VW Linol und so

Hallo Ihr Lieben.

Da geht noch schnell ein Hinweis in eigener Sache raus:

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Im Reisebuchladen in Karlsruhe sind ein paar meiner selbstgeschnitzten Linoldrucke zu kaufen.

https://www.reisebuchladen.net/

Karlsruher Reisebuchladen
http://www.reisebuchladen.net

Vielleicht schaut Ihr (wenn Ihr in der Nähe seid) mal in den tollen Reisebuchladen (Werbung, außer das hier meine Drucke, Shirts,.. liegen, bekomme ich nichts dafür) in der Herrenstrasse 33 vorbei.

Reisebuchladen
Bully

Solltet Ihr auch Reiselektüre, -führer oder -karten benötigen, eine wirklich gute Beratung, neben umfangreichem Bestand bekommt Ihr dort auf alle Fälle.

Alles Liebe,

Nina

(und weil ich mich auch darüber freue – logo – geht das auch noch schnell zum Freutag, Verlinkt und somit noch mal Werbung)

Freitag, Freutag, Blumentag

Hallo Ihr Lieben,

da steht uns schon Pfingsten vor der Tür. Ein Fest, ohne Geschenke, ohne Süsskramkalender, aber mit einer eindeutigen Aussage: „Herr schmeiss Hirn vom Himmel!“ Das mit dem Geist und der Taube sei einfach mal Glaubenssache, aber Erkenntniss, die wünsch ich uns allen. Warum wir das gebrauchen können, brauche ich bestimmt nicht genauer auszuführen. (Jeder macht z. B. mal Fehler, ich habe beim letzen Beitrag konstant „Bordüren“ so geschrieben: Bodüren. Ach wenn es denn nur immer so schnell zu verbessern wäre.)

Pfingsten ist eigentlich ein schönes Fest, fast immer sonnig und warm, der Sommer lässt schon grüssen. Ein paar Tage extra frei für die Schüler, in manchen Bundesländern sogar mehr als ein paar, (da war ich immer etwas neidisch). So starten wir schon mit Freude in das Wochenende. Alleine dies ist ein Grund für den Freutag, oder?

 

Im Garten verändert sich das Bild eigentlich täglich. Jetzt werden die Johannisbeeren langsam reif. Die Rosen scheinen dieses Jahr ganz besonders gut zu gedeihen.

Leider sind die Pfingstrosen schon sehr niedergedrückt. Sie hatte es dieses Jahr besonders schwer.

Der Mai war kühler, als sie es mitlerweile gewohnt sind. Ihre Stängel wuchsen länger als es für den schweren Blütenkopf gut ist. Trotz Stützen neigen sich alle sehr zu Boden. Und die Hitzetage ließ die Blumen fast verbrennen. Die Rose du Resht war plötzlich verblüht. Allerdings kommen da den ganzen Sommer über immer wieder Blüten, doch der wunderbar blühende Strauch hatte plötzlich just keine blühenden Rosen mehr, als ich ihn fotografieren wollte. Unten drunter lag ein „Blütenteppich“. Aber an unserer Haustür herrscht reger Andrang! Und es duftet bis in den Flur, wenn wir die Tür öffnen. Die Kletterhortensie blüht.

Ach, immer meckern wir über das Wetter. Es treibt es hier aber auch bunt. Schwül, feucht und dann Hitzerekord, unwetterartiges Gewitter und Temperatursturz. Was macht Euer Garten so? Die Zitronenfalterin sammelt diesen Monat Gartenbeiträge. (Verlinkt und somit als Werbung zu kennzeichnen)

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Natürlich zeige ich Euch auch meinen duftenden Freitag Blumenstrauß.

diesmal mit „spielerischen Begleitern“

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Und zu guter Letzt auch meine letzten Schnitzwerke:

Safari
Held der Kindheit, Captain Future

 

Euch allen ein wunderschönes langes Wochenende, macht es Euch schön.

