Sau unterwegs

Hallo Ihr Lieben.

(Werbung durch Namensnennung in Wort und Bild sowie Verlinkung)

Eine etwas provokante Überschrift und eigentlich stimmt sie nicht mal. Denn es geht eigentlich um den Eber, den männlichen Schwarzkittel. Schon vor Jahren habe ich einen keltischen Keiler ( Jägersprache für Eber, mit den zwei kK klingt das aber so gut!) in Linol geschnitzt. Dieses gewichtige Tier ist seit dem ein Dauerbrenner auf Shirts. Wer möchte nicht ab und zu ein Wildschwein sein. Inspiriert wurde ich nach einer Reise gen Irland.

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Kaum ein anderes Tier steht so für Anpassungsfähigkeit und Kraft, für Schmutz und Schläue, für Soziales und Unterschätztes, wie das Schwein. Nicht zu vergessen, dass es auch noch Glück bringen soll!

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Quelle Wikipedia gemalt von Johannes Deiker

Schon in der Antike gab es Erzählungen, der Kampf Herakles gegen den Erymanthischen Eber oder Arthemis, die Wildschweine auf die Erde schickt um mit ihrer Verwüstung der Ernte Rache zu nehmen. In der Edda wird der legendäre Särimnir erlegt, nur um am nächsten Tage wieder aufzuerstehen und erneut gejagd zu werden. Bei den Kelten galt der Eber als Krafttier, Symbol des Kriegers, das altirische Wort *torc* bedeutet sowohl Fürst als auch Eber. In den Sagen um König Arthur kommt ebenfalls ein mysthischer Eber Twrch Trwyth vor. Das Märchen vom tapferen Schneiderlein kennt Ihr vielleicht eher, auch dort besiegt der listige Schneider einen Eber, der für viele Verwüstungen verantwortlich gemacht wird, aber noch nicht erlegt werden konnte. Früher war die Jagd auf Wildschweine auch um einiges gefährlicher. Stellt Euch vor, Ihr müsst so ein schlaues, grosses und kräftiges Tier nur mit einem Jagdspeer erlegen.

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Quelle Wikipedia, Feldzeichen, Keltenmuseum Hallein

Ja, denn schlau sind Schwein nun mal wirklich. Und ihre *unsaubere Art* ist einfach Hautpflege und gut gegen alle ungebetenen Gäste, die in dem dichten Fell leben. Wer Andere also eine dumme Sau nennt, hat einfach keine Ahnung, dass er eigentlich gerade ein Kopliment macht, denn kaum ein Tier ist so intelligent, wie ein Schwein.

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dscn5957Natürlich musste ich auch noch einen Stempel schnitzen.

Schwein gehabt!

Verlinkt beim Freutag

 

 

Ausflug in die Sonne

Hallo Ihr Lieben.

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Nach wochenlangem Grau hat uns die Sonne wiedergefunden! Sie hat zwar auch eisige Kälte mitgebracht, aber die kann man mit warmer Kleidung ja etwas länger aushalten.

Denn wir wollten raus! Am Samstag haben wir einen schönen Gang durch die Felder gemacht. Die Kamera dabei, die Speicherkarte im Rechner vergessen.

Aber vom Sonntagsausflug kann ich Euch eine Bilderflut zeigen. Wir sind in das nahegelegene Siebengebirge gefahren, zur Klosterruine Heisterbach, (Heister = junge Buche, Quelle zum Artikel u.a. Wikipedia und vor Ort). Die Überreste einer ehemaligen Zisterzienser Abtei sind wunderschön in einem englischen Landschaftsgarten gelegen. Um uns hohe Buchen und Vogelgezwitscher. Der Bau der Klosteranlage wurde 1327 komplett fertiggestellt, der Neubau der imposanten Abteikirche war 1237 bereits geweiht worden und wurde in seiner Größe hier nur vom Kölner Dom übertroffen. Wir können dies nur erahnen, denn die Säkularisation hinterließ  nur eine Ruine, die Steine wurden nach Sprengungen u.a. im Nordkanal Bau verwendet. Das zumindest die Ruine erhalten blieb, verdanken wir einer Verfügung des Oberpräsidenten der Rheinprovinz. Außer der Ruine sind nur Brauhaus und Scheune der ursprünglichen Anlage erhalten geblieben, aber es wurden immer wieder verschiedene Gebäude in sehr unterschiedlichen Zeiten gebaut. Besonders schön ist u.a. das barocke Eingangsgebäude.

