warm

Hallo zusammen!

Während ich dies noch zu Ende schreibe, ist es draußen immer noch sommerlich warm. Die Holzplatten der Terrasse wurden gerade fix von mir angestrichen, morgen soll es nämlich Regen geben. Eigentlich müsste ich noch so viel mehr anstreichen und machen, aber alles auf einmal geht ja auch nicht. Und ich hab mir gerade eine kleine Pause verordnet, zu viel Sonne, aber genießen möchte man am liebsten jeden Strahl, auch wenn der Sonnenbrand schon da ist. Da wir aber noch keine Hitze gewohnt sind, halten wir es eh noch nicht so lange draußen aus. Tja, haben wir am Wetter nicht immer was auszusetzen? Sonst gäbe es wohl weniger, über das man reden könnte.

Eigentlich ist jetzt die Zeit, in der man noch mal auf seine empfindlichen Pflanzen acht geben müsste: 11. – 15. Mai Eisheiligen, endend mit der kalten Sophie, die kennen ja die meisten. Nun, dieses Jahr waren die wohl etwas früher und so manche Pflanzen haben sich vom Frost immer noch nicht erholt. Einige Bäume, ( Walnuss, Robinie,) z. B. müssen neu austreiben. Aber hier ist nun nicht nur Bienenweide, ich hoffe sehr auf die Meisen. Weniger Singvögel gibt es auch hier dieses Jahr. Hoffen wir auf eine bessere, zweite Brut.

Immer mal wieder habe ich zwischendrin Stempel geschnitzt, (ein wenig aus dem  Buch „Dekorieren mit Lotta“).

Und am Anfang der Woche stellte ich mit Freuden fest, dass die Hollunderblüten anfangen aufzublühen. Sirup Zeit! Und mein jüngerer Sohn hat schon Holler Gelee bestellt. Den mache ich dann statt mit Rohrzucker/Zucker mit Gelierzucker und etwas mehr Zitronensaft, (sonst geliert er nicht so gut). Weissdorn blüht auch gerade wieder zum Sammeln für Herztee.

Abends habe ich angefangen „Anne with an e“ zu schauen, ich erwähnte es ja schon mal hier. Eine so wunderschön gemachte Serie, sie erlaubt sich weniger Farbe, Schnitte, Hektik, Kitsch, dafür erzählt sie so schön, zeigt das Leben, die Menschen, Natur. „Anne auf Green Gables“ ist vielen sicher ein Begriff, eine Buchreihe und auch schon mal als Serie verfilmt. Wer von uns kann sich schon vorstellen, dass man nur ein Kleid hat, der Schulweg bei jedem Wetter über weiter Strecken zu Fuss zurück gelegt werden muss, Kinder, wenn die Familie kein Geld haben, schon arbeiten auf einem fremden Hof. Auch wie man sich zu benehmen hat, so weit weg und dann doch auch wieder so nah. Telefon gibt es noch nicht, Kinderkrankheiten können fast den Tod bedeuten, Mädchen sind zum kochen und heiraten da, was haben wir es heute gut. Und doch ist die Gefühlswelt nicht viel anders, vielleicht ging man etwas anders damit um. Ich sitze jedenfalls da und lächle, seufze und habe Tränen in den Augen.

Bleibt gesund!

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