Frühlingsbeginn

Ihr Lieben!

Heute ist der 20.3. und damit beginnt lt. Kalender der Frühling.

Ich bin ein Frühlingskind, absolut. Kalendarisch und mental. Ich mag eigentlich alle Jahreszeiten, aber dieser jährlich Neuanfang! Ich kann es gar nicht erwarten, wieder barfuß zu laufen, mein Gesicht in die Sonne zu strecken, die Hände in die Erde und die Ohren gespitzt, in der Nase den Duft des Frühlings. Ich bin kein Sonnenanbeter und kann auch eher mal sitzen bleiben, denn was tun. Aber im März…

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Beatrice hat für uns eine wirklich schöne Aktion organisiert. Wir schicken uns Frühlingspost. Richtige Briefe. Keine SMS oder virtuelle Grüße. Man bekommt eine Karte und schickt eine. Und alle sollen wir sie am Frühlingsbeginn öffnen und wenn möglich, auch auf den Blogs zeigen.

Da ich meine Karte recht früh fortgeschickt habe, habe ich auch meinen Beitrag hier zu nächtlicher Stunde schon veröffentlicht. Wenn man nicht mehr wirklich gerade aus schauen kann… Morgens ist der ganz schnell einfach im Papierkorb gelandet und wurde erst heute wieder hergestellt.

Danke an Claudia für die liebe und sehr aufwendige Post. Ein schönes Blumenaquarell von Ihr hat den Weg zu mir gefunden.

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Ein bisschen Frühlingsblumen habe ich mir gepflückt. Nicht viele, denn das Wetter war so schön, dass ich sie draußen bestaunen konnte.  Zwei Frühlingspfeifen begleiten sie.

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Ich habe auch die Terrasse neu gestrichen, wie man vielleicht sieht. Ja, still gesessen habe ich die Sonnentage kaum.

 

Verlinken möchte ich diesen Beitrag beim Freutag und bei Holunderblütchen.

und dem Monatmotto von Andera, Den Frühling selber machen.

Macht es Euch gemütlich!

Bei Melanie stand es das erste Mal und ich habe es mir etwas zum Credo gemacht:

Bleibt tapfer

Und gesund!

 

 

 

Löffelweise

Hallo Ihr Lieben.

Hier gibt es gerade löffelweise Glück. Beim letzen Basteltreffen habe ich meine bereits gesammtelten Holzlöffel rausgeholt und auch den Brennpeter noch mal. Dann wurde mit dem Bleistift vorgezeichnet und die Motive anschliessend eingebrannt.

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Esel, Hirsch, Mohn, Löwenzahn und Zaunkönig haben sich hier nun versammelt. Es macht unglaublich viel Spass, mit dem heißen Brennpeter in das Holz zu malen.

Da der morgendliche Hundegang mitlerweile wieder im Hellen stattfindet, habe ich mir einen kleinen Veilchenstrauß gepflückt. Man muss ja ausnutzen, wenn es gerade mal nicht regnet. Letzte Woche war es noch ein Archivbild, heute zeige ich meinen neuen, kleinen Strauß in einer Mokkatasse.

Veilchen

Da hat sich für einen Moment mal die Sonne hervorgewagt.

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Und eine Vase mit weißen Veilchen Blüten, die ich gestern fand, als ich endlich Mal wieder mit dem Rad unterwegs sein konnte.

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Verlinkt beim Freutag und Holunderblütchen

 

Macht es Euch gemütlich!

 

PS. Wer gestern die Nachricht bekommen hat, dass ich einen Beitrag zur Frühlingspost veröffentlicht habe, derselbige war eine Woche zu früh dran und kommt am 20.3.

 

kleiner Sonnenschein

Der Veilchenpflücker

Sie sprach: „Ich möcht ’nen Veilchenstrauss,
Gepflückt von deiner Hand!“
Da ritt ich flugs in’s Feld hinaus,
Bis dass ich Veilchen fand.
Mein Rösslein band ich an den Baum
Und bückte mich in’s Gras,
Doch wie ich dort im Liebestraum

Recht emsig pflückend sass –
Da riß mein Pferd sich plötzlich los
Und nahm mit Hast Reissaus.
Ich fügte still mich in mein Los
Und sprach: ’s gilt ihrem Strauss!
Der Lohn ist süss, der meiner harrt,
Sie küsst die Veilchen gar,
Dann droht sie mir nach Schelmenart
Und reicht den Mund mir dar.