Ich liebe diesen Blick raus und rauf, der die architektonische Meisterleistung erahnen lässt.

Heute ist hier ein Altenheim und eine Hilfsorganisation für Schwangere und alleinerziehende Frauen und ein wunderschönes Restauran und Café. Natürlich haben wir uns hier aufgewärmt mit Kaffee, Kuchen, Eintopf und Flammkuchen!

Nun ist es schon wieder Mitte der Woche und der Ostwind hat uns doch noch ein wenig Schnee über Nacht gebracht. Der Hundegang im Halbdunkel war wunderschön. Keine Kamera kann diese Stimmung vom Nichtvorhandensein der Farben einfangen, dieses Erahnen zwischen Schwarz und Weiß. (Und die sind bekanntermaßen ja keine Farben.) Ich drücke mir meinen Schal vor`s Gesicht und rieche Veilchen.

Einen schönen Tag wünsche ich Euch!

 

12 am 12.1.2019

Hallo Ihr Lieben.

Am 12.12. wird auf dem Blog DraussennurKännchen wieder unser Tagesablauf gesammelt.

Also:

  1. dscn5878Düster ist es immer noch draussen, ich habe ein wenig verschlafen, aber es ist Samstag und daher nicht schlimm. Heute ist der Tagesablauf sowieso etwas anders. Ein besseres Foto hätte ich gern gemacht, aber da waren die Batterien alle. Und Wasser ist gefühlt überall. (Ich hoffe, Ihr erkennt dies). Ohne Blitz ging es zu der Uhrzeit noch nicht. Nach dem Hundegang musste ich Müll rausbringen, dabei habe ich die Triebe im Maisenknödel entdeckt.

     

    Hier schlafen noch alle. Mir ist kalt und ich möchte mir einen Milchkaffee mit Kardamom machen.

    Heute steht eine längere Tour im Auto an, daher habe ich nicht viel noch zu machen. Aber ein wenig Ablenkung ist super! Schnitzen ist super…dscn5886So langsam werden hier nach und nach alle wach. Der Jüngste geht heute morgen noch zum Friseur, keine angenehme Sache für ihn, (dichte, dicke Locken die ich nicht fotografieren darf), aber er hat selber gemeint, es sei nun Zeit. Ich stelle schon mal die ersten Sachen für ein gemeinsames Frühstück hin, aber noch hat keiner so recht Hunger, also schiebe ich mein Brettchen etwas zur Seite und mache mit den Messerchen und Stempeln weiter. dscn5888.jpgUnd dann haben wir uns auf den Weg nach Köln gemacht. Und ich lies meine Kamera daheim. Und mein Handy hat nur ein miserables Foto gemacht. Und dann klappte die Übertragung nicht mal. (Nachträglich das *Herz* eingefügt*)20190112_133434 Dafür war der Besuch recht erfreulich! Anschließend haben wir dann noch eine Heimfahrt zurück in die Eifel gefahren und sind schnell wieder aufgebrochen gen eigenem Heim. Regen und Wind, bäh!dscn5890Als Belohnung gönnen wir uns einfach eine Pizza vom besten Service hier. Die Jungs sind noch unterwegs und wir genießen noch etwas Ruhe. dscn5891.jpgEinen besonderen Tropfen haben wir letztes Jahr geschenkt bekommen (also keine Werbung) und den geniessen wir nun. dscn5892Ich freue mich sehr über dieses Fundstück. Immer wieder gerne lese ich die *Spencer Krimis* und diesen kannte ich noch nicht, (auch keine Werbung!)dscn5894Ein paar letzte Kleidungsstücke muss ich noch auffalten und hoch bringen. dscn5889So langsam kann ich den Abend ausklingen lassen, die Stempel werden noch zu Ende geschnitzt. dscn5895.jpg Basstölpel hatte ich seid dem Beitrag über die Trottellummen vor zu schnitzen. Auf diversen Überfahrten gen Schottland und Irland haben uns diese wunderschönen Segler begleitet. Das ist schon viel zu lange her, (da hatte ich auch noch keine Digitalekamera, ich weiss nicht mal, ob es die da schon so gab). Manchmal hatten wir den Eindruck, dass diese Vögel nie mit den Flügeln schlagen müssen. Sie begleiteten die Schiffe ganz nah, flogen auf ihren Aufwinden mit. Die leichte, gelbe Kopffärbung konnte ich jetzt mit Stempelfarbe nicht wiedergeben, ich werde wohl meine Buntstifte raussuchen müssen.           img_20190112_220957 Bettlektüre, ich brauche schon wieder lange für ein Buch, obwohl es von einem meiner Idole aus der Kinderzeit handelt, ich hatte zwischendrin zwei tolle Comics, dazu nächste Woche mehr. (Graphic Novel)