Flügelt ein kleiner blauer Falter
vom Winde geweht.
Ein perlmutterner Schauer,
glitzert, flimmert, vergeht.
So mit Augenblicksblinken,
so im Vorüberwehn
sah ich das Glück mir winken.
Glitzern, flimmern, vergehn.
(Hermann Hesse)
Verlinkt beim Freutag, Holunderblütchen, Zitronenfalterin und diese Links sind als Werbung zu kennzeichnen.

einmal rund bitte

Hallo Ihr Lieben.

Ein neues Monatsmotto gibt es bei Michaela Müllers Muster Mittwoch:

Bordüren

Was für eine Möglichkeit sich auszutoben. Theoretisch. Denn ich muss Euch ganz ehrlich gestehen, ich bin gerade nicht so aktiv, dieses schwühle Wetter *haut uns alle um*. Daher greife ich ein ganz klein wenig in mein Archiv, bzw hole den bereits bedruckten Rock hervor. Diesen Linoldruck habe ich schon vor einigen Jahren geschnitzt, inspiriert von *Dekorieren mit Lotta* (Werbung, Buchtitel, habe es selber gekauft, na Ihr wisst schon, es muss halt genannt werden).

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Eine Jeans Hose wurde damals auch bedruckt, einmal halbrund um s Bein unten, aber die Hose passt mir leider nicht mehr (dabei ist es eine so tolle, weite Jeans). Davon getrennt habe ich mich noch nicht, vielleicht kann ich sie ja anderweitig nutzen. Oder es findet sich jemand, dem sie passt (Gr. 34 steht drin, muss eine alte Normung sein, ich würde sagen es ist Grösse L/38 auf derHüfte sitzend, grade und lang)

Bordüren sind ja wirklich allgegenwärtig, am ehesten denken wir wohl an Deckchen, Tischdecken und Tapeten. Mit einfachen Mitteln kann so etwas verschönert werden. Vor allen Dingen unsere Grosseltern haben dies oft getan, sowohl mit Bändern, gehäckelt, geklöppelt, gewebt, gedruckt, gemalt. So viele Leinenbahnen wurden mit einem breiten Schmuckwebband in der Mitte zusammengenäht und verschönerten Tische (und tun es auch noch).

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Muster, die sich wiederholen, oft in einem Webband oder einem gedruckten Streifen. So wurden in NRW bis in die 70er Jahre noch im Bergischen Land Webbänder gewebt für den allgemeinen Gebrauch. Heute hat man zwar einige Webstühle wiederbelebt, davon profitieren aber vor allen Dingen die Hobby Näherinen.

Wie diese Webstühle aussahen, habe ich Euch ja schon gezeigt.

Stempel und Linol dafür zu schnitzen ist natürlich perfekt und ich verspreche Euch, nächste Woche gibt es dazu mehr und Neues. (Ich muss auch dringend neues, blaues Schnitzmaterial besorgen.)

Eine schöne Woche Euch allen! Schön, dass Ihr vorbei geschaut habt.

(Verlinkt und damit als Werbung zu kennzeichnen bei muellerinen-art-studio.de)

 

Verbrannt und gepflanzt

Hallo Ihr Lieben.

(Text, Verlinkung und Bilder enthalten Werbung)

Jetzt fragt Ihr Euch vielleicht, warum im Titel *verbrannt* steht. Ein Fabelwesen, welches durch das Feuer gehen kann. Das haben die Menschen vom Feuersalamander früher (Altertum/Mittelalter) wirklich geglaubt und man warf sie sogar in einen Brand um ihn zu löschen, denn sein Gift würde jede letzte Glut löschen. Die alten Germanen streuten die Asche in ein Trankopfer. (Sie haben ihn also wohl verbrennen können.) Der Feuersalamander galt als unverletzlich durch Feuer und Gifte. So ist er oft als Wappentier zu finden, wo er nicht nur ein Symbol der Unverbrennlichkeit, sonder auch der Treue, Beständigkeit, Glück und Tugend ist. Tatsache ist, dass er ein Sekret (Hautalkaloide) bei Berührung abgibt, welches giftig ist. (Das zeigt er mit seinen gelben Flecken seinen Fressfeinden.) So glaubte man, ein Salamander könne einen Brunnen vergiften oder beim Erklettern eines Baumes, dessen Früchte verderben.

