Hallo, Ihr Lieben.
Wie versprochen zeige ich Euch, wo der große Kraken nun so „rum schwimmt“.

Kopffüsslern haben mich schon länger fasziniert. Ich meine, so etwas weich und schlabberige aussehendes, mit komischen Augen, Fangarmen, daran Saugnäpfe und u.a. in so grossen Tiefen lebend! Es gibt sie aber auch direkt an der Wasseroberfläche, fingergliedgroß oder als Nachwuchs Plankton, keinen Knochen oder Knorpel im Leib, nur einen merkwürdiges „Schild“ (bei den Sepias) und Tinte im Beutel. Acht oder zehn Arme (zwei Fangarme) haben sie, sehr bewegliche mit vielen Saugnäpfen bestückte, muskulöse Armen. Ihr Mund, versteckt hinter den Fangarmen, ähnelt eher einem Papageienschnabel. Und sie passen durch schmale Öffnungen, in kleine Gefäße, vergleichbar zu ihrer sichtbaren Größe. Ihre Farbe können Sie auch noch ändern. Und wenn sie verschwinden müssen, stoßen sie Wasser aus ihrer Mantelhöhle und sind unglaublich schnell mit diesem Rückstoß. Ach, drei Herzen haben sie übrigens auch noch, genau wie blaues Blut und verfügen über ein großes und komplexes Gehirn, welches die Wissenschaft in vielerlei Hinsicht beschäftigt. Ein verzweigtes Nervensystem sitzt in den multifunktionalen Armen, so daß der eine Arm immer weiß, was der andere tut.
Bei den „Nordmännern“ spukte der riesige Tintenfisch als Monster im tiefen Meer, verschlang ganze Schiffe. „Polypen“ schwammen schon durch antike Sagen und beflügelten auch sonst überall auf der Welt Fantasien, nicht zuletzt bei Jules Vernes „20 000 Meilen unter dem Meer“ oder den ursprünglich eher aus Fantasien stammenden Kämpfen zwischen Pottwalen und Riesenkalmaren. Lange hatte man nur Teile von großen Fangarmen gefunden, aber mit neuen Tiefseebooten konnten erste Film Aufnahmen von diesen Giganten gemacht werden. Auch, dass diese Kraken wirklich zur Nahrung der Pottwale gehören, konnte nachgewiesen werden.Wie leuchtende Geister huschen sie durch das tiefe Dunkel. Die Forschung beschäftigt sich sehr viel mit Tintenfischen. Wir wissen weniger über die tiefen Meere als über den Mond.

Ich liebe es, ihn in dem Paisley Muster zu sehen, wie er sich in „bewegendem Meereswasser“ bewegt. Das graue T-Shirt ist bereits reserviert, beim Hoodi ist es noch nicht sicher. Das gemusterte Damenshirt ist noch ohne Besitzer. Ein eigenes und eines für den Sohn wurde natürlich bedruckt und es kommt sicher noch etwas mit anderen Farben bei Gelegenheit.

Habt Ihr schon mal gesehen, wie Wale schlafen? Nun, nur etwa fünfzehn Minuten lang scheinen Wale „im Wasser zu stehen“, mitlerweile weiß man, dass die Meeressäuger dann schlafen. So eine Szene habe ich als kleineren (im Vergleich zum Tintenfisch) Stempeln geschnitzt.

Ach, mit immer weiter in s Jahr vorrückenden Tagen wächst meine Meeressehnsucht. Das äußert sich dann oft mit Motiven wie dem Oktopus und dem Wal.
Was alles für Wunder in den dunklen Tiefen des Meeres warten.
Verlinkt beim creadienstag.

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