Löffelweise

Hallo Ihr Lieben.

Hier gibt es gerade löffelweise Glück. Beim letzen Basteltreffen habe ich meine bereits gesammtelten Holzlöffel rausgeholt und auch den Brennpeter noch mal. Dann wurde mit dem Bleistift vorgezeichnet und die Motive anschliessend eingebrannt.

brennpeter löffelLöffel

Esel, Hirsch, Mohn, Löwenzahn und Zaunkönig haben sich hier nun versammelt. Es macht unglaublich viel Spass, mit dem heißen Brennpeter in das Holz zu malen.

Da der morgendliche Hundegang mitlerweile wieder im Hellen stattfindet, habe ich mir einen kleinen Veilchenstrauß gepflückt. Man muss ja ausnutzen, wenn es gerade mal nicht regnet. Letzte Woche war es noch ein Archivbild, heute zeige ich meinen neuen, kleinen Strauß in einer Mokkatasse.

Veilchen

Da hat sich für einen Moment mal die Sonne hervorgewagt.

veilchen

Und eine Vase mit weißen Veilchen Blüten, die ich gestern fand, als ich endlich Mal wieder mit dem Rad unterwegs sein konnte.

w violasweisse v

 

 

Verlinkt beim Freutag und Holunderblütchen

 

Macht es Euch gemütlich!

 

PS. Wer gestern die Nachricht bekommen hat, dass ich einen Beitrag zur Frühlingspost veröffentlicht habe, derselbige war eine Woche zu früh dran und kommt am 20.3.

 

Frühlingspost

Hallo Ihr Lieben.

Dieses Dauergrau da draußen und die Nachrichten haben bei mir dazu geführt, dass ich mich mit viel Eifer in s Werkeln gestürzt habe. Einmal habe ich nun endlich zwei kleine Geschenkstempel (Wünsche) fertig gemacht und schicke sie auf Reisen. Dann sollte laut meinem Kalender die Grußpost für diese Aktion fertig gestellt werden:

hellospring1

Natürlich sollte meine Karte selbstgemacht sein und natürlich mit Stempeln gestaltet. Diese sollten auch neu sein!

blumenstempel

Als erstes schnitzte ich eine Hummel. Diese dicken Brummer sausen neben den ersten Felsenbiene als erstes in den frühen Tagen des Frühlings herum. Ich liebe Hummeln, seid ich ein Kind bin und immer wieder die Geschichte vom *Kleinen, dicken Zauberer* gehört habe, (der hinterher in eine Hummel verwandelt wird). Und weil sie so kleine-grosse, physikalische Wunder der Natur sind, weil sie Blumen bestäuben, an die Bienen nicht ran kommen. Weil sie einfach sind, wie sie sind.

karte und briefumschlag

Ein paar Blumen fehlten jetzt natürlich. Ich entschied mich dafür, Violas als flexible Stempelmotive zu nehmen. Dazu ein farblich ähnlicher Klee. Die Hummel war mir zu *wuchtig* für die Blumen und kam auf den Briefumschlag.

auf der Fensterbank
hier seht Ihr auch noch mal die Vorzucht mit den Klopapierrollen

 

Nun geht der Frühlingsgruss auf Reisen. Ein grosses Dankeschön geht auch an Beatrice, die diese Aktion in s Leben gerufen hat.

Macht es Euch gemütlich.

PS. Aus organisatorischen Gründen bin ich recht früh dran mit dem Versenden.

 

Die erste Märzwoche

Da ist sie schon wieder vorbei, die erste Märzwoche. Schaut mal bei Andreas Samstagsplausch vorbei, da seht Ihr, wie es so den verschiedenen Blogger/innen ergangen ist.

Wir haben uns Anfang der Woche entschieden, dass wir keine fertigen Zaunelemente nehmen, sondern aus Douglasienbrettern einen Zaun bauen. Ein Sägewerk fast direkt vor der Tür schnitt uns alles zu und dann brauche ich nur mal etwas länger regenfreie Tage für den Austausch und den Aufbau.

