Ein paar Fragen und Antworten

Hallo Ihr Lieben.

Und, seit Ihr voll der guten Vorsätze? Ich nehme mir zwar immer etwas vor, aber i.R. nicht zum Jahreswechsel, denn das überfrachtet einen Anfang doch eher.

Bei Niwibo gab es immer eine monatliche Aktion „Niwibo sucht…“ Schon lange wollte ich da einmal mitmachen. Zu Beginn des Jahres fragt Sie allerdings erst einmal warum wir bloggen (und mehr). Die Fragen finde ich sehr interessant und daher mache ich gern bei der Aktion mit und Ihr bekommt hier ein paar Antworten.

1. Warum heißt Dein Blog gerade so?

Wie man an dem Header meines Blogs vielleicht erkennen kann, ist Wippsteerts ein Vogel, genauer gesagt ist es die Bachstelze. Ich bin im Sauerland geboren und dort wurde früher Platt gesprochen und im Plattdeutschen heißt der kleine „wippende“ Vogel so (es gibt verschiedene Schreibweisen, nicht nur im Sauerländer Platt) Der Name ist also eine Homage an meine Geburtsheimat und weil ich das Wort wirklich sehr schön finde.

Meins! Nein, meins!

2. Seit wann gibt es Deinen Blog?

Im April 2015 entstanden erste kleine Schrittchen und 2 Monate später brachte ich erste regelmäßige Beiträge, hauptsächlich für mich selber geschrieben.

3. Warum hast Du mit dem Bloggen angefangen?

Ich fand das Medium sehr spannend, wollte schreiben, Kreatives und mehr in Wort und Bild konservieren und vor allem unsere Reise als Familie nach Schottland festhalten. Später kam auch Rügen dazu. Damals habe ich mit kaum technischen Kenntnissen angefangen und mir sehr mühsam die ersten Beiträge erarbeitet. Andere Blogs habe ich dann so nach und nach kennen gelernt. Herausgefunden, wie man (wenigstens bei WP) mal einen Kommentar hinterläßt, wie eine Verlinkung funktioniert habe ich ewig nicht kapiert und genau so das kommentieren bei anderen Blogs. Diese wunderbare Verknüpfung, die dann später mit mehr technischem Wissen entstanden ist, mag ich nicht mehr missen.

York

4. Welches Hauptthema findet man auf Deinem Blog?

Mit Themen aus der Natur, Garten, Küche, etwas über meinen Lesestoff, sowie ein wenig Kreativen (und natürlich unsere Reise nach Schottland und Yorkshire) fing es an. Die Themen sind teils so geblieben. Mitlerweile hat der kreative Teil (vor allem das Schnitzen von Stempeln) einen großen Anteil am Blog. Aber auch Themen aus der Natur sind mir sehr wichtig. „Nur was man kennt, schützt man“ auch ist mein Motto. Gern verknüpfe ich das Kreative mit dem Informativen. Auch teile ich Buchbesprechungen mit und auch Geekkram hat bei mir einen Platz, genau so wie ein wenig Deko. Ich bin nicht all zu fixiert und wenn ich etwas schreiben mag, (außer Persönliches, da bin ich eher zugeknöpft), schreibe ich es.

5. Warum bloggst Du?

Begonnen aus Neugier und Interesse am Festhalten von Themen und Bildern hat sich das Bloggen für mich zu einem echten Hobby entwickelt. Es ist ein Ventil geworden, nicht unbedingt zum Dampf ablassen, was man ja eher im negativen Sinne sehen würde, aber der Blog ist sozusagen wirklich eine Art Tagebuch geworden, wo ich „Etwas hin packen kann“. Viele Themen aus dem Bereich Umwelt und Natur sind mir wichtig. Da ich auf dem Land groß geworden bin, mit Menschen, die mich schon früh an Pflanzen- und Tierbestimmung, sowie Naturwahrnehmung überhaupt, herangeführt haben, ist das Interesse und auch Wissensdurst in dem Bereich nach wie vor groß. Mittlerweile ist es auch der virtuelle Kontakt, der so viel Freude bereitet. Es gibt hier so viel zu entdecken, in den Weiten der Bloggerwelt! Instagram und Co sind mir viel zu schnell und bunt und ich mag da nicht diese ganze Sache (den Konzern) dahinter und wie viel ich dann von mir preisgebe (das wird vielen übertrieben vorkommen, aber ich sag da nur: jedem das Seine) Es ist auch möglich, hier einige Produkte aus meinem Hobbybereich zu beziehen (Basar)

