Von Küken, stabilen Eiern, Reifeprüfungen und überhaupt und sowieso

Hallo Ihr Lieben.

Ruhig war es hier auf dem Blog. Gar nicht ruhig war es in unserem Leben.  Als Kind fand ich den Ausspruch meiner Oma immer unsinnig, was hatte sie es nur immer mit der Gesundheit? Als Kind strotzt man ja i. R. auch vor Kraft. Selbst wenn man mal krank war, schüttelte man das doch gefühlt schnell wieder ab. Selbst längere „Geschichten“ seh ich bei mir durch eine zumindest rosa getönte Kinder Brille. Auf aktuelle Einzelheiten mag ich nicht eingehen,  das ist mir alles zu privat. Aber ich denke, es wird.

Lieber erzähle ich Euch, dass wir diesen Monat alle geimpft wurden. Für die Jugend freut mich das besonders, da waren „Dosen wo übrig“ und der Zufall wollte es, dass wir auch rechtzeitig da waren. Wir „Grossen“ hatten eh diesen Monat Termin.

Außerdem hat unser zweiter Sohn nun seine Leistung bezüglich bestandenem Abitur schriftlich und selbiges konnte sogar mit einer kleinen Feier übergeben werden. Wie sagte der Elternvertreter so schön und sinngemäß hier wiedergegeben: G8 in G7 abgeleistet!

Als Eltern wird man schon etwas wehmütig, wenn auch der 2. Sohn durch die Schule gekommen ist und nun ein neuer Abschnitt auf ihn wartet.

Amselnest

Lebensabschnitte gab und gibt es auch in unserem Garten. Zu früh hüpfte ein weiteres Mal ein Amsel Küken aus dem Nest. Nach dem wir es unter Einsatz unseres Lebens mit Handschuhen und Stuhl das erste Mal wieder zurück setzen konnten, hörte ich es einen Tag später wieder irgendwo am Boden. Nun, genügend Verstecke, die auch noch recht trocken sind, gibt es in unserem Garten reichlich. Also war nur noch das wirklich regnerisch-kalte Wetter Ausschlag gebend. Denn das Küken ihr Nest verlassen, ohne wirklich flugfähig zu sein, ist häufig der Fall. Hier kam auch noch etwas Schräglage des Vogelnestes hinzu, hervorgerufen durch den grossen Gewittersturm. Leider waren die Kontakt-Piepser am nächsten Tag nicht mehr zu hören. Denn weitergefüttert werden die Bodenhocker immer noch. Vielleicht war es auch eine der vielen Katzen hier, Küken sind leichte Beute. Immerhin, zwei Vögelchen saßen noch ein paar Tage mehr im Nest. Nun scheinen sie unbemerkt von uns flügge geworden zu sein. Ein neues Nest würde dann auch noch gebaut, im Lorbeer, gleich am Sitzplatz unserer Terrasse.

Amselküken

Gelesen habe ich so einiges, wenn auch nur sehr langsam. Sogar ein ganz klein wenig gezeichnet (Käuze, was sonst in diesem Monat). Aber kreativ sonst? Fehlanzeige. Ideen im Kopf reichlich… nun aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Aber immerhin kam bei der Sommerpost schon meine Anmeldung an, da dass Thema Papierschöpfen eh auf meinem Plan stand. Diesmal werde ich mir den entsprechend großen Schöpfrahmen auch kaufen. (Nein, zum Selber bauen reicht es gerade nicht)

ein unbefruchtetes Amselei, es war aus dem Nest gefallen, als es in Schräglage geriet. Tatsächlich blieb es beim Fall von 2 m heile, so perfekte kleine wunderschöne Wunderwerke
Lese Futter und Skizzen

Zu den Büchern (ja, sehr SF und Fantasy lastig gerade – abtauchen in andere Welten, Fluchtgefahr (selbstgekaufte Titel)) bringe ich sicher noch mal einen Artikel. Auch die kauzigen Stempel kommen irgendwann. Gerade recherchiere ich aber schon über den nächsten Vogel für das Jahresprojekt. Die Entscheidung fiel mir da nicht leicht.

