Hallo Ihr Lieben,
ich habe endlich auch wieder etwas gebloggt. Wenn man das so ein paar Jahre lang regelmässig macht, ist es schon komisch, wenn man da etwas aussetzt. Einen Monatsrückblick und mein Jahresprojekt mit einem neuen Vogel war immerhin diese Woche möglich und auch die nächste Zeit sieht wieder besser aus.
Leider bin ich immer noch nicht zum Schnitzen oder Drucken gekommen. Obwohl ich mir neues Material und ein neues Linolmesser (nun mit dreieckiger Klinge) gekauft habe. Ich muss ja gestehen, nicht nur beim Kreativen mag ich Messer. Ein Papierschöpfrahmen wurde auch erstanden, denn ich bin bei der Sommerpost wieder dabei. Papierschöpfen habe ich letztes Jahr (auch bei der Sommerpost) ausprobiert und das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Mit botanischen Kleinigkeiten wird das handgeschöpfte, zart gefärbte Papier diesmal „aufgepeppt“. Ich sammle schon Wegwarten, Malven, Rosen… aber wir bewegen uns dann auch noch im gelben und grünen Spectrum.

Beim starken Regen blieb ein großer Rosenzweig auf der Strecke. Genau so wie er war, ist er auch in die Vase gekommen und ich zeige ihn bei Holunderblütchens Flower Friday. Zwischendrin hat es die Woche immer wieder geregnet, ein Gartengang war seltener, die Freude an den Blumen innen größer. Ich hoffe, Stachelbeeren und Johannisbeeren bekommen noch ein paar Sonnenstrahlen, ich mag und muss sie doch recht bald pflücken. Gelierzucker ist schon gekauft für Gelee und Marmelade. Sonne einfangen in Gläsern.
Ganz liebe Worte sind hier angekommen, sowohl als digitale Post, als auch klassisch. Dafür möchte ich herzlichst Danke sagen! Bloggen verbindet doch auch persönlich. Manchmal erinnert es an die Zeiten, als man noch Brieffreundschaften pflegte, oder sich am Wochenende hinsetze, Papier und Füller in die Hand nahm und der Freundin einen langen Brief schrieb, wie es denn gerade so läuft. Ganze Romane wurden da niedergeschrieben. Heute gibt es eine Sms (über div. Anbieter) oder etwas altmodischer (ja, das ist sie schon) eine Mail. Astrid, Deine Worte haben mir sehr gut getan. Übrigens, war in der wunderschönen Karte aus Dänemark auch noch ganz nett ein Extrabriefchen mit zauberhaften Briefmarken. Danke Dir liebe Ulrike, ich bin ganz gerührt! Ich bin sehr verliebt in diese kleinen Kunstwerke (nicht nur als Vorlagen für mögliche Stempelmotive)

Am Samstag feiern wir draußen und coronaconform bei und mit einem Freund. Der Sohn hat unter Anleitung dafür einen Frischkäsekuchen gemacht, ohne Backen und ganz „sauersüßleckerfrisch“. Diese Frischkäsekuchen waren ja mal sehr modern, heute fast vergessen:
Man nehme eine Packung Butterkekse, (ich hatte noch von der Tiramisu etwa 8 Löffelbiskuit übrig, die sind auch dazu gekommen). Die werden mit dem Fleischklopfer ordentlich zerkleinert. 130 g Butter erhitzen. Eine 26er runde Springform mit etwas Backpapier am Boden auskleiden und die Brösel dort rein füllen, die aufgelöste Butter verteilen und dann die Brösel gut mischen und mit dem Fleischklopfer zu einem Tortenboden feststampfen. Kühl stellen. Etwas später 600g sahnigen Frischkäse und 250g cremigen Naturjoghurt in eine Rührschüssel und vermischen, eine Packung geriebene Zitronenschalen dazu geben. Bereit stellen für das rasche Unterrühren: 70 g Puderzucker (wir haben 50 g und 20 g Birkenzucker genommen). 3 Beutelchen (eines ist für 250g) Sofortgelatine oder entsprechend Blattgelatine in etwas Wasser und 4 – 5 EL Limettensaft verrühren. Bitte gießt diese nicht zur Frischkäsemasse, es muss statt dessen portionsweise zur Gelatine gegeben werden, sonst klumpt es. Also einer rührt die Gelatine in einer Schüssel und der andere gibt die Frischkäse Kleckse dazu. Dann zum Schluss den Zucker noch gut unterrühren und die Masse auf den Keksboden geben. Wie Ihr seht, haben wir dann nach dem Glattstreichen noch etwas Deko in Form von Schokoladenfruchtperlen aufgestreut, sowie Zitronenmelisse Blätter verteilt. Nun über Nacht kühl stellen. Der Kuchen ist nicht sehr süß, wer es lieber zuckriger haben mag, sollte noch etwas mehr Puderzucker (Birkenzucker) nehmen. Übrigens passen auch Beeren perfekt zu dem Kuchen. Überhaupt sind diese Frischkäsetorten sehr vielseitig!
„Limettensauer“ ist echt lecker!



Findet Ihr nicht auch, dass diese großen, zusammengewachsenen Pilze aussehen wie ein Greifvogel, der über dem Boden, nach Beute ausschauend, schwebt. Passend zu „meinen Bartgeiern“, fand ich. Anhand der Blätter seht Ihr, wie groß die Schirmlinge sind.
Ich wünsche Euch allen ein wunderbares Wochenende. Hier haben die Ferien begonnen, was ich fast nicht mitbekommen hätte. Jetzt wünsch ich uns etwas stabileres und warmes Wetter, damit wir zB. im Fluss baden gehen können. Die Schwimmbäder haben zwar wieder geöffnet, aber es ist doch sehr umständlich, eine Karte und Zeit online zu buchen, vor allen Dingen, wenn man heute noch nicht weiß, ob es morgen gewittert. Die Sieg ist immer eine nette Alternative, im Moment noch etwas gefüllt, wenn auch nicht so hoch, wie der Rhein, trotzdem muss man immer vorsichtig sein. Wie Ihr schon gemerkt habt am Ton des Textes bessert sich hier langsam die Lage. Danke Euch allen für die Nachfragen. So ist das Leben eben nicht immer Zuckerschlecken und Sonnenschein. Aber wie oft sieht man dann, dass es doch gut geht und sich alles zum Guten wieder wendet, es immer noch schlimmer sein könnte. Immer an das Fenster denken, welches aufgeht, wenn die Tür zuschlägt.
Fühlt Euch umarmt und nun setze ich mich noch zum Samstagsplausch bei Andrea (Verlinkung)


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