6. Linkparties

Oh ja, mit dem Creadienstag und dem Mittwochsmix fing es an, dann kam natürlich der Freutag dazu und der Samstagsplausch und 12 von 12, Andreas Jahresprojekt ist mir sehr wichtig geworden und gelegentliche Bloggeburtstage/Aktionen (vor allem bei Ulrike), Juttas Fotoblog mit „close to the ground“ und der Galeriea Himmelsblick, Monatsspaziergang bei Kristina, Holunderblütchens Blumensträuße,…bestimmt hab ich was vergessen… (es gibt ja so viele, eine gute Vernetzung und Entdeckerplattform ist jede Linkparty und Danke allen Betreiber/innen) Auch die Postkunstwerk Aktionen darf ich hier nicht unerwähnt lassen

7. Kennst Du Blogger persönlich?

So richtig von Angesicht zu Angesicht nur eine (die leider nicht mehr zum bloggen kommt), eine zweite über Zoom und ansonsten noch einige mit privatem Schriftverkehr. Wie oben bereits erwähnt, bin ich da eher zugeknöpft.

8. Woher nimmst Du die Ideen zum Bloggen?

Das ist Leicht: von überall! Augen auf, die Themen springen einen doch nur so an. Ich hab immer viel zu viel, was ich bringen möchte.

Linoldruck Möwe

Sicher ist das nur ein Bruchteils aus meinem Blog bzw der Bloggeschichte und es war ganz schön schwierig auszuwählen und zusammen zu fassen, aber es hat viel Spaß gemacht, überhaupt einmal darüber zu blicken

Verlinkt bei niwibo

Frische Drucke

Hallo Ihr Lieben!

Nun ist das neue Jahr schon ein paar Tage alt. Da hat man kaum die liebe Weihnachtspost gelesen (Danke Euch für so liebe Post!) Wie schnell es doch immer geht, gerade Silvester und Neujahr ist immer sehr geschwind vorbei und dabei setzen wir so viele Hoffnungen immer auf den Jahreswechsel.

Eifellicht, Himmelsblick

Immer wieder staune ich, wenn wir einen Hundegang bei den Eltern meines Mannes in der Eifel machen. Die Landschaft ist rau hier und der Wind fegt eigentlich immer um unsere Nasen. Hier waren wir am ersten Feiertag unterwegs und das Licht war Fantasie anregend. So ein fantastisches Lichterspiel am Himmel und dieses verlassene Nest im flechtenüberzogenen Strauch scheint doch aus einer anderen Welt zu kommen.

Abgesehen von so einigen Tagen „Nichtstun“ zwischen den Jahren spukten mir aber viele Ideen durch den Kopf. Ich hatte wieder Lust Stempel zu schnitzen und das ist dabei heraus gekommen:

Der „putzige Puffin“ (Engl. Papageientaucher) oder auch „paffender Puffin“ ist einmal etwas Anderes. Er kommt eher wie eine Comic Figur als rauchender Seemann daher. In Echt habe ich den hübschen Vogel leider noch nie gesehen, obwohl wir uns vor sehr langer Zeit an den Cliffs of Mohair (irische Steilküste) sehr weit raus gelehnt haben.

Der winzige Bilch der sich geschickt an einen Haselstrauchzweig klammert, ist besser bekannt als Haselmaus. Garten- und Siebenschläfer kennt Ihr sicher. Kleine Kobolde die im Gartenhäuschen schon mal für ordentlich Unruhe sorgen in der Nacht. Der Gartenschläfer, welcher eine dunklere Gesichtsmusterung trägt und etwas größer ist, wurde zum Tier des Jahres ausgerufen, was auch auf seine Bedrohung hinweisen soll. Zur gleichen Familie gehört dieser kleine Kletterer, die Haselmaus. Selten ist dieser eher nachtaktive Kletterer (häufiger im Wald) zu sehen. Wenn man meint, eine entdeckt zu haben und einen Unterschied zur kleinen Maus braucht, (ja, die können auch ganz gut klettern), so kann man sie anhand der Farbe erkennen. Ich habe leider nicht den richtigen Farbton: gelbliches Braun (Ocker) und eine helle Kehle und Bauch.