Zwischen schönsten Sonnenaufgängen und sonnigen Abschnitten kommt immer noch eine ordentliche Regenmasse herunter. Überall auf den Feldern und Parkanlagen steht das Wasser. Regenwürmer versuchen sich zu retten, sind aber schnelles Futter für so manchen Vogel. So sah es Anfang der Woche aus:

hochlandrinder

Die Blüten des grossen Obstbaumes der Nachbarn dufteten wunderbar süss am Montag Morgen, als ich unter ihm her ging, da hatten wir auch einen wunderschönen Sonnenaufgang, ich aber leider keine Kamera dabei.

Kreativ bin ich auch wieder gewesen und habe endlich meine Birkenstämme geschnitzt. Dabei habe ich festgestellt, dass ganz viele meiner Leser/innen Birken sehr mögen.

Ein wenig wurden danach mal Bastelmaterialien und Stempel sortiert. Von meiner Mutter habe ich diese super praktische Kiste zu Weihnachten bekommen, eigentlich war das eine Teekiste. Außerdem muss ich mich langsam an die Frühlingspost der nächsten beiden Aktionen machen.

stempelkisten

Überhaupt habe ich mit Frühjahrsputz angefangen, sortieren, aussortieren, neu ordnen. An einem Tag so etwas zu machen, ist wie ein Berg, den man kaum besteigen kann, also nehme ich die Hügel Version. Denn genug zu tun gibt es gerade. Außerdem trauerte der Hund sehr, sein Herrchen war zwei Tage nicht da, Fressen wurde diesmal verweigert. Aber keine Sorge, wir kennen das schon,  erst jetzt im Alter setzt er ein ganz bisschen an und hat mitlerweile einen Vorrat für einen Tag. Am Abend der Rückkehr hatte das nette Frauchen den Futtertopf bereit gestellt, es wurde gleich nach der Begrüßung gefressen. (Ab und zu vergisst er die Situation auch und nimmt ein Leckerchen.)

Auf der Suche nach einem aufmunternden Geschenk bin ich mit diesem Buch fündig geworden:

will cuppy

Schon in der Buchhandlung musste ich sehr lachen. Ein wenig reinlesen konnte ich vorsichtig vor dem Verschicken. Sehr frech, wie er die Situationen umkehrt, die Vögel die so einen Lärm dreiundzwanzig Stunden am Tag machen, dass er nicht arbeiten kann. Und so verdreht er genau das, was wir an Tieren lieben und spielt den Grantigen, der genau dies hasst. Möchte ich gerne auch ganz lesen.

Erheitert hat mich diese Woche auch erst ein paar Zweige und dann ein duftender Sonnengruß:

zweigleinnarzissen

Begleitet hat uns immer noch das Thema des „allgegenwärtigen“ Virus. Und das Elend in den Flüchtlings „Dörfern“ ganz weit weg.

Auch wenn wir dem Nächsten jetzt vernünftigerweise nicht die Hände schütteln, können wir uns doch die Hände reichen.

Ein schönes Wochenende Euch allen.

 

kleiner Sonnenschein

Der Veilchenpflücker

Sie sprach: „Ich möcht ’nen Veilchenstrauss,
Gepflückt von deiner Hand!“
Da ritt ich flugs in’s Feld hinaus,
Bis dass ich Veilchen fand.
Mein Rösslein band ich an den Baum
Und bückte mich in’s Gras,
Doch wie ich dort im Liebestraum

Recht emsig pflückend sass –
Da riß mein Pferd sich plötzlich los
Und nahm mit Hast Reissaus.
Ich fügte still mich in mein Los
Und sprach: ’s gilt ihrem Strauss!
Der Lohn ist süss, der meiner harrt,
Sie küsst die Veilchen gar,
Dann droht sie mir nach Schelmenart
Und reicht den Mund mir dar.

Dem Rosse folgt‘ ich lange Zeit,
Und rief und lockte sehr.
Durch Wald und Wiesen lief ich weit,
Doch sah ich’s nimmermehr.
Und finster ward’s, ich kam nach Haus
Nach manchem Sprung und Sturz –
Was sagte sie zu meinem Strauss?
„Die Stiele sind zu kurz!“

 Anna Löhn-Siegel, 1830-1912 ( deutsche Schriftstellerin )

Hallo Ihr Lieben,

einen aktuellen Veilchenstrauß kann ich Euch noch nicht anbieten, es blühen zwar schon welche wild im Beet und Rasen, aber bei dem Regen und Matsch mag ich mir noch keine pflücken, ich habe auch keinen tapferen Verehrer, der sogar dafür sein Ross aufgibt, nur um einen Kuss zu erhaschen. Aber ich hoffe, das Gedicht heitert Euch ein wenig auf, bei dem grauen Wetter. (Veilchensträußchen, hier Fotos vom letzen Jahr, sind der Inbegriff des Biedermeiersträußchen. Ob bieder oder nicht, allein der Duft verzaubert.)

