Von Käsekuchen, Vögeln und Anderem

Hallo Ihr Lieben.

Die Tage sind nur so an mir vorüber geflogen. Und es ist November geworden, wie er sein sollte. Ja, ich freu mich darüber. Warm einpacken und seine Atemwölkchen beim Hundegang sehen, der Raureif über den Pflanzen und die malerischen Sonnenauf- und Untergänge.

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Ich dachte, ich bin alleine mit dieser Vorstellung, aber ganz viele haben mir Ähnliches erzählt. Man kann doch Wärme nur richtig schätzen, wenn man es auch kalt und regnerisch hatte, oder? Und dann bei Kaminfeuer auf das Sofa oder in dem Schaukelstuhl, mit neuen Büchern.

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Über den „Edison“, ausgeliehen aus der Bücherei, habe ich mich sehr gefreut! Ein Kinderbuch, dass auch „Ältere“ anspricht, genau wie die Vorgänger (Lindberg und Armstrong). Schaut mal selber:

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Und ganz nebenbei lernt man auch noch etwas. Torben Kuhlman hat da drei wunderschöne Bilderbücher geschrieben und gezeichnet. Es gibt nichts, was Maus nicht kann.

Letztens habe ich ja schon mal ein Vorbereitungsfoto gezeigt. Ich habe eine Rohrdommel geschnitzt. „Eine was?“, werden sich sicher viele fragen und ich muss gestehen, ich habe auch noch nie eine gesehen! Vielleicht sagt Euch der Begriff Moorochse, Wasserochse, oder Mooskuh etwas? Ich lüfte dann mal das Geheimnis, es geht um einen Vogel. Er stammt aus der Reiherfamilie und ist ein seltener und heimlicher Vogel, der im ausgedehnten Röhricht lebt. Sein Federkleid ist perfekt darauf abgestimmt, dass man den 80 cm grossen Vogel im hohen Schilf nicht entdeckt, zumal er dann auch noch eine Schutzhaltung einnimmt. Er reckt den Kopf in die Höhe um sich der Umgebung perfekt anzupassen.

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Nun habe ich eben ein paar merkwürdige Volksnamen genannt. Die gehen darauf zurück, dass der Paarungsruf  an ein brüllendes Rind erinnert. Dumpf und laut ist es weithin zu hören, wenn man es denn mal hört, denn der Vogel ist äußerst selten, er braucht Feuchtgebiete, ausgedehntes Schilf und Röhricht. Hier baut der Vogel ein Nest an der Wasseroberfläche. Brut und Aufzucht ist Sache des Weibchens. Der scheue Vogel ist kaum ein Bestandsvogel, er fliegt im Winter gen Süden. Wie gern würde ich mal einen hören, also nicht vom Band, sondern in der Natur. Das ich einen entdecken werde, ist noch unwahrscheinlicher, ich wohne weit weg von ihrem Lebensraum.

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Den Vogel zu skizzieren war nicht so schwer, beim Schnitzen merkte ich dann, was ich mir da ausgesucht hatte. Zufrieden bin ich definitiv nicht. Es wird noch einen zweiten Versuch geben. Ich möchte das braungemusterte Federkleid besser darstellen.

Die Rohrdommel hat noch Gesellschaft von einem Birkhahn bekommen. Auch ein selten gewordener Vogel, den ich gerne in seinem Lebensraum sehen würde. Er gehört zu der Familie der Wald- und Raufußhühner. Sein Prachtgefieder habt Ihr vielleicht schon mal auf Fotos gesehen, wenn die Schwanzfedern, die Stoßfeden, wie ein Rad aufgestellt sind und die weissen, kürzeren Federn darunter ein zweites Rad schlagen. So ein Balzbild folgt auch noch.