Kartenmotiv

Verlinkt beim Creativsalat und Ulrikes Magic Craft (eine „fantastische“ Linksammlung, die ich immer vergesse, entschuldige bitte liebe Ulrike (ab und zu gibt es bei mir ja auch mal etwas fantastisch angehauchtes) und dem Freutag und der Galeria Himmelsblick

Alle Motive gibt es wieder als Karten bei mir zu kaufen (und wandern in den Basar)

Kreativer Rückblick

Hallo, Ihr Lieben.

Wir sind zwischen den Jahren.

Eine sehr alte Redewendung. Sie geht auf die Zeit zurück, als der Übergang zwischen dem alten julianischen Kalender und dem gregorianischen stattfand.

Es ist immer die Zeit von Rückblicken und vielleicht auch schon Ausblicken auf das neue Jahr.

Bei Frau Augenstern gibt es eine Linksammlung, da finden sich sicher ganz viele wunderbare kreative Jahreszusammenfassungen. Ob Ihr Anregungen für das neue Jahr findet? Selber Resümee zieht?

Natürlich ist der größte Teil des Kreativen auf meinem Blog das Schnitzen von Stempeln. Im Zusammenhang mit dem Jahresprojekt „Flatterhaft“ wurde aber auch vermehrt gezeichnet.

Gern habe ich wieder bei den Post Kunst Aktionen mitgemacht. Schweren Herzens habe mich aber dazu entschieden, es nicht mehr im kommenden Jahr fortzuführen. Ich bin jedesmal so unter Zeitnot geraten, obwohl ich größtenteils früh angefangen habe. Auch wenn ich schöne, neue Techniken kennengelernt habe. Vielleicht im übernächsten Jahr wieder.

Ulrikes Bloghopp zu Halloween war wieder so schön:

Ein Fensterbild und Fledermäuse auf einem Drahtseil wurden dafür gestaltet.

Vieles andere wurde hier auch vorgestellt, zB. meine Brandmalerei auf Holz;

Ich bedrucke nach wie vor gerne Shirts und Handtücher (alte Trockentücher genauer gesagt) und Geschirr wird schon einmal bemalt oder anderweitig genutzt. Zu Weihnachten hat der Sohn mit mir Tassen zu Futterstellen gewandelt.

Kokosöl wird erwärmt und mit einer Körnermischung in eine Tasse gefüllt. Zum Festhalten benötigen die Vögel natürlich einen Landestock und am Henkel befindet sich ein Band zum Aufhängen.

Tauschaktion bei Ulrikes Blogjubiläum

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich nächstes Jahr kein Schnitzmesser mehr in die Hand nehmen werde 😁 oder Stifte, oder die Häkelnadel, oder den Brennpeter, oder oder oder… Kreativität gehört zu unserem Leben dazu und jeder Mensch braucht es. Es ist unglaublich vielfältig, vom Wort erdacht über die Hand geführt. Lösungen für Probleme finden erfordert Kreativität. Also haben wir es doch täglich um und in uns. Ich wünsche Euch ganz viel davon für das neue Jahr!

Ich freu mich auf viele Ideen in der Bloggerwelt

Verlinkt bei

Augensternswelt und Creativsalat

und Freutag

Lichtbringer  und Schwertransport

Hallo Ihr Lieben.

Der Dezember 2022 beendet die Aktion von Andrea für und mit unseren Jahresprojekten. Letztes Jahr hatte ich dafür Vögel genommen. Dieses Jahr wurde es etwas erweitert um alles, was flattern kann. Einen Rückblick auf das Projekt bei mir gab es ja Anfang dieses Monats.

