Hallo Ihr Lieben,
wenn irgendetwas Grünes dem heißen und trockenem Sommer getrotzt hat, dass die Anemonen.

Schon im August schauen die ersten Blüten der Herbst-Anemone hervor. Selbst die Dürre hat dieser ausdauernden, einfachen Bauerngarten Staude nicht viel ausgemacht. Nun habe ich im Garten diese Blütenpracht. Davon hole ich mir gerne ein paar Stängel rein, auch die *Köpfchen* sehen wunderbar aus. Damit ist einfach ein Blumenarrangement gelungen.


Eine Tigerlilie hat sich noch hereingeschmuggelt. Aber sie passte farblich so wunderbar und es ist erst eine dieser besonderen Schönheiten aufgegangen.

Dazu gibt es einfach noch ein paar Kapuzinerkresse Blüten, beim Pflücken wird eins der gesunden und leckeren Blätter gleich noch verspeist. Diese bis zum Frost ausdauernde Blume ist im Frühjahr sehr einfach aus zu sähen. (Blüten, Blätter und Samen sind essbar, schmecken wie Kresse und sind sehr gesund!)

Anemonen
Sie sprießen licht aus Waldesnacht,
Ohne reichen Duft, ohne Farbenpracht,
Unter den großen, alten Bäumen,
Über das Moos wie flutend Träumen:
Wann der Wind vorüber streicht,
Neigen sie ihre Köpfchen leicht,
Aber wo die Sonne licht
Durch die Blätterkronen bricht,
Saugen sie all das goldige Scheinen
Sehnsuchtsvoll in den Kelch, den kleinen.
So blühen sie scheu, ohne Glanz und Pracht
Therese Dahn(1845 – 1929), geb. Therese von Droste-Hülshoff, deutsche Schriftstellerin,
Die einfachen Sträuße zeige ich gern beim Friday – Flowerday.

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