mit ein wenig Fingerspitzengefühl können Rheinkiesel kleine Kunstwerke werden

Nicht oft bekommt man den grössten Salamander Europas in der Natur wirklich selber zu Gesicht. Selten ist er geworden und war schon immer ein heimeliger Bewohner von alten Steinbrüchen in feuchten Laub- und Mischwäldern. Außerdem ist er nachtaktiv. So habe ich auch nur als Kind mal diesen schönen Salamander in einem alten, kleinen Steinbruch entdeckt. Leider steht er auch auf der *Roten Liste*, ein Pilz aus Asien bedroht die kleinen Bestände noch zusätzlich. Der Hautpilz wurde wohl durch Importe für Terrarien eingeschleppt.

Am Freitag hab ich euch noch den Hinweis auf die Wochenendveranstaltung im Freilichtmuseum Lindlar gegeben. Am Samstag bin ich dann hin gefahren, mal alleine, denn mein Mann konnte nicht, die Söhne musste lernen. Aber da es um das Thema Garten ging, war das für sie wohl auch nicht sehr schlimm. Ganz viele wunderbare Pflanzen konnte man kaufen! Sehr viele alte Sorten-Händler und auch Vereine, die sich der Sortenvielfalt und ihrem Fortbestand verschrieben haben, sowie der Erhaltung von Lebensräumen, waren dort vertreten. Ich hätte furchtbar viel Geld ausgeben können. So viele alte Gemüsesorten, Samen, Kräuter, Stauden, Knollen, Rosen, Sommerblumen,…

im Hintergrund Wiederaufbau eines alten Gebäudes

die habe ich mir gekauft

 

Ich zeige Euch mal, was ich mir ausgesucht habe:

Drei Geranien haben es zu mir geschafft, eigentlich habe ich mir ja geschworen, ich möchte gar nicht mehr so viele Töpfe, aber diese Buntblatt- und Duftpelargonien wollte ich wirklich sehr gerne mitnehmen. Es ist etwas Anderes, wenn ich Pflanzen gut überwintern kann (im Keller) oder sie erfrieren lassen muss oder weg tun muss. Von diesen Geranien/Pelargonien kann man auch gut Ableger durch Stecklinge machen. Die Dame, die sie im Museum verkaufte, wusste leider ihre Namen nicht, denn der Gärtner, der sie ihr vermehrt, meinte immer nur zu ihr, „das sind Geranien, alte Geranien“. (Er würde jetzt auch aufhören, was sie sehr schade fände.) Einen Namen habe ich auf Grund des wirklich besonderen drei farbigen Blattes schon herausbekommen, „Mrs. Pollock“. Die andere Pflanze mit den zweifarbigen Blättern könnte die „Frank Headley“ sein. (Viele Geraldinen tragen englische Namen, dort werden/wurden die meisten Sorten gezüchtet.)

Die dritte Pflanze ist eine Duftpelargonie, genauer gesagt eine *Wildform*, mit kleineren Blüten und Blättern, aber mit sehr vielen Drüsenhärchen, welche bei Berührung (oder bei Wind) ihren feinen Geruch abgeben. Dadurch wirken sie auch als Insektenschutz. Normal gelten Geranien als giftig, die Wildformen werden aber als Heilmittel angewandt bei Durchfall, Hauterkrankungen und Schmerzen. In kleinen Mengen kann man mit klein geschnittenen Blättern auch süsse Speisen, Salate, Likör und Tee oder Sirup verfeinern, bzw. herstellen. Die Blüten sind essbar und zB. auf Obstsalat sehr dekorativ.