Dem Rosse folgt‘ ich lange Zeit,
Und rief und lockte sehr.
Durch Wald und Wiesen lief ich weit,
Doch sah ich’s nimmermehr.
Und finster ward’s, ich kam nach Haus
Nach manchem Sprung und Sturz –
Was sagte sie zu meinem Strauss?
„Die Stiele sind zu kurz!“

 Anna Löhn-Siegel, 1830-1912 ( deutsche Schriftstellerin )

Hallo Ihr Lieben,

einen aktuellen Veilchenstrauß kann ich Euch noch nicht anbieten, es blühen zwar schon welche wild im Beet und Rasen, aber bei dem Regen und Matsch mag ich mir noch keine pflücken, ich habe auch keinen tapferen Verehrer, der sogar dafür sein Ross aufgibt, nur um einen Kuss zu erhaschen. Aber ich hoffe, das Gedicht heitert Euch ein wenig auf, bei dem grauen Wetter. (Veilchensträußchen, hier Fotos vom letzen Jahr, sind der Inbegriff des Biedermeiersträußchen. Ob bieder oder nicht, allein der Duft verzaubert.)

Genau deswegen habe ich mir wieder die Sonne in das Haus geholt, verschiedene Narzissen duften hier nun um die Wette und ihre gelbe Farbe erfreut das Herz.

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narzissen

 

Macht es Euch gemütlich.

Verlinkt beim Freutag und Holunderblütchen

Strüßche

Hallo, Ihr Lieben.

Zum Karnevalsfest der Senioren kam u.a. das örtliche Prinzenpaar und natürlich wurde ein sogenanntes „Strüßche“ an jeden ausgeteilt. Nein, das ist kein großer Blumenstrauß, nur ein kleines Blümchen mit etwas Grün und einem bunten Bändchen drum. Ein wenig mitgenommen sind diese Karnevalsblumen oft schon, aber wer eines zB. am Karnevalszug ergattert, ist immer ganz besonders stolz und bedankt sich mit einem „Bützchen“.

Strüßche

Ich bitte die furchtbaren Lichtverhältnissen zu entschuldigen, daß Wetter ließ manchmal wenig Sonne durch und künstliches Licht ergab nicht wirklich an der Stelle gute Fotos, so dass ich schnell entnervt aufgab.

Im Markt im Nachbarort gab es tatsächlich Nelken und erste Narzissen, aus den Niederlanden. Die Pracht schenke ich mir selber. Daheim gut abgeschnitten und auf zwei Vasen verteilt. Leider sind sie noch nicht wirklich, (prachtvoll schon gar nicht,) aufgeblüht, obwohl schon drei Tage im Wasser. Bestimmt habe ich eher nächste Woche wirklich schöne Stäuße zu zeigen. Nelken haftet ja immer noch ein altmodischer Ruf an, die Rose des armen Mannes. Aber wie Ihr hier seht, die Edelrose, obwohl frisch, als sie verteilt wurde, (ich weiß aus zuverlässiger Quelle, dass sie alle erst kurz vorher eigenhändig vom Hofstaat beim örtlichen Blumenhändler aufgebunden wurden,) sieht sie nun eher zerrupft aus. Allerdings bekommt so einer feinen Rose Transport und Temperaturwechsel auch nicht so gut. Von der Nelke habe ich dagegen noch sehr lange etwas, (wenn sie aufgeblüht ist). Nelken gehören auch zu meinen absoluten Lieblingsblumen! Und auf den Duft und die Farbe der Narzisse freue ich mich schon lange! Kleine Sonnen, die dann in der Vase stehen. Absolute Frühlingsboten!

