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Hallo Ihr Lieben.

Schneeregen, Graupel, Sturm,… überall liegen Äste. Ich hoffe, Ihr könnt es Euch gemütlich machen. Vor allen Dingen gestern war es hier ein wirklich *dunkles* Wetterchen.

Basstölpel
Seevogel des Jahres 2016

Ich habe heute ein paar Stempel-Bilder von Tieren, denen Kälte und Wind nicht all zu viel ausmachen. Eisbären und Polarfüchse oder (etwas näher geographisch,) den Basstölpel.

Diese  grossen Seevögel haben ihren Namen von der schottischen Felseninsel „Bass Rock“, wo sie gern auf den Felsen in Kolonien brüte(te)n. Heute gibt es sie sogar auf Helgoland. Diese grossen Segler sind Stoßtaucher, ihre Beute Heringe, Makrelen, Sardellen und ähnlich grosse Fische. Aus bis zu 45 m Höhe stürzt der Gleitflieger sich wie ein Pfeil oder Torpedo mit grosser Geschwindigkeit in das Wasser. Der erbeutete Fisch wird fast sofort verschluckt, so dass es aussieht, als würde der Vogel immer ohne Beute wieder auftauchen. Deswegen nannten französische Fischer den Vogel auch „verrückt“, „Le Fou de Bassan“. Die Vögel waren früher auf Schiffen eine leichte Beute für Seeleute, da sie sehr zutraulich auf den Schiffen landeten. Daher nannten portugiesische Seeleute sie auch „Bobo“ oder „Dummkopf“, davon leiteten die Engländer den Namen „Bobby“ ab und ein deutsche Ornitologe übersetzte die in „Tölpel“.

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Auf meinen kleinen Stempeln kommt leider die wunderschöne Kopffärbung nicht zur Geltung, dort sind Teile des Kopfes um Schnabel und Augen nicht befiedert und schwarz.

Der männliche Basstölpel sucht übrigens einen Platz für ein Nest aus und normalerweise schmückt er es mit Algen, Grass, Tang und Treibgut, wobei leider mitlerweile viel Plastik auch hier seinen Weg hin findet. Am schlimmsten sind Teile von Netzen, in denen sich der Vogel verfängt.

Der Vogel ist ein Kunstsegler, kein guter Läufer und erinnert nicht umsonst an den Albatross. Da muss ich dann immer an „Bernard und Bianca“ denken. Darum sind die hohen Klippen auch sein bevorzugtes Brutgebiet, hier nisten sie in grossen Kolonien, zusammen mit Trottellummen und Eissturmvögel.

Der Versuch, auch auf eine Tasse zu stempeln, hat leider nicht geklappt, nach dem 6 mal verwischen und abwischen, habe ich aufgegeben. Vielleicht klappt es mit kleineren Stempeln.

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Polarfuchs und Eisbär

Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche.

Verlinkt beim Creadienstag

 

 

Winter?

 

Hallo Ihr Lieben!

(Text und Bilder enthalten Werbung, unbezahlt)

Die erste neue Woche des Jahres ist fast bald zu Ende. Wie schnell der Alltag doch (fast) genau so weiter geht, wie er aufgehört hat. Nur das die Jungs noch Ferien haben.

Eigentlich sollte es hier ein wenig Schnee, na ja eher Schneeregen geben, der rheinische Winter ist nun mal grau und matschig, also nur Regen. Diese Sehnsucht nach dem hellen, sanften Schnee! Ich bin mit Schnee gross geworden, bin hinter `s Haus mit dem Schlitten und den Berg hoch gestapft. Schlitten fahren war immer das Größte für mich, mein Schlitten hatte sogar einen Namen, nach einer Rennmaus aus gewissen Cartoons! Und im Nu war man zu mehreren am Hang unterwegs! Auch als Autofahrer lernt man schnell damit umzugehen. Der Schnee fehlt mir.

Dieses Bild ist noch aus der alten Fiebel meiner Mutter. Die Zeichnung finde ich sehr schön, sie gibt so einfach wieder, wie wir uns den Winter wünschen, vorstellen.

Und ward Ihr vor Weihnachten auch kreativ und durftet es noch nicht zeigen, weil es Überraschungen sein sollten? Ich hatte mir ja beim Schnitzen dieses Stempels schon vorgenommen, ihn auch in Linol zu gestalten.

