Kleine Natur Oasen im Ballungsgebiet

Kristina macht ab heute wieder Ihre Sammlung (dieses Mal mit Link Tool und längerem Zeitraum) auf. Das letzte Mal habe ich einen Gang durch den Garten gemacht. Diesmal wurde sich auf das Rad geschwungen. Es war ein diesiger Tag und eine besondere Stimmung. Hohe Luftfeuchtigkeit, obwohl noch kein Regen gefallen war. Auch unterwegs zeigt sich das. Ich bin Teile des „Grünen C “ hier abgefahren, ein Streifen durch unser Ballungsgebiet, ein Weg, der sich noch weiter auf die andere Rheinseite zieht und mit naturnahem Grün und Sitzgelegenheiten (die aus Betonklötzen bestehen und die alle sehr hässlich finden) besteht. Außerdem sind dort auch die Anlagen des Biologen, von dem ich hier schon erzählt habe, der mit dem Landwirt, Jäger und auch etwas der Stadt zusammen arbeitet, um besondere Nischen zu schaffen.

Ich starte im Park. Durch die Trockenheit fällt viel Laub und der Haselbaum (hinter dem Blatt) ist eh schon sehr angegriffen. Ein Specht sucht in dem trockenen Holz nach Nahrung, die Tauben sitzen gern dort. (In ganz klein sind sie zu sehen)

Direkt daneben gibt einen Hinweis! Hier hat ein Steinmetz sehr wirksam seine Arbeit in Szene gesetzt. Ich mag diesen Fingerzeig sehr.

Wer genau hin sieht, erkennt den Falken. Er hatte sich gerade aus dem Rüttelstand in der Luft auf eine Maus gestürzt. Ohne Beute fliegt er wieder hoch. Wusstet Ihr, dass der Turmfalke gezielt die immer wieder begangenen Wege der Feldmäuse beobachtet? Vor allem das Mäuse Urin kann er gut erkennen. Dieses leuchtet durch UV Licht für den Falken stärker. Weil er den Landwirten so nützlich erschien, wurde er als erster Greifvogel unter Schutz gestellt.

Dahinter seht Ihr einen der angelegten Wiesen, vor allem für Hasen und Wildhühner.

Hier trifft alles aufeinander. Mensch und Natur. Kulturlandschaft und Hochhäuser. Landwirtschaft und Naherholung. Brennnesseln und Mais.

Besagter Biologe hat einen Obsthain angelegt. Auch den habe ich schon Mal gezeigt. Hier stehen die bunten Bienenstöcke, die so gerne ausgeräubert werden von einem noch unbekannten Menschen. Daher die Kamera an der Sitzstange für Greifvögel. Übrigens, einen Turmfalken sehr Ihr auch auf diesem Bild wieder. Im Gleitflug über dem alten Heuwender. In der Mitte all der Obstbäume ist auch eine Wiese mit einem Teich, nicht einsehbar. Hier ist immer viel los, aber alles schwirrt oder hüpft schnell weg, wenn ich gut sichtbar zwischen den Feldern angeradelt komme.

Speierling steht hier viel. Über den habe ich hier schon mehr geschrieben. Ein tolles Wildobst, welches nicht nur gut für Schnapsbrände ist, sondern im Apfelmus gut schmeckt (und es haltbarer macht). Der Baum ist im Zuge der Suche nach Zukunftsbäumen wieder sehr ins Gespräch gekommen. Leider hat er eine recht komplizierte Vermehrungsstrategie. In den Früchten sind nur so 2 – 3 ausgereifte Samen. Die Früchte müssen so richtig matschig sein, dann braucht der Samen eine Kälteperiode (Frost) um dann hoffentlich im Folgejahr zu keimen. Ich sammle immer Früchte für meine Mutter und es kommen nur wenige Bäumchen dabei raus. Diese mögen allerdings gar nicht so gerne Frost und auch wenn in der Literatur immer steht, dass sie eigentlich nicht so anspruchsvoll sind, was auch den Boden betrifft, so haben wir festgestellt, dass er gern humosen, tiefgründigen, warmen Boden mag.