Morgens um zwanzig nach sieben ist die (Hundewelt) in Ordnung, den kurzen Morgengang geniessen alternder Hund und Frauchen

Die Gewitter und gewitterartigen Güsse mit einmal fast 40 und dann 50 ml haben hier wieder zu ausreichend Wasser im Garten geführt. Der notwendige Grundwasserspiegel ist aber immer noch nicht erreicht. So ein temperaturschwankender Monat. Erst 36 Grad im Schatten und nach der Gewitterfront weit unter 20 Grad. Jetzt sind die Sommerstauden dran. Denen war es die letzte Woche erst noch zu kalt. Und überall im Garten blühen Malven, für die wenigen Insekten. Ich habe das Gefühl, es gibt mehr Wespen als Bienen. Und dass, obwohl ich gelesen habe, dass es kein gutes Wespen Jahr sei. Kein gutes Insekten Jahr überhaupt. Nur Juni Käfer gibt es sehr viele. Der Holunder als vormalige Insektenweide ist schon am reifen. Erstmals habe ich keinen Sirup aus den Blüten angesetzt, aber eine liebe Freundin hat mich bedacht. Auch meinen Johanni Likör aus unreife Walnüssen setzt ein Jahr aus (und kann daher dieses Weihnachten auch nicht verschenkt werden, leider)

Wie immer sammelt Birgit unsere Monatsrückblicke als Links

24 Gedanken zu “Von Küken, stabilen Eiern, Reifeprüfungen und überhaupt und sowieso

  1. Liebe Nina,
    da war aber ganz schön was los bei Euch! Glückwünsche zum bestandenen Abi!
    Toll, dass die Amseln sich so nah bei Euch wohlfühlen – hier hab ich immer den Eindruck, sie suchen sich lieber entferntere Orte zum Nestbau…
    Deine gezeichneten Käuzchen finde ich sehr gut gelungen! Aber in den Monaten, in denen draußen so viel los ist, kommt man einfach seltener zum kreativ sein.
    Dir gute Besserung – ich hoffe, Du wirst sehr bald wieder ganz fit sein,
    liebe Grüße
    Nanni

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    1. Ich danke Dir, die eigenen Kräfte kehren wieder, war und ist notwendig, da nicht die Einzige. Ich sage liebes Dankeschön.
      Ja, unsere Amseln scheinen sich so gewöhnt zu haben, dass wir scheinbar kaum stören.
      Normal brauche ich selbst in den Sommermonaten etwas kreative Zeit. Kommt auch wieder.
      Ganz liebe Grüße zurück
      Nina

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  2. …schönes kannst du da von deinem Juni berichten, liebe Nina,
    und dies möge auch Kraft für die Krankheit und die schwierigeren Momente geben…toll ist das, wenn man das Aufwachsen der Vögel so hautnah verfolgen kann, erstaunlich, dass das Ei bei dem Sturz aus dieser Höhe nicht kaputt gegangen ist…in unserem Garten gibt es sehr viele Bienen und andere Insekten, wir tun aber auch alles, damit sie sich hier wohl fühlen…

    wünsche dir noch schöne letzte Junitage und einen guten Juli,
    liebe Grüße Birgitt

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    1. Letztes Jahr und Anfang des Jahres gab es viele Insekten. Leider gibt es in diesem eng bebautem Gebiet nicht nur naturnahe Gärten. Und vielleicht war es Anfangs zu kalt. Das in Euerm schönen Garten viel rumsummt, glaube ich sofort!
      Ja, an ein paar schönen Sachen im Juni versuchten und versuchen wir uns hoch zu ziehen, außerdem kann es doch auch immer schlechter gehen. 🙂
      Danke Dir und ganz liebe Grüße zurück
      Nina

