Neues in meinem Garten

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Ein Hochbeet

genau das habe ich Dank meiner Mutter jetzt in meinem Garten. Sogar aus wunderbar haltbarem Lärchenholz und dadurch auch sehr lang zu nutzen.

Im Hintergrund sehr Ihr eine Lebensbaum Hecke. Die hat dieses sonnige Stelle immer sehr trocken gemacht und die Wurzeln liessen anderen Blumenwurzeln wenig Platz. Schon vor Jahren hatte ich also mal überlegt, dort ein Gewächshaus oder Hochbeet anzulegen. Gewächshaus war mir viel zu teuer und doch auch zu wuchtig und in der Grösse hatte ich noch nichts Schönes gesehen, ausserdem ist ein Hochbeet doch auch recht vielseitig – theoretisch kann man ja auch auf ein Hochbeet noch ein Glasdach setzen.

Vorteile: Bei einer Höhe von fast 1 m kann man sehr gut daran arbeiten, Schnecken erreichen die Pflanzen eigentlich nicht, der Ertrag kann gesteigert werden.

Am Allerbesten ist es natürlich, wenn man unten auf den Boden noch ein Gitter legt, damit Mäuse nicht eindringen können. Darüber sollte eher grobes Material wie kleingeschnittene Äste, Blätter und Grasschnitt oder Stroh. Dann kann man Gartenerde und Kompost auffüllen. Als letzte Schicht kommt dann Blumenerde, die ich mit Gartenerde und etwas Substrat vermischt habe.

Ein Hochbeet hat ein gutes, warmes Klima und viele Nährstoffe für die Pflanzen zu bieten. Am Allerbesten kommt man von allen Seiten an das Beet, bei mir ging das leider nicht so ganz, aber ich komme überall dran. Ich bin ja so gespannt…

Ich habe gleich eine Kirschtomate, Physalis und Paprika reingesetzt. Ausserdem wartet ein Thymian dort auf einen besseren (nährstoffarmeren) Ort. Am Rand hängt eine Kapuzienerkresse und obenauf noch eine Agave die später umgetopft wird. Leider fing es gerade an zu regnen, mal wieder.

Übrigens benötigt ein Hochbeet mehr Wasser als es sonst im Garten ein normales Beet bräuchte. Da die Temperatur ja höher ist, verdunstet auch mehr.  Auch nachdem wir es angelegt haben, (ungewöhnlicher weise im Sommer, besser sind Herbst oder Frühling,) habe ich wenig später erst mal ordentlich gegossen. Hochbeete kann man aus vielen Stoffen herstellen, Holz, Metall, Steine, sogar Plastik. Man kann sie klein sogar auf Rollen setzen und auf dem Balkon bewegen, in einer Zeitung habe ich so grosse Pflanzenkübel gesehen, die als Hochbeet fungierten. Bepflanzen kann man sie als Nutz- und Blumenbeet oder gemischt. Ähnlich werden und wurden in Bauerngärten auch so Hügelbeete angelegt.

Wenn die Erde durch den Verrottungsprozess absackt, kann man erst mal mit etwas Blumen- und Gartenerde ausbessern. Dann später, muss man aber die obere Schicht der Erde abtragen und Kompost nachfüllen. Nicht umgraben, die Schichten sollten erhalten bleiben. So ist die gute Nährstoff Versorgung gewährleistet. Erst nach ca. 6 Jahren muss man mal eine neue Befüllung angehen.

Ich werde Euch berichten, bzw zeigen. Bis dahin…20160702_151217PS. Auf meiner Fensterbank stehen schöne Sachen und frisch aufgesetzter Johanni Likör und die Vorgänge mahnen mich, endlich wieder Linol zu schnitzen…

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