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Die „roten Rose“ über den Augen habe ich mit einem Filzstift eingefügt, mit einem Buntstift sieht es aber besser aus. Der Birkhahn lebt in Gebirgen, Heidelandschaften und Mooren, an Waldgrenzen und kleinräumigen Übergängen zwischen Wald und Wiese. Die Küken und jungen Vögel benötigen Eiweißnahrung (Insekten, Spinnen, Schnecken, Würmer) und die Erwachsenen gehen *weiden*, sie fressen Gräser, Knospen, Beeren, Heide, Samen und Insekten. Die Brut erfolgt am Boden im Heidekraut und genau wie bei unseren Hühnern kommen weit entwickelte Kücken zur Welt, die schon nach zwei Monaten ausgewachsen sind. Wichtig sind aber auch die Schlafbäumem und diese allmählichen Wechsel zwischen Feld und Wiese sind selten geworden. Leider ist der Vogel durch unsere ausgeprägte Kulturlandschaft nicht mehr so häufig anzutreffen.

(Quellen Ebay)

Ein wenig im Vogelschnitzfieber bin ich gerade, ein Austerntischer ist auch schon in Arbeit.

Dann habe ich einen wirklich leckeren Käsekuchen zum Geburtstag gebacken. Davon gibt es ja viele Rezepte, jetzt noch eines mehr:

Mürbeteig Boden: 130g Butter, 260g Butter, 1 Priese Salz, 30-50 g Zucker, 1 Eigelb (Eiweiss beiseite stellen), etwas Wasser oder Rosenwasser

die noch feste Butter mit dem Zucker gut verrühren, Salz dazu, dann nach und nach Mehl unterrühren und Eigelb sowie die Flüssigkeit dazu geben. Gut verkneten und kühl ruhen lassen.. Ich forme den Teig im weichen Zustand schon in die gefettete Form und stell den Mürbeteig dann kühl.

 Füllung: 1 Vanilleschote, 500g Magerquark, 250g Topfen, 250 g Zucker, 3 Eigelb (Eiweiss ebenfalls verwahren), 1 Päckchen Käsekuchen Hilfe (ja, da mache ich es mir einfach, Ihr könnt auch 40g Stärke nehmen, ich geh da ein wenig auf Nummer sicher), einen Schuss neutrales Öl und die 4 Eiweiss.

Alle Zutaten, außer dem Eiweiss werden gut vermengt. Das Eiweiss wird extra steif geschlagen und dann unter die Quarkmasse gehoben. Nun spätestens den Ofen vorheizen. Die Massen wird in die vorbereitete Springform gegeben.

Die Form (26er) wird auf der 2. untersten Schiene bei 180 Grad Ober- und Unterhitze 60 Minuten gebacken. im geöffneten Ofen erkalten lassen und dann erst herausnehmen und schneiden. Ein Käsekuchen lässt sich immer toll vorbereiten und gehört zu den Lieblingskuchen unseres Geburtstagskindes.

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Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

 

Verlinkt beim creadienstag

 

November 12 von 12

Hallo Ihr Lieben.

Wieder sammeln wir 12 Fotos vom 12.Tag für *Draußen nur Kännchen*. 

Und so will ich mal schauen, dass ich von so einem Wochenanfang 12 Fotos zusammen bekomme, die nicht allzu langweilig sind. (Achtungachtung, wie immer, auf Bildern und im Text sind Namen und Produkte, also Werbung, aber ich bekomme kein Geld dafür, die sind halt einfach schon mal da.)

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1. Wir haben heute ein Geburtstagskind – ähm, nein ein Kind ist er wirklich nun nicht mehr. Gratulation! Auch wenn es so schnell gehen musste heute morgen, man auf dem Foto das Mittagessensgeld sieht… da ist auch das Lieblingsgelee von der Oma, ein Glas nur für das Geburtstagskind und Gratulanten Päckchen, die müssen aufgemacht werden.

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2-Ich habe noch eine Kerze für einen lieben Menschen angezündet. Danke! (Und was Ihr da noch drin seht, sind Figürchen, die ich als Kind gemacht habe und die meine Mutter mir mitgegeben hat aus ihrer Sammlung!)