Strauß

Jetzt müssen wir also nur noch auf die offenen Blüten warten. Ich bin so frei und zeige (trotzdem) meine Blumen bei Holunderblütchen und dem Monatsthema „Flower Power“ der Zitronenfalterin. Flower Power braucht meine „Winterseele“ jetzt wirklich ein wenig. Dieser Winter hat doch sehr gemischte Tage, mal ordentlich Kälte mit Sonnenschein, mal Regen und Grau. Heute morgen ist alles blinkend durch Raureif gewesen auf dem Hundegang, als die Lampe am Hundegeschirr ihre Strahlen darüber schickte. Die Natur dankt den Regen der letzten Tage und ich hoffe, dass die Grundwasservorräte langsam wieder aufgefüllt sind. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie lange es dauert, dass in den tieferen Erd- und Gesteinsschichten der Wasserhaushalt wieder „normal“ ist.

suk.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende und auf das uns das angekündigte stürmische Wetter am Sonntag nicht davon weht. Also, macht es Euch gemütlich!

kurz

Hallo Ihr Lieben.

Heute zeige ich Euch noch schnell meine ersten Frühlingsblüher. Die ersten Tulpen ohne viel Schnick Schnack, ich konnte einfach nicht dran vorbei gehen. Es erscheint mir jedes Jahr früher, dass man die Frühblüher kaufen kann.

Tulpen

Tulpen2

Mein Sohn bekommt schnell kalte Hände. Ich schwöre ja auf Pulswärmer und so habe ich ihm welche in *tunesich* gehäkelt.

Pulswärmer

Er malt ja so gerne Figuren an, stundenlang kann das gehen. Da helfen diese wärmenden Teile hoffentlich nun etwas.

Pulsw.

Irgendwie sehen sie auf diesem Bild klobiger aus, als sie tatsächlich sind.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, macht es Euch gemütlich.

 

Verlinkt beiHolunderblütchen und Freutag

 

 

Was noch zu machen wäre…

Hallo Ihr Lieben.

Viel habe ich eigentlich diesen Advent nicht geschafft. Finde ich. Irgendwas war und ist immer. Auch der innere Schweinehund war ganz schön stark.

Aber wir lassen uns ja nicht unterkriegen! So ist nun mal Alltag. Dazwischen gab und  wird es auch Zeit für Besinnliches geben. Ein paar Tage haben wir doch noch. Unbedingt wollte ich diese zwei Rezepte für Kekse ausprobieren: Zitronenküsse vom Blog Sisterseck und Traumstücke vom Blog niwibo. Außerdem möchte ich noch Bethmännchen backen und natürlich wurden schon unsere *Lieblingsschokodinger* gemacht. Das sind unsere absoluten Favoriten bei Kekse, ich mag dieses Wort, was einem beim Aussprechen ein Lächeln auf das Gesicht zaubert, man an das Original Krümelmonster denken muss, (was habe ich gehört, dass ist jetzt auch gesund unterwegs?) und die einfach lecker sind!

Die Zitronenküsse wandele ich ein wenig ab, nutze noch gemahlene Mandeln (ähnlich wie bei den Husarenkrapfen) und gebe Euch hier gleich die doppelte Mengenangabe, damit sich der Kauf des Lemon Curd Glases auch lohnt:

240g Mehl und 200g gemahlene Mandeln.

200g Butter

100g Zucker

2 P. Vanillezucker, oder wer es etwas feiner mag das Mark einer oder zwei Vanilleschote(n)

abgeriebene Schale zweier Bio Zitronen

ca. 6 + 2 El. Lemon Curd (nicht all zu sehr gehäuft, eher gestrichen, sonst ist das Glas leer und der Teig zu weich, ggf etwas mit Stärke und oder Mehl aushelfen, mein erster Versuch war nämlich zu weich, Ihr seht gleich das Ergebnis.)

1 Prise Salz

Puderzucker und Zitronensaft für Zuckerguss

Butter und Zucker schaumig schlagen, Vanille und Salz dazu, 6 El Lemon Curd und abgeriebene Zitronenschale dazu geben, nun Mehl und gemahlene Mandeln unterrühren. Der Mürbeteig muss nun mindestens eine Stunde kühl ruhen. Ihr könnt ihn aber schon in ca. 2 cm dicke Rollen formen und dann kühl stellen. Später schneidet ihr Euch Stücke, die dann zu Kugeln geformt werden, von den Rollen. Mit einem Holzlöffel macht Ihr eine Vertiefung in die Kugeln und füllt Lemon Curd ein.

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Der Ofen wird auf 180°C vorgeheizt, bei Umluft entsprechend  reduzieren. Die Plätzchen werden ca 12 min. gebacken, lasst sie dann abkühlen, verziert sie noch mit Zuckerguss und ab damit auf den Gebäckteller, oder die Keksdose, wie Ihr mögt.