Was so ein kleines Stück Stoff auslösen kann. Kurz vor Weihnachten hab ich mich dann an s Werk gemacht. Ich arbeite leider viel zu oft auf die letzte Minute. Und dann war das „alte“ Grün in der Tube auch noch so zäh geworden, dass es schwer zu verarbeiten war und sehr langsam auf dem Stoff trocknete. Beim Drucken das Motiv um Kanten herum zuführen war auch nicht einfach, man vergisst leicht, dass bei Stoff ja auch noch Reste unter der Naht sind. Außerdem war der Linolschnitt gross und dadurch unhandlich, es ist halt kein Holzschnitt und hängt durch. Aber ich mag ihn sehr! Das Pfeil Schnitzmesser ist so viel leichter durch das Material gegangen, als  meine normalen Linolmesser. Manchmal war es so „scharf“, das weniger Linol stehen blieb, als ich wollte. Aber die Hirsche sind gut geworden und es hat sich sogar ein Vogel eingeschlichen. Meine Familie hat nun jeder ein Stück Winterwald bekommen.

Ich musste diesmal auch ein Nudelholz nehmen, es ist gar nicht so einfach, überall gleichmässigen Druck auf die Linolplatte auszuüben.

Ein Dreieckstuch habe ich noch gehäkelt, einen kleinen Krimskramsbeutel bedruckt, viele Karten gestaltet und ein Leuchthäuschen nachgemacht. 

 

Und ich habe Euch meine Austernfischer noch gar nicht gezeigt. In Schottland waren wir mal in einem Hostel, direkt am Strand gelegen, dass den Vogel sozusagen als Wappentier hatte. An dem Walhai muss ich noch mal arbeiten, die vielen Punkte sind nicht richtig vom Schnitzmesser (und mir) rausgeholt worden. Kennt jemand da einen gute, handwerklichen Trick? Manche nehmen ja auch so Stifte, die Kreise herausnehmen. Aber ich besitze so einen nicht und dann würde es mir auch zu regelmässig.

 

Dann habe ich so liebe Post aus dem Norden bekommen, mit ganz viele schöne Sachen drin, aber die kleinen Glücksbringer daraus muss ich Euch unbedingt zeigen!

Und das ich schon im neuen Jahr wieder ein wenig fleissig war, seht Ihr ja an meinem letzen Beitrag.

Ja, das ist Origami:

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Und ganz viel Glück können wir doch auch im neuen Jahr gut gebrauchen!

 

Ab damit zum Freutag. 

 

 

ein neues Jahr

Ihr Lieben,

(Text und Bilder enthalten Werbung)

nachträglich möchte ich Euch noch ein gutes, gesundes, neues Jahr wünschen! Ich hoffe, Ihr seid gut durch die ganzen Feiertage gekommen. Sowas kann ja durchaus auch mal anstrengend werden, allein das viele leckere Essen. Wir hatten grosses Glück, dass es zwar vor Weihnachten viel geregnet hat, aber dann war der erste und vor allen Dingen der zweite Feiertag richtig schön. Der Hundegang durch die gefrorene Eifel war wunderschön!

Ich liebe dieses Spiel von Licht, Laub und Eiskristallen. Und die Luft hat so etwas ganz Besonderes. Gänge durch die Natur helfen einem dabei, den Rhythmus wieder zu finden, oder? Schaut mal bei der Zitronenfalterin vorbei…

Hätte ich noch etwas mehr Zeit gehabt, hätte ich ganz viele Schlehen noch gepflückt. Der Weg führt über eine alte Bahntrasse und Weiss- und Schwarzdorn Hecken säumen die Ufer.

Für unseren Hund war es ein kleines Paradies, neue Gerüche, viel Lauffreiheit und leider auch drei offensichtlich, stinkende Plätze zum Wälzen. Wenn man sich unterhält, schaut man da nicht immer rechtzeitig, Hundebesitzer wissen sicher, was das dann heißt.

Wo die Sonne nicht hin kommt über den Tag bleibt es vom Frost weiß gepudert.

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Und nun geht es auf in neue Vorhaben.