Und weil ich im Garten ja eigentlich gar keinen Platz mehr habe, durften noch eine englische Duftwicke, eine rote Melde, zwei Tomaten und mehrjähriges Bohnenkraut mit. Außerdem liebt meine Mutter Strohblumen, so dass eine gelb blühende Pflanze gekauft wurde. Mehr passte einfach nicht mehr in meine 2 Beutel und wollte ja auch geschleppt werden. Melde und Tomate (Green Zebra) passten noch in das Hochbeet. Eine Tomate (eine englisch/irische mit wunderschönem Grün, genannt „Splash“) steht am Haus. Die rankenden Wicken sollen noch an den Zaun. Das Bohnenkraut hat auch noch einen Platz am sonnigen Beetrand gefunden.

Jetzt habe ich so viel über meine neuen Gartenpflanzen berichtet. Hoffentlich ist Euch nicht langweilig geworden. Als Abwechslung noch ein paar Bilder vom Museum, dort wurde diesmal auch in der Bandweberei ein interessanter Einblick gebracht und es saß eine Weberin (sie selber mochte nicht in s Internet, was ich gut verstehen kann, ihre Hände konnte ich dann aber nicht weglassen) am großen Webstuhl und schickte mit Leinen bestückte Schiffchen hin und her. Bunte Webbänder wurden noch bis in die 70er Jahre in dem kleinen Haus hergestellt, natürlich dann schon elektrisch angetrieben, was übrigens sehr laut war. (Ich sollte meinen Schulwebrahmen wieder aus dem Keller holen.)

elektrischer Webband Webstuhl

 

Genug zu bestaunen gab es sowieso im ganzen Museum. Plötzlich war auch um den Pferch der Ziegen eine Menschentraube, aber sie waren auch wirklich sehr fotogen, wie sie da auf den Steinen standen.

Hausziegen

Eine schöne Woche, mit einem sonnigen Feiertag wünsche ich Euch allen.

 

Verlinkt (Werbung da Verlinkung) beim Creadienstag 

und HoT.

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Freitagsblumen

Hallo ihr Lieben.

Ich schaue nach dem Nachbarhaus und dafür habe ich ein paar wunderschöne Rosen geschenkt bekommen. (Der Dauerregen hatte nämlich Rosenzweige runtergedrückt.)

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Als Vase nutze ich diesmal die selbstgetöpferte Kanne meines Sohnes. Obwohl beim Brand der Henkel abgeplatzt ist, mag ich sie sehr. ( Und ja, der Sohn weiss, wie man ohne Luft richtig anfügt, der Referendar wollte aus Zeitmangel den Schülern die Henkel antöpfern, Zeitmangel ist nie gut!) Der Clou an dieser Vase ist, dass sie eigentlich besser ohne Henkel funktioniert hätte! Die Deko ist immer noch maritim angehaucht.

Letzte Woche habe ich einen Maikäfer gesehen, welcher mich u.a. zum letzte Beitrag inspiriert hat. Nun ist ein fliegender, brummender Gesellen dazu bekommen.

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Außerdem zeige ich noch meine „neue“, auf dem Sperrmüll gefundene Kiste. Ich habe sie nur mit Tafelfarbe angemalt. So kann ich notieren, was drin ist. Ich liebe Kisten und Kästchen! So viel mehr Ordnung, ich bin nämlich ein recht chaotischer Mensch. Als ich die Fotos hier eingesetzt habe, bemerkte ich erst, dass ich mit dem Pinsel noch mal eine Stelle nach gehen muss. (ein wenig Farbe bekommt sie noch von innen, keine Sorge, gerade der Deckel benötigt noch Hellblau!)IMG_20190524_153137IMG_20190524_153037

Hier kommen auch meine Täschchen (nicht selber gemacht) und meine „Eleonore Dose“ rein, (selbergemacht), so langsam habe ich mich hier am Esstisch etwas zu sehr ausgebreitet. img_20190524_152929.jpgIMG_20190524_154837

Das Wunderbare an diesem kleineren Kasten ist, dass Fächer zum Herausnehmen da sind. Eigentlich ist sie mal vor längerer Zeit als Nähkästchen für einen lieben Menschen gestaltet worden und das Bild vorne hat auch eine passende Geschichte, dazu vielleicht später irgendwann mal mehr.