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Ich habe zu viel Lemon Curd genommen, aber lecker sind sie!

Ausrollen möchte ich heute auch erstmals Fimo, diesmal aber „leather effect“. Natürlich habe ich mir da nicht gleich dieses ganze Equipment dazu geholt, ein Nudelholz wird es auch erst mal tun. Dieses Fimo wird nämlich erst einmal ganz dünn ausgerollt, gebacken, danach kann es geschnitten, geklebt und genäht werden. Schon als Kind haben wir mit unserer Mutter zusammen mühsam das erste bunte Fimo weich geknetet, drei Kinder saßen hochkonzentriert am Tisch und haben sich kreativ ausgetobt. Ergänzungen für das Indianerdorf der Spielfiguren, (die hatten doch tatsächlich kein feines Geschirr,) kleine Geschenke für Omas und Opas, Anhänger oder auch Figürchen. Ergebnisse zeige ich bestimmt noch.

Zuletzt hier auch mal wieder einen Blumenstrauß für die Linkparty von Holunderblütchen. Es sind einfach nur Rittersterne mit Grünzeug aus dem Garten, hat mir meine liebe Nachbarin geschenkt. Reingehängt habe ich meine gefilzten Eicheln, zumindest die ersten, die ich behalten möchte.

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Ein wenig Deko ist noch dazu gekommen, zwei Sportwagen mit Tannenbäumen. Ich gestehe, ich mag Oldtimer. Hier seht Ihr den legendären Mercedes 300 SL mit seinen Flügeltüren, der hätte nie im Leben einen Baum drauf bekommen, ganz abgesehen davon würde wohl jeder Kratzer dieses millionenschwere Auto abwerten. Witziger finde ich dann schon den Baum auf dem Mustang. Wenn ich jetzt noch irgendwo mehr so Klassiker finde… Bäumchen habe ich noch.

Im Hintergrund seht Ihr, daß viele schöne Adventskunst Post eingetroffen ist. Eine wirklich sehr schöne Aktion! Ich denke, ich schaffe es nächste Woche noch, alle Karten zu zeigen.

Euch ein entspanntes letztes Wochenende vor Weihnachten.

Verlinkt auch beim Freutag

 

 

 

 

letzte Gartenschätze

Guten Morgen Ihr Lieben.

 

Die Sonne hat uns diese Woche noch mal verwöhnt. Gestern habe ich mich nach dem Essen auf die Terrasse gesetzt, die Hand im flauschigen Fell des Hundes vergraben, kraulend. Die Rotkehlchen klären gerade noch mal ihre Gebiete ab, Diestelfinken zwitschern ihre Erzählungen, wenn sie in Gruppen über die Gärten fliegen und Samen suchen, Amseln singen, als wäre es Frühling. Die Kraniche ziehen. Kaum ein Lüftchen geht. Ich nicke ein, das Gesicht in die Sonne gestreckt.

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So kann es einem gut ergehen, oder? So sammelt man noch mal Kraft. Ein paar letzte Blumen habe ich mir in ein Glas gestellt. Zum ersten Mal blüht eine Nerine, eine Guernseylilie bei mir. Ich habe eine Hand voll Knollen gesetzt, aber bis jetzt zeigt sich nur eine Blüte.Vielleicht habe ich die Knollen im Mai einfach zu tief gesetzt, das mögen sie nicht so sehr. Aber die eine Blüte ist schon fast kitschig -pink-prachtvoll. Übrigens ist diese Blume keine Lilie, sondern eine Amarylis, ursprünglich aus Südafrika. Auf dem Foto seht Ihr auch schon den ersten Granatapfel, mein erstes Anzeichen von winterlichem Schmuck.

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Geschenkt bekommen habe ich diese Woche Quitten und diese schönen, letzten Rosen samt einem Bündel Lavendel aus dem Garten einer Freundin. Der Lavendel duftet bereits fleißig im Büro, die Quitten im Wohnzimmer. So begrüßt uns unser Erdgeschoss im Moment sehr dufte. Leider muss ich die Quitten aber heute zu Gelee und Quittenbrot verarbeiten. Aber das ist ja auch schon wieder eine süße Verlockung!

Euch wünsche ich schon mal ein schönes Wochenende. Hier gehen die Herbstferien zu Ende, wenigstens mit ein paar Sonnenstrahlen.