Mispeln wachsen hier auch. Kleine, einfache Früchte trägt dieser Baum (aber nach dem Frost sind diese sehr lecker) Auch über Mispeln habe ich in meiner Anfangsphase als Bloggerin hier berichtet. Ich hoffe, ein paar bekomme ich diesen Herbst noch ab. Leider sind einige Bäumchen abgestorben. Und die Früchte werden natürlich von Tieren (genau wie der Speierling) gern genommen.

Abgeerntete Felder, Naturstreifen, Wildblumenstreifen (ganz braun mittlerweile) und Maisfelder wechseln sich hier ab.

Die Sumpfeichen, die hier gepflanzt wurden, ertragen (trotz des Namens) die Trockenheit recht gut. Auch ein Zukunftsbaum. Hagebutten gibt es schon sehr viele, der Holunder trägt gut. Aber Nüsse, Eicheln und ähnliches sind dieses Jahr oft schon vor der Reife runter gefallen.

Diese Infotafeln stehen überall entlang des „grünen C“, die sollen recht robust sein, sind aber auch Vandalismus ausgesetzt. Meist nur Schmierereien, aber manche Tafel ist auch schon ganz kaputt und das heißt was, die sind sehr stabil. Als wären sie eine besondere Herausforderung gewesen.

Gleich bin ich wieder in unserer Siedlung angekommen. Ich mag diese Distel – Brennnessel Streifen. Auch wenn die Distelfinken, welche im Frühjahr sehr viel hier herumflogen, abwanderten und noch nicht so zahlreich wieder da sind sind. Das das stehengelassene „Unkraut“ ist für sie begehrtes Futter.

Ich hoffe, meine Radtour hat Euch ein wenig gefallen. Ich versuche zZt. jeden Tag eine Tour oder Besorgung mit dem Rad zu machen.

Den Beitrag verlinke ich beim Monatsspaziergang (ab 17.00) und bei Astrids „Mein Freund, der Baum“

Aufregend

Hallo Ihr Lieben.

In der vergangenen Nacht hat es ein paar ml Regen gegeben! Hm, ja, ein komischer Anfang für einen Wochenrückblick. Aber ich freue mich da einfach sehr drüber. (Auch wenn dann die Nachrichten über die Unwetter im Süden, die schon befürchtet wurden, leider die Stimmung wieder drücken)

Admiral

Sobald es nicht mehr ganz so super heiß ist, leben die Tiere auch gleich auf. Wespen und einige Hornissen lieben offensichtlich einen kleinen Schwips zu haben. Am liebsten gingen sie an diese leicht vergorenen Trauben.

Hornisse

Eine ganz besondere Tierbeobachtung konnte ich diese Woche auf dem Rückweg vom Hundegang in der Siedlung machen. Als ich da so den Fußweg die Straße lang laufe, sehe ich auf einem der Dächer der Bungalows gegenüber einen Vogel, der nicht so recht ins Bild passte. Langsamer gegangen und genauer geschaut: da sitzt mitten in der Siedlung ein Habicht, genauer ein Terzel (männlicher Vogel), erkennbar am eher grauen Gefieder. Um ihn ein Krähenpaar und im schütteren Lebensbäumchen vor ihm ein aufgeregtes Eichhörnchen – die zu erjagende Beute. Ich bleibe natürlich stehen und ich bin natürlich ohne Handy oder Kamera unterwegs. Selbst der Hund hat sich hingesetzt, als hätte er gespürt, dass ich da etwas ganz Besonders beobachte! Im Nachbarsgarten, vor Blicken durch einen hohen Plastikzaun geschützt, krähen 2 Hähne.

