Hallo Ihr Lieben.
„Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden“
Mark Twain
Schon mal ganz gut, um in ein schönes Wochenende zu starten, oder?
Aber jetzt erst einmal die letzte Woche:
Am Sonntag war ein Teil von uns im Sauerland. Ein wenig sind wir nach Pilzen schauen gewesen. Meine Mutter weiß da noch Stellen, denn durch die vielen neuen baumfreien Bereiche ist das alles anders geworden. Auch war es eigentlich zu trocken. Vor allem der Sohn und Freundin waren trotzdem erfolgreich. Ich habe vor allem „Waldbewohnerunterkünfte“ entdeckt. Also, zumindest sieht es doch so aus und in so mancher Öffnung im Wald haust auch etwas. Wie eine Bodenspinne geschwind eine große Fliege einspann konnte ich dort beobachten. Sie bewegte sich so unglaublich schnell im die Fliege, dass ein Foto nur einen verwackelte Fleck wiedergab.
Hier wächst schon seit unzähligen Jahren das ein oder andere besondere Moos. Ohne Größenverhältnisse könnten das Hobbitwohnungen sein. „In einer Höhle in der Erde, da lebte ein Hobbit.“ (J.R.R. Tolkien, der erste Satz des „kleinen Hobbit“)



In den alten Schiefersteinen und Kalkbrocken finden sich bei genauerer Betrachtung so manche Versteinerungen. Kaum vorstellbar, dass das Mittelgebirge mal ein Meer war.


Ist Euch Anfang der Woche auch der wunderschöne, liegende Mond aufgefallen, mit der Venus zusammen?



Gerade Anfang der Woche war es wunderschön, noch im Dunkeln mit dem Hund zu gehen. Wenn der Mann aus dem Haus geht, gehen wir auch los zur Hunderunde. An den Straßenlaternen tanzen die Wespen ums Licht. Zwei Fledermäuse sind im Park unterwegs, man sieht in der ersten Morgendämmerung ihre Schatten huschen. Es ist noch kein Mensch unterwegs, das genieße ich sehr.
Anfang der Woche, am Montag, habe ich auch reichlich km erlaufen und geradelt. Das Auto musste in die Inspektion. Für den Weg heim fuhr mir der Bus gerade vor der Nase weg. Also, in den 30 min zur nächsten Abfahrtszeit bekomme ich ein paar km weniger Fahrtstrecke und zu zahlen hinter mich! Auch mit frisch gezerrtem Unterschenkelmuskel. Zur Abholung schwang ich mich aufs Rad, lieber eine Stunde über Stock und Stein und durch unbekannte Gefilde geradelt, als Busgekurve. Das Rad kam in den Kofferraum (und die Klappe wurde mit dem Spanngurte festgehalten). Anschließend noch den großen Einkauf tätigen, ich war gut müde an dem Abend.
Sehr gern habe ich „Geschichten aus der Geschichte“ angefangen. Ich höre ja auch schon regelmäßig den Podcast der beiden studierten Geschichtskenner, mit dem Händchen, besondere Ereignisse und Personen in den Mittelpunkt zu stellen. Zwanzig kurze und sehr angenehm zu lesende, interessante Geschichten! (Selbstgekauft)
Das Buch „Schatten über Colonia“ von A. Melzener und J. Nevlandt wurde mir vom Scherz Verlag zur Verfügung gestellt und ist daher als Werbung zu kennzeichnen. Der Ort: das alte römische Köln 87 n.C. hat mich sehr gereizt. Der Anfang ist auch sehr spannend und vielversprechend. Um Colonia herum werden Villen reicher Römer überfallen, angeblich von den Barbaren/Germanen von der anderen Rheinseite. Vor allem der Rechtsgelehrte (Anwalt) Quintus Tibur, der zufällig in eine Verschwörung gerät, hat mir gut gefallen. Er ist der Sohn einer Germanin und eines Römers. Die junge Adlige Lucretia überzeugte mich nicht ganz so. Auch sie wird in die Ereignisse hineingezogen und beide müssen gemeinsam daran „arbeiten“, diese Überfälle aufzuklären. Das liest sich durchaus spannend. Leider bin ich nun über einiges gestolpert und dann bin ich manchmal ziemlich verbohrt. So wirft der Roman der beiden deutschen Autoren nur so mit historischen Details aus dem römischen Leben um sich. Das kann gut funktionieren. Allerdings hatten die Römer zwar schon einfachen Stahl (Messer und Werkzeug zB) aber noch kein Stahlgeflecht. Auch Glas in Fenstern, so wie wir es kennen, war unbekannt, Häute wurden mit einer speziellen Substanz behandelt, so dass sie Glas ähnelten. Sicher ist es Kleinkram, aber so etwas stört mich. Genau wie Schwalben die Krümel aufpicken. Und ich viel zu früh die Lösung herausfinde! Vielleicht bin ich von den Romanen L. Davis mit Didius Falco als Privatermittler zu verwöhnt. Wen die Kleinigkeiten nicht stören bekommt einen unterhaltsamen Verschwörungskrimi aus dem alten, römischen Köln.
Ein wenig kreativ war ich die Woche noch, aber das bekommt Ihr erst später zu sehen. Und da diese Woche 12 von 12 war, könnt Ihr den Donnerstag genauer nachlesen.
Diesen Wochenmix verlinke ich beim „Naturdonnerstag“ „Samstagsplausch„, Juttas „close to the ground“ und der „Galleriea Himmelsblick„
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