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  3. Mach mir zwar Gedanken um dich, kriege es aber nicht gebacken, dir ne Mail zu schreiben, sorry! Mir geht es gut, aber meine Care-Arbeit frisst inzwischen viel Zeit. Und bei meinem Blog und den Nähereien mag ich (noch) keine Abstriche machen…
    Jetzt beginnt wohl ein neuer Lebensabschnitt, wenn die Kinder Abitur haben ( aber sie leben noch bei euch ). Ich erinnere mich noch, war nicht einfach… Andererseits ist das ja auch schön, bis dahin gekommen zu sein. Bei uns sind jetzt bald die Enkel dran…
    Ich wünsche dir also, dass es aufwärts geht und der Sommer nicht nur aus Regengüssen besteht!
    Herzlichst
    Astrid

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    1. Du Liebe, ich danke Dir. Ich melde mich mal. Alles soweit besser werdend. Nein, irgendwo sind die Abstriche genug, jeder braucht Inseln! Und ja, noch „ist die Brut daheim“. Ob es dadurch schonender wird? Wir werden sehen.
      Ganz liebe Grüße zurück
      Nina

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  4. hej nina,
    alle schimpfen darüber das wir zu wenig Insekten haben, aber trotzdem wird überall alles gestutzt,die hecken werden hier oft vor der blüte geschnitten. und alles unkraut wird vernichtet. Wir lassen für die vögel unsere hecke unbeschnitten bis zum herbst. so haben sie auch ruhe für ihre brut. die kleinen amseln sehen ja zu süss aus! mit dem abi hat unserew jüngste noch zwei jahre, das ist alles nicht so einfach in coronazeiten. schön das dein sohn es gepackt hat. Dann geht es wohl jetzt weiter zum studium? auf dein käuzchen bin ich sehr gespannt :0) Ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)

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    1. Hier wird auch der „sogenannte Pflegeschnitt“ sehr eifrig ausgenutzt. Die Gärten strotzen clean und ordentlich und voller fremder Pflanzen. Immer auf andere Grosse schimpfen, aber den Vorgarten mit Kies zustreuen. Tja…
      Wir hoffen, das zweite Nest ist nicht zu dicht an uns, aber wenn sie sich jetzt schon gewöhnt haben… Ich freu mich so darüber. Aus dem alten Nest wird Baumaterialien gerupft…
      Der Sohn möchre noch ein freiwilliges soz. Jahr machen, auch weil er sieht, wie hart der Anfang in Corona Zeiten ist.
      Vielleicht habe ich morgen Zeit und Ruhe für etwas Schnitzen.
      Ganz liebe Grüße zurück in den Norden
      Nina

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  5. Liebe Nina,
    wie schön, den Monatsrückblick von dir zu lesen…zunächst wünsche ich dir gute Besserung und dass die Tatkraft wieder die Oberhand gewinnt und das kreative Tun dir ganz viel Energie und Freude bringt. Glückwunsch an den Sohn zum Abitur.. bei all dem Glücksgefühl über ein erfolgreiches Abi der Kids wird man als Mama doch ein wenig wehmütig über die Endgültigkeit, dass nun die Schulzeit und damit ein Lebensabschnitt vorbei ist.
    Ich hoffe auch auf das Einsehen der Menschen, den Insekten mehr Lebensraum zu bieten…ich weiß, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Nun wünsche ich dir einen guten Ausklang des Monats Juni und bin gespannt auf den nächsten Vogel, den du uns vorstellst.
    Ganz liebe Grüße von Marita

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    1. Ich sage ganz lieb Dankeschön! Auch für die guten Wünsche. Es wird. Dieser Lebensabschnitt „Schule“ war so lange ein Teil von uns, das ist schon heftig, wenn es plötzlich (ja, irgendwie doch dann plötzlich) 😉 zu Ende ist.
      Jeder, der bei den Insekten mitdenkt, ist einer mehr, der hilft.
      Liebe Grüße auch zurück
      Nina