Das Eichhörnchen klettert aufgeregt hoch und runter, die Krähen umkreisen den Greifvogel wachsam. Dieser schaut ruhig und konzentriert in Richtung Beute, nur selten nach den Krähen. Das Eichhörnchen kann nur über die Straße fort und dann wäre es sofort in den Krallen des Habichts und darauf wartet er nur. Hoch und runter klettert es, dann versuchte es, über die Hauswand Wege zu testen (es ist eine Beton Wand mit Steinchen drin, die Eichhörnchen lernen das sehr schnell). Es klettert sogar auf den Vogel zu, bleibt direkt unter ihm und der Schwanz peitscht aufgeregt hin und her. Das ist das Einzige, was sich bewegt, so kommt keiner weiter. Dann klettert das Eichhörnchen zurück. Es testet die andere Seite, …und beschließt dann einen schnellen Sprung auf das Gartenhäuschen des Nachbarn in Richtung Hühner. Der Habicht stößt sich ab, die Krähen sind aufgeregt… Gewannt macht der Greifvogel einen schnellen Bogen, aber dieser ist nicht klein genug, nicht schnell genug. Jedenfalls streicht er runter in den Hühner (und Enten, wie ich nun hörte) Garten. Großes Gezeter und gleich wieder hoch und seitlich weg. Das alles auf ca. 5-6 m vielleicht. Mein Herz hat ordentlich schnell geschlagen, sag ich Euch.

Eigentlich ist der Habicht ein Vogel, der in dichten Wäldern daheim ist. Seinen wendigen Flug verdankt er den Schwanzfedern, mit denen er sehr gekonnt und schnell steuert. Kaum ein Vogel ist so schnell und gleichzeitig dabei als Räuber geschickt. Er saust nur so zwischen den Bäumen und Ästen durch. Das kann kein anderer Vogel. Mittlerweile ist auch er ein Kulturfolger, wie man sieht. Zu gern hätte ich Euch Fotos gezeigt, mir haben sich die Bilder ins Gedächtnis geprägt.

Ansonsten ging diese Woche meine Sommer Post Kunst raus. Ein Bündel Sonne in Blau, vorwiegend. Vor allem der Sonnendruck mit Wasser, Farbe und Sonne (Wärme) kann ich Euch sehr empfehlen mal zu versuchen. All die schönen Bünden, die ich wöchentlich von meiner Gruppe bekam/bekomme, zeige ich noch extra. Extrapost sollte eigentlich auch diese Woche raus gehen, aber die habe ich noch hier liegen.

Seit langem habe ich mal wieder angefangen zu schnitzen. Die Schwalben sollte ja eigentlich schon für den letzten „Flatterhaft“ Beitrag geschnitzt werden. Prompt habe ich mich hier aber schon verschnitzt (Flügel).

Ab morgen ist es wieder so weit, bei Kristina zeigen Blogger einen „Monatsspaziergang“. Schaut doch mal vorbei. So ein Spaziergang kann viele Themen haben und vielleicht habt Ihr ja auch einen (mit Fotos) gemacht. Ich mache gleich noch Feinschliff an meinem Beitrag.

Für meine Schublade als „Blumentopf für Sukkulenten“ habe ich einen (kleineren) Ersatz gefunden. Eine wunderschöne, alte und große Gugelhupf Form. Eigentlich fast zu schade. Aber ich habe sie auch nicht angebohrt oder sonst wie beschädigt. Mit reichlich Tonscherben ist genug Drainage nach unten gelegt worden. Sie wird einen Platz bekommen, wo es nicht dauernd hin regnen kann, so dass Staunässe (und im Winter dann auch Frostschäden) vermieden werden kann.