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3. Montag Morgen sieht es immer schlimm bei mir aus. Der Gelee ist immer noch nicht im Vorratsregal verschwunden, der grosse Topf noch nicht ausgespült und der Entsafter wartet auf die nächsten Quitten.

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4. Es hat ja tatsächlich mal geregnet. Netterweise hörte es genau auf, als wir alle aus dem Haus mussten. Aber warm ist es immer noch. Der Pullover liegt längst über der Stuhllehne und ich sitze im Shirt da.

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5. Hundegang, schnell dies und das, dass Übliche halt. Jetzt aber ein Frühstück. Das ist in dem Trubel total bei mir hinten runter gefallen. Es gibt ein Stück bröckeligen Weltfrieden.

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6. Heute habe ich das Auto und nutze es, um schon mal Getränke, die mir wirklich auf dem Rad zu schwer sind, für die bald anstehende Geburtstagsfeier einzukaufen. Außerdem hat sich da wer selbstgemachte Hamburger gewünscht, da fehlen noch ein paar Zutaten.

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7. Nach dem Einkauf und vor dem Mittagessen, (Sohn hat mal wieder EVA Stunden) schnell die ganz tolle Schneidemaschine von meinem Opa ausprobiert, die habe ich am Wochenende von meiner Mama bekommen. Eigentlich für Fotos, aber so toll und stabil und dann noch mit Erinnerungen dran. das schöne Döschen habe ich vor Jahren mal bemalt und meiner Mutter geschenkt, sie fand es jetzt an der Zeit, es (mit etwas ganz Besonderem darin!) zurück zu geben. Klingt für Euch merkwürdig, dass Geschenke zurück gegeben werden? Aber es ist total schön, mit eben alten und neuen Gedanken, (gibt es ja auch nicht gleich sofort, sondern nach langer Zeit)!

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8. Mittagessen. Nicht so spannend, vor allem nur klein und schnell, dass Erwähnenswerteste wäre wohl nur der leckere Apfel als Nachtisch. Dann habe ich einen gelben Latte, eine Kurkuma Milch gemacht und schnell die Betten abgezogen. Dann beim  Trinken schon mal angefangen, den/die nächsten Stempel anzufangen.

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19. Die ersten Bilder sind hochgeladen, der erste Text geschrieben. Mit Frau Nahtlust habe ich kurz gemailt, bezüglich der *Gemeinschaftstapete*. Der Brief ist schon mal fertig, eigentlich falsch herum, denn das Mini Werk für die Tapete sollte als Erstes fertig sein. Schaut doch mal bei Ihr vorbei, was das gibt.

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10. Der Hund will schon jetzt raus. Also Clogs aus, Wanderschuhe an, danach wieder umgekehrt. Keine besonderen Vorkommnisse. Aber meine Clogs muss ich zeigen, ich liebe Clogs und diese sind auch noch günstig Second Hand gewesen und *strahlend*!

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11. Mein Schatz ist früher heim gekommen, nun hat er einen Infekt. Als erstes wird dann immer Tee gekocht. Kräutertee, nicht so lecker, aber hoffentlich hilft er. Heute nehme ich Käsepappel (Malve), Salbei, Holunder Blüten und Süssholz. Schön lange ziehen lassen, mit etwas Honig, denn es schmeckt schon arg bitter, trotz des Holunders und dem Süssholz.

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12. Ich beschliesse jetzt auch schon meinen Tag hier, denn jetzt muss ich nur noch den Sohn zum Gitarren Unterricht bringen, derweil die Bücher in die Bücherei zurück bringen und später Geburtstags Abendessen machen. Und das ist ein Wunsch, selbstgemachte Burger. Aber da dann auch noch die Kamera zur Hand zu haben, überfordert mich wohl und ich habe ja 12 Bilder für Euch.

Euch allen einen guten Start in die Woche!

 

Nachtrag: Betrübt erfahren, dass Stan Lee, einer der! Comic Superhelden Schöpfer überhaupt, mit 95 verstorben ist.

Fuchsgescheit

Hallo Ihr Lieben.

