlich nicht, sonst gibt es ja keine Überraschung. Aber im neuen Jahr gibt es sicher ein Foto, versprochen.  Habt Ihr alle Geschenke zusammen? Ein Last Minute Klassiker ist Likör.

Mit Sahne, Blockschokolade, etwas Puderzucker und Korn ist das schnell gemacht. Einen Pott Sahne erhitzen und geraspelte Schokolade darin mit einem El Zucker auflösen. Ich nehme gerne weniger Zucker. Die Schokolade ist ja auch schon süß. Aber Ihr könnt auch Dunkle Schokolade nehmen. Nun den Alkohol zu gießen und schnell in eine Flasche füllen. Eine besondere Note bekommt der Likör, wenn Ihr statt klarem Alkohol, Whisky nehmt. Eine schöne Flasche, etwas Dekor und schon habt Ihr ein kleines Mitbringsel.

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Damit erst einmal genug für heute, die Zeit rast und die Wilde Jagd braust um  s Haus. Ein wenig Rauchwerk werde ich noch heute Abend anzünden.

Macht es Euch gemütlich.

Verlinkt beim Freutag

PS. Eben gelesen, dass am 20.12. F. W. Bernstein verstorben ist mit 80 Jahren. „Die schärfsten Kritiker der Elche, waren früher selber welche.“

Karamell Nüsse und Weihnachtsmarktstimmung

Herzliche Grüße Euch allen.

(wie so oft enthält dieser Text Werbung durch Links, Namen oder Fotos)

Und? Selber schon in Sachen Weihnachten oder Nikolaus Markt unterwegs gewesen? Es ist ganz schön trubelig da draußen.

Aber auch wir waren dort unterwegs, wie fast jedes Jahr gehen wir als Familie auf den Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt. Besonders schöne Stimmung kommt da gegen Abend auf, es ist alles nur noch in gedämpftes Licht getaucht ist. Feuer, Kerzen und Fackeln spenden eine schöne Atmosphäre und Wärme.

Man kann diesen Weihnachtsmarkt natürlich wie viele andere Märkte auch, als lauten, konsumorientierten Ort sehen, in dem es gilt möglichst schnell viel Geld auszugeben und viel zu viel zu essen und zu trinken. Aber gerade dieser Markt biete auch andere Möglichkeiten. So geniessen wir in Ruhe einen orientalischen Gewürzmokka oder Granatapfeltee in einem der wunderschönen Zelten. Dazu gibt es immer feines Dattel oder Feigen Gebäck. Etwas Besonderes für uns.

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Oder man stöbert beim Gewürzhändler, man darf ganz viele Besonderheiten auch mit den Fingern *erriechen*. Der Drechsler zeigt Kindern wieder geduldig, wie man das Fusspedal bedient und Holz bearbeitet. Beim Schmied sprühen ein paar Funken, als langsam an Esse und Amboss eine Messerklinge entsteht.

Derweil schlürfen wir noch Met vom Imker. Natürlich ist ein buntes Treiben um uns herum, aber man muss sich ja nicht mitreißen lassen! Statt der klassischen Essbuden bekommt man hier auch vegetarische (vegane?) Reispfanne, orientalische Linsensuppe, frisches Holzofenbrot und Spanferkel oder Flammlachs. Im Hintergrund läuft auf der Bühne die Vorstellung der Gaukler. Neben uns steht der Märchenerzähler Wagen. Laute Musik an vielen Ständen gibt es hier nicht. Wie jedes Jahr holt sich der Sohn karamellisierte Mandeln. Wieder nehmen wir uns vor, dies doch endlich auch selber zu machen. Denn schwierig ist es überhaupt nicht. Im Netz gibt es immer wieder  Anleitungen dazu.

Ihr benötigt Zucker, etwas Wasser und eine grosse Pfanne und ein wenig Salz, Wer mag kann Gewürze dazu geben. Zucker mit etwas Wasser in einer grossen Pfanne erhitzen, bis es schmilzt, Vorsicht, die Sache ist sehr heiss! Dann eine etwa bodendeckende Menge Nüsse darin schwenken, bis der Karamell diese umschlossen hat. Umfüllen auf einen Teller oder einen Bogen Backpapier, etwas abkühlen lassen und geniessen (oder verpacken).