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  6. Da wie dort verlassen die Küken das Nest und brauchen doch immer wieder liebevolle Unterstützung.
    Hoffentlich geht es bei allen gesundheitlich rasch wieder bergauf.
    Insekten und Schmetterling gibt es hier auch eher weniger in diesem Juni. Dafür haben wir reichlich Zecken und Schnecken.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  7. Liebe Nina,
    mit einem schönen Monatsrückblick lässt du uns an deinem Leben etwas teilnehmen. Es ist schon ein großer Schritt, wenn die Kinder aus der Schule sind und für alle quasi ein neues Leben beginnt. Ich gratuliere ganz herzlich zum bestandenen Abitur und wünsche für die Zukunft alles Gute!
    Ach, und dir wünsche ich gute Besserung!!! Schön, wenn du einen neuen Stempel schnitzen kannst… Das ist doch bestimmt auch sehr meditativ… Ich freue mich auf deinen neuen Vogel!
    Liebe Grüße
    Ingrid

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    1. Ja, Veränderungen 🙂 fühlt sich schon anders an. Vielleicht klappt es mit dem FSJ, so wie er sich das wünscht. Die eigene Gesundheit ist wieder da, aber Kraft wird (ich hoffe wurde ) für Anderes auch benötigt. Schnitzen ist immer sehr meditativ, aber braucht auch innere (und eine ruhige Hand) Ruhe sowie Zeit, und hoffentlich geht das ganz bald wieder. Ich freu mich auch auf neue Stempel!
      Danke Dir sehr und ganz liebe Grüße zurück
      Nina

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  8. Tolle Bilder hast du gemacht. Hier kommt es immer wieder vor, dass die Elstern an die Nester gehen. Der Stempel gefällt mir. Ja, die Zeit rast. Aber man freut sich ja auch, wenn die Kinder ihren Weg machen. Das fand ich teilweise auch ganz schön aufregend. Ich bin gespannt auf den Bericht vom Papierschöpfen.
    Alles Liebe
    Magdalena

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    1. Letztes Jahr hat mir das Schöpfen viel Spass gemacht, bin selber gespannt 🙂
      Oh. Elstern und andere Rabenvögel, grosse Nest Räuber. Dazu Eichhörnchen und Katzen. Nicht einfach hier für die Vögelchen.
      Zeit würde ich manchmal gern anhalten. Dann bin ich wieder so aufgeregt und gespannt, was sie als Nächstes machen, ihren Weg(e) einschlagen.
      Ich sende Grüße und Danke an Dich zurück
      Nina

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  9. Erstmal: dem Herrn Sohn herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Abitur. Was für ein schöner Lebensabschnitt! Und Du warst / bist krank, Nina? Das sorgt mich. Gute Besserung. Juni Käfer fliegen auch in unserer Nachbarschaft ohne Ende (bei uns wurden sie schon vor der Reife von den Hühnern weggefressen). Auch bei uns fliegen kaum Insekten. Sogar in unserem Insektenhotel gibt es freie Plätze.. das gab es noch nie.. seufz! Liebe Grüße, Nicole

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    1. Hier bin ich mitlerweile die Genesende. War alles zusammen etwas arg.
      Danke für die lieben Wünsche. Meine Mutter hat erzählt, dass Maikäfer und Kartoffel Käfer in ihrer Kindheit immer abgesucht wurden und den Hühnern gegeben wurden, ihre Eier danach aber nicht so gut schmeckten. Na, da gab es allerdings reichlich Insekten.
      Hier hat es erst ganz gut angefangen, aber vielleicht durch die Kälte dann wieder, reduzierte sich die Insektenmenge sehr. Bei meiner Mutter fliegt dagegen mehr…
      Ganz liebe Grüße zurück und Danke
      Nina

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