Genau deswegen habe ich mir wieder die Sonne in das Haus geholt, verschiedene Narzissen duften hier nun um die Wette und ihre gelbe Farbe erfreut das Herz.

narzis

straus narzissen

narzissen

 

Macht es Euch gemütlich.

Verlinkt beim Freutag und Holunderblütchen

Birken

Hallo Ihr Lieben.

Birken sind Bäume, die wirklich fast jeder kennt.

Diese Stämme mit der unverwechselbaren, weißen Rinde, aus denen uns manchmal „Augen ansehen“. „Bircha“, wie leuchtend, schimmernd, (aus dem indogermanischen).

Bäume, die leider auch bei Allergikern bestens bekannt sind. Es sind aber auch Bäume, die eine Brachfläche mit als erstes bewachsen. Man nennt sie daher Pionierarten. Diese wuchsen u. A. nach der Eiszeit schnell wieder überall. Oft stehen Birken gleich zu mehreren, einem Birken Wäldchen. Bei uns ist so ein Wäldchen etwas seltener zu sehen, aber z. B. in Polen oder auf Rügen habe ich sie häufiger bestaunt. Birken sind unglaublich vielseitig bei ihrer Standortwahl, es gibt Arten, die sich auf Staunässe (Moorbirke) spezialisiert habe und andere die auf trockenem Boden (Sandbirke) gut klar kommen.

birken
Birkenwäldchen auf Ummanz, Rügen

Es gibt sie fast überall auf der Erde. Wußtet Ihr, daß diese Bäume – 40°C aushalten können? Forstwirtschaftlich sind sie nicht so interessant, daher gibt es eben besagte Birken-Wäldchen kaum noch. Früher, als die Leute noch mehr Holzkohle in ihren Wäldchen produzierten, waren Birken in den sogenannten „Haubergen“ häufig zu finden.

Kennt Ihr noch Birkenwasser? Als Kind bin ich mit einer Großtante in den Wald spaziert, um diesen Baumsaft zu sammeln. Sie hat es vorwiegend für die Haare und Haut genutzt. Es wirkt entzündungshemmend, enthält viele gesunde Inhaltsstoffe und mit dem Birkenzucker Xylit ist es zwar leicht süß, aber dieser Zucker erhöht nicht den Blutzuckerspiegel. Im Supermarkt finden sich mittlerweile wieder Birkensäfte, der selbstgezapfte ist aber viel besser.

Elche im Birkenwald

Schon länger wollte ich versuchen, ein Birken Wäldchen zu schnitzen. Ihr erinnert Euch vielleicht an den Elch um Weihnachten herum, da dachte ich ja auch schon mal an so einen „gestalteten“ Wald. Ich finde, er hat einfach etwas Magisches mit diesen vielen weißen *Linien* und ursprünglich war schon ein Beitrag bei Müllerinnenart / Mustermix zu diesem Thema geplant, aber da habe ich keine Zeit gefunden.

Es stellte sich die Frage, nehme ich *die Bäume weg* oder den *Zwischenraum*. Auf welchem Untergrund wirkt der Druck am Besten? Leider ist die Farbe des Stempels nicht besonders gut und ich werde mir jetzt weiße Acrylfarbe besorgen und auch noch mal grünen Farbkarton, denn als „Frühlingswald“ gefällt mir der Druck am Besten.

Birkenstempel

Nun zeige ich meinen Ausschnitt aus dem Birkenwald bei Andrea, die mit Ihrem Motto „Den Frühling selber machen“ viele kreative Ideen zum *Frühling und im Frühling gewerkelt*, sammelt.

Birken

Dann verlinke ich den Beitrag auch bei lemonddekitchi, die Baum Beiträge sammelt.

Und verklinkt beim Creadienstag, hot und Naturdonnerstag und freutag

Vorziehen und Rückschau

Hallo, Ihr Lieben.