     

    Euch nun eine gute Nacht. Lasst Euch von den Regentropfen einfach in den Schlaf lullen.

Was für ein Jahr

Hallo Ihr Lieben.

Erst wollte ich gar keinen Rückblick machen. Dann habe ein wenig *bei mir gestöbert*.

Wenn ich mir die Bilder so ansehe, denke ich immer: „Oh, das ist erst da gewesen / schon so lange her“?

Manchaml findet man dann auch noch Sachen, die man eigentlich weiterführen wollte, so sollte mit den Bienenstempeln eigentlich ein Spiel entstehen. Der Bienenstock, den ich zwei mal angefangen habe, ist aber furchtbar hässlich geworden. Alle guten Dinge sind drei.

 

 

Wenn man so die Fülle an Bildern schaut, sieht man erst, was man alles gemacht hat und auch die Veränderungen, wo man auch kreativ und handwerklich besser wurde, das war mir eine kleine Bilderflut wert.

Herzliche Grüsse

Nina

 

 

 

fremde Federn

Hallo Ihr Lieben,

(Fotos und Text enthalten Werbung durch Namensnennung und Links.)

nein, das tolle Bild habe ich nicht selber gemalt, es ist noch mal aus der alten Fibel. Ich finde es aber so wunderschön, dass ich mich im *Beitragsbild* heute mit fremden Federn schmücke.

Gefiederte möchte ich heute auch noch mal zeigen. Die Schleiereule hat noch etwas Gesellschaft bekommen.

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Draußen ist es heute ja ganz besonders grau, stürmisch, regnerisch, (zumindest hier gibt es keinen Schnee,) und die gefühlte Kälte ist bestimmt um die 0°C. Aber manchmal, wenn  die Tage vorher schon etwas mehr Licht durchließen, vor allen Dingen morgens, hört man die Vögel schon singen. Sie kämpfen jetzt schon um ihre Reviere. Am Vogelfutter sehe ich hier im Garten aber fast nur Blau- und Kohlmeisen und einige, wenige Amseln. Daheim gibt es viel wärmenden Tee und bunte Farben gegen die Tristesse. (Für die farbigen Klötzchen geht noch mal ein Danke an Maike, mir waren die nämlich ausgegangen.)

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So zieht sich gerade durch meine Stempel ein roter Faden:

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Hier tummelt sich auf der Karte ein Durcheinander von Rauchschwalbe, (Wacholder)drossel, Amsel, Spatz und die Schleiereule. Da ist gerade Weihnachten mal vorbei, der Winter hat gerade erst richtig begonnen, da träumen wir schon vom Frühling. (Schwalben sind ja nun mal Zugvögel und Drosseln i.R. auch keine Standvögel im Winter.) Jetzt will ich noch ein paar Lesezeichen machen, auch aus feinen Sachen, die in Maikes Päcken waren, zeige ich Euch sicher gleich noch nachträglich.

Das nun Amsel wieder vermehrt zu sehen sind, nach dem im Sommer eine Krankheit vermehr dazu beigetragen hat, dass vor allen Dingen der Bestand an Amseln stark zurück ging, freut mich sehr.

Dann möchte ich mich hier auch bedanken, für Eure tolle Resonanz, im Jahr 2018, aber auch schon für den neuen Monat. Das Euch der Linoldruck von den Hirschen im Wald so gut gefallen würden, damit hab ich nicht gerechnet. (Aber ich mag ihn ja selber auch toll, wenn man das so sagen darf.)

Ich zeige die Vögel beim Creadienstag und wünsche Euch noch eine schöne Woche, lasst Euch vom Wetter und anderm Unbill nicht unterkriegen.