(Texte enthalten ja eigentlich immer irgendwie Werbung, daher zeige ich die hiermit vorher an, Produktnamen können erkennbar sein.)

 Im November kann man guten Gewissens wieder Kekse backen! Ach, das ist wunderbar! Ganz unkompliziert habe ich einfach normale Butterkekse mit ganz viel winterlichen Gewürzen gemacht. Und so ganz kleine Kinder haben wir hier auch nicht mehr, da wird das Ausstechförmchen schon mal etwas anders ausgewählt:

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Das Seepferdchen wollt ich unbedingt haben. Beides keine typischen Weihnachtsmotive (ups, jetzt ist mir doch Weihnachten rausgerutscht, wir wollen hier eigentlich noch nicht so viel davon sehen, ist doch viel zu früh, oder?)

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Aber es ist einfach so fein, Plätzchen zu backen. Ganz normale Mürbeteigkekse gehen auch schnell und wie schon in Kinderzeiten, sind sie so lecker! Außerdem, kann man sie doch schön verzieren und variieren, oder?

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Ich habe festgestellt, dass man bei den Lebensmittelfarben am Besten die teuereren nimmt, da genügen wenige Tropfen und man hat ein farblich intensives Ergebnis.

Wie man Mürbeteigkekse macht? Ein Pfund Butter, etwa 200-250 g Zucker, 500g Mehl, 1 Priese Salz und weil es einfacher ist, noch ein Ei dazu. Wer möchte kann noch Vanillezucker dazu tun und ich habe nun ganz viel Zimt und andere weihnachtliche, gemahlene Gewürze zugemischt. Der Puderzucker zum Bestreichen wurde mit Zitrone angerührt. Allerdings würde ich da beim nächsten Mal, wenn ich Gewürze nehme, vielleicht eher Orangensaft wählen. Die fertig ausgestochenen Kekse werden bei 175 °C im Ofen ungefähr 10 min lang gebacken, kommt darauf an, wie dick Ihr die Kekse ausgerollt habt. So, hab ich Euer Wissen wieder aufgefrischt? Bestimmt habt Ihr die als Kinder auch früher im November und Dezember gemacht. Nun, oft durften unsere Mütter dann den grössten Teil zu Ende machen. Aber lecker waren die immer und Danke an alle backenden Mütter dieser Welt!

Was ich noch am Wochenende gemacht habe, zeige ich Euch hier:

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Das ich den Fuchs mag, habt Ihr vielleicht schon gemerkt. Einen jagenden Fuchs wollte ich schon lange darstellen. Die Hauptnahrung eine Fuchses ist nicht die gestohlene Gans, sondern die Maus. Mit seinen feinen Sinnen ortet er diese kleinen Nager und schleicht sich näher, bis er mit einem Bogen von oben auf die Maus springt.

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Weil ich gerade bei Mäusejägern bin, habe ich auch noch ein kleines Raubsäugetier geschnitzt, ein Wiesel. Auch das Wiesel gilt als schlau, fast noch hinterlistiger, als der Fuchs.

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Ein Wiesel kommt aber auf Grund seines Körperbaus noch mal zu ganz anderen Verstecken der kleinen Nager. Wenn man dem Fuchs bei der Jagd nachsagt, er sei schlau, so hört man beim Wiesel eher den Begriff *wieselflinkt*.

Flink habe ich mir ein paar Aufkleber gestempelt. Das Wiesel hat genau die richtige Grösse bekommen für die Etiketten.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche

und verlinke den Beitrag unter creadienstag.

 

 

Willkommen November

Hallo Ihr Lieben.