Uhu Feder, als Stempel versucht

Ich habe da noch zwei Vögel, die ich gerne vorstellen möchte.  Und ich konnte mich nicht entscheiden, also bekommt Ihr sie beide. Und nein, obwohl ich den Beitrag mit einer Uhu Feder begonnen habe, geht es nicht um unsere größte Eule (kann aber noch kommen).

Ich spreche einmal von dem Waldrapp und dann von der Großtrappe.

Nein, dass ist kein fehlgefärbter, amerikanischer Truthahn und auch kein schwarzer Storch.

Geronticus eremita aka Waldrapp .

Ein so gar nicht mitteleuropäisch anmutender Vogel. Und doch ist dieser gänsegroße Ibis, ein „alter“ Vogel nicht nur in Ägypten, (wo Ihr ihn vielleicht schon als Hypoglyphe erkannt habt,) beheimatet. Schon Noah soll durch ihn den Weg vom Berg Ararat ins fruchtbare Tal gefunden haben.

Kein Wunder gilt dieser Vogel als Glücksbringer im Islam. Im alten Ägypten galt er als Lichtbringer und Verkörperung des menschlichen Geistes. Als im 4. Jhd die Römer am Kaiserstuhl waren, muss es dort Trappen gegeben haben, denn es gibt Knochenfunde an den Palisaden. 1557 wird in einem ersten ornithologischen Bericht erwähnt, dass in den Alpen dieser Vogel „Waldrab oder auch Klausrab“ vorkommt und vor allem in Italien die jungen Vögel als Delikatesse gelten. Dabei gab es sogar ein Jagdverbot, …um den hohen Herren als seltener werdende Delikatesse zu dienen.

Und da haben wir es schon wieder, den Grund, warum der Vogel schon 1627 als ausgestorben galt in unseren Breiten. Während er im Orient geschützt war, wurde er hier als Delikatesse gejagd, als Ausstellungsstück gefangen und die Nester geplündert. So verkam er hier tatsächlich zum Fabeltier, denn es gab ihn nicht mehr. 1897 entdeckten aber Ornithologen, dass der Vogel, den sie im nahen Osten fanden, identisch mit dem vormals hier lebenden war. 1990 gab es insgesamt wohl nur noch 220 der Vögel in Mitteleuropa. Durch Wiederansiedlungsprojekte, auch mit Vögeln in der Türkei und Marokko, erholten sich die Bestände (größter Bestand in den europ. Alpen in Nord Österreich) aber der Vogel gilt nach wie vor als vom Aussterben bedroht.

Vögel die in den Alpen von Hand aufgezogen werden, ( Burghausen als erster Standort) müssen zB. von Leichtflugzeugen gen Mittelmeer geleitet werden, da ihre Routen nicht mehr bekannt sind. Das Zugverhalten ist immer noch angeboten. Gefährlich werden ihnen Strommasten in Österreich und Italien, die nicht vogelsicher sind, wie in Deutschland. Auch Wilderer in Italien schossen Vögel ab. Bei einem Prozess würden dann aber immerhin diese Vögel so bekannt, dass die Projekte dann Unterstützung fanden

Lichtbringer

Die Vögel sind 60 bis 75 cm groß, haben wunderschöne, metallisch glänzende, schwarze Federn und einen gebogenen roten Schnabel. Die Federpracht am Hinterkopf kann aufgestellt werden, bei Gefahr und Balz. Der Kopf selber ist kahl, die Haut dort hart und verhornt und gibt ihm kein so hübsches Aussehen. Er ist ein geselliger Vogel. Auffällig ist, dass es das ganze Jahr Begrüßungsrituale gibt, dabei wird die Kopfzeichnung durch mehrfache Auf- und Abwärtsbewegungen, mit Verharren, gezeigt und mehlige Laute ausgestoßen. Wie der Reiher und der Kormoran nehmen die Vögel übrigens gerne ein Sonnenbad mit ausgebreiteten langen Flügeln (Spannweite 125cm)

Seine Nahrung findet er beim Stöbern mit dem Schnabel am Boden: Insekten, Weichtiere, kleine Wirbeltiere auf Wiesen und Weiden. Die Vögel brüten eigentlich in Kolonien in unzugänglichen Felswänden. Beide Eltern kümmern sich um alle Kücken, auch um das Nesthäkchen (was nicht bei allen Vogeln so ist). Von März bis Juni werden bis zu vier hühnergroße, grünliche Eier gelegt. In historischen Texten sind wohl auch hohe Türme genutzt worden. Viele Vögel in der Türkei leben heute halbwild. Um sie vor Gefahren zu schützen, werden sie zum Winter hin eingefangen.