Außerdem konnte ich nicht nein sagen bei einer kleinen Kaffee Pflanze. Sie kam hier in dem Becherchen an, wurde gleich umgetopft, nach dem ich mich überhaupt erst mal etwas kundig gemacht hatte (welche Erde, Standort…) Eine zukünftige Zimmerpflanze, ein Busch der in 4-5 Jahren auch blüht und Kaffeekirschen tragen kann. Das fand ich einfach so spannend. Kaffeepflanzen befruchten sich übrigens selber, wenn Ihr Sorge haben solltet, keine Ernte zu bekommen. Für eine Kanne Blümchenkaffee sollte es irgendwann (so alles gut geht) reichen.

schöne, glänzenden Blätter zeichnen die Kaffeepflanze aus

Na, dass ist doch ein perfekter Übergang zu Andreas Kaffeeplausch (Verlinkung).

Habt ein schönes Wochenende!

Gebündelte Sommerpost

Hallo Ihr Lieben.

Ich gestehe, bei „Sommerbündel“ muss ich als erstes an Heuballen, Strohballen oder Garben denken. Aber heute soll es um andersfarbige Bündel gehen, Sepia und Indigo sollten die vorherrschenden Farben dieser Sommerpost der Post-Kunst sein.

Bis auf die Technik mit der Gelli Platte ist alles wieder neu für mich und die Gelli Platte, die ich für das letzte Projekt der Post-Kunst genutzt habe, war ausgeliehen und ist wieder bei der Besitzerin. Also werde ich mich an den anderen Sachen ausprobieren müssen und wollen. Es kann auf Stoff und mit Papier gearbeitet werden. Mindestens 5 Blätter zwischen Din A4 und 10×10.  Sehr interessiert hat mich der Sonnendruck, den wollte ich auch gerne mit Stoff ausprobieren, nicht nur mit Papier. Cyantopie habe ich mir etwas leichter gemacht, in dem ich bereits behandeltes Papier gekauft habe, da ich so nicht noch mehr Spezial Chemikalien kaufen musste. Die Apothekerin hat mich bei dem Alaun für den Eco Print schon groß angeguckt. Es wurde festes Malpapier gekauft, ebenso Aquarellpapier, einen Secondhand Spargeltopf, Farben… Gut, dass ich vieles schon im Vorfeld, gleich nach der Anmeldung angefangen hatte, zusammen zu suchen, denn prompt wurde ich krank. Leider eignet sich das Indigo, das einzige welches ich hier gefunden habe, gar nicht für den Sonnendruck. Da hatte ich nämlich gleich einen Versuch gestartet (Färbesalz).

Ein Holzbrett wurde in zwei gleich große Teile gesägt und nach sehr vielen, vielen Pflanzen für den Ecoprint geschaut. Geschaut wurde auch nach eine geeigneten Baumwollstoff. Diesen, für den Sonnendruck, fand ich leider nur mit einem kleinen, floralen, eingewebten Muster (alte Tischdecke). Ein kleineres Stück Stoff aus dem vorhandenen Fundus, und entsprechend der Vorgaben, gab es noch im Keller.

Ecoprint, durch rostiges Wasser und Alaunen ausgekochte Farbe

Die alte „Fotografier Technik“ habe ich als erstes ausprobiert und dabei auch gleich die Glasplatte, die die Blätter unten halten sollte, kaputt gemacht. Bei dieser Technik fand ich eigentlich am spannensten, die Entstehnungsgeschichte und den Verwendungszweck (Botanik) noch mal nachzulesen. Kristina hatte auf ihrem Blog darauf hingewiesen. Die Ergebnisse sind hübsch, hauen mich aber nicht so vom Hocker.

Überall hatte ich mitlerweile getrocknete Pflanzenblätter, dabei brauche ich für Ecoprint am Besten frische. Der Hundgang und auch der Garten verschaffen wieder frische Pflanzenblätter, vorwiegend welche, wo ich vorher nachgelesen hatte, dass Öle und Gerbstoffe enthalten sind. Erst einmal wird sowieso mit Papier getestet. Was färbt wie! Und es stinkt jetzt in meiner Küche! Und die Blätter färben gar nicht so wie ich gelesen hatte! Es ist doch jetzt mehr Gelb als Sepia. Ob ich da noch mal Stoff färbe? Ich bin etwas frustriert.