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Im Mai hatte ich eine neue Pflanze eingesetzt . Sie wollte und wollte nur nicht hervorkommen. Die Rizome hatten doch gut ausgesehen. Die Zinkwanne vom Sperrmüll, (gerade erst gefunden und perfekt für Blumen, da undicht), war mit frischer Erde gefüllt. Ach, Du bist bestimmt einfach nur ungeduldig, sagte ich zu mir selbst. Eines Morgens guckte Grün aus der Erde. Na also! Nun, ich bin schon so im Frühjahr häufiger im Garten, aber nicht jedesmal sehe ich nach jedem Pflänzchen. Sehr viel tat sich immer noch nicht, aber ich schaute erst etwas später wieder, zum Giessen. „Aufgefressen!“  durchfuhr es mich. Du Dummerjan, die arme Pflanze hat Schnecken! Jede Nacht gab es für diese ein Festmal! Wie soll denn da die Blume wachsen, zumal im Frühjahr schon die Trockenheit anfing. Eine grosse Wegschnecke hatte es sich lange hier gemütlich gemacht, nun war das vorbei. Arme Dalie, es dauerte dann auch im Herbst lange, bis sie eine Knospe schob und öffnete, zu viel Kraft war verbraucht.

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Einige Tage habe ich sie im Garten bewundert, sie wuchs mit einem unregelmässigem Blütenkranz, musste zweimal sogar schon gegen Frost geschützt werden, nun habe ich sie mir doch noch reingeholt. Da mir diese Pompon ähnliche Blume etwas umgeknickt war, liegt sie nun in dieser Blumenschale. Eine Erinnerung an den Sommer. Die Heizungsluft wird sie nun schnell zum Verblühen bringen, deswegen mag ich es nicht so gerne, im Winter Blumen zu kaufen, sie verwelken so schnell!

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Still wirds, wo das Licht sachte wird.

(Beat Jan)

 

 

So wünsche ich Euch einen schönen Start in den November, den Lichtermonat. Macht es Euch gemütlich!

 

Gern zeige ich sie beim Flower-Friday.

 

Oktober Rückblick

Was für ein wunderbarer Monat! Ich grüße Euch.

(und wie immer der Hinweis, dieser Beitrag enthält Werbung durch Namensnennung und Links und Abbildungen…)

 

 

 

 

 

 

Diesen Monat habe ich saftige Hefe-Muffins gebacken, mich an so vielen Herbstfrüchten erfreut, Erntedank im Freilichtmuseum gefeiert, ein wenig neue Stempel geschnitzt, amüsiere mich sehr beim „Känguru“ hören und alten Krimis lesen, Holz gesägt und versucht einen Spatzenschwarm mit dem Fotoapparat zu erwischen. Über das tolle Buch des Herrn Ribbeck habe ich mich sehr gefreut, so wunderbare Holzschnitte! Und so schöne Blumen entdecke und zeige ich seid kurzem bei Holunderblütchen. Das ich diese schöne Linkparty noch nicht kannte ist für mich mal wieder typisch. Außerdem habe ich Hirsche in sehr klein geschnitzt und Kurkuma Latte ausprobiert. Die Kartoffelferien waren dann auch viel zu schnell vorbei. In der 2. Woche hatte auch mein Schatz frei und wir haben versucht, jeden Tag etwas Schönes zusammen als Familie zu unternehmen. Ein feiner Abschluss war die (nun beendete) Playground Ausstellung in Bonn. Nun kommt noch diese Woche Halloween, ein Fest, das ich mag und auch nicht mag. Das keltische All Hallows’ Eve, der Abend vor Allerheiligen, ist mir irgendwie zu amerikanisch geworden. Allerdings liebe ich es auch, an dem Abend rauszugehen, in einen Irish Pub oder tanzen gehen, dabei gruselig geschminkt oder verkleidet. Der mexikanische Brauch, an diesem Tag mit seinen Vorfahren zu feiern, finde ich allerdings noch schöner, ich bin ein Fan vom dias de los muertos! (wie man vielleicht an meinen selbstgemalten Zuckerschädeln sieht)

 

Ich wünsche Euch allen, eine schönen Start in den November!

Herbstwald mit Hirschen

Hallo Ihr Lieben.