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Das ich Eulen sehr mag, habe ich ja schon mehrfach hier erzählt. Besonders die Schleiereule hat es mir angetan. Dieses wunderschöne, helle „Gesicht“, der recht schlank wirkende Körper mit den langen Beinen und die Federfärbung, hat es mir angetan. Früher sah man diese Eule viel häufiger, sie wurde gerade von Landwirten gern gesehen als Mäusejäger und die Gebäude hatten fast immer Eulenfenster, Löcher für Vögel und Fledermäuse. schleuereuelnstich

Aber wer achtet heute noch auf diese lautlosen Jäger. Lautlos sind Schleiereulen übrigens, weil sie ganz besonders weiche Federn haben. Im Prinzip sind auch die normalen Federn fast wie Daunen. Es ist schon etwas Erschreckend, wenn eine Eule im Dunkeln über einen fliegt, weil man sie vorher nicht wahr nimmt, aber auch sehr faszinierend.

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Ein weiterer Stempel ist nach dem Vorbild von Pu dem Bären geschnitzt worden. Diese wunderbaren Geschichten von Milne enthalten für ein Kinderbuch auch viele schöne Sätze, die wir „Großen“ uns auch noch zu Herzen nehmen können. Die original Illustrationen von Shepard sind so fein und mit denen von Disney nicht zu vergleichen. Und hier liefen jahrelang zum Einschlafen die Hörbücher von H. Rowohlt, der all den Charakteren eine eigene Stimme gab (und den ich jetzt noch manchmal in meinem Kopf höre, wenn ich an Pu, den Bären mit dem geringen Verstand, denken muss). Wer diese Klassiker noch nicht kennt, sehr zu empfehlen!

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Ich wünsche Euch einen guten Start und auf das Eure Vorhaben unter einem guten Stern stehen werden.

Bedanken möchte ich mich auch für all Eure regen Besuche und Kommentare hier, manchmal tut es richtig gut, zu sehen, dass ein Beitrag Euch auch gefällt. Ich hoffe sehr, ein paar neue Blogbeiträge werden Euch auch wieder gefallen.

 

Assoziationen

In einen Harung jung und schlank

 

In einen Harung jung und schlank,
zwo, drei, vier, sit tata, tirallala,
der auf dem Meeresgrunde schwamm,
zwo, drei, vier, sit tata, tirallala,
verliebte sich, o Wunder, ´ne olle Flunder,
verliebte sich, o Wunder, ´ne olle Flunder.

Der Harung sprach :“Du bist verrückt,
zwo, drei, vier, sit tata, tirallala,
du bist mir viel zu plattgedrückt.
Zwo, drei, vier, sit tata, tirallala,
rutsch mir den Buckel ´runter, du olle Flunder!
Rutsch mir den Buckel ´runter, du olle Flunder!“

Da sank die Flunder auf den Grund,
zwo, drei, vier, sit tata, tirallala,
wo sie ´nen goldnen Rubel fund,
zwo, drei, vier, sit tata, tirallala,
ein Goldstück von zehn Rubel, o welch ein Jubel!
Ein Goldstück von zehn Rubel, o welch ein Jubel!

Da war die olle Schrulle reich,
zwo, drei, vier, sit tata, tirallala,
da nahm der Harung sie sogleich,
zwo, drei, vier, sit tata, tirallala,
denn so ein alter Harung, der hat Erfahrung,
denn so ein alter Harung, der hat Erfahrung.

Und die Moral von der Geschicht?
Zwo, drei, vier, sit tata, tirallala,
verlieb dich in ’nen Harung nicht;*
zwo, drei, vier, sit tata, tirallala,
denn so ein alter Harung, der hat Erfahrung,
denn so ein alter Harung, der hat Erfahrung.

(es gibt übrigens verschiedene Versionen des Liedes)

Hallo Ihr Lieben.

Das ist so gar nicht weihnachtlich, ich weiß!

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Genau, wie bei meinem letzten musikalischen Stempel, kam mir dieses Lied beim Thema Mustermittwoch Musik die Tage in den Sinn. Ich mochte immer dieses sit tata, tirallala und wie die Flunder auf den Grund sinkt. Also einen Plattfisch geschnitzt und natürlich auf Noten gedruckt. „Sit tata, tirallala!“ (Und entschuldige Maike, habe Dir ein wenig bei Dir geklaut.)

