Hallo Ihr Lieben.
Das Wochenende liegt Dienstags ja schon wieder viel zu lange zurück. Bei uns gab es diesen Sonntag *slowfood*, selbstgemachten Flammkuchen, eine *Spezialität aus dem Elsass*.
Flammkuchen macht ja nicht so schnell satt, daher braucht man eine ganze Weile, um sich satt zu essen. Dabei kann man *klönen* und genießen. Toll ist, dass man den Teig ja nicht nur mit dem Klassiker Speck und Zwiebeln belegen kann, sondern auch mit Kartoffelwürfeln und Käse oder Lachs mit Zwiebeln. Sehr lecker ist auch die süsse Variante mit Apfelscheiben, bestreut mit Zimt und Zucker. Sogar Kürbisscheiben, (Hokkaido eignet sich gut,) kann man nehmen. Hier mal das Grundrezept, welches für 4 Bleche (5 Personen) reicht:
1 kg Mehl, 1 Würfel Frischhefe, ca 3 Becher Schmand, Salz, Lauchzwiebeln oder Schalotten (es gehen auch ganz normale Zwiebeln, ich finde Lauch und Schalotten feiner im Geschmack), Schinkenwürfel/Speck, Muskat – frisch gerieben, Pfeffer, 500ml warmes Wasser, (optional etwas Öl)
In das Mehl macht Ihr eine Kuhle, darein wird die Hefe gebröselt und mit etwas warmen Wasser ein Vorteig gerührt. wenn dieser nach ca 30 min erste Blasen wirft, verrührt Ihr alles Mehl samt Vorteig mit dem restlichen warmen Wasser. Gut durchkneten! Ich decke den Teig dann immer mit einem Geschirrtuch ab. Viele empfehlen heute, Frischhaltefolie darüber zu tun, mir reicht immer noch das Tuch. Wichtig ist halt, dass der Hefeteig keinen *Zug bekommt*. Dann vergesse ich den Teig für ca. eine Stunde. In der Zwischenzeit könnt Ihr den Schmand schon mal mit Salz, Pfeffer und geriebenem Muskat verrühren und Bleche mit Backpapier auslegen. Der Ofen sollte auf 230°C vorgeheizt werden, wenn Ihr mehr Bleche reinschieben wollte, reduziert auf 220°C Umluft. Backzeit ist 10-15 min.
Wenn der Teig gut aufgegangen ist, kurz kneten und in 4 gleich grosse Stücke teilen, jeweils 2 Stücke dünn ausrollen und mit Schmand bestreichen, dann nach Wunsch Schinkenwürfel und Lauchzwiebelstücken verteilen. Ab in den Ofen und knusprig backen.
Im Elsass wird der Fladen dann eigentlich auf dem heißen Stein gebacken, im Holzofen. So lecker bekommt man es im E-Herd leider nicht hin. Aber immer noch lecker genug, dass sich die ganze Familie darauf freut.
Ein wenig kreativ war ich auch wieder, ich habe vielen meiner Stempel endlich etwas Holz spendiert. Ein altes Lattenrost Brett wurde mit der Stichsäge mehrfach gestückelt.
Dann habe ich die Kanten geschmirgelt und die Stempel festgeklebt. Es ist nun um einiges einfacher damit zu arbeiten. Weitere Stempel sind auch schon wieder in Planung.
Ich brauchte eine Abwechslung und so ist eine Dose verwandelt worden.
Ich habe eine weihnachtliche Holzdose abgeschmirgelt und mit einem Stieglitz / Distelfink versehen. Diesen habe ich mit Aquarellfarben aufgemalt. Das Motiv gefällt mir sehr viel besser, als der kitschige Engel. Außerdem mag ich es, die Holzstruktur und – farbe zu sehen. Und frau kann doch immer Dosen gebrauchen, oder!
Diese schicke ich dann auch mal zum creadienstag.

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