Und das tolle ist, Ihr könnt das auch mit anderen Nüssen machen, etwas vorsichtiger, denn die sind oft weicher!

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Die Stempel für die Ilex-Anhänger sind schnell auch für Ungeübte geschnitzt, dazu könnt Ihr auch einfache Radiergummis nehmen. Zeichnet mit einem Bleistift als erstes den Schwung der mittleren Blattader auf, darum dann die Spitzen des Blattes. Ein Linolmesser habt Ihr vielleicht noch von der Schule zu Hause. Mit dem Radierer eines Bleistiftes tupft Ihr dann die Beeren der Stechpalme auf, Anhänger gibt es zZt. in Bastelgeschäften, aber auch bei Drogerien und Schreibwarenläden zu kaufen.

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So, ich lege dann mal los, auch Plätzchenteig gilt es zu bearbeiten, Cantuccini (nach diesem Rezept) und Neapolitaner werden wieder gebacken.

Euch eine schöne, entspannte Woche.

Verlinkt beim Monatsmotto der Zitronenfalterin und dem creadienstag

alte Schinken

Hallo Ihr Lieben.

So langsam geht es auf die Adventszeit zu. Auch wenn ich gestehen muss, ich bin noch gar nicht im Weihnachtsmodus, geschweige denn adventlich eingestellt.

Aber irgendwann muss man ja doch mal anfangen, am liebsten kreativ.

Ich mag es, wenn kleine Schildchen an den Geschenken dran sind, oder am Marmeladenglas, oder… Kleine Kunstwerke können das ja sein. Also habe ich erst mal mit gekauften Geschenkanhängern begonnen. Aber mir fehlte da irgendwie *Patina* und so holte ich ein altes, noch in gothischer Schrift gedrucktes Buch hervor und riss eine Seite heraus. (Keine Sorge, dafür gehe ich bestimmt nicht an mein Bücherregal, es ist schon so schwer genug für mich, ein Buch auseinander zu nehmen. Aber Second Hand und vor allen Dingen in den Sozialkaufhäusern oder Bücherschränken findet Ihr bestimmt so einen *ollen Schinken*, den eigentlich auch keiner mehr lesen will.)

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(Werbung, Name auf Notizbuch erkennbar)

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Mit der alten Schneidemaschine von meinem Großvater habe ich dann die Seite mehrfach geteilt.

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Ein paar einfache neue Stempel sind auch dazu gekommen. Übrigens, Ihr könnt mit Moosgummi und Bauklötzchen auch so Baum Stempel schneiden und aufkleben, (allerdings ohne die Äste.)

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Es sind ein paar neue Farbkissen dazu bekommen, diesmal habe ich nicht so auf das Geld geachtet und das zahl sich wirklich aus. Übrigens nimmt so eine alte Buchseite auch die Farbe sehr gut auf. Die blanko Geschenkanhänger dagegen waren da nicht so gut.

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Ihr könnt natürlich auch kleine Collagen gestalten, ich habe sie heute erst mal recht einfach gehalten. (Aber mit ein paar goldenen Sternchenaufklebern, alten Poesiebildchen oder alten SW Fotos kann man da seiner Fantasie freien Lauf lassen.)

Am Wochenende war ich erkältungstechnisch niedergestreckt und ein wenig hängt mir das immer noch an. Heute morgen kam im Radio ein toller Tipp, den ich begeistert gleich nach machte, wenn auch etwas verändert. Ich habe Euch ja schon mal das Rezept für die Kurkuma Milch hier gegeben. Da ist aber Kokosöl dabei und dies soll man ja nicht zu viel nutzen, schon gar nicht, wenn man mit höheren Cholesterin Werten zu tun hat. Daher finde ich, ich muss Euch diesen Trunk auch weiterreichen, bildlich.