Macht es Euch gemütlich

 

Verlinkt beim Friday-Flowerday und beim Freutag

 

 

 

Blumen, Bücher und Allerlei

Hallo Ihr Lieben,

ach, es ist wieder Freitag und das Wochenende steht vor der Tür! Sehr schön, zumal das Wetter noch mal sonnig werden soll. Wir haben den Regen zwar gebraucht, aber wenn die Aussichten, dass es nun häufiger düster draußen ist, zunehmen – so ziehen wir die  warme, helle Sonne vor!

Jetzt endlich bekommt meine Gloriosa Blüten. Lange hat diese Wärme liebende Ranke sich geziert, nun verwöhnt sie mich zum Altweibersommer, fast Herbst, doch noch mal mit Blüten.

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Ich habe sie letztens aber auch mit altem Pferdemist verwöhnt, genau wie die Tomaten.

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Ach, davon mache ich ein (oder zwei) Glas ein, jetzt sind es doch einige, reife Früchte auf einmal geworden. Damit ich mir das „Pelle schälen“ sparen kann, nehme ich die „Flotte Lotte“ mit dem groben Sieb um das Eingekochte durchzuseien. Die Früchte sind nämlich eher klein geraten. Und die Chili s sind auch reif, sie werden die nötige Würze liefern, das freut meinen Schatz.

 

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Ach, an Samstagen durch die Stadt zu bummel, kann auch super schön sein, wenn man keine Verpflichtungen hat. Wir lassen uns treiben. Diese Gruppe aus Sankt Petersburg bestand aus studierten Musikern und spielte kraftvoll, schön. Händel, Bach und Jazz ließen uns letztens eine ganze Weile stehen bleiben und lauschen.

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Mittwoch und Donnerstag bin ich in die Großproduktion von Lesezeichen gegangen. Für eine Veranstaltung möchte unsere Gruppe diese als Mitbringsel verschenken. Hier seht Ihr einen kleinen Teil. Dabei habe ich viele Stempel wieder rausgekramt, welche sonst im Kästchen unten drunter liegen, ich habe eindeutig zu viele. Ach nein, ich habe noch viel zu wenig Auswahl. (Einige waren viel zu gross.) Wärend der Soundtrack von „Avengers – Endgame“ immer wieder lief, wurde geschnitten, geklebt und gedruckt, was das Zeug hielt. (Das war so richtig herrlich bombastisch-heroisch und den Film habe ich natürlich auch anschließend geschaut.)

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Ach ja, Bücher. Ich habe wieder so einen Stapel und so viele Wünsche. Dabei geht die Herbstsaison und die Flut an Novis vor der Herbstmesse und Weihnachten ja jetzt erst los.

Gefangen hat mich gerade ein Buch über das Meer. Robert Hofrichter: Die geheimnisvolle Welt der Meere. Auch wenn der Zoologe unglaublich viele Informationen verständlich weiter gibt und ich bestimmt nicht alles behalten werde, ist es leicht zu lesen und interssant. Der Autor fängt nämlich wirklich bei der Entstehung der Welt und damit der Ozeane, an. Das dies geschehen konnte, ist allein schon etwas ganz Besonderes. Aber es geht auch um die verschiedenen Nischen, die Abhängikeiten untereinander, die Besonderheiten verschiedenster Arten, Kuriositäten und Eigenheiten unter dem Meeresspiegel. So wären im Meer wohl viele Tiere schon ausgestorben, würden sie klassisch in Männchen und Weibchen eingeteilt. Ja, ich gestehe, das Meer fasziniert mich einfach immer wieder. Ein perfektes Buch für´s Einschlafen oder in der Nacht wachwerden und dann lesen müssen.

Außerdem ist gerade der letzte (?) Band von Frank Le Galls Comicserie Theodor Pussel erschienen. Ich mag ja diesen Zeichenstil der ligne claire. Außerdem ist die Abenteuerserie um den eigentlich so träumerischen und nun in Singapur tragisch gestrandeten Theodor schon etwas Besonderes. Allein sein „Schatten, sein Schicksal“ der Herr November, aus dem man einfach nicht klug wird, ist eine Figur, die mehr als nebulös ist.