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Ich mach mich jetzt auch „zwo, drei, vier, sit tata, tirallala“, auf in den Keller und hänge Wäsche auf und summe „sit tata, tirallala“, noch ein wenig vor mich hin.

 

Verlinkt beim Mustermittwoch

Oh Tannenbaum und mehr

Hallo, Ihr Lieben.

(Text und Bilder enthalten Werbung, ohne Auftrag)

Und, fleißig am backen, basteln, einpacken, Weihnachtsgrüsse schreiben, erste oder letzte Einkäufe tätigen? Ach, irgendwie wird es doch immer schwieriger, die Adventszeit ruhiger zu verbringen, so wie man es doch eigentlich gerne möchte.

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Das Tannenbaum holen in der *anderen* Heimat, war wieder schön. Diesmal haben wir sogar recht schnell einen besonderen und schrägen Baum gefunden.

Am Sonntag gab es hier so wunderschönes Winterwetter. Zumindest bis Mittag war es weiß draußen. Wir sind wieder zum Weihnachtsmarkt an der Burg Wissem gegangen.

Der Nikolaus verteilte Nüsse und Madarinen an Kinder, auf der Bühne spielte bei unserer Ankunft eine lokale Big Band Weihnachtsklassiker und später gab es eine Märchenstunde auf der Bühne. Übrigens, für alle, die Bilderbücher lieben, in der Burg Wissem (Troisdorf) ist eins der grössten Museen dieser Art in Deutschland und als die Jungs noch kleiner waren, sind wir dort so manchen verregneten Wochenendtag versackt.

 

Ja, das ist ein Themenwechsel, nicht war? Aber ich kann gerade nicht noch mehr Weihnachtssachen machen. Und ich will schon seid zwei Wochen eine Lumme schnitzen. Als ich krank im Bett lag, habe ich einen wunderschönen Bericht über die Lummen an den schottischen Steilküsten gesehen. Diese Vögel, die wie Pinguine aussehen, brüten hoch oben in den steilen Klippen. Wenn die kleinen Trottellummen dann aber in das Wasser müssen, wird es gefährlich für sie. Im Gegensatz zu Pinguinen können Trottellummen ja fliegen, aber diese kleinen, schwarzweissen Federknäule sind da noch nicht drin geübt. Sie müssen einfach metertief runterspringen und dabei gleiten. Unten treffen sie auf stürmische Gischt und landen hoffentlich zwischen Felsen im Meer. Als ein schwächeres Küken erst nicht springen wollte, dann aber durch das Getümmel der vielen Vögel auf der Klippe doch stürzte, habe ich wirklich die Luft angehalten. Es landete auf einer Klippe… und überlebte. Die dichten Daunen schützen die Vögel wohl wirklich sehr. (Ja, ich weiss, so ist der Lauf der Natur, aber manchmal ist man doch besonders nah am Wasser gebaut und bittet Mutter Natur, dass alles gut geht.)

Nun, weil es auf Weihnachten zu geht und man sich da ja etwas schenkt, möchte ich einmal so einen Bogen mit Trottellummen Aufklebern verlosen. Wer bis Mittwoch 24.00 Uhr hier einen Kommentar hinterlässt, kommt in die Losmütze und einer der Söhne zieht dann den Gewinner, der andere passt auf, dass alles richtig abläuft. (Sollte es Probleme mit der Kommentar Funktion geben, es geht auch eine email, siehe Impressum.)

Achtung, Verlosung beendet und Sohn hat Mano als Empfänger der Aufkleber gezogen, Gratulation! (Ach, hätte ich jetzt mehr Zeit, würde ich Euch allen welche machen und schicken.)

 

Euch allen schöne Adventstage! Stresst Euch nicht zu viel und bleibt gesund.

Verlinkt beim creadienstag

Sterne

Hallo Ihr Lieben.

Es ging ein eisiger Ostwind. Hoffentlich habt Ihr Euch alle gut eingepackt, wenn Ihr draussen unterwegs seid. Oder Ihr seid gemütlich daheim eingemummelt. Denn nun liegt sogar bei uns im Rheinland Schnee.