(WDR2, Werbung und Quellenangabe)

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Ihr nehmt: 1/2 bis 1 Zitrone oder Limette, etwas frischen Ingwer, einen gestrichenen TL Kurkuma und heißes Wasser. Dieses aufgießen und etwas ziehen lassen. Ich habe dann noch einen kleinen Löffel Honig dazu gegeben und weil sich der Kurkuma am Boden sammelt, beim Trinken immer mal wieder umrühren. Das Originalrezept gibt etwas Pfeffer dazu. (Als ich dann ein wenig nachlas, wurde mir auch klar, warum man noch Pfeffer dazu tun soll. Das Gewürz steigert den gesunden Effekt der Kurkuma Stoffe. Also kommt beim nächsten Mal auch eine Prise Pfeffer dazu.)

Die „Zauberknolle“, „Gewürz des Lebens“ oder Gelbwurz benannte Wurzel ist in der ayurvedischen Medizin schon seit Jahrtausenden als Heilmittel bekannt. Kurkuma ist ein Hauptbestandteil von Currypulver und verleiht der Gewürzmischung ihre typische Farbe. Diese wird übrigens auch gern in der Lebensmittelindustrie verwendet. Der Stoff ist aber vor allen Dingen medizinisch interessant, er hilft gegen Entzündungen, Magen-Darm-Beschwerden und soll sogar gegen Arthrose, Alzheimer und Krebs wirken. Letztere Wirkungsbereiche befindet sich aber in der Forschung und ich kann mir vorstellen, dass da ganz andere Mengen des Wirkstoffs zu sich genommen werden müßten. Tatsache ist, es ist entzündungshemmend, stärkt das Immunsysthem und ist  lecker. Probiert es mal aus.

Macht es Euch gemütlich und bleibt gesund.

Verlinkt beim creadienstag

Von Käsekuchen, Vögeln und Anderem

Hallo Ihr Lieben.

Die Tage sind nur so an mir vorüber geflogen. Und es ist November geworden, wie er sein sollte. Ja, ich freu mich darüber. Warm einpacken und seine Atemwölkchen beim Hundegang sehen, der Raureif über den Pflanzen und die malerischen Sonnenauf- und Untergänge.

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Ich dachte, ich bin alleine mit dieser Vorstellung, aber ganz viele haben mir Ähnliches erzählt. Man kann doch Wärme nur richtig schätzen, wenn man es auch kalt und regnerisch hatte, oder? Und dann bei Kaminfeuer auf das Sofa oder in dem Schaukelstuhl, mit neuen Büchern.

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Über den „Edison“, ausgeliehen aus der Bücherei, habe ich mich sehr gefreut! Ein Kinderbuch, dass auch „Ältere“ anspricht, genau wie die Vorgänger (Lindberg und Armstrong). Schaut mal selber:

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Und ganz nebenbei lernt man auch noch etwas. Torben Kuhlman hat da drei wunderschöne Bilderbücher geschrieben und gezeichnet. Es gibt nichts, was Maus nicht kann.

Letztens habe ich ja schon mal ein Vorbereitungsfoto gezeigt. Ich habe eine Rohrdommel geschnitzt. „Eine was?“, werden sich sicher viele fragen und ich muss gestehen, ich habe auch noch nie eine gesehen! Vielleicht sagt Euch der Begriff Moorochse, Wasserochse, oder Mooskuh etwas? Ich lüfte dann mal das Geheimnis, es geht um einen Vogel. Er stammt aus der Reiherfamilie und ist ein seltener und heimlicher Vogel, der im ausgedehnten Röhricht lebt. Sein Federkleid ist perfekt darauf abgestimmt, dass man den 80 cm grossen Vogel im hohen Schilf nicht entdeckt, zumal er dann auch noch eine Schutzhaltung einnimmt. Er reckt den Kopf in die Höhe um sich der Umgebung perfekt anzupassen.

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Nun habe ich eben ein paar merkwürdige Volksnamen genannt. Die gehen darauf zurück, dass der Paarungsruf  an ein brüllendes Rind erinnert. Dumpf und laut ist es weithin zu hören, wenn man es denn mal hört, denn der Vogel ist äußerst selten, er braucht Feuchtgebiete, ausgedehntes Schilf und Röhricht. Hier baut der Vogel ein Nest an der Wasseroberfläche. Brut und Aufzucht ist Sache des Weibchens. Der scheue Vogel ist kaum ein Bestandsvogel, er fliegt im Winter gen Süden. Wie gern würde ich mal einen hören, also nicht vom Band, sondern in der Natur. Das ich einen entdecken werde, ist noch unwahrscheinlicher, ich wohne weit weg von ihrem Lebensraum.

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Den Vogel zu skizzieren war nicht so schwer, beim Schnitzen merkte ich dann, was ich mir da ausgesucht hatte. Zufrieden bin ich definitiv nicht. Es wird noch einen zweiten Versuch geben. Ich möchte das braungemusterte Federkleid besser darstellen.

Die Rohrdommel hat noch Gesellschaft von einem Birkhahn bekommen. Auch ein selten gewordener Vogel, den ich gerne in seinem Lebensraum sehen würde. Er gehört zu der Familie der Wald- und Raufußhühner. Sein Prachtgefieder habt Ihr vielleicht schon mal auf Fotos gesehen, wenn die Schwanzfedern, die Stoßfeden, wie ein Rad aufgestellt sind und die weissen, kürzeren Federn darunter ein zweites Rad schlagen. So ein Balzbild folgt auch noch.

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Die „roten Rose“ über den Augen habe ich mit einem Filzstift eingefügt, mit einem Buntstift sieht es aber besser aus. Der Birkhahn lebt in Gebirgen, Heidelandschaften und Mooren, an Waldgrenzen und kleinräumigen Übergängen zwischen Wald und Wiese. Die Küken und jungen Vögel benötigen Eiweißnahrung (Insekten, Spinnen, Schnecken, Würmer) und die Erwachsenen gehen *weiden*, sie fressen Gräser, Knospen, Beeren, Heide, Samen und Insekten. Die Brut erfolgt am Boden im Heidekraut und genau wie bei unseren Hühnern kommen weit entwickelte Kücken zur Welt, die schon nach zwei Monaten ausgewachsen sind. Wichtig sind aber auch die Schlafbäumem und diese allmählichen Wechsel zwischen Feld und Wiese sind selten geworden. Leider ist der Vogel durch unsere ausgeprägte Kulturlandschaft nicht mehr so häufig anzutreffen.

(Quellen Ebay)

Ein wenig im Vogelschnitzfieber bin ich gerade, ein Austerntischer ist auch schon in Arbeit.

Dann habe ich einen wirklich leckeren Käsekuchen zum Geburtstag gebacken. Davon gibt es ja viele Rezepte, jetzt noch eines mehr:

Mürbeteig Boden: 130g Butter, 260g Butter, 1 Priese Salz, 30-50 g Zucker, 1 Eigelb (Eiweiss beiseite stellen), etwas Wasser oder Rosenwasser

die noch feste Butter mit dem Zucker gut verrühren, Salz dazu, dann nach und nach Mehl unterrühren und Eigelb sowie die Flüssigkeit dazu geben. Gut verkneten und kühl ruhen lassen.. Ich forme den Teig im weichen Zustand schon in die gefettete Form und stell den Mürbeteig dann kühl.

 Füllung: 1 Vanilleschote, 500g Magerquark, 250g Topfen, 250 g Zucker, 3 Eigelb (Eiweiss ebenfalls verwahren), 1 Päckchen Käsekuchen Hilfe (ja, da mache ich es mir einfach, Ihr könnt auch 40g Stärke nehmen, ich geh da ein wenig auf Nummer sicher), einen Schuss neutrales Öl und die 4 Eiweiss.

Alle Zutaten, außer dem Eiweiss werden gut vermengt. Das Eiweiss wird extra steif geschlagen und dann unter die Quarkmasse gehoben. Nun spätestens den Ofen vorheizen. Die Massen wird in die vorbereitete Springform gegeben.

Die Form (26er) wird auf der 2. untersten Schiene bei 180 Grad Ober- und Unterhitze 60 Minuten gebacken. im geöffneten Ofen erkalten lassen und dann erst herausnehmen und schneiden. Ein Käsekuchen lässt sich immer toll vorbereiten und gehört zu den Lieblingskuchen unseres Geburtstagskindes.

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Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

 

Verlinkt beim creadienstag