Von Pol zu Pol fliegen

Hallo Ihr Lieben.

Ein weiterer Vogel soll heute wieder über den Bildschirm flattern. Zum Jahresprojekt bei Andrea zeige ich Euch heute einen absoluten Langstreckenflieger. Starke 17000 km fliegt und segelt dieser Flugkünstler durchaus auch von der Arktis zur Antarktis. Ich spreche von der Seeschwalbe, welche auch hier an den Küsten vorkommt (manchmal ist sie an Seen oder Flüssen zu finde).

Zeichnung Seeschwalbe

Der kleine Möwenvogel mit dem spitzen, roten Schnabel, der schwarzen Kopfhaube, dem gegabelten Schwanz und den schlanken Flügeln ist eine kleine Augenweide. Seine kunstvollen Flüge und das steile Eintauchen in die Wasseroberfläche sind einfach nur zu bewundern. Ich habe mich immer gefreut, wenn ich welche am Meer entdecken konnte. Im Flug fängt der Flugkünstler Insekten, stößt in s Wasser um Fische zu fangen und am Strand sucht er Krebse und Würmer. Wie ein Falke kann der Vogel in der Luft rütteln und nach Beute suchen. Es gibt unter den Seeschwalbe sogar eine Art, die die Suche großen Möwen überlassen um Ihnen dann die Fische vor der Nase wegzuschnappen. Nicht nett aber effektiv.

Sein Nest baut diese „Schwalbe“ am Boden mit vielen anderen in einer Kolonie und bebrütet dort zwei Eier. Die Verbreitung der 43 unterschiedlichen Seeschwalben ist überall auf der Welt, hauptsächlich am Meer. Vielleicht habt Ihr sie auch schon gesehen.

Nordsee, Niederlande 2019

Besagte Langstreckenflieger dieser Gattung sind übrigens die Küstenseeschwalbe, die wirklich bis in die Nordpolarregion brütet und in der Südpolarregion überwintert. Man sieht sie bei uns aber auch an den Küsten, es ist ihr südlichstes Verbreitungsgebiet.

Bleistiftzeichnungen

Das Vogelportrait gehört zu meinem Jahresprojekt, welches Andrea, die Zitronenfalterin, ins Leben gerufen hat und bei der sich viele Kreative in der Linkparty treffen.

PS: ein Stempel folgt noch, wenn ich ein etwas ruhigeres Händchen habe, denn dieser Kopf ruft doch regelrecht nach einem Druck, oder?

27 Gedanken zu “Von Pol zu Pol fliegen

  1. Ganz andere Vögel momentan im Kopf, über einem am Himmel und gehäuft im Garten…
    Musste jetzt in meinen Gehirnwindungen graben, um mich an die Seeschwalben zu erinnern. Das Meer gehört ja momentan nicht zu meinem Leben. In puncto Meeresvögel bin ich auch nicht fit, habe jetzt aber bei dir einiges erfahren.Das war gurt.
    Einen schönen Sonntag!
    Astrid

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  2. Also auf unseren Reisen an die See habe ich sicher schon Seeschwalben gesehen, aber nun werde ich auf jeden Fall gezielt nach ihnen Ausschau halten und Ihnen, nach dem was ich von Dir erfahren habe, nochmal mit ganz anderen Augen begegnen. Vielen Dank!
    Als wir gestern auf unserem Spaziergang an den Kleingärten vorbeikamen, haben wir auch gesehen, dass der Rhabarber noch klein ist. Aber so könnt Ihr die Vorfreude auf die Ernte noch genießen! Herzliche Grüße, Lene

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  3. Wie schön deine Seeschwalben geworden sind, liebe Nina und deine Skizzen rufen wirklich nach Stempeln…danke auch für deine Informationen. Ach, wie gerne wäre ich letzte Woche am Meer auf Sylt gewesen – das werden wir sicher nachholen.
    Noch einen feinen Sonntag – lieben Gruß, Marita

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  4. Möwen! Das ist ein Post für meinen GG.. lach! Egal wo wir am Meer sind, mein GG muss die Möwen fotografieren, liebe Nina. In einem Sommer hatten wir sogar mehr Fotos von den Möwen als von den Jungs (damals 2 und 6 Jahre alt).. lach!! Ich glaube, dass lag daran das die Möwen egal welcher Art weitaus ruhiger waren.. kicher! Eine gute Wahl für Dein Jahresprojekt. Hab‘ es heute fein und flieg nicht mit dem Sturm davon. Herzlichst, Nicole

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    1. Oh ja, all die vielen verschiedenen Möwen. Sind ja auch imposante oder graziele Flugkünstler.
      Fotos von Möwen und anderen Küsten Vögeln finden sich bei mir auch immer 🙂
      Gerade samt Hund schon gut durchgepustet, brrr, dabei auch noch recht kühl.
      Ganz liebe Grüße zurück
      Nina

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  5. Wie schön Du diesen zierlichen Vogel gezeichnet hast. Vielen Dank auch für Deine Informationen, das habe ich nicht gewusst das er so weit unterwegs sein kann. Irgendwie siedel ich Möwen immer an die Küste an und da müssen sie wohl auch (für mich) bleiben 😉
    Liebe Grüße
    Kirsi

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  6. Sehr interessant, liebe Nina! Ich habe wieder einiges gelernt. Die Möwen und ihr Kreischen gehören für mich zu jedem Urlaub am Meer. Deine Zeichnungen sind ganz wundervoll und auch ich freue mich auf einen Stempel!
    Liebe Grüße
    Ingrid

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  7. wunderbare zeichnungen hast du gemacht!! ich kenne die seeschwalben von spiekeroog. dort gibt es ein geschütztes gebiet für sie. groß beschildert mit hintergrundinfos, dass man es nicht betreten soll. leider halten sich viele menschen aus dummheit („schild? hab ich nicht gesehen…“) oder unwissen nicht daran.
    ich freu mich auf deine stempel!
    lieben gruß gen westen,
    mano

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    1. Oh ja, in den Niederlanden, wo die Fotos entstanden, war es genau so. Es ist Ignoranz!
      So schöne Vögel, in einem Hafen habe ich mal die ganz kleinen gesehen, wie sie sich in s Wasser gestürzt haben.
      Schönes Wochenende und liebe Grüße
      Nina

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  8. Vor diesen Vögeln habe ich einen riesigen Respekt! Wenn du auch nur in die Nähe von deren Gelegen kommst, dann aber HALLO! Denke an Hitchcocks „Die Vögel“ und dann weißt du, was ich meine! Auf isländisch heißen sie Rita, wie meine Mutter, aber sie sind weit entfernt von lovely Rita!
    Mir haben die Biester beim Fotografieren die Mütze vom Kopf gehackt! Dabei wollte ich gar nicht sie fotografieren, sondern die Eisberge des Jökullsárlon. Dazu stand ich am Straßenrand und nicht irgendwo im Gelände. Nee, diesen Vögeln gehe ich weiträumig aus dem Weg! 😀
    Liebe Grüße,
    Karin

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    1. Oh, solche Geschichten kenne b ich natürlich noch nicht. Am morgendlichen Ebbestrand, futtersuchend, oder über dem Hafenbecken in der Luft stehend, nach Fischen ausschau halten… So kenne ich sie.
      Rita ist natürlich ein viel schönerer Name als der etwas irre führende bei uns. Das so einige Bodenbrüter rabiat werden, wenn man nur etwas in die Nähe des Geleges kommt, kenne ich
      Da würde ich auch einen Bogen machen
      Liebe Grüße zurück und Danke für die Geschichte 🙂
      Nina

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