November 12 von 12

Hallo Ihr Lieben

Die Dame mit dem Kännchen sammelt wieder zwölf Alltagsfotos.

Der heutige Tag ist besonders, denn der Sohn wird 20. Aber natürlich schläft noch die ganze Familie, als ich gegen sieben aufstehe.

Ich bin gestern nicht ganz fertig geworden mit den Sachen, die ich alle so noch vor hatte. Am Abend hatte ich noch einen russischen Zupfkuchen gebacken und war kurz darauf auf dem Sofa eingeschlafen.

Mein Platz ist noch immer voller Kram und ich bin nicht wirklich weiter gekommen beim Schnitzen, wie Ihr seht. Die Girlande muss auch noch aufgehängt und der Tisch hergerichtet werden. Aber erst gibt es einen Kaffee und ich schaue kurz in die Nachrichten und in meine Mails. Als der Schatz mit dem Hund wach wird und runter kommt, ziehen wir zusammen mit dem Hund einmal um den Pudding.

Tigerschnecke

Die Farben sind immer noch wunderschön. Aber diese Nacht war um die null Grad und jetzt wird es schnell gehen mit den restlichen Blättern. Die Tigerschnecke war sehr zu unserer Verwunderung trotz der Kälte mitten auf dem Weg unterwegs. Am liebsten hätte ich sie in einen Garten gesetzt, aber mir den Fingern selbige anfassen und dann den Schleim nicht wegmachen können… eher nicht. Ein wenig muss ich noch mal einkaufen. Im Auto höre ich am liebsten meine Musik.

Nein, die sind nicht für den heutigen Tag. Aber eine Gelegenheit und wandern noch mit in den Einkaufskorb. Dann schnell wieder heim.

Der Sohn wird auch irgendwann wach und bekommt seine Glückwünsche und Geschenke.

Anschließend ist der Tag geprägt vom Aufräumen und Vorbereiten für die Feier. Ich tendiere dazu, Sachen gerne in letzter Minute zu machen.

Draußen blüht noch einmal ein Phlox. Es hat übrigens nicht geregnet, die Feuchtigkeit ist von der kalten Nacht.

Mit einer der Töpfe der Zimmerpflanzen ist eine Prunkwinde mit auf die Fensterbank gewandert, wie ich heute festgestellt habe. (Ich stelle alle meine Zimmerpflanzen im Sommer raus in den Garten)

Ich habe meinen „Kreativkram“ etwas zusammen geräumt und Platz gemacht für einen Stuhl am Wohnzimmertisch. Nun gibt es für die Eingeladenen Kuchen und vieles andere. Wir Großen verziehen uns. Ich setze mich daran den Samstagsplausch fertig zu schreiben und dann diesen Beitrag. Meine Bilder habe ich ja schon jetzt zusammen. Staubsaugerfotos oder Wollmäuse kennt Ihr sicher selber, die habe ich nicht fotografiert. (Auch gar nicht zu gekommen) Anschließend werde ich die Füße hochlegen und lesen, ich muss dringend etwas abschalten, ich schau später bei Euch vorbei.

Ein schönes Novemberwochenende Euch allen.

Verlinkt bei Caro die unsere Alltage immer am 12. sammelt

Gemischtes

Hallo Ihr Lieben.

Eine gemischte Woche. Gemischte Gefühle. Vieles zu erledigen. Husch, ein Tag und noch einer. Aber so ist das eben.

Vorbereitungen müssen für die nächsten Seniorennachmittage getroffen werden. Schön, dass dies mit Freundinnen passiert. Mit dem Sohn bespreche ich, was wir für seinen Geburtstag einkaufen können. Zum ersten Mal seit C feiert er wieder mit Freunden.

Enola Holmes versüßte mir einen Abend. Und vor 135 Jahren erschien zum ersten Mal eine Sherlock Holmes Geschichte (wer das nachhören mag, beim WDR, den Stichtag höre ich fast täglich) Wusstet Ihr, dass Sherlock erst einen ganz anderen Namen hatte, und erst der erste Name von Dr. Watson! Ich nehme mir vor, mal endlich wieder die Serie mit J. Brett zu schauen.

Ein ersehntes Buch ist eingetroffen. Das werde ich Euch ganz bald vorstellen, wunderschön: „Das geheime Leben der Eule“ (Werbung). Der Titel passt doch so schön zu all meinen Vogelportraits, oder? Auf dem Blog „LandLebenBlog“ lese ich dieser Tage gleich mehrere Beiträge, den über das Heimatmuseum möchte ich Euch wegen dem wunderbar gemachten Film und natürlich dem Inhalt besonders ans Herz legen (auch sonst ist der lohnenswert).

Tatsächlich stöbere ich abends durch das erste Weihnachtsbuch, ausgeliehen aus der Bücherei, „Natürlich schönes Fest“, welches einfach sehr authentisch rüber kommt mit Deko, Bastelideen und Rezepten, sehr schön (skandinavische Autorinnen). Ich habe es wohl schon das 3. Jahr i. F. ausgeliehen.

Die Woche gab es übrigens eine Mondfinsternis. Nein, hier war sie nicht zu sehen. Aber ein heller „Biber Mond“, wie mir die Sterne App verrät, scheint mir Nachts hell herein. Unruhig schafe ich die Tage eh. So ist das manchmal, wenn die Gedanken wo anders sind.

Zum ersten Mal habe ich Auberginen so eingelegt. Die letzten Quitten warten und ich habe wilde Mispeln geerntet. Natürlich brauchen selbige noch Mal etwas Frost. Gut, dass Frau eine Tiefkühle hat. Danach möchte ich Mispel Aufstrich machen. Oder Fruchtleder, welches auf dem Backblech gefertigt wird. Das muss ich testen und berichte dann, aber es wird wohl eher nächste Woche.

rüttle fleißig, Herr Falke, auf dass Du ein Mäuslein erjagest (Himmelsblick)


Früh morgens, wenn die Eichhörnchen aufstehen, das Morgenrot um die Ecke schaut. Hier leben zwei unter dem Dach, der Herr, der dort wohnt ist Recht schwerhörig, genau wie sein Hund, daher sind die beiden Eichkater wohl noch nicht „aufgeflogen“

Die Fotos sind alle in der Morgendämmerung gegen 7,20 Uhr entstanden, daher die schlechte Körnung, es gibt da nicht viel Licht. Aber ich liebe es so früh mit dem Hund zu gehen. Selbst wenn es bald wieder ganz dunkel sein wird. Es ist noch so viel ruhiger. Im Moment hört man dann auch die Rotkehlchen, wie sie Ihren Nachbarn sagen: „Das hier, dass ist meines und Du bleibst in Deinem!“ Natürlich klingt das ein wenig anders. Auch der Zaunkönig mischt da mal mit. Seine Nachricht ist natürlich noch etwas lauter.

Überhaupt ist die frühe Morgenstunde auch das Erwachen vieler Tiere. Da höre ich ein leises Quäken der Enten und auch ein vorsichtiges Glucken von Hühnern beim Nachbarn hinterm Zaun, gesehen habe ich sie noch nie. Da ziehen die Gänse vom Schlafplatz zur Weide und die Tauben umkreisen das Hochhaus. Eichhörnchen sind sehr rege überall am Auflesen und Verstecken. Die ersten Katzen streichen aus den Gärten.

Das Wetter hat es gut gemeint, manchmal gab es ordentlich Gegenwind, aber sonst gingen viele Besorgungen per Rad. Die Arztbesuche waren Routine und ok. Danke auch vom Herrn Hund für die guten Wünsche, sie haben geholfen.

Aubergine wurde erfolgreich eingeglast, wenn Ihr das nachlesen wollt, hier lang.

Leider gab es dieses Jahr kein Rabimmel, Rabammel, Rabumm. Die Martinszüge haben stattgefunden, aber das von Tür zu Tür gehen wohl nicht. Die Schüssel Süßkram ist unangetastet. Den Freitag bekam ich mit einiges an Arbeit rum. Aus Gründen bin ich am 11. immer sehr wehmütig. Und heute ist 12 von 12 und abgesehen davon der Geburtstag des jüngeren Sohnes. Ich werde wohl erst morgen oder die kommenden Tage bei Euch vorbei schauen.

Ein gemütliches Wochenende

Verlinkt beim Samstagsplausch von Andrea

und beim Himmelsblick

Reingelegt

Hallo Ihr Lieben.

Die Ernte dieses Sommers war der unterschiedlich dieses Jahr.

Der nasse und kalte Start war für viele Pflanzen nicht so gut. Die Tomaten zB. fingen viel zu spät an zu blühen. Dagegen hat die Hitze im Sommer für einen Wachstumsstopp bei den Kartoffeln geführt.

Was ich das erste Mal getestet habe, sind Auberginen. Die letzten habe ich nun erst geerntet und verarbeitet.

Die Chilis haben sich auch zum Schluss noch gut gehalten und sind errötet.

Davon habe ich Tapas gemacht, bzw eingelegte Auberginen.

Stellt Euch ganz saubere Gläser bereit. Dazu gutes Olivenöl, etwas Salz, vielleicht noch Oregano. Ich habe eine scharfe Schote dazu gegeben, Knoblauch schmeckt aber auch, oder Pfeffer. Nun schneidet Ihr die Auberginen in Scheiben und bratet diese in der Pfanne an. Es geht vor allem darum, die Feuchtigkeit heraus zu bekommen, daher lässt den Deckel Mal weg. Natürlich entfalteten sich durch das Braten auch Aromen. Einmal wenden und dann das Glas vorbereiten. Legt die scharfe Schote (oder was Ihr mögt) unten in das Glas. Kräuter nach Wunsch dazu, das Salz kommt zum Schluss auf die letzte Scheibe, es verteilt sich mit dem Öl.

Nun schichtet Ihr die Auberginen ganz heiß in das Glas und füllt dabei auch schon etwas Olivenöl dazu. Druckt die Scheiben ruhig etwas runter. Wichtig ist, dass sie unter dem Öl sind. So sind sie von der Luft abgeschnitten und halten sich etwas. Zügig arbeiten und den Deckel verschließen.

Lasst die Auberginen mindestens eine Woche ziehen.

Serviervorschlag: als Tapas mit einer Scheibe Brot drunter

Verlinkt beim Creativsalat

PS
Wenn Ihr ganz reife Auberginen geerntet habt, vergesst nicht, Euch Samen für das nächste Jahr zu nehmen

Ein wenig Melancholie

Hallo Ihr Lieben.

In NRW fing die Woche eigentlich gut an, mit einem freien 1. November. So verkürzt sich eine Arbeitswoche automatisch, wirft mein Zeitgefühl aber noch mehr um. Erst diese unnötige Zeitumstellung und dann fühlt sich der Mittwoch irgendwie verkehrt an. 🙂 Ach, frau hat immer etwas zum Jammern.

Ruhig ist der Monatswechsel hier abgelaufen. Kein großer Halloween Kram. Der Hund ist leider dann in eine Scherbe gelaufen. Erst haben wir gedacht, es ist gar nichts passiert, bald offenbarte sich doch noch ein kleiner Schnitt. Aber es ist wirklich eine recht kleine Verwundung, eine Behandlung unsererseits und ab und an ein Verband und es ist schon fast überstanden. 

Aber er konnte so schön schmollende leiden

Er war meistens auch brav und brauchte gar nicht so oft einen schützenden Verband.

Am Ersten des Monats habe ich Euch im Rahmen des Jahresprojektes ein hübsches Vögelchen vorgestellt, incl. dem dazu geschnitzten Druck.

Nun stellte ich fest, dass meine Schnitzplatten zur Neige gingen. Ich habe mich diese Woche auch bei der Adventspost vom „Post Kunst Werk“ angemeldet und da wird entweder mit Schablone oder/und Stempel gearbeitet. Es hat sich recht schnell eine Idee im Kopf festgesetzt und dafür benötige ich eine größere Fläche zum Ausarbeiten. Mit ca 30 Minuten Fahrt erreicht man hier einen KreativVersand der auch ein großes Ladenlokal hat. Oft fahre ich da nicht hin, man findet einfach zu viel und außerdem überlegen wir mittlerweile viele Fahrten. Aber die Bastelläden in den Innenstädten haben das entweder nicht oder viel zu klein (und trotzdem teuer). Ach, Frau hat Wünsche. Und gerne lieber einmal Gewünschtes auch in die Hand nehmen.

Endlich Mal wieder ein Foto für Juttas „Close to the ground“ Ich mag, wie zwischen dem Vergänglichen das Grün spriest

Die Fahrt ist eigentlich immer wunderschön.  Die Sieg schlängelt sich durch ein enges Tal, Nebel steigt auf und es erscheint sogar ein Regenbogen. An manchen Stellen fließt der Fluss so ruhig, dass sich darin der (fast) weiße Silberreiher spiegelt. Ich fahre durch so kleine wohlklingende Orte wie Stein oder Bach.  Natürlich kann ich Euch keine Fotos der Herbststimmung zeigen, denn es ist nirgends eine Haltemöglichkeit im engen Tal gegeben. Aber manchmal kann frau auch einfach nur gucken. (Beim Autofahren sollte man das eh auf die Straße, keine Sorge, so habe ich das auch gemacht, aber wenn man eh langsam fahren muss, reicht auch ein Seitenblick)

Astrid hat mir Mal einen Brief mit einem masking tape geschickt, der mich zu dem kleinen Stempel inspiriert hat, er soll wie eine Borde funktionieren, ist aber irgendwie zu unruhig.

So langsam muss meine Adventsplanung voranschreiten. Die nächste Woche wird auch besonders. Ich mag die Tage vor dem 11. nicht. Das hat nichts mit Karneval zu tun. Und gleich einen Tag später hat der Sohn Geburtstag. Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt. So ist meist der ganze November.  Melancholie

Ein mehrteiliger Stempel, inspiriert durch das Cover des Buches „Linoldrucke“ von Elise Young, welches Ulrike mal vorgestellt hat, soll entstehen. Wild sieht es noch aus.

Der stimmt dafür etwas heiterer

Hier kitzelt die Sonne die Nasenspitze und die Ohren werden kalt, wenn wieder Mal die Mütze heute morgen vergessen wurde.

Macht es Euch gemütlich.

Verlinkt bei Juttas Fotomomente und Andreas Samstagsplausch

Kleine Akrobaten

Hallo Ihr Lieben.

Heute stelle ich Euch wieder ein kleines, munteres Vögelchen vor. Wenn man das Glück hat, diesen hübschen Vogel zu sehen, dann ist er eigentlich nicht alleine. Huschend, von Ast zu Ast, Busch zu Baum hüpfen und fliegen sie schnell, immer auf der Suche nach Insekten. In lichten, aber gerne etwas feuchteren Laubwäldern, Parks und Gärten mit Strauch- und Baumbestand sieht man die geschickten Kletterer an den äußeren Ästen. Darauf sind sie spezialisiert. Im Winter habt Ihr die Chance sie auch an Meisenknödel zu beobachten. Dann nehmen sie auch kleine Körner, Knospen, Flechten und Beeren in den Speiseplan auf.

Die kleinen Schwanzmeise, dass ist der Vogel, den ich Euch diesmal vorstellen mag, kommen eigentlich immer in kleinen Trupps vor. Um an den äußeren, dünnen Ästen gut balancieren zu können, haben die kleinen Vögel ihren namensgebenden Schwanz. Manchmal hängen sie nur an einem Fuß, halten sich dabei aber immer geschickt fest. Kopfüber hängend können sie sogar ihren Körper um 90° drehen und behalten so ihr Umfeld immer gut im Blick.

Zweidrittel Schwanz und eindrittel rundlicher Körper, nur 13 – 15 cm gross. Sie erinnern schon sehr an Meisen. Aber die Vögel mit dem lateinischen Namen aegithalos caudatus sind nicht mit den Meisen (Kohlmeise, Blaumeisen usw) verwandt und gehören zu einer eigenen Familie. Es gibt eine „südliche“ und eine nordische Art in unseren Breiten. Einen weißer Kopf mit schwarzen Scheitelstreifen schmückt den Vogel mit dem weiß-rosa Gefieder und den wir eher hier sehen. Der aus den nordischen Gebieten hat einen rein weißen Kopf und einen kürzeren Schwanz. Diese kommen uns gerne im Winter besuchen. Wenn wir ihm ganz nah in die Augen schauen könnten, würden wir das gelbe Augenlied sehen. Aber nur die Altvögel sind „geschminkt“. Ornitologen unterscheiden sogar vier Typen dieses Sperlingvogels.

etwas älteres Aquarell

Sind es nicht hübsche Vögel? Sie bauen auch wunderschöne, ovale, geflochtene Nester zwischen Zweigen, gut und stabil versteckt. Seitlich (zur Sonnenseite) gibt es ein kleines Einflugsloch. Dafür brauchen sie einen Monat und dann ist es von außen gut getarnt mit verwobenen Flechten. Ausgepolstert mit weichen Materialien bietet es innen Platz für sieben bis zwölf gesprenkelte Eier. In der Brutzeit sind diese geselligen Vogel dann kurzzeitig nur als Brutpaar unterwegs. Aber schon die Aufzucht ist wieder gemeinsam mit dem Trupp. Im Winter rücken sie zum Schlafen auch ganz dicht und wärmend zusammen. Sehr soziale Vögel also.

Erst wollte ich nur einen einzelnen Vogel schnitzen, aber sie treten ja in Trupps auf, so wurden es zumindest zwei

Die Vögel halten zusammen und achten auf ihr Territorium. Traut man den kleinen weiß-rosa Federbällen gar nicht zu, oder? Aber dieser Zusammenhalt hilft zB, dass viele Jungvögel durchgefüttert werden. Dabei helfen nämlich Tanten und Onkels mit.

Immer, wenn ich versucht habe, auf Spaziergängen die Vögel zu fotografieren, bin ich gescheitert. Sie sind für meine Kamera mit der Zeitverzögerung des Auslösers (darüber habe ich schon oft geflucht, auch wenn es nur kurz ist) zu flink unterwegs. Meist wurde ich auf sie aufmerksam durch ihr rhythmischen Gepiepe und die huschenden Bewegungen aus dem Augenwinkel. Denn sie sind eigentlich weit verbreitet und vielleicht kennt Ihr sie eher unter dem volkstümlichen Namen „Pfannenstielchen“. Auch ein passender Name, nicht wahr?

Ich drücke die Daumen, dass Ihr die kleinen Akrobaten mal beobachten könnt, auf einem Spaziergang durch das nun licht werdende Laub oder wenn sie als Trupp in den Garten einfallen. Es macht viel Spass, ihnen zuzusehen.

Vielleicht hat Euch diese weitere Vorstellung eines weiteren „flatterhaften Tiers“ wieder gefallen.

So langsam kommen wir mit unseren Jahresprojekten schon in Richtung Zielgeraden bei Andrea Zitronenfalterin, auf deren Blog alle Teilnehmerinnen der Jahresprojekte sich wieder treffen und verlinken

ebenfalls verlinkt bei Creativsalat

Ein warmer Oktober war es

Hallo Ihr Lieben.

Die Zeit eilt, die Blätter fallen, der Sahara Staub zieht und schon ist der Monat fast wieder vorbei.

Zeit, ein wenig zusammen zu fassen:

Im Oktober habe ich beim Halloween Blog Hop von Ulrike mitgemacht und meine kleinen Bastelein gezeigt (schnell noch zu fertigen, wenn Ihr noch Deko für den 31. benötigt). Die Fledermaus war auch ganz am Monatsanfang das Jahresthemen – Flattertier und ich habe dabei festgestellt, dass sie eigentlich gar nicht so gruselig ist. Ein Bilderbuch, welches mit den Erwartungen und Vorurteilen in Gestalt von Märchenfiguren spielt, wurde im Oktober hier vorgestellt worden. Am zwölften habe ich 12 Bilder gezeigt und der dritte Sonntag im Monat gehörte mit einem Freilichtmuseums Besuch dann Kristinas Monatsspaziergang. Der war so schön, mit eine besonderen Vogelbegegnung und einer Erklärung, warum die Kartoffelernte so klein ausfiel (unsere Kartoffeln mögen keine Hitze).

Ich habe es sogar geschafft, mal wieder bei Holunderblütchen einen Strauß zu zeigen. Insgesamt war es ein warmer Oktober, besonders diese Woche. Nicht nur von der Themperatur her. Warme Farben, warmherzige Menschen um mich, warmherzige Gesten. Einen warmherzigen Seniorennachmittag zB., zusammen mit Freundinnen organisiert. Viele kleine Momente in der Familie, die so groß sind. Der Liebste, der im Dunkeln noch Quitten aufhebt, obwohl ich eigentlich noch viele habe, er aber weiß, wie gern ich Quitten mag. Und es gar nicht mag, wenn sie vergammeln. Ich bin da ein wenig verrückt.

Außerdem habe ich wohl jetzt den Dreh mit schmackhaftem Kimchi raus. Ich habe festgestellt, dass Drehverschlüsse dabei nicht so gut funktionieren und wie viel Salz ich nehmen muss und dass das Wasser nur warm sein darf (was logisch ist, wg. den Milchsäurebakterien) und das etwas Kräuter nicht schaden. Leckere Farben sind es definitiv.

Jersey-Lilie in pink und Nachtkerze in gelb

Die Jersey Lilie gibt noch Mal alles. Ist das nicht eine starke, pinke Farbe? Es ist auch so warm draußen, die letzte Nacht hatte hier rekordverdächtige 20°C. Bienen sind fleissig unterwegs und finden eigentlich kaum noch Nektar. Hier seht Ihr allerdings eine Schwebefliege, die ganz verrückt war nach dieser Blume.

Von der Teilverfinsterung der Sonne habe ich nicht viel mitbekommen. Es gab ja eh immer wieder dichte Wolken. Finster genug sehen viele Menschen hier gerade ihre Zukunft. Wenn man da mal mit einem offenen Ohr zuhört… Dabei wird vieles viel schwärzer dargestellt, als es in Wirklichkeit ist. Unsere Stromversorgung zB., denn noch nie wurde so viel Storm in Deutschland aus Windkraft hergestellt, wie dieses Jahr und dabei sind noch ganz viele Räder abgestellt worden, weil es zu viel Strom gab.

Ist das Highlandkalb nicht zuckersüß? Ich liebe es, sie zu beobachten. Immer wieder kann ich dort stehen bleiben und schauen. Unglaublich zutraulich sind sie und nicht aus der Ruhe zu bringen, selbst mit Kälbern. Das schaffen wir Menschen wohl nicht immer.

Jetzt muss ich noch einen letzten Schliff beim neuen „Flatterhaft Beitrag“ durchführen, für den November. Der dunkelste Monat des Jahres. Auch da werden wir Gutes und nicht so Gutes bekommen. Jetzt husche ich aber noch schnell und etwas verspätet zum Samstagsplausch

Verlinkt bei Andreas Samstagsplausch und Monatsrückblick von Birgit