Der Vogel hat mich sofort, als ich über ihn gelesen habe, fasziniert! Da werde ich versuchen, noch mehr zu erfahren.

Aber nun soll Euch noch den zweiten besonderen Vogel vorstellt werden: den märkischen Strauß, die Großtrappe, Otis tarda.

Mit fast 17 kg bei den Männchen gehören sie zu den schwersten flugfähigen Vögeln der Welt, (vor allem alte Hähne) Die Hennen werden nur etwa 5,5 kg schwer. Trotz dieses Gewichtes sind sie aber sehr ausdauernde und gute Flieger. Man ist ja schon von Gänsen am Himmel beeindruckt, diese Vögel sind noch größer. Selbst der Schwan ist etwas kleiner (und habt Ihr den einmal starten und fliegen gesehen, unglaublich)

Sie besiedeln offene und weite Landschaft. In Gruppen leben sie gern auf trockenen Wiesen mit viel Insekten für die Aufzucht der Küken. Sie fressen Samen, Kräuter, Früchte, aber auch Insekten. Sogar kleine Wirbeltiere können mal auf dem Speiseplan landen.

347 Vögel haben sie in Deutschland letztens gezählt. In Brandenburg und Sachsen-Anhalt leben wieder Großtrappen. Seit Jahrtausenden gab es immer viele dieser großen Vögel in Europa. Aber wo der Mensch sich mit Zersiedlung und intensiver Landwirtschaft breit machte… 1997 gab es nur noch 97 Vögel! Ein Förderverein rettet(e) den Vogelbestand mit Handaufzucht. Die Auswilderung ist immer schwierig, Großtrappen lassen sich nur dort nieder, wo schon Artgenossen sind. Nur im Havelland gibt es eine stabile Population. Es ist schon komisch, da schuf der Mensch nach der Eiszeit durch erste Agrar Landschaften den Lebensraum für sie, dann zerstörte er selbige. Wie immer ist es der Raum, den auch die Natur braucht, ohne das wir dort stören. (Nicht jedes Tier akzeptiert, dass der Mensch mitten durch seinen Wald oder Wiese läuft.)

Ein geselliger Vogel mit einer beeindruckenden Balz, die auch in der Gruppe und auf traditionellen Plätzen statt findet. Normal sind die Geschlechter getrennt in Gruppen unterwegs, außer eben jetzt, wo sie traditionelle Brutgebiete aufsuchen. Der Hahn stülbt seine Flügel um, spritzt das Brustgefieder. Aufgeplustert, wie ein Federball, stolzieren die Männchen herum, wenn ein Weibchen interessiert ist, plustert es sich ebenfalls ganz auf. Sie sind Bodenbrüter und das Weibchen brütet zwei (selten drei) Eier aus und zieht alleine auf. Die Nestflüchter Kücken werden die ersten Tage gefüttert, erst dann suchen und fressen sie selbständiger.

Diese großen Hühnervögel sind sehr scheu und Vogelbeobachtungen sind nur aus sehr großer Entfernung möglich.

Aufmerksam wurde ich auf diesen Vogel durch einen Artikel im Spektrum Magazin. Wie viele Vögel werden auch diese oft von Würmern und anderen Parasiten befallen. Aber die Großtrappe heilt sich selber! Aktiv sucht sie dann Klatschmohn und Wegerichblattriger Natternkopf. (Kotuntersuchungen in der Balzzeit belegen dies) Auch fraßen sie besonders viele giftige Ölkäfer zu der Zeit. In kleinen Mengen vertragen die Vögel das Toxin. Versuche ergaben, dass all diese Wirkstoffe aus Insekt und Pflanzen den Vögeln dabei helfen, die Parasiten zu bekämpfen und vor allem in der Paarungszeit besonders gesund zu sein.