Sonnendruck

Also das Thema, was mich schon lange interessierte, war der Sonnendruck. Michaela Müller hatte den Gott sei Dank gut auf ihrem Blog erklärt!

So, meine Finger und Fingernägel sind noch recht blau. Ich habe es mit Handschuhen versucht, aber gerade das Hantieren dann mit den Blättern geht einfach besser ohne. Dazu diese Hitze. Probiert wurde Stoffmalfarbe (für dunkle Stoffe, weil pigmentstärker) und eben besagte Seidenmalfarbe. Leider hat mein klassischer einfacher Baumwollstoff zwar die Farbe gut angenommen, aber diese „Zauberei“ (auch das erklärt Michaela toll in ihrem Video) mit den Blättern hat nicht geklappt. Die Seidenmalfarbe dagegen hat mit nur etwas Stoffmalfarbe dazu sehr gut beim Sonnendruck funktioniert. Daher gibt es nun etwas Stoff, der etwas aus der Reihe tanzt (etwas türkis und wenig indigo).

Insgesamt hat mich leider der Sonnendruck auf Stoff dann etwas frustriert, ich weiß noch nicht, warum es mit der Stoffmalfarbe pur (gemischt mit Wasser) nicht geklappt hat. Der Stoff war genau so nass wie bei der Seidenmalfarbe, die Farbe ähnlich von der Pigmentierung her. Es war aber auch sehr heiß (darauf habe ich das erstmal alles geschoben)! Blätter Arten , welche vorher funktioniert hatten, gingen nun nicht mehr. Was der Wind sowieso immer mal wieder anrichtetr, obwohl erst gar keiner da war, könnt Ihr Euch denken. Gut geklappt hat dann ganz zum Schluss der Druck auf Papier.

Sonnendruck auf Papier mit Wasserfarbe, sehr gut nachzumachen!

Nun kam als letztes der Direkt Druck, den ich vor allem bei Karten und Umschlägen nutzen wollte. Bei der Post Kunst sollen die Umschläge mit eingebunden werden.

Nun sind zum einen schon wunderschöne Briefe aus meiner Gruppe bereits angekommen und meine Post solle hoffentlich auch in den Briefkästen der Gruppenmitglieder sein, so dass ich die Entstehungsgeschichte zeigen kann.

Direktdruck

Ich gestehe, dieses Projekt empfand ich als sehr aufwendig. Vielleicht hatte ich mir die Ziele, die Erwartungen zu hoch gesteckt, dazu kamen 4 Wochen die ich nicht nutzen konnte, plus einer Urlaubswoche. Der Sonnendruck, so wie ich es mir (mit Stoffstücken, die ich mir zur Weiterverarbeitung vorstellen konnte) gedacht hatte und mit meinen Möglichkeiten (ohne noch mehr kaufen zu müssen an Wannen, Farben, etc.) hat sicher Ausbaupotential. Insgesamt bin ich froh, dass ich wieder etwas gelernt habe. Ganz zum Schluss bekam ich ein paar schöne Motive doch noch hin, da war aber schon gebündelt. Die gehen als Karten so an Bloggerfreundinnen die Tage raus.

PS: Bei Insta bin ich nicht angemeldet, daher kann ich meine Kommentare entsprechend nicht da lassen. Ich werde am Ende der Aktion noch mal einen Beitrag mit den eingegangenen Bündeln zeigen. Es gibt diese Jahr auch erstmals keine Linkliste, was ich verstehen kann, denn in den letzten waren nicht viele Beiträge wirklich aufgelistet.

Aber es gibt ja noch das Thema „Monochrom/Fernweh“ und Strand (blaue und gelbe Töne) ist im Sommer immer mein Sehnsuchtsort, also verlinkt bei Michaela und Susanne MittwochMix und beim Creativsalat

Sind Sie wirklich schon weg?

