Hallo Ihr Lieben.
Zu Weihnachten habe ich ein Buch, welches schon mindestens ein Jahr auf meiner Liste stand, geschenkt bekommen:
Jasmin Schreiber (Biologin, Schriftstellerin und Wissenschaftsjournalistin, Illustratorin)
Schreibers Naturarium

Macht Euch bereit auf eine Reise durch die Natur entlang der Jahreszeiten. Unglaubliche Einzelheiten und fantastische Fakten. Kapitel für Kapitel gibt es unterschiedlichste Details, die selbst so manchem Naturkundlern neu sein könnten. Aber auch Informationen über Dinge, die wir besser machen können. Oder mögliche Irrtümer: wie gut „Wildblumenmischungen“ sind oder die Verallgemeinerung „Bienensterben“.

Und da finde ich doch tatsächlich noch ein mir unbekannte Information zum Dachs über einen uralten Dachsbau! Mit der C14-Methode hat man den Bau sogar ganz genau (Zieselknochen 13.000 und Schlangen 5.000 J.) zurück datiert und auch Einblicke in den Klimawandel gefunden!
In der Onleihe konnte ich von Patrick Taylor „Ein irischer Landarzt“ kurz vor Weihnachten ausleihen. Sehr gern habe ich diese aus der Zeit gefallene Erzählung gelesen. Wiederholt las ich schon so gern die Bücher von James Harriot, Tierarzt in Yorkshire: „Der Doktor und das liebe Vieh“ Wer diese Geschichten mochte, wird auch den Landarzt gerne lesen. Auch Patrick Taylor lässt eine andere Zeit in Nordirland, in Ulster, aufleben. Die Bücher spielen in den 50er-60er Jahren und der Nordirlandkonflikt ist hochaktuell. Der Autor ist selber Ire, Landarzt in Nordirland gewesen. Um vor allem seinen Kindern diesen völkerpolitischen Konflikt zu ersparen, wanderte er mit seiner Familie nach Kanada aus. Dort entdeckte er seine Liebe zum Schreiben und erweckte nach autobiographischen Motiven Barry Laverty. (Zweiter Bd.: Neue Geschichten vom irischen Landarzt und neu letzten Herbst: Ein irisches Weihnachtsfest, welches ich noch nicht kenne) So liebevoll geschrieben, wie der junge Arzt nach Ballybucklebo kommt und sich in einer eingesessenen Praxis und vor allem bei den Dorfbewohnern bewähren muss. Sein Chef und nun auch Mentor ist ein raubeiniger Kauz, wenn auch der zweite Blick uns einen sozialen, gebildeten und feinfühligen Menschen zeigt. Dabei schreibt und beschreibt er auch die Menschen dort so gut. Humor und etwas Romantik kommt nicht zu kurz. Und ich mag die Sprache, oft schwingt einfach diese leichte, irische Poesie mit.

Bei Coppenrath gibt es eine Reihe liebevoll ausgestatteter Klassiker als Schmuckausgaben. Von Jane Austen über Jules Verne, Hermann Melville, Theodor Fontane bis zu Sir Arthur C. Doyle. Und so bin ich schwach geworden und habe mir den ersten Sherlock Holmes Bd. geholt. Ulrike hat ihre ja auch so schön vorgestellt. Zeichnungen, Stadtpläne, Bonusinformationen (auch über den Autor) zeichnen diese Ausgabe(n) aus. Deswegen habe ich mir noch eine Sherlock Holmes Ausgabe ins Regal gestellt, bzw natürlich auch noch mal gelesen. Schöne Bücher kann man einfach nur richtig in die Hand nehmen (finde ich).
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