Und weil ich das Wetter und die Zeit nutzen möchte vielleicht noch Rasen zu mähen, definitiv Holunderblüten Sirup zu kochen, (übrigens versuche ich zum ersten Mal, wie es mit einigen Rosenblüten dazu schmeckt), den Zaun vielleicht doch noch zu reparieren, bleibt gar nicht so viel übrig, um mehr zu posten.img_20190524_163251.jpg

Schnell noch ein (auch als Werbung zu kennzeichnen, aber ich bekomme nichts dafür) Tipp für das Wochenende, „Jrön und Jedöns“ im Freilichtmuseum Lindlar im Bergischen.

 

verlinkt bei Holunderblütchen und Freutag. (Als Werbung zu kennzeichnen, da Links)

Habt ein schönes Wochenende!

 

 

Kreuchen und fleuchen

Hallo Ihr Lieben.

Schön, daß Ihr wieder vorbei kommt!

 

Mein Bücherstapel ist im Moment ganz schön hoch. Gestern Abend habe ich diesen Titel in die Hand genommen, der mir in der Bücherei in die Finger geraten ist. Der Prolog allein ist schon sehr poetisch. Über eine Hummel, die sich nach der kühlen Nacht erst von der Sonne aufwärmen lassen muss, dann durch Muskelzittern selber für das restliche Steigen der Körpertemperatur sorgt, wie sie Tau und Pollen aus dem Hummelkleid streicht und nach guten Nahrungsquellen sucht, um zu sammeln. Sie landet in einer gelben Klappertopf Blüte. (als Werbung zu kennzeichnen, Buch ist aus der Bücherei ausgeliehen und alles was ich hier darüber erzähle, ist meine persönliche Meinung, gibt kein Geld dafür)

Die Wiese: Lockruf in eine geheimnisvolle Welt

 

Der Autor  Jan Haft ist Biologe und preisgekrönter Naturfilmer, außerdem schon seid frühester Kindheit lieber in der Natur als im Kunstmuseum. Er erzählt (u.a.) von seiner Wiese, erzählt und erklärt Zusammhänge , erzählt was alles kreucht und fleucht, (oder warum es das vielleicht nicht tut,) er erzählt gut. In Zeiten, wo wir immer wieder vom Insekten Sterben lesen und hören (und sehen – bzw nicht mehr sehen) ist das Buch natürlich besonders lesenswert, die Wiese mit der Hecke drum rum, die kleine Schwester des Waldes. Allerdings erklärt er auch, warum viele Wiesen nicht mehr so existieren, wie noch vor über 40 Jahren, in der Zeit der grossen Flurbereinigung. Und geben wir in Deutschland nicht wenig Geld für Lebensmittel aus? Das Auto ist kaum weg zu denken, wenn wir mobil sein wollen und müssen, der Vorgarten muss super aufgeräumt aussehen (ja, aufgeräumt!) und am Besten mit Kies zugedeckt, damit es keine Arbeit macht.

Das bringt mich dann zu meinen neuen Karten:

Es ist Mai, Maikäfer Zeit. Der Käfer, der auf vielen alte Postkarten frohe Pfingsten wünscht, der von Bauern gefürchtet wurde, wenn er in grossen Schwärmen über sein Grün her fiel (aber dann – ähnlich dem Kartoffelkäfer, als Hühnerfutter endete). Der Käfer, der Glück im Mai bringen soll, aber eines der traurigsten alten Kinderlieder betitelt. Der Käfer, der vier Stunden sein Weibchen begattet und dessen Larve drei Jahre braucht um vom dicken Engerling zum grossen Käfer zu werden. Und nicht zuletzt kennt wohl fast jeder die Episode bei Max und Moritz.