 

 

ein neues Jahr

Ihr Lieben,

(Text und Bilder enthalten Werbung)

nachträglich möchte ich Euch noch ein gutes, gesundes, neues Jahr wünschen! Ich hoffe, Ihr seid gut durch die ganzen Feiertage gekommen. Sowas kann ja durchaus auch mal anstrengend werden, allein das viele leckere Essen. Wir hatten grosses Glück, dass es zwar vor Weihnachten viel geregnet hat, aber dann war der erste und vor allen Dingen der zweite Feiertag richtig schön. Der Hundegang durch die gefrorene Eifel war wunderschön!

Ich liebe dieses Spiel von Licht, Laub und Eiskristallen. Und die Luft hat so etwas ganz Besonderes. Gänge durch die Natur helfen einem dabei, den Rhythmus wieder zu finden, oder? Schaut mal bei der Zitronenfalterin vorbei…

Hätte ich noch etwas mehr Zeit gehabt, hätte ich ganz viele Schlehen noch gepflückt. Der Weg führt über eine alte Bahntrasse und Weiss- und Schwarzdorn Hecken säumen die Ufer.

Für unseren Hund war es ein kleines Paradies, neue Gerüche, viel Lauffreiheit und leider auch drei offensichtlich, stinkende Plätze zum Wälzen. Wenn man sich unterhält, schaut man da nicht immer rechtzeitig, Hundebesitzer wissen sicher, was das dann heißt.

Wo die Sonne nicht hin kommt über den Tag bleibt es vom Frost weiß gepudert.

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Und nun geht es auf in neue Vorhaben.

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Das ich Eulen sehr mag, habe ich ja schon mehrfach hier erzählt. Besonders die Schleiereule hat es mir angetan. Dieses wunderschöne, helle „Gesicht“, der recht schlank wirkende Körper mit den langen Beinen und die Federfärbung, hat es mir angetan. Früher sah man diese Eule viel häufiger, sie wurde gerade von Landwirten gern gesehen als Mäusejäger und die Gebäude hatten fast immer Eulenfenster, Löcher für Vögel und Fledermäuse. schleuereuelnstich

Aber wer achtet heute noch auf diese lautlosen Jäger. Lautlos sind Schleiereulen übrigens, weil sie ganz besonders weiche Federn haben. Im Prinzip sind auch die normalen Federn fast wie Daunen. Es ist schon etwas Erschreckend, wenn eine Eule im Dunkeln über einen fliegt, weil man sie vorher nicht wahr nimmt, aber auch sehr faszinierend.

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Ein weiterer Stempel ist nach dem Vorbild von Pu dem Bären geschnitzt worden. Diese wunderbaren Geschichten von Milne enthalten für ein Kinderbuch auch viele schöne Sätze, die wir „Großen“ uns auch noch zu Herzen nehmen können. Die original Illustrationen von Shepard sind so fein und mit denen von Disney nicht zu vergleichen. Und hier liefen jahrelang zum Einschlafen die Hörbücher von H. Rowohlt, der all den Charakteren eine eigene Stimme gab (und den ich jetzt noch manchmal in meinem Kopf höre, wenn ich an Pu, den Bären mit dem geringen Verstand, denken muss). Wer diese Klassiker noch nicht kennt, sehr zu empfehlen!

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Ich wünsche Euch einen guten Start und auf das Eure Vorhaben unter einem guten Stern stehen werden.

Bedanken möchte ich mich auch für all Eure regen Besuche und Kommentare hier, manchmal tut es richtig gut, zu sehen, dass ein Beitrag Euch auch gefällt. Ich hoffe sehr, ein paar neue Blogbeiträge werden Euch auch wieder gefallen.

 

es weihnachtet sehr

Ihr Lieben, heute ist Heiligabend und auch wenn der ein oder andere noch arbeiten muss, so hoffe ich, könnt Ihr alle dann Weihnachten so verbringen, wie ihr gerne möchtet.

Diese Bilder sind aus der alten Fiebel meiner Mutter. Ist der Buch-Einband nicht wunderbar? Da kann man sich auch etwas Inspiration holen. (Ich werde Euch bald noch etwas aus dem Buch zeigen.)

 

 

Euch allen wünsche ich von Herzen eine gute und gesegnete Zeit.  Feiert dieses schöne Fest, hoffentlich mit Euern Lieben um Euch herum.

Fröhliche Weihnacht überall.