Und ein echtes secondhand Schnäppchen habe ich gemacht: Gustav Pfau-Schellenberg: 100 alte Apfel- & Birnensorten. Der Pomologe Pfau-Schellenberg gründete 1864 den Schweizerischen Obst- und Weinbauverein und war Leiter der Pomologischen Kommission des Schweizerischen Landwirtschaftlichen Vereins. Diese Neuauflage eines seiner Werke ist auch für heutige Liebhaber von alten Sorten ein echter Schatz. Die Zeichnungen sind wunderschön und es gibt ausfühlichen Informationen – auch für den Laien. (Nicht, dass ich einen Garten dafür hätte…)

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Auch auf meinem Nachtisch liegt noch Jonathan Maberry: Die Vampierkriege (Das Vampiergemüse mit dem Werwolfpüree liegt hier schon etwas länger, ich bin einfach noch nicht dazu gekommen, die Antologie zu lesen, was auch daran liegen könnte, dass dieses Buch lange bei meinem Mann lag.) Die Fantasy Geschichten sind übrigens durchaus auch als Gesellschaftskritik zu verstehen.

Ein weiterer dicker Schmöker im Stapel, Madeline Miller: Ich bin Circe. Eigentlich wollte ich erst noch von Stephen Fry: Mythos lesen, die griechischen Götter- und Heldensagen, humorvoll und frisch-neu erzählt von dem britischen Multitalen. Schlieslich haben mich die Sagen schon in der Grundschule, (ja, ich hab da alles gelesen, was ich in die Finger bekam,) fasziniert. Diese Geschichten von allmächtigen und ohnmächtigen Helden,  wüsten Schlachten und seltsamen Lieben(den). Da dieser Titel aber auf Englisch hier liegt, habe ich erst mal das Buch über die eigensinnigen Tochter der Nymphe Perse und des Sonnengottes Helios angefangen. (Ja, ich lese durchaus Bücher parallel.) Madeline Miller ist übrigens Altphilologin und erzählt sehr empatisch von einer starken Frau, die auf eine einsame Insel verbannt wurde, Magie beherrschen lernt, u.a. Odysseus trifft und irgendwann vor eine schwierige Wahl gestellt wird.

Ach, jetzt habe ich Euch so viel von meinem Lesestapel vorgeschwärmt. Zum Schluss zeige ich noch meinen bunten Spätsommerstrauß und Gartensräußchen. Nach der langen Sommerpause endlich mal wieder ein Beitrag für den Flower Friday bei Holunderblütchen.

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Der grosse Strauß aus Dalien und Stohblumen steht mitten auf unserem chaotischen Tisch. SMILE (das Kalenderblatt hat es länger ausgehalten.)

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Was es mit den ganzen Eicheln auf sich hat, erzähle ich ein anderes Mal.

 

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende, macht es Euch gemütlich.

 

Alle Bücher/Medien die Ihr hier im Beitrag seht, sind selbstgekauft und ich bekomme nichts für das Nennen von Titeln.

Verlinkt unter

Freutag und Friday-Flowerday

und Kaminrots Lese-Linkparty

Kleiner

Hallo Ihr Lieben.

Kleiner sind diese wilden Blüten des Rittersporn, den ich aus dem Badischen mitgebracht habe. Dort gibt es nicht nur die eleganten Störche, sondern auch solche Blütenpracht.

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Mit ein paar Wicken aus dem eigenen Garten kommt der einjährige Rittersporn Ton in Ton in der Vase gut zur Geltung, finde ich. In meinem Garten mag er leider den eher sauren Boden nicht. Auch die Staude gedeiht bei mir nicht. Die Pflanze mag zwar humosen Boden, aber eher neutral-milden. Der Standort sollte auch sonnig-trocken sein. Und Schnecken lieben die Pflanze, ihnen scheint das Gift nichts auszumachen. Deswegen, wenn Ihr Rittersporn pflückt, wascht Euch lieber danach die Hände, denn er ist giftig, (ähnlich dem Eisenhut). Als Heilpflanze ist sie auch eingesetzt worden, aber die Wirkung ist nicht nachgewiesen, nur als „Schmuckdroge“ werden die Blüten in Blasen- und Nierentees gegeben. Auf Rügen haben wir sogar den Feldrittersporn gefunden. Er hat nur einzelne, kleine Blüten und wie ich mittlerweile weiß, ist er eine gefährdete Pflanze. Ich finde dieses intesive Blau der Blume einfach wunderbar. Als Gartenpflanze gibt es sie ja in so vielen verschiedenen Farben und auch gefüllt. Trotzdem ist mir der kleine feiner.

