Verschönern

Hallo, Ihr Lieben.

Das ist ein Wetterchen, oder? T-Shirt und kurze Hose oder Rock sind da angesagt.

Nun, was Neues shoppen zu gehen ist gerade nicht so wirklich möglich. Aber meist hat man sowieso genug im Schrank. Und wenn einem das zu langweilig ist, kann man zum Pinsel und Farbe greifen. Wenn Ihr keine Stoff Farbe da haben solltet, schaut mal, ob Ihr nicht normale Acryl Farbe habt. Damit könnt Ihr auch Eure Shirts oder Jeans verschönern. Mit einfachen Motiven erziehlt Ihr schon schöne Effekte. Gerade Gesässtaschen rufen doch nach Bildern.

bemalte Shorts

Ich hatte jedenfalls am Sonntag plötzlich Lust, meine Jeans anzumalen. Habe ich früher andauern gemacht. Kaum eine Jeans, die nicht auf Gesässtaschen oder sogar über das gesamte Bein bemalt wurde. Blumen, Maritimes, Comicfiguten, Vögel…

 

Schale mit Ostereiern

So langsam hole ich auch mal die Osterdekoration aus dem Keller. Diese wunderschöne Schale ist ein Erbstück von meiner Grosstante. Ein gedrechseltes Meisterwerk, vor allen Dingen, die Holzmalereien. Da ist es zu schade, alle meine Schätze (Textil, Holz pur und bemalt, Stein) rein zu füllen. (Ja, ich bin dieses Jahr etwas spät dran.)

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Ach, wo verteile ich die nur alle?

Im Garten habe ich meine ersten Pflanzen aus der Vorzucht ausgesetzt. In kalten Nächten muss ich die natürlich noch abdecken, die Eisheiligen sind ja nun noch lange nicht vorbei.  Vereinzeln muss ich sie auch noch in ein paar Tagen.

 

Erbsen und Mangold sind in das Hochbeet gewandert. Unter der Glocke gedeiht Rucola. Der Kürbis ist schon in die geschützte Ecke gewandert. Wie gesagt, vereinzelt und umgepflanzt wird noch mal. Die englischen Wicken haben aber schon ihren Topf gefunden. Die Sonnenblumen sind noch nicht in das Beet im Garten gewandert, sie sind natürlich noch frostempfindlich und Schnecken lieben sie sehr. Aber sie dürfen sich schon abhärten. Was noch im Haus steht, sind die Tomatenpflänzchen. Sie wollen eine etwas höhere Nachttemperatur, sonst droht Wachstumsstopp.DSC_1939(2)

Wenn Ihr im Supermarkt mal schaut, dort gibt es jetzt oft in der Nähe des Kassenbereichs neue Sämereien. Auch wenn Ihr keinen Garten, vielleicht nicht mal einen Balkon habt, gibt es Pflanzen, die Ihr jetzt in Töpfen ziehen könnt und sei es nur Kresse für das Osternest und andere Küchenkräuter.

Solltet Ihr Euch wundert, warum da so viele Bretter über das Hochbeet gelegt sind, dann weil die Nachbarskatzen (ja gleich mehrere) das Beet lieben und darin auch gern mal den Kot verscharren. Ich müsste mir mal eine richtige Abdeckung bauen.

Habt schöne Tage!

 

Verlinkt bei Creadienstag

und weil man das alles so gut unter #bleibdaheim Bedingungen machen kann, ist es auch beim Monatsmotto der Zitronenfalterin verlinkt.

Neues in meinem Garten

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Ein Hochbeet

genau das habe ich Dank meiner Mutter jetzt in meinem Garten. Sogar aus wunderbar haltbarem Lärchenholz und dadurch auch sehr lang zu nutzen.

Im Hintergrund sehr Ihr eine Lebensbaum Hecke. Die hat dieses sonnige Stelle immer sehr trocken gemacht und die Wurzeln liessen anderen Blumenwurzeln wenig Platz. Schon vor Jahren hatte ich also mal überlegt, dort ein Gewächshaus oder Hochbeet anzulegen. Gewächshaus war mir viel zu teuer und doch auch zu wuchtig und in der Grösse hatte ich noch nichts Schönes gesehen, ausserdem ist ein Hochbeet doch auch recht vielseitig – theoretisch kann man ja auch auf ein Hochbeet noch ein Glasdach setzen.

Vorteile: Bei einer Höhe von fast 1 m kann man sehr gut daran arbeiten, Schnecken erreichen die Pflanzen eigentlich nicht, der Ertrag kann gesteigert werden.

Am Allerbesten ist es natürlich, wenn man unten auf den Boden noch ein Gitter legt, damit Mäuse nicht eindringen können. Darüber sollte eher grobes Material wie kleingeschnittene Äste, Blätter und Grasschnitt oder Stroh. Dann kann man Gartenerde und Kompost auffüllen. Als letzte Schicht kommt dann Blumenerde, die ich mit Gartenerde und etwas Substrat vermischt habe.

Ein Hochbeet hat ein gutes, warmes Klima und viele Nährstoffe für die Pflanzen zu bieten. Am Allerbesten kommt man von allen Seiten an das Beet, bei mir ging das leider nicht so ganz, aber ich komme überall dran. Ich bin ja so gespannt…

Ich habe gleich eine Kirschtomate, Physalis und Paprika reingesetzt. Ausserdem wartet ein Thymian dort auf einen besseren (nährstoffarmeren) Ort. Am Rand hängt eine Kapuzienerkresse und obenauf noch eine Agave die später umgetopft wird. Leider fing es gerade an zu regnen, mal wieder.

Übrigens benötigt ein Hochbeet mehr Wasser als es sonst im Garten ein normales Beet bräuchte. Da die Temperatur ja höher ist, verdunstet auch mehr.  Auch nachdem wir es angelegt haben, (ungewöhnlicher weise im Sommer, besser sind Herbst oder Frühling,) habe ich wenig später erst mal ordentlich gegossen. Hochbeete kann man aus vielen Stoffen herstellen, Holz, Metall, Steine, sogar Plastik. Man kann sie klein sogar auf Rollen setzen und auf dem Balkon bewegen, in einer Zeitung habe ich so grosse Pflanzenkübel gesehen, die als Hochbeet fungierten. Bepflanzen kann man sie als Nutz- und Blumenbeet oder gemischt. Ähnlich werden und wurden in Bauerngärten auch so Hügelbeete angelegt.

Wenn die Erde durch den Verrottungsprozess absackt, kann man erst mal mit etwas Blumen- und Gartenerde ausbessern. Dann später, muss man aber die obere Schicht der Erde abtragen und Kompost nachfüllen. Nicht umgraben, die Schichten sollten erhalten bleiben. So ist die gute Nährstoff Versorgung gewährleistet. Erst nach ca. 6 Jahren muss man mal eine neue Befüllung angehen.

Ich werde Euch berichten, bzw zeigen. Bis dahin…20160702_151217PS. Auf meiner Fensterbank stehen schöne Sachen und frisch aufgesetzter Johanni Likör und die Vorgänge mahnen mich, endlich wieder Linol zu schnitzen…