Wippsteerts Waldmeister Ecken

20150524_123326_resized           Erdbeer – Waldmeister Kuchen

ja, wirklich! Kann man sich erst so gar nicht vorstellen, oder? Aber er ist sehr lecker und ohne Backofen zu machen, was in der warmen Zeit ja auch ein Anreiz ist. Man benötigt:

200-250g Butterkekse (also 1 – 1 1/2Packungen, hängt von der Grösse der runden Form ab, die Ihr benutzt)

100-150g Butter, Limettensaft (mind. 1 EL) und 50-75g Rohrzucker, 2 Packungen Waldmeister Wackelpudding Pulver, 250g frische Erdbeeren

beim Belag kann man auch etwas variieren: 500g Mascarpone und ein kleiner Becher Sahne oder einen grossen Becher Sahne und 250g Mascapone (ich nehme immer mehr Mascarpone)

Zubereitung:

Nehmt eine Springform und legt unten Backpapier ein. Ich benutze immer die 26er, daher benötige ich auch immer mehr Kekse und Butter.

Die Kekse werde zerbröselt und die Butter geschmolzen. (Kekse kann man ganz gut in einem Mixer sehr fein zerbröseln, wer es etwas grober mag, nutzt einen Stampfer)  Kekskrümel und geschmolzene Butter gut vermischen und in die Springform verteilen, dort andrücken und kühl stellen, vielleicht auch in den Kühlschrank.

Nun nehmt Ihr etwas Wasser, ca 2-3 El und erwärmt sie leicht während ihr unter festem Schlagen den Wackelpudding darin auflöst.

Dann wird die Sahne geschlagen und mit der Hälfte des Zuckers gesüsst. Danach verrührt Ihr die Mascarpone mit dem restlichen Zucker und dem Limettensaft. Der Wackelpudding sollte jetzt schon etwas stocken, dann kann er ebenfalls untergerührt werden. Nun wird noch die Sahne unter die Mascarponemischung gegeben. Sollte Euch die Masse etwas zu viel sein, reduziert etwas von der Sahne oder Mascarpone.

Jetzt wascht Ihr die Erdbeeren und schneidet sie, bis auf eine Handvoll, klein. Diese werden nun noch unter die oben hergestellte Mischung gegeben und alles wird auf dem Keksboden verteilt. Streicht den Kuchen oben schön glatt und legt die restlichen Erdbeeren darauf. Wer mag, kann noch einige Minz- oder Melisseblätter als Demo dazu legen. Achtet übrigens darauf, dass Ihr aromatische Erdbeeren bekommt, die vielleicht vom Erdbeerstand um die Ecke sind und keinen weiten Weg hinter sich haben. Erdbeeren, die lange Wege überstehen müssen, sind vielleicht auch gross und rot, werden aber vor allen Dingen auf Festigkeit und Haltbarkeit gezüchtet.

Frischen blühenden Waldmeister könnt ihr als duftende kleine Sträuße aufhängen oder zwischen die Wäsche legen. In Schweden weden hübsche kleine Kränze für die feine Wäsche gefertigt.

Nun lasst den Kuchen am Besten über Nacht fest werden an einem kühlen Ort. (Ich bin übrigens von einem Rezept in einer Zeitung inspiriert worden.)

20150610_195825                                                                         dann möchte ich Euch die lustige Idee meines Sohnes nicht vorenthalten:

beim Wäsche machen wurden löchrige Socken aussortiert. Nun lagen die da so auf dem Boden rum und Sohnemann schnappte sich ein Paar, das vorn so fadenscheinig war, dass es nicht mehr sehr sinnvoll war, getragen zu werden. „Brauchst Du diese noch Mama?“ Und zack, schnippschnapp, waren die Zehenspitzen ab – von den Socken. Dann zog er sie sich über die Unterarme und grinste mich an: „Schön warm!“ Und ich musste ihm recht geben. Manchmal sitzt man doch Abends draussen im T-Shirt oder wie auf dem Foto zu sehen im Hemd. Und wenn s kühler wird, reicht uns wirklich manchmal nur so ein bisschen Stoff…

20150607_170304    IMG_6655            Natur

Ist es nicht der Wahnsinn, wie üppig es im Garten blüht? Aber bei der Wärme vergehen auch die Blüten unglaublich schnell. Es hat einige mm Regen durch Gewitter gegeben, aber die reichen nicht. Und man hat das Gefühl, die Natur hat sich im Vermehrungsprozess des Frühlings schon fast verausgabt. Aber das scheint nur so, denn was jetzt so kreucht und fleucht, ist wohl einfach etwas stiller. Die Marienkäfer haben sich überall im Garten verteilt und vertilgen Läuse. Ganz kleine, wilde Bienen fliegen emsig zum Insektenhotel – so unscheinbar, dass man sie fast übersieht. Überall hat der Spinnen Nachwuchs kleine Spinnweben gesponnen. Die Johannisbeeren werden *gefühlt* auf einen Schlag alle rot, genau wie die kleinen, wilden Erdbeeren. Ganz früh morgens schnüffelte jetzt der Igel unter dem Rosmarin und den Stauden, er war ungewohnt leise unterwegs. Aber auch auf den Feldern ist der Sommer eingekehrt, die Ähren färben sich schon gelb und der Wind wiegt sie sanft hin und her.  Ob die Körner wohl genug Wasser hatten dieses Jahr um eine gute Ernte zu bringen? Über uns kreisen die roten Milane oder Bussarde in der warmen Luft.

Wünsche Euch mit diesem gemischten Beitrag einen guten Start in den Tag/Woche

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