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Und weil es heute wirklich kein schönes Mai Wetter ist:

Whether the weather be fine, or whether the weather be not,
Whether the weather be cold, or whether the weather be hot,
We’ll weather the weather, whatever the weather,
Whether we like it or not.  (englischer Limerick)

Aber wie schlimm wäre es, wenn wir das Wetter auch noch kontrollieren könnten?

Daher, macht es Euch trotzdem gemütlich!

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(Verlinkt und damit auch als Werbung zu kennzeichnen beim Creadienstag und HoT)

Jeder weiß, was so ein Maikäfer
für ein Vogel sei.
In den Bäumen hin und her
Fliegt und kriecht und krabbelt er.
Max und Moritz, immer munter,
Schütteln sie vom Baum herunter.
In die Tüte von Papiere
Sperren sie die Krabbeltiere.
Fort damit und in die Ecke
Unter Onkel Fritzens Decke!
Bald zu Bett geht Onkel Fritze
In der spitzen Zipfelmütze;
Seine Augen macht er zu,
Hüllt sich ein und schläft in Ruh.
Doch die Käfer, kritze, kratze!
Kommen schnell aus der Matratze.
Schon fasst einer, der voran,
Onkel Fritzens Nase an.
„Bau!“ schreit er. „Was ist das hier?“
Und erfasst das Ungetier.
Und den Onkel, voller Grausen,
Sieht man aus dem Bette sausen.
„Autsch!“ – Schon wieder hat er einen
Im Genicke, an den Beinen;
Hin und her und rundherum
Kriecht es, fliegt es mit Gebrumm.
Onkel Fritz, in dieser Not,
Haut und trampelt alles tot
Guckste wohl, jetzt ist’s vorbei
Mit der Käferkrabbelei!
Onkel Fritz hat wieder Ruh
Und macht seine Augen zu.
Wilhelm Busch

einfach Verschiedenes

Hallo Ihr Lieben.

Gedrucktes und Geschnitztes, Gelaufenes, Trauriges und Schönes. Und als Werbung zu kennzeichnen, da Namen, Fotos, Verlinkungen … Ihr kennt das schon.

Irgendwie bin ich selten der Typ, der einfach nur über eine Sache schreibt. Ich wollte Euch meine neuen Stempel zeigen, aber nicht ohne auch etwas Hintergrund. Am 12. haben wir einen wirklich schönen Gang gemacht und ich wollte mehr als beim letzen Beitrag dazu zeigen. Mit den Ferien am Meer war ich auch noch nicht ganz fertig.

Also ich fange mal mit den restlichen Bildern des Urlaubs an. Wir sind an einem Tag mal schnell über die Grenze nach Belgien gefahren. Knokke-Heist war da unser Ziel. Nun, begeistert hat uns der Ort nicht gerade:

 

Die Strandpromenade ist eher zum Abgewöhnen. Das kleine Rondell mit den Tulpen konnte auch nicht darüber hinweg täuschen, dass dies ein Ort mit grossen Gegensätzen ist, sehr viel und sehr wenig Geld.

Gefallen hat uns dann aber der kleine Grenzort Retranchement.

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Hier gab es ganz leckere Pommes mit Storchenkino. Der kleine Ort gehört zur Gemeinde Sluis.

Schaut Euch mal das Bild mit dem *Spielzeug* genauer an. Habt Ihr die Türkentaube entdeckt? Die Wasserspeier auf dem Rathaus in Sluis haben mich so an Notre Dame erinnert. Was war ich traurig, über den Brand zu lesen.