Ich hoffe, Ihr habt bis jetzt durchhalten können, es waren doch noch viele Informationen.

Nun geht das alte Jahr mit den flatterhaften Beitragen hier auch zu Ende. Andrea hat auf ihrem Blog schon angekündigt, dass es ein neues Jahresprojekt geben wird. Ich bin schon sehr gespannt und hoffe, viele Leser/innen und Blogger/innen lassen sich in vielfältiger Weise wieder darauf ein. Ich werde, unabhängig von Andreas noch unbekanntem Rahmen, weiterhin Tiere hier vorstellen.

verlinkt auch beim crativsalat

Sternennächte

Hallo Ihr Lieben.

Da kann man ja schon fast Mondsüchtig werden. Ein wunderschöner, riesiger und heller Erdtrabant scheint uns regelmäßig hell in die nächtlichen Schlafzimmer. Wir wälzen uns von rechts nach links, es ist zu hell zum schlafen. Also kann man doch gleich raus, in den Himmel gucken und auf Sternschnuppen hoffen!

Schon immer haben die Menschen gen Himmel geschaut, fasziniert und demütig, träumend und ängstlich. Und auch sehr früh hat der Himmel über uns Forschergeist geweckt. Der Jahresverlauf und mathematische Berechnungen gab es schon zu Zeiten, als die Menschen in der Steinzeit steckten. Dieses Überbleibsel https://de.m.wikipedia.org/wiki/Himmelsscheibe_von_Nebra aus der Bronzezeit inspirierte mich für eine Motivmöglichkeit. Auch die Adventszeit ist voller Sterne und ihrem Licht. Über der Krippe strahlt ein Komet mit seinem Schweif, der den Weg den Weisen gewiesen hat.

Sterntaler ist eines der Märchen, das perfekt in diese Jahreszeit passt. Ein Mädchen das fast alles gibt um zu helfen.

Peterchens Mondfahrt, Jule Vernes Reise zum Mond, Lauras Stern, all die Sternenbilder und die Wege der Reisenden, die sich nach den Sternen richteten. Hat sich Euch schon Mal ein Sternschnuppenwunsch erfüllt? Erhellen nicht all die Sterne die dunkle Jahreszeit um Weihnachten. Und selbstredend ist die Reise zu den Sternen nicht nur SF, sondern zumindest für den Mars Rover Realität geworden. Schon die Reise(n) zum Mond ist etwas Besonderes gewesen und soll wieder stattfinden. Unendliche Weiten. Wunder über Wunder und so viele Möglichkeiten.

Mit dunklem Indigo, Violett und Schwarz (Aquarellfarbe) wurde eine Grundlage geschaffen. Ich liebe es, wenn Aquarellfarben mit viel Wasser sich gut zusammenfügen. Der Weltraum. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2022 (eigentlich 2200 bei Raumschiff Enterprise)… Die Welten, die es zu entdecken gibt.

Alles, was die Sonnenstrahlen zurück wirft, sehen wir leuchten. Auch wenn die Sterne, unglaublich weit weg, schon erloschen sind.  Hell erstrahlen sie nun als Himmelskörper über uns, in Sternzeichen, Motive die sich schon Menschen der Antike ausgedacht haben.

Und so lasst uns immer und immer wieder in den Himmel schauen. Lasst die Magie um uns sein (und ich mag die Philosophie von Star Trek neben diesem Nächstenliebe Ding).

Ich bin die letzte von unserer Gruppe der Advents Post Kunst 2022. Da wurde die Latte immer höher und höher und dann hab ich mich einfach verabschiedet von Illusionen, da mithalten zu können. Ich musste mein Ding weiter machen. Die erste Idee war nämlich die Scheibe von Nebra gewesen und die sah ich dann bei jemandem auf einem Foto der Adventspost, wenn auch nicht in meiner Gruppe. Aber ich hatte fast zeitgleich eine andere Idee, da mir die Philosophie hinter Star Trek immer schon gefiel. Danke Euch allen für wunderschöne Karten, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Danke auch an Tabea und Michaela!