(Werbung enthaltend, da Namensnennungen und Verlinkungen)

Nun zeigt der Herbst auch mal seine etwas nasseren und kälteren Seiten. Es wird ja auch mal Zeit, dass wir Regen bekommen und das Gefühl haben, die „Kalte Jahreszeit“ zieht ein. Irgendwie gehört das doch auch zum Jahreszeitenkreislauf.

Von unseren Herbsttagen im Sauerland habe ich ja berichtet.

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Wenn man schönes Wetter hat, ist der Blick einfach wunderbar. Aber glaubt mir, gerade im Herbst habe ich manchmal nicht den Wald auf der anderen Talseite gesehen, so tief hingen die Regenwolken. Wenn dann alles wieder verschneit ist, geniesst man den Winter natürlich, aber vorher war und ist es doch ab und zu recht duster, össelig, wie wir sagen. Aber wie Ihr hier seht, hatten wir bestes Wanderwetter und genossen den Herbstwald.

Bei meiner Mutter habe ich dann ein ganz wunderschönes, bedrucktes Textilschmuck Band entdeckt. Sie hatte es auch geschenkt bekommen und als Deko vor Bücher gestellt. DSCN5564

Ich war total begeistert und schon waren erste Ideen da: Stempel und Linoldruck, das wollte ich nachmachen. (Leider gibt es keinen Grössenvergleich auf dem Bild, es ist wirklich nur ein Textilband.)

 

Ersteinmal habe ich mich an den Stempel gewagt… das grössere Projekt kommt noch…

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Auf den grösseren Linoldruck freue ich mich schon, wird sicher eine tolle Borde, für Tischdecken oder Shirts.

Während ich so am Tisch sitze und schnitze, geniesse ich einen Kurkuma Latte.  Ich habe das Rezept auf dem Blog Reisenspeisen entdeckt und in etwa so nachgemacht:

1 gehäuften El gemahlenen Kurkuma, 1 El frisch geriebene Ingwer, 1 P Pfeffer und  etwas Zimt, 1 Tl Kokosöl und zum Süßen 1 Tl flüssigen Honig (da gehen natürlich auch andere Süßungsmittel und Ihr könnt die Menge natürlich verändern)

Das Kurkuma Pulver kocht Ihr mit etwas Wasser auf, etwa 130 ml, dann Ingwer, Zimt und Pfeffer dazu und etwas köcheln lassen, so in etwa 5 min. Nun Kokosöl und Honig dazu, es sollte eine zähe Masse werden. Die könnt Ihr nun in ein Glas tun und im Kühlschrank aufbewahren, wie lange sie haltbar ist, weiss ich aber noch nicht. Die ganze Prozedur ist übrigens sehr dufte!

 

Wenn Ihr nun ein warmes, wohltuendes Getränk braucht, gut für Magen und Geist, dann nehmt Ihr etwas von der Paste, rührt es in warme Milch, schäumt es vielleicht sogar auf und geniesst danach Duft und Aromen.

Ps. wer die Kurkuma Latte nicht so scharf mag, nimmt einfach weniger Ingwer.

Habt einen schönen Tag!

Verlinkt bei *Den Herbst feiern*, und beim Creadienstag und den DienstagsDingen

 

 

Über Schönes in den Ferien

Hallo Ihr Lieben.

(Beitrag enthält Werbung, da Verlinkung und Namensnennung)

Wie ich schon kurz erwähnte, war ich mit meinen Söhnen in meiner (Geburts-) Heimat, im Sauerland. (Kennt Ihr das auch, dass Ihr eigentlich zwei „Daheim, Zuhause, Heimat“ habt? Da wo man gross geworden ist und da wo man nun mit der eigenen Familie wohnt?) Es waren ganz wunderbare Tage bei meiner Mutter.

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Unten im Ort, am Waldrand, lagen einige Eichen und Buchenstämme, gefällt durch einen Sturm und dann vom Profi rausgezogen, aber noch darauf wartend, gesägt, gespalten und aufgebanst zu werden. Das diese Arbeit sehr befriedigend ist, habe ich ja schon Mal erwähnt und vielleicht kennt ihr auch den Spruch, dass Holz zwei Mal warm macht. Und so schönes Holz! Natürlich wäre es schöner gewesen, wenn die Bäume noch im Wald ständen, aber der Sturm hatte sie leider nicht verschont. so machten wir uns an s Sägen und Spalten, wegkarren und aufbansen.