Hallo Ihr Lieben.

Als ich heute Morgen aufstehe, die Fenster öffne, riecht es immer noch. Ja, wir hatten alles verrammelt über Nacht. Erst hatte ich gestern Abend vermutet, hier in der Gegend würde es brennen. So verkehrt war das auch nicht, aber der Waldbrand war relativ schnell wieder eingedämmt. Nein, die Schlieren am Himmel, die das Foto so schön romantisch aussehen lassen, sind weit gezogen, aus dem Hessischen, dem Teil des Rothaargebirges, der Richtung Bad Berleburg geht. Also weit weg, eigentlich. Überall hört man die Meldungen, regional, national, überregional. Die Trockenheit hat nicht nur die kleinen Gärten, auch die Natur im Großen im Griff.

Gestern telefonierte ich mit meiner Mutter, die fragte, ob die Schwalben bei uns noch da sein. Ich meinte mich zu erinnern, dass ich sie vor… Ja, vor wie viel Tagen noch gesehen hätte, auch noch Mauersegler. Aber da wir uns bei der Hitze gar nicht viel draußen aufgehalten hatten, war es mir nicht aufgefallen. Hier fliegen keine Schwalben und auch keine Mauersegler mehr! Wir vermuten, dass durch die Hitze einfach zu wenig Insekten da sind, man schaue nur im eigenen Garten. Wespen fliegen reichlich und fressen meine Birnen und Trauben auf. Aber sonst ist es viel stiller geworden.

Fliegen bei Euch noch Schwalben?

Himmelsblick mit Sorge
Quelle Diogenes Vlg

Still ist es auch hier geworden nach dieser Nachricht. Der Zeichner des wohl bekanntesten französischen Jungen (im literarischen Sinne), „le petit Nicolas“ ist verstorben. Die wunderbaren, feinsinnigen Geschichten (vom Asterix Erfinder Goscinni) wurden genau so feinsinnig, liebevoll und reichlich von Sempé illustriert. Erst als Comic und dann in Romanform. Wer Nick/Nicolas noch nicht kennt, dem kann ich die schönen Alltags Geschichten nur sehr ans Herz legen.

Seid langem habe ich auch wieder laut im Auto „Xanadu“ mitgeschmettert, mit traurige Nachhall. Den Song von Olivia Newton John (und die Musik von ELO) mochte ich lieber als die aus Grease.

Ansonsten die Woche… Zum ersten Mal mehr Rad gefahren, auch bei der Hitze, weil notwendig. Außerdem etwas Zittern, ob der Uni Wechsel des Sohnes klappt, wir zittern noch weiter (Exmatrikulation beantragt, Immatrikulation aber nur damit möglich, ziemlich in der Luft hängend). Viel nur am Morgen getan, da es die einzig erträglichen Stunden des Tages sind. So einen Einblick gab es gestern bei 12 von 12. Was ich mit dem Brennpeter gemalt und verschenkt habe seht Ihr hier. Viele erzählen in den Kommentaren, dass sie irgendwo auch so was haben, ihn aber nicht nutzen. Ich glaube, ich muss Euch mal etwas meine Arbeitsschritte zeigen. 🙂

Weiss jemand eine gute Methode um seine Tomaten vor dem Nachwuchs der Wanzen zu schützen? Die mögen dieses Gemüse sehr.

Montag soll es Hoffnung auf Regen geben. Habt ein schönes Wochenende mit kühlen Getränken und schattigen Plätzchen.

Verlinkt bei Andreas Samstagsplausch und Galeria Himmelsblick

Edit: Sonntagabend, es ist wolkig, leicht kühler und es kann evtl Regen geben und ich habe Schwalben am Himmel gesehen

Freitag der 12.

Hallo Ihr Lieben.

Die Dame mit dem Kännchen sucht wieder Alltagsfotos, zwölf Stück am 12. August 2022, genauer gesagt.