Jeden Tag wird es nicht nur gefühlt heller. In der Natur sind überall Knospen zu sehen. Die Frühlingsblüher schauen überall aus dem Boden und fangen an zu blühen. Es kann losgehen: Pflanzen vorziehen. Ich habe letztens auf einem Blog im Vorbeischauen eine tolle Idee für einzelne „Töpfchen“ für die Pflanzenvorzucht gesehen: Klopapier Rollen unten einschneiden, einknicken und mit Anzuchterde befüllen. Die Klopapierrollen sind unbehandelt und verrotten hinterher im Beet oder Topf.  Da mein Fensterbank Platz begrenzt ist, muss ich immer genau überlegen, was ich an Pflanzen vorziehen will. Ein paar Tomaten, ein paar Blümchen, ein wenig für das Hochbeet. Wer ein paar Sonnenblumen haben möchte, sollte einfach ein paar Samen aus dem Vogelfutter nehmen.

klop. rollenVorsaaten

Die Diskussion um mehr Pflanzen für Insekten nimmt (Gott sei Dank) nicht ab. Einige Menschen müssen ja vor allen Dingen ihre Vorgärten suuuuper ordentlich halten. Das geht so weit, dass nur ein Büschel Gras mit viel Steinen drum rum zu sehen sind. Da reduziert sich die Population natürlich sofort. Ja, ich verstehe, dass manche Menschen körperlich nicht mehr so viel schaffen, aber so extrem muss es ja nun auch nicht sein. Warum geht man dann nicht einfach in die andere, wilde Richtung? „Aber das sind doch so viele Unkräuter, was werden die Leute sagen, wie soll ich das pflegen, das sieht unordentlich aus.“

Sogar unsere Stadt denkt da mittlerweile mit. Es gibt ein ganzes Programm drum herum.

regio saatkraut

Viele sähen mittlerweile auch „Bienen-Blumen“ im Garten aus. Das ist für alle Insekten besser. Vor allem verringert es den Konkurrenzkampf zwischen Insekten, denn die normalen Bienen verdrängen z. B. Wildbienen. Übrigens, wenn Ihr mehr Wildbienen und anderen Insekten im Garten Unterschlupf gewähren wollt, braucht Ihr kein teures Insektenhotel aufzustellen, einfach einen Laubbaum-Baumstumpf aufstellen, vielleicht ein paar Löcher auf der Sonnenseite hineinbohren, oben einen dekorativen Blumentopf drauf, samt blühender Pracht, fertig. Das entspricht viel mehr dem natürlichen Umfeld vieler Insekten. (Denkt daran, es gibt Insekten, die bis zu drei Jahre brauchen, bis ihre Nachkommen geschlüpft sind, so wie der Nashornkäfer oder der Pinselkäfer.)

Also, schaut mal, ob Ihr nicht Plätzchen für heimische Blumen und Gräser findet, Flower Power, Monatsmotto (noch) übrigens von Andrea. Kein Wunder, nach dem Winter braucht man diese Power doch auch!

DSC_1951

Und damit komme ich zum Monats Rückblick. Noch während ich das hier schreibe, fällt draußen Regen mit vereinzelten Flocken nieder. Wieder peitscht der Wind um die Häuser. Der Februar ist dieses Jahr einen Tag länger. Ein stürmischer Geselle war das, der Februar, in vielerlei Hinsicht.

Beschäftigt haben uns nicht nur wettermässig gleich mehrere Stürme: politische Stürme, globale Stürme, medizinische Stürme und die kleinen Stürme im Wasserglas. Dabei fegte es die Menschlichkeit oft davon.

Auf dem Blog habe ich meine letzten Linoldrucke gezeigt, welche ich beim „Online Basteltreffen“ mit Gabi und Maike gemacht habe. Leider gibt es nun meine geliebte Linolstoffdruckfarbe nicht mehr. Teilgenommen habe ich bei den Linkpartys „12 von 12“ und „Samstagsplausch“ und oben erwähntem Monatsmotto „Flower Power“. Was ich gelesen oder geschaut habe, wurde hier geteilt. Sonst war der Februar ein eher ruhiger Monat, trotz Karnevals. Jetzt hat die Fastenzeit begonnen. Und, verzichtet Ihr auf etwas? Hier gibt es kein Alkohol und keine Süßigkeiten und mein Mann verzichtet ganz auf Fleisch, (wobei wir alle sowieso nicht die grossen Fleischesser sind.)