Ich wünsche allen ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest und möge Euch immer ein Stern leiten.

Verlinkt bei Creativsalat

PS
Ich hoffe, alle Karten sind gut angekommen. Bei mir sind ein paar in unendlichen Weiten verschwunden (wer weiß ob sie noch kommen) und die Dame am Postamt war in Richtung Österreich und Schweiz etwas wenig zuversichtlich ob des Formates und dem Buntem.

Es wird knapp

Hallo Ihr Lieben.

Linzer Torte auf dem Blech

Es bleibt tatsächlich der Schnee liegen. Wir waren wohl hier genau die Grenze für den weißen Hauch, denn etwas weiter nördlich gab es keinen. Es bedeutete zwar glatte Straßen, denn es war wirklich sehr kalt, aber auch kleine Wunder vom Schnee in die Natur gezaubert.

Wie berichtet gab es bei der Seniorenfeier Linzer Torte. Leider fehlten viele auf Grund überall vorkommender Krankheitsstände und dem frischgefallenen Schnee.

Traumbilder, schnell im Kopfkino speichern und per Foto verewigen, bevor ich die Besorgungen machen muss. Dieses Blau, so strahlend und eiskalt gibt es nur im Winter? Ein wunderschön, glitzernder Himmelsblick für die Galeria Himmelsblick

Ach, die meisten selbstgemachten Sachen, die so langsam zusammen kommen, kann ich Euch gar nicht zeigen, aus Gründen. 🙂

Der Schatz war fast die ganze Woche beruflich fort. Ich finde es immer wieder merkwürdig, wenn er nicht da ist, der Hund auch. Zwölf von Zwölf war diese Woche und über meine „duften Kekse“ habe ich berichtet und von den Gegensätzen im Sommer/Winter was irgendwie auch ein kleiner Rückblick ist und ich ihn auch bei Andrea verlinkt habe.

Weitere Adventspostkunst ist gekommen, gleich sehr viele auf einmal und liebe Post von Astrid und Karin kam an. (Karin, Du hast Dir wirklich wieder so etwas Besonderes überlegt) Danke Euch Ihr Lieben! (Adventspostkunst kommt extra, meine steht noch aus. An einem „sternenfreien“ Stempel, sozusagen als Erholung vom Weihnachtlichen, arbeite ich auch noch).

Trouble mit unseren Autoschlüssel haben wir. Beide haben Probleme mit der Batterie und funktionieren nach dem Batterie Wechsel nicht mehr. Eine Neuprogramirung steht wohl an. Das kann nur eine Vertragswerkstatt. Immerhin hat der Sohn herausgefunden, wo das Notfallschloss ist. So können wir doch fahren. Päckchen packen, Post vorbereiten, viel dieses und jenes. Den neuen Beitrag aus der Naturkunden Reihe als Podcast bei der Arbeit gehört („Tannen“), meine Mutter hatte mir schon das Buch empfohlen. Die Sesamstraße wurde 50. Ich habe das Original sehr gerne gesehen. Auch besonders mit Henning und Lilo später in der deutschen Variante. Leider verschwanden die alten Figuren wie mein geliebter Oscar in der Tonne langsam. Meinem letzten „Flatterhaft“ Artikel muss ich noch einen Feinschliff verpassen. Außerdem bin ich sehr froh, dass Tim Burton wieder kreativ war und Wednesday gemacht hat. Etwas Ablenkung im Fernsehen abends, bevor ich müde in s Bett gefallen bin, meist beim Lesen der ersten Seite eingeschlafen. Ich muss auch bei Euch allen Abbitte leisten, denn die knappe Zeit gerade drückt mich und ich komme kaum dazu, bei Euch vorbei zu schauen, bzw vor allem zu kommentieren. Dabei sprudelt es gerade überall an schönen Bildern und wunderbarer Kreativität.

Jetzt setze ich mich noch einmal zum Samstagsplausch und stürze mich wieder an unseren Esstisch um weiter zu machen.