Das Aufstehen fällt uns heute schwer. Durch die Hitze schläft man weniger und unruhiger und dazu kommt, dass der Schatz erst verspätet aus Berlin wiedergekommen ist. (es gab wohl in Berlin eine Bombenwarnung, dadurch verspäteten sich alle Züge)

Nach dem Frühstück und einem kurzen Hundegang, kommt im Moment immer das Bewässern des Gemüse im Garten.

Ich hätte mir ja denken müssen, dass die Schublade nicht als Pflanzgerät hält. Jetzt darf ich mir etwas anderes für die Sukkulenten ausdenken. Ich möchte sie gerne wieder so ähnlich pflanzen, mit Erde, Sand, Muscheln und Hühnergöttern, wie eine Landschaft.

Einkaufen, es ist viel los (ich gehe nicht gerne Freitags). Ich schwitze lieber unter der Maske, als mir den Virus wieder zu holen (es gibt wohl genug Unterarten, so dass man sich wieder anstecken kann, auch als relativ frisch Genesene). Dann schnell heim und Essen machen. Ihr seht hier die Schüssel im Becken für das Wasser aus der Spüle. Damit gieße ich auch. Das Mittagessen besteht aus griechischen Nudeln, Möhren Pfannencurry, Salat und den restlichen Teigtaschen von gestern. Ich weiß nicht wie es Euch ergeht, ich esse gerade nicht viel auf einmal.

Eine total schöne Butterdose habe ich gefunden. Ich brauchte eine zum Wechseln. Mir kommt das Design so bekannt vor…?

Lieber würde ich die Zeitschrift (eine alte aussortierte aus der Bücherei, —ich liebe es, wenn die dort gegen Spenden erstanden werden können) draußen lesen, aber es ist heiß und auch noch windig. Dann telefoniere ich mit meiner Mutter. Bei der Trockenheit sind alle jungen Bäume im Wald, die sie gepflanzt hat, vertrocknet.

Als ich eigentlich wg Gurken schauen möchte, fliegt dicht der rote Milan über das Haus, bzw die Siedlung. Ich staune dann immer wieder ob der Segelkunst. Außerdem stelle ich fest, dass die zweite Gurke eingegangen ist. Ob ich sie auch abgeknickt habe? Die sind sehr „piecksich“ und ich musste sie etwas in die Höhe leiten. Vielleicht war ich dabei etwas zu unvorsichtig.

Ich drücke mich etwas gerade vor der nächsten Arbeit. Aber dann mache ich doch erst mal weiter und schaue mir die neuen Beiträge lieber später richtig an.

Tja, so sollte es am ehesten doch immer aussehen. Von meiner Mutter habe ich Heide geschenkt bekommen. Die sieht einfach immer gut aus. In der Realität des Alltags kommt dann schnell was dazu. Mein Sitzplatz ist nie lange aufgeräumt. Vielleicht mache ich jetzt noch ein Hochzeitsgeschenk fertig. Und die Sommerbündel für die Post Kunst, welche nächste Woche raus muss. Aber die Sachen darf ich Euch ja nicht spoilern, Dann ist hier jetzt auch Feierabend, Abendessen gleich, dann ein Bier und wenn ich es durchhalte, heute Nacht die Sternschnuppen samt Supermond…

Habt ein schönes Wochenende und ein kühles Getränk jederzeit zur Hand.

Verlinkt bei draussennurkaennchen

Mit heißem Stift

Die Temperaturen luden eigentlich nicht dazu ein, mit einem Brennpeter zu arbeiten, aber wenn man Lust und sich etwas vorgenommen hatte.

Es ist gar nicht mehr so einfach Küchenbretter aus deutschem Buchenholz zu bekommen, oder unbehandelte (bei dem Holz Deckel musste ich leider durch den Lack, das war nur bei offenem Fenster zu machen).

Mitlerweile sind die Geschenke angekommen und ich kann sie auch hier zeigen.

Verlinkt bei Creativsalat