Angemeldet habe ich mich bei diesen Aktionen:

hellospring1

frühlings-20-300

Die Monatscollagen zeigen viele Blogger/innen wieder bei Birgitt. Außerdem verlinke ich den Beitrag beim Naturdonnerstag  und demFreutag und my corner of the world

Ach, ich freue mich schon so sehr auf den März.

Macht es Euch gemütlich.

 

 

 

Samstagsplausch in Woche acht

Hallo Ihr Lieben. Und ein wenig Aalaf und Hellau. Zum Samstagplausch bei Andrea, bei Kaffee und Tee,  geht es hier lang.

Wieder eine Woche rum. Und, wie waren Eure Tage so? Habt Ihr, als Höhepunkt der Woche schon ein wenig oder mehr Karneval gefeiert? Habt Ihr Zeit gehabt, Euerm Hobby zu frönen, kreativ zu sein, zu lesen, draußen zu sein? Ach, irgendeine Ecke muss doch jeder haben. Am Besten schafft Ihr Euch gleich mehr davon an! Oder noch eine Ecke mehr?

Ich häkel gerade mal wieder etwas mit aufgeribbelter Wolle. Einen neuen historischen Krimi habe ich angefangen, sehr atmosphärisch. Da ist der Titel „1793“ auch das Jahr, in dem er spielt. (Autor, Niklas Nar och Dag, was tatsächlich Nacht und Tag übersetzt heißt) Hauptpersonen sind ein ehemalige Soldat, der mit nur einem Arm und Kriegstraumata gezeichnet, als „Stadtknecht“ sein Dasein fristet, sowie der an Schwindsucht unheilbar kranke Jurist, welcher bei der Polizei arbeitet. Stockholm als Hintergrund eines Sittengemälde im Dunst und Angst vor der französischen Revolution, welches gerade auch einen Nachfolgeband, „1794“ bekommen hat. Außerdem habe ich den zweiten Band des Captain America Comics: Unter Anklage (viel besser der Original Titel „Captain of  Nothing“) gelesen. Sicher denkt Ihr, wie kann ein Superheld, der auch noch so heisst, in unsere Zeit passen? Bitterböse und sehr zeitkritisch geht das wohl erst recht mit diesem Namen. Band drei erscheint bald, Cap ist nun ein entlaufene Sträfling.

Ein wenig mit Stempeln für „Abenteuerkarten“ habe ich experimentiert und werde weiterschnitzen:

karte bücher

 

Jeden Freitag freue ich mich gerade auf die Serie „Picard“. Der gealterte Captain Jean Luc Picard aus „Raumschiff Enterprise – Next Generation“ (Admiral a. D. mittlerweile) hat eine wirklich wunderbare eigene Serie bekommen. Eine, die es in sich hat, allerdings auch heftiger, als die alten Folgen, das gefällt bestimmt nicht jedem Trekkie.

schneeglöckchen

Was war sonst so? Normaler Alltag, definitiv. Die stürmische Zeit hat Spuren im Garten hinterlassen. Zwei Zaunteile müssen ersetzt werden. (Der Vorbesitzer hat die Pfosten damals einfach so in die Erde gerammt, so werden sie natürlich schneller morsch.) Ich fürchte einen Bereich muss ich wohl schon nächste Woche angehen. Hanau hat uns natürlich erschüttert. Ich summ in meinem Kopf immer wieder „Lüttecke Lüttecke Fasenach, wir ham gehört ihr hättet geschlacht, ihr hättet ne dicke Wurst gemacht,…“. Ein Ohrwurm als Zuflucht, Kindheitserinnerungen, als alles noch gut war.

Am Freitag Morgen auf dem Hundegang waren drei Heckenbraunellen, im Dreieck sitzend auf den obersten Zweigen, ihr Revier zwitschernd zu erobern. Wunderbar!  Frühlingstöne von den ersten Zugvögeln.

Ein wenig Karneval steht noch an. Ich wünsche Euch noch ein schönes Wochenende.

Macht es Euch gemütlich oder / und karnevalistisch bunt.