Als es ziemlich regnerisch war, fuhren wir nach Breskens. Das kleine Fischerei Museum am Hafen ist wieder ein willkommenes Ziel. Während die eine Hälfte mit dem Hund einen Gang machte, schaute sich die andere Hälfte die naturkundlichen Exponate an. Hier seht Ihr, was man alles an Versteinerungen im Meer gefunden hat, über das Leben als Fischer, neuere Geschichte, Technik rund um die Seefahrt und Exponate vieler Vögel und Meeresbewohner begeisterten uns wieder.

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Schade, ich war eine Sekunde zu spät, der Hund hat da durch geschaut

Wenn man sich die alten Fotos und Exponate ansieht, ist das Leben am und mit dem Meer nicht mehr so verklärt, wie wir es uns als Urlauber vorher vielleicht vorgestellt haben.

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Dann haben wir am 12. Mai ja einen wunderschönen Spaziergang von Troisdorf aus an der Agger lang gemacht.

Da wollte ich Euch noch ein paar Fotos mehr zeigen.

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Es ist wunderschön, an der Agger lang zu laufen. Und nach den kühlen Regentagen haben wir es sehr genossen. Wir sind sehr gern an Sieg und Agger. Auch dieses Wasser begeistert uns, als Lebensraum und Freizeit Ziel. Hier gibt es immer wieder Bereiche, die gesperrt sind, für die Natur ein Segen, denn im Ballungsgebiet muss man ja nun mal mehr Rücksicht nehmen. So darf hier z. B. nicht gebadet werden, es gibt einen militärischen Bereich und die Einflugschneise des Köln Bonner Flughafens. Besser für die kleine Entenfamilie. Auch wenn wir Menschen immer meinen, wir könnten uns doch dort auch noch erholen, so braucht die dicht besiedelten Natur ihre Rückzugsorte.

Verlinkt beim Monatsmotto Wasser 

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Übrigens, kanntet Ihr den Begriff Flurförderzeuge? Selbst das Rechtschreibprogramm zeigt mir den Begriff als *falsch* an.

Und von den regionalen Naturbildern mache ich noch einen Schlenker zu meinen letzen kreativen Dingen. Habt Ihr schon mal von einem Dikdik (Dik-Dik) gehört? Diese afrikanische Zwergantilope kommt auf meinem Stempel Bild leider viel zu gross rüber, denn sie werden nur etwa 40 cm (Schulterhöhe) gross. Die scheuen Antilopen leben lieber im unüberschaubaren Gebüsch am Rande der afrikanischen Savanne (Masai Mara, Serengeti z. B.) Grundsätzlich sind die Tiere auch tagaktiv,  aber in der Hitze eher im kühlen Schatten der Sträucher und daher selten zu sehen. Sie leben monogam in festen Territorien. Wenn Gefahr besteht, verhalten sie sich eher, wie der heimische Feldhase. Dikdiks verharren regungslos und beobachten die Lage. Das erklärt die grossen, seitlich liegenden Augen, (die fast kitschig anmuten). Müssen sie fliehen, schlagen sie mit grossen Sprüngen Haken und suchen eine neue Deckung, also ganz anders, als ihre grösseren Verwandten. Mich faszinieren diese kleinen, rehähnlichen Savannenbewohner sehr. Wir hatten nämlich das Glück, die selten zu sehenden Tiere auch wirklich zu entdecken.

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Sie erinnern schon ein wenig an unsere Rehe. Gern zeige ich den Stempel beim HoT und Creadienstag.

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Dann habe ich gestern gelesen, dass Doris Day gestorben ist. Que sera, sera. Ist das lange her. Ein Stück Kindheit. Auch wenn die Filme heute wirklich mehr als bieder rüber kommen, habe ich sie gern geschaut und viel gelacht. Das DD auch anders konnte, bewies sie im Hitchcock Krimi „Der Mann der zu viel wusste“, wo sie auch das Lied sang.

Euch eine schöne Woche.