Hallo Ihr Lieben.
Es geht auf das Wochenende zu. Es ist wieder Freitag, Flower-Friday.

Eigentlich ist dieses Mini-Sträußchen nichts Besonderes. Aber das Blatt im *Hintergrund*, diese rote Spitze finde ich wunderbar. Das habe ich mir wieder bei der Nachbarin gemopst, keine Sorge, darf ich. An den Mini Holzpilzen in den Brauntönen könnte ich letztens nicht vorbei gehen. Gerade mit den gedeckten Farben sind sie so schön. Eher Knollenblätterpilze denn knallig rote Fliegenpilze. Und ansonsten werden wir dieses Jahr leider vielfach auf Pilze verzichten müssen, es ist zu trocken! Das ist übrigens auch ein Verlust für die Bäume, die oft in Symbiose mit Pilzen leben.
Nun aber genug von Pilzen, es ging ja um die Blüten, die wenigen, die jetzt noch in den Gärten sind und vielleicht noch unser Vasen schmücken können. Es bedarf ja immer noch der vielen Wasser Gaben, es ist staubtrocken. Da freut man sich um so mehr über einige Farbtupfer.


Ansonsten gibt es diesmal nicht viel Besonders an der Kreativen Front. Lieber Besuch hat mich inspiriert, endlich wieder ein eigenes Brot zu backen. Ein ganz und gar unspektakuläres Rezept und so sicher schon in einigen Eurer Rezeptbücher:

250 g Roggenmehl und ebensoviel Weizenmehl, etwa 13g Sauerteigpulver, 1Päckchen Trockenhefe, 1Tl Kräutersalz, 300 – 350 ml lauwarmes Wasser, eine gerieben Möhre, mehr Mehl zum Kneten, evtl etwas Honig (im Wasser aufgelöst)

Die Zutaten kommen alle in eine grosse Rührschüssel und werden zu einem klebrigen, geschmeidigen Teig verknetet. Ich habe den Mischteig gerne „flüssiger“, dann geht der Teig gut auf und ich habe ein saftiges Brot hinterher. Wenn der Teig zu flüssig wird, keine Sorge, beim zweiten Kneten einfach etwas Mehl dazu, oder etwas Leinsamen, denn der bindet Flüssigkeit. (Das geht alles, wenn Ihr dem Teig Zeit gebt. Ein reines Roggen braucht ja noch länger.) Die reingeriebene Möhre ist noch ein kleines Extra. Es kann auch Süsskartoffel sein oder Kürbis. Das gibt einen besonderen, letzten Geschmackskick. Am Anfang muss der Mischteig nichts Besonderes leisten, nur Hefe und Sauerteig vermehren. Ich habe den weichen Teig durchaus einige Stunden im Warmen stehen, abgedeckt. Aber man kann es im Kühlschrank auch über Nacht ansetzen,. Dann erst wird ordentliche geknetet. Noch mal ruhen lassen, ich nehm meinen Korb dafür. Am Anfang kommt das Brot auf der untersten Schiene bei 220 °C in den Ofen für 10 min. Nun eine Schiene höher und nur noch 180 Grad für 45 min. So wird es knusprig und saftig. Eine kleine Gabe Wasser auf den Backofenboden fördert dies.
Ein Duft durchzieht das Haus! Den Sommer über war es viel zu warm für mich zum Backen. Das Brot schiebe ich zum Freutag.
So, dann wieder in das real life gestürzt. Das hat uns, Überraschung! total eingeholt. Euch ein schönes Wochenende. Hier soll es tatsächlich Regen geben.
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