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Da bekommt das Märchen vom Sterntaler, welches mir häufige in den Sinn kommt zur Adventszeit, noch einmal eine andere Vorstellung von Barmherzigkeit. *Erfrieren, du dummes Kind, du wirst erfrieren*, will ich dann immer ausrufen! Aber Märchen sind ja immer voll der Extreme. Kinder, die von einer Hexe gemästet und gegessen werden sollen? Ein Rumpelstilzchen, welches sich vor Wut zerreißt? Ein Wolf, der so groß scheint, dass er in seiner Gier eine alte Frau und ein Mädchen in einem Stück verschlingt und die anschließende OP verschläft?

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Ich kenne kein Kind, das diese Märchen deswegen seltsam fand, denn es waren ja Märchen, phantastische Geschichten, deren Poesie und Brutalität uns erschauern ließen und wir trotzdem immer wieder von Prinzessinnen, Prinzen, bösen und guten Königen oder Königinnen, mutigen Geschwistern, verzauberten Tieren, Hexen und Fabelwesen  hören wollten. In meiner Kindheit hatten Märchen einen hohen Stellenwert, ich liebte und liebe sie auch heute noch. All die tiefenpsychologischen Deutungen waren mir egal, ob nun Schneeweißchen oder Rosenrot den verzauberten Bär befreien konnte, nur das war wichtig. Lektionen, wie im Sterntaler, verstand ich natürlich auch und so passte dieses Märchen schon immer in die Adventszeit. (Auch wenn ich immer ausrufen möchte, *Du dummes Ding, wenn Du all deine Kleidung weg gibst, erfrierst du und kannst keinem mehr helfen!*)

 

Vielleicht habt Ihr heute Abend noch ein wenig Zeit, setzt Euch gemütlich hin und kramt Eure alten Kinder- und Hausmärchen hervor, so wie es vielleicht früher Eure Eltern oder Großeltern getan haben, und lest Euer Lieblingsmärchen vor oder für Euch selber. Dazu gibt es Plätzchen, Tee und einen Bratapfel und Ihr lässt all die Hektik fallen, die die Adventszeit mit sich bringt, kommt zur Ruhe und besinnt Euch auf Wesentliches.

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Habt einen besinnlichen, geruhsamen, dritten Advent.

Musik im Ohr

Hallo Ihr Lieben,

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seid Michaela mit dem Mustermittwoch das Thema Musik für diesen Monat ausgerufen hatte, geht mir immer wieder eine Melodie durch den Kopf.

Etwas aus meiner Kindheit, aus dem Regal der Eltern noch als LP (Langspielplatte, für die Jüngeren,) rausgefischt und immer wieder gehört und gelesen.

„Gelesen?“ Ja, Ihr habt richtig gesehen, ich habe mitgelesen (und manchmal schrecklich mitgesungen,) ein Libretto. Seid ich das erste Mal eine Opernaufführung im Fernsehen von der „Zauberflöte“ gesehen hatte, war ich verzaubert, nicht von dem Prinzen, nein, von Papageno, dem Vogelfänger!

Wolfgang Amadeus Mozarts Schlingel, der den Mund nicht halten kann, davon lebt Vögel zu fangen, (gut das es den Beruf nicht mehr gibt,) und sich unsterblich in Papagena verliebt, seinem Freund Pamino, dem Prinzen helfen will und dabei über sich hinaus wächst. Ich liebte diese schöne Melodie, wenn er sich vorstellt und das Duett, wenn sich (Spoiler) Vogelmann und Vogelfrau doch noch finden. Zu der Zeit wurden gerade auch Mozarts Opern in Deutsch und nicht in Italienisch aufgeführt, so konnte ich die Geschichte auch verstehen.

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Dazu hatte ich auch von Anfang an ein sich bildende Skizze, passend zur Arie und Oper: einen Papageno, eingebettet in Noten und Vögeln, gezeichnet einfach, aber geschnitzt eine Herausforderung, da eigentlich zu klein dafür. Einen Versuch war es zumindest wert.

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Übrigens ging meine Papageno Verehrung so weit, dass ich einmal Karneval als Vogelfänger ging, in einem selbstgemachten Kostüm, tagelang hatte ich meine Federn mit der Nadel an Pullover und Hut genäht. Dann wurde ich ein rebellischer Teenager und hörte eher Pop und Rock. Die Zauberflöte hatte erst einmal ihren Reiz verloren.

Euch eine entspannte Woche, (zu 12 von 12 komme ich heute leider nicht.)

Verlinkt beim Mustermittwoch