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Gern zeige ich meinen kleinen Beitrag wieder beim Friday Flowerday und dem Gartenthema der Zitronenfalterin, sowie beim Freutag. (Werbung da Verlinkung)

Rittersporn

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Im Glas daneben ist noch ein wenig „Kontrast Programm“ mit den letzten Blüten des Johanneskraut. Schnell wurde dann auch ein kleiner Stempel von mir geschnitzt:

gestempelte Ritterspornblüten

Einige hatten mich zu dem Film „Astrid“ gefragt, den ich ja aus der Bücherei ausgeliehen hatte, (hier folgt meine persönliche Meinung.) Es geht um die ganz junge Astrid, die in der lokalen Zeitung aushelfen darf, dort ihre Liebe zur Schreibmaschine und zum noch verheirateten Chef entdeckt. So taff sie sonst ist, so unbedarft stürzt sie sich in diese Beziehung und wird schwanger. Diesen Teil von Astrid Lindgrens Leben kennen viele nicht und der Film geht hauptsächlich darum, wie es diese junge Frau fast zerreißt, dass ihr kleiner Sohn bei einer Pflegemutter in Dänemark lebt und diese natürlich auch als „Mama“ anspricht, auch wenn sie ihn besucht. Ein klein wenig finde ich es schade, dass zu wenig ankommt, wie gut Astrid in ihrer Ausbildung zur Sekretärin ist und das trotz der Umstände. Das ein junges Mädchen vom Land überhaupt eine Ausbildung in der großen, weiten Stadt machen durfte, auch wenn sie dabei gleichzeitig ihre Schwangerschaft verbergen konnte, war zu dem Zeitpunkt sicher nicht selbstverständlich. Ein ruhig und sanft erzählter Film und absolut empfehlenswert!

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Euch ein angenehmes und schönes Wochenende, einen schönen Mittsommer, macht es Euch gemütlich und Danke für´s Vorbeischauen.

es ist wieder ein Freitag

Hallo Ihr Lieben.

(Werbehinweis: Verlinkungen zu Privatblogs, Titelnennungen, nicht gewerblich)

Das Wochenende steht vor der Tür. Ich bin so froh, dass es eine kurze Woche war und schon wieder Wochenende ist! Manchmal fällt es einem ganz besonders schwer, nach einem „Feiertagswochenende“ wieder zum Alltag zurück zu finden, oder?

Heute zeige ich Euch endlich den Käsekuchen mit Erdbeeren, ohne Backen.

frischer Käsekuchen

ich habe ihn so gemacht:

2 Packungen Schichtkäse, 1 Becher Sahne, 1 Packung Schokoladenbutterkekse (200g), 1 Bio Zitrone, 150g Zucker, (beim Zucker habe ich 150g Rohrohrzucker genommen, wenn Ihr es gern süsser mögt, nehmt Kristallzucker…), 70-80 g Butter aufgelöst, Blattgelatine (entsprechend der Masse), Rundform und Backpapier

als erstes zerstampft Ihr in einer Schüssel mit einem Fleischklopfer die Kekse, legt die runde Form am Boden mit Backpapier aus und füllt die Krümel ein. Darüber gebt Ihr die geschmolzene Butter und vermengt und stampft die Masse fest. Nun den Boden kühl stellen!

dann rührt Ihr Quark, Zucker und Sahne an. Gut ist es, wenn die Masse nicht mehr ganz eisekalt ist. Ihr reibt die Schale der Zitrone ab, presst sie aus und gebt zu Saft und Schale noch etwas Wasser, es muss genug Flüssigkeit sein, um die Gelatine (oder was Ihr zum Gelieren nutzt) darin aufzulösen. (Geht hier nach Packungsanweisung vor.) Die warme Geliermasse in eine Schüssel geben. Nun die Quarksahne portionsweise unterrühren, nicht die warme Flüssigkeit zum Kalten geben! Gut verrühren und dann auf dem Boden verteilen. Kühl stellen!

Am Besten Ihr macht den Kuchen einen Tag vorher.