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Wir hatten traumhafte erste Ferientage und die Arbeit ging gut voran. Sieht so ein Holzschuppen nicht wunderbar aus? Und als Trost an alle Baumliebhaber, hier liegt fast nur, was dem Borkenkäferbefall, Sturm und Schneebruch zum Opfer gefallen ist und rausgezogen werden musste.

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Der Garten meiner Mutter ist ein wahres Vogelparadies. Besonders Spatzen lieben ihn und das ist schon etwas Besonderes, da sie bestimmte Voraussetzungen haben wollen. Wenn es diese nicht mehr gibt, können Spatzen nicht einfach weiterziehen, sie gehen dann nach und nach ein. Deswegen haben wir übrigens vor allen Dingen in den Städten viel weniger Spatzen. In der Mittags-Sonne sitzend, habe ich die lauten Vogelgesellen beobachtet. Ihr Gezwitscher war entspannend und meditativ. Ich habe festgestellt, dass sie sehr fotoscheu sind!

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Im trockenen Rasen wird ein Staubbad genommen, aber wehe ich habe mich etwas mehr aufgesetzt, um ein besseres Foto machen zu können…

Ja, immer wenn ich von der ganzen Bande ein Gruppenfoto machen wollte, flogen sie auf. Vorsichtig müssen sie aber auch sein, ein Turmfalke hat sich schon darauf spezialisiert, genau im richtigen Moment durch den Garten zu stürzen, um sich einen Spatzen zu greifen. Nicht von oben, wie man es von ihm kennt, sondern seitlich, wie durch eine Schneise. Die ein oder andere Bauernhofkatze kommt hier auch mal vorbei.

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Hier wird auch gefüttert, von nichts kommt nichts

Ist dieses Nest nicht ganz besonders schön? Ein Meisenpärchen hatte ein zweites Mal gelegt, aber nicht ausgebrütet, da der Pflaumenbaum durch die Trockenheit fast auseinander gebrochen wäre. Ein Notschnitt hat dem Baum vielleicht noch Mal ein paar Jahren gegeben, aber dem Vogelpaar war das zu viel Aufregung, Veränderung. Wir rätseln übrigens immer noch, wo die Maisen die schöne, bunte Wolle her hatten für ihr Meisterwerk. Die schönsten Dinge schafft die Natur!

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Neben der Holzverarbeitung haben wir auch noch Mal Äpfel gepflückt. Und Dank meiner Tante habe ich einen Riesenkorb Quitten. So gut duftende hatte ich noch nie und auch die kleine Schüssel voll eigener Apfelquitten riechen nicht so wunderbar. Das gibt vor allen Dingen wunderbares Quittenbrot und Gelee.

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Abends, nach getaner Arbeit, konnten wir noch gemütlich draussen sitzen und die letzten, warmen Herbssonnenuntergänge genießen. An den unverwechselbaren Bergen ist die Jahreszeit gut zu erkennen, so verschwindet die Sonne nun viel weiter südlich.

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Nun ist es wohl mit dem goldenen Oktober vorbei, kühler und feuchter ist es draußen geworden. Herbstlich. Ein paar Blumen gibt der Garten aber noch her, die nehme ich lieber, als mir schon welche zu kaufen.

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Auf einer Eichenscheibe, (von den oben beschriebenen Bäumen,) habe ich ein paar letze Rosen, Löwenmäulchen, eine Malve und eine Dalie im Becher stehen. Sankt Martin ist auch schon in zwei Wochen. Wie schön, dass wir noch so tolle Herbstferien hatten, bevor es nun spürbar dunkler und kälter wird.

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Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Verlinkt beim Freutag und Friday-Flowerday.