Die Erdbeeren, einmal durchgeschnitten und geputzt, kommen kurz vor dem Servieren einfach auf den Kuchen oder Ihr gebt sie löffelweise zum servierten Stück. Sehr frischfruchtige Note und ich finde ihn nicht so süss (aber ihr könnt ja die Masse kosten und ggf. nach süßen.)

frischer Käsekuchen

Ein ganz feiner Kuchen für ein Wochenende, Freutag!

Und es gibt wieder einen kleinen Strauss aus dem Garten. Die Blüten sind gerade arg gebeutelt. Immer wieder gibt es zwischen warm-sonnigen Perioden stürmischen Regen und damit verbundene Temperaturstürze. Daher liegt auch schon mal eine ganze Blüte auf dem Boden. Und Ihr seht es den Blütenblättern an.

Ableger für meinen Garten
Es ist wunderbar, wenn die eigene Mutter ein Gartenparadies im Sauerland hat, wo man immer wieder gute Ableger findet!

Dem Garten an sich macht das eigentlich nicht so viel. Aber die Schnecken lieben die Witterung gerade! Wusstet Ihr, dass sie Melde lieben? Ich wusste es leider nicht. Auch die gesähten Lupinen werden ganz plötzlich ratzekahl gefressen. Dies war mir bekannt und ich habe versucht, diese Planzen zu schützen. Was macht Ihr gegen Schnecken? Oder überlasst Ihr das den natürlichen Feinden (Igel, Vögel, Frösche, Tigerschnecken,…)? Nehmt Ihr Bierfallen, Schneckenkorn (gibt es ja auch in nicht so schlimmer Variante mitlerweile), Bretter zum Absammeln, Kaffee, Fallrohrstücke,…) Ich scheine so leckere Blumen diesmal anzubieten, dass die Schnecken sogar die Hosta verschonen – immerhin. Aber über weitere Tipps bin ich immer froh und da Astrid „Zitronenfalterin“ gerade Beiträge zum Garten sammelt, verlinke ich den Beitrag dort. „Brainstorming Garten“ sozusagen, finde ich ganz toll!

Anton
Diese Rose im Garten meiner Mutter ist eine Züchtung meines Urgroßvaters, ähnelt etwas der Rose du Resht, aber dem Wetter des Sauerlandes angepasst und sehr robust. Leider zu gross für meinen kleinen Garten.

Dann frage ich auch noch gleich, wie Ihr Eure Gärten Hummelfreundlicher macht, denn die bestäuben ja ganz viele Pflanzen (u. a. Tomaten und davon habe ich dieses Jahr einige), die Bienen nicht bestäuben können. Ich habe immer einige Erdhummeln im kleinen Garten, stelle auch Blumentöpfe als Hummelburg verkehrt herum auf, aber im späteren Frühling habe ich doch Angst, dass ich ihre unterirdischen Nester durch harken zerstöre. Nicht immer entdecke ich die „Einflugschneisen“. Hummeln sind ja so tolle Insekten, total unterschätzte Bestäuber! Schon lange möchte ich mir das Buch „Und sie fliegt doch“ kaufen oder leihen. Mein Bücherstapel ist zu gross und die Hummeln geraten so ab und zu in Vergessenheit.

 

Aber jetzt die Fotos vom Strauß, den ich gern wieder beim Holunderblütchen zeige. Die antike Vase habe ich im Sozialkaufhaus entdeckt. Die Glasritztechnik ist ja schon sehr alt und die Form und Grösse ist immer wieder passend. Schade, dass sie „weg musste“, in meinen Augen ist die Vase ein Kleinod. (Es ist ja nicht so, dass ich keine Vasen hätte.)

mit portugisischem Schafstransporter

seht Ihr den Hirsch`?
seht Ihr den Hirsch?
aus meinem Garten
mit besonderem Espresso

Habt ein wunderschönes Wochenende. Freue mich ganz besonders, denn wir sind eingeladen. (Daher müsst Ihr Euch noch etwas gedulden, ich bin noch nicht zum Film schauen gekommen und viele von Euch möchte den Astrid Film (Ausleihe Bücherei) auch noch schauen, wie ich in den Kommentaren gelesen habe. Ich hätte Euch gern schon mehr dazu geschrieben